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Massive Open Online Courses in der Krise. „Ernüchterung ist eingekehrt“

Posted on 01 August 2015 by jrobes

Ich glaube, “Ernüchterung” trifft die Sache ganz gut. Die taz hat noch einmal einen amerikanischen Hochschullehrer gebeten, etwas zur Lage mitzuteilen, und da seine Hochschule gar keine MOOCs entwickelt, sagt er gleich auch etwas zu Online-Vorlesungen und Online-Bildung im Allgemeinen.

“Die Moocs waren ein Experiment. 80 Prozent aller Experimente gehen schief, aber man kann etwas daraus lernen. Wenn die Technologie besser wird, wenn die virtuellen Klassenräume mit den echten verschmelzen, wenn die Interaktion noch besser wird, wird es wahrscheinlich eine zweite Welle geben.”
Anna Lehmann, Interview mit C. L. Max Nikias, 1. August 2015

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“Wir wollen die Hochschule öffnen für alle”

Posted on 28 July 2015 by jrobes

Ein letztes Mal “Hamburg Open Online University” vor der Sommerpause. In einem weiteren Interview versucht Sönke Knutzen (Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg-Harburg) herüberzubringen, was den Charme des Projekts ausmacht. Natürlich die Öffnung der Hochschulen. Aber dann auch das, was er “projektbasiertes Lernen” nennt:

“Was man in Amerika in den letzten Jahren viel gesehen hat, sind ja diese Massive Open Online Courses, das sind mehr oder weniger Vorlesungen, die ins Internet gestellt worden, wozu man Übungen machen kann. Was wir machen wollen, ist eher projektbasiertes Lernen ins Internet zu bringen. Das heißt, man wird nicht alleine gelassen, sondern man arbeitet an Projekten und man arbeitet in Gruppen und im Idealfall auch durch Mentoren oder Tutoren betreut.”
Markus Dichmann, Interview mit Sönke Knutzen, Deutschlandfunk, 27. Juli 2015

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Wissen für alle und überall

Posted on 22 July 2015 by jrobes

Ich muss sagen, dass mich die Vermarktungsstrategie der Hamburg Open Online University irritiert. Was ich erwarten würde, wären einladende, werbende Berichte über Bildung und Lebenslanges Lernen, die Öffnung der Hochschule, über Online-Kurse und neue Lernformate, Professoren, die jetzt online sind und sich auf neue Zielgruppen freuen, über Lern-Communities, denen man beitreten kann, wegen mir auch über neue Abschlüsse, die man erwerben kann, kurz: eine Aufbruchstimmung für die Bildung und das Lernen. Doch wozu brauche ich da den Begriff “Open Educational Resources”, wozu Berichte über das Urheberrecht und das Hochschullehrerprivileg der Professoren? Man hat fast Gefühl, hier beschäftigt sich wieder die akademische Bildungscommunity mit sich selbst, und verpasst die Chance, ein Zeichen zu setzen. Da sollte doch mehr gehen, auch wenn das Medium in diesem Fall die Deutsche Universitätszeitung ist.
Annick Eimer, Deutsche Universitätszeitung/ bildungsklick, 22. Juli 2015

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Updated E-Learning Definitions

Posted on 13 July 2015 by jrobes

Hinter diesen Definitionen steht das Online Learning Consortium (OLC), eine Nonprofit-Organisation, die zusammen mit der Babson Survey Research Group (BSRG) einmal im Jahr den Stand des Online-Lernens im amerikanischen Hochschulwesen vermisst. Dafür braucht es natürlich Definitionen, die auf der Höhe der Zeit und halbwegs belastbar sind. Deshalb dieses Update. Es hat durch den gesetzten Rahmen natürlich Grenzen, derer sich die Autoren aber bewusst sind:

“… we are assuming that courses and programs defined below are instructor-led experiences, distinguishing them from self-learning modules, often seen for instance in some corporate training models. …

As e-learning matures, innovative new ways to teach and learn will continue to emerge. Recent examples are massive open online courses (MOOCs) and competency-based education. At this stage in their evolution, these innovations can be adequately described within the course and program definitions described above; MOOCs and competency-based courses can be understood as operating within one or more of the defined categories.”

Classroom Course - Synchronous Distributed Course - Web-Enhanced Course - Blended (also called Hybrid) Classroom Course - Blended (also called Hybrid) Online Course - Online Course - Flexible Mode Course.
John Sener, Online Learning Consortium, 7. Juli 2015

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E-Learning an der Freien Universität Berlin

Posted on 03 July 2015 by jrobes

Hinter dem allgemeinen Titel verbirgt sich der Hinweis auf das Wiki “E-Learning an der Freien Universität Berlin: Einsatzformen und Werkzeuge”, das jetzt freigeschaltet wurde. Es bietet, heißt es in der Meldung, “eine umfassende Sammlung von E-Learning-Szenarien und Best-Practice-Beispielen, stellt verschiedene Werkzeuge vor und gibt Lehrenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.” Zwar werden Interessierte eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung des Wikis zu beteiligen. Einen Hinweis auf eine Creative Commons-Lizenz, die es erlauben würde, mit den Materialien weiterzuarbeiten, habe ich nicht gefunden.
Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freien Universität Berlin, Newsletter, Newsletter, 3. Juli 2015

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All about MOOCs

Posted on 22 June 2015 by jrobes

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

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7 Things You Should Know About Developments in Instructional Design

Posted on 12 June 2015 by jrobes

Eine Handreichung der EDUCAUSE-Autoren im bewährten Format. Was hier “Instructional Design” heißt, ist bei uns häufig der “E-Learning-Experte”. Während er in der Vergangenheit Lehrkräfte und Fachexperten dabei unterstützte, einen Online-Kurs zu entwickeln, das LMS und ein Authoring-Tool im Blick, steht er heute selbst vor “a broad and growing array of tools” und einem “ever-evolving set of choices”. Das erweitert sein Spielfeld, verändert seine Rolle und bringt neue Aufgaben mit sich. Dafür will das kurze Briefing sensibilisieren. Zwar mit Blick auf den Hochschulbereich, aber die Veränderungen greifen natürlich nicht nur dort.
Edward R. O’Neill, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Mai 2015

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“Ich begann selbst einen Kurs über Karl den Grossen, den ich nie beendet habe”

Posted on 08 June 2015 by jrobes

Heinz Schüpbach, Leiter der Hochschule für Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), bietet auf der Online-Plattform Iversity einen MOOC, “Einführung in die Arbeitspsychologie”, an und berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine Vorgehensweise ist wenig strategisch, eher offen und pragmatisch. Sein Fazit im Interview:

“Ich bin mit den digitalen Lernformen nicht hundertprozentig zufrieden. Viele MOOCs sind didaktisch nicht clever aufgebaut. Was angeboten wird, ist stark entwicklungsbedürftig. Wer aber nur zuschaut, bleibt stehen. Wir können es uns nicht leisten, nicht mitzumachen. Die zukünftigen Hochschulstudenten werden nicht mehr bereit sein, von St. Gallen nach Olten zu pilgern, nur um eine Vorlesung anzuhören. Das reicht einfach nicht mehr. Digital Natives stellen heute schon hohe Anforderungen.”
Marcel Maurice Urech, Heinz Schüpbach im Gespräch, netzwoche, 3. Juni 2015

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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Hamburg Open Online University (HOOU)

Posted on 22 May 2015 by jrobes

Am 20. Mai fand die Auftaktveranstaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) statt. Nachdem der Beschluss ja schon länger im Raum steht und auch schon erste Dokumente und Ideenpapiere kursieren, wurde es jetzt noch einmal “offiziell”. Kerstin Mayrberger als wissenschaftliche Leiterin der HOOU stellte das Projekt vor und, was sie sagte und zeigte, steht bereits online. Dabei wird noch einmal deutlich, dass viele Diskussionen, die heute an verschiedenen Stellen intensiv geführt werden, in diesem Projekt zusammenlaufen: von der “Öffnung der Lehre”, über Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP), bis zur Lernendenorientierung. MOOCs, auch wenn das Stichwort nicht fällt, haben hier sicher Fantasien und Ressourcen freigesetzt. Und auf die Umsetzung der Plattform-Idee darf man sicher gespannt sein.

“Die Hamburg Open Online University (HOOU) steht für die Idee eines hochschulübergreifenden Online-Lernangebots mit akademischem Anspruch für Menschen mit Interesse an akademischer Bildung. Es sollen Lernszenarien ermöglicht werden, in denen neben den eigentlichen Inhalten die Lernenden selbst im Mittelpunkt stehen. Es ist geplant, konsequent freie Lernressourcen (Open Educational Resources, OER) bereit zu stellen und diese in sinnvolle didaktische Konzepte für das gemeinsame Online-Lernen und Blended Learning einzubetten. Für die HOOU wird eigens eine Online-Plattform entwickelt, die entsprechend der inhaltlichen und didaktischen Anforderungen weiter ausgebaut wird.”
Universität Hamburg, Mai 2015

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Digitalisierung - Problemlöser in der Hochschullehre

Posted on 20 May 2015 by jrobes

Jürgen Handke, Professor am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Marburg und Mitstreiter im “Hochschulforum Digitalisierung”, darf hier für eine kleine Videoserie Werbung machen, in der er die Vorteile der Digitalisierung der Lehre vermitteln möchte. Mir hat vor allem der Hinweis auf die “Beweislastumkehr” gefallen:

“Ich hatte gedacht […] , dass mittlerweile eine „Beweislastumkehr” eingetreten sei und die „Digitalisierungsgegner” zeigen müssen, welche Vorteile ein Festhalten an traditionellen Lehr- und Lernmethoden beinhaltet und nicht wir Befürworter ständig auf die Mehrwerte hinweisen müssen.”
Jürgen Handke, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 20. Mai 2015

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Herausforderung E-Assessment: 6 Empfehlungen für digitales Prüfen an der Hochschule

Posted on 19 May 2015 by jrobes

Um ganz vorne zu beginnen: Im Rahmen des Hochschulforum Digitalisierung hat die Themengruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” vor einigen Wochen eine Studie “Digitales Prüfen und Bewerten” veröffentlicht. Die Studie versucht, einen strukturierten Überblick über die Vielfalt der digitalisierten und teil-digitalisierten Prüfungsformate zu geben, die in Hochschulen angewandt werden (71 S.). Da das Feld der E-Assessments oft etwas stiefmütterlich behandelt wird, lohnt sich ein Blick in diese Aufstellung. Nun, in einem nächsten Schritt, hat die Themengruppe sechs Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Lehrende entwickelt:

“1. Digitale Prüfungsformate als strategische Option annehmen …
2. Infrastruktur für digitales Prüfen schaffen …
3. Frühzeitig alle Akteure bei der Einführung von E-Assessments beteiligen …
4. Regelmäßigen externen und internen Austausch sichern …
5. Fortbildungsangebote für Lehrende bereitstellen …
6. Zusatzaufwände durch Ressourcenverschiebungen auffangen …”
Ralph Müller-Eisel, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 13. Mai 2015

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Editorial: E-Learning-Strategien für die Hochschullehre

Posted on 08 May 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) beschäftigt sich mit “E-Learning-Strategien für die Hochschullehre”. Das mag den einen oder anderen, der die erste Welle von Strategie-Dokumenten noch in Erinnerung hat, überraschen. Aber, so die Herausgeber dieser Ausgabe, das Thema hat sich rasant weiterentwickelt, und die Diskussion, die vor zehn Jahren noch um E-Learning und Learning Management Systeme kreiste, sieht sich heute mit Mobile Learning, OER und MOOCs konfrontiert. Und die nächsten Entwicklungen stehen schon vor der Tür.

Da die zehn Artikel von verschiedenen AutorInnen als Tagungsbeiträge (hier der Link zur Tagung) eingereicht wurden, repräsentieren sie ein Spektrum an Antworten: von der “mikrodidaktischen Veränderungsstrategie” (da schmunzelt der Sprachliebhaber!) bis zur “großen” Frage, ob nicht heute eine Digitalisierungs-Strategie notwendig ist, wo gestern noch eine E-Learning-Strategie reichte.

“Mit anderen Worten, die Zeit des Experimentierens ist vorbei, es braucht eine klare strategische Ausrichtung und Positionierung der Hochschule mit einer entsprechenden Budgetierung, um den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn eines scheint klar: Die Studierenden von morgen werden dies einfordern.”
Sabine Seufert, Martin Ebner, Michael Kopp und Bettina Schlass, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg. 10, Nr. 2 (Mai 2015) 

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Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Posted on 04 May 2015 by jrobes

Die “Lernendenzentrierung” steht im Konzept der Hamburg Open Online University. Doch was heißt das genau? Heiko Witt, eLearning-Beauftragter der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Uni Hamburg, versucht, es dem “gemeinen Nicht-Didaktiker” zu erklären. In elf Kategorien und Fragestellungen, die sich an Vorarbeiten des Darmstädter “E-Learning-Labels” (Julia Sonnberger) orientieren und von “1. Bereitstellung und Klärung von Lehr-/Lernvoraussetzungen” bis “11. Neustrukturierung von Lehrinhalten” reichen. Nützlich, nicht nur für die HOOU.
Heiko Witt, Universität Hamburg, eLearning-Blog der WiSo-Fakultät, 23. April 2015

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Wie eine Bildungshitparade

Posted on 29 April 2015 by jrobes

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

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Betr.: Lernplattform Hamburg Open Online University

Posted on 15 April 2015 by jrobes

Schon formal ein kleines Lesevergnügen:

“In der Drs. 20/14262 stellt der Senat sein Konzept für eine Online Universität vor. Dort wird Bezug auf die Kosten sowie auf eine noch zu schaffende Lernplattform genommen. Ich frage den Senat:
1.) Wird die zu nutzende Plattform Software eine Eigenentwicklung der Hochschulen oder der Multimedia Kontor Hamburg GmbH sein?”

Der Senat antwortet natürlich. In diesem Falle “ja, eine gemeinsame Eigenentwicklung”. Aber auch auf die weiteren Fragen des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg u.a. zum Starttermin der Online University, zum Datenschutz und einer lizenzoffenen Publikationsstrategie.
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14517, 6. Februar 2015 (pdf)

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Sönke Knutzen: Lernen wird frei

Posted on 13 April 2015 by jrobes

“Wir versuchen mit der Hamburg Open Online University, Universität anders zu denken”, so die einleitenden Worte von Sönke Knutzen (TU Hamburg-Harburg). Spannende Aufgabenstellungen, die ganz unterschiedliche Lernressourcen und Kompetenzen zusammenbringen. Sehr interessant, aber auch viel zu kurz an dieser Stelle, um sich wirklich ein Bild machen zu können. Ein Appetizer.
Stifterverband, YouTube, 8. April 2015

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Institutional MOOC strategies in Europe

Posted on 01 April 2015 by jrobes

eadtu_201504.jpgNoch ein Report: EADTU, “the European Association of Distance Teaching Universities”, hat ihn herausgegeben. Durchgeführt wurde er von HOME (Higher education Online: MOOCs the European way), und er präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 67 europäischen Hochschulen aus 22 Ländern. Im Kern geht es - auf den ersten Blick - darum, im Vergleich zu den USA eine europäische Perspektive und Position zu entwickeln. Viele Statements nehmen deshalb unmittelbar Bezug auf amerikanische Umfragen. Tenor: “Europe MOOC priorities differ from United States”. Ach ja, und man hat sich auf eine Definition verständigt:

“MOOCs are online courses designed for large numbers of participants, that can be accessed by anyone anywhere as long as they have an internet connection, are open to everyone without entry qualifications, and offer a full/complete course experience online for free.”

Mehr oder weniger flankiert wird das Dokument übrigens noch von einem weiteren Report, “Position papers for European cooperation on MOOCs” (HOME), und einer Deklaration, “Porto Declaration on European MOOCs”.
Darco Jansen und Robert Schuwer, EADTU, Februar 2015 (pdf)

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Ulf-Daniel Ehlers: Digitale Hochschulen und die Illusion des Contents

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Auch wer nicht an einer Hochschule lehrt oder lernt, kann hier etwas mitnehmen. Das fängt bereits mit dem Einstieg an, den Ulf-Daniel Ehlers (Vizepräsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg) wählt: “Das Schlagwort E-Learning fungiert wie ein Brennglas. Man erkennt auf einmal die eigenen didaktischen blinden Flecken.” Weil man halt bestimmte Dinge in der Lehre schon immer so gemacht hat. Ein anderes Thema ist die Frage, ob Lehre und Zertifizierung unbedingt zusammengehören und ob nicht zukünftig ein Patchwork-Studium die Regel sein wird.
Stifterverband, YouTube, 9. März 2015

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MOOCs: Reden wir über Chancen & Erfolge

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Im Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) wurden MOOCs kürzlich als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” begrüßt. Hans Pongratz (Geschäftsführender Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen an der TU München) nimmt das Gutachten zum Anlass, um nachzulegen. Vor allem mit den guten Erfahrungen an der TU München, die sich ja wie kaum eine andere Hochschule hierzulande an der Entwicklung von MOOCs beteiligt. “MOOCs sind im Kontext der eigenen Hochschulstrategie zu definieren und in die E-Learning- bzw. digitale Lehre-Strategie einzubetten”, so Hans Pongratz zusammenfassend. Er schließt mit einem kurzen Weckruf zum Urheberrecht (”Damoklesschwert”).

Wem diese Darstellungen etwas zu optimistisch erscheinen, dem sei an gleicher Stelle das Plädoyer von Markus Deimann (FU Hagen) für eine “differenziertere und kritischere Auseinandersetzung [mit] der MOOC-Entwicklung” empfohlen.
Hans Pongratz, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. März 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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