Archive | Kompetenzen

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Neuer Buchbeitrag: Geschäftsmodell für die Digitalisierung des Fernstudiums

Posted on 06 June 2017 by jrobes

Das Fernstudium, so Werner Sauter, muss sich neu erfinden. Zwar stimmen die Teilnehmerzahlen noch, doch die digitalisierte Arbeitswelt setzt längst Anforderungen, denen das klassische Fernstudium nicht mehr gerecht wird. Das zukünftige Geschäftsmodell muss sich deshalb an den Vorgaben der Kompetenzgesellschaft orientieren. Hin zu einer Ermöglichungs- und Singularitäts-Didaktik, die sich konsequent den Lernenden anpasst. Und: “Deshalb werden Fernstudienanbieter zunehmend Praxisprojekte oder Anwendungen im Prozess der Arbeit in ihre Lernarrangements integrieren müssen.” Es folgen noch längere Kapitel zu Fragen der Kompetenzmessung.

Abschließend: Werner Sauter liefert vor allem einen Weckruf aus didaktischer Sicht. Das ist zumindest ein Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der Fernstudienangebote, wenn auch noch kein tragfähiges Geschäftsmodell.
Werner Sauter, in: Harald von Korflesch, Burkhard Lehmann (Hrsg.): Online-/Distance-Education. Entwicklungslinien und Trends des Fernstudiums, Schneider Verlag Hohengehren 2017 (via BlendedSolutions’s Blog)

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Referenzrahmen für digitale und unternehmerische Kompetenzen

Posted on 24 May 2017 by jrobes

digital_comp_201705.jpgDie Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung, kurz NA beim BIBB, berichtet: “In der vergangenen Woche hat die Europäische Kommission eine überarbeitete Version des Referenzrahmens für digitale Kompetenzen vorgelegt. Die Kompetenzstufen wurden von drei auf acht erweitert.”

Was bietet nun “The Digital Competence Framework for Citizens”? Erstens: Im Mittelpunkt des Referenzrahmens stehen 5 Kompetenzen: “Area 1: information and data literacy, area 2: communication and collaboration, area 3: digital content creation, area 4: safety, area 5: problem solving”. Hinter jeder Kompetenz steht eine Reihe von Dimensionen, die beschreiben, was zum Beispiel unter “safety” zusammengefasst wird. Continue Reading

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Lernen und Arbeiten verbinden

Posted on 23 May 2017 by jrobes

Werner Sauter hat - wie immer sehr komprimiert - festgehalten, was aus seiner Sicht kompetenzorientierte Lernarrangements auszeichnet. Das beginnt mit der kurzen Verständigung darüber, was Kompetenzen eigentlich sind, und führt über das Stichwort “Ermöglichungsdidaktik” zum notwendigen Paradigmenwechsel in Corporate Learning. Am Ende steht eine Lernarchitektur, die die Kompetenzentwicklung auf der Praxisstufe, der Coachingstufe und der Trainingsstufe unterstützt, oder: Social Workplace Learning.

Das gesamte Bild, das Werner Sauter zeichnet, ist nicht trivial. Und er zeichnet es genau bis zu dem Punkt, wo man sich fragen muss: Wann tritt auch eine Ermöglichungsdidaktik zurück und das selbstorganisierte Lernen beginnt wirklich? Das wäre dann Corporate Learning auf Abruf sozusagen.
Werner Sauter, Weiterbildung, 3/ 2017 (via Blended Solutions Blog)

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Neu: Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Bildungswelt

Posted on 10 April 2017 by jrobes

Auf ausgewählte Beiträge des neuen Handbuchs hatte ich ja bereits hingewiesen (hier und hier). Jetzt habe ich gerade entdeckt, dass Werner Sauter, einer der Herausgeber, vor einigen Tagen selbst einen ausführlichen Überblick über die 30 Beiträge geschrieben hat. Einleitend hält er noch einmal den Paradigmenwechsel fest, für den das Sammelwerk steht:

“Künftiges Lernen ist vor allem selbstorganisierte Kompetenzentwicklung und findet fraglos in und mit dem Netz statt. Das Netz ist einer der wichtigsten sozialen Räume künftiger Kompetenzentwicklung. Dieser Paradigmenwechsel stellt vieles in Frage, was die heutigen Bildungssysteme in Schule, Hochschule und in den Unternehmen prägt. Es gibt aber keine Alternative dazu, wenn Deutschland - und Europa - wettbewerbsfähig bleiben soll. Und es ist möglich, wenn ein politischer Wille vorhanden ist.”
Werner Sauter, BlendedSolutions’s Blog, 22. März 2017

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Vom Wissen zur Kompetenz

Posted on 05 April 2017 by jrobes

Ein Interview mit den beiden Herausgebern des “Handbuchs Kompetenzentwicklung im Netz”, John Erpenbeck und Werner Sauter. Es kreist um zwei Themen: den Unterschied zwischen Wissen und Kompetenzen einerseits und die Rolle der Digitalisierung und des Lernens im Netz bei der Neupositionierung der Weiterbildung andererseits.

John Erpenbeck: “Kompetenz bedeutet, mit dem erworbenen Wissen fähig zu sein, selbstorganisiert und kreativ in Arbeitsprozessen, insbesondere auch in zukunftsoffenen Herausforderungen, tätig zu werden. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der heute Innovationen stattfinden, wird dies immer wichtiger. Kompetenzen können nicht gelehrt, sondern nur selbstorganisiert beim Bewältigen realer Herausforderungen aufgebaut werden. Wie wir es im Buch beschreiben, schließen dabei Werte die Lücke zwischen Kenntnissen einerseits und dem Handeln andererseits. Lernen wird in Zukunft von Selbstorganisation geprägt sein, von der Fähigkeit, Umgebung aufzunehmen und von innen heraus neue Lösungen und neue Ideen sowie neues Handeln zu produzieren. Dies stellt das klassische Bild der Weiterbildung auf den Kopf.”
Sabine Schritt, Interview mit John Erpenbeck und Werner Sauter, Personalführung, 3/ 2017 (pdf)

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Lernhaus, Kompetenzensets und Digital Learning Hub - Grundlagen für die Kompetenzentwicklung im Prozess der vernetzen Arbeit

Posted on 04 April 2017 by jrobes

Ich vermute, dass es die über 650 Seiten des gerade erschienenen “Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz”, herausgegeben von John Erpenbeck und Werner Sauter, nicht auf jeden Schreibtisch schaffen. Da ist es nur zu begrüßen, wenn einzelne Beiträge den Weg ins Netz finden. So wie zum Beispiel der Artikel von Daniel Stoller-Schai (Crealogix). Er stellt ein Referenzmodell vor, mit dessen Hilfe man sich systematisch mit der “Kompetenzentwicklung im Prozess der vernetzten Arbeit” auseinandersetzen kann. Der Schwerpunkt liegt (natürlich) auf der Digitalisierung. Das Modell bringt die strategische Ebene (”Lernhaus”), die methodisch-didaktische Ebene (”Kompetenzenset”) sowie die technologische Ebene (”Digital Learning Hub”) zusammen. Der Artikel führt den Leser Schritt für Schritt durch alle Ebenen. Dabei, das sei am Rande erwähnt, wird nicht nur der Mitarbeiter, sondern auch der Endkunde als Zielgruppe “mitgenommen”.

Abschließend: Ein weiterer, nützlicher Orientierungsrahmen, der zudem viele aktuelle Stichworte - vom “Lernerlebnis” bis zu “Design Thinking” - enthält, um die Herausforderung einer zeitgemäßen Kompetenzentwicklung strategisch anzugehen.
Daniel Stoller-Schai, in: John Erpenbeck, Werner Sauter (Hrsg.): Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Lernwelt. Schäffer-Poeschel, März 2017 (pdf, via Scribd)

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The changing skill set of the learning professional

Posted on 02 February 2017 by jrobes

Die Struktur des Artikels ist klar und überzeugend: a) Lernprozesse und Lernumgebungen haben sich verändert. Clive Shepherd notiert: “from events to processes”, “from face-to-face to remote”, “from dependency to empowerment” und “from same time to own time”.

Damit verändern sich auch b) die Kompetenzen, die Learning Professionals mitbringen müssen, wenn sie diesen Wandel gestalten wollen. Hier gruppiert der UK-Bildungsexperte 12 Rollen um die drei Bereiche: “interacting with stakeholders”, “interacting with learners” und “interacting with media”. Über die einzelnen Rollen, ihre Formulierung und ihre Gewichtung kann man jetzt kräftig diskutieren. Vor allem, da alte und neue Rollen nebeneinander stehen, aber alte Rollen zum Teil neu gefüllt werden.

Abschließend c) ruft Clive Shepherd den Betroffenen zu, sich dringend auch mit der Entwicklung der eigenen Profession zu beschäftigen.
Clive Shepherd, LinkedIn/ Pulse, 1. Februar 2017

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Kompetenzen für Bildungsverantwortliche (I4PL/ CSTD 2016)

Posted on 20 January 2017 by jrobes

Christoph Meier hat einen Blick auf die Kompetenzen geworfen, die das kanadische Institute for Performance and Learning (I4PL) Performance and Learning Professionals ins Stammbuch schreibt. Dabei weist er auch auf Veränderungen im Vergleich zu früheren Empfehlungen sowie dem Modell der US-amerikanischen Association for Talent Development (ATD) hin. So spricht die ATD z.B. noch von „Instructional Design” und „Training Delivery” (2013), das I4PL lieber von „Designing learning experiences” und „Facilitating learning”.
Christoph Meier, scil-blog, 19. Januar 2017

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Medienkompetenz fördern – Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Posted on 16 December 2016 by jrobes

Ausgangspunkt dieses kurzen Artikels ist die Feststellung, dass “die Medienkompetenzen der Lehrenden der entscheidende Faktor für eine didaktisch sinnvolle Nutzung digitaler Medien im Unterricht sind”. Doch die Autoren ziehen den Begriff “digitale Kompetenzen” vor, den sie in neun Dimensionen - von der  “Medien-Didaktik” bis zur “Medien-Nutzung” - beschreiben und als Richtschnur für die bildungspolitische Agenda empfehlen.
Peter Baumgartner, Gerhard Brandhofer, Martin Ebner und Martin Korte, Die Österreichische Volkshochschule - Magazin für Erwachsenenbildung, November 2016 (via ResearchGate)

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Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium am 02.11.2016 in Zürich

Posted on 11 November 2016 by jrobes

Ist Learning & Development (L&D) noch die erste Adresse, wenn Mitarbeiter nach Lernangeboten suchen? Wie stellt sich L&D auf die Entwicklung von Kompetenzen ein, die mit der digitalen Transformation einhergehen? Was bedeutet das letztendlich für ein Leistungsportfolio von L&D, das über den Seminarraum hinausgeht? Einige Antworten auf die letzte Frage skizziert Christoph Meier. Sein Fazit: “L&D muss das Betriebsmodell auf den Prüfstand stellen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 10. November 2016

Digitale Transformation und L&D - Beitrag zum ZGP Symposium 2016-11-02 from scil CH

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Handlungsbedarf bei der Weiterbildung in NRW

Posted on 21 October 2016 by jrobes

Der erste Teil dieses Workshop-Berichts hat eine regionale, bildungspolitische Dimension. Es dreht sich um die jüngsten Ergebnisse des Deutschen Weiterbildungsatlas, die kein gutes Licht auf Nordrhein-Westfalen werfen. Im zweiten Teil des Berichts weisen die Bertelsmann-Experten auf drei Handlungsfelder hin und verbinden ihre Empfehlungen gleich mit aktuellen Materialien und Projekten:

- “Chancen der Digitalisierung nutzen - Risiken kontrollieren”
- “Kompetenzen aufdecken und anerkennen”
- “Weiterbildung professionalisieren”
Marvin Bürmann, Blog „Aus- und Weiterbildung”, 20. Oktober 2016

Weiterbildung in NRW – Ergebnisse des Weiterbildungsatlas und weiterführende Impulse from Bertelsmann Stiftung

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Dokumentation und Anerkennung informell und non-formal erworbener Kompetenzen im Web

Posted on 13 July 2016 by jrobes

Die Abstimmung von “Regelungen für die Validierung des nichtformalen und des informellen Lernens” steht schon lange auf der Agenda, auf der europäischen wie der nationalen. Und auch unabhängig vom Netz und seinen Möglichkeiten. Doch im Rahmen eines aktuellen Projekts wurden genau diese Entwicklungen diskutiert. Matthias Rohs (TU Kaiserslautern) führt die Stichworte auf, die das Thema kreuzen: von persönlichen ePortfolios, über die Identifikation von Kompetenzen im Web, ihre Bewertung durch Peers und Likes sowie neue Formen der Zertifizierung wie Badges und Nanodegrees. Sein Plädoyer: “M.E. ist es von großer Wichtigkeit, gerade den Bereich der Erfassung und Validierung von Kompetenzen nicht den „Marktmächten” zu überlassen.”
Matthias Rohs, HEAD.Z | Blog, 2. Juli 2016

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“Viele nehmen sich als Person selbst nicht ernst”

Posted on 26 May 2016 by jrobes

Kompetenzen, Kompetenzmodelle und Handlungsanker, Kompetenzentwicklung. Das sind einige der Bälle, die John Erpenbeck in diesem Interview zugespielt werden. Dazu noch Biografisches. Ein Ausschnitt:

“Es gibt aber immer wieder auch Kritik an Kompetenzmodellen in Unternehmen: zu abstrakt, zu aufwändig und zu sehr an Defiziten der Mitarbeiter orientiert, lauten einige Punkte. Sind Kompetenzmodelle in der Praxis dann doch eher Papiertiger?
Abstrakt ist ein Kompetenzmodell zum einen immer dann, wenn es mit allgemeinen Kompetenzbegriffen arbeitet, diese aber nicht mit unternehmensspezifischen und für die Mitarbeiter sofort einsichtigen Handlungsankern untersetzt, von denen ich gerade gesprochen habe.
Jan C. Weilbacher, Interview mit John Erpenbeck, Human Resources Manager, 26. Mai 2016

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Auswertung der Blogparade: Können zeigen, Können erkennen – können wir das?

Posted on 25 May 2016 by jrobes

Die Anerkennung non-formaler und informeller Kompetenzen: Kommt das Thema eigentlich von der Stelle? Auch nach Lektüre dieser Zusammenfassung bin ich nicht sicher. Geht es darum, immer wieder zu versichern, dass Zeugnisse nicht alles sind? Geht es darum, den Arbeitsmarkt für mehr Menschen zu öffnen? Geht es darum, den wachsenden Möglichkeiten des selbstorganisierten Lernens gerecht zu werden? In den Beiträgen der Blogparade findet sich alles, vom Bekenntnis zu Schulnoten bis zum Plädoyer für E-Portfolios.
Dominik Giese, Blog “Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 25. Mai 2016

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Entwicklung von Kompetenz erfordert andere Lern-Settings

Posted on 18 May 2016 by jrobes

Ein Interview mit John Erpenbeck und Werner Sauter, geführt auf der Personal Süd, über Kompetenzen, die Grenzen der Wissensvermittlung, kompetenzorientiertes Lernen und eine kompetenzorientierte Weiterbildung:

“Das Besondere am kompetenzorientierten Lernen ist, dass nun ganz klar wird, dass man Komeptenz nicht vermitteln kann. Die kann man sich immer nur durch eigenes Handeln erarbeiten. Das erfordert selbstgesteuertes Lernen - und damit ein ganz anderes Lern-Setting als wir es in üblichen Seminaren heute anbieten. Das braucht auch eine Umgebung in der dieses selbständige Handeln möglich ist. Das wird in den meisten Fällen auch der Arbeitsplatz sein, und nicht ein Seminarraum. Damit muss sich auch die Rolle der bisherigen Trainer deutlich verändern.”
Karlheinz Pape, CorporateLearningCamp - CLC16, 17. Mai 2016

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Von der Wissensblödigkeit zur Fähigkeit der Selbstorganisationsdisposition

Posted on 17 May 2016 by jrobes

Werner Sauter gibt hier einen lesenswerten, komprimierten Überblick über die aktuelle Kompetenz-Diskussion. Dabei unterscheidet er “vier Definitionscluster”, die er kurz vorstellt und verortet:

- Kognitionsbezogene Kompetenz in den internationalen Schulleistungsstudien wie PISA, TIMSS, PIRLS …
- Kompetenz als ökonomisierte Variante des klassischen Bildungsbegriffs …
- Kompetenz nach dem Europäischen oder den Deutschen Qualifikationsrahmen …
- Kompetenz als die Fähigkeit zur Selbstorganisationsdisposition …

Hinter dem letzten Cluster verbirgt sich das, was in der betrieblichen Bildungspraxis heute immer mehr konsensfähig ist: “Kompetenzen sind Fähigkeiten in offenen, unüberschaubaren, komplexen, dynamischen und zuweilen chaotischen Situationen kreativ und selbst organisiert zu handeln (Selbstorganisationsdispositionen). … Den Kern der Kompetenzen bilden Werte.”
Werner Sauter, Corporate Learning Alliance Blog, 14. Mai 2016

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Vom Heben der Schätze – durch Kompetenzfeststellungsverfahren?!

Posted on 12 May 2016 by jrobes

Ich bin beim Stichwort “Kompetenzfeststellungsverfahren” immer hin und hergerissen. Auf der einen Seite sehe ich die unmittelbaren Anknüpfungspunkte für das informelle Lernen, das selbstorganisierte, vernetzte Lernen, also all die alltäglichen Prozesse, die in der Regel nicht zu formalen Abschlüssen führen. Hier werden Kompetenzen erworben, die man gerne zeigen will. Und auf der anderen Seite sehe ich Gremien und Bürokratie, die länder-, sprach-, fach- und branchenübergreifend nach gemeinsamen Verfahren, Regeln und Standards suchen. Das führt dazu, dass sich eine netzaffine Bildungscommunity gerne über Nanodegrees und Badges verständigt, und die “Kompetenzfeststellungsverfahren” eine Sache der Spezialisten bleibt. Berührungspunkte ausgeschlossen.

Aber ich will eigentlich für den Beitrag von Roman Wink werben, der behutsam in das Thema einführt, an das großartige QUEM-Projekt erinnert und eine “Exkursionsreihe” bzw. “eine Reise durch den Dschungel der Kompetenzfeststellungsinstrumente” ankündigt.
Roman Wink, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 12. Mai 2016

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Kompetenzentwicklung im Netz?

Posted on 19 April 2016 by jrobes

Das Fragezeichen im Titel löst Werner Sauter auf. Die Beweisführung ist etwas abstrakt, die Verwendung einiger Begriffe und Bilder etwas holprig (”Kompetenzentwicklung im Netz”, “Social Software”), aber der entscheidende Punkt wird klar: Wir können heute das Netz nicht nur für die Vermittlung von Informationen nutzen, sondern auch, um uns aktiv mit konkreten und neuen Entscheidungssituationen auseinanderzusetzen.

“Kompetenzentwicklung wird zunehmend ins Netz verlagert, weil immer mehr Arbeits- und Kommunikationsprozesse im Netz stattfinden. Deshalb ist Lernen im Netz ein zwingendes Merkmal zukünftiger Lernarrangements. Der Austausch von Erfahrungswissen und Problemlösungen in Netzwerken bildet den Kern dieser Entwicklungsprozesse.”
Werner Sauter, Corporate Learning Alliance Blog, 17. April 2016

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Learning How to Learn: 37 Tips for L&D Professionals

Posted on 14 April 2016 by jrobes

Laura Overton (Towards Maturity) ist zusammen mit 30 Bildungsexperten der Frage nachgegangen, wie sie sich denn selbst auf dem Laufenden halten, wie sie ihre eigene Kompetenzentwicklung steuern und wie sie damit den Wandel leben, den sie für ihre Organisationen managen sollen. Eine erste Bestandsaufnahme vor Ort ergab:

“A central part of our recent workshop was finding out how the participants in the room are learning today. What we found is that 37% of them have a personal learning plan, 77% are seeking out new experiences in order to build skills, 77% make time to reflect and 68% know how to build a personal learning network.”

Diese Punkte haben die Teilnehmer dann mit Beispielen aus ihrem Alltag konkretisiert. Am Ende wurden es 37 interessante Tipps.
Laura Overton, Towards Maturity, 8. April 2016

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Digitale Lernwege und kollaborativer Wissenserwerb

Posted on 24 March 2016 by jrobes

Unser Corporate Learning 2.0 MOOC ist zwar schon seit einigen Wochen vorbei, aber es treffen immer noch Rückmeldungen ein. So wie diese von Alexander Klier. Er war Teilnehmer und hat sich in einem ausführlichen Artikel mit dem Format MOOC, den Themen des Kurses und seinen Eindrücken  auseinandergesetzt.

Auf der inhaltlichen Seite weist er z.B. auf die Bedeutung einer konsequenten Kompetenzorientierung sowie die Rolle des informellen, selbstorganisierten Lernens, flankiert durch ein aktives Community Management, hin. Auf der methodischen Seite zieht er noch einmal die Verbindung zwischen cMOOCs und Social Learning. Und er unterstreicht den offenen, partizipativen Ansatz und das Diskussionsklima des CL20 MOOC: “Das am meisten motivierende und aktivierende Element aber, so glaube ich jedenfalls, war, dass die Teilnehmer*innen ernst genommen worden sind.”
Danke!
Alexander Klier, Homepage, 24. März 2016

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