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Horizon Report 2016: Die deutsche Ausgabe ist online!

Posted on 10 May 2016 by jrobes

Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) informiert (und dem ist nichts hinzuzufügen):

“Die Hochschulausgabe des Horizon Report 2016 liegt jetzt auf Deutsch vor. Bereits zum achten Mal hat das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) die Übersetzung dieser US-Trendstudie übernommen. Alle deutschen Ausgaben können von der MMKH-Homepage als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.Der Horizon Report stellt jedes Jahr sechs Technologien vor, die sich voraussichtlich innerhalb der kommenden fünf Jahre an Hochschulen durchsetzen werden. Dazu werden Beispiele aus der Praxis sowie weiterführende Literaturhinweise gegeben. Ergänzend werden die sechs stärksten Schlüsseltrends untersucht, die die Einführung der Technologien vorantreiben, sowie die sechs größten Herausforderungen, die diese blockieren könnten.

Die sechs Technologien, die für den Horizon Report 2016 ausgewählt wurden - jeweils zwei pro Zeithorizont -, sind:
- ein Jahr oder weniger: Bring Your Own Device (BYOD); Learning Analytics & Adaptives Lernen
- zwei bis drei Jahre: Augmented und Virtual Reality; Makerspaces
- vier bis fünf Jahre: Affective Computing; Robotik.”

Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), Newsletter, 4. Mai 2016

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ARD Alpha: Videobeiträge über digitale Hochschulbildung

Posted on 09 May 2016 by jrobes

Drei interessante Videobeiträge des Campus Magazins von ARD Alpha, die sich mit aktuellen Themen aus dem Bereich des digitalen Lehrens und Lernens beschäftigen. Die Diskussion um Kiron, die Online-Uni für Flüchtlinge, erinnert fatal an den Moment, als über Chancen und Potentiale von Massive Open Online Courses (MOOCs) gesprochen wurde. Nur sind jetzt auch hierzulande alle interessiert und bereit, über Vergleiche mit iTunes nachzudenken. Warum eigentlich?

- Online-Uni Kiron. Das iTunes der Lehre - Angriff aus dem Netz
- Datensicherheit an der Uni: Wie sicher sind meine virtuellen Daten an der Uni?
- Virtual Reality an der Uni: Lernen mit dem ganzen Körper

Hochschulforum Digitalisierung, 2. Mai 2016

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Digitalisierung – Eine Frage der Transformation und der Werte

Posted on 27 April 2016 by jrobes

Ulf-Daniel Ehlers, Vizepräsident für Qualität und Lehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, sagt, dass der digitale Wandel auch an der DHBW angekommen ist. Es geht jetzt an die “Bruchstellen”, an die sensiblen Punkte, die Werte, das Selbstverständnis und die Reflektionsfähigkeit von Experten. Und das gilt sicher nicht nur für die Lehrenden an der DHBW.
Ulf-Daniel Ehlers, Blog, 24. April 2016

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Online Education: A Catalyst for Higher Education Reforms

Posted on 26 April 2016 by jrobes

Dieser MIT-Report (MIT’s Online Education Policy Initiative, 56 S.) verdient eine ausführlichere Betrachtung, aber bis dahin muss dieser kurze Hinweis ausreichen.“Our findings target four areas: interdisciplinary collaboration, online educational technologies, the profession of the learning engineer, and institutional and organizational change. Focused attention in these areas could significantly advance our understanding of the opportunities and challenges in transforming education.”
Sanjay Sarma, Karen E. Willcox und Philip H. Lippel, MIT Open Education Policy Initiative, 4. April 2016

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Meine Lifelong-Learning-Hochschule der Zukunft. Eine Wunschliste

Posted on 22 April 2016 by jrobes

Vor einigen Monaten bin ich, relativ formlos, gebeten worden, einige kurze Gedanken zum Stichwort “Lifelong Learning Hochschule der Zukunft” aufzuschreiben. Die Zeilen würden, so hieß es einladend, im “Ausblick” eines Buches zum Thema erscheinen. Nun, das Buch liegt mir seit letzter Woche vor. Sein Titel lautet jetzt “Theorie und Praxis verzahnen. Lebenslanges Lernen an Hochschulen”, es ist im Waxmann-Verlag erschienen und umfasst 287 Seiten. Inklusive meiner “Wunschliste”.
Jochen Robes, in: Eva Cendon, Anita Mörth, Ada Pellert (Hrsg.): Theorie und Praxis verzahnen. Lebenslanges Lernen an Hochschulen. Münster: Waxmann, 2016, S. 271f. (pdf)

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Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive

Posted on 18 March 2016 by jrobes

Im Rahmen des CHE Hochschulrankings 2014/2015 wurde auch gefragt, welche digitalen Medien Studierende in Deutschland für ihr Studium nutzen. Von 27.500 Studierenden aus 153 Hochschulen in 11 Fächern kamen Rückmeldungen zusammen, die Malte Persike und Julius-David Friedrich jetzt für das Hochschulforum Digitalisierung ausgewertet haben. Dabei halten sie sechs Kernergebnisse fest:

  1. “Es gibt große Unterschiede bei der Nutzung digitaler Medien zwischen den Studienfächern.
  2. Die Nutzung digitaler Medien unterscheidet sich noch deutlicher zwischen den Hochschulen innerhalb desselben Faches, was darauf hindeutet, dass die konkrete Lehrpraxis einer Hochschule einen Einfluss auf die Nutzungsvielfalt digitaler Medien hat.
  3. Die private Nutzung digitaler Medien übersetzt sich nicht zwangsläufig in den Hochschulalltag.
  4. Über die Fächer und Hochschulen hinweg existieren klar unterscheidbare Nutzertypen. Nur 21% der Studierenden nutzen eine breite Palette verfügbarer digitaler Medien im Rahmen ihres Studiums. Etwa 30% der Studierenden beschränken sich überwiegend auf klassische digitale Medien wie PDF-Dokumente, E-Mail und PowerPoint.
  5. Der Begriff „Digital Native“ erscheint auf Grundlage dieser Auswertung bedeutungslos. Die Annahme, dass heutige Studierende generell digital affin studieren, ist nicht haltbar.
  6. Digitale Medien scheinen an vielen Hochschulen kein integraler Bestandteil der Lehre zu sein. Aktuell zeigt sich flächendeckend eher eine punktuelle Anreichung der Lehre durch digitale Medien.”

Die Nutzertypologie, die im vierten Punkt angedeutet wird, umfasst “Digitale Allrounder” (21 %), “Videolernende” (23 %), “E-Prüflinge” (26 %) und “PDF-Nutzer” (30 %). Es ist das Arbeitspapier Nr. 17, das im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung entstanden ist.
Malte Persike und Julius-David Friedrich, Hochschulforum Digitalisierung (Hrsg.), März 2016 (pdf)

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Educators embrace forces of change in online learning

Posted on 14 March 2016 by jrobes

MOOCs stellen das bestehende Bildungssystem in Frage. Das war eine oft zu hörende Einschätzung. Sie betraf nicht nur das Hochschulsystem, sondern auch renommierte Business Schools mit ihren MBAs und Online-MBAs. Jetzt gibt die Financial Times Entwarnung: Alles halb so wild! Längst haben sich zwischen Business Schools und MOOC-Plattformen Partnerschaften gebildet. Und MOOCs werden von Business Schools genutzt, um neue Zielgruppen anzusprechen. Von der wachsenden Nachfrage nach flexiblen Bildungsangeboten, so der Autor, profitieren alle Beteiligten.

Der Beitrag ist Teil eines Special Reports “Business Education/ Online Learning” mit weiteren Artikeln und einer Übersicht über Online-MBAs.
Jonathan Moules, Financial Times, 6. März 2016

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Ein Leben lang digital lernen – neuartige Hochschulangebote

Posted on 01 March 2016 by jrobes

Im Auftrag des Hochschulforum Digitalisierung hat das mmb Institut die digitalen Weiterbildungsangebote an bundesdeutschen Hochschulen unter die Lupe genommen. Das heißt, es wurden die Webpräsenzen analysiert sowie vertiefende Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse hat Ulrich Schmid (mmb) Anfang Februar in Berlin vorgestellt, die Slides sind öffentlich. Der letzte Teil der Ergebnispräsentation (50 Seiten) ist den Herausforderungen und Handlungsempfehlungen gewidmet. Hier lauten die Überschriften bzw. Appelle:

1. Unternehmerisch aufstellen, 2. Alumni-Angebot entwickeln, 3. Kooperationen mit Wirtschaft; 4. Neue (informelle) Formate
Hochschulforum Digitalisierung, 2. Februar 2016 (pdf)

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Hamburg Open Online University: Kerstin Mayrberger im Interview

Posted on 05 February 2016 by jrobes

Die Idee der Hamburg Open Online University (HOOU) wurde zwar schon Ende 2014 von Bürgermeister Olaf Scholz an die Öffentlichkeit getragen, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man an der HOOU auch lernen kann. Frühestens 2017. So jedenfalls Kerstin Mayrberger, die im Projekt die Expertengruppe OER leitet, in einem ausführlichen Interview. Ihr liegt dabei, das betont sie, die didaktische Idee des offenen, partizipativen Lernens besonders am Herzen:

“Eine weitere Leitidee der HOOU ist die Orientierung am Lernenden. Wie wird dies im Konzept konkret umgesetzt?

Es sind mehrere Varianten einer lernendenzentrierten Didaktik denkbar. In unserer vorrangig problem- oder kompetenzorientierten Herangehensweise gibt es für jedes Szenario eine Art Anker, eine Fragestellung oder ein Problem, die oder das möglichst kollaborativ gelöst werden soll. Die Inhalte, die zur Verfügung gestellt werden, werden von Lehrenden, aber - wo sinnvoll - auch von Lernenden als OER produziert. Die Teilnehmenden können im Verlauf des Projekts entsprechend selbst Inhalte erstellen, eigene Fragen einbringen oder gar völlig selbstständig Team bilden und selbstorganisiert Themen bearbeiten. Idealerweise können so zivilgesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und durch unterschiedliche Lernende bearbeitet werden.”
Antonia Dittmann, Interview mit Kerstin Mayrberger, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 5. Februar 2016

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Positionspapier: “E-Learning oder Digitalisierung der Bildung?”

Posted on 21 January 2016 by jrobes

E-Learning und Digitalisierung der Bildung: Meinen beide Begriffe dasselbe? Oder löst der eine, Digitalisierung, den anderen, E-Learning, ab? Michael Kerres meint, dass - vor allem aus der Perspektive der Hochschulen - der Diskurs um E-Learning in eine Sackgasse geführt hat. Irgendwann wurde das Thema operativ von E-Learning-Abteilungen verwaltet und die großen strategischen Diskussionen um die Zukunft der Hochschulen fanden woanders statt. Hier bietet die Digitalisierung der Bildung eine Chance, so Kerres, als “eine Kurzformel für einen Transformationsprozess der Bildungsarbeit, der - anders als E-Learning - die gesamte Wertschöpfung der Wissenserschließung und -kommunikation in den Blick nimmt”.

Dieser Prozess der Digitalisierung betrifft alle Lernorte, alle Geschäftsprozesse und alle Produkte, was Michael Kerres in eigenen Absätzen kurz beschreibt (sehr schön ist sein Hinweis zum Stichwort “Lernorte”: “Während das Lernen im Seminarraum immer digitaler wird, wird das Lernen im Internet immer sozialer.”) Am Ende könnte sich der Kreis sogar wieder schließen: mit der Digitalisierung der Bildung können sich wieder neue Möglichkeiten für das Lehren und Lernen (und damit E-Learning) eröffnen. Deshalb, so Michael Kerres, müssen wir auch auf den Begriff E-Learning noch nicht verzichten.

Der Text basiert auf einem Vortrag am Netzwerktag der Volkswagen AutoUni und wurde 2015 im Handbuch E-Learning publiziert.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 12. Januar 2016

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Zur nachhaltigen Implementierung von Lerninnovationen mit digitalen Medien

Posted on 21 January 2016 by jrobes

hfd_201601b.jpgIn der “besonderen Organisation” Hochschule gelten besondere Regeln. Auch wenn die Bedeutung der “digitalen Transformation” heute erkannt worden ist, heißt das noch lange nicht, dass sie morgen auch in der Praxis des Lehrens und Lernens umgesetzt wird. Die Themengruppe “Change Management und Organisationsentwicklung” des Hochschulforums Digitalisierung hat sich deshalb mit dieser Frage intensiver auseinandergesetzt. Zuerst mit den angedeuteten Rahmenbedingungen, dann mit Modellen und Studien zu Change-Projekten in Organisationen. Und schließlich hat man in 14 Fallstudien den Einsatz digitaler Medien an verschiedenen Hochschulen erhoben. Die Auswertung liest sich gut, das Fazit ist allerdings ernüchternd:

“Von wenigen Ausnahmen abgesehen fehlen den deutschen Hochschulen wichtige Elemente einer systematischen Strategie für die strukturelle und breite Anwendung digitaler Medien in der Lehre!” (S. 19)

Die abschließenden “ersten Handlungsempfehlungen” nehmen Rücksicht auf die “besondere Organisation” und plädieren für Selbstverständlichkeiten, wie z.B. eine “systematische und dauerhafte Verständigung” aller Akteure …

Es ist übrigens schon das 16. Arbeitspapier, das im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung veröffentlicht wurde!
Hochschulforum Digitalisierung, Berlin, Januar 2016 (pdf)

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Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich

Posted on 07 January 2016 by jrobes

Im Auftrag der Themengruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” des Hochschulforums Digitalisierung hat das HIS - Institut für Hochschulentwicklung (HIS - HE) diesen Überblick auf 114 Seiten vorgelegt. Dazu wurden 57 nationale und 188 internationale Fallstudien auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Das ergab zuerst eine Liste mit 16 digitalisierten Lernelementen und -formaten: von “Adaptives Lernen” bis “Vorlesungsaufzeichnung (Live-Digitized-Lecture)”, und mit “Makerspaces” im Anhang als Bonustrack. Und dann, in einem zweiten Aggregationsschritt, 8 Lernszenarien, die kurz beschrieben und auf ihre Stärken und Schwächen abgeklopft werden.

hfd_201601.jpgZusammenfassend: “Dabei wird deutlich, dass Digitalisierungsprozesse sowohl zur Weiterentwicklung klassischer Lernszenarien als auch zur Öffnung der Hochschulen der Gesellschaft und neuen Zielgruppen gegenüber beitragen können.” (S. 9)

Kurz: Viel Material, viele Beispiele und alle Stichworte, auf die man heute in der Diskussion über neue Lehr- und Lernformate stößt. Allerdings darf man auch hier mit Blick auf die Ordnungsversuche der Autoren nicht allzu streng sein. Wenn die Rede von “digitalisierten”, “teilweise digitalisierten”, “onlinebasierten” Lernelementen, Lernformaten und Lernszenarien ist, so steckt auch darin eine Botschaft: Es fehlt immer deutlicher an einer klaren Beschreibung bzw. Systematik von Lehr- und Lernszenarien.
Klaus Wannemacher (HIS-HE), Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 15, Januar 2016

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“MOOCs, High Technology and Higher Learning”

Posted on 27 November 2015 by jrobes

Es gibt eines neues Buch über MOOCs (”MOOCs, High Technology and Higher Learning”), deshalb nehme ich dieses Interview mit dem Autor, Robert A. Rhoads, Professor of Education an der University of California in Los Angeles, noch mit, auch auf die Gefahr hin, dass die Beiträge dieser Woche wieder sehr “MOOC-lastig” werden. Der interessantere Teil des Interviews dreht sich dabei um die Widersprüche zwischen den hohen Ansprüchen, die mit MOOCs verbunden wurden, und der Tatsache, dass die Treiber der Bewegung, also Unternehmen wie Coursera und Udacity, hier ein Geschäftsmodell suchen. Für Robert A. Rhoads sind deshalb MOOCs noch nicht gescheitert, “only the narrow “profit-driven” or “cost-savings” models have faltered. MOOCs as an innovative supplement to traditional face-to-face teaching and learning are still moving forward.”

Im zweiten Teil versuchen Interviewer und Autor dann, MOOCs in ein anderes, nämlich bildungspolitisches Korsett zu spannen. Die Rede ist vom “MOOC movement”, dass nur bestimmte Lerner anzieht, dass nicht auf die “digital divide” eingeht, usw. MOOCs als Lernmodelle für die kreative Auseinandersetzung mit Themen, Herausforderungen und Fragen, rücken in den Hintergrund. Ob sich das Buch lohnt? Ich weiß es nicht.
Carl Straumsheim, Inside Higher Ed, 25. November 2015

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Die Neuerfindung des Hörsaals

Posted on 10 November 2015 by jrobes

Stichwort “Digitalisierung der Lehre”. Jürgen Handke hat den “inverted classroom” an die Universität Marburg gebracht und dort den Virtual Linguistic Campus aufgebaut. Das bedeutet: Studierende bereiten sich online auf die Vorlesungen vor, die Vorlesung ist eigentlich keine Vorlesung mehr, der Professor wird mehr und mehr zum Mentor, aus seinem Büro ist ein mobiles Studio geworden und auf dem Bildschirm sieht er die Stärken und Schwächen seiner Studierenden. Jürgen Handke, so der Artikel, ist bereits da, wo die meisten Hochschulen hin wollen. Und er ist ohne MOOCs, Online-Strategie und Hochschulforum Digitalisierung dorthin gekommen.
Thomas Thiel, FAZ.net, 5. November 2015

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Edtech’s Next Big Disruption Is The College Degree

Posted on 04 November 2015 by jrobes

Kein unbefangener Blick (der Autor ist CEO einer EdTech-Company) und auch keine Neuigkeiten, aber ein weiteres Ausrufezeichen: denn auch Aaron Skonnard ist davon überzeugt, dass unsere traditionellen akademischen Abschlüsse alleine den Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht mehr gerecht werden. MOOCs haben ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, sind aber nicht zuletzt daran gescheitert, dass sie Lernenden keine Abschlüsse in die Hand geben konnten. Das wird sich ändern, so der Autor.

“Enter the second wave of education’s technology revolution: the New Credentialing. In the past few years, credentials such as online badges, course certificates and dynamic assessments have started to gain wide acceptance - and, in some fields, such as technology, are perhaps even preferred in certain instances because they offer more insight into hard skills - as a primary currency in the world of work and careers.”
Aaron Skonnard, TechCrunch, 29. Oktober 2015

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“This change will be the end of the Open University as we know it”

Posted on 20 October 2015 by jrobes

Die britische Open University will einige ihrer Regionalzentren schließen, aus Kostengründen. Die finanzielle Schieflage, so heißt es, hängt mit den abnehmenden Zahlen der Studierenden zusammen, aber auch mit verschiedenen strategischen Investments, z.B. in FutureLearn, die MOOC-Plattform der Open University. Sie bekommt viel Raum in diesem Artikel. Etwas sonderbar sind die Argumente der Gegner, die die Bedeutung der unmittelbaren Begegnung vor Ort betonen. Sonderbar für eine Fernuniversität.
Harriet Swain, The Guardian, 20. Oktober 2015

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The Digital Turn. Themenwoche des Hochschulforums Digitalisierung

Posted on 11 September 2015 by jrobes

Drei Tage „Digital Turn” liegen hinter mir. Eine geballte Ladung „Digitalisierung”, die die Organisatoren in Berlin zusammengelegt haben. Drei Tage bedeuteten in diesem Fall auch drei Veranstaltungen.

Es begann am Dienstag mit der vom Stifterverband und oncampus gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung „MOOCs in Deutschland. Eindrücke und Ergebnisse eines Experiments”. Das Experiment, auf das der Titel hinweist, war das MOOC Fellowship-Programm, das 2013 von Stifterverband und iversity ausgeschrieben wurde. Damit hatte ja die MOOC-Welle auch Deutschland erreicht. Vor diesem Hintergrund ging es an diesem Tag nicht um Grundsatzfragen, sondern um eine erste kurze Bilanzierung. Die allerdings ein bisschen an Pecha Kucha erinnerte. Zahlen wurden stolz präsentiert, Erfahrungen ausgetauscht (hier war, das nur am Rande, vor allem von „Begeisterung” und „Selbstausbeutung” die Rede) und von Kosten wurde gesprochen. Dann durften sich die MOOC-Anbieter vorstellen, wie oncampus, openHPI und die Leuphana Universität Lüneburg. iversity nutzte gleich die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass sie ihre Zukunft weniger in MOOCs, sondern mehr in Professional Development-Angeboten sehen, die dann natürlich kosten. Dann folgte noch ein Plenum, das allerdings keine nachhaltigen Eindrücke bei mir hinterlassen hat.

20thesen_201509.jpgDer zweite Tag fand im Allianz Forum am Pariser Platz statt. Halbzeitkonferenz des Hochschulforums Digitalisierung. Kurze Einführungen und Grußworte. Dann eine Keynote von Art Graesser von der University of Memphis. „Digital Literacy in the Era of Intelligent Tutoring Systems, Agents, MOOCs, and Data Mining” hieß der Titel seines Vortrags. Er sollte dem Thema Digitales Lernen wohl eine empirische Grundierung geben. Aber so richtig teilen wollte die Begeisterung des Referenten für „intelligent tutoring” niemand, und die Informationen über MOOCs und Data Mining boten wenig Neues. Dann hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, den einzelnen Themengruppen, es gibt ja deren sechs im Hochschulforum Digitalisierung, einmal über die Schulter zu schauen. Ich habe es nur in das Forum der Themengruppe „Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” geschafft. Hier präsentierten Jörn Loviscach (Fachhochschule Bielefeld) und Jürgen Handke (Universität Marburg) gut gelaunt ihre Ergebnisse. In Erinnerung ist mir eine Liste mit vier Lernformaten geblieben, u.a. der Flipped Classroom, die Jürgen Handke vorstellte. Continue Reading

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Massive Open Online Courses in der Krise. „Ernüchterung ist eingekehrt“

Posted on 01 August 2015 by jrobes

Ich glaube, “Ernüchterung” trifft die Sache ganz gut. Die taz hat noch einmal einen amerikanischen Hochschullehrer gebeten, etwas zur Lage mitzuteilen, und da seine Hochschule gar keine MOOCs entwickelt, sagt er gleich auch etwas zu Online-Vorlesungen und Online-Bildung im Allgemeinen.

“Die Moocs waren ein Experiment. 80 Prozent aller Experimente gehen schief, aber man kann etwas daraus lernen. Wenn die Technologie besser wird, wenn die virtuellen Klassenräume mit den echten verschmelzen, wenn die Interaktion noch besser wird, wird es wahrscheinlich eine zweite Welle geben.”
Anna Lehmann, Interview mit C. L. Max Nikias, 1. August 2015

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“Wir wollen die Hochschule öffnen für alle”

Posted on 28 July 2015 by jrobes

Ein letztes Mal “Hamburg Open Online University” vor der Sommerpause. In einem weiteren Interview versucht Sönke Knutzen (Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg-Harburg) herüberzubringen, was den Charme des Projekts ausmacht. Natürlich die Öffnung der Hochschulen. Aber dann auch das, was er “projektbasiertes Lernen” nennt:

“Was man in Amerika in den letzten Jahren viel gesehen hat, sind ja diese Massive Open Online Courses, das sind mehr oder weniger Vorlesungen, die ins Internet gestellt worden, wozu man Übungen machen kann. Was wir machen wollen, ist eher projektbasiertes Lernen ins Internet zu bringen. Das heißt, man wird nicht alleine gelassen, sondern man arbeitet an Projekten und man arbeitet in Gruppen und im Idealfall auch durch Mentoren oder Tutoren betreut.”
Markus Dichmann, Interview mit Sönke Knutzen, Deutschlandfunk, 27. Juli 2015

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Wissen für alle und überall

Posted on 22 July 2015 by jrobes

Ich muss sagen, dass mich die Vermarktungsstrategie der Hamburg Open Online University irritiert. Was ich erwarten würde, wären einladende, werbende Berichte über Bildung und Lebenslanges Lernen, die Öffnung der Hochschule, über Online-Kurse und neue Lernformate, Professoren, die jetzt online sind und sich auf neue Zielgruppen freuen, über Lern-Communities, denen man beitreten kann, wegen mir auch über neue Abschlüsse, die man erwerben kann, kurz: eine Aufbruchstimmung für die Bildung und das Lernen. Doch wozu brauche ich da den Begriff “Open Educational Resources”, wozu Berichte über das Urheberrecht und das Hochschullehrerprivileg der Professoren? Man hat fast Gefühl, hier beschäftigt sich wieder die akademische Bildungscommunity mit sich selbst, und verpasst die Chance, ein Zeichen zu setzen. Da sollte doch mehr gehen, auch wenn das Medium in diesem Fall die Deutsche Universitätszeitung ist.
Annick Eimer, Deutsche Universitätszeitung/ bildungsklick, 22. Juli 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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