Archive | Weiterbildung allgemein

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24 Türchen zur Bildung im digitalen Zeitalter

Posted on 02 December 2016 by jrobes

Jeden Tag ein Video-Statement von Akteuren/innen aus der e-teaching.org-Community. Oliver Janoschka (Leiter der Geschäftsstelle des Hochschulforums Digitalisierung) und Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen) gab’s schon. Eine schöne Idee.
e-teaching.org, 1. - 24. Dezember 2016

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Weißbuch Arbeiten 4.0 - Diskussionsentwurf

Posted on 30 November 2016 by jrobes

Vor “Lernen/ Bildung 4.0″ stehen, wenn man es so will, “Industrie 4.0″ und “Arbeiten 4.0″. Zum letztgenannten Stichwort gab es ja einen Dialogprozess, der im April 2015 startete und jetzt, parallel zum Hochschulforum Digitalisierung, mit einer Konferenz und der Präsentation eines Weißbuchs “Arbeiten 4.0″ abgeschlossen wurde. Das Weißbuch, so die Herausgeber, beschreibt auf 234 Seiten Lösungsansätze in acht Gestaltungsbereichen: arbeiten40_201611b.jpg

1. Beschäftigungsfähigkeit: Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung
2. Arbeitszeit: Flexibel, aber selbstbestimmt
3. Dienstleistungen: Gute Arbeitsbedingungen stärken
4. Gesunde Arbeit: Ansätze für den Arbeitsschutz 4.0
5. Beschäftigtendatenschutz: Hohe Standards sichern
6. Mitbestimmung und Teilhabe: Den Wandel partnerschaftlich gestalten
7. Selbstständigkeit: Freiheit fördern und absichern
8. Sozialstaat: Perspektiven für die Zukunft und europäischer Dialog

Weiterbildung und Qualifizierung stehen im Mittelpunkt der Maßnahmen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen sollen. Die Rede ist zum Beispiel vom “Recht auf eine unabhängige Berufs ­ und Weiterbildungsberatung”, perspektivisch gar von einem “Recht auf Weiterbildung”. Aber zuerst einmal ist das Weißbuch ein aktuelles Nachschlagewerk, das auch Stichworte wie “digital literacy”, “blended learning” und “tutorielle Assistenzsysteme” mitnimmt.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), November 2016

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Neues Lernen. Wirtschaft 4.0. 3. IHK-Fachkongress für Innovationen in der beruflichen Weiterbildung

Posted on 28 November 2016 by jrobes

Friedrich Hubert Esser (BIBB) war sich in seiner Keynote unsicher, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Zahl der Jobs hat. Aber er sieht hier eine Chance, “die Berufsbildung in Deutschland wieder attraktiv zu machen”. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) hatte nur 25 Minuten, um seine Sicht des Wandels vorzustellen und drückte deshalb vorsichtshalber allen Teilnehmenden ein Exemplar der “Bildungsrevolution” in die Hand. Philipp Merten (Rewe) und Ulrike Lüneburg (Siegwerk Druckfarben) präsentierten ohne Zeitdruck die Unternehmenssicht auf “Lernen 4.0″. Dann folgten Workshops. Hier spannte zum Beispiel Marbod Lemke (STIHL Training) einen interessanten Bogen von e-Learning zu Virtual Reality. Es folgten am nächsten Tag ein Innovation Slam, in dem fünf Unternehmen mit ihren Projekten um die Gunst des Publikums warben. Hier stachen Unitymedia mit dem “Digitalen Campus” und Beck et. al. Services mit Working Out Loud und Holacracy etwas heraus … Ganz am Ende gab es dann das “Streitgespräch”, bei dem ich auch aktiv werden durfte. Dabei war es sicher eine gute Entscheidung, sich nicht lange mit der Frage aufzuhalten, was denn eigentlich “Lernen 4.0″ ist, sondern gleich die Herausforderungen in der Praxis anzusteuern. Und die Veranstalter hatten wirklich noch einen Visionär gefunden, der für “Papier wird es immer geben!” eintrat. Respekt! Insgesamt ein ereignisreiches, volles Event, das den Weg nach Westerham gelohnt hat. Besten Dank!
IHK Akademie Westerham, 24./ 25. November 2016

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How to Conduct a Learning Audit

Posted on 24 November 2016 by jrobes

Die eigene Lernstrategie, das eigene Curriculum oder einzelnes Programm auf den Prüfstand stellen: das sind gute Gründe, ein Learning Audit durchzuführen. Oder: Die Digitalisierung drängt, neue Mitarbeiter hinterfragen das Lernangebot, die Einführung von e-Learning ist schon 15 Jahre her … Tut man also das Richtige, um auch für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein?

Für die Durchführung eines Learning Audits gibt es mehr als eine Vorlage: Es gibt formale Audits, die an Zertifikats-, Akkreditierungsverfahren oder andere Prozesse des Qualitätsmanagements gekoppelt sind; es gibt informelle Readiness-Checks, die mit Audits verbunden werden können; und es gibt kontextspezifische Audits, in denen man selbst die Ziele, den Untersuchungsgegenstand und den Ablauf definiert. Und weitere Fragen: “Audits can be full scale, or smaller and less-time consuming; focused on inputs or outputs; conducted by an internal or an external auditor.” Im Artikel liefert McDonald das Beispiel und einen kleinen roten Faden.
AnnMarie Kuzel, Chief Learning Officer, 21. November 2016

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Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!?

Posted on 16 November 2016 by jrobes

Im Rahmen einer runden Geburtstagsfeier (Gildenhaus Seminare) habe ich diesen Vortrag in Bielefeld halten dürfen über einige Veränderungen, vor denen die Personalentwicklung (oder: Corporate Learning) steht. Nach einer kurzen „4.0-Einstimmung” habe ich an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, welche Herausforderungen mit Blick auf Kunden (Zielgruppen), Angebote, Ressourcen (Kompetenzen, Technologien, Prozesse) sowie Ertragshebel auf Bildungsexperten und Personalentwickler warten. Wie immer war die Tonspur ausführlicher, und auf die anregende Diskussion kann ich an dieser Stelle auch nur verweisen (besten Dank an Gastgeber und Teilnehmende!) …
Jochen Robes, SlideShare, 16. November 2016

Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!? von Jochen Robes

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Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium am 02.11.2016 in Zürich

Posted on 11 November 2016 by jrobes

Ist Learning & Development (L&D) noch die erste Adresse, wenn Mitarbeiter nach Lernangeboten suchen? Wie stellt sich L&D auf die Entwicklung von Kompetenzen ein, die mit der digitalen Transformation einhergehen? Was bedeutet das letztendlich für ein Leistungsportfolio von L&D, das über den Seminarraum hinausgeht? Einige Antworten auf die letzte Frage skizziert Christoph Meier. Sein Fazit: “L&D muss das Betriebsmodell auf den Prüfstand stellen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 10. November 2016

Digitale Transformation und L&D - Beitrag zum ZGP Symposium 2016-11-02 from scil CH

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Foresight-Studie “Digitale Arbeitswelt”

Posted on 09 November 2016 by jrobes

Die Studie ist schon einige Monate alt und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom Institut für Innovation und Technik (iit) in Berlin erstellt. Sie stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die große Klammer bildet der vom BAMS initiierte Dialogprozess “Arbeiten 4.0″ dar, der Ende November 2016 abgeschlossen wird.

In der Foresight-Studie spielen Bildungs- und Lernprozesse eine zentrale Rolle. Kostprobe aus der Zusammenfassung: “Mit der Umsetzung von Arbeitssystemen als permanente Lern - und Tutorensysteme ändert sich die Rolle der institutionellen, formalen beruflichen Weiterbildung fundamental. Werden die Inhalte im Arbeitsprozess digital unterstützt individuell erworben wie auch in der benötigten Qualität und Verlässlichkeit angewendet, sinkt die Bedeutung von formal erworbenen Qualifikationen in vielen Bereichen.” Viele Schaubilder und Referenzen.
Wenke Apt, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann und Steffen Wischmann, Institut für Innovation und Technik, Berlin, Februar 2016

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Why Udacity and EdX Want to Trademark the Degrees of the Future - and What’s at Stake for Students

Posted on 04 November 2016 by jrobes

Udacity und seine “Nanodegrees”. Coursera und “Specializations”. edX und “MicroMasters”. Die großen Plattform- und Kursanbieter haben längst wohlklingende Namen für die Abschlüsse gefunden, die man bei ihnen erwerben kann. Wir sprechen von Microcredentials, neuen Abschlüssen jenseits der bekannten akademischen Grade. Natürlich wundert es niemanden, dass Udacity und edX auch die Rechte an diesen Bezeichnungen geschützt haben. Doch mit welchen Konsequenzen? Jeffrey R. Young versucht einige Antworten.

“No one owns the term “master’s degree.” But upstart education providers dream of getting a lock on the words for the next generation of online graduate certifications. Their strategy says a lot about how today’s online programs differ from those in the past.”
Jeffrey R. Young, EdSurge News, 3. November 2016

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A Devil’s Dictionary of Educational Technology

Posted on 28 October 2016 by jrobes

Cool! Bryan Alexander hat, “in the dark spirit of Ambrose Bierce“, des “Teufels Wörterbuch” neu geschrieben und dieses Mal mit Begriffen aus “educational technology” gefüllt. Von “A” wie “Active learning” bis “Y” wie “YouTube”. Eine Kostprobe:

LMS, n. 1) A document management system, whereby a faculty member can transfer a single document to his or her students. Curiously overpowered for this purpose, nevertheless universally deployed.
2) A good way to avoid legal notices about copyright.
3) The graveyard of pedagogical intentions. A sump for IT budgets.”

Bryan Alexander, Medium, 24. Oktober 2016

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Welche „digitale Bildungsrevolution“ wollen wir?

Posted on 26 October 2016 by jrobes

In diesem lesenswerten Artikel setzt sich Lisa Rosa ausführlich mit der digitalen Bildungsrevolution auseinander. Zuerst mit der gängigen Lesart, die von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist und für die Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt mit ihrem gleichnamigen Buch als Kronzeugen fungieren. Im zweiten Teil fragt sie: “Wie kann eine emanzipatorische „digitale Bildungsrevolution” aussehen?” Hier wird es schon schwieriger, in der laufenden Diskussion entsprechende Vorlagen oder Anknüpfungspunkte zu finden. Lisa Rosa: “Nicht, dass Bertelsmann & Co sich um die Neukonstituierung der Bildungssysteme unter den Bedingungen der Digitalität kümmern, ist ein Skandal, sondern, dass sich die Bildungssysteme nicht selbst darum gekümmert haben.” Die Diskussion um die digitale Bildungsrevolution hat halt hierzulande derzeit keinen Brecht (”Radiotheorie”), Enzensberger (”Baukasten zu einer Theorie der Medien”) oder Negt/ Kluge (”Öffentlichkeit und Erfahrung”). Continue Reading

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ZukunftsMonitor III: “Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt”

Posted on 25 October 2016 by jrobes

Zum Kontext: Das ZukunftsForum III ist Teil einer Bürgerdialogreihe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die von Sommer 2015 bis Sommer 2017 durchgeführt wird. Im dritten Forum geht es um die Digitalisierung in der Bildung. Dazu wurde auch eine repräsentative Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse hier vorliegen. Die Befragten mussten zu einer Reihe von Aussagen Stellung nehmen, wie z.B.: “Digitale Technologien werden in Zukunft grundsätzlich verändern, was wir unter Bildung verstehen” (72 Prozent stimmten zu). Oder: “Digitale Technologien in der Bildung werden grundlegend verändern, was Lehrkräfte in Zukunft können müssen” (77 Prozent). (via wb-web)
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Oktober 2016 (pdf)

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Handlungsbedarf bei der Weiterbildung in NRW

Posted on 21 October 2016 by jrobes

Der erste Teil dieses Workshop-Berichts hat eine regionale, bildungspolitische Dimension. Es dreht sich um die jüngsten Ergebnisse des Deutschen Weiterbildungsatlas, die kein gutes Licht auf Nordrhein-Westfalen werfen. Im zweiten Teil des Berichts weisen die Bertelsmann-Experten auf drei Handlungsfelder hin und verbinden ihre Empfehlungen gleich mit aktuellen Materialien und Projekten:

- “Chancen der Digitalisierung nutzen - Risiken kontrollieren”
- “Kompetenzen aufdecken und anerkennen”
- “Weiterbildung professionalisieren”
Marvin Bürmann, Blog „Aus- und Weiterbildung”, 20. Oktober 2016

Weiterbildung in NRW – Ergebnisse des Weiterbildungsatlas und weiterführende Impulse from Bertelsmann Stiftung

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Citizen Science. Neue Richtlinie, altes Tabu

Posted on 07 October 2016 by jrobes

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) hat am 14. Juli 2016 eine „Richtlinie zur Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben (Citizen Science)” herausgegeben. Über sie „sollen solche Forschungsvorhaben gefördert werden, an denen Bürgerinnen und Bürger und/oder Vertreterinnen und Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft maßgeblich beteiligt sind”. Peter Finke sieht diese Richtlinie skeptisch: Sie sei “eine Einladung zum Mitforschen, nicht zum Selberforschen”. Die fragwürdige Unterscheidung zwischen Wissenschaftlern und Bürgern werde zementiert. Und: “Das Ganze ist ein einziges verlogenes Programm zur Begründung einer Billigforschung: die Erfindung des kostenlosen wissenschaftlichen Mitarbeiters.”
Peter Finke, duz Magazin 10/16 vom 16. September 2016

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Who are the founding fathers of distance education?

Posted on 19 September 2016 by jrobes

Die Fortsetzung. Tony Bates, eben noch selbst als “founding father” bezeichnet, gibt den Staffelstab bescheiden weiter. Isaac Pitman, The University of London External Program, Chuck Wedemeyer, Harold Wilson and Jennie Lee sowie Sir Walter Perry zählt er auf. Über Isaac Pitman heißt es in Wikipedia:

“The first distance education course in the modern sense was provided by Sir Isaac Pitman in the 1840s, who taught a system of shorthand by mailing texts transcribed into shorthand on postcards and receiving transcriptions from his students in return for correction. The element of student feedback was a crucial innovation of Pitman’s system. This scheme was made possible by the introduction of uniform postage rates across England in 1840.”

Das ist natürlich die britisch/ amerikanische Sicht und einige Namen, die Tony Bates aufführt, haben bei der Einführung der Open University mitgewirkt. Wer sind eigentlich hierzulande die “founding fathers of distance education?”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 17. September 2016

Nachtrag (22.09.2016): “Not Your Mothers Father of Distance Education” (Alan Levine, 20.09.2016)

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Working and Learning Spaces

Posted on 15 September 2016 by jrobes

Ein aktuelles Forschungsprojekt (”Working places as learning spaces”) und die Bitte der Researcher um einen Beitrag haben dazu geführt, dass uns Graham Attwell Einblicke in seinen Alltag gewährt. Graham Attwell ist ein Veteran des Online-Lernens. Er zählt auf: zwei Homeoffices, zwei Büros, viel Telekommunikation, mit Vorteilen und Nachteilen. Seiner Büroumgebung in Bremen fehlen die informellen Treffpunkte, “those (informal) social spaces where learning takes place”. Und zu Hause bemüht er sich, “connectivity” herzustellen. Ich glaube, der wichtigste Punkt ist: Wissensarbeiter wie Graham Attwell organisieren sich ihre Arbeit, ihre Aufgaben und ihre Arbeitsumgebung so, dass Lernen möglich ist.
Graham Attwell, Pontydysgu - bridge to learning, 14. September 2016

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Stop the School Brand!

Posted on 13 September 2016 by jrobes

Ein Appell von Elliott Masie: Nicht von Corporate Universities, von Trainings, Seminarräumen und Modulen zu sprechen, also alles zu vermeiden, was mit Schule assoziiert wird oder an sie erinnert. Und lieber mit Labs und Werkstätten, Videos und Simulationen die Aufmerksamkeit wecken. Kurz:

“As our learning activities are transformed by new digital platforms, machine learning, real-time remote mentoring, personalized content and workflow support, the branding associated with learning must change. Essentially, let’s bring learning to the workplace - instead of workers to the school.”
Elliott Masie, Chief Learning Officer, 6. September 2016

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Die Volkshochschulen in der digitalen Welt

Posted on 09 September 2016 by jrobes

Dieser Foliensatz von Leonhard Dobusch (Universität Innsbruck) enthält nicht viel Text, bringt aber seine Botschaften gut auf den Punkt: a) Das Umfeld, in dem Volkshochschulen agieren, hat sich radikal verändert: “Ersetzt YouTube die Volkshochschule?”; b) Die Volkshochschulen müssen ihren Platz neu definieren: “Was wichtiger wird: Orientierung & Feedback geben”; “Was wichtig bleibt: Fokus auf Gemeingüter und Gemeinwohl”.
Leonhard Dobusch, SlideShare, 21. Juni 2016

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The Innovation Campus: Building Better Ideas

Posted on 01 September 2016 by jrobes

Es ist wirklich interessant, diesen Artikel über verschiedene amerikanische Hochschulen zu lesen, die derzeit in neue Gebäude und Räumlichkeiten investieren. “Can architecture spur creativity?”, heißt es im Untertitel, und klar ist: es geht heute nicht mehr um Klassenräume, Hörsäle oder Bibliotheken. Stattdessen: Garagen, Makerspaces, Labs, Prototyping und Design Thinking, 3-D-Printer … Dazu Räume für Begegnungen und Interdisziplinarität. Viele Silicon Valley-Anleihen, und am liebsten gründet wohl jeder Studierende noch im letzten Semester sein Start-up.

“In many of the new buildings, an industrial look prevails, along with an end to privacy. You are more likely to find a garage door and a 3-D printer than book-lined offices and closed-off classrooms, more likely to huddle with peers at a round table than go to a lecture hall with seats for 100. Seating is flexible, ranging from bleachers to sofas, office chairs to privacy booths. Furniture is often on wheels, so that groups can rearrange it.”
Alexandra Lange, New York Times, 4. August 2016

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Monitor Digitale Bildung. Berufliche Ausbildung im digitalen Zeitalter

Posted on 26 August 2016 by jrobes

monitor_201608.jpgDer “Monitor Digitale Bildung” der Bertelsmann Stiftung will zukünftig “eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland – Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung” bieten. In dieser ersten Auflage des Monitors liegt der Fokus auf der beruflichen Ausbildung. Hier kommen die Autoren nach Auswertung der Befragungsergebnisse zu dem Schluss: “… dass digitale Bildung im dualen Ausbildungssystem in Deutschland noch am Anfang steht.” (S. 9) An folgenden Punkten wird diese Einschätzung festgemacht:

1. Verhaltene Modernisierung statt breite Innovation
2. Teilhabechancen für benachteiligte Gruppen bleiben noch ungenutzt
3. Innovation scheitert an mangelnden Kompetenzen und Ressourcen
4. Auszubildende und erfahrene Lehrkräfte treiben Veränderungen voran
5. Imagefaktor oft wichtiger als strategische Schul- und Unterrichtsentwicklung
6. Technische Infrastruktur: WLAN noch immer unzureichend

Hier eine kleine Kostprobe aus der Studie (48 S.): “Diese Ergebnisse belegen eine recht deutliche Diskrepanz zwischen der bevorzugten Lernmediennutzung in der Freizeit einerseits und in der Berufsschule bzw. am Ausbildungsplatz andererseits: Was in der Freizeit selten genutzt wird (z. B. PowerPoint-Präsentationen), dominiert den schulischen Alltag. Was hingegen in der Freizeit häufig Verwendung findet (z. B. Video, Wikipedia, Chat-Dienste und soziale Medien), bleibt in Schule und Betrieb weitgehend außen vor.” (S. 24)

Kurz: Die Studie enthält nichts Unerwartetes, belegt aber den Status Quo mit Zahlen und bringt so zentrale Herausforderungen auf den Punkt. Vier Handlungsempfehlungen (”Was ist jetzt zu tun?) schließen den Bericht ab. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut.
Ulrich Schmid (mmb Institut), Lutz Goertz (mmb Institut) und Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung), Hrsg. v. Bertelsmann Stiftung, August 2016 (pdf)

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Is Instructional Design Dead?

Posted on 20 July 2016 by jrobes

Die Frage “Is Instructional Design Dead?” ist sicher berechtigt, wenn alle Welt vom informellen Lernen und den Grenzen formaler Lernangebote spricht. Helen Blunden hat lange Zeit im Bereich Learning & Developement von Unternehmen gearbeitet, ist jetzt selbstständige Beraterin und blickt zurück. Interessant ist ihre Aufzählung, welche Fähigkeiten sie als Instructional Designer entwickelt hat. “Making complex things simple” lautet ihre Kurzformel.

Und ihre Kunden? Die fragen erstaunlicherweise wieder oder immer noch danach, Inhalte und Informationen attraktiv zu verpacken und zu verkaufen. ”This is when I realised that instructional design isn’t dead. Not yet.”
Helen Blunden, Active Learning Solutions, 16. Juli 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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