Archive | e-learning

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Digitale Medien: Position

Posted on 27 July 2015 by jrobes

Auch wenn es in der aktuellen Ausgabe des InfoForums des f-bb (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung) vor allem um E-Learning 1.0 geht, kann man Einschätzung und Ausblick von Thomas Reglin teilen: “Digitale Medien sind im Alltag der beruflichen Bildung angekommen. … Bildungsanbieter werden sich künftig auch durch die Breite ihres eLearning-Portfolios zu profilieren haben.”
Thomas Reglin, InfoForum/ f-bb, Juli 2015 (pdf)

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Was ist gutes eLearning? Qualität in Lehr-/Lernszenarien mit digitalen Medien

Posted on 14 July 2015 by jrobes

elmagazin_201507.jpgWie kann man die Qualität in Lehr-/ Lernszenarien sicherstellen? Indem man die Einflussfaktoren auf das Lehren & Lernen mit digitalen Medien identifiziert, systematisiert und beschreibt. Als Hilfestellung, als Guidelines oder auch in Form eines “Qualitäts-Evaluationstools” (!) Die vorliegende Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins trägt Erfahrungsberichte zum Thema aus verschiedenen Teilen der deutschsprachigen Welt zusammen. Natürlich aus Darmstadt, wo man schon 2005/2006 ein E-Learning-Label einführte, aber auch aus Berlin, Oldenburg, Krems und Halle. Und natürlich enthält die Ausgabe auch Beiträge, die direkt oder indirekt auf das Projekt der Hamburg Open Online University verlinken.
Interdisziplinäre Zentrum für universitäres Lehren und Lernen, 9. Juli 2015

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Updated E-Learning Definitions

Posted on 13 July 2015 by jrobes

Hinter diesen Definitionen steht das Online Learning Consortium (OLC), eine Nonprofit-Organisation, die zusammen mit der Babson Survey Research Group (BSRG) einmal im Jahr den Stand des Online-Lernens im amerikanischen Hochschulwesen vermisst. Dafür braucht es natürlich Definitionen, die auf der Höhe der Zeit und halbwegs belastbar sind. Deshalb dieses Update. Es hat durch den gesetzten Rahmen natürlich Grenzen, derer sich die Autoren aber bewusst sind:

“… we are assuming that courses and programs defined below are instructor-led experiences, distinguishing them from self-learning modules, often seen for instance in some corporate training models. …

As e-learning matures, innovative new ways to teach and learn will continue to emerge. Recent examples are massive open online courses (MOOCs) and competency-based education. At this stage in their evolution, these innovations can be adequately described within the course and program definitions described above; MOOCs and competency-based courses can be understood as operating within one or more of the defined categories.”

Classroom Course - Synchronous Distributed Course - Web-Enhanced Course - Blended (also called Hybrid) Classroom Course - Blended (also called Hybrid) Online Course - Online Course - Flexible Mode Course.
John Sener, Online Learning Consortium, 7. Juli 2015

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MOOCs Emerge As Disruptors To Corporate Learning

Posted on 08 July 2015 by jrobes

Auch wenn mir die Wortwahl der Autorin an einigen Stellen etwas mächtig erscheint, so zeigt sie in diesem Beitrag sehr schön auf, dass MOOCs und Corporate Learning nicht auf unterschiedlichen Planeten agieren. Corporate Learning kann die durch MOOCs ausgelöste Bewegung nutzen, um neu zu definieren, was Online-Lernen heißt, um sich aktiv mit den Online-Ressourcen im Web auseinanderzusetzen oder um selbst MOOCs zu entwickeln. Oft sind es, so Jeanne Meister, die Bildungsexperten selbst, die zögern, diese Themen aufzunehmen. Hier die Ergebnisse der Umfrage im Original:

  • “Finding #1: MOOCs offer companies an innovative online learning design for employees plus the ability to externally offer MOOCs to attract potential new hires and new customers.
  • Finding #2: Companies want to go beyond creating MOOCs to also curate a wide range of open learning assets.
  • Finding #3: The top three barriers to experimenting with MOOCs inside companies include a lack of budget, technical and security issues and a lack of skills among corporate learning professionals to design MOOCs.
  • Finding #4: Top resistors to experimenting with the MOOC model were employees in the Corporate Learning Department.”

Abschließend hält Jeanne Meister treffend fest: “Moving forward, the real opportunity for integrating MOOCs into the organization is not simply to consider whether to create a Corporate MOOC or to curate MOOCs. Both are important goals, but the larger one is to use the MOOC movement as the impetus to re-think and re-imagine how your organization designs, develops and delivers learning. It’s time we give control for learning to our learners. After all, we trust them to do their jobs, we need to trust them to learn in a manner that suits them!”
Jeanne Meister, Forbes, 10. Juni 2015

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E-Learning an der Freien Universität Berlin

Posted on 03 July 2015 by jrobes

Hinter dem allgemeinen Titel verbirgt sich der Hinweis auf das Wiki “E-Learning an der Freien Universität Berlin: Einsatzformen und Werkzeuge”, das jetzt freigeschaltet wurde. Es bietet, heißt es in der Meldung, “eine umfassende Sammlung von E-Learning-Szenarien und Best-Practice-Beispielen, stellt verschiedene Werkzeuge vor und gibt Lehrenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.” Zwar werden Interessierte eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung des Wikis zu beteiligen. Einen Hinweis auf eine Creative Commons-Lizenz, die es erlauben würde, mit den Materialien weiterzuarbeiten, habe ich nicht gefunden.
Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freien Universität Berlin, Newsletter, Newsletter, 3. Juli 2015

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Interview: “Die Webinartechnik erleichtert unseren Berufsalltag”

Posted on 24 June 2015 by jrobes

Wer beim Online-Lernen nur noch an MOOCs denkt, mag diese Zeilen vielleicht lieber überspringen. Doch ich erinnere kurz an den letzten MMB-Trendmonitor. Dort stehen Virtuelle Klassenräume ganz oben auf der Liste, wenn es um Lernformen geht, die in den nächsten Jahren eine zentrale Bedeutung haben werden. Hier heißt es also “Webinartechnik”, und der Bereichsleiter Unternehmensentwicklung/Personal der VR Bank HessenLand eG in Alsfeld schildert sehr anschaulich, wie sie im Alltag einer Bank eingesetzt wird. Das reicht von der Projektarbeit bis zu Schulungen, berührt aber auch Fragen des Datenschutzes, der IT-Sicherheit, der Netzkapazitäten und schließt sogar einen “physischen Webinarraum” ein.
Interview mit Gerhard Ursprung, ADG-Newsletter Juni 2015

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Learning Networks, Not Teaching Machines

Posted on 11 June 2015 by jrobes

Eine typische Audrey Watters-Story, das Transkript ihres Vortrags auf der EDEN 2015-Konferenz. Dieses Mal spannt sie den Bogen etwas weiter, von den Bildungstechnologien zu den Netzwerken. Aber sie stellt die gleichen Fragen: nach der Geschichte, die sich in gleichen Mustern wiederholt, nach den Machtstrukturen, die hinter den Dingen stehen, und den Bildern, die sie transportieren. Was man “aushalten” muss, ist der amerikanische Blick auf EdTech. Besonders gefallen hat mir das folgende Zitat:

“I believe that the motion picture is destined to revolutionize our educational system and that in a few years it will supplant largely, if not entirely, the use of textbooks.” Thomas Edison hat’s gesagt. 1922.
Audrey Watters, Hack Education, 10. Juni 2015

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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

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Was E-Learning mit offener Bildung zu tun hat

Posted on 11 May 2015 by jrobes

Von E-Learning zu MOOCs. Martin Ebner spannt diesen Bogen, um schnell auf die Erfahrungen zu sprechen zu kommen, die er mit den Online-Kursen auf iMooX, der österreichischen MOOC-Plattform, sammeln konnte. Diese hat er in drei Thesen zusammengefasst:

1. Offene Bildung ist die Annäherung der Universität an Unternehmen …
2. Offene Bildung ist globale Bildung …
3. Offene Bildung fördert lebenslanges Lernen …

Aber offene Bildung, so Martin Ebner, ist kein Selbstläufer: “Eines der größten Probleme bei den offenen Bildungsangeboten ist derzeit, dass Lernende über die Kompetenz des selbstgesteuerten Lernens verfügen müssen. Hochschulabgänger bringen diese Fähigkeiten meist mit, wodurch sich wohl auch die hohe Akademikerquote in solchen Kursen erklärt. Hier sieht die TU Graz dringenden Nachholbedarf in unserem Bildungswesen. Selbstgesteuertes Lernen gehört möglichst frühzeitig trainiert und angelernt.”
Martin Ebner, personal manager, 3/2015, S.18-20 (via Scribd)

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Editorial: E-Learning-Strategien für die Hochschullehre

Posted on 08 May 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) beschäftigt sich mit “E-Learning-Strategien für die Hochschullehre”. Das mag den einen oder anderen, der die erste Welle von Strategie-Dokumenten noch in Erinnerung hat, überraschen. Aber, so die Herausgeber dieser Ausgabe, das Thema hat sich rasant weiterentwickelt, und die Diskussion, die vor zehn Jahren noch um E-Learning und Learning Management Systeme kreiste, sieht sich heute mit Mobile Learning, OER und MOOCs konfrontiert. Und die nächsten Entwicklungen stehen schon vor der Tür.

Da die zehn Artikel von verschiedenen AutorInnen als Tagungsbeiträge (hier der Link zur Tagung) eingereicht wurden, repräsentieren sie ein Spektrum an Antworten: von der “mikrodidaktischen Veränderungsstrategie” (da schmunzelt der Sprachliebhaber!) bis zur “großen” Frage, ob nicht heute eine Digitalisierungs-Strategie notwendig ist, wo gestern noch eine E-Learning-Strategie reichte.

“Mit anderen Worten, die Zeit des Experimentierens ist vorbei, es braucht eine klare strategische Ausrichtung und Positionierung der Hochschule mit einer entsprechenden Budgetierung, um den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn eines scheint klar: Die Studierenden von morgen werden dies einfordern.”
Sabine Seufert, Martin Ebner, Michael Kopp und Bettina Schlass, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg. 10, Nr. 2 (Mai 2015) 

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How do you promote e-learning?

Posted on 07 May 2015 by jrobes

Die Frage mag 2015 etwas überraschen, aber die Uhren schlagen halt nicht überall gleich. Gráinne Conole steht in ihrer neuen Rolle an der Bath Spa University jedenfalls vor der Aufgabe, “to promote the use of technology for learning, teaching and research”. Und hat zehn Aktivitäten zusammengestellt, die sie hier mit uns teilt.
Gráinne Conole, e4innovation.com, 6. Mai 2015

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Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Posted on 04 May 2015 by jrobes

Die “Lernendenzentrierung” steht im Konzept der Hamburg Open Online University. Doch was heißt das genau? Heiko Witt, eLearning-Beauftragter der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Uni Hamburg, versucht, es dem “gemeinen Nicht-Didaktiker” zu erklären. In elf Kategorien und Fragestellungen, die sich an Vorarbeiten des Darmstädter “E-Learning-Labels” (Julia Sonnberger) orientieren und von “1. Bereitstellung und Klärung von Lehr-/Lernvoraussetzungen” bis “11. Neustrukturierung von Lehrinhalten” reichen. Nützlich, nicht nur für die HOOU.
Heiko Witt, Universität Hamburg, eLearning-Blog der WiSo-Fakultät, 23. April 2015

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Wie eine Bildungshitparade

Posted on 29 April 2015 by jrobes

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

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Video and Online Learning: Critical Reflections and Findings from the Field

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Nicht nur in Massive Open Online Courses (MOOCs), aber hier ganz besonders, ist Video das zentrale Medium der Inhaltsvermittlung. Und wird als solches kaum noch hinterfragt! Also haben sich die Autoren aufgemacht, verschiedene Online-Plattformen und -Kurse einmal näher zu betrachten, die eingesetzten Videoformate zu untersuchen und Hintergrund-Interviews mit Experten zu führen. Abschließend halten sie fest:

“Video is by far the most common content format for online learning, even though very little is known about its effectiveness as a pedagogical tool. … To this point, we offer three main recommendations that will help optimize the use of video in an online learning context, and also go a long way towards reducing costs.
- First, think carefully about whether video is the most appropriate medium for accomplishing your learning goals.
- Second, if you use video, make sure to take advantage of its strengths as a medium, and make a deliberate design choice about what video production style(s) to use.
- Third, consider producing online learning video using lightweight or DIY production tools and techniques, emphasizing media literacy.”

Der Report liefert eine Reihe interessanter Informationen zur Produktion, zur Qualität und zur Effektivität von Video als Lernmedium. Er erinnert auch an das Potenzial von Live-Sessions, das heute nur in wenigen Online-Kursen eingesetzt wird (”Live Video can help to foster social learning”). Und im Anhang findet sich eine nützliche Übersicht über 18 Videoformate!
Anna Hansch u.a., Alexander von Humboldt Institute for Internet & Society Discussion Paper Series, 13. März 2015 (via SSRN)

Nachtrag (04.04.2015): Andreas Wittke (Oncampus, Lübeck) hat mich auf diese Diskussion auf Google+ aufmerksam gemacht, die sich im Anschluss an diesen Beitrag entwickelt hat.

Nachtrag (09.07.2015): Auch Tony Bates inzwischen das Dokument gelesen, es kritisch eingeordnet und auch die nützliche Übersicht im Anhang gewürdigt (”MIT and German research on the [appalling] use of video in xMOOCs”).

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Dynamik ja, Disruption nein. Prognosen zur E-Learning-Entwicklung in Deutschland Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 (Teil 2)

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Wenn ich es richtig sehe, haben die befragten Experten nur die eine offene Frage zur Zukunft des E-Learning im Jahr 2017 beantwortet, und die MMB-Autoren haben daraus 12 Seiten gebastelt. Liest man die Summary, hat man das Gefühl, als wäre E-Learning etwas, das noch vor uns liegt, das noch politische Anstrengungen braucht und Bildungsanbieter, die den Finger am Puls der Zeit haben. Erst der letzte Punkt der Zusammenfassung hat mich etwas beruhigt:

“Für einige Experten zeichnet sich sogar eine Entwicklung ab, die den Terminus „E-Learning“ in naher Zukunft obsolet erscheinen lässt. Sie sehen eine Verschmelzung der Märkte des digitalen Lernens und des Präsenzunterrichts, die eine Unterscheidung dieser beiden „Welten“ überflüssig macht.”
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2015 (pdf)

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E- war einmal

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Brauchen wir den Begriff E-Learning noch, fragt Thomas Czerwionka (TU Braunschweig)? Oder wird hier krampfhaft versucht, etwas hervorzuheben, abzuheben, zu unterscheiden, das längst ein selbstverständlicher Baustein jeder Lernumgebung und jedes Lernprozesses geworden ist? Der Autor hat mit jedem Satz Recht.

“Kurzum: Für mein Empfinden hat der Begriff „E-Learning” aus didaktischer Perspektive seine Daseinsberechtigung verloren. Zum einen ist er nicht mehr zeitgemäß, zum anderen steht er einer sachlich-konstruktiven Auseinandersetzung mit den Potenzialen digitaler Medien im Lehren und Lernen eher im Wege als dass er sie fördert.”
Thomas Czerwionka, olivertacke.de, 3. März 2015

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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Ulf-Daniel Ehlers: Digitale Hochschulen und die Illusion des Contents

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Auch wer nicht an einer Hochschule lehrt oder lernt, kann hier etwas mitnehmen. Das fängt bereits mit dem Einstieg an, den Ulf-Daniel Ehlers (Vizepräsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg) wählt: “Das Schlagwort E-Learning fungiert wie ein Brennglas. Man erkennt auf einmal die eigenen didaktischen blinden Flecken.” Weil man halt bestimmte Dinge in der Lehre schon immer so gemacht hat. Ein anderes Thema ist die Frage, ob Lehre und Zertifizierung unbedingt zusammengehören und ob nicht zukünftig ein Patchwork-Studium die Regel sein wird.
Stifterverband, YouTube, 9. März 2015

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The log-on degree

Posted on 16 March 2015 by jrobes

Die Fakten sind bekannt: “Each new graduate in America is now about $40,000 in debt.” Es braucht also Alternativen zum teuren Campus-Studium. MOOCs können eine sein. Oder das Blended Learning-Konzept der Arizona State University (ASU), das in diesem Artikel ausführlicher vorgestellt wird. Oder SPOCs, Small Private Online Courses. Hier mischt auch Harvard mit. Doch ob MOOCs, Blended Learning oder SPOCs: Es geht zwar um Online-Kurse, aber auch um Geschäftsmodelle. Der Kuchen soll ja nicht kleiner werden. Also ein Verdrängungswettbewerb. Oder neue Zielgruppen.
The Economist, 14. März 2015

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Education Technology and Skinner’s Box

Posted on 10 February 2015 by jrobes

B.F. Skinner. Teaching Machines. Behaviorism. Audrey Watters führt uns in die 1950/ 1960er Jahre, als Skinner an vielen Stellen offene Ohren und Geldbörsen für seine Ideen und Experimente fand. Bis Noam Chomsky den “The Case Against B. F. Skinner” schrieb. Sie schließt:

“But that’s not to say that the influence of Skinner and behaviorism are gone. Far from it. Behaviorism has persisted - although often unnamed and un-theorized - in much of the technology industry, as well as in education technology - in Turing machines not simply in teaching machines.”
Audrey Watters, Hack Education, 10. Februar 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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