Obwohl “Serious Games” ja ein Schwerpunktthema auf der diesjährigen LEARNTEC ist, bin ich nicht sicher, ob der Begriff “gamification” dort fallen wird. “Gamification”, so können wir bereits in Wikipedia nachlesen, meint “die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremden Systemen” - wie z.B. dem Lernen. Das hat erst einmal nichts mit “games” oder “game-based learning” zu tun. Der Autor, Mitglied des Berater-Teams der Brandon Hall-Group, möchte auch lieber von “gaming mechanics” sprechen und erinnert daran, dass zuerst das Lernangebot “passen” muss, bevor man daran geht, spieltypische Elemente zu integrieren. Okay. Scot Lake, Blog, 23. Januar 2012
Bis heute gibt es kaum Begegnungen zwischen den “Open”-Aktivitäten im Bildungsbereich und der privaten Bildungsindustrie. Open Educational Resources, Open Content und Open Courses sind eine Community für sich, in die einzig Hochschulen und staatliche Organisationen einmal Ausflüge unternehmen. Doch die Zahl der Initiativen wächst und einige von ihnen, wie z.B. MIT’s OpenCourseWare-Projekt, die Khan Academy oder Stanford’s Open Course über “Künstliche Intelligenz”, schaffen es sogar in die Massenmedien. Es scheint sich also etwas zu bewegen, so viel, dass es nach einer Positionsbestimmung verlangt. Also hat die “European Learning Industry Group” (ELIG) für ihre Mitglieder einmal das Feld ausgelotet. Dabei dient vor allem der Bereich der Open Source Software als eine wichtige Orientierungshilfe. Der Appendix umfasst zudem eine Liste mit über 20 “good examples of open educational resources”. Die Empfehlung: Aufeinander zu bewegen.
“The disconnect between the OE community and commercial learning industry is a barrier to OE’s maturity
From the findings of the ELIG survey we would argue that finding a value creating business model, which will drive OE into a new level of maturity, cannot be achieved by the community who have driven OE forward to date on its own. They simply do not have the resources to take OE to the next level. OE cannot develop without a real engagement from the remainder of the learning industry, which includes the commercial sector. On the other hand, the commercial learning industry cannot afford to ignore the force of OE which is so strongly aligned to people’s preferences for learning styles in today’s world.” European Learning Industry Group (ELIG), 2011 (pdf)
Martin Ebner mit einer kurzen, akademischen Fingerübung: Er beginnt mit einigen Definitionen des Begriffs, sucht den gemeinsamen Nenner, findet das Internet, grenzt noch die Medienpädagogik ab und möchte lieber von “technology enhanced learning” sprechen. In 5:14 Minuten. Wer etwas mehr Zeit investieren will, geht zur schriftlichen L3T-Grundlage. Martin Ebner, YouTube, 8. Januar 2012
Game-based Learning wird ja seit Jahren diskutiert, nun kommt also “Gamification”. Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass uns dieses Stchwort noch eine Weile beschäftigen wird. Doch noch geht es darum, eine gemeinsame Sprache zu finden. Hier bietet uns Karl Kapp folgende Starthilfe an: “Gamification is using game-based mechanics, aesthetics and game thinking to engage people, motivate action, promote learning, and solve problems.”
Die Beispiele, die er bringt, kommen allerdings etwas hausbacken daher: “story”, “feedback”, “freedom to fail and chance”, “levels”. Das mag daran liegen, dass er “points, rewards, or achievements” unbedingt vermeiden möchte, um nicht in das pädagogisch fragwürdige Fahrwasser von “incentives” zu geraten. Das führt aber auch dazu, dass viele Möglichkeiten, die sich heute aus der “Vernetzung in Echtzeit” ergeben, hier nicht erwähnt werden: sehen, was andere erreicht, ausgewählt, entschieden haben; Reihenfolgen und Rankings, die sich automatisch mit jedem Zugriff synchronisieren; Empfehlungen auf der Grundlage der Entscheidungen anderer, usw. Aber das Jahr ist ja noch jung. Karl Kapp, Learning Circuits Blog, 9. Januar 2012
Alex Reeve schreibt: “www.businesslink.gov.uk hired me to manage the design, development and delivery of their new online learning services for start-up businesses, which went live at the end of 2011.” Der Service heißt “My New Business”, will Start-Ups in UK mit allen Informationen unterstützen, die sie in den ersten Monaten benötigen, und stellt dafür über 200 Videos und Online-Tutorials bereit. Alex Reeve nennt es “one of the biggest government-backed online learning initiatives of the last 10 years”. In dieser Case Study stellt er einige Hintergrundinformationen über das Projekt und den Entwicklungsprozess zur Verfügung. Auf den ersten Blick setzt das Angebot stark auf kurze, bewegte und personalisierte Informationen, aber wenig auf Social Media. Gibt es eigentlich hierzulande etwas Vergleichbares? (via Stephen Downes) Alex Reeve, alexreeve.com, 5. Januar 2012
Hier noch etwas Name-Dropping, wie es vor einigen Tagen in einer meiner Inboxen gelandet ist. Die Urheber sind immerhin fair genug, die Subjektivität ihres Unterfangens nicht zu verschleiern. Es geht um “personalities who lead the corporate e-learning world”, aufgeteilt in eine World-/ Europe- und UK-Liste. Die globalen “Spitzenreiter” sind:
“1. Elliott Masie. Head of The MASIE Center, a Saratoga Springs, New York, think-tank focused on how organisations can support learning and knowledge within the workforce. (Position last year: 1)
2. Jay Cross. A writer, commentator and speaker who was a surprise omission in previous years and, thus, is a surprise inclusion in this year’s list. He was the first to coin the term ‘e-learning’ many years ago and continues to promote informal learning. (New entry for 2012)
3. Fabrizio Cardinali. CEO of eXact Learning Solutions’ North America and Australia operations, Senior Vice President of the company’s Global Business Development and Chair of the European Learning Industry Group (ELIG). (Position last year: 3)” Bob Little Press & PR, 3. Januar 2012 (via training press releases)
Ein Fundstück zum Wochenende, dessen Jahreszahl mich doch überrascht hat. Die Credit Suisse ist ein Kunde und Partner, mit dem wir seit vielen Jahren auf verschiedenen Feldern des Online-Lernens zusammenarbeiten dürfen. Dass hier konsequent nach neuen, innovativen Wegen gesucht wird, um Arbeits- und Lernprozesse besser miteinander zu verknüpfen, weiß ich aus erster Hand. Jetzt habe ich den Beleg, dass das schon immer so war.
Das hat selbst die Experten der American Society for Training & Development (ASTD) überrascht: 2010 wurde in US-Unternehmen weniger e-Learning eingesetzt als im Jahr zuvor. In der Zusammenfassung des jährlichen “State of the Industry”-Report liest sich das wie folgt: “In 2010, technology-based delivery declined overall for the consolidated group, from 36.3 percent in 2009 to 29.1 percent in 2010. … The 2010 decline in the total amount of content delivered via technology by organizations in the consolidated group is atypical of previous years’ results and is a trend that we do not expect to continue over time.“
Denn: Mobile Learning, so der ASTD, steht vor der Tür, und hat das Potenzial, “to revolutionize content delivery for L&D” (Learning & Development). Auch “social learning technologies” sind in der Warteschlange. Interessant ist dabei, dass bisher gerne auf wirtschaftlich unsichere Zeiten verwiesen wurde, um den Einsatz von e-Learning zu erklären. Jetzt heißt es: “As the economy and the employment situation stabilize, we expect a return to the growing use of technology to design, deliver, and manage L&D.”
Der “State of the Industry”-Report ist das weltweit umfassendste Zahlenwerk zur betrieblichen Weiterbildung. 400 Unternehmen und Organisationen wurden dieses Mal befragt. Der komplette Report ist nur Mitgliedern zugänglich. Hierzulande gibt es nichts Vergleichbares. Michael Green und Erin McGill, ASTD, November 2011
Dieser Report der englischen Non-Profit Organisation Towards Maturity mit dem schönen Titel “Boosting Business Agility” hebt sich deutlich von anderen Umfragen ab. Er erscheint in der fünften Auflage und untersucht umfassend “trends in the implementation and impact of learning technologies in the workplace”. Was ihn auszeichnet, ist u.a. Folgendes: zum einen werfen die Herausgeber einen differenzierten Blick auf e-Learning, unterscheiden zwischen verschiedenen Formen des technologie-unterstützten Lernens, gehen auf die Rahmenbedingungen ihres Einsatzes ein und widmen auch neuen Technologien wie Social Media mehrere Absätze; und zum anderen nutzen die Herausgeber ein selbst entwickeltes Kennzahlen-basiertes Instrument, um immer wieder zwischen Top- und Low-Performern auf diesem Gebiet zu unterscheiden.
Ich will nur einige interessante Aussagen dieses umfangreichen Reports (65 Seiten!) herausgreifen: So wird unter dem Titel “Evolving Content Strategies” auf die steigende Verbreitung von Video bzw. Video-Content hingewiesen und wie folgt begründet: “This growth may be fuelled by the fact that individuals are willing to accept lower production standards thanks to the growth in platforms such as Vimeo and You-Tube.” (S.27) Auch der Einsatz von “Live Online Learning” wird weiter wachsen, wenn man den Einschätzungen der befragten Unternehmen und Organisationen glaubt.
Auch Social Media sind, wie gesagt, ein Thema, Mobile Learning taucht auf und in einer Statistik wird sogar auf einen hohen Anteil von Unternehmen hingewiesen, die vom Einsatz von Open Educational Resources (!) berichten. Direkt dazu gehört aber auch die folgende Einschätzung: “In such a fast moving area, direct comparison with earlier years is difficult. However, we see that in almost every case, the predictions that were made in 2008 and 2010 over-estimate the actual adoption of new technologies. Most respondents expect new technologies to be adopted more quickly than is practicable.” (S.26) Towards Maturity, 11. November 2011
Tony Bates hat den jährlichen Sloan-Report über Online-Education in US (Allen, I. and Seaman, J.: Going the Distance: Online Education in the United States 2011, Wellesley MA: Babson Survey Research Group) gelesen und bewertet. Der Titel seines Beitrags weist bereits auf zwei Ergebnisse hin: Online Enrollments wachsen in US zwar immer noch stärker als alle Enrollments zusammengenommen, aber das Wachstum hat sich verlangsamt. Über die Gründe darf spekuliert werden (zusammen mit Tony Bates). Und Open Educational Resources (OER) sind offensichtlich ein Thema: “57% of academic leaders believe that OERs have value and less than five percent disagree (the rest are neutral). The proportion of for-profit institutions agreeing with this statement has shown a large increase over a two-year period (moving from 49.8% in 2009 to 72.4% in 2011.).” Tony Bates, e-learning and distant education RESOURCES, 9. November 2011
Ich bin vor einiger Zeit gebeten worden, nichts weniger als einen Überblicks-Artikel zum Thema „Software für die Personalarbeit“ zu schreiben. Für „Ruhm und Ehre“, versteht sich. Ich habe mich, wie immer, der Herausforderung gestellt, aber das Spielfeld deutlich eingegrenzt: Jetzt führe ich zuerst „enterprise 2.0“ ein, stelle einige entsprechende Projekte vor und frage, was das für e-Learning bedeutet. Was halt auf 8.600 Zeichen geht. Jochen Robes, personal manager, 6/2011, S. 58/59
Heute hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung wieder die Ergebnisse seiner jährlichen Branchenerhebung zur deutschen E-Learning-Wirtschaft veröffentlicht. Im vierten Jahr schon, und es sieht weiterhin gut aus: 37 Unternehmen haben Zahlen geliefert, dann wurde mutig auf einen Gesamtmarkt von 250 Unternehmen hochgerechnet (warum eigentlich 250 Unternehmen?) und heraus kam, dass 2010 ein Umsatz von 348 Millionen Euro erwirtschaftet wurde, was immer noch ein Plus von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmacht. Weitere Zahlen des Branchenmonitors betreffen den E-Learning-Arbeitsmarkt, die Verteilung des Umsatzes auf verschiedene Geschäftsfelder und natürlich das Firmenranking.
Auf die “Leerstellen” dieser Erhebung habe ich ja bereits in den letzten Jahren hingewiesen. Viele Player auf dem Markt fehlen. Und die Sache E-Learning hat sich längst “entgrenzt” und reicht heute von Social Media bis Mobile Apps, von Bildung bis Kommunikation und Marketing, von Social Learning bis Working Smarter. Nichtsdestotrotz gibt es die hier beschriebene E-Learning-Branche, und regelmäßige Lebenszeichen sind sinnvoll und notwendig. Nur, wie es die COMCAVE AG (8, 5 Mill. Euro Umsatz) wieder auf Platz 4 des Umsatz-Rankings geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Auf ihren Firmenseiten wird ein breites Lösungsspektrum beschrieben. E-Learning gehört nicht dazu. MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Branchenmonitor I/2011, 27. Oktober 2011 (pdf)
“Virtual classroom usage is therefore set to increase dramatically in the next 18 months”, heißt es am Ende dieser Studie, die einige Daten zum Einsatz von Live Online Learning Environments in UK zusammenträgt. Das umfasst hier die ganze Bandbreite - von Web Conferencing bis Virtual Classrooms. Informationen über Ziele und Einsatzgebiete, Erfolgsfaktoren und Barrieren werden ergänzt um Anmerkungen zu Cloud Computing, Virtual Worlds und Social Media. Zusammengefasst: 75 Prozent aller Unternehmen und Organisationen nutzen Live Online Learning in irgendeiner Form. Kein MOOC ohne Live Session. Was “nur” noch fehlt, ist aus meiner Sicht die nahtlose Integration dieser Tools und Systeme in unsere Arbeitsumgebung und -prozesse. Nur am Rande: Leider enthält die Studie keine Angaben über Tools und Anbieter. Towards Maturity/ Redtray, Oktober 2011
Cathy Moore, E-Learning-Expertin aus Australien und bekannte Bloggerin (”let’s save the world from boring elearning!”), wirbt hier für praktische und kurze Job-Hilfen, “job aids”, die den Lerner sofort in eine praxisnahe Aktivität ziehen, anstatt ihn zuerst mit Informationen und Regeln zu bombardieren. Doch aus meiner Sicht müsste der Ansatz weitergehen: Lerner sollten die Möglichkeit haben, die Job-Hilfen zu bewerten, zu kommentieren und weiterzuempfehlen, sie sollten Themen für weitere Hilfen vorschlagen können, sie sollten ein Toolkit aufrufen können, um selbst eine Job-Hilfe zu produzieren. Mehr “mini-scenarios 2.0″ bitte! Cathy Moore, Weblog, 12. Oktober 2011
Von der KnowTech in Bad Homburg bin ich gestern direkt zum Börsenplatz in Frankfurt, um vor dem Bildungsausschuss der dortigen IHK das Thema E-Learning zu präsentieren. Es sollte eine Mischung aus Marktbetrachtung und Ausblick werden, also der klassische Spagat, um eine breite bzw. heterogene Zuhörerschaft anzusprechen. Als Trends hatte ich die Stichworte “social learning”, “microlearning” (Videos), “mobile learning”, “game-based learning” und “cloud learning” mitgebracht, also Konzepte, die bereits “da” sind, die aber viele noch nicht oder selten mit dem klassischen Web-based Training verbinden. Die anschließende Diskussion war anregend und hat Spass gemacht, vor allem, weil ich nach langer Zeit wieder einmal gegen das Statement “mit dem Internet kann man nicht lernen” argumentieren durfte. Jochen Robes, Slideshare, 29. September 2011
“Wenn es Lehrbücher zu einem Begriff bzw. zu einem Arbeitsgebiet gibt”, schreibt Joachim Wedekind, “dann kann man sicher von seiner Etablierung sprechen.” Dem möchte ich nicht widersprechen. Joachim Wedekind gibt hier einen kurzen Überblick über einige Standardwerke. Einige sind gerade wieder neu aufgelegt worden und nicht überall steht explizit E-Learning drauf, aber immer ist es das zentrale Thema. Joachim Wedekind, konzeptblog, 22. September 2011
Ohne den letzten E-learning Market Update von Kineo wäre diese Studie an mir vorbei gegangen: Die HR Experten des britischen CIPD haben im Rahmen ihrer „2011 Learning and Talent Development“-Untersuchung auch wieder nach dem Stand von e-Learning gefragt, 601 Antworten erhalten und diese separat ausgewertet. Wie geht es also e-Learning in UK? Nun, es ist da und wird von 78% aller Organisationen eingesetzt. Der Anteil von e-Learning an allen Trainingsaktivitäten liegt zwar immer noch weit unter 50%, aber er wird weiter steigen, so die Einschätzung der Befragten.
Was die Einsatzfelder betrifft, steht Compliance (z.B. Gesundheit und Sicherheit, Hygiene, Datensicherheit) weit an der Spitze, gefolgt von Produkt- und IT Trainings. Und die „completion rates“ der Lerner sind immer noch Anlass zur Sorge. Im Rahmen der Studie wurde auch nach dem Einsatz neuer Medien und Web 2.0-Tools gefragt. Die Antworten - Online Virtual Learning Management Systems (23%), Virtual Classrooms (21%), Blended Learning-Programme (73%) - zeigen wieder einmal, dass es noch eine Weile dauern wird, bis Interviewer und Interviewte auch das informelle Lernen in Netzwerken abseits der Lernplattformen mit e-Learning verbinden. Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), 15. Juni 2011
“One of the “hot” buzz words these days in Learning circles is “Gamification”, schreibt Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter, und er hat Recht. Ich könnte täglich an dieser Stelle auf entsprechende Artikel, Konferenzen und Newsletter verlinken. Aber ich zitiere lieber zwei Absätze des Experten, die meinem (gebrochenen) Verhältnis zum Thema näher kommen:
“The idea, which on the surface is compelling, is to apply the elements of game theory and game design to a learning activity, like earning badges or getting virtual awards, in order to increase learner engagement and influence behavior.
While I have been a long-time fan and proponent of Serious Gaming for Learning - the application of game design to learning design - the world of “Gamification” is more heavily focused on game mechanics, where one would simply add “a game layer” and get results. For example, take a compliance eLearning course and add one or more of the following game mechanics: score ratings, leaderboards, virtual badges or even real gifts. …” Elliott Masie, Learning TRENDS, 6. September 2011
Jay Cross, der gerne als Erfinder des Begriffs “e-Learning” gehandelt wird (und solchen Einschätzungen bereitwillig zustimmt), erzählt in diesem Interview über seinen Werdegang, seine Begegnungen mit neuen Herausforderungen und neuen Formen des Lernens. Dabei fallen auch Sätze, die man sich gerne zur späteren Vertiefung ankreuzt:
“If people are going to learn on their own, you’ve got to give them time to talk. Conversation is the most important learning technology the world has ever seen. Conversations are the stem-cells of knowledge.”
“Informal learning and formal learning aren’t two different things. They are points on a continuum of all learning, and the degree of formality can be more or less.”
“People who regard themselves as just trainers are cutting themselves off from the future. More and more learning is migrating to social networks. Training folks who are not really taking advantage of networks are abdicating their responsibility for facilitating organizational learning.” Jay Cross, T+D magazine, September 2011 (via Jay Cross’s Learnstream)