Archive | e-learning

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Is the ADDIE model appropriate for teaching in a digital age?

Posted on 11 September 2014 by jrobes

ADDIE ist ein beliebtes, weit verbreitetes Modell, um die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, vor allem von E-Learning oder Multimedia, zu strukturieren. Es teilt die Entwicklung in fünf Phasen auf: Analyse, Design, Develop, Implement, Evaluate. In dieser Hinsicht ist es ein einfaches Management-Werkzeug, das die arbeitsteilige Zusammenarbeit von Experten unterstützt und die gewünschte Qualität eines Bildungsangebots gewährleisten soll. Wer mehr über ADDIE erfahren will, sollte der interaktiven Infografik (s. unten) folgen, die Tony Bates hier verlinkt.

Natürlich steht im Zeichen des digitalen, vernetzten Lernens auch ADDIE auf dem Prüfstand. Zu unflexibel, zu linear, zu fokussiert auf die Entwicklung von Lerninhalten (und weniger auf die Durchführung von Lernprozessen und die Unterstützung von Lehrenden und Lernenden). “Leaving ADDIE for SAM”, heißt es deshalb zum Beispiel. Auch Tony Bates tendiert in diese Richtung.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 9. September 2014

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Are Courses Outdated? MIT Considers Offering ‘Modules’ Instead

Posted on 14 August 2014 by jrobes

Aufhänger dieses Artikels ist ein Report des Massachusetts Institute of Technology (MIT), ein umfassendes Strategie-Papier (“Institute-wide Task Force on the Future of MIT Education”, Juli 2014) Kernstücks des Reports sind 16 Empfehlungen, und es nicht so ganz klar, warum hier gerade der Punkt “Modularisierung” herausgegriffen wurde. Vielleicht weil gerade alle davon reden? Aber der Autor geht noch einen Schritt weiter und fragt: “Could a modular approach work for in-person courses?” Vielleicht sind wir jetzt schon so weit, dass das Online-Lernen den Takt vorgibt, dem Präsenzveranstaltungen folgen.
Jeffrey R. Young, The Chronicle of Higher Education/ Wired Campus Blog, 5. August 2014

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Google Classroom and the Teaching Machine

Posted on 13 August 2014 by jrobes

Was ist Google-Classroom? Im Netz lesen wir: “Classroom wurde in enger Zusammenarbeit mit Google Apps for Education-Pädagogen entwickelt, die wissen, worauf es ankommt. Das Ergebnis: ein Tool, das Lehrern Zeit spart, die Unterrichtsplanung vereinfacht und die Kommunikation mit Kursteilnehmern erleichtert.” Zeit sparen. Hausaufgaben und Tests online. Audrey Watters blättert zurück ins Jahr 1924, um Sidney Pressey und seine Teaching Machine zu finden (mit Abbildung!). Die gleiche Werbung, die gleichen Argumente. Ihre Schlussfolgerung:

“It’s important to remember here - and looking too at the Google Classroom launch with a grading scale based on 100 points (a grading scale that is not “natural,” that has a history) - that technology does not simply work in the service of supporting educational practices. Technology shapes, limits, steers those practices, and then - and this is key - even when the technology changes, those practices endure. They become “hard coded.” They become part of the infrastructure.

So for all those excited today to get their hands on the “new” Google Classroom: recognize that you’re actually adopting some very very old technologies.”
Audrey Watters, Hack Education, 12. August 2014

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What Business Schools Don’t Get About MOOCs

Posted on 12 August 2014 by jrobes

Die Frage ist durchaus interessant: Wie sollen sich Business Schools als etablierte und finanzkräftige Institutionen gegenüber einem Trend wie MOOCs verhalten? Fast alle haben bis heute reagiert, aber die meisten setzen auf Initiativen und Projekte, die ihr Kerngeschäft nicht berühren. Falsch, sagt der Autor, und verweist auf Erfahrungen anderer Branchen.

“The advantages of MOOCs and, more broadly, online technology as a delivery channel, are real. Rather than simply tacking on complementary online offerings, business schools need to experiment with their core. They must create strong linkages between new digital initiatives and the rest of the institution through mechanisms such as cross-staffing, multiple points of contact, and unification of reporting and decision structures. And these mechanisms need to be invented now, before the way forward is clear.”
Pankaj Ghemawat, HBR Blog Network, 11. August 2014

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Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken

Posted on 11 August 2014 by jrobes

gmw_201408.jpgVom 1. bis 4. September 2014 findet an der PH Zürich die 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (#GMW14) statt. Wer wie ich nicht in Zürich sein wird, kann sich mit Hilfe des Tagungsbandes (663 Seiten!) einen Überblick verschaffen. Natürlich hat der Herausgeber den Elfmeter (”Lernräume”) verwandelt und Kapitelüberschriften entworfen, in denen u.a. von “Freiräumen”, “Kursräumen”, “Spielräumen”, “Arbeitsräumen”, “Raumwechseln” und “Raumgestaltungen” die Rede ist. Es sind aber nur sehr lose Klammern, die die Arbeiten zusammenhalten, was ein Blick auf das Kapitel “Kursräume: Massive Open Online Courses” und das Unterkapitel “Spezifische Perspektiven auf Videos” zeigt. Und inhaltlich hätte ich mir gerade hier etwas mehr Substanz oder Kreativität versprochen.

“Die Beiträge des Sammelbandes diskutieren das Thema „Lernräume“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Fokus stehen beispielsweise die Heterogenität der Lernenden und ihre persönlichen Lernumgebungen, die Gestaltung von Lernräumen durch Lehrpersonen, unkonventionelle Lernräume wie Konferenzen oder Massive Open Online Courses (MOOCs) und verschiedene Sichtweisen auf diverse Lernplattformen.”
Klaus Rummler (Hrsg.), Medien in der Wissenschaft, Band 67, Waxmann: Münster 2014 

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Klausuren am Computer: Durch die Prüfung klicken

Posted on 05 August 2014 by jrobes

Ich verlinke diesen Artikel mit einem Augenzwinkern. Es geht um die “Zukunft der Universitätsprüfung”, die in Mainz offensichtlich schon begonnen hat. Seit zehn Jahren werden dort Prüfungen am Computer geschrieben. Derzeit sind es ca. 18.000 Klausuren im Semester, das entspricht etwa 25 Prozent aller schriftlichen Prüfungen. 14 Fragetypen stehen zur Verfügung. Die meisten schwärmen. An den letzten offenen Fragen wird gearbeitet.

“Um die elektronischen Prüfungen noch sicherer zu machen, plant das Zentrum für Datenverarbeitung Notebooks mit Blickschutzfiltern auszustatten. Das sind Kunststoffscheiben, die vor den Laptop-Monitor geklemmt werden und den Blickwinkel einschränken. Wer von der Seite auf die Lösungen seines Nachbarn schielt, erkennt nichts. Und die Software lässt sich so programmieren, dass jeder die Fragen in einer anderen Reihenfolge vorgelegt bekommt. Aber kann man wirklich die absolut schummelfreie Klausur schaffen?”
bildungsklick, 31. Juli 2014

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Der Wertbeitrag von e-Learning

Posted on 04 August 2014 by jrobes

Der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) ist auf dem besten Weg, eine “lernende Organisation” zu werden, meint Frank Vohle (Ghostthinker) und zählt einige Projekte auf, die er in den letzten Jahren begleiten durfte. Und doch tut man sich dort schwer, diese Projekte und die mit ihnen verbundenen Anstöße und Veränderungen einzuordnen. Betriebswirtschaftlich ist es halt schwer zu fassen. Also helfen nur der Blick über den Tellerrand (Wissensbilanzen!?), ein ganzheitlicher Ansatz (Wissensmanagement) sowie der Change als Daueraufgabe.
Frank Vohle, Spurensuche, 3. August 2014

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The New American University: Massive, Online, And Corporate-Backed

Posted on 24 July 2014 by jrobes

Eine richtig spannende Geschichte wird hier erzählt, die sehr anschaulich verdeutlicht, warum der Hype um Massive Open Online Courses nur in den USA entstehen konnte. Es geht um eine öffentliche Universität, die Arizona State University (ASU), die vor vier Jahren entschied, dass eine bzw. ihre Zukunft nur in Online-Kursen liegen könne. Also hat man auf Partnerschaften gesetzt, zuerst mit Pearson, dem Medienkonzern, dann mit Starbucks, der Kaffeehaus-Kette, und nebenbei mit Knewton, der “adaptive learning company”. Die Pläne sind ehrgeizig, denn man will dorthin, wo der schwächelnde “for-profit”-Riese im Online-Lernen, die University of Phoenix, heute ist. Kritiker merken leise an, “it’s a product that’s essentially untested”.

“Public universities, experts say, are positioned to succeed in the online sphere because they have clout and name recognition that MOOCs and for-profits like Phoenix and Corinthian can’t match. MOOCs have been unsuccessful, in part because the certificates earned had little currency with employers or established universities …”
Molly Hensley-Clancy, BuzzFeed, 21. Juli 2014

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The History of “Personalization” and Teaching Machines

Posted on 22 July 2014 by jrobes

“Personalized Learning” oder auch “Personalisierung” des Lernens ist ein Stichwort aus der aktuellen Debatte um das Online-Lernen. Jörg Dräger hat es in den Ring geworfen, und auch Roland Berger fand Gefallen. Dabei, und darauf weist Audrey Watters hin, ist die Personalisierung ein Argument, dass untrennbar mit der Entwicklung und Einführung von Bildungstechnologien verbunden ist. Also “teaching machines”. “Personalisierung” bedeutet also nicht “persönlich”, wie z.B. in “Persönliche Lernumgebung”. Wenn man kurze Formeln liebt, könnte man auch sagen: “Personalisierung = Algorithmen” und “persönlich = Kompetenzen”.

“The “science” behind teaching machines (both the cognitive science and the computer science) might have changed over the course of the last few decades. But we still are faced with a powerful ideology that views students as objects to be manufactured by education - and thanks to “personalization” via teaching machines, at different and hopefully more efficient speeds.”
Audrey Watters, Hack Education, 2. Juli 2014

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Peer Assessment for Massive Open Online Courses (MOOCs)

Posted on 15 July 2014 by jrobes

Ein interessanter Artikel, der mit einem zentralen Problem einsteigt: Ideale Lernprozesse bilden einen “teach-learn-assess cycle” ab, der in MOOCs durch die große Zahl der Teilnehmer an seine Grenzen stößt. Kein Lehrender kann Hunderten oder Tausenden Lernern individuelles Feedback geben. Formen des Peer-Assessments sollen diese Lücke schließen. Doch wie glaubwürdig sind die Resultate dieses Ansatzes? Hier setzt der Autor an und stellt verschiedene Versuche vor, das “Glaubwürdigkeitsproblem” des Peer Assessments zu lösen. Doch je mehr Unsicherheitsfaktoren man entdeckt, umso komplexer werden die Lösungen.

“If MOOCs are to be a complete educational experience, and not just a free multimedia version of traditional textbooks, the key seems to be whether there is a viable and scalable built-in formative assessment and feedback process. Among the various options available, peer assessment is the most widely applicable method to date. In spite of the many studies showing the efficacy of peer assessment in promoting learning, skepticism remains as to whether peer assessment results can be trusted.”
Hoi K. Suen, International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 15, Nr. 3 (2014)

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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At a Tipping Point: Education, Learning and Libraries

Posted on 01 July 2014 by jrobes

oclc_201407.jpgDas Online Computer Library Center (OCLC), ein weltweit tätiger Dienstleister für Bibliotheken aller Art, verschickt eigentlich immer die gleiche Nachricht, aber in unterschiedlichen Verpackungen. Die Nachricht: Das Internet verändert unsere Nutzungsgewohnheiten radikal und Bibliotheken als Orte, die Informationsservices bieten, sind davon unmittelbar betroffen. In diesem sehr schönen, sehr lesefreundlichen Report (118 Seiten) wird aufgezeigt, dass Bildung an einen “tipping point” (Malcolm Gladwell) gelangt ist. Die breite Akzeptanz des Online-Lernens und die Wellen, die MOOCs schlagen, sprechen eine klare Sprache, so die OCLC-Autoren. Bibliotheken haben einen guten Brand, der aber immer noch an Bücher gekoppelt ist. Das muss sich ändern. Leider ist der Report auch sehr zahlengetrieben und die Fotos weichgespült, aber ein Blick lohnt sich.
Online Computer Library Center (OCLC), 25. Juni 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

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WWW-based online education turns 20 this summer

Posted on 26 June 2014 by jrobes

Eine kleine Zeitreise, die Phil Hill hier anbietet: “To the best of my knowledge (correct me in comments if there are earlier examples), the first accredited school to offer a course over the WWW was the Open University in a pilot Virtual Summer School project in the summer of 1994. The first course was in Cognitive Psychology, offered to 12 students, …”

Es folgt eine originale Beschreibung des damaligen Projekts, inkl. der technischen Infrastruktur. Nur am Rande, den Begriff e-Learning gab es damals noch nicht. Und Audrey Watters ergänzt in einem Kommentar: “It’s also the 25th anniversary of the first 1:1 laptop program too” und spendiert uns einen Link zu “Logo in Australia”
Phil Hill, e-Literate, 24. Juni 2014

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Norwegian MOOC commission

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Woche sehr “MOOC-lastig” wird: Norwegen war ja letztes Jahr das erste Land, das eine nationale Kommission beauftragt hat, das Potenzial von MOOCs zu untersuchen. Jetzt liegt der entsprechende Bericht vor, allerdings auf Norwegisch, aber Alastair Creelman hat netterweise die wichtigsten Botschaften zusammengefasst und eingeordnet. Hier ein Auszug aus den Empfehlungen des Berichts:

  • “A major national investment of up to €16-47 million annually in the coordinated development of online education in the country. This includes the formation of at least one national MOOC platform, research-based competence and knowledge development, cooperation between higher education and industry in using MOOCs for work-related training and research into learning analytics.
  • Create a clear Norwegian MOOC profile and cooperate in the Nordic region.”

Eine gute Ergänzung des gestrigen HRK-Papiers, auch mit Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 19. Juni 2014

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Unternehmen lernen online – Corporate Learning im Umbruch

Posted on 23 June 2014 by jrobes

berger_201406.jpgAuch die Berater von Roland Berger nutzen die Gunst der Stunde, um Corporate Learning und die Digitalisierung zusammenzuführen. Das geschieht, indem das Online-Lernen als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen vorgestellt wird, auf Zeit-, Globalisierungs- und Kostendruck. Und es wird als attraktives Wachstumssegment im Bildungssektor, nun ja, “gefeiert”. Nimmt man dann noch die Welle, die MOOCs losgetreten haben, wird daraus aus Sicht der Berater eine klare Botschaft.

Das ist der Vorspann dieses Strategiepapiers. Im zweiten Teil wird angedeutet, wie “Online-Bildung in Unternehmen …. die Spielregeln auf jeder der vier Stufen in der Wertschöpfungskette von Corporate Learning” verändert. Von der Ermittlung des Lernbedarfs bis zur Überprüfung der Wissensanwendung und Verhaltensänderung. Hier kommen dann Big Data und Learning Analytics ins Spiel und weitere interessante Details.

Ein kurzes Fazit: In dieser Studie fallen alle Begriffe, die heute die Diskussion um das Online-Lernen prägen, von Badges, über den Flipped Classroom bis zu Personal Learning Environments. Das ist weit mehr, als man gemeinhin von den großen Beratungshäusern erwarten darf. Dafür ist die empirische Basis vieler zentraler Trends sehr dünn bzw. sehr abstrakt (”der gesamte E-Learning-Markt … ist heute schon 91 Milliarden Dollar groß”!?). Wer zudem die Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre des CHE kennt, wird zentrale Botschaften wiederfinden, z.B.: “Die Zukunft liegt nicht in der kostenlosen Vermassung, sondern in der Personalisierung und Individualisierung von Bildung für das lebenslange Lernen.” Wie auch immer: Wer Argumente für die unternehmensweite Einführung von E-Learning 1.0 oder, besser noch, 2.0 benötigt, ist hier richtig.
Roland Berger Strategy Consultants, Mai 2014

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Lecturio interviewt Dr. Jochen Robes, Weiterbildungsexperte

Posted on 23 June 2014 by jrobes

Okay, die Fragen, denen ich mich hier gestellt habe, waren, ich will es vorsichtig ausdrücken, sehr allgemein formuliert. So lautete zum Beispiel die Erste: “Wie sehen Sie die Zukunft von E-Learning und klassischer Weiterbildung in Form von Seminaren und Workshops? Werden beide Komponenten noch näher zusammenrücken?” Aber ich wurde sehr nett und hartnäckig um Antworten gebeten. Deshalb.
Maria Jaehne, Das Weblog von Lecturio, 23. Juni 2014

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Zukunft von E-Learning

Posted on 17 June 2014 by jrobes

Hinter dem schlichten Titel steht ein Interview, das Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) kürzlich lecturio gegeben hat. Es geht ums Bloggen und um E-Learning. Gefragt, ob er auf seinen einzelnen beruflichen Stationen Unterschiede im Einsatz von E-Learning beobachten konnte, antwortet Peter Baumgartner mit dem interessanten Hinweis auf zwei Strategien:

  • “E-Learning als Mittel der Organisationsentwicklung und als Verwaltungsinstrument: Das ist die äußere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Lernorganisation bezieht.
  • E-Learning als hochschuldidaktischen Instrument zur Verbesserung der Lernergebnisse: Das ist die innere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Kompetenzentwicklung bezieht.”

Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 16. Juni 2014

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Six Tips for Writing Better E-Learning Scripts

Posted on 10 June 2014 by jrobes

Cammy Bean zählt auf: “Make it human”. “Keep it light”. “Cut it out”. “Give it spirit”. “Treat them like grown-ups”. “Find your flow”. Gute Punkte, die natürlich nicht nur für E-Learning-Scripts zählen. Und auch wenn Cammy Bean es nicht explizit herausstreicht, steht hinter mehreren Punkten die Aufforderung, “Geschichten zu erzählen”. Und betonen möchte ich den dritten Punkt: Kürzen, kürzen, kürzen.
Cammy Bean, T+D magazine, 8. Juni 2014

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Stanford Online: 2013 in Review

Posted on 06 June 2014 by jrobes

stanford_201406.jpgEin sehr interessanter Report, der einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten Stanfords auf dem Feld des Online-Lernens bietet. Dazu gehört natürlich die Durchführung jener drei Stanford-Kurse im Herbst 2011, die den Hype um MOOCs erst so richtig entfacht haben; dazu gehört aber auch z.B. der Launch der Stanford OpenEdX-Plattform als Open Source-Initiative. So beliefert Stanford derzeit parallel drei Kursplattformen: Neben Stanford OpenEdX noch Coursera und NovoEd. Es sind insgesamt so viele Aktivitäten, dass Stanford sie 2012 im Office des Vice Provost for Online Learning (VPOL) gebündelt hat.

Aus dieser Perspektive ist auch dieser Überblick zusammengetragen: in kurzen Profilen werden einzelne Online-Kurse bzw. MOOCs vorgestellt; dazu die laufenden Arbeiten des VPOL, Kurse, Initiativen und Forschungsprojekte (sehr interessant lesen sich hier beispielsweise die kurzen Abstracts einzelner Artikel …). In der Executive Summary heißt es:

“We are proud of our contributions. Since the first three Stanford MOOCs were offered in fall 2011, VPOL has awarded 66 faculty seed grants and has helped more than 145 faculty members from all seven schools deliver 246 online courses and blended campus courses hosted on three different platforms. More than 1.9 million people, from almost every country in the world, have registered for one or more free public online courses taught by Stanford faculty. And since the fall of 2012, our global community of learners has interacted with Stanford Online courses for more than 4 million hours.”
Stanford, Vice Provost for Online Learning (VPOL), Mai 2014 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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