Archive | Open Course

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Top Ed-Tech Trends of 2015: Beyond the MOOC

Posted on 14 December 2015 by jrobes

Audrey Watters arbeitet sich weiter fleißig durch die Themen des Jahres. MOOCs gehörten zweifelsohne dazu. Doch wenn man all die Stichworte Revue passieren lässt, die sie hier noch einmal versammelt, wird auch deutlich, dass es 2015 wenig Neues um MOOCs gab: große Investitionen, weitere Varianten des Akronyms, neue Mitspieler, viele Forschungspublikationen (auf die Audrey Watters jedoch nicht im Detail eingeht). Also, Einfluss ja, aber:

“Part of that impact, some argue, involves investment in teaching improvements - both online and off. And so while some might not see MOOCs themselves as good investments, no doubt they have prompted schools to rethink what their online presence will look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 14. Dezember 2015

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2016 – the year of MOOC hard questions

Posted on 11 December 2015 by jrobes

MOOCs sind mittlerweile ein buntes Spielfeld. Wir haben Hochschulen, Unternehmen, MOOC-Plattformen (die nicht mehr von MOOCs sprechen …), Geschäftsmodelle, Open Educational Resources, verschiedene MOOC-Konzepte, etc. Und, je nach Perspektive, kann man sich mit diesen “hard questions” identifizieren - oder eben nicht.

- “MOOC education won’t be as cheap as envisaged …”
- “Producing MOOCs is expensive …”
- “They’re not effective recruitment avenues …”
- “They’re not reaching the desired audiences …”

“I’m not predicting MOOCs will disappear. I think what the above indicates is that MOOCs will need to be targeted to meet very specific aims and audiences. Whether this more finessed approach is viable with the external, commercially driven enterprises who rely on a continual intake of new courses and learners remains to be seen. …  Sorry MOOC companies, I think the honeymoon is over.”
Martin Weller, The Ed Techie, 11. Dezember 2015

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Theories and Applications of Massive Online Open Courses (MOOCs): The Case for Hybrid Design

Posted on 07 December 2015 by jrobes

Hinter dem Kürzel “Massive Open Online Course” verbergen sich heute unzählige didaktische Konzepte und Modelle. Die Unterscheidung zwischen xMOOCs und cMOOCs, die gerne und häufig genutzt wird, ist nur die Spitze des Eisbergs. Das unterstreicht auch dieser lesenswerte Artikel. Zuerst beschreibt Abram Anders drei “primary types of MOOCs including content-based, community/tasked-based, and network-based applications”. Diese ordnet er einzelnen Theorien bzw. Ansätzen zu: von “prescriptive learning” bis “emergent learning”, von “cognitive-behaviorist”, “social-constructivist” bis “connectivist”, von “pedagogy”, über “andragogy” bis “heutagogy”. Und das alles liest sich auch noch plausibel!

Um die Stärken und Schwächen auszuloten, die sich mit den einzelnen MOOC-Modellen verbinden, plädiert der Autor für “Hybrid MOOCs”. “Results indicate that hybrid design may support the greatest diversity of learners and scaffold engagement with networked and emergent learning contexts.” Interessanter noch als diese Schlussfolgerung sind allerdings die Varianten, die unter dem Stichwort “Hybrid MOOCs” beschrieben werden und die aufzeigen, welche Palette an Möglichkeiten uns heute im Design von Lernumgebungen zur Verfügung steht!

Der Artikel ist übrigens Teil eines Special Issue zum Thema “Towards a European perspective on Massive Open Online Courses”. Weitere Verweise auf die Artikel dieser Ausgabe folgen …
Abram Anders, The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 6 (2015)

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Massig Daten von Studenten

Posted on 02 December 2015 by jrobes

“Online-Kurse von Unis in der Kritik”, heißt es in der Unterzeile. Aber was heißt hier “Kritik”? NDR, SZ und SRF werfen den Münchener Hochschulen vor, mit dem MOOC-Anbieter Coursera zu kooperieren. Weil nämlich Coursera ein profitorientiertes Unternehmen ist, in den USA sitzt und sich nicht an die Datenschutzrichtlinien deutscher Universitäten halten muss. Kurz: Die im Artikel gestellten Fragen sind nachvollziehbar, aber sie betreffen natürlich nicht nur Online-Kurse, sondern alle Netzdienste. “Man wisse einfach nicht, wo die Daten am Ende landen”, wird eine Lernerin zitiert. Ob Kurs-Plattformen in Europa die Lösung sind, wie der Artikel suggeriert?
Christian Baars und Hannes Grassegger, tagesschau.de, 1. Dezember 2015

Nachtrag (2.12.2015): Die Kollegen haben das Thema auch für die SZ aufbereitet (”Der gläserne Student”).

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“MOOCs, High Technology and Higher Learning”

Posted on 27 November 2015 by jrobes

Es gibt eines neues Buch über MOOCs (”MOOCs, High Technology and Higher Learning”), deshalb nehme ich dieses Interview mit dem Autor, Robert A. Rhoads, Professor of Education an der University of California in Los Angeles, noch mit, auch auf die Gefahr hin, dass die Beiträge dieser Woche wieder sehr “MOOC-lastig” werden. Der interessantere Teil des Interviews dreht sich dabei um die Widersprüche zwischen den hohen Ansprüchen, die mit MOOCs verbunden wurden, und der Tatsache, dass die Treiber der Bewegung, also Unternehmen wie Coursera und Udacity, hier ein Geschäftsmodell suchen. Für Robert A. Rhoads sind deshalb MOOCs noch nicht gescheitert, “only the narrow “profit-driven” or “cost-savings” models have faltered. MOOCs as an innovative supplement to traditional face-to-face teaching and learning are still moving forward.”

Im zweiten Teil versuchen Interviewer und Autor dann, MOOCs in ein anderes, nämlich bildungspolitisches Korsett zu spannen. Die Rede ist vom “MOOC movement”, dass nur bestimmte Lerner anzieht, dass nicht auf die “digital divide” eingeht, usw. MOOCs als Lernmodelle für die kreative Auseinandersetzung mit Themen, Herausforderungen und Fragen, rücken in den Hintergrund. Ob sich das Buch lohnt? Ich weiß es nicht.
Carl Straumsheim, Inside Higher Ed, 25. November 2015

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Understanding knowledge network, learning and connectivism

Posted on 26 November 2015 by jrobes

Ein akademischer Artikel, der sich systematisch mit den Grundlagen und Bausteinen des Connectivism auseinandersetzt. Und da ja der Connectivism bei den ersten Schritten der MOOC-Entwicklung eine entscheidende Rolle gespielt hat und wir ihm das Kürzel “cMOOCs” verdanken, verlinke ich den Beitrag an dieser Stelle. Stephen Downes spricht übrigens von einem “terrific paper”. “Knowledge as a network”, “node formation”, “flow of information”, “known and unknown knowledge” lauten die Kapitelüberschriften, bevor das “connectivism learning model” vorgestellt wird.

“Connectivists claim that the background or the general climate has recently changed: a new generation of researchers, connectivists propose a new way of conceiving knowledge. According to them, knowledge is a network and learning is a process of exploring this network.”
Alaa A. AlDahdouh, António J. Osório und Susana Caires, International Journal of Instructional Technology, Distance Learning, Vol. 12, No. 10, Oktober 2015 (pdf)

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Corporate MOOCs: Modelle für das vernetzte Lernen in Unternehmen

Posted on 25 November 2015 by jrobes

Zu den vielfältigen Aktivitäten, die Audi im Rahmen seines Enterprise 2.0 Programms gestartet hat, gehört auch die Community “Zusammenarbeit 2.0″. Eine gerade laufende Community-Aktivität ist ein siebenwöchiger MOOC, für den sich bereits über 700 Mitarbeitende eingeschrieben haben. Von daher “passte” also mein Corporate MOOCs-Vortrag. Nach einem kurzen Rückblick habe ich  verschiedene Möglichkeiten skizziert, die sich Unternehmen durch die MOOC-Entwicklung eröffnen. Ein Schwerpunkt lag auf den Unternehmen, die - wie Audi - das MOOC-Modell bereits für den internen Erfahrungsaustausch adaptiert haben. Credit Suisse, Erste Bank, Telekom, Metro, GIZ, auch der Corporate Learning 2.0 MOOC. Zum Teil sehr unterschiedliche Konzepte, aber auch erst der Anfang einer Entwicklung.
Jochen Robes, SlideShare, 25. November 2015

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Massiv gescheitert

Posted on 18 November 2015 by jrobes

“Massiv gescheitert” sind Massive Open Online Courses (MOOCs). Siehe die hohen Abbrecherquoten. Deshalb sind, so die Autorin, jetzt “Small Private Online Courses” angesagt, die ein “intensives und persönliches Zusammenspiel” zwischen Studierenden und Dozenten erlauben. Leider zieht die Autorin im Artikel abwechselnd die didaktische und dann die wirtschaftliche Brille auf, um die Entwicklung der letzten drei Jahre nachzuzeichnen. Eine Brille hätte ausgereicht: “Der Markt für Onlinekurse, zumal der mit kleineren Teilnehmerzahlen, funktioniert besser im Bereich der Fortbildung als im klassischen Universitätsbetrieb.”
Christine Brinck, ZEIT online, 12. November 2015

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Der CL20 MOOC: Learnings eines Lernexperiments

Posted on 17 November 2015 by jrobes

Wer A sagt, kann auch B sagen. Nachdem ich vor einigen Wochen auf den Seiten der “Zukunft Personal” unseren Corporate Learning 2.0 MOOC angekündigt hatte (”#CL20: Ein neuer MOOC für die Weiterbildung von morgen in Unternehmen”), habe ich jetzt an gleicher Stelle auch einen ersten Rückblick versucht. Alles noch sehr frisch, denn der Kurs ist ja erst letzte Woche zu Ende gegangen.
Jochen Robes, Zukunft Personal | HRM Expo BLOG, 17. November 2015

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Out-moocing the MOOCs: Traditional institutions fight back

Posted on 09 November 2015 by jrobes

Der Titel ist irreführend. Aber ein zentraler Punkt, auf den der Artikel (aus australischer Perspektive) hinweist, ist sicher richtig: MOOCs sind zwar nicht der “great disruptor to higher education”, als der sie einmal gehandelt wurden. Doch sie haben dazu geführt, dass sich Hochschulen weltweit systematisch mit der “digitalen Transformation” auseinandersetzen - sowohl auf strategischer Ebene, wo es um Angebote, Zielgruppen und Märkte geht, aber auch auf didaktischer Ebene, wo die Integration neuer Formen des netzgestützten Lehrens und Lernens ansteht.

“Now that the dust has settled, it appears MOOCs have indeed signalled a fundamental shift in higher education. Instead of replacing on-campus learning, though, MOOCs are assisting bricks-and-mortar universities to engage with the cutting edge of teaching innovation.”
Susan Muldowney, INTHEBLACK, 1. November 2015

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CL20 MOOC/ Woche 7: Gamification (SAP)

Posted on 06 November 2015 by jrobes

Diese Woche war wirklich kurzweilig. Thomas Jenewein (SAP Education) hatte eine Reihe von Missions entworfen, für jeden Kurstag eine, die den roten Faden bildeten. Es fing an mit Grundlagen zum Thema und der Frage (Mission 1) nach unseren Lieblingsspielen. Was aber viele Teilnehmer gleich reizte, noch einmal Begriffliches (”Was ist eigentlich Gamification und wie unterscheidet es sich z.B. von Serious Games?”) anzusprechen. Am nächsten Tag wurden Beispiele aus dem Unternehmenskontext präsentiert und im Forum über die Grenzen und Herausforderungen von Gamification diskutiert (Mission 2). Am Donnerstag stand die Umsetzung auf dem Programm, und die Teilnehmer waren aufgefordert, eigene Ideen zu präsentieren (Mission 3). 25 Ideen habe ich am Freitagmorgen gezählt (und über 35 am Sonntagabend)! Die letzte Mission bildete schließlich die Abstimmung über diese Ideen, was (zugegebenermaßen) zeitlich etwas eng und vom Prozess nicht so schlank war, wie wir es uns gewünscht hätten. Und am Freitag haben wir in einer Live-Online-Session die Woche noch einmal zusammengefasst und konnten schließlich auch einen Sieger präsentieren, bevor es ins Wochenende ging. Die meisten Stimmen bekam übrigens “Top Trumps” von Michael Raus.

Wer jetzt das Thema “nacharbeiten” will, braucht sich nur auf der Kursplattform bzw. für den MOOC anzumelden. Dort sind die Videos und Slides von Thomas Jenewein verlinkt und dort im Forum finden sich auch die Beiträge zu den einzelnen Missions. Weitere Zusammenfassungen finden sich im Blog von Thomas Jenewein und auf dem Blog der Corporate Learning Alliance.

Am Montag startet schon unsere letzte Kurswoche, für die wir ja Adidas als Gastgeber gewinnen konnten.
Corporate Learning 2.0 MOOC, 6. November 2015

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Wiki und die schnelle Lehre

Posted on 30 October 2015 by jrobes

Deutschland droht, die OER-Entwicklung, also den Einsatz freier Lern- und Lehrmaterialien, zu verschlafen. Das ist die Kernaussage dieses Artikels, der die OER-Geschichte und einige aktuelle Projekte zusammenfasst. Auch über die Gründe der Zurückhaltung hierzulande darf spekuliert werden. Mein Tipp: Wenn man die Plagiatssoftware routinemäßig nicht nur über Abschlussarbeiten, sondern auch über die Skripte der Lehrenden laufen ließe, hätte man die Erklärung.
Annick Eimer, duz Magazin, 11/15 vom 23. Oktober 2015

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Ein MOOC ist ein Event, ist digitale Bildung, ist Marketing …

Posted on 29 October 2015 by jrobes

Der Titel deutet bereits an, dass Anja C. Wagner sich in dieser Standortbestimmung an verschiedenen Perspektiven versucht. Allen voran die der Anbieter und die der Nutzer. Bei Ersteren beobachtet sie, dass MOOCs vor allem aus Gründen des Marketings angeboten werden. Bei Letzteren sieht sie eigentlich nur die Qual der Wahl, aus einer (noch) wachsenden Zahl von Kursen auswählen zu müssen. Aber das ist nur die Kurzfassung. Im Artikel selbst, der durch die Frankfurter Buchmesse angestoßen wurde, finden auch noch die Perspektive der Bibliotheken und ein Hinweis auf einen geplanten “Arbeit 4.0 MOOC” (!) ihren Platz.

“MOOCs werden gefeiert. MOOCs werden gehasst. MOOCs sind die Zukunft. Und MOOCs sind die Vergangenheit. Was aber bleibt, ist die digitale Bildung. Und das ist gut so!”
Anja C. Wagner, Netzpiloten, 29. Oktober 2015

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Disruption: Corporate MOOCs

Posted on 21 October 2015 by jrobes

Der Hinweis auf “disruptions in traditional corporate training” ermüdet inzwischen zwar etwas, aber irgendwann kommt Bryant Nielson dann doch auf die Punkte zu sprechen, die aus seiner Sicht im Fokus einer Corporate MOOC-Strategie stehen sollten: dass Unternehmen heute auf eine wachsende Zahl an offenen Kursen zugreifen können, um sie mit dem eigenen Kursportfolio zu verbinden (”Curate”); dass Unternehmen über die Mittel verfügen, selbst MOOCs zu organisieren und durchzuführen (”Create”); oder dass sie Partnerschaften, z.B. mit Hochschulen, eingehen, um neue Online-Kurse zu entwickeln (”Collaborate”).
Bryant Nielson, Your Training Edge, 21. Oktober 2015

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“This change will be the end of the Open University as we know it”

Posted on 20 October 2015 by jrobes

Die britische Open University will einige ihrer Regionalzentren schließen, aus Kostengründen. Die finanzielle Schieflage, so heißt es, hängt mit den abnehmenden Zahlen der Studierenden zusammen, aber auch mit verschiedenen strategischen Investments, z.B. in FutureLearn, die MOOC-Plattform der Open University. Sie bekommt viel Raum in diesem Artikel. Etwas sonderbar sind die Argumente der Gegner, die die Bedeutung der unmittelbaren Begegnung vor Ort betonen. Sonderbar für eine Fernuniversität.
Harriet Swain, The Guardian, 20. Oktober 2015

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Coursera Update: Striking a Balance with Start Dates and Deadlines

Posted on 19 October 2015 by jrobes

Zur Erinnerung: Als 2012 die große MOOC-Welle losging, hatten alle Kurse ein Start- und Enddatum. So wie alle Hochschulkurse. Dann begannen erste MOOC-Anbieter wie Coursera, sich auf die berufliche Weiterbildung zu konzentrieren. Hier schien das Format mit Start- und Endterminen nicht mehr zu passen. Mehr Flexibilität war gefragt. Und man hoffte, dass die große Zahl der Teilnehmer auch zukünftig gewährleisten würde, dass niemand in den Diskussionsforen auf sich allein gestellt bleibt. Die jüngste Nachricht zeigt jedoch, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

“The first courses on the new platform offered content “on demand,” with no deadlines and or fixed schedules. While this flexible format had many benefits, we lost something, too. Tools like forums and peer grading weren’t as effective when everyone completed work at a different pace. And, as it turns out, most of us need at least a little structure to learn effectively.”
Coursera Blog, 9. Oktober 2015

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#cl20 MOOC: Rückblick auf die vierte Woche mit FESTO

Posted on 16 October 2015 by jrobes

Die vierte Woche unseres CL20 MOOCs gehörte Festo, einem Marktführer in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik mit rund 17.800 Mitarbeitern in 61 Ländern. Sie haben die Kursteilnehmer eingeladen, mit ihnen zu überlegen, wie man ein formales Training mit informellen Lernaktivitäten verbinden kann. Als Beispiel diente ProFIT (Professional Festo Industry Segment Training), ein Programm zur Ausbildung von Vertriebsingenieuren. Im Rahmen eines kleinen Ideenwettbewerbs entwickelten die Teilnehmer insgesamt 68 Vorschläge!

Hier die Erstplatzierten der Festo-Jury:
1. Platz: “Leuchtturm Projekt” von Tanja Willers (Nr. 29)
2. Platz: “Location- and Tag-based Learning” von Adrian Weidmann (Nr. 65)
3. Platz: “Link Battle” von Christine Knieriemer (Nr. 39)

Und hier die Favoriten der MOOC-Teilnehmer:
1. Platz (9 Stimmen): Communities of Practice (Nr. 3), Mentoring (Nr. 17)
2. Platz (8 Stimmen): Lernpartnerschaft (Nr. 2), Lerncommunities (Nr. 9), Corporate MOOC (Nr. 12), Corporate Barcamp (Nr. 26), Unternehmenskultur der Wertschätzung (Nr. 27), Raum geben (Nr. 41)
3. Platz (7 Stimmen): Bildungsdatenbank

Simon Dückert hat die Forenbeiträge noch in ein übersichtliches Dokument (pdf) übertragen.
Simon Dückert, Cogneon, 16. Oktober 2015

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Angebot aus Cambridge: Eliteuni auf der Couch

Posted on 14 October 2015 by jrobes

Das MIT in Cambridge/ Boston will ab 2016 in einem Pilotprojekt Zertifikate für Onlinekurse, also MOOCs, vergeben. Das ist erst einmal zu begrüßen, da die Gebühr für MIT-Verhältnisse moderat ist (ca. 1.500 Dollar). Wenn man allerdings die Details liest, ordnet sich dieses Experiment schnell in einen größeren Zusammenhang ein: Es ist eine Art “Micro-Master”, also eine Mischung aus Schnupperkurs und Selfassessment, der für den vollwertigen Master an der Hochschule motivieren bzw. werben soll.
bkr, Spiegel Online, 13. Oktober 2015

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MOOCs: Sind Massive Open Online Courses ein (neues) Geschäftsfeld für Bibliotheken?

Posted on 13 October 2015 by jrobes

Zwei Experten versuchen sich am Trendthema MOOCs: Ursula Georgy (TH Köln) könnte sich vorstellen, dass Hochschulbibliotheken gemeinsam einen MOOC zur Informationskompetenz entwickeln, sich ansonsten aber auf die Rolle des Dienstleisters für MOOC-Anbieter beschränken. Johannes Moskaliuk (Uni Tübingen) wirft noch die Entwicklung didaktischer Konzepte durch Bibliotheken in die Runde und denkt auch, was mir noch besser gefällt, über Bibliotheken als “reale Kommunikationsorte” für Online-Lerner nach.
b.i.t.online, 5/2015 (pdf)

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Peer Pressure Will Help You Finish That MOOC

Posted on 09 October 2015 by jrobes

Was motiviert Lerner, in einem Online-Kurs über einen längeren Zeitraum “dranzubleiben” und nicht nach zwei oder drei Modulen aufzugeben? Die Arbeit in Gruppen könnte ein Schlüssel sein. +Acumen, ein Anbieter von offenen Online-Kursen, empfiehlt Teilnehmern deshalb, in Gruppen von 3-5 Personen einen Kurs zu bearbeiten (wobei allerdings nicht deutlich wird, ob sie die Gruppenbildung in irgendeiner Form einfordern oder konkret unterstützen).  Am erfolgreichsten, so die Erfahrung der Kursanbieter, sind Gruppen, die die Möglichkeit besitzen, sich vor Ort zu treffen. Insgesamt haben sie drei Gruppentypen identifiziert, die “funktionieren” und die sie wie folgt beschreiben:

“1. Co-Workers: Groups of approximately four to seven colleagues from the same workplace who used the course to work on their own challenges relevant to their jobs.
2. Book Club 2.0: Groups of three to eight friends with varied interests and professional backgrounds who met in person. For example, there was a team that named themselves “Pre-Brunch” and clearly blended a weekend social activity with a learning experience.
3. Virtual Collaborators: Groups that overcame the difficulties of coordinating across timezones and low-bandwidth internet connections to complete the course with a virtual group. These groups typically had one expert leader who put in a lot of extra legwork to coordinate the logistics.”

Amy Ahearn, edSurge, 5. Oktober 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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