Archive | Trends in der Weiterbildung

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Die Digitalisierung als Chance für die Bildung: Interview mit Ralph Müller-Eiselt

Posted on 19 July 2016 by jrobes

Ralph Müller-Eiselt ist Koautor des Buches „Die digitale Bildungsrevolution” und führt noch einmal aus, worin aus seiner Sicht diese Revolution besteht: “…. hin zu globalen Massenangeboten; … hin zur individuellen Förderung für jeden; … hin zu tatsächlichen Kompetenzen des Einzelnen.” Kurz: Digitalisierung nicht als Problem, sondern als Chance, Antworten auf einige drängende Fragen in Bildung und Weiterbildung zu finden.

Mit der hier vorgestellten Personalisierung des Lernens ist das so eine Sache: Im Rahmen einer Plattform kann ich mir auf Grundlage intelligenter Algorithmen vieles vorstellen (und Ralph Müller-Eiselt weist auch auf bereits bestehende Beispiele hin). Doch wie funktioniert eine Personalisierung, die auf den wechselnden Kontexten des Lerners und den im Netz verstreuten Lernressourcen aufbaut? Sind wir hier doch wieder bei der individuellen Kompetenz, bei der Web Literacy des Einzelnen?
Michael Lindner, Interview mit Ralph Müller-Eiselt, Digitalistbesser.org, 15. Juli 2016

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10 ways Pokemon Go portends AR in learning

Posted on 18 July 2016 by jrobes

Natürlich ist Pokemon Go (hier der ausführliche Wikipedia-Artikel) auch ein Beispiel für Augmented Reality. Und natürlich zeigt es uns, was eLearning und Mobile Learning wirklich sein könnten. “Let’s identify some species of learning that can be enhanced or augmented by AR”, fordert uns Donald Clark auf und wirft in den Ring: 1. Explanations, 2. Problem solving, 3. Learn by doing, 4. Social learning, 5. Tutor-led, 6. Habitual learning, 7. Deliberate practice, 8. Simulations, 9. Assessment, 10. M-learning.

“Nevertheless, it is the deeper implications of AR in terms of adoption, mainstreaming and behaviours, that we want to watch. They signal a future where AR and VR are not just games and gadgets but new media in themselves.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 17. Juli 2016

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Fünf Übergänge zu Arbeit & Bildung 4.0

Posted on 15 July 2016 by jrobes

Ein programmatischer Text, der irgendwo zwischen Vision und Handlungsempfehlung zu Hause ist. Christoph Schmitt, “Bildungsnomade & Bildungsdesigner”, startet mit vier Thesen, in denen er tägliche Beobachtungen in der Bildung einmal ausformuliert: Unsere Vorstellungen von Wissensvermittlung, von Lehre, von Präsenzpflicht sowie von Curricula & Zertifikaten sind nicht mehr zeitgemäß. An ihre Stelle müssen zum Beispiel “social workgroup learning”, “mentoring”, “coaching” und “enabling” sowie “personal learning networks” und “e-portfolios” treten.

Doch, so Christoph Schmitt, das ist nur die Oberfläche, der kulturelle Wandel geht tiefer. Er betrifft fünf Übergänge:

1. From competition to compassion (Vom Wettbewerb zur Empathie)
2. From fear of failure to stories of faith (Von Versagensängsten zu Geschichten des Zutrauens)
3. From success to succeeding (Vom Erfolg zum Gelingen)
4. From meet to match (Bedingungen gemeinsam schaffen statt (sie) nur zu stellen)
5. From effects to efficacy (Vom Messbaren zum Wirksamen)

Wie gesagt, ein programmatischer Text mit Manifest-Charakter. Viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken. Reibungspunkte und Fragezeichen inklusive, weil an vielen Stellen Kapitalismuskritik und Netzutopien Hand in Hand gehen. Es fehlt halt heute, anders als in den 1960/70er Jahren, eine politische oder soziale Bewegung, die diesen Ideen eine Heimat bieten könnte. Wer sich davon nicht aufhalten lassen will, ist eingeladen, den Wandel auf die eigene Bildungs- und Lernarbeit vor Ort herunterzubrechen.
Christoph Schmitt (in Kollaboration mit Angelica Laurençon und Anja C. Wagner), FlowCampus, 13. Juli 2016

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Where Have All the Learning Portals Gone?

Posted on 13 July 2016 by jrobes

Ein interessantes Thema: Wie sieht heute das ideale Lernportal aus Sicht des Nutzers aus? Was könnte, was würde auf der Wunschliste der Lerner stehen? Natürlich wäre das ideale Lernportal personalisiert, es würde direkten Zugriff auf unterschiedliche Ressourcen erlauben, egal ob sie innerhalb oder außerhalb der eigenen Organisation liegen. Elliott Masie zählt weiter auf: “a knowledge scorecard”, “social knowledge connections”, “assessing, secretly”, “daily mentoring questions”, “integrated search”, “a learning app”. Er fasst zusammen:

“As the world of learning evolves, so must our perspectives of how our learners access resources. Clearly, learning systems can provide a variety of resources, prompts and reminders to employees about their choices. Learners will increasingly drive more of their own learning choices, and we must move beyond the static learning portal to a dynamic, integrated set of apps and access points for learning.”
Elliott Masie, Chief Learning Officer, 13. Juli 2016

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Playing Games Leads to Better Learning

Posted on 12 July 2016 by jrobes

Games & Gamification-Experte Karl Kapp berichtet von einer Studie, in der untersucht wurde, wie sich “Casual Games”, also “Gelegenheitsspiele”, auf das Lernen auswirken. Gefragt wurde:
“- Does playing a casual game make an impact on employee engagement when logged into a gamified software learning platform?
- Does engagement within the gamified platform subsequently impact learning results?”

Über 6.000 Einzelhandelsmitarbeiter in US und Kanada nahmen an der Studie teil. Der positive Einfluss von Casual Games war signifikant. Karl Kapp: “Playing the casual game seemed to place the learner in a state of flow.”
Karl Kapp, Chief Learning Officer, 7. Juli 2016

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Could AI replace teachers? 10 ways it could

Posted on 08 July 2016 by jrobes

Um die Frage zu beantworten, ob Künstliche Intelligenz in naher Zukunft Lehrende ersetzen kann, hat Donald Clark einzelne Aktivitäten und Aufgaben betrachtet, die im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen anfallen. Die Einfallstore für AI/ KI, die er aufzählt, reichen von “1. Searching for answers” bis “10. High standards of personal and professional conduct”. Beim letzten Punkt, als kurze Lesehilfe, sind wir dann mitten in der Welt von Virtual Reality, Simulationen und Avataren als Rollenmodelle. Seine Schlussfolgerung: “There is every reason to suppose that teaching may, to some degree, even a large degree, be automated by AI.”

Auch dieser interessante McKinsey-Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Jobs durch die fortschreitende Automatisierung gefährdet sind (“Where machines could replace humans - and where they can’t (yet)”, Michael Chui, James Manyika und Mehdi Miremadi, Juli 2016). Die Kernbotschaft der Experten: Es werden nicht ganze Berufe wegfallen, sondern einzelne Aufgaben. Und das wiederum betrifft einzelne Berufe mehr, andere Berufe weniger. “Educational Services” stehen hier im Vergleich zu anderen Berufen noch auf der sicheren Seite:

“Of all the sectors we have examined, the technical feasibility of automation is lowest in education, at least for now. To be sure, digital technology is transforming the field, as can be seen from the myriad classes and learning vehicles available online. Yet the essence of teaching is deep expertise and complex interactions with other people. Together, those two categories-the least automatable of the seven identified in the first exhibit-account for about one-half of the activities in the education sector.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 4. Juli 2016

Nachtrag (8.07.2016): siehe auch “Robots won’t replace teachers because they can’t inspire us” (Eric Johnson, recode, 22. Juni 2016)

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Trends in learning delivery and design

Posted on 04 July 2016 by jrobes

Die Fülle an Trendreports der britischen Open University (OU) ist gerade etwas verwirrend. Mit der vorliegenden Aufbereitung von sieben Trends will man sich offensichtlich der Zielgruppe der Unternehmen annähern, schließen doch alle Stichworte mit einem Absatz “What does it mean for workplace L&D?”. Anyway, das sind die Themen:
“Online social learning” (z.B. MOOCs), “Learning to learn” (double loop learning), “Maximising engagement through storytelling” (serialisation), “Using learning analytics in course design”, “Bring your own devices”, “Learning through events” (Hackathons), “Dynamic assessment”.
Open University’s (OU) Institute of Educational Technology, Newsletter, 27. Juni 2016 (pdf)

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(Marketing) Virtual Reality in Education: A History

Posted on 04 July 2016 by jrobes

Virtual Reality wird Bildung und Lernen umkrempeln, heißt es. Doch Audrey Watters tritt auf die Bremse: Denn das mit dem Umkrempeln war auch schon im Horizon Report 2007 zu lesen und ist jetzt, 2016, mit den gleichen Prognosen dort wieder zu lesen. Was ihr fehlt, ist ein bewussterer Umgang mit Bildungstechnologien und ihrer Geschichte. Am Beispiel Virtual Reality (VR) macht sie die kritiklose Übernahme der Werbeslogans der IT-Industrie vor allem an zwei Punkten fest:

a) Die meisten VR-Beispiele, auf die heute gezeigt wird, sind eigentlich nur eine “immersive viewing experience”, wie sie schreibt. Wir sind gar nicht selbst in einer virtuellen Umgebung, sondern betrachten nur eine solche Umgebung.

b) Und, um den Möglichkeiten von VR näherzukommen, wäre es nicht sinnvoll, sich mit der Geschichte und dem Einsatz von Simulationen in Weiterbildung bzw. im Training zu beschäftigen?
Audrey Watters, Hack Education, 2. Juli 2016

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Virtual and Augmented Reality: Lernen wie Spock und Kirk?

Posted on 29 June 2016 by jrobes

Ein Virtual Reality Cardboard kostet ca. 10 Euro. Die ARTE360-App gibt es umsonst. Und schon kann man sich einen ersten Eindruck von dem verschaffen, was da auf uns zukommt. Charlotte B. Venema spricht von der Immersion, dem “subjektive(n) Erlebnis des Eintauchens in eine andere Realität”. Ihr Beitrag gibt einen guten Überblick über das, was kommt. Wie es sich von Augmented Reality unterscheidet. Wie die großen Player gerade den Markt abstecken. Und welche Fragen noch zu klären sind. Aber im Vordergrund steht ein einfacher Appell:

“Die dringende Empfehlung an alle, die sich mit Lernen beschäftigen, lautet: probieren Sie es aus, bevor Sie sich Gedanken über die Konsequenzen machen. Das Erlebnis ist nicht durch Berichte zu ersetzen, auch nicht durch diesen. Lernen ist immer mit Erleben verbunden. Das Erlebnis der Immersion in der virtuellen Realität baut eine neue Zwischenstufe des Lernens zwischen Theorie und „echtem” Erlebnis ein.”

Wie gesagt: Die Einstiegshürden sind nicht mehr hoch. Und das Thema findet auch eine konkrete Fortsetzung auf dem nächsten CorporateLearningCamp am 13./14. Oktober 2016 in Frankfurt.
Charlotte B. Venema, Corporate Learning Alliance Blog, 28. Juni 2016

Nachtrag: Die Diskussion ist schon weitergegangen: “Virtual and Augmented Reality - Update 1″

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Das Bildung 4.0 Manifest

Posted on 24 June 2016 by jrobes

10 Thesen zur Bildung, zur Bildung 4.0. Mit vielen aktuellen Stichworten, Ideen und Verweisen, offen für Kommentare, Ergänzungen und Alternativen, wie man es von den Autorinnen kennt. Was steckt in diesen Thesen drin? Wenn man das Gemeinsame sucht, könnte es lauten: weniger Bürokratie, mehr Agilität (Silicon Valley und die Kreativen winken!), mehr Offenheit, gepaart mit gesellschaftlicher Verantwortung (sofern noch Zeit zum Luftholen bleibt!).

Kurz: Das Manifest mit seinen Thesen ist eine Fundgrube für Bildungsquerdenker. Die andere Seite: Das Manifest richtet sich an alle, es versucht gar nicht erst, “anschlussfähig” zu sein und konkrete Empfehlungen auszusprechen. Bildung 4.0 ist hier Subjekt und Objekt, Ziel, Prozess und Aufgabe gleichermaßen. Das macht es nicht einfacher.

These 1:
Bildung 4.0 muss sich als gesellschaftliches Betriebssystem dem ständigen Wissensfluss anpassen - also responsive sein. Das geht nur ohne Bürokratie.” 

Angelica Laurencon und Anja C. Wagner (gemeinsam mit Christoph Schmitt und Inge Schmidt), FlowCampus, 23. Juni 2016

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WISE Announces Global List of Ed Tech ‘Makers and Shakers’

Posted on 21 June 2016 by jrobes

Die Einschätzung dieser Liste muss jeder selbst treffen. Es ist natürlich “name-dropping”. Einige bekannte Namen sind dabei, z.B. Daphne Koller (Coursera), Salman Khan (Khan Academy) oder Sugata Mitra (School in the Cloud), einige bekannte Plattformen, aber von den meisten habe ich noch nichts gehört. Einiges zu entdecken also. Aus Deutschland ist Michaela Meier (papagei.com) dabei.

“The Makers and Shakers of Education Technology Index recognizes the 50 most innovative leaders in EdTech, organized by geographic region, including Europe, the Americas, MENA, and Asia. This year, the index honors those who have used digital and physical technologies to create new ways of learning and who introduce them through play, construction, or interactive design.”
Kristin Decarr, Education News, 19. Juni 2016

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Going digital: fit für die digitale Transformation (DGUV Tagung, Dresden, 08.06.2016)

Posted on 16 June 2016 by jrobes

Der Bericht, den Christoph Meier aus Dresden von den 7. IAG-Trainertagen der DGUV Akademie mitgebracht hat, enthält verschiedene Stichworte, die einen Blick lohnen. Da sind zum einen seine Folien, die einen, allerdings sehr komprimierten, Überblick über die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Aus- und Weiterbildung geben; dann die kurze Standortbestimmung der Teilnehmer; und schließlich verschiedene Tools und Methoden (virtuelle Schatzsuche!), die vor Ort eingesetzt wurden.
Christoph Meier, scil-Blog, 13. Juni 2016

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From Content Creation to Content Curation: The Importance of Curation

Posted on 15 June 2016 by jrobes

Auch wenn der Begriff sich etwas gegen eine schnelle Übersetzung sperrt: Content Curation ist in der Weiterbildung angekommen. Denn Inhalte, auch Lerninhalte, sind oft im Überfluss da, müssen aber in irgendeiner Form gefiltert, eingeordnet, geprüft, gesichert, weitergeleitet werden. Ich sehe hier mindestens drei Aspekte:

a) Content Curation als individuelle Kompetenz und Routine: Ich bin selbst in der Lage, die täglichen Informationsflüsse aus internen wie externen Nachrichtenquellen und sozialen Netzwerken nach persönlichen Interessen zu orchestrieren.
b) Content Curation als Aufgabe für L&D: Bildungsexperten nehmen das Thema auf, unterstützen Mitarbeiter bei der Entwicklung individueller Routinen, suchen Quellen mit interessanten Lerninhalten und Themen und bieten Filter und Portfolios für ihre Zielgruppen.
c) Content Curation als Tool: Content Curation-Tools bereiten nach konfigurierbaren Regeln Informationen auf, als Apps oder Online-Magazin, die dann weitergeleitet, kommentiert, empfohlen, ergänzt, abonniert usw. werden können.

Marc Rosenberg nimmt das Thema auf und tastet sich an den zweiten Punkt heran. Ein weiterer Artikel soll folgen.
Marc Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 14. Juni 2016

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New Trends in Online Learning

Posted on 09 June 2016 by jrobes

Eine sehr interessante Aufzählung, die uns Stephen Downes hier anbietet: “machine learning and artificial intelligence; handheld and mobile computing; badges and blockchain; internet of things; games, sims and virtual reality; and translation and collaborative technology”.

Das Schöne ist, dass diese Trends bzw. ihre Vorstellung immer ein Stück über das Offensichtliche hinausgehen. Empfehlenswert.
Stephen Downes, Blog, 8. Juni 2016

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Wie können Trainer die Digitalisierung lieben lernen?

Posted on 09 June 2016 by jrobes

Vorneweg: Ich habe keine allgemeine, umfassende Antwort auf diese Frage. Ich denke, dass Trainer und Trainerinnen an der Frage nicht vorbeikommen und in der Mehrheit auch offen sind, sich mit den Entwicklungen des vernetzten Lernens auseinanderzusetzen. Auf den Jubiläums-Impulstagen von GABAL in Seeheim-Jugenheim habe ich jedenfalls kurz unseren Corporate Learning 2.0 MOOC präsentiert und versucht, über das MOOC-Format und die Digitalisierungsthemen der beteiligten Unternehmen das Thema darzustellen. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es das beiliegende Interview, das sich - der Titel deutet es an - mehr am Spannungsbogen zwischen der Zielgruppe und dem Stichwort Digitalisierung abarbeitet.
Petra Folkersma, Interview mit Jochen Robes, wirtschaft+weiterbildung, 06/2016, S. 56/57 (pdf)

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Virtual Reality Disruption. Will 3-D technology break through to the educational mainstream?

Posted on 07 June 2016 by jrobes

“Picture this: A student wears a set of goggles that transport her from a classroom in Athens, Georgia, to the Parthenon, 5,600 miles away in Athens, Greece. In an interactive, 3-D world, she peers up and down each of the 17 columns on the temple’s side and examines the fluted shafts. She notes that they have no bases. It’s easy to understand the differences between Ionic and Doric architecture here: rather than relying on textbook descriptions, those differences come to life before her eyes.”

Es zeichnet sich bereits ab, dass Virtual Reality auch im Bildungsbereich das große Thema wird. Michael B. Horn (Clayton Christensen Institute) weist darauf hin, dass Unternehmen wie Facebook und Google große Summen in den Markt investieren und die Technologie kurz vor der Marktreife steht. Das Eingangszitat zeigt auch, dass es auch keinen Mangel an sinnvollen Bildungsszenarien gibt. Was fehlt also? Natürlich entsprechende 3-D Welten und Lehrende, die bereit sind, entsprechende Konzepte zu entwickeln und einzusetzen. Und dann ist da ja noch die Erfahrung mit Second Life …
Michael B. Horn, EducationNext, Fall 2016/ Vol. 16, No. 4

Dazu auch:
- Jason Swanson: 2016: The Year of Virtual Reality, KnowledgeWorks, 11. Mai 2016
- Jeffrey R. Young: Remember Second Life? Its Fans Hope to Bring VR Back to the Classroom, Chronicle of Higher Education, 2. Juni 2016

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Trends in Learning Report 2016

Posted on 27 May 2016 by jrobes

Sieben Trends halten die Experten der Open University (UK) in diesem Report hoch: “incidental learning, adaptive teaching, MOOCs, accreditation badges, analytics, e-books and mobile learning”. Jeder Trend wird auf einer Doppelseite vorgestellt. Dazu gehören jeweils auch einige Absätze unter der Überschrift “What does it mean for workplace L&D?”, aber irgendwie merkt man, dass die Autoren hier nicht zu Hause sind. Konkrete Beispiele sind Mangelware. Wenn man an Stichworte wie Virtual Reality, Augmented Reality oder Design Thinking denkt, die in diesem Report fehlen, wirken die vorgestellten Trends fast etwas uninspiriert. Social Learning wird nur am Rande (incidental learning) angesprochen. Auch die Frage, welchen Platz zum Beispiel Lernplattformen in diesem Bild haben, fehlt.
Open University, Mai 2016

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Chancen und Potenziale neuer Medien in der Erwachsenenbildung

Posted on 24 May 2016 by jrobes

ekhn_201605.jpgDas Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)/ Erwachsenenbildung und Familienbildung hatte mich vor einigen Monaten gebeten, etwas zum Stichwort “neue Medien in der Erwachsenenbildung” zu schreiben. So in Richtung Überblick und Einführung. Mein Beitrag versucht deshalb, die Chancen und Potenziale der neuen Entwicklungen an vier Möglichkeiten festzumachen:

“1. Wir können die Welt „da draußen” in den Unterricht holen.”
“2. Wir können die Übermittlung von Informationen aus der Präsenzzeit auslagern.”
“3. Wir können aus einzelnen Lernereignissen einen Lernprozess oder eine Lerncommunity entwickeln.”
“4. Wir können Teilnehmende in Ideengeber und Problemlöser verwandeln.”

Seit einigen Tagen liegt jetzt das Themenheft der EKHN vor. Es enthält insgesamt 16 kurze Beiträge, die sich mit der Digitalisierung, der Digitalisierung der Bildungsarbeit, neuen Lehr- und Lernformaten sowie neuen Rollen und Aufgaben der Weiterbildner beschäftigen. Alle haben einen eher “einführenden” Charakter. Einige Redundanzen gehören dazu. Zwei Artikel gehen etwas konkreter auf Open Educational Resources (OER) und Fragen des Datenschutzes ein. Und sechs kurze Steckbriefe einzelner Bildungsprojekte ergänzen die Einführungen.
Jochen Robes, in: EKHN (Hrsg.), Wie digitale Medien Bildung verändern, Mai 2016, S. 30-34 (pdf)

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Besser Lernen mit Laptops?

Posted on 23 May 2016 by jrobes

Dieser Artikel fasst die Ergebnisse einer Metaanalyse der Michigan State University zur Laptop-Nutzung im Unterricht zusammen. 96 Studien wurden ausgewertet, und es festigte sich das Bild, “dass die 1:1 Nutzung der Laptops dazu beiträgt, die „21st-century learning skills” zu befördern”. Das ist interessant und sicher mehr als das, was uns eine einzelne Studie mit einem kleinen Teilnehmerkreis vermitteln kann. Aber selbst, wenn man mit dieser Botschaft sympathisiert, muss man eingestehen, dass auch diese Metaanalyse nur die Tatsache unterstreicht, dass Lernen ein verdammt komplexer, kontextabhängiger Prozess ist, der in keinem Forschungssetting befriedigend abgebildet werden kann.
Ulrich Schmid, Blog “Digitalisierung der Bildung”/ Bertelsmann Stiftung, 19. Mai 2016

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Bildung im Wandel – wie Digitalisierung und Akademisierung das Lernen verändern

Posted on 20 May 2016 by jrobes

Bildung im Wandel, das beinhaltet Herausforderungen (Demographie, Migration, Akademisierung, Fachkräftebedarf, Kostenexplosion), aber auch - aus Sicht von Jörg Dräger (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung) - Lösungsmöglichkeiten: individuelle Förderung, Modularisierung, Kompetenzanerkennung, Durchlässigkeit, Lebenslanges Lernen und Zuwanderung in Ausbildung. Digitalisierung ist in diesem Szenario beides, Herausforderung wie Lösung. Dabei fällt der Name von Sebastian Thrun, die School of One, Arizona State University, Knack, aber die Erläuterungen gab es wohl nur auf der Tonspur.
Naemi Härle, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. Mai 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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