Archive | Weiterbildung allgemein

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Monitor Digitale Bildung. Berufliche Ausbildung im digitalen Zeitalter

Posted on 26 August 2016 by jrobes

monitor_201608.jpgDer “Monitor Digitale Bildung” der Bertelsmann Stiftung will zukünftig “eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland – Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung” bieten. In dieser ersten Auflage des Monitors liegt der Fokus auf der beruflichen Ausbildung. Hier kommen die Autoren nach Auswertung der Befragungsergebnisse zu dem Schluss: “… dass digitale Bildung im dualen Ausbildungssystem in Deutschland noch am Anfang steht.” (S. 9) An folgenden Punkten wird diese Einschätzung festgemacht:

1. Verhaltene Modernisierung statt breite Innovation
2. Teilhabechancen für benachteiligte Gruppen bleiben noch ungenutzt
3. Innovation scheitert an mangelnden Kompetenzen und Ressourcen
4. Auszubildende und erfahrene Lehrkräfte treiben Veränderungen voran
5. Imagefaktor oft wichtiger als strategische Schul- und Unterrichtsentwicklung
6. Technische Infrastruktur: WLAN noch immer unzureichend

Hier eine kleine Kostprobe aus der Studie (48 S.): “Diese Ergebnisse belegen eine recht deutliche Diskrepanz zwischen der bevorzugten Lernmediennutzung in der Freizeit einerseits und in der Berufsschule bzw. am Ausbildungsplatz andererseits: Was in der Freizeit selten genutzt wird (z. B. PowerPoint-Präsentationen), dominiert den schulischen Alltag. Was hingegen in der Freizeit häufig Verwendung findet (z. B. Video, Wikipedia, Chat-Dienste und soziale Medien), bleibt in Schule und Betrieb weitgehend außen vor.” (S. 24)

Kurz: Die Studie enthält nichts Unerwartetes, belegt aber den Status Quo mit Zahlen und bringt so zentrale Herausforderungen auf den Punkt. Vier Handlungsempfehlungen (”Was ist jetzt zu tun?) schließen den Bericht ab. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut.
Ulrich Schmid (mmb Institut), Lutz Goertz (mmb Institut) und Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung), Hrsg. v. Bertelsmann Stiftung, August 2016 (pdf)

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Is Instructional Design Dead?

Posted on 20 July 2016 by jrobes

Die Frage “Is Instructional Design Dead?” ist sicher berechtigt, wenn alle Welt vom informellen Lernen und den Grenzen formaler Lernangebote spricht. Helen Blunden hat lange Zeit im Bereich Learning & Developement von Unternehmen gearbeitet, ist jetzt selbstständige Beraterin und blickt zurück. Interessant ist ihre Aufzählung, welche Fähigkeiten sie als Instructional Designer entwickelt hat. “Making complex things simple” lautet ihre Kurzformel.

Und ihre Kunden? Die fragen erstaunlicherweise wieder oder immer noch danach, Inhalte und Informationen attraktiv zu verpacken und zu verkaufen. ”This is when I realised that instructional design isn’t dead. Not yet.”
Helen Blunden, Active Learning Solutions, 16. Juli 2016

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„Die ‘Erweiterten Lernwelten’ verknüpfen die digitale und die analoge Welt“

Posted on 14 July 2016 by jrobes

Die Volkshochschulen beschäftigen sich (endlich) mit der Digitalisierung. Der Artikel hält fest: 2013 entwickelte eine Gruppe engagierter Vordenker ein erstes Konzept. Daraus wurde 2016 das Strategiepapier „Erweiterte Lernwelten” des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV). In der Zwischenzeit wurden Projekte angestoßen (MOOCs, BarCamps, “Digicircles”), das VHS-Portal entsprechend ausgebaut. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät …

“In dem Konzept werden die Lernenden in den Mittelpunkt gestellt und die analoge und die digitale Welt miteinander verknüpft. Der klassische Unterricht an Volkshochschulen wird mit Hilfe des Internets und zugunsten der Lernenden inhaltlich, sozial und räumlich ausgeweitet: Alle Orte mit Netzanbindung werden zu Lernorten, Lernsettings sind durch den Einsatz von Online-Lernspielen nicht mehr zeitgebunden, klassische Lerninhalte werden aufgebrochen und Teilnehmende zu Wissensproduzenten und Lerngestaltern, die Lernbausteine sowohl im Web als auch in der analogen Welt finden, diese in Gruppenarbeit anwenden, Kursthemen und Aufgaben eigenständig entwickeln und ihren persönlichen Lernfortschritt selbst verantworten. Lehrende agieren als Lernwegbegleiter in der Rolle von Lernscouts bzw. Lernmoderatoren.”
Petra Schraml, Bildung + Innovation, 14. Juli 2017

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Hochschul-Bildungs-Report 2020 – Bericht 2016

Posted on 12 July 2016 by jrobes

bildungsreport_201607b.jpgDer Report, eine Gemeinschaftsinitiative von Stifterverband und McKinsey, liegt schon seit einigen Tagen bei mir auf dem Tisch. In der diesjährigen Ausgabe dreht es sich um die Kernfrage: Welche Qualifikationen benötigen Hochschulabsolventen, um auf die Arbeitswelt vorbereitet zu sein? Im zweiten Teil des Reports geht es dann um die konkrete Entwicklung der Indikatoren des Hochschul-Bildungs-Indexes, eine Zeitreihe, die von 2010 bis 2020 reicht bzw. reichen soll.

Zu empfehlen sind die “Acht Thesen zur akademischen Arbeitswelt der Zukunft”, die von der Arbeit mit digitalen Technologien bis zu Industrie 4.0 aktuelle Entwicklungen und Prognosen anschaulich aufbereiten. 78 Seiten, als Print und online.

6. These: Lernen prägt das neue Arbeiten und Arbeiten prägt das neue Lernen
“In der digital geprägten Wissensgesellschaft verändert die Integration von Lernen und Arbeiten die Arbeitswelt und akademische Bildungsinstiutionen gleichermaßen. Wie in der Forschung werden auch in der Bildung institutionelle Grenzen durchlässiger, Kooperation gewinnt zunehmend an Bedeutung; das Feld der Wissensinstitutionen wird insgesamt heterogener.” (S. 22)
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (Hrsg.), Essen, Juni 2016

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Ergebnisse des neuen Weiterbildungsatlas im Video

Posted on 07 July 2016 by jrobes

“Der Deutsche Weiterbildungsatlas analysiert die Weiterbildungssituation in Kommunen. Er macht Weiterbildungsangebot und -nachfrage transparent …”, heißt es in der Einleitung. Transparenz bedeutet mit Blick auf das zentrale Ergebnis der Studie: Die Unterschiede in der Weiterbildungsteilnahme sind groß und reichen von 2,9 Prozent bis 23,1 Prozent der Einwohner. Wem die Lektüre zu schwer und die Statistik zu trocken ist, findet hier eine kurze Zusammenfassung in Bewegtbildern (2:22 Min.). Ergänzt sei noch, dass der Weiterbildungsatlas eine Gemeinschaftsarbeit der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) ist.
Marvin Bürmann, Blog „Aus- und Weiterbildung”, 5. Juli 2016

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What does Brexit mean for EdTech?

Posted on 30 June 2016 by jrobes

Donald Clark hat - und zwar in seiner Rolle als “EdTech entrepreneur” - für den Brexit gestimmt. Ganz einfach, weil der EdTech-Markt ein englisch-sprachiger Markt ist, getrieben von amerikanischen Investoren und mit Potential in Asien. Und Europa? War schwierig und bleibt schwierig, weil viele Sprachen und Kulturen. Kurz: “We have the largest and most successful EdTech market in Europe, it is more likely to grow as a result of this vote.” Einfache Antworten in schwierigen Zeiten.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 26. Juni 2016

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Bildung für die ganze Welt

Posted on 24 June 2016 by jrobes

Der Titel schwebt im Niemandsland, denn der Aufhänger des Artikels bildet Udacity’s neue Präsenz auf dem deutschen Markt: “Heute, fünf Jahre nach Gründung von Udacity, hat der deutsche Bertelsmann Verlag einen großen Anteil von Udacity übernommen, Udacity hat gerade eine deutsche Niederlassung eröffnet - und Gratis-Bildung für die ganze Welt steht nicht mehr im Mittelpunkt.” Im Mittelpunkt stehen Nanodegrees und IT-Kurse für die Wirtschaft.
Philipp Banse, Deutschlandfunk, 23. Juni 2016

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Digitale Teilhabe? Nicht ohne die Kursleitung

Posted on 17 June 2016 by jrobes

Der Deutsche Volkshochschultag, der am 9./ 10. Juni in Berlin stattfand, stand unter dem Motto “Digitale Teilhabe für alle!”. Auf den Veranstaltungsseiten stehen bereits “Impressionen” in Form von Videomitschnitten zur Verfügung. In diesem Kontext weist Joachim Sucker darauf hin, dass der Aufruf nicht zuletzt von engagierten Kursleitungen umgesetzt werden muss. Auf “territorial orientierte” Bildungsanbieter können sie sich nur bedingt verlassen. Also gilt es, selbst aktiv zu werden. Didaktik, Medienkompetenz und Selbstmarketing sind die Stichworte, die ihnen Joachim Sucker zuruft. Zuletzt schließt er den Kreis:

“Volkshochschulen möchten als moderne Bildungseinrichtungen wahrgenommen werden. Dazu braucht es auch innovative Kurse. Sie benötigen also auch innovative Kursleitungen. Sind alle Beteiligten dafür bereit?”
Joachim Sucker, wb-web, 13. Juni 2016

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Neun Thesen zum lebensbegleitend lernenden Menschen

Posted on 06 June 2016 by jrobes

Wie sieht die Zukunft der Volkshochschulen aus? Auf dem VHS-Blog gibt es bereits einige Beiträge und hier reiht sich Jöran Muuß-Merholz mit seinen Thesen ein, die - ein kleiner Kunstgriff - im Jahr 2022 auf dem Kongress “Erweiterte Lernwelten” beschlossen wurden und retrospektiv aus dem Jahr 2041 geschildert werden. Das zentrale Thema der Thesen ist aus meiner Sicht die Wiederentdeckung (oder: Neuerfindung?) des Lernraums vor Ort.

1. Menschen mögen schöne Räume. Und guten Kaffee.
2. Menschen mögen sich jenseits von Bildschirmen treffen - „im echten Leben”.
3. Menschen mögen Orientierung und Beratung.
4. Menschen mögen Unterstützung und Betreuung.
5. Menschen mögen sich etwas vornehmen.
6. Menschen mögen gerne Dinge selber machen.
7. Menschen mögen ihre lokale Umgebung.
8. Menschen mögen Zertifikate.
9. Die Lernenden mögen sich emanzipieren - wir müssen für sie da sein!
Jöran Muuß-Merholz, blog.volkshochschule.de, 2. Juni 2016

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Against “Personalized Learning”

Posted on 02 June 2016 by jrobes

Es gibt unterschiedliche Begriffe (”personal”/ “personalized learning”) und unterschiedliche Lesarten. Eine Lesart besagt, dass Lernende motivierter und erfolgreicher sind, wenn sie selbst das Lernen kontrollieren bzw. die Möglichkeit haben, selbstorganisiert zu lernen, wie es so schön heißt. Annie Murphy Paul möchte hier gerne an die Rolle des Lehrenden erinnern, der gerade Neulingen in einem Feld oder Thema sagt, wo es lang geht. Das ist ein wichtiger Punkt. Ein Kommentar erinnert jedoch daran, dass Lernen zu unserer DNA gehört, also auch ohne Lehrende passiert. Auch wahr. Doch Lehrende (oder: Coach, Moderator, Begleiter) können unterstützen und Lernprozesse wesentlich abkürzen.
Annie Murphy Paul, The Brilliant Blog, 26. Mai 2016

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A richer suite of support

Posted on 30 May 2016 by jrobes

Die Erkenntnis ist nicht neu, aber Clark Quinn hat sie noch einmal in ein schönes Bild gepackt: Zwischen den Neuling, der systematisch an ein Thema geführt werden will, und den Experten, der vor allem Raum für Reflektion und Vernetzung braucht, hat er den “Practitioner” angesiedelt und ihm folgende Bedürfnisse zugeordnet: Coaching/ Mentoring, Communication, Resources, Performance Support. Wichtig: Das Modell ist ein Kontinuum mit fließenden Übergängen. Und Marc Rosenberg hatte vor zehn Jahren mal ein ähnliches Bild gezeichnet … (via Tony Karrer).
Clark Quinn, Learnlets, 25. Mai 2016

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The empty brain

Posted on 20 May 2016 by jrobes

Robert Epstein, amerikanischer Psychologe, widmet diesen Artikel einer einzigen Botschaft: dass unser Gehirn “does not process information, retrieve knowledge or store memories”. Kurz: “your brain is not a computer”. Doch die Metapher der Informationsverarbeitung, 40 Jahre gewachsen und gepflegt, ist gar nicht so einfach loszuwerden. Und dass diese Bilder  auch unsere Vorstellungen vom Lernen prägen, braucht wohl kaum betont zu werden.

“We don’t store words or the rules that tell us how to manipulate them. We don’t create representations of visual stimuli, store them in a short-term memory buffer, and then transfer the representation into a long-term memory device. We don’t retrieve information or images or words from memory registers. Computers do all of these things, but organisms do not.”
Robert Epstein, Aeon, 19. Mai 2016

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Transfer – So kann er gelingen

Posted on 18 May 2016 by jrobes

Auf den Seiten von wb-web findet sich dieser Artikel, der einen Dauerbrenner in der Weiterbildung aufnimmt: den Transfer des Gelernten in die Praxis. Ruth Meyer Junker beschreibt systematisch, dass der Transfer natürlich schon vor dem Kurs beginnt und auch nach dem Kurs in der Regel nicht zufällig passiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang ihr Hinweis auf Diethelm Wahl und die WELL-Methoden (wechselndes Lehren und Lernen bzw. Lernen durch Lehren).
Ruth Meyer Junker, wb-web, 11. Mai 2016

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Sprung ins Digitale – Bibliotheken

Posted on 13 May 2016 by jrobes

Man kann die Auseinandersetzung der Bibliotheken mit der Digitalisierung auch ohne Endzeitstimmung darstellen. Zumindest, wenn man in einer arbeitet wie Markus Trapp in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Seine Stichworte: elektronische Kataloge (Discovery-Suche!), Besucher, die längst ihre Endgeräte mitbringen (Steckdosen!), Kommunikation via Social Media (Instagram!) und Bibliothekare als “searching coaches”. Kurz: Wandel, aber keine Krise.
Markus Trapp, blog.volkshochschule.de, 12. Mai 2016

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Learning at the speed of business

Posted on 11 May 2016 by jrobes

Wenn sich das ganze Unternehmen mit der Digitalisierung oder digitalen Transformation auseinandersetzt, dann kann Learning & Development (aka Corporate Learning Academy oder  Corporate University) nicht zurückbleiben. Das ist die wichtigste Botschaft dieses Strategie-Artikels der McKinsey-Experten. Aus Untersuchungen und Interviews nehmen sie mit, dass hier Handlungsbedarf besteht und erkannt ist. Also liefern sie die Stichworte für die neue Lernwelt, “learning at the speed of busness”.

Dazu gehören:
- “Mobile platforms for learning at your fingertips”
- “Workplace learning that is core to a company’s culture”
- “In-person classroom experiences that are high impact and immersive”
- “Analytics for learning to enhance performanc and measure impact”

Nicht nur das formale Training, so die Autoren, geht online. Auch der Austausch von Erfahrungen, die gemeinsame Arbeit an Lernthemen sowie die Vernetzung von Mitarbeitern und Experten sind Bausteine moderner Lernumgebungen. “Unleashing the power of collective intelligence is especially critical to the digital-learning transformation.” Von e-Learning ist nicht mehr die Rede. Stattdessen: “Ultimately, we believe, the future of corporate academies lies in blended learning, which combines classroom forums, in-field applications, personal and results-oriented feedback, and online engagement.”
Richard Benson-Armer, Arne Gast und Nick van Dam, McKinsey Quarterly, Mai 2016

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70:20:10 - Die Entwicklung einer Strategie für das Lernen von morgen

Posted on 10 May 2016 by jrobes

Der Titel ist sicher etwas mächtig, wenn man bedenkt, dass ich nur ein Zeitfenster von 30 Minuten hatte. Im Wesentlichen habe ich - nach einer kurzen Referenz auf die 70:20:10-Formel - die vier Säulen eines Geschäftsmodells (Kunden, Angebote, Ressourcen, Ertragsmechanik) auf die Weiterbildung heruntergebrochen. Dieser Prozessschritt hat sich bewährt, wenn man von der Formel kommt und sich systematisch mit dem bestehenden sowie dem zukünftigen Leistungsportfolio auseinandersetzen will, um anschließend die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung in einer Bildungs- oder Lernstrategie zusammenzufassen.
Jochen Robes, Slideshare, 29. April 2016

70:20:10 - Die Entwicklung einer Strategie für das Lernen von morgen from Jochen Robes

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Udemy vs. Volkshochschule

Posted on 29 April 2016 by jrobes

Fragt Nina Oberländer auf blog.volkshochschule.de. Zuerst stellt sie kurz die Plattform für Online-Kurse, Udemy, vor, vielleicht noch nicht für jeden hierzulande ein Begriff: “Eigentlich ist Udemy eine globale Online-Volkshochschule - mit inzwischen 11.000.000 eingeschriebenen Lernenden.” Dann wägt sie ab: global und regional/ lokal, online und vor Ort. Und kommt zu dem Schluss: “Es wird nicht Udemy oder Volkshochschule heißen, sondern Volkshochschule und Udemy. Es sind zwei sich ergänzende Anbieter.”

Eine optimistische Sicht, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie auch von künftigen Generationen geteilt wird, für die das Kürzel VHS nicht mehr zur Bildungsbiographie gehört. Vielleicht hilft der Einwurf von Martin Lindner eher weiter: “fragen wir doch mal andees herum: wenn wir uns die VHSen neu schnitzen könnten: wie würden sie aussehen?”
Nina Oberländer, blog.volkshochschule.de, 28. April 2016

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Open Learning for Smart Education: Open educational policies, strategies & access for all

Posted on 25 April 2016 by jrobes

102 Slides (!) umfasst diese Präsentation von Christian M. Stracke (Open University of the Netherlands), die einen ausführlichen Überblick über Stichworte, Projekte und Initiativen rund um “Open Education” und “Open Learning” bietet. Die Ausgangsdefinition (”Open Education (OE): Innovations for changing & opening up education to improve the quality”) zeigt an, wo der Schwerpunkt seiner Ausführungen liegt: Quality. Das ist mir etwas zu “bildungs-immanent”.
Christian M. Stracke, SlideShare, 19. April 2016

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Bildung 4.0

Posted on 22 April 2016 by jrobes

Der “Arbeit 4.0 MOOC” ist gerade zu Ende gegangen, “der 7-Tage-MOOC für den schnellen Überblick rund um “Arbeit 4.0″. Über 1.100 Teilnehmer. Von “Arbeitskultur” bis “Creative Thinking”. Statt Kurseinheiten gab es “Frühstücks-TV” und “Nachmittagstee”. Silicon Valley diente als Inspirationsquelle und Gastgeberin Anja C. Wagner war vor Ort.

“Bildung 4.0″ müsste am Samstag dran gewesen sein. Eine Reihe von Videos mit Statements und Interviews liefern die Stichworte fürs Forum. Viele Hinweise auf “Arbeiten ist Lernen und Lernen ist Arbeiten”, viele Plädoyers für das Lernen außerhalb der eingetretenen Pfade und Institutionen. Die Videos, die Diskussionen, alles steht noch im Netz.
Arbeit 4.0, mooin, 13. - 19. April 2016

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LinkedIn Launches Lynda.com ‘Learning Paths’ In Push To Grow Education Business

Posted on 12 April 2016 by jrobes

Wir haben die Anbieter von Massive Open Online Courses. Dann die Marktplätze für Online-Kurse wie Udemy (Karlheinz Pape berichtete kürzlich darüber). Und wir haben das Business-Netzwerk LinkedIn mit weltweit über 400 Millionen Mitgliedern. Vor einem Jahr erwarb nun LinkedIn für 1,5 Mrd. Dollar Lynda.com, ein Portal mit über 4.000 Video-Tutorials.

Jetzt scheint Bewegung in diese Verbindung zu kommen. Denn aus diesen Tutorials wurden kürzlich “Learning Paths” entwickelt, mit deren Hilfe Interessierte ihre berufliche Entwicklung vorantreiben können: “how to become a digital marketer, photographer, digital illustrator, small business owner, project manager, bookkeeper or web developer”. Am Ende winkt ein Certificate of Completion und ein Eintrag ins LinkedIn-Profil. Das Ganze erinnert sicher nicht zufällig an “Nanodegrees” (Udacity) und “Specializations” (Coursera). Aber das Potenzial der Verbindung von LinkedIn und Lynda.com reicht natürlich weiter:

“Over time, Lynda course completions in categories like business, creative design and technology, will help LinkedIn gather more data on users’ skill sets and interests, which will help LinkedIn expand its recruiting business, its largest source of revenue. Fuller profiles on candidates’ skills and qualifications will also advance LinkedIn’s efforts in building an economic graph, a digital map of the skills, economic needs, jobs, companies and people around the world.”
Kathleen Chaykowski, Forbes, 31. März 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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