Archive | Trends in der Weiterbildung

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Chancen und Potenziale neuer Medien in der Erwachsenenbildung

Posted on 24 May 2016 by jrobes

ekhn_201605.jpgDas Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)/ Erwachsenenbildung und Familienbildung hatte mich vor einigen Monaten gebeten, etwas zum Stichwort “neue Medien in der Erwachsenenbildung” zu schreiben. So in Richtung Überblick und Einführung. Mein Beitrag versucht deshalb, die Chancen und Potenziale der neuen Entwicklungen an vier Möglichkeiten festzumachen:

“1. Wir können die Welt „da draußen” in den Unterricht holen.”
“2. Wir können die Übermittlung von Informationen aus der Präsenzzeit auslagern.”
“3. Wir können aus einzelnen Lernereignissen einen Lernprozess oder eine Lerncommunity entwickeln.”
“4. Wir können Teilnehmende in Ideengeber und Problemlöser verwandeln.”

Seit einigen Tagen liegt jetzt das Themenheft der EKHN vor. Es enthält insgesamt 16 kurze Beiträge, die sich mit der Digitalisierung, der Digitalisierung der Bildungsarbeit, neuen Lehr- und Lernformaten sowie neuen Rollen und Aufgaben der Weiterbildner beschäftigen. Alle haben einen eher “einführenden” Charakter. Einige Redundanzen gehören dazu. Zwei Artikel gehen etwas konkreter auf Open Educational Resources (OER) und Fragen des Datenschutzes ein. Und sechs kurze Steckbriefe einzelner Bildungsprojekte ergänzen die Einführungen.
Jochen Robes, in: EKHN (Hrsg.), Wie digitale Medien Bildung verändern, Mai 2016, S. 30-34 (pdf)

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Besser Lernen mit Laptops?

Posted on 23 May 2016 by jrobes

Dieser Artikel fasst die Ergebnisse einer Metaanalyse der Michigan State University zur Laptop-Nutzung im Unterricht zusammen. 96 Studien wurden ausgewertet, und es festigte sich das Bild, “dass die 1:1 Nutzung der Laptops dazu beiträgt, die „21st-century learning skills” zu befördern”. Das ist interessant und sicher mehr als das, was uns eine einzelne Studie mit einem kleinen Teilnehmerkreis vermitteln kann. Aber selbst, wenn man mit dieser Botschaft sympathisiert, muss man eingestehen, dass auch diese Metaanalyse nur die Tatsache unterstreicht, dass Lernen ein verdammt komplexer, kontextabhängiger Prozess ist, der in keinem Forschungssetting befriedigend abgebildet werden kann.
Ulrich Schmid, Blog “Digitalisierung der Bildung”/ Bertelsmann Stiftung, 19. Mai 2016

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Bildung im Wandel – wie Digitalisierung und Akademisierung das Lernen verändern

Posted on 20 May 2016 by jrobes

Bildung im Wandel, das beinhaltet Herausforderungen (Demographie, Migration, Akademisierung, Fachkräftebedarf, Kostenexplosion), aber auch - aus Sicht von Jörg Dräger (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung) - Lösungsmöglichkeiten: individuelle Förderung, Modularisierung, Kompetenzanerkennung, Durchlässigkeit, Lebenslanges Lernen und Zuwanderung in Ausbildung. Digitalisierung ist in diesem Szenario beides, Herausforderung wie Lösung. Dabei fällt der Name von Sebastian Thrun, die School of One, Arizona State University, Knack, aber die Erläuterungen gab es wohl nur auf der Tonspur.
Naemi Härle, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. Mai 2016

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Ich seh’ in die Zukunft – mit “GLASSROOM”

Posted on 12 May 2016 by jrobes

Das digitale Lernen betritt gerade neue Spielfelder. Nicht als eLearning oder eLearning 2.0. Die neuen Stichworte lauten: Augmented und Virtual Reality, 3-D Printer, Drohnen, Internet der Dinge und Wearables. Julia Behrens berichtet von einem Praxisprojekt, “GLASSROOM”, das in diese Reihe gehört. “Bei „GLASSROOM” geht es darum, mit Hilfe von sogenannten Head-Mounted-Displays, Augmented Reality und Datenbrillen Menschen an virtuellen Landmaschinen für deren reale Reparatur zu schulen.”

Das Projekt wird an der Universität in Osnabrück umgesetzt und Julia Behrens hat “der integrierte Ansatz von Training einerseits und Einsatz in der Praxis vor Ort andererseits gut gefallen”. Fragen des Datenschutzes gehören, so die Autorin, zum Thema.
Julia Behrens, Blog “Digitalisierung der Bildung”/ Bertelsmann Stiftung, 12. Mai 2016

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Horizon Report 2016: Die deutsche Ausgabe ist online!

Posted on 10 May 2016 by jrobes

Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) informiert (und dem ist nichts hinzuzufügen):

“Die Hochschulausgabe des Horizon Report 2016 liegt jetzt auf Deutsch vor. Bereits zum achten Mal hat das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) die Übersetzung dieser US-Trendstudie übernommen. Alle deutschen Ausgaben können von der MMKH-Homepage als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.Der Horizon Report stellt jedes Jahr sechs Technologien vor, die sich voraussichtlich innerhalb der kommenden fünf Jahre an Hochschulen durchsetzen werden. Dazu werden Beispiele aus der Praxis sowie weiterführende Literaturhinweise gegeben. Ergänzend werden die sechs stärksten Schlüsseltrends untersucht, die die Einführung der Technologien vorantreiben, sowie die sechs größten Herausforderungen, die diese blockieren könnten.

Die sechs Technologien, die für den Horizon Report 2016 ausgewählt wurden - jeweils zwei pro Zeithorizont -, sind:
- ein Jahr oder weniger: Bring Your Own Device (BYOD); Learning Analytics & Adaptives Lernen
- zwei bis drei Jahre: Augmented und Virtual Reality; Makerspaces
- vier bis fünf Jahre: Affective Computing; Robotik.”

Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), Newsletter, 4. Mai 2016

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Can AI fix education? We asked Bill Gates

Posted on 26 April 2016 by jrobes

Noch einmal “personalized learning”. Einleitung und Interview erinnern daran, was heute Aufmerksamkeit und Kapital auf sich zieht. Vor allem in Silicon Valley. Und was auch hinter der “digitalen Bildungsrevolution” steht, wie Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt sie kürzlich beschrieben haben.

“Through the Bill and Melinda Gates Foundation, Microsoft’s co-founder and chairman has invested more than $240 million to date in a developing field known as “personalized learning.” It’s a diffuse set of initiatives, led mostly by private companies, to develop software that creates individual lesson plans for students based on their performance, coaching them through trouble spots until they have mastered the subject at hand. Teachers still play a central role in the classroom, but they do less lecturing and more one-on-one coaching.”
Casey Newton, Interview mit Bill Gates, The Verge, 25. April 2016

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The Blockchain for Education: An Introduction

Posted on 20 April 2016 by jrobes

Ich kann nicht einmal ansatzweise abschätzen, ob das Thema ein Thema ist, ob es also eine Verbindung zwischen der Blockchain-Technology und Bildung gibt. Aber es gibt eine Diskussion, es gibt Investoren und und es gibt Fragen nach alternativen Formen des Umgangs mit Assessments und Credentials (Badges). Alles weitere überlasse ich gerne Audrey Watters: “Let’s be honest: blockchain-related projects in education are still very much in their experimental stages. …”

Vielleicht hilft das Video (”Learning is earning”!) etwas, die Fantasie anzuregen …
Audrey Watters, Hack Education, 7. April 2016 

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Social Learning: Vom Teilnehmer zum Teilgeber

Posted on 11 March 2016 by jrobes

Auf der Personal Swiss werde ich am 12. April 2016 in Zürich die Gelegenheit haben, über das Thema “Social Learning” zu sprechen. Mein “Case” wird der Corporate Learning 2.0 MOOC sein. Hier die ersten Zeilen eines kurzen Teasers, den ich für HR Today geschrieben habe:

“Wie wäre es, wenn Unternehmen ihre Bildungsprojekte vorstellen und anschliessend mit den Teilnehmern eines Kurses diskutieren, wie es weiter gehen könnte? Oder wenn Bildungsexperten eine Frage aufwerfen, die sie noch nicht gelöst haben und um Ideen und Lösungen bitten? Das mag vielleicht nicht ganz die Erwartungshaltung von Kursteilnehmern treffen, die es eher gewohnt sind, ein Thema «aufbereitet» präsentiert zu bekommen. Aber es ermöglicht, wo es funktioniert, auf beiden Seiten Lernkurven, die in traditionellen Kursen oft nur schwer zu erzielen sind.

Wenn wir jetzt dieses Konzept noch aus dem geschützten Raum einer Veranstaltung vor Ort ins offene Netz übertragen, dann sind wir mitten im Corporate Learning 2.0 (CL20) MOOC, einem «Massive Open Online Course», der vom 5. September bis 7. November 2015 stattfand.”
Jochen Robes, HR Today, 11. März 2016

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Erklärvideos selbst erstellen: Techniken, Planung und Umsetzung

Posted on 11 March 2016 by jrobes

Videos sind ein großes Thema, in der Weiterbildung wie in der Hochschullehre. Das unterstreicht auch das Themenspecial “Lehren und Lernen mit Videos” auf e-teaching.org, das gerade zu Ende gegangen ist. Ein weiterer Beleg: Über 200 Interessierte (!) haben sich kürzlich in das letzte Webinar dieses Specials eingeschaltet. Birte Svea Philippi (Mitarbeiterin im Bereich Neue Medien am Institut für Kunstgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt) gibt hier einen interessanten Überblick über verschiedene Video-Formate und ihre Umsetzung. Die Aufzeichnung des Webinars wurde inzwischen ergänzt um Slides, Links und Antworten auf Fragen zum Thema. Eine Fundgrube.
Birte Svea Philippi, e-teaching.org, 29. Februar 2016

Nachtrag (11.03.2016): siehe auch Christoph Meier (scil), “Videos als Lernmaterialien”

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Weiterbildungs-Experte Jochen Robes: Videobasiertes Lernen ist und bleibt relevant

Posted on 03 March 2016 by jrobes

Auf dem Blog der Pink University findet sich ein Interview mit mir. Darin habe ich zu einigen Fragen rund um Bildung und Bildungstrends Stellung genommen. Auch zum videobasierten Lernen. Die Kollegen haben die Stichworte auch noch mit Quellen verlinkt (danke!). Und hier ein kurzer Ausschnitt:

“7. Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Job als Personalchef eines großen Konzerns antreten und hätten freie Hand. Welche drei Schwerpunkte würden Sie setzen?

Also etwas Wunschkonzert in Sachen Arbeiten & Lernen? Dann würde ich nach dem Google-Vorbild -obwohl ich nicht sicher bin, ob es dort heute noch gelebte Praxis ist - allen Mitarbeitenden ein festes Zeitkontingent für eigene Projekte geben; von Adidas würde ich den „New Way of Learning” übernehmen und Mitarbeitenden ein weites Spektrum an internen wie externen Lernressourcen bieten; und dann würde ich, wo immer es geht, Lerntandems fördern, ob auf Kursebene, ob als Coaching oder Reverse Mentoring verpackt, ganz egal.”
Leo Molatore, Interview mit Jochen Robes, Wissen in Bewegung Blog/ Pink University, 2. März 2016

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Learn Different. Silicon Valley disrupts education

Posted on 02 March 2016 by jrobes

Eine ausführliche Story im “New Yorker”. Es geht um AltSchool, auf deren Webseite es heißt: “AltSchool prepares students for the future through personalized learning experiences within micro-school communities.” Die Autorin stellt AltSchool vor - aus Perspektive der Schüler, des Gründers, der Eltern, der Lehrer. Es geht um Bildungstechnologien und eine Revolution in der Bildung, wie sie auch Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt kürzlich mit Beispielen aus der Nachbarschaft von AltSchool beschrieben haben. Im New Yorker ist AltSchool zuerst und vor allem ein Protest der HighTech-Mittelschicht - mit Anleihen bei Seymour Papert und, etwas greifbarer, bei verschiedenen Investoren. Als skalierbare Lösung des Bildungssystems wird AltSchool und seine Art der Personalisierung nur sehr verhalten beworben. Aus guten Gründen.
Rebecca Mead, The New Yorker, 7. März 2016

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What Learning Will Look Like in 2035

Posted on 02 March 2016 by jrobes

Dieser Beitrag ist bereits Anfang des Jahres erschienen, aber ein kürzliches Update hat ihn noch einmal in den Nachrichtenfluss gespült. Jetzt also: Der Autor hat 40 Vorhersagen zusammengetragen und unter Überschriften wie “Access to Learning”, “Education”, “Aims”, “Relationships”, “Facilities”, “Governance”, “Degrees” und “Ecosystems” aufgeführt. Das Ganze ist trotz allem ungeordnet, sehr optimistisch (”We don’t know what learning will look like in 2035 but we can predict a wider variety of approaches and options; … Education 2035 won’t cost more (in real terms) and will work better for more learners. …”), aber dadurch auch wieder inspirierend.
Tom Vander Ark, Huffington Post, 1. März 2016

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Amazon’s Plans for OER

Posted on 19 February 2016 by jrobes

Amazon und Bildung. Eine aktuelle Nachricht, viele Fragen und ein Blick nach vorn:

1) “Amazon Education is working on a new platform that will allow schools to upload, manage, share, and discover open education resources from a home page that in some ways resembles the one shoppers are accustomed to accessing on the massive online retailer’s website.” Diese OER-Plattform soll Amazon Inspire heißen, berichtet Edweek Market Brief.

2) Viele Fragezeichen um Amazon Inspire. Braucht es ein Repository für OER überhaupt? Und wie sieht das Geschäftsmodell von Amazon Inspire aus? Wie wird die Plattform funktionieren? Welche Lizenzen werden unterstützt? Fragt zum Beispiel, aber nicht nur, Audrey Watters: “It remains to be seen … if the ‘problem’ that Amazon really seeks to solve here is a stronger foothold in the education market.”

3) Wie das aussehen könnte, hat Alexander Holt vor einigen Tagen beschrieben: Amazon University. Online. Badges. “The future of Amazon University is strong as we continue to become the first truly global university. As our alumni network and reputation with customers and employers grow, we predict increasing demand for our services. We are excited about the future of a more educated, less indebted citizenry.” So Jeff Bezos, Amazon, im Jahr 2030.
Michele Molnar, Amazon Education to Launch New Website for Open Education Resources, Edweek Market Brief, 14. Februar 2016
Audrey Watters, Amazon’s Plans for OER, Hack Education, 17. Februar 2016
Alexander Holt, How Amazon could destroy college as we know it, Vox Media, 27. Januar 2016

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70:20:10. Die Formel, E-Learning-Trends und die Praxis

Posted on 18 February 2016 by jrobes

Ein kurzes Whitepaper (20 S.), das ich kürzlich für Saba, Anbieter von Talent Management-Lösungen, verfasst habe. Dankenswerterweise stellt es Saba jetzt online zum Download zur Verfügung.

“Sie finden in dem Whitepaper Antworten u.a. auf folgende Fragen:
- Was verbirgt sich hinter der 70:20:10 Formel?
- Welches sind die aktuellen Entwicklungen im Corporate Learning?
- Was ist die neue Rolle von Corporate Learning?”

Jochen Robes, Saba, Januar 2016 (pdf)

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Personal and Personalized Learning

Posted on 17 February 2016 by jrobes

Ich glaube, besser kann man den Unterschied nicht erklären: “Personalized learning is like being served at a restaurant. Someone else selects the food and prepares it. There is some customization - you can tell the waiter how you want your meat cooked - but essentially everyone at the restaurant gets the same experience.

Personal learning is like shopping at a grocery store. You need to assemble the ingredients yourself and create your own meals. It’s harder, but it’s a lot cheaper, and you can have an endless variety of meals. Sure, you might not get the best meals possible, but you control the experience, and you control the outcome. …

Ultimately, if people are to become effective learners, they need to be able to learn on their own. They need to be able to find the resources they need, assemble their own curriculum, and forge their own learning path. They will not be able to rely on education providers, because their needs are too many and too varied.”
Stephen Downes, www.downes.ca, 17. Februar 2016

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The 2 views of workplace learning: L&D and Employee

Posted on 16 February 2016 by jrobes

L&D rollt Programme und Maßnahmen aus, Mitarbeitende wollen schnelle, individuelle Lösungen. Jane Hart fordert Bewegung, damit beide Perspektiven wieder zusammenfallen: “In summary, modern workplace learning takes place more through work than in a separate space or time, and dedicated learning technologies are being replaced by both consumer technologies and enterprise working technologies to ensure that learning is seen as an integral part of daily work.” Zwei nützliche Schaubilder unterstreichen die Botschaft.
Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 11. Februar 2016

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NMC and EDUCAUSE Learning Initiative Release the NMC Horizon Report > 2016 Higher Ed Edition

Posted on 11 February 2016 by jrobes

horizon_201602b.jpgDer Horizon Report, ein Gemeinschaftswerk des New Media Consortiums (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), liegt inzwischen in der 13. Auflage vor. Ursprünglich waren es sechs Bildungstechnologien (”developments in educational technology”), die zu Beginn eines Jahres hochgehalten wurden. Heute sind diese Entwicklungen eingerahmt von sechs Key Trends und sechs Challenges, vor denen Higher Education steht. Und was vor einigen Jahren noch eine Nachricht war, wird heute bereits im Dezember gestreut, bevor der gesamte Report Anfang Februar der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Doch kommen wir zum Herzstück des Reports. Wie immer werden zwei Technologien für drei unterschiedliche Zeithorizonte genannt, in denen sie sich, so die Prognose, durchsetzen werden:

- ein Jahr oder weniger (”time to adoption”): Bring Your Own Device (BYOD); Learning Analytics and Adaptive Learning
- zwei bis drei Jahre: Augmented and Virtual Reality; Makerspaces
- vier bis fünf Jahre: Affective Computing; Robotics

Die vier kurz- und mittelfristigen Technologien sind gute Bekannte. Hier wären sicher auch Alternativen denkbar gewesen, z.B. Badges, Nanodegrees oder Open Educational Practices (Disclaimer: Ich bin einer der 58 Experten, die an der Auswahl der Themen dieses Reports beteiligt sind.). Und dass MOOCs nach ihrem kurzen Auftauchen 2013 sofort dem Mainstream zugeordnet wurden, ist mit Blick auf die laufenden Diskussionen fast ein bisschen schade.

Zusammenfassend: Der Horizon Report ist immer noch das Referenzwerk, wenn es um die systematische Erhebung und Darstellung aktueller Entwicklungen an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und Innovation geht. Und diese Entwicklungen machen ja in der Regel nicht an den Toren der Hochschulen halt. Über die Form der Darstellung und der Präsentation lohnt es nachzudenken.
Samantha Becker, NMC, Februar 2016

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People Love Games — but Does Gamification Work?

Posted on 04 February 2016 by jrobes

“Does Gamification Work?” Die Antwort lautet: Wir wissen es nicht genau. Was sicher viel damit zu tun hat, dass die “Sache Gamification” ein kunterbuntes Feld darstellt, dass Wirkungen schwer zu untersuchen und zuzuordnen sind, aber mehr noch damit, dass Gamification ja immer in einem spezifischen Kontext stattfindet. Trotz dieser Hürden wurden auf einer Wharton-Konferenz im letzten Jahr (Wharton-Professor Kevin Werbach betreut ja einen populären MOOC zum Thema) einige Erfahrungen und Ergebnisse zusammengetragen. Das liest sich dann wie folgt:

“Experiments with leaderboards are a focus of Landers’s gamification work. He said he has found “strong support for leaderboards if designed appropriately in the learning context.” In one study, employees in e-learning programs used leaderboards that rewarded not learning specifically, but putting in time and effort. He noted that the use of the leaderboard caused people to return to the activity and spend more time with it. Spending more time, in turn, led to better learning performance.”
Knowledge@Wharton, 3. Februar 2016

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10 ways to use an Enterprise Social Network for Social Learning

Posted on 04 February 2016 by jrobes

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie man eine interne Kollaborations-Plattform (wie z.B. Yammer, SAP Jam oder Jive) für das informelle Lernen bzw. die 70:20-Aktivitäten nutzen kann, findet hier eine Reihe interessanter Beispiele. Jane Hart gibt auch gleich die Richtung vor: “… it’s not about delivering content and testing knowledge but encouraging interactions, conversations, sharing and discussions to support and improve performance on the job!”

Sie zählt auf (und beschreibt kurz): Social Collaboration, Communities of Practice, Onboarding Community, social mentoring, guided social learning experiences, Learning Challenge, drip-feed training, modern social classroom training, supported live events, Learning Network. Und sie skizziert auch, welche Rolle L&D auf jedem dieser Spielfelder einnehmen kann.
Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 3. Februar 2016

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Blogparade #netzkulturlernen Digitales Lernen 2016 - Trends und Erfahrungen sind angefragt

Posted on 03 February 2016 by jrobes

Es geht um das “andere” digitale Lernen. Ellen Trude nimmt einen Ball auf, der ihr als Einladung zu einer Blogparade zugespielt wurde, um ihr Verständnis vom “digitalen Lernen 2016″ einmal ausführlich darzulegen. Und das beginnt mit einem eher klassischen Bild von Online-Lernen als “E-Learning” und den Mühlen, die an vielen Stellen in der Weiterbildung im alten Trott mahlen. Und führt sie dann zu Formen des vernetzten, informellen und selbstorganisierten Lernens. Dieses vernetzte Lernen in Communities, so Ellen Trude, findet bereits statt, am Arbeitsplatz, oft hinter dem Rücken der Weiterbildung, manchmal aber auch aktiv von ihr aufgegriffen (siehe die Beispiele von Bayer, Bosch und Credit Suisse). Kurz: dieses Spannungsverhältnis in der Praxis des digitalen Lernens gilt es auch 2016 auszuhalten.
Ellen Trude, Open Thinking, 3. Februar 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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