Archive | Open Course

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MOOC „Managing the Arts“ - Online-Weiterbildung für Kulturmanager weltweit

Posted on 26 February 2015 by jrobes

Ein gerade laufender MOOC, aber ein “Mentored Open Online Course”, veranstaltet vom Goethe-Institut. Das Konzept der Leuphana Universität Lüneburg, das ja auch schon die Grundlage des “Magenta MOOCs” der Deutschen Telekom bildete, kommt hier noch einmal zur Anwendung. In einem 14-wöchigen Online-Kurs lernen Interessierte die Grundlagen des Kulturmanagements theoretisch und praktisch kennen. Das Besondere dieser MOOC-Variante ist die Arbeit in interdisziplinären Kleingruppen und wird wie folgt beschrieben:

“Die Digital School der Leuphana Universität Lüneburg setzt ihr Konzept der „Mentored Open Online Courses” seit 2012 in verschiedenen Online-Lehrformaten um. Angebote der Digital School basieren auf dem Ansatz des kollaborativen, problembasierten Lernens sowie auf der gezielten Betreuung der Teilnehmer. Dies begünstigt den akademischen Austausch innerhalb der Lerngemeinschaft sowie eine intensive Lernerfahrung aller Beteiligten.”
Goethe-Institut, Februar 2015 

Trailer MOOC Managing the Arts from MOOC Managing the Arts on Vimeo.

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EFI-Jahresgutachtens 2015

Posted on 25 February 2015 by jrobes

“Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor”, heißt es auf der Webseite der EFI. Zu den vier Kernthemen, auf die das aktuelle Gutachten (164 S.) eingeht, gehören auch MOOCs. Dort findet sich eine Darstellung der MOOC-Entwicklung aus Sicht der deutschen Hochschulen. Interessant ist der Tenor des Kapitels: MOOCs werden hier als “Innovation im Bildungsbereich”, als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” und als “wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen” vorgestellt. Allen Hochschulen wird empfohlen, “sich intensiv mit neuen Modellen der Kombination von Lern- und Unterrichtsformen (zu) befassen”.
Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), 25. Februar 2015 (pdf)

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Revenue vs. Costs of MOOC platforms. Discussion of business models for xMOOC providers, based on empirical findings and experiences during implementation of the project iMooX

Posted on 24 February 2015 by jrobes

Mit dem Start ihrer eigenen MOOC-Plattform, “iMooX”, im Februar 2014 ist das Interesse der Grazer Forscher am Gegenstand natürlich noch einmal gewachsen. Hier versuchen sie (zusammen mit Dresdner Kollegen), der Frage nach dem Geschäftsmodell auf den Grund zu gehen. Dafür breiten sie zuerst die Informationen und Erfahrungen aus, die die großen amerikanischen MOOC-Plattformen Cousera, Udacity und edX bis heute gemacht haben. Anschließend halten sie die Kostenstruktur der eigenen Plattform dagegen. Eine Lösung ergibt sich daraus - wenig überraschend - nicht. Einige Optionen, Einnahmen zu generieren, sind da, aber generell sind die Hürden für europäische MOOC-Anbieter hier höher als für profitorientierte Unternehmen in den USA. Was im Moment bleibt, sind Appelle wie dieser: “We strongly believe that Open Educational Resources are also a matter of the society itself; in other words, the public (government) should be interested to bring such content to anyone in order to assist teaching and learning.”
Helge Fischer u.a., in: ICERI2014 Proceedings, 7th International Conference of Education, Research and Innovation, Seville (Spain) 17-19 November, 2014 (via Scribd)

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10 key takeaways about differences between classroom, blended, online and open learning

Posted on 23 February 2015 by jrobes

“Bonusmaterial” nennt Tony Bates diese Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buchs “Teaching in a Digital Age”. Zwei Punkte dieser kurzen Aufzählung seien an dieser Stelle hervorgehoben (aber auch die anderen, wie überhaupt das gesamte “open textbook”, sind zu empfehlen!):

“1. There is a continuum of technology-based learning, from ‘pure’ face-to-face teaching to fully online programs. Every teacher or instructor needs to decide where on the continuum a particular course or program should be.

9. MOOCs are essentially a dead end with regard to providing learners who do not have adequate access to education with high quality qualifications. The main value of MOOCs is in providing opportunities for non-formal education and supporting communities of practice.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 21. Februar 2015

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MOOC design: from peer assessment to social networks

Posted on 20 February 2015 by jrobes

Der Artikel wirkt am Ende etwas unvollendet, aber bis dahin geht der Autor einige interessante Design-Varianten durch, mit denen heute bei der Gestaltung von MOOCs experimentiert wird. Im Idealfall reagieren die MOOC-Entwickler dabei bewusst auf die Heterogenität ihrer Zielgruppen, deren oft beschränkte zeitliche Ressourcen, aber auch auf Grenzen des Formats, die sich aus der großen Zahl der Teilnehmer ergeben.

Stichworte des Artikels: unterschiedliche Tracks (Lernwege) für Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen oder Zeitbudget; Gruppen- und Teamarbeit, um Teilnehmer zu motivieren dranzubleiben; Formen des Peer-Assessments, um individuelles Feedback auf Arbeiten der Teilnehmer geben zu können; Integration von Social Media-Plattformen oder Live-Events, um Diskussionen und Austausch zu unterstützen.

Dazu passt auch: An anderer Stelle wurde jüngst festgestellt, dass überproportional viele MOOC-Teilnehmer ehemalige oder aktive Lehrer sind. Wenn man das weiß, so die Überlegung, kann man natürlich das Design der Kurse entsprechend anpassen (”Enrollment in MITx MOOCs: Are We Educating Educators?”, Daniel Thomas Seaton u.a., EDUCAUSE Review).
Matthieu Cisel, La révolution MOOC, 19. Februar 2015

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What do we mean by ‘open’ in education?

Posted on 16 February 2015 by jrobes

Ja, “open” ist wirklich ein weites Feld. Einem Unternehmen würde man vielleicht zurufen, mehr in offenen Netzwerken zu denken, über Abteilungsgrenzen hinweg, und auch Partner, externe Experten und Kunden in seine Planungen und Maßnahmen einzubeziehen. Gesellschaftlich zielt “open” natürlich mehr auf die Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildung. Diesen Aspekt blättert Tony Bates hier etwas auf: mit Referenzen an “open education” (und all die vielen “open”-Initiativen im Bildungsbereich) und Open Universities. Interessant in diesem Zusammenhang: “It should be noted however that there is no publicly funded open university in the USA, which is one reason why MOOCs have received so much attention there.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 16. Februar 2015

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Becoming MOOC

Posted on 12 February 2015 by jrobes

Zuerst erinnert Stephen Downes an die wahren, ursprünglichen MOOCs, die sogenannten cMOOCs, die nicht auf Inhalte, sondern auf Vernetzungen setzen. Doch diese Kurse, so wird immer wieder kritisch angemerkt, setzen Teilnehmer voraus, die sich selbstbewusst in diesen offenen Lernumgebungen bewegen können. Was sie mitbringen sollen, wird heute gerne als “literacy” bezeichnet. 21st century literacies, digital literacies, critical literacies. Doch wo kann man diese Fähigkeiten besser erwerben, als in einem MOOC?

“Learning in a MOOC and literacy in a MOOC become synonymous. We are not acquiring content or using language and literacy, we are becoming literate, becoming MOOC. Each bit of experience, each frustrated facing of a new chaos, changes you, shapes you. Participating in a MOOC is like walking through a forest, trying to see where animals have walked in the past, trying to determine whether that flash of orange is a tiger. There are no easy successes, and often no sense of flow. But you feel the flush of success every time you recognize a form you defined, achieve a skill you needed, and gradually gradually you become a skilled inhabitant of the forest, or of 21st century human society.”
Stephen Downes, Half an Hour, 12. Februar 2015

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“Wichtigste Erfindung seit dem Buchdruck”

Posted on 04 February 2015 by jrobes

Klare Worte von Rafael Reif, dem Präsidenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und viele Absätze, die es wert wären, kurz zitiert zu werden! Wenn man bedenkt, dass das MIT 2002 die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) mit angestoßen hat, dass es aktiv mit Massive Open Online Courses (via edX) experimentiert, sind diese Einschätzungen vielleicht nicht überraschend.

“Wie werden die Universitäten nach dieser Revolution aussehen?
Ich kann Ihnen nur sagen, wie das MIT in zehn Jahren aussehen wird, aber ich glaube, viele Universitäten weltweit werden ähnlich aussehen. Die Ausbildung bei uns besteht aus drei Komponenten. Erstens: das Lernen von bestehendem Wissen. Zweitens: das Verbessern von bestehendem Wissen. Drittens: die Anwendung des Wissens, um etwas Neues zu schaffen. Den letzten Punkt nennt man Innovation. Digitales Lernen können wir nur für den ersten Teil nutzen. Aber wir gewinnen damit mehr Zeit für die beiden anderen Komponenten.”

Wobei Rafael Reif sich durchaus vorstellen kann, dass nicht nur bestehendes Wissen online gelernt wird. Wichtig ist aus seiner Sicht: “Die Universitäten sollten sich ernsthaft damit beschäftigen, wie sie dieses mächtige Instrument nutzen können, um das zu verbessern, was sie anbieten. Wenn sie das nicht tun, dann werden die neuen Modelle des Lernens sie überrollen. Denn diese neuen Modelle bieten ein viel aufregenderes Lernumfeld. Es ist Wunschdenken, dass digitale Lernformen eine Mode sind, die vorbeigehen wird. Sie werden bleiben. In drei bis vier Jahren sind sie Teil unseres Alltags.”

Wie gesagt, erfrischend offene Worte eines Hochschulpräsidenten, die man schnell lesen sollte, bevor die NZZ sie wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt …
Michael Furger, Interview mit Rafael Reif, NZZ, 1. Februar 2015

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MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning

Posted on 30 January 2015 by jrobes

Auf der LEARNTEC hatte ich gestern ein Zeitfenster, um einen Überblick über Massive Open Online Courses (MOOC) zu geben. Eingestiegen bin ich mit einer kurzen Zusammenfassung der Jahre 2008 bis 2015, um dann aufzuzeigen, wie Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren können. Die verschiedenen Optionen habe ich mit mir bekannten Beispielen verlinkt.

“- MOOCs als externe Ressourcen mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu Business- und Management-Themen
- MOOCs als Marketing-Instrumente zur Stärkung der eigenen Marke … für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber …
- MOOCs als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities
- MOOCs als Trendsetter … und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen
- MOOC-Anbieter als Bildungspartner für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten Weiterbildungsmaßnahmen”

Jochen Robes, LEARNTEC, Karlsruhe, 29. Januar 2015 (via SlideShare)

MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning from Jochen Robes

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Assessment, Certification, and Quality Assurance in Open Learning

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Die 40. Ausgabe der eLearning Papers widmet sich ganz den Fragen der Qualitätssicherung im Umgang mit Open Educational Resources, Massive Open Online Courses und anderen offenen Lernangeboten und Lernmaterialien im Netz. Ich empfehle, gleich mit der englischen Ausgabe zu beginnen, da die deutsche Übersetzung des Editorials, die um den Begriff des “offenen Lernens” kreist, eher verwirrt. Ich bin die einzelnen Beiträge kurz überflogen und bei einer Matrix hängengeblieben, die die Qualität von Assessments (”robustness”) und die Formen des Leistungsnachweises (”formality of recognition”) zusammenbringt. Untersuchungsgegenstand sind MOOCs, die ja von der einfachen Teilnahmebescheinigung bis zur Anerkennung von ECTS-Punkten mit einer breiten Palette von Abschlüssen arbeiten (”An Assessment-Recognition Matrix for Analysing Institutional Practices in the Recognition of Open Learning”).
Christian M. Stracke und Tapio Koskinen, eLearning Papers, No 40, Januar 2015

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What Do We Mean By Open Education

Posted on 19 January 2015 by jrobes

“Open” ist längst zum deutungsoffenen Etikett geworden. Denn was bedeutet es, wenn Olaf Scholz, wie vor einigen Tagen geschehen, Hamburgs “Open Online University” ankündigt? Heißt hier “open” offen für jeden Interessierten, heißt es kostenlos, wird sie “open” wie in Open Data oder Open Educational Resources? Oder “open for business”, wie Audrey Watters in ihrer Aufzählung der Möglichkeiten endet. Sie schließt deshalb zurecht: “We can’t simply let one adjective - “open” - be the substitute for the hard work (the political work even) of rethinking what learning can look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 16. Januar 2015

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About Magenta MOOC

Posted on 15 January 2015 by jrobes

Eines der Unternehmen, die sich bereits auf das Abenteuer “Corporate MOOC” eingelassen haben, ist die Deutsche Telekom. 2014 hat der erste “Magenta MOOC” stattgefunden. Auf der Webseite der Telekom heißt es: “To cope successfully with constant change needs an innovative mindset, entrepreneurial spirit and an appropriate culture of sharing and learning. The Magenta MOOC is a first step towards new ways of international, cross-disciplinary and virtual collaboration within Deutsche Telekom.” Entsprechend lautete das Motto des dreimonatigen Online-Kurses “Share your entrepreneurial spirit”. In einem Artikel (“Corporate MOOCs: Unterstützung der lernenden Organisation”, leider hinter einer Bezahlschranke) beschreibt Eva Strube, Personalentwicklerin bei der Telekom, wie man sich mit dem MOOC-Modell der Leuphana Universität Lüneburg angefreundet hat, das dreierlei ermöglicht:

“- den offenen Austausch und die länder- und bereichsübergreifende Vernetzung einer großen Anzahl von Teilnehmenden in der Organisation [im konkreten Fall 3.500 registrierte MOOC-Teilnehmer];
- das Lernen im Team zur Förderung der virtuellen Kollaboration und der Innovationskraft im Konzern [hier 140 Teams à 5 Teilnehmer] und
- das individuelle, selbstgesteuerte Lernen der Teilnehmenden mit Bezug zum eigenen beruflichen Arbeitsumfeld.”

Auf der Webseite finden sich weitere Informationen und Kurzfilme zum Magenta MOOC, auch die Videos, die für die einzelnen Themenwochen produziert wurden. Der besagte Artikel von Eva Strube schließt mit einem Fazit und einem Fragezeichen: “Für den ersten Magenta MOOC zieht die Telekom ein positives Fazit. …  ist die Frage offen, wie der organisationale Wandel, der im Rahmen des MOOC angeregt wurde, verstetigt werden kann.”
Deutsche Telekom, 2015

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Rebooting MOOC Research

Posted on 09 January 2015 by jrobes

Dieser Artikel von Justin Reich, ein Harvard-Wissenschaftler, macht gerade die Runde. Es ist ein Appell an die MOOC-Forschung, nicht nur Klicks der Teilnehmer auszuwerten, sondern sich der Frage anzunehmen, wie und wo wirklich Lernen stattfindet. Das ist, so Justin Reich, natürlich eine Frage der Perspektive; das bedeutet aber auch, eine größere Aufmerksamkeit auf Assessments zu legen, um Lernprozessen auf die Spur zu kommen; das bedeutet, Daten nicht nur aus einzelnen, sondern aus mehreren Kursen auszuwerten; das bedeutet, komplexere Forschungsdesigns zu entwickeln, um Ergebnisse zu erzielen, die auf andere Felder, Themen und Kurse übertragbar sind. “Raising the bar” lautet seine Forderung. Ob es hierzulande allerdings bereits eine MOOC-Forschung gibt, die rebootet werden muss, darf bezweifelt werden. Aber das ist ja auch eine Chance.

“In the years since MOOCs first attracted widespread attention, new lines of research have begun, but findings from these efforts have had few implications for teaching and learning. Big datasets do not, by virtue of their size, inherently pos-sess answers to interesting questions. …
We have terabytes of data about what students clicked and very little understanding of what changed in their heads.”

Justin Reich, Science Magazine, 2. Januar 2015 (via Phil Hill)

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The Hype is Dead, but MOOCs Are Marching On

Posted on 08 January 2015 by jrobes

Ein interessantes Interview mit Daphne Koller, Mitbegründerin der größten MOOC-Plattform Coursera. Sie weist z.B. darauf hin, dass “Coursera is currently the second biggest credential supplier on LinkedIn, right after Microsoft”. Gefragt nach ihrem Geschäftsmodell, verweist Daphne Koller auf die “Verified Certificates”, für die offensichtlich immer mehr Nutzer bereit sind zu zahlen. Und sie erzählt, dass Coursera eine neue Plattform entwickelt, die weniger auf das “cohort model” (also Kurse mit festen Startterminen) und stärker auf ein “on-demand model” (jederzeitiger Zugriff auf die Lernmaterialien) setzt. Gefragt, ob denn das “social learning” dabei nicht auf der Strecke bleibt, antwortet sie optimistisch:

“We’ve spent a lot of time thinking about this. We are very committed to the social component of learning. But we’ve realized that in large courses, what matters is that people around you are doing the same thing at the same time. It doesn’t necessarily need to be the same people from the beginning of the course to the end.”

Kurz: Coursera wird zukünftig Online-Kurse entwickeln, die kostenpflichtig sind. Um die Kurse besser vermarkten zu können, müssen sie jederzeit zugänglich sein. Diese Kurse sind offen, da der Zugriff an keine (weiteren) Zugangsbeschränkungen geknüpft ist. Ob man unabhängig von der Buchung eines Zertifikats zukünftig überhaupt noch auf die Lernmaterialien zugreifen kann, bleibt abzuwarten.
Interview mit Daphne Koller, Knowledge@Wharton, 5. Januar 2015

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Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen

Posted on 07 January 2015 by jrobes

Die Autoren plädieren in diesem Artikel dafür, das “open” in MOOCs nicht nur im Sinne von “offener Teilnahme”, sondern im Sinne von “open educational resources” (OER) zu verstehen. Das heißt z.B., dass die Lernmaterialien eines MOOCs mit entsprechenden Lizenzen ausgezeichnet werden und frei wiederverwendet werden können. Am Beispiel zweier  MOOC-Plattformen - “oncampus” an der Fachhochschule Lübeck und “iMooX” in Graz - zeigen sie auf, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden, wenn MOOCs als OER entwickelt und angeboten werden. Auf der Habenseiten stehen derzeit allerdings nur die hohen Zugriffszahlen auf die Lernvideos, auch über die Kurstermine hinaus. Über eine aktive Weiterverwendung oder -verarbeitung der Materialien ist noch nichts bekannt. Doch vieles spricht dafür, diesen Weg weiterzuverfolgen. In den Worten der Autoren:

“Ein zukünftiges Bildungssystem ohne freie Bildungsressourcen scheint daher aus heutiger Sicht kaum denkbar, auch wenn noch viele offene Forschungsfragen beantwortet und auch Informations- und Weiterbildungsinitiativen zum Thema OER notwendig sein müssen.”
Martin Ebner, Michael Kopp, Andreas Wittke und Sandra Schön, in: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 1-13, Springer, Dezember 2014 (via e-Learning Blog)

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MOOCs in 2014: Breaking Down the Numbers

Posted on 05 January 2015 by jrobes

Schon mit Blick auf einige meiner anstehenden Verpflichtungen (u.a. LEARNTEC, SAP-Forum für Personalmanagement) kann ich sagen, dass MOOCs auch 2015 auf der Agenda bleiben. Auch wenn sich einige Initiativen bereits vom Begriff gelöst haben. So zum Beispiel Udacity und Coursera, die ja die Welle mit angestoßen haben; oder die deutschen Hochschulen, die (nachvollziehbar) lieber über die “Digitalisierung” diskutieren wollen, auch wenn das nicht unbedingt einladender klingt.

Wie auch immer: Dhawal Shah hat zum Jahresabschluss einige nützliche Daten und Fakten zusammengetragen. Über “providers” (hier führt Coursera), “subjects” (ganz vorne überraschenderweise “humanities”), “languages” (englisch natürlich), “top searches” und “top courses” (Coursera’s “Developing Innovative Ideas for New Companies: The First Step in Entrepreneurship”). Ein aus Sicht des Autors erwähnenswerter Trend in 2014 war:

MOOC providers roll out their own credentials: Each of the Big 3 MOOC providers introduced their own credentials for paid courses: Udacity’s Nanodegrees, Coursera’s Specializations and edX’s Xseries. MOOCs are also offered in conjunction with universities, like edX’s collaboration with professional education programs and NovoEd’s with Stanford’s School of Business. A few universities experimented with directly offering credits for MOOCs, like Penn State, the University of Oklahoma and some European universities.”

Sein Fazit: “2014: A Year for MOOC Maturation”. Natürlich war dies nicht der letzte Artikel des vergangenen Jahres, der sich mit MOOCs beschäftigte. So durfte vor Weihnachten in der TAZ US-Professor Mohammad Qayoumi über MOOCs und die Bildung in 20 Jahren philosophieren („Der Durchbruch steht noch bevor”); und in der ZEIT sieht Nora Stampfl die Zukunft im Blended Learning, “einer Mischung aus Online- und Offline-Lernelementen” (”Unis können nicht zurück ins analoge Zeitalter”). Nun ja, das war, um es vorsichtig auszudrücken, an der einen oder anderen Stelle schon früher zu lesen.
Dhawal Shah, edSurge, 26. Dezember 2014

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The 25 Hottest Skills That Got People Hired in 2014

Posted on 19 December 2014 by jrobes

Es ist die Welt, wie LinkedIn sie sieht und wie sie sich in den Daten von LinkedIn widerspiegelt. Das heißt für 2014: Gefragt sind vor allem IT und Marketing Skills. Was der Autor wiederum in folgende Empfehlungen übersetzt: “Investing in STEM; Data. Data everywhere; It pays to know a second language; Rise of the technical marketer.” Noch interessanter ist aus meiner Sicht das Potenzial, das hinter diesen Auswertungen schlummert: wenn es weiter differenziert und personalisiert wird; wenn es direkt mit Bildungsangeboten wie z.B. MOOCs verknüpft wird, usw. (siehe auch Coursera Blog: “Top 2014 LinkedIn Skills That Tie Back to Top Coursera Courses”).
Sohan Murthy, LinkedIn Official Blog, 17. Dezember 2014

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The Position of xMOOCs in Educational Systems

Posted on 19 December 2014 by jrobes

Hier die Zusammenfassung: “Die Idee der xMOOCs sollte ursprünglich das US-Hochschulbildungssystem durch die kostenfreie Vermittlung von Wissen für die Massen revolutionieren. Dieses Ziel wurde aus verschiedenen Gründen nicht erreicht. Hierzu zählen u.a. die Vernachlässigung der Wichtigkeit und Vorteile des Präsenzlernens, die hohe Arbeitsbelastung der Studierenden durch einen xMOOC, die Konsequenzen der in xMOOCs üblichen didaktischen Vorgehensweise, die Finanzierung der hohen Kosten eines xMOOCs sowie der schwierigen Integration des xMOOC-Modells in die Lehrorganisation an Hochschulen. Deswegen entwickeln sich xMOOCs in der letzten Zeit zu einer Methode der professionellen Weiterbildung, mit einem dazu passenden kostendeckenden Geschäftsmodell.”

Wie es Titel und Zusammenfassung andeuten, versucht Rolf Schulmeister im Artikel (Englisch), xMOOCs im amerikanischen Bildungssystem zu verorten. Wobei seine Ausführungen zur Motivation der Lernenden und zum didaktischen Rahmen der “neuen” Online-Kurse nicht an Landesgrenzen haltmachen. Der Beitrag findet sich übrigens in eleed, jenem von der FernUniversität in Hagen herausgegebenen Online-Journal, das einmal im Jahr mit einer neuen Ausgabe überrascht.
Rolf Schulmeister, e-learning and education (eleed), Vol. 10, Dezember 2014

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What Are MOOCs Good For?

Posted on 16 December 2014 by jrobes

Große Versprechungen, dann die Ernüchterung. Und heute, still und leise, viele Experimente, Projekte und Ergebnisse, die zum einen das MOOC-Erlebnis verbessern und zum anderen anregen, auch die klassischen Hochschulformate immer wieder zu hinterfragen. Dabei nimmt der Autor vor allem Bezug auf den kürzlich erschienenen Artikel in IRRODL (”Learning in an Introductory Physics MOOC: All Cohorts Learn Equally, Including an On-Campus Class”).
Justin Pope, MIT Technology Review, 15. Dezember 2014

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Top Ed-Tech Trends of 2014: MOOCs, Outsourcing, and Online Education

Posted on 11 December 2014 by jrobes

Ein ausführlicher, voll gepackter Jahresrückblick für MOOC-Insider. Keine Erklärungen oder Definitionen, keine Ausflüge in die Didaktik des Online-Lernens, sondern jede Menge Neuigkeiten, Zahlen, Fakten und Fragezeichen, mit einem amerikanischen Schwerpunkt. Überschriften lauten z.B. “Not Open, Not Massive: Just Online Courses”, “Wait, What’s the Business Model?”, “MOOCs as Skills Training”, “Research (and Ethics)” und “Ed-Tech and Outsourcing”. Schließlich fasst Audrey Watters zusammen:

“Actually, It’s Just Online Education
MOOCs have become a bit like the word “cloud” or “big data” or “social” - you put it in your press release, and you hope that your thing sounds buzz-y enough to be covered by the tech blogs.”

Audrey Watters, Hack Education, 9. Dezember 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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