Archive | Zukunft des Internet

Tags: ,

Why Mozilla cares about Web Literacy

Posted on 14 July 2014 by jrobes

Auf Mozillas “Web Literacy Map” hatte ich ja vor einigen Tagen bereits hingewiesen. Hier folgt der Kontext, in den diese Map eingebettet ist. Dazu gehören die Mozilla-Community, ihre Idee eines Webs als offene Plattform, die nicht von kommerziellen Providern und Interessen dominiert wird, ihre Philosophie (”connectivism”!) sowie die einzelnen Projekte, Initiativen und Tools, mit denen die Community diese Ziele verfolgt. Vor diesem Hintergrund sind das Webmaker-Projekt und die “Web Literacy Map” viel konkreter, praktischer und, ja, einladender als die abstrakten Anstrengungen der Medienpolitiker und -pädagogen um digitale, Medien- oder Informationskompetenzen.
Doug Belshaw, Karen Smith and the Mozilla community, Mozilla Webmaker, Juli 2014

Popularity: 11% [?]

Comments (1)

Tags: ,

The Future of Wearable Tech

Posted on 14 July 2014 by jrobes

Kurz zur Erinnerung: Im Horizon Report 2013 stand “Wearable Technology” auf der Liste der Entwicklungen, die auch das Lehren und Lernen zukünftig beeinflussen werden (time-to-adoption horizon: 4-5 Jahre). In diesem Jahr wurde die Einschätzung wiederholt, nur mit dem Schwerpunkt “Quantified Self” (Horizon Report 2014). Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick in diesen sehenswerten Überblick der psfk-Spezialisten, der im Untertitel “Key Trends Driving The Form And Function Of Personal Devices” heißt. Er unterstreicht auch noch einmal, dass “mobile” bzw. “mobile learning” nur ein Übergangsstadium darstellen.
PSFK, 8. Januar 2014 (via Slideshare)

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Reclaiming Innovation

Posted on 05 June 2014 by jrobes

Einen programmatischen Text haben Jim Groom und Brian Lamb verfasst, der die Hochschulen an die Ideale und Potenziale des “Open Web” erinnert. Er passt natürlich wunderbar in eine Zeit, in der über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” diskutiert wird. Ein Kapitel klagt das Denken in großen, effizienten, geschlossenen Technologien an, wie es sich im Vertrauen auf Learning Management Systeme widerspiegelt. Aber an dieser Stelle hätten auch Massive Open Online Courses (MOOCs) stehen können. Innovation sollte mehr sein, so die Autoren und mit Referenz an den 25. Geburtstag des World Wide Web. Sie fragen: “What if educational institutions start reclaiming innovative learning on the web?”
Jim Groom und Brian Lamb, EDUCAUSE Review, Vol. 49, No. 3 (Mai/Juni 2014)

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: ,

KPCB Internet trends 2014

Posted on 30 May 2014 by jrobes

Mary Meekers jährliche “Internet Trends” haben fast schon Kultstatus. Eine geballte Ladung an Statistiken, Technologien und Trends auf 164 Seiten. Natürlich mit einem Fokus auf den USA und China als den beiden größten bzw. wachstumsstärksten Märkten. Auch “Education” ist ein kleiner Absatz gewidmet. Eine Überschrift lautet: “Online Education = It’s a Global Thing”.

Hier die Inhaltsangabe:
“1. Key Internet trends showing slowing Internet user growth but strong smartphone, tablet and mobile data traffic growth as well as rapid growth in mobile advertising.
2. Emerging positive efficiency trends in education and healthcare.
3. High-level trends in messaging, communications, apps and services.
4. Data behind the rapid growth in sensors, uploadable / findable / shareable data, data mining tools, and pattern recognition.
5. Context on the evolution of online video.
6. Observations about online innovation in China.”

Mary Meeker, Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), 28. Mai 2014 (via SlideShare)

meeker_201405.jpg

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags:

25 things you might not know about the web on its 25th birthday

Posted on 17 March 2014 by jrobes

Ein lesenswerter Beitrag, der auf einige Eigenarten des Web hinweist, ohne technisch oder oberflächlich zu werden. Wissen und Bildung spielen in dieser Aufzählung nur indirekt eine Rolle. Die Ausnahme heißt immer wieder Wikipedia: “8. The web is now dominated by corporations. Despite the fact that anybody can launch a website, the vast majority of the top 100 websites are run by corporations. The only real exception is Wikipedia.”
John Naughton, The Guardian, 9. März 2014

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: ,

The Decline of Wikipedia

Posted on 28 October 2013 by jrobes

Wikipedia ist in die Jahre gekommen. Die Konkurrenz wie Microsoft’s Encarta oder die Encyclopædia Britannica wurde erfolgreich abgehängt. Ein elitär wirkender Kreis von Editoren wacht über die Spielregeln und macht es Neueinsteigern immer schwerer, aktiv beizutragen. Und das Erscheinungsbild der Wikipedia im Netz wirkt auf Nutzer, als ob die Zeit stehengeblieben wäre.

Vor diesem Hintergrund beschreibt der Artikel ausführlich die organisatorischen Probleme, denen sich Wikipedia heute gegenübersteht, von der überbordenden Bürokratie bis zur fehlenden Diversity, und einige aktuelle Versuche gegenzusteuern. Denn noch steigen die Zahlen der Artikel und Nutzer.

“Wikipedia’s community built a system and resource unique in the history of civilization. It proved a worthy, perhaps fatal, match for conventional ways of building encyclopedias. But that community also constructed barriers that deter the newcomers needed to finish the job. Perhaps it was too much to expect that a crowd of Internet strangers would truly democratize knowledge. Today’s Wikipedia, even with its middling quality and poor representation of the world’s diversity, could be the best encyclopedia we will get.”
Tony Simonite, MIT Technology Review, 22. Oktober 2013

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Sieben Internet-Seiten, Personen und Startups, die die Grenzen des Journalismus neu verhandeln

Posted on 14 October 2013 by jrobes

Als vor einigen Monaten David Brooks in der New York Times vom “Campus Tsunami” sprach, hieß es dort: “What happened to the newspaper and magazine business is about to happen to higher education: a rescrambling around the Web”. Also kann ein Blick über den Tellerrand nicht schaden. Martin Giesler hat dafür sieben aktuelle Journalismus-Varianten zusammengetragen. Sie regen die Fantasie an.

“Der Journalismus wird derzeit neu verhandelt. Buzzfeed und Huffington Post sind nur die Vorboten für eine komplett neue Art von Berichterstattung - und Formen der Finanzierung. Schauen wir uns an, was es gibt. Und überlegen wir uns, was in Deutschland funktionieren könnte - und ob wir das überhaupt wollen.”
Martin Giesler, 120sekunden, 14. Oktober 2013

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Digitale Bildung: Der weite Weg zum vernetzten Klassenzimmer

Posted on 12 September 2013 by jrobes

Das ist der Stand der Diskussion, wie ihn die Süddeutsche sieht: Bildung im Netz explodiert. Khan Academy und iTunes U zeigen es. In Südkorea, der Türkei und in Australien gibt es flächendeckend Tablets (na ja, beinahe zumindest). Natürlich hilft ein “medienpädagogisches Gesamtkonzept”, keine Frage. Doch wo ansetzen? Also: “Höchste Zeit, darüber zu diskutieren.”
Pascal Paukner, Süddeutsche.de, 11. September 2013

Popularity: 14% [?]

Comments (1)

Bezahlinhalte: “Todesspirale, die man aufhalten kann”

Posted on 14 June 2013 by jrobes

Es geht um die Zukunft des Journalismus in diesem Interview. Die es durchaus geben könnte, so Gunter Dueck, wenn es zum Beispiel ein einfaches und vernünftiges Bezahlmodell, eine Infrastruktur für Micropayment, im Internet gäbe. Und wenn jetzt auch die anderen, z.B. das Hochschullehrer, ins Netz wollen, gibt es vielleicht auch neue Arbeitsfelder für Qualitätsjournalismus. Im Originalton:

“Universitäten werden nicht umhinkommen, eine Fakultät zu kürzen und zehn Prozent der Professoren zu kündigen und sie durch Medien- und Filmleute zu ersetzen. Journalisten können helfen, das Wissen der Welt als Vorlesungen neu aufzubereiten - Professoren können das womöglich gar nicht. Das wäre doch chic, wenn man aus diesem Wissen richtige Videofilme macht und wenn man Qualitätsjournalisten darauf ansetzt, Literatur- und Politikvorlesungen noch einmal richtig schön und zeitgemäß zu gestalten. Da ist unendlich viel Arbeit.”
Harald Fidler, Interview mit Gunter Dueck, derStandard.at, 13. Juni 2013

Popularity: 14% [?]

Comments (1)

Tags: ,

2013 Internet Trends

Posted on 07 June 2013 by jrobes

Ein aktuelle Daten- und Faktensammlung über alles, was das Internet vorantreibt. Mary Meeker ist eine anerkannte Expertin, die als Beraterin und Analystin schon einige Stationen hinter sich hat und diese Trendsammlung regelmäßig publiziert. By the way, Education taucht erst im Appendix auf mit kurzen Verweisen auf die wachsende Verbreitung von Online Education und MOOCs sowie die Neudefinition von Learning Tools (Jane Hart).

“The latest edition of the annual Internet Trends report finds continued robust online growth. There are now 2.4 billion Internet users around the world, and the total continues to grow apace. Mobile usage is expanding rapidly, while the mobile advertising opportunity remains largely untapped. The report reviews the shifting online landscape, which has become more social and content rich, with expanded use of photos, video and audio. Looking ahead, the report finds early signs of growth for wearable computing devices, like glasses, connected wrist bands and watches - and the emergence of connected cars, drones and other new platforms.
Mary Meeker und Liang Wu, KPCB, 29. Mai 2013

KPCB Internet Trends 2013 from Kleiner Perkins Caufield & Byers

Popularity: 19% [?]

Comments (0)

Tags:

Knowledge in its natural state

Posted on 03 June 2013 by jrobes

Manchmal sorgen strikte Vorgaben dafür, dass man die Dinge bzw. Gedanken auf den Punkt bringt. So wie hier David Weinberger (u.a. “Too Big to Know”, “Cluetrain Manifesto”), der kürzlich eine 20-minütige Präsentation in Mailand halten durfte. Zum Thema “Wissen”! Also hat er aufgezeigt und niedergeschrieben, wie sich “networked knowledge” vom Wissen in Büchern unterscheidet. Aber, damit die Zukunft nicht zu rosig erscheint, skizziert er die Probleme, die wir auch mit dem Internet nicht losgeworden sind: “concentration of power”, “knowledge often loses its context”, “echo chambers”. Für diese Probleme gibt es nun nicht unbedingt Lösungen, aber man kann sie aktiv angehen, vorausgesetzt wir “become more self-aware about knowledge”.

“Our old technology — paper — gave us an idea of knowledge that said that knowledge comes from experts who are filtered, printed, and then it’s settled, because that’s how books work. Our new technology shows us we are complicit in knowing. In order to let knowledge get as big as our new medium allows, we have to recognize that knowledge comes from all of us (including experts), it is to be linked, shared, discussed, argued about, made fun of, and is never finished and done. It is thoroughly ours – something we build together, not a product manufactured by unknown experts and delivered to us as if it were more than merely human.”
David Weinberger, Joho the Blog, 2. Juni 2013

Popularity: 55% [?]

Comments (0)

Tags:

Dossier: Wikipedia

Posted on 04 April 2013 by jrobes

Geht Wikipedia eigentlich noch als Beispiel für die Social Media-Prinzipien durch? Oder erdrücken inzwischen die administrativen Strukturen und Prozesse das, was einmal als  Paradebeispiel für “user-generated content” und die “wisdom of crowds” galt? Antworten auf diese Fragen finden sich z.B. in der Sektion “Machtstrukturen” dieses Dossiers der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Aber was heißt hier “Dossier”? Das Ganze ist ein umfangreiches eBook, dem nur einige Erfahrungsberichte erfolgreicher und gescheiterter Autoren fehlen.
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, April 2013

wikipedia_201304.jpg

Popularity: 23% [?]

Comments (0)

Tags:

An introduction to content curation

Posted on 25 March 2013 by jrobes

Was gab es eigentlich, bevor wir von “content curation” gesprochen haben? Fachjournalismus? Fachbibliotheken? Hinzukommt, dass ja schon das Bloggen eine Form von “content curation” darstellt, andererseits der Begriff noch relativ neu ist. Heute gibt es Dienste wie z.B. paper.li oder scoop.it, die konkret als “content curation tools” bezeichnet werden. Und es gibt den “content curator”. Wenn so viel “Bewegung” im Thema ist, kommt dieser Überblick vielleicht gerade recht.
Cendrine Marrouat, internetbillboards.net, 20. März 2013

Popularity: 23% [?]

Comments (4)

Tags: , ,

Aus für Google Reader: Kommt das offene Internet an sein Ende?

Posted on 15 March 2013 by jrobes

Ich nutze den Google Reader täglich. Es sind weit über 100 Quellen, zumeist Blogs, die ich abonniert habe. Wenn man den Artikeln glaubt, die jetzt das Aus des Google Readers begleiten (hier die Google-Meldung), gehöre ich damit zu einer “kleinen Zielgruppe von News-Junkies”. Stimmt das? Kann man sich wirklich heute ohne einen Newsreader durch das Netz bewegen? Kaum vorzustellen. Aber es geht um mehr: Um einen offenen Web-Standard, nämlich RSS, um die Strategie und Pläne von Google und, ganz wichtig für mich, um Alternativen.
Kai Biermann, ZEIT Online, 15. März 2013

Popularity: 16% [?]

Comments (6)

Tags: ,

Social Content Curation

Posted on 12 October 2012 by jrobes

Ich hatte zuerst vermutet, dass sich hinter dem Titel eine bestimmte Aufgabe verbirgt: nämlich die “Pflege” (Ordnen, Systematisieren, Aufbereiten, Weiterleiten) der flüchtigen Informationen, die in sozialen Netzwerken und informellen Lernprozessen anfallen. Aber das ist hier nicht gemeint. Die kurze Handreichung stellt vielmehr eine Kategorie von Tools vor, die gerade sehr populär ist und die es erlaubt, Webinhalte schnell in Sammlungen zusammenzufassen, diese eventuell noch zu kommentieren und dann zu veröffentlichen. Dahinter stecken Dienste wie z.B. Pinterest, Learnist und Scoop.it. Eigentlich sind es Bookmarking-Tools, “but with a focus on visual content and on building collections of resources”. Eine interessante Idee, für sich und/oder andere Informationen aufzubereiten.
EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 8. Oktober 2012

Popularity: 21% [?]

Comments (1)

Knowledge and the future of story-telling

Posted on 11 October 2012 by jrobes

David Weinberger hat eine Session auf der “Future of Story-Telling”-Conference geleitet, die kürzlich in New York stattfand. Für jede dieser Sessions wurde im Vorfeld ein kurzes Video produziert, um den Konferenz-Teilnehmern einen Überblick über die Themen und einen Startpunkt für weitere Diskussionen zu geben. Eine aufwändige, aber sehr charmante Idee. Hier das Video, mit dem David Weinberger bzw. seine Session vorgestellt wurde.

“Western culture’s traditional system of knowledge is a stunning achievement,” says author and Harvard Internet scholar David Weinberger at the outset of this thought-provoking video. “It made us the dominant species on the planet.” But it was constructed as a series of stopping points: you asked a question, and you got an answer—on the page of a book or newspaper, say, or from an expert or a teacher. That system worked well when knowledge was put down on paper. Now knowledge lives on the hyperlinked Net, and links offer a never-ending invitation to go further, to know more. What are the implications of a future in which human knowledge is no longer a finite compendium of scholarly works but rather a limitless, intricately connected network of people, ideas, and works? What happens when knowledge consists of all those pieces, connected in discussion and disagreement? What happens, to quote Dr. Weinberger, when “the smartest person in the room is the room”?”
David Weinberger, Joho the Blog, 29. September 2012

Popularity: 22% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Learni.st = Pinterest für Bildung

Posted on 11 October 2012 by jrobes

“Share what you know”. Und: Learnist makes it super easy to share what you know by curating the web. You can use videos, blogs, books, docs, images or anything on the web to explain how to learn something.” In Jane Harts gerade veröffentlichten “Top 100 Tools for Learning 2012″ hat es Learnist bereits auf Platz 89 geschafft, obwohl der Dienst erst seit Mai 2012 online ist! Für alle, die viel im Netz unterwegs sind: Learnist sieht irgendwie aus wie Pinterest (meint nicht nur Dörte Giebel, die sich in den letzten Tagen auf Learnist etwas umgeschaut hat und auf deren Beitrag ich hier deshalb gerne verlinke). Für alle anderen: Learnist ermöglicht es Nutzern, aus Inhalten und Medien im Web Lerneinheiten zusammenzustellen. Diese Lerneinheiten heißen Boards. Die einzelnen Einheiten eines Boards sind nummeriert, können vom Ersteller des Boards beschrieben werden, Nutzer des Boards können kommentieren, die Einheiten eines Boards in eigene Boards übernehmen , usw. … Am besten einfach einmal anschauen. Im Kern ist Learnist ein Social Bookmarking-Tool, nur attraktiver und ansprechender gestaltet.
Dörte Giebel, NetzFaktorei, 26. September 2012 

Popularity: 17% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

DNB-Direktorin Schwens im Interview: “Man kann Google beneiden”

Posted on 04 October 2012 by jrobes

Die Deutsche Nationalbibliothek feiert ihren 100. Geburtstag. In diesem Interview geht die Leiterin des Standorts Frankfurt, Ute Schwens, nicht nur auf das aktuelle Datum, sondern auch auf Veränderungen durch die Digitalisierung und die Konkurrenz durch Google Books ein. Man hat beim Lesen schon das Gefühl der zwei Geschwindigkeiten: hier das Internet, dort die Bibliothek. Immerhin werden in der Nationalbibliothek seit 2006 auch “Online-Publikationen” gesammelt. Doch was sind eigentlich Online-Publikationen?

hr-online.de: Wie sieht es mit Blogs und anderen Webseiten aus?
Ute Schwens: “Was Blogs und andere Webseiten angeht, sind wir noch am Diskutieren. Klar ist, dass wir nichts allzu Privates wie Urlaubsfotos sammeln wollen. Anders sieht es mit Blogs von Personen des Öffentlichen Lebens aus, da denken wir, dass wir die sammeln müssen.”
Sonja Fouraté, Interview mit Ute Schwens, hr-online.de, 2. Oktober 2012

Popularity: 20% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Digitale Potenz – ein Überspitzer gegen den Über-Spitzer

Posted on 10 September 2012 by jrobes

Noch einen letzten, allerletzten Hinweis auf Manfred Spitzer? Gunter Dueck hat sich seiner angenommen und eine kleine Glosse zusammengebastelt. Das Ganze mündet in folgenden Ratschlag an den Bühnenkollegen:

“Wie verhindere ich „Demenz“ und wie fördere ich „Potenz“? Diese Aufgabe stellt sich immer neu, wenn sich unser Leben verändert, ja. Aber das Neue abzulehnen, weil nun jede analoge Demenz (an die wir uns gewöhnt haben) durch eine digitale ersetzbar ist? Warum?
Herr Spitzer: Digitale Impotenz ist behandelbar.”

Gunter Dueck, Daily Dueck 174, September 2012

Popularity: 21% [?]

Comments (0)

Tags: ,

“Netzwerke wissen es besser”

Posted on 13 August 2012 by jrobes

Ich lese gerade das neue Buch von David Weinberger, Too big to know”. Wegen Olympia bisher leider nur zwei Seiten am Tag. Da kommt dieses Interview gerade recht. Es kreist um das “große” Thema von David Weinberger, nämlich das Internet und wie es Informationen und Wissen verändert, ihre Struktur, unsere Vorstellungen und unseren Umgang. Obwohl wir uns ja täglich mit dem Internet beschäftigen und es auf vielfältige Weise nutzen, gelingt es Weinberger dabei immer wieder, einige Selbstverständlichkeiten in ein neues Licht zu stellen. Das war schon in seinen letzten Büchern so (”Small Pieces Loosely Joined”, “Everything Is Miscellaneous”), und ich bin auch jetzt nach den ersten Kapiteln optimistisch.

Weinberger: “Doch Wissen hat sich durch das Internet verändert - so sehr, dass unsere alten Wissensinstitutionen …

TAZ: … also zum Beispiel Universitäten und Forschungsinstitute …

Weinberger: … dass die einfach nicht mehr wissen, was sie damit anfangen sollen. Sie sind sehr schlecht darauf vorbereitet, mit dem Internet klarzukommen. Das ist die Krise, in der wir stecken.

Meike Laaff, Interview mit David Weinberger, taz.de, 7. August 2012

Popularity: 16% [?]

Comments (2)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

sportograf-43743811

13:30:41

13:14:02

See all photos