Tag Archive | "LMS"

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Seven Things I Learned This Year

Posted on 16 December 2010 by jrobes

Tony Karrer ist einer der fleißigsten Schreiber, wenn es um E-Learning im Unternehmenskontext geht. Jetzt hat er seine Beiträge der letzten Monate ausgewertet und zusammengefasst. Was dabei herausgekommen ist, ist meinen eigenen Erfahrungen (und vielleicht generell den Erfahrungen hierzulande!) ein Stück voraus, aber nachvollziehbar:

1. Twitter is Much Better than I Thought for Learning
2. Learning Coach Model Very Powerful
3. iPad (and iPhone) are Much More Useful Than I Expected
4. LMS and Learning Tracking Still Struggling
5. Aggregation and Social Filtering Provide High Value
6. Open Content Potential But There are Challenges
7. Flash may Die and HTML 5 is Going to be Big

Mit zahlreichen Links und Referenzen.
Tony Karrer, eLearning Technology, 14. Dezember 2010

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80 neue Technologien werden das eLearning prägen

Posted on 09 December 2010 by jrobes

Bevor jetzt die Fragezeichen zu groß werden: Die „80 neuen Technologien” gibt es nur im Titel des vorliegenden Artikels, der die aktuellen Trendberichte verschiedener Beratungs- und Marktforschungsunternehmen zusammenfasst. Im Kern sind es die bekannten Schwerpunkte, die 2011 stattfinden sollen: allen voran Mobile Learning und Social Learning. Im Kleingedruckten wird es zum Teil spannender, was z.B. den weiteren Vormarsch von eBooks und Videoformaten betrifft. Und natürlich setzen die Berater pflichtgemäß ganz auf Learning Management Systeme, die den neuen Entwicklungen eine Heimat geben und schreiben hier alternative Szenarien eher klein.
Kirsten Seegmüller, CHECKpoint eLearning, Dezember 2010

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Ortrun Gröblinger zu Lern-Management-Systemen

Posted on 12 November 2010 by jrobes

Das Thema “Learning Management Systeme” wird uns erhalten bleiben. So oder so. Auch an der Universität Innsbruck ist es die zentrale Lerninfrastruktur und Ortrun Gröblinger erzählt, was heute von einem modernen LMS erwartet wird, wie die Lehrenden vor Ort unterstützt werden und dass immerhin bereits in 30 Prozent aller Lehrveranstaltungen nicht nur PDFs abgelegt werden … Wer etwas grundsätzlicher in die aktuelle Debatte eintauchen will, sei gleich auf die Seite mit dem verheißungsvollen Titel “Internet Time Alliance and The Great LMS Debate” verwiesen, wo einige Ressourcen aus dem ersten Halbjahr 2010 zusammengefasst sind.
Martin Ebner, E-Learning Blog, 3. November 2010

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Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?

Posted on 08 October 2010 by jrobes

Die Diskussion um die Zukunft von Lernplattformen wird weitergehen. Aus Sicht der Unternehmen und Organisationen (Anwender) geht es vor allem um die Schnittstellen zu anderen HR-Systemen, das LMS als Business Case (Lizenzen, Outsourcing, Open Source) sowie, mittelfristig, um die Integration informeller Austauschprozesse (Enterprise 2.0). Aus Sicht der Hochschulen kommen noch die Stichworte “PLE” und “ePortfolios” hinzu. Dann geht es beim Thema Lerninfrastrukturen immer auch um unterschiedliche Geschwindigkeiten: Im einen Fall dienen Lernplattformen auch heute noch als Vehikel, um Lehrer, Trainer und Lernende mit e-Learning-Szenarien vertraut zu machen; im anderen Fall wiederum stehen sie einer umfassenden Nutzung von Social Media eher im Weg. Und dann kommen die unterschiedlichen, individuellen Erfahrungen der Wissensarbeiter in der Edu-Community hinzu.

Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, hat jetzt die Gelegenheit: Mehr als zwei Dutzend Beiträge sind zum 15. WissensWert Blog Carnival eingetroffen, zu dem André Stöhr als Gastgeber geladen hatte.
Beiträge zum 15. Blog Carnival, in: WissensWert, September 2010

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Contrasting personal learning with institutional learning

Posted on 20 September 2010 by jrobes

Das Thema PLE bzw. PLE vs. LMS hat in diesen Wochen Konjunktur. Unser September-Blog Carnival hat zur Frage “Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?” schon gut ein Dutzend Links und Beiträge zusammengeführt. Und auch in PLENK2010, dem Open Course von George Siemens, Dave Cormier u.a., geht es diese Woche um nichts anderes: “PLEs and LMSs. Key questions arise as to the role that PLEs play in relation to structured enterprise-controlled systems (VLEs and LMS). Can PLEs be seen as institutional level software? Do PLEs require dramatic reform of the education system? Must PLEs and LMS be seen as antagonistic to each other? Why can’t they just get along?”

Zur Einstimmung haben die Initiatoren eine Reihe von Artikeln zusammengetragen, Ältere, Aktuelle und einen Beitrag, den Dave Cormier frisch für PLENK2010 geschrieben hat: “PLE vs. LMS - disaggregate power, not people”. Wobei man mit diesem Beitrag nicht in die Diskussion einsteigen sollte.
PLENK2010, 19. September 2010

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Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?

Posted on 07 September 2010 by jrobes

“Welche Erfahrungen haben Sie/ habt ihr als Lernender, Lehrender oder als Entwickler von LMS gemacht? Welche Stellung wird das LMS im Zeitalter des Web 2.0 einnehmen?” Das fragt André Stöhr, der diesen Monat Gastgeber des mittlerweile schon 15. WissensWert Blog Carnivals ist. An dieser Stelle will ich nur auf drei Stichworte hinweisen, die die Bedeutung des Themas unterstreichen sollen: da bauen LMS-Anbieter ihre Systeme immer weiter in Richtung umfassender Talent Management-Suites aus, ohne dass ein Ende dieser Entwicklung absehbar wäre; da antworten 26% im Rahmen des Learning Delphi 2010 auf die Frage, welche E-Learning-Themen in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung verlieren werden: “Lernplattformen/ LMS”; da wird an Hochschulen intensiv diskutiert, wie in Abgrenzung zu institutionellen Lernplattformen “persönliche Lernumgebungen” (PLE) aussehen können.

Stoff zur Diskussion ist also da. Wie immer ist die Tür für Beiträge bis zum Ende des Monats September offen.
André Stöhr, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 15, 30. August 2010

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Reminder of the 10 last LMS interviews

Posted on 19 August 2010 by jrobes

Die Interviews mit Repräsentanten von Anbietern wie IMC, Cornerstone, Outstart, SumTotal u.a. sind schon ein paar Wochen alt, bieten aber einen guten Überblick über einige zentrale Trends auf dem LMS-Markt. Drei Themen wiederholen sich immer wieder: a) das Bemühen der LMS-Anbieter, nicht nur “(e-)learning”, sondern mit Recruiting-, Performance-,  Skill- und Competency-Management-Modulen mehr und mehr Facetten des HR Managements abzubilden (Stichwort: Talent Management); b) Software-as-a-Service-Modelle (SaaS), die fast alle großen LMS-Anbieter heute im Portfolio haben, um neuen Zielgruppen bedarfsgerechte Lösungen anbieten zu können; sowie (c) die Integration von “collaborative Tools” (auch “social learning” oder “informal learning), die den Austausch in Communities bzw. mit Trainer und Experten erleichtern. Weitere Stichworte der Interviews sind Mobile Learning sowie die Unterscheidung von LMS und LCMS. (via LearnChamp)
Sébastien Fraysse, LMS Selection, 25. Juni 2010

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MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

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7 Things You Should Know About LMS Alternatives

Posted on 16 July 2010 by jrobes

Vorneweg: Der Artikel könnte auch “Personal Learning Environments” oder “Social Media in Education” heißen. Aber er will aufzeigen, dass der Weg nicht über die Lernplattform einer Hochschule führen muss, wenn man diese Tools und Instrumente in Lernprozessen nutzen will. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder? Wobei der Artikel nicht die Ablösung von Lernplattformen thematisiert, sondern die Vorteile eines offenen, von Lehrenden  und Lernenden selbst gesteuerten Ansatzes: “The use of LMS alternatives encourages faculty and students alike to see learning as an evolutionary process where effective tools are emerging constantly.”
EDUCAUSE, 15. Juli 2010

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Technologien für lebenslanges Lernen. Wie eine Ära nach Learning-Management-Systemen aussehen könnte

Posted on 28 May 2010 by jrobes

Die Autoren wählen einen bewährten Einstieg: Wenn es um eine Architektur für das lebenslange Lernen geht, kann nicht die Lernplattform einer einzelnen Bildungsinstitution die Antwort sein. So weit, so gut. Aber wie könnte ein wirklich lernerzentriertes Szenario aussehen, das dieser Vorgabe gerecht wird? Die bisherigen Diskussionspunkte, so die Autoren, sind unbefriedigend. Konzepten wie “Personal Learning Environments” (PLE) und “Lifetime Personal Webspace” (LPWS) fehlt vor allem individueller Kontext im Zusammenspiel verschiedener Online-Services. Vor diesem Hintergrund wird ein “portabler Agent für Kontext-, Kollaborations- und Content-Services” beschrieben, der genau das leisten soll:

“Basierend auf ihren individuellen Kontexten und Lernprofilen oder -zielen erhalten Lernende so Zugriff auf spezifisch abgestimmte Informations- und Wissensressourcen (z. B. Netzwerke, Inhalte, Kompetenzen) und Kollaborationsmöglichkeiten.” Weitere Details, wie z.B. die Integration dieses “Agenten” in eine übergreifende Informationsarchitektur, liefert der Artikel.

Meine Fragen bleiben auch nach der Lektüre bestehen: Denn die PLE ist eine Idee, die sich qua definitionem nicht in eine bestimmte Architektur übersetzen lässt. Nichtsdestotrotz sind Konzepte wie das Vorliegende wichtige und notwendige Konstrukte, um meine persönliche PLE zu entwickeln. Zugleich schlage ich vor, den Begriff der “persönlichen Lernumgebung” zu streichen und sich auf seine Bausteine - die Autoren nennen “persönliches Wissensmanagement” und “Vernetzung” - zu konzentrieren. Denn wenn ich als Subjekt in der Lage bin, lebenslanges Lernen autonom zu gestalten und zu steuern, werden meine persönliche Lern- und meine persönliche Arbeitsumgebung zusammenfallen.
Sabine Zauchner u.a., in: Nino Tomaschek, Elke Gornik (Hrsg.) The Lifelong Learning University – Perspektiven für die Universität der Zukunft. 2010 (pdf) 

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Social Learning Environment Manifesto

Posted on 20 May 2010 by jrobes

Dieses Manifest ist schon ein paar Tage alt, aber erst kürzlich an irgendeiner Stelle meines Netzwerks aufgetaucht. Auch Matt Crosslin treibt die Frage, wie zukünftige Lernumgebungen aussehen können und auch seine Perspektive ist “to turn the LMS inside out”: “Our goal with the SLE is two fold: to aggregate student Personal Learning Networks (PLN) and make the teacher’s administrative task easier in the process.”

Der Artikel beschreibt sehr detailliert, mit konkreten Beispielen und aus verschiedenen Perspektiven (Lehrer/ Student), wohin die Reise gehen könnte. Im Mittelpunkt dieses SLE-Szenarios stehen Tags und RSS.
Matt Crosslin, EduGeek Journal, 18. März 2010 

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What is the future of the LMS?

Posted on 03 May 2010 by jrobes

Eine kurze Bestandsaufnahme einer laufenden Verhandlung. Haben Lernplattformen, wie wir sie seit über zehn Jahren kennen und einsetzen, eine Zukunft? Jane Hart möchte gerne die Perspektive weiten, denn “by focusing on an LMS, organisations are missing the big picture”. Lernen bedeutet nicht nur formale Qualifizierung: “So what is needed is a organisational system that SUPPORTS and ENABLES this informal approach to learning.” Auf den Punkt gebracht.
Jane Hart, Social Media in Learning, 4. Mai 2010

Nachtrag (05.05.2010): Harold Jarche assistiert hier in gleicher Sache: “OK, so here’s the deal – if learning is work and work is learning, why is organizational learning controlled by a learning management systems (LMS) that isn’t connected to the work being done in the enterprise?” (”LMS is no longer the centre of the universe”)

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The intentional marginalization of blogging in the corporate learning sector

Posted on 17 March 2010 by jrobes

Welche Rolle spielen Blogs in Corporate Learning bzw. der betrieblichen Weiterbildung? Wie ist das Verhältnis von Blogs und Fachzeitschriften? Erhalten Blog-Autoren und ihre Beiträge die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Janet Clarey bezieht in einem längeren Artikel eine klare Position:

“Among corporate L&D types, I think reading blogs is still new. … However, in L&D periodicals, I do think there’s the same “marginalization of blogging” …  I often get the feeling that when something is written on a blog (vs. within an article) it’s not taken seriously.”

Ich selbst bin an dieser Stelle hin- und hergerissen. An vielen Stellen ist die “Welt” heute und hierzulande sehr durchlässig geworden. Es gibt Überschneidungen und wechselseitiges Wahrnehmen, und gerade Fachzeitschriften können an vielen Stellen gar nicht anders, als aktuelle Entwicklungen wie z.B. das Bloggen aufzunehmen. Es gibt aber auch in der Weiterbildung eine institutionalisierte Fachöffentlichkeit, in der Social Media und Blogs keine Rolle spielen. Ob man das “Marginalisierung des Bloggens” nennen möchte, ist eine andere Frage.
Janet Clarey, … spinning the social web, 14. März 2010

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LMS versus PLE

Posted on 08 March 2010 by jrobes

Wie irgendwo schon gesagt, den letzten Freitag habe ich auf der CeBIT verbracht, als Moderator einer Session im “Forum Learning & Knowledge Solutions”. Wie gesagt Freitag und, erschwerend, 16:40 Uhr, es war also eine sehr private Session. Weitgehend ungestört konnten wir uns auf dem Podium ganz der Vorgabe der Organisatoren, “LMS vs. PLE”, widmen. Die Diskussion hat mir noch einmal klar gemacht: Für einen Anbieter von Lernplattformen in Corporate Learning ist dieses PLE, also die “Persönliche Lernumgebung”, eine relativ uninteressante Angelegenheit. Als LMS-Anbieter stellt man sich (natürlich) auf die Anforderungen seiner Kunden ein und hier stehen nun mal administrative und weniger didaktische Anforderungen im Vordergrund. Man nimmt natürlich auch die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen auf (wenn diese es in ein Pflichtenheft schaffen), und man erweitert gerne eine Lernplattform um Möglichkeiten der “Personalisierung”, also z.B. der individuellen Gestaltung einzelner Seiten oder der Wahl eines bestimmten Ausgabeformats. Continue Reading

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Future of learning: LMS or SNS?

Posted on 13 November 2009 by jrobes

George Siemens misst das Online-Lernen aus. Dabei orientiert er sich an den Ansätzen, die Google und Facebook verkörpern: “Google looked at the web and saw information to organize. Facebook looked at the same web and saw people who needed to be connected.” Hier, so George Siemens, gibt Facebook die Richtung vor, auch wenn sich so mancher mit deren Geschäftsphilosophie nicht anfreunden mag. Was bedeutet das für die Weiterbildung?

“First: Most organizations currently use a learning management system (LMS) such as Moodle or Desire2Learn. These systems are content-centric. Their objective is to organize and manage content, just as Google did in early 2000. Because higher education is particularly enamored with content, an LMS is a critical service. It’s completely the wrong model, however, and this will become increasingly apparent in the next several years.”

Aber der wichtigste Punkt ist ein anderer: “Fourth: Managing abundance and complexity requires a different view of teaching and learning than currently forms the foundation of education.”

Hier beginnen mit Blick auf die Praxis in vielen Organisationen und Unternehmen die Missverständnisse (auch bei Siemens): Denn dort, in der Weiterbildung der Organisationen und Unternehmen, geht es nicht um das Management von Komplexität! Lernplattformen werden eingesetzt, um den Umgang mit Produkten, Software oder Prozessen zu schulen oder über gesetzliche Regularien zu informieren. Diese Anforderungen sind nicht komplex, sie sind oft nicht einmal kompliziert, sondern schlicht “simple” (siehe das Cynefin-Framework von David Snowden). Wer es heute mit komplexen oder “chaotischen” Problemen im Arbeitsalltag zu tun hat, wird in den Lernplattformen dieser Welt keine Antworten finden. Da hat George Siemens wieder Recht. 22 Kommentare bis heute …
George Siemens, Connectivism, 10. November 2009

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Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts

Posted on 29 October 2009 by jrobes

Es gibt zwar inzwischen eine Reihe von Präsentationen zum Thema “Persönliche Lernumgebungen” (”Personal Learning Environments”/ PLE), aber nur wenige Artikel, die sich systematisch mit diesem Konzept auseinandersetzen. Zu diesen wenigen Artikeln gehört der vorliegende, der zwar schon im Januar 2009 erschienen, mir aber erst vor wenigen Tagen via Wikipedia aufgefallen ist. Sandra Schaffert und Marco Kalz halten hier einleitend noch einmal fest, dass es sich bei PLEs um ein “vorrangig technologisches Konzept” handelt, das untrennbar mit den Instrumenten und Tools verbunden ist, die als Social Software bezeichnet werden. In ihrer Einleitung schreiben sie: “Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen.”  Das rückt die PLE natürlich in die Nähe weiterer Konzepte wie z.B. e-Portfolios, die auch auf der Idee des selbstorganisierten Lernens aufbauen.

Die Autoren sprechen im Artikel mögliche Realisierungen einer Persönlichen Lernumgebung an: von der “Service-Integration in vorhandene Lernumgebungen”, über “integrierte Oberflächen” á la iGoogle und Netvibes bis zu Konzepten, die Interessierten Frameworks zur individuellen Umsetzung anbieten. Trotzdem wird das Konzept der PLE aus Sicht der Autoren erst greifbar, wenn man es den Learning Management Systemen gegenüberstellt, die heute das institutionalisierte Lernen im Netz abbilden. Und hier werden auch im vorliegenden Artikel die Formulierungen vorsichtig: Wird es einen Wechsel der Konzepte geben? Ein Nebeneinander? Ein Miteinander gar? Und wenn Letzteres, wie wird dieses Miteinander aussehen?
Sandra Schaffert und Marco Kalz in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 27. Erg.-Lfg., Januar 2009 (pdf)

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Not Dead Yet: Why the Institutional LMS is Worth Saving

Posted on 24 July 2009 by jrobes

Haben Learning Management Systeme eine Zukunft? Fragezeichen werden ja immer wieder gerne gesetzt, ob ganz allgemein mit Blick auf zukünftige Personal Learning Environments oder ganz konkret mit Blick auf die Möglichkeiten von z.B. Google Wave oder WordPress. , “simplicity” und “focused attention”.  Und er schließt wie folgt:

“It would be a mistake to suppose I’m glorifying existing LMSs. Quite the opposite. There is enormous room for improvement and much to learn from visions such as those embodied in the design of Google Wave. My caution is not against innovation, open education, or EduPunk. Rather, my caution is against predicting the demise of the monolithic institutional LMS so early that we lose interest in improving something likely to be with us for many years to come.”

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Personal Learning Environments: von der Lehr- zur Lernplattform

Posted on 18 March 2009 by jrobes

Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.

“Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.

Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
Michael Kerres, Blog, 16. März 2009

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eLearning 2.0 = the need for a real 2.0 VLE

Posted on 28 July 2008 by jrobes

Zurück aus dem kühlen Südtirol im schwül-warmen Frankfurt. Langsam die Fäden wieder aufnehmen. Zum Beispiel eLearning 2.0. Der Artikel bringt verschiedene Diskussionslinien kurz und prägnant zusammen: Wieviel Web 2.0 kann in einem LMS sein? Wo fangen eLearning 2.0 und eine entsprechende VLE (virtual learning environment) an? Die Richtung, in die es, so die Autorin, gehen muss: “eLearning 2.0 is not about allowing teachers or students to set up their own blog within the VLE, or about inserting images from Flickr or videos from YouTube or others … “

Mit Links auf Präsentationen von Bryan Alexander und David Wiley, etwas Trommeln für Nixty und dem Versuch, auch Sakai und Moodle einen Platz zuzuweisen.
Elena Benito Ruiz, E|FL 2.0, 21 Juli 2008

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Auf dem Weg zu Persönlichen Lernumgebungen: sieben entscheidende Aspekte

Posted on 08 July 2008 by jrobes

Ungefähr seit 2004 wird das Konzept der “Personal Learning Environments” (PLE) diskutiert. Da es sich hier vor allem um eine Idee bzw. ein Konzept handelt und nicht um eine bestimmte Technologie oder Software, hat sich die Diskussion seitdem weit geöffnet. Die Autoren favorisieren die Vorstellung einer Kombination von Social Software und Web Services, “e.g. as mash-up in a single portal for the purpose of learning”. Doch im Kern geht es ihnen um sieben wesentliche Prinzipien des PLE-Konzepts, aufbauend auf der Idee eines “user-centred learning approach”.Was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Frontstellung Learning Management System (LMS) vs. Personal Learning Environment (PLE). Die Autoren sprechen gar von einem “shift from LMS to PLE”. Dabei bleibt es allerdings offen, wer die Träger dieses “shifts” sind. Können sich Individuen (als Mitglieder einer Organisation) weg vom LMS bewegen? Können sich Unternehmen für ein PLE entscheiden? Ich denke, dass es fruchtbarer ist, die PLE-Idee weiter auszuformulieren, technisch, inhaltlich, didaktisch, so dass ein Bild entsteht, an dem sich Interessierte, in Organisationen wie außerhalb, orientieren können.

Der Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers, deren Schwerpunktthema “Personalisierte Lernumgebungen” lautet.
Sandra Schaffert und Wolf Hilzensauer, in: eLearning Papers, Nr. 9, Juni 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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