Featured Articles, Informelles Lernen

Informelles Lernen. Zwischen Bildungsmanagement und Selbstorganisation

Artikel, erschienen in Scheer/ Wachter (Hrsg.): Digitale Bildungslandschaften, 2016

Continue Reading

Featured Articles, Trends in der Weiterbildung

Wie können Trainer die Digitalisierung lieben lernen?

Interview, erschienen in wirtschaft+weiterbildung, 06/2016

Continue Reading

Featured Articles

Social Learning: Vernetztes Lernen im Unternehmen

Erschienen in Schwuchow/ Gutmann: Personalentwicklung (2015)

Continue Reading

Featured Articles

Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Erschienen im Handbuch E-Learning, April 2015

Continue Reading

Featured Articles

Lernen in der Cloud

Artikel (SAP Community Network) und Präsentationen (Frühjahr 2014)

Continue Reading

HR Management

Lernen und Arbeiten 4.0 – Das Lernen verschmilzt mit der Arbeitswelt

Posted on 23 March 2017

Rüdiger Keller und Sebastian Lesch (Apollo-Optik) beschreiben, wie Arbeiten und Lernen immer mehr zusammenfallen und welche Rolle die Digitalisierung in diesem Prozess spielt. Die Stichworte sind bekannt: sie reichen von der 70:20:10-Formel, über ein verstärktes Angebot kurzer Lernbausteine bis zur stärkeren Praxisorientierung aller Lernaktivitäten. Formales Lernen hat seinen Platz, wird sich aber auch verändern: kürzer, individueller, arbeitsplatzbezogener. Leider lassen die Autoren einen nicht über die Schulter schauen, um zu zeigen, wie sich unter diesen Vorzeichen die Personalentwicklung bei Apollo-Optik verändert. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung …
Rüdiger Keller und Sebastian Lesch, Bertelsmann Stiftung/ Blog “Zukunft der Arbeit”, 22. März 2017

Popularity: 1% [?]

Comments (0)

e-learning

Warum E-Learning gescheitert ist

Posted on 22 March 2017

Wenn Andreas Wittke schreibt, dass E-Learning gescheitert ist, so meint er das Geschäftsmodell E-Learning, nicht die pädagogischen Konzepte hinter E-Learning. Denn wenn man nur einen einzelnen Kurs “digitalisiert” oder um Online-Komponenten erweitert, wenn Lehrende neben ihren Präsenzpflichten jetzt auch noch in die Entwicklung, Durchführung und Betreuung von Online-Kursen involviert sind, wird das neue Bildungsangebot teurer. Es rentiert sich nicht. Das ist absurd, meint Andreas Wittke, wo doch die Digitalisierung in allen anderen Bereichen zum gegenteiligen Effekt führt. Digitale Bildung, so die Konsequenz, muss endlich zu Ende gedacht werden, skaliert, automatisiert. MOOCs sind ein Anfang. Wenn ich alles richtig verstanden habe …

“Das Problem des E-Learning sind die Grenzkosten. Wenn wir weiterhin in analogen Strukturen denken, das heisst wir unterrichten in Semestern, in Klassengrößen und prüfen zu einer bestimmten Zeit alle Lerner gleichzeitig, wird E-Learning scheitern bzw. ist gescheitert. Das kann niemand bezahlen. Man kann in digitalen Prozessen jedoch nahezu unendlich denken, ähnlich wie Amazon, die auch mehr E-Books im Lager haben, als jede Bibliothek der Welt, denn digital kostet kein Geld.”
Andreas Wittke, Online by Nature, 21. März 2017 

Popularity: 2% [?]

Comments (0)

HR Management

Potenzialwirtschaft. Die zweite Etappe der Zukunft der Arbeit

Posted on 21 March 2017

Joël Luc Cachelin hat sich wieder mit der Zukunft der Arbeit auseinandergesetzt und dieses Mal das Bild der “Potenzialwirtschaft” als Fixpunkt für seine neue Studie gewählt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, heißt es einleitend klar und deutlich: “Die Zukunft der Arbeit findet in der digitalen Matrix statt.” Und das heißt vor allem, Roboter, KI und Bots, die uns Arbeit ab- und wegnehmen werden; und das bedingt eine Re-Organisation der Arbeit, um mit diesen Veränderungen umzugehen. Die Studie beschreibt notwendige Veränderungen und Anpassungsleistungen, plakativ und auffordernd. Die soziale Seite dieser Veränderungen ist allerdings kein Thema.

Die einzelnen, schön illustrierten Kapitel bieten verschiedene Perspektiven zum Weiterdenken und -handeln an:
- Perspektive: Potenzial statt Kafka
- Räume: Tätigkeiten statt Strukturen
- Arbeitsteilung: Marktplätze statt Organigramme
- Positionierung: Stories statt Produkte
- Führung: Signale statt Kommandos
- HR: Allianzen statt Prozesse
- Gesellschaft: Potenzialwirtschaft statt Vollbeschäftigung

Zum “Re-Design der Wirtschaft” gehört selbstverständlich auch ein Re-Design der Weiterbildung: “Unser Bildungssystem nimmt zu wenig Bezug auf eine Arbeitswelt, die von Maschinen und digitalen Hilfsmitteln geprägt ist und unsere Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Initiative besonders gefragt sind. … die didaktischen und pädagogischen Konzepte der Weiterbildung sind heute noch zu wenig potenzialorientiert. Sie sind gemäss eigener Erfahrung zu lehrerzentriert, präsenzorientiert und wissensfokussiert. Dabei verpasst man es die von den Lernenden gemeinsam verbrachte Zeit für das Vernetzen und Diskutieren zu nutzen.”
Dr. Joël Luc Cachelin’s Wissensfabrik, März 2017

Popularity: 3% [?]

Comments (0)

Microblogging, Weiterbildung allgemein

Microdesign

Posted on 21 March 2017

Microlearning ist derzeit ein gerne zitierter Begriff, der es manchmal sogar bis zum Trend schafft. Anlass für Clark Quinn vor zwei Missverständnissen zu warnen: Wenn es nur darum geht, etwas schnell nachzuschlagen, um ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten, sollte man lieber von Performance Support und nicht von Learning sprechen. Das gilt auch, wenn ein bestehender Kurs nur in kurze Bausteine aufgeteilt wird. Das, so Clark Quinn, ist zu wenig: “We have to design an experience!” Microdesign eben.

“Microlearning is the right thing to do, given our cognitive architecture. Only so much ‘strengthening’ of the links can happen in any one day, so to develop a full new capability will take time. And that means small bits over time makes sense. But choosing the right bits, the right frequency, the right duration, and the right ramp up in complexity, is non-trivial.”
Clark Quinn, Learnlets, 14. März 2017

Popularity: 3% [?]

Comments (0)

Blended Learning

Vage Begriffe im Digitalisierungszeitalter

Posted on 20 March 2017

In Blended Learning-Veranstaltungen wechseln sich Präsenz- und Online-Phasen ab. Was auf den ersten Blick klar erscheint, ist es, so Gabi Reinmann, bei näherem Hinschauen nicht mehr. Vor allem den Begriff der Online-Phase hält sie inzwischen für irreführend: “Vielleicht wäre die Bezeichnung „dezentrale Phase” treffender als „Online-Phase” - als Abgrenzung zum „Lernen vor Ort” in der Präsenz?” Wobei auch die Präsenz-Phase, möchte ich ergänzen, zum Beispiel mit Blick auf Webinare weniger eindeutiger ist, als es scheint.
Gabi Reinmann, Hochschuldidaktik, 19. März 2017

Popularity: 4% [?]

Comments (0)

Open Access/ Open Content

Lerngruppen im Corporate Learning 2025 MOOC

Posted on 20 March 2017

Für alle, die mit einer Teilnahme am Corporate Learning 2025 MOOCathon liebäugeln: Warum sich nicht in einer Lerngruppe zusammenschließen und sich dort über die Kurserfahrungen austauschen? Simon Dückert empfiehlt und beschreibt einen Rahmen, der sich am Konzept von Working Out Loud (WOL) orientiert.
Simon Dückert, Corporate Learning Community, 17. März 2017

Popularity: 4% [?]

Comments (0)

Media Literacy, Videos

Videos erstellen – leicht gemacht

Posted on 17 March 2017

Noch etwas Praktisches zum Wochenende: Der Artikel ist eigentlich nur ein kurzer Teaser, der auf zwei Tutorials führt. Im einen gibt Stefan Will eine kurze Anleitung zum Filmen mit dem Smartphone. Und im anderen erklärt Joachim Sucker auf charmante Weise, wie man mit Bordmitteln etwas für Bild, Ton und Licht tun kann. Eine Einladung in Sachen Medienkompetenz.
Beatrice Winkler, Erweiterte Lernwelten, 15. März 2017

Popularity: 6% [?]

Comments (0)

Open Course

FutureLearn’s New Pricing Model Limits Access to Course Content After the Course Ends

Posted on 17 March 2017

Mit “monetization over massiveness” hatte das Nachrichtenportal Class Central die Entwicklung der kommerziellen MOOC-Anbieter Ende des letzten Jahres zusammengefasst. Dazu passt auch dieser Schritt von FutureLearn, der MOOC-Plattform der britischen Open University. Dort hat man jetzt den freien Zugriff auf die Kursinhalte eingeschränkt. Sie gelten jetzt nur noch für die Dauer des Kurses. Wer darüber hinaus Zugang zu allen Kursbausteinen sowie, nach erfolgreicher Bearbeitung des Kurses, ein Zertifikat haben will, muss “upgraden”.

“… charging for certificates hasn’t proven to be an effective business model for MOOC providers”, heißt es. Also kosten jetzt auch die Inhalte. Und die Preise werden sich über kurz oder lang wohl auch erhöhen, prognostiziert Dhawal Shah.
Dhawal Shah, Class Central, 16. März 2017

Popularity: 6% [?]

Comments (1)

eUniversity

Monitor Digitale Bildung. Die Hochschulen im digitalen Zeitalter

Posted on 16 March 2017

monitor_201703.jpgNach der beruflichen Ausbildung also die Hochschulen. Auch die zweite Ausgabe des “Monitor Digitale Bildung” untersucht den Stand der Digitalisierung und hat dafür Lehrende, Studierende und Entscheider (Vertreter der Hochschulleitungen, der Verwaltung usw.) befragt. In der Zusammenfassung der Ergebnisse berücksichtigen die Autoren auch das, was in den letzten 20 Jahren im Hochschulbereich bereits unternommen wurde, und doch: “… diese Anstrengungen haben Früchte getragen, jedoch noch nicht ausreichend, um einen flächendeckend guten Standard digitaler Hochschullehre zu erreichen.”  

Zwei Anmerkungen rahmen diese Studie ein: zum einen ist es die Feststellung, dass die Digitalisierung nur erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann, wenn sie als strategisches Thema begriffen wird; und zum anderen: “Die Digitalisierung ist kein weiteres Problem, sondern Teil der Lösung”, wenn es um personalisiertes Lernen, die individuelle Förderung der Studierenden, die Internationalisierung der Hochschulen und die Erschließung neuer Zielgruppen geht.

Die Studie bietet umfangreiches Datenmaterial, so dass ich hier nur die Ergebnisse der Zusammenfassung wiedergebe (wobei sich Punkt 4 als ein attraktiver Titel für Nachrichtendienste anbietet …):
“1. Didaktische Potentiale bleiben trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt …
2. Hochschulleitungen und Verwaltungsmitarbeiter sehen in der Digitalisierung Lösungen für konkrete Herausforderungen …
3. Bei Strategiefragen gibt es zwei Lager: konsequent digitale Verfechter und konsequent analoge Skeptiker …
4. (Lehramts-)Studierende sind keine Enthusiasten der Digitalisierung …
5. Beim Umgang mit offenen Lernmaterialien (OER) herrscht unter den Lehrenden Zurückhaltung …”

Anzumerken ist, dass der “Monitor” natürlich eine große Nähe zum Hochschulforum Digitalisierung besitzt. Viele HFD-Arbeitspapiere beschäftigen sich mit den gleichen Fragestellungen. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut.
Ulrich Schmid, Lutz Goertz, Sabine Radomski, Sabrina Thom (alle mmb Institut) und Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung), Hrsg. v. Bertelsmann Stiftung, März 2017 (pdf)

Popularity: 6% [?]

Comments (0)

Trends in der Weiterbildung

Vortrag “Bots in der Lehre” an der RWTH Aachen

Posted on 15 March 2017

Auf der MOOC-Plattform in Lübeck soll es zukünftig Motivationsbots geben, also automatisierte Rückmeldungen, wenn Teilnehmer zum Beispiel längere Zeit auf der Lernplattform nicht aktiv waren. Eigentlich nichts Neues. Vielleicht sollten sich Bildungsexperten mal auf Fitness-Plattformen wie Runtastic oder Strava umschauen … Immerhin weiß ich jetzt, dass es Scripted Response Chatbots und Covert/ Overt Turing Chatbots gibt. Bei letzteren wird es spannend …
Andreas Wittke, Online by Nature, 14. März 2017

Bots in der Lehre from Andreas Wittke

Popularity: 7% [?]

Comments (0)

SEE MORE ARTICLES IN THE ARCHIVE

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

db_republica_2016

Best_Blend_Haufe_2016

Giro Münsterland 2015

IMG_2040

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

See all photos