Archive | Trends in der Weiterbildung

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Digitales Leben ¦ Lernen ¦ Leisten – Rückblick auf den scil Trend- & Community Day 2016

Posted on 20 September 2016 by jrobes

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, am scil Trend- & Community Day in St. Gallen teilzunehmen (nochmals besten Dank an das scil-Team!). scil, nur ganz kurz, steht für “swiss centre for innovations in learning”. Jetzt hat Christoph Meier, scil-Geschäftsführer, sehr schön und ausführlich den Tag, die Referenten und ihre Themen beschrieben, so dass ich kaum noch etwas hinzufügen kann. Das Umfeld der Kunstgiesserei Sitterwerk bot jedenfalls einen interessanten Kontrast zu den Themen der scil-Community. Das Ordnungsprinzip der dortigen Kunstbibliothek mit RFID-Chips und Scan-Vorrichtung war richtig zum Staunen! Der thematische Bogen des Tages spannte sich mit vielen Beispielen und Impulsen von den “großen” Fragen der Kompetenzentwicklung im Zeichen der Digitalisierung bis zu konkreten Projekten zur Entwicklung von “digital literacy”. Aber dazu mehr bei Christoph Meier …
Christoph Meier, scil-Blog, 20. September 2016

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Clippy and the History of the Future of Educational Chatbots

Posted on 16 September 2016 by jrobes

Ich habe erst eine Weile gebraucht, bis ich Clippy in der Überschrift der kleinen Büroklammer zuordnen konnte, die Teil früherer Microsoft-Programme war. Clippy’s Geburtsjahr war 1997. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Chatbots, den kleinen, virtuellen Assistenten, die uns das Leben leichter machen sollen. Audrey Watters erinnert auch an ELIZA, Siri und Alexa. Aber sie findet keine Erfolgsgeschichten, die als Rollenmodelle im Lehr- und Lernkontext herhalten können. Heute sprechen wieder alle von Bots, auch in der Weiterbildung und im Vertrauen auf die Fortschritte künstlicher Intelligenz. Aber Audrey Watters bleibt skeptisch:

“Do pedagogical agents work?” – the question, perhaps unintentionally, underscores the labor of teaching and caring we seem so eager to replace with machines. Instead of relationships, we’ll get “chat.” Instead of people, we’ll have robots.

All this gets to the heart of why Clippy remains (ironically perhaps) so instructive: Clippy was a pedagogical agent that urged Office users to utilize a step-by-step “wizard.” It referred them to the software’s knowledge base. Templated knowledge. Templated writing. Templated and scripted responses based on key words not on cognition or care.”
Audrey Watters, Hack Education, 15. September 2016

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Digital Badges and Academic Transformation

Posted on 14 September 2016 by jrobes

Die Beispiele stammen aus den USA, aber sie zeigen an, wohin die Richtung geht: 20 Prozent aller Colleges experimentieren dort bereits mit Badges, heißt es. Universitäten bieten sie an, und auch erste Unternehmen (im Artikel wird vor allem auf Dell verwiesen) haben Badges in ihre internen Bildungsangebote integriert. Vor allem die Verbindung zu Business Netzwerken wie LinkedIn macht die Entwicklung spannend, wo Badges Auskunft über die Fähigkeiten von Nutzern geben, die sie außerhalb traditioneller Kurse und Studiengänge erworben haben. Doch die Entwicklung steht erst am Anfang: Noch fehlen die breite Akzeptanz und das Wissen von Arbeitgebern um diese Möglichkeiten. Und es fehlt Research.
Veronica Diaz, EDUCAUSE Review, 1. September 2016

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Podcast: Feierabendbier - Open Education. Sonderepisode #BiDiWe16

Posted on 08 September 2016 by jrobes

Markus Deimann und Christian Friedrich podcasten, und zwar schon sechs Folgen lang unter dem Titel “Feierabendbier: Open Education” (was ich noch gar nicht mitbekommen hatte). Jetzt haben sie eine weitere Folge eingestreut, die sich der Fachtagung “Bildung in einer digitalisierten Welt” (#BiDiWe16) widmet, die am 6. September in Berlin stattfand. In ihrer Nachlese sparen sie nicht mit Kritik am Setting der Veranstaltung (mehr Anhörung als Dialog …) und vor allem an der Keynote von Jürgen Handke, der es versäumt hatte, den Zuhörern zu erläutern, wie denn die “konstruktive Disruption” im Titel seines Vortrags zu verstehen sei; und der das weite Feld der digitalen Bildung doch zu häufig mit seinem Modell des Flipped bzw. Inverted Classroom erklären würde. Zumindest in den Augen der Podcaster Markus Deimann und Christian Friedrich.

Auf das einführende Video von Jürgen Handke hatte ich ja an dieser Stelle schon hingewiesen. Und auch hier hätten sich Markus Deimann und Christian Friedrich den Mut des Keynoters gewünscht, die Vorbereitung der Teilnehmer einfach mal vorauszusetzen. Walk the Talk also. Und weil es an dieser Stelle passt, verlinke ich auch noch ein kurzes Video von André Spang, der einige Eindrücke vor Ort eingefangen hat.
Markus Deimann und Christian Friedrich, Soundcloud, 7. September 2016

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Virtuelle Schnitzeljagd: Draussen digital lernen

Posted on 02 September 2016 by jrobes

Mit dem Blick auf Pokémon Go erinnert Beatrice Krause daran, dass es auch in der Bildung schon Ansätze gibt, “wie das digitale Lernen nach draussen verlagert werden kann”. Dabei verweist sie auf Formen der klassischen Schnitzeljagd, die mit Smartphone und GPS virtuell unterstützt werden (Educaching, Actionbound).
Beatrice Krause, Lernfestival Blog, 30. August 2016

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Trendstudie Fernstudium 2016

Posted on 01 September 2016 by jrobes

160.000 Studierende in Fernstudiengängen gibt es derzeit in Deutschland. Tendenz steigend. Grund genug, regelmäßig nach Motiven, Interessen und Nutzungsverhalten zu fragen, wie es die Internationale Hochschule Bad Honnef Bonn (IUBH) nach 2011 und 2014 jetzt zum dritten Mal getan hat. Ich habe vor allem einen Blick in das Kapitel “Lehrformate und Lernmittel im Fernstudium” geworfen. Hier heißt es, dass E-Learning-Angebote längst ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Studienprogramms bilden. Die technische Ausstattung der Studierenden hat sich seit 2011 “dramatisch verändert”. Smartphones und Tablets sind etablierte Lernwerkzeuge, deren Potential, so die Autoren, noch nicht ausgereizt ist. Und Augmented und Virtual Reality klopfen schon an. Ob und wie sich auch die didaktischen Lernszenarien mit dem Einsatz dieser “Lehrformate und Lernmittel” geändert haben, ist dagegen ein anderes, offenes Kapitel.
Holger Sommerfeldt und Philipp Höllermann, Internationale Hochschule Bad Honnef Bonn (IUBH), 2016

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Personaler als Entwicklungsbegleiter der Mitarbeiter

Posted on 26 August 2016 by jrobes

Karlheinz Pape wirbt in diesem Interview für das selbstgesteuerte Lernen, die Rolle der Personaler als Entwicklungsbegleiter und das sechste CorporateLearningCamp am 13./ 14. Oktober in Frankfurt.

“Mich treibt die Überzeugung, dass Lernen immer ein selbstgesteuerter Prozess der Lernenden ist. In fast allen bisherigen Lernsettings gestalten wir dieses Lernen aber von außen. Deshalb bemühe ich mich, die Corporate Learning Professionals selbst in Lern-Settings zu bringen, die ihnen die Erfahrung ganz anderen Lernens ermöglichen. BarCamps oder konnektivistische MOOC sind 2 Beispiele für Lernumgebungen, die selbstgesteuertes Lernen anregen und intensiv unterstützen.”
Jan C. Weilbacher, Interview mit Karlheinz Pape, Human Resources Manager, 22. August 2016

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10 ways to get started with VR in learning – a primer

Posted on 26 August 2016 by jrobes

Donald Clark, bekennender Virtual Reality (VR)-Fan, zählt auf, was VR fürs Lehren und Lernen leisten könnte: Immersive photographs, immersive moving video, immersive graphic worlds, navigate through worlds, hotspots, manipulate objects, avatar interaction, multilplayer interaction, create things, hybrid real/virtual VR …

Donald Clark: “If you are in the learning game, you should at least be aware of its possibilities as it delivers some unique and exciting learning opportunities.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 26. August 2016

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Neue Medien in der Erwachsenenbildung – Chancen nutzen

Posted on 18 August 2016 by jrobes

Über 500 Artikel wurden seit dem Start im Dezember 2015 auf wb-web, dem “Portal für Lehrende der Erwachsenen- und Weiterbildung”, zusammengetragen (”500 Materialien - wb-web wächst weiter”). Jetzt habe ich auch meinen Beitrag zum weiteren Wachstum geleistet. In einem Blogbeitrag stelle ich vier Perspektiven vor, die uns die neuen Medien in der Bildung eröffnen:

1. Wir können die Welt „da draußen” in den Unterricht holen.
2. Wir können die Übermittlung von Informationen aus der Präsenzzeit auslagern.
3. Wir können aus Kursteilnehmenden eine Community von Lernenden entwickeln.
4. Wir können Teilnehmende in Ideengeber und Problemlöser verwandeln.
Jochen Robes, wb-web, 8. August 2016

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Der CL20-MOOC: Unternehmen lernen gemeinsam im Netz

Posted on 16 August 2016 by jrobes

Er ist zwar schon eine Weile her, unser Corporate Learning 2.0-MOOC, aber für ein Praxis-Statement, das jetzt in der 63. Ergänzungslieferung (!) des Handbuchs E-Learning erschienen ist, habe ich einige Eckdaten noch einmal auf vier Seiten zusammengefasst.

“Am 21. September 2015 startete der Corporate Learning 2.0 MOOC, ein offener Online-Kurs, der sich mit der Zukunft der Weiterbildung beschäftigte. Er dauerte acht Wochen, wobei jede Woche von einem anderen Unternehmen gestaltet und betreut wurde. Über 1.500 Teilnehmer meldeten sich für den Kurs an. Die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse des CL20-MOOC werden im Folgenden kurz dargestellt.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 63. Erg.-Lfg., Juni 2016 (pdf)

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Using Design Thinking to Embed Learning in Our Jobs

Posted on 16 August 2016 by jrobes

Eine Neuausrichtung von L&D, von Learning & Development “as we know it”, wird gerne gefordert, aber wie könnte das geschehen? Josh Bersin empfiehlt Design Thinking - und ist damit nicht der einzige. Design Thinking steht hier für eine Konzeption von Lernerlebnissen, die sich am Alltag und an den Erfahrungen der Anwender orientiert. Die Rede ist deshalb häufig von “use cases”. Auch wenn der Artikel nicht mehr als einen Teaser darstellt, das Stichwort lohnt einen zweiten Blick.

Josh Bersins Beispiel: “The telecomm company used design thinking to come up with a different approach: Rather than inject “training” into employees, it studied the job of a retail sales agent over the first nine months and developed a “journey map” showing what people need to know the first day, the first week, the first month, and then over the first few quarters.”
Josh Bersin, Harvard Business Review, 25. Juli 2016

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“Our Technology Is Our Ideology”: George Siemens on the Future of Digital Learning

Posted on 16 August 2016 by jrobes

Self-regulation, communication, creativity, complex problem-solving. Wenn das die Fähigkeiten sind, die uns auszeichnen und die nicht (einfach) automatisiert werden können, dann muss sich Bildung ändern. “Rich data about students”, “learning analytics” und “the rebundling of higher education” sind Bausteine eines zukünftigen Bildungssystems, so George Siemens, “the digital learning guy”.

“If we do things right, we could fix many of the things that are really very wrong with the university system, in that it treats people like objects, not human beings. It pushes us through like an assembly-line model rather than encouraging us to be self-motivated, self-regulated, self-monitoring human beings.”
Marguerite McNeal, EdSurge, 11. August 2016

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Die Digitalisierung als Chance für die Bildung: Interview mit Ralph Müller-Eiselt

Posted on 19 July 2016 by jrobes

Ralph Müller-Eiselt ist Koautor des Buches „Die digitale Bildungsrevolution” und führt noch einmal aus, worin aus seiner Sicht diese Revolution besteht: “…. hin zu globalen Massenangeboten; … hin zur individuellen Förderung für jeden; … hin zu tatsächlichen Kompetenzen des Einzelnen.” Kurz: Digitalisierung nicht als Problem, sondern als Chance, Antworten auf einige drängende Fragen in Bildung und Weiterbildung zu finden.

Mit der hier vorgestellten Personalisierung des Lernens ist das so eine Sache: Im Rahmen einer Plattform kann ich mir auf Grundlage intelligenter Algorithmen vieles vorstellen (und Ralph Müller-Eiselt weist auch auf bereits bestehende Beispiele hin). Doch wie funktioniert eine Personalisierung, die auf den wechselnden Kontexten des Lerners und den im Netz verstreuten Lernressourcen aufbaut? Sind wir hier doch wieder bei der individuellen Kompetenz, bei der Web Literacy des Einzelnen?
Michael Lindner, Interview mit Ralph Müller-Eiselt, Digitalistbesser.org, 15. Juli 2016

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10 ways Pokemon Go portends AR in learning

Posted on 18 July 2016 by jrobes

Natürlich ist Pokemon Go (hier der ausführliche Wikipedia-Artikel) auch ein Beispiel für Augmented Reality. Und natürlich zeigt es uns, was eLearning und Mobile Learning wirklich sein könnten. “Let’s identify some species of learning that can be enhanced or augmented by AR”, fordert uns Donald Clark auf und wirft in den Ring: 1. Explanations, 2. Problem solving, 3. Learn by doing, 4. Social learning, 5. Tutor-led, 6. Habitual learning, 7. Deliberate practice, 8. Simulations, 9. Assessment, 10. M-learning.

“Nevertheless, it is the deeper implications of AR in terms of adoption, mainstreaming and behaviours, that we want to watch. They signal a future where AR and VR are not just games and gadgets but new media in themselves.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 17. Juli 2016

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Fünf Übergänge zu Arbeit & Bildung 4.0

Posted on 15 July 2016 by jrobes

Ein programmatischer Text, der irgendwo zwischen Vision und Handlungsempfehlung zu Hause ist. Christoph Schmitt, “Bildungsnomade & Bildungsdesigner”, startet mit vier Thesen, in denen er tägliche Beobachtungen in der Bildung einmal ausformuliert: Unsere Vorstellungen von Wissensvermittlung, von Lehre, von Präsenzpflicht sowie von Curricula & Zertifikaten sind nicht mehr zeitgemäß. An ihre Stelle müssen zum Beispiel “social workgroup learning”, “mentoring”, “coaching” und “enabling” sowie “personal learning networks” und “e-portfolios” treten.

Doch, so Christoph Schmitt, das ist nur die Oberfläche, der kulturelle Wandel geht tiefer. Er betrifft fünf Übergänge:

1. From competition to compassion (Vom Wettbewerb zur Empathie)
2. From fear of failure to stories of faith (Von Versagensängsten zu Geschichten des Zutrauens)
3. From success to succeeding (Vom Erfolg zum Gelingen)
4. From meet to match (Bedingungen gemeinsam schaffen statt (sie) nur zu stellen)
5. From effects to efficacy (Vom Messbaren zum Wirksamen)

Wie gesagt, ein programmatischer Text mit Manifest-Charakter. Viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken. Reibungspunkte und Fragezeichen inklusive, weil an vielen Stellen Kapitalismuskritik und Netzutopien Hand in Hand gehen. Es fehlt halt heute, anders als in den 1960/70er Jahren, eine politische oder soziale Bewegung, die diesen Ideen eine Heimat bieten könnte. Wer sich davon nicht aufhalten lassen will, ist eingeladen, den Wandel auf die eigene Bildungs- und Lernarbeit vor Ort herunterzubrechen.
Christoph Schmitt (in Kollaboration mit Angelica Laurençon und Anja C. Wagner), FlowCampus, 13. Juli 2016

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Where Have All the Learning Portals Gone?

Posted on 13 July 2016 by jrobes

Ein interessantes Thema: Wie sieht heute das ideale Lernportal aus Sicht des Nutzers aus? Was könnte, was würde auf der Wunschliste der Lerner stehen? Natürlich wäre das ideale Lernportal personalisiert, es würde direkten Zugriff auf unterschiedliche Ressourcen erlauben, egal ob sie innerhalb oder außerhalb der eigenen Organisation liegen. Elliott Masie zählt weiter auf: “a knowledge scorecard”, “social knowledge connections”, “assessing, secretly”, “daily mentoring questions”, “integrated search”, “a learning app”. Er fasst zusammen:

“As the world of learning evolves, so must our perspectives of how our learners access resources. Clearly, learning systems can provide a variety of resources, prompts and reminders to employees about their choices. Learners will increasingly drive more of their own learning choices, and we must move beyond the static learning portal to a dynamic, integrated set of apps and access points for learning.”
Elliott Masie, Chief Learning Officer, 13. Juli 2016

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Playing Games Leads to Better Learning

Posted on 12 July 2016 by jrobes

Games & Gamification-Experte Karl Kapp berichtet von einer Studie, in der untersucht wurde, wie sich “Casual Games”, also “Gelegenheitsspiele”, auf das Lernen auswirken. Gefragt wurde:
“- Does playing a casual game make an impact on employee engagement when logged into a gamified software learning platform?
- Does engagement within the gamified platform subsequently impact learning results?”

Über 6.000 Einzelhandelsmitarbeiter in US und Kanada nahmen an der Studie teil. Der positive Einfluss von Casual Games war signifikant. Karl Kapp: “Playing the casual game seemed to place the learner in a state of flow.”
Karl Kapp, Chief Learning Officer, 7. Juli 2016

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Could AI replace teachers? 10 ways it could

Posted on 08 July 2016 by jrobes

Um die Frage zu beantworten, ob Künstliche Intelligenz in naher Zukunft Lehrende ersetzen kann, hat Donald Clark einzelne Aktivitäten und Aufgaben betrachtet, die im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen anfallen. Die Einfallstore für AI/ KI, die er aufzählt, reichen von “1. Searching for answers” bis “10. High standards of personal and professional conduct”. Beim letzten Punkt, als kurze Lesehilfe, sind wir dann mitten in der Welt von Virtual Reality, Simulationen und Avataren als Rollenmodelle. Seine Schlussfolgerung: “There is every reason to suppose that teaching may, to some degree, even a large degree, be automated by AI.”

Auch dieser interessante McKinsey-Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Jobs durch die fortschreitende Automatisierung gefährdet sind (“Where machines could replace humans - and where they can’t (yet)”, Michael Chui, James Manyika und Mehdi Miremadi, Juli 2016). Die Kernbotschaft der Experten: Es werden nicht ganze Berufe wegfallen, sondern einzelne Aufgaben. Und das wiederum betrifft einzelne Berufe mehr, andere Berufe weniger. “Educational Services” stehen hier im Vergleich zu anderen Berufen noch auf der sicheren Seite:

“Of all the sectors we have examined, the technical feasibility of automation is lowest in education, at least for now. To be sure, digital technology is transforming the field, as can be seen from the myriad classes and learning vehicles available online. Yet the essence of teaching is deep expertise and complex interactions with other people. Together, those two categories-the least automatable of the seven identified in the first exhibit-account for about one-half of the activities in the education sector.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 4. Juli 2016

Nachtrag (8.07.2016): siehe auch “Robots won’t replace teachers because they can’t inspire us” (Eric Johnson, recode, 22. Juni 2016)

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Trends in learning delivery and design

Posted on 04 July 2016 by jrobes

Die Fülle an Trendreports der britischen Open University (OU) ist gerade etwas verwirrend. Mit der vorliegenden Aufbereitung von sieben Trends will man sich offensichtlich der Zielgruppe der Unternehmen annähern, schließen doch alle Stichworte mit einem Absatz “What does it mean for workplace L&D?”. Anyway, das sind die Themen:
“Online social learning” (z.B. MOOCs), “Learning to learn” (double loop learning), “Maximising engagement through storytelling” (serialisation), “Using learning analytics in course design”, “Bring your own devices”, “Learning through events” (Hackathons), “Dynamic assessment”.
Open University’s (OU) Institute of Educational Technology, Newsletter, 27. Juni 2016 (pdf)

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(Marketing) Virtual Reality in Education: A History

Posted on 04 July 2016 by jrobes

Virtual Reality wird Bildung und Lernen umkrempeln, heißt es. Doch Audrey Watters tritt auf die Bremse: Denn das mit dem Umkrempeln war auch schon im Horizon Report 2007 zu lesen und ist jetzt, 2016, mit den gleichen Prognosen dort wieder zu lesen. Was ihr fehlt, ist ein bewussterer Umgang mit Bildungstechnologien und ihrer Geschichte. Am Beispiel Virtual Reality (VR) macht sie die kritiklose Übernahme der Werbeslogans der IT-Industrie vor allem an zwei Punkten fest:

a) Die meisten VR-Beispiele, auf die heute gezeigt wird, sind eigentlich nur eine “immersive viewing experience”, wie sie schreibt. Wir sind gar nicht selbst in einer virtuellen Umgebung, sondern betrachten nur eine solche Umgebung.

b) Und, um den Möglichkeiten von VR näherzukommen, wäre es nicht sinnvoll, sich mit der Geschichte und dem Einsatz von Simulationen in Weiterbildung bzw. im Training zu beschäftigen?
Audrey Watters, Hack Education, 2. Juli 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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