Archive | Trends in der Weiterbildung

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People Love Games — but Does Gamification Work?

Posted on 04 February 2016 by jrobes

“Does Gamification Work?” Die Antwort lautet: Wir wissen es nicht genau. Was sicher viel damit zu tun hat, dass die “Sache Gamification” ein kunterbuntes Feld darstellt, dass Wirkungen schwer zu untersuchen und zuzuordnen sind, aber mehr noch damit, dass Gamification ja immer in einem spezifischen Kontext stattfindet. Trotz dieser Hürden wurden auf einer Wharton-Konferenz im letzten Jahr (Wharton-Professor Kevin Werbach betreut ja einen populären MOOC zum Thema) einige Erfahrungen und Ergebnisse zusammengetragen. Das liest sich dann wie folgt:

“Experiments with leaderboards are a focus of Landers’s gamification work. He said he has found “strong support for leaderboards if designed appropriately in the learning context.” In one study, employees in e-learning programs used leaderboards that rewarded not learning specifically, but putting in time and effort. He noted that the use of the leaderboard caused people to return to the activity and spend more time with it. Spending more time, in turn, led to better learning performance.”
Knowledge@Wharton, 3. Februar 2016

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10 ways to use an Enterprise Social Network for Social Learning

Posted on 04 February 2016 by jrobes

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie man eine interne Kollaborations-Plattform (wie z.B. Yammer, SAP Jam oder Jive) für das informelle Lernen bzw. die 70:20-Aktivitäten nutzen kann, findet hier eine Reihe interessanter Beispiele. Jane Hart gibt auch gleich die Richtung vor: “… it’s not about delivering content and testing knowledge but encouraging interactions, conversations, sharing and discussions to support and improve performance on the job!”

Sie zählt auf (und beschreibt kurz): Social Collaboration, Communities of Practice, Onboarding Community, social mentoring, guided social learning experiences, Learning Challenge, drip-feed training, modern social classroom training, supported live events, Learning Network. Und sie skizziert auch, welche Rolle L&D auf jedem dieser Spielfelder einnehmen kann.
Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 3. Februar 2016

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Blogparade #netzkulturlernen Digitales Lernen 2016 - Trends und Erfahrungen sind angefragt

Posted on 03 February 2016 by jrobes

Es geht um das “andere” digitale Lernen. Ellen Trude nimmt einen Ball auf, der ihr als Einladung zu einer Blogparade zugespielt wurde, um ihr Verständnis vom “digitalen Lernen 2016″ einmal ausführlich darzulegen. Und das beginnt mit einem eher klassischen Bild von Online-Lernen als “E-Learning” und den Mühlen, die an vielen Stellen in der Weiterbildung im alten Trott mahlen. Und führt sie dann zu Formen des vernetzten, informellen und selbstorganisierten Lernens. Dieses vernetzte Lernen in Communities, so Ellen Trude, findet bereits statt, am Arbeitsplatz, oft hinter dem Rücken der Weiterbildung, manchmal aber auch aktiv von ihr aufgegriffen (siehe die Beispiele von Bayer, Bosch und Credit Suisse). Kurz: dieses Spannungsverhältnis in der Praxis des digitalen Lernens gilt es auch 2016 auszuhalten.
Ellen Trude, Open Thinking, 3. Februar 2016

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Belohnung ist noch keine Gamification

Posted on 02 February 2016 by jrobes

Peter Baumgartner schreibt: “Belohnung ist noch keine Gamification! Das ist eine erste Schlussfolgerung aus meinem Gamification-Experiment, das ich in meinem erster WordPress Online-Kurs zur Akteurs-Netzwerk-Theorie durchgeführt habe. Mit der Vergabe von Quiz-Punkten, Levels und Badges habe ich zum ersten Mal versucht Gamification-Aspekte in ein didaktisches Konzept einzubauen. Feedback hat mir jedoch gezeigt, dass ich ein falsches Verständnis von Gamification hatte und einen tiefer gehenden Reflexionsprozess bei mir angestoßen.”

Was folgt, ist eine ausführliche Beschreibung der Erfahrungen, die Peter Baumgartner mit verschiedenen Kurs-Features gemacht hat. Und die sich auch gut nachvollziehen lassen, wenn man den Kurs selbst nicht kennt. Wenn ich seine Lernkurve richtig deute, lautet sie: Auch Gamification benötigt ein Konzept.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 1. Februar 2016

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E-Learning im Fokus auf der LEARNTEC

Posted on 29 January 2016 by jrobes

Da ich dieses Jahr nicht auf der LEARNTEC in Karlsruhe war, bin ich auf die Erfahrungsberichte und Eindrücke der Besucher angewiesen. Mario Sorgalla vom DIE war zum Beispiel da und hält fest, was er gesehen hat: Learning Analytics, Mobiles Lernen, Virtuelle Klassenräume (mit einem kleinen Qualitätstest, den offensichtlich Adobe Connect gewonnen hat), Gamification, Serious Games und eine Lücke zwischen technischen Möglichkeiten und betrieblicher Praxis. 7.000 Besucher sollen dieses Jahr mit ihm dort gewesen sein.
Mario Sorgalla, wb-web, 28. Januar 2016

Nachtrag (30.01.2016): Ellen Trude kommt mit “gemischten Gefühlen” von der LEARNTEC. Schlechtes WLAN, wenig Veränderungen … (”#2 zur #learntec 2016: Da war noch die Nominierung, und wie war’s überhaupt so in Karlsruhe?”)

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Top eLearning Trends For 2016 You Need To Know

Posted on 27 January 2016 by jrobes

eLearning, das heißt für die meisten Unternehmen die Entwicklung und Verbreitung von Online-Kursen (Programme, Module). Diese Prozesse müssen effizient sein, bei Bedarf auch von eigenen Fachexperten umgesetzt werden können, sie müssen einfach und skalierbar sein, und das Ergebnis soll trotzdem einem Lernerlebnis nahekommen. Christopher Pappas, einer der aktivsten eLearning-Gurus (eLearning Industry), zählt sechs Trends auf, die diese Ziele unterstützen (und nicht mehr!):

Serious Games, Automated Course Authoring, Wearable Tech Training, Big Data, Responsive Learning Management Systems, Cloud-Based Systems
Christopher Pappas, eLearning Industry, 26. Januar 2016

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Mobiles Lernen wird der Umsatzbringer No. 1

Posted on 26 January 2016 by jrobes

Die Ergebnisse der 10. Trendstudie “mmb Learning Delphi” liegen vor. Wieder haben 68 Expertinnen und Experten aus dem deutschsprachigen Raum zu den Trends im digitalen Lernen Stellung bezogen. Schon der Titel der Studie (”Mobiles Lernen wird der Umsatzbringer No. 1″), aber auch die in den Augen der Befragten wichtigsten Lernformen (”Blended Learning”, “Virtuelle Klassenräume/ Webinare” und “Mobile Anwendungen/ Apps”) erinnern daran, dass hier vor allem die “Branchensicht” zum Ausdruck kommt. Und das heißt häufig: “Content First”.

Alles in allem gibt es wie immer wenig Veränderungen. Webinare haben sich etabliert, und Mobile Learning ist vor allem kommerziell interessant. “Adaptive Learning”, der Aufsteiger der Saison, ist sicher noch ein Versprechen auf die Zukunft. Und die Rückmeldung, die ich mir für meine nächsten Präsentationen reserviert habe: Auf die Frage, welchen Trends in Corporate Learning man mit Blick auf die kommenden drei Jahre zustimmen kann, steht an erster Stelle (72 Prozent):
“Soziale Lernformen (z. B. MOOCs oder Lern-Communities) werden im Corporate Learning nicht mehr wegzudenken sein.”

Noch eine Beobachtung am Rande: In der Studie wird mehrmals die Bezeichnung “Corporate Learning” für die Weiterbildung in Unternehmen verwendet. Auch das ist ein kleiner Trend. Und die LEARNTEC wurde wieder als wichtigste E-Learning-Veranstaltung genannt. Was ja ab heute jede/r in Karlsruhe selbst überprüfen kann …
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, mmb Trendmonitor I/2016 (pdf)

mmb_201601.jpg

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L&D Global Sentiment 2016

Posted on 25 January 2016 by jrobes

Donald H Taylor hat Anfang des Jahres gefragt: “What will be hot in L&D this year?” Nur diese eine schlichte Frage. Die Teilnehmer durften drei Themen wählen oder ein eigenes ergänzen. 728 haben abgestimmt. Der Initiator weist allerdings zu Recht darauf hin, dass diese (und ähnliche) Umfragen im Netz natürlich Teilnehmer ansprechen, die bereits für bestimmte Themen “sensibilisiert” sind. Hier die Top 3 - Nennungen für 2016:

- Collaborative/social learning (13.0%)
- Personalization/adaptive delivery (11.3%)
- Consulting more deeply with the business (8.7%) (via scil)
Donald H Taylor, Blog, 12. Januar 2016

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Google Glass in Face-to-face Lectures - Prototype and First Experiences

Posted on 20 January 2016 by jrobes

Ich war ja schon etwas neugierig zu erfahren, was die Bildungsforscher in Graz hier genau wissen wollten. Nach der Lektüre weiß ich, dass es um den Einsatz von Audience Response Systems (ARS) geht. Sie werden ja häufig in Vorlesungen oder bei Vorträgen eingesetzt, damit Referent und Zuhörer in eine Interaktion treten können. Der häufige Nachteil: Die Ergebnisse einer solchen Interaktion müssen irgendwo angezeigt werden, was den Referenten an den Rechner und einen zweiten Screen bindet. Warum also nicht den Referenten mit Google Glass ausstatten und ihm so das Feedback direkt auf die Brille spielen, egal wo gerade im Raum steht. Die Grazer haben es in einem kleinen Feldversuch ausprobiert. Und sie bleiben dran: “The first field study pointed out that Google Glass has benefits in face-to-face lectures and increases the interaction with the audience.”
Markus Ebner, Herbert Mühlburger und Martin Ebner, International Journal of Interactive Mobile Technologies, Vol 10, No 1 (2016) (via Academia.edu)

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implementing a useful model – 70:20:10

Posted on 19 January 2016 by jrobes

Die 70:20:10-Formel ist ja inzwischen fast ein Schweizer Taschenmesser in Corporate Learning. Vor allem Harold Jarche nutzt sie immer wieder, um bestehende wie neue Instrumente und Konzepte zu verknüpfen. Sein aktueller Vorschlag:

“One approach to supporting workplace learning, based on the 70:20:10 model, is for the organization to provide three types of enablers:
- Tools: that workers are dependent upon to do their work
- Skills: competencies to work independently
- People: social structures to work interdependently with others, inside & outside the - organization.”

Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 14. Januar 2016

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Automation or empowerment: online learning at the crossroads

Posted on 18 January 2016 by jrobes

2016 wird ein entscheidendes Jahr für die weitere Entwicklung des Online-Lernens, meint Tony Bates in diesem lesenswerten Beitrag. Geht es weiter in Richtung Automatisierung, also Adaptive Learning, AI, Algorithmen und damit auch der Kommerzialisierung der Bildung? Oder werden sich konstruktivistische Modelle durchsetzen, um Lernende mit den Fähigkeiten und Kompetenzen auszustatten, die sie in Zukunft benötigen?

Mit Blick auf die mächtigen wirtschaftlichen wie politischen Interessen, die hinter der Automatisierung der Bildung stehen, ist Tony Bates nur verhalten optimistisch. Sieben Handlungsempfehlungen gibt er den Streitern für Empowerment jedoch mit auf den Weg, darunter:

“7. Become edupunks and take back the web from powerful commercial interests by using open source, low cost, easy to use tools in education that protect our privacy and enable learners and teachers to control how they are used.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 11. Januar 2016

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5 Tech Trends that Could Supercharge Education in 2016

Posted on 14 January 2016 by jrobes

Ich habe in den letzten Tagen die meisten kurzen Trendlisten an mir vorbeiziehen lassen. Der Grund: Als wir uns Weihnachten im “tiefsten Ruhrgebiet” über einige technische Spielzeuge unterhalten haben, meldete sich der Biologe in unserer Runde und erzählte von der Drohne, die sie sich gerade in ihrem Unilabor zugelegt hätten. Für ein paar Dollar und um zu experimentieren. Da ist es dann ziemlich ernüchternd, am nächsten Tag von “Responsive Design” als Trend 2016 zu lesen.

Hier 5 Tech Trends, die den Bogen etwas weiter spannen:
“- Virtual Reality (VR) Adds New Dimension to Learning …
- 3D Printing’s Audience on Track for Growth …
- Internet of Things Finds Its Place (IoT) …
- Wearables Court Mainstream Status …
- Tech Gets Smarter, Becomes More Interactive …”

D. Frank Smith, EdTech, 28. Dezember 2015

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How software that learns as it teaches is upgrading Brazilian education

Posted on 12 January 2016 by jrobes

Ein ausführlicher Artikel, der vom Einsatz einer “Adaptive Learning”-Software namens Geekie an brasilianischen Schulen berichtet. Mit vielen O-Tönen von Schülern wie vom EdTech-Unternehmer. Es wird beschrieben, was “adaptive learning” für Schüler, Lehrer und Schulen leisten kann. Fast schon euphorisch. Dabei wird der Eindruck vermittelt, als ob “adaptive learning” die Bildungsprobleme eines Landes wie Brasilien lösen könnte. Zwiespältig.
Claire Rigby, The Guardian, 10. Januar 2016

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Uberizing Organizational Learning – Thinking Beyond Courses

Posted on 08 January 2016 by jrobes

Das ist jetzt schon der zweite Beitrag in dieser Woche (siehe auch: “From Courses to Campaigns: using the 70:20:10 approach”), in dem es um Bildung und Lernen jenseits klassischer Kurse und Seminare geht. Sahana Chattopadhyay geht sogar noch ein Stück weiter und bringt die notwendige Veränderung auf den Begriff “Uberization”. Er wird ja - mit einer Verbeugung vor Uber, dem “Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen” (Wikipedia) - in jüngster Zeit immer häufiger als Bild für Innovationen und ein radikales Umdenken genutzt.

Wenn Sahana Chattopadhyay jetzt meint, “we need to uberize organizational learning”, dann hat sie folgende Parallelen im Blick: “… however, it is worthwhile to remember in the L&D context that Uber owns no “assets”. Agility and pull lie at the heart of uberization. Users - with a single tap on the app - can get a ride. Uber taps into existing resources providing people - both the suppliers and the buyers - with a platform to connect.”

Diese Vorlage führt sie in diesem lesenswerten Aufschlag zum Jahresbeginn weiter aus und schreibt L&D folgende Aufgaben ins Stammbuch:
1. Take a mobile-first approach …
2. Build communities …
3. Curate from existing sources …
4. Build a culture of feedback …
5. Make it an ongoing effort …

Schließlich: “In summary, the world of L&D has dramatically changed. Just as the rules of business and leadership have changed in the networked era, so has the rules for how to enable employees to deliver with efficacy. The L&D department can no longer sit in an isolated bubble designing courses for skills that are fast becoming redundant. It is time to build an entirely new set of skills in oneself as well as in the workforce.”
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 7. Januar 2016

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KnowledgeWorks releases new future forecast exploring learning in 2025

Posted on 18 December 2015 by jrobes

knowledgeworks_201512b.jpg“The Future of Learning: Education in the Era of Partners in Code” heißt dieser lesenswerte Trendreport, den KnowledgeWorks noch schnell zum Jahresende freigegeben hat. Dieser “ten-year forecast” ist als Matrix aufgebaut: “drivers of change meet impact layers”. Und die “drivers of change” lauten:

Optimized Selves. Discovering new human horizons
- Labor Relations 2.0. Negotiating new machine partnerships
- Alternate Economies. Finding the right niche
- Smart Transactional Models. Creating self-managing institutions
- Shifting Landscapes. Innovating in volatile conditions

Die Matrix entsteht, indem der Einfluss dieser Faktoren auf Menschen, Strukturen und Gesellschaft durchgespielt wird. Wobei es immer um Menschen als Lernende und Lehrende geht, um Strukturen als Lernstrukturen und um die Gesellschaft als Wissensgesellschaft. Jede Schnittstelle wird auf einer Seite kurz und knapp beschrieben und mit interessanten “signals of change” verlinkt. Eine “Technologies to Watch”-Aufstellung schließt diesen Report.

Mein Eindruck: Diese Trendstudie ersetzt sicher nicht den Horizon Report, bildet aber eine gute Ergänzung, vielleicht sogar eine Alternative. Während der Horizon Report in den letzten Jahren durch die zusätzliche Aufnahme von “Trends” und “Challenges” etwas “unhandlicher” geworden ist, beschreibt “Education in the Era of Partners in Code” jedes Thema auf einer Seite. Und dadurch, dass hier eher in kleinen Szenarien als in einzelnen Technologien gedacht wird, ist der Ausblick fantasievoller. Das fängt schon mit dem Untertitel “Partners in Code” an, der wie folgt vorgestellt wird:
“Over the next decade, our lives will become so inextricably linked with our digital companions that we will find ourselves living as partners in code, creating the next generation of humandigital co-evolution. Code will become increasingly ingrained in our lives. It will come to function as a sort of white noise in the background: always there and only noticeable when missing. The key challenge of the era of partners in code will be to define how people foster productive relationships with technology that leverage, elevate, and celebrate the unique contributions of our humanity so that we can thrive amid intensifying complexity.”

Der Herausgeber, KnowledgeWorks, stellt sich übrigens selbst als “an Ohio-based non-profit social enterprise” dar. Es lohnt sich, den Link im Auge zu behalten.
Mary Kenkel, KnowledgeWorks, 1. Dezember 2015

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L&D Enters the Age of Curation

Posted on 16 December 2015 by jrobes

Es ist mehr eine Glosse, die Ben Betts hier verfasst hat, aber sie bringt den Wandel auf den Punkt: “In the digital age, we are content rich but context poor. Content is no longer king. Welcome to the age of context.”

Das heißt für L&D: Content curation, “making meaning” oder, noch besser, Hilfe zur Selbsthilfe, indem man Prozesse wie Harold Jarche’s “Seeking, Sensing, Sharing” vermittelt.
Ben Betts, ATD/ Learning Technologies Blog, 7. Dezember 2015

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Innovating Pedagogy 2015

Posted on 15 December 2015 by jrobes

innovatingpedagogy_201512.jpgDieser Report, entwickelt vom Institute of Educational Technology der Open University in Zusammenarbeit mit dem Center for Technology in Learning/ SRI International, ist so etwas wie die kleine Ausgabe des Horizon Report. Auch mit seinem Fokus auf “new forms of teaching, learning and assessment” hebt er sich vom amerikanischen Projekt ab, das ja eher bestrebt ist, die neuesten bildungstechnologischen Entwicklungen zu fassen. Andererseits macht der pädagogische Schwerpunkt die Innovationen dieses Reports “zeitloser”. Zweifelsohne ein Spagat, was auch die Autoren sehen und durch eine Übersicht und übergeordnete Kategorien (scale, connectivity, reflection, extension, embodiment, personalisation) aufzufangen suchen.

- Crossover learning. Connecting formal and informal learning
- Learning through argumentation. Developing skills of scientific argumentation
- Incidental learning. Harnessing unplanned or unintentional learning
- Context-based learning. How context shapes and is shaped by the process of learning
- Computational thinking. Solving problems using techniques from computing
- Learning by doing science with remote labs. Guided experiments on authentic scientific equipment
- Embodied learning. Making mind and body work together to support learning
- Adaptive teaching. Adapting computer-based teaching to the learner’s knowledge and action
- Analytics of emotions. Responding to the emotional states of students
- Stealth assessment. Unobtrusive assessment of learning processes
Mike Sharples u.a., Open University, Innovation Report 4. Milton Keynes, 2. Dezember 2015

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Top Ed-Tech Trends of 2015: Beyond the MOOC

Posted on 14 December 2015 by jrobes

Audrey Watters arbeitet sich weiter fleißig durch die Themen des Jahres. MOOCs gehörten zweifelsohne dazu. Doch wenn man all die Stichworte Revue passieren lässt, die sie hier noch einmal versammelt, wird auch deutlich, dass es 2015 wenig Neues um MOOCs gab: große Investitionen, weitere Varianten des Akronyms, neue Mitspieler, viele Forschungspublikationen (auf die Audrey Watters jedoch nicht im Detail eingeht). Also, Einfluss ja, aber:

“Part of that impact, some argue, involves investment in teaching improvements - both online and off. And so while some might not see MOOCs themselves as good investments, no doubt they have prompted schools to rethink what their online presence will look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 14. Dezember 2015

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Personalized Learning Is Not a Product

Posted on 14 December 2015 by jrobes

“Personalized Learning” (auch: adaptive learning) ist die nächste Generation des Online-Lernens, wenn man den Berichten und Meldungen, vor allem aus den USA, Glauben schenkt. Knewton, Pearson, McGraw-Hill haben Lösungen entwickelt und erste Colleges experimentieren mit ihnen. Eine Befürchtung: Die Millionen, die hier investiert werden, werden bei den Lehrkräften eingespart. Michael Feldstein und Phil Hill sagen, dass es so nicht funktionieren kann.

“Bottom line: Personalized learning is not a product you can buy. It is a strategy that good teachers can implement. Without good teachers and good strategy, even a great product designed for personalized learning applications has limited value and, in the worst case, can actually do more harm than good.”
Michael Feldstein und Phil Hill, edSurge, 7. Dezember 2015

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Top Ed-Tech Trends of 2015: Credits and Credentialing

Posted on 10 December 2015 by jrobes

Ich habe jetzt zwei oder drei Artikel der Trend-Serie übersprungen, weil sie doch zu “amerikanisch” waren. Aber die Stichworte, die Audrey Watters in diesem Beitrag durchspielt, “Badges”, “Nanodegrees” und “Microcredentials”, sind auch hierzulande angekommen. Trotzdem ist ihre Bestandsaufnahme eher ernüchternd. Zum Beispiel mit Blick auf Mozillas “Open Badges”. Deshalb fragt sie, ob hinter Schlagzeilen wie “Edtech’s Next Big Disruption Is The College Degree” wirklich ein Trend mit Breitenwirkung steckt. Oder ob es vor allem um private Interessen geht, die hier ihre Anteile am Bildungs- bzw. Weiterbildungsmarkt sichern wollen. Zu dieser Antwort passen zum Beispiel Udacity’s “Nanodegrees”.

Ich habe mir vor allem folgenden Hinweis notiert: “… I do think that LinkedIn might be the lynchpin in any efforts to rethink credentialing. LinkedIn has continued to push for its users to include more formal and informal education information in their profiles.”
Audrey Watters, Hack Education, 10. Dezember 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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