Am Mittwoch habe ich auf der Community-Konferenz Neue Medien des hvv-Instituts präsentiert, einer Veranstaltung “zur Implementierung von Online-Pädagogik an hessischen Volkshochschulen”. Mein Dank gilt den Veranstaltern, nicht zuletzt Christoph Köck, vor allem dafür, dass ich mich zum Stichwort “Open” wieder ausbreiten und einen Bogen von Stanford bis zum opco12 spannen durfte. Denn auch die Volkshochschulen vor Ort können aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein des vernetzten Lernens sein: indem sie entweder das Internet in den lokalen Raum holen, zum Beispiel einen Begegnungsraum für Teilnehmer eines Open Courses bieten; oder indem sie ihre Kurse öffnen und Schnittstellen für die Kommunikation und den Informationsaustausch “nach draußen” anbieten.
Und dann habe ich noch erfahren, dass auch das gute, alte Funkkolleg noch lebt! Denn mit dem Funkkolleg “Medien und Kommunikation” habe ich 1990/1991, als Mitglied der Redaktion des beteiligten Deutschen Instituts für Fernstudien (DIFF) in Tübingen, meine ersten Berufsjahre verbracht! Auf Wikipedia habe ich gerade gelesen, dass das Funkkolleg in der mir bekannten Form 1998 eingestellt, aber als kleineres Format vom Hessischen Rundfunk weiter geführt wurde. Und für den Herbst 2012 ist ein Funkkolleg zum Thema “Wirklichkeit 2.0 - Medienkultur und Medienkompetenz” geplant - als “offener Online-Kurs”!!
Es geht natürlich um die Khan Academy! Dan Pontefract, Head of Learning & Collaboration bei TELUS und eine bekannte Stimme in der Edu-Community, geht der Trubel etwas zu weit. Hier ist die Essenz seiner Klage:
“What I simply implore The Khan Academy to do going forward is quite simple:
- Stop suggesting you are reinventing education. You are positively complimenting it.
- Start positioning Khan Academy as supplemental reinforcement or didactic introduction.
- Add pre and post learning elements to the videos that assist curriculum lineage or linkage
(ie. recommend other related learning assets that further the learning be it websites, articles, other videos, simulations, exercises, games, etc.)”
Im Moment kann man fast eine wöchentliche Veranstaltungsübersicht präsentieren, die sich allein dem Thema Open Online Courses bzw. MOOCs widmet. Kurz der Reihe nach:
1) der Klassiker: CCK012
Ich glaube, es ist mittlerweile die vierte Auflage dieses Kurses on “Connectivism and Connective Knowledge”, der ja die ganze MOOC-Bewegung erst so richtig ins Rollen gebracht hat. Er dauert vom 23. Januar bis zum 18. April (allerdings ist die Course Outline im Moment noch aus 2011 …). Facilitators sind wieder George Siemens und Stephen Downes.
2) das Trendthema: lak12
“lak12″ steht für “Learning Analytics and Knowledge 2012″ und hier kann man sich gleich über eines der Themen austauschen, die auch der Horizon Report 2012 auf seine Trendliste gesetzt hat. Der lak12 läuft über 8 Wochen. Er ist auch am 23. Januar gestartet (bis 18. März) und irgendwie schafft es George Siemens, auch hier die Rolle des Facilitators zu übernehmen - neben vier weiteren Kollegen.
3) der Shooting Star: CS 101: BUILDING A SEARCH ENGINE
David Evans und Sebastian Thrun versprechen nicht wenig: “Learn programming in seven weeks. We’ll teach you enough about computer science that you can build a web search engine like Google or Yahoo!” Und es braucht kein Vorwissen, sagen die beiden Experten (grinsen dabei aber irgendwie komisch)! Ab dem 20. Februar kann jeder prüfen, wie weit er kommt.
Sebastian Thrun (ehemals Stanford, Open Course zu AI) spricht hier auf der DLD-Konferenz in München (DLD = Digital, Life, Design) über seine Erfahrungen als Gastgeber eines Open Online Courses: als er plötzlich nicht mehr 20, sondern 160.000 Studierenden gegenüberstand. Und welche Konsequenzen er daraus gezogen hat. Und wie er diese Erfahrungen jetzt fortsetzen möchte. Nicht in Stanford, aber am liebsten mit 500.000 Studierenden. Sehr emotional, mit Rückmeldungen von Teilnehmern am AI-Open Course. Sebastian Thrun, DLD, 24. Januar 2012
Sebastian Thrun, einer der Facilitators des gerade beendeten Open Online Courses über “Künstliche Intelligenz” an der Stanford University, startet ein neues Projekt. Doch dieses Mal nicht unter dem Dach von Stanford, sondern als eigenes Startup. Hier das Wichtigste: “Instead, he said, he concluded that “I can’t teach at Stanford again.” He’s given up his tenure at Stanford, and he’s started a new online university called Udacity. He wants to enroll 500,000 students for his first course, on how to build a search engine - and of course it’s all going to be free.” Thrun, so scheint es, schielt dabei auch etwas auf das Modell der Khan Academy. Wie auch immer, der Autor wundert sich jedenfalls, dass Stanford nicht die Chance ergreift, das Erfolgsprojekt fortzuführen oder gar auszudehnen. Vielleicht zeigt der Schritt aber auch, wo der Wandel heute (noch) seine Grenzen hat.
George Siemens hat übrigens den Schritt Thrun’s zum Anlass genommen, um noch einen Gedanken über unser zukünftiges Bildungssystem loszuwerden: “If we were to design education today, without the legacy baggage of the existing system, what would it look like? I don’t have a clear answer, but I think it would look similar to open online courses: distributed, leveraging network effects, participative, peer/social pedagogy, large scale sensemaking, artifact creation and sharing, knowledge growth and domain expansion, etc.”(”I can’t teach at Stanford again”) Lesenswert! Felix Salmon, Reuters, 23. Januar 2012
Auf den Blog Carnival folgt der Blog Calendar: “The blog calendar is an open, non-profit blog which features 365 different blog posts from around the world. As thousands of people are choosing to learn through massive open online courses in and around the web, this blog will tell a story of how new ways of connecting with each other online are irreversibly changing education.”
Mittlerweile gibt es nicht nur Erfahrungsberichte, sondern auch erste Untersuchungen zum Thema “MOOC”. Viele stammen aus der Feder von Rita Kop, die sie dankenswerterweise hier aufgelistet und verlinkt hat. Rita Kop war im PLENK2010 (mit 1.641 Teilnehmern) engagiert und arbeitet am National Research Council of Canada. “Each publication looks at the data from a different perspective, eg, requirements in a PLE, self-directed learning, learner support, creativity.” Rita Kop, Observations about learning, knowledge and technology, 5. Januar 2012
Etwas zum Stöbern: Ein wunderbar aufgemachtes Buch, geschrieben und zusammengestellt von Anya Kamenetz und einer Reihe von Mitstreitern, 250 Seiten, erhältlich als kostenloses PDF, als HTML5 oder als Print-Copy. Alles dreht sich um das Mozilla-Festival in Barcelona, wo sich Ende 2010 über 400 “Verrückte” trafen, um Lernen neu zu erfinden. Eine faszinierende Sammlung von Statements, Porträts und Projekten! In diesem Fall stimmt jede Zeile der Ankündigung:
“How can the ideas of the open source movement help foster learning? What are the most effective ways to bring learning to everyone? How does openness help the spread of knowledge? Part exhibition catalog, part manifesto, this is a concise, fun-to-read introduction to what Mozilla is doing to support learners everywhere.” Anya Kamenetz and the participants of the 2010 Mozilla Festival, 10. Dezember 2011
Für mich gibt es auch keine Zweifel, dass 2011 das “Year of Open” war. Nicht zuletzt, nachdem wir im Sommer unserer OpenCourse “Zukunft des Lernens” durchgeführt haben! Paul Stacey, der am BCcampus in Vancouver arbeitet, gibt hier einen fantastischen Überblick über die unzähligen Initiativen und Projekte auf diesem Feld. Das reicht von Open Data-Aktivitäten bis zu Open Courses, MOOCs, Learning Management Systemen und immer wieder Creative Commons, die - nicht nur aus Paul Stacey’s Sicht - das Herzstück der Bewegung bilden. Lesenswert! Paul Stacey, Musings on the edtech frontier, 21. Dezember 2011
Nun ist Stanford’s Open Course über Künstliche Intelligenz auch im Spiegel angekommen! “Ist das die Zukunft der Hochschulen oder ihr Tod?”, heißt es gleich zum Aufwärmen. Leider wird das Projekt dann vor allem als Angebot zur effizienteren Lehre vorgestellt, “Massen-Uni 2.0″ eben, der Reiz des netzbasierten und vernetzten Lernens bleibt dabei völlig auf der Strecke. Auf die Idee, z.B. mal einen der 160.000 Teilnehmer anzusprechen, ist der Autor jedenfalls nicht gekommen. Stattdessen wird daran erinnert, dass die Hochschulen hierzulande eine Chance der Effizienzsteigerung (E-Learning!) schon vertan haben … Markus Verbeet, SPIEGEL ONLINE, 17. Dezember 2011
Als das MIT 2001 verkündete, die Materialien aller seiner Kurse online und ohne Kosten zur Verfügung zu stellen, haben viele es nicht ernst genommen und hielten es für einen gigantischen Marketing-Coup (der es sicher auch war). Aber in der Rückschau steht MIT’s OpenCourseWare-Projekt (OCW) am Beginn einer Bewegung, die heute unter dem Label “Open Educational Resources” ein fester Begriff und Baustein der bildungspolitischen Agenda ist. Also hört man genauer hin, wenn das MIT wieder etwas verkündet, wie zu Beginn dieser Woche. Das neue Projekt heißt MITx, und ich zitiere aus der Ankündigung:
“MITx will offer a portfolio of MIT courses through an online interactive learning platform that will:
- organize and present course material to enable students to learn at their own pace
- feature interactivity, online laboratories and student-to-student communication
- allow for the individual assessment of any student’s work and allow students who demonstrate their mastery of subjects to earn a certificate of completion awarded by MITx
- operate on an open-source, scalable software infrastructure in order to make it continuously improving and readily available to other educational institutions.”
Wie schon damals ist auch heute die Tragweite dieser Ankündigung schwer einzuschätzen. Sicher ist es eine Antwort auf Stanfords Einstieg in die Open Course-Community. Sicher ist es Marketing, nachdem mit OCW die ersten, großen Ziele erreicht wurden. Aber ansonsten? Ein MIT-Abschluss light? Ein später Einstieg ins e-Learning? Man darf gespannt sein. MIT News, 19. Dezember 2011
Eine interessante Diskussion, in der Salman Khan (Khan Academy) sowie Peter Norvig und Sebastian Thrun (Stanford) über ihre Erfahrungen als Anbieter bzw. Facilitators von “open online courses” berichten. Dabei machen sie aus ihrer Begeisterung über das neue Format und seine Möglichkeiten kein Hehl, sprechen aber auch kritische, weiterführende Punkte an, wie z.B. die Entkoppelung von Lehre und Zertifizierung.
Überhaupt die Diskussion: Sie fand als Google Plus-Hangout statt, in das sich Teilnehmer mehrerer großer Hochschulen eingeschaltet hatten. Peter Norvig moderierte. Ein sehr lebendiges, informelles Format, das auch als YouTube-Konserve kurzweilig “herüberkommt”. Kurz: In Form und Inhalt empfehlenswert!
Lediglich George Siemens weist an anderer Stelle darauf hin, dass bei aller Begeisterung für die Protagonisten dieses Events die Geschichte der “open online courses” bereits vor der Khan Academy und Stanford begann. GoogleplusHangouts, 9. Dezember 2012 (via YouTube)
Am Dienstag habe ich diese Slides auf dem 14. DIE-Forum in Bonn präsentiert. In einer Kapelle! Ich habe wieder einleitend einen kleinen Bogen gespannt - von “open” über “open educational resources” bis zu “open courses” im allgemeinen und unserem “#opco11″ im besonderen. Da die Zeit für unsere Arbeitsgruppe knapp bemessen war, konnten wir nur Fragen einsammeln: u.a. ob im Rahmen dieser Kurse überhaupt gelernt wird; wie die Qualität gesichert wird; welche Selbstlernkompetenzen Teilnehmer mitbringen müssen, usw.. Da die Zahl der “open courses” auch in 2012 zunehmen wird, wird es sicher noch Gelegenheiten geben, ausführlicher auf diese Fragen einzugehen. Jochen Robes, Slideshare, 8. Dezember 2011
Wie können Lernumgebungen und -prozesse aussehen, die sich den Anforderungen der Wissensgesellschaft stellen? Wie müssen Bildungskonzepte gestaltet werden, die “chaos, emergence, and complexity” integrieren? Die Autoren sind optimistisch, dass MOOCs die Kriterien erfüllen, die sich aus diesen Vorgaben ableiten lassen, und somit als ein “example of an open and adaptive, complex system” gesehen werden können. Mit konkreten Erfahrungen, die sie während des Mobi-MOOCs im April/ Mai 2011 sammeln konnten, stützen sie ihre Beobachtungen.
Der Artikel ist keine leichte Kost. Aber er verbindet weitere Bausteine (Chaos-Theorie, Theorie komplexer Systeme) mit dem MOOC-Konzept. Ansonsten gilt: “MobiMOOC brought together three innovations linked to the Knowledge Age: mobile technology, social media, and the MOOC as its learning and teaching format.”
Eine Insider-Diskussion nennt man es wohl, wenn der Kreis derer, die noch verstehen, um was es geht, immer kleiner wird. Das trifft womöglich auch auf diese Debatte zu. Aber sie ist zumindest unterhaltsam. Hier kurz die Grenzlinien:
Da hat die Journalistin/ Autorin Anya Kamenetz ein Buch geschrieben: “The Edupunks’ Guide to a DIY Credential”.Jetzt wird ihr vorgeworfen, die Idee des Edupunk “verkauft” zu haben und als Unbeteiligte von den Anstrengungen anderer zu profitieren. Oder in den Worten von Stephen Downes: “That somebody who isn’t involved in any significant way in edupunk, who isn’t well-versed in edupunk, who is probably getting it wrong, can be considered the authority on the subject because she is the one who got a book deal - it’s ridiculous”. Sarah Cunnane, The Times Higher Education, 17. November 2011
Fast ein philosophisches Manifest. Stephen Downes startet langsam, spricht über die “Idea of Openness”, über die verschiedenen Aspekte und Perspektiven auf “Openness”. Dann führt er in die “Language of LOLcats” ein (”Now I’m going to change gears, and I’m going to change gears really dramatically. …”), streift Semiotik, Semantik und all die sprachtheoretischen Untiefen, um - Gott sei Dank - am Ende wieder bei der “(Open) Language of Learning” aufzutauchen. Etwas für ruhige Minuten am Wochenende.
“That’s the basis that George Siemens and I used to create the massive open online courses. The idea of these courses was that, and is that, we provide as much material for conversation as possible and set up this conversational network where the exchange of this material can take place. So the course itself becomes a network, the open educational resources are the concepts, the words, the vocabulary that people in this network use to communicate with each other. And that’s in fact exactly what happens.” Stephen Downes, Half an Hour, 6. November 2011
Eine hervorragende Zusammenfassung, die EDUCAUSE hier im bewährten “7 things you should know about …” präsentiert. Kurze Absätze zu Stichworten wie “What is it?”, “How does it work?”, “Who’s is doing it?” usw. Unter “What are the implications for teaching and learning?” heißt es: “But perhaps the most significant contribution is the MOOC’s potential to alter the relationship between learner and instructor and between academe and the wider community by potentially providing a very large and diverse forum and meeting place for ideas. Those enrolling in a MOOC are likely to discover learning at its most open on a platform that invites the world not only to see and hear but also to participate and collaborate.”
Dieser Post ist vor allem ein Reminder: Vor einigen Wochen hat ja Stanford drei MOOCs zu den Themen Machine Learning, Database Design und Artificial Intelligence (AI) gestartet. 130.000 Teilnehmer haben sich allein für den AI-Kurs angemeldet! (By the way, ich gehöre nicht dazu.) Nun läuft der Kurs, und Seb Schmoller - er ist angemeldet und führt eine Art Tagebuch im Wochenrhythmus - zieht hier eine erste positive Bilanz. Vielleicht wird dieser Kurs ja, was MITs OpenCourseWare für die OER-Bewegung wurde: ein Startschuss. “There are many ways in which the AI course could be improved, but the underlying model feels right; what is more, it feels replicable for different academic levels and for different disciplines.” Seb Schmoller, Association for Learning Technology (ALT), 7. November 2011
Stefanie Panke versucht in diesem Artikel, zwei Konzepte zusammenzuführen: zum einen die Idee der “Persönlichen Lernumgebung” (PLE), die seit 2004/2005 diskutiert wird; und zum anderen die Praxis der Massive Open Online Courses (MOOC), die seit 2008, als George Siemens und Stephen Downes das erste Experiment starteten, immer intensiver gelebt wird. Dabei stützt sie sich auf konkrete Erfahrungen, die sie als Teilnehmerin an einem Open Course, „Personal Learning Environments, Networks and Knowledge” (PLENK 2010), gesammelt hat. Ein interessantes Kapitel ist mit “Zentrale Herausforderungen” überschrieben. Und ich zitiere einen kurzen Ausschnitt aus der Zusammenfassung, die einige der offenen Fragen zu den “neuen Formen kooperativer Wissensgenerierung” festhält:
“Eine nachhaltige Kompetenzentwicklung bedarf ausgeprägter Selbstlernstrategien oder einer Moderation des Lernprozesses, die den Lernenden mit geeigneten Strategien ausrüstet. Wie der Schwund an Beteiligung im Verlauf des MOOC demonstriert, ist diese Aufgabe keineswegs trivial. Eine Schwäche des PLE-Konzepts ist zudem der fehlende Brückenbau zu tradierten Lehr-/Lernkulturen mitsamt zugehöriger Prüfungsordnungen und vorgegebenen Lehrplänen. Noch ist unzureichend geklärt, wie konnektivistische und konstruktivistische Ideen mit curricularer Integration in Einklang zu bringen sind.” Stefanie Panke, e-teaching.org, 19. Oktober 2011 (pdf)
Heute startet an der Universität Tübingen ein Open Course zum Thema “Workplace Learning” (#ocwl11), der sicher einen Blick oder gar das Mitmachen lohnt. Dörte Giebel gibt in diesem Post einen schönen Überblick über die Ziele des Kurses, seine Besonderheiten und ihre Rolle als Patin der ersten Woche. Als solche will sie “Bindeglied zwischen dem Offline- und dem Online-Teil der Lehrveranstaltung” sein. Dörte Giebel, NetzFaktorei, 9. Oktober 2011