Archive | Weiterbildung allgemein

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Embedding Learning in Work: The Benefits and Challenges

Posted on 18 November 2014 by jrobes

Die Vorteile des Lernens im Arbeitsprozess liegen auf der Hand. Und Charles Jennings zitiert eine Reihe von Studien, die die Effektivität des on-the-job learning unterstreichen (und die man sich eigentlich notieren müsste!). Ihnen gegenüber stehen jedoch verschiedene Herausforderungen:

- “This learning can’t be ‘managed’ by HR, L&D or by any of the processes and technology systems they put in place. It can, however, be supported, facilitated, encouraged, exposed and shared by HR and L&D …”
- “The lack of understanding and failure to use performance support approaches and tools has created a significant barrier for supporting the learning that is embedded in work.”
- “A final challenge facing many L&D professionals is that embedding learning in work almost always requires the active support of executives, business managers and team leaders. This means L&D needs to engage these groups and work closely with them.”

Charles Jennings, Workplace Performance, 17. November 2014

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Seven ways that video can transform learning at work

Posted on 31 October 2014 by jrobes

Eine kurze Handreichung: Video, schreibt Clive Shepherd, “is very much the medium of the moment”. Die Technik ist da, die Software, es läuft auf allen Geräten. Der Rest ist Routine. Bleiben die (Lern-)Formate und Szenarien, in denen Video eingesetzt werden kann: Interviews, Presentations, Drama, Physical Demonstrations, Documentaries, Screencasts, Explainers. Für Einsteiger.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 31. Oktober 2014

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How TELUS Engages Employees Through Pervasive Learning

Posted on 23 October 2014 by jrobes

Eine kurze, sehr “luftige” Case Study, in der die Lernkultur von TELUS vorgestellt wird. TELUS ist ein kanadisches Telekommunikationsunternehmen, mit 40.000 Mitarbeitern in acht Ländern. Und in Dan Pontefract, ihrem “Chief Envisioner”, besitzt es einen aktiven Förderer des Themas “Lernen & Kultur”. Stichworte dieses Artikels lauten u.a. “Think Beyond Training”, “Open Up the Culture”, “Create a Structure for Employees to Share Learning” und “Tie Learning to Performance”.

“Learning, says Pontefract, is “one part of a three-legged stool” that also includes collaboration tools and a leadership approach that promotes the open exchange of information.”
Elana Varon, SAP Center for Business Insights, Case Study, Nr. 55, Oktober 2014 (pdf)

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Volkshochschule in der digitalen Gesellschaft

Posted on 22 October 2014 by jrobes

Der vhsMOOC 2013 hat bei Joachim Sucker offensichtlich Spuren hinterlassen. In einer “persönlichen Momentaufnahme” macht er sich seine Gedanken über die Zukunft der Volkshochschulen. Denn der “digitale Klimawandel”, davon ist Joachim Sucker überzeugt, wird auch ihr Konzept infragestellen. Neue Player drängen schon heute mit neuen, frischen Ideen und Geschäftsmodellen auf den Weiterbildungsmarkt. Veränderungen stehen an bzw. sind überfällig. Erste Vorschläge sind formuliert:

“- Ohne die Einbettung in die gesamte gesellschaftliche Bildungskette, wird die VHS ein Auslaufmodell. …
- Öffnung der Häuser für die Community vermeidet Isolation …
- 1.000 Experimente in den nächsten 5 Jahren …
- Die Marke VHS braucht eine digitale Infrastruktur …”

Joachim Sucker, allesauszucker, 21. Oktober 2014

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Brilliant: The Science of How We Get Smarter

Posted on 16 October 2014 by jrobes

Annie Murphy Paul versorgt uns regelmäßig mit klugen Artikeln, in denen sie Ergebnisse der Bildungs- und Lernforschung aufbereitet. Ihr Newsletter “The Brilliant Report” ist unbedingt zu empfehlen, auch wenn sie auf diesem Spielfeld jetzt kürzer treten will. In diesem Vortrag erklärt sie, dass Intelligenz kein unveränderliches Konstrukt ist. Denn wie man z.B. in Intelligenztests abschneidet, hängt von verschiedenen situativen Faktoren ab. Diese Faktoren werden von Annie Murphy Paul im Konzept der “microenvironments” zusammengefasst. Auch wenn hier Konzepte wie Intelligenz und Tests einfach mal im Raum stehen, bin ich den Ausführungen gerne gefolgt.
Annie Murphy Paul, International Festival of Arts & Ideas, New Haven/ Connecticut, 15. September 2014

Brilliant: The Science of How We Get Smarter from International Festival of Arts & on Vimeo.

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Lernort Internet. Handmade 2.0

Posted on 15 October 2014 by jrobes

die_2014101.jpgDie aktuelle Ausgabe der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung widmet sich dem Thema “DIY - Do It Yourself”. Im Vorspann heißt es: “Ob Stricken, Fotografieren oder Brot backen: Selbermachen ist angesagt. Gelernt wird es nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern auch mithilfe von Ratgeberliteratur oder über Youtube. Dieses handwerkliche Lernen erfolgt bisher unbeachtet von der erwachsenenpädagogischen Diskussion - zu Unrecht.”

Offen im Netz steht der Artikel von Petra Grell und Tine Nowak (”Handmade 2.0″), der sich mit der Umsetzung des Schwerpunktthemas allerdings schwer tut. Natürlich liegt es nahe, mit der historischen Verbindung zwischen “Do It Yourself” & Heimwerkern einzusteigen, aber irgendwann sollte man doch den Bogen zum “Lernort Internet” schlagen, wie er sich zum Beispiel in Stichworten wie “user-generated content”, in Bewegungen wie den “Edupunks” sowie Projekten wie der P2P-University widerspiegelt. So bleibt es bei einem Appell, der vielleicht schon zu spät kommt: “Wenn Erwachsenenbildung zwischen Erfahren und Begreifen vermitteln will, wenn reflexive Prozesse gefördert werden sollen, dann muss sich die institutionalisierte Erwachsenenbildung auch diesen digital-vernetzten Erfahrungsräumen, die von Laien gestaltet sind, widmen.” Es kann jedoch sein, dass es in diesem Heft und hier wirklich nur um das “handwerkliche Lernen” bzw. “Lernen eines Handwerks” geht …
Petra Grell und Tine Nowak, DIE Zeitschrift 2014/4 (pdf)

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Marc My Words: In Learning and Performance Ecosystems, the Whole is Greater Than the Sum of the Parts (Part One)

Posted on 15 October 2014 by jrobes

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Bildern bzw. Schaubildern um auszudrücken, dass strukturiertes Lernen und klassisches Training nur Bausteine einer umfassenderen Lernarchitektur sind. Denn es geht darum, schnell und flexibel auf unterschiedliche Zielgruppen und Kompetenzlevel, auf unterschiedliche Situationen und Ziele sowie weitere Faktoren zu reagieren, die hinter der Suche nach Informationen, Hilfen und Lösungen stehen. Marc Rosenberg, der bereits einige Standardwerke verfasst hat (u.a. “e-Learning” und “Beyond E-Learning”), plädiert deshalb für ein integriertes “learning and performance ecosystem”:

“A learning and performance ecosystem enhances individual and organizational effectiveness by connecting people, and supporting them with a broad range of content, processes, and technologies to drive performance.”
Marc Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 14. Oktober 2014

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Vielversprechende Chancen: Digitale Weiterbildungsangebote für jedermann

Posted on 10 October 2014 by jrobes

Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung) stellt eine Expertise vor, die drei Studien des MMB-Instituts zusammenfasst (Lutz Goertz: “Digitales Lernen adaptiv. Technische und didaktische Potenziale für die Weiterbildung der Zukunft”). Dabei handelt es sich: um eine hilfreiche Lernertypologie, die Ergebnisse des Learning Delphi 2013 sowie eine ausführliche Vorstellung des Trends “Adaptive Learning”. Alles an dieser Stelle bereits verlinkt, aber hier kommentiert und als “Best of …” lesefreundlich aufbereitet.

“Kein anderer Bildungsbereich hat mit so einer heterogenen Zielgruppe und so vielfältigen Bildungsangeboten zu tun wie der Weiterbildungssektor. Das Angebot reicht vom sprichwörtlichen Volkshochschulkurs bis zur mehrmonatigen Aufstiegsqualifizierung. Diese Vielfalt gilt es abzubilden und abzuholen. Digitale Angebote versprechen hier besonderen Nutzen: Sie helfen, Inhalte in hoher Qualität unabhängig von Zeit und Raum zur Verfügung zu stellen und dabei auf die unterschiedlichen Lernziele, -stile und -geschwindigkeiten der Lerner flexibel einzugehen. Der Lehrende wird zum Lernbegleiter. Dazu ist es aber notwendig, zunächst besser zu verstehen, wie die Zielgruppe der Weiterbildung „tickt” und was die künftigen Trends im Bereich digitaler Weiterbildung sind. Es stellen sich die Fragen: Welche digitalen Lernformen werden in den kommenden Jahren die Weiterbildung bestimmen? Und für welche Zielgruppen eignen sich die unterschiedlichen Lernformen besonders?”
Julia Behrens, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 26. September 2014

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Wissen im Netz

Posted on 10 October 2014 by jrobes

Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Wirtschaft & Beruf” (Thema “Fachkräftesicherung”) habe ich wieder vier Bildungsadressen im Netz kurz vorgestellt: Mozilla Open Badges, Association for Talent Development (ASTD/ ATD), e-teaching.org und Online Educa Berlin..
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 4/5, 2014 (pdf)

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Das Verschwinden des Wissens

Posted on 06 October 2014 by jrobes

Dieser Gastkommentar des Wiener Philosophie-Professors Konrad Paul Liessmann in der NZZ hat bereits viel Beifall gefunden. Er klagt dort in markigen Worten die “Kompetenzorientierung” an, die “Umstellung von Bildung auf Kompetenzen”, die seit einigen Jahren die Lehrpläne an Schulen und Hochschulen durchzieht. Einige seiner Kritikpunkte:

  • “Historisch gesehen wurzelt das Kompetenzkonzept nicht in der Pädagogik oder Bildungstheorie, sondern in der Ökonomie.”
  • “Alles dient dem Lösen von Problemen und muss deshalb als eine Form von Handlung beschrieben werden können …”
  • “… wenn noch jede Selbstverständlichkeit als Kompetenz gewertet wird …”
  • “Damit aber ist der Punkt erreicht, an dem die Kompetenzorientierung tatsächlich in eine Negation jedes verbindlichen Wissens umschlägt.”
  • “Zukünftige Bildungsforscher werden in der Umstellung auf die Kompetenzorientierung vielleicht den didaktischen Sündenfall unserer Epoche sehen, die Praxis der Unbildung schlechthin, …”

Ich vermute, dass dieser Kommentar bei vielen Lehrenden offene Türen einrennt. Er wirkt auch “rund”, da er sich ganz auf das Stichwort “Kompetenzorientierung” und einige Exzesse und Stilblüten dieses Perspektivwandels konzentriert. Der Gegenentwurf ist bekannt und muss nicht ausformuliert werden: Hochschulen, so Konrad Paul Liessmann, sollen Bildung und Wissen vermitteln sowie in die Arbeitsweise der Wissenschaften einführen. Für einen offenen Diskurs über ihre Rolle im 21. Jahrhundert ist das wiederum eine sehr schmale Vorlage.
Konrad Paul Liessmann, Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2014

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Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt – Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?

Posted on 01 October 2014 by jrobes

Welche Rolle spielen digitale Medien in Bildungs- und Lernprozessen? Stehen sie gelingenden Lernprozessen eher im Weg, indem sie Aufmerksamkeit abziehen und ablenken? Fördern sie eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff? Und, wenn ja, wie können Lernende motiviert werden, die neuen Medien zielführend einzusetzen? Können sie überhaupt (von Außen) motiviert werden?

Das sind die Ausgangsfragen, die ich aus Gabi Reinmanns Vortragsmanuskript, wie immer druckreif ausformuliert, mitgenommen habe. (Nur am Rande: Ich habe natürlich sofort an Clay Shirky und seinen Artikel “Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away” denken müssen!). Ihre überzeugend und schlüssig vorgetragene Botschaft: Es gibt beim Thema Motivation keine einfache Antworten. Motivation ist ein komplexes, dynamisches Geschehen, eingebettet in konkrete, wechselnde Situationen. Medien sind hier immer nur ein Baustein unter vielen anderen. Denn ihnen gegenüber stehen Studierende mit recht heterogenen Motivationslagen. Es bleibt das Ideal des selbstbestimmten Lernens und des selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien:

“Abgelenkt, aufschiebend, abhakend – das ist kein zwangsläufiger motivationaler Zustand. Digitale Medien sind für Ablenkung, Aufschiebeverhalten und vorrangig extrinsische Motivation sicher nicht ursächlich, aber daran beteiligt. Ebenso sicher ist, dass digitale Medien kein Wundermittel für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration, mehr Konstanz und Systematik oder mehr Interesse und Begeisterung sind. Selbstbestimmtes Lernen und ein selbstbestimmter Umgang mit digitalen Medien sind ein Ideal an der Hochschule, aber eines dem wir uns annähern können und müssen – sonst wäre die Hochschule tatsächlich nur ein Lernort, aber kein Bildungsort.”
Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 30. September 2014

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micro-MOOC: Ein neuer Ansatz im Bereich Corporate Learning

Posted on 01 October 2014 by jrobes

“Kürzlich hatte ich die Chance, ein internationales Team von Sicherheitsexperten zu unterstützen, die hausinternen Schulungen zu überarbeiten, die das Team zur Vermittlung von Sicherheitsexpertise im Rahmen der Produktentwicklung anbietet”, schreibt Christian Wiele. Ein eintägiger Workshop bildete den Rahmen. Die Aufgabe, die er den Teilnehmern des Workshops stellte und deren Umsetzung er in diesem Beitrag ausführlich schildert, lautete: “Gestalte eine Lernerfahrung für eine (gegebene) Zielgruppe, inkl. eines kurzen Videos.”

Teamarbeit, Blended Learning (”Verbindung von virtueller und realer Welt”) und self-paced Learning sind einige der Stichworte, mit denen Christian Wiele seinen methodischen Ansatz charakterisiert. Eine WordPress-basierte Plattform versammelte Ressourcen, Links sowie die Arbeitsergebnisse des Workshops. Ein sehr interessantes, motivierendes Setting, aber ein “micro-MOOC”?? Bei aller Fantasie, warum?
Christian Wiele, gezeitenraum, 30. September 2014

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Do girls learn differently?

Posted on 16 September 2014 by jrobes

Annie Murphy Paul hält fest: Auch in offenen Online-Kursen (MOOCs), die sich mit den STEM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Mathematics) beschäftigen, sind Lernerinnen deutlich unterrepräsentiert. Am Zugang allein kann es also nicht liegen. Aber es braucht offensichtlich eine besondere Lernumgebung, um Barrieren zu überwinden. Das belegt Annie Murphy Paul mit Hinweisen auf Projekte und Forschungsergebnisse.

“All these approaches have in common a focus, not on teaching girls and women differently, but on helping them to feel differently about their place in the fields of math and science. Just as in the physical world, in the virtual sphere the barriers to girls’ and women’s advancement in STEM fields remain very much in place. With informed intervention and clever design, however, the digital walls may prove easier to scale.”
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 10. September 2014

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Students and their devices

Posted on 15 September 2014 by jrobes

Clay Shirky hatte ja letzte Woche bereits die Diskussion eröffnet (”Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away”). Nicholas Carr legt hier noch einmal nach, fast genauso wortgewaltig. Aber er weist vor allem noch einmal darauf hin, dass das Problem weit über den Seminarraum reicht:

“Computers and software can be designed in many different ways, and the design decisions will always reflect the interests of the designers (or their employers). Beyond the laptops-or-no-laptops-debate lies a broader and more important discussion about how computer technology has come to be designed - and why.”
Nicholas Carr, Rough Type, 11. September 2014

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Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away

Posted on 12 September 2014 by jrobes

Ich denke, man darf unterscheiden zwischen der individuellen Entscheidung eines Lehrenden, die Nutzung elektronischer Geräte im Unterricht zuzulassen oder abzulehnen. Und der Diskussion der generellen Möglichkeiten, die elektronische Geräte bei der gemeinsamen Auseinandersetzung mit einem Thema bieten. Die Antworten, individuell wie allgemein, hängen nicht zuletzt vom didaktischen Konzept ab. Und noch von einigen anderen Punkten, die Clay Shirky hier offenlegt. Denn es geht ihm gar nicht um Didaktik, sondern um die perfiden Strategien der Geräte- und Software-Entwickler sowie die offensichtlich nicht steuerbaren Reflexe der Studierenden, die gegen ihn arbeiten.

Brilliant geschrieben von einem, der Social Media unterrichtet!

“The fact that hardware and software is being professionally designed to distract was the first thing that made me willing to require rather than merely suggest that students not use devices in class. There are some counter-moves in the industry right now - software that takes over your screen to hide distractions, software that prevents you from logging into certain sites or using the internet at all, phones with Do Not Disturb options - but at the moment these are rear-guard actions. The industry has committed itself to an arms race for my students’ attention, and if it’s me against Facebook and Apple, I lose.”
Clay Shirky, Medium, 9. September 2014

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Is the ADDIE model appropriate for teaching in a digital age?

Posted on 11 September 2014 by jrobes

ADDIE ist ein beliebtes, weit verbreitetes Modell, um die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, vor allem von E-Learning oder Multimedia, zu strukturieren. Es teilt die Entwicklung in fünf Phasen auf: Analyse, Design, Develop, Implement, Evaluate. In dieser Hinsicht ist es ein einfaches Management-Werkzeug, das die arbeitsteilige Zusammenarbeit von Experten unterstützt und die gewünschte Qualität eines Bildungsangebots gewährleisten soll. Wer mehr über ADDIE erfahren will, sollte der interaktiven Infografik (s. unten) folgen, die Tony Bates hier verlinkt.

Natürlich steht im Zeichen des digitalen, vernetzten Lernens auch ADDIE auf dem Prüfstand. Zu unflexibel, zu linear, zu fokussiert auf die Entwicklung von Lerninhalten (und weniger auf die Durchführung von Lernprozessen und die Unterstützung von Lehrenden und Lernenden). “Leaving ADDIE for SAM”, heißt es deshalb zum Beispiel. Auch Tony Bates tendiert in diese Richtung.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 9. September 2014

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Recent Research Review — Reviewed (and Lamented)

Posted on 10 September 2014 by jrobes

Es gibt nicht viele Artikel, die sich mit der “Wissenschaft von Training & Development in Organisationen” beschäftigen und systematisch aufarbeiten, inwieweit unser Erfahrungswissen auch eine empirische Grundlage besitzt. Vor zwei Jahren ist ein solcher Artikel in der renommierten Psychological Science in the Public Interest erschienen: “The Science of Training and Development in Organizations. What Matters in Practice” von Eduardo Salas, Scott Tannenbaum, Kurt Kraiger und Kimberly Smith-Jentsch. Fast ein kleines Handbuch, das Will Thalheimer hier noch einmal wunderbar zusammengefasst hat. Doch erst, nachdem er sich einmal kräftig geschüttelt hat:

“In 2012—an excellent research review on training was published in a top-tier journal. Unbelievably, most training practitioners have never heard of this research review. I know because when I speak at conferences and chapters in our field I often ask how many people have read the article. Typically, less than 5% of experienced training practitioners have! Less than 1 in 20 people in our field have read a very important review article.

What the hell are we doing wrong? Why does everyone know what a MOOC is, but hardly anyone has looked at a key research article?”
Will Thalheimer, Will at Work Learning, 7. August 2014

 

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What Business Schools Don’t Get About MOOCs

Posted on 12 August 2014 by jrobes

Die Frage ist durchaus interessant: Wie sollen sich Business Schools als etablierte und finanzkräftige Institutionen gegenüber einem Trend wie MOOCs verhalten? Fast alle haben bis heute reagiert, aber die meisten setzen auf Initiativen und Projekte, die ihr Kerngeschäft nicht berühren. Falsch, sagt der Autor, und verweist auf Erfahrungen anderer Branchen.

“The advantages of MOOCs and, more broadly, online technology as a delivery channel, are real. Rather than simply tacking on complementary online offerings, business schools need to experiment with their core. They must create strong linkages between new digital initiatives and the rest of the institution through mechanisms such as cross-staffing, multiple points of contact, and unification of reporting and decision structures. And these mechanisms need to be invented now, before the way forward is clear.”
Pankaj Ghemawat, HBR Blog Network, 11. August 2014

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Your Two Kinds Of Memory: Electronic And Organic

Posted on 08 August 2014 by jrobes

Hier das Beispiel, mit dem Annie Murphy Paul in die Fragestellung einsteigt: “A young doctor-in-training examines a new patient. Should she draw information for the diagnosis from her “E-memory” - electronic memory, the kind that’s available on a computer? Or should she dip into her “O-memory” - organic memory, the old-fashioned sort that resides in the brain?”

Eine Arbeitsteilung, so Annie Murphy Paul im Folgenden, scheint sinnvoll: Für das Suchen, Speichern und Überprüfen nutzen wir das Netz, für das Assoziieren, das Verbinden und das Reflektieren unseren Kopf. Wobei sich selbst hier mehr und mehr intelligente Programme und Algorithmen als Unterstützung anbieten. Ende offen.
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 6. August 2014

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Learning theories and online learning

Posted on 01 August 2014 by jrobes

Tony Bates schreibt gerade ein Buch (”Teaching in the Digital Age”) und stellt dieses Kapitel schon einmal zur Diskussion. Es beschreibt kurz die üblichen Verdächtigen, von Behaviourism bis Connectivism, bleibt aber in einigen grundsätzlichen Fragen sehr vage: zum Beispiel, was das Nebeneinander dieser vielen Theorien betrifft, ihre Bedeutung in der Praxis bzw. ihre Abgrenzung zu didaktischen Fragen. Das Foto, das diesen Beitrag einleitet und das eine Gruppe von Erwachsenen diskutierend an runden Tischen zeigt, bringt in der Bildunterschrift diese Fragezeichen ungewollt, aber sehr schön auf den Punkt: “Figure 3.3. Adults learning in groups in a constructivist manner - and assisted by technology” (!?)
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 29. Juli 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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