Archive | Trends in der Weiterbildung

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The Future of EduCamp

Posted on 12 March 2010 by jrobes

Thomas Bernhardt, einer der Initiatoren der EduCamp-Reihe, hat sich unmittelbar im Nachgang zur Hamburger Veranstaltung Gedanken gemacht (”Ja, die EduCamp’s wird es weiterhin geben! …”). Etwas später, Anfang März, hat ihn Lutz Berger noch einmal vor das Skype-Mikro bekommen, ein wirklich spannendes Video-Interview geführt und das Ganze liebevoll und unterhaltsam aufbereitet! Im Gespräch geht es natürlich um die zum Teil heftig geführten Diskussionen um, während und nach Hamburg, um die Frage, wie man die Ergebnisse eines solch offenen Formats besser dokumentieren kann, was man auf dem nächsten EduCamp - voraussichtlich im Spätherbst in Aachen - besser machen könnte, und vieles mehr. Wer vor hat, sich in naher Zukunft einmal dem Risiko eines EduCamps auszusetzen, kann sich hier gefahrlos aufwärmen. Ideal fürs Wochenende.
Thomas Bernhardt im Gespräch mit Lutz Berger, E-Learning 2.0, 7. Februar/ 6. März 2010 

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How Does the Educational System Becomes Decentralized?

Posted on 11 March 2010 by jrobes

Manchmal wünschte ich mir, in diese Interviews mit Experten würden etwas mehr aktuelle Bezüge einfließen. Also z.B. den Interviewten fragen, womit er sich gerade beschäftigt, warum er an diesem Ort ist, was er von der Nachricht xy oder dem gerade gehörten Statement hält, usw. Vor allem, wenn es wie im Fall George Siemens schon eine Fülle von Interviews im Netz gibt. Anyway, auch dieses Interview ist hörenswert und enthält schöne Antworten, zum Beispiel auf die Frage “Can you make friends with people you don’t know or you only “virtual”?” und zur “role of theory”. Und natürlich Einschätzungen von George Siemens zum Online-Kurs “Connetivism and Connective Knowledge (CCK)”. Dankenswerterweise gibt es eine hilfreiche thematische Gliederung des 40-minütigen Videos.
Ulrike Reinhard, Conversations At the Beginning of a New Time, 8. März 2010

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But what’s the solution?

Posted on 02 March 2010 by jrobes

Kurz zum Ball, den die Überschrift aufnimmt: Vor einigen Tagen haben Don Tapscott und Anthony D. Williams einen Artikel mit, nüchtern formuliert, Thesen zur Hochschulentwicklung geschrieben (”Innovating the 21st-Century University: It’s Time!”). Alles kalter Kaffee, antwortete daraufhin Tony Bates. Die Analyse der Autoren, so der Kritiker Bates, geht an einem zentralen Punkt vorbei: “The basic problem is that you cannot use constructivist learning approaches with classes of 100 students or more. I know, I’ve tried.” Die Antwort von Tapscott und Williams kam postwendend: “Tony Bates is wrong on a number of points.” Dabei insistieren sie - noch einmal - auf den Möglichkeiten, die neue Technologien für das Lehren und Lernen bieten. Einig sind sich alle in einem Punkt, dass nämlich “lobbying and fighting for better student-teacher ratios is something we should all continue to do.”
Tony Bates, EDUCAUSE Review, Vol. 45, No. 1 (Januar/Februar 2010), S.16-29 [Kommentar]

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Metareflexion EduCamp - stay hungry, stay foolish

Posted on 25 February 2010 by jrobes

Na, das passt ja hervorragend: Karsten D. Wolf hat sich einige Gedanken gemacht, zu offenen Bildungsinitiativen im Allgemeinen und zum Format der EduCamps im Besonderen. Begrüßenswert, dass er sich in diesem Blogbeitrag ganz auf einige Problembereiche konzentriert, die er beim Format EduCamp beobachtet hat. Und die wären aus seiner Sicht:

- “Non-digital”-Reformer sind bisher nicht in die Veranstaltung/ Community eingebunden.
- Es besteht die Gefahr einer “konsensualen Monokultur in Bezug auf Web 2.0 in der Bildung”.
- EduCamps könnten durchaus noch mehr Positionen gebrauchen (von “EduPunk” bis “EduHipHop”) - JR: aber hier packt KD Wolf wirklich alles rein, was man sich derzeit als Veranstaltungsformat denken könnte …
- Es sollte weiter über “passende Lernräume” sowie “Formatalternativen” nachgedacht werden - JR: absolut, was die räumlichen Beschränkungen betrifft, aber auch sehr anspruchsvoll, wo das eine Format noch gerade die Runde macht …
- Es sollte an besseren Formen der Dokumentation der Erfahrungen und Ergebnisse gearbeitet werden - JR: ein fast “klassischer” Anspruch, den man aus meiner Sicht gut an die Teilnehmer delegieren könnte …

Also: alles nachvollziehbar. Doch aus meiner Sicht zu viele Problembereiche auf einmal. Im Moment beginnen sich EduCamps gerade als “Anlaufstelle der Bildungshungrigen” zu etablieren. Das gleich wieder in einer Vielzahl neuer Formate und Varianten aufzulösen, wäre schade. Hinzu kommt, dass die EduCamps ja auch von ihrem “no/ low budget”-Charme und vom Engagement einiger Enthusiasten leben. Hier einen Masterplan zu entwickeln, der die erwähnten Punkte konsequent anpackt, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Aber, wie gesagt, die Punkte gehören auf den Radar!
Karsten D. Wolf, didactalab, 23. Februar 2010

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BarCamp-Kultur. Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitybildung?

Posted on 24 February 2010 by jrobes

Und schon gibt es eine Diplomarbeit zum “Unkonferenzformat BarCamp”. Entstanden ist sie natürlich an der TU Ilmenau, wo auch 2008 das erste EduCamp im deutschsprachigen Raum stattfand. Marcel Bernatz hat sich dort die Frage gestellt, warum BarCamps so populär sind, ob sie als Lernorte funktionieren und ob sich dort Netzwerke oder gar Wissensgemeinschaften bilden. Das Rüstzeug für den empirischen Teil der Arbeit holt er sich bei Etienne Wenger (Communities of Practice) und George Siemens (Konnektivismus). Interessant ist auch das Kapitel zum Konferenzformat selbst, indem er die Spielregeln vorstellt, nach denen BarCamps “ticken” (und ich kann bestätigen, dass man sich auf dem letzten EduCamp in Hamburg ziemlich exakt daran gehalten hat!). Die Ergebnisse seiner Untersuchung bestätigen, dass BarCamps gut in diese Zeit passen. Marcel Bernatz fasst zusammen, “dass das Format die wesentlichen Charakteristiken einer Lernökologie erfüllt und sogar vorsichtig als optimale Lernumgebung bezeichnet werden kann” (S. 108). Wenn das kein Grund für einen Besuch ist …
Marcel Bernatz, 16. November 2009

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Education 2.0? Designing the web for teaching and learning

Posted on 23 February 2010 by jrobes

Dieser Report oder “Commentary”, wie die Autoren ihn nennen, kommt aus London und ist eine Arbeit des Teaching and Learning Research Programmes. Er besteht aus zwei Teilen, die einen Überblick über das Thema “Web 2.0 und Bildung” geben. Im ersten Teil werden die Charakterstika des Web 2.0 beschrieben und zwei Spielfelder, Virtual Worlds und Social Networking, etwas näher beleuchtet. Im zweiten Teil wird der Blick nach vorne geworfen. Dabei unterscheiden die Autoren explizit zwischen Web 2.0-Technologien (die heute da sind) und Lerntechnologien, die es auf der Grundlage der Web 2.0-Prinzipien noch zu entwickeln gilt:

“Discussion of web 2.0 and learning needs to move beyond asking whether web 2.0 applications ‘work’ in education or enhance learning. Instead, educational technologists need to consider how web 2.0 can be shaped and designed along educational lines, and how education can be re-imagined in the light of new technologies. Educators should now be striving to work with technologists to shape the learning technologies of the near future.” (S. 26) (via mebner)
Technology Enhanced Learning phase of the Teaching and Learning Research Programme, Februar 2010

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ICL2009 – MashUps for Learning

Posted on 22 January 2010 by jrobes

“Even outside of learning management systems (LMS) learners have an impressive and constantly rising amount of learning content and tools: Wikis, Weblogs, media portals as FlickR or YouTube or social networking sites as MySpace or LinkedIn offer a lot of (learning) opportunities that are not always easy to handle and organise.” So beginnen Martin Ebner u.a. ihr Editorial. Aber wie bringt man diese Informationen sinnvoll zusammen? Personal Learning Environments (PLE) sind die populärste Übersetzung von MashUps im Bildungsumfeld und stehen für eine nicht-institutionelle, lerner-zentrierte Perspektive aufs Lernen. Die fünf Artikel dieser Spezialausgabe werfen kurze Schlaglichter auf das Thema, weisen auf einzelne Projekte und kleine Lösungen in diesem Forschungsfeld. PLEs sind (auch) ein Thema. Ein sehr offenes Feld.
International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, 2010, Januar 2010

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Predictions for 2010

Posted on 22 January 2010 by jrobes

Wahrscheinlich wären diese Statements dieses Jahr an mir vorbeigegangen, wenn es im Nachgang nicht einige Anmerkungen zu einem der Statements gegeben hätte. Doch der Reihe nach: Über 20 Experten haben wie jedes Jahr einen kurzen Blick auf die nächsten zwölf Monate riskiert. Ihre Überschriften reichen von  “More Games, Fewer Books” über “e-Books e-Books e-Books” bis “Gadgets Invited to Classroom”. Dazwischen ist aber auch Roger Schank’s Einwurf “Bye Bye, Phone”: Continue Reading

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Horizon Report 2010

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Die siebte Auflage des Horizon-Reports (New Media Consortium/ EDUCAUSE Learning Initiative) ist da, das Standardwerk, wenn es um internationale Trends in der Bildungstechnologie geht. Wenn man sich die aktuellen Nennungen anschaut, könnte man fast meinen, die im Advisory Board vertretenen Experten wollten dieses Mal ganz auf der sicheren Seite sein. Mit “Mobile Computing” riskiert man heute wenig, und “Open Content” ist gerade in der Hochschullandschaft schon länger ein Top-Thema. Doch da das alles eine Frage der Perspektive ist, hier kurz die sechs Trends, aufgereiht wie immer nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption”:

- ein Jahr oder weniger: Mobile Computing und Open Content
- zwei bis drei Jahre: Electronic Books und Simple Augmented Reality
- vier bis fünf Jahre: Gesture-Based Computing und Visual Data Analysis

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Bei sieben Auflagen in Folge lohnt sich auch ein Blick auf die Bewegungen der Themen (siehe Grafik; zum Vergrößern anklicken): “social” ist z.B. als Stichwort von Anfang an dabei, seit 2006 (”phones in their pockets”) auch “mobile”. “Educational gaming” war lange ein Thema, wird aber seit 2008 nicht mehr genannt (was natürlich in zwei Richtungen gelesen werden kann!). Second Life (”virtual worlds”) tanzte nur den Sommer 2007, und ein Thema wie “Microblogging” ist an den Trendscouts ganz vorbei gegangen. Ansonsten ist auch der aktuelle Report wieder eine Fundgrube: von den einleitenden Megatrends, die das Spielfeld säumen, bis zu den vielen Beispielen und Referenzen, die für jedes Thema aufgeführt werden. Und mit etwas Glück wird das Multimedia Kontor Hamburg wieder für eine deutsche Übersetzung sorgen.
The New Media Consortium, 2010 (pdf)

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The Great Convergence

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Wenn Mobile Learning wirklich das Trendthema der nahen Zukunft ist, sollten wir die Player auf diesem Markt im Blick behalten. Derzeit machen sich viele Sorgen um Nokia. “Bears at the door” schrieb jüngst der Economist und meinte Apple (iPhone), RIM (BlackBerry) und Google, die an Nokias Stuhl rütteln. Aber das finnische Unternehmen ist in keine Schockstarre verfallen, wie wir diesem Protokoll einer Nokia-Präsentation von Stephen Downes entnehmen können. Mir gefällt vor allem die Grafik, die folgende Kurzanalyse ins Bild bringt: “There is a collision of two different cultures (open, closed) and four different industries (internet, computers, mobile phone, cellular networks).” Aber auch der geschilderte Research-Ansatz von Nokia ist interessant.
Stephen Downes, Half an Hour, 11. Januar 2010

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Enterprise Learning and Talent Management 2010

Posted on 14 January 2010 by jrobes

Learning Trends einmal konsequent aus der Berater-Perspektive. Ein schwieriges Wirtschaftsumfeld, das den Rahmen bildet; dann eine gehörige Portion Optimismus (”die Talsohle ist durchschritten”), die signalisiert, dass es weiter geht. Die “großen” Themen sind unverändert Talent Management und Leadership Development, aber interessant sind die Stellen, an denen sie mit aktuellen Netztrends zusammenstoßen: so sprechen die Berater von Bersin & Associates von einer Entwicklung von “e-Learning to ‘We’-Learning” und von Learning Management Systemen, die “Continue to Evolve into Talent and Informal Learning Platforms, and Collaboration Systems Will Become Hotter.”

Eine leidige Registrierung und zuviel Selbstmarketing trüben etwas die Lektüre. Doch wer den ungeschminkten Blick auf Enterprise Learning aus der Business- und HR-Perspektive will, sollte sich die 12 Trends unbedingt durchlesen. Hervorragende Schaubilder!

“Corporate training is also in the middle of a major transformation. In the early 2000s, driven by the last recession, we spent a lot of time and energy building online training programs to replace many hours of instructor-led training (ILT). Today, 10 years later, the recent recession (coupled with amazing new technologies for content management and knowledge-sharing) is shifting L&D energies toward what we call “we-learning” – a whole range of informal learning strategies.”
Josh Bersin, Bersin & Associates, Dezember 2009

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Weiterbildungstrends: Was uns im Jahr 2010 beschäftigen wird

Posted on 08 January 2010 by jrobes

Wenn es um die Jahreswende herum um Trends geht, sind in erster Linie kurze, knackige Prognosen gefragt. Viele empfinden das als nicht seriös, und vielleicht beteiligen sich deshalb nur wenige hierzulande in Magazinen oder auf Webseiten an dieser Routine. Nicole Bußmann (managerSeminare) hat es riskiert und sieben Trends für 2010 ausgemacht. Ganz vorne stehen bei ihr “Mobile Learning” und “Social Learning”, danach wird die Luft allerdings merklich dünner und so müssen bereits auf den Plätzen 5 und 6 Themen wie “Employee Assistance Programs/ Life Coaching” und “Systemisches Denken” die Liste füllen. Und beim Stichwort “Mobile Learning” bin ich mir auch nicht sicher, ob Bildungsanbieter davon profitieren werden, dass Nutzer sich tagaus tagein mit “Apps” beschäftigen. Aber jetzt sind wir schon beim Kleingedruckten.
Nicole Bußmann, managerSeminare/ NewsBlog, 4. Januar 2010

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The Golden Triangle of Tech Applies to eLearning Solutions too!

Posted on 11 December 2009 by jrobes

Ich werde am Montag auf dem 4. eLearning-Netzwerktag an der Goethe-Universität in Frankfurt sprechen. Da mein Thema “Trends des vernetzten Lernens” sein wird, passt dieser Beitrag von Brent Schlenker. Denn beim Stichwort Trends weist er auf die Konvergenz bestehender Technologien hin, die für ihn (und andere) viele aktuelle Entwicklungen so interessant und mächtig machen. Und für diese Konvergenz steht das “Golden Triangle” aus “mobile, social, and real-time”. Oder kurz: iPhone, Facebook und Twitter. Und dieses Muster ist, so Brent Schlenker, auch für E-Learning zutreffend. Ich stimme ihm zu, würde aber diese Trends nicht als Ablösung, sondern als Ergänzung bestehender Lernszenarien sehen. “So, can our learning content be created for mobile devices with a social element connecting us with subject matter experts that we can access in real time? I think so.”
Brent Schlenker, Corporate eLearning Strategies and Development, 7. Dezember 2009

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Learning2009 Video

Posted on 10 December 2009 by jrobes

Elliott Masie hat erste Videos seiner Learning 2009-Konferenz freigeschaltet. Ich kann das Interview mit Captain Chesley “Sully” Sullenberger empfehlen, das ist jener “Sullenberger”, der Anfang des Jahres durch die erfolgreiche Notwasserung des US-Airways-Fluges 1549 auf dem Hudson River bekannt wurde und hier den Eindruck vermittelt, als ob da ein Film gedreht wurde, für den er einfach die beste Besetzung war. So selbstverständlich kommt er immer wieder auf die Erfahrung zu sprechen, die es ihm erlaubte, diese Situation zu meistern, und Chesley Sullenberger ist 58. Und dann ist da Julie Clow von Google, die “gLearning” vorstellt. Auf die Frage von Elliott Masie, was sie denn im Rahmen ihres neuen Konzepts nicht mehr machen würden, antwortet sie: “We stopped creating content.” Es ist alles schon da, auch für Führungskräfte; es geht nur noch darum, den Austausch über diese Inhalte zu intensivieren. Mit Google-Tools natürlich.
Elliott Masie’s LearningWiki, Dezember 2009

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GfWM Knowledge Camp

Posted on 09 December 2009 by jrobes

BarCamps entwickeln sich immer mehr zu einer interessanten Alternative zu klassischen Konferenzformaten. Nur konsequent, dass sich auch die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) an diesem Format versuchte und am 9./10. Oktober 2009 in Karlsruhe das erste KnowledgeCamp organisierte. Unter erschwerten Bedingungen: “Mit geschätzten 45 Jahren hatten wir vermutlich das höchste Durchschnittsalter aller deutschen BarCamps …” Trotzdem scheint alles gut gelaufen zu sein. Organisatoren und Teilnehmer berichten von aktiver Teilnahme, einer hohen, Web 2.0-gestützten Kommunikationsdichte, spannenden Themen und beschreiben summa summarum diese Art der Unkonferenz als ideale Lernumgebung. Nützlich: Die Darstellung des Ablaufs des KnowledgeCamps sowie der Hinweis auf wichtige Erfolgsfaktoren.
Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), 6/ 2009

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weniger ist manchmal mehr …

Posted on 04 December 2009 by jrobes

Wenige Minuten, nachdem ich letzten Freitag die Campus Innovation in Hamburg verlassen hatte, ging sie los: Die Podiumsdiskussion, die den ePortfolio-Tag der Konferenz abschloss. Und ich habe offensichtlich nicht nur die Diskussion, sondern auch den spannenden Versuch verpasst, Twitter als Backchannel zu integrieren. Kerstin Mayrberger, die in Hamburg das Podium moderierte, hat dankenswerterweise das Geschehen zusammengefasst und ausführlich bewertet. Um einen Punkt herauszugreifen: Ihr war mit Blick auf die Zahl der Podiumsteilnehmer und die verschiedenen Kommunikationsebenen die Situation schlicht zu “komplex” (ähnlich Christina Schwalbe hier). In einem Kommentar macht Frank Vohle einen aus meiner Sicht wichtigen Einwurf: Mit der Einbindung eines so dynamischen Kommunikationsinstruments wie Twitter entstehen völlig neue Szenarien, die bekannte Formate komplett verändern. Und sich hier zurecht zu finden, braucht Zeit. (Was passieren kann, wenn sich Referenten plötzlich vor einer Twitterwall wiederfinden, konnte man jüngst bei Danah Boyd (!!) nachlesen.)
Kerstin Mayrberger, M:blog, 1. Dezember 2009

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LearnTrends 2009

Posted on 20 November 2009 by jrobes

Im Moment finden die Learning-Konferenzen im Wochentakt statt. Gerade zu Ende gegangen ist die “LearnTrends 2009 - The Corporate Learning Trends and Innovations Conference”, online & free und eigentlich ein Muss für alle, die an Corporate/ Workplace Learning interessiert sind. Aber bei den Gastgebern George Siemens, Tony Karrer und Jay Cross konnte man auch darauf vertrauen, dass alle Veranstaltungen aufgezeichnet werden und online zur Verfügung stehen. So bereits geschehen. Referenten waren u.a. Jane Hart, Harold Jarche, Nancy White. Einige der Themen: “Microlearning”, “Building a Social Learning Environment”, “Personal Knowledge Management”, “Reinventing Organizational Learning”, “Enterprise 2.0, Convergence, & Innovation”. “Convergence” war das Motto der Konferenz.
LearnTrends 2009, Ning, 17.-19. November 2009

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Top 100 Tools for Learning 2009

Posted on 17 November 2009 by jrobes

Noch einmal Jane Hart: Aus 278 Beiträgen hat sie wieder die Top Tools herausgefiltert. Spannend sind vor allem die Bewegungen: Evernote und Prezi sind die höchsten Neueinsteiger des Jahres; Twitter, YouTube, Slideshare, Google Apps und Bubbl.us haben die höchsten Sprünge gemacht und Bloglines, mein persönlicher Newsreader seit Jahren, hat gleich 56 Plätze verloren.

“To summarise then: I think this year’s list, once again, is a great demonstration of how learning professionals are making use of a wide range of both traditional and innovative tools and services both for personal learning and within formal structured learning contexts.  The fact that Twitter is now the Number 1 tool shows that learning professionals clearly appreciate the power of social media technologies for learning and are demonstrating its use in ways that would have been unimaginable a few years ago.”
Jane Hart, Jane’s E-Learning Pick of the Day, 16. November 2009

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First Experiences with OLPC in European Classrooms

Posted on 04 November 2009 by jrobes

Es ist schon kurios, dass es das One Laptop Per Child-Projekt braucht, um in Styria (Österreich) Erfahrungen mit dem Einsatz von Laptops in der Grundschule zu sammeln. Sind denn Software sowie mögliche Services und Erfahrungen, die mit den XO-Rechnern daherkommen, wirklich so spezifisch, dass die Ziele mit anderer Hard- und Software nicht zu erreichen gewesen wären? Können die in diesem Kontext gesammelten Erfahrungen wirklich von der weltweiten OLPC-Community genutzt werden? Wie auch immer, einige Antworten versucht der vorliegende Bericht, einige Fragen bleiben unbeantwortet. Was in jedem Fall hängen bleibt, ist “u-Learning” oder “ubiquitous learning”:
“Enhancing traditional as well as online teaching and learning standards by ubiquitous devices is called: u-Learning.
u-Learning = {u-Environment, u-Contents, u-Behavior, u-Interface, u-Service}.”
Martin Ebner, Johannes Dorfinger, Walther Neuper, Christian Safran, in: E-Learn - World Conference on E-Learning in Corporate, Government, Healthcare, & Higher Education, 2009

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Think piece: Defining the ‘e’ in e-learning

Posted on 16 October 2009 by jrobes

Eine kleine Gedankenspielerei. Elliott Masie fasst zwölf Jahre E-Learning-Geschichte und -Evolution zusammen. Um den Status Quo zu beschreiben, benutzt er die folgenden Stichworte: “The ‘e’ has evolved. - Fingertip knowledge and search is key. - Social learning rocks! - Learning in the age of YouTube. - Blending learning expands. - Global learning.” Und standesgemäß fordert er abschließend auf, auf den Begriff E-Learning zu verzichten:

“Finally, as the person ‘accused’ of helping to introduce the term e-learning, I have one hope: that we drop the ‘e’. Let’s just assume that learning in the future will always make the best use of online resources, digital collaboration and interaction between learners and teachers. The ‘e’ should evolve to be about ‘excellent learning’ that naturally uses these traditional and emerging modalities.”
Elliott Masie, The Knowledge Tree, Oktober 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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