Archive | Weiterbildung allgemein

Goodbye One Laptop per Child

Posted on 18 March 2014 by jrobes

“One Laptop per Child” war ein Vorzeigeprojekt, über das ich hier schon oft berichtet habe. Es stammt noch aus einer Zeit, als es keine Netbooks und Tablets gab. Heute sieht der Markt ganz anders aus, was man auch mit OLPC zusammenbringen darf. Ansonsten ist es ruhig geworden. Nicholas Negroponte ist weitergezogen. Auf Wikipedia kann man nachlesen, dass bis 2011 2.4 Millionen XO Laptops ausgeliefert wurden. Und die Kommentare auf das “Goodbye” deuten an, dass noch etwas passiert, draußen an den Rändern. Doch der Fokus fehlt. Anlass für OLPC News, das Projekt für beendet zu erklären und (einen Artikel später) den Nachrichtendienst einzustellen.

“Yet let us be honest with ourselves. The great excitement, energy, and enthusiasm that brought us together is gone. OLPC is dead. In its place, is the reality that technology is a force in education, and we all need to be vigilant about when, where, and how it’s used.”
Wayan Vota, OLPC News, 11. März 2014

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7 Things You Should Know About Games and Learning

Posted on 12 March 2014 by jrobes

Eine kurze, praktische Handreichung, die ganz ohne aktuelle Begrifflichkeiten wie “serious games” oder “gamification” auskommt. Wie bei allen Ausgaben der “7 Things”-Reihe werden folgende Fragen beantwortet: 1. What is it?, 2. How does it work?, 3. Who’s doing it?, 4. Why is it significant?, 5. What are the downsides?, 6. Where is it going? und 7. What are the implications for teaching and learning?
EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 11. März 2014

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How long should a course be?

Posted on 10 March 2014 by jrobes

Natürlich hängt die Länge eines Kurses von dem Stoff, den man vermitteln will, und seinem Einsatzzweck ab. Und noch von einigen weiteren Faktoren. Aber darum geht es Nick Shackleton-Jones (BP) gar nicht. Sondern um die Tatsache, dass eine Woche Seminar völlig nutzlos sein kann, wenn die Umsetzung des Gelernten nicht am nächsten Tag beginnt, und ein kurzes Excel-Sheet, entworfen als praktische Handreichung, genau das Richtige. Oder mit anderen Worten:

“So the message to corporates is this (and I agree with Charles Jennings on this one): stop worrying about learning. Start thinking about performance support.
Sadly this distinction is too subtle for most organisations to grasp. Fortunately, their employees are figuring it out for themselves.”

Nick Shackleton-Jones, aconventional, 8. März 2014

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The End of Higher Education’s Golden Age

Posted on 30 January 2014 by jrobes

Nun, ich “stecke” nicht im amerikanischen Hochschulwesen, aber was Clay Shirky hier als das unwiederbringliche Ende des “Golden Age of American academia” beschreibt, ist sicher eine, wenn nicht die Erklärung für das gegenwärtige MOOC-Phänomen.

“The number of high-school graduates underserved or unserved by higher education today dwarfs the number of people for whom that system works well. The reason to bet on the spread of large-scale low-cost education isn’t the increased supply of new technologies. It’s the massive demand for education, which our existing institutions are increasingly unable to handle. That demand will go somewhere.”
Clay Shirky, Blog, 29. Januar 2014

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Online Training mit einer Social Collaboration-Plattform: Erfahrungen aus einem Train-the-Trainer Projekt

Posted on 12 December 2013 by jrobes

Es ging um eine kleine Gruppe von 12 Personen (SAP-Mitarbeitende) an verteilten Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien-Pazifik-Japan, die zu Online-Trainern qualifiziert werden sollten. Christoph Meier beschreibt das Design für einen siebenwöchigen Online-Kurs, der u.a. folgende Elemente enthielt: Readings zum Selbststudium, wöchentliche Arbeitsaufträge, Gestaltung eines eigenen Trainings-Projekts (Action Learning), regelmäßige VC-Sitzungen, Microteaching-Übungen sowie Feedback in unterschiedlichen Formen. Kurs- und Austauschplattform bildete SAP Jam. Ein interessantes, aber auch betreuungsintensives Projekt, wie Christoph Meier schreibt.
Christoph Meier, scil-Blog, 6. Dezember 2013

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Lernen im digitalen Wandel – Shifts happen

Posted on 11 December 2013 by jrobes

“Werden Bildung, Lernen und Schule lediglich digitalisiert oder grundsätzlich verändert?”, fragt Jöran Muuß-Merholz in einem Beitrag, den er für das Sammelwerk “Das Netz 2013-2014 - Jahresrückblick Netzpolitik” verfasst hat. Seine These: Die digitalen Medien werden (weiter) Einzug in die Schulen halten, doch ob sie zu einer Optimierung oder zu einer Veränderung des Bestehenden führen, ist derzeit offen. Für beide Richtungen gibt es Beispiele, Szenarien, Systeme und Tools.

“In der Praxis wird sich eine Kombination durchsetzen. Aber mit welcher Ausrichtung, unter welchen Vorzeichen, mit welchen Grundannahmen und Zielsetzungen? Verfestigen die neuen Medien die alte Schule? Oder kann der digitale Shift den Shift in der Bildung beeinflussen? In welche Richtung wir gehen werden, ist derzeit noch offen. Die Entscheidungen treffen wir heute.”
Jöran Muuß-Merholz, Jöran und Konsorten, 11. Dezember 2013

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Mit sozialen Medien (Lern-)transfer unterstützen – Vortrag bei der Perspektiva in Linz (21.11.13)

Posted on 25 November 2013 by jrobes

Das Thema “Lerntransfer”, also die Umsetzung des Gelernten in der Praxis, ist ein Klassiker der Weiterbildung. In der diesjährigen scil-Trendstudie nimmt “Bildungsmaßnahmen transferförderlich gestalten” den zweiten Platz unter den aktuellen Herausforderungen für das Bildungsmanagement ein. Zugleich ist es ein schwieriges Thema, weil es häufig zwischen alle Stühle fällt: der Trainer ist oft schnell aus der Verantwortung, die Führungskraft hat es nicht auf dem Radar, so dass es beim Lerner liegenbleibt, ob und wie der Transfer gelingt. Hier können Medien sicherlich unterstützen. Sandra Schön lässt den Transfer schon früh, vor der eigentlichen Maßnahme, beginnen, geht die einzelnen Stationen eines Lernprozesses durch und zeigt auf, wie hier Online-Fragebögen, Video-Konferenzen, Etherpads, Blogs und andere Tools und Medien unterstützen können. Den Rahmen für diese Aktivitäten könnte eine Community-Plattform bilden, auf der sich Referenten, Teilnehmer und Experten treffen …
Sandra Schön, Blog, 21. November 2013

Wie soziale Medien den Lerntransfer unterstützen (können) from Sandra Schön (aka Schaffert)

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Bildungsmanagement und Wissensvermittlung jenseits von Kursen und Modulen: der Ansatz der UBS AG

Posted on 12 November 2013 by jrobes

Der Autor, Daniel Stoller-Schai, ist zwar schon “weitergezogen”, hat hier aber noch einmal die Bildungslandschaft der UBS AG beschrieben. Was wurde dort, in der UBS Business University, in den letzten Jahren eingeführt? Daniel Stoller-Schai zählt auf: WebConferencing, Social Computing und Rapid E-Learning. Welche Lernformen werden heute in der UBS unterstützt? Selbstgesteuertes Lernen, Kollaboratives Lernen, Soziales Lernen sowie Testen und Prüfen. Hinter “Social Computing” und “Soziales Lernen” stehen neue Formen von Lerngemeinschaften:

“Dies erfordert ein neues Kompetenzenprofil seitens der Trainer/innen, da sie in die Rolle des „Communitymanagers“ hineinwachsen müssen und es erfordert von den Lernenden ein stärker selbstgesteuertes Lernverhalten sowie die Bereitschaft, sich in Forendiskussionen einzubringen und sich mit anderen bereichsübergreifend zu vernetzen.”
Daniel Stoller-Schai, in: Jahrbuch Deutscher Bildungspreis 2013 (via Scribd)

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The surprising science of workplace training

Posted on 11 November 2013 by jrobes

Annie Murphy Paul fasst hier ausführlich und übersichtlich einen Report, “The Science of Training and Development in Organizations: What Matters in Practice”, von Eduardo Salas u.a., zusammen. Sie schreibt: “Salas’s report is full of compelling examples of how intuitive assumptions can lead trainers astray.” Einige dieser Beispiele zählt sie auf. Doch es geht wohlgemerkt um “Training”, und an den Stellschrauben drehen Führungskräfte, Programmmanager, Personaler und Trainer.

“The problem with workplace training is that it seems so simple: Show employees what to do, have them practice it a few times, and you’re done. But “training is not as intuitive as it may seem,” notes Eduardo Salas, a professor of psychology at the University of Central Florida. “There is a science of training that shows that there is a right way and a wrong way to design, deliver, and implement a training program.”
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 11. November 2013

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Dear C-Suite: We Don’t Do Training Anymore

Posted on 05 November 2013 by jrobes

Hier in diesem Blog rennt die Botschaft wahrscheinlich offene Türen ein, aber “draußen”, in den Vorstandstagen, ist es nach wie vor ein Punkt. Und der lautet: Es geht nicht um Training und Events, sondern um Lernen und Lernprozesse. Oder, wie Dan Pontefract es nennt, es geht um “pervasive learning”:

“But it is my argument learning professionals must help the C-Suite understand that training is merely an event and that learning must now be defined as a connected, collaborative and continuous process. Learning can happen in formal, informal, social, non-formal and experiential ways but it does not solely happen - as is traditionally defined in C-Suite circles - as training. That is, we must help re-educate (and coach) C-Suite executives. Learning is not merely a classroom event or an eLearning course, and training isn’t learning.”
Dan Pontefract, Blog, 4. November 2013

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WISE 2013 – Reinventing education

Posted on 04 November 2013 by jrobes

Donald Clark war auf dem World Innovation Summit for Education 2013 (WISE) in Qatar, der weltweit wichtigsten Bildungskonferenz, wie ihm Mitstreiter George Siemens ins Protokoll flüsterte. Ich will jetzt nicht versuchen, hier seine Zusammenfassung noch einmal wiederzugeben, sondern nur darauf hinweisen, dass Donald Clark das Geschwätz, das ihm in Qatar begegnete, auch “Geschwätz” nennt. Aber es gab auch Highlights, wie z.B. Hans Rosling, Mark Surman und George Siemens. Natürlich waren MOOCs ein Thema. Hier ein Teil des letzten Absatzes:

86% of the delegates want reinvention of education but time and time again the panels reflected and reinforced old ideas and practices, with the audience clapping every time the word ‘teacher’ was mentioned. Teachers matter, but until we recognise that teaching is neither a necessary nor sufficient condition for learning and look for some other additional solutions, WISE will forever be focussing on the wrong thing – teachers, not learners. The fear, that students may ‘manage to learn without me’ and of technology in general, is holding us back. Next year, less administrators, more innovators.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 4. November 2013 

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Workplace Learning Remains a Key Organizational Investment

Posted on 01 November 2013 by jrobes

Die American Society for Training & Development (ASTD) hat gerade wieder ihr jährliches Referenzwerk veröffentlicht, den “2013 State of the Industry Report”. Hier finden Bildungsmanager und -controller vor allem Daten, Zahlen und Benchmarks. Was die zentralen Eckdaten betrifft, z.B. die durchschnittlichen Bildungsausgaben, die Ausgaben je Mitarbeiter oder die Zahl der Trainingsstunden, so gab es zwischen 2011 und 2012 wenig Bewegung. Konkret: “Spending per employee remains stable”.

Aber ein längeres Kapitel des Artikels, in dem die Ergebnisse vorgestellt werden, ist wieder der Rolle neuer Technologien in der Weiterbildung gewidmet. Und hier geben die Autoren zu, dass es immer schwieriger wird, diese Rolle genauso wie Seminare und Workshops zu quantifizieren. So wird einerseits von einer wachsenden Bedeutung von e-learning, mobile learning, informal und social learning berichtet. Andererseits heißt es aber auch z.B. über das informelle Lernen:

“Another method in which employees are learning but not necessarily recording the hours doing so is through informal learning. In the 2013 ASTD/i4cp study Informal Learning: The Social Evolution, 27 percent of respondents reported that informal learning represents more than half of the total learning taking place in their companies. However, it is difficult to pinpoint and record the exact number of hours an employee participates in informal learning, such as online social networking, accessing knowledge through Internet or intranet searches, and peer-to-peer coaching.”

Man darf sich vor diesem Hintergrund wirklich fragen, welchen Wert bzw. welche Aussagekraft die Eckzahlen des Reports noch haben.
Laurie Miller, T+D magazine, 30. Oktober 2013

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Berufliches Lernen unter den Bedingungen Digitaler Medien – Videos von Auszubildenden als User Generated Context

Posted on 21 October 2013 by jrobes

Es kommt leider nicht allzu häufig vor, dass sich die Wege und Interessen von klassischer Berufs- und Wirtschaftspädagogik und Medienpädagogik kreuzen. Hier liegt ein solcher Fall vor. Im Rahmen ihrer Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten sollten die Teilnehmer kurze Videos über einen Verwaltungsvorgang aus den Geschäftsstellen drehen. Es ging um die Verknüpfung von “theoretischem und praktischem Wissen”, wie die Autorinnen schreiben. Der Beitrag beschreibt kurz die gedrehten Videos und bewertet sie ausführlich vor dem Hintergrund der durch sie ausgelösten Lern- und Reflektionsprozesse. Aus meiner Sicht ein gelungenes Beispiel. Und noch ein Punkt:

“Medienkompetenz als Fähigkeit zum zielgerichteten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien wird Auszubildenden von vielen Lehrkräften abgesprochen (vgl. LÜBCKE/ BURCHERT in Vorbereitung). Im Rahmen dieses Projektes zeigte sich hingegen, dass die Jugendlichen nicht nur über hinreichende technische Fertigkeiten verfügen, sondern auch in der Lage sind, eigene Ideen im Video umzusetzen.”
Eileen Lübcke und Joanna Burchert, bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online, Nr. 24, Juni 2013, 17. Oktober 2013  (pdf) 

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Der Erwachsene in der Erwachsenenbildung

Posted on 14 October 2013 by jrobes

die_201310b.jpgNach der Lektüre der Einführung in die aktuelle Ausgabe der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung schwindelte mir etwas. So sehr nehmen Jörg Dinkelaker und Jochen Kade den “Erwachsenen” in die akademische Mangel. Im Interview mit Ekkehard Nuissl wird es, Gott sei Dank, etwas ruhiger. Dort finden sich interessante Punkte, z.B. warum einige lieber von Erwachsenenbildung anstatt Weiterbildung sprechen; und dass Erwachsenenbildung als “Bildung für Zäsuren im Erwachsenenalter” verstanden werden kann.

“Gerade Zäsuren sind ja ganz wesentliche Lern und Bildungsanlässe, vielleicht könnte man zugespitzt sagen, dass die Erwachsenenbildung die »Bildung für Zäsuren im Erwachsenenalter« ist. Vielleicht geben diese Krisen der Erwachsenenbildung erst ihren Sinn, und nicht die äußerlichen Kriterien der ökonomischen und juristischen Mündigkeit.” (Peter Brandt, DIE)
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 2013/4

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Lernräume – Thinking out of the box

Posted on 11 October 2013 by jrobes

Christoph Meier berichtet hier von einem Tagesworkshop, zu dem die Swisscom in Bern eingeladen hatte, um über „Learning spaces: thinking out of the box” zu diskutieren. Es ging um Lernarchitekturen, “verstanden als Schnittfläche von Raumgestaltung, Medieneinsatz und Gestaltung von Lehr-Lernprozessen”.

Die Themen der Arbeitsgruppen vor Ort lauteten dementsprechend:
- die Ausgestaltung physischer Lernräume
- die Ausgestaltung von virtuellen Lernräumen (z.B. LMS, social media-Plattformen)
- die Gestaltung des Zusammenspiels von Räumen für Lernen und Arbeiten und
- die Gestaltung des Zusammenspiels von physischen und virtuellen Lernräumen.

Ich würde noch ergänzen: Es wäre ideal, wenn diese Konzepte auch der Autonomie des Lernenden einen Platz bieten. Das heißt, dass Lernarchitekturen nicht nur die Folie für Lern- oder Kreativ-Konzepte bilden. Sondern dass die Lernenden selbst ihre Lernräume definieren können, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich außerhalb eines vorgegebenen Rahmens bewegen. Sonst haben wir auf der einen Seite wieder die Expertensicht und auf der anderen Seite die Dynamik der Wissensarbeit (wie sie sich in der Flexibilisierung von Arbeitszeiten, der Individualisierung von IT/ BYOD usw. ausdrückt).
Christoph Meier, scil-Blog, 11. Oktober 2013

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Learning in a Small, Task – Oriented, Connectivist MOOC: Pedagogical Issues and Implications for Higher Education

Posted on 04 October 2013 by jrobes

Diese Case Study beschreibt die Erfahrungen, die im Rahmen eines cMOOCs, Oxford Brookes University’s “First Steps in Learning and Teaching in Higher Education” MOOC (FSLT12), gesammelt wurden. Trotz der kleinen Stichprobe (bei insgesamt knapp über 200 Teilnehmern) lohnt die Lektüre. Denn die Autoren reflektieren sehr konsequent die Grundsätze konnektivistischer MOOCs, wie sie von George Siemens und Stephen Downes beschrieben wurden.

In ihrer Untersuchung identifizieren sie vier “emerging pedagogical issues”, die MOOC-Entwickler und -Gastgeber auf dem Radar haben sollten:
“- Learning across distributed platforms …
- Social construction of knowledge …
- Open academic practice and building an identity …
- Embracing uncertainty …”

Schließlich: “The research shows that small task-oriented MOOCs can effectively support professional development of open academic practice.”
Jenny Mackness, Marion Waite, George Roberts und Elizabeth Lovegrove, International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 14, Nr. 4 (2013)

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How online learning is going to affect classroom design

Posted on 23 September 2013 by jrobes

Eigentlich ist die Überschrift nur ein Ausschnitt des Themas. Denn dahinter steht die Frage, wie ideale Lernräume heute aussehen sollten, Lernräume, die flexibel an unterschiedliche Lernsettings und -konzepte angepasst werden können. Die Tatsache, dass immer mehr Lernkonzepte direkt oder indirekt auf das Online-Lernen setzen, ist hier sicherlich ein Treiber, aber nicht der einzige. Grenzen wiederum setzen die finanziellen Ressourcen der Bildungsinstitutionen. Darüber schreibt Tony Bates im Anschluss an einen Besuch bei Steelcase, einem amerikanischen Einrichtungshaus, das scheinbar viel Geld und Forschung in genau diese Fragen investiert.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 15. September 2013

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Meetups Meet Learning - Let’s Connect!

Posted on 20 September 2013 by jrobes

Elliott Masie hat immer wieder verblüffend einfache, naheliegende Ideen. Hier greift er einen populären Dienst auf (Meetup) und macht daraus eine Mischung aus “Lunch & Learn” und BarCamp bzw. EduCamp. Ob das Ganze realistisch ist? Ich vermute, es funktioniert eher online als physisch. Aber es wäre eine Idee, die vielleicht unmittelbar an den neuen, internen Social Networking-Plattformen und Social Intranets ansetzen könnte.

“Imagine if your organization had a robust daily list of employee “Learning MeetUps”, that would be 1 to 2 hour gatherings - at lunch time or during a segment of the day - when 2 to 30 people gathered with the same interest or learning requirement.

For example, the list for tomorrow might include:

- Learning MeetUp for New Salespeople Representing the Alpha Product Line.
- Learning MeetUp for Recent Relocated Employees to Headquarters.
- Learning MeetUp for Folks Improving their Conversational Spanish.
- Learning MeetUp for Understanding New Due Diligence Statue.”

Elliott Masie, Learning TRENDS, 17. September 2013

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Glossar “Was ist was in der Europäischen Berufsbildungspolitik?”

Posted on 13 September 2013 by jrobes

Viele Abkürzungen kurz beschrieben und auf einen Blick: Von bildungspolitischen Milestones (Kopenhagen-Prozess, Bologna), über wichtige Abstimmungen (Europäischer Qualifikationsrahmen, europass, ECTS) bis zu Begriffsdefinitionen, die die Grundlage vieler weiterer Aktivitäten bilden (lebenslanges, nichtformales, informelles Lernen). Vielleicht könnte man das Ganze noch fortschreiben, um auch Initiativen der Europäischen Kommission aufzunehmen, die das Online-Lernen, OER, ePortfolios oder MOOCs betreffen. Vielleicht war das den Herausgebern aber auch zu detailliert.
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), August 2013

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On not collaborating

Posted on 09 September 2013 by jrobes

Mobility, Open Source, Voice over IP, die Cloud. Immer dieselben Reaktionen. Neue Entwicklungen, die zuerst ignoriert werden, dann ins Lächerliche gezogen, dann bekämpft, bevor sie sich schließlich durchsetzen. In dieser Reihe sieht JP Rangaswami auch “Collaboration” (wobei hier vielleicht ein Zusatz wie “Knowledge Sharing” fehlt, damit der Begriff nicht allzu deutungsoffen im Raum steht):

“So it is with collaboration. We’ve heard the word many times. And we’ve seen it paid lip service many times. But so long as it was not centre-stage, the immune system didn’t care.

Now things are changing. Studies are coming out indicating that networked organisations don’t work, that command and control is needed. That open-plan doesn’t work, we need cubicles with high walls. That too much collaboration can cause problems.

All that says to me is that the immune system is switching from ignore and ridicule to fight.

Which means that not collaborating will soon come to an end.”
JP Rangaswami, confused of calcutta, 8. September 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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