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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

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Was E-Learning mit offener Bildung zu tun hat

Posted on 11 May 2015 by jrobes

Von E-Learning zu MOOCs. Martin Ebner spannt diesen Bogen, um schnell auf die Erfahrungen zu sprechen zu kommen, die er mit den Online-Kursen auf iMooX, der österreichischen MOOC-Plattform, sammeln konnte. Diese hat er in drei Thesen zusammengefasst:

1. Offene Bildung ist die Annäherung der Universität an Unternehmen …
2. Offene Bildung ist globale Bildung …
3. Offene Bildung fördert lebenslanges Lernen …

Aber offene Bildung, so Martin Ebner, ist kein Selbstläufer: “Eines der größten Probleme bei den offenen Bildungsangeboten ist derzeit, dass Lernende über die Kompetenz des selbstgesteuerten Lernens verfügen müssen. Hochschulabgänger bringen diese Fähigkeiten meist mit, wodurch sich wohl auch die hohe Akademikerquote in solchen Kursen erklärt. Hier sieht die TU Graz dringenden Nachholbedarf in unserem Bildungswesen. Selbstgesteuertes Lernen gehört möglichst frühzeitig trainiert und angelernt.”
Martin Ebner, personal manager, 3/2015, S.18-20 (via Scribd)

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Editorial: E-Learning-Strategien für die Hochschullehre

Posted on 08 May 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) beschäftigt sich mit “E-Learning-Strategien für die Hochschullehre”. Das mag den einen oder anderen, der die erste Welle von Strategie-Dokumenten noch in Erinnerung hat, überraschen. Aber, so die Herausgeber dieser Ausgabe, das Thema hat sich rasant weiterentwickelt, und die Diskussion, die vor zehn Jahren noch um E-Learning und Learning Management Systeme kreiste, sieht sich heute mit Mobile Learning, OER und MOOCs konfrontiert. Und die nächsten Entwicklungen stehen schon vor der Tür.

Da die zehn Artikel von verschiedenen AutorInnen als Tagungsbeiträge (hier der Link zur Tagung) eingereicht wurden, repräsentieren sie ein Spektrum an Antworten: von der “mikrodidaktischen Veränderungsstrategie” (da schmunzelt der Sprachliebhaber!) bis zur “großen” Frage, ob nicht heute eine Digitalisierungs-Strategie notwendig ist, wo gestern noch eine E-Learning-Strategie reichte.

“Mit anderen Worten, die Zeit des Experimentierens ist vorbei, es braucht eine klare strategische Ausrichtung und Positionierung der Hochschule mit einer entsprechenden Budgetierung, um den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn eines scheint klar: Die Studierenden von morgen werden dies einfordern.”
Sabine Seufert, Martin Ebner, Michael Kopp und Bettina Schlass, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg. 10, Nr. 2 (Mai 2015) 

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How do you promote e-learning?

Posted on 07 May 2015 by jrobes

Die Frage mag 2015 etwas überraschen, aber die Uhren schlagen halt nicht überall gleich. Gráinne Conole steht in ihrer neuen Rolle an der Bath Spa University jedenfalls vor der Aufgabe, “to promote the use of technology for learning, teaching and research”. Und hat zehn Aktivitäten zusammengestellt, die sie hier mit uns teilt.
Gráinne Conole, e4innovation.com, 6. Mai 2015

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Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Posted on 04 May 2015 by jrobes

Die “Lernendenzentrierung” steht im Konzept der Hamburg Open Online University. Doch was heißt das genau? Heiko Witt, eLearning-Beauftragter der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Uni Hamburg, versucht, es dem “gemeinen Nicht-Didaktiker” zu erklären. In elf Kategorien und Fragestellungen, die sich an Vorarbeiten des Darmstädter “E-Learning-Labels” (Julia Sonnberger) orientieren und von “1. Bereitstellung und Klärung von Lehr-/Lernvoraussetzungen” bis “11. Neustrukturierung von Lehrinhalten” reichen. Nützlich, nicht nur für die HOOU.
Heiko Witt, Universität Hamburg, eLearning-Blog der WiSo-Fakultät, 23. April 2015

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Wie eine Bildungshitparade

Posted on 29 April 2015 by jrobes

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

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Video and Online Learning: Critical Reflections and Findings from the Field

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Nicht nur in Massive Open Online Courses (MOOCs), aber hier ganz besonders, ist Video das zentrale Medium der Inhaltsvermittlung. Und wird als solches kaum noch hinterfragt! Also haben sich die Autoren aufgemacht, verschiedene Online-Plattformen und -Kurse einmal näher zu betrachten, die eingesetzten Videoformate zu untersuchen und Hintergrund-Interviews mit Experten zu führen. Abschließend halten sie fest:

“Video is by far the most common content format for online learning, even though very little is known about its effectiveness as a pedagogical tool. … To this point, we offer three main recommendations that will help optimize the use of video in an online learning context, and also go a long way towards reducing costs.
- First, think carefully about whether video is the most appropriate medium for accomplishing your learning goals.
- Second, if you use video, make sure to take advantage of its strengths as a medium, and make a deliberate design choice about what video production style(s) to use.
- Third, consider producing online learning video using lightweight or DIY production tools and techniques, emphasizing media literacy.”

Der Report liefert eine Reihe interessanter Informationen zur Produktion, zur Qualität und zur Effektivität von Video als Lernmedium. Er erinnert auch an das Potenzial von Live-Sessions, das heute nur in wenigen Online-Kursen eingesetzt wird (”Live Video can help to foster social learning”). Und im Anhang findet sich eine nützliche Übersicht über 18 Videoformate!
Anna Hansch u.a., Alexander von Humboldt Institute for Internet & Society Discussion Paper Series, 13. März 2015 (via SSRN)

Nachtrag (04.04.2015): Andreas Wittke (Oncampus, Lübeck) hat mich auf diese Diskussion auf Google+ aufmerksam gemacht, die sich im Anschluss an diesen Beitrag entwickelt hat.

humboldt_201503b.jpg

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Dynamik ja, Disruption nein. Prognosen zur E-Learning-Entwicklung in Deutschland Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 (Teil 2)

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Wenn ich es richtig sehe, haben die befragten Experten nur die eine offene Frage zur Zukunft des E-Learning im Jahr 2017 beantwortet, und die MMB-Autoren haben daraus 12 Seiten gebastelt. Liest man die Summary, hat man das Gefühl, als wäre E-Learning etwas, das noch vor uns liegt, das noch politische Anstrengungen braucht und Bildungsanbieter, die den Finger am Puls der Zeit haben. Erst der letzte Punkt der Zusammenfassung hat mich etwas beruhigt:

“Für einige Experten zeichnet sich sogar eine Entwicklung ab, die den Terminus „E-Learning“ in naher Zukunft obsolet erscheinen lässt. Sie sehen eine Verschmelzung der Märkte des digitalen Lernens und des Präsenzunterrichts, die eine Unterscheidung dieser beiden „Welten“ überflüssig macht.”
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2015 (pdf)

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E- war einmal

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Brauchen wir den Begriff E-Learning noch, fragt Thomas Czerwionka (TU Braunschweig)? Oder wird hier krampfhaft versucht, etwas hervorzuheben, abzuheben, zu unterscheiden, das längst ein selbstverständlicher Baustein jeder Lernumgebung und jedes Lernprozesses geworden ist? Der Autor hat mit jedem Satz Recht.

“Kurzum: Für mein Empfinden hat der Begriff „E-Learning” aus didaktischer Perspektive seine Daseinsberechtigung verloren. Zum einen ist er nicht mehr zeitgemäß, zum anderen steht er einer sachlich-konstruktiven Auseinandersetzung mit den Potenzialen digitaler Medien im Lehren und Lernen eher im Wege als dass er sie fördert.”
Thomas Czerwionka, olivertacke.de, 3. März 2015

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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Ulf-Daniel Ehlers: Digitale Hochschulen und die Illusion des Contents

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Auch wer nicht an einer Hochschule lehrt oder lernt, kann hier etwas mitnehmen. Das fängt bereits mit dem Einstieg an, den Ulf-Daniel Ehlers (Vizepräsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg) wählt: “Das Schlagwort E-Learning fungiert wie ein Brennglas. Man erkennt auf einmal die eigenen didaktischen blinden Flecken.” Weil man halt bestimmte Dinge in der Lehre schon immer so gemacht hat. Ein anderes Thema ist die Frage, ob Lehre und Zertifizierung unbedingt zusammengehören und ob nicht zukünftig ein Patchwork-Studium die Regel sein wird.
Stifterverband, YouTube, 9. März 2015

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The log-on degree

Posted on 16 March 2015 by jrobes

Die Fakten sind bekannt: “Each new graduate in America is now about $40,000 in debt.” Es braucht also Alternativen zum teuren Campus-Studium. MOOCs können eine sein. Oder das Blended Learning-Konzept der Arizona State University (ASU), das in diesem Artikel ausführlicher vorgestellt wird. Oder SPOCs, Small Private Online Courses. Hier mischt auch Harvard mit. Doch ob MOOCs, Blended Learning oder SPOCs: Es geht zwar um Online-Kurse, aber auch um Geschäftsmodelle. Der Kuchen soll ja nicht kleiner werden. Also ein Verdrängungswettbewerb. Oder neue Zielgruppen.
The Economist, 14. März 2015

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Education Technology and Skinner’s Box

Posted on 10 February 2015 by jrobes

B.F. Skinner. Teaching Machines. Behaviorism. Audrey Watters führt uns in die 1950/ 1960er Jahre, als Skinner an vielen Stellen offene Ohren und Geldbörsen für seine Ideen und Experimente fand. Bis Noam Chomsky den “The Case Against B. F. Skinner” schrieb. Sie schließt:

“But that’s not to say that the influence of Skinner and behaviorism are gone. Far from it. Behaviorism has persisted - although often unnamed and un-theorized - in much of the technology industry, as well as in education technology - in Turing machines not simply in teaching machines.”
Audrey Watters, Hack Education, 10. Februar 2015

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Grade Level: Tracking Online Education in the United States

Posted on 06 February 2015 by jrobes

babson_201502.jpgDie Babson Survey Research Group hat zum zwölften Mal ihren jährlichen Bericht zum Stand des Online-Lernens in den USA veröffentlicht. Das ist, bei allen Unschärfen in der Sache, etwas, das es hierzulande nicht gibt, und von daher schon einen Blick wert. Die Herausgeber selbst nennen es bescheiden “the leading barometer of online learning in the United States”. Es gibt neben der Studie auch eine Infografik und einige Fragezeichen, die die Datenquelle und das kontinuierliche Wachstum des Online-Lernens betreffen (s. Phil Hill, “Babson Study of Online Learning Released”). Hier einige Ergebnisse der Studie:

“- The year-to-year 3.7% increase in the number of distance education students is the lowest recorded over the 13 years of this report series.
- The proportion of chief academic leaders reporting online learning is critical to their long-term strategy reached a new high of 70.8%.
- Only 28.0% of academic leaders say that their faculty accept the “value and legitimacy of online education.”
- The adoption of MOOCs (Massive Open Online Course) is reaching a plateau, only 8.0% of higher education institutions currently offer one, another 5.6% report MOOCs are in the planning stages.
- The proportion of academic leaders who believe that MOOCs represent a sustainable method for offering online courses dropped to 16.3%.”

Online Learning Consortium, 5. Februar 2015

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What does the term “blended learning” mean”? The results

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Der Begriff “Blended Learning” erlebt gerade wieder eine Renaissance. So überschreiben z.B. die britischen E-Learning-Experten von Kineo ihren aktuellen Newsletter mit den Worten “2015: The Year of the Blend That Works”. Der Begriff hält sich so hartnäckig, weil er für die Integration neuer Online-Formate in klassische Bildungscurricula steht und für alle die mit diesem Change verbundenen Fragen und Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist fast jede Veränderung ein “Blend”, und das war sicher auch der Anlass für Jane Hart, noch einmal nachzufragen. Drei Definitionen des Begriffs “Blended Learning” bot sie zur Auswahl an. 750 Leser antworteten. Und stimmten mehrheitlich nicht für die Übersetzung, die Jane Hart (und auch mir) am sympathischsten ist.

“A: A training programme containing a mix of face-to-face-and e-learning: 49%
B: A training activity containing a range of formats and media: 21%
C: A strategic L&D approach to supporting a wide range of learning initiatives: 23%
D: Other: 7%”

Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 25. Januar 2015

Nachtrag (30.01.): Der Besuch von Jane Hart war übrigens auch einer der Höhepunkte auf der diesjährigen LEARNTEC. Hier die Slides ihres Vortrags über “Learning in the Modern Workplace”. Übrigens ganz ohne “Blended Learning”.

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Context Is King: Why Today’s MOOCs Don’t Meet Corporate Needs

Posted on 14 January 2015 by jrobes

Was die Autoren sagen: Wenn Unternehmen dezentraler, durchlässiger und vernetzter werden, wenn Mitarbeiter selbständiger, teamorientierter und flexibler arbeiten sollen, dann muss die Weiterbildung dieser Entwicklung folgen. Die MOOCs der großen Plattform-Anbieter, also die xMOOCs, sind von daher keine Innovation: sie “still rely on an expert presenting information, with limited opportunities for students to engage”. Die ersten MOOCs dagegen “aimed to make online learning mimic the way people actually learn and solve problems, via collaboration and social interaction”.

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt den halben Artikel zitiere: “To foster not only the content knowledge of employees, but also the social skills they require to succeed, businesses cannot rely on either lecture-format courses or their digital cousin, the MOOC. We need to return to the MOOC as originally envisioned: social learning. [Hervorhebung von mir, J.R.] Best-in-class corporate education creates a place where colleagues can connect, form networks, and share ideas. It is increasingly important to engage learners socially, because they stand to learn as much from each other as from formal instruction. This does not require forgoing the best-in-class lectures, but rather re-packaging them as part of a broader pedagogical strategy that includes social learning as a core part of the student experience.”
Alan Todd und George Siemens, Wired, 14. Januar 2015

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The sixth, annual, top ten e-learning movers and shakers

Posted on 13 January 2015 by jrobes

Bob Little Press wirft jedes Jahr diese Top-Ten-Listen in die Runde. Eigentlich sind es mehrere Listen, denn es gibt sie auch für Nordamerika, Europa usw. “The most influential people in the corporate e-learning sector”. Name-dropping pur. Aber die Listen haben auch eine nützliche Seite. Denn (fast) alle Experten sind verlinkt, schreiben, bloggen, sind in der Regel auch in den sozialen Netzwerken präsent (das war eines der Auswahlkriterien), so dass man ihnen bequem “folgen” kann. By the way, Jane Hart (#2 UK) kann man bereits in einigen Tagen auf der LEARNTEC in Karlruhe treffen.

Hier ein Ausschnitt der “World List”:

  1. “Craig Weiss - an e-learning analyst, expert, author, speaker and thought leader who is CEO of E-Learning 24/7. (Position last year: 2)
  2. Elliott Masie - head of The MASIE Center, a New York think-tank focused on how organisations can support learning and knowledge within the workforce. (Position last year: 1)
  3. Christopher Pappas - Greece-based founder and CEO of the eLearning Industry’s Network elearningindustry.com (Position last year: 8 )
  4. Tom Kuhlmann - one of the world’s best known e-learning designers. (Position last year: 3)
  5. Laura Overton - a speaker; member of ELIG, and managing director of Towards Maturity, a not-for-profit company that provides research and online resources to help organisations deliver effective learning interventions at work”

Bob Little Press, training press releases, 2. Januar 2015

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2014 Reflections on Gamification for Learning

Posted on 08 January 2015 by jrobes

“The year 2014 was a fantastic year for gamification with lots of companies engaging in gamified solutions …” So steigt Gamification-Experte Karl Kapp in seinen Jahresrückblick ein. Aber dann nimmt er uns doch noch ins Kleingedruckte mit:

- dass nämlich Games und Gamification nach wie vor gerne verwechselt werden (und eine kurze Verständnisklärung immer sinnvoll ist);
- dass sich Gamification weiter verbreitet, aber doch nicht in dem Tempo, das manche Analysten prognostiziert haben;
- dass es bei Gamification nicht primär um “fun”, sondern um “engagement, immersion and emotional effort” geht.

Doch: “The critics argue that there is no research that “fun” leads to an increase in learning. Well guess what, there is no research that “boring” leads to an increase in learning either. So given a choice with two equally non-compelling bodies of research, I pick fun!”
Karl Kapp, Kapp Notes, 5. Januar 2015

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That was the year that was for online learning: thank you and goodbye, 2014

Posted on 19 December 2014 by jrobes

Tony Bates wertet seine Aktivitäten sowie die Interessen seiner Leser aus. Interessant sind vor allem seine “main takeaways from 2014″, in denen ich viele Überschneidungen mit meinen eigenen Erfahrungen des laufenden Jahres sehe:
“1. Blended/hybrid learning is the future for campus-based universities. …
2. We are demanding too much of faculty. Not only must they be subject experts and top researchers, they must also now be experts in teaching methods and learning technologies. …
3. Expect a continued rough ride for open educational resources in 2015. …
4. Cost remains a major challenge for the post-secondary education system. …”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 19. Dezember 2014

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Using time and space in online learning

Posted on 17 December 2014 by jrobes

Wenn wir Lernaktivitäten planen, bilden Zeit und Raum wichtige Koordinaten. Tony Bates spielt hier die Vorteile durch, die wir aus medienpädagogischer Sicht mit den Optionen “live”/ “recorded” sowie “synchronous”/ “asynchronous” verbinden. Dann kommt noch das Internet hinzu, dass die Infrastruktur für fast alle Technologien und Formate bildet, die wir mit den genannten Attributen verbinden. Eine kurze Systematik, die uns allerdings noch keine abschließenden Entscheidungskriterien an die Hand gibt.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 16. Dezember 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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