Archive | Open Course

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„Bisher ist nicht zu erkennen, dass die Hörsäle in Deutschland durch digitale Formate zukünftig leer stehen“

Posted on 25 September 2014 by jrobes

Im September behandelt das Wissenschaftsjahr im Rahmen des Jahresthemas „Die Digitale Gesellschaft” den Schwerpunkt eLearning, lese ich heute und stoße auf dieses Interview mit Jörn Loviscach, eine der ersten Adressen hierzulande, wenn es um MOOCs geht. Er weist darauf hin, dass die neuen Online-Kurse (leider) nicht mit der Demokratisierung von Bildung einhergehen, nicht unbedingt etwas für Autodidakten sind, aber vielleicht dazu führen, alteingesessene Lehrformate wie die Vorlesung attraktiver zu gestalten. Immerhin.
Interview mit Jörn Loviscach, Wissenschaftsjahr 2014/ Die Digitale Gesellschaft, 9. September 2014

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The MOOC Where Everybody Learned

Posted on 24 September 2014 by jrobes

Steve Kolowich in The Chronicle of Higher Education schreibt: “Some MOOC skeptics believe that the only students fit to learn in massive open online courses are those who are already well educated. Without coaching and the support system of a traditional program, the thinking goes, ill-prepared students will not learn a thing. Not so, according to researchers at the Massachusetts Institute of Technology.”

Natürlich klingt die Nachricht in den Worten der MIT-Autoren etwas nüchterner (nachzulesen in der aktuellen Ausgabe von The International Review of Research in Open and Distance Learning/ IRRODL unter dem Titel: “Learning in an Introductory Physics MOOC: All Cohorts Learn Equally, Including an On-Campus Class”): “There was no evidence that cohorts with low initial ability learned less than the other cohorts.”
Steve Kolowich, The Chronicle of Higher Education, 16. September 2014

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Quality in Massive Open Online Courses

Posted on 23 September 2014 by jrobes

efquel_201409.jpgINNOQUAL, International Journal for Innovation and Quality in Learning, ist noch jung, die erste Ausgabe erschien 2013, und ein “open access, open peer-reviewed journal”. Es ist, und das erklärt den Fokus auf “quality”, eine Initiative der European Foundation for Quality in E-Learning (EFQUEL). Die vorliegende dritte Nummer kommt gleich noch mit einem Special Issue über MOOCs daher, über das es in der Einleitung heißt: “It consists of five research papers and four practice-based papers, which together provide a useful summary of some of the state of the art of research and development of MOOCs. Quality in relation to MOOCs is a key issue and the subject of much debate.”

Ein Blick lohnt sich. Es sind bekannte Namen dabei, Martin Ebner, Sandra Schoen, Paul Stacey, Dave Cormier, Ulf-Daniel Ehlers, u.a.; und Grainne Conole darf noch einmal ihr “new classification schema for MOOCs” vorstellen, eine willkommene Alternative zur einfachen x/c MOOC-Unterscheidung.
INNOQUAL - International Journal for Innovation and Quality in Learning, Vol. 2, Nr. 3 and Special Issue, 2014

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What Do We Do About MOOCs?

Posted on 22 September 2014 by jrobes

Heute bin ich gefragt worden, ob ich denn auch das Gefühl hätte, dass das MOOC-Thema eigentlich vorbei sei. Und ja, es ist in den letzten Wochen ruhiger geworden. Aber jetzt kommt der Konferenz-Herbst und pünktlich wirft auch Josh Bersin seine Eindrücke in die Runde. Wie heißt es bei ihm ganz unaufgeregt: “The MOOC - massive open online course - marketplace is one of the most disruptive, confusing and potentially transformational changes taking place in corporate training.”

Und damit Entscheidungsträger nicht hilflos vor diesem Wandel stehen, teilt Josh Bersin den Marktplatz ein: in “content providers”, “technology providers” und “MOOC directories and consultants”. Wobei die Übergänge zwischen den ersten beiden Kategorien wohl fließend sind. Seine Empfehlung: “Once a market to monitor, today every major company should have a MOOC strategy.”
Josh Bersin, Chief Learning Officer, 18. September 2014

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The MOOC Misstep and the Open Education Infrastructure

Posted on 19 September 2014 by jrobes

1969 startete die Open University in Großbritannien. Es war eine kleine Revolution, da damit die Zugangshürden für akademische Ausbildung wegfielen. “Open” bedeutete “freier Zugang”. Dreißig Jahre später, 2001, begann das MIT, im Rahmen seines OpenCourseWare-Projekts alle Kursmaterialien online zu stellen. “Open” bedeutete jetzt, dass diese Materialien unter einer “open license” weiter genutzt und bearbeitet werden konnten. Eine neue Etappe. Es war zugleich der Startpunkt einer weltweiten Bewegung, “Open Educational Resources” (OER). In dieser Entwicklungsgeschichte bedeuten Massive Open Online Courses (MOOCs), so David Wiley, einen Rückschritt:

“The horrific corruption perpetrated by the Udacity, Coursera, and other copycat MOOCs is to pretend that the last forty years never happened. Their modus operandi has been to copy and paste the 1969 idea of open entry into online courses in 2014. The primary fallout of the brief, blindingly brilliant popularity of MOOCs was to persuade many people that, in the educational context, “open” means open entry to courses which are not only completely and fully copyrighted, but whose Terms of Use are more restrictive than that of the BBC or New York Times.”

Vor diesem Hintergrund zählt David Wiley auf, wie heute die Geschichte fortgeschrieben werden müsste: “Open” sollte fest an die “5R activities” (retain, reuse, revise, remix, redistribute) gebunden werden; und die Entwicklung müsste weiter gehen und neben Open Educational Resources auch Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials in den Blick fassen. Alles zentrale Komponenten einer, wie David Wiley es nennt, “Open Education Infrastructure”. Kurz: Es gibt noch einiges zu tun. MOOCs (im Sinne von Coursera, Udacity und Co.) gehören nicht dazu.
David Wiley, iterating toward openness, 18. September 2014

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The MOOC Revolution That Wasn’t

Posted on 17 September 2014 by jrobes

Mit Blick auf die hohen Abbruchraten von Lernern glaubt Dan Friedman, das Problem erkannt zu haben, vor dem MOOCs heute stehen: Engagement. Er hat auch gleich drei Vorschläge parat, um das Problem anzugehen: “mentorship, retention marketing, and new forms of learn-by-doing”. Leider lesen sich diese Hinweise sehr “taktisch”. Denn hohe Abbruchquoten bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass Lerner unzufrieden oder Lernprozesse erfolglos waren.
Dan Friedman, TechCrunch, 11. September 2014

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Special edition on research on MOOCs in the journal ‘Distance Education’

Posted on 15 August 2014 by jrobes

Tony Bates gibt uns eine kluge Zusammenfassung der aktuellen Ausgabe von “Distance Education”, ein Fachmagazin, das aus Australien kommt und sich im August ganz der MOOC-Forschung widmet. Es sind sechs Artikel, die Tony Bates vor allem durch ihre unterschiedlichen Ansätze in “MOOC designs”, in “research questions on MOOCs” sowie in der “methodology in MOOC research” beeindruckt haben. Hier ein Ausschnitt aus seinen “lessons learned”:

“My view is that in the long run, we will learn more from MOOCs about handling social learning at scale than about transmitting information at scale. We already know about that. It’s called broadcasting.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 14. August 2014

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“Unser Ansatz ist der der Selbstbefähigung”

Posted on 13 August 2014 by jrobes

Vor einigen Wochen hatte ich auf einen Vortrag verlinkt, in dem Reza Moussavian den Magenta MOOC der Deutschen Telekom AG vorstellte. Im aktuellen DMR Blue der Unternehmensberatung Detecon kommt er noch einmal zu Wort und stellt den Bereich “Shareground”, seine Ziele und Projekte näher vor. So erfährt man etwas mehr über den Kontext, in den der Magenta MOOC eingebettet ist. Über ihn heißt es kurz:

“Bei dem Magenta MOOC sollen Mitarbeiter motiviert werden, eigene innovative Ideen zu ent wickeln – Stichwort Selbstbefähigung! – und ihr umfassendes Wissen einzubringen. Auch dies bisher sehr erfolgreich und mit positiver Resonanz: 3.500 Teilnehmer und 120 Teams arbeiten bereichsübergreifend zu den zuvor beschriebenen Themen zu sammen und es ist bemerkenswert, mit welchen kreativen und dabei sehr praxisnahen Ideen die Teams rauskommen.”
Interview mit Reza Moussavian, Detecon, DMR Blue, 24. Juni 2014

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MOOCs4D: Potential at the Bottom of the Pyramid

Posted on 01 August 2014 by jrobes

penn_2014081.jpgAm 10./ 11. April 2014 fand die “MOOCS4D” an der University of Pennsylvania in Philadelphia statt. Wie der Titel der Konferenz andeutet, standen die Herausforderungen, Bedürfnisse, aber auch Bedenken der “developing world” im Vordergrund: “With such a rapid worldwide expansion, there are concerns about the relevance of content offered, languages of instruction, how to meet diverse learning needs, cultural differences in teaching, and accessibility in various regions with poor telecommunications infrastructure.”

Der Report zeichnet die Diskussionen und Beiträge der Plenary Sessions und Panels ausführlich nach. Das eröffnet Einblicke in das, was heute schon in vielen Projekten weltweit mit Hilfe von Online-Medien umgesetzt wird, aber auch, vor welchen Herausforderungen und Grenzen die Initiatoren solcher Projekte häufig stehen. (via Inge Ignatia de Waard)

Penn University, Juli 2014 (pdf)

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MOOCs Completion Rates and Possible Methods to Improve Retention – A Literature Review

Posted on 29 July 2014 by jrobes

Durchschnittlich 7,5 Prozent der Lernenden, die sich für einen MOOC anmelden, bleiben bis zum Ende dabei und schließen ihn mit einem Zertifikat ab, so eine Studie. Natürlich sind diese “completion rates” nicht mit denen “normaler” Zertifikatskurse vergleichbar, und doch wird sich mit diesen Zahlen kein MOOC-Anbieter zufrieden geben. Also haben sich die Autoren in den bis heute vorliegenden Erfahrungsberichten umgeschaut und die Gründe für einen Abbruch gesammelt: “The reasons found are lack of time, lack of learners’ motivation, feelings of isolation and the lack of interactivity in MOOCs, insufficient background and skills, and finally hidden costs.”

Und wie lässt sich dieser Entwicklung entgegensteuern? Hier wird die Luft dünn: “For example accommodating students to different timetables, promoting student completion or enhancing “student to students ” and “student to instructor” interaction as well as increasing online learning skills.” Vielleicht, weil die Antwort nur zum Teil auf der Ebene des einzelnen Online-Kurses und seiner Gestaltung liegt …
Hanan Khalil und Martin Ebner, In: Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2014, S. 1236-1244 (via e-Learning Blog)

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MOOC points from a real learner

Posted on 25 July 2014 by jrobes

Ein Erfahrungsbericht, kurz und schmerzlos: For the last 9 weeks I have been enrolled in a Coursera MOOC ‘An Introduction to Marketing’, run by Wharton at the University of Pennsylvania. Here’s the question; was it worth it and have my marketing skills improved? YES & YES!”
Carl Clark, Donald Clark Plan B, 25. Juli 2014

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MOOCs: Disruptor or Indicator of Something Deeper?

Posted on 21 July 2014 by jrobes

Sind MOOCs die Ursache für die Veränderungen im Bildungsbereich, die, vor allem in den USA, so heftig diskutiert werden? Oder liegen diese Ursachen ganz woanders? Nicole Christen ist in ihrer Abschlussarbeit dieser Frage nachgegangen, hat Interviews geführt, die sie zur Schlußfolgerung geführt haben:

“The educational marketplace is becoming learner driven. … The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique.”

Konkret: MOOCs mögen wieder aus den Schlagzeilen verschwinden, aber nicht, so Nicole Christen, die Nachfrage nach “open learning”. Und sie bietet Raum für neue Lösungen und Angebote.
Nicole Christen, 20. Juli 2014 (via Tony Bates/ e-learning and distant education resources)

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

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The Open Education Infrastructure, and Why We Must Build It

Posted on 17 July 2014 by jrobes

Was bildet eine “Open Education Infrastructure”? Folgt man David Wiley, besteht sie nicht nur aus Open Educational Resources (OER), sondern auch aus Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials. Es geht um ein Grundgerüst, quasi wie eine Verkehrsinfrastruktur, das da ist und auf dem alle aufsetzen können, die neue innovative Lehr- und Lernkonzepte entwickeln und umsetzen wollen. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was z.B. hinter Open Asessments steckt: wieder eine Test-Infrastruktur, Systeme, Schnittstellen, Testmethoden oder gar Datenbanken mit Tests, aus denen alle schöpfen können? Aber vielleicht liest ja der eine oder andere mehr aus dem interessanten Text …
David Wiley, iterating toward openness, 15. Juli 2014

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Das LMS ist nicht tot, das Design schon

Posted on 16 July 2014 by jrobes

Gerade via Twitter auf meinem Bildschirm gelanded: Andreas Wittke beschreibt hier sehr anschaulich, dass MOOCs nicht nur Videos und E-Learning näher zusammengebracht, sondern auch das Kursdesign grundlegend verändert haben. Jetzt, so Andreas Wittke, macht es Sinn, von User Experience zu sprechen. Und, etwas ausführlicher:

“Und dann kamen die MOOCs. Alle MOOCs bestechen durch neue Kursdesigns und dementsprechend durch neue Plattformen, die ich jetzt auch nicht LMS nennen will. Schaut man sich Coursera, EDx und iversity an, so sind alle super grafisch aufgearbeitet, sie sind responsive und haben einen sehr reduzierten Funktionsumfang. Mich erinnert das irgendwie an Apple, die auch sehr schlichte einfache Bedienkonzepte haben und viel Wert auf hochwertiges Design legen. Der Erfolg gibt Apple recht. Die MOOCs haben das LMS Design quasi in das Jahr 2014 gebracht. Hier hatten Designer das sagen und keine Pädagogen.” Mit Beispielen.
Andreas Wittke, Online By Nature, 21. Mai 2014

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I was wrong

Posted on 09 July 2014 by jrobes

“I’ve made statements late last year to the effect that “corporate MOOCs will be the big trend in 2014″. I was wrong.” Schreibt George Siemens und bezieht sich auf eine offene Online-Konferenz zum Thema “Corporate MOOCs”, die er kürzlich mitorganisiert hat und die seine Erwartungen nicht erfüllte. Nur wenige, meist stille Teilnehmer. Aber an den Präsentationen soll es nicht gelegen haben, meint George Siemens und verlinkt auf die Aufzeichnungen (u.a. SAP, Google, World Bank). Und er fasst einige Eindrücke der Konferenz zusammen:

“- Corporate MOOC completion rates are in the 70-80% range
- Coursera is heavily focused on providing branded “turn key” content for corporation training
- Systems like WorldBank are developing MOOCs as an integrated part of their overall online or digital learning strategy
- Several corporations, notably Google and SAP, are deep in the rabbit hole of MOOCs already and are reporting position experiences for both employees and customers who have taken their courses
- Consulting services such as Parthenon are deeply engaged in MOOCs and helping organizations plan for and deploy them.
- The costs of MOOCs are significant in terms of capital and time and effort of people. It’s not as simple a process as many assume when they start.
- Military organizations are exploring MOOCs and alternative teaching/learning approaches and are reporting promising early results. But we can’t tell you everything. It will be declassified in 2050.
- Organizations are primarily using MOOCs for internal learning, marketing, connecting with customers, and “teaching” suppliers.”

George Siemens, elearnspace, 8. Juli 2014

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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Kriterien und Leitsätze für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs (Massive Open Online Courses)

Posted on 02 July 2014 by jrobes

uniko_201407b.jpgAuch die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat jetzt eine Stellungnahme vorgelegt. Allerdings viel kürzer und oberflächlicher als das HRK-Positionspapier. Im Mittelpunkt steht ein Kapitel zur Verwendung von MOOCs in der Lehre und der Anerkennung von Leistungen bzw. Prüfungen, die im Rahmen eines MOOCs erbracht wurden. Das Papier schließt mit zehn “Leitsätzen für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs”. Eine Anmerkung am Rande: uniko begrüßt ausdrücklich Entwicklung und Durchführung von MOOCs als “open educational resources”, erklärt auch den Begriff “OER”, verweist aber im Rahmen des Dokuments primär auf den offenen Zugang zu Online-Kursen.
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), Juni 2014 (pdf)

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Will SOOCs eat MOOCs for breakfast?

Posted on 01 July 2014 by jrobes

Auf Pearson Labs wird spekuliert: Wenn die Lernerfahrungen, die Teilnehmer in MOOCs mitnehmen, unbefriedigend sind und die Zielgruppen zu heterogen, um sie mit einem klaren Konzept anzusprechen, so helfen nur SOOCs, “selectively open online courses, … simply, a MOOC with an entrance requirement designed to reduce the “unwanted diversity.” Die Autoren schlagen vor: MOOCs fürs Marketing der Hochschulen, SOOCs für das Online-Lernen und “on campus programs” für die, die es sich leisten können und wollen. So ungefähr.
Amar Kumar, Pearson Labs, 18. Juni 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

economist_201406.jpg

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Norwegian MOOC commission

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Woche sehr “MOOC-lastig” wird: Norwegen war ja letztes Jahr das erste Land, das eine nationale Kommission beauftragt hat, das Potenzial von MOOCs zu untersuchen. Jetzt liegt der entsprechende Bericht vor, allerdings auf Norwegisch, aber Alastair Creelman hat netterweise die wichtigsten Botschaften zusammengefasst und eingeordnet. Hier ein Auszug aus den Empfehlungen des Berichts:

  • “A major national investment of up to €16-47 million annually in the coordinated development of online education in the country. This includes the formation of at least one national MOOC platform, research-based competence and knowledge development, cooperation between higher education and industry in using MOOCs for work-related training and research into learning analytics.
  • Create a clear Norwegian MOOC profile and cooperate in the Nordic region.”

Eine gute Ergänzung des gestrigen HRK-Papiers, auch mit Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 19. Juni 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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