Archive | Trends in der Weiterbildung

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So lernen wir morgen

Posted on 30 April 2015 by jrobes

Wer diesem Blog regelmäßig folgt, kennt die Entwicklungen, Trends und Beispiele, die die Autorin hier unter dem Stichwort “Bildung von morgen” zusammenführt. Die Rede ist von der “Flexibilisierung der Bildung” (”alles überall und zu jeder Zeit”), der “Omnipräsenz des Wissens”, den Lehrern als Coachs oder Partnern und MOOCs. Lokal konkurriert mit global, kostenlos mit Zusatznutzen, Bildungsstars verdrängen den Durchschnitt, und Weiterbildungsinstitutionen werden zu “Omni-Channel”-Anbietern.
Daniela Tenger, GDI Impuls, 5/2015

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The most useful resources for working out loud

Posted on 22 April 2015 by jrobes

John Stepper fasst einige Ressourcen und Diskurse zum Stichwort zusammen: Bücher, Artikel, Videos und sogar schon eine Dissertation. Alles noch überschaubar, aber deshalb um so nützlicher. Und wer selbst um Quellen zum Thema weiß, ist eingeladen, sie mitzuteilen.
John Stepper, Working Out Loud, 22. April 2015

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The three biggest (perceived) problems with Open Badges

Posted on 20 April 2015 by jrobes

Doug Belshaw ist einer der führenden Experten und Fürsprecher in Sachen Open Badges. Hier geht er auf drei Einwände ein, die ihm in der Diskussion immer wieder begegnen: 1. Wert/ Nutzen von Open Badges, 2. Motivation der Lernenden, 3. Qualität von Open Badges. Zum letzten Punkt schreibt er treffend: “However, the issue that I often bump up against is that ‘quality’ is defined in such a way as to (in effect) describe the status quo.”
Doug Belshaw, Blog, 16. April 2015

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Think Together, Enable Dialogue and Get Feedback: From EDUPUNK to DS106 with Jim Groom

Posted on 17 April 2015 by jrobes

Jim Groom, einer der kreativsten Köpfe in Sachen Ed Tech, steht hier Rede und Antwort: über seinen Blog bavatuesdays, über EDUPUNK und ds106. Weitere Stichworte sind Open Access, MOOCs und die große Zukunft des Lehrens und Lernens. Und er bringt auf den Punkt, warum der Einsatz neuer Technologien nicht ohne Brüche, Fragen und Widersprüche geschieht:

“5) How has education changed in the last ten years, and are there good changes?
Slowly. The most dangerous thing about the technology revolution in education is the fact that it is often ahistorical. It seems like every new development, whether a device, product, or service, is the great game changer or disruptor. And that logic is insidious in the field right now because it often dehumanizes the truly inter-personal and dialogic nature of learning. Technology becomes a fantasy of scaling efficiency: the teacher-less classroom, the pre-recorded lecture, the automated grader.

The vision of technology as the augmentation of human intellect driving the pioneers of computing in the 1960s and 70s seems too often replaced with the idea of computers as time and money savers for educational institutions.”

Interview mit Jim Groom, EDEN Secretariat, 15. April 2015

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Aus dem fernen Digitalien

Posted on 14 April 2015 by jrobes

Mit einem Vortrag, der diesen Titel trug, hat Beat Döbeli Honegger (Pädagogische Hochschule Schwyz) die edudays 2015 in Krems (8./ 9. April) eröffnet. Dabei, so ist zu lesen, hat er zuerst versucht, mit einem launischen Einstieg den Leitmedienwechsel erlebbar zu machen. Und im zweiten Teil gab er sechs Empfehlungen an die “digital education community” weiter. Und zumindest die erste Empfehlung spricht einen wunden Punkt aller EduCamps, Online-Communities und Verabredungen im virtuellen Raum an: “Nicht zu den Konvertierten sprechen”. Aber auch die anderen Empfehlungen sind diskussionswürdig …
Beat Döbeli Honegger, Beats Weblog, 11. April 2015

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Why LinkedIn Matters

Posted on 13 April 2015 by jrobes

LinkedIn, das Netzwerk für Business-Kontakte, “the most interesting … company in ed tech”? Das findet jedenfalls Michael Feldstein, und ich kann ihm nur zustimmen. Auf LinkedIn laufen alle Fäden zusammen, von den Schul-, Hochschul- und Kursbesuchen, über Karriereplanung und -entwicklung, bis zu Skills und Profilen, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Und das meint vor allem: Hier liegen die Daten, die man nutzen und auswerten kann (und vergleichbare Datensätze liegen heute bei keiner anderen, staatlichen oder privaten, Organisation). Das ist keine Bewertung, sondern eine Feststellung. Hinzu kommt, ganz aktuell (April 2015), dass LinkedIn für 1,5 Mrd. Dollar die e-Learning-Plattform Lynda.com übernommen hat (s. CHECK.point eLearning).
Michael Feldstein, e-Literate, 11. April 2015

Nachtrag (25.04.2015): siehe auch Audrey Watters: “Data and Diplomas: On LinkedIn’s Acquisition of Lynda.com” (13. April 2015)

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Making Ed-Tech Predictions: The 2015 Edition

Posted on 07 April 2015 by jrobes

2012 lehnte sich Audrey Watters weit aus dem Fenster und prognostizierte das Ende von Google’s Chromebooks. Das Gegenteil war der Fall. Jetzt versucht sie es noch einmal mit zwei Vorhersagen: (a) “… data breaches are going to become more common and more serious”; (b) “… students will become increasingly subversive with their technology usage”. Sichere Wetten, meint sie. Aber dabei geht es ihr auch um die Frage, welche Zukunft wir wollen. Was das Geschäft mit Vorhersagen nicht gerade erleichtert.

“So if I was to predict an end to the notion that “student data is the new oil” - an end to educational data mining, learning analytics, and ed-tech surveillance - it would be very wishful thinking. It would probably end up much like my prediction about Chromebooks. That is, utterly wrong. Again, it’s worth asking: what future are we building for ed-tech?”
Audrey Watters, Hack Education, 5. April 2015

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Micro-Learning as a Workplace Learning Strategy

Posted on 01 April 2015 by jrobes

Wie lang, wie umfangreich dürfen Lerninhalte bzw. Lernangebote heute noch sein? Müssen wir alles als 5-Minuten-Lernhappen verpacken? Wenn man sich mit Kollegen in L&D austauscht, kommt man an diesen Fragen kaum vorbei. Sahana Chattopadhyay versucht einige Antworten. Zum einen bettet sie die Diskussion um Microlearning in die heutige Arbeitswelt ein, “the free-flowing nature of work”. Zum anderen erinnert sie daran, dass uns Microlearning in verschiedenen Formen begegnen kann. Viele davon sind bekannt und werden täglich praktiziert (insofern ist die “Sache” nicht neu …). Und dann gilt: 

“Micro-learning can be formally designed and built into learning programs in various forms or it can occur as informal exchanges of knowledge and information either online or face-to-face.”

Als “informal exchange of knowledge and information” trifft sich Microlearning mit Konzepten von “social learning” und “working out loud”, die das informelle Lernen in den Unternehmensnetzwerken beschreiben und unterstützen. Kurz: Ein interessanter Artikel, der zudem Merkmale und Formen von Microlearning in zwei nützlichen Schaubildern zusammenfasst und an eine hilfreiche Wikipedia-Definition erinnert:

“Micro-learning can also be understood as a process of subsequent, “short” learning activities, i.e. learning through interaction with micro-content objects in small timeframes.”
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 1. April 2015

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What MOOCs Have and Haven’t Done for Education

Posted on 23 March 2015 by jrobes

Die Diskussion um MOOCs führt fast zwangsläufig zu einer Diskussion über das Lehren und Lernen. In diesem Fall verbindet die SAP-Autorin die Werbung für den nächsten Online-Kurs auf openSAP mit dem Hinweis auf Formen des “peer and self-assessments”, mit denen man dort erstmals experimentiert. Das Ganze ist dann noch eingebettet in konkrete Arbeitsaufgaben und ein Gewinnspiel und, ja, es geht natürlich auch um SAP Technologie …
Susan Galer, Forbes, 6. März 2015

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Here’s What Will Truly Change Higher Education: Online Degrees That Are Seen as Official

Posted on 05 March 2015 by jrobes

Was MOOCs bis heute fehlt, sind Abschlüsse, mit denen Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt etwas anfangen können. Okay, jetzt könnte man auf die Certificates hinweisen, die Coursera, Udacity und edX in den letzten Monaten entwickelt haben. Aber das ist, so der Autor, erst die halbe Miete. Interessanter sind Entwicklungen wie Open Badges. Sie können am Monopol der Colleges auf Abschlüsse und Zeugnisse rütteln. Eingebettet in eine entsprechende digitale Infrastruktur können sie weit mehr Informationen über Lernprozesse transportieren als traditionelle Diplome. Und ihre Besitzer könnten diese Informationen, je nach Anlass, individuell steuern.

“In the long run, MOOCs will most likely be seen as a crucial step forward in the reformation of higher education. But their true impact won’t be felt until students and learners of all kinds have access to digital credentials that are also built for the modern world. Then they’ll be able to acquire skills and get jobs for a fraction of what colleges cost today.”
Kevin Carey, New York Times, 5. März 2015

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Four Reasons to Worry About “Personalized Learning”

Posted on 03 March 2015 by jrobes

“Personalized Learning” ist ein Versprechen, an das gerne erinnert wird, wenn die Klagen über Massive Open Online Courses oder andere Formen des Online-Lernens zu laut werden. “Nicht mehr massive müssen die Onlinekurse sein, sondern personalized - POOCs statt MOOCs”, heißt es zum Beispiel bei Jörg Dräger. Andere schauen erwartungsvoll auf adaptive Lernsysteme und Learning Analytics - in der Hoffnung auf bessere, weil “passendere” Lernangebote. Alles nur Etikettenschwindel, sagt Alfie Kohn in diesem lesenswerten Artikel, in dem er zwar das Schulsystem anspricht, aber unser Verständnis von Bildung und den Einfluss kommerzieller Interessen im Auge hat.

Personal learning entails working with each child to create projects of intellectual discovery that reflect his or her unique needs and interests. It requires the presence of a caring teacher who knows each child well.

Personalized learning entails adjusting the difficulty level of prefabricated skills-based exercises based on students’ test scores. It requires the purchase of software from one of those companies that can afford full-page ads in Education Week.”
Alfie Kohn, Blog, 23. Februar 2015

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Digital Badges / Open Badges Taxonomy

Posted on 02 March 2015 by jrobes

Einen “first draft of the taxonomy of digital and open badges” wirft Ilona Buchem (Beuth University of Applied Sciences) hier in die Runde und bittet zugleich um Feedback und Ergänzungen. “I have proposed a classification based on three categories - (1) content-related: what the badge represents, (2) issuer-related: who issues the badge, and (3) process-related: how the badge was achieved.”
Ilona Buchem, Medien-Didaktik 2.0, 28. Februar 2015

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Badges come to OpenLearn

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Badges bzw. Open Badges gehören zu den Entwicklungen, deren Tragweite ich noch nicht einzuschätzen vermag. Vor allem, wenn es darum geht, nicht nur auf einer einzelnen Plattform die Nutzer zu motivieren (Badges), sondern wenn sie zu einer “globalen” Währung für die Skills werden sollen, die Menschen im Netz (und darüber hinaus) erworben haben. Open Badges eben. Aber vielleicht bringt die Entscheidung der Open University, auf ihrer OpenLearn-Plattform zukünftig Badges zu vergeben, das Thema einen großen Schritt weiter. Wie heißt es in der Ankündigung: Aus “Massive Open Online Courses” werden “Badged Open Courses”, aus MOOCs zukünftig BOCs.

“Currently, learners enrolled on any of the 800 short courses on OpenLearn can download an activity record to print or to share online what they have read. Digital badges issued with each BOC and accompanying statement of participation certificate are a different marker of achievement: learners will have not only read full online courses but will have had to have passed online quizzes to earn their digital badge and OU certificate. Pilot research has shown that this will help informal learners build confidence and motivation for learning, providing a record of achievement which they can share with friends, learner communities, employers and educational institutions. Learners will be able to display their completed badges publicly or privately in their My OpenLearn profile and link to other platforms, such as LinkedIn, Twitter and Facebook.”
OpenLearn, 9. Februar 2015

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Trends in Distance Education Research: A Content Analysis of Journals 2009-2013

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL) enthält unter anderem diese Vermessung von Distance Education. Dazu wurden 861 Artikel systematisch untersucht, die in sieben Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Gefragt wurde u.a. nach häufig zitierten Schlagworten, Forschungsfeldern, Forschungsmethoden, theoretischen Ansätzen, Zielgruppen und nach häufig zitierten Autoren und Studien. Kurz: eine Fundgrube für alle, die mit dem Fach zu tun haben, an langjährigen Trends interessiert sind oder sich gerne in Listen verlieren.

Einige Ergebnisse: Was “the use of research specific keywords” betrifft, liegen “OER”, “Mobile Learning” und “Collaborative Learning” ganz vorne, aber auch “MOOCs” sind bereits unter den zehn meist genannten. Die Theorien und Modelle, auf die sich die Forschungsliteratur am häufigsten bezieht, sind “Community of Inquiry”, “Collaborative Learning”, “Constructivism” und dann, bereits an vierter Stelle, “Connectivism”. George Siemens und Stephen Downes nehmen demzufolge auch bereits die Plätze 11 und 12 der am häufigsten zitierten Autoren ein. Und aus “distance education”, so die Autoren abschließend, scheint wohl langsam “open and distance learning” zu werden.
Aras Bozkurt u.a., International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 1 (2015), Februar 

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The Horizon Report: A History of Ed-Tech Predictions

Posted on 18 February 2015 by jrobes

Letzte Woche ist ja die neue Ausgabe des Horizon Reports erschienen. Wie immer nennt er (unter anderem) sechs Technologie-Trends, die sich in den nächsten Jahren in der Hochschulbildung durchsetzen werden. Ein Beirat, dem auch ich angehöre, hat sich auf diese Trends “geeinigt”. Was der Report jedoch nicht leistet: Es gibt keinen Blick zurück, keinen Versuch zu erklären, ob einzelne Vorhersagen eingetroffen sind - oder nicht. Diese Schwierigkeit liegt in der Methode begründet. Das Delphi-Verfahren, das dem Horizon-Report zugrunde liegt, ist ein Abstimmungsprozess, eine Momentaufnahme. Niemand kann das Ergebnis als Ganzes erklären. Auch für die vergangenen Ergebnisse und Entwicklungen gibt es keine Referenzpunkte außerhalb des Reports, z.B. Studien oder Statistiken, die aussagen, ob ein Trend wirklich angekommen ist. Man kann z.B. beschreiben, was für BYOD als Trend spricht, aber nicht, warum BYOD und nicht MOOCs für einen bestimmten Zeithorizont gewählt wurde. Erklären kann man nur den Weg, auf dem das Ergebnis zustande gekommen ist. Und der ist völlig transparent.

Was man jedoch machen kann, und hier hat der Horizon Report wirklich eine Lücke: Man kann die Einschätzungen der letzten Jahre im aktuellen Report abbilden und so jedem Leser interessanten Stoff für eigene Erklärungen und Interpretationen geben. So wie es Audrey Watters hier tut. Und Stephen Downes hier getan hat.
Audrey Watters, Hack Education, 17. Februar 2015

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It’s Here! The NMC Horizon Report > 2015 HiEd Edition

Posted on 11 February 2015 by jrobes

horizon_201502b.jpgEnde September hatte Larry Johnson, Chief Executive Officer des New Media Consortiums (NMC), wieder eingeladen, bei der Entwicklung des Horizon Reports mitzuwirken. Dann folgten in kurzen Abständen Termine, Aufgaben und Abstimmungen, bis schließlich die Trends identifiziert waren, die es in den Report schaffen sollten. Jetzt liegt er vor. Es ist schon die 12. Ausgabe, die NMC und die EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) zusammengestellt haben. Und aus anfangs sechs Technologietrends sind über die Jahre 18 Topics geworden, die in den Kategorien “key trends”, “significant challenges” und “important technological developments” aufgelistet werden. Der Kontext kommt heute also etwas ausführlicher weg, aber es geht immer noch um den Einfluss, den neue Technologien auf unsere Lernumgebungen ausüben, und es sind immer noch vor allem die sechs Technologietrends, auf die man schaut.

Auch in dieser Ausgabe werden wieder zwei Technologien für drei unterschiedliche Zeithorizonte genannt, in denen sie sich, so die Prognose, durchsetzen werden:

- ein Jahr oder weniger (”time to adoption”): Bring Your Own Device (BYOD); Flipped Classroom
- zwei bis drei Jahre: Makerspaces; Wearable Technology
- vier bis fünf Jahre: Adaptive Learning Technologies; The Internet of Things

Was fällt auf? Der Flipped Classroom stand auch im letzten Jahr bereits an gleicher Stelle. Wenn man dann noch auf die Key Trends (”… accelerating technology adoption in Higher Education”) schaut, findet man das Stichwort “Increasing Use of Blended Learning”. Als “lösbare Herausforderungen” werden u.a. genannt: “Blending Formal and Informal Learning”. Kurz: Blended Learning findet sich als zentrale, strategische Aufgabe in verschiedenen Facetten und Perspektiven wieder! MOOCs dagegen haben es nur noch an wenigen Stellen in den Report geschafft, z.B. wenn “Competing Models of Education” diskutiert werden.

Ansonsten kann ich nur den Blick in den Report selbst empfehlen (auch wenn man nicht unmittelbar in der Hochschullehre beschäftigt ist! Aber dann sowieso …) Er enthält wie jedes Jahr eine Vielzahl an Links und Referenzen, um die einzelnen Themen zu vertiefen.
The New Media Consortium, 11. Februar 2015

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Could Video Feedback Replace the Red Pen?

Posted on 10 February 2015 by jrobes

Professoren an einer australischen Hochschule geben Studierenden Feedback via Video. Und diese schätzen es als “lebensnah”, “wertschätzend” und “authentisch” ein. Der Artikel spannt einen Bogen zur Popularität von “do-it-yourself videos” an Hochschulen, zur Khan Academy und zum Flipped Classroom. Aber diese Ideen müssen natürlich nicht an Unternehmensgrenzen oder Corporate Learning haltmachen. Webcams und Smartphones gibt es auch hier.
Steve Kolowich, The Chronicle of Higher Education/ Wired Campus, 26. Januar 2015

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“Wichtigste Erfindung seit dem Buchdruck”

Posted on 04 February 2015 by jrobes

Klare Worte von Rafael Reif, dem Präsidenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und viele Absätze, die es wert wären, kurz zitiert zu werden! Wenn man bedenkt, dass das MIT 2002 die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) mit angestoßen hat, dass es aktiv mit Massive Open Online Courses (via edX) experimentiert, sind diese Einschätzungen vielleicht nicht überraschend.

“Wie werden die Universitäten nach dieser Revolution aussehen?
Ich kann Ihnen nur sagen, wie das MIT in zehn Jahren aussehen wird, aber ich glaube, viele Universitäten weltweit werden ähnlich aussehen. Die Ausbildung bei uns besteht aus drei Komponenten. Erstens: das Lernen von bestehendem Wissen. Zweitens: das Verbessern von bestehendem Wissen. Drittens: die Anwendung des Wissens, um etwas Neues zu schaffen. Den letzten Punkt nennt man Innovation. Digitales Lernen können wir nur für den ersten Teil nutzen. Aber wir gewinnen damit mehr Zeit für die beiden anderen Komponenten.”

Wobei Rafael Reif sich durchaus vorstellen kann, dass nicht nur bestehendes Wissen online gelernt wird. Wichtig ist aus seiner Sicht: “Die Universitäten sollten sich ernsthaft damit beschäftigen, wie sie dieses mächtige Instrument nutzen können, um das zu verbessern, was sie anbieten. Wenn sie das nicht tun, dann werden die neuen Modelle des Lernens sie überrollen. Denn diese neuen Modelle bieten ein viel aufregenderes Lernumfeld. Es ist Wunschdenken, dass digitale Lernformen eine Mode sind, die vorbeigehen wird. Sie werden bleiben. In drei bis vier Jahren sind sie Teil unseres Alltags.”

Wie gesagt, erfrischend offene Worte eines Hochschulpräsidenten, die man schnell lesen sollte, bevor die NZZ sie wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt …
Michael Furger, Interview mit Rafael Reif, NZZ, 1. Februar 2015

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15 Predictions for Tech and Design in 2015

Posted on 03 February 2015 by jrobes

Fitness, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit, Kleidung sind einige der Themen dieser Aufzählung, die jedem Stichwort zwei Zeilen widmet und es mit Unternehmen verlinkt, die für entsprechende Produkte stehen. Bildung kommt auch einmal vor:

Adaptive Education Personalizes Learning
Adaptive technologies will become omnipresent both in and out of the classroom, providing students with the ability to learn content at their own pace and potentially test out of areas when they are ready. Real-time data will lead to more actionable items for students and teachers-allowing for a personalized path to success.
Companies to watch: Knewton, Aleks, Alt School, Dreambox, Kidaptive

Frog Design, Wired, 2. Februar 2015

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Personalisiertes Lernen: Big Data fördert Massenindividualisierung in der Bildungswelt

Posted on 23 January 2015 by jrobes

Nora S. Stampfl nimmt den Faden auf, den Jörg Dräger (CHE) vor einigen Monaten ausgelegt hatte. “Personalisierung trotz Massifizierung” hieß es damals, als die MOOC-Welle Deutschland erreicht hatte. Nora S. Stampfl schreibt jetzt: “Es werden nicht MOOCs allein sein, die eine neue Herangehensweise an Lernen und Lehren fördern. Erst ihr Zusammenspiel mit Big Data und Learning Analytics kann Bahnbrechendes hervorbringen und komplett veränderte Bildungswelten formen. Deren Kern wird in der Idee bestehen, die herkömmliche Fließband-Bildung nach Einheitsmaß durch personalisierte Lernpfade zu ersetzen.”

Maßgeschneidertes Lernen und individuelle Lernpfade auf der einen, Big Data und “Big Brother is watching you” auf der anderen Seite. Was im Artikel allerdings zu kurz kommt, ist der Blick auf die aktuellen Interessen, die hinter diesen Optionen, hinter “Algorithmen” und “Data” stehen.
Nora S. Stampfl, Berliner Gazette, 21. Januar 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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