Archive | Weiterbildung allgemein

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Microdesign

Posted on 21 March 2017 by jrobes

Microlearning ist derzeit ein gerne zitierter Begriff, der es manchmal sogar bis zum Trend schafft. Anlass für Clark Quinn vor zwei Missverständnissen zu warnen: Wenn es nur darum geht, etwas schnell nachzuschlagen, um ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten, sollte man lieber von Performance Support und nicht von Learning sprechen. Das gilt auch, wenn ein bestehender Kurs nur in kurze Bausteine aufgeteilt wird. Das, so Clark Quinn, ist zu wenig: “We have to design an experience!” Microdesign eben.

“Microlearning is the right thing to do, given our cognitive architecture. Only so much ‘strengthening’ of the links can happen in any one day, so to develop a full new capability will take time. And that means small bits over time makes sense. But choosing the right bits, the right frequency, the right duration, and the right ramp up in complexity, is non-trivial.”
Clark Quinn, Learnlets, 14. März 2017

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Bildung für eine joblose Gesellschaft

Posted on 13 March 2017 by jrobes

Peter Baumgartner schreibt: “In diesem Beitrag vertrete ich die Ansicht, dass die Singularitätshypothese auch für den Bildungsbereich gültig ist. Der Begriff Singularität stammt eigentlich aus der Astronomie, wo eine Situation gemeint wird, die nicht mehr kalkulierbar und abschätzbar ist.” Was meint Peter Baumgartner damit? Er bezieht sich auf die technische Entwicklung, auf AI, Robotics, “superintelligente Maschinen”, deren Konsequenzen und Folgen wir nicht mehr kalkulieren und abschätzen können. Es werden in naher Zukunft so viele Jobs wegfallen, dass die Formel “Aufstieg durch Bildung” nicht mehr greift. Doch wofür dann Bildung? Und woher dann Jobs?
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. März 2017

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Was passiert beim Lernen zwischen Interiorisieren und Exteriorisieren?

Posted on 07 March 2017 by jrobes

Ein Podcast. Nachdem Jöran Muuß-Merholz die Eingangsfrage unfallfrei überstanden hat, erklärt Lisa Rosa, dass “Lernen ein aktiver Verarbeitungsprozess [ist], in dem Interiorisierung, Exteriorisierung und Dialog untrennbar miteinander verbunden sind”. 11:54 Min.
Jöran Muuß-Merholz, J&K - Jöran und Konsorten, 1. März 2017

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Kritisch Denken Lernen für Alle – Kern der Literacy von heute und morgen

Posted on 02 March 2017 by jrobes

Es wird ja heute gerne von Medienkompetenz gesprochen, die es so dringend braucht, um Informationen und Nachrichten einordnen und bewerten und selbst aktiv am Geschehen teilnehmen zu können. Lisa Rosa geht einen Schritt weiter. Denn Medienkompetenz ist ja nur eine Teilmenge dessen, was Kritisch Denken bedeutet. “Kritisch” im Sinne von analysieren, hinterfragen, überprüfen, von “über das Denken nachdenken”; das Zusammenspiel von Theorie und Praxis, von Besonderem und Allgemeinem verstehen; sich mit den Prinzipien, Methoden und Prozeduren des Denkens beschäftigen; den Fokus auf die Prozesse (und nicht nur auf die Ergebnisse) legen; das Denken bewusst machen. Denn Kritisch Denken ist eine Alltags- und Überlebenskompetenz, die nicht an eine bestimmte Profession gekoppelt ist oder an diese delegiert werden kann. Lisa Rosa schließt deshalb mit Anmerkungen zur Didaktik des Denken Lernen (”Critical Thinking”) und zur Frage, wie unsere Bildungsinstitutionen die Aufgabe angehen.

Es ist ein lesenswerter, aber längerer Artikel. Darin findet sich auch der Satz: “Denken ist schön, macht aber auch viel Arbeit” (mir fällt gerade ein, dass der Psychologe Klaus Holzkamp im Vorwort seines Hauptwerkes einmal schrieb: “Man wird mir sagen, es mache große Mühe, dieses Buch zu lesen. Ich halte dem entgegen, daß es auch Mühe gemacht hat, es zu schreiben”). Auf Twitter meine ich dieser Tage gelesen zu haben, dass eine Management Summary des Artikels doch hilfreich wäre. Das passt irgendwie.
Lisa Rosa, shift. Weblog zu Schule und Gesellschaft, 17. Februar 2017

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Wer wagt, hat schon gewonnen

Posted on 23 February 2017 by jrobes

Ein, wie es so schön heißt, “Plädoyer” des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges. Die Frage: Wie bereiten wir unsere Kinder auf eine Zukunft vor, die von selbstfahrenden Autos und 3D-Druckern, von Robotern und KI (und von vielen Dingen, die wir heute noch nicht kennen …), geprägt sein wird? Das bedeutet für Timotheus Höttges: Programmieren in die Curricula der Schulen und eine konsequente Digitalisierung der Wissensvermittlung. Weitere Stichworte: Coursera, Khan und Udacity sind Vorbilder, IT-Ausstattung und qualifiziertes Lehrpersonal sind Baustellen. Ein solider Einwurf, der am Bestehenden ansetzt und nicht versucht, Bildung neu zu definieren. Was vielleicht notwendig wäre.

“Die digitale Welt gibt dem Einzelnen mehr Möglichkeiten zur Entfaltung. Der Kontakt mit der neuen Technik muss an jeder Institution möglich sein, nicht nur an ausgewählten Schulen, fordert Telekom-Chef Timotheus Höttges.”
Timotheus Höttges, Merton.
Onlinemagazin des Stifterverbandes, 22. Februar 2017

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THE Teaching Survey 2017: results and analysis

Posted on 21 February 2017 by jrobes

1.150 Hochschulmitarbeiter, vor allem aus UK, haben an dieser Umfrage teilgenommen und über “the joys and day-to-day challenges of teaching at university” Auskunft gegeben. Die einleitende Zusammenfassung der Ergebnisse: “Academics enjoy teaching. What they don’t like is the lack of preparation time, bureaucratic burdens, unprepared students.” Neue Formen des Lehrens und Lernens werden nur kurz gestreift. Online-Vorlesungen, ihr Einfluss auf die Anwesenheit der Studierenden sowie die Social Media-Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sind die “Technologie”-Themen dieser Untersuchung. “Academics recognise the value of using technology to improve teaching, our survey suggests.”
Jack Grove, Times Higher Education, 16. Februar 2017

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Trotz Krieg studieren

Posted on 23 January 2017 by jrobes

Das Thema des Artikels: “In Zeiten von Massive Open Online Courses (MOOCs) und Open Educational Resources (OER) erscheint es naheliegend, Menschen in Kriegs- und Krisensituationen einfach über digitale Medien mit modernen Lehr- und Lernangeboten zu versorgen. Wie erfolgreich wäre dieses Vorhaben? Was wird bislang realisiert? Welche Rolle spielen dabei deutsche Hochschulen und Institutionen?”

Ein Überblick. Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) oder das GIZ, Initiativen wie InZone oder das globale Netzwerk Borderless Higher Education for Refugees (BHER), Projekte wie Kiron Open Higher Education mit Berichten zur Frage, wie Bildung in Ausnahmesituationen funktioniert und warum sie gerade in Ausnahmesituationen wichtig ist.
Corina Niebuhr, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 10. Januar 2017

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50 Jahre Telekolleg. Bildung kommt von Bildschirm

Posted on 12 January 2017 by jrobes

Inzwischen sind nur noch Bayern und Brandenburg übriggeblieben. Aber nach wie vor kann man auf diesem Weg die allgemeine Fachhochschulreife erwerben. Ich bin noch mit dem Telekolleg als Teil meines Fernsehprogramms aufgewachsen, habe sogar mal beim Funkkolleg, dem kleinen Bruder, mitgearbeitet, und mich später, wenn ich beim Zappen über eine Folge gestolpert bin, über das mutige Outfit der Lehrenden (sehr beliebt: Pullunder!) gewundert. Der Artikel ist verhalten optimistisch, was die Zukunft des Telekollegs angeht, obwohl die Macher jetzt sogar das Internet entdeckt haben. Aber die Zeit für einen kleinen Seitenhieb in Richtung MOOCs nimmt man sich.
Rosa Feigs, Der Tagesspiegel, 5. Januar 2017

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FH Lübeck und Philipps-Universität Marburg verbessern die Welt digital: Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung vom DIE verliehen

Posted on 06 December 2016 by jrobes

Fürs Protokoll: Am Montagabend war ich Bonn beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und durfte, zusammen mit Matthias Rohs, die Laudatio für einen Preisträger halten. Was keine schwere Übung war, ging doch einer der diesjährigen Preise für Innovation in der Erwachsenenbildung an die Plattform “integration.oncampus.de” und den MOOC “Kontrastives Aussprachetraining für arabische Deutschlerner”. Jürgen Handke (Universität Marburg) sowie Linda Wulff und Rolf Granow (FH Lübeck) waren in Bonn, um Blumen, Urkunde und Auszeichnung entgegenzunehmen.
Farina Steinert, Presseportal, 6. Dezember 2016 (Foto: Eric Lichtenscheidt/DIE)

die-forum-weiterbildung.jpg

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24 Türchen zur Bildung im digitalen Zeitalter

Posted on 02 December 2016 by jrobes

Jeden Tag ein Video-Statement von Akteuren/innen aus der e-teaching.org-Community. Oliver Janoschka (Leiter der Geschäftsstelle des Hochschulforums Digitalisierung) und Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen) gab’s schon. Eine schöne Idee.
e-teaching.org, 1. - 24. Dezember 2016

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Weißbuch Arbeiten 4.0 - Diskussionsentwurf

Posted on 30 November 2016 by jrobes

Vor “Lernen/ Bildung 4.0″ stehen, wenn man es so will, “Industrie 4.0″ und “Arbeiten 4.0″. Zum letztgenannten Stichwort gab es ja einen Dialogprozess, der im April 2015 startete und jetzt, parallel zum Hochschulforum Digitalisierung, mit einer Konferenz und der Präsentation eines Weißbuchs “Arbeiten 4.0″ abgeschlossen wurde. Das Weißbuch, so die Herausgeber, beschreibt auf 234 Seiten Lösungsansätze in acht Gestaltungsbereichen: arbeiten40_201611b.jpg

1. Beschäftigungsfähigkeit: Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung
2. Arbeitszeit: Flexibel, aber selbstbestimmt
3. Dienstleistungen: Gute Arbeitsbedingungen stärken
4. Gesunde Arbeit: Ansätze für den Arbeitsschutz 4.0
5. Beschäftigtendatenschutz: Hohe Standards sichern
6. Mitbestimmung und Teilhabe: Den Wandel partnerschaftlich gestalten
7. Selbstständigkeit: Freiheit fördern und absichern
8. Sozialstaat: Perspektiven für die Zukunft und europäischer Dialog

Weiterbildung und Qualifizierung stehen im Mittelpunkt der Maßnahmen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen sollen. Die Rede ist zum Beispiel vom “Recht auf eine unabhängige Berufs ­ und Weiterbildungsberatung”, perspektivisch gar von einem “Recht auf Weiterbildung”. Aber zuerst einmal ist das Weißbuch ein aktuelles Nachschlagewerk, das auch Stichworte wie “digital literacy”, “blended learning” und “tutorielle Assistenzsysteme” mitnimmt.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), November 2016

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Neues Lernen. Wirtschaft 4.0. 3. IHK-Fachkongress für Innovationen in der beruflichen Weiterbildung

Posted on 28 November 2016 by jrobes

Friedrich Hubert Esser (BIBB) war sich in seiner Keynote unsicher, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Zahl der Jobs hat. Aber er sieht hier eine Chance, “die Berufsbildung in Deutschland wieder attraktiv zu machen”. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) hatte nur 25 Minuten, um seine Sicht des Wandels vorzustellen und drückte deshalb vorsichtshalber allen Teilnehmenden ein Exemplar der “Bildungsrevolution” in die Hand. Philipp Merten (Rewe) und Ulrike Lüneburg (Siegwerk Druckfarben) präsentierten ohne Zeitdruck die Unternehmenssicht auf “Lernen 4.0″. Dann folgten Workshops. Hier spannte zum Beispiel Marbod Lemke (STIHL Training) einen interessanten Bogen von e-Learning zu Virtual Reality. Es folgten am nächsten Tag ein Innovation Slam, in dem fünf Unternehmen mit ihren Projekten um die Gunst des Publikums warben. Hier stachen Unitymedia mit dem “Digitalen Campus” und Beck et. al. Services mit Working Out Loud und Holacracy etwas heraus … Ganz am Ende gab es dann das “Streitgespräch”, bei dem ich auch aktiv werden durfte. Dabei war es sicher eine gute Entscheidung, sich nicht lange mit der Frage aufzuhalten, was denn eigentlich “Lernen 4.0″ ist, sondern gleich die Herausforderungen in der Praxis anzusteuern. Und die Veranstalter hatten wirklich noch einen Visionär gefunden, der für “Papier wird es immer geben!” eintrat. Respekt! Insgesamt ein ereignisreiches, volles Event, das den Weg nach Westerham gelohnt hat. Besten Dank!
IHK Akademie Westerham, 24./ 25. November 2016

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How to Conduct a Learning Audit

Posted on 24 November 2016 by jrobes

Die eigene Lernstrategie, das eigene Curriculum oder einzelnes Programm auf den Prüfstand stellen: das sind gute Gründe, ein Learning Audit durchzuführen. Oder: Die Digitalisierung drängt, neue Mitarbeiter hinterfragen das Lernangebot, die Einführung von e-Learning ist schon 15 Jahre her … Tut man also das Richtige, um auch für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein?

Für die Durchführung eines Learning Audits gibt es mehr als eine Vorlage: Es gibt formale Audits, die an Zertifikats-, Akkreditierungsverfahren oder andere Prozesse des Qualitätsmanagements gekoppelt sind; es gibt informelle Readiness-Checks, die mit Audits verbunden werden können; und es gibt kontextspezifische Audits, in denen man selbst die Ziele, den Untersuchungsgegenstand und den Ablauf definiert. Und weitere Fragen: “Audits can be full scale, or smaller and less-time consuming; focused on inputs or outputs; conducted by an internal or an external auditor.” Im Artikel liefert McDonald das Beispiel und einen kleinen roten Faden.
AnnMarie Kuzel, Chief Learning Officer, 21. November 2016

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Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!?

Posted on 16 November 2016 by jrobes

Im Rahmen einer runden Geburtstagsfeier (Gildenhaus Seminare) habe ich diesen Vortrag in Bielefeld halten dürfen über einige Veränderungen, vor denen die Personalentwicklung (oder: Corporate Learning) steht. Nach einer kurzen „4.0-Einstimmung” habe ich an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, welche Herausforderungen mit Blick auf Kunden (Zielgruppen), Angebote, Ressourcen (Kompetenzen, Technologien, Prozesse) sowie Ertragshebel auf Bildungsexperten und Personalentwickler warten. Wie immer war die Tonspur ausführlicher, und auf die anregende Diskussion kann ich an dieser Stelle auch nur verweisen (besten Dank an Gastgeber und Teilnehmende!) …
Jochen Robes, SlideShare, 16. November 2016

Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!? von Jochen Robes

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Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium am 02.11.2016 in Zürich

Posted on 11 November 2016 by jrobes

Ist Learning & Development (L&D) noch die erste Adresse, wenn Mitarbeiter nach Lernangeboten suchen? Wie stellt sich L&D auf die Entwicklung von Kompetenzen ein, die mit der digitalen Transformation einhergehen? Was bedeutet das letztendlich für ein Leistungsportfolio von L&D, das über den Seminarraum hinausgeht? Einige Antworten auf die letzte Frage skizziert Christoph Meier. Sein Fazit: “L&D muss das Betriebsmodell auf den Prüfstand stellen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 10. November 2016

Digitale Transformation und L&D - Beitrag zum ZGP Symposium 2016-11-02 from scil CH

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Foresight-Studie “Digitale Arbeitswelt”

Posted on 09 November 2016 by jrobes

Die Studie ist schon einige Monate alt und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom Institut für Innovation und Technik (iit) in Berlin erstellt. Sie stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die große Klammer bildet der vom BAMS initiierte Dialogprozess “Arbeiten 4.0″ dar, der Ende November 2016 abgeschlossen wird.

In der Foresight-Studie spielen Bildungs- und Lernprozesse eine zentrale Rolle. Kostprobe aus der Zusammenfassung: “Mit der Umsetzung von Arbeitssystemen als permanente Lern - und Tutorensysteme ändert sich die Rolle der institutionellen, formalen beruflichen Weiterbildung fundamental. Werden die Inhalte im Arbeitsprozess digital unterstützt individuell erworben wie auch in der benötigten Qualität und Verlässlichkeit angewendet, sinkt die Bedeutung von formal erworbenen Qualifikationen in vielen Bereichen.” Viele Schaubilder und Referenzen.
Wenke Apt, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann und Steffen Wischmann, Institut für Innovation und Technik, Berlin, Februar 2016

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Why Udacity and EdX Want to Trademark the Degrees of the Future - and What’s at Stake for Students

Posted on 04 November 2016 by jrobes

Udacity und seine “Nanodegrees”. Coursera und “Specializations”. edX und “MicroMasters”. Die großen Plattform- und Kursanbieter haben längst wohlklingende Namen für die Abschlüsse gefunden, die man bei ihnen erwerben kann. Wir sprechen von Microcredentials, neuen Abschlüssen jenseits der bekannten akademischen Grade. Natürlich wundert es niemanden, dass Udacity und edX auch die Rechte an diesen Bezeichnungen geschützt haben. Doch mit welchen Konsequenzen? Jeffrey R. Young versucht einige Antworten.

“No one owns the term “master’s degree.” But upstart education providers dream of getting a lock on the words for the next generation of online graduate certifications. Their strategy says a lot about how today’s online programs differ from those in the past.”
Jeffrey R. Young, EdSurge News, 3. November 2016

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A Devil’s Dictionary of Educational Technology

Posted on 28 October 2016 by jrobes

Cool! Bryan Alexander hat, “in the dark spirit of Ambrose Bierce“, des “Teufels Wörterbuch” neu geschrieben und dieses Mal mit Begriffen aus “educational technology” gefüllt. Von “A” wie “Active learning” bis “Y” wie “YouTube”. Eine Kostprobe:

LMS, n. 1) A document management system, whereby a faculty member can transfer a single document to his or her students. Curiously overpowered for this purpose, nevertheless universally deployed.
2) A good way to avoid legal notices about copyright.
3) The graveyard of pedagogical intentions. A sump for IT budgets.”

Bryan Alexander, Medium, 24. Oktober 2016

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Welche „digitale Bildungsrevolution“ wollen wir?

Posted on 26 October 2016 by jrobes

In diesem lesenswerten Artikel setzt sich Lisa Rosa ausführlich mit der digitalen Bildungsrevolution auseinander. Zuerst mit der gängigen Lesart, die von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist und für die Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt mit ihrem gleichnamigen Buch als Kronzeugen fungieren. Im zweiten Teil fragt sie: “Wie kann eine emanzipatorische „digitale Bildungsrevolution” aussehen?” Hier wird es schon schwieriger, in der laufenden Diskussion entsprechende Vorlagen oder Anknüpfungspunkte zu finden. Lisa Rosa: “Nicht, dass Bertelsmann & Co sich um die Neukonstituierung der Bildungssysteme unter den Bedingungen der Digitalität kümmern, ist ein Skandal, sondern, dass sich die Bildungssysteme nicht selbst darum gekümmert haben.” Die Diskussion um die digitale Bildungsrevolution hat halt hierzulande derzeit keinen Brecht (”Radiotheorie”), Enzensberger (”Baukasten zu einer Theorie der Medien”) oder Negt/ Kluge (”Öffentlichkeit und Erfahrung”). Continue Reading

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ZukunftsMonitor III: “Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt”

Posted on 25 October 2016 by jrobes

Zum Kontext: Das ZukunftsForum III ist Teil einer Bürgerdialogreihe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die von Sommer 2015 bis Sommer 2017 durchgeführt wird. Im dritten Forum geht es um die Digitalisierung in der Bildung. Dazu wurde auch eine repräsentative Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse hier vorliegen. Die Befragten mussten zu einer Reihe von Aussagen Stellung nehmen, wie z.B.: “Digitale Technologien werden in Zukunft grundsätzlich verändern, was wir unter Bildung verstehen” (72 Prozent stimmten zu). Oder: “Digitale Technologien in der Bildung werden grundlegend verändern, was Lehrkräfte in Zukunft können müssen” (77 Prozent). (via wb-web)
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Oktober 2016 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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