Archive | Kompetenzen

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Stichwort »Kompetenzen«

Posted on 07 August 2014 by jrobes

die_2014081.jpgEigentlich müsste ich den gesamten Artikel hier zitieren. John Erpenbeck, der schon im Rahmen des Projekts Lernkultur Kompetenzentwicklung (ABWF/ QUEM) die Diskussion um den Kompetenz-Begriff maßgeblich geprägt hat, gibt hier einen kurzen und komprimierten Überblick. Er schreibt vom “Siegeszug des Kompetenzdenkens” und: “Selbstorganisation”, “Konstruktivismus”, “Ermöglichungsdidaktik”, “Kompetenz” wurden die Kernbegriffe einer neuen, zukunftsweisenden Pädagogik.” Wenn wir heute davon sprechen, dass es wichtiger ist, den selbstorganisierten Wissensaufbau der Lernenden zu unterstützen als der Illusion nachzujagen, Wissen irgendwie weiterzugeben, dann spiegelt sich darin die hier beschriebene Entwicklung.

Nur am Rande: Der Artikel leitet ein Themenheft zu #PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) ein und spannt auch abschließend einen (ergebnisoffenen) Bogen.
John Erpenbeck, DIE Zeitschrift 2014/3 (pdf)

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Europass: Lernen und Arbeiten in Europa

Posted on 08 July 2014 by jrobes

Peter Baumgartner wirbt für den Europass des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop). Der Europass besteht aus fünf Dokumenten, um “Kompetenzen und Qualifikationen europaweit transparent und verständlich” zu erfassen und darzustellen. Zwei Dokumente, Lebenslauf und Sprachenpass, kann jeder Interessierte selbst ausfüllen. Gerade mit Blick auf die Schlagworte “Europa & Mobilität” schließt der Europäische Bildungspass, wie er auch genannt wird, sicher eine wichtige Lücke, und Peter Baumgartner weist dementsprechend auf seine weite Verbreitung und Nutzung hin. Wenn man andererseits an ePortfolios und Badges denkt, darf man sicher gespannt sein, ob, wie und wann solche Entwicklungen integriert werden.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 6. Juli 2014

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Become a Media Production Pro

Posted on 03 March 2014 by jrobes

Video ist zum Leitmedium im Internet geworden und rückt mehr und mehr auch in den Fokus von Corporate Learning. Doch welche Konsequenzen leiten sich daraus ab? Jonathan Halls fordert, dass es an der Zeit ist, den Medieneinsatz in den Bildungsabteilungen zu professionalisieren. Zum einen, schreibt er, braucht es eine Medienstrategie, die festlegt, welche Medien man unterstützen möchte, welche Qualitätsstandards gelten, ob intern Ressourcen für die Medienentwicklung aufgebaut werden usw. Und zum anderen geht es um die Medienkompetenzen von Bildungsexperten und Programmmanagern. Jonathan Halls erwähnt zum Beispiel das Leadership Development-Team eines Unternehmen, das sich in Fragen der Video-Produktion fit macht.
Jonathan Halls, T+D Magazine, 8. März 2014

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Marc My Words: The Training to Competence Myth

Posted on 14 February 2014 by jrobes

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Training schafft Voraussetzungen, aber ob Lernende auch die gewünschten Kompetenzen entwickeln, kann nur die Praxis zeigen. Um so wichtiger, Training und Praxis zu verzahnen. Das Ganze wird auch gerne “Lerntransfer” genannt. Marc Rosenberg spricht vom “value of post-training support”, und er zählt exemplarisch auf:

“- Getting front-line managers and supervisors involved in pro-active post training coaching.
- Enabling training participants to collaborate with each other through social networking and other means.
- Providing access to knowledge bases that contain valuable, accurate, rich, easy-to-find and easy-to-use information that supports workplace performance. This includes print and online documentation, presentations, best practices, and much, much more.
- Equipping workers with performance support tools (perhaps introduced in training) to make jobs easier and more productive.
- Redesigning the work itself to be more aligned with the processes and practices taught in training (or, redesigning the training to match the work; you’d be surprised how often this is overlooked), reducing any disconnect between the way things are taught and the way things are actually done.”

Marc Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 11. Februar 2014

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Learning to Think Outside the Box. Creativity Becomes an Academic Discipline

Posted on 13 February 2014 by jrobes

Auch wenn der Artikel nur amerikanische Referenzen aufzählt: “Kreativität” ist ein Thema, eine Fähigkeit, eine Querschnittskompetenz, die immer wieder genannt wird, wenn es um zukünftige Herausforderungen und die Konturen von Wissensarbeit geht. Also gibt es eine steigende Zahl von Hochschuldisziplinen, Kursen und Workshops, die sich dem Thema annehmen, um Kreativitäts-Techniken und -Methoden zu vermitteln, nach dem Motto: “… to make creativity happen instead of waiting for it to bubble up. A muse doesn’t have to hit you.” Nicht zu vergessen: Es gibt auch erste MOOCs zum Thema (“Creativity, Innovation, and Change”)!
Laura Pappano, New York Times, 5. Februar 2014

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Community Management - qualifiziert - zertifiziert - los geht’s!

Posted on 12 February 2014 by jrobes

Ein zehnwöchiger Kurs, an dessen Ende die Teilnehmer, Mitarbeiter bei Bosch, als “Certified Community Manager” herausgekommen sind. Martina Goehring fasst hier einige Eckdaten des Kurses zusammen, der auf der Kollaborationsplattform Bosch Connect (IBM Connections) aufsetzt. Das heißt: “Das Prinzip Social Learning haben wir hier bis zum Zertifikat umgesetzt.” Natürlich weckt der Beitrag viele Fragen, aber wie ich die Beteiligten kenne, wird es hier bald mehr zu lesen geben. In jedem Fall zeigt er, dass das Thema “Community Management” (in vielen verschiedenen Varianten) bei mehr und mehr Unternehmen, auch in der betrieblichen Weiterbildung (!), auf der Agenda steht. So fasst Martina Goehring zusammen:

“…dass ein Community Manager eine Schlüsselrolle in vernetzten Arbeitsprozessen spielen wird, weil er

- für die Unternehmensweite Vernetzung, agile Zusammenarbeit und Co-Creation “zuständig” ist;
- aufzeigen kann, wie man Prozesse schlanker, transparenter, einfacher, besser und reichhaltiger macht;
- diese Vorteile auch erlebbar machen kann. “Wir als Community Manager können die Social Business Prozesse und Prinzipien mitgestalten, aktiv vorleben und dementsprechend handeln.” (Katharina Perschke)

Martina Goehring, centrestage, 10. Februar 2014

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Zum Kompetenzbegriff: Braucht es überhaupt Kompetenzen? Oder: gibt 3 + 2 immer 5?

Posted on 20 December 2013 by jrobes

Am Ende dieses Beitrags wirbt Sabine Seufert für das divergente Denken, um fünf Menschen in einem Rettungsboot mit vier Plätzen unterbringen zu können. Vorher geht es um die Frage, mit welchem Kompetenzverständnis heute gearbeitet wird (kognitionspsychologisch, handlungstheoretisch), wie weit der Kompetenzbegriff trägt und ob nicht Performanz das ist, was letzten Endes zählt. Fast zu viele Stichworte und Fragen …
Sabine Seufert, scil-Blog, 19. Dezember 2013

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Mozilla requests feedback about its Web Literacy Standard

Posted on 10 September 2013 by jrobes

Da ich Doug Belshaw schon eine Weile folge, habe ich aus den Augenwinkeln immer wieder einen Blick auf das Projekt geworfen. Jetzt soll endlich auch ein Link folgen. Hier die Kurzbeschreibung:

“Mozilla’s Web Literacy Standard is a new online framework drawn up to help people read, write and participate on the web. Launched in its beta version in July 2013, the standard comprises a map of competencies and skills that Mozilla and its community of stakeholders believe are important to help millions of people create new tools and content for the web, rather than simply absorbing it as passive users.”

Ausgangspunkt sind die drei Felder “Exploring”, “Building” und “Connecting”, denen systematisch Kompetenzen und Skills zugeordnet werden. Das Ganze ist - mit Blick auf den Initiator sicher nicht überraschend - etwas konkreter und operativer als bekannte Zusammenstellungen im bildungspolitischen Kontext (OECD, BMBF). Weitere Informationen über Ziele, Hintergründe, die Roadmap usw. finden sich auf dem Mozilla-Wiki. Allerdings konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen, ob diese Standards nur eine Empfehlung an Betroffene, Beteiligte und Interessierte darstellen oder ob konkrete Handlungen folgen sollen.
elearningeuropa.info, 30. August 2013

 

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Kompetenz-Bedenken und akademische Medienkompetenz

Posted on 05 July 2013 by jrobes

Genau genommen geht es um “Akademische Medienkompetenz im Schnittfeld von Lehren, Lernen, Forschen und Verwalten”. So der Titel des Artikels, auf den Gabi Reinmann hier verweist und der in Kürze als Buchbeitrag erscheinen wird. In kurzen Zügen arbeiten sich die Autoren von der Kompetenz zur Medienkompetenz und schließlich zur akademischen Medienkompetenz vor. Im ersten Teil wird beschrieben, was akademische Medienkompetenz für Lehrende wie Studierende auf den verschiedenen Spielfeldern bedeutet. Und im zweiten Teil geht es um die Förderung der akademischen Medienkompetenz - auf individueller, organisationaler und kultureller Ebene.

In der erwähnten Abfolge ist die “akademische Medienkompetenz” natürlich nur eine Spielart, die leicht durch eine andere Perspektive ersetzt werden kann. Ohne dass sich an den generellen Aussagen viel ändern muss. Denn wer heute in der Bildung bzw. in einer Bildungsinstitution tätig ist, hat es in der Regel auch mit Formen der Forschung (dem Recherchieren, dem Konzeptionieren usw.), der Lehre und des Lernens sowie des Verwaltens (dann in der jeweiligen Institution oder im Rahmen der persönlichen Selbstorganisation) zu tun. Ansonsten lohnt schon das Literaturverzeichnis einen Blick.
Gabi Reinmann, Silvia Hartung und Alexander Florian, via Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 4. Juli 2013

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Competency Models – HR & Understanding Work in the Network Era

Posted on 21 June 2013 by jrobes

Schön, dass Jon Husband hier etwas weiter ausholt: Er beginnt mit den ersten Kompetenzmodellen und ihren Schöpfern, um dann zu fragen, welche Kompetenzen heute “in the context of the neworked business environment and workplace” benötigt werden. Erste, vorsichtige Ansätze hat er bei McKinsey & Co., David Gurteen und natürlich Harold Jarche gefunden. Aber das Ganze, so Jon Husband, ist noch eine Baustelle.

“Anyhow … it seems clear to me that we’ll hear a lot about the competencies required for effective and superior performance in the networked information-and-knowledge flows enterprise (aka Enterprise 2.0).”
Jon Husband, Wirearchy, 4. Juni 2013

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So werden wir lernen! Kompetenzentwicklung in einer Welt fühlender Computer, kluger Wolken und sinnsuchender Netze

Posted on 19 June 2013 by jrobes

Der Titel kommt noch spielerisch daher, aber im Text selbst geht es ohne Atempause “zur Sache”! Natürlich halten John Erpenbeck und Werner Sauter auch in diesem Beitrag (der auf ihrem gerade erschienenen Buch mit gleichem Titel basiert) wieder konsequent die Fahne der Kompetenzentwicklung hoch. Neu ist jedoch die Rolle, die sie dem Computer beim Lernen in der Zukunft zuschreiben: Sie hat mit E-Learning im engeren oder weiteren Sinne nichts mehr zu tun. Der Computer ist längst “Human Computer” geworden, ist “Lernpartner” in selbstorganisierten Lernprozessen. Er unterstützt das, was die Autoren “triale Kompetenzentwicklung” nennen: das Lernen im Arbeitsprozess mit menschlichen Lernpartnern und dem Lernpartner Computer:

“Der entscheidende Unterschied zu heute ergibt sich vor allem daraus, dass der Mensch seinen Alleinvertretungsanspruch auf das Denken verliert. Stellen sich schon heute bei Coaching-Prozessen oft gegenseitige Beziehungen ein, die man zutreffend als Co-Coaching bezeichnen kann, resultiert nun ein Computer-Co-Coaching , das heißt, der Computer übernimmt die Rolle eines Coachs, ist nicht mehr nur technischer Gehilfe, Gerät, Instrument, sondern Lernpartner im eigentlichen Kompetenzentwicklungsprozess.”

Eine, ebenfalls hochkomplexe, “Fallstudie 2025″ zur Kompetenzentwicklung von Vertriebsmitarbeitern rundet diesen Teaser zum Buch ab. Wer einen sanften Einstieg sucht, beginnt vielleicht mit den abschließenden “zehn Geboten des betrieblichen Lernens in der Zukunft” …
John Erpenbeck und Werner Sauter, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, Juni 2013 (via BlendedSolutions)

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Explaining Open Badges through analogy

Posted on 23 May 2013 by jrobes

Eigentlich spielt Doug Belshaw hier nur etwas mit den Begriffen rund um Open Badges (Open Badges: “Get recognition for skills you learn anywhere”). Aber der Beitrag erinnert mich daran, das Thema in nächster Zeit einmal gründlicher aufzunehmen. Wie hieß es doch vor einigen Tagen auf Golem:

“Einer Gesellschaft, die lebenslanges Lernen und Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert, werden starre Zertifikate und akademische Grade nicht mehr gerecht. Es bedarf eines sehr viel feingliedrigeren Systems, um auszudrücken, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: ein Ingenieur, der besonders gut schreiben kann, oder ein Künstler, der sich mit Projektmanagement auskennt beispielsweise. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Mozilla zusammen mit der MacArthur Foundation in den letzten zwei Jahren ein System von Lernabzeichen entwickelt, das jetzt als Open Badges 1.0 offiziell vorgestellt wurde.” (15. März 2013)
Doug Belshaw, Blog Open Educational Thinkering, 23. Mai 2013

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Das Unbehagen mit der Informationskompetenz

Posted on 16 May 2013 by jrobes

Der Autor, Karsten Schuldt, findet Informationskompetenzen überbewertet. An die Bibliotheken richtet er deshalb die Frage, ob nicht langsam “die Luft raus aus dem Thema wäre” und ob nicht “strukturierte Rechercheschulungen” ausreichen würden. Denn, so seine These, um in der wissenschaflichen Praxis bestehen zu können, reicht es doch aus, “eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen“. Nun, um es vorsichtig zu sagen, die Argumentation hinkt an dieser Stelle: Denn Karsten Schuldt senkt ganz einfach die Messlatte, um das Thema loszuwerden. Trotzdem ist sein Unbehagen nachvollziehbar, denn viele dieser Konzepte - ob Informations-, Medien- oder digitale Kompetenzen - stehen seit Jahren “unfertig” im Raum.
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 13. Mai 2013

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Didacta 2013 – Die zehn Gebote betrieblichen Lernens

Posted on 25 February 2013 by jrobes

Es geht um die Frage, wie in Zukunft Lernumgebungen und Lernprozesse in Unternehmen aussehen werden, ja, aussehen müssen, wenn sie der Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter gerecht werden wollen. Werner Sauter fasst hier zusammen, was John Erpenbeck zur Eröffnung eines Workshops auf der Didacta in Köln erzählt hat. Lesenswert! Von “1. Sage nie „nie” : Computer werden dieses oder jenes niemals können …” bis “10. Dies sei und bleibe das Grundgebot: Ohne Gefühl geht gar nichts …”.

Meine Lieblingsstelle: “4. Nutze das Lernen im Prozess der Arbeit als Zentrum der Kompetenzentwicklung … 

Nur der Arbeitsprozess, die Begeisterung bei der Übernahme eines neuen Projekts, die Angst, ob man der neuen Herausforderung auch gewachsen ist, die Verzweiflung, wenn echte Schwierigkeiten und Hemmnisse auftreten, die Erlösung, wenn man diese aufgrund des eigenen Handlungsvermögens überwinden kann - das sind emotionale Labilisierungen, die zu wirklichen Kompetenzgewinnen führen können.”
Werner Sauter, BlendedSolution’s Blog, 24. Februar 2013

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Training and Development Competencies Redefined to Create Competitive Advantage

Posted on 14 January 2013 by jrobes

Wenn Personalentwickler und Trainer, die sich bis heute ganz auf Seminare konzentriert haben, morgen “online-”, “mobile-” oder “social-learning” einführen oder unterstützen sollen; wenn auf einmal die Rolle eines “Community Managers” und die Frage, wer sie ausfüllt, im Raum steht, ist man schnell beim “Eingemachten”: nämlich den Rollen, Aufgaben und Kompetenzen von Bildungsexperten. Die American Society of Training & Development (ASTD) ist hier die erste Adresse, bei der man vorbeischaut, wenn es um entsprechende Kompetenzmodelle geht. Und die ASTD hat sich nach 2004 wieder hingesetzt, um die “areas of expertise”, auf denen Bildungsexperten zu Hause sein sollten, neu zu ordnen. Auslöser, so die ASTD-Autoren, sind die wirtschaftliche Rezession, die neuen Technologien, der demografische Wandel und die zunehmende Globalisierung.
Justin Arneson, William J. Rothwell und Jennifer Naughton, T+D Magazine, 10. Januar 2013

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cooperative competencies

Posted on 20 December 2012 by jrobes

Ich würde an dieser Stelle wahrscheinlich nicht den Begriff “Kompetenzen” bemühen. Harold Jarche beschreibt eher Anforderungen, die heute an Lernende in der Wissensgesellschaft gestellt werden. Aber er bringt diese Anforderungen mit einem Diagramm von Jane Hart zusammen, das mir sehr nützlich erscheint. Und er unterscheidet dabei zwischen kollaborativem und kooperativem Verhalten. Was auf den ersten Blick etwas künstlich anmutet, macht beim zweiten Lesen durchaus Sinn:

“Both collaborative behaviours (working together for a common goal) and cooperative behaviours (sharing freely without any quid pro quo) are needed in the network era. Most organizations focus on shorter term collaborative behaviours, but networks thrive on cooperative behaviours, where people share without any direct benefit. This is the major shift we need in creating Enterprise 2.0 or social businesses.”
Harold Jarche, Life in perpetual Beta, 13. Dezember 2012

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Hochschule im digitalen Zeitalter: Informationskompetenz neu begreifen - Prozesse anders steuern

Posted on 03 December 2012 by jrobes

Eine ausführliche Empfehlung der 13. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz zum Thema. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden, sondern auch um die “organisationsbezogene Informationskompetenz, die sich auf alle hochschulinternen Abläufe bezieht”. Nach einer aktuellen Einordnung des Begriffs (und einer charmanten Abgrenzung von der “Medienkompetenz”!) wird für die einzelnen Handlungsfelder skizziert, was Informationskompetenz bedeuten kann. In 12 Empfehlungen wird die Essenz anschließend noch einmal zusammengefasst.

“Informationskompetenz führt demnach unterschiedliche Teilfertigkeiten zusammen, von denen insbesondere zu nennen sind:
-  eine technische Kompetenz, d. h. ein für die Anwendung verschiedener    Informations- und Kommunikationsmedien erforderliches technisches Wissen (als Weiterführung der sog. computer literacy),
-  eine kommunikative Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Verfügbarkeit und Funktion der digitalen Kommunikationsmedien,
-  eine soziale und organisationsbezogene Kompetenz sowie
-  eine disziplinenspezifische Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Besonderheiten unterschiedlicher Wissenschaftskulturen.”

Hochschulrektorenkonferenz (HRK), 13. Mitgliederversammlung am 20.11.2012

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Keep Cool!

Posted on 22 November 2012 by jrobes

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/Computerspielemuseum-berlin-night.jpg/260px-Computerspielemuseum-berlin-night.jpgMedienkompetenzen sind wichtig. Ohne geht es heute und morgen nicht mehr. Zugleich ist die Beschäftigung mit Medienkompetenzen ein undankbares Thema. Die Crux: Ihr Gegenstand, die „Medien”, verändert sich fortlaufend. Da ist das „Leitmedium” Internet, da ist die Konvergenz der Medien, die Abgrenzungen immer schwerer macht, und beides führt dazu, dass sich das Thema nur schwer in Definitionen, Curricula und Projekte fassen und in Alltagsroutinen von Pädagogen und Lehrkräften überführen lässt. Am Dienstag wurde jedenfalls in Berlin ein neuer Anlauf genommen, Helliwood media & education hatte ins „Computerspielemuseum” eingeladen, und ich hatte das Vergnügen, dabei zu sein.

Der Hintergrund: Nach Förderrunden des Bundes zu digitalen Medien, Web 2.0 und Mobilem Lernen (im Sommer 2012 jedoch wieder eingestellt!) hat man sich entschlossen, einmal Luft zu holen und die für den sinnvollen Einsatz dieser Technologien notwendigen Kompetenzen „mitzunehmen”. Es gab eine Expertenkommission, eine Broschüre (“Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur”, lesenswert!), eine Förderbekanntmachung und eben jetzt in Berlin den Startschuss für das Projekt „Kompetenzlabor”. Hier findet sich eine erste Projektskizze („Medienkompetenz im Kompetenzlabor”). Mit dabei ist John Erpenbeck, und in diesem Zusammenhang muss ich natürlich noch einmal auf die QUEM-Bibliothek verweisen, die voll von Materialien zu allen Facetten des Kompetenz-Themas ist.

Im Rahmen des “Kompetenzlabors” sollen nun “Instrumente und Verfahren für die onlinegestützte Bilanzierung und Förderung von Medienkompetenz entwickelt, praktisch erprobt und vor allem in der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Einsatz gebracht” werden. Am Dienstag versuchte sich Thomas Schmidt (helliwood) an einer ersten Beschreibung der “Querschnittskompetenz”. Mehr darüber, sobald ersten Skizzen online sind. Man darf jedenfalls gespannt sein!
Helliwood media & education, 20. November 2012

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Social Learning. A Call to Action for Learning Professionals

Posted on 10 October 2011 by jrobes

Ein wichtiger Artikel! Learning Professionals bzw. Bildungsexperten müssen sich mit Social Media & Social Learning auseinandersetzen. In der Folge verändern sich ihre Rollen und Aufgaben. Neue Kompetenzen sind gefordert. Mit diesen Stichworten arbeite ich auch gerne und versuche, sie mit wechselnden Beispielen zu füllen. Aber wenn die American Society for Training & Development (ASTD), die weltweit größte Standesorganisation auf diesem Feld, das tut, hat es natürlich eine andere Qualität.

Konkret: Die ASTD hat ihr Kompetenzmodell überarbeitet und Social Learning als weitere “area of expertise” integriert. Und sie hat versucht, die Frage zu beantworten, was Learning & Development Professionals auf diesem Gebiet wissen sollten, nämlich:
“1. How social media can be used for learning”
“2. Fluency with social learning tools”
“3. Knowledge of techniques for overcoming objections”

Das Spannende dieses Modells ist natürlich das Gesamtbild sowie die Unterscheidung zwischen “foundational competencies”, “areas of expertise” und “roles”. In der heutigen Praxis vieler Unternehmen und Organisationen gibt es natürlich bereits Kompetenzmodelle, in denen auch HR- und Learning & Development Professionals ihren Platz haben. Hier ist dann “Übersetzungsarbeit” (im doppelten Sinne) notwendig, um die Vorschläge des ASTD-Kompetenzmodells mit den eigenen Beschreibungen abzugleichen. Aber da der ASTD für viele globale Unternehmen ”state of the art” ist und auf seinem Modell Ausbildungsgänge und Zertifizierungen aufbauen, lohnt sich die Arbeit. Was mir bei der Aufzählung der Social Learning-Expertise allenfalls noch fehlt, ist etwas in der Richtung: “Knowledge of techniques to drive usage of social media for learning and knowledge exchange”. Vielleicht ist das aber in den anderen Punkten mitgedacht …
Matt Allen und Jennifer Naughton, T+D, August 2011 (pdf) 

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Kompetente Nutzer, inkompetente Medien und das komplett persönliche Netz

Posted on 07 July 2011 by jrobes

Schon dieser Satz ist es wert, sich die neue Folge des Elektrischen Reporters anzuschauen: “Der Begriff Medienkompetenz stammt aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und er bedeutete damals soviel wie zu wissen, dass die BILD-Zeitung lügt,” sagt Mario Sixtus, um fortzufahren, “… seitdem wartet der Begriff geduldig auf eine zeitgemäße Neudefinition. … und sollte auf eine Art Begriffsparkposition geschoben werden.” Nicht schlecht getroffen. Jöran Muus-Merholz und Lisa Rosa steuern im Einspieler zum Stichwort etwas Hintergrund bei: warum das Internet nicht als weiteres Medium, sondern als Lebensraum betrachtet werden muss, und dass Kompetenzen mehr sind als Qualifikationen.
Der Elektrische Reporter, 6. Juli 2011

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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