Archive | Trends in der Weiterbildung

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How to use social media in your job - in 30 days

Posted on 01 September 2010 by jrobes

Heute startet Jane Harts 30-Tage-Tutorial: “… for those new to social media who want to get up and running fairly quickly in their own job or professional practice”. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wie diese Lernumgebung von den Teilnehmern genutzt wird, ob sich schnell im Sinne des “Open Course”-Konzeptes eigene Lerngruppen bilden und die Kursinhalte in andere Communities getragen werden oder ob wir uns enger an die Vorgaben der Social Media-Expertin Jane Hart halten. Wer etwas Zeit und Interesse am Thema hat, sollte sich jedenfalls die Gelegenheit nicht entgehen lassen!

“Welcome to How to use Social Media in your Job - in 30 days. I am Jane Hart, and I’ll be taking you through this online programme. Before we get started, there are just a few introductory points
First of all, I want to ask you NOT to think of this programme as a formal training course!”

Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 1. September 2010

PS: Heute, am ersten Tag, geht es übrigens um “Finding things out on the Web - and How to use Google effectively”.

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Einsatz von Web 2.0 in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg

Posted on 27 August 2010 by jrobes

Eine kurze Bedarfsanalyse zum aktuellen Stand, dem Bedarf sowie Trends und Barrieren beim Einsatz von Web 2.0-Anwendungen. Grundlage sind eine Reihe von persönlichen Telefoninterviews mit 13 privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen sowie ein vertiefender Workshop. Das Ergebnis: Der Nutzen von Web 2.0 in der Weiterbildung ist den Befragten bewusst, doch ihr Einsatz scheitert oft an institutionellen und kulturellen Barrieren. Dass es sich dabei wirklich um einen grundlegenden Wandel handelt, zeigt der folgende Punkt sehr schön:

“Kein praktikables Abrechnungssystem für Trainer: Bisher gibt es nur ein Abrechnungssystem für Präsenzlehrgänge. Eine Lösung für die Vergütung des Zusatzaufwands, darunter die Unterstützung der Lernenden in der Vor- und Nachbereitungsphase der Kurse, wurde bisher noch nicht gefunden.”
MFG Baden-Württemberg mbH/ Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, 23. August 2010 (pdf)

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Personal Learning Resources

Posted on 25 August 2010 by jrobes

“Personal Learning Environments (PLEs) are made up of more than web tools. People and non-digital resources are also important components. My Personal Learning Network is essentially the people I connect with in order to learn what I need when I need it.” Sagt Steve Wheeler und fügt hinzu, dass auch Bücher immer noch Teil seines Alltags und damit seiner PLE sind. Und weil es schon immer interessant war zu wissen, was bei anderen auf dem Regal steht, verlinke ich hier diesen Beitrag.
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 24. August 2010

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Reflections on open courses

Posted on 20 August 2010 by jrobes

“Open Courses” sind aktuell eine der spannendsten Bewegungen im Online-Lernen. Sie sind die logische Weiterentwicklung dessen, was MIT 2002 mit der Publikation seiner Kursmaterialien im Netz losgetreten hat. Sie sind zudem eng verknüpft mit der Idee des Connectivism und damit eine interessante Verbindung von Theorie und didaktischem Design. Die hier vorliegenden Überlegungen von George Siemens, einem der aktivsten Initiatoren von “Open Courses”, fassen die bis heute gemachten Erfahrungen zusammen. Sein Fokus liegt dabei auf zwei Fragen: “How do MOOCs reflect effective practices within the digital economy?” und “In terms of discourses, literacies, and prior knowledge, what digital skills are privileged and rewarded within the MOOC environment?”  Um diese Fragen herum gruppiert er eine Reihe von interessanten Beobachtungen über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Formats. Einige will ich an dieser Stelle kurz festhalten: Continue Reading

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Nicholas Negroponte’s open letter about India’s $35 tablet device for education

Posted on 19 August 2010 by jrobes

Indiens Bildungsminister Kapil Sibal plant einen 35 Dollar Tablet-PC für Schüler und Studenten und Nicholas Negroponte hat diese Ankündigung zum Anlass genommen, seine Erfahrungen aus dem One-Laptop-Per-Child-Projekt in einem offenen Brief weiterzugeben. Hier ein Auszug:

“Tablets are indeed the future. OLPC announced its own eight months ago. However, caution is needed with regard to one aspect of tablets: learning is not media consumption. It is about making things. The iPad is a consumptive tool by design. OLPC urges that you not make this mistake.”
Seb Schmoller, Fortnightly Mailing, 31. Juli 2010

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PLENK2010

Posted on 13 August 2010 by jrobes

Am 13. September beginnt PLENK2010, ein weiterer „connectivist course” zum Thema “Personal Learning Environments, Networks, and Knowledge”. Dazu gehört z.B. die Frage, wie (persönliche) Lernumgebungen aussehen können, die über die klassische Lernplattform und traditionelle Kursformate hinausgehen. Der Kurs wird Teilnehmern wieder eine Möglichkeit bieten, sich nicht nur mit einem Thema (PLENK), sondern zugleich auch mit lerntheoretischen Grundlagen (connectivism) und didaktischem Design (open course) zu beschäftigen. Die Gastgeber (facilitators) des Kurses werden George Siemens, Stephen Downes, Dave Cormier und Rita Kop sein, organisiert und sponsored wird er vom Technology Enhanced Knowledge Research Institute (TEKRI) an der Athabasca University (Kanada) mit der technischen Infrastruktur und dem Support, der aus ähnlichen „open course”-Formaten bekannt ist.
Stephen Downes, stephen’s web, 12. August 2010

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Economic storms and the age of cloud learning

Posted on 12 August 2010 by jrobes

“Learning in the cloud” hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen verweist es auf die Tatsache, dass “cloud-based”-Applikationen eine immer prominentere Rolle in unserem Netzalltag einnehmen. Auch meine Daten liegen z.B. heute fast komplett in der “cloud”, nämlich auf Dropbox, was es mir erlaubt, von jedem Rechner und sogar von meinem iPhone auf alle meine Daten zuzugreifen. Für immer mehr “learning tools”, siehe Jane Harts’ Liste, gilt das Gleiche. Zum anderen steckt hinter “learning in the cloud” ein Geschäftsmodell, “software as a service” genannt, das für viele Anbieter und Kunden eine interessante Alternative zu sein scheint. “Rent a LMS” hieß es dementsprechend auch in einer der letzten Pressemitteilungen der IMC AG. Der Artikel bringt beide Perspektiven zusammen.
Ishmael Burdeau, Epic, August 2010

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MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

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E-Learning: Wie geht es weiter?

Posted on 23 July 2010 by jrobes

Am Mittwoch habe ich diese Slides auf dem 2. Treffen der Community of international Training Practice (COiTP) in Fulda vorgestellt.  Ein ausgewählter Kreis von Trainings- und Bildungsexperten großer Unternehmen bildet diese Community. Das Schwerpunkt-Thema des Treffens hieß “Neue Lernmethoden, neue Wege Wissen zu verteilen”, und es gab einige Diskussionspunkte, die ich an dieser Stelle kurz festhalten möchte:

  • Es ist oft nicht ganz einfach, zwischen Trainingsmanagern eines Industriebereichs und den Bildungsexperten eines Dienstleistungsunternehmens zu vermitteln. Vor allem an die Unterscheidung zwischen dem geführten Präsenztraining von Teilnehmern und den selbstorganisierten Lernprozessen von Managern, Experten und Wissensarbeitern muss immer wieder erinnert werden.
  • Das betrifft auch E-Learning. Zu schnell wird das klassische Web-based Training mit der Community-Plattform im Netz gleichgesetzt.
  • Auch (oder gerade) wenn man in neue informelle, community-gestützte Lernumgebungen investiert, stellt sich die Frage nach dem konkreten, nachweisbaren Nutzen dieser Projekte (bzw.: nach dem ROI oder “business impact”). Hier braucht es sicher noch einige Best Practices!
  • Die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten stellt Herausforderungen dar, die heute weit in den Mittelstand hineinreichen - z.B. wenn ein Teilnehmer betont, dass die Konsolidierung seines Unternehmens vor allem vom Wachstum des chinesischen Marktes abhängt.

Jochen Robes, Slideshare, 21. Juli 2010

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The Trainer of the Future

Posted on 19 July 2010 by jrobes

Der Autor, Nick Shackleton-Jones, ist Manager für “Online & Informal Learning” (!) bei der BBC. Das gefällt mir - und es ist auch das erste Mal, dass ich diese Aufgabenbeschreibung bei einem Manager lese! Aber auch, wie er den “Trainer of the Future” skizziert, ist lesenswert, weil er viele verstreute Bruckstücke zu einem Ganzen zusammenfügt. Seine acht Punkte:

1) From Experts to Honeybees, 2) Performance consulting, 3) A new model of learning, 4) Awareness and resource, 5) Rapid development, 6) Video, 7) Passionate about learners and learning, 8.) Connectivity.

“Our job is not primarily to get the information across but to make people care enough to change their behaviour. In short, what matters is making it matter.”
Nick Shackleton-Jones, aconventional, 19. Juli 2010

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Bekenntnis zum “macro-learning”

Posted on 08 July 2010 by jrobes

Gabi Reinmann geht die aktuelle “2.0-, Micro- und Co.-Debatte … gehörig auf die Nerven”, vor allem “dieses Durcheinander, das entsteht, wenn gar nicht klar gesagt wird, was denn wozu unter welchen Bedingungen gelernt werden soll”. Sie stellt noch einige weitere, gute Fragen nach Sinn und Unsinn von Microlearning und so, wie sie sie stellt, wird jeder Leser sofort nicken und sich ihrem Bekenntnis anschließen. Punkt.

Mein Bekenntnis zum “micro-learning” lautet wie folgt: Wenn ich, wie Gabi Reinmann, “Veränderungen und neue Ideen in unserem Bildungssystem”, für notwendig halte und ansprechen möchte, brauche ich immer wieder mal einen Aufhänger, etwas, das irritiert, wachrüttelt und zum Widerspruch reizt. Etwas, um in eine Diskussion über die oben genannten Veränderungen und neuen Ideen einzusteigen. Deshalb nicke ich, wenn ich Rolf Schulmeisters Dekonstruktion der “net generation” lese - und verwende trotzdem den Begriff, um dahinter liegende Entwicklungen und Fragen anzusprechen (und verweise in der Regel immer auch auf Rolf Schulmeister, aber eben auch auf Marc Prensky). Deshalb bekenne ich mich sofort zum “macro-learning” - und werde trotzdem noch ein paar Mal mit Microlearning in die Diskussion einsteigen. Ich denke, dass an dieser Stelle die Perspektive eines Hochschullehrers einfach eine andere ist, vielleicht sogar sein muss.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juli 2010

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Masters of Change

Posted on 05 July 2010 by jrobes

groom_201007.jpgIn der Mai/ Juni-Ausgabe von Today’s Campus findet sich ein interessanter Artikel über “edupunks” und “edupreneurs”. Der Autor nutzt hier den schillernden Begriff, um eine Reihe von Initiativen (open content, open educational resources, e-learning 2.0, social learning) und Namen (Jim Groom, Tony Hirst, David Wiley, Stephen Downes und - natürlich - Anya Kamenetz) unter einen Hut zu bringen. Der gemeinsame Nenner? Eine andere Form des Lernens im Allgemeinen und der Hochschullehre im Besonderen.

“A new breed of educators - coined edupunks - claim the gadgetry is less important than what we learn, ways we share it and how to apply knowledge. Meet some punks who are rocking the system.”
Tom Robinson, Today’s Campus, Mai/ Juni 2010

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Sakai Conference: Kamenetz Keynote

Posted on 02 July 2010 by jrobes

Anya Kamenetz hat ja gerade “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” publiziert und macht ihre Rundreise durch die Medien und Konferenzen, was sie im Juni auch zur Sakai Conference nach Denver gebracht hat. Sakai, das nur am Rande, ist hierzulande ja etwas weniger bekannt, aber ein weit verbreitetes Open Source-LMS. In diesem Artikel verlinkt Michael Feldstein nicht nur auf das Video der Keynote von Anya Kamenetz, sondern er führt sie selbst als Sprecherin in Denver ein (Video), führt noch ein Interview mit ihr (Video) und kommentiert ihre Ausführungen (Blog-Post).

Überhaupt ist seine Einführung der Keynote-Sprecherin Anya Kamenetz mindestens so interessant wie die Keynote selbst. Er stellt sie als die “Botschafterin der Generation Y” vor, zieht Verbindungen zwischen ihrem “Aktionismus” und Jamie Oliver und gibt uns eine erste Orientierungs- bzw. Lesehilfe für “DIY U”: “… which I’m increasingly inclined to think of as simply a trendier and more provocative name for open education”.
Michael Feldstein, e-Literate, 1. Juli 2010

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Microlearning, Generation Y und anderes

Posted on 02 July 2010 by jrobes

In den letzten Wochen durfte ich bei verschiedenen Gelegenheiten referieren und Workshops durchführen. Inzwischen habe ich die entsprechenden Materialien online gestellt, so dass ich an dieser Stelle gesammelt auf sie verweise. Den Anfang machte mein Besuch auf der SommerAkademie 2010 der V-EZ, Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit, in Bad Honnef. Dort habe ich unter dem Stichwort “Generation Y: Brauchen wir neue Lernformen für eine neue Lernergeneration?” zuerst die Diskussion um die Generation Y (net generation, digital natives) aufgenommen, um dann - das Ganze war ja als Workshop konzipiert - in die einzelnen Social Media-Anwendungen zu gehen und damit ganz praktisch soziokulturelle Entwicklungen und bildungstechnologische Möglichkeiten zusammenzubringen. Continue Reading

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Learning on the job

Posted on 24 June 2010 by jrobes

Es ist eine Sache, wenn in den Blogs und Communities über einen Trend berichtet wird. Es ist eine andere, wenn dieser Trend auch in den Business Schools und Standesvereinigungen der Branche angekommen ist. Hier ist es das Global Focus Magazine des EFMD, der European Foundation for Management Development, in dem Charles Jennings vom “return of workplace learning” berichtet. Jennings beschreibt kurz und knapp, wie das “classroom model” in den letzten Jahrzehnten zum vorherrschenden Paradigma in Corporate Training wurde, wie damit aber auch “the vital link between learning and work” verloren ging. Jetzt scheinen die Zeichen günstig zu stehen, um wieder zum alten Ideal zurückzukehren: denn die neuen Netztechnologien und “the rise of knowledge work” machen workplace learning attraktiv und notwendig zugleich. “The use of effective workplace learning approaches is not a desirable but an essential in 21st century knowledge work.” Es folgt ein interessanter Hinweis auf IBM’s “learning maturity”-Modell.

Schön, dass das EFMD alle Artikel des Magazins online zugänglich macht! Auch die der älteren Ausgaben!
Charles Jennings, Global Focus Magazine, Volume 4, Issue 1, 2010 (pdf)

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Zukunft Bildung – die 10 Top-Trends unter der Lupe

Posted on 22 June 2010 by jrobes

Wenn ich es richtig sehe, wurde im April 2009 eine Trend-Diskussion gestartet, die noch bis zur WORLDDIDAC im Oktober 2010 in Basel fortdauert. Dahinter steht das Swiss Forum for Educational Media (SFEM). Die Ausgangsfragen der Aktion: “Welches sind die neuen Trends beim Lernen mit Web-Medien? Wie werden 2.0-Technologien sinnvoll genutzt?” Die identifizierten Trends kommen etwas ungeordnet daher, aber ein sozialkritischer Unterton ist nicht zu übersehen. Was steht ganz vorne? “Kreative Kompetenz wird immer wichtiger.” Und es schließt mit: “E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sein eigenes Portfolio.”  Hier geht’s direkt zu den Online-Foren um mitzudiskutieren. (via Andreas König, danke!)
bildungsklick, 22. Juni 2010

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The Future of Learning Environments (short version)

Posted on 15 June 2010 by jrobes

Graham Attwell hat einige Gedanken zum Stichwort “Personal Learning Environments” hier noch einmal zu Papier gebracht. Zuerst beklagt auch er das gegenwärtige “‘industrial’ schooling system”, um dann die neuen, durch Social Media ermöglichten Ausdrucksformen einer “participatory culture” zu beschreiben. Das führt konsequent zu PLEs, die, so Attwell, vor allem eine Idee und erst dann eine konkrete technologische Umsetzung sind.

“Based on these ideas of collaborative learning and social networks within communities of practice, the notion of Personal Learning Environments is being put forward as a new approach to the development of e-learning tools (Wilson et al, 2006) that are no longer focused on integrated learning platforms such as VLEs or course management systems. In contrast, these PLEs are made-up of a collection of loosely coupled tools, including Web 2.0 technologies, used for working, learning, reflection and collaboration with others.”
Graham Attwell, Pontydysgu, 3. Juni 2010

Nachtrag: Dazu passt auch diese Übersicht von Ilona Buchem: “Definitions of Personal Learning Environment (PLE)”.

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EDUPUNK or, on becoming a useful idiot

Posted on 14 June 2010 by jrobes

EDUPUNK. Do-It-Yourself. Ich muss zugeben, dass die Begriffe zwar bei mir angekommen sind und ich inzwischen Namen und Artikel mit ihnen verbinde, aber so richtig einordnen kann ich die Sache noch nicht. Sind es nur Schlagworte, die von einer kleinen Community am Leben gehalten werden? Oder steht dahinter ein Konzept, das den notwendigen Wandel des Bildungssystems auf den Punkt bringt? Der vorliegende Artikel ist von Jim Groom, dem Schöpfer von EduPunk. Er bringt mir zwar noch keine Antworten auf die genannten Fragen, aber einige Hinweise auf weitere Artikel und Mitspieler wie z.B. Anya Kamenetz.

“One night in 2008 at a Brooklyn bar, a drunk Jim Groom coined a term that has changed the way the world looks at education.
The word is EduPunk and it sums up the need for educational reform — reform that, to some extent, has already begun.”

(”EduPunks Say School Yourself!”)
Jim Groom, bavatuesdays, 10. Juni 2010

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The State of Learning in the Workplace Today

Posted on 10 June 2010 by jrobes

Eigentlich fast schon eine fertige Vorlage für unseren L3T-Artikel zum “Technologieeinsatz beim Lernen in Unternehmen”! Jane Hart gibt hier einen Überblick über die fünf Entwicklungsphasen des “Workplace Learning”: vom (1) “classroom training” über (2) “e-learning”, (3) “blended learning”, (4) “social learning” bis zu (5) “collaborative learning/ working”. In diese Systematik packt sie weitere Ressourcen und Themen, z.B. die fünf Formen des “workplace learning” (etwas zu verspielt, wie ich finde), dazu Grundsätzliches wie den Übergang zur “knowledge economy”, Aktuelles in Form einer Referenz an Daniel Pink (10 Minuten Video in interessanter Umsetzung!) und hervorragende Übersichtsgrafiken. Und sie wäre keine Beraterin, wenn sie für alle, die wissen wollen, wie sie Level 5 erreichen können, nicht einen Ratgeber parat hätte:

S - Social and collaborative approaches underpin the SMARTER approach to workplace learning. This does not simply mean throwing social media tools at an problem to create a social solution, but more importantly means …
M - shifting your thinking towards a Knowledge Economy mindset that includes encouraging …
A - autonomous learners/workers - to solve their own learning/business problems in their own way, which means and will lead to ..
R - a reduction in the amount of formal training provided; for training is certainly not the answer to every learning or business problem.
T - All of the above will be underpinned by technology …
E - BUT by using a technology-enabled approach (e.g. a collaboration platform) rather than a technology-managed approach (e.g. LMS).
R - This will lead to a more responsive and agile organisation, and one where “learning=working and working=learning”.”

Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 4. Juni 2010

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Wie entwickeln sich virtuelle Welten?

Posted on 04 June 2010 by jrobes

Wenn ich gebeten werde, etwas über Trends im Online-Lernen zu erzählen, gibt es zwei Themen, bei denen ich mich in der Regel sehr kurz halte: das eine ist game-based learning und das andere sind virtuelle Welten wie z.B. Second Life. Bei beiden Themen fehlt mir bis heute der richtige Zugang, was sicher auch damit zu tun hat, dass sie in der betrieblichen Weiterbildung noch nicht richtig “angekommen” sind. Umso schöner, dass wir für den 14. WissensWert Blog Carnival im Juni als Gastgeber Andreas Mertens gewinnen konnten, der fast schon in Second Life zu Hause ist. Folgende Fragen wirft er in die Runde:

“Wie werden sich Virtuelle Welten bzgl. ihrer Akzeptanz und Durchdringung entwickleln? …
- Was sind die Hürden für den Einstieg und was kann verbessert werden (Usability, Kosten, ..)?
- Welche technologischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen sind für den „Durchbruch“ von virtuellen Welten erforderlich?
- Für welche Bereiche/ Branchen/ Anwendungsfälle denkt Ihr, sind dreidimensionale (räumliche) virtuelle Welten geeignet, und für welche nicht?”

Wer eine Antwort auf diese Fragen hat, ist wie immer herzlich eingeladen, sich mit einem Beitrag an der Diskussion zu beteiligen. Redaktionsschluss ist der 30. Juni.
Andreas Mertens, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 14, 21. Mai 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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