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Hamburg Open Online University: Kerstin Mayrberger im Interview

Posted on 05 February 2016 by jrobes

Die Idee der Hamburg Open Online University (HOOU) wurde zwar schon Ende 2014 von Bürgermeister Olaf Scholz an die Öffentlichkeit getragen, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man an der HOOU auch lernen kann. Frühestens 2017. So jedenfalls Kerstin Mayrberger, die im Projekt die Expertengruppe OER leitet, in einem ausführlichen Interview. Ihr liegt dabei, das betont sie, die didaktische Idee des offenen, partizipativen Lernens besonders am Herzen:

“Eine weitere Leitidee der HOOU ist die Orientierung am Lernenden. Wie wird dies im Konzept konkret umgesetzt?

Es sind mehrere Varianten einer lernendenzentrierten Didaktik denkbar. In unserer vorrangig problem- oder kompetenzorientierten Herangehensweise gibt es für jedes Szenario eine Art Anker, eine Fragestellung oder ein Problem, die oder das möglichst kollaborativ gelöst werden soll. Die Inhalte, die zur Verfügung gestellt werden, werden von Lehrenden, aber - wo sinnvoll - auch von Lernenden als OER produziert. Die Teilnehmenden können im Verlauf des Projekts entsprechend selbst Inhalte erstellen, eigene Fragen einbringen oder gar völlig selbstständig Team bilden und selbstorganisiert Themen bearbeiten. Idealerweise können so zivilgesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und durch unterschiedliche Lernende bearbeitet werden.”
Antonia Dittmann, Interview mit Kerstin Mayrberger, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 5. Februar 2016

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Positionspapier: “E-Learning oder Digitalisierung der Bildung?”

Posted on 21 January 2016 by jrobes

E-Learning und Digitalisierung der Bildung: Meinen beide Begriffe dasselbe? Oder löst der eine, Digitalisierung, den anderen, E-Learning, ab? Michael Kerres meint, dass - vor allem aus der Perspektive der Hochschulen - der Diskurs um E-Learning in eine Sackgasse geführt hat. Irgendwann wurde das Thema operativ von E-Learning-Abteilungen verwaltet und die großen strategischen Diskussionen um die Zukunft der Hochschulen fanden woanders statt. Hier bietet die Digitalisierung der Bildung eine Chance, so Kerres, als “eine Kurzformel für einen Transformationsprozess der Bildungsarbeit, der - anders als E-Learning - die gesamte Wertschöpfung der Wissenserschließung und -kommunikation in den Blick nimmt”.

Dieser Prozess der Digitalisierung betrifft alle Lernorte, alle Geschäftsprozesse und alle Produkte, was Michael Kerres in eigenen Absätzen kurz beschreibt (sehr schön ist sein Hinweis zum Stichwort “Lernorte”: “Während das Lernen im Seminarraum immer digitaler wird, wird das Lernen im Internet immer sozialer.”) Am Ende könnte sich der Kreis sogar wieder schließen: mit der Digitalisierung der Bildung können sich wieder neue Möglichkeiten für das Lehren und Lernen (und damit E-Learning) eröffnen. Deshalb, so Michael Kerres, müssen wir auch auf den Begriff E-Learning noch nicht verzichten.

Der Text basiert auf einem Vortrag am Netzwerktag der Volkswagen AutoUni und wurde 2015 im Handbuch E-Learning publiziert.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 12. Januar 2016

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Zur nachhaltigen Implementierung von Lerninnovationen mit digitalen Medien

Posted on 21 January 2016 by jrobes

hfd_201601b.jpgIn der “besonderen Organisation” Hochschule gelten besondere Regeln. Auch wenn die Bedeutung der “digitalen Transformation” heute erkannt worden ist, heißt das noch lange nicht, dass sie morgen auch in der Praxis des Lehrens und Lernens umgesetzt wird. Die Themengruppe “Change Management und Organisationsentwicklung” des Hochschulforums Digitalisierung hat sich deshalb mit dieser Frage intensiver auseinandergesetzt. Zuerst mit den angedeuteten Rahmenbedingungen, dann mit Modellen und Studien zu Change-Projekten in Organisationen. Und schließlich hat man in 14 Fallstudien den Einsatz digitaler Medien an verschiedenen Hochschulen erhoben. Die Auswertung liest sich gut, das Fazit ist allerdings ernüchternd:

“Von wenigen Ausnahmen abgesehen fehlen den deutschen Hochschulen wichtige Elemente einer systematischen Strategie für die strukturelle und breite Anwendung digitaler Medien in der Lehre!” (S. 19)

Die abschließenden “ersten Handlungsempfehlungen” nehmen Rücksicht auf die “besondere Organisation” und plädieren für Selbstverständlichkeiten, wie z.B. eine “systematische und dauerhafte Verständigung” aller Akteure …

Es ist übrigens schon das 16. Arbeitspapier, das im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung veröffentlicht wurde!
Hochschulforum Digitalisierung, Berlin, Januar 2016 (pdf)

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Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich

Posted on 07 January 2016 by jrobes

Im Auftrag der Themengruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” des Hochschulforums Digitalisierung hat das HIS - Institut für Hochschulentwicklung (HIS - HE) diesen Überblick auf 114 Seiten vorgelegt. Dazu wurden 57 nationale und 188 internationale Fallstudien auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Das ergab zuerst eine Liste mit 16 digitalisierten Lernelementen und -formaten: von “Adaptives Lernen” bis “Vorlesungsaufzeichnung (Live-Digitized-Lecture)”, und mit “Makerspaces” im Anhang als Bonustrack. Und dann, in einem zweiten Aggregationsschritt, 8 Lernszenarien, die kurz beschrieben und auf ihre Stärken und Schwächen abgeklopft werden.

hfd_201601.jpgZusammenfassend: “Dabei wird deutlich, dass Digitalisierungsprozesse sowohl zur Weiterentwicklung klassischer Lernszenarien als auch zur Öffnung der Hochschulen der Gesellschaft und neuen Zielgruppen gegenüber beitragen können.” (S. 9)

Kurz: Viel Material, viele Beispiele und alle Stichworte, auf die man heute in der Diskussion über neue Lehr- und Lernformate stößt. Allerdings darf man auch hier mit Blick auf die Ordnungsversuche der Autoren nicht allzu streng sein. Wenn die Rede von “digitalisierten”, “teilweise digitalisierten”, “onlinebasierten” Lernelementen, Lernformaten und Lernszenarien ist, so steckt auch darin eine Botschaft: Es fehlt immer deutlicher an einer klaren Beschreibung bzw. Systematik von Lehr- und Lernszenarien.
Klaus Wannemacher (HIS-HE), Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 15, Januar 2016

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“MOOCs, High Technology and Higher Learning”

Posted on 27 November 2015 by jrobes

Es gibt eines neues Buch über MOOCs (”MOOCs, High Technology and Higher Learning”), deshalb nehme ich dieses Interview mit dem Autor, Robert A. Rhoads, Professor of Education an der University of California in Los Angeles, noch mit, auch auf die Gefahr hin, dass die Beiträge dieser Woche wieder sehr “MOOC-lastig” werden. Der interessantere Teil des Interviews dreht sich dabei um die Widersprüche zwischen den hohen Ansprüchen, die mit MOOCs verbunden wurden, und der Tatsache, dass die Treiber der Bewegung, also Unternehmen wie Coursera und Udacity, hier ein Geschäftsmodell suchen. Für Robert A. Rhoads sind deshalb MOOCs noch nicht gescheitert, “only the narrow “profit-driven” or “cost-savings” models have faltered. MOOCs as an innovative supplement to traditional face-to-face teaching and learning are still moving forward.”

Im zweiten Teil versuchen Interviewer und Autor dann, MOOCs in ein anderes, nämlich bildungspolitisches Korsett zu spannen. Die Rede ist vom “MOOC movement”, dass nur bestimmte Lerner anzieht, dass nicht auf die “digital divide” eingeht, usw. MOOCs als Lernmodelle für die kreative Auseinandersetzung mit Themen, Herausforderungen und Fragen, rücken in den Hintergrund. Ob sich das Buch lohnt? Ich weiß es nicht.
Carl Straumsheim, Inside Higher Ed, 25. November 2015

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Die Neuerfindung des Hörsaals

Posted on 10 November 2015 by jrobes

Stichwort “Digitalisierung der Lehre”. Jürgen Handke hat den “inverted classroom” an die Universität Marburg gebracht und dort den Virtual Linguistic Campus aufgebaut. Das bedeutet: Studierende bereiten sich online auf die Vorlesungen vor, die Vorlesung ist eigentlich keine Vorlesung mehr, der Professor wird mehr und mehr zum Mentor, aus seinem Büro ist ein mobiles Studio geworden und auf dem Bildschirm sieht er die Stärken und Schwächen seiner Studierenden. Jürgen Handke, so der Artikel, ist bereits da, wo die meisten Hochschulen hin wollen. Und er ist ohne MOOCs, Online-Strategie und Hochschulforum Digitalisierung dorthin gekommen.
Thomas Thiel, FAZ.net, 5. November 2015

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Edtech’s Next Big Disruption Is The College Degree

Posted on 04 November 2015 by jrobes

Kein unbefangener Blick (der Autor ist CEO einer EdTech-Company) und auch keine Neuigkeiten, aber ein weiteres Ausrufezeichen: denn auch Aaron Skonnard ist davon überzeugt, dass unsere traditionellen akademischen Abschlüsse alleine den Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht mehr gerecht werden. MOOCs haben ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, sind aber nicht zuletzt daran gescheitert, dass sie Lernenden keine Abschlüsse in die Hand geben konnten. Das wird sich ändern, so der Autor.

“Enter the second wave of education’s technology revolution: the New Credentialing. In the past few years, credentials such as online badges, course certificates and dynamic assessments have started to gain wide acceptance - and, in some fields, such as technology, are perhaps even preferred in certain instances because they offer more insight into hard skills - as a primary currency in the world of work and careers.”
Aaron Skonnard, TechCrunch, 29. Oktober 2015

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“This change will be the end of the Open University as we know it”

Posted on 20 October 2015 by jrobes

Die britische Open University will einige ihrer Regionalzentren schließen, aus Kostengründen. Die finanzielle Schieflage, so heißt es, hängt mit den abnehmenden Zahlen der Studierenden zusammen, aber auch mit verschiedenen strategischen Investments, z.B. in FutureLearn, die MOOC-Plattform der Open University. Sie bekommt viel Raum in diesem Artikel. Etwas sonderbar sind die Argumente der Gegner, die die Bedeutung der unmittelbaren Begegnung vor Ort betonen. Sonderbar für eine Fernuniversität.
Harriet Swain, The Guardian, 20. Oktober 2015

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The Digital Turn. Themenwoche des Hochschulforums Digitalisierung

Posted on 11 September 2015 by jrobes

Drei Tage „Digital Turn” liegen hinter mir. Eine geballte Ladung „Digitalisierung”, die die Organisatoren in Berlin zusammengelegt haben. Drei Tage bedeuteten in diesem Fall auch drei Veranstaltungen.

Es begann am Dienstag mit der vom Stifterverband und oncampus gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung „MOOCs in Deutschland. Eindrücke und Ergebnisse eines Experiments”. Das Experiment, auf das der Titel hinweist, war das MOOC Fellowship-Programm, das 2013 von Stifterverband und iversity ausgeschrieben wurde. Damit hatte ja die MOOC-Welle auch Deutschland erreicht. Vor diesem Hintergrund ging es an diesem Tag nicht um Grundsatzfragen, sondern um eine erste kurze Bilanzierung. Die allerdings ein bisschen an Pecha Kucha erinnerte. Zahlen wurden stolz präsentiert, Erfahrungen ausgetauscht (hier war, das nur am Rande, vor allem von „Begeisterung” und „Selbstausbeutung” die Rede) und von Kosten wurde gesprochen. Dann durften sich die MOOC-Anbieter vorstellen, wie oncampus, openHPI und die Leuphana Universität Lüneburg. iversity nutzte gleich die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass sie ihre Zukunft weniger in MOOCs, sondern mehr in Professional Development-Angeboten sehen, die dann natürlich kosten. Dann folgte noch ein Plenum, das allerdings keine nachhaltigen Eindrücke bei mir hinterlassen hat.

20thesen_201509.jpgDer zweite Tag fand im Allianz Forum am Pariser Platz statt. Halbzeitkonferenz des Hochschulforums Digitalisierung. Kurze Einführungen und Grußworte. Dann eine Keynote von Art Graesser von der University of Memphis. „Digital Literacy in the Era of Intelligent Tutoring Systems, Agents, MOOCs, and Data Mining” hieß der Titel seines Vortrags. Er sollte dem Thema Digitales Lernen wohl eine empirische Grundierung geben. Aber so richtig teilen wollte die Begeisterung des Referenten für „intelligent tutoring” niemand, und die Informationen über MOOCs und Data Mining boten wenig Neues. Dann hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, den einzelnen Themengruppen, es gibt ja deren sechs im Hochschulforum Digitalisierung, einmal über die Schulter zu schauen. Ich habe es nur in das Forum der Themengruppe „Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” geschafft. Hier präsentierten Jörn Loviscach (Fachhochschule Bielefeld) und Jürgen Handke (Universität Marburg) gut gelaunt ihre Ergebnisse. In Erinnerung ist mir eine Liste mit vier Lernformaten geblieben, u.a. der Flipped Classroom, die Jürgen Handke vorstellte. Continue Reading

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Massive Open Online Courses in der Krise. „Ernüchterung ist eingekehrt“

Posted on 01 August 2015 by jrobes

Ich glaube, “Ernüchterung” trifft die Sache ganz gut. Die taz hat noch einmal einen amerikanischen Hochschullehrer gebeten, etwas zur Lage mitzuteilen, und da seine Hochschule gar keine MOOCs entwickelt, sagt er gleich auch etwas zu Online-Vorlesungen und Online-Bildung im Allgemeinen.

“Die Moocs waren ein Experiment. 80 Prozent aller Experimente gehen schief, aber man kann etwas daraus lernen. Wenn die Technologie besser wird, wenn die virtuellen Klassenräume mit den echten verschmelzen, wenn die Interaktion noch besser wird, wird es wahrscheinlich eine zweite Welle geben.”
Anna Lehmann, Interview mit C. L. Max Nikias, 1. August 2015

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“Wir wollen die Hochschule öffnen für alle”

Posted on 28 July 2015 by jrobes

Ein letztes Mal “Hamburg Open Online University” vor der Sommerpause. In einem weiteren Interview versucht Sönke Knutzen (Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg-Harburg) herüberzubringen, was den Charme des Projekts ausmacht. Natürlich die Öffnung der Hochschulen. Aber dann auch das, was er “projektbasiertes Lernen” nennt:

“Was man in Amerika in den letzten Jahren viel gesehen hat, sind ja diese Massive Open Online Courses, das sind mehr oder weniger Vorlesungen, die ins Internet gestellt worden, wozu man Übungen machen kann. Was wir machen wollen, ist eher projektbasiertes Lernen ins Internet zu bringen. Das heißt, man wird nicht alleine gelassen, sondern man arbeitet an Projekten und man arbeitet in Gruppen und im Idealfall auch durch Mentoren oder Tutoren betreut.”
Markus Dichmann, Interview mit Sönke Knutzen, Deutschlandfunk, 27. Juli 2015

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Wissen für alle und überall

Posted on 22 July 2015 by jrobes

Ich muss sagen, dass mich die Vermarktungsstrategie der Hamburg Open Online University irritiert. Was ich erwarten würde, wären einladende, werbende Berichte über Bildung und Lebenslanges Lernen, die Öffnung der Hochschule, über Online-Kurse und neue Lernformate, Professoren, die jetzt online sind und sich auf neue Zielgruppen freuen, über Lern-Communities, denen man beitreten kann, wegen mir auch über neue Abschlüsse, die man erwerben kann, kurz: eine Aufbruchstimmung für die Bildung und das Lernen. Doch wozu brauche ich da den Begriff “Open Educational Resources”, wozu Berichte über das Urheberrecht und das Hochschullehrerprivileg der Professoren? Man hat fast Gefühl, hier beschäftigt sich wieder die akademische Bildungscommunity mit sich selbst, und verpasst die Chance, ein Zeichen zu setzen. Da sollte doch mehr gehen, auch wenn das Medium in diesem Fall die Deutsche Universitätszeitung ist.
Annick Eimer, Deutsche Universitätszeitung/ bildungsklick, 22. Juli 2015

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Updated E-Learning Definitions

Posted on 13 July 2015 by jrobes

Hinter diesen Definitionen steht das Online Learning Consortium (OLC), eine Nonprofit-Organisation, die zusammen mit der Babson Survey Research Group (BSRG) einmal im Jahr den Stand des Online-Lernens im amerikanischen Hochschulwesen vermisst. Dafür braucht es natürlich Definitionen, die auf der Höhe der Zeit und halbwegs belastbar sind. Deshalb dieses Update. Es hat durch den gesetzten Rahmen natürlich Grenzen, derer sich die Autoren aber bewusst sind:

“… we are assuming that courses and programs defined below are instructor-led experiences, distinguishing them from self-learning modules, often seen for instance in some corporate training models. …

As e-learning matures, innovative new ways to teach and learn will continue to emerge. Recent examples are massive open online courses (MOOCs) and competency-based education. At this stage in their evolution, these innovations can be adequately described within the course and program definitions described above; MOOCs and competency-based courses can be understood as operating within one or more of the defined categories.”

Classroom Course - Synchronous Distributed Course - Web-Enhanced Course - Blended (also called Hybrid) Classroom Course - Blended (also called Hybrid) Online Course - Online Course - Flexible Mode Course.
John Sener, Online Learning Consortium, 7. Juli 2015

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E-Learning an der Freien Universität Berlin

Posted on 03 July 2015 by jrobes

Hinter dem allgemeinen Titel verbirgt sich der Hinweis auf das Wiki “E-Learning an der Freien Universität Berlin: Einsatzformen und Werkzeuge”, das jetzt freigeschaltet wurde. Es bietet, heißt es in der Meldung, “eine umfassende Sammlung von E-Learning-Szenarien und Best-Practice-Beispielen, stellt verschiedene Werkzeuge vor und gibt Lehrenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.” Zwar werden Interessierte eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung des Wikis zu beteiligen. Einen Hinweis auf eine Creative Commons-Lizenz, die es erlauben würde, mit den Materialien weiterzuarbeiten, habe ich nicht gefunden.
Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freien Universität Berlin, Newsletter, Newsletter, 3. Juli 2015

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All about MOOCs

Posted on 22 June 2015 by jrobes

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

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7 Things You Should Know About Developments in Instructional Design

Posted on 12 June 2015 by jrobes

Eine Handreichung der EDUCAUSE-Autoren im bewährten Format. Was hier “Instructional Design” heißt, ist bei uns häufig der “E-Learning-Experte”. Während er in der Vergangenheit Lehrkräfte und Fachexperten dabei unterstützte, einen Online-Kurs zu entwickeln, das LMS und ein Authoring-Tool im Blick, steht er heute selbst vor “a broad and growing array of tools” und einem “ever-evolving set of choices”. Das erweitert sein Spielfeld, verändert seine Rolle und bringt neue Aufgaben mit sich. Dafür will das kurze Briefing sensibilisieren. Zwar mit Blick auf den Hochschulbereich, aber die Veränderungen greifen natürlich nicht nur dort.
Edward R. O’Neill, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Mai 2015

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“Ich begann selbst einen Kurs über Karl den Grossen, den ich nie beendet habe”

Posted on 08 June 2015 by jrobes

Heinz Schüpbach, Leiter der Hochschule für Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), bietet auf der Online-Plattform Iversity einen MOOC, “Einführung in die Arbeitspsychologie”, an und berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine Vorgehensweise ist wenig strategisch, eher offen und pragmatisch. Sein Fazit im Interview:

“Ich bin mit den digitalen Lernformen nicht hundertprozentig zufrieden. Viele MOOCs sind didaktisch nicht clever aufgebaut. Was angeboten wird, ist stark entwicklungsbedürftig. Wer aber nur zuschaut, bleibt stehen. Wir können es uns nicht leisten, nicht mitzumachen. Die zukünftigen Hochschulstudenten werden nicht mehr bereit sein, von St. Gallen nach Olten zu pilgern, nur um eine Vorlesung anzuhören. Das reicht einfach nicht mehr. Digital Natives stellen heute schon hohe Anforderungen.”
Marcel Maurice Urech, Heinz Schüpbach im Gespräch, netzwoche, 3. Juni 2015

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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Hamburg Open Online University (HOOU)

Posted on 22 May 2015 by jrobes

Am 20. Mai fand die Auftaktveranstaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) statt. Nachdem der Beschluss ja schon länger im Raum steht und auch schon erste Dokumente und Ideenpapiere kursieren, wurde es jetzt noch einmal “offiziell”. Kerstin Mayrberger als wissenschaftliche Leiterin der HOOU stellte das Projekt vor und, was sie sagte und zeigte, steht bereits online. Dabei wird noch einmal deutlich, dass viele Diskussionen, die heute an verschiedenen Stellen intensiv geführt werden, in diesem Projekt zusammenlaufen: von der “Öffnung der Lehre”, über Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP), bis zur Lernendenorientierung. MOOCs, auch wenn das Stichwort nicht fällt, haben hier sicher Fantasien und Ressourcen freigesetzt. Und auf die Umsetzung der Plattform-Idee darf man sicher gespannt sein.

“Die Hamburg Open Online University (HOOU) steht für die Idee eines hochschulübergreifenden Online-Lernangebots mit akademischem Anspruch für Menschen mit Interesse an akademischer Bildung. Es sollen Lernszenarien ermöglicht werden, in denen neben den eigentlichen Inhalten die Lernenden selbst im Mittelpunkt stehen. Es ist geplant, konsequent freie Lernressourcen (Open Educational Resources, OER) bereit zu stellen und diese in sinnvolle didaktische Konzepte für das gemeinsame Online-Lernen und Blended Learning einzubetten. Für die HOOU wird eigens eine Online-Plattform entwickelt, die entsprechend der inhaltlichen und didaktischen Anforderungen weiter ausgebaut wird.”
Universität Hamburg, Mai 2015

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Digitalisierung - Problemlöser in der Hochschullehre

Posted on 20 May 2015 by jrobes

Jürgen Handke, Professor am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Marburg und Mitstreiter im “Hochschulforum Digitalisierung”, darf hier für eine kleine Videoserie Werbung machen, in der er die Vorteile der Digitalisierung der Lehre vermitteln möchte. Mir hat vor allem der Hinweis auf die “Beweislastumkehr” gefallen:

“Ich hatte gedacht […] , dass mittlerweile eine „Beweislastumkehr” eingetreten sei und die „Digitalisierungsgegner” zeigen müssen, welche Vorteile ein Festhalten an traditionellen Lehr- und Lernmethoden beinhaltet und nicht wir Befürworter ständig auf die Mehrwerte hinweisen müssen.”
Jürgen Handke, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 20. Mai 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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