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Grade Change. Tracking Online Education in the United States

Posted on 19 March 2014 by jrobes

allen_201403.jpgAuch schon eine Institution: Zum elften Mal erscheint dieser Statusbericht über den Stand des Online-Lernens in den USA. In den ersten Jahren kursierte er noch als “Sloan Online Survey”, heute stehen Pearson, das Sloan Consortium und die Babson Survey Research Group auf dem Cover. An der Umfrage haben sich mehr als 2.800 Colleges und Hochschulen beteiligt und auf Fragen wie “Is Online Learning Strategic?”, “Are Learning Outcomes in Online Comparable to Face-to-Face?” und “How Many Students are Learning Online?” geantwortet.

Im letzten Jahr haben die Autoren begonnen, auch das Thema “MOOCs” in die Befragung aufzunehmen. Das Bild hat sich hier in einem Jahr allerdings kaum verändert: Während 2012 2,6 Prozent der Hochschulen von einem eigenen MOOC berichteten, waren es letztes Jahr 5,0 Prozent und das vor allem größere Institutionen. 9,3 Prozent (9,4 Prozent 2012) planen einen MOOC. Auch interessant: “The two most cited reasons, accounting for just under one-half of all institutions with current or planned MOOCs, are marketing-related: to “increase the visibility of the institution” and to “drive student recruitment.”

Vergleicht man die Antworten der letzten Jahre, so fällt auf, dass einige Kurven einen leichten Knick bekommen haben: Die Steigerungsrate der “online enrollments”, immerhin noch 6,1 Prozent, ist “the lowest recorded in this report series”; und die Zahl der Hochschulmanager, die glauben, dass Online-Lernen eine kritische Komponente ihrer strategischen Ausrichtung bildet, ist leicht gefallen. Das könnte man jetzt mit der gestiegenen Aufmerksamkeit zusammenbringen, die MOOCs auf sich ziehen. Wenn man will.
I. Elaine Allen und Jeff Seamon, Babson Survey Research Group, Januar 2014 (pdf)

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Is there a business model for MOOCs? Report from #emoocs2014

Posted on 12 February 2014 by jrobes

“#emoocs2014″ steht für den zweiten “European MOOCs Stakeholders Summit”, der derzeit (10. - 12. Februar) in Lausanne stattfindet. Pierre-Antoine Ullmo ist dort und berichtet hier von einer Panel-Diskussion mit verschiedenen MOOC-Providern, an der er teilgenommen hat. Thema war, natürlich, die andauernde Suche nach einem Geschäftsmodell, und Pierre-Antoine Ullmo fasst mögliche B2C und B2B-Optionen zusammen. Noch interessanter ist vielleicht sein Hinweis auf die kreativen Energien, die das Thema freizusetzen scheint:

“Each of these items has their own modus operandi and many new actors are emerging. When you look at the attendance at the EMOOCs 2014 summit, you realize the contribution MOOCs are making to innovation in education: they made it possible to think of education as a place where entrepreneurs and investors can bring new ideas and resources. Unthinkable a few years ago!”
Pierre-Antoine Ullmo, Open Education Europa/ Blogs, 11. Februar 2014

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The attack on our higher education system — and why we should welcome it

Posted on 04 February 2014 by jrobes

Ein interessanter, lesenswerter Bericht zur Lage von einem der Gründerväter der MOOC-Bewegung, George Siemens. Hochschulbildung, schreibt er, muss sich ändern, anpassen an eine komplexer gewordene Umwelt. Seine Überzeugung: “It remains my firm belief that the complex challenges that society faces can only be met through a learning architecture that emphasizes knowledge generation over knowledge duplication.”

MOOCs, so George Siemens, haben den längst überfälligen Veränderungsprozess forciert und werden, in irgendeiner Form, bleiben. Sie werden mehr und mehr zum globalen Phänomen, und vielleicht sind sie auch der Wegbereiter für “ideas around personalizing and adapting the learning experience”. Und dann steht da noch ein schöner Satz: “Corporate MOOCs will be the big trend of 2014.”
George Siemens, TED Blog, 31. Januar 2014

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The End of Higher Education’s Golden Age

Posted on 30 January 2014 by jrobes

Nun, ich “stecke” nicht im amerikanischen Hochschulwesen, aber was Clay Shirky hier als das unwiederbringliche Ende des “Golden Age of American academia” beschreibt, ist sicher eine, wenn nicht die Erklärung für das gegenwärtige MOOC-Phänomen.

“The number of high-school graduates underserved or unserved by higher education today dwarfs the number of people for whom that system works well. The reason to bet on the spread of large-scale low-cost education isn’t the increased supply of new technologies. It’s the massive demand for education, which our existing institutions are increasingly unable to handle. That demand will go somewhere.”
Clay Shirky, Blog, 29. Januar 2014

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Beyond MOOCs: Sustainable Online Learning in Institutions

Posted on 24 January 2014 by jrobes

Der Report hält, was sein Titel verspricht. Die Autoren empfehlen Hochschulen, MOOCs als einen willkommenen Anlass zu nehmen, um über ihre strategische Ausrichtung nachzudenken. Den Ausgangspunkt können die Themen bilden, die durch die Debatte um MOOCs nun offen auf dem Tisch liegen: “openness”, “revenue models” und “service disaggregation”. Damit verbunden sind unterschiedliche technologische und pädagogische Optionen, die Lernenden neue Wahlmöglichkeiten eröffnen.

“The critical discourse emerging around MOOCs is providing an opportunity for institutions to develop a more strategic approach to online learning. This includes enhancing existing classroom teaching practices, promoting institutional reputation and developing new revenue models.”
Li Yuan, Stephen Powell und Bill Olivier, Centre for Educational Technology, Interoperability and Standards (cetis), Januar 2014

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2020 Vision: Outlook for online learning in 2014 and way beyond

Posted on 17 January 2014 by jrobes

Tony Bates wird im April 75. Er hat seine gesammelten Erfahrungen in diesen Ausblick gesteckt. Die Zukunft des Online-Lernens, wie Tony Bates sie sieht, ist deshalb eingebettet in hochschulstrategische und bildungsökonomische Visionen und Ideen. Sehr differenziert und voller kluger Stichworte, die nicht nur für Higher Education relevant sind. Drei Überschriften haben mir besonders gut gefallen (aber der Artikel enthält mehr!):

- The disappearance of online learning as a separate construct
- Goodbye to the lecture-based course
- Goodbye to the written exam - and welcome to the final implementation of lifelong learning

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 12. Januar 2014

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Not disruptive yet, but the future looks bright

Posted on 17 January 2014 by jrobes

deloitte_2014011.jpgAuch die Berater von Deloitte fühlen sich zu einem Ausblick verpflichtet. In ihrem “Technology, Media & Telecommunications Predictions 2014″ nehmen auch MOOCs einen prominenten Platz ein. Natürlich geht es hier nicht um Didaktik: MOOCs sind deshalb mehr oder weniger ein Synonym für Online-Learning. Es geht um Märkte, und hier sehen die Experten einen wachsenden Bedarf im Bereich des kontinuierlichen, lebenslangen Lernens. “Disruptive” (an diesem Begriff kommt heute kaum jemand vorbei) können MOOCs werden, wenn ihre Anbieter das Problem der Abschlüsse und ihrer Anerkennung in den Griff bekommen.

“The idea that MOOCs will cause imminent disruption of the higher education market appears frequently in the media. We believe that while this hype creates interest, most large educational institutions will experiment with this form of content but MOOCs will not disrupt education significantly in the near term. Enterprise training and continuing education looks likely to be the fastest adopter of MOOCs, with significant growth in 2014 and 2015.”
Deloitte, Januar 2014

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Tagung „MOOCs and beyond - Chancen, Risiken und Folgen digitaler Bildungsangebote für die deutsche Hochschullandschaft“

Posted on 06 December 2013 by jrobes

Die Tagung “MOOCs and beyond” fand am 27. November in Berlin statt. Eingeladen hatten Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung. Einen “Vorabinput” von Jörg Dräger, CHE-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, gab es ja kürzlich schon in der ZEIT (“Maßgeschneiderte Vorlesungen für alle”). Hier ist jetzt auch sein Tagungs-Vortrag dokumentiert, in dem Jörg Dräger seine These der “Personalisierung trotz Massifizierung” näher erläutert. Für ihn sind MOOCs nur eine Zwischenstation. Denn die wahren Potenziale der Digitalisierung, wie z.B. die Modularisierung des Lernens, adaptive Lernsysteme auf der Grundlage von Learning Analytics usw., sind noch nicht einmal ansatzweise erschlossen. Und das wird auch hierzulande, so Dräger, noch dauern, weil der Veränderungsdruck in den Hochschulen noch nicht angekommen ist. Kurz: Ein interessanter Vortrag, der die aktuellen Entwicklungen aus einer gewissen Flughöhe betrachtet und einordnet, dabei aber das netz- und communitybasierte Lernen, das ja einmal am Anfang der MOOC-Bewegung stand, konsequent ausblendet.

Doch zurück zur Tagung: Auch die weiteren Vorträge, z.B. von Paul Kim (Stanford University), Jörn Loviscach (FH Bielefeld) und Michael Gaebel (European University Association), und Diskussionen des Tages sind dankenswerter bereits online zugänglich.
CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, 3. Dezember 2013

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MOOCs: where next? 7 strategic ways forward

Posted on 27 November 2013 by jrobes

Donald Clark spielt kurz die Optionen durch, vor denen Bildungsinstitutionen angesichts der MOOC-Welle stehen: “1. Ignore …, 2. Pilot …, 3. Experiment …, 4. Strategic external marketing …, 5. Strategic external courses …, 6. Strategic external & internal courses …, 7. Fully integrated online and offline strategy …”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 27. November 2013

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Die schlafende Revolution. Zehn Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre

Posted on 22 November 2013 by jrobes

Die “Digitalisierung” der Hochschullehre ist auch so ein Sprachbild, mit dem ich mich nicht so richtig anfreunden kann. Aber es geht ja um die Sache. Und die lautet: Die Potentiale und Konsequenzen der Digitalisierung akademischer Bildung reichen weit über Massive Open Online Courses hinaus. Zu nennen sind, so das Thesenpapier, hier vor allem die Möglichkeiten der Personalisierung und Individualisierung der Lehre. Aber nicht nur. Man darf sicher gespannt sein, wie die Beteiligten das Thema Digitalisierung mit anderen Themenblöcken (Was ist Bildung? Welche Aufgaben werden den Hochschulen zukünftig zugeschrieben? Welche Modelle und Formen von Hochschulen brauchen wir?) zusammenbringen. Aber erst einmal die Thesen:

1. Der technische Fortschritt macht neue digitale Lehr- und Lernformen möglich
2. Heutige MOOCs nutzen die Potenziale der Digitalisierung nicht aus
3. Digitale Lehr- und Lernformate ermöglichen Personalisierung trotz Massifizierung
4. Digitale Formate bieten die Chance, die Effizienz akademischer Lehre zu steigern
5. Digitale Lehr- und Lernformate leisten einen Beitrag zur Öffnung eines weltweiten Zugangs zu Bildung
6. Digitale Lehr- und Lernformate bieten große Potenziale für Weiterbildungsaktivitäten
7. Für deutsche Hochschulen ist die Digitalisierung eine „schlafende Revolution”
8. Digitalisierungsaktivitäten ermöglichen fokussierten Mitteleinsatz
9. Rechtliche Rahmenbedingungen sollten die Digitalisierung fördern, nicht ausbremsen
10. Hochschulen sollten die Digitalisierung als strategische Aufgabe annehmen
Lukas Bischof u.a., CHE gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung , 21. November 2013 (pdf)

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Jedem seine eigene Vorlesung

Posted on 22 November 2013 by jrobes

Jörg Dräger ergänzt die aktuelle MOOC-Debatte um eine interessante Perspektive: Während alle Welt vor allem auf die großen Zahlen schaut und Online-Kurse mit Zehntausenden von Teilnehmern sieht, sind für Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, MOOCs nur die Vorboten. Denn nicht um die Digitalisierung, sondern um die Personalisierung von Bildung geht es! Grundlage dieser Entwicklung sind Big Data und Learning Analytics, herauskommen “intelligente Software” und adaptive Lernsysteme, die sich nach dem Tempo und Fähigkeiten des Einzelnen richten und ihn zu den individuell relevanten Lerninhalten führen. Erste Beispiele hat Jörg Dräger auf seinen Besuchen in den USA gesehen und stellt sie kurz vor. Und genau hier steckt ein Pferdefuß: Die “Personalisierung” antwortet in erster Linie auf die Beschränkungen und Grenzen des bestehenden Hochschulsystems. Sie perfektioniert das Bestehende, liefert aber keine neuen Antworten. Der Lernende bleibt in seiner Rolle gefangen. “Personalisierung” macht deshalb nur Sinn, wenn sie von einer “Vernetzung” begleitet wird, deren Vorboten das sind, was in der Debatte als cMOOCs bezeichnet wird. Diese Seite wird im Artikel (der übrigens auch in der ZEIT erscheinen soll) nur am Rande erwähnt.

“Die Bildungsmaßschneider von heute sitzen in Oxford und Harvard. Deren kleine Lerngruppen und individuelle Betreuung sind aber nur wenigen zugänglich, man braucht überragendes Talent oder reiche Eltern. Das kann die Digitalisierung ändern, persönlich zugeschnittene Bildung gibt es künftig auch übers Internet. MOOCs sind nur der Anfang und noch längst nicht der digitale Tsunami, den manche in ihnen sehen. Die wirklich großen Potenziale der Digitalisierung bleiben ungenutzt, solange alle das Gleiche auf die gleiche Weise lernen sollen, obwohl doch jeder ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Ziele hat. Nicht mehr massive müssen die Onlinekurse sein, sondern personalized – POOCs statt MOOCs.”

Gelegenheit, diese Perspektive zu diskutieren, gibt es sicher am 27. November in Berlin auf der Tagung “MOOCs and beyond - Chancen, Risiken und Folgen digitaler Bildungsangebote für die deutsche Hochschullandschaft”. Oder man vertieft sich in die “Zehn Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre” (CHE Centrum für Hochschulentwicklung). Oder man greift gleich zur kompletten Studie (”Die digitale (R)evolution? Chancen und Risiken der Digitalisierung akademischer Lehre”).

Jörg Dräger, Bertelsmann Stiftung/ Press Releases, 21. November 2013

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Positionspapier des Lehrstuhls für Hochschuldidaktik (Zeppelin Universität) für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre

Posted on 21 November 2013 by jrobes

Das kurze Positionspapier von Gabi Reinmann will als Rahmen fungieren für “konkrete wissenschaftliche und praktische Vorhaben” und “mediendidaktische mit hochschuldidaktischen Grundsätzen” verbinden. Im ersten Teil (1-6) geht es um Grundsätzliches, um “Bildung als Ziel von Hochschullehre”, und den Platz, den digitale Medien als integrale Bestandteile des Bildungsraums einnehmen können. Der letzte Punkt beschreibt konkrete Einsatzszenarien, die sich leicht in andere Bildungskontexte übertragen lassen. Insgesamt eine angenehme Alternative zu den atemlosen Versuchen einer MOOC-Geschäftsstrategie.
Gabi Reinmann, November 2013 (pdf, via Lehren - Lernen - Didaktik)

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Der digitale Dozent

Posted on 03 May 2013 by jrobes

Mittlerweile gibt es ja einige MOOC-Formate und noch mehr Einschätzungen und Erfahrungsberichte. Insofern besitzt ein aufmerksamer Beobachter des Bildungsgeschehens gute Chancen, mit einer MOOC-Kritik auch etwas zu treffen. Und sei es nur am Rande. Josef Joffe hat es trotzdem irgendwie geschafft, den Elfmeter zu verschießen: indem er uns daran erinnert, dass die Gesellschaft dort im Netz “virtuell” und damit “unwirklich” sei; dass Twitter und Chatroom “kein Ersatz für geistige Geselligkeit” sind, “sei’s in der Mensa oder WG”; und dass es bei Coursera “keinen ’sokratischen Dialog’ zwischen Dozenten und Studenten” gibt.

Werner Sauter hat daraufhin sogar einen Leserbrief geschrieben (”MOOC - das große Mißverständnis”).
Josef Joffe, Die ZEIT, 25. April 2013

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Soziale Medien in der Hochschulpraxis – noch studentisch dominiertes Terrain?

Posted on 29 April 2013 by jrobes

Einleitend heißt es: “Dieser Beitrag geht unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten sozialer Medien an den Hochschulen nach und zeichnet diese exemplarisch für die drei Bereiche Kommunikation, Lehre und Forschung nach.” Wobei die Praxis der deutschsprachigen Hochschulen im Mittelpunkt steht. Für den Einsatzbereich Lehre weist Autor Klaus Wannemacher dann auf Professoren hin, die Videoportale wie YouTube in ihre Lehrkonzepte integriert haben, sowie auf die aktuelle Welle an MOOCs. Da die Hochschulen hierzulande auf diesem Feld derzeit kaum aktiv sind, werden als Fallbeispiele genannt: eine Facebook-Gruppe der Fachhochschule Oberösterreich, Wikis an der FU Berlin sowie Weblogs an der Universität Bremerhaven. Ansonsten ist von einem “Anfangsstadium” die Rede, das vor allem noch durch “Zurückhaltung” geprägt ist. Doch Nichtstun, so der Autor, ist keine Option.
Klaus Wannemacher, in: Friedrich Stratmann (Hrsg.): IT und Organisation in Hochschulen. HIS: Forum Hochschule, 4/ 2013, S. 43-51 (pdf)

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Harvard für alle Welt

Posted on 28 March 2013 by jrobes

Wer die ZEIT-Ausgabe vom 14. März verpasst hat, kann jetzt noch einmal in Ruhe nachlesen, wie hier das Thema für ein großes Publikum aufbereitet wurde. “Das Internet revolutioniert die Bildung” heißt es im Vorspann, und der ganze Artikel könnte auch gut als Entdeckung des E-Learnings durchgehen. Doch warum gerade jetzt und heute? Und was ist heute anders als 2000, als die erste Welle des Online-Lernens durch das Netz ging? Ist “open” in dieser Welle eine besondere, neue Qualität oder nur Teil eines Geschäftsmodells, an dem noch gefeilt wird? Antworten auf diese Fragen fehlen leider, sicher auch, weil der Platz benötigt wird, um die verschiedenen Player auf dem MOOC-Markt vorzustellen, inklusive Salman Khan und die Khan Academy. Schön, dass hier wenigstens die Aussprache geklärt werden konnte: “Mooc (sprich: “Muhk”)”.
Christoph Drösser und Uwe Jean Heuser, ZEIT Online, 21. März 2013

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Achtung, Kamera läuft! Der aufgezeichnete Unterricht – Tipps und Tricks für Podcasts im Lehr- und Lernbetrieb

Posted on 25 March 2013 by jrobes

Ob die Erstellung eines Videos wirklich ein “Kinderspiel” ist, wie die Autoren versichern, darüber kann man diskutieren. Die praxisnahe Handreichung, die Martin Ebner und Walther Nagler für das Handbuch E-Learning geschrieben haben, hilft aber sicher, einige Fragezeichen und Hürden zu beseitigen. Im Mittelpunkt stehen die Formate “Screencast”, “Ton- und Videoaufzeichnung” und “(Live-)Stream”. Es werden konkrete Tools genannt und immer wieder Tipps gegeben - vom didaktischen Szenario, in das jede Aufzeichnung idealerweise eingebettet ist, bis zur Publikation im Internet. 25 Seiten.
Walther Nagler und Martin Ebner, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 45. Erg.-Lfg., Januar 2013 (via e-Learning Blog)

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Online-Kurse für alle: Die Globalisierung der Lehre

Posted on 14 March 2013 by jrobes

Vor einigen Tagen haben die beiden ersten deutschen Universitäten, die Ludwig-Maximilians- und die Technische Universität in München, verkündet, sich mit eigenen Online-Kursen beim MOOC-Anbieter Coursera zu beteiligen. Über 19.000 Teilnehmer haben sich für die Angebote, die im Juli beginnen, bereits angemeldet. Der Autor hat deshalb bei den Beteiligten nachgefragt: was sie sich von ihrem Engagement versprechen, welche Rolle E-Learning in ihren Curricula spielt, wie sie die Interessen von Studierenden und Dozenten unter einen Hut bringen und welche Fragen aus heutiger Sicht noch offen sind.

Interessant ist, was der CIO der TUM erzählt: “Wir wollen mit dem neuen Medium experimentieren”, sagt der Informatiker Pongratz im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir schauen uns um. Wir sind mit verschiedenen Anbietern im Gespräch, vergleichen die Lizenzmodelle, die Geschäftsmodelle, die technischen Hintergründe, und jetzt versuchen wir es einmal mit Coursera.” Dabei sei das amerikanische Unternehmen nicht der einzige Anbieter, mit dem die TUM kooperiert …”
Fridtjof Küchemann, FAZ.net, 13. März 2013

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MOOCs - Massive Open Online Courses

Posted on 12 March 2013 by jrobes

eua_1.jpgDie European University Association (EUA), ein Verband europäischer Hochschulen, hat kürzlich eine Dokumentation zum Stand der MOOC-Aktivitäten herausgegeben. Und da sich ja das Spielfeld laufend verändert, macht es Sinn, regelmäßig den Stand der Entwicklung festzuhalten. Das gelingt dieser Dokumentation. Nach einer Beschreibung des neuen Kursformats, der wichtigsten Anbieter und einiger Eckpunkte des Modells geht der Autor abschließend kurz auf folgende Fragen ein:

“- Are MOOCs a new model? …
- Why have MOOCs been successful in the US, but not elsewhere? …
- Language diversity? …
- Is this the end of universities? …
- Are MOOCs paving the way for new means of knowledge dissemination? …
- Can any university have a MOOC? …”

“Obviously, the two most crucial issues at stake are currently the question of the business model, and the issue of awarding credits. But in whatever way MOOCs may develop in the long run, the fact that they currently get so much attention and cause controversial discussions gives hope that this might inspire a much broader debate on learning and teaching in higher education that seems long overdue.” 18 Seiten, ein gelungener Überblick.
Michael Gaebel, European University Association (EUA), News, 25. Februar 2013

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The University’s Dilemma

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Higher Education als Business Case? Warum nicht. Nach all den kurzatmigen Berichten über virtuelle Hörsäle und Professoren auf YouTube ist das mal eine andere Perspektive. Tim Laseter fordert jedenfalls die Hochschulen auf, sich schleunigst über ein neues, “more innovative” Geschäftsmodell Gedanken zu machen. Dabei gibt er ihnen zwei Aufträge mit auf den Weg: zum einen “Know Your Potential Rivals”. Und er zählt eine Reihe neuerer technologischer Entwicklungen und Projekte auf, ohne dass ich hier allerdings einen roten Faden erkennen konnte. Bleibt noch der zweite Auftrag, nämlich “Know Yourself”. Hier fordert er die Hochschulen auf, sich mit ihrer “value proposition” zu beschäftigen und sich klar auf einen Punkt zu konzentrieren (”Selection”, “Knowledge”, “Certification”, “Immersion”, aber es gibt sicher noch weitere Optionen). Diese Botschaft kommt jedenfalls klarer herüber.
Tim Laseter, strategy+business, Issue 69, Winter 2012, 27. November 2012

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Do online courses spell the end for the traditional university?

Posted on 14 November 2012 by jrobes

Ein lesenswerter Artikel, auch wenn die jüngere MOOC-Geschichte schon einige Male erzählt worden ist. Die Autorin präsentiert eine lockere Mischung aus Personen (z.B. Sebastian Thrun, Salman Khan, Daphne Koller), Projekten, Zitaten und Selbstversuchen. Zugleich weist sie auf die steigenden Bildungskosten und Studiengebühren hin (gerade in UK!) und fragt vorsichtig nach dem Platz, den die Hochschulen in Zukunft einnehmen werden. Und sie erinnert daran, dass es in diesem Spiel nicht um didaktische Fragen geht …

“When I ask Koller why education has suddenly become the new tech miracle baby, she describes it as “the perfect storm. It’s like hurricane Sandy, all these things have come together at the same time. There’s an enormous global need for high quality education. And yet it’s becoming increasingly unaffordable. And at the same time, we have technological advances that make it possible to provide it at very low marginal cost.”
Carole Cadwalladr, The Guardian, 11. November 2012 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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