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E-Learning an der Freien Universität Berlin

Posted on 03 July 2015 by jrobes

Hinter dem allgemeinen Titel verbirgt sich der Hinweis auf das Wiki “E-Learning an der Freien Universität Berlin: Einsatzformen und Werkzeuge”, das jetzt freigeschaltet wurde. Es bietet, heißt es in der Meldung, “eine umfassende Sammlung von E-Learning-Szenarien und Best-Practice-Beispielen, stellt verschiedene Werkzeuge vor und gibt Lehrenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.” Zwar werden Interessierte eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung des Wikis zu beteiligen. Einen Hinweis auf eine Creative Commons-Lizenz, die es erlauben würde, mit den Materialien weiterzuarbeiten, habe ich nicht gefunden.
Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freien Universität Berlin, Newsletter, Newsletter, 3. Juli 2015

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All about MOOCs

Posted on 22 June 2015 by jrobes

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

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7 Things You Should Know About Developments in Instructional Design

Posted on 12 June 2015 by jrobes

Eine Handreichung der EDUCAUSE-Autoren im bewährten Format. Was hier “Instructional Design” heißt, ist bei uns häufig der “E-Learning-Experte”. Während er in der Vergangenheit Lehrkräfte und Fachexperten dabei unterstützte, einen Online-Kurs zu entwickeln, das LMS und ein Authoring-Tool im Blick, steht er heute selbst vor “a broad and growing array of tools” und einem “ever-evolving set of choices”. Das erweitert sein Spielfeld, verändert seine Rolle und bringt neue Aufgaben mit sich. Dafür will das kurze Briefing sensibilisieren. Zwar mit Blick auf den Hochschulbereich, aber die Veränderungen greifen natürlich nicht nur dort.
Edward R. O’Neill, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Mai 2015

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“Ich begann selbst einen Kurs über Karl den Grossen, den ich nie beendet habe”

Posted on 08 June 2015 by jrobes

Heinz Schüpbach, Leiter der Hochschule für Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), bietet auf der Online-Plattform Iversity einen MOOC, “Einführung in die Arbeitspsychologie”, an und berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine Vorgehensweise ist wenig strategisch, eher offen und pragmatisch. Sein Fazit im Interview:

“Ich bin mit den digitalen Lernformen nicht hundertprozentig zufrieden. Viele MOOCs sind didaktisch nicht clever aufgebaut. Was angeboten wird, ist stark entwicklungsbedürftig. Wer aber nur zuschaut, bleibt stehen. Wir können es uns nicht leisten, nicht mitzumachen. Die zukünftigen Hochschulstudenten werden nicht mehr bereit sein, von St. Gallen nach Olten zu pilgern, nur um eine Vorlesung anzuhören. Das reicht einfach nicht mehr. Digital Natives stellen heute schon hohe Anforderungen.”
Marcel Maurice Urech, Heinz Schüpbach im Gespräch, netzwoche, 3. Juni 2015

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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Hamburg Open Online University (HOOU)

Posted on 22 May 2015 by jrobes

Am 20. Mai fand die Auftaktveranstaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) statt. Nachdem der Beschluss ja schon länger im Raum steht und auch schon erste Dokumente und Ideenpapiere kursieren, wurde es jetzt noch einmal “offiziell”. Kerstin Mayrberger als wissenschaftliche Leiterin der HOOU stellte das Projekt vor und, was sie sagte und zeigte, steht bereits online. Dabei wird noch einmal deutlich, dass viele Diskussionen, die heute an verschiedenen Stellen intensiv geführt werden, in diesem Projekt zusammenlaufen: von der “Öffnung der Lehre”, über Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP), bis zur Lernendenorientierung. MOOCs, auch wenn das Stichwort nicht fällt, haben hier sicher Fantasien und Ressourcen freigesetzt. Und auf die Umsetzung der Plattform-Idee darf man sicher gespannt sein.

“Die Hamburg Open Online University (HOOU) steht für die Idee eines hochschulübergreifenden Online-Lernangebots mit akademischem Anspruch für Menschen mit Interesse an akademischer Bildung. Es sollen Lernszenarien ermöglicht werden, in denen neben den eigentlichen Inhalten die Lernenden selbst im Mittelpunkt stehen. Es ist geplant, konsequent freie Lernressourcen (Open Educational Resources, OER) bereit zu stellen und diese in sinnvolle didaktische Konzepte für das gemeinsame Online-Lernen und Blended Learning einzubetten. Für die HOOU wird eigens eine Online-Plattform entwickelt, die entsprechend der inhaltlichen und didaktischen Anforderungen weiter ausgebaut wird.”
Universität Hamburg, Mai 2015

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Digitalisierung - Problemlöser in der Hochschullehre

Posted on 20 May 2015 by jrobes

Jürgen Handke, Professor am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Marburg und Mitstreiter im “Hochschulforum Digitalisierung”, darf hier für eine kleine Videoserie Werbung machen, in der er die Vorteile der Digitalisierung der Lehre vermitteln möchte. Mir hat vor allem der Hinweis auf die “Beweislastumkehr” gefallen:

“Ich hatte gedacht […] , dass mittlerweile eine „Beweislastumkehr” eingetreten sei und die „Digitalisierungsgegner” zeigen müssen, welche Vorteile ein Festhalten an traditionellen Lehr- und Lernmethoden beinhaltet und nicht wir Befürworter ständig auf die Mehrwerte hinweisen müssen.”
Jürgen Handke, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 20. Mai 2015

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Herausforderung E-Assessment: 6 Empfehlungen für digitales Prüfen an der Hochschule

Posted on 19 May 2015 by jrobes

Um ganz vorne zu beginnen: Im Rahmen des Hochschulforum Digitalisierung hat die Themengruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” vor einigen Wochen eine Studie “Digitales Prüfen und Bewerten” veröffentlicht. Die Studie versucht, einen strukturierten Überblick über die Vielfalt der digitalisierten und teil-digitalisierten Prüfungsformate zu geben, die in Hochschulen angewandt werden (71 S.). Da das Feld der E-Assessments oft etwas stiefmütterlich behandelt wird, lohnt sich ein Blick in diese Aufstellung. Nun, in einem nächsten Schritt, hat die Themengruppe sechs Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Lehrende entwickelt:

“1. Digitale Prüfungsformate als strategische Option annehmen …
2. Infrastruktur für digitales Prüfen schaffen …
3. Frühzeitig alle Akteure bei der Einführung von E-Assessments beteiligen …
4. Regelmäßigen externen und internen Austausch sichern …
5. Fortbildungsangebote für Lehrende bereitstellen …
6. Zusatzaufwände durch Ressourcenverschiebungen auffangen …”
Ralph Müller-Eisel, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 13. Mai 2015

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Editorial: E-Learning-Strategien für die Hochschullehre

Posted on 08 May 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) beschäftigt sich mit “E-Learning-Strategien für die Hochschullehre”. Das mag den einen oder anderen, der die erste Welle von Strategie-Dokumenten noch in Erinnerung hat, überraschen. Aber, so die Herausgeber dieser Ausgabe, das Thema hat sich rasant weiterentwickelt, und die Diskussion, die vor zehn Jahren noch um E-Learning und Learning Management Systeme kreiste, sieht sich heute mit Mobile Learning, OER und MOOCs konfrontiert. Und die nächsten Entwicklungen stehen schon vor der Tür.

Da die zehn Artikel von verschiedenen AutorInnen als Tagungsbeiträge (hier der Link zur Tagung) eingereicht wurden, repräsentieren sie ein Spektrum an Antworten: von der “mikrodidaktischen Veränderungsstrategie” (da schmunzelt der Sprachliebhaber!) bis zur “großen” Frage, ob nicht heute eine Digitalisierungs-Strategie notwendig ist, wo gestern noch eine E-Learning-Strategie reichte.

“Mit anderen Worten, die Zeit des Experimentierens ist vorbei, es braucht eine klare strategische Ausrichtung und Positionierung der Hochschule mit einer entsprechenden Budgetierung, um den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn eines scheint klar: Die Studierenden von morgen werden dies einfordern.”
Sabine Seufert, Martin Ebner, Michael Kopp und Bettina Schlass, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg. 10, Nr. 2 (Mai 2015) 

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Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Posted on 04 May 2015 by jrobes

Die “Lernendenzentrierung” steht im Konzept der Hamburg Open Online University. Doch was heißt das genau? Heiko Witt, eLearning-Beauftragter der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Uni Hamburg, versucht, es dem “gemeinen Nicht-Didaktiker” zu erklären. In elf Kategorien und Fragestellungen, die sich an Vorarbeiten des Darmstädter “E-Learning-Labels” (Julia Sonnberger) orientieren und von “1. Bereitstellung und Klärung von Lehr-/Lernvoraussetzungen” bis “11. Neustrukturierung von Lehrinhalten” reichen. Nützlich, nicht nur für die HOOU.
Heiko Witt, Universität Hamburg, eLearning-Blog der WiSo-Fakultät, 23. April 2015

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Wie eine Bildungshitparade

Posted on 29 April 2015 by jrobes

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

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Betr.: Lernplattform Hamburg Open Online University

Posted on 15 April 2015 by jrobes

Schon formal ein kleines Lesevergnügen:

“In der Drs. 20/14262 stellt der Senat sein Konzept für eine Online Universität vor. Dort wird Bezug auf die Kosten sowie auf eine noch zu schaffende Lernplattform genommen. Ich frage den Senat:
1.) Wird die zu nutzende Plattform Software eine Eigenentwicklung der Hochschulen oder der Multimedia Kontor Hamburg GmbH sein?”

Der Senat antwortet natürlich. In diesem Falle “ja, eine gemeinsame Eigenentwicklung”. Aber auch auf die weiteren Fragen des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg u.a. zum Starttermin der Online University, zum Datenschutz und einer lizenzoffenen Publikationsstrategie.
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14517, 6. Februar 2015 (pdf)

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Sönke Knutzen: Lernen wird frei

Posted on 13 April 2015 by jrobes

“Wir versuchen mit der Hamburg Open Online University, Universität anders zu denken”, so die einleitenden Worte von Sönke Knutzen (TU Hamburg-Harburg). Spannende Aufgabenstellungen, die ganz unterschiedliche Lernressourcen und Kompetenzen zusammenbringen. Sehr interessant, aber auch viel zu kurz an dieser Stelle, um sich wirklich ein Bild machen zu können. Ein Appetizer.
Stifterverband, YouTube, 8. April 2015

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Institutional MOOC strategies in Europe

Posted on 01 April 2015 by jrobes

eadtu_201504.jpgNoch ein Report: EADTU, “the European Association of Distance Teaching Universities”, hat ihn herausgegeben. Durchgeführt wurde er von HOME (Higher education Online: MOOCs the European way), und er präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 67 europäischen Hochschulen aus 22 Ländern. Im Kern geht es - auf den ersten Blick - darum, im Vergleich zu den USA eine europäische Perspektive und Position zu entwickeln. Viele Statements nehmen deshalb unmittelbar Bezug auf amerikanische Umfragen. Tenor: “Europe MOOC priorities differ from United States”. Ach ja, und man hat sich auf eine Definition verständigt:

“MOOCs are online courses designed for large numbers of participants, that can be accessed by anyone anywhere as long as they have an internet connection, are open to everyone without entry qualifications, and offer a full/complete course experience online for free.”

Mehr oder weniger flankiert wird das Dokument übrigens noch von einem weiteren Report, “Position papers for European cooperation on MOOCs” (HOME), und einer Deklaration, “Porto Declaration on European MOOCs”.
Darco Jansen und Robert Schuwer, EADTU, Februar 2015 (pdf)

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Ulf-Daniel Ehlers: Digitale Hochschulen und die Illusion des Contents

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Auch wer nicht an einer Hochschule lehrt oder lernt, kann hier etwas mitnehmen. Das fängt bereits mit dem Einstieg an, den Ulf-Daniel Ehlers (Vizepräsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg) wählt: “Das Schlagwort E-Learning fungiert wie ein Brennglas. Man erkennt auf einmal die eigenen didaktischen blinden Flecken.” Weil man halt bestimmte Dinge in der Lehre schon immer so gemacht hat. Ein anderes Thema ist die Frage, ob Lehre und Zertifizierung unbedingt zusammengehören und ob nicht zukünftig ein Patchwork-Studium die Regel sein wird.
Stifterverband, YouTube, 9. März 2015

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MOOCs: Reden wir über Chancen & Erfolge

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Im Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) wurden MOOCs kürzlich als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” begrüßt. Hans Pongratz (Geschäftsführender Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen an der TU München) nimmt das Gutachten zum Anlass, um nachzulegen. Vor allem mit den guten Erfahrungen an der TU München, die sich ja wie kaum eine andere Hochschule hierzulande an der Entwicklung von MOOCs beteiligt. “MOOCs sind im Kontext der eigenen Hochschulstrategie zu definieren und in die E-Learning- bzw. digitale Lehre-Strategie einzubetten”, so Hans Pongratz zusammenfassend. Er schließt mit einem kurzen Weckruf zum Urheberrecht (”Damoklesschwert”).

Wem diese Darstellungen etwas zu optimistisch erscheinen, dem sei an gleicher Stelle das Plädoyer von Markus Deimann (FU Hagen) für eine “differenziertere und kritischere Auseinandersetzung [mit] der MOOC-Entwicklung” empfohlen.
Hans Pongratz, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. März 2015

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The log-on degree

Posted on 16 March 2015 by jrobes

Die Fakten sind bekannt: “Each new graduate in America is now about $40,000 in debt.” Es braucht also Alternativen zum teuren Campus-Studium. MOOCs können eine sein. Oder das Blended Learning-Konzept der Arizona State University (ASU), das in diesem Artikel ausführlicher vorgestellt wird. Oder SPOCs, Small Private Online Courses. Hier mischt auch Harvard mit. Doch ob MOOCs, Blended Learning oder SPOCs: Es geht zwar um Online-Kurse, aber auch um Geschäftsmodelle. Der Kuchen soll ja nicht kleiner werden. Also ein Verdrängungswettbewerb. Oder neue Zielgruppen.
The Economist, 14. März 2015

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Innovationen in der Hochschulbildung. Massive Open Online Courses an den deutschen Hochschulen

Posted on 12 March 2015 by jrobes

his_201503.jpgNoch eine Studie über MOOCs. Dieses Mal keine Empfehlung, auch kein Strategiepapier, sondern die Ergebnisse zweier, aufeinander aufbauender Befragungen. In der ersten ging es um die Einschätzungen der Hochschulleitungen hierzulande, in der zweiten um Lehrende, die bereits MOOCs entwickeln. Hier wurden immerhin 100 identifiziert. Die Autoren des Projektteams am HIS-Institut für Hochschulentwicklung halten in ihrer Zusammenfassung fest, dass das Thema an sehr vielen Hochschulen eine “grundsätzlich strategische Relevanz” besitzt und machen dies u.a. an folgenden Rückmeldungen fest:

- “Rund drei Viertel der Vertreter der Hochschulleitungen gab an, sich grundsätzlich mit den Entwicklungen im Bereich der neuen Lehr- und Lernformen im Hinblick auf MOOCs auseinanderzusetzen.”
- “Der Anteil der deutschen Hochschulen, an denen MOOCs angeboten wurden, werden oder an denen dies beabsichtigt war, fiel mit annähernd einem Drittel vergleichsweise hoch aus.”

Die Befragung der Lehrenden ergab weitere Details, z.B., dass zwar am häufigsten xMOOCs (65%) angeboten werden, aber auch cMOOCs mit 44% gut vertreten sind. Leider fehlt hier eine Auflistung der entsprechenden Kurse. Weitere Rückmeldungen betreffen u.a. die Beweggründe für das MOOC-Engagement, die genutzten Kursbestandteile, die Zielgruppen der Angebote, die Formen der Kursabschlüsse sowie die eingesetzten MOOC-Plattformen.
Imke Jungermann und Klaus Wannenmacher, HIS-Institut für Hochschulentwicklung, 9. März 2015 (pdf)

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Here’s What Will Truly Change Higher Education: Online Degrees That Are Seen as Official

Posted on 05 March 2015 by jrobes

Was MOOCs bis heute fehlt, sind Abschlüsse, mit denen Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt etwas anfangen können. Okay, jetzt könnte man auf die Certificates hinweisen, die Coursera, Udacity und edX in den letzten Monaten entwickelt haben. Aber das ist, so der Autor, erst die halbe Miete. Interessanter sind Entwicklungen wie Open Badges. Sie können am Monopol der Colleges auf Abschlüsse und Zeugnisse rütteln. Eingebettet in eine entsprechende digitale Infrastruktur können sie weit mehr Informationen über Lernprozesse transportieren als traditionelle Diplome. Und ihre Besitzer könnten diese Informationen, je nach Anlass, individuell steuern.

“In the long run, MOOCs will most likely be seen as a crucial step forward in the reformation of higher education. But their true impact won’t be felt until students and learners of all kinds have access to digital credentials that are also built for the modern world. Then they’ll be able to acquire skills and get jobs for a fraction of what colleges cost today.”
Kevin Carey, New York Times, 5. März 2015

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EFI-Jahresgutachtens 2015

Posted on 25 February 2015 by jrobes

“Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor”, heißt es auf der Webseite der EFI. Zu den vier Kernthemen, auf die das aktuelle Gutachten (164 S.) eingeht, gehören auch MOOCs. Dort findet sich eine Darstellung der MOOC-Entwicklung aus Sicht der deutschen Hochschulen. Interessant ist der Tenor des Kapitels: MOOCs werden hier als “Innovation im Bildungsbereich”, als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” und als “wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen” vorgestellt. Allen Hochschulen wird empfohlen, “sich intensiv mit neuen Modellen der Kombination von Lern- und Unterrichtsformen (zu) befassen”.
Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), 25. Februar 2015 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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