Archive | Weiterbildung allgemein

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Weil ich es will. Empfehlungen eines Autodidakten

Posted on 24 July 2015 by jrobes

brand eins hat jetzt die Artikel ihrer Ausgabe mit dem Schwerpunkt “Talent” freigeschaltet. Es finden sich dort Berichte über das Talentmanagement bei Fresenius und zur Universität der Zukunft. Aber vielleicht ist dieser Artikel von Johnny Haeusler ein guter Einstieg.

“Die Arbeit an diesem Text, mit dem ich mich auf die Suche nach meinen eigenen Fähigkeiten und Talenten begeben wollte, begann mit Erstaunen.
„Was, würdest du sagen, ist mein größtes Talent?”
Ich stellte diese Frage im Verlauf einiger Tage einem Dutzend engerer Freunde und Familienmitglieder, und niemand antwortete sofort. Alle fingen an zu grübeln, was mich etwas irritierte. …”

Johnny Haeusler, brand eins, 06/2015

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Why Start With Pedagogy? 4 Good Reasons, 4 Good Solutions

Posted on 13 July 2015 by jrobes

Weiterbildung ist ein komplexes Feld, aber jede Lehrerin, jeder Lehrer hat ihr Spielfeld, dessen Regeln sie bestimmt und sofort ändern kann. Jede/r kann morgen beginnen, ein “professor-centered environment” in einen “student-centered, engaged classroom” umzuwandeln. Und dann gibt die Autorin, Cathy N. Davidson (Duke University), vier Tipps, die sich auf den Präsenzunterricht beziehen, kurze Aktivitäten, die Studierende einladen, zu reflektieren, zu antworten, zu diskutieren. Aber diese Übungen können sicher, mit kleineren Anpassungen und Übersetzungen, auch online praktiziert werden. Wo sie vielleicht noch wichtiger sind.

“These are just four of hundreds of ways to restructure your classroom for student success, for learning, for equality, for engagement, and, if you are inclined, for activism. The main thing is that, rather than despair about the things too big to change, start changing the ones withing your control and that can make a difference in the lives of your students - and in your own life too. Let’s get started!”
Cathy N. Davidson, Hybrid Pedagogy, 8. Juli 2015

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Designing effective MOOCs

Posted on 10 July 2015 by jrobes

Im Mittelpunkt dieses Artikels steht, was der Titel verspricht: Ein Klassifikationsschema mit zwölf Dimensionen, um Massive Open Online Courses zu beschreiben und zu entwickeln. Die Dimensionen reichen von “open” bis “autonomy” und helfen, über das schlichte Gegensatzpaar cMOOCs vs. xMOOCs hinauszukommen. Im Anschluss wendet Gráinne Conole das Schema gleich an, um fünf unterschiedliche MOOCs einzuordnen. Doch das ist nur die eine Seite. Denn es geht der Autorin um Learning Design als Methode und Prozess (und als Alternative zum “Instructional Design”): von den “7Cs” bis zum Storyboarding. Das ist dann fast zuviel für einen Artikel …
Gráinne Conole, e4innovation.com, 10. Juli 2015

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“Meine Bildungsdaten gehören mir!”

Posted on 09 July 2015 by jrobes

Ein Appell, den man vielleicht an dieser Stelle gar nicht erwarten würde. Der Autor erinnert daran, dass viele Bildungsdaten heute bei Plattform-Betreibern wie Knewton, Coursera, Udacity oder der Khan Academy landen. Die Nutzer dieser Plattformen, also die Lernenden, haben keinen Zugriff auf diese bzw. “ihre” Daten. Grund genug, dass die Schweiz einen Gegenpol zum amerikanischen Marktmodell bilden sollte. “Wir haben die Chance”, so der Autor, “das Thema Bildungsdaten aktiv aufzunehmen und proaktiv den Studierenden eine Kopie all ihrer Daten zu geben.” Das gilt auch für Deutschland. Denn die genannten amerikanischen Firmen sind im Zweifelsfall weit weg.
Ernst Hafen, Neue Zürcher Zeitung, 7. Juli 2015

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Corporate Learning 2.0 MOOC

Posted on 09 July 2015 by jrobes

Am 21. September 2015 wird er starten: unser Corporate Learning 2.0 MOOC. Noch stecken wir mitten in der Planung, Konzeption und Entwicklung. Aber die Umrisse stehen, und die Beteiligten sind eingeschworen. Das Besondere: Der offene (kostenlose) Online-Kurse wird acht Wochen dauern, und jede Woche wird von einem anderen Unternehmen gestaltet. Seit dieser Woche steht auch die Ankündigung auf der Kursplattform “mooin” unseres Partners oncampus (FH Lübeck) online. Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen, sich anzumelden und mitzumachen!
Corporate Learning 2.0 MOOC, mooin, Juli 2015

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Theories and paradigms

Posted on 03 July 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe von LLinE (zukünftig: Elm, European Lifelong Learning Magazine) widmet sich ganz dem Thema “Lerntheorien”. Hier die Einordnung der einzelnen Beiträge:

“First, on a “meta-level” we strive for the big picture of which theories dominate the adult education field, how practitioners and policymakers relate to theory in their everyday work and which thinkers young researchers look up to.
Secondly, we write about interesting theories, such as actor network theory which is rising in prominence, and feminist and critical theories which would deserve more attention. We hope you find the issue inspiring.”

Schon im einleitenden Interview mit Jyri Manninen, University of Eastern Finland, finden sich zwei interessante Hinweise: Zum einen eine kurze Verbeugung: “Every self-respecting education researcher usually swears by constructivism and socio-constructivism.” Und zum anderen schafft es auch der Bildungsexperte in seinen Antworten nicht, sauber Lerntheorien von didaktischen Methoden zu trennen. Ein altes Dilemma der Profession!
LLinE, Issue 1/2015

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Immer wieder: Learning Outcomes

Posted on 02 July 2015 by jrobes

Peter Baumgartner stellt verschiedene Materialien vor, die im Rahmen des TEMPUS-Projekts VALERU (Validation of Non-formal/Informal Learning in Russian Higher Education) entstanden sind. Dazu gehört u.a. ein Foliensatz “Lernergebnisse (Learning Outcomes): Von der Input- zur Output-Oorientierung”, der sowohl methodologische wie auch praktische Überlegungen zusammenfasst. Eine Fundgrube!
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 29. Juni 2015

Lernergebnisse (Learning Outcomes): Von der Input- zur Output-Oorientierung from Peter Baumgartner

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Design Patterns for Open Online Teaching and Learning

Posted on 09 June 2015 by jrobes

Nachdem ich die letzte Ausgabe der eLearning Papers bereits “ausgelassen” habe (”Innovation, entrepreneurship and education”), möchte ich kurz auf die aktuelle Publikation, die Nr. 42, hinweisen, die sich ganz dem Thema “Design Patterns & MOOCs” widmet. Und während sich in der Vergangenheit die Artikel einer Ausgabe häufiger mal nur sehr lose am Schwerpunktthema orientierten, bilden “Design Patterns” hier einen roten Faden, dem alle Autoren folgen. Beim ersten Durchblättern (93 S.!) habe ich z.B. verschiedene Hinweise auf die Frage gefunden, wieweit das “Pattern”-Konzept bei der Suche nach Gemeinsamkeiten im Design trägt. Eine andere Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen traditionellen Online-Kursen und MOOCs, und auch hier können “Design Patterns” ein Hilfsmittel sein.
eLearning Papers, Juni 2015

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What If The Problem Isn’t With MOOCs But Something Else?

Posted on 01 June 2015 by jrobes

Studierende müssen motiviert werden, um zu lernen, um an einer Sache “dran zu bleiben”. MOOCs, so ein Vorwurf, schaffen das nicht. Hohe Abbrecherquoten sprechen eine deutliche Sprache. Aber vielleicht, so Matt Crosslin, liegt der Fehler ja in einem System, das ganz auf extrinsische Motivation in der Bildung baut?

“What if MOOCs are just a mirror that shows us the sociocultural problems we don’t want to deal with in our system?
What if the problem is not with the learners, but the way they have been programmed through the years? Grades, credits, failure, tuition, fees, gold stars, extra recess for good grades, monetary rewards, etc are all programmed into learners from a young age.”

Matt Crosslin, EduGeek Journal, 1. Juni 2015

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The Learner Voice. Part 2

Posted on 15 May 2015 by jrobes

Towards Maturity, die britischen Lernexperten, haben neue Schlüsse aus ihren umfangreichen Umfrageergebnissen gezogen. Dieses Mal haben sie gefragt, wie denn Mitarbeiter heute lernen, und die Ergebnisse auf einzelne Rollen (Line Manager, Salesperson, New Starter) heruntergebrochen. Ganz oben in der Gunst der Lerner stehen “team collaboration” und “manager support”. Aber vielleicht ist ihr abschließender Aufruf das Interessanteste: “Challenge your thinking by conducting your own Learning Landscape Audit”.
Laura Overton, Towards Maturity, 5. Mai 2015

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How do you measure the ‘success’ of a MOOC?

Posted on 11 May 2015 by jrobes

Der Autor diskutiert einige Variablen, an denen der Erfolg eines offenen Online-Kurses festgemacht werden kann. Viele dieser Variablen bilden Aktivitäten der Teilnehmer im Kurs ab, ihre Registrierung, die Kapitel, die sie bearbeiten, die Kommentare, die sie schreiben. Natürlich sind diese Aktivitäten bestenfalls Indizien für Lernprozesse, die stattgefunden haben. Befragungen der Teilnehmer vor und nach einem Kurs wären hier valider. Wenn Veranstalter und Teilnehmer den “Erfolg” nicht an ganz anderen, subjektiven Punkten festmachen.
David Hopkins, Technology Enhanced Learning Blog, 6. Mai 2015

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Whitepaper Open Educational Resources (OER) in der Weiterbildung / Erwachsenenbildung

Posted on 05 May 2015 by jrobes

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Das Thema Open Educational Resources (OER) nimmt auch hierzulande langsam an Fahrt auf. Jetzt sind gleich zwei Whitepaper erschienen, die den Status Quo aktuell und umfassend abdecken. Das eine mit dem Fokus “Weiterbildung/ Erwachsenenbildung”, das andere mit dem Fokus “Hochschulen” (”Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland - Bestandsaufnahme und Potenziale 2015″). Hinter beiden Dokumenten steht ein Team von erfahrenen Autoren und Autorinnen und die Unterstützung von Organisationen wie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Bertelsmann Stiftung.

Man darf allerdings auch festhalten, dass es OER in der Weiterbildung schwer hat. Es gibt die öffentlich finanzierte Weiterbildung, zu der u.a. die Volkshochschulen und die Träger der politischen Bildung gehören, und hier gibt es bereits eine Reihe von vielversprechenden Initiativen und Projekten. Nicht zuletzt die Volkshochschulen, das zieht sich auch durch das vorliegende Whitepaper, sind so etwas wie der Hoffnungsträger für OER und werden immer wieder als “zentrale Akteure” hervorgehoben.

In der beruflichen, privat-finanzierten Weiterbildung fehlen dagegen Anlässe und Motive, sich näher mit OER zu beschäftigen. Ihre Träger stehen häufig im unmittelbaren Wettbewerb oder agieren in einem rechtlich geschlossenen Kontext. Die Konsequenz: “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Anfang 2015) spielen Open Educational Resourses in der unternehmerischen Weiterbildung keine relevante Rolle.” (S. 33) Einfallstore für OER könnten an den Schnittstellen von Unternehmen zu anderen gesellschaftlichen Akteuren wie z.B. den Hochschulen entstehen. Oder im Rahmen von Netzwerken, zu denen sich Verbände, Bildungsexperten und Trainer zusammenschließen.

Wie auch immer: Das Whitepaper führt systematisch in die Diskussion ein und bietet eine aktuelle Übersicht über die Beteiligten in der Weiterbildung und ihre Stellung in der OER-Debatte und -Entwicklung. Disclaimer: Ich war als Reviewer an der Entstehung des Dokuments beteiligt.
Jöran Muuß-Merholz (Hrsg.), unter Mitarbeit von Ingo Blees, Markus Deimann, Doris Hirschmann und Hedwig Seipel, 4. Mai 2015

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Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2014

Posted on 24 April 2015 by jrobes

bmbf_201504.jpgIn den letzten Jahren ist mein Interesse an nationalen Erhebungen dieser Art deutlich gesunken. Der Abstand zu den alltäglichen Lernaktivitäten und -routinen ist einfach zu groß. Also habe ich nur einen kurzen Blick in den neuen Bericht des BMBF geworfen. Er berichtet vom Trend einer steigenden Weiterbildungsbeteiligung, der seit 2010 anhält. Demzufolge nahmen 51% der 18- bis 64Jährigen 2014 an einer Weiterbildung teil. Es folgt eine Aufschlüsselung dieser Beteiligung in einzelne Segmente und Bereiche.

Auch informelle Lernaktivitäten werden seit 2007 erhoben, und auch hier ist ein Anstieg zu beobachten: von 48% (2012) auf 54% (2014). Dabei hat das Lesen von Büchern und Fachzeitschriften um 5 Prozentpunkte abgenommen, die Nutzung von Lernangeboten am Computer oder im Internet um 4 Prozentpunkte zugenommen. Martin Rohs weist hier in seinem Kommentar zum Bericht auf eine zunehmende Medienkonvergenz hin, die diese Verschiebung erklären könnte. Schlussendlich liegt es in der Natur der Sache, dass es sich beim informellen Lernen um “schwer erfassbare” Aktivitäten handelt, um deren Erhebung jedes Mal neu gerungen wird.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), März 2015 

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The Death of 70:20:10

Posted on 16 April 2015 by jrobes

Das 70 - 20 - 10-Modell ist weit verbreitet. Viele Unternehmen nutzen das Werkzeug, um ihre eigenen Angebote und Aktivitäten auf den Prüfstand zu stellen. Das Modell, in aller Kürze, besagt, dass 70 Prozent aller Lernaktivitäten im Arbeitsprozess und “on the job” stattfinden; 20 Prozent im Austausch mit anderen; und nur 10 Prozent im Rahmen formaler Bildungsmaßnahmen wie Kurse, Seminare oder Web-Based Trainings. Das könnte natürlich Corporate Learning in die eine oder andere Sinnkrise stürzen, deshalb wird immer wieder mal gefragt, wie belastbar die Zahlen und ihre Aufteilung eigentlich sind. Im Rahmen DDI’s Global Leadership Forecast 2014/ 2015 wurden nun über 13.000 Führungskräfte unter anderem auch danach befragt, wie ihre Zeitaufteilung aussieht. Und siehe da: das Ergebnis lautete 55:25:20!

Was bedeutet das? “The Death of 70:20:10?” Nun, zum einen ist 70-20-10 ein Modell und nicht das Ergebnis abgesicherter empirischer Studien. Charles Jennings, der sich das Thema seit Jahren zu eigen gemacht hat, spricht deshalb von einem “change agent”. Wer kurz über die Zahlen und ihren Gegenstand nachdenkt, wird schnell zustimmen, dass je nachdem, wie ich frage, wen ich frage und in welchem Kontext ich frage, immer wieder neue Zahlen herauskommen werden. Die wichtigeren Fragen sollten also sein: Wie plausibel ist das Modell? Hilft es den Beteiligten, notwendige Veränderungen anzustoßen? Und das tut es, und das würde sogar auch ein 55:25:20-Modell leisten.
Rich Wellins, DDI Blog, 7. April

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Vom Trainer zum Lernbegleiter

Posted on 14 April 2015 by jrobes

Wenn das informelle Lernen, wenn Social Learning bzw. das Lernen in Netzwerken eine immer größere Bedeutung in der Weiterbildung erlangen, dann ändern sich auch die Anforderungen an Trainer. Gefragt sind Lernbegleiter, Menschen, die nicht oder nicht nur als Experten einen Stoff vermitteln, sondern die Auseinandersetzung der Mitarbeiter mit diesem Stoff moderieren. Diese neue Rolle beschreibt Werner Sauter. Dabei orientiert er sich an einem Stufenmodell der Weiterbildung, das Jane Hart jüngst noch einmal vorgestellt hat.

Die Ausführungen enthalten viele interessante Anregungen. Dass der Autor den Lernbegleiter für jede Entwicklungsstufe des Modells neu beschreibt, führt jedoch zu einigen Wiederholungen. Und die Tatsache, dass ein ganz bestimmtes, komplexes Blended Learning-Konzept hier als Folie für die Beschreibung der Tätigkeiten des Lernbegleiters dient, lässt den Erst-Leser dieses Blogs möglicherweise übersehen, dass Lernbegleiter auch im Kleinen aktiv und sichtbar werden können.
Werner Sauter, Blended Solutions Blog, 11. April 2015

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Learning as a Habit

Posted on 09 April 2015 by jrobes

Es ist natürlich “nur” eine weitere Perspektive auf das große Feld unserer selbstgesteuerten, informellen Lernaktivitäten. Aber es lohnt sich, über die mit dieser Perspektive verbundenen Fragen kurz nachzudenken: Welche Lernroutinen gibt es eigentlich so? Wie entwickeln sich Lernroutinen? Wie bewusst bzw. unbewusst laufen diese Routinen ab? Was sind gute organisatorische Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Lernroutinen? Die Autorin hat Antworten eingeholt und die zurückgemeldeten Routinen um zehn Verben gruppiert: “Read”, “Watch”, “Listen”, “Follow”, “Engage”, “Attend”, “Search”, “Try Out”, “Reflect”, “Write”.

“Self-directed learning habits can accelerate performance and increase adaptability in the rapidly changing organizational, technological and socioeconomic environment. The challenge is how to select, build, and sustain good learning habits in the workplace.”
Jennifer Cheng, The MASIE Center and Learning CONSORTIUM, 8. April 2015

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The Red Cross Red Crescent Experience of the Randomised Coffee Trials

Posted on 26 March 2015 by jrobes

“Randomised Coffee Trials are slowly but surely catching on”, schreibt David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter. Und als Beleg verweist er auf diese lesenswerte Fallstudie des Red Cross Red Crescent (IFRC). Und so funktioniert die Idee:

“The Randomised Coffee Trials (RCTs) were first developed by Nesta UK; people sign up and each month (or fortnight or week) are randomly assigned someone else in the company to have a short coffee break chat with. Then next month you are assigned someone new. The idea is to just give people a space to talk, and then to see what happens, it promotes connection and collaboration.”

Da das IFRC Menschen zusammenbringen wollte, die nicht im gleichen Land arbeiten, fanden die “Coffee Trials” via Skype statt. Und um den organisatorischen Aufwand klein zu halten, wurde ein Tool namens Spark Collaboration genutzt. Die bisherigen Erfahrungen hält Autor Shaun Hazeldine in vier Punkten fest: “1. People love the idea; 2. The biggest problem is people finding time; 3. Managing it technically can be a challenge; 4. There were a lot of great work related outcomes, some unexpected.”
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 177, 25. März 2015

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7 reasons: Why we need to kill boring ‘learning objectives’!

Posted on 24 March 2015 by jrobes

“At the end of this course you will….” zzzzzzzzz……. How to kill learning before it has even started.” Yeap. Ein guter Punkt. Die Auflistung von Lernzielen zu Beginn eines Kurses ist in den meisten Fällen eine Pflichtübung, die zudem oft schlecht praktiziert wird. Wobei die “7 reasons”, die Donald Clark aufführt, vor allem um den einen Punkt kreisen, dass Lerner motiviert und unterhalten, nicht jedoch abgeschreckt und gelangweilt werden sollten. Das könnte der Anfang einer Diskussion um Lernziele sein …
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 24. März 2015

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Das kleine 3×3 der digitalen Didaktik

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Drei Hochschuldidaktiker stehen Rede und Antwort. Die dritte und letzte Frage an die Runde lautet: “Müssen wir eine neue, ‘digitale Didaktik’ entwickeln und wie könnte sie aussehen?” Natürlich ruft hier niemand “Ja, es braucht sie!”, aber die Antworten machen deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen verändert haben und dass die “Digitalisierung” hier eine wichtige Rolle spielt.
Redaktion, werkstatt.bpb.de, 17. März 2015

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Datatekturen für die Koproduktion in Lernprozessen

Posted on 09 March 2015 by jrobes

“Datatekturen” meint: “die Verbindung von physischen Lernräumen einerseits und Dateninfrastrukturen wie Netzwerken oder Projektionsflächen andererseits”. Wenn man diese semantische Hürde genommen hat, öffnet sich ein interessantes Thema um die Frage: wie man Lernräume so gestalten kann, dass sich die Teilnehmer auch technisch schnell und unkompliziert in die Diskussion einbringen können. Die Stichworte lauten “mehrere Projektionsflächen”, “drahtlose Präsentationssysteme” sowie “Screensharing-Software”.
Christoph Meier, scil-Blog, 8. März 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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