Posted on 09 March 2010 by jrobes
Ich habe es irgendwann aufgegeben, den neuesten Entwicklungen von und um Google zu folgen. Google Book Search war für mich noch ein direktes “Bildungsthema”, aber mein Stand ist hier, dass die einen scannen und die anderen klagen. Mit vielen Varianten, was nationale Rechtsgrundlagen und Befindlichkeiten angeht. Unübersichtlich halt. Deshalb habe ich die Übersicht über Entwicklung und Stand einiger Google-Projekte und -Pläne, die sich in der vorletzten Ausgabe von brand eins findet, gerne gelesen. Sie ist, natürlich, gemäßigt google-kritisch, mäandert allerdings etwas ziellos durch die Themen.
Slaven Marinovic, brand eins, 01/2010, S. 19-26
PS: Das “Weltwoche”-Interview mit “Pascal”-Erfinder Niklaus Wirth ist eine schöne Ergänzung: “Früher war IBM der Bösewicht”.
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Posted on 22 January 2010 by jrobes
Der Titel ist möglicherweise erklärungsbedürftig: Die Autoren von Forrester Research haben vor zwei Jahren das Verhalten von Internetnutzern untersucht und verschiedene Profile entwickelt. Sie zeigen sehr schön, dass es nicht nur “aktive” und “passive” Nutzer des Internets und Social Software gibt, sondern viele Zwischentöne. Dann kam Twitter, und irgendwie fehlte auf einmal etwas. Deshalb gibt es jetzt die “Conversationalists”:
“Conversationalists reflects two changes. First, it includes not just Twitter members, but also people who update social network status to converse (since this activity in Facebook is actually more prevalent than tweeting). And second, we include only people who update at least weekly, since anything less than this isn’t much of a conversation. …
The data from this survey continues the trends from the last two years — Spectators are maxing out at around 70%, Joiners are still growing rapidly, and Creators are still growing slowly.”
Josh Bernoff, Groundswell, 19. Januar 2010

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Posted on 12 January 2010 by jrobes
Der amerikanische Literaturagent John Brockman hat auf Edge.org mit der Frage “How is the Internet changing the way you think?” eine interessante Debatte angestoßen. 160 Antworten gibt es dort zu lesen, von Brian Eno, Clay Shirky, Kevin Kelly bis Frank Schirrmacher. Letzterer hat die Debatte ins Feuilleton der FAZ gehievt und gleich einige der Beiträge übersetzen lassen, die auch online zur Verfügung stehen. Ein Stöbern lohnt sich. Die Antworten, die ich dort gelesen habe, sind durch die Reihe intelligent, originell und persönlich. Keinen lässt das Internet kalt. Viele sind überzeugt, dass es unser Denken, unsere Wahrnehmung, unser Gedächtnis und Urteilsvermögen verändert. Und jeder hat seine persönliche Art, damit umzugehen. Die Beiträge sind so gut … dass ich sie nicht am Rechner, sondern als Buch lesen möchte!
Frank Schirrmacher, FAZ.net, 10. Januar 2010
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Posted on 04 December 2009 by jrobes
Ich kann das Interview kaum besser zusammenfassen: “Der Science-Fiction-Autor Cory Doctorow verteilt seine Werke kostenlos über das Web - und verdient damit dennoch Geld. Im Interview spricht er darüber, wie die Technik unsere Gesellschaft verändert, der einzelne Nutzer mächtiger wird und warum eine erfolgreiche Erfindung auch nur eine Kopie sein kann.” Weitere Stichworte sind Orwell, “Copyfighter” und Originalität, und dann gibt es noch folgenden schönen Satz: “Kunst ist eine in ökonomischer Hinsicht irrationale Aktivität.”
Diane Coutu, Interview mit Cory Doctorow, Harvard Business Manager, 10/2009, 1. Dezember 2009
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Posted on 02 December 2009 by jrobes
Es ist eine Kolumne und demzufolge finden wir mehr launige Beispiele als systematische Ableitungen. Die Autorin führt uns zuerst durch mehrere Stationen der Technologiekritik (zum Beispiel: “Das Internet ist eine Mode, die vielleicht wieder vorbeigeht.”). Dann fasst sie ihre Beobachtungen in drei Thesen zusammen: Erstens scheint es etwa zehn bis fünfzehn Jahre zu dauern, “bis eine Neuerung die vorhersehbare Kritik hinter sich gebracht hat”. Zweitens hängt der geäußerte Missmut stärker vom Lebensalter des Kritikers und weniger vom Gegenstand der Kritik ab. Und um diese Fallen der stereotypen Kritik zu vermeiden, hilft ihrer Meinung nach drittens nur das Verlernen: “Mit etwas Glück hat der Staat ein Einsehen und bietet in Zukunft Erwachsenenbildungsmaßnahmen an, in denen man hinderlich gewordenes Wissen – sagen wir: über Bibliotheken, Schreibmaschinen, Verlage oder das Fernsehen – ablegen kann.”
Kathrin Passig, Merkur, Nr. 727, Dezember 2009
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Posted on 23 November 2009 by jrobes
Stefan Münker hat es sich auf die Fahnen geschrieben, eine direkte Linie von Bertolt Brecht und seiner Radiotheorie zu den digitalen Öffentlichkeiten im Web 2.0 zu ziehen (es gibt bereits ein Suhrkamp-Buch des Autors zum Thema). Hier und heute scheint, so Münker, Realität zu werden, was damals Theorie bleiben musste. Das überzeugt, wenn man den Blick auf die “Praxis der partizipatorischen Mediennutzung” richtet, “die zumeist überraschend effizient und dabei fast immer demokratischer ist, als wir es von früheren Medien gewohnt sind.” Was in dieser Kurzgeschichte draußen bleiben muss, sind der politische Kontext (Brecht) und die soziale Praxis (Web 2.0).
Stefan Münker, SPIEGEL ONLINE, 22. November 2009
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Posted on 20 November 2009 by jrobes
Eine gelungene Geschichte des Internet - von 1969 bis heute. Dabei hat die Autorin ihren Zeitstrahl mit vielen Originalen ausgeschmückt, wie z.B. der unterstehenden Abbildung des Arpanet.
Cameron Chapman, Six Revisions, 15. November 2009

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Arpnet-map-march-1977.png
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Posted on 13 November 2009 by jrobes
“A (very) quick look back at the Google story over the last 11 years. From Stanford to Mountain View and around the world, featuring many different products, starting with BackRub (Search) up to Go…”
Ein schönes Video (2:13 Min.), eine interessante, temporeiche Umsetzung (mal etwas anderes als Common Craft).
GoogleChannelUK, YouTube, 8. Oktober 2009
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Posted on 11 November 2009 by jrobes
Eine faszinierende Geschichte: “Demand Media has created a virtual factory that pumps out 4,000 videoclips and articles a day. It starts with an algorithm.” Wie ist das möglich, fragt man sich. Die Antwort ist eine Mischung aus Web 2.0 und Fließband. Man nehme dazu das Heer der hungrigen Kreativen, die die Web 2.0-Plattformen dieser Welt mit Content füllen, und spanne sie in ein neues Geschäftsmodell. Jetzt schreiben und filmen sie im Auftrag von Demand Media, für kleinstes Geld zwar, aber, hey, vorher gab es gar nichts. “Here is the thing that Rosenblatt has since discovered: Online content is not worth very much. … Instead of trying to raise the market value of online content to match the cost of producing it - perhaps an impossible proposition - the secret is to cut costs until they match the market value.” Dabei wird nicht zufällig drauflos produziert, sondern auf Grundlage ausgeklügelter Analyseverfahren.
Wer auch immer gerade darüber nachdenkt, wie er im Netz Informationen und Inhalte (e-Learning!) an potentielle Käufer bringt, sollte zuerst diese Story lesen!
Daniel Roth, Wired, 19. Oktober 2009
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Posted on 09 November 2009 by jrobes
Es gibt in den USA eine lange soziologische Tradition, sich intensiv mit dem Wandel der Beziehungen zu beschäftigen, die Menschen zu ihrer Familie, ihren Freunden, ihrer nächsten Umgebung und ihrer lokalen Community besitzen. Dazu gehört auch die Angst, dass mit der wachsenden Verbreitung und Nutzung des Internets die Zahl derer steigt, die sozial isoliert sind. “The decline of social capital” (Robert Putnam) ist das Stichwort, und auch in der Weiterbildung ist ja die (wertende) Gegenüberstellung von Online-und Präsenzlernen ein vertrautes Argument. Die vorliegende Studie des renommierten amerikanischen Pew Internets-Projekts liefert Hinweise, dass zumindest in dieser Hinsicht kein Grund zur Besorgnis besteht.
“However, contrary to the considerable concern that people’s use of the internet and cell phones could be tied to the trend towards smaller networks, we find that ownership of a mobile phone and participation in a variety of internet activities are associated with larger and more diverse core discussion networks. …
… but we find that most internet activities have little or a positive relationship to local activity.”
Keith Hampton, Lauren Sessions, Eun Ja Her und Lee Rainie, Pew Internet & American Life Project, 4. November 2009
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Posted on 26 October 2009 by jrobes
… fragt ein Mitglied der Gruppe “Knowledge Management” auf XING und tritt damit eine lebhafte Diskussion los. Nein, es ist nicht tot, “weil es noch gar nicht existiert hat”, ruft einer. Auf die “Kombination von Web 2.0- und Semantischen Technologien” setzt der nächste. “Großer Aufwand bei der Modellierung von Ontologien”, beklagt ein Teilnehmer. Und auf die “Unterscheidung zwischen SemanticWeb und semantischen Technologien im Unternehmens-Umfeld” weist Hans-Peter Schnurr (ontoprise) hin und führt für Letzteres entsprechende Beispiele auf. Überhaupt bieten viele Beiträge Links und Referenzen zum Weiterlesen und Vertiefen an. Ich werde trotzdem vielleicht noch etwas warten, bis ich das Stichwort “Semantisches Web” auf meine Liste der Bildungstrends setze, aber tot scheint es nicht zu sein.
Verschiedene Autoren, XING, Gruppe “Knowledge Management”, 12. Oktober 2009 ff.
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Posted on 14 October 2009 by jrobes
Es ist eine Sache, wenn man die Geschichte z.B. auf einer “Social Media”-Konferenz hört. Eine andere, wenn man sie im Wall Street Journal lesen darf. Das Ende der Email also. Abgelöst durch Dienste wie Twitter, Facebook und Google Wave, die die Kommunikation schneller, informeller und interessanter machen. Im Artikel wird auch angedeutet, dass die Verständigung jetzt nicht unbedingt einfacher wird. Viele Informationen zu sehen, bedeutet auch, permanent Entscheidungen zu treffen, welchen Informationen man folgen will, was einen interessiert, wem man vertraut. Und wenn ich dann den gedanklichen Sprung in die Frankfurter Vorstädte mache, weiß ich, dass diese Entwicklungen hier erst in einigen Jahren ankommen werden. Es hilft also nichts, wir werden auch die alten Kanäle noch eine Weile offen halten müssen. 179 Kommentare soweit (via Elliott Masie).
Jessica E. Vascellaro, Wall Street Journal, 12. Oktober 2009
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Posted on 28 September 2009 by jrobes
Der Titel ist etwas verkürzt, deshalb: Es geht noch einmal um die E-Learning-Konferenz, inkl. GMW 09, in Berlin, aber dieses Mal um die Frage, was der “Einbruch” eines Mediums wie Twitter für die Kommunikation zwischen Referenten, Zuhörern und denen, die alles online verfolgen, bedeutet. Es geht um Veranstalter, die auf einmal Blogs und Twitterwalls zur Verfügung stellen; um die Aufmerksamkeit, die Referenten verdienen (oder auch nicht); und um das kreative Potential, das brachliegt, wenn 1 redet und 200 nur zuhören. Fast scheint es, als ob diese Diskussion derzeit in Twitter und Blogs viel intensiver als auf den Veranstaltungen selbst geführt wird. Wie auch immer, Jana Hochberg hat jedenfalls ihre Gedanken sehr schön mit aktuellen Twitter- und Blog-Zitaten unterlegt. Gerade rechtzeitig zur Erföffnung der aktuellen Konferenz-Saison.
Jana Hochberg, gophi’s Versuch einer Methexis, 27. September 2009
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Posted on 08 September 2009 by jrobes
Seit gestern gibt es ein “Internet-Manifest” mit 17 Behauptungen, “wie Journalismus heute funktioniert”, 15 Erstunterzeichnern, von Mario Sixtus bis Sascha Lobo, und (bis jetzt) 226 unmittelbaren Kommentaren. Seit heute gibt es auch das Pendant der EduCamper, worauf ich umso lieber hinweise, da ich mich gerade unter den 577 Mitgliedern der EduCamp-Community (wieder-)entdeckt habe. Sieben “Forderungen für eine zeitgemäße Lehre” stehen im Zentrum des Manifests, das für mich zeitlich sehr schön in den Kontext von Piratenpartei, Edupunk, Bildung hacken und Bildungsexpedition passt. Die erste Forderung lautet: “Wir setzen uns ein für eine größere Autonomie der Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen.”
Anpassungen und Veränderungen sind noch bis zum 24. September möglich. Oder man fährt am 6./7. November gleich zum 4. EduCamp nach Graz, um den Autoren seine Meinung zu sagen.
EduCamp-Team, mixxt, 7. September 2009
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Posted on 02 September 2009 by jrobes
Als im Januar 2008 Kevin Kelly’s Aufsatz “Better than free” erschienen ist, habe ich gleich ein “Must Read!” neben den Link gesetzt. Andere waren offenbar ähnlich begeistert, und die Diskussion, welche Geschäftsmodelle mit Inhalten (content, copies) im Zeitalter des Internet funktionieren, hält ja bis heute an (siehe z.B. Chris Anderson’s “Free”). Jetzt hat sich Thomas Rohde die Mühe gemacht, Kelly’s Aufsatz zu übersetzen und online zu stellen:
“Wenn Kopien im Überfluss verfügbar sind, werden sie wertlos.
Wenn Kopien im Überfluss verfügbar sind, wird das Unkopierbare knapp und wertvoll.
Wenn Kopien kostenlos verfügbar sind, muss man Unkopierbares verkaufen.
Aber was ist unkopierbar?”
Thomas Rohde, bewegliche lettern, 24. August 2009
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Posted on 02 September 2009 by jrobes
“Die Infrastruktur des heutigen Internet ist nämlich bereits rund 30 Jahre alt und der heutigen Dynamik und Komplexität nicht mehr ausreichend gewachsen. Unter dem gemeinsamen Deckmantel “Future Internet” haben sich deshalb unterschiedliche nationale und internationale Initiativen zum Ziel gesetzt, das Internet der Zukunft aktiv zu gestalten.”
Vor diesem Hintergrund beschreibt der Artikel - vor allem für den durchschnittlichen Netzaktivisten gut nachvollziehbar - die verschiedenen Handlungsfelder, auf denen die Zukunft des Internet diskutiert wird. Die Autoren sprechen davon, dass im “Future Internet” vier Bereiche konvergieren werden: das Internet für Menschen, der Inhalte, der Dinge und der Service, wobei die Hoffnungen vor allem auf den beiden letztgenannten Feldern liegen. Und irgendwo geht es natürlich auch darum, dass nicht nur USA und Japan bestimmen, wohin die Reise geht. Und es gibt noch eine aktuelle Referenz: “Future Internet” ist auch das Thema auf der “Neunten Internationalen Konferenz für Wissensmanagement und Wissenstechnologien” (I-KNOW’09), die gerade in Graz stattfindet.
Anita Griesser, Klaus Tochtermann und Alexander Stocker, in: contentmanager magazin, 06/2009
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Posted on 27 July 2009 by jrobes
Fast wäre es wieder an mir vorbei gegangen, das aktuelle “E-Readiness Ranking”. Seit 2000 veröffentlichen die Economist Intelligence Unit und das IBM Institute for Business Value diese globale IT-Hitparade. “E-readiness”, so heißt es in der Einleitung, “is a measure of the quality of a country’s ICT infrastructure and the ability of its consumers, businesses and governments to use ICT to their benefit.” Auf den ersten Plätzen hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. So haben USA und Großbritannien durch die Wirtschaftskrise an Plätzen eingebüßt, während Nationen wie Dänemark (Platz 1), Schweden (2), Niederlande (3) und Norwegen (4) Plätze gut machten, “because this year’s rankings now cover ICT usage in addition to availability”. Ach ja, Deutschland ist von Platz 14 auf Platz 17 gefallen, möglicherweise, weil es fast dramatisch schlechte Werte in der Kategorie “Government policy and vision” bekam!! (die Kriterien hier: “Government spend on ICT per head; digital development strategy; e-government strategy; online procurement; availability of online public services for citizens and businesses; eparticipation.”
Economist Intelligence Unit, Juni 2009 (pdf)
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Posted on 24 July 2009 by jrobes
Anfang Juni habe ich im Rahmen unseres WissensWert Blog Carnivals die Frage: „Warum twitterst Du eigentlich?” in die Runde geworfen. 32 Rückmeldungen (!) sind eingetroffen, die ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen will. Vorneweg: Vielen Twitter-Nutzern scheint es wie mir zu gehen: Man ist neugierig auf Twitter, macht mit, ohne aber genau Rechenschaft über das „Warum” ablegen zu können. Diese Neugierde ist häufig verbunden mit dem Gefühl, über eine Sache nur reden und urteilen zu können, wenn man sich zumindest einmal auf sie eingelassen hat. Warum wird also getwittert? Ich habe drei Gründe gezählt (und unzählige kleine Motive und Antreiber …):
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Posted on 17 July 2009 by jrobes
“Am 8. und 9. Juni fand in Berlin die Fachtagung “eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung” statt. Nach Auskunft der Veranstalter (Projektträger DLR) sollten die Potentiale der digitalen Medien zur Unterstützung struktureller Reformen in der beruflichen Bildung und neue Formen der Arbeits-, Qualifizierungs- und Kommunikationsprozesse der Fachöffentlichkeit präsentiert werden.” Teilt uns freundlicherweise der BildungsserverBlog mit. Wenn man seinem Hinweis folgt, stößt man auf eine “bunte” Liste an Vorträgen und Referenten. Neben Fachberichten aus der Medien-, Druck- und Zementindustrie finden sich auch die Visionen von Joachim Hasebrook, Professor an der Steinbeis Hochschule Berlin. Ich kann den Foliensatz nur empfehlen, weil hier die Zukunft des E-Learning ganz “anders” erzählt wird: nämlich als Technikgeschichte, die sich aber nicht in einzelnen Tools und Systemen verliert, sondern den Blick konsequent auf die Schnittstelle von Mensch und Computer richtet. Diese Schnittstelle beschreibt Joachim Hasebrook aus drei Perspektiven: “Zukunft Searchware” (Vernetzung statt Indexierung), “Zukunft Selfware” (Digitale Persönlichkeit) und “Zukunft Brainware” (Neurochips für Hirnschnittstellen). Leider ist nicht überliefert, wie der Referent den Anwesenden erklärt hat, was das konkret für die Entwicklung ihres nächsten WBTs oder ihrer zukünftigen Wiki-Community bedeutet.
Joachim Hasebrook, Fachtagung “eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung”, 8./ 9. Juni 2009 (pdf)
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Posted on 10 July 2009 by jrobes
Fürs Wochenende eine Episode des “Ö3-Callboys”. 2:14 Min. Köstlich!
ORF, Juni 2009 (mp3)
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