Archive | Open Course

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MOOCs: Stand, Perspektiven und Potenziale

Posted on 28 May 2014 by jrobes

Wo steht die MOOC-Entwicklung heute? Nach wie vor starten jeden Monat unzählige Kurse, finden MOOC-Konferenzen statt und werden fleißig Erfahrungsberichte geschrieben. Gleichzeitig ist auch Bewegung in der Sache selbst: Wer zum Beispiel heute auf den Seiten von Udacity stöbert, wird den Begriff “MOOC” nicht mehr finden. SAP wiederum ist weniger zögerlich und verspricht, sein MOOC-Angebot auf openSAP weiter auszubauen. Und für das vor einigen Tagen gestartete Hochschulforum Digitalisierung bildeten MOOCs nur den Ausgangspunkt, um in den nächsten Jahren über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” zu diskutieren.

Vor diesem Hintergrund sind die folgenden Slides zu lesen, die ich am 27. Mai in Leipzig präsentiert habe. Dabei versuche ich, den kompletten Bogen zu spannen - von den ersten MOOCs 2008 bis zu den oben geschilderten Ereignissen.
Jochen Robes, SlideShare, 28. Mai 2014

MOOCs: Stand, Perspektiven und Potenziale from Jochen Robes

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Wie sollen sich MOOC finanzieren?

Posted on 28 May 2014 by jrobes

Christina Moehrle stellt - nach einigen grundsätzlichen Anmerkungen und Hinweisen - vier Optionen bzw. Geschäftsmodelle vor: 1. Freemium-Modelle, bei denen bestimmte Dienstleistungen wie z.B. das Tutoring oder die Zertifizierung kostet; 2. Lizensierung der Kurse an dritte Bildungseinrichtungen; 3. Entwicklungs-Partnerschaften mit der Industrie, die die Kurse mitgestaltet; 4. Vermarktung der Daten der Kursteilnehmer. Wobei die ersten drei Optionen mehr oder weniger intensiv schon praktiziert werden.
Christina Moehrle, CFOworld, 28. Mai 2014

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MOOCs: An Introduction

Posted on 27 May 2014 by jrobes

Auch wenn es vielleicht seltsam erscheinen mag, an dieser Stelle noch auf eine MOOC-Einführung hinzuweisen. Audrey Watters nimmt sich die Zeit, ausführlich und verständlich auf die Unterschiede zwischen “xMOOC vs cMOOC Technology and Pedagogy” einzugehen. Und sie weiß, worüber sie schreibt.
Audrey Watters, Educating Modern Learners (EML), 26. Mai 2014 (Anmeldung erforderlich)

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Harvard goes all in for online courses

Posted on 27 May 2014 by jrobes

bombardieri_201405.jpgMit 75.000 - 150.000 Dollars rechnet man bei HarvardX für die Entwicklung eines neuen MOOCs. Im Artikel wird deutlich, warum man hier mehr veranschlagt als anderswo: man fühlt sich den großen Filmstudios näher als den Vorlesungssälen. Also will man mehr als nur Professoren abfilmen, z.B. “interactive mapping and timeline tools and a program that allows students to post comments inside videos uploaded by their classmates”. Doch auch in Harvard denkt man darüber nach, für die “Extras” eines Kurses eine Gebühr zu erheben: 10-20 Dollars “for virtual office hours and other interactions with professors and teaching assistants”.
Marcella Bombardieri, The Boston Globe, 18. Mai 2014

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Ein Kurs im virtuellen Klassenzimmer

Posted on 23 May 2014 by jrobes

Ein angenehm unaufgeregter Bericht, den der FAZ-Autor hier abgibt. Dafür hat er sich unter die 8.000 Teilnehmer des Online-Kurses von Bernard Cooperman von der University of Maryland gemischt. Das Thema: “Practicing Tolerance in a Religious Society: The Church and the Jews in Italy”. Der Kurs wurde auf der MOOC-Plattform von Coursera angeboten. Friedemann Bieber berichtet vom typischen Ablauf und Aufbau eines Coursera-Kurses, dem “Signature Track” und den Bedingungen für das Erreichen eines Zertifikats (”Farce der Identifizierung”, mehr “Teilnahmebestätigung” als aussagekräftiger Abschluss) sowie den Möglichkeiten und Grenzen des “Peer-Review-Verfahren”, in dem Studierende gegenseitig ihre Arbeiten bewerten. Sein Fazit:

“Klar, es wäre schöner gewesen, in Maryland zu studieren und mit Cooperman in einer kleinen Seminargruppe auf dem frühlingshaften Campus über Herbert Marcuse nachzudenken. Ein Internet-Forum kann den Seminarraum nicht ersetzen. Aber für die Rentnerin aus Rom oder den Immobilienmakler aus Toronto ist ein Studium in Maryland - oder überhaupt an irgendeiner Universität - wohl kaum eine realistische Alternative. Coopermans Kurs ist ein Angebot. Dem, der diszipliniert genug ist, den Vorlesungen zu folgen, einige weiterführende Texte zu lesen und im Forum Fragen zu stellen, bietet er womöglich mehr Gedankenanstöße als so manches überfüllte Proseminar.”
Friedemann Bieber, FAZ.net, 22. Mai 2014

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MOOCs are in high demand, especially for web design, according to new EC study

Posted on 22 May 2014 by jrobes

Diese Studie ist nicht ganz einfach einzuordnen. Da haben über 3.000 Interessierte an einer Umfrage teilgenommen, die um die Bedeutung von MOOCs bei der Entwicklung von Web-Kompetenzen (”web skills”) kreiste. Das wichtigste Ergebnis: MOOCs, da sind sich alle einig, haben das Potenzial, diese Web-Kompetenzen zu vermitteln. Im Rahmen der Studie wurden heute schon allein in Europa über 70 MOOCs mit entsprechenden thematischen Schwerpunkten identifiziert.

Doch dann folgt eine längere Liste an Anforderungen, wie MOOCs gestaltet sein sollten, um diese Skills noch besser und passgenauer zu vermitteln. Aus Sicht der Unternehmen sollten sie vor allem weniger akademisch bzw. theoretisch sein und lieber praktische, berufsbezogene Fähigkeiten ausbilden. Studierende hätten gerne eine bequeme Suche nach den “richtigen” MOOCs und beglaubigte Zertifikate. Doch worum geht es hier eigentlich? Um die Möglichkeit, bestimmte Fähigkeiten online zu vermitteln? Dafür muss man den Begriff MOOC eigentlich nicht bemühen. Hat man konkrete Forderungen an die Berufsausbildung? Dann sind die Hochschulen vielleicht nicht der erste Ansprechpartner. Oder richtet man seine Wünsche gerne an MOOCs, weil diese per definitionem offen und kostenlos daherkommen? Dann wird aus der Studie ein Schuh.
Open Education Europa, 22. Mai 2014

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Using MOOCs to transform traditional training

Posted on 15 May 2014 by jrobes

imc_201405.jpgDieser Report (28 Seiten, gesponsert von IMC) bietet vor allem Hinweise dafür, wie man jüngste Erfahrungen mit dem netzgestützten Lernen nutzt, um die eigenen E-Learning-Angebote effizienter, effektiver und attraktiver zu gestalten. Mit Videos, Online-Assessments, Social Media und einem “belastbaren” Learning Management System im Hintergrund. MOOCs liefern hier die Stichworte und Trends. Ansonsten bleibt ihre Rolle in diesem Report offen. Denn was bedeutet z.B. die Übernahme eines Kursmodells mit fixen Start- und Endterminen für das zukünftige Compliance-Training eines Unternehmens? Oder die Integration von Social Media-Tools? Oder geht es darum, dass Mitarbeiter die MOOCs der großen Plattform-Anbieter im Netz nutzen? Ja, auch, irgendwie, warum nicht …
Laura Overton und Genny Dixon, Towards Maturity, Mai 2014

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Ergeb­nisse Umfrage Moocs: Motivation? Mehr wissen!

Posted on 13 May 2014 by jrobes

Die Stiftung Warentest hat nachgelegt: Nachdem sie vor einigen Wochen bereits eine lesenswerte Übersicht über das neue Phänomen “Moocs (sprich: muhks)” veröffentlicht hatte (”Zum Null­tarif dem Professor lauschen”), gibt es jetzt noch die Ergebnisse einer Nutzerbefragung. Über 100 haben teilgenommen. Heraus kam u.a.:

- Unter den Teilnehmern der Umfrage sind viele „Wieder­holungs­täter”, die schon mehr als einen MOOC besucht haben.
- Die meisten Teilnehmer (70 Prozent) gaben an,  MOOCs „zur persönlichen Weiterbildung” zu nutzen.
- “Wer Moocs nutzt, hat laut test.de-Umfrage meist ein Hoch­schul­studium absol­viert (79 Prozent) und ist über­wiegend zwischen 30 und 49 Jahren alt (57 Prozent)”.
- “Informatik war das beliebteste Mooc-Thema …”
- Und, nicht ganz unwichtig, die geschilderten Erfahrungen der Lerner sind überwiegend positiv.

“Die Lernform”, so die Test-Experten, “scheint hier­zulande ange­kommen zu sein”.
Stiftung Warentest, 12. Mai 2014

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A Q&A with “Godfather of MOOCs” Sebastian Thrun after he disavowed his godchild

Posted on 13 May 2014 by jrobes

Den Begriff “MOOC” benutzt Sebastian Thrun schon länger nicht mehr. In diesem Interview erklärt er noch einmal Udacitys Richtungswechsel. Kurz: Die Lernmaterialien sind nach wie vor frei. Doch die Kurse und die mit ihnen verbundenen Services kosten.

“It’s very simple. The MOOC that we created at Udacity was our first attempt to democratize education and we learned from it. Like everyone, we made mistakes. We learned we can drastically boost learning outcomes by adding a service layer around MOOCs. It has a huge impact on completion rates and learning outcomes. Many people in the industry would say, ‘We told you so.’
It’s not a MOOC [anymore] because we end up charging for it.”

Carmel DeAmicis, Q&A mit Sebastian Thrun, PandoDaily, 12. Mai 2014

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Multiple pathways: Blending xMOOCs & cMOOCs

Posted on 06 May 2014 by jrobes

Wenn George Siemens, einer der Urväter der MOOC-Bewegung, über MOOC-Konzepte schreibt, schaut man genauer hin. Hier geht es um die Frage, ob xMOOCs und cMOOCs nicht doch irgendwie zusammenfinden können. Geht nicht, meint George Siemens:

“The interest in making xMOOCs more like cMOOCs (a few silly folks have called it MOOC 2.0 - haha) seems to be growing. In particular, MOOC providers are adding “social” in the same way that vitamins are added to food, “Now, with beta-carotene”! After much discussion at our designjam, I’ve concluded that cMOOCs and xMOOCs are incompatible. They cannot be blended. Pedagogically and philosophically, they are too different. It’s like trying to make a cat a dog. Entertaining, perhaps, but a fruitless venture.”

Aber er verweist dann doch auf eine Option: xMOOCs und cMOOCs als parallele Tracks, zwischen denen Teilnehmer wechseln (s. Schaubild). Doch da kaum ein Veranstalter freiwillig ein solches Gesamtpaket stemmen wird, könnte das eher heißen, einen cMOOC um einen bestehenden xMOOC herum zu organisieren. Der xMOOC als “knowledge base” sozusagen. Vielleicht ist die Idee ja doch ganz charmant …
George Siemens, elearnspace, 6. Mai 2014

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Weckruf zur digitalen Bildung

Posted on 02 May 2014 by jrobes

Eine gut recherchierte und locker formulierte Zusammenfassung der MOOC-Entwicklung, die aktuelle Stichworte und Aktivitäten aufnimmt und einordnet: von eLearning, über MOOCs als “disruptive technology” bis zum “Lernen 2.0″, von Silicon Valley bis zum deutschen Ingenieurmathematik-Professor als YouTube-Star.
Christina Moehrle, CFOworld, 30. April 2014

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MOOCs: Wissensmanagement-Methode in der Lernenden Organisation

Posted on 28 April 2014 by jrobes

Und noch einmal MOOCs. Michael Ludwig Höfer erinnert mit Blick auf ihre “konnektivistische Variante” daran, was MOOCs für Unternehmen und Organisationen auch sein können: nämlich eine Methode des Wissensmanagements, “ein Event, um mithilfe von Social Media kollaborativ zu arbeiten und Wissen zu entwickeln”. Michael Ludwig Höfer: “Daher geht es hier nicht um die Vermittlung von Wissen, sondern um die Erzeugung von neuen Verbindungen zwischen den Systembestandteilen Informationen und Mitarbeiter”.
Michael Ludwig Höfer, Streifzüge, 22. April 2014

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Phasing out certificates of free courseware completion

Posted on 28 April 2014 by jrobes

Auch über Ostern blieb die MOOC-Karawane in Bewegung. Viele kurze Nachrichten, neue Starttermine, weitere Forschungsarbeiten. Eine Meldung, die die Runde machte, war die Ankündigung von Sebastian Thrun, zukünftig keine freien Zertifikate bzw. Teilnahmebestätigungen mehr auszuteilen. Studierende, so heißt es, möchten Abschlüsse, die etwas wert sind. Langsam scheint das Geschäftsmodell von Udacity Konturen zu bekommen:

“So effective May 16, we will stop offering free non-identity-verified certificates. The courseware will still be available, so you can still learn for free. But you can’t get our credentials unless you give us a chance to find out who you are and vouch for your skills.”

Und noch eine Nachricht, die hier genau passt: Coursera, so berichtet Donald Clark, hat mit Hilfe seines Signature Track-Verfahrens bis heute 4 Millionen Dollar für Zertifikate eingenommen (”MOOCs: Coursera moves towards massive revenues on certification”). Für Donald Clark ein weiteres, klares Zeichen, wie sich die amerikanischen Plattform-Anbieter an den Bedürfnissen des Marktes und ihrer (zahlungskräftigen) Kunden orientieren und wie sie weniger daran interessiert sind, hehren Bildungsidealen und -zielen nachzujagen. Wahrscheinlich wieder zum Nachteil europäischer Initiativen wie FutureLearn.

“But what is really interesting is the matching of learners with employers. Thrun may have been the first to spot the fact that MOOCs are not about HE but people who want real skills and personal development. Thrun and Norvig, were not academics, and understand what the real world needs in terms of highly skilled people. The fact that Coursera, Udacity and EdX have all been properly capitalised gives them a real advantage in terms of platform development, innovation and marketing.”
Sebastian Thrun, Udacity Blog, 16. April 2014
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 11. April 2014

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3 Benefits of MOOCs in the Workplace

Posted on 08 April 2014 by jrobes

Auch wenn die Wortschöpfung “corporate MOOCs” etwas gewöhnungsbedürftig ist, zeigt die Autorin auf, wohin das Format führen kann. Grundlage bildet idealerweise eine unternehmensinterne Social Networking-Infrastruktur. Dann sind die Übergänge zu Konzepten des “social learning” oder “learning communities” fließend. Die Autorin merkt zu Recht an: “… a MOOC-like course with embedded social features may feel like a safer and a more useful option of exploring workplace collaboration”.

Hier noch ihre “3 benefits”:
“1. Corporate MOOCs will be a pathway to social and informal learning into the workplace.
2. Corporate MOOCs are likely to produce a breed of community managers who will be a cross between enterprise community managers and learning experience designers.
3. Corporate MOOCs - if done right - have the potential to bridge many of the currently existing organizational silos.”

Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 7. April 2014

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MOOC-Woche: Die Chancen digitaler Bildung

Posted on 04 April 2014 by jrobes

Eigentlich überlasse ich Ankündigungen gerne den einschlägigen Diensten. Hier mache ich eine Ausnahme. Denn am Montag startet der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft eine MOOC-Themenwoche - auf dem YouTube-Kanal des Verbandes. Es wird täglich zwei Videos zum Thema geben, und am Donnerstag ein Live-Hang-Out. Vielleicht Stoff zum Diskutieren.
Torben Friedrich, MOOCia, 4. April 2014

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Professional Learning in Massive Open Online Courses

Posted on 03 April 2014 by jrobes

Eine interessante Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie, die von der Glasgow Caledonian University und der Harvard University durchgeführt wurde. Untersucht wurde das Lernverhalten von Professionals, die 2013 am MOOC “Fundamentals of Clinical Trials” (edX) teilgenommen hatten. Was kam heraus? Die Teilnehmer hatten sich offensichtlich darauf beschränkt, die angebotenen Lernmaterialien zu bearbeiten. Sie blieben in dem gesteckten Rahmen des hoch strukturierten Kurses. Eine Vernetzung mit anderen Teilnehmern sowie eine Verbindung der Lernerfahrungen mit der eigenen Arbeitspraxis fanden nicht statt. Daraus leiten die Autoren folgende Empfehlungen für das Design von MOOCs ab:

  1. “Enable professional learners to link theory learned in the MOOC with their work practice by setting personal goals, or personalizing course goals. …
  2. Help professional learners to reflect on the knowledge gained from the course and how it may be embedded into their work practice before the end of the course. 
  3. Support professional learners to continually monitor their learning to determine its ultimate value beyond their immediate learning experience.
  4. Capitalize on the diversity of motivation, expectation, and prior knowledge and experience that is an inherent within all MOOC cohorts.
  5.  Encourage professional learners to discuss ideas from the course with co-workers in their external professional network as well as with other learners on the course.
  6. Utilize the existing knowledge and experience that professional learners bring to the learning context.”

Allison Littlejohn, Little by Littlejohn, 3. April 2014

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Research from the Michigan Virtual University on a connectivist MOOC

Posted on 31 March 2014 by jrobes

Tony Bates leitet seine Zusammenfassung mit dem Hinweis ein, dass wir langsam in die Phase der ersten Erfahrungs- und Forschungsberichte über MOOCs eintreten. Hier handelt es sich um einen cMOOC, der von der Kent State University durchgeführt und vom Michigan Virtual Learning Research Institute ausgewertet wurde. Sein Ziel: “How can we get teachers to think more deeply about reinventing education?” Er lief über sechs Wochen, hatte 673 (zu Beginn) bzw. 848 (am Ende) Teilnehmer, und man nutzte Coursesites von Blackboard als MOOC-Plattform. Tony Bates reflektiert in seinen Anmerkungen ausführlich über zukünftige Forschungsschwerpunkte und fragt z.B.:

“Despite the very good work done by the instructors/researchers of this MOOC, I am still left with the question: what did the participants actually learn from this MOOC? For instance, what would an analysis of the student ‘artifacts’ have told us about their learning? Unless we try to answers questions about what actual learning took place then it will remain difficult if not impossible to measure the true value of different kinds of MOOC, and I think that would be a pity.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 30. März 2014

Despite the very good work done by the instructors/researchers of this MOOC, I am still left with the question: what did the participants actually learn from this MOOC? For instance, what would an analysis of the student ‘artifacts’ have told us about their learning? Unless we try to answers questions about what actual learning took place then it will remain difficult if not impossible to measure the true value of different kinds of MOOC, and I think that would be a pity. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/03/30/research-from-the-michigan-virtual-university-on-a-connectivist-mooc/#sthash.pkaj5pg6.dpuf

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Like Reading a Newspaper

Posted on 27 March 2014 by jrobes

Die hohen Abbruchquoten bleiben ein Thema, wenn um das Potential und die Qualität von MOOCs gestritten wird. Zwar ist man sich irgendwie einig, dass dieser Gradmesser an der Natur offener Online-Kurse vorbeigeht. Aber die nackten Zahlen stehen im Raum. Jetzt bietet Stephen Downes noch einmal eine Lesart an: Während traditionelle Kurse als Bücher daherkommen, die man vorne beginnt und Seite für Seite liest, sind MOOCs eher wie Zeitungen konzipiert.

“And so here’s the response to completion rates: nobody ever complained that newspapers have low completion rates. And yet no doubt they do,. probably far below the ‘abyssmal’ MOOC completion rates (especially if you include real estate listings and classified ads). People don’t read a newspaper to complete it, they read a newspaper to find out what’s important.”
Stephen Downes, Half an Hour, 21. März 2014

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Experiences and best practices in and around MOOCs

Posted on 27 March 2014 by jrobes

Hat die EMOOCS 2014-Konferenz nicht bereits einen kompletten Tagungsband herausgeworfen? Wie auch immer, einige Beiträge haben es offensichtlich auch in die jüngste Ausgabe der eLearning Papers geschafft. Sie kreisen um verschiedene Aspekte des MOOC-Designs, der MOOC-Entwicklung und der Teilnehmer-Motivation (Dropouts). Auch der COER13, der deutschsprachige cMOOC über “Open Educational Resources”, der von April bis Juni 2013 stattfand, wird ausgewertet.
Pierre-Antoine Ullmo und Tapio Koskinen, Editorial, eLearning Papers, Nr. 37, März 2014

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MOOCs, Workplace Learning and “Heutagogy”

Posted on 24 March 2014 by jrobes

Der Eintrag zu “Heutagogy” in Wikipedia ist noch kurz: “In education, heutagogy, … is the study of self-determined learning. … Heutagogy places specific emphasis on learning how to learn, double loop learning, universal learning opportunities, a non-linear process, and true learner self-direction. So, for example, whereas andragogy focuses on the best ways for people to learn, heutagogy also requires that educational initiatives include the improvement of people’s actual learning skills themselves, learning how to learn as well as just learning a given subject itself. Similarly, whereas andragogy focuses on structured education, in heutagogy all learning contexts, both formal and informal, are considered.”

Für Sahana Chattopadhyay bildet der Begriff den Rahmen, um über die weitere Entwicklung von offenen Online-Kursen und ihr Potential für Corporate Learning nachzudenken. MOOCs, “with their blend of structured modules and social learning components”, sind aus ihrer Sicht eine Eintrittskarte in das selbstorganisierte, vernetzte Lernen. Eine Fortsetzung des Artikels mit dem Schwerpunkt “corporate MOOCs” ist geplant.
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 12. März 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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