Archive | Zukunft des Internet

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Could AI replace teachers? 10 ways it could

Posted on 08 July 2016 by jrobes

Um die Frage zu beantworten, ob Künstliche Intelligenz in naher Zukunft Lehrende ersetzen kann, hat Donald Clark einzelne Aktivitäten und Aufgaben betrachtet, die im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen anfallen. Die Einfallstore für AI/ KI, die er aufzählt, reichen von “1. Searching for answers” bis “10. High standards of personal and professional conduct”. Beim letzten Punkt, als kurze Lesehilfe, sind wir dann mitten in der Welt von Virtual Reality, Simulationen und Avataren als Rollenmodelle. Seine Schlussfolgerung: “There is every reason to suppose that teaching may, to some degree, even a large degree, be automated by AI.”

Auch dieser interessante McKinsey-Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Jobs durch die fortschreitende Automatisierung gefährdet sind (“Where machines could replace humans - and where they can’t (yet)”, Michael Chui, James Manyika und Mehdi Miremadi, Juli 2016). Die Kernbotschaft der Experten: Es werden nicht ganze Berufe wegfallen, sondern einzelne Aufgaben. Und das wiederum betrifft einzelne Berufe mehr, andere Berufe weniger. “Educational Services” stehen hier im Vergleich zu anderen Berufen noch auf der sicheren Seite:

“Of all the sectors we have examined, the technical feasibility of automation is lowest in education, at least for now. To be sure, digital technology is transforming the field, as can be seen from the myriad classes and learning vehicles available online. Yet the essence of teaching is deep expertise and complex interactions with other people. Together, those two categories-the least automatable of the seven identified in the first exhibit-account for about one-half of the activities in the education sector.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 4. Juli 2016

Nachtrag (8.07.2016): siehe auch “Robots won’t replace teachers because they can’t inspire us” (Eric Johnson, recode, 22. Juni 2016)

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Der Golem und du

Posted on 27 June 2016 by jrobes

Das aktuelle brand eins widmet sich ganz der Digitalisierung bzw. dem “Digitalismus”. Bereits freigeschaltet ist diese unterhaltsame Einstimmung von Wolf Lotter. Es ist ein kleiner Überblick über die Computer-Geschichte. Den roten Faden bildet die Frage, ob Computer einmal menschliche Fähigkeiten erreichen oder ihn gar überflügeln werden. Vom Turing-Test, Eliza bis zur KI-Forschung. Der Rundgang schließt mit einem Aufruf zur “Selbstermächtigung”, zur Übernahme von Verantwortung - und zur Nüchternheit.

“Kaum jemand zweifelt noch an der totalen Digitalisierung - nun auch des Denkens. So wird aus einer Technik eine Ideologie: der Digitalismus. Es wird Zeit, wieder nüchtern zu werden. Und das Original vor die Kopie zu setzen.”
Wolf Lotter, brand eins, 07/ 2016

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2016 Internet Trends Report

Posted on 06 June 2016 by jrobes

Das jährliche Internet-Kompendium (213 Slides!) von Mary Meeker, Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) ist da. Es sind wieder so viele Informationen und Daten, dass ich gerne die Zusammenfassung von Ina Fried mitnehme, die folgende Entwicklungen herausstellt:

“- The internet itself is seeing slowing growth.
- In five years, at least 50 percent of all searches are going to be either images or speech.
- Messaging apps, with context and time, have a chance to rival the home screen as the go-to place for interaction.” 

Seiten mit einem direkten Bildungsbezug fehlen in diesem Jahr. Aber was heißt schon “direkter Bildungsbezug”? Es gibt interessante Übersichten zu Consumer-Präferenzen (nach Generationen, S. 51), zur Video-Evolution (S. 76), zu Messaging-Diensten (S. 99), usw.
Mary Meeker, KPCB, Slideshare, 1. Juni 2016

2016 Internet Trends Report from Kleiner Perkins Caufield & Byers

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The enterprise technologies to watch in 2016

Posted on 31 May 2016 by jrobes

Eine Mischung aus Standortbestimmung und Ausblick. Über 20 Technologien sind aufgelistet und beschrieben (und weitere finden sich unter dem Stichwort “horizon”). “Consumer tech” setzt die Agenda. Digital Learning/ MOOCs, team collaboration, machine learning, blockchain finden sich, um nur die Technologien aufzuzählen, die ich auch an dieser Stelle das eine oder andere Mal schon genannt habe.

Interessant ist die Schlussbemerkung: “But as I’ve been suggesting is the real trend that we see with digital leaders is actively enabling of mass digital innovation on the edge through techniques such as the use of empowered networks of internal/expert change agents or using hackathons and developer networks on top of open APIs, …”
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 29. Mai 2016

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Bildung 4.0

Posted on 22 April 2016 by jrobes

Der “Arbeit 4.0 MOOC” ist gerade zu Ende gegangen, “der 7-Tage-MOOC für den schnellen Überblick rund um “Arbeit 4.0″. Über 1.100 Teilnehmer. Von “Arbeitskultur” bis “Creative Thinking”. Statt Kurseinheiten gab es “Frühstücks-TV” und “Nachmittagstee”. Silicon Valley diente als Inspirationsquelle und Gastgeberin Anja C. Wagner war vor Ort.

“Bildung 4.0″ müsste am Samstag dran gewesen sein. Eine Reihe von Videos mit Statements und Interviews liefern die Stichworte fürs Forum. Viele Hinweise auf “Arbeiten ist Lernen und Lernen ist Arbeiten”, viele Plädoyers für das Lernen außerhalb der eingetretenen Pfade und Institutionen. Die Videos, die Diskussionen, alles steht noch im Netz.
Arbeit 4.0, mooin, 13. - 19. April 2016

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The Blockchain for Education: An Introduction

Posted on 20 April 2016 by jrobes

Ich kann nicht einmal ansatzweise abschätzen, ob das Thema ein Thema ist, ob es also eine Verbindung zwischen der Blockchain-Technology und Bildung gibt. Aber es gibt eine Diskussion, es gibt Investoren und und es gibt Fragen nach alternativen Formen des Umgangs mit Assessments und Credentials (Badges). Alles weitere überlasse ich gerne Audrey Watters: “Let’s be honest: blockchain-related projects in education are still very much in their experimental stages. …”

Vielleicht hilft das Video (”Learning is earning”!) etwas, die Fantasie anzuregen …
Audrey Watters, Hack Education, 7. April 2016 

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10 Breakthrough Technologies 2016

Posted on 16 March 2016 by jrobes

“Immune Engineering”, “Precise Gene Editing in Plants”, “Conversational Interfaces”, “Reusable Rockets”, “Robots That Teach Each Other”, “DNA App Store”, “SolarCity’s Gigafactory”, “Tesla Autopilot”, “Power from the Air”. Das sind neun Technologien, von denen MIT Technology Review sagt, “you need to know about right now”.

Ja, und dann ist da noch “Slack”, die Nummer zehn: “… a service built for the era of mobile phones and short text messages is changing the workplace”. Seit 2013 auf dem Markt, jetzt schon mit über 2,3 Millionen Nutzern. Eigentlich hat Slack nichts, was andere Kommunikationsplattformen nicht auch haben. Doch es spricht an. Zum Beispiel das Hochschulforum Digitalisierung, das Slack seit einigen Monaten nutzt. Und andere fragen: “Could Slack Be the Next Online Learning Platform?”
MIT Technology Review, März 2016

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What’s Next in Computing?

Posted on 24 February 2016 by jrobes

Die Computerindustrie entwickelt sich in Zyklen. Alle 10-15 Jahre beginnt ein neuer Zyklus, der alles auf den Kopf stellt. 1981 begann das Zeitalter des PCs, 1993 startete das Internet seinen Höhenflug, und 2007 betraten wir die “mobile era”, in der wir uns heute noch befinden. Was könnte der Startpunkt für den nächsten Sprung sein? Der Autor bietet uns in kurzen Steckbriefen an: artificial intelligence (AI), systems-on-a-chip, autonomous cars, drones, internet of things (energy, security, convenience), wearables, virtual reality (”2016 is an exciting year for VR …”), augmented reality.

Ein lesenswerter Artikel, der komplexe Entwicklungen in eine Ordnung bringt! Und uns ahnen lässt, was nach E-Learning kommen könnte …
Chris Dixon, Medium, 21. Februar 2016

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Ein Lehrer für mich allein

Posted on 16 February 2016 by jrobes

Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik an der Indiana University Bloomington, formuliert hier aus, was Jörg Dräger vor einiger Zeit (okay, 2013) auf die kurze Formel “Personalisierung trotz Massifizierung” gebracht hat. Hier heißt es “Individualerziehung”, wir schreiben das Jahr 2036, und es ist eine Computerstimme, die uns durch unser Leben als Lernende begleitet. Und die Lehrenden? Sie werden zum “Partner im Lerngeschäft, wie der Coach in der Supervision”.

Der lange Artikel ist nett geschrieben. Doch viele Teile der Story werden ausgeblendet. Zum Beispiel: Wer wird hinter diesen Systemen und Algorithmen stehen? Wird Lernen noch von anderen Tätigkeiten zu trennen sein? Wie wird das Geschäftsmodell Lernen aussehen? Alles Google? Denn wenn das Szenario in der Bildung 2036 greifen soll, dann wird es in Arbeit und Freizeit schon lange vorher Realität sein. Warum in der Erzählung also nicht dort beginnen? Und warum überhaupt 2036?
Fritz Breithaupt, ZEIT online, 11. Februar 2016

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Weg mit den Büchern!

Posted on 09 February 2016 by jrobes

Rafael Ball hat der NZZ am Sonntag ein Interview gegeben, das viel gelesen und kommentiert wurde (z.B. hier). Darin spricht er eigentlich Altbekanntes aus: dass nämlich das Internet das Geschäftsmodell der Bibliotheken auf den Prüfstand stellt, dass sie als Kulturgut möglicherweise “überbewertet” werden, dass es heute keine gedruckten Bücher mehr braucht, usw. Stattdessen sollten sich Bibliotheken lieber als Kommunikationszentren neu erfinden, mit neuen Angeboten und Dienstleistungen. Die Reaktionen auf das Interview lassen sich möglicherweise damit erklären, dass Rafael Ball die ETH-Bibliothek in Zürich leitet. Bei Vertretern dieser Berufsgruppe unterstellt man halt ein sinnliches Verhältnis zum Buch und erwartet nicht Sätze wie “Für mich beruflich als Bibliothekar wird das Buch künftig kein entscheidendes Medium mehr sein”.
Michael Furger, Interview mit Rafael Ball, NZZ am Sonntag, 7. Februar 2016

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5 Gründe, warum Slack die Lernplattform der Zukunft ist

Posted on 11 June 2015 by jrobes

Vorneweg: Ich kenne Slack (noch) nicht. Und auch für Anja C. Wagner ist es nur ein “Platzhalter” (okay, sie schreibt auch, es ist “die perfekte Umgebung für die persönliche Arbeits- und Lernumgebung im kollaborativen, dynamischen Verbund”). Diesen Platzhalter bzw. roten Faden nutzt sie, um “5 Gründe für Smarter Working Learning” näher vorzustellen. Konkret:

“Grund Nr. 1: Arbeiten, Leben und Lernen wachsen zusammen. …
Grund Nr. 2: Austausch ist wichtiger als Content. …
Grund Nr. 3: Kollaboration ist die Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert. …
Grund Nr. 4: Lebenslanges Lernen ist keine Forderung, sondern Realität. …
Grund Nr. 5: Zentraler Zugang zu dezentralen Aktivitäten schlägt alles. …”

Der Artikel gehört in den Diskussionszusammenhang von “Arbeiten 4.0″ und “Lernen 4.0″, zu dem Anja C. Wagner bereits an verschiedenen Stellen beigetragen hat. Und dem ich gerade etwas atemlos hinterhereile …
Anja C. Wagner, Netzpiloten, 30. April 2015

Nachtrag (19.06.2015): siehe auch “Is Slack the new LMS?” (Mathias Elmose, 22. April 2015)

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2015 Internet Trends Report

Posted on 29 May 2015 by jrobes

197 Slides kommen an keiner Jury vorbei, es sei denn, es handelt sich um Mary Meeker’s jährlichen Internet Trends Report. Ein erster Eindruck: mobile, mobile, mobile. Aber ich will erst gar nicht den Versuch starten, die unzähligen Stichworte, Daten, Verlaufskurven und Grafiken zusammenzufassen. Hier die Inhaltsangabe und das eine Schaubild, das explizit auf Bildung eingeht (im letzten Jahr waren es zwei oder drei …):

“1) Internet – Two - Thirds of a Generation In…
2) Key Internet Trends
3) Re - Imagining Continues…
4) America’s Evolving Work Environment…
5) Big Internet Markets = China / India
6) Public / Private Company Data
7) One More Thing…
8 ) Ran Outta Time Thoughts / Appendix”

Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), 27. Mai 2015

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2015 Internet Trends Report from Kleiner Perkins Caufield & Byers

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What Are the Required Skills for Today’s Digital Workforce?

Posted on 26 February 2015 by jrobes

Das ist sicher keine abschließende oder umfassende Liste. Dion Hinchcliffe bettet sie ein in die Entwicklungen der “digital transformation”, der “networked enterprise” und “future of work”, mit denen er sich seit Jahren auseinandersetzt. Und schon der Begriff “digital workforce” zeigt ja, wo es lang geht. Doch ohne diese Skills wird es schwierig, in einer komplexer werdenden, digitalen und vernetzten Arbeitswelt zu bestehen. Von daher gehören sie (und die Rahmenbedingungen und Aktivitäten, die sie fördern …) auf die Agenda von HR und Corporate Learning. Die Beschreibungen und Links von Dion Hinchcliffe sind ein guter Startpunkt.

“The Essential Next-Generation Digital Workplace Skills:
Working Out Loud - Digital Sense Making + Personal Knowledge Management - Open Digital Collaboration - Network Leadership - Radical Transparency - Digital DIY Know-How - Letting the Network Do the Work”
Dion Hinchcliffe, On Web Strategy, 17. Februar 2015

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Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit

Posted on 13 February 2015 by jrobes

bitkom_201502.jpgDas Thema liegt dem BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, offensichtlich am Herzen. Denn vom ersten Arbeitskreis 2013 bis zur Vorlage dieses Leitfadens (112 S.!) ist nicht viel Zeit vergangen. Natürlich steigt auch der Leitfaden mit einer Referenz an das Computerprogramm “IBM Watson” ein, das 2011 bei Jeopardy triumphierte. Dann geht es um Begriffliches, um Perspektiven, Anwendungsfelder, Märkte und einige Fallstudien. Doch was sind eigentlich kognitive Maschinen bzw. Systeme?

“Zu den Kernmerkmalen kognitiver Systeme zählen Lernfähigkeit bei verändertem Umfeld  (Adaptivität), komfortable Interaktion mit Nutzern (Interaktivität), Dialogfähigkeit zum Präzisieren von Zielen und Problemen (Iterativität) sowie das Verständnis für die reale und virtuelle Umgebung einer Situation (Kontextualität).”

Einen breiten Raum nimmt im Leitfaden die Frage der Grenzlinie zwischen Mensch und denkenden, intelligenten Maschinen ein. So heißt eine Kapitelüberschrift: “Der künstlerische Mensch als Gegenstück und Ausgleich Künstlicher Intelligenz”. Und eine andere: “Denkende Maschinen – Freund und Helfer oder Feind des Wissensarbeiters?”
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), 13. Februar 2015

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Das neue Arbeiten im Netz

Posted on 06 February 2015 by jrobes

hecke_201502.jpgEigentlich wollte ich nur kurz einem Link von Martin Ebner folgen, der auf die Publikation eines neuen Essays (”Lehren ​und ​Lernen​​ im ​Wandel​ der ​Digitalität”) hinwies. Aber dann habe ich das gesamte Buch durchgeblättert. Es bietet, sortiert unter Überschriften wie “Die neue Arbeitswelt”, “Informationsbeschaffung”, “Kommunikation und Zusammenarbeit”, “Vernetzung”, “Publizieren”, usw., einen nützlichen Überblick - nicht nur über das Arbeiten, sondern über viele verschiedene, alltägliche Aktivitäten im Netz (und spart immer noch weite Bereiche aus!). Ein Kapitel ist auch der Bildung gewidmet. Dort findet man jeweils zwei Seiten über MOOCs, OER, das Lernen in der Cloud, Webinare und Barcamps. Einstieg und Übersicht, 228 Seiten, gefördert aus Mitteln des Bundeskanzleramts Österreich und natürlich unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.
Meral Akin-Hecke und David Röthler (Hrsg.), edition mono/monochrom, Wien, 2015 (pdf)

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15 Predictions for Tech and Design in 2015

Posted on 03 February 2015 by jrobes

Fitness, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit, Kleidung sind einige der Themen dieser Aufzählung, die jedem Stichwort zwei Zeilen widmet und es mit Unternehmen verlinkt, die für entsprechende Produkte stehen. Bildung kommt auch einmal vor:

Adaptive Education Personalizes Learning
Adaptive technologies will become omnipresent both in and out of the classroom, providing students with the ability to learn content at their own pace and potentially test out of areas when they are ready. Real-time data will lead to more actionable items for students and teachers-allowing for a personalized path to success.
Companies to watch: Knewton, Aleks, Alt School, Dreambox, Kidaptive

Frog Design, Wired, 2. Februar 2015

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Americans Feel Better Informed Thanks to the Internet

Posted on 10 December 2014 by jrobes

Die Ergebnisse einer Online-Befragung, die das amerikanische Pew Research Center durchgeführt hat. Zusammenfassend heißt es: “87% say the Web helps them learn new things; 72% say it improves their ability to share ideas. Most enjoy having access to more information, rather than feeling overloaded.” Der Report liefert weitere Rückmeldungen, splittet die Ergebnisse mit Blick auf einzelne Zielgruppen und unterschiedliche Themen noch etwas auf, ohne dass sich an der generellen Richtung etwas ändert. Ich glaube allerdings nicht, dass hierzulande eine Befragung möglich wäre, die nicht noch Fragen der Sicherheit und Privatsphäre auf die Agenda setzen würde. Nur am Rande: Diese Studie ist Teil einer Serie, “The Web at 25″, die einen Blick lohnt.
Kristen Purcell und Lee Rainie, Pew Research Center, 8. Dezember 2014

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Bildung 2025: Vier düstere Szenarien (und ein kleiner Lichtblick)

Posted on 17 November 2014 by jrobes

Vier spezielle Szenarien für die Bildung in Deutschland hat Martin Lindner entworfen. Sie bilden den fünften Teil seiner Serie “Lernen im digitalen Klimawandel”. Technologische Entwicklungen, Wirtschaft und Wirtschaftskrisen sowie kulturelle Strömungen bilden die Treiber, mit denen Martin Lindner hier spielt. Das Ergebnis:
- Szenario 1: Latein ist das neue Latein
- Szenario 2: Standort Standort über Alles
- Szenario 3: Google Apple Cyber Campus
- Szenario 4: Nach der großen Krise

In den Szenarien steckt vieles von dem, was heute in der Bildung diskutiert bzw. kritisiert wird. Von Humboldt bis MOOCs. Allerdings fehlen ihnen etwas die klaren Konturen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sie auf zwei Achsen (Technologie/ Wirtschaft ?) anzuordnen. Oder sie um einzelne Player in der globalen Bildung herum zu gruppieren (Apple, Google, LinkedIn, Facebook ?). Zuletzt: Wo steckt eigentlich der kleine Lichtblick?
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 14. November 2014

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Bildung von oben: Der techno-pädagogische Komplex

Posted on 16 September 2014 by jrobes

Das Internet ist nicht nur ein Ort der unendlichen Ressourcen und Möglichkeiten, sich zu bilden und zu vernetzen. Das Internet ist auch ein Marktplatz, auf dem sich mächtige Player bewegen und unsere Interessen und unsere Motivation in immer neue Geschäftsmodelle gießen. Da die Übersicht zu behalten und “richtig” von “falsch” zu trennen, ist nicht einfach - und manchmal unmöglich. Schreibt Martin Lindner.

“Und so kommt es, dass bei näherem Hinsehen die Fronten kreuz und quer verlaufen: Haifisch-Kapitalisten aus dem Silicon Valley kritisieren das verkalkte Bildungssystem. Wertkonservative wettern nicht zu Unrecht gegen die Verdatung und Monetarisierung. Einige emanzipatorische Bildungs-Pioniere versuchen, Denkfiguren der Neoliberalen umzufunktionieren. Andere verbünden sich gegen die digitale Technokratie mit reformverweigernden Professoren, die sich um ihre Privilegien sorgen. Universitätsrektoren im Managerwahn umarmen das Internet und schwärmen von „Humboldt 2.0″. Digitale Avantgardisten schreiben Manifeste über den Untergang des Abendlands in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Und alle haben irgendwie Recht.”
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 16. September 2014

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Why Mozilla cares about Web Literacy

Posted on 14 July 2014 by jrobes

Auf Mozillas “Web Literacy Map” hatte ich ja vor einigen Tagen bereits hingewiesen. Hier folgt der Kontext, in den diese Map eingebettet ist. Dazu gehören die Mozilla-Community, ihre Idee eines Webs als offene Plattform, die nicht von kommerziellen Providern und Interessen dominiert wird, ihre Philosophie (”connectivism”!) sowie die einzelnen Projekte, Initiativen und Tools, mit denen die Community diese Ziele verfolgt. Vor diesem Hintergrund sind das Webmaker-Projekt und die “Web Literacy Map” viel konkreter, praktischer und, ja, einladender als die abstrakten Anstrengungen der Medienpolitiker und -pädagogen um digitale, Medien- oder Informationskompetenzen.
Doug Belshaw, Karen Smith and the Mozilla community, Mozilla Webmaker, Juli 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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