Archive | Open Course

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“Neue Lernwelten – wir stehen vor einer Revolution” – 7 Fragen an Joachim Sucker, VHS Hamburg

Posted on 02 June 2015 by jrobes

Am 28. Mai startete der “ichMOOC”, ein offener Online-Kurs über Fragen der digitalen Identität, veranstaltet von den Volkshochschulen in Hamburg und Bremen sowie der FH Lübeck als Plattformbetreiber. Joachim Sucker, Marketingleiter der Hamburger VHS, darf deshalb in diesen Tagen Rede und Antwort stehen: natürlich über den ichMOOC, aber auch über über das Verhältnis der Volkshochschulen zur Online-Welt.
Leo Molatore, Interview mit Joachim Sucker, Wissen in Bewegung Blog/ Pink University, 22. Mai 2015

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What If The Problem Isn’t With MOOCs But Something Else?

Posted on 01 June 2015 by jrobes

Studierende müssen motiviert werden, um zu lernen, um an einer Sache “dran zu bleiben”. MOOCs, so ein Vorwurf, schaffen das nicht. Hohe Abbrecherquoten sprechen eine deutliche Sprache. Aber vielleicht, so Matt Crosslin, liegt der Fehler ja in einem System, das ganz auf extrinsische Motivation in der Bildung baut?

“What if MOOCs are just a mirror that shows us the sociocultural problems we don’t want to deal with in our system?
What if the problem is not with the learners, but the way they have been programmed through the years? Grades, credits, failure, tuition, fees, gold stars, extra recess for good grades, monetary rewards, etc are all programmed into learners from a young age.”

Matt Crosslin, EduGeek Journal, 1. Juni 2015

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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MOOCs and Open Education Around the World

Posted on 26 May 2015 by jrobes

bonk_201505.jpgZwei Vorworte und 29 Artikel umfasst dieser Sammelband, der gerade erschienen ist. Im Vorwort erinnern die Autoren an vergangene “open”-Initiativen, unterstreichen aber zugleich ihren ungebrochenen Optimismus, was Möglichkeiten, Reichweite und Bedeutung von Open Education betrifft. Sie versprechen eine kritische und reflektierte Sicht auf das Thema, denn: “… MOOCs mean different things to different people”. Und: “MOOCs are just the latest instantiation of the trend toward Web-based teaching and learning.” Auch der Blick aus verschiedenen Kontinenten und Regionen auf das MOOC-Phänomen spiegelt sich im Inhaltsverzeichnis wider. By the way, Elliott Masie hat einen Beitrag unter dem Titel “Open Learning in the Corporate Setting” verfasst. Vielleicht taucht er ja noch im Netz auf …
Curtis J. Bonk u.a.: Preface: Actions leading to “MOOCs and Open Education Around the World.”, in: Curtis J. Bonk, Mimi M. Lee, Thomas C. Reeves, Thomas H. Reynolds (Eds.): MOOCs & Open Ed Around the World. Routledge 2015 (via academia.edu)

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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

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How do you measure the ‘success’ of a MOOC?

Posted on 11 May 2015 by jrobes

Der Autor diskutiert einige Variablen, an denen der Erfolg eines offenen Online-Kurses festgemacht werden kann. Viele dieser Variablen bilden Aktivitäten der Teilnehmer im Kurs ab, ihre Registrierung, die Kapitel, die sie bearbeiten, die Kommentare, die sie schreiben. Natürlich sind diese Aktivitäten bestenfalls Indizien für Lernprozesse, die stattgefunden haben. Befragungen der Teilnehmer vor und nach einem Kurs wären hier valider. Wenn Veranstalter und Teilnehmer den “Erfolg” nicht an ganz anderen, subjektiven Punkten festmachen.
David Hopkins, Technology Enhanced Learning Blog, 6. Mai 2015

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Is the ‘closed’ mindset of the Open Educational Resources community its own worst enemy?

Posted on 07 May 2015 by jrobes

Auch wenn seine Argumente zuweilen die Richtung wechseln, trifft Donald Clark hier einen wunden Punkt. Denn da gibt es eine Reihe erfolgreicher Plattformen und Angebote im Netz wie z.B. Wikipedia, Khan Academy, YouTube, MOOCs und Duolingo, und gerade diesen Angeboten bläst häufig der Wind ins Gesicht: weil sie profitorientiert aufgestellt sind, weil sie bestimmte Qualitätsvorgaben nicht erfüllen oder weil sie zwar offen zugänglich, aber ihre Angebote nicht “reusable” sind.

Er fasst zusammen: “Empirically, we’ve seen in Wikipedia, YouTube, Khan, Duolingo and MOOCs, truly wonderful examples of how pragmatic and sustainable openness can be achieved. Yet these are the open resources that get the most mud slung at them. Rather than sniping, educationalists should embrace the decentralisation, democritisation and disintermediation of learning through such resources. The examples I’ve quoted, that work, have grown because they started and exist outside of educational institutions. This is a shame, as we could have reshaped higher education to become much more open and accessible without this scepticism. It would seem that the future of OER needs to be in sustainable models beyond these institutions.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 6. Mai 2015

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MOOCs ohne Grenzen: Adaptivität und Flexibilität als neue Gütekriterien

Posted on 06 May 2015 by jrobes

Auch Jürgen Handke stört es, dass bei den MOOCs und vor allem den MOOCs am Virtual Linguistics Campus (VLC) in Marburg 40 Prozent der angemeldeten Teilnehmer nicht aktiv sind. pMOOCs könnten die Lösung sein, so Jürgen Handke, wobei das “p” für “permanent” und “personalized” steht. Die Teilnehmer sollen zukünftig einen Kurs beginnen können, wann immer sie wollen. Die großen MOOC-Betreiber sprechen hier von on demand-Angeboten. Und es werden Prozeduren entwickelt, “die dem Benutzer auf der Basis verschiedener Parameter, wie z.B. Leistungsstand, Kursaktivität, Alter, etc., individualisierte Lernpfade und speziell angepasste Übungs- und Testmaterialien anbieten.” Adaptive Learning, und auch das liegt im Trend.
Jürgen Handke, “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 6. Mai 2015

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Coursera’s Andrew Ng: How MOOCs Are Taking Local Knowledge Global

Posted on 22 April 2015 by jrobes

Andrew Ng, mittlerweile bei Baidu angekommen, darf hier noch einmal die Mission von Coursera erläutern. Es braucht das halbe Interview, bis das Gespräch bei den Fragen ankommt, die sich aus Courseras Status als “for-profit venture” ergeben. Dazu gehört z.B. die schrittweise Hinwendung zu einem “on demand service”, wo Kurse unabhängig von Startterminen besucht werden können. Auch die Zielgruppe “working adults” rückt immer eindeutiger in den Mittelpunkt. Und die Welt braucht, so Andrew Ng, nur eine Handvoll MOOC-Plattformen, denn Kultur wird ja nicht über Technologie transportiert (”And your culture is best expressed with content, not with software.”). An dieser Stelle, wo das Interview hätte spannend werden können, endet es.
Interview mit Andrew Ng, Knowledge@Wharton, 17. April 2015

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MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können

Posted on 22 April 2015 by jrobes

Gestern durfte ich auf dem SAP-Forum für Personalmanagement in Stuttgart über MOOCs präsentieren. Genauer gesagt, darüber, wie Unternehmen von offenen Online-Kursen, aber auch den Konzepten dahinter, profitieren können. Dabei habe ich fünf Optionen kurz vorgestellt: MOOCs als externe Bildungsressourcen, als Marketing-Instrumente, als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen, als Trendsetter und Forschungslabore sowie MOOC-Anbieter als Bildungspartner.

Es war übrigens der zweite Versuch, die SAP Community für das Thema zu erwärmen, nachdem ich bereits vor zwei Jahren an gleicher Stelle etwas zu MOOCs erzählen durfte. Damals war das Thema gerade in Deutschland angekommen, openSAP war noch nicht gestartet, und so war die Resonanz verhalten. Daran hat sich bis heute nicht viel verändert. Einige Besucher meinten jedoch, dass “Lernen” bzw. “Weiterbildung” auf dem gesamten Forum dieses Jahr etwas unterrepräsentiert wären …
Jochen Robes, SlideShare, 22. April 2015

MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können from Jochen Robes

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The Diversity of MOOCs

Posted on 08 April 2015 by jrobes

Der Autor möchte die Diskussion von “MOOCs sind schlecht” zu “Es kommt auf den einzelnen MOOC an” bewegen. Dafür unterscheidet er zuerst zwischen cMOOCs, xMOOCs, DOCCs (distributed open collaborative courses) und SPOCs (small private online courses). Im nächsten Schritt prüft er, ob MOOCs generell “poor tools for didactic, discursive, and heuristic dimensions of instruction” sind. Natürlich nicht, so der Autor, und gibt Beispiele.

“Real MOOCs, even x-MOOCs, are diverse, and many have addressed the didactic, discursive and heuristic dimensions of instruction in creative ways. The best MOOCs replace the “sage on the stage” talking head with presentations employing a “new visual language” of instruction; they build in group experiences, whether physical or virtual, with opportunities for interpersonal student dialogue; they make project-based learning the centerpiece of the educational experience.”
Leonard J. Walks, academia.edu, April 2015

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Massive study on MOOCs

Posted on 02 April 2015 by jrobes

edx_201504.jpgIm Gegensatz zu Coursera und Udacity ist edX, die dritte große MOOC-Plattform, eine Nonprofit-Organisation. Und Harvard und MIT als Gründer fühlen sich auch der Forschung verpflichtet. Also gibt es jetzt diesen zweiten Untersuchungsbericht. Dabei hat man sich 68 Online-Kurse, deren Teilnehmer und ihre Aktivitäten näher angeschaut. Vieles kreist noch um die Demografie der Lerner, ihre Motive und ihre Nutzungsgewohnheiten. Die didaktische Seite, also die Gestaltung der Kurse und damit verbundene Lernaktivitäten oder gar Lernerfolge, standen nicht auf der Agenda. Hier die wichtigsten Ergebnisse des Reports (Andrew Dean Ho u.a.: HarvardX and MITx: Two Years of Open Online Courses. Fall 2012-Summer 2014, HarvardX Working Paper No. 10, 30. März 2015):

- “Finding 1: Growth is steady in overall and multiple-course participation in HarvardX and MITx.”
- “Finding 2: Participation initially declines in repeated courses, then stabilizes”
- “Finding 3: Surveys suggest that a slight majority intends to certify. Many are teachers.”
- “Finding 4: Participation and certification differ by curricular area.”
- “Finding 5: Course networks reveal the centrality of large CS courses and the potential of sequenced
modules.”
- “Finding 6: Certification rates are high among those who pay $25-$250 to “ID-verify” their
certificates.”
Harvard Gazette, 1. April 2015

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Institutional MOOC strategies in Europe

Posted on 01 April 2015 by jrobes

eadtu_201504.jpgNoch ein Report: EADTU, “the European Association of Distance Teaching Universities”, hat ihn herausgegeben. Durchgeführt wurde er von HOME (Higher education Online: MOOCs the European way), und er präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 67 europäischen Hochschulen aus 22 Ländern. Im Kern geht es - auf den ersten Blick - darum, im Vergleich zu den USA eine europäische Perspektive und Position zu entwickeln. Viele Statements nehmen deshalb unmittelbar Bezug auf amerikanische Umfragen. Tenor: “Europe MOOC priorities differ from United States”. Ach ja, und man hat sich auf eine Definition verständigt:

“MOOCs are online courses designed for large numbers of participants, that can be accessed by anyone anywhere as long as they have an internet connection, are open to everyone without entry qualifications, and offer a full/complete course experience online for free.”

Mehr oder weniger flankiert wird das Dokument übrigens noch von einem weiteren Report, “Position papers for European cooperation on MOOCs” (HOME), und einer Deklaration, “Porto Declaration on European MOOCs”.
Darco Jansen und Robert Schuwer, EADTU, Februar 2015 (pdf)

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Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

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Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Posted on 26 March 2015 by jrobes

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

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What MOOCs Have and Haven’t Done for Education

Posted on 23 March 2015 by jrobes

Die Diskussion um MOOCs führt fast zwangsläufig zu einer Diskussion über das Lehren und Lernen. In diesem Fall verbindet die SAP-Autorin die Werbung für den nächsten Online-Kurs auf openSAP mit dem Hinweis auf Formen des “peer and self-assessments”, mit denen man dort erstmals experimentiert. Das Ganze ist dann noch eingebettet in konkrete Arbeitsaufgaben und ein Gewinnspiel und, ja, es geht natürlich auch um SAP Technologie …
Susan Galer, Forbes, 6. März 2015

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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MOOCs: Reden wir über Chancen & Erfolge

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Im Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) wurden MOOCs kürzlich als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” begrüßt. Hans Pongratz (Geschäftsführender Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen an der TU München) nimmt das Gutachten zum Anlass, um nachzulegen. Vor allem mit den guten Erfahrungen an der TU München, die sich ja wie kaum eine andere Hochschule hierzulande an der Entwicklung von MOOCs beteiligt. “MOOCs sind im Kontext der eigenen Hochschulstrategie zu definieren und in die E-Learning- bzw. digitale Lehre-Strategie einzubetten”, so Hans Pongratz zusammenfassend. Er schließt mit einem kurzen Weckruf zum Urheberrecht (”Damoklesschwert”).

Wem diese Darstellungen etwas zu optimistisch erscheinen, dem sei an gleicher Stelle das Plädoyer von Markus Deimann (FU Hagen) für eine “differenziertere und kritischere Auseinandersetzung [mit] der MOOC-Entwicklung” empfohlen.
Hans Pongratz, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. März 2015

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The Inverse MOOC

Posted on 12 March 2015 by jrobes

Wenn die Autorin schreibt: “What if MOOCs convened communities and individuals to focus on co-creation rather than dissemination?”, dann wird klar, dass hier wieder jemand das Prinzip der cMOOCs entdeckt hat. Wie auch immer: Die Beschreibung des Kursdesigns ist interessant. Mit OpenIDEO bildet eine Open Innovation-Plattform den Rahmen; “challenges” als Ausgangspunkte; eine Mischung aus Kernteams, die an der jeweiligen “challenge” arbeiten, und einer Community, die eingeladen ist, mitzudiskutieren; ein Prozess (research phase, ideas phase, refinement phase), der die Auseinandersetzung strukturiert und vorwärtstreibt. Okay, nennen wir es meinetwegen “inverse MOOC”.
Allison Dulin Salisbury, Inside Higher Ed, 12. März 2015

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Innovationen in der Hochschulbildung. Massive Open Online Courses an den deutschen Hochschulen

Posted on 12 March 2015 by jrobes

his_201503.jpgNoch eine Studie über MOOCs. Dieses Mal keine Empfehlung, auch kein Strategiepapier, sondern die Ergebnisse zweier, aufeinander aufbauender Befragungen. In der ersten ging es um die Einschätzungen der Hochschulleitungen hierzulande, in der zweiten um Lehrende, die bereits MOOCs entwickeln. Hier wurden immerhin 100 identifiziert. Die Autoren des Projektteams am HIS-Institut für Hochschulentwicklung halten in ihrer Zusammenfassung fest, dass das Thema an sehr vielen Hochschulen eine “grundsätzlich strategische Relevanz” besitzt und machen dies u.a. an folgenden Rückmeldungen fest:

- “Rund drei Viertel der Vertreter der Hochschulleitungen gab an, sich grundsätzlich mit den Entwicklungen im Bereich der neuen Lehr- und Lernformen im Hinblick auf MOOCs auseinanderzusetzen.”
- “Der Anteil der deutschen Hochschulen, an denen MOOCs angeboten wurden, werden oder an denen dies beabsichtigt war, fiel mit annähernd einem Drittel vergleichsweise hoch aus.”

Die Befragung der Lehrenden ergab weitere Details, z.B., dass zwar am häufigsten xMOOCs (65%) angeboten werden, aber auch cMOOCs mit 44% gut vertreten sind. Leider fehlt hier eine Auflistung der entsprechenden Kurse. Weitere Rückmeldungen betreffen u.a. die Beweggründe für das MOOC-Engagement, die genutzten Kursbestandteile, die Zielgruppen der Angebote, die Formen der Kursabschlüsse sowie die eingesetzten MOOC-Plattformen.
Imke Jungermann und Klaus Wannenmacher, HIS-Institut für Hochschulentwicklung, 9. März 2015 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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