Archive | Trends in der Weiterbildung

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Auf dem Weg zum virtuellen Hörsaal

Posted on 24 March 2017 by jrobes

Die Titel der ausgewählten Förderprojekte lauten zum Beispiel “LearnMap”, “CaTS” oder “FAMULUS”. Insgesamt sind es 20 Einzel- und Verbundprojekte, die bis 2020 mit mehr als zwölf Millionen Euro vom BMBF gefördert werden. Im Rahmen der “Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft” sollen sie untersuchen, wie digitales Lernen und Lehren ein Studium verbessern kann. Die Ziele einzelner Projekte sind zum Teil sehr ambitioniert formuliert. Zum Beispiel: “Im Projekt LearnMap sollen bestehende Produkte, Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Hochschullehre auf nationaler Ebene identifiziert und analysiert werden. Das Ziel ist, daraus Erfolgsfaktoren für wirksame und effiziente Lehr-/Lern-Arrangements abzuleiten und auf dieser Basis die nationale Vernetzung der Akteure zu fördern.” (LearnMap) Die Budgets einzelner Projekte überschreiten deshalb schon mal die Millionengrenze. Am 13. März wurde der neue Forschungsschwerpunkt auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Mitteilung finden sich auch Links zu den einzelnen Projekten. Man darf, wieder einmal, gespannt sein.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Pressemitteilung, 13. März 2017

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Vortrag “Bots in der Lehre” an der RWTH Aachen

Posted on 15 March 2017 by jrobes

Auf der MOOC-Plattform in Lübeck soll es zukünftig Motivationsbots geben, also automatisierte Rückmeldungen, wenn Teilnehmer zum Beispiel längere Zeit auf der Lernplattform nicht aktiv waren. Eigentlich nichts Neues. Vielleicht sollten sich Bildungsexperten mal auf Fitness-Plattformen wie Runtastic oder Strava umschauen … Immerhin weiß ich jetzt, dass es Scripted Response Chatbots und Covert/ Overt Turing Chatbots gibt. Bei letzteren wird es spannend …
Andreas Wittke, Online by Nature, 14. März 2017

Bots in der Lehre from Andreas Wittke

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2017 Global Human Capital Trends

Posted on 10 March 2017 by jrobes

“Rewriting the rules for the digital age” heißt der Titel dieses Reports der Deloitte-Berater. Es ist bereits der Fünfte in Serie, und die Schlagworte kommen einem sehr vertraut vor (aber was will man auch tun, wenn die Digitalisierung den Alltag so zu dominieren scheint …). Wieder haben über 10.000 Mitarbeiter weltweit Antworten geliefert, und wieder wurden zehn Human Capital Trends identifiziert.

Doch gleich zum Wichtigsten. “Careers and learning: Real time, all the time” ist dieses Jahr auf den zweiten Platz in der Trendskala geklettert. Eine Dramaturgie dieses Kapitels lautet: Es gibt eine schlechte Nachricht, denn “virtually all CEOs (90 percent) believe their company is facing disruptive change driven by digital technologies, and 70 percent say their organization does not have the skills to adapt.”

deloitte_201703.jpgDoch die gute Nachricht ist, “that an explosion of high-quality, free or low-cost content offers organizations and employees ready access to continuous learning.” Hier denken die Autoren an alles, was das Netz bietet, von YouTube bis zu MOOC-Plattformen.

Und noch ein letzter Punkt sei erwähnt: Auch in diesem Report findet sich das schon fast obligatorische Fragezeichen, wenn es heißt: “At most companies, the learning management system (LMS) is among the oldest and most challenging to use. Today a new set of learning tools has entered the market, … These tools provide curated content, video and mobile learning solutions, micro-learning, and new ways to integrate and harness the exploding library of external MOOCs and video learning available on the Internet.” Wobei es, wenn ich die Zeilen richtig deute, weniger um eine Ablösung der Lernplattformen, als um eine Erweiterung dessen geht, was wir unter Lernumgebung oder Lerninfrastruktur verstehen.

Report und Trends liegen in unzähligen Formaten vor, von der Webseite, über PDF und Infografik bis zum Kurzfilm.
Deloitte, März 2017

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Von Gamification zum systematischen Motivationsdesign mit kollaborativen und spielerischen Gestaltungselementen

Posted on 03 March 2017 by jrobes

Dieser Arbeitsbericht informiert einleitend über das Thema Gamification und den Forschungsstand. Da der Begriff “Gamification”, so die Autoren, häufig zu Missverständnissen führt, schlagen sie - mit Referenzen zur Selbstbestimmungstheorie von Richard M. Ryan und Edward L. Deci - vor, lieber von “Gameful Design bzw. von systematischem Motivationsdesign” zu sprechen. Anschließend werden zwei Gamification-Konzepte aus der eigenen Arbeits- bzw. Forschungspraxis ausführlich vorgestellt. In der Zusammenfassung werden noch einmal die wichtigsten Elemente eines systematischen Motivationsdesigns festgehalten:

1. Story/ Mission, Rollen und Ziele, 2. Herausforderungen (Challenges), 3. Dramaturgie, 4. Informationstransparenz, 5. (Echtzeit)Feedback, 6. Entscheidungsfreiheit (Freedom of choice), 7. Regeln (Spielmechanik)

“Dabei ist Gamification viel mehr als das Entwerfen von Spiel-Apps, das Vergeben von Punkten für alle möglichen Handlungen und das Führen von Ranglisten. Gameful Design beinhaltet ein strategie-basiertes und motivations-orientiertes Durchweben von Aktivitäten der Wertschöpfung mit (kollaborativen) spielerischen Gestaltungselementen.” (S. 62)
So verstandenes Gameful Design ist jedoch mit einem erheblichen Konzeptionsaufwand verbunden. Diese Botschaft zieht sich wie ein roter Faden durch den Arbeitsbericht.
Sabine Seufert, Leah Preisig, Joël Krapf & Christoph Meier, scil Arbeitsbericht Nr. 27, Februar 2017

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9 Top eLearning Trends of 2017 from 49 Experts

Posted on 01 March 2017 by jrobes

Okay, Stephen Downes war einer der Experten, die ihre Stimme in den Ring geworfen haben, und er schreibt: “My own predictions were mobile, subscription-based learning, and e-learning platforms. … My full comments: “These are core trends, not fads like VR or blockchain. They reflect both the demand for wider (and cheaper) access, plus the rise of new distributed technologies that make it possible. The crucial (but non-sexy) word for 2017 is ‘provisioning’.”
Bryan Jones, eLearning Art, 23. Februar 2017

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Bots: What you need to know

Posted on 23 February 2017 by jrobes

In Wikipedia ist zu lesen: “Unter einem Bot (von englisch robot ‚Roboter‘) versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein.” Sich wiederholende Aufgaben gibt es natürlich auch im Lehr-/ Lernkontext und so sind wir bei “Teaching Bots”. “Jill Watson” zum Beispiel ist so ein Teaching Bot (”Jill Watson, Round Three”).

Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über das Phänomen “Bots”: “Bots are a new, AI-driven way to interact with users in a variety of environments. As AI improves and users turn away from single-purpose apps and toward messaging interfaces, they could revolutionize customer service, productivity, and communication.” Vor allem die Darstellung des “bot platform ecosystems” ist interessant.
Jon Bruner, O’Reilly, 21. Februar 2017

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The largest internet company in 2030? This prediction will probably surprise you

Posted on 22 February 2017 by jrobes

Thomas Frey (DaVinci Institute): “I’ve been predicting that by 2030 the largest company on the internet is going to be an education-based company that we haven’t heard of yet.” Was das Unternehmen anbieten wird, so der Futurist, sind bots-getriebene MOOCs, die personalisierte Lernerlebnisse schaffen.
Chris Weller, World Economic Forum, 4. Januar 2017

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The L&D Global Sentiment Survey 2017

Posted on 20 February 2017 by jrobes

“What will be hot in L&D in 2017?” Es ist schon erstaunlich, was man aus den Antworten auf eine einzige Frage alles herausholen kann! Gefragt hat jedenfalls Donald H Taylor, ein bekannter britischer Bildungsexperte, und geantwortet haben 885 Bildungsinteressierte weltweit. Dabei konnten sie aus 16 Optionen wählen. Das ergab ein Ranking, nationale Präferenzen, Gewinner und Verlierer sowie Erklärungsversuche des Experten. Spielerisch, aber nicht uninteressant. Was hervorgehoben und näher beschrieben wird: die Spitzenreiter “personalization/adaptive delivery”, “collaborative/social learning” und “micro learning” sowie L&D, dessen Rolle und Selbstverständnis in verschiedenen Antwortoptionen angesprochen werden.
Donald H Taylor, 20. Februar 2017

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NMC Horizon Report > 2017 Higher Education Edition

Posted on 16 February 2017 by jrobes

horizon_201702.jpgDie ausgewählten Trends haben natürlich schon länger die Runde gemacht. Aber jetzt steht der vollständige Report zur Verfügung, in der mittlerweile 14. Auflage, und gewährt in bewährter Manier einen Ausblick auf “six key trends, six significant challenges, and six important developments in educational technology”. Auch der Prozess der Entscheidungsfindung kann wie immer im Projektwiki nachvollzogen werden.

In diesem Jahr haben die Autoren auch einen Überblick über die Trends, Herausforderungen und Entwicklungen der letzten sechs Jahre aufbereitet. Dabei zeigt sich z.B., dass Blended Learning seit 2012 in jeder Aufzählung als Trend, Learning Analytics immerhin in vier von sechs Jahren als wichtige Entwicklung genannt werden. Ansonsten ist der Report mit seinen Beispielen und Leseempfehlungen für jeden eine Fundgrube, der sich über innovative Bildungsprojekte informieren möchte.

Wie immer ist der Horizon Report als Gemeinschaftsprojekt des New Media Consortiums (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) entstanden. Im Mittelpunkt des Reports stehen traditionell sechs Technologien, auf die die Experten wetten, konkret: zwei Technologien für drei unterschiedliche Zeithorizonte:

- ein Jahr oder weniger (”time to adoption”): Adaptive Learning Technologies, Mobile Learning
- zwei bis drei Jahre: The Internet of Things, Next-Generation LMS
- vier bis fünf Jahre: Artificial Intelligence, Natural User Interfaces
NMC, Februar 2017

Nachtrag (17.02.2017): Eine kritische Würdigung des Horizon Reports hat Audrey Watters geschrieben. Beliebig, unhistorisch, unpolitisch, unökonomisch - das sind ihre Vorwürfe. Wenn man den Horizon Report wörtlich nimmt, findet man Argumente, die diese Vorwürfe stützen. Denn er enthält keine Erklärungen parat, warum z.B. bestimmte Trends einfach aus der Aufzählung verschwinden. Ich nehme solche Trendreports deshalb lieber als Startpunkte für eine Diskussion. Was sicher fehlt, ist ein Report, der die Lücken schließt, auf die uns Audrey Watters beständig hinweist.

“No doubt, I am asking the Horizon Report to do something and to be something that it hasn’t done, that it hasn’t been. But at some point (I hope), instead of a fixation on new technologies purportedly “on the horizon,” ed-tech will need to turn to the political reality here and now.” (”What’s on the Horizon (Still, Again, Always) for Ed-Tech”) 

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Rethinking Edtech

Posted on 13 February 2017 by jrobes

Wie funktioniert EdTech, also “educational technology” als Markt? David Kernohan bietet uns seine Lesart an: Kapitalgeber, die in den letzten Jahren viel in EdTech-Projekte investiert haben und auf ihre Rendite oder, noch besser, einen Käufer warten, sowie eine Vorliebe für behaviouristische Denkmodelle. Alles in allem, “it is a surprisingly conservative field in terms of approach”. Das zeigt auch das Beispiel MOOCs.

“You could connect these trends together to explain something like the MOOC, which started with an explicitly connectivist underpinning but pivoted quickly (with the pressure of growth and massification) to a behaviourist model, though with a cognitive science gloss via the collection and use of administrative user data.”
David Kernohan, Medium, 8. Februar 2017

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Social learning: how it works in the workplace

Posted on 10 February 2017 by jrobes

social_learning_201702.jpgDie Kineo-Experten versuchen in diesem Whitepaper ganz bewusst, Technologien (Social Media, “social technologies”) außen vor zu lassen. Plattformen, Systeme und Tools tauchen nur ganz am Rande auf. Denn Social Learning, so die Argumentation, hängt von Mitarbeitern ab, die mit “personal agency” handeln, und einer Arbeits- und Lernumgebung, die ihnen dafür Raum gibt. Dafür wird immer wieder Albert Banduras “Social Learning Theory” herangezogen. Die Titel der einzelnen Kapitel lauten entsprechend “People first, technology second”, “Implementing social learning in a 70:20:10 way” und “Learning & development as social facilitators”.

“Looking to the thinking of Albert Bandura and the utilising frameworks such as 70:20:10 should offer a strong enough indication that learning in the modern workplace is not something to be owned and controlled. It should be enabled, facilitated and guided. Modern workplaces require employees to behave differently, to be more responsive, more agile and able to solve problems in the moment.” (S. 25)
Jez Anderson, Kineo, 3. Februar 2017

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Trendreport Bildung 2017 – Internationale Trends der Bildung

Posted on 10 February 2017 by jrobes

Die Initiative “Schule im Aufbruch”, hinter der unter anderem der Neurobiologe Gerald Hüther steht, hat “spannende Bildungsansätze aus aller Welt und allen Bereichen - vom Kindergarten zur Seniorenakademie” gesammelt und diese “Cases” unter verschiedenen Trends zusammengefasst:

- Selbstorganisiertes Lernen
- Lernen zu Sein
- Lernen im Leben
- Gemeinschaft als Lernerlebnis
- Gamification
- Freiräume
- Duale Bildung 3.0
- Change Making
- Bildung für alle
- Big Data für Bildung
- Vom Online-Wissen zum Online-Lernen

Die Trends sind kurz und einfach beschrieben, nicht akademisch genau, aber 50 Fallbeispiele -  verbunden mit der Einladung, weitere zu ergänzen - laden zum Stöbern und Nachdenken ein.
Schule im Aufbruch, 1. Februar 2017

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Could robots be marking your homework?

Posted on 08 February 2017 by jrobes

Der Artikel schließt unmittelbar an eine Debatte auf der Online Educa 2016 an und berichtet von einem Projekt an der Georgia Tech, einer Hochschule in Atlanta, wo ein “teaching robot” mit Namen Jill Watson eingesetzt wird, um in Diskussionsforen mit Studierenden zu interagieren - offensichtlich mit Erfolg.

“A student follows lessons on the computer screen, with a Watson-powered robot helper integrated into the system - asking questions about each topic, offering prompts and giving assistance.”

Vielleicht ist es wirklich ein neues Stadium, in das wir eintreten: wenn nicht nur die Informationsvermittlung, sondern auch Teile der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden automatisiert wird.
Sean Coughlan, BBC News, 14. Dezember 2016

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The EdTech Rebel Alliance

Posted on 07 February 2017 by jrobes

Die “EdTech Rebel Alliance” im Titel gibt es noch nicht. Aber Graham Brown-Martin wünscht sie sich sehnlichst. Denn nach Besuch der letzten EdTech-Konferenzen vermisst er den Geist der 1980er, also den von Seymour Papert, den “Constructionism” und die Idee, das “learning could be a reconstruction of knowledge rather than simply a transmission”. Damals sah man in Computern noch “subversive instruments of change”. Heute, z.B. auf der BETT Show 2017, stehen sie für Graham Brown-Martin vor allem für Effizienz und Instruktion, Automatisierung und Standardisierung. Und das lockt das große Kapitel. Deshalb der sympathische Aufruf:

“EdTech Rebels of the World, Unite! You have nothing to lose but your chains!”
Graham Brown-Martin, Medium, 1. Februar 2017 

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Harvard Tailoring the MOOC Experience With Adaptive Learning

Posted on 03 February 2017 by jrobes

Harvard hat im Rahmen eines speziellen MOOCs, “Super-Earths and Life”, den Kursablauf so gestaltet, dass sich die Lernmaterialien und Aufgaben dem Niveau und Stand der Lernenden anpassten. Dafür wurde eine Software eingesetzt, “Student Centered Adaptive Learning Engine (SCALE)” (produziert von TutorGen), und eine Kontrollgruppe gebildet, um mögliche Effekte zu messen. Auch wenn es nur ein Versuch ist, macht er die abstrakten Begriffe “adaptive/ personalized learning” doch etwas greifbarer. Und die Ergebnisse scheinen auch zu stimmen:

“The initial finding is that students using the adaptive assessments learned more than those who didn’t - and spent less time overall getting through problems.”
Dian Schaffhauser, Campus Technology, 2. Februar 2017

Nachtrag (12.02.2017): “Designing Adaptive Learning and Assessment in HarvardX: Collaborative Project by Harvard University and TutorGen” (Yigal Rosen, Mary Jean Blink, 01.02.2017)

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Content Curation for Learning

Posted on 01 February 2017 by jrobes

anderspink_201702b.jpgContent Curation ist sicher ein Thema, das für Learning & Development noch großes Potenzial besitzt. Das unterstreicht auch dieser ausführliche und lesenswerte Guide (93 S.) und schlägt Brücken von den Ressourcen im Netz zur 70-20-10-Formel, zu Social Learning und Microlearning. In dieses Bild, so die Autoren, gehört Content Curation. Es liefert die Impulse für die 70 Prozent und die informellen Lern- und Austauschprozesse am Arbeitsplatz. Und Learning Professionals - als “curation heroes” - könnten die offenen Ressourcen, also die Fachartikel, Blogposts, TED Talks, Videos im Netz, und die Anforderungen interner Teams und Individuen zusammenbringen. Wie das funktionieren kann, erläutern systematisch “10 steps for success”.

Content Curation ist heute ohne automatisiertes Filtering nicht denkbar. Und hier kommen dann Plattformen und Apps wie Anders Pink ins Spiel. Aber es braucht auch “human filtering”, also die Experten, die die gefundenen Ressourcen um zielgruppengerechten Kontext erweitern, und Nutzer, die bewerten, kommentieren, weiterleiten.

Anders Pink ist eine Plattform, die man sofort ausprobieren kann. Und die mit einer Schnittstelle (API) wirbt, um die kuratierten Inhalte auch in die eigene Lernplattform oder andere Systeme zu integrieren. Das ist eine neue Qualität.

“Instead of providing fixed courses, we can help people o learn continuously. That means supporting a culture which looks externally or insights. That means finding, filtering, and sharing the most recent, most elevant content that will give our teams a competitive advantage. That means a mindshift from creation of formal learning to curation for continuous learning.” (Jane Hart im Vorwort)
Anders Pink, Januar 2017

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Learning Insights 2017

Posted on 31 January 2017 by jrobes

kineo_201701c.jpgDie Karawane zieht weiter: von der LEARNTEC in Karlsruhe nach London zur Learning Technologies (1./2. Februar). Dort kann man sicher auch die Experten von Kineo treffen und mit ihnen über ihren neuesten Report diskutieren. Wieder haben sie Learning Professionals interviewt, um aktuellen Entwicklungen auf die Spur zu kommen. In der Einführung gestehen sie aber schon die “same themes, challenges and concerns”. So sind es vor allem bekannte Stichworte, die der Report aufnimmt: “speed”, “from courses to resources”, “social learning”, “content curation”. Neue Technologien? “Two types of tech stood out here - interactive video and virtual reality”.

Der Report ist gut geschrieben und gestaltet, bleibt aber an vielen Stellen an der Oberfläche. So lautet eine Empfehlung beim Stichwort “content curation”: “Check out tools that create an automated curation on specified subjects, to save you time hunting.” Und jetzt weiß der L&D Experte oder E-Learning-Spezialist im Unternehmen, was zu tun ist?
Kineo, 31. Januar 2017 (Registrierung erforderlich)

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What’s Next in L&D: Experts Reveal Predictions for 2017

Posted on 30 January 2017 by jrobes

Kompetenzen werden wichtiger als Abschlüsse; mit Weiterbildungsangeboten heben sich Arbeitgeber ab; alternative Abschlüsse “such as digital badges and micro-degrees” gewinnen an Aufmerksamkeit; Partnerschaften mit externen Bildungsanbietern schließen den “skill gap”; und Microlearning ist der wichtigste Trend im Online-Lernen.

Das sind die Ergebnisse einer Befragung von Corporate Learning-Experten, durchgeführt von LinkedIn Learning (die mit den Stichworten sicher gut leben können …).
Mordy Golding, LinkedIn/ The Learning Blog, 17. Januar 2017

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Motivation als Erfolgsfaktor (LEARNTEC 2017)

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Zwei Tage LEARNTEC in Karlsruhe liegen hinter mir. Es war übrigens die 25. Ausgabe, und der Pressemitteilung entnehme ich, dass es mit mehr als 7.500 Fachbesuchern und Kongressteilnehmern auch die Größte in der Geschichte war. Da ich mich wie jedes Jahr wieder zwischen Kongress und Messe, zwischen Terminen und Kaffeepausen, habe treiben lassen, will ich an dieser Stelle nur auf einige Stichworte verweisen, die hängengeblieben sind:

  1. Corporate MOOCS
    Mein Besuch hat beim Stand der SAP begonnen, wo ich im Rahmen einer Whiteboard Session zehn Minuten (!) zum Thema “Corporate MOOCs - ein Modell für die betriebliche Weiterbildung!?” gesprochen habe. Dabei habe ich mich in etwa auch an den Klappentext gehalten:
    “MOOCs sind da und bieten heute verschiedene Optionen: Sie reichen von Mitarbeitern, die eigeninitiativ an den Kursen im Netz teilnehmen, bis zu ersten Unternehmen, die aktiv das Format adaptieren und interne oder externe offene Online-Kurse anbieten. Was geht, und was geht noch?”
    Mein Vortrag wurde übrigens mitgezeichnet (s.u.)! 
  2. Fake News & Alternative Facts
    Zum Jubiläum hatte sich die LEARNTEC mit Elliott Masie aus den USA eine richtige “Kracher”-Keynote geleistet. Vier oder fünf Slides, Storytelling pur. Und er stieg auch gleich mit den Stichworten der Woche ein, jedoch ohne zu politisieren, sondern um zu fragen, ob diese Punkte nicht auch auf die Agenda von Learning Professionals gehören.
  3. Motivation als Erfolgsfaktor
    Peter Henning, Leiter der LEARNTEC, hatte mir vor einigen Wochen den Titel  zugerufen und gefragt, ob ich nicht darüber sprechen wolle. Ich habe ihn gerne und unverändert aufgenommen, weil mich das Thema mit Blick auf Kurse, die nur online stattfinden, immer wieder beschäftigt. Vor allem: Wie und wo findet selbstbestimmtes Lernen statt, und inwieweit gehören Motivation und Aktivierung der Teilnehmenden zum didaktischen Design?
    Die Session war sehr gut besucht, aber die Zeit lief mir dann doch wieder davon. Wenn also noch Fragen offen geblieben sind, dann helfen vielleicht die Slides.
  4. Virtual Reality
    Wer in den nächsten Jahren auf die Trends “Augmented/ Virtual/ Mixed”-Reality setzt, riskiert nicht viel. Auch auf der LEARNTEC, in Messe wie Kongress, war das Thema präsent. So gab es am Mittwoch im Kongress eine ganze VR-Session. Vor allem Torsten Fell (Wissen schafft Werte) und Christian Dominic Fehling (Bergische Universität Wuppertal) gaben einen guten Überblick über die technischen Hintergründe, die verschiedenen Begriffe sowie einige Anwendungsbeispiele.
  5. Content Curation
    Das Stichwort ist ja schon eine Weile sehr präsent und bisher habe ich es vor allem mit den Tools verbunden, die das Kuratieren von Inhalten aus den sozialen Netzwerken und anderen Quellen unterstützen. Zum Beispiel Scoop.it. Oder Storify. Oder Paper.li. Aber natürlich auch Twitter. Inzwischen gibt es jedoch eine Reihe von Anbietern, die diesen Service für Unternehmen “veredeln”. Also die Stichworte und Themen von Unternehmen aufnehmen und sie gezielt mit relevanten und ausgewählten Ressourcen im Netz verbinden bzw. verlinken. Ohne neue Inhalte oder Medien zu entwickeln. Bridge2Think und Neocosmo habe ich in Karlsruhe in dieser Schublade abgelegt.

Das waren meine Stichworte. Einige Kollegen und Kolleginnen haben inzwischen ihre Eindrücke zusammengefasst, teilweise sehr ausführlich und persönlich. Ich werde sie an dieser Stelle nach und nach verlinken.

Motivation als Erfolgsfaktor von Jochen Robes

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Dieser kleine Roboter ist für Marburger Studenten da

Posted on 25 January 2017 by jrobes

Im Februar soll der Androide die Tagungsteilnehmer eines Seminars persönlich begrüßen. Später soll er Studentensprechstunden geben können. Doch noch basteln und testen Jürgen Handke am Marburger Institut für Anglistik und Amerikanistik und sein Team. Der Roboter heißt übrigens “Pepper”, stammt vom japanischen Hersteller SoftBank und kostet 20.000 Euro. Die Studierenden: skeptisch und neugierig.
Anna Spiess, hessenschau.de, 14. Dezember 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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