Archive | Zukunft des Internet

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Let’s use video to reinvent education

Posted on 21 March 2011 by jrobes

Schon mal etwas von der “Khan Academy” gehört? Nun, das ist heute eine Sammlung von über 2.100 Videos, kurze Lehrfilme, 10-20 Minuten lang, in denen Salman Khan Dinge aus verschiedenen Fachgebieten erklärt. Die meisten Videos behandeln das Grundwissen der Mathematik. Alle wurden bis heute von Salman Khan selbst gedreht, der kürzlich seinen Job aufgegeben hat, um sich ganz dem Projekt der Khan Academy zu widmen. Bill Gates ist begeistert. Alles weitere erfährt man in diesem sympathischen Vortrag.

“Salman Khan talks about how and why he created the remarkable Khan Academy, a carefully structured series of educational videos offering complete curricula in math and, now, other subjects. He shows the power of interactive exercises, and calls for teachers to consider flipping the traditional classroom script — give students video lectures to watch at home, and do “homework” in the classroom with the teacher available to help.”
Salman Khan,  TED Blog, 9. März 2011

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I Link, I Like – Peter Kruse zur Cloud Culture

Posted on 07 February 2011 by jrobes

Peter Kruse, “Psychologe mit einer Twittergemeinde von über 4.000 Followern”, ist hier im Gespräch mit dem Goethe-Institut. Es geht um Grundlegendes: Was wir im Internet verlieren, z.B. Zusammenhang und Kontext von Informationen, und was wir mit Hilfe von Social Networks gewinnen. Im Idealfall. Es folgen einige vorsichtige Hinweise auf das demokratische Potenzial des Internets. Übrigens finden sich auf den Seiten des Goethe-Instituts weitere interessante Informationsbausteine und Dossiers zum Thema “Internet und digitale Medien”!
Peter Kruse, Goethe-Institut, 4. Februar 2011

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Das Denken und die Digitalisierung

Posted on 27 January 2011 by jrobes

Mercedes Bunz hat gerade in ZEIT und FAZ etwas Platz bekommen, um ihre Gedanken auszubreiten. Dabei versucht sie, uns auf das vorzubereiten, was wirklich mit der “Digitalisierung” und der “Automatisierung des Wissens” auf uns zukommt. Dass sich natürlich unsere Arbeit verändern wird; dass die Rolle des Experten neu definiert werden muss; aber auch, dass Google und seine Algorithmen nur die Vorläufer neuer, intelligenter Systeme bilden; und dass diese Systeme immer weiter selbst neues Wissen generieren. Auch wenn Puristen hier einen laxen Umgang mit Begriffen wie “Information” und “Wissen” bemängeln werden, regen die Artikel zum Weiterdenken an.

“Die Automatisierung des Wissens ist also ein dem Menschen entzogenes Ereignis, mitgestalten kann der Mensch aber sehr wohl, auf welche Weise das geschieht, und beeinflussen kann er, um was für eine Automatisierung es sich handelt.”
Mercedes Bunz, FAZ.net, 24. Januar 2011
Lorenz Matzat, Gespräch mit Mercedes Bunz, Die ZEIT, 27. Januar 2011

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Qwiki

Posted on 25 January 2011 by jrobes

Qwiki über sich selbst: “We are the first to turn information into an experience.” Qwiki wird sicher nicht an die Tiefe einer Online-Enzyklopädie wie Wikipedia reichen, bietet aber einen interessanten Ansatz, Informationen darzustellen.
Qwiki, Januar 2011

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Technologien aus Sicht von Kindern

Posted on 24 January 2011 by jrobes

Hier ein Blogpost von Martin Ebner, den ich einfach mal durchreiche:

“Das letzte Video vor dem Online-Start des Lehrbuchs “Lehren und Lernen mit Technologien” am 1.2.2011 widmet sich durchaus diskussionswürdigen Fragen: “Wie erleben Kinder von heute Technologien? Was sind ihre Technologien?”
Hierzu haben wir ihnen einfach ein paar Technologien (vom Rechenschieber bis hin zum iPad) vorgelegt, mit der Bitte diese zu bedienen oder zu beschreiben. Hier das Ergebnis:”

Martin Ebner, E-Learning Blog, 24. Januar 2011

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Thema: 10 Jahre Wikipedia

Posted on 13 January 2011 by jrobes

Nicht nur, aber auch in der ZEIT wird in diesen Tagen Wikipedia gefeiert. Zu Recht. “Es ist nicht zu hoch gegriffen, Wikipedia als das größte gemeinsam geschaffene Werk der Menschheit zu bezeichnen”, heißt es überschwenglich im zentralen Artikel des Dossiers (”Die Guten im Netz”). Darüber hinaus gibt es kurze Einblicke in “Edit-Wars” und die Eigenarten der deutschen Wikipedia-Ausgabe, es wird geschrieben über “Inklusionisten” und “Exklusionisten”, über die Plattform “Ushahidi”, und ein Historiker hat einen professionellen Blick in das Online-Lexikon geworfen. Sehr schön: Ein Live-Ticker zeigt an, welche Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia gerade editiert werden!
Die ZEIT, Januar 2011 

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Studie: Digitale Gesellschaft lässt weiter auf sich warten

Posted on 03 December 2010 by jrobes

Auch für das Lernen im Netz nicht unerheblich: Die Initiative D21, bereits 1999 gegründet und heute laut eigener Auskunft “Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft”, hat noch einmal 1.000 telefonische Interviews durchgeführt, um Deutschlands Bevölkerung mit Blick auf das Internet in verschiedene Nutzertypen einzuteilen. Die Typen und ihre Verteilung lauten:
1. Die digitalen Außenseiter - 28 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung (2009: 35 Prozent)
2. Die Gelegenheitsnutzer - 28 Prozent (2009: 30 Prozent)
3. Berufsnutzer - 7 Prozent (2009: 9 Prozent)
4. Die Trendnutzer - 20 Prozent (2009: 11 Prozent)
5. Die digitalen Profis - 12 Prozent (2009: 12 Prozent)
6. Digitale Avantgarde - 5 Prozent (2009: 3 Prozent)

Das Fazit:  “Im Großen und Ganzen ist die Entwicklung zwar erfreulich, aber dennoch entwicklungsfähig.” In der Studie (als PDF verfügbar) finden sich detaillierte Steckbriefe der einzelnen Nutzertypen.
Presseinformation der Initiative D21, 2. Dezember 2010

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Die Gefährder des World Wide Web

Posted on 26 November 2010 by jrobes

Tim Berners-Lee hat zum 20. Geburtstag des World Wide Web einen wichtigen Essay (”Long Live the Web: A Call for Continued Open Standards and Neutrality”) geschrieben, in dem es ihm um nichts weniger als die Zukunft des Web geht. “The Web is critical not merely to the digital revolution but to our continued prosperity - and even our liberty. Like democracy itself, it needs defending”, heißt es im Untertitel. Berners-Lee erinnert an die Grundideen und -prinzipien des Web wie “universality”, “open standards” und “neutrality”. Und er kritisiert all diejenigen, die diese Grundprinzipien beschneiden, Regierungen und Unternehmen wie Apple und Facebook. Der vorliegende TAZ-Artikel fasst Essay und einige Reaktionen zusammen.
Ben Schwan, TAZ, 26. November 2010

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The World Is Full of Interesting Things

Posted on 13 October 2010 by jrobes

Diese wundervolle Sammlung von Medienprojekten gehört in keine bestimmte Rubrik. 119 Seiten mit Links. Audio. Movies. Vizual. Art. Physical. Light. Tech. Politics. Sport. Was man hier braucht, ist Zeit!
Verschiedene Autoren, Google, 12. Oktober 2010

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Gartner’s 2010 Hype Cycle Special Report Evaluates Maturity of 1,800 Technologies

Posted on 11 October 2010 by jrobes

Was uns der Horizon Report für die Bildung herunterbricht, das bietet Gartner’s “Hype Cycle for Emerging Technologies” fürs große Ganze. Natürlich finden wir nicht E-Learning wieder, aber Technologien wie Media Tablets oder Augmented Reality (nahe dem “Peak of Inflated Expectations”) oder Microblogging, E-Book Readers oder Consumer-Generated Media (alle “Trough of Disillusionment”) gehören ja heute längst zum Bild, wenn wir über Trends im e-Learning oder zukünftige Lernumgebungen reden.
Gartner, 7. Oktober 2010

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100 Ways Google Can Make You a Better Educator

Posted on 30 August 2010 by jrobes

Der Titel sollte vielleicht nicht zu wörtlich genommen werden, aber die Liste ist ganz pragmatisch: mit vielen Tipps und Links aus dem Google-Universum, um das Klassenzimmer in einen Ort, “where you can share, collaborate, and publish on the world wide web” zu verwandeln. Am besten hat mir gleich der erste Vorteil gefallen, den Google-Nutzer erwarten dürfen: “You can save money for other uses”!
Online Education Database (OEDb), 23. August 2010

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Clouds, big data, and smart assets: Ten tech-enabled business trends to watch

Posted on 11 August 2010 by jrobes

Vor etwas über zwei Jahren hat McKinsey acht “technology enabled business trends” beschrieben und deren Einfluss auf Unternehmensstrategien, Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen diskutiert. Doch die Entwicklung hat nicht halt gemacht: von einem “dizzying pace of change” und einem “rapidly shifting technology environment” sprechen die Autoren und mahnen jetzt wieder CEOs zur Wachsamkeit. Dieses Mal stehen gleich zehn Trends auf der Agenda, eloquent und business-orientiert skizziert, ergänzt um Podcasts, Online-Links und weitere Lektürehinweise. Viele der Trends betreffen die Bildungscommunity und den Bildungsmarkt unmittelbar, z.B. wenn von Communities, die “networked organization” und “software as a service” die Rede ist. Empfehlenswert, aber leider nur nach Registrierung zu lesen!

“1. Distributed cocreation moves into the mainstream
2. Making the network the organization
3. Collaboration at scale
4. The growing ‘Internet of Things’
5. Experimentation and big data
6. Wiring for a sustainable world
7. Imagining anything as a service
8. The age of the multisided business model
9. Innovating from the bottom of the pyramid
10. Producing public good on the grid”

Jacques Bughin, Michael Chui und James Manyika, McKinsey Quarterly, August 2010

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Web x.0 and beyond

Posted on 21 July 2010 by jrobes

“I’m amazed and delighted at the huge response to my slideshow Web 3.0: The Way Forward? which started out as a brief analysis of current thinking on how the web might be extended beyond social tools into a more smart and responsive personal environment for learning. Before long it was an invited presentation given to a small gathering of enthusiastic teachers at a Vital Meet seminar. As I write this post, just 4 days after posting it up onto Slideshare, the slide set has already received 5,500 views and has been embedded into at least 20 other blogs and websites. Web 3.0 is clearly a topic that catches the imagination of many people in education and beyond.”

So schreibt Steve Wheeler. Seine Präsentation führt eine Reihe von interessanten Stichworten und Aspekten zusammen, versucht sogar eine Verbindung zu “E-Learning 3.0″ (der Begriff fällt wirklich!) und verliert damit sicherlich einige Leser, die keine Lust auf eine Fortschreibung der 2.0-Geschichten haben.
Steve Wheeler,  Learning with ‘e’s, 17. Juli 2010

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Das Web wird 20

Posted on 08 July 2010 by jrobes

In dieser Ausgabe des ON Magazines (EMC) sind vor allem die Interviews mit Tim Berners-Lee und Bob Metcalfe lesenswert: Ersterer ist auch nach 20 Jahren voller Hoffnung, was das Internet betrifft, wirbt mit ungebrochenem Optimismus für das Daten-Web (also das semantische Web) und ist begeistert von Mash-Ups. Letzterer freut sich, dass ein Gesetz nach ihm benannt wurde, hat mit Twitter begonnen, um nicht als “alter Langweiler” dazustehen und sieht drei gesellschaftliche Probleme, die das Web (!?) lösen muss: Energie, Gesundheit und Bildung.
ON Magazine, EMC, Sommer 2010

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Augmented Reality

Posted on 24 June 2010 by jrobes

Ein Großteil meiner Kunden sind Finanzdienstleister und ich überlege noch, wo “Augmented Reality” hier in HR oder Corporate Learning einen Platz haben könnte. Aber “Augmented Reality”, also “erweiterte Realität” oder, wie es im Spiegel hieß, “Mein Handy sieht etwas, was Du nicht siehst”, ist sicher eine der spannendsten Entwicklungen, die Smartphones bieten. Die E-Learning-Experten von Epic haben deshalb hier einige Informationen zum Thema zusammengefasst und, noch wichtiger, einige Filme mit Beispielen verlinkt.
Kath Fleet, Epic Newsletter, Juni 2010

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Mind Over Mass Media

Posted on 16 June 2010 by jrobes

Harvard-Psychologe Steven Pinker hat jetzt auch einige Absätze zur Frage geschrieben, ob das Internet uns schlauer oder dümmer macht (”Does the Internet Make You Smarter? … Dumber?”). Ein sehr sympathisches Statement, in dem der Autor auf prosperierende Wissenschaften hinweist (”Yet discoveries are multiplying like fruit flies …”) und für einen kritisch-selbstbewußten Umgang mit den neuen Technologien plädiert:

“And to encourage intellectual depth, don’t rail at PowerPoint or Google. It’s not as if habits of deep reflection, thorough research and rigorous reasoning ever came naturally to people. They must be acquired in special institutions, which we call universities, and maintained with constant upkeep, which we call analysis, criticism and debate. They are not granted by propping a heavy encyclopedia on your lap, nor are they taken away by efficient access to information on the Internet.”
Steven Pinker, Edge, 11. Juni 2010

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Does the Internet Make You Smarter? … Dumber?

Posted on 09 June 2010 by jrobes

Macht das Internet uns schlauer? Oder dümmer? Die Frage ist nicht neu, und es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Experten und prominente Autoren unter solch simplen Schlagworten versammeln lassen. In diesem Fall sind es Clay Shirky (smarter) und Nicholas Carr (dumber). Wobei Nicholas Carr etwas besser dasteht, weil er sich in seinem Beitrag auf konkrete Forschungsergebnisse bezieht (ohne dass ein Leser diese Quellen auf die Schnelle einordnen könnte), während Clay Shirky auf den gesellschaftlichen Fortschritt vertraut und darauf, dass wir unseren “cognitive surplus” gewinnbringend einsetzen. Beide Parteien, das nur am Rande, können natürlich nicht zusammenfinden, weil der eine auf der neuro- und kognitionswissenschaftlichen Ebene argumentiert (Carr), während der andere an die Dynamik sozio-technischer Systeme glaubt (Shirky).
Clay Shirky, The Wallstreet Journal, 4. Juni 2010
Nicholas Carr, The Wallstreet Journal, 5. Juni 2010

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Individual Knowledge in the Internet Age

Posted on 01 June 2010 by jrobes

Larry Sanger, Mitbegründer von Wikipedia und Gründer von Citizendium (ja, die Plattform gibt es immer noch!), erinnert uns gerne daran, dass es auch in Zeiten der umfassenden Vernetzung und Kollaboration den Experten, den Autor und etwas braucht, das er in diesem Artikel “the effortful, careful development of the individual mind” nennt. Ein aufklärerischer Standpunkt, der darauf besteht, dass Lernen auch und vor allem die individuelle Auseinandersetzung mit Fakten, Themen und Kultur bedeutet; und dass uns das Internet hier nur bedingt entlastet. Aber ich will die Argumente Sangers nicht verwässern. Drei Gemeinplätze hat er sich herausgegriffen: Erstens die Idee, dass der jederzeitige Online-Zugriff auf Informationen das Lernen von Fakten überflüssig macht; zweitens die Vorstellung, dass “social learning” irgendwie besser als individuelles Lernen sei; und drittens der Glaube, dass das Lesen langer, komplexer Bücher mehr und mehr als Relikt vergangener Zeiten betrachtet wird. Auch wenn Larry Sanger diese Positionen sicher zuspitzt, sind seine Argumente lesenswert:

“But I believe that it is a profound mistake to think that the tools of the Internet can replace the effortful, careful development of the individual mind — the sort of development that is fostered by a solid liberal arts education.”
Larry Sanger, EDUCAUSE Review, Vol. 45, No. 2 (März/ April 2010), S. 14-24

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The Death of the Open Web

Posted on 27 May 2010 by jrobes

Ein Prosa-Glanzstück. Lange Zeit schien alles in die eine Richtung zu gehen: “open”. Auch in der Weiterbildung haben wir die “open”-Initiativen gesammelt, von “Open Access”, über “Open Educational Resources” bis “Open Teaching”. Und wurden gleichzeitig bestätigt, dass Bezahlmodelle im Web irgendwie nicht funktionieren. Das scheint jetzt anders, Apple sei Dank. Hier mein Lieblingssatz aus dem New York Times-Artikel:

“People who find the Web distasteful — ugly, uncivilized — have nonetheless been forced to live there: it’s the place to go for jobs, resources, services, social life, the future. But now, with the purchase of an iPhone or an iPad, there’s a way out, an orderly suburb that lets you sample the Web’s opportunities without having to mix with the riffraff.”

Es gehört sicher zur Ironie der Geschichte, dass auch dieser Artikel in einigen Tagen wahrscheinlich nur noch gegen harte Währung zu lesen sein wird.
Virgina Heffernan, The New York Times, 17. Mai 2010

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The Web Shatters Focus, Rewires Brains

Posted on 26 May 2010 by jrobes

Eine Fülle von Studien zitiert Nicholas Carr (”Does IT Matter?”, “Is Google Making Us Stupid?”), um noch einmal auszurufen: Das Internet verändert unser Gehirn und unser Denken - und das nicht zum Guten! Denn das Internet fördert kursorisches Lesen und erschwert tieferes Verstehen. Hypertext und Link sind die Wurzel allen Übels. Das Internet, so Carr, ist ein “interruption system”, von dem wir längst abhängig geworden sind, so dass “we willingly accept the loss of concentration and focus, the fragmentation of our attention, and the thinning of our thoughts …”

Der Artikel, das sei hier festgehalten, ist ein Lesevergnügen! Continue Reading

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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