Archive | Open Course

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Join the Nano Open Online Courses (NOOCs) Adventure!

Posted on 24 July 2015 by jrobes

Ein Nano Open Online Course (NOOC) ist ein Massive Open Online Course, der nur eine einzige Woche dauert, um Lernende und Gastgeber zu entlasten. Zaid Ali Alsagoff schreibt: “Instead of having to do the whole course, I can now focus on the juice (I want), get assessed, and be certified (or Badged) on it. Yes, a NOOC is more granular, chunked, digestible, meaningful (evidence) and juicy!” Aber Stephen Downes fragt zu Recht: “My question is, can we build a meaningful network around a course that is an hour or two long? Or does it just become another way to present content?”
Zaid Ali Alsagoff, ZaidLearn, 24. Juli 2015

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Wissen für alle und überall

Posted on 22 July 2015 by jrobes

Ich muss sagen, dass mich die Vermarktungsstrategie der Hamburg Open Online University irritiert. Was ich erwarten würde, wären einladende, werbende Berichte über Bildung und Lebenslanges Lernen, die Öffnung der Hochschule, über Online-Kurse und neue Lernformate, Professoren, die jetzt online sind und sich auf neue Zielgruppen freuen, über Lern-Communities, denen man beitreten kann, wegen mir auch über neue Abschlüsse, die man erwerben kann, kurz: eine Aufbruchstimmung für die Bildung und das Lernen. Doch wozu brauche ich da den Begriff “Open Educational Resources”, wozu Berichte über das Urheberrecht und das Hochschullehrerprivileg der Professoren? Man hat fast Gefühl, hier beschäftigt sich wieder die akademische Bildungscommunity mit sich selbst, und verpasst die Chance, ein Zeichen zu setzen. Da sollte doch mehr gehen, auch wenn das Medium in diesem Fall die Deutsche Universitätszeitung ist.
Annick Eimer, Deutsche Universitätszeitung/ bildungsklick, 22. Juli 2015

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Emerging Trends in MOOC Delivery of Business Education

Posted on 20 July 2015 by jrobes

Was Colin Nelson hier festhält, ist nicht neu: eine steigende Zahl von offenen Online-Kursen, die sich mit Management-Themen beschäftigen, durchgeführt von Lehrenden, die eher Experten als Akademiker sind, und mit kleinpreisigen Abschlüssen (”low-cost credentialing options”). Oder, in anderen Worten:

“Today, however, there is a sea change in both the quantity and types of institutions offering MOOCs in the business education space, in the types of instructors teaching them, and, especially, in the types of courses being offered.”
Colin Nelson, AACSB Blog, 2. Juli 2015

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OpenEd #22: Der #ichMOOC der #VHS

Posted on 16 July 2015 by jrobes

Der #ichMOOC war mit 1.600 Teilnehmern der größte Volkshochschulkurs aller Zeiten. Das ist schon mal eine Marke! Und er hat komplett im Netz stattgefunden. Die Kursplattform war mooin, und die wichtigsten Bausteine des Kurses bildeten Videos, Foren, ein Facebook-Salon sowie die MOOCbars vor Ort. Hinter oder vor dem #ichMOOC stehen Joachim Sucker (Volkshochschule Hamburg) und Nina Oberländer (Bremer Volkshochschule), die hier kurz nach Abschluss des Kurses über ihre Erfahrungen berichten. Und das reicht vom Community Management, über Zielgruppen und Teilnehmer, bis zur Organisationsentwicklung, wenn es nämlich darum geht, den “Tanker VHS” zu bewegen. Am Ende plädiert Joachim Sucker noch für mehr Kommunikationsmöglichkeiten und weniger Abschlussfixierung.
Anja C. Wagner, ununi.TV, 14. Juli 2015

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Practical Guidance from MOOC Research: Student Diversity

Posted on 15 July 2015 by jrobes

Justin Reich hat seine Zeit als Research Fellow bei HarvardX beendet und fasst zwei Jahre MOOC-Forschung in einer Reihe von  Artikeln zusammen. Auch wenn man die verschiedenen MOOC-Formate sowie die unterschiedlichen Reichweiten und Zielgruppen der MOOC-Plattformen berücksichtigt, sind es interessante Erkenntnisse, die er hier zusammengetragen hat. So unterstreicht er z.B. im ersten Artikel (”Student Diversity”), wie wichtig es ist, auch Neulinge mitzunehmen und nicht nur auf Experten als Teilnehmer zu zielen. Umgekehrt mag es aber auch ein Ansatz sein, gerade diese Experten, z.B. Lehrer, die sich ohnehin in vielen MOOCs überproportional engagieren, anzusprechen.

Hier die Titel der Beiträge (und, soweit bereits erschienen, die direkten Links):

  1. MOOC students are diverse, but trend towards auto-didacts
  2. MOOC students value flexibility, but benefit when they engage frequently
  3. The best predictor of persistence and completion is intention, though every activity predicts every other activity
  4. MOOC students (tell us they) leave because they get busy with other things, but we may be able to help them stay on track
  5. Students learn more from doing than watching
  6. Lots of student learning activities are happening beyond our observation: including note-taking, socializing, and using other references
  7. Improving student learning outcomes will require measuring learning, experimenting with different approaches, and baking research into courses from the beginning

Justin Reich, Blog, 2. Juli 2015

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Designing effective MOOCs

Posted on 10 July 2015 by jrobes

Im Mittelpunkt dieses Artikels steht, was der Titel verspricht: Ein Klassifikationsschema mit zwölf Dimensionen, um Massive Open Online Courses zu beschreiben und zu entwickeln. Die Dimensionen reichen von “open” bis “autonomy” und helfen, über das schlichte Gegensatzpaar cMOOCs vs. xMOOCs hinauszukommen. Im Anschluss wendet Gráinne Conole das Schema gleich an, um fünf unterschiedliche MOOCs einzuordnen. Doch das ist nur die eine Seite. Denn es geht der Autorin um Learning Design als Methode und Prozess (und als Alternative zum “Instructional Design”): von den “7Cs” bis zum Storyboarding. Das ist dann fast zuviel für einen Artikel …
Gráinne Conole, e4innovation.com, 10. Juli 2015

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MOOCs as granular systems: design patterns to foster participant activity

Posted on 09 July 2015 by jrobes

“High drop-out and low completion rates”. Das ist einer der Punkte, die die Diskussion über Massive Open Online Courses von Beginn an bestimmen. Erfolg oder Scheitern des MOOC-Experiments werden unmittelbar mit der Antwort auf diese Herausforderung verknüpft. Also ist die Forschungswerkstatt um Martin Ebner in Graz hingegangen und hat die Lerneraktivitäten in drei MOOCs untersucht (Stichwort: Learning Analytics!) Ihre Frage: “Is there a specific point during an xMOOC where learners decide to drop out of the course or to become lurkers?”

Was haben die Autoren und Autorin nun festgestallt? In den untersuchten Online-Kursen zeigte sich, dass viele Teilnehmer zwischen der vierten und fünften Kurswoche verlorengehen. MOOC-Designern wird deshalb empfohlen: “Think granular!” Und das könnte z.B. bedeuten: “four-week MOOCs, granular certificates and suspense peak narratives.”
Elke Lackner, Martin Ebner und Mohammad Khalil, eLearning Papers, No. 42, Juni 2015 (pdf)

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#EdDigEra Webinar 2: What Next For European MOOCs?

Posted on 06 July 2015 by jrobes

Coursera, der weltweit größte MOOC-Anbieter, weist auf seiner Seite 122 Institutionen aus, mit denen man zusammenarbeitet. 35 davon stammen aus Europa. Ist jetzt, um ein Beispiel zu nennen, der MOOC der TU München auf Coursera ein “europäischer MOOC”? Im vorliegenden Webinar haben sich jedenfalls Vertreter europäischer MOOC-Plattformen dieser Frage gestellt und einige Besonderheiten von MOOCs in Europa herausgearbeitet. Kollaborativer, partizipativer, vielfältiger mit Blick auf Konzepte und Methoden sollen sie sein. Nicht immer wird im schriftlichen Protokoll allerdings deutlich, wo die Beschreibung der Ziele aufhört und die der heute existierenden Kurse beginnt. Interessant ist der Ausblick:

“Our experts predicted two big trends for European MOOCs. First, the development of a system of formal accreditation. Second, the growth of aggregated websites with reliable consumer ratings for content. These will be built on a foundation of collaboration, not competition.”
Alex Beard, OpenEducationEuropa, 16. Juni 2015

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Roles of Course Facilitators, Learners, and Technology in the Flow of Information of a CMOOC

Posted on 29 June 2015 by jrobes

Wie langsam die akademischen Mühlen mahlen, merkt man daran, dass sich diese Studie auf einen cMOOC bezieht, der 2011 durchgeführt wurde (”Connectivism and Connective Knowledge 2011″, CCK11). Um sich ein Bild von der Rolle der Facilitators, der Lernenden und der eingesetzten Technologien im Kursverlauf zu machen, haben die Autoren mit Verfahren der Social Network Analysis die Kommunikation auf Twitter untersucht. Die Ergebnisse:

“The results of the week-by-week analysis of the network of interactions suggest that the teaching function becomes distributed among influential actors in the network. As the course progressed, both human and technological actors comprising the network subsumed the teaching functions, and exerted influence over the network formation. Regardless, the official course facilitators preserved a high level of influence over the flow of information in the investigated cMOOC.”

Das zeigt: Die Rolle der Lehrenden in cMOOCs wandelt sich. Neben sie treten Lernende, die eigene Sub-Communities formen. Am erstaunlichsten aber war für die Autoren die Erkenntnis, dass es Hashtags waren, die “the most popular nodes” im Kurs bildeten. Deshalb: “In our study, the role of hashtags in the community creation was apparent.”
Oleksandra Skrypnyk u.a., The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 3 (2015), Juni

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The (Accidental) Power of MOOCs

Posted on 26 June 2015 by jrobes

Dass MOOCs vor allem Teilnehmer anziehen, die bereits über Bildung und Abschlüsse verfügen, ist mittlerweile bekannt. Jüngste Auswertungen im Rahmen einer Harvard/ MIT-Studie haben jetzt gezeigt, dass es oft gerade Lehrende sind, die die offenen Online-Kurse nutzen. In einigen Kursen machten sie die Hälfte der gesamten Zuhörerschaft aus. Vielleicht kann man diesen Umstand nutzen, um MOOCs zielgerichtet für die Weiterbildung dieser Zielgruppe zu nutzen? Das würde nicht nur in den USA Sinn machen.
Derek Newton, The Atlantic, 23. Juni 2015

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Revisiting our ‘MOOCs and Open Education Timeline’

Posted on 25 June 2015 by jrobes

Stephen Powell hat 2012 die laufenden MOOC-Entwicklungen in eine Timeline gepackt und diese kürzlich aktualisiert (s. unten). Dazu gibt er uns vier Trends mit auf den Weg:

“1. Most MOOC content is not openly licensed so it cannot be reused in different contexts. However, there is a trend for MOOC to be made available ‘on demand’ after the course has finished, …
2. New pedagogical experiments in online distance learning can be identified although it is likely that they will evolve to more closely resemble regular online courses with flexible learning pathways. …
3. The disruptive effect of MOOCs will be felt most significantly in the development of new forms of provision that go beyond the traditional HE market such as professional and corporate training that appeals to employers. …
4. The development of online courses is an evolving model with the market re-working itself to offer a broader range of solutions to deliver services at a range of price levels to a range of student types.” 

Stephen Powell, Thoughts mostly about learning, 24. Juni 2015

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Bringing the Social Back to MOOCs

Posted on 24 June 2015 by jrobes

Dieser Artikel ist es wert, die Runde zu machen! Er beginnt mit einem klaren Statement: “For MOOCs to be considered valued spaces for learning, they need to adopt aspects of the earlier connectivist MOOCs (cMOOCs) and reintroduce social elements. While it might seem logical to copy our largest traditional course format when creating MOOCs, the importance of social connections in learning has been recognized in environments highly relevant to MOOCs. Researchers have described social elements as key to self-directed learning.”

Im Anschluss nimmt uns der Autor mit auf eine kleine Entdeckungsreise. Sie beginnt, vorsichtig, bei den großen xMOOC-Plattformen und kleineren Veränderungen, die es dort zu entdecken gibt. Dann weist er uns auf verschiedene Lernumgebungen zum Sprachenlernen hin und wie selbstverständlich dort Teilnehmer “zusammengebracht” werden. Oder warum nicht MOOCs und ihre Teilnehmer mit bestehenden Online-Communities verbinden? Das “Social”, auf das Todd Bryant verweist, steckt aus seiner Sicht gerade in der Verbindung von MOOCs mit existierenden Projekten. Citizen Science-Projekte könnten ein Ansatzpunkt sein. NGOs ein anderer. Die gemeinsame Analyse von Daten, Dokumenten, Gesetzen und Policies. Das Verfassen von Wikipedia-Artikeln. Am Ende verweist der Autor auf Simulationen, virtuelle Welten und “alternate reality games”, und da habe ich mich dann vorsichtig ausgeklinkt.

Das Fazit: “For MOOCs to function as the bridge between open content and collaborative learning, they need to include opportunities for social interaction and collaboration, which have consistently proven to be beneficial to learners. Failure to do so would relegate MOOCs to little more than content repositories, which, while still valuable, would be used primarily by the highly educated, mature, and motivated independent learners they currently serve. While the platform’s ability to allow learners to form groups, communicate, and collaborate is undoubtedly important and an important first step, more important is a change in focus away from replicating traditional lecture courses and looking for opportunities unique to MOOCs that can offer positive educational experiences. Higher education is rife with examples of traditional courses, online or face-to-face, being opened to the outside world. These successful examples should form the basis of future MOOCs.”
Todd Bryant, EDUCAUSE Review, Juli/ August, 22. Juni 2015 

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Bildung für alle ist eine Illusion

Posted on 16 June 2015 by jrobes

Da MOOCs auf diesen Seiten ja ein Dauerthema sind, springe ich gleich zum zentralen Punkt dieses Artikels, der die letzten drei Jahre solide zusammenfasst: Die meisten Plattform-Anbieter haben sich heute - nach einem längeren Blick auf die Profile ihrer Nutzer und auf der Suche nach dauerhaften Einnahmequellen - entschieden, die berufliche Weiterbildung stärker in den Fokus zu rücken, also die “Verknüpfung der für alle offenen Bildung mit konkreten Jobs und Firmen”.
Jennifer Fraczek, golem.de, 12. Juni 2015

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Design Patterns for Open Online Teaching and Learning

Posted on 09 June 2015 by jrobes

Nachdem ich die letzte Ausgabe der eLearning Papers bereits “ausgelassen” habe (”Innovation, entrepreneurship and education”), möchte ich kurz auf die aktuelle Publikation, die Nr. 42, hinweisen, die sich ganz dem Thema “Design Patterns & MOOCs” widmet. Und während sich in der Vergangenheit die Artikel einer Ausgabe häufiger mal nur sehr lose am Schwerpunktthema orientierten, bilden “Design Patterns” hier einen roten Faden, dem alle Autoren folgen. Beim ersten Durchblättern (93 S.!) habe ich z.B. verschiedene Hinweise auf die Frage gefunden, wieweit das “Pattern”-Konzept bei der Suche nach Gemeinsamkeiten im Design trägt. Eine andere Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen traditionellen Online-Kursen und MOOCs, und auch hier können “Design Patterns” ein Hilfsmittel sein.
eLearning Papers, Juni 2015

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“Ich begann selbst einen Kurs über Karl den Grossen, den ich nie beendet habe”

Posted on 08 June 2015 by jrobes

Heinz Schüpbach, Leiter der Hochschule für Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), bietet auf der Online-Plattform Iversity einen MOOC, “Einführung in die Arbeitspsychologie”, an und berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine Vorgehensweise ist wenig strategisch, eher offen und pragmatisch. Sein Fazit im Interview:

“Ich bin mit den digitalen Lernformen nicht hundertprozentig zufrieden. Viele MOOCs sind didaktisch nicht clever aufgebaut. Was angeboten wird, ist stark entwicklungsbedürftig. Wer aber nur zuschaut, bleibt stehen. Wir können es uns nicht leisten, nicht mitzumachen. Die zukünftigen Hochschulstudenten werden nicht mehr bereit sein, von St. Gallen nach Olten zu pilgern, nur um eine Vorlesung anzuhören. Das reicht einfach nicht mehr. Digital Natives stellen heute schon hohe Anforderungen.”
Marcel Maurice Urech, Heinz Schüpbach im Gespräch, netzwoche, 3. Juni 2015

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“Neue Lernwelten – wir stehen vor einer Revolution” – 7 Fragen an Joachim Sucker, VHS Hamburg

Posted on 02 June 2015 by jrobes

Am 28. Mai startete der “ichMOOC”, ein offener Online-Kurs über Fragen der digitalen Identität, veranstaltet von den Volkshochschulen in Hamburg und Bremen sowie der FH Lübeck als Plattformbetreiber. Joachim Sucker, Marketingleiter der Hamburger VHS, darf deshalb in diesen Tagen Rede und Antwort stehen: natürlich über den ichMOOC, aber auch über über das Verhältnis der Volkshochschulen zur Online-Welt.
Leo Molatore, Interview mit Joachim Sucker, Wissen in Bewegung Blog/ Pink University, 22. Mai 2015

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What If The Problem Isn’t With MOOCs But Something Else?

Posted on 01 June 2015 by jrobes

Studierende müssen motiviert werden, um zu lernen, um an einer Sache “dran zu bleiben”. MOOCs, so ein Vorwurf, schaffen das nicht. Hohe Abbrecherquoten sprechen eine deutliche Sprache. Aber vielleicht, so Matt Crosslin, liegt der Fehler ja in einem System, das ganz auf extrinsische Motivation in der Bildung baut?

“What if MOOCs are just a mirror that shows us the sociocultural problems we don’t want to deal with in our system?
What if the problem is not with the learners, but the way they have been programmed through the years? Grades, credits, failure, tuition, fees, gold stars, extra recess for good grades, monetary rewards, etc are all programmed into learners from a young age.”

Matt Crosslin, EduGeek Journal, 1. Juni 2015

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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MOOCs and Open Education Around the World

Posted on 26 May 2015 by jrobes

bonk_201505.jpgZwei Vorworte und 29 Artikel umfasst dieser Sammelband, der gerade erschienen ist. Im Vorwort erinnern die Autoren an vergangene “open”-Initiativen, unterstreichen aber zugleich ihren ungebrochenen Optimismus, was Möglichkeiten, Reichweite und Bedeutung von Open Education betrifft. Sie versprechen eine kritische und reflektierte Sicht auf das Thema, denn: “… MOOCs mean different things to different people”. Und: “MOOCs are just the latest instantiation of the trend toward Web-based teaching and learning.” Auch der Blick aus verschiedenen Kontinenten und Regionen auf das MOOC-Phänomen spiegelt sich im Inhaltsverzeichnis wider. By the way, Elliott Masie hat einen Beitrag unter dem Titel “Open Learning in the Corporate Setting” verfasst. Vielleicht taucht er ja noch im Netz auf …
Curtis J. Bonk u.a.: Preface: Actions leading to “MOOCs and Open Education Around the World.”, in: Curtis J. Bonk, Mimi M. Lee, Thomas C. Reeves, Thomas H. Reynolds (Eds.): MOOCs & Open Ed Around the World. Routledge 2015 (via academia.edu)

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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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