Archive | eUniversity

Tags:

EFI-Jahresgutachtens 2015

Posted on 25 February 2015 by jrobes

“Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor”, heißt es auf der Webseite der EFI. Zu den vier Kernthemen, auf die das aktuelle Gutachten (164 S.) eingeht, gehören auch MOOCs. Dort findet sich eine Darstellung der MOOC-Entwicklung aus Sicht der deutschen Hochschulen. Interessant ist der Tenor des Kapitels: MOOCs werden hier als “Innovation im Bildungsbereich”, als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” und als “wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen” vorgestellt. Allen Hochschulen wird empfohlen, “sich intensiv mit neuen Modellen der Kombination von Lern- und Unterrichtsformen (zu) befassen”.
Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), 25. Februar 2015 (pdf)

efi_2015a.jpg

Popularity: 7% [?]

Comments (0)

Tags:

Only 60% attend lectures & plummets across semester & week – and that’s at Harvard!

Posted on 13 February 2015 by jrobes

Sind Vorlesungen noch zeitgemäß? Waren sie es jemals? Donald Clark sieht seine Zweifel durch eine aktuelle Harvard-Studie bestätigt, die die Anwesenheit der Studierenden über 10 Kurse hinweg gemessen hat (Harvard Initiative for Learning & Teaching). Die Ergebnisse sind ernüchternd. Und wenn schon Harvard mit Kosten von jährlich 70.000 Dollar solche Zahlen aufweist …

“1. Only 60% (average) of students attended any given lecture
2. Attendance declined over the semester, from 79% to 43%
3. Attendance declined over week
4. Incredible variability between courses (38%-94%)”

Donald Clark, Donald Clark Plan B, 11. Februar 2015

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: ,

„Digitales Lehren und Lernen an den staatlichen Hamburger Hochschulen“

Posted on 05 February 2015 by jrobes

hamburg_201502.jpgAls ich Marc Göcks vom Multimedia Kontor Hamburg neulich gefragt habe, ob es denn schon so etwas wie ein Konzept zur Idee der Hamburg Open Online University gäbe, hat er mich auf die Drucksache 20/14262 des Hamburger Senats hingewiesen. Sie enthält eine ausführliche Beschreibung der Ziele der Hamburger Digitalisierungsstrategie sowie einiger Kernelemente. Auch Hinweise auf die in 2015 geplanten Maßnahmen und die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen fehlen nicht. Ein sehr ambitioniertes Projekt, das sich die Hamburger da vorgenommen haben!

“Die zentralen konzeptionellen Elemente der Idee der „Hamburg Open Online University“ stellen eine selbst entwickelte und -betriebene gemeinsame Plattform aller Hamburger Hochschulen, die Etablierung von lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen, (zum Beispiel in Form von Problem Based Learning und Project-Based Learning), die Entwicklung von frei verfügbaren Lehr- und Lernmaterialien (OER/Open Educational Resources) für verschiedene didaktische Szenarien sowie die Etablierung von Strukturen für Qualifizierungsmaßnahmen („Digital Qualification“) und Supportstrukturen in den Hochschulen dar.”
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14262, 13. Januar 2015 (links in der Navigation „Dokumentennummer” wählen und dann 14262 eintragen)

Popularity: 21% [?]

Comments (2)

Tags: ,

“Wichtigste Erfindung seit dem Buchdruck”

Posted on 04 February 2015 by jrobes

Klare Worte von Rafael Reif, dem Präsidenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und viele Absätze, die es wert wären, kurz zitiert zu werden! Wenn man bedenkt, dass das MIT 2002 die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) mit angestoßen hat, dass es aktiv mit Massive Open Online Courses (via edX) experimentiert, sind diese Einschätzungen vielleicht nicht überraschend.

“Wie werden die Universitäten nach dieser Revolution aussehen?
Ich kann Ihnen nur sagen, wie das MIT in zehn Jahren aussehen wird, aber ich glaube, viele Universitäten weltweit werden ähnlich aussehen. Die Ausbildung bei uns besteht aus drei Komponenten. Erstens: das Lernen von bestehendem Wissen. Zweitens: das Verbessern von bestehendem Wissen. Drittens: die Anwendung des Wissens, um etwas Neues zu schaffen. Den letzten Punkt nennt man Innovation. Digitales Lernen können wir nur für den ersten Teil nutzen. Aber wir gewinnen damit mehr Zeit für die beiden anderen Komponenten.”

Wobei Rafael Reif sich durchaus vorstellen kann, dass nicht nur bestehendes Wissen online gelernt wird. Wichtig ist aus seiner Sicht: “Die Universitäten sollten sich ernsthaft damit beschäftigen, wie sie dieses mächtige Instrument nutzen können, um das zu verbessern, was sie anbieten. Wenn sie das nicht tun, dann werden die neuen Modelle des Lernens sie überrollen. Denn diese neuen Modelle bieten ein viel aufregenderes Lernumfeld. Es ist Wunschdenken, dass digitale Lernformen eine Mode sind, die vorbeigehen wird. Sie werden bleiben. In drei bis vier Jahren sind sie Teil unseres Alltags.”

Wie gesagt, erfrischend offene Worte eines Hochschulpräsidenten, die man schnell lesen sollte, bevor die NZZ sie wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt …
Michael Furger, Interview mit Rafael Reif, NZZ, 1. Februar 2015

Popularity: 27% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Klasse für die Masse – Digitales Lernen revolutioniert das Bildungswesen

Posted on 03 February 2015 by jrobes

Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) bringt in diesem Vortrag, gehalten auf der “Digitizing Europe Conference”, seine Botschaft noch einmal auf den Punkt: Digitales Lernen revolutioniert das Bildungswesen, indem es Massifizierung und Personalisierung zusammenbringt. “Klasse für die Masse” also. Das ist zwar noch ein Blick in die Zukunft, aber die Entwicklung, die er vorstellt, ist naheliegend und plausibel. Doch der Lernende, das wird auch deutlich, bleibt in diesem Szenario Nutzer, Kunde, Konsument. Ob sie von daher das Bildungswesen revolutionieren wird, darüber darf bzw. muss man diskutieren.
Jörg Dräger, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 2. Februar 2015

Popularity: 25% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Die Digitalisierung der großen Stadt

Posted on 14 January 2015 by jrobes

Vielleicht mag der Titel in diesem Blog auf den ersten Blick verwundern, aber die “große Stadt” ist Hamburg. Und in Hamburg, auf der Campus Innovation im November, hat ja Bürgermeister Olaf Scholz die Gründung einer “Hamburg Open Online University” angekündigt. Jetzt ist es amtlich. Der Hamburger Senat hat eine “Strategie Digitale Stadt” beschlossen und eine Leitstelle eingerichtet, die die verschiedenen Projekte und Initiativen der Stadt koordinieren soll. Dazu gehört auch eine hochschulübergreifende Digitalisierungsstrategie, in deren Zentrum wiederum besagte “Open Online University” steht.

Ob die Angebote dieser Open University offen und kostenlos sein werden? Ob dabei auch an MOOCs gedacht wird? Wie die Infrastruktur dieser Open Online University aussehen wird? Ob sie nur Hamburger Bürger und Bürgerinnen ansprechen soll? Es gibt wohl bereits ein Konzept und Expertengruppen - auch eine Expertengruppe Open Educational Resources - , aber ansonsten ist in der Mitteilung noch viel Platz für Fantasie und Fragen. Aber es ist in jedem Fall ein klares und wichtiges Zeichen.
hamburg.de, Pressemitteilung, 13. Januar 2015

Popularity: 17% [?]

Comments (1)

Tags:

Hochschullehre Digital - 4 Thesen und 4 Botschaften

Posted on 12 January 2015 by jrobes

Auf den Punkt gebracht: Jürgen Handke (Philipps-Universität Marburg) hat hier seine Gedanken zur Digitalisierung der Hochschullehre, d.h. zur Integration digitaler Lehr-/ Lernmaterialien und -medien in die Lehre, in einer ansprechenden Präsentation zusammengefasst. Die Thesen, die er in 7:09 Min. mit kurzen Botschaften unterfüttert, lauten:

These #1: Digitalisierung ist zum Normalfall geworden.
These #2: Digitalisierung verbessert die Hochschullehre.
These #3: “Learning is NOT just video”
These #4: “Didactics MUST drive Technology … and not vice versa.”
The Virtual Linguistics Campus, YouTube, 7. Januar 2015

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert

Posted on 25 November 2014 by jrobes

draeger_201411.jpgDie Autoren des Centrums für Hochschulentwicklung, allen voran Jörg Dräger, legen noch einmal nach. Im Nachklang des Villa-Hügel Gesprächs 2014 erinnern sie die Hochschulen in plakativen Formulierungen daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen, kurz: ihre Digitalisierungsstrategien zu entwerfen. Denn nur so können die Möglichkeiten der Digitalisierung, allen voran eine Personalisierung von Lehre und Lernen via Massifizierung, realisiert werden.

Wer sich bisher an den Weckrufen des CHE gerieben hat, wird auch in diesem Transkript seine Aufreger finden. Geht es in der Hochschulbildung auch um Produktivität? Um “Bologna Digital”? Ist Venture Capital die Lösung, wie es an einer Stelle heißt? Auf der anderen Seite haben die Autoren in den letzten Monaten gelernt, weisen auf den Stellenwert der Persönlichkeitsbildung sowie die “persönliche Beziehung zwischen Lehrer und Lerner” hin, die nicht durch Computertechnik zu ersetzen ist.

Was die Lektüre erschwert: Die ökonomische Notwendigkeit der Digitalisierung steht ohne Komma neben den Chancen, die sich auf didaktischer Ebene mit den neuen Netztechnologien ergeben. Hier würde ich gerne stärker gewichten und klarer trennen, auch wenn es in letzter Konsequenz schwerfällt.
Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und Ralph Müller-Eiselt, CHE - Centrum für Hochschulentwicklung, 20. November 2014

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags:

Hamburg gründet eine Online-Universität

Posted on 24 November 2014 by jrobes

Der Artikel im Hamburger Abendblatt bildet die Brücke zur Campus Innovation, die mich letzte Woche wieder einmal nach Hamburg geführt hatte. Aber ich will an dieser Stelle gar nicht auf die Veranstaltung selbst eingehen. Das mache ich lieber, wenn die Vortragsmaterialien online stehen. Denn die Nachricht der Konferenz steckte dieses Mal nicht in den Vorträgen, sondern in der Ankündigung des Bürgermeisters Olaf Scholz, der den zweiten Tag einleitete. Er stellte nichts weniger als eine “Hamburg Open Online University” in Aussicht. Nun könnte man einwerfen, dass in Hamburg schon eine Weile das Online-Lernen praktiziert wird, dass es keinen Mangel an Lernplattformen gibt und anderes mehr. Was ist also der Neuigkeitswert dieser Initiative? Es ist, so Scholz, ein gemeinsames Projekt aller Hamburger Hochschulen, es soll etwas “Eigenes” sein (also keine Initiative, die auf einer bestehenden, kommerziellen Online-Plattform aufsetzt), und die Angebote sollen offen für alle (Hamburger?) Bürger sein (hier geht es zur kompletten Rede von Olaf Scholz).

Natürlich fiel auch das Stichwort “Digitalisierungsstrategie”, und natürlich ist diese Initiative auch eine Reaktion auf die laufende MOOC-Diskussion. Es soll sogar zusätzliche Mittel für die Plattform sowie die Fortbildung der Lehrkräfte geben. Und schon im ersten Halbjahr 2015 soll man etwas sehen können. Gabi Reinmann spricht in ihrem Blog von Déjà-vus. Der AStA war am Freitag skeptisch. Ich bin es auch.
Marc Hasse, Hamburger Abendblatt, 22. November 2014

Popularity: 13% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Lesetipp: E-Learning im Magazin der Uni Potsdam

Posted on 20 October 2014 by jrobes

portal_201410.jpgWer einen Blick hinter die Kulissen des E-Learning-Alltags einer deutschen Hochschule werfen will, dem sei die aktuelle Ausgabe des Hochschulmagazins der Uni Potsdam, „Portal”, empfohlen. Auf neun Seiten gibt es einen Überblick über die aktuellen E-Learning-Angebote und einige laufende Projekte. Stichworte, die fallen, sind u.a. Moodle, Audience Response Systems, Virtuelle Klassenräume, Apps, barrierefreies E-Learning, Deputatsregelungen und Medienkompetenzen. Oder: “E-Learning ist schon da, aber es ist ungleich verteilt.” (Jörg Hafer)
Simone Haug, Notizblog/ e-teaching.org, 17. Oktober 2014

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Zeitenwende für die Wissenschaft

Posted on 09 October 2014 by jrobes

ww_201410.jpg“Wie die Digitalisierung die Wissenschaft umkrempelt”, so lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von Wirtschaft & Wissenschaft, herausgegeben vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Ein locker geschriebener Überblick über einige Veränderungen in Forschung und Lehre, in dem viele Beteiligte des Hochschulforums Digitalisierung zu Wort kommen. Die Einleitung gibt zugleich die Stichworte vor, die näher beleuchtet werden:

“Bit für Bit verändert die Digitalisierung Forschung und Lehre. Eine Herausforderung für Wissenschaftler und Studierende, die nicht nur neue Begriffe wie MOOCs, Open Access oder Citizen Science lernen müssen: Denn digitale Tugenden wie Transparenz, Offenheit und die Skepsis gegenüber Hierarchien kollidieren mit den klassischen Strukturen des Wissenschaftssystems.”
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Wirtschaft & Wissenschaft, 2/2014 (pdf)

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

The democratisation of learning

Posted on 26 September 2014 by jrobes

Mal abgesehen vom Titel, den der Report tapfer ignoriert, und dem Fokus auf die US-amerikanische Szene bietet der Economist eine kurze und solide Übersicht über die steigende Bedeutung des Online-Lernens in der Hochschullehre. Mobile Learning, flipped classrooms und MOOCs als “the world’s largest education laboratory” sind die Stichworte. Und ein längerer Ausblick über “micro-credentials” und “open badges” schließt diesen Überblick:

“However, the true potential of digital education may lie in ‘microcredentialing’, or proof of learning in nontraditional settings such as seminars or noncredit courses, argues George Siemens, director of the Learning Innovation and Networked Knowledge Research Lab, or LINK Lab, at the University of Texas at Arlington. “The way we grant degrees today is fairly clunky,” he says. “We’re using a machete when we need a scalpel.” Instead of demonstrating understanding through a full degree or even certificate, Mr. Siemens says learners may soon be able to demonstrate learning on a discrete task or concept through micro-credentialing.”
The Economist, 26. September 2014

economist_201409.jpg

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

„Bisher ist nicht zu erkennen, dass die Hörsäle in Deutschland durch digitale Formate zukünftig leer stehen“

Posted on 25 September 2014 by jrobes

Im September behandelt das Wissenschaftsjahr im Rahmen des Jahresthemas „Die Digitale Gesellschaft” den Schwerpunkt eLearning, lese ich heute und stoße auf dieses Interview mit Jörn Loviscach, eine der ersten Adressen hierzulande, wenn es um MOOCs geht. Er weist darauf hin, dass die neuen Online-Kurse (leider) nicht mit der Demokratisierung von Bildung einhergehen, nicht unbedingt etwas für Autodidakten sind, aber vielleicht dazu führen, alteingesessene Lehrformate wie die Vorlesung attraktiver zu gestalten. Immerhin.
Interview mit Jörn Loviscach, Wissenschaftsjahr 2014/ Die Digitale Gesellschaft, 9. September 2014

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Transforming Education in the Digital Age: MOOCs are not enough!

Posted on 08 September 2014 by jrobes

Wer mit den letzten Schriften von CHE und Bertelsmann Stiftung zum Thema vertraut ist, wird in diesem Artikel vieles wiederfinden. Das “Thema” ist die Digitalisierung der Bildung, ihre Auswirkungen, ihre Risiken, aber vor allem ihr Potenzial. “Massification combined with personalization” (oder auch: “Personalisierung trotz Massifizierung”) ist die Botschaft, wobei die “Personalisierung” von Algorithmen und nicht von Lernern gesteuert wird.

“In the end, the big promise of digitalized education lies in the hope to easily design and adapt personalized learning paths suited to each individual’s learning preference, pace and style. Massification combined with personalization would tap the potential for infinitely scalable learning opportunities - and thus be a real disruptive revolution in education.”
Ralph Müller-Eiselt, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 6. September 2014

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags:

Klausuren am Computer: Durch die Prüfung klicken

Posted on 05 August 2014 by jrobes

Ich verlinke diesen Artikel mit einem Augenzwinkern. Es geht um die “Zukunft der Universitätsprüfung”, die in Mainz offensichtlich schon begonnen hat. Seit zehn Jahren werden dort Prüfungen am Computer geschrieben. Derzeit sind es ca. 18.000 Klausuren im Semester, das entspricht etwa 25 Prozent aller schriftlichen Prüfungen. 14 Fragetypen stehen zur Verfügung. Die meisten schwärmen. An den letzten offenen Fragen wird gearbeitet.

“Um die elektronischen Prüfungen noch sicherer zu machen, plant das Zentrum für Datenverarbeitung Notebooks mit Blickschutzfiltern auszustatten. Das sind Kunststoffscheiben, die vor den Laptop-Monitor geklemmt werden und den Blickwinkel einschränken. Wer von der Seite auf die Lösungen seines Nachbarn schielt, erkennt nichts. Und die Software lässt sich so programmieren, dass jeder die Fragen in einer anderen Reihenfolge vorgelegt bekommt. Aber kann man wirklich die absolut schummelfreie Klausur schaffen?”
bildungsklick, 31. Juli 2014

Popularity: 32% [?]

Comments (1)

Tags:

Why lectures are dead (or soon will be)

Posted on 04 August 2014 by jrobes

Man kann es auch etwas diplomatischer formulieren: Geht es um die Vermittlung von Informationen, gibt es heute viele Alternativen zur Vorlesung (und die meisten davon sind kostengünstiger). Wird es Vorlesungen in Zukunft also noch geben? Das hängt vom Beharrungsvermögen der einzelnen Bildungsinstitution und ihrer Leistungsträger ab. Dabei sieht Tony Bates auch für Vorlesungen durchaus einen Platz:

“This does not mean that lectures will disappear altogether, but they will be special events, and probably multi-media, synchronously and asynchronously delivered. Special events might include a professor’s summary of his latest research, the introduction to a course, a point mid-way through a course for taking stock and dealing with common difficulties, or the wrap-up to a course. A lecture will provide a chance for an instructor to makes themselves known, to impart their interests and enthusiasm, and to motivate learners, but this will be just one, relatively small, but important component of a much broader learning experience for students.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 27. Juli 2014

Popularity: 18% [?]

Comments (0)

Tags:

The New American University: Massive, Online, And Corporate-Backed

Posted on 24 July 2014 by jrobes

Eine richtig spannende Geschichte wird hier erzählt, die sehr anschaulich verdeutlicht, warum der Hype um Massive Open Online Courses nur in den USA entstehen konnte. Es geht um eine öffentliche Universität, die Arizona State University (ASU), die vor vier Jahren entschied, dass eine bzw. ihre Zukunft nur in Online-Kursen liegen könne. Also hat man auf Partnerschaften gesetzt, zuerst mit Pearson, dem Medienkonzern, dann mit Starbucks, der Kaffeehaus-Kette, und nebenbei mit Knewton, der “adaptive learning company”. Die Pläne sind ehrgeizig, denn man will dorthin, wo der schwächelnde “for-profit”-Riese im Online-Lernen, die University of Phoenix, heute ist. Kritiker merken leise an, “it’s a product that’s essentially untested”.

“Public universities, experts say, are positioned to succeed in the online sphere because they have clout and name recognition that MOOCs and for-profits like Phoenix and Corinthian can’t match. MOOCs have been unsuccessful, in part because the certificates earned had little currency with employers or established universities …”
Molly Hensley-Clancy, BuzzFeed, 21. Juli 2014

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Kriterien und Leitsätze für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs (Massive Open Online Courses)

Posted on 02 July 2014 by jrobes

uniko_201407b.jpgAuch die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat jetzt eine Stellungnahme vorgelegt. Allerdings viel kürzer und oberflächlicher als das HRK-Positionspapier. Im Mittelpunkt steht ein Kapitel zur Verwendung von MOOCs in der Lehre und der Anerkennung von Leistungen bzw. Prüfungen, die im Rahmen eines MOOCs erbracht wurden. Das Papier schließt mit zehn “Leitsätzen für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs”. Eine Anmerkung am Rande: uniko begrüßt ausdrücklich Entwicklung und Durchführung von MOOCs als “open educational resources”, erklärt auch den Begriff “OER”, verweist aber im Rahmen des Dokuments primär auf den offenen Zugang zu Online-Kursen.
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), Juni 2014 (pdf)

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: ,

The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

economist_201406.jpg

Popularity: 19% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Lieber Harvard als Hannover? Wie der “digitale Tsunami” zur Erfolgswelle für Bologna werden kann

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Will man Harvard & Co. das Spielfeld wirklich überlassen? Wie kann man die europäischen Hochschulen für das Online-Lernen in Form von POOCs (”personalized” statt “massive”) begeistern? Die Autoren setzen auf die Mobilität der Bildung, auf Bologna und ECTS. Ihr Plädoyer: „Bologna Digital” ist eine große Herausforderung, aber eine noch größere Chance, aus dieser oft kritisierten Reform endlich eine echte Erfolgsgeschichte zu machen.” Gewagt.
Jörg Dräger (in Zusammenarbeit mit Ralph Müller-Eiselt), The European, 24. Juni 2014

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:30:41

13:14:02

sportograf-43743811

sportograf-43764867

See all photos