Archive | Weiterbildung allgemein

Tags:

Betrieblich-berufliche Bildung

Posted on 22 June 2017 by jrobes

Wenn wir uns - wie im laufenden Corporate Learning 2025 MOOCathon - über die Zukunft der Weiterbildung austauschen, dann bildet die digitale Transformation Ausgangspunkt und Treiber unserer Überlegungen. Wir haben Begrifflichkeiten wie E-Learning, 70:20:10 oder MOOCs, um die möglichen Veränderungen auszuloten. Doch wir sind ja nicht die Einzigen, die über zukünftige Lernprozesse nachdenken. Es gibt ja auch das BMBF, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Berlin, die vielen Lehrstühle der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, usw. Hier wird im großen Stil geforscht, untersucht und entschieden. Allerdings unter ganz anderen Vorzeichen, mit anderen Schwerpunkten und anderen Begrifflichkeiten und, so möchte ich behaupten, mit nur geringen Überschneidungen zur eingangs geschilderten Diskussion.

bwp@ ist ein Online-Fachjournal für alle an der Berufs- und Wirtschaftspädagogik Interessierten. Es ist seit 2001 (!) da. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel “Betrieblich-berufliche Bildung” und umfasst 17 Beiträge. Bildung heißt hier vor allem “duales Ausbildungssystem”. Nach dieser Vorwarnung kann ich einen Blick über den Gartenzaun nur empfehlen. Vielleicht bleibt man dann wie ich bei einem interessanten Titel wie “Wirksamkeit und Einflussfaktoren auf den Lerntransfer in der formalisierten betrieblich-beruflichen Weiterbildung - Eine qualitative Studie” (Cornelia Tonhäuser, Universität Göttingen) hängen …
Karin Büchter, Martin Fischer & Tobias Schlömer (Hrsg.), bwp@ 32 - Juni 2017

Popularity: 5% [?]

Comments (0)

Tags:

Wir müssen die Uni neu erfinden

Posted on 21 June 2017 by jrobes

Viel Humboldt in der aktuellen ZEIT, denn der Gelehrte, geboren am 22. Juni 1767, wird 250. Einige Artikel finden sich im offenen Bereich, wie dieses Plädoyer von Manuel J. Hartung, dem Ressortleiter ZEIT Chancen. Er schreibt, dass es höchste Zeit ist, sich von Humboldts Bildungsideal zu verabschieden. Vor allem die Postulate von der zweckfreien Bildung, der Freiheit von Forschung und Lehre sowie der Einheit von Forschung und Lehre sind ein Hemmschuh, geschrieben vor langer Zeit und unter anderen Vorzeichen. Der Autor wünscht sich stattdessen viele neue Leitbilder, radikale Universitäten, die sich voneinander unterscheiden, aber “ihre Studenten vorbereiten auf den rapiden Wandel unserer Gesellschaft und Arbeitswelt … Ihre institutionelle Kernkompetenz lautete: Verunsicherungsfähigkeit.”
Manuel J. Hartung, ZEIT Campus, 21. Juni 2017

Popularity: 7% [?]

Comments (0)

Tags:

WeiterLernen

Posted on 21 June 2017 by jrobes

bmas_201706.jpgDer durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) initiierte Dialogprozess Arbeiten 4.0 hat ja 2016 unter anderem zum Weißbuch Arbeiten 4.0 geführt. Weiterbildung und Qualifizierung spielen darin eine zentrale Rolle. Deshalb wurde das Thema in einem aktuell erschienenen Werkheft auf 176 Seiten vertieft. Natürlich steht hier die Diskussion ordnungspolitischer Rahmenbedingungen und bildungspolitischer Instrumente im Vordergrund. Auch der Ruf nach einer “nationalen Weiterbildungskonferenz” durchzieht wie ein roter Faden die Studie. Aber es gibt auch schöne Fotoserien (”Neue Lernwelten”). Und unter den Stichworten “Praxis” und “Perspektiven” interessante Beispiele und Projektberichte. Wobei die Pfade abseits der klassischen Bildungswege und Lernangebote eindeutig zu kurz kommen. Lernende, die z.B. an einem MOOC teilgenommen oder mit anderen Formen des netzgestützten Lernens Erfahrungen gesammelt haben, sucht man hier vergeblich. Eine Ausnahme bildet das Thema “digitale Kompetenzen”, das überall auf der Agenda zu stehen scheint.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Werkheft 03, Juni 2017

Popularity: 4% [?]

Comments (0)

Tags:

Bildung statt Grundeinkommen

Posted on 09 June 2017 by jrobes

Viele interessante und wichtige Stichworte fallen in diesem längeren Video-Statement, und der Zusammenfassung des Stifterverbands ist eigentlich nichts hinzuzufügen. By the way, auch das Fragezeichen hinter dem bedingungslosen Grundeinkommen ist mir sehr sympathisch!

“Krankt unsere Wissensgesellschaft nicht daran, dass jeder am liebsten unter Seinesgleichen bleibt? Für Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), ist die soziale Abschottung die Wurzel für viele Fehlentwicklungen. Und sie erklärt, wieso das bedingungslose Grundeinkommen zur Lösung dieser Probleme gar nicht tauge.”
Stifterverband, YouTube, 7. Juni 2017

Popularity: 22% [?]

Comments (2)

Tags: , ,

Humboldt überwinden! Warum “digitale Bildung” nicht aus der Vergangenheit gedacht werden kann

Posted on 02 June 2017 by jrobes

Es fällt wirklich auf, dass sich jeder, der etwas über Bildung sagen oder in der Bildung etwas verändern will, hierzulande auf Humboldt beruft. Heute wäre Humboldt ein Verfechter der Digitalisierung”, schrieb vor einigen Tagen zum Beispiel auch Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. Bitte nicht so schnell, findet Markus Deimann vom Institut für Lerndienstleistungen an der FH Lübeck. Sein nachvollziehbares Plädoyer:

“Es ist höchste Zeit für eine doppelte Rückbesinnung: Wir müssen uns zum einen über Inhalt, Reichweite und Ziele von Bildung im digitalen Zeitalter verständigen, ohne uns durch die Marktschreierei technischer „Lösungen” ablenken zu lassen. Hier ist die Stimme der Bildungswissenschaft gefragt. Zum anderen sollten sich Bildungswissenschaftler und Informatiker in einer solchen Diskussion neugierig und lernbereit begegnen und nicht so tun, als gäbe es die jeweils andere Seite nicht.”
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 1. Juni 2017

Nachtrag (07.06.2017): “Bildung 0.4″ (Gabi Reinmann, 05.06.2017)

Popularity: 26% [?]

Comments (1)

Tags:

Duale Ausbildung. Wenn das Gleis zur Sackgasse wird

Posted on 01 June 2017 by jrobes

Schon ein paar Tage alt, aber gerade erst in meinen Newsströmen gelandet: Die Nachricht kratzt am Lack der dualen Ausbildung bzw. jeder (zu) frühen Spezialisierung in der Bildung. Denn eine aktuelle Studie zeigt auf, “dass eine berufsspezifische Bildung den Eintritt der Absolventen in den Arbeitsmarkt in der Tat erleichtert, mit zunehmendem Alter aber die Beschäftigungsperspektiven verringert”. Dabei plädiert der Autor keineswegs für die Abschaffung des Dualen Systems, sondern für eine neue Schwerpunktsetzung:

“Den Azubis sollten Kompetenzen vermittelt werden, die über enge Berufsfelder hinausgehen, lebenslanges Lernen erleichtern und ihnen auch später noch nützen, wenn sich die Anforderungen der Wirtschaft verändert haben.”
Ludger Wößmann, faz.net, 20. Februar 2017

Popularity: 19% [?]

Comments (0)

Tags:

Who’s responsible for Modern Workplace Learning? We all are!

Posted on 30 May 2017 by jrobes

In der heutigen Arbeitswelt kann Weiterbildung/ Lernen nicht mehr an Learning & Development delegiert werden. Mitarbeiter und Manager steuern es selbst, und Learning & Development Professionals unterstützen sie dabei. Aber das bringt natürlich ein neues Rollenprofil und neue Aufgaben mit sich. Jane Hart schreibt deshalb L&D drei Arbeitsschritte ins Aufgabenheft (verbunden mit kleinen Werbeblöcken):

“- Building your own modern professional skills …
- Becoming a social team …
- Designing the new services that your team will offer to the business …”

Jane Hart, Modern Workplace Learning Magazine, 30. Mai 2017

Popularity: 18% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Ottobock #cl2025: Zurück in die Zukunft – was müssen wir beachten, wenn wir Lernen 4.0 in einem traditionellen und gleichzeitig innovativen Familienunternehmen verankern wollen?

Posted on 29 May 2017 by jrobes

Tradition und Innovation, ein Dreiklang aus Mindset, Lernkultur und Technologie und die Einladung zu einer Entdeckungsreise: das sind einige Stichworte, die ich aus der sehr lebendigen und engagierten Live-Session des Ottobock-Teams zum heutigen Start der Kurswoche mitgenommen habe. Ich bin gespannt …

“Dazu gehen wir zusammen Schritt für Schritt vor - indem ihr euer eigenes Lernverhalten beleuchtet, die Lernkultur um euch herum betrachtet und euch anschaut, welche Rolle Technologie zurzeit für das Lernen spielt. Wir nehmen täglich eine Etappe in Angriff und ziehen dann am Freitag die Bilanz aus unseren Erkenntnissen.”
Corporate Learning Community, 29. Mai 2017

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Education Technology as ‘The New Normal’

Posted on 26 May 2017 by jrobes

Education Technology, EdTech, neue Technologien in der Weiterbildung: Sie haben eine lange Geschichte. Aus dieser Geschichte kann man, muss man lernen, so Audrey Watters in diesem Transcript. Haben sie etwas verbessert? Oder haben sie bestehenden Strukturen nur eine neue Form gegeben? Wenn Audrey Watters ins Silicon Valley blickt, sieht sie nichts Positives. Neue Technologien “to ‘do more with less’”. “Personalization”, “Uberification”. “I’d argue new technologies are prompting schools to acquiesce to, to merge with “Silicon Valley’s ways,” with surveillance capitalism, for example.”

Am Ende bekommt sie kaum noch den Bogen: “We need to rethink our practices. We have to forgo “personalization.” We must do this through collective action, through community. We do this through action oriented around social and racial justice. We do this through democracy. (And through art.)”
Audrey Watters, Hack Education, 24. Mai 2017

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen auf dem Weiterbildungsmarkt

Posted on 19 May 2017 by jrobes

leibnizhaus.jpgFür die AG-E Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) habe ich meinen Überblick über den (digitalen) Weiterbildungsmarkt aktualisiert: Von MOOCs, über LinkedIn Learning bis zu einigen kurzen Anmerkungen darüber, warum das netzgestützte Lernen heute mit dem e-Learning von gestern wenig zu tun hat.

Die Tagung fand im schönen Leibnizhaus in Hannover statt. Eine unsichtbare Hand hatte dafür gesorgt, dass Markus Deimann (FH Lübeck) einige Minuten vorher in die “kalifornische Ideologie” eingeführt hatte, so dass der theoretische Boden meines Vortrags gelegt war (”Warum wir für Arbeit 4.0 nicht Bildung 4.0 brauchen”). In weiteren Beiträgen informierte u.a. Sebastian Horndasch (Stifterverband für die deutsche Wissenschaft) über die Ergebnisse einer Studie des Hochschulforums Digitalisierung, die sich mit den digitalen Weiterbildungsangeboten an deutschen Hochschulen beschäftigte. Und Hartmut Hirsch-Kreinsen (TU Dortmund) führte aus, dass es zur Frage nach den Auswirkungen der Automatisierung auf Jobs und Kompetenzprofile nicht nur die Antwort von Frey/ Osborne gibt. Sehr schön war auch die Einbindung von Twitter in den Tagungsablauf: Nach jedem Vortrag wurde kurz geprüft, ob es noch Fragen oder Anmerkungen aus der Netzcommunity gab. Und zum Abschluss der Tagung boten die Gastgeber eine 15-minütige Auswertung der gesamten Twitter-Kommunikation. Das war in dieser Schnelligkeit beeindruckend und informativ.
Jochen Robes, SlideShare, 19. Mai 2017

Bildquelle: Axel Hindemith/ Wikipedia

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags:

The End Of Formal Learning Content

Posted on 16 May 2017 by jrobes

Training Manager, die als Facilitators agieren; Lernmöglichkeiten ohne zeitliche und räumliche Beschränkungen; Lerner, die selbst Inhalte entwickeln (user-generated content, so wie Kunden mit ihren Reviews auf Amazon); Lernressourcen im Netz, die selbstverständlich und ohne Genehmigungsprozess genutzt werden können. Und schließlich die Pflichtprogramme, die in kleine Einheiten aufgeteilt und in eine kollaborative Lernumgebung integriert werden.

So ungefähr sieht das Gedankenspiel “the end of formal learning content” aus, wenn man einfach einige Bausteine und Stichworte verknüpft und die großen Fragen (Bedenken, Hindernisse, Strategien) ausblendet.
Juliette Denny, eLearning Industry, 16. Mai 2017

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: ,

the uncertain future of training

Posted on 08 May 2017 by jrobes

Training, so Harold Jarche, ist rückwärtsgewandt. Dinge, die sich bewährt haben, werden weitergegeben und geschult. Doch es sind häufig gerade diese Dinge (Prozesse, Regeln), die zuerst automatisiert werden. Mit Blick auf eine unsichere, offene Zukunft ist Lernen gefragt. Und Learning & Development-Experten, die nicht mehr Kurse organisieren, sondern das Lernen und den Austausch am Arbeitsplatz unterstützen.

“Training as knowledge delivery is dead. When this is needed, such as learning how to do a procedural task, it will be automated through simulation. …
If you are in the training field, now is the time to expand your mental models and build capabilities in social learning support. First, become an expert learner. Then you may be ready for an uncertain future.”

Harold Jarche argumentiert (wie immer) sehr plakativ, aber trifft einen wichtigen Punkt.
Harold Jarche, learning & working in perpetual beta, 8. Mai 2017 

jarche_201705.jpg

Popularity: 18% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Learning in a High Performance Ecosystem

Posted on 04 May 2017 by jrobes

Es gibt immer wieder deutliche, manchmal auch strenge Hinweise darauf, dass Lernprozesse nur einen Weg beschreiben, um zu einer verbesserten Performance zu gelangen. Arun Pradhan gehört zu den Vertretern dieser Sichtweise und hat aus diesem erweiterten Blickwinkel heraus versucht, in einem Schaubild verschiedene Komponenten miteinander in Beziehung zu setzen. Um den Lernenden und seine Workflow Experience herum sind “resources”, “environment” und “people” gruppiert und weiter ausdifferenziert.

Mir gefällt das Schaubild sehr gut. Die Vorschläge und Kommentare anderer Experten zeigen aber auch, dass ihnen zwar selten etwas fehlt, dass viele Dinge aber auch anders genannt, Schwerpunkte anders gesetzt und Verbindungslinien anders gezeichnet werden können.

“In my opinion, our brave new world requires more complex learning which is less about ‘retaining knowledge’ and more about developing the mindset and mental models to apply complex ‘know how’, and be empowered by a broad ‘know who.’”
Arun Pradhan, LinkedIn/ Pulse, 3. Mai 2017

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Self-paced language learning

Posted on 29 March 2017 by jrobes

Ein lesenswerter Artikel. Den Ausgangspunkt bildet Duolingo, das Sprachlernprogramm. Was bedeutet hier selbstorganisiertes Lernen? Ich kann persönlich über die Zeit verfügen, die ich ins Lernen investiere. Und ich kann das Level testen, auf dem ich mich bewege, so der Autor. Von hieraus blickt er zurück. Denn zur Geschichte der Industrialisierung und Standardisierung des Lernens gehören von Anfang an auch Versuche der “Personalisierung”, also Versuche, auf die unterschiedlichen Fähigkeiten von Lernenden einzugehen. Aber in der Regel ist es bei Versuchen geblieben. Zum Beispiel Programmed Instruction. Die Fragezeichen hinter den Kosten der Personalisierung und den Fähigkeiten der Lernenden zum selbstorganisierten Handeln waren zu groß. Und heute stehen wir vor der nächsten Welle der “Personalisierung”. Aber vorher bricht der Beitrag ab.

“Over forty years ago, a review of self-paced learning concluded that the evidence on its benefits was inconclusive (Allison, 1975: 5). Nothing has changed since. For some people, in some contexts, for some of the time, self-paced learning may work. Claims that go beyond that cannot be substantiated.”
Philip J. Kerr, Adaptive Learning in ELT, 27. März 2017

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Microdesign

Posted on 21 March 2017 by jrobes

Microlearning ist derzeit ein gerne zitierter Begriff, der es manchmal sogar bis zum Trend schafft. Anlass für Clark Quinn vor zwei Missverständnissen zu warnen: Wenn es nur darum geht, etwas schnell nachzuschlagen, um ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten, sollte man lieber von Performance Support und nicht von Learning sprechen. Das gilt auch, wenn ein bestehender Kurs nur in kurze Bausteine aufgeteilt wird. Das, so Clark Quinn, ist zu wenig: “We have to design an experience!” Microdesign eben.

“Microlearning is the right thing to do, given our cognitive architecture. Only so much ‘strengthening’ of the links can happen in any one day, so to develop a full new capability will take time. And that means small bits over time makes sense. But choosing the right bits, the right frequency, the right duration, and the right ramp up in complexity, is non-trivial.”
Clark Quinn, Learnlets, 14. März 2017

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Bildung für eine joblose Gesellschaft

Posted on 13 March 2017 by jrobes

Peter Baumgartner schreibt: “In diesem Beitrag vertrete ich die Ansicht, dass die Singularitätshypothese auch für den Bildungsbereich gültig ist. Der Begriff Singularität stammt eigentlich aus der Astronomie, wo eine Situation gemeint wird, die nicht mehr kalkulierbar und abschätzbar ist.” Was meint Peter Baumgartner damit? Er bezieht sich auf die technische Entwicklung, auf AI, Robotics, “superintelligente Maschinen”, deren Konsequenzen und Folgen wir nicht mehr kalkulieren und abschätzen können. Es werden in naher Zukunft so viele Jobs wegfallen, dass die Formel “Aufstieg durch Bildung” nicht mehr greift. Doch wofür dann Bildung? Und woher dann Jobs?
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. März 2017

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags:

Was passiert beim Lernen zwischen Interiorisieren und Exteriorisieren?

Posted on 07 March 2017 by jrobes

Ein Podcast. Nachdem Jöran Muuß-Merholz die Eingangsfrage unfallfrei überstanden hat, erklärt Lisa Rosa, dass “Lernen ein aktiver Verarbeitungsprozess [ist], in dem Interiorisierung, Exteriorisierung und Dialog untrennbar miteinander verbunden sind”. 11:54 Min.
Jöran Muuß-Merholz, J&K - Jöran und Konsorten, 1. März 2017

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Kritisch Denken Lernen für Alle – Kern der Literacy von heute und morgen

Posted on 02 March 2017 by jrobes

Es wird ja heute gerne von Medienkompetenz gesprochen, die es so dringend braucht, um Informationen und Nachrichten einordnen und bewerten und selbst aktiv am Geschehen teilnehmen zu können. Lisa Rosa geht einen Schritt weiter. Denn Medienkompetenz ist ja nur eine Teilmenge dessen, was Kritisch Denken bedeutet. “Kritisch” im Sinne von analysieren, hinterfragen, überprüfen, von “über das Denken nachdenken”; das Zusammenspiel von Theorie und Praxis, von Besonderem und Allgemeinem verstehen; sich mit den Prinzipien, Methoden und Prozeduren des Denkens beschäftigen; den Fokus auf die Prozesse (und nicht nur auf die Ergebnisse) legen; das Denken bewusst machen. Denn Kritisch Denken ist eine Alltags- und Überlebenskompetenz, die nicht an eine bestimmte Profession gekoppelt ist oder an diese delegiert werden kann. Lisa Rosa schließt deshalb mit Anmerkungen zur Didaktik des Denken Lernen (”Critical Thinking”) und zur Frage, wie unsere Bildungsinstitutionen die Aufgabe angehen.

Es ist ein lesenswerter, aber längerer Artikel. Darin findet sich auch der Satz: “Denken ist schön, macht aber auch viel Arbeit” (mir fällt gerade ein, dass der Psychologe Klaus Holzkamp im Vorwort seines Hauptwerkes einmal schrieb: “Man wird mir sagen, es mache große Mühe, dieses Buch zu lesen. Ich halte dem entgegen, daß es auch Mühe gemacht hat, es zu schreiben”). Auf Twitter meine ich dieser Tage gelesen zu haben, dass eine Management Summary des Artikels doch hilfreich wäre. Das passt irgendwie.
Lisa Rosa, shift. Weblog zu Schule und Gesellschaft, 17. Februar 2017

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Wer wagt, hat schon gewonnen

Posted on 23 February 2017 by jrobes

Ein, wie es so schön heißt, “Plädoyer” des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges. Die Frage: Wie bereiten wir unsere Kinder auf eine Zukunft vor, die von selbstfahrenden Autos und 3D-Druckern, von Robotern und KI (und von vielen Dingen, die wir heute noch nicht kennen …), geprägt sein wird? Das bedeutet für Timotheus Höttges: Programmieren in die Curricula der Schulen und eine konsequente Digitalisierung der Wissensvermittlung. Weitere Stichworte: Coursera, Khan und Udacity sind Vorbilder, IT-Ausstattung und qualifiziertes Lehrpersonal sind Baustellen. Ein solider Einwurf, der am Bestehenden ansetzt und nicht versucht, Bildung neu zu definieren. Was vielleicht notwendig wäre.

“Die digitale Welt gibt dem Einzelnen mehr Möglichkeiten zur Entfaltung. Der Kontakt mit der neuen Technik muss an jeder Institution möglich sein, nicht nur an ausgewählten Schulen, fordert Telekom-Chef Timotheus Höttges.”
Timotheus Höttges, Merton.
Onlinemagazin des Stifterverbandes, 22. Februar 2017

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags:

THE Teaching Survey 2017: results and analysis

Posted on 21 February 2017 by jrobes

1.150 Hochschulmitarbeiter, vor allem aus UK, haben an dieser Umfrage teilgenommen und über “the joys and day-to-day challenges of teaching at university” Auskunft gegeben. Die einleitende Zusammenfassung der Ergebnisse: “Academics enjoy teaching. What they don’t like is the lack of preparation time, bureaucratic burdens, unprepared students.” Neue Formen des Lehrens und Lernens werden nur kurz gestreift. Online-Vorlesungen, ihr Einfluss auf die Anwesenheit der Studierenden sowie die Social Media-Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sind die “Technologie”-Themen dieser Untersuchung. “Academics recognise the value of using technology to improve teaching, our survey suggests.”
Jack Grove, Times Higher Education, 16. Februar 2017

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Photos from our Flickr stream

db_republica_2016

Best_Blend_Haufe_2016

Giro Münsterland 2015

IMG_2040

cMOOC-Runde

corporatelearningcamp 2013

13:30:41

sportograf-43743811

See all photos