Archive | Open Course

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“Wichtigste Erfindung seit dem Buchdruck”

Posted on 04 February 2015 by jrobes

Klare Worte von Rafael Reif, dem Präsidenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und viele Absätze, die es wert wären, kurz zitiert zu werden! Wenn man bedenkt, dass das MIT 2002 die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) mit angestoßen hat, dass es aktiv mit Massive Open Online Courses (via edX) experimentiert, sind diese Einschätzungen vielleicht nicht überraschend.

“Wie werden die Universitäten nach dieser Revolution aussehen?
Ich kann Ihnen nur sagen, wie das MIT in zehn Jahren aussehen wird, aber ich glaube, viele Universitäten weltweit werden ähnlich aussehen. Die Ausbildung bei uns besteht aus drei Komponenten. Erstens: das Lernen von bestehendem Wissen. Zweitens: das Verbessern von bestehendem Wissen. Drittens: die Anwendung des Wissens, um etwas Neues zu schaffen. Den letzten Punkt nennt man Innovation. Digitales Lernen können wir nur für den ersten Teil nutzen. Aber wir gewinnen damit mehr Zeit für die beiden anderen Komponenten.”

Wobei Rafael Reif sich durchaus vorstellen kann, dass nicht nur bestehendes Wissen online gelernt wird. Wichtig ist aus seiner Sicht: “Die Universitäten sollten sich ernsthaft damit beschäftigen, wie sie dieses mächtige Instrument nutzen können, um das zu verbessern, was sie anbieten. Wenn sie das nicht tun, dann werden die neuen Modelle des Lernens sie überrollen. Denn diese neuen Modelle bieten ein viel aufregenderes Lernumfeld. Es ist Wunschdenken, dass digitale Lernformen eine Mode sind, die vorbeigehen wird. Sie werden bleiben. In drei bis vier Jahren sind sie Teil unseres Alltags.”

Wie gesagt, erfrischend offene Worte eines Hochschulpräsidenten, die man schnell lesen sollte, bevor die NZZ sie wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt …
Michael Furger, Interview mit Rafael Reif, NZZ, 1. Februar 2015

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MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning

Posted on 30 January 2015 by jrobes

Auf der LEARNTEC hatte ich gestern ein Zeitfenster, um einen Überblick über Massive Open Online Courses (MOOC) zu geben. Eingestiegen bin ich mit einer kurzen Zusammenfassung der Jahre 2008 bis 2015, um dann aufzuzeigen, wie Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren können. Die verschiedenen Optionen habe ich mit mir bekannten Beispielen verlinkt.

“- MOOCs als externe Ressourcen mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu Business- und Management-Themen
- MOOCs als Marketing-Instrumente zur Stärkung der eigenen Marke … für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber …
- MOOCs als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities
- MOOCs als Trendsetter … und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen
- MOOC-Anbieter als Bildungspartner für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten Weiterbildungsmaßnahmen”

Jochen Robes, LEARNTEC, Karlsruhe, 29. Januar 2015 (via SlideShare)

MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning from Jochen Robes

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Assessment, Certification, and Quality Assurance in Open Learning

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Die 40. Ausgabe der eLearning Papers widmet sich ganz den Fragen der Qualitätssicherung im Umgang mit Open Educational Resources, Massive Open Online Courses und anderen offenen Lernangeboten und Lernmaterialien im Netz. Ich empfehle, gleich mit der englischen Ausgabe zu beginnen, da die deutsche Übersetzung des Editorials, die um den Begriff des “offenen Lernens” kreist, eher verwirrt. Ich bin die einzelnen Beiträge kurz überflogen und bei einer Matrix hängengeblieben, die die Qualität von Assessments (”robustness”) und die Formen des Leistungsnachweises (”formality of recognition”) zusammenbringt. Untersuchungsgegenstand sind MOOCs, die ja von der einfachen Teilnahmebescheinigung bis zur Anerkennung von ECTS-Punkten mit einer breiten Palette von Abschlüssen arbeiten (”An Assessment-Recognition Matrix for Analysing Institutional Practices in the Recognition of Open Learning”).
Christian M. Stracke und Tapio Koskinen, eLearning Papers, No 40, Januar 2015

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What Do We Mean By Open Education

Posted on 19 January 2015 by jrobes

“Open” ist längst zum deutungsoffenen Etikett geworden. Denn was bedeutet es, wenn Olaf Scholz, wie vor einigen Tagen geschehen, Hamburgs “Open Online University” ankündigt? Heißt hier “open” offen für jeden Interessierten, heißt es kostenlos, wird sie “open” wie in Open Data oder Open Educational Resources? Oder “open for business”, wie Audrey Watters in ihrer Aufzählung der Möglichkeiten endet. Sie schließt deshalb zurecht: “We can’t simply let one adjective - “open” - be the substitute for the hard work (the political work even) of rethinking what learning can look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 16. Januar 2015

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About Magenta MOOC

Posted on 15 January 2015 by jrobes

Eines der Unternehmen, die sich bereits auf das Abenteuer “Corporate MOOC” eingelassen haben, ist die Deutsche Telekom. 2014 hat der erste “Magenta MOOC” stattgefunden. Auf der Webseite der Telekom heißt es: “To cope successfully with constant change needs an innovative mindset, entrepreneurial spirit and an appropriate culture of sharing and learning. The Magenta MOOC is a first step towards new ways of international, cross-disciplinary and virtual collaboration within Deutsche Telekom.” Entsprechend lautete das Motto des dreimonatigen Online-Kurses “Share your entrepreneurial spirit”. In einem Artikel (“Corporate MOOCs: Unterstützung der lernenden Organisation”, leider hinter einer Bezahlschranke) beschreibt Eva Strube, Personalentwicklerin bei der Telekom, wie man sich mit dem MOOC-Modell der Leuphana Universität Lüneburg angefreundet hat, das dreierlei ermöglicht:

“- den offenen Austausch und die länder- und bereichsübergreifende Vernetzung einer großen Anzahl von Teilnehmenden in der Organisation [im konkreten Fall 3.500 registrierte MOOC-Teilnehmer];
- das Lernen im Team zur Förderung der virtuellen Kollaboration und der Innovationskraft im Konzern [hier 140 Teams à 5 Teilnehmer] und
- das individuelle, selbstgesteuerte Lernen der Teilnehmenden mit Bezug zum eigenen beruflichen Arbeitsumfeld.”

Auf der Webseite finden sich weitere Informationen und Kurzfilme zum Magenta MOOC, auch die Videos, die für die einzelnen Themenwochen produziert wurden. Der besagte Artikel von Eva Strube schließt mit einem Fazit und einem Fragezeichen: “Für den ersten Magenta MOOC zieht die Telekom ein positives Fazit. …  ist die Frage offen, wie der organisationale Wandel, der im Rahmen des MOOC angeregt wurde, verstetigt werden kann.”
Deutsche Telekom, 2015

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Rebooting MOOC Research

Posted on 09 January 2015 by jrobes

Dieser Artikel von Justin Reich, ein Harvard-Wissenschaftler, macht gerade die Runde. Es ist ein Appell an die MOOC-Forschung, nicht nur Klicks der Teilnehmer auszuwerten, sondern sich der Frage anzunehmen, wie und wo wirklich Lernen stattfindet. Das ist, so Justin Reich, natürlich eine Frage der Perspektive; das bedeutet aber auch, eine größere Aufmerksamkeit auf Assessments zu legen, um Lernprozessen auf die Spur zu kommen; das bedeutet, Daten nicht nur aus einzelnen, sondern aus mehreren Kursen auszuwerten; das bedeutet, komplexere Forschungsdesigns zu entwickeln, um Ergebnisse zu erzielen, die auf andere Felder, Themen und Kurse übertragbar sind. “Raising the bar” lautet seine Forderung. Ob es hierzulande allerdings bereits eine MOOC-Forschung gibt, die rebootet werden muss, darf bezweifelt werden. Aber das ist ja auch eine Chance.

“In the years since MOOCs first attracted widespread attention, new lines of research have begun, but findings from these efforts have had few implications for teaching and learning. Big datasets do not, by virtue of their size, inherently pos-sess answers to interesting questions. …
We have terabytes of data about what students clicked and very little understanding of what changed in their heads.”

Justin Reich, Science Magazine, 2. Januar 2015 (via Phil Hill)

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The Hype is Dead, but MOOCs Are Marching On

Posted on 08 January 2015 by jrobes

Ein interessantes Interview mit Daphne Koller, Mitbegründerin der größten MOOC-Plattform Coursera. Sie weist z.B. darauf hin, dass “Coursera is currently the second biggest credential supplier on LinkedIn, right after Microsoft”. Gefragt nach ihrem Geschäftsmodell, verweist Daphne Koller auf die “Verified Certificates”, für die offensichtlich immer mehr Nutzer bereit sind zu zahlen. Und sie erzählt, dass Coursera eine neue Plattform entwickelt, die weniger auf das “cohort model” (also Kurse mit festen Startterminen) und stärker auf ein “on-demand model” (jederzeitiger Zugriff auf die Lernmaterialien) setzt. Gefragt, ob denn das “social learning” dabei nicht auf der Strecke bleibt, antwortet sie optimistisch:

“We’ve spent a lot of time thinking about this. We are very committed to the social component of learning. But we’ve realized that in large courses, what matters is that people around you are doing the same thing at the same time. It doesn’t necessarily need to be the same people from the beginning of the course to the end.”

Kurz: Coursera wird zukünftig Online-Kurse entwickeln, die kostenpflichtig sind. Um die Kurse besser vermarkten zu können, müssen sie jederzeit zugänglich sein. Diese Kurse sind offen, da der Zugriff an keine (weiteren) Zugangsbeschränkungen geknüpft ist. Ob man unabhängig von der Buchung eines Zertifikats zukünftig überhaupt noch auf die Lernmaterialien zugreifen kann, bleibt abzuwarten.
Interview mit Daphne Koller, Knowledge@Wharton, 5. Januar 2015

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Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen

Posted on 07 January 2015 by jrobes

Die Autoren plädieren in diesem Artikel dafür, das “open” in MOOCs nicht nur im Sinne von “offener Teilnahme”, sondern im Sinne von “open educational resources” (OER) zu verstehen. Das heißt z.B., dass die Lernmaterialien eines MOOCs mit entsprechenden Lizenzen ausgezeichnet werden und frei wiederverwendet werden können. Am Beispiel zweier  MOOC-Plattformen - “oncampus” an der Fachhochschule Lübeck und “iMooX” in Graz - zeigen sie auf, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden, wenn MOOCs als OER entwickelt und angeboten werden. Auf der Habenseiten stehen derzeit allerdings nur die hohen Zugriffszahlen auf die Lernvideos, auch über die Kurstermine hinaus. Über eine aktive Weiterverwendung oder -verarbeitung der Materialien ist noch nichts bekannt. Doch vieles spricht dafür, diesen Weg weiterzuverfolgen. In den Worten der Autoren:

“Ein zukünftiges Bildungssystem ohne freie Bildungsressourcen scheint daher aus heutiger Sicht kaum denkbar, auch wenn noch viele offene Forschungsfragen beantwortet und auch Informations- und Weiterbildungsinitiativen zum Thema OER notwendig sein müssen.”
Martin Ebner, Michael Kopp, Andreas Wittke und Sandra Schön, in: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 1-13, Springer, Dezember 2014 (via e-Learning Blog)

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MOOCs in 2014: Breaking Down the Numbers

Posted on 05 January 2015 by jrobes

Schon mit Blick auf einige meiner anstehenden Verpflichtungen (u.a. LEARNTEC, SAP-Forum für Personalmanagement) kann ich sagen, dass MOOCs auch 2015 auf der Agenda bleiben. Auch wenn sich einige Initiativen bereits vom Begriff gelöst haben. So zum Beispiel Udacity und Coursera, die ja die Welle mit angestoßen haben; oder die deutschen Hochschulen, die (nachvollziehbar) lieber über die “Digitalisierung” diskutieren wollen, auch wenn das nicht unbedingt einladender klingt.

Wie auch immer: Dhawal Shah hat zum Jahresabschluss einige nützliche Daten und Fakten zusammengetragen. Über “providers” (hier führt Coursera), “subjects” (ganz vorne überraschenderweise “humanities”), “languages” (englisch natürlich), “top searches” und “top courses” (Coursera’s “Developing Innovative Ideas for New Companies: The First Step in Entrepreneurship”). Ein aus Sicht des Autors erwähnenswerter Trend in 2014 war:

MOOC providers roll out their own credentials: Each of the Big 3 MOOC providers introduced their own credentials for paid courses: Udacity’s Nanodegrees, Coursera’s Specializations and edX’s Xseries. MOOCs are also offered in conjunction with universities, like edX’s collaboration with professional education programs and NovoEd’s with Stanford’s School of Business. A few universities experimented with directly offering credits for MOOCs, like Penn State, the University of Oklahoma and some European universities.”

Sein Fazit: “2014: A Year for MOOC Maturation”. Natürlich war dies nicht der letzte Artikel des vergangenen Jahres, der sich mit MOOCs beschäftigte. So durfte vor Weihnachten in der TAZ US-Professor Mohammad Qayoumi über MOOCs und die Bildung in 20 Jahren philosophieren („Der Durchbruch steht noch bevor”); und in der ZEIT sieht Nora Stampfl die Zukunft im Blended Learning, “einer Mischung aus Online- und Offline-Lernelementen” (”Unis können nicht zurück ins analoge Zeitalter”). Nun ja, das war, um es vorsichtig auszudrücken, an der einen oder anderen Stelle schon früher zu lesen.
Dhawal Shah, edSurge, 26. Dezember 2014

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The 25 Hottest Skills That Got People Hired in 2014

Posted on 19 December 2014 by jrobes

Es ist die Welt, wie LinkedIn sie sieht und wie sie sich in den Daten von LinkedIn widerspiegelt. Das heißt für 2014: Gefragt sind vor allem IT und Marketing Skills. Was der Autor wiederum in folgende Empfehlungen übersetzt: “Investing in STEM; Data. Data everywhere; It pays to know a second language; Rise of the technical marketer.” Noch interessanter ist aus meiner Sicht das Potenzial, das hinter diesen Auswertungen schlummert: wenn es weiter differenziert und personalisiert wird; wenn es direkt mit Bildungsangeboten wie z.B. MOOCs verknüpft wird, usw. (siehe auch Coursera Blog: “Top 2014 LinkedIn Skills That Tie Back to Top Coursera Courses”).
Sohan Murthy, LinkedIn Official Blog, 17. Dezember 2014

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The Position of xMOOCs in Educational Systems

Posted on 19 December 2014 by jrobes

Hier die Zusammenfassung: “Die Idee der xMOOCs sollte ursprünglich das US-Hochschulbildungssystem durch die kostenfreie Vermittlung von Wissen für die Massen revolutionieren. Dieses Ziel wurde aus verschiedenen Gründen nicht erreicht. Hierzu zählen u.a. die Vernachlässigung der Wichtigkeit und Vorteile des Präsenzlernens, die hohe Arbeitsbelastung der Studierenden durch einen xMOOC, die Konsequenzen der in xMOOCs üblichen didaktischen Vorgehensweise, die Finanzierung der hohen Kosten eines xMOOCs sowie der schwierigen Integration des xMOOC-Modells in die Lehrorganisation an Hochschulen. Deswegen entwickeln sich xMOOCs in der letzten Zeit zu einer Methode der professionellen Weiterbildung, mit einem dazu passenden kostendeckenden Geschäftsmodell.”

Wie es Titel und Zusammenfassung andeuten, versucht Rolf Schulmeister im Artikel (Englisch), xMOOCs im amerikanischen Bildungssystem zu verorten. Wobei seine Ausführungen zur Motivation der Lernenden und zum didaktischen Rahmen der “neuen” Online-Kurse nicht an Landesgrenzen haltmachen. Der Beitrag findet sich übrigens in eleed, jenem von der FernUniversität in Hagen herausgegebenen Online-Journal, das einmal im Jahr mit einer neuen Ausgabe überrascht.
Rolf Schulmeister, e-learning and education (eleed), Vol. 10, Dezember 2014

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What Are MOOCs Good For?

Posted on 16 December 2014 by jrobes

Große Versprechungen, dann die Ernüchterung. Und heute, still und leise, viele Experimente, Projekte und Ergebnisse, die zum einen das MOOC-Erlebnis verbessern und zum anderen anregen, auch die klassischen Hochschulformate immer wieder zu hinterfragen. Dabei nimmt der Autor vor allem Bezug auf den kürzlich erschienenen Artikel in IRRODL (”Learning in an Introductory Physics MOOC: All Cohorts Learn Equally, Including an On-Campus Class”).
Justin Pope, MIT Technology Review, 15. Dezember 2014

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Top Ed-Tech Trends of 2014: MOOCs, Outsourcing, and Online Education

Posted on 11 December 2014 by jrobes

Ein ausführlicher, voll gepackter Jahresrückblick für MOOC-Insider. Keine Erklärungen oder Definitionen, keine Ausflüge in die Didaktik des Online-Lernens, sondern jede Menge Neuigkeiten, Zahlen, Fakten und Fragezeichen, mit einem amerikanischen Schwerpunkt. Überschriften lauten z.B. “Not Open, Not Massive: Just Online Courses”, “Wait, What’s the Business Model?”, “MOOCs as Skills Training”, “Research (and Ethics)” und “Ed-Tech and Outsourcing”. Schließlich fasst Audrey Watters zusammen:

“Actually, It’s Just Online Education
MOOCs have become a bit like the word “cloud” or “big data” or “social” - you put it in your press release, and you hope that your thing sounds buzz-y enough to be covered by the tech blogs.”

Audrey Watters, Hack Education, 9. Dezember 2014

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Critical Digital Pedagogy: a Definition

Posted on 05 December 2014 by jrobes

Drei Artikel und eine Präsentation, in denen die Autoren den Bogen von Kritischer Pädagogik zu MOOCs spannen. Das Statement “Pädagogik ist nie neutral” sowie die Arbeiten von Paulo Freire bilden den Ausgangspunkt. Sechs Thesen “to reimagine MOOCs” bilden den Abschluss.

“In short, Critical Digital Pedagogy:
- centers its practice on community and collaboration;
- must remain open to diverse, international voices, and thus requires invention to reimagine the ways that communication and collaboration happen across cultural and political boundaries;
- will not, cannot, be defined by a single voice but must gather together a cacophony of voices;
- must have use and application outside traditional institutions of education.”

Jesse Stommel, Hybrid Pedagogy, 18. November 2014

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George Siemens: ‘Students need to take ownership of their learning’

Posted on 20 November 2014 by jrobes

Auch George Siemens ist Keynote Speaker (dieses Jahr ist es wirklich eine illustre Liste!) auf der Online Educa, die in wenigen Tagen beginnt. Die Themen dieses Interviews sind: “… how data is providing opportunities that teachers and educators can’t, why his latest ‘new-look’ MOOC has its critics and where he sees e-learning headed in the future”.

Was e-learning betrifft, gibt er uns die Stichworte “credentialing pipeline”, “competency-based learning” und “data and analytics” mit auf den Weg. Als Herausforderungen, die auf der MOOC-Agenda stehen, sieht er “interaction components”, “better use of data” und “different learner levels”. Und er berichtet vom laufenden DALMOOC, einem “dual layer MOOC”.
Annika Burgess, Interview mit George Siemens, 19. November 2014

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A MOOC sees its greatest impact in the classroom at MIT

Posted on 20 November 2014 by jrobes

MIT Professor Shigeru Miyagawa hat einen Kurs, “Visualizing Japan”, parallel sowohl als MOOC als auch als Kurs am MIT durchgeführt. Und dabei gemerkt, dass die Studierenden vor Ort in der Vorlesung auf einmal Fragen stellten und diskutierten, weil sie offensichtlich mit den Online-Inhalten des MOOCs vertraut waren. Professor Shigeru Miyagawa war freudig überrascht, hat den Ball aber gerne aufgenommen. Am Ende stellt er fest: “I don’t think I can ever go back to a pure lecture-style teaching.” Man könnte jedoch auch kritisch feststellen, dass hier ein MIT Professor zwar einen MOOC durchgeführt, sich aber mit den Möglichkeiten und Konsequenzen neuer Lernformen und -methoden nicht weiter auseinandergesetzt hat. Und das wiederum ist ein Spiegelbild vieler Diskussionen über MOOCs und die Digitalisierung der Hochschulen.
Office of Digital Learning, MIT News, 14. November 2014

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Will MOOCs be Flukes?

Posted on 14 November 2014 by jrobes

Der New Yorker fasst zusammen: Massive Open Online Courses sind mit großen Erwartungen gestartet. Doch diese konnten bis heute nicht erfüllt werden. Da sind zum einen die hohen Abbrecherquoten. Und zum anderen die Tatsache, dass genau die Lerner durchhalten, die es eigentlich gar nicht nötig haben: also die gut Ausgebildeten, die Beschäftigten, die aus den westlichen Industrienationen. Der Fehler aus Sicht der Autorin: Die MOOC-Entwickler hätten sich ausgiebiger mit den Erkenntnissen der Bildungsforschung beschäftigen sollen. Da ist sicher etwas dran. Wobei die meisten Experten an dieser Stelle vor allem auf die fehlende Betreuung der Lernenden durch Lehrende hinweisen, auf Feedback, Unterstützung und Kritik. Maria Konnikova weist dagegen auf Studien hin, die eine Korrelation zwischen Lernerfolg und individualisierten Lernwegen sowie anspruchsvolleren Übungen und Tests gezeigt haben.

“MOOCs are a technology with potentially revolutionary implications for education, but without a precise plan for realizing that potential. One way of getting there could be for the leaders of the MOOC movement to look more closely at old methods, from when education was less massive, less open, and entirely offline.”
Maria Konnikova, The New Yorker, 7. November 2014

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Nachlese zum HSW BarCamp: Dr. med. MOOC – nein danke!

Posted on 11 November 2014 by jrobes

Im Oktober hat die Hochschule Weserbergland ein BarCamp veranstaltet. Das ist vielleicht schon für sich eine Nachricht. Dort wurde, wie immer auf BarCamps, in Sessions diskutiert. In der Nachlese einer dieser Sessions berichtet Volkmar Langer, wie man mit Edupunks und MOOCs in die Diskussion eingestiegen ist, um dann doch noch in den sicheren Hafen akademischer Bildung einzulaufen.
Volkmar Langer, HSW Learning-Blog, 10. November 2014

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The strengths and weaknesses of MOOCs: Part 2: learning and assessment

Posted on 10 November 2014 by jrobes

Tony Bates arbeitet sich weiter durch seine MOOC-Agenda. Hier wirft er einen Blick auf die Lernerfolge in MOOCs und die erprobten Formen des Online-Assessments. Nach einem Blick auf die vorliegenden Erfahrungsberichte und die (noch spärliche) Forschungsliteratur stellt er zum ersten Punkt fest: Die Anwesenheit eines Lehrenden, sein Feedback und seine Unterstützung, sind auch in der Online-Welt erfolgskritisch. Und Assessments: eine offene Baustelle. So glaubt Tony Bates, bei aller Sympathie, den Radius von MOOCs heute noch einschränken zu müssen:

“What MOOCs have not been able to demonstrate is that they can either develop or assess deep understanding or the intellectual skills required in a digital age.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 7. November 2014

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Sebastian Thrun: „Wenn jemand das Ende von etwas proklamiert, bin ich immer skeptisch“

Posted on 10 November 2014 by jrobes

In der Einleitung dieses Interviews heißt es über Udacity: “… die sich inzwischen auf Angebote zur beruflichen Weiterbildung konzentriert und gegen Studiengebühren auch Zeugnisse und Zertifikate vergibt.” Im Interview versucht dann Sebastian Thrun noch den Spagat: zwischen großen Visionen und Zielen, die auf Bildung als Hebel setzen, und den konkreten Anforderungen, die der Jobmarkt Silicon Valley stellt. Nanodegrees in Webprogrammierung oder Big Data-Analyse. Dieser Spagat kann nicht gelingen.
Stephan Knieps, Interview mit Sebastian Thrun, Gründerszene, 7. November 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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