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WissensWert Blog Carnival Nr.5 (Juni ‘09)

Antworten auf die Frage: "Warum twitterst Du eigentlich?"

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Antworten auf die Frage: "Was war Dein/ Ihr letztes E-Learning-Erlebnis?"

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Media Literacy

Auf dem Weg zur Informationskompetenz: Portale und Datenbanken als Gegenpart zu Google & Co.

Posted on 11 March 2010

Dass Google nicht die letzte Antwort ist, wenn es um die Suche nach Fachinformationen geht, hat sich hoffentlich mittlerweile herumgesprochen. Was also ist zu tun? Der Autor stellt - mit Hinweis auf ein Projekt “Informationskompetenz” an der Universität Konstanz - einen “Recherchefahrplan” vor, der die Schritte “Vorbereitung”, “Recherche”, “Auswertung” und “Weiterverarbeitung” umfasst. Anschließend werden einige Portale, Datenbanken und Informationssysteme im Bildungswesen aufgezählt, zum Teil kostenpflichtig, zum Teil kostenfrei wie z.B. das empfehlenswerte Angebot des Deutschen Bildungsservers. Leider macht der Artikel einen großen Bogen um den kompetenten und selbstbewussten Umgang mit den Angeboten des Social Web. Auch das könnte Teil der gewünschten Informationskompetenz sein.
Markus Linten, bildungsforschung, 6. Jg., Nr. 2/ 2009 (pdf)

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Trends in der Weiterbildung, Videos

How Does the Educational System Becomes Decentralized?

Posted on 11 March 2010

Manchmal wünschte ich mir, in diese Interviews mit Experten würden etwas mehr aktuelle Bezüge einfließen. Also z.B. den Interviewten fragen, womit er sich gerade beschäftigt, warum er an diesem Ort ist, was er von der Nachricht xy oder dem gerade gehörten Statement hält, usw. Vor allem, wenn es wie im Fall George Siemens schon eine Fülle von Interviews im Netz gibt. Anyway, auch dieses Interview ist hörenswert und enthält schöne Antworten, zum Beispiel auf die Frage “Can you make friends with people you don’t know or you only “virtual”?” und zur “role of theory”. Und natürlich Einschätzungen von George Siemens zum Online-Kurs “Connetivism and Connective Knowledge (CCK)”. Dankenswerterweise gibt es eine hilfreiche thematische Gliederung des 40-minütigen Videos.
Ulrike Reinhard, Conversations At the Beginning of a New Time, 8. März 2010

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Web 2.0, e-learning

CeBIT 2010: Wandel im E-Learning Markt?

Posted on 10 March 2010

Martina Göhring war auch auf der CeBIT und hat sich mit Viola Ploski über ihre Eindrücke unterhalten. Gerade mit Blick auf Web 2.0 stellt sie “einen Wandel bei den Anwenderunternehmen und ihrem Bedarf” fest, während die Anbieter die Diskussion um Web 2.0 “für übertrieben” und “einen überschätzten Hype” halten. Die Kunden, so Martina Göhring, wünschen immer häufiger eine längerfristige Prozess-Begleitung, werden aber von ihren Anbietern oft mit diesem Wunsch allein gelassen.

Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, wer sich hier zu langsam oder zu wenig bewegt, sondern meinen Eindruck ergänzen: In Unternehmen, in der betrieblichen Weiterbildung und den Anbietern, die sich hier platzieren, geht es nach wie vor um formale Qualifizierung. Es geht um Seminare, Workshops und WBTs, also um punktuelle Lernereignisse und um strukturierte Lerninhalte. Die Prozesse, Geschäftsmodelle sowie Kompetenzen der Beteiligten auf beiden Seiten sind darauf ausgerichtet. An diese Tür klopfen jetzt seit einiger Zeit Web 2.0, Social Networking und informelles Lernen. Wie geht man mit ihnen um? Continue Reading

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Zukunft des Internet

Einer gegen alle

Posted on 09 March 2010

Ich habe es irgendwann aufgegeben, den neuesten Entwicklungen von und um Google zu folgen. Google Book Search war für mich noch ein direktes “Bildungsthema”, aber mein Stand ist hier, dass die einen scannen und die anderen klagen. Mit vielen Varianten, was nationale Rechtsgrundlagen und Befindlichkeiten angeht. Unübersichtlich halt. Deshalb habe ich die Übersicht über Entwicklung und Stand einiger Google-Projekte und -Pläne, die sich in der vorletzten Ausgabe von brand eins findet, gerne gelesen. Sie ist, natürlich, gemäßigt google-kritisch, mäandert allerdings etwas ziellos durch die Themen.
Slaven Marinovic, brand eins, 01/2010, S. 19-26

PS: Das “Weltwoche”-Interview mit “Pascal”-Erfinder Niklaus Wirth ist eine schöne Ergänzung: “Früher war IBM der Bösewicht”.

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Learning Management Systems

LMS versus PLE

Posted on 08 March 2010

Wie irgendwo schon gesagt, den letzten Freitag habe ich auf der CeBIT verbracht, als Moderator einer Session im “Forum Learning & Knowledge Solutions”. Wie gesagt Freitag und, erschwerend, 16:40 Uhr, es war also eine sehr private Session. Weitgehend ungestört konnten wir uns auf dem Podium ganz der Vorgabe der Organisatoren, “LMS vs. PLE”, widmen. Die Diskussion hat mir noch einmal klar gemacht: Für einen Anbieter von Lernplattformen in Corporate Learning ist dieses PLE, also die “Persönliche Lernumgebung”, eine relativ uninteressante Angelegenheit. Als LMS-Anbieter stellt man sich (natürlich) auf die Anforderungen seiner Kunden ein und hier stehen nun mal administrative und weniger didaktische Anforderungen im Vordergrund. Man nimmt natürlich auch die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen auf (wenn diese es in ein Pflichtenheft schaffen), und man erweitert gerne eine Lernplattform um Möglichkeiten der “Personalisierung”, also z.B. der individuellen Gestaltung einzelner Seiten oder der Wahl eines bestimmten Ausgabeformats. Continue Reading

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Informelles Lernen

Understanding “learning” - some more thoughts

Posted on 05 March 2010

Die Frage taucht in jüngster Zeit immer wieder mal auf und ich habe sie sicher auch das eine oder andere Mal schon unbedacht in die Runde geworfen, nämlich: Wie kann man informelles Lernen managen? Vergessen wir diese Frage sofort! Natürlich gilt, was Jane Hart hier noch einmal festhält:

“In my opinion it is just not possible to manage or formalise informal learning - if you do, it just becomes formal learning. All you can do to do is SUPPORT and ENABLE self-directed (independent and interdependent) learners and their learning, which is quite a different thing altogether.”
Jane Hart, Jane’s E-Learning Pick of the Day, 4. März 2010

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Microblogging

Adult Learner’s Motivation for the Use of Micro-blogging during Online Training Courses

Posted on 05 March 2010

Ein kleiner Baustein in einem größer werdenden Bild: Die Autoren berichten von einer Pilotstudie im Umfeld von fünf Online-Kursen, in deren Verlauf 31 Teilnehmer an einem “Twitter-Experiment” teilnahmen. Das Ergebnis: “Our preliminary findings suggest that micro-blogging activity has a great potential in increasing the motivation of participants in e-learning courses …” Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe des International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET). Andere Themen der Ausgabe sind u.a. Learning Management Systeme (“… Are They Knowledge Management Tools?” - mit einer wenig überraschenden Antwort) und “Sharing of Learning Material on Mobile Devices”.
Jutta Pauschenwein und Anastasia Sfiri, International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, Issue 1 (2010), S.22-25

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Videos

Kommunizieren - Lehren - Lernen: Was machen Sie mit Web-Videos?

Posted on 04 March 2010

… fragt Andrea Back in der aktuellen, zwölften Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Am Video, so scheint es, führt kein Weg vorbei - aber welche Rolle spielt das “neue”, web 2.0-basierte Video wirklich, wenn es um das Lernen oder Arbeiten in Unternehmen geht? Wer also bereits von Erfahrungen berichten kann, ist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag die Diskussion voranzutreiben. Redaktionsschluss ist der 31. März.

“Fragen, die aktuell verbreitet gestellt werden, sind: Welche Unternehmen machen Web-Videos schon und wofür? Was bringen diese Videos den Nutzern in ihren Arbeits- und Lernprozessen, wie setzten sie diese genau ein? Sind Videoformate nicht Zeitverschwendung? Ist es nicht längst an der Zeit, dass Unternehmen die Sperrung von Video-Websites wie Youtube oder Vimeo am Arbeitsplatz aufheben? Was ist eigentlich genau der Web-2.0-Anteil dabei?  Wirkt man mit “user-generated” Videos als seriöser Anbieter nicht unprofessionell?”
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 3. März 2010

PS: Nicht abgesprochen, aber zeitgleich berichtet Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter von “video learning in so many modes” (und er zählt wirklich eine beeindruckende Zahl von Varianten auf!), um anschließend zu fragen: “I would be quite interested in hearing from Learning TRENDS readers about their experiments with video.”

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Weiterbildung allgemein

Nine Information Alternatives to the Now Defunct Training Magazine

Posted on 03 March 2010

Das Training Magazine (UK) hat sein Erscheinen eingestellt. Nun, das wird hierzulande für die Wenigsten eine Nachricht sein. Aber zwei Nachwirkungen sind vielleicht erwähnenswert: Jay Cross nimmt die Meldung zum Anlass, um seine Begegnungen mit der Zeitschrift Revue passieren zu lassen. Das liest sich ganz unterhaltsam (hier). Und Karl Kapp spendet allen Verzweifelten Trost und listet einige Alternativen auf, die es nach wie vor gibt: TrainingIndustry, Chief Learning Officer, eLearnMagazine und …
Karl M. Kapp, Kapp Notes, 2. März 2010

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e-learning

E-Learning im Betrieb

Posted on 02 March 2010

“E-Learning ist Berufsbildung im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes und unterliegt damit der Mitbestimmung.” (S. 7) Deshalb gibt es in vielen Unternehmen Betriebsvereinbarungen, die den Einsatz von E-Learning regeln. 29 dieser Vereinbarungen aus acht Branchen, abgeschlossen zwischen 1997 und 2008, wurden von der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet, um “Trends aufzuzeigen” und “Hinweise und Anregungen für die Gestaltung eigener Vereinbarungen zu geben”. Mit diesem Ziel vor Augen gibt der Autor einen kurzen Überblick über den Gegenstand “E-Learning” und die wichtigsten Punkte, die in den Vereinbarungen abgedeckt werden: „Ziele von Programmen und technischen Einrichtungen, „„Rahmenbedingungen, „„Qualitätsmerkmale von Lernprogrammen, „„Leistungs- und Ergebniskontrollen sowie Datenschutz und „„Beteiligung des Betriebsrates.

Als offene Probleme werden hervorgehoben:
- “„An den Arbeitsplätzen mangele es an ungestörten Lernzeiten …”
- “„Der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen, wie er bei Seminaren oder Workshops üblich ist, werde vermisst …”

Und ich möchte ein Problem hinzufügen: Die ersten Vereinbarungen stammen aus den Jahren 1997 bis 2001. Wenn es separate E-Learning-Vereinbarungen braucht, dann gehören diese mindestens alle zwei Jahre überarbeitet. (via Tim Schlotfeldt)
Winfried Heidemann, Hans Böckler Stiftung, 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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