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Archive | Open Course

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MOOCs - Massive Open Online Courses

Posted on 12 March 2013 by jrobes

eua_1.jpgDie European University Association (EUA), ein Verband europäischer Hochschulen, hat kürzlich eine Dokumentation zum Stand der MOOC-Aktivitäten herausgegeben. Und da sich ja das Spielfeld laufend verändert, macht es Sinn, regelmäßig den Stand der Entwicklung festzuhalten. Das gelingt dieser Dokumentation. Nach einer Beschreibung des neuen Kursformats, der wichtigsten Anbieter und einiger Eckpunkte des Modells geht der Autor abschließend kurz auf folgende Fragen ein:

“- Are MOOCs a new model? …
- Why have MOOCs been successful in the US, but not elsewhere? …
- Language diversity? …
- Is this the end of universities? …
- Are MOOCs paving the way for new means of knowledge dissemination? …
- Can any university have a MOOC? …”

“Obviously, the two most crucial issues at stake are currently the question of the business model, and the issue of awarding credits. But in whatever way MOOCs may develop in the long run, the fact that they currently get so much attention and cause controversial discussions gives hope that this might inspire a much broader debate on learning and teaching in higher education that seems long overdue.” 18 Seiten, ein gelungener Überblick.
Michael Gaebel, European University Association (EUA), News, 25. Februar 2013

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Open Education Week

Posted on 11 March 2013 by jrobes

Diese Woche findet wieder die Open Education Week statt, koordiniert vom OpenCourseWareConsortium (OCW), und ich zitiere kurz aus der Einladung der Veranstalter:

“Once you have a feel for what open education is, there are many ways you can participate in Open Education Week:

CONNECT: Check out the EVENTS AND WEBINARS schedule and join in - participation is open to everyone. Join a study group and register to earn a certificate by studying open courses if you like.

COLLECT: Find out about the diversity of open education efforts around the world. Visit the PROJECTS area and learn about open educational resources and open learning opportunities available to you now. Check out the RESOURCES tab for links to even more information.

CREATE: The “open” in open education means that you are free to modify resources, mix them together in new ways, add your own perspectives and share them back to the world. Find out how through some of the video PRESENTATIONS and WEBINARS. Put your thoughts down in a tweet or blog, create a video, or post a research paper.

SHARE: Tell people about your discoveries via Twitter using the hashtag #openeducationwk. You will be able to see the live Twitter feed on the Open Education Week HOMEPAGE. Let people know that there’s a world of free and open educational opportunities available to them right now.”
Open Education Week, 11. - 15. März 2013

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The Four Student Archetypes Emerging in MOOCs

Posted on 07 March 2013 by jrobes

Im Moment gehört es zu unserem Bild von MOOCs, dass sich zwar viele Teilnehmer für einen Kurs anmelden, es aber nur ein geringer Prozentsatz bis zum Bestehen der letzten Übung schafft. “Completion rates” zwischen 2 und 10 Prozent sind die Regel. Michael Feldstein erinnert in diesem Beitrag daran, dass die Teilnehmer eines Kurses häufig ganz unterschiedliche Ziele verfolgen und viele nie vorhaben, den Kurs offiziell zu beenden. Macht es dann Sinn, sie als “Drop-Outs” einzuordnen? Michael Feldstein möchte stattdessen lieber zwischen vier Typen von Teilnehmern unterscheiden:

“- Lurkers …
- Passive Participants …
- Active Participants …
- Drop-Ins …”

Als “Drop-Ins” bezeichnet Michael Feldstein Teilnehmer, die nur an einem bestimmten Baustein oder Ausschnitt eines Kurses interessiert sind. Messen möchte er jedoch nur “Active Participants”. Sehr trennscharf ist diese Unterscheidung nicht, aber sie macht deutlich, dass der Blick auf die “completion rates” allein zu wenig ist.
Michael Feldstein, e-Literate, 2. März 2013

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Peer Grading Can’t Work

Posted on 06 March 2013 by jrobes

Tausende von Teilnehmern in einem Online-Kurs stellen jedes didaktische Design vor Herausforderungen. Wie ist das zum Beispiel bei Aufgaben, die in einem Essay oder freien Text münden, der anschließend bewertet werden soll? Ein Lehrender allein kann das nicht mehr leisten. Weitere Lehrkräfte oder Assistenten sind aus Kostengründen nicht vorgesehen. Also experimentieren Anbieter wie Coursera derzeit mit “peer grading”, lassen also die Lernenden untereinander ihre Arbeiten bewerten und kommentieren. Warum das nicht funktionieren kann, beschreibt hier ein Autor, Historiker und MOOC-Teilnehmer. Allerdings glaube ich, dass das nur die Antwort auf das Konzept ist, mit dem es Coursera versucht. Das Thema bzw. die Herausforderung bleiben.
Jonathan Rees, Inside Higher Ed, 5. März 2013

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Ein MOOC für die Volkshochschulen

Posted on 28 February 2013 by jrobes

Ein interessanter Beitrag, weil er nicht nur das aktuelle Stichwort “MOOCs” auf ein neues Spielfeld trägt, sondern zugleich einen Einblick in die hiesige Landschaft der Volkshochschulen bietet. Eine bekannte Marke, dezentrale Strukturen und die “übergreifende” Frage, wie man mit den neuen Netztechnologien umgeht. Um diese Fragen zu diskutieren, also ein MOOC. An dem vielleicht sogar VHS-Lerner teilnehmen dürfen.

“Ein VHS-Massive-Open-Online-Course ist ein Instrument für eine Zusammenführung aller am Thema Online-Learning interessierten VHS-Kollegen (einschl. Kursleitungen) und interessierter Freunde. Gleichzeitig ist der MOOC eine Möglichkeit gemeinsamer Qualifizierung.”
Joachim Sucker, allesauszucker, 25. Februar 2013

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Corporate MOOCs für Wissens- und Innovationsmanagement

Posted on 26 February 2013 by jrobes

Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Zwischenschritte übersprungen werden, wenn jetzt Corporate MOOCs diskutiert werden. Aber es bietet sich natürlich an: Denn es ist eine Sache, eine Infrastruktur wie Sharepoint einzuführen. Eine andere ist es, diese Möglichkeiten mit den täglichen Arbeits- und Lernprozessen zu verbinden sowie Anlässe und Gelegenheiten zum Austausch zu bieten. Und MOOCs sind gerade in aller Munde, warum also die Diskussion nicht hier beginnen? Das hat sich vielleicht auch Michael Ludwig Höfer gedacht, der seine eigenen MOOC-Erfahrungen hier weitergeführt hat. In diesem Artikel für die aktuelle Ausgabe des DOK.magazins verbindet er MOOCs, Sharepoint und Innovationsmanagement. Ein guter Startpunkt. Sein Fazit:

“Gerade für größere Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, über Corporate MOOCs collaborative Prozessein das Wissensmanagement hineinzutragen und in Richtung Innovationsmanagement weiterzuentwickeln …”
Michael Ludwig Höfer, Streifzüge, 26. Februar 2013

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MOOCs: Überzogene Kritik und überzogene Erwartungen

Posted on 25 February 2013 by jrobes

Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) hat sich zwei Vorträge intensiver angeschaut, die sich auf der letzten Campus Innovation mit den aktuellen MOOC-Entwicklungen beschäftigten. Seine Eindrücke stehen im Titel: Die “überzogene Kritik” richtet sich dabei an Rolf Schulmeister, der sich in einigen xMOOCs umgeschaut und von seinen Eindrücken in Hamburg berichtet hatte. Hier findet Peter Baumgartner die akademische Messlatte zu hoch gelegt; stattdessen würde er sich lieber mit einer “volksbildnerischen Funktion von MOOCs” anfreunden.

Mit den “überzogenen Erwartungen” meint er den Vortrag von Joachim Wedekind und Claudia Bremer, die in Hamburg eine andere Variante der Online-Kurse, die cMOOCs, vorgestellt hatten. Hier möchte Peter Baumgartner den Möglichkeiten der Vernetzung und des Austauschs nicht so richtig trauen und spielt gleich etwas mit der Dunbar-Zahl (hier zum Wikipedia-Artikel) herum. Wobei mir immer noch nicht ganz klar ist, wie uns diese Zahl bei der Gestaltung und Umsetzung netzbasierter Lernprozesse weiterhilft …

Stattdessen setzt Peter Baumgartner lieber auf eine Verbindung von xMOOCs mit OER-Initiativen, um den oben erwähnten volksbildnerischen Zielen näherzukommen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings bin ich nicht sicher, ob er den “überzogenen Erwartungen” hier nicht selbst eine Tür öffnet! Als “Appetizer” noch die abschließenden Zeilen dieses interessanten Beitrags:

“Die didaktische Gestaltung des Lernprozesses von einer Kleingruppe ist vergleichbar mit einem Pflänzchen, das wir sorgsam und regelmäßig gießen und pflegen; MOOCs hingegen sind vergleichbar mit einem riesigen Blumenbeet, über das wir sporadisch ein Schaffel Wasser unkontrolliert ausschütten. Beides macht in der jeweiligen Situation Sinn und bringt Wasser zu den Blumen. Der Frage darf daher nicht lauten “Gießkanne oder großer Waschtrog”, sondern wie kommt Wasser möglichst effizient zu all den vielen Blumen?”
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 25. Februar 2013

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29 New Schools, 92 New Courses, 5 Languages, 4 Continents and 2.7 Million Courserians

Posted on 22 February 2013 by jrobes

Diese Aufzählung von MOOC-Anbieter Coursera ist besonders interessant, weil sich unter den 29 neuen Schulen dieses Mal auch zwei deutsche Universitäten befinden: die Technische Universität München und die Ludwig-Maximilians-Universität München. In einer Pressemitteilung der LMU (”LMU startet mit Massive Open Online Courses”) werden vier Kurse angekündigt, die im Sommer dieses Jahres starten sollen. Mit diesen MOOCs will man “neue Formen des kollaborativen Lernens” ermöglichen und “Social Media-Werkzeuge und -Ansätze für das Lehren und Lernen fruchtbar” machen. Das klingt gut, entspricht aber (noch) nicht den Erfahrungen, die Coursera-Teilnehmer heute machen dürfen.
coursera, 21. Februar 2013

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195 posts about MOOCs

Posted on 22 February 2013 by jrobes

Vielleicht kürzt das die eine oder andere Diskussion ja etwas ab: Jay Cross hat 195 Beiträge zum Thema aufgelistet (allerdings etwas chaotisch), und Stephen Downes hat gleich angemerkt, dass er alleine bereits 453-mal das Stichwort aufgegriffen hat (hier seine Übersicht). Es gibt also keinen Mangel an Lektüre. Und keine Entschuldigungen, etwas nicht gelesen zu haben. Und auch der gerade zu Ende gegangene MOOC Maker Course (#MMC13) hat ja noch einmal kräftig Staub aufgewirbelt (hier zum “Tschüss!”).
Jay Cross, Internet Time Blog, 19. Februar 2013 

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Interview with Martin Bean, Vice-Chancellor The Open University

Posted on 21 February 2013 by jrobes

Martin Bean lehnt sich weit aus dem Fenster: Wenn Futurelearn den MOOC-Markt betritt (was irgendwann im Laufe des Jahres geschehen soll), dann mit einem Angebot, das “uniquely British” ist und durch “quality, not quantity” besticht. Es ist darüber hinaus interessant zu lesen, dass es offensichtlich das letzte Jahr und die Welle an MOOCs brauchte, damit Experten wie Martin Bean erkennen, “that the internet has started to disrupt higher education and that disruption isn’t going to go away”.
Interview mit Martin Bean, Futurelearn, 14. Februar 2013

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White Paper: MOOCs - Massive Open Online Courses

Posted on 21 February 2013 by jrobes

Die European Foundation for Management Development (EFMD) hat MOOCs entdeckt, und Lindsay Ryan hat ihre Eindrücke in einer kurzen Anleitung auf dem EFMD Blog zusammengefasst. Das Ganze hat einführenden Charakter: “What are MOOCs”, “Major MOOCs”, “Participating in a MOOC” usw. Dabei stehen zuweilen verschiedene Kurs-Formate in einem Absatz, der Connectivism wird zur übergreifenden theoretischen Grundlage und die Khan Academy zum MOOC-Anbieter. Aber den abschließenden Empfehlungen für Unternehmen und Arbeitgeber möchte ich gerne folgen:

“Employers could utilise MOOCs as part of the learning and development of employees. … MOOCs provide employers with the opportunity to develop an integrated organisation development plan and tailor a learning and development plan for each employee. …”
Lindsay Ryan, EFMD Blog, Januar 2013

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Bioelectricity: A Quantitative Approach. Duke University’s First MOOC

Posted on 15 February 2013 by jrobes

Im Juli 2012 gab die Duke University die Zusammenarbeit mit Coursera bekannt. Nur drei Monate später, am 24. September, startete bereits Duke’s erster MOOC, “Bioelectricity: A Quantitative Approach”, ein achtwöchiger Kurs. Die Erfahrungen, die bei der Entwicklung und Durchführung des Kurses gesammelt wurden, haben die Beteiligten hier festgehalten. Hinzu kommen die Ergebnisse zweier Befragungen, in denen die Studierenden Rückmeldungen über ihre Interessen, Motive und Lernprozesse gaben. Einige Statements dieses interessanten Arbeitsberichts:

“- Over 600 hours of effort were required to build and deliver the course, including more than 420 hours of effort by the instructor. …
- Over 12,000 students enrolled, representing more than 100 countries. …
- 25% of students who took both Week 1 quizzes successfully completed the course, including 313 students from at least 37 countries. …
- Students who did not complete all requirements cited a lack of time, insufficient math background or having intended to only view the lectures from the outset. Regardless of completion status, many students were primarily seeking enjoyment or educational enrichment. …”

Yvonne Belanger und Jessica Thornton, DukeSpace/ University Libraries, 5. Februar 2013

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The MOOC Model: Challenging Traditional Education

Posted on 15 February 2013 by jrobes

Es gibt derzeit wahrlich keinen Mangel an Artikeln und Blogposts über MOOCs. Wenn man will, kann man sie grob in vier Kategorien einordnen: a) News: Neue Kurse, neue Partnerschaften, neue Geschäftsmodelle; b) Erfahrungsberichte: Veranstalter und Teilnehmer berichten über ihre MOOC-Erlebnisse; c) MOOC-Konzepte: Überlegungen zu einzelnen Aspekten des MOOC-Modells wie Struktur, Didaktik, Rollenmodelle, Teilnehmermotivation, Badges usw.; d) Bildungsvisionen: Konsequenzen der MOOC-Bewegung für Hochschullehre und Weiterbildung.

Vor diesem Hintergrund ist der vorliegende Artikel aus der aktuellen EDUCAUSE Review eine Mischung aus c) und d). Hier die “Key Takeaways” des Autors:
“- A turning point will occur in the higher education model when a MOOC-based program of study leads to a degree from an accredited institution - a trend that has already begun to develop.
- Addressing the quality of the learning experience that MOOCs provide is therefore of paramount importance to their credibility and acceptance.
- MOOCs represent a postindustrial model of teaching and learning that has the potential to undermine and replace the business model of institutions that depend on recruiting and retaining students for location-bound, proprietary forms of campus-based learning.”

James G. Mazoue, EDUCAUSE Review Online, Jan/ Feb 2013, 28. Januar 2013

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Philipp Schmidt - Warum das MIT Media Lab kein Fan von Online Kursen ist

Posted on 13 February 2013 by jrobes

Philipp Schmidt ist einer Gründer der Peer to Peer University (P2PU). Mittlerweile hat es ihn an das MIT Media Lab in Cambridge/ US verschlagen. In dieser Keynote erzählt er, warum die Ideen, die am Media Lab verfolgt werden, so gar nichts mit der Didaktik der Massive Open Online Courses zu tun haben. Gleichzeitig wirbt er für die Räume, die das Internet öffnet, für “digitale Experimente”, die (fast) nichts kosten. Das Ganze war Teil der Abschlussveranstaltung der 7. Initiative “Lernen in der digitalen Gesellschaft” des “Internet und Gesellschaft Co:llaboratory” am 30. Januar 2013. Empfehlenswert!
Internet und Gesellschaft Collaboratory, YouTube, 6. Februar 2013

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Universitäten verschenken ihr Wissen

Posted on 12 February 2013 by jrobes

Für das Magazin wirtschaft + weiterbildung habe ich kürzlich diesen Überblick über die MOOC-Landschaft und einige MOOC-Aktivitäten geschrieben: “Das jüngste Phänomen der E-Learning-Szene heißt „Massive Open Online Courses“ (MOOCs). Das sind Online-Kurse, bei denen jeder, der Lust hat, kostenlos mitmachen kann. MOOCs wurden weltweit bekannt, als 2011 die Stanford University testweise drei davon startete. Allein für einen einzigen dieser MOOCs, den Lehrgang „Artificial Intelligence“, meldeten sich 160.000 Teilnehmer an.”
Jochen Robes, in: wirtschaft + weiterbildung, 2/ 2013, S. 50-52 (pdf)

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Swiss universities try to catch the MOOC wave

Posted on 12 February 2013 by jrobes

Vielleicht ist das Zustandekommen eines solchen Artikels bereits die Nachricht: Schweizer Universitäten nehmen hier kurz zur MOOC-Bewegung Stellung. Die ersten machen bereits mit. Einige überlegen noch. Andere bleiben bei iTunes U. Aber so richtig abwegig scheint das Thema für keine Hochschule zu sein. Konrad Osterwalder (ETH Zürich): “It’s clear that if we publish an open course we won’t accredit it. You need to enrol at ETHZ to formally benefit from a MOOC. Yet I believe this is going to change and I am pretty sure that discussions will go further. The accreditation question will continue as platforms develop. At some stage ETHZ will have to face this. At the moment it’s a tricky discussion and most universities don’t want to tackle it seriously.”
Simon Bradley,  swissinfo.ch, 7. Februar 2013

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Bessere MOOCs für bessere Lehre

Posted on 07 February 2013 by jrobes

Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld, hat diesen Vortrag kürzlich an der ETH Zürich gehalten und dankenswerter gleich auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Es ist sehr informativ, eine Art “Insider-Bericht”, denn Jörn Loviscach gehört ja selbst zum Lehrkörper von Udacity, einem der prominenten MOOC-Anbieter. Andererseits hindert ihn dies nicht, kritisch auf die Dinge hinzuweisen, die derzeit noch im Argen liegen: “Aber ich würde ganz schwer drauf drängen, dass wir die Didaktik neu denken, dass wir die Inhalte neu denken, und nicht einfach bestehende Kurse nehmen und in dieses neue Format propfen, quasi Vorlesungen abfilmen und dann noch ein paar Quizzes einstreuen …” Man darf vermuten, dass dies auch für die Didaktik seines eigenen Udacity-Kurses gilt …
Jörn Loviscach, YouTube, 5. Februar 2013

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Offenes und selbstorganisiertes Lernen im Netz

Posted on 29 January 2013 by jrobes

blaschitz_2013012.jpgEs ist jetzt schon eine Weile her, dass ich diesen Erfahrungsbericht geschrieben habe, genaugenommen weit über ein Jahr. Seitdem ist einiges passiert, auf den opco11 folgte der opco12 und die vielen weiteren MOOCs. Immerhin habe ich in diesem Artikel einige der Aktivitäten des ersten MOOCs im deutschsprachigen Raum näher beschrieben, die sich so auch im opco12 nicht wiederholt haben. Er könnte also durchaus von dokumentarischem Interesse sein …
Jochen Robes, in: Edith Blaschitz u.a. (Hrsg.): Zukunft des Lernens: Wie digitale Medien Schule, Aus- und Weiterbildung verändern. Hülsbusch: Glückstadt 2012, S. 219-244

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MOOCs in Unternehmen als betriebliche Weiterbildung

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Auf einem Nebengleis des MMC13 haben gestern Martin Lindner, Karlheinz Pape, Ludwig Höfer, Ellen Trude und Dirk Burkamp in einem Google+ Hangout das Thema MOOCs einmal aus betrieblicher Sicht betrachtet. Das ging los mit grundsätzlichen Fragen wie: Sind MOOCs überhaupt ein Thema für Unternehmen? Nur für Unternehmen einer bestimmten Größenordnung? Macht es Sinn, vorhandene Social Networking-Strukturen noch um MOOCs zu ergänzen? Und führte zu konkreten Stichwortsammlungen wie: Für welche Themen könnten MOOCs passen? Die Diskussion ist angenehm informell, mit kleinen technischen Hängern und steht schon auf YouTube. Marc Schakinnis hat hier weitere Stichworte festgehalten.

Für das Protokoll würde ich an dieser Stelle noch ergänzen, dass MOOCs ja nur eine Form darstellen, um Anlässe für das informelle, netzgestützte Lernen zu schaffen. Wenn man sich heute links und rechts etwas umschaut, finden wir einstündige Live-Chats via Twitter (oder Yammer oder, zukünftig, MS Sharepoint/ Newsgator …), es gibt die guten, alten Blog Carnivals und einwöchige Jam-Sessions, die den aktuellen Produkt-Launch eines Unternehmens begleiten können. Von daher mag Größe zwar für MOOCs ein Kriterium sein, nicht aber für Verabredungen im Unternehmens-Netz, um sich themenbezogen auszutauschen.  
Marc Schakinnis, Mschaki’s BiWi Blog, 22. Januar 2013

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What Makes a MOOC Massive?

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Wann ist ein Offener Online-Kurs eigentlich “massive”? Gibt es hier eine bestimmte Zahl oder Grenze? Die Frage taucht natürlich immer wieder auf, auch im Rahmen des aktuellen MMC13, und deshalb hat Stephen Downes noch einmal einige Argumente zusammengetragen. Dabei verweist er vor allem auf den Unterschied zwischen einer Gruppe und einem Netzwerk. Netzwerke besitzen tendenziell keinen Mittelpunkt, sind offen und durchlässig, lassen Differenzen zu und tendieren dazu, “massive” zu sein. Netzwerke können “kippen”, wenn diese Prinzipien vernachlässigt werden. Stephen Downes:

“The big danger, to my mind, in a large online course is that through strong group-formation activities, it can become a small online course. This happens when a central clique or insider group is formed, or where you have inner circles and outer circles.”

“Massive” ist ein OOC, wenn er mehr als 150 aktive (!) Teilnehmer hat, weil dann bestimmte Mechanismen in Gang gesetzt werden: “… people begin to be selective about which blogs they’re reading, and different (and interacting) subcommunities can form.” Ein guter Ausgangspunkt für weitere Diskussionen, z.B. die Frage, ob es unternehmensinterne MOOCs geben kann …
Stephen Downes, Half an Hour, 19. Januar 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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