Archive | e-learning

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Seven ways that video can transform learning at work

Posted on 31 October 2014 by jrobes

Eine kurze Handreichung: Video, schreibt Clive Shepherd, “is very much the medium of the moment”. Die Technik ist da, die Software, es läuft auf allen Geräten. Der Rest ist Routine. Bleiben die (Lern-)Formate und Szenarien, in denen Video eingesetzt werden kann: Interviews, Presentations, Drama, Physical Demonstrations, Documentaries, Screencasts, Explainers. Für Einsteiger.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 31. Oktober 2014

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E-Learning-Branche weiter auf Wachstumskurs

Posted on 24 October 2014 by jrobes

mmb_201410.jpg30 Unternehmen haben am diesjährigen E-Learning-Wirtschaftsranking teilgenommen. Das ist wenig, um repräsentative Aussagen über den Markt des Online-Lernens treffen zu können. Eigentlich zu wenig. Doch man hat gerechnet bzw. hochgerechnet und ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 13,5 Prozent festgestellt. Das ist sicher die wichtigste Nachricht. Ansonsten darf man wieder mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen, dass Jaber Information Technology AG (ehem. COMCAVE AG) auch dieses Jahr die Spitzenposition einnimmt. Unangefochten. Wer etwas über Jaber Information Technology AG wissen will, hat es gar nicht so leicht. Denn im Netz ist das neue Unternehmen noch nicht richtig präsent, das alte, die COMCAVE AG, schon, aber eigentlich schaut man besser unter COMCAVE.COLLEGE nach und dort ist dann auch mehr von Telelearning als von E-Learning die Rede. Und die sprunghaften Umsatzsteigerungen, die Jaber/ COMCAVE seit Jahren verzeichnet, verdanken sie, so darf man vermuten, vor allem dem engen Schulterschluss mit der Bundesagentur für Arbeit. Vielleicht hat sich diese ja inzwischen zum größten Telelearning- (pardon: “E-Learning”-) Auftraggeber hierzulande entwickelt …

Was also fehlt diesem Wirtschaftsranking? Zum einen eine offensive Auseinandersetzung mit dem Begriff des “E-Learning”. Selbst vor einer “Arbeitsdefinition” schreckt man zurück. Das führt dazu, dass heute fast jedes Bildungsunternehmen sich an dieser Erhebung beteiligen kann, denn die meisten werden mit irgendeiner Form von E-Learning Umsatz erwirtschaften. Man darf allerdings vermuten, dass für viele Unternehmen der klassische E-Learning-Markt wenig attraktiv ist und es für sie daher wenig Sinn macht, aus einem bestehenden Angebotsportfolio E-Learning-Anteile herauszurechnen.

Zum anderen fehlt hierzulande eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit diesem E-Learning-Markt. Es gibt nicht die Branchenanalysten wie z.B. Bersin by Deloitte oder Brandon Hall in den USA. So haben wir auf der einen Seite ein Wirtschaftsranking, mit dem das MMB einmal im Jahr einige Näherungswerte liefert, aber gleichzeitig um Unternehmen als Teilnehmer werben muss. Und auf der anderen Seite dürfen wir gerade lesen, dass Bertelsmann für einen dreistelligen Millionenbetrag eine E-Learning-Plattform gekauft hat. Man könnte sich jetzt fragen, wie viele E-Learning-Märkte es eigentlich gibt …
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Branchenmonitor I/2014, 22. Oktober 2014 (pdf)

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Resources from ATD Presentation in Wisconsin

Posted on 21 October 2014 by jrobes

Karl Kapp, AKA “Gamification Guy”, hat hier eine Reihe von Präsentationen und Artikel rund um das Thema Games & Gamification verlinkt. Egal, wie man zum Thema steht, es ist ein guter Überblick mit vielen Verbindungslinien.
Karl Kapp, Kapp Notes, 17. Oktober 2014

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Lesetipp: E-Learning im Magazin der Uni Potsdam

Posted on 20 October 2014 by jrobes

portal_201410.jpgWer einen Blick hinter die Kulissen des E-Learning-Alltags einer deutschen Hochschule werfen will, dem sei die aktuelle Ausgabe des Hochschulmagazins der Uni Potsdam, „Portal”, empfohlen. Auf neun Seiten gibt es einen Überblick über die aktuellen E-Learning-Angebote und einige laufende Projekte. Stichworte, die fallen, sind u.a. Moodle, Audience Response Systems, Virtuelle Klassenräume, Apps, barrierefreies E-Learning, Deputatsregelungen und Medienkompetenzen. Oder: “E-Learning ist schon da, aber es ist ungleich verteilt.” (Jörg Hafer)
Simone Haug, Notizblog/ e-teaching.org, 17. Oktober 2014

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Thought Leader Insight: Todd Tauber on Elearning Programs

Posted on 16 October 2014 by jrobes

Achtung: Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Marktplatz! Ein elearning-Anbieter (Skillsoft) interviewt einen elearning-Berater (Bersin by Deloitte). Aber folgende Anmerkungen kann man sicher mitnehmen:

“Skillsoft: What does the future of ILT-only learning programs look like?

Todd: I see three big shifts. For starters, instructor-led training is being re-shaped to fit into work rather than the other way around - which is how it’s normally been. Programs that used to fill up a week or two at a time, for example, are now being broken up into shorter bursts and spread out over months. Second, I think we’ll have less one-way lecturing and more active and collaborative learning. We’re already seeing some L&D teams put more emphasis on learning through projects and with peers. And finally, there will be more technology. Virtual ILT already accounts for 12% of formal learning hours delivered at many companies. But we’re also seeing more ILT programs leveraging smartphones and tablets to improve the connections between instructors and learners in real-time, though feedback and audience polls.”
Todd Tauber, Skillsoft Blog, 14. Oktober 2014

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Der Mittelstand baut beim e-Learning auf Fertiglösungen

Posted on 07 October 2014 by jrobes

haufe_201410.jpgSo lautet der Titel dieser Befragung zum Status Quo und zukünftigen Nutzung von e-Learning in deutschen Unternehmen, die zum zweiten Mal vom MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und der Haufe Akademie durchgeführt wurde. 193 Experten haben teilgenommen, aufgeteilt nach KMUs und Großunternehmen; im Untertitel ist von einer repräsentativen Studie die Rede. Einige Ergebnisse: 66% der Großunternehmen und 55% der KMUs setzen bereits auf e-Learning. Dabei sind WBTs, Virtuelle Klassenräume, Wikis und Social Media die am häufigsten eingesetzten Lernformen und Tools. Weitere Rückmeldungen gab es u.a. zu den Stichworten “Themen des betrieblichen Lernens”, “Lern-Management-Systeme”, “Open-Content-Strategien” und Betriebsvereinbarungen.

Insgesamt eine gute Argumentationshilfe für alle, die ihren eigenen Kurs überprüfen oder andere davon überzeugen wollen. Bei einigen Ergebnissen fehlt, wie immer im Rahmen solcher Befragungen, das Nachfragen: So nutzen beispielsweise 47% der KMUs und 48% der Großunternehmen Social Media in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das sind erstaunlich viele, und hier wäre es natürlich interessant, von entsprechenden Beispielen zu hören. An späterer Stelle wird nach Open-Content-Strategien der Unternehmen gefragt. Hier wäre ich neugierig zu erfahren, wie das von den Befragten eigentlich gelesen wird. Und wo die Abgrenzung zu “Unsere Mitarbeiter nutzen das Internet, wenn sie lernen wollen” liegt.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und Haufe Akademie, Oktober 2014

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Training für Tausende

Posted on 01 October 2014 by jrobes

Der Titel dieses Artikels führt natürlich wieder einmal fast ein Eigenleben. Wie Journalisten es immer wieder schaffen, mit wenigen Worten eine Botschaft zu konterkarieren, an der sie oft lange gefeilt haben, ist fast schon bewundernswert. Wie auch immer, es geht um MOOCs und Unternehmen und in diesem Zusammenhang auch um das Projekt bei der Credit Suisse, bei dem ich Anfang des Jahres mitwirken durfte. Allerdings haben wir intern, vielleicht etwas weniger werbewirksam, doch lieber von Social Learning und Learning Communities gesprochen. Der folgende Abschnitt trifft es daher schon besser:

“Der Credit-Suisse-MOOC war dazu auf intensives Mitarbeiten und digitale Kooperation unter den Teilnehmern ausgelegt: Sechs Wochen lang erhielten die MOOC-Teilnehmer jeden Montag neues Lernmaterial für die Unterrichtswoche, mittwochs folgte ein live übertragenes Interview mit einem Experten, bei dem die Teilnehmer Fragen in einem Chat stellen konnten. Fünf Koordinatoren betreuten die Kursteilnehmer, leiteten Diskussionen in Online-Foren, gaben Hilfestellung, wenn Probleme aufkamen. Pro Woche gab es zwei Aufgaben, die die Credit-Suisse-Mitarbeiter im Team lösen mussten. «Wir haben erstmals über 100 Angestellte in ­einem Online-Learning-Kurs virtuell vernetzt», sagt Managerin Gori.”
Marvin Miltz, Handelszeitung, 29. September 2014

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Is the ADDIE model appropriate for teaching in a digital age?

Posted on 11 September 2014 by jrobes

ADDIE ist ein beliebtes, weit verbreitetes Modell, um die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, vor allem von E-Learning oder Multimedia, zu strukturieren. Es teilt die Entwicklung in fünf Phasen auf: Analyse, Design, Develop, Implement, Evaluate. In dieser Hinsicht ist es ein einfaches Management-Werkzeug, das die arbeitsteilige Zusammenarbeit von Experten unterstützt und die gewünschte Qualität eines Bildungsangebots gewährleisten soll. Wer mehr über ADDIE erfahren will, sollte der interaktiven Infografik (s. unten) folgen, die Tony Bates hier verlinkt.

Natürlich steht im Zeichen des digitalen, vernetzten Lernens auch ADDIE auf dem Prüfstand. Zu unflexibel, zu linear, zu fokussiert auf die Entwicklung von Lerninhalten (und weniger auf die Durchführung von Lernprozessen und die Unterstützung von Lehrenden und Lernenden). “Leaving ADDIE for SAM”, heißt es deshalb zum Beispiel. Auch Tony Bates tendiert in diese Richtung.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 9. September 2014

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Are Courses Outdated? MIT Considers Offering ‘Modules’ Instead

Posted on 14 August 2014 by jrobes

Aufhänger dieses Artikels ist ein Report des Massachusetts Institute of Technology (MIT), ein umfassendes Strategie-Papier (“Institute-wide Task Force on the Future of MIT Education”, Juli 2014) Kernstücks des Reports sind 16 Empfehlungen, und es nicht so ganz klar, warum hier gerade der Punkt “Modularisierung” herausgegriffen wurde. Vielleicht weil gerade alle davon reden? Aber der Autor geht noch einen Schritt weiter und fragt: “Could a modular approach work for in-person courses?” Vielleicht sind wir jetzt schon so weit, dass das Online-Lernen den Takt vorgibt, dem Präsenzveranstaltungen folgen.
Jeffrey R. Young, The Chronicle of Higher Education/ Wired Campus Blog, 5. August 2014

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Google Classroom and the Teaching Machine

Posted on 13 August 2014 by jrobes

Was ist Google-Classroom? Im Netz lesen wir: “Classroom wurde in enger Zusammenarbeit mit Google Apps for Education-Pädagogen entwickelt, die wissen, worauf es ankommt. Das Ergebnis: ein Tool, das Lehrern Zeit spart, die Unterrichtsplanung vereinfacht und die Kommunikation mit Kursteilnehmern erleichtert.” Zeit sparen. Hausaufgaben und Tests online. Audrey Watters blättert zurück ins Jahr 1924, um Sidney Pressey und seine Teaching Machine zu finden (mit Abbildung!). Die gleiche Werbung, die gleichen Argumente. Ihre Schlussfolgerung:

“It’s important to remember here - and looking too at the Google Classroom launch with a grading scale based on 100 points (a grading scale that is not “natural,” that has a history) - that technology does not simply work in the service of supporting educational practices. Technology shapes, limits, steers those practices, and then - and this is key - even when the technology changes, those practices endure. They become “hard coded.” They become part of the infrastructure.

So for all those excited today to get their hands on the “new” Google Classroom: recognize that you’re actually adopting some very very old technologies.”
Audrey Watters, Hack Education, 12. August 2014

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What Business Schools Don’t Get About MOOCs

Posted on 12 August 2014 by jrobes

Die Frage ist durchaus interessant: Wie sollen sich Business Schools als etablierte und finanzkräftige Institutionen gegenüber einem Trend wie MOOCs verhalten? Fast alle haben bis heute reagiert, aber die meisten setzen auf Initiativen und Projekte, die ihr Kerngeschäft nicht berühren. Falsch, sagt der Autor, und verweist auf Erfahrungen anderer Branchen.

“The advantages of MOOCs and, more broadly, online technology as a delivery channel, are real. Rather than simply tacking on complementary online offerings, business schools need to experiment with their core. They must create strong linkages between new digital initiatives and the rest of the institution through mechanisms such as cross-staffing, multiple points of contact, and unification of reporting and decision structures. And these mechanisms need to be invented now, before the way forward is clear.”
Pankaj Ghemawat, HBR Blog Network, 11. August 2014

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Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken

Posted on 11 August 2014 by jrobes

gmw_201408.jpgVom 1. bis 4. September 2014 findet an der PH Zürich die 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (#GMW14) statt. Wer wie ich nicht in Zürich sein wird, kann sich mit Hilfe des Tagungsbandes (663 Seiten!) einen Überblick verschaffen. Natürlich hat der Herausgeber den Elfmeter (”Lernräume”) verwandelt und Kapitelüberschriften entworfen, in denen u.a. von “Freiräumen”, “Kursräumen”, “Spielräumen”, “Arbeitsräumen”, “Raumwechseln” und “Raumgestaltungen” die Rede ist. Es sind aber nur sehr lose Klammern, die die Arbeiten zusammenhalten, was ein Blick auf das Kapitel “Kursräume: Massive Open Online Courses” und das Unterkapitel “Spezifische Perspektiven auf Videos” zeigt. Und inhaltlich hätte ich mir gerade hier etwas mehr Substanz oder Kreativität versprochen.

“Die Beiträge des Sammelbandes diskutieren das Thema „Lernräume“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Fokus stehen beispielsweise die Heterogenität der Lernenden und ihre persönlichen Lernumgebungen, die Gestaltung von Lernräumen durch Lehrpersonen, unkonventionelle Lernräume wie Konferenzen oder Massive Open Online Courses (MOOCs) und verschiedene Sichtweisen auf diverse Lernplattformen.”
Klaus Rummler (Hrsg.), Medien in der Wissenschaft, Band 67, Waxmann: Münster 2014 

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Klausuren am Computer: Durch die Prüfung klicken

Posted on 05 August 2014 by jrobes

Ich verlinke diesen Artikel mit einem Augenzwinkern. Es geht um die “Zukunft der Universitätsprüfung”, die in Mainz offensichtlich schon begonnen hat. Seit zehn Jahren werden dort Prüfungen am Computer geschrieben. Derzeit sind es ca. 18.000 Klausuren im Semester, das entspricht etwa 25 Prozent aller schriftlichen Prüfungen. 14 Fragetypen stehen zur Verfügung. Die meisten schwärmen. An den letzten offenen Fragen wird gearbeitet.

“Um die elektronischen Prüfungen noch sicherer zu machen, plant das Zentrum für Datenverarbeitung Notebooks mit Blickschutzfiltern auszustatten. Das sind Kunststoffscheiben, die vor den Laptop-Monitor geklemmt werden und den Blickwinkel einschränken. Wer von der Seite auf die Lösungen seines Nachbarn schielt, erkennt nichts. Und die Software lässt sich so programmieren, dass jeder die Fragen in einer anderen Reihenfolge vorgelegt bekommt. Aber kann man wirklich die absolut schummelfreie Klausur schaffen?”
bildungsklick, 31. Juli 2014

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Der Wertbeitrag von e-Learning

Posted on 04 August 2014 by jrobes

Der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) ist auf dem besten Weg, eine “lernende Organisation” zu werden, meint Frank Vohle (Ghostthinker) und zählt einige Projekte auf, die er in den letzten Jahren begleiten durfte. Und doch tut man sich dort schwer, diese Projekte und die mit ihnen verbundenen Anstöße und Veränderungen einzuordnen. Betriebswirtschaftlich ist es halt schwer zu fassen. Also helfen nur der Blick über den Tellerrand (Wissensbilanzen!?), ein ganzheitlicher Ansatz (Wissensmanagement) sowie der Change als Daueraufgabe.
Frank Vohle, Spurensuche, 3. August 2014

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The New American University: Massive, Online, And Corporate-Backed

Posted on 24 July 2014 by jrobes

Eine richtig spannende Geschichte wird hier erzählt, die sehr anschaulich verdeutlicht, warum der Hype um Massive Open Online Courses nur in den USA entstehen konnte. Es geht um eine öffentliche Universität, die Arizona State University (ASU), die vor vier Jahren entschied, dass eine bzw. ihre Zukunft nur in Online-Kursen liegen könne. Also hat man auf Partnerschaften gesetzt, zuerst mit Pearson, dem Medienkonzern, dann mit Starbucks, der Kaffeehaus-Kette, und nebenbei mit Knewton, der “adaptive learning company”. Die Pläne sind ehrgeizig, denn man will dorthin, wo der schwächelnde “for-profit”-Riese im Online-Lernen, die University of Phoenix, heute ist. Kritiker merken leise an, “it’s a product that’s essentially untested”.

“Public universities, experts say, are positioned to succeed in the online sphere because they have clout and name recognition that MOOCs and for-profits like Phoenix and Corinthian can’t match. MOOCs have been unsuccessful, in part because the certificates earned had little currency with employers or established universities …”
Molly Hensley-Clancy, BuzzFeed, 21. Juli 2014

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The History of “Personalization” and Teaching Machines

Posted on 22 July 2014 by jrobes

“Personalized Learning” oder auch “Personalisierung” des Lernens ist ein Stichwort aus der aktuellen Debatte um das Online-Lernen. Jörg Dräger hat es in den Ring geworfen, und auch Roland Berger fand Gefallen. Dabei, und darauf weist Audrey Watters hin, ist die Personalisierung ein Argument, dass untrennbar mit der Entwicklung und Einführung von Bildungstechnologien verbunden ist. Also “teaching machines”. “Personalisierung” bedeutet also nicht “persönlich”, wie z.B. in “Persönliche Lernumgebung”. Wenn man kurze Formeln liebt, könnte man auch sagen: “Personalisierung = Algorithmen” und “persönlich = Kompetenzen”.

“The “science” behind teaching machines (both the cognitive science and the computer science) might have changed over the course of the last few decades. But we still are faced with a powerful ideology that views students as objects to be manufactured by education - and thanks to “personalization” via teaching machines, at different and hopefully more efficient speeds.”
Audrey Watters, Hack Education, 2. Juli 2014

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Peer Assessment for Massive Open Online Courses (MOOCs)

Posted on 15 July 2014 by jrobes

Ein interessanter Artikel, der mit einem zentralen Problem einsteigt: Ideale Lernprozesse bilden einen “teach-learn-assess cycle” ab, der in MOOCs durch die große Zahl der Teilnehmer an seine Grenzen stößt. Kein Lehrender kann Hunderten oder Tausenden Lernern individuelles Feedback geben. Formen des Peer-Assessments sollen diese Lücke schließen. Doch wie glaubwürdig sind die Resultate dieses Ansatzes? Hier setzt der Autor an und stellt verschiedene Versuche vor, das “Glaubwürdigkeitsproblem” des Peer Assessments zu lösen. Doch je mehr Unsicherheitsfaktoren man entdeckt, umso komplexer werden die Lösungen.

“If MOOCs are to be a complete educational experience, and not just a free multimedia version of traditional textbooks, the key seems to be whether there is a viable and scalable built-in formative assessment and feedback process. Among the various options available, peer assessment is the most widely applicable method to date. In spite of the many studies showing the efficacy of peer assessment in promoting learning, skepticism remains as to whether peer assessment results can be trusted.”
Hoi K. Suen, International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 15, Nr. 3 (2014)

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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At a Tipping Point: Education, Learning and Libraries

Posted on 01 July 2014 by jrobes

oclc_201407.jpgDas Online Computer Library Center (OCLC), ein weltweit tätiger Dienstleister für Bibliotheken aller Art, verschickt eigentlich immer die gleiche Nachricht, aber in unterschiedlichen Verpackungen. Die Nachricht: Das Internet verändert unsere Nutzungsgewohnheiten radikal und Bibliotheken als Orte, die Informationsservices bieten, sind davon unmittelbar betroffen. In diesem sehr schönen, sehr lesefreundlichen Report (118 Seiten) wird aufgezeigt, dass Bildung an einen “tipping point” (Malcolm Gladwell) gelangt ist. Die breite Akzeptanz des Online-Lernens und die Wellen, die MOOCs schlagen, sprechen eine klare Sprache, so die OCLC-Autoren. Bibliotheken haben einen guten Brand, der aber immer noch an Bücher gekoppelt ist. Das muss sich ändern. Leider ist der Report auch sehr zahlengetrieben und die Fotos weichgespült, aber ein Blick lohnt sich.
Online Computer Library Center (OCLC), 25. Juni 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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