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Der Campus und die Digitalisierung: So sieht die Universität der Zukunft aus

Posted on 15 May 2017 by jrobes

Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, hat einen versöhnlichen Ausblick geschrieben. Er räumt mit einigen, wenig zukunftsfähigen Vorstellungen auf (”Anwesenheit”), lässt viel Raum für eigene Wege und Lösungen und plädiert für ein “Konzept guter Lehre”. Hier drei Merksätze:

  • “Anwesenheit vs. Abwesenheit ist der falsche Ansatz. Verzahnung von analoger und digitaler Lehre/Forschung belebt den Campus.”
  • “Die moderne Gesellschaft legt Wert auf Zugriff, Verfügbarkeit. Diese Gelegenheitsstrukturen gehören auch zum Campus der Zukunft.”
  • “Nicht eine Digitalstrategie ist entscheidend, sondern ein Konzept guter Lehre, in dem Bewährtes und Neues seinen Platz hat. Eine digitale Agenda darf Traditionen nicht vernachlässigen.”

Michael Jäckel, Huffington Post, 12. Mai 2017

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Learning Analytics in Hochschulen

Posted on 07 April 2017 by jrobes

Seit fünf Jahren ist Learning Analytics (LA) ein Thema. Dahinter steckt die systematische Auswertung von Daten, die im Lernkontext anfallen, um Lernprozesse zu optimieren - auf individueller, auf Kurs- wie auf Ebene der Institutionen. Im Artikel werden verschiedene Tools, Frameworks und Systeme vorgestellt, die für den Hochschulbereich entwickelt wurden. Vieles fällt in den Bereich “Frühwarnsysteme”, um Lernende rechtzeitig bei Schwierigkeiten unterstützen zu können. Einige Daten zum Einsatz oder zur Nutzung der vorgestellten Systeme, gerade im deutschsprachigen Bereich, wären ganz interessant gewesen, fehlen aber. Wie auch immer: LA, so die Autoren, bleibt ein Thema, wird sich aber verändern: Echtzeit-Feedbacks, Dashboards, Predictive Analytics und Standards rücken in den Vordergrund.
Philipp Leitner und Martin Ebner, in: John Erpenbeck, Werner Sauter (Hrsg.): Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Lernwelt. Schäffer-Poeschel, März 2017 (pdf, via Academia.edu) 

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Auf dem Weg zum virtuellen Hörsaal

Posted on 24 March 2017 by jrobes

Die Titel der ausgewählten Förderprojekte lauten zum Beispiel “LearnMap”, “CaTS” oder “FAMULUS”. Insgesamt sind es 20 Einzel- und Verbundprojekte, die bis 2020 mit mehr als zwölf Millionen Euro vom BMBF gefördert werden. Im Rahmen der “Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft” sollen sie untersuchen, wie digitales Lernen und Lehren ein Studium verbessern kann. Die Ziele einzelner Projekte sind zum Teil sehr ambitioniert formuliert. Zum Beispiel: “Im Projekt LearnMap sollen bestehende Produkte, Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Hochschullehre auf nationaler Ebene identifiziert und analysiert werden. Das Ziel ist, daraus Erfolgsfaktoren für wirksame und effiziente Lehr-/Lern-Arrangements abzuleiten und auf dieser Basis die nationale Vernetzung der Akteure zu fördern.” (LearnMap) Die Budgets überschreiten deshalb schon mal die Millionengrenze. Am 13. März wurde der neue Forschungsschwerpunkt auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Mitteilung finden sich auch Links zu den einzelnen Projekten. Man darf, wieder einmal, gespannt sein.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Pressemitteilung, 13. März 2017

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Monitor Digitale Bildung. Die Hochschulen im digitalen Zeitalter

Posted on 16 March 2017 by jrobes

monitor_201703.jpgNach der beruflichen Ausbildung also die Hochschulen. Auch die zweite Ausgabe des “Monitor Digitale Bildung” untersucht den Stand der Digitalisierung und hat dafür Lehrende, Studierende und Entscheider (Vertreter der Hochschulleitungen, der Verwaltung usw.) befragt. In der Zusammenfassung der Ergebnisse berücksichtigen die Autoren auch das, was in den letzten 20 Jahren im Hochschulbereich bereits unternommen wurde, und doch: “… diese Anstrengungen haben Früchte getragen, jedoch noch nicht ausreichend, um einen flächendeckend guten Standard digitaler Hochschullehre zu erreichen.”  

Zwei Anmerkungen rahmen diese Studie ein: zum einen ist es die Feststellung, dass die Digitalisierung nur erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann, wenn sie als strategisches Thema begriffen wird; und zum anderen: “Die Digitalisierung ist kein weiteres Problem, sondern Teil der Lösung”, wenn es um personalisiertes Lernen, die individuelle Förderung der Studierenden, die Internationalisierung der Hochschulen und die Erschließung neuer Zielgruppen geht.

Die Studie bietet umfangreiches Datenmaterial, so dass ich hier nur die Ergebnisse der Zusammenfassung wiedergebe (wobei sich Punkt 4 als ein attraktiver Titel für Nachrichtendienste anbietet …):
“1. Didaktische Potentiale bleiben trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt …
2. Hochschulleitungen und Verwaltungsmitarbeiter sehen in der Digitalisierung Lösungen für konkrete Herausforderungen …
3. Bei Strategiefragen gibt es zwei Lager: konsequent digitale Verfechter und konsequent analoge Skeptiker …
4. (Lehramts-)Studierende sind keine Enthusiasten der Digitalisierung …
5. Beim Umgang mit offenen Lernmaterialien (OER) herrscht unter den Lehrenden Zurückhaltung …”

Anzumerken ist, dass der “Monitor” natürlich eine große Nähe zum Hochschulforum Digitalisierung besitzt. Viele HFD-Arbeitspapiere beschäftigen sich mit den gleichen Fragestellungen. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut.
Ulrich Schmid, Lutz Goertz, Sabine Radomski, Sabrina Thom (alle mmb Institut) und Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung), Hrsg. v. Bertelsmann Stiftung, März 2017 (pdf)

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Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!?

Posted on 03 March 2017 by jrobes

Am Donnerstag durfte ich den Hochschuldidaktiktag 2017 an der FH Münster einleiten. Das Wandelwerk. Zentrum für Qualitätsentwicklung und Thilo Harth hatten eingeladen. Da Münster mein Studienort und zehn Jahre lang Lebensmittelpunkt war, bin ich dem Ruf natürlich gerne gefolgt. Es gab die Verabredung, dass ich etwas über den Tellerrand schaue und den Blick für Bewegungen und Entwicklungen öffne, die sich durch die Digitalisierung auf dem Bildungsmarkt im weitesten Sinne (Anbieter, Technologien, Konzepte, Herausforderungen) ergeben. Auch, um den Teilnehmenden Impulse für eigene, neue Lehr-/ Lernkonzepte zu geben. Kurze Beschreibungen aller weiteren Impulse und Workshops finden sich auf der Seite des Veranstalters.
Jochen Robes, SlideShare, 2. März 2017

Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!? von Jochen Robes

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Bildung für alle. Teilen und Tauschen

Posted on 31 January 2017 by jrobes

Die Öffnung der Hochschulen als gesellschaftspolitisches Ziel, Open Educational Resources (OER) als Instrument, eine neue akademische Kultur, das erhoffte Umdenken der Hochschullehrenden und die Hamburg Open Online University (HOOU) als Leuchtturmprojekt. Das versucht, der Artikel zu verbinden.

“Eine neue Online-Uni versucht sich an einer Vision: Lehrstoff vom Professor, so frei zugänglich wie das Wissen auf Wikipedia. Auch wenn offene Bildungsmaterialien für viele Dozenten noch Neuland sind, ist eine Gemeinschaftsplattform schon im Werden.”
Christine Prußky, Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2017

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Instructional Designer an deutschen Hochschulen?

Posted on 19 January 2017 by jrobes

Als sich die Beteiligten des Hochschulforums Digitalisierung am 1. Dezember 2016 in Berlin trafen, um über die nächsten Schritte und Aufgaben zu diskutieren, war immer wieder vom Instructional Designer die Rede. Er/ Sie soll, so eine Lesart, den Lehrkräften mit Kompetenzen und Knowhow an die Seite springen, damit die neue Lehre auch im Tagesgeschäft ankommt. Diesen Ball hat Lavinia Ionica, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für multimediales Lehren und Lernen an der Uni-Halle, aufgenommen und einmal zusammengetragen, was man über das Profil und das Aufgabenspektrum des Instructional Designers an Hochschulen weiß. Leider nichts Genaues, oder in ihren Worten: “Zusammenfassend ist also festzustellen, dass sich die Tätigkeit eines Instructional Designers in Deutschland offenbar erst jetzt zu profilieren beginnt.”

Was etwas überrascht, ist der ausschließliche Blick auf die Hochschulen. Denn die Problemstellung finden wir auch in der beruflichen Weiterbildung, in Akademien, kurz: in allen Institutionen, die sich mit Bildung und Weiterbildung beschäftigen. Dort beginnt man allerdings vom Begriff schon wieder abzurücken, weil man mit “Instruktion” nicht die Zukunft des Lehrens und Lernens verbindet.
Lavinia Ionica, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. Januar 2017

Nachtrag (24.04.2017): “Companies should attract more Instructional Designers for training” (Inge Ignatia de Waard, 21.04.2017)

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European MOOC model

Posted on 15 December 2016 by jrobes

Andere Bildungssysteme, weniger kommerziell ausgerichtete MOOC-Plattformen: vielleicht sind das schon zwei Gründe, die es erlauben, von einem “europäischen Weg” zu sprechen. Der Beitrag verlinkt eine Reihe von Studien und Reports, die sich in den letzten Monaten und Jahren dieser Frage gewidmet haben, und fasst sie zusammen:

“There is increasing evidence that a distinct European MOOC model is emerging. Already four independent European studies conclude that the European HEIs are much more involved in MOOCs compared to for example US and also that their reasons to invest in this new format differs in some aspects as well. It is argued that these differences between the U.S. and Europe might be related to the differences between higher educational systems, political environments and educational values.”
OpenUpEd, 2. November 2016

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The Digital Turn – Hochschulbildung im digitalen Zeitalter

Posted on 02 December 2016 by jrobes

hfd_201612.jpgAm Donnerstag hat das Hochschulforum Digitalisierung seinen Abschlussbericht vorgelegt. In Berlin, wo die Beteiligten noch einmal zusammenkamen, war immer wieder von einer Zwischenbilanz die Rede: zum einen, weil die Digitalisierung ein Prozess ist, dessen Auswirkungen die Hochschulen noch lange beschäftigen werden; zum anderen, weil das Hochschulforum, Ministerin Johanna Wanka verkündete es am Donnerstag, in veränderter Form fortgeführt wird.

Der Abschlussbericht jedenfalls fasst erst einmal die Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre zusammen: von den Herausforderungen des digitalen Wandels bis zu den Themenschwerpunkten der Arbeitsgruppen, ihren Ergebnissen und Empfehlungen - auf 184 Seiten, in Kurz- und Langfassung.

Einige Tage zuvor hatte e-teaching.org bereits einige Vertreter des Hochschulforums für ein Fazit zu einer Online-Podiumsdiskussion eingeladen. Auch das steht zum Nachhören zur Verfügung.
Hochschulforum Digitalisierung, 1. Dezember 2016

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Stärkere Individualisierung der Lehre durch neue Medien

Posted on 01 December 2016 by jrobes

deimann_201612.jpgEs ist das 26. und vorerst letzte Arbeitspapier, das unter dem Dach des Hochschulforums Digitalisierung entstanden ist. Markus Deimann (FH Lübeck) hat sich an einer Übersicht über das Trendthema Personalisierung und Individualisierung versucht, keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Diskussionsbeiträge über zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen die Zahl der konkreten Beispiele und Nutzungsszenarien deutlich übersteigt. Deshalb spannt Markus Deimann einen weiten Bogen, macht auch vor philosophischen Exkursen nicht halt und bietet uns zwei Lesarten für Individualisierung und Personalisierung an:

  • die eine Lesart, nach der online-gestützte Lernszenarien per se Instrumente der Personalisierung und Individualisierung darstellen, da sie dem einzelnen Lernenden neue Freiheitsgrade in der Organisation seiner Lernprozesse bieten: “Ich kann lernen, wann, wie und wo es mir passt”;
  • die andere Lesart, nach der die Digitalisierung von Lernszenarien erst die Voraussetzung schafft, um zukünftig Lernprozesse weiter zu individualisieren. Hier greifen dann auch die aktuellen Stichworte wie Big Data, Learning Analytics und adaptives Lernen, denen auch ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

Diese Lesarten werden mit Argumenten und Beispielen unterlegt, für die der Leser zuweilen etwas Fantasie mitbringen muss. Denn noch schlägt die Theorie die Praxis. Oder: “Der Einsatz digitaler Medien zur Personalisierung und Individualisierung der Lehre ist in Deutschland bislang noch nicht weit vorangeschritten.” (8)
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 26, November 2016

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Fazit - Themengruppe Innovationen in Lern- & Prüfungsszenarien

Posted on 23 November 2016 by jrobes

Das Hochschulforum Digitalisierung biegt nach drei Jahren auf der Zielgeraden ein. Jörn Loviscach (FH Bielefeld) ist Themenpate der Arbeitsgruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” und fasst seine Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit in drei Punkten zusammen:

  1. “Die Studierenden sind nicht die Treiber der Digitalisierung der Hochschulen … Sie greifen zu dem, was an ihrer Hochschulen verfügbar ist.
  2. Der Aufwand für Lehrende ist groß - “Digitalisierung ist nicht gratis”, so Loviscach. …
  3. Auch die Studierenden müssen mehr arbeiten - zum Beispiel müsse man sich für Veranstaltungen im Flipped Classroom intensiv vorbereiten … “

Jörn Loviscach, Hochschulforum Digitalisierung, 21. November 2016

Nachtrag (27.11.2016): Inzwischen liegen auch die Video-Statements weiterer Themenpaten auf der HFD-Seite vor.

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Den Wandel weiterdenken: Hochschulforum Digitalisierung

Posted on 18 November 2016 by jrobes

duz_201611.jpgEin gut aufgemachtes, lesefreundliches Themenheft. Es enthält eine Zwischenbilanz des Hochschulforums Digitalisierung (Hinweis: … bei dem ich auch mitwirke). Dann folgen kurze Case Studies: der FH Lübeck, der RWTH Aachen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hamburg Open Online University, des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen. Ein kurzer Blick über den Gartenzaun nach USA, Irland und Singapur folgt. Zukunftskompetenzen und Arbeitswelt 4.0 werden kurz angeschnitten. Und es gibt abschließend vorsichtige Hinweise darauf, dass die Reise noch nicht zu Ende ist:
“Um die Digitalisierung flächendeckend an deutschen Hochschulen zu verankern und die Potenziale zu nutzen, müssen die Strategien der Hochschulen weiterentwickelt, die qualitativen Mehrwerte stärker sichtbar und Lehrende in der Erweiterung ihrer Kompetenzen unterstützt werden.” (Oliver Janoschka)
duz SPECIAL, Beilage zur duz - DEUTSCHE UNIVERSITÄTSZEITUNG, 18. November 2016 (pdf)

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There is no university of the future

Posted on 08 November 2016 by jrobes

Anlass ist das Projekt “42″, auf das ich kürzlich hingewiesen hatte (“University opens without any teachers”). Alastair Creelman weist zu Recht darauf hin, dass es nicht um das eine Hochschulmodell geht, das die Lösung auf heutige und zukünftige Fragen bereit hält. Aber die neuen technologischen Entwicklungen setzen Fantasie frei und erweitern das Spektrum der Möglichkeiten.

“What we are seeing today is experimentation with new models of education and the establishment of a new ecosystem where traditional degrees will still have great relevance but new alternatives will be available. If the new credentials are verifiable and trustworthy and employers accept them then they will become hard currency. They aren’t the same as a university degree but they widen the credential spectrum.”
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 7. November 2016

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Quality Frameworks for MOOCs

Posted on 01 November 2016 by jrobes

Wenn die Autoren hier die Qualitätsfrage stellen, dann schauen sie vor allem auf Europa und die Hochschulen, also auf MOOCs, die in eine grenzüberschreitende Hochschulausbildung integriert und mit ECTS-Punkten verbunden werden können. Sie schauen nicht darauf, was Coursera und andere Plattformen für die berufliche Weiterbildung anbieten. Vor diesem Hintergrund fasst der Artikel kurz die Fragen zusammen, die sich mit Blick auf die Qualität von MOOCs stellen (natürlich gehören die Abbruchquoten dazu), diskutiert bestehende Modelle (”Excellence framework”), wendet sie auf zwei Beispiele an und wirbt abschließend für das “OpenupEd Quality Label” (mit folgenden Features: “Openness to learners”, “Digital openness”, “Learner-centred approach”, “Independent learning”, “Media-supported interaction”, “Recognition options”, “Quality focus” und “Spectrum of diversity”. Der Artikel ist ein Preprint aus einem Buch, das 2017 erscheinen soll (”Open Education: from OERs to MOOCs”).
Darco Jansen, Jon Rosewell und Karen Kear, in: M. Jemni, Kinshuk & M.K. Khribi (Hrsg.), Open Education: from OERs to MOOCs . Lecture Notes in Educational Technology (LNET). Berlin: Springer 2016 (via Researchgate)

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“Es geht nicht ohne Aufwand” - Dr. Malte Persike im Videointerview

Posted on 07 October 2016 by jrobes

Weil ich die 1:50 auch nicht besser als dieser Begleittext ankündigen könnte: “‘Die Umsetzung von digitalen Lehrformaten bedeutet immer Mehrarbeit’, so Dr. Malte Persike von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Engagierte Lehrende, die digitale Elemente in die eigene Lehre integrieren möchten, stoßen deshalb schnell an ihre Grenzen. Um die effektive Nutzung digitaler Elemente in der Lehre zu ermöglichen, seien deshalb die Institutionen gefordert, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.”
Hochschulforum Digitalisierung, 22. September 2016

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Themenspecial “Bildungspolitik im digitalen Zeitalter”

Posted on 07 October 2016 by jrobes

Normalerweise gehe ich mit Ankündigungen auf dieser Seite eher zurückhaltend um. Es gibt einfach zu viele Veranstaltungen. Bei e-teaching.org mache ich regelmäßig eine Ausnahme, weil hinter ihren Themenspecials immer ein ganzes Paket aus interessanten Online-Events, Praxisberichten und weiteren Ressourcen steckt. Im Mittelpunkt des aktuellen Specials “Bildungspolitik im digitalen Zeitalter”, so heißt es, “steht die Frage, wie E-Learning an Hochschulen politisch unterstützt werden kann: Für welche Ziele sind Maßnahmen auf der Ebene des Bundes und der Länder zielführend, welche Aktivitäten sollten in der Verantwortung der einzelnen Hochschulen liegen?” Es wird übrigens in Kooperation mit dem Hochschulforum Digitalisierung durchgeführt. Eine prominent besetzte Runde macht am Montag den Anfang, 14:00 Uhr, und blickt auf “E-Learning an deutschen Hochschulen - der Weg zum heutigen Status quo”.
pmey, e-teaching.org/ Notizblog, 5. Oktober 2016

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Digitale Hochschul-Revolution

Posted on 04 October 2016 by jrobes

Christian Füller sieht die Hochschulen mit der Digitalisierung an einem Scheideweg: “Auf der einen Seite das tiefe Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt. … Auf der anderen Seite die kleinen Wissensportionen und die Verwertbarkeit der digitalen Universität.”

Bevor er diese Alternativen aufzeichnet, nimmt er die Leser mit auf eine Reise durch das Land und seine verschiedenen Digitalisierungsprojekte: nach Heidelberg zu Christian Spannagel, nach Marburg zu Jürgen Handke, nach Mainz zu Malte Persike, nach Potsdam zum HPI. Dann folgt ein Einspieler mit Sebastian Thrun (und, nein, er hat MOOCs nicht erfunden!). Und schließlich finden noch die Think Tanks des Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Erwähnung, denn es geht - das ist ein roter Faden der Story - bei der Digitalisierung immer auch um wirtschaftliche Interessen.

Was bei dieser Dramaturgie etwas untergeht: Es wird in Zukunft kein “tiefe(s) Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt” ohne Digitalisierung geben (genauso wenig wie eine analoge Präsenzuniversität). Wie sie mit der Digitalisierung aussehen, das sollte man diskutieren.
Christian Füller, DSW-Journal 3/16

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Bring Your Own Device - Aber Richtig!

Posted on 29 September 2016 by jrobes

“Handys aus!” und “Laptops zuklappen!” Diese Sätze, so Jürgen Handke, sollten der Vergangenheit angehören. Ein kurzes Plädoyer für “Bring Your Own Device”, nicht nur in der Lehre, sondern auch für Prüfungen.
Jürgen Handke, YouTube, 16. September 2016

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Booksprints im Hochschulkontext: Drei erfolgreiche Beispiele für das gemeinsame Schreiben in kurzen Zeiträumen

Posted on 05 September 2016 by jrobes

In drei Stunden mit 23 Personen, in drei Tagen mit 12 Personen und in sieben Tagen mit 220 Personen: Booksprints sind eng getaktete Gemeinschaftsprojekte mit hohen Erfahrungs- und Lernkurven bei den Beteiligten. Was geht in kurzer Zeit? Wie kann man das Netz, Systeme und Tools nutzen, um die Sprints zu unterstützen? Wie arbeitet man zusammen? Und was kommt am Ende heraus?

Die vorliegende Fallstudie konzentriert sich auf kurze Beschreibungen von drei unterschiedlichen Sprint-Formaten. Genau, drei (3), denn mehr Beispiele aus dem Hochschulbereich haben die Autoren nicht gefunden. Der Fokus liegt hier auf dem Format. Die Ergebnisse der jeweiligen Sprints, die Books, bleiben bei der Beurteilung genauso außen vor wie die Erfahrungen der Sprinter. Die Autoren schließen die Beschreibungen mit einer Reihe von “lessons learned” und ermuntern, das Format aufzugreifen und weiterzuentwickeln.
Sandra Schön, Martin Ebner, Sebastian Horndasch und Hannes Rothe, in: Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung (2016). Hrsg. von Wachtler, Josef., u.a., Waxmann Verlag, S. 35-45 

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Arbeitspapiere Hochschulforum Digitalisierung

Posted on 23 August 2016 by jrobes

Das Hochschulforum Digitalisierung befindet sich im Endspurt, am 1. Dezember findet in Berlin die Abschlusskonferenz statt. Dafür haben die einzelnen Arbeitsgruppen in den letzten Wochen und Monaten ihre Ergebnisse noch einmal in verschiedenen Arbeitspapieren dokumentiert. Sie fließen, in gekürzter Form, in den Abschlussbericht des HFD ein. Auf einige interessante Dokumente möchte ich an dieser Stelle kurz hinweisen:

- Arbeitspapier Nr. 19: Finanzierung Digitaler Lehre (10 S.)
- Arbeitspapier Nr. 20: Ein Leben lang digital lernen (108 S.)
- Arbeitspapier Nr. 21: Organisation digitaler Lehre in den deutschen Hochschulen (51 S.)

Alle 23 Arbeitspapiere stehen auf den Seiten des Hochschulforums zum Download zur Verfügung.
Hochschulforum Digitaliserung, Newsletter Nr. 4, August 2016

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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