Archive | Open Course

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The MOOC Revolution That Wasn’t

Posted on 17 September 2014 by jrobes

Mit Blick auf die hohen Abbruchraten von Lernern glaubt Dan Friedman, das Problem erkannt zu haben, vor dem MOOCs heute stehen: Engagement. Er hat auch gleich drei Vorschläge parat, um das Problem anzugehen: “mentorship, retention marketing, and new forms of learn-by-doing”. Leider lesen sich diese Hinweise sehr “taktisch”. Denn hohe Abbruchquoten bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass Lerner unzufrieden oder Lernprozesse erfolglos waren.
Dan Friedman, TechCrunch, 11. September 2014

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Special edition on research on MOOCs in the journal ‘Distance Education’

Posted on 15 August 2014 by jrobes

Tony Bates gibt uns eine kluge Zusammenfassung der aktuellen Ausgabe von “Distance Education”, ein Fachmagazin, das aus Australien kommt und sich im August ganz der MOOC-Forschung widmet. Es sind sechs Artikel, die Tony Bates vor allem durch ihre unterschiedlichen Ansätze in “MOOC designs”, in “research questions on MOOCs” sowie in der “methodology in MOOC research” beeindruckt haben. Hier ein Ausschnitt aus seinen “lessons learned”:

“My view is that in the long run, we will learn more from MOOCs about handling social learning at scale than about transmitting information at scale. We already know about that. It’s called broadcasting.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 14. August 2014

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“Unser Ansatz ist der der Selbstbefähigung”

Posted on 13 August 2014 by jrobes

Vor einigen Wochen hatte ich auf einen Vortrag verlinkt, in dem Reza Moussavian den Magenta MOOC der Deutschen Telekom AG vorstellte. Im aktuellen DMR Blue der Unternehmensberatung Detecon kommt er noch einmal zu Wort und stellt den Bereich “Shareground”, seine Ziele und Projekte näher vor. So erfährt man etwas mehr über den Kontext, in den der Magenta MOOC eingebettet ist. Über ihn heißt es kurz:

“Bei dem Magenta MOOC sollen Mitarbeiter motiviert werden, eigene innovative Ideen zu ent wickeln – Stichwort Selbstbefähigung! – und ihr umfassendes Wissen einzubringen. Auch dies bisher sehr erfolgreich und mit positiver Resonanz: 3.500 Teilnehmer und 120 Teams arbeiten bereichsübergreifend zu den zuvor beschriebenen Themen zu sammen und es ist bemerkenswert, mit welchen kreativen und dabei sehr praxisnahen Ideen die Teams rauskommen.”
Interview mit Reza Moussavian, Detecon, DMR Blue, 24. Juni 2014

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MOOCs4D: Potential at the Bottom of the Pyramid

Posted on 01 August 2014 by jrobes

penn_2014081.jpgAm 10./ 11. April 2014 fand die “MOOCS4D” an der University of Pennsylvania in Philadelphia statt. Wie der Titel der Konferenz andeutet, standen die Herausforderungen, Bedürfnisse, aber auch Bedenken der “developing world” im Vordergrund: “With such a rapid worldwide expansion, there are concerns about the relevance of content offered, languages of instruction, how to meet diverse learning needs, cultural differences in teaching, and accessibility in various regions with poor telecommunications infrastructure.”

Der Report zeichnet die Diskussionen und Beiträge der Plenary Sessions und Panels ausführlich nach. Das eröffnet Einblicke in das, was heute schon in vielen Projekten weltweit mit Hilfe von Online-Medien umgesetzt wird, aber auch, vor welchen Herausforderungen und Grenzen die Initiatoren solcher Projekte häufig stehen. (via Inge Ignatia de Waard)

Penn University, Juli 2014 (pdf)

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MOOCs Completion Rates and Possible Methods to Improve Retention – A Literature Review

Posted on 29 July 2014 by jrobes

Durchschnittlich 7,5 Prozent der Lernenden, die sich für einen MOOC anmelden, bleiben bis zum Ende dabei und schließen ihn mit einem Zertifikat ab, so eine Studie. Natürlich sind diese “completion rates” nicht mit denen “normaler” Zertifikatskurse vergleichbar, und doch wird sich mit diesen Zahlen kein MOOC-Anbieter zufrieden geben. Also haben sich die Autoren in den bis heute vorliegenden Erfahrungsberichten umgeschaut und die Gründe für einen Abbruch gesammelt: “The reasons found are lack of time, lack of learners’ motivation, feelings of isolation and the lack of interactivity in MOOCs, insufficient background and skills, and finally hidden costs.”

Und wie lässt sich dieser Entwicklung entgegensteuern? Hier wird die Luft dünn: “For example accommodating students to different timetables, promoting student completion or enhancing “student to students ” and “student to instructor” interaction as well as increasing online learning skills.” Vielleicht, weil die Antwort nur zum Teil auf der Ebene des einzelnen Online-Kurses und seiner Gestaltung liegt …
Hanan Khalil und Martin Ebner, In: Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2014, S. 1236-1244 (via e-Learning Blog)

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MOOC points from a real learner

Posted on 25 July 2014 by jrobes

Ein Erfahrungsbericht, kurz und schmerzlos: For the last 9 weeks I have been enrolled in a Coursera MOOC ‘An Introduction to Marketing’, run by Wharton at the University of Pennsylvania. Here’s the question; was it worth it and have my marketing skills improved? YES & YES!”
Carl Clark, Donald Clark Plan B, 25. Juli 2014

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MOOCs: Disruptor or Indicator of Something Deeper?

Posted on 21 July 2014 by jrobes

Sind MOOCs die Ursache für die Veränderungen im Bildungsbereich, die, vor allem in den USA, so heftig diskutiert werden? Oder liegen diese Ursachen ganz woanders? Nicole Christen ist in ihrer Abschlussarbeit dieser Frage nachgegangen, hat Interviews geführt, die sie zur Schlußfolgerung geführt haben:

“The educational marketplace is becoming learner driven. … The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique.”

Konkret: MOOCs mögen wieder aus den Schlagzeilen verschwinden, aber nicht, so Nicole Christen, die Nachfrage nach “open learning”. Und sie bietet Raum für neue Lösungen und Angebote.
Nicole Christen, 20. Juli 2014 (via Tony Bates/ e-learning and distant education resources)

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

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The Open Education Infrastructure, and Why We Must Build It

Posted on 17 July 2014 by jrobes

Was bildet eine “Open Education Infrastructure”? Folgt man David Wiley, besteht sie nicht nur aus Open Educational Resources (OER), sondern auch aus Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials. Es geht um ein Grundgerüst, quasi wie eine Verkehrsinfrastruktur, das da ist und auf dem alle aufsetzen können, die neue innovative Lehr- und Lernkonzepte entwickeln und umsetzen wollen. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was z.B. hinter Open Asessments steckt: wieder eine Test-Infrastruktur, Systeme, Schnittstellen, Testmethoden oder gar Datenbanken mit Tests, aus denen alle schöpfen können? Aber vielleicht liest ja der eine oder andere mehr aus dem interessanten Text …
David Wiley, iterating toward openness, 15. Juli 2014

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Das LMS ist nicht tot, das Design schon

Posted on 16 July 2014 by jrobes

Gerade via Twitter auf meinem Bildschirm gelanded: Andreas Wittke beschreibt hier sehr anschaulich, dass MOOCs nicht nur Videos und E-Learning näher zusammengebracht, sondern auch das Kursdesign grundlegend verändert haben. Jetzt, so Andreas Wittke, macht es Sinn, von User Experience zu sprechen. Und, etwas ausführlicher:

“Und dann kamen die MOOCs. Alle MOOCs bestechen durch neue Kursdesigns und dementsprechend durch neue Plattformen, die ich jetzt auch nicht LMS nennen will. Schaut man sich Coursera, EDx und iversity an, so sind alle super grafisch aufgearbeitet, sie sind responsive und haben einen sehr reduzierten Funktionsumfang. Mich erinnert das irgendwie an Apple, die auch sehr schlichte einfache Bedienkonzepte haben und viel Wert auf hochwertiges Design legen. Der Erfolg gibt Apple recht. Die MOOCs haben das LMS Design quasi in das Jahr 2014 gebracht. Hier hatten Designer das sagen und keine Pädagogen.” Mit Beispielen.
Andreas Wittke, Online By Nature, 21. Mai 2014

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I was wrong

Posted on 09 July 2014 by jrobes

“I’ve made statements late last year to the effect that “corporate MOOCs will be the big trend in 2014″. I was wrong.” Schreibt George Siemens und bezieht sich auf eine offene Online-Konferenz zum Thema “Corporate MOOCs”, die er kürzlich mitorganisiert hat und die seine Erwartungen nicht erfüllte. Nur wenige, meist stille Teilnehmer. Aber an den Präsentationen soll es nicht gelegen haben, meint George Siemens und verlinkt auf die Aufzeichnungen (u.a. SAP, Google, World Bank). Und er fasst einige Eindrücke der Konferenz zusammen:

“- Corporate MOOC completion rates are in the 70-80% range
- Coursera is heavily focused on providing branded “turn key” content for corporation training
- Systems like WorldBank are developing MOOCs as an integrated part of their overall online or digital learning strategy
- Several corporations, notably Google and SAP, are deep in the rabbit hole of MOOCs already and are reporting position experiences for both employees and customers who have taken their courses
- Consulting services such as Parthenon are deeply engaged in MOOCs and helping organizations plan for and deploy them.
- The costs of MOOCs are significant in terms of capital and time and effort of people. It’s not as simple a process as many assume when they start.
- Military organizations are exploring MOOCs and alternative teaching/learning approaches and are reporting promising early results. But we can’t tell you everything. It will be declassified in 2050.
- Organizations are primarily using MOOCs for internal learning, marketing, connecting with customers, and “teaching” suppliers.”

George Siemens, elearnspace, 8. Juli 2014

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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Kriterien und Leitsätze für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs (Massive Open Online Courses)

Posted on 02 July 2014 by jrobes

uniko_201407b.jpgAuch die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat jetzt eine Stellungnahme vorgelegt. Allerdings viel kürzer und oberflächlicher als das HRK-Positionspapier. Im Mittelpunkt steht ein Kapitel zur Verwendung von MOOCs in der Lehre und der Anerkennung von Leistungen bzw. Prüfungen, die im Rahmen eines MOOCs erbracht wurden. Das Papier schließt mit zehn “Leitsätzen für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs”. Eine Anmerkung am Rande: uniko begrüßt ausdrücklich Entwicklung und Durchführung von MOOCs als “open educational resources”, erklärt auch den Begriff “OER”, verweist aber im Rahmen des Dokuments primär auf den offenen Zugang zu Online-Kursen.
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), Juni 2014 (pdf)

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Will SOOCs eat MOOCs for breakfast?

Posted on 01 July 2014 by jrobes

Auf Pearson Labs wird spekuliert: Wenn die Lernerfahrungen, die Teilnehmer in MOOCs mitnehmen, unbefriedigend sind und die Zielgruppen zu heterogen, um sie mit einem klaren Konzept anzusprechen, so helfen nur SOOCs, “selectively open online courses, … simply, a MOOC with an entrance requirement designed to reduce the “unwanted diversity.” Die Autoren schlagen vor: MOOCs fürs Marketing der Hochschulen, SOOCs für das Online-Lernen und “on campus programs” für die, die es sich leisten können und wollen. So ungefähr.
Amar Kumar, Pearson Labs, 18. Juni 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

economist_201406.jpg

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Norwegian MOOC commission

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Woche sehr “MOOC-lastig” wird: Norwegen war ja letztes Jahr das erste Land, das eine nationale Kommission beauftragt hat, das Potenzial von MOOCs zu untersuchen. Jetzt liegt der entsprechende Bericht vor, allerdings auf Norwegisch, aber Alastair Creelman hat netterweise die wichtigsten Botschaften zusammengefasst und eingeordnet. Hier ein Auszug aus den Empfehlungen des Berichts:

  • “A major national investment of up to €16-47 million annually in the coordinated development of online education in the country. This includes the formation of at least one national MOOC platform, research-based competence and knowledge development, cooperation between higher education and industry in using MOOCs for work-related training and research into learning analytics.
  • Create a clear Norwegian MOOC profile and cooperate in the Nordic region.”

Eine gute Ergänzung des gestrigen HRK-Papiers, auch mit Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 19. Juni 2014

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Lieber Harvard als Hannover? Wie der “digitale Tsunami” zur Erfolgswelle für Bologna werden kann

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Will man Harvard & Co. das Spielfeld wirklich überlassen? Wie kann man die europäischen Hochschulen für das Online-Lernen in Form von POOCs (”personalized” statt “massive”) begeistern? Die Autoren setzen auf die Mobilität der Bildung, auf Bologna und ECTS. Ihr Plädoyer: „Bologna Digital” ist eine große Herausforderung, aber eine noch größere Chance, aus dieser oft kritisierten Reform endlich eine echte Erfolgsgeschichte zu machen.” Gewagt.
Jörg Dräger (in Zusammenarbeit mit Ralph Müller-Eiselt), The European, 24. Juni 2014

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HRK-Positionspapier zu MOOCs im Kontext der digitalen Lehre

Posted on 24 June 2014 by jrobes

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute Stellung bezogen: in Form eines kurzen Positionspapieres und eines längeren Readers (“Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre”, 71 Seiten). Nun, ich bin kein hochschulpolitischer Insider, aber das Paket darf wohl als Gegenentwurf zu den “Zehn Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre” gelesen werden, die im Herbst vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung verbreitet wurden. Dort die “schlafende Revolution”, hier, deutlich nüchterner, die “Potenziale und Probleme”.

Während sich die CHE-Thesen an den amerikanischen Entwicklungen orientieren und sich eine “Personalisierung” des Lehrens und Lernens auf der Grundlage von Learning Analytics vorstellen, wird in den HRK-Thesen erst einmal ein Gang zurückgeschaltet und an die Freiheit der Lehre erinnert. Denn MOOCs sind ressourcenintensiv, bauen auf fragwürdigen Finanzierungsmodellen auf und kommen, didaktisch wie rechtlich, mit mehr Fragen als Antworten daher. Einig sind sich beide Seiten in ihren jeweils letzten Thesen, die ich hier in der “weicheren” HRK-Version zitiere: “Die HRK empfiehlt den Hochschulen, sich unter Berücksichtigung dieser Aspekte strategisch zur Digitalisierung der Lehre zu positionieren.”

Unabhängig von dieser “Rahmung” bietet vor allem der Reader einen umfassenden Überblick zur MOOC-Diskussion, wie sie hierzulande aus Sicht der Hochschulen (!) geführt wird. Und wie sie ja im “Hochschulforum Digitalisierung”, dann mit allen beteiligten Parteien, fortgeführt wird.
Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Beschluss des 127. HRK-Senats, 24. Juni 2014

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Evaluationsbericht zum VHS-MOOC „Wecke den Riesen auf“

Posted on 24 June 2014 by jrobes

rohs_2014061.jpgZwischen September und November 2013 fand der vhsMOOC statt (”Wecke den Riesen auf!”). Es war ein klassischer cMOOC, mit über 700 Teilnehmern und dem Thema “Weblernen mit der VHS”. Die TU Kaiserslautern hat den MOOC begleitet und zum Start bzw. Abschluss des Kurses eine Online-Befragung durchgeführt. Neben den allgemeinen Angaben zur Zielgruppe finden sich im vorliegenden Evaluationsbericht (42 Seiten) auch Informationen über Medienkompetenz, Motivation und Erwartungen, Nutzung und Beteiligung sowie abschließende Empfehlungen. Zahlreiche Ergebnisse, obwohl in ähnlichen Zusammenhängen schon geschildert, regen das Nachdenken an. Zum Beispiel:

“Bezüglich der Ziele, die sich die Teilnehmenden des MOOC gesetzt hatten, gaben rund die Hälfte der Teilnehmenden an, diese nicht erreicht zu haben. Dem gegenüber gaben weniger als ein Drittel (28,9%) ihre Ziele teilweise oder vollständig erreicht zu haben […].  Als Ursache dafür, warum ein großer Teil der Teilnehmenden die Ziele nicht erreicht hat, wurde vor allem der Zeitaufwand und die nicht erfüllten Erwartungen identifiziert.” (S. 22)

“Im Gegensatz zur Angabe von hoher intrinsischer Motivation der Teilnehmenden war allerdings nur eine sporadische aktive Beteiligung am MOOC auszumachen.” (S. 28)
Matthias Rohs und Christoph Giehl, TU Kaiserslautern, Beiträge zur Erwachsenenbildung (Nr.2 ), 2014 (pdf)

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Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial

Posted on 16 June 2014 by jrobes

Eine handverlesene Runde war heute in Essen versammelt, um sich einen Überblick zum Stichwort „MOOCs” zu verschaffen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Learning Solutions der BITKOM, Gastgeber war das Forschungszentrum TELIT der Universität Duisburg-Essen. Die Einführung präsentierte, faktenreich wie immer, Rolf Schulmeister, der den Bogen vom Start Udacitys & Sebastian Thruns, über die MOOC-Didaktik und -Nutzung bis zu den Geschäftsmodellen der großen Plattform-Anbieter spannte. Bei der Frage, ob MOOCs auch für deutsche Hochschulen ein Modell sein können, blieb er allerdings skeptisch. Weitere Schlaglichter auf das Thema kamen unter anderem von IMC (OpenCourseWorld) und SAP (openSAP).

Ich habe mit meinem Part versucht, an die “anderen”, die konnektivistischen MOOCs zu erinnern. Dabei habe ich kurz drei Projekte vorgestellt: den „CCK08″ als ersten MOOC (2008), den „opco11″ als ersten deutschsprachigen MOOC (2011) sowie „Discover Social Learning”, eine jüngste Adaption der MOOC-Idee im Rahmen einer unternehmensinternen Weiterbildung (2014). Eine Kombination aus Kurs, Learning Community und Corporate MOOC gewissermaßen.
Jochen Robes, SlideShare, 16. Juni 2014

Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial from Jochen Robes

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cMOOCs gemeinsam anbieten: Die COER13-Erfahrung aus Sicht der Initiatoren

Posted on 16 June 2014 by jrobes

Der deutsche Titel führt etwas in die Irre, weil es den Artikel selbst nur auf Englisch gibt. Wie auch immer: Ich habe auf diese Ausgabe der eLearning Papers schon vor einigen Wochen hingewiesen, bin aber erst jetzt zur Lektüre gekommen. Gegenstand dieses Erfahrungsberichts ist der “COER13″, ein “community-oriented cMOOC”, der im Sommer 2013 als “Online Course on Open Educational Resources” stattfand. Organisiert und durchgeführt wurde der Kurs von acht Experten aus zwei Ländern und fünf Institutionen. Grund genug, nicht nur den MOOC, sondern auch die Zusammenarbeit dieses Teams zu reflektieren. Da man sich allerdings gut verstanden und wechselseitig ergänzt hat, spiegeln die “lesson learnt” vor allem die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Gewohnheiten der einzelnen Experten wider. Profitiert hat man, so heißt es, von der sorgfältigen Planung und Arbeitsteilung.
Patricia Arnold u.a., eLearning Papers, Nr. 37, 24. März 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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