Posted on 06 February 2012 by jrobes
An vielen Hochschulen in Deutschland ist der Einsatz eines Learning Management Systems (LMS) inzwischen Standard, nicht jedoch an der Universität der Bundeswehr München mit ca. 3.200 Studierenden. Doch im Juni 2010 wurden auch hier die Weichen für den Einsatz eines LMS gestellt. Die Wahl fiel auf das Open Source-System ILIAS, und der vorliegende Erfahrungsbericht beschreibt “die unterschiedlichen Projektphasen, die verschiedenen Support- und Evaluationsmaßnahmen, die die Projektgruppe zur Unterstützung der Pilotphase einsetzte, sowie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit”, wie es auf den Seiten von e-teaching.org heißt. Die gesetzten Ziele wurden erreicht, resümiert Autor Alexander Florian. Er erwähnt aber auch offen, dass aktuelle Trends wie Web 2.0, Community-Aspekte und Social Learning in München “vorerst universitätsweit kaum eine Rolle spielen”. Das ist auch eine Nachricht.
Alexander Florian, e-teaching.org, 4. Februar 2012
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Posted on 13 January 2012 by jrobes
Wahrscheinlich einer der kompetentesten Ausblicke, der in den letzten Tagen geschrieben wurde! Überhaupt kann ich Tony Bates und seine Beiträge nur wärmstens empfehlen!
“The general trends are not going to change much from 2011 (which I identified as course redesign, mobile learning, more multimedia, learning analytics,and shared services), but some of the specifics are becoming clearer. Below I’ve ranked my predictions in order of significance for higher education, and also given a probability rating of the prediction actually happening.
1. The year of the tablet: 99% probable …
2. Learning analytics: 90% probable …
3. Growth of open education: 70% probable (depending on definition of open education) …
4. Disruption in the LMS market: 60% probable …
5. Integration of social media into formal learning: 66% probable on a large scale …
6. The digital university: 10% probability …
7. Watch India …
8. The great unknown: 10% probability …”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 2 Januar 2012
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Posted on 14 December 2011 by jrobes
Tony Bates präsentiert hier eine hervorragende Zusammenfassung des laufenden Jahres: Learning Management Systems, Course Redesign, Mobile Learning und Open Educational Resources sind einige seiner Stichworte. Okay, ich hätte natürlich noch ein paar Zeilen über MOOCs ergänzt …
“Conclusion. Slow but definite progress in online learning was made in 2011. Certainly growth continues, and there is a great deal of innovative activity around the fringes of formal courses, and especially in informal learning. The LMS and lecture capture remain though the bedrock for most online learning, and that’s not the future I’m looking for.
And I do miss Amy, a great singer. Let’s see what happens in 2012.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 13. Dezember 2011
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Posted on 04 October 2011 by jrobes
Michael Kerres hat ja schon an verschiedenen Stellen für das Konzept der “sozialen Lernplattform” geworben. Im Raum steht die Forderung, soziales Lernen besser als bisher abzubilden bzw. zu unterstützen. Soll man dazu auf das Bewährte, nämlich die bekannten Learning Management Systeme setzen? Oder auf das Neue, die offenen Community-Plattformen des Webs? Nein, sagen die Autoren um Michael Kerres, und stellen eine “dritte Variante” vor. Diese zielt darauf ab, “eine (bestehende oder neue) Lernplattform mit dezidierten Funktionen für die Organisation des Lehr-Lernbetriebes um entsprechende Funktionen für soziale Kommunikation, Kollaboration und Community Building anzureichern”.
Die didaktischen Gestaltungskriterien, die die Autoren dabei identifizieren, betreffen “die Frage der Sichtbarmachung von Aktivitäten der Lernenden, sowie die Durchlässigkeit zum Internet und die damit zusammenhängenden Optionen für Privatheit. Dies betrifft auch die Frage, wie Bekanntschaften zu anderen abgebildet werden.”
Doch zumindest zwei Punkte bleiben offen: a) Wird hier mehr als die bereits stattfindende Evolution von Lernplattformen beschrieben, die sich ja mehr oder weniger alle in die Richtung “sozialer Lernplattformen” entwickeln? b) Und was bedeutet diese Entwicklung für Unternehmen, die ja - unabhängig von der Entscheidung ihrer Bildungsabteilungen - intern mehr und mehr Community-Plattformen einsetzen?
Michael Kerres, Tobias Hölterhof und Axel Nattland, in: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, 2011 (Vorabdruck, via Universität Duisburg-Essen)
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Posted on 15 August 2011 by jrobes
Wenn man einige “Is the LMS Dead?”-Artikel hinter sich hat, tut eine nüchterne Marktanalyse zuweilen ganz gut. Auch wenn sie sich, wie im vorliegenden Fall, auf den Hochschulmarkt konzentriert, aus den USA stammt und Marktführer Blackboard der Auslöser vieler Beobachtungen ist. Der Autor, Phil Hill, versichert uns jedenfalls, dass die Zeiten, in denen sich der LMS-Markt relativ ruhig und stabil entwickelte und von einem Player dominiert wurde, vorbei sind: “We should no longer view this as an evolving market, but instead view it as a market being disrupted, with new competitors and new dynamics”.
Zu diesen Dynamiken gehören laut Hill u.a.: neue interessante Anbieter; weitere Marktanteile von Open Source-Plattformen; Web 2.0-Standards; der Trend zu SaaS-Modellen; neue Anforderungen ans Reporting.
Phil Hill, e-Literate, 4. August 2011
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Posted on 11 August 2011 by jrobes
Eine weitere Publikation aus der Grazer Werkstatt von Martin Ebner. Und wieder geht es um die Frage, wie eine moderne, flexible Lernumgebung aussehen soll. Der nette Aufhänger ist in diesem Fall die Frage, ob es auch für den EduPunk, der selbst seine Lernwerkzeuge wählt, einen Platz in der Lernarchitektur einer Hochschule gibt. Die Autoren bejahen die Frage und stellen vor, wie sie in Graz EduPunk und Learning Management System unter einen Hut gebracht haben. In Text und Bild (Slides).
“At Graz University of Technology, we permanently adapt the existing e-learning environment to the requirements, needs and demands of the teachers, following learner centered approaches […]. Synchronous/asynchronous Web services and mashup technologies are used to overcome information isolation of such an LMS and to avoid the endless reproduction of functionalities of already existing Web applications – not reinventing the wheel.”
Martin Ebner, Andreas Holzinger, Nick Scerbakov und Philip Tsang, Springer 2011 (via E-Learning Blog)
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Posted on 14 July 2011 by jrobes
1,64 Milliarden US-Dollar hat kürzlich eine Private Equity-Firma für Blackboard, den LMS-Marktführer im Hochschulbereich, gezahlt. Doch wofür eigentlich, fragt George Siemens, mit Blick auf den schlechten Ruf, an dem Blackboard in den letzten Jahren kontinuierlich gearbeitet hat. Nach einigen Spekulationen über Portfolios, Technologien und Strategien kommt Siemens zum vielleicht springenden Punkt: “In the US and UK in particular, higher education is at the early stages of a massive shift from public ownership to private ownership and entrepreneurial solutions. As the funds flow to innovators – or in Bb’s case, value hubs – tremendous wealth will be created for the risk-takers.” Und wann sind wir dabei?
George Siemens, elearnspace, 14. Juli 2011
Nachtrag (15.07.2011): Rob Reynolds hat eine längere Zusammenfassung der Diskussion und weiterer, möglicher Optionen des LMS-Marktes geschrieben: “Two LMS Roads Diverged in a Wood”, 15. Juli 2011).
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Posted on 08 July 2011 by jrobes
Am Duisburger Learning Lab wird seit einigen Monaten eine soziale Lernplattform eingesetzt mit der schönen Bezeichnung “Online-Campus Next Generation” (OCNG). Es ist eine Plattform, die versucht, die sozialen Beziehungen und den Informationsaustausch nicht nur auf Kurse oder Lernräume zu beschränken (wie z.B. ein klassisches LMS), sie aber auch nicht auf einfache Formeln wie “friend” oder “no friend” zu reduzieren (wie z.B. Facebook und Twitter).
In diesem Blogpost bietet Michael Kerres, an dessen Lehrstuhl das Learning Lab hängt, zwei Beschreibungen des OCNG an. Die erste lautet kurz und knapp: “Die Lernplattform funktioniert so wie Google Plus.” Die zweite ist etwas länger und findet sich im Artikel: “Modellierung sozialer Kommunikation in Social Software und Lernplattformen” (Tobias Hölterhof, Michael Kerres). Hier werden Vor- und Nachteile verschiedener Plattform-Konzepte abgewogen.
Dazu eine Anmerkung: Ausgangspunkt dieser Abwägungen ist die einzelne Plattform, die “die vielfältigen Formen lebensweltlicher sozialer Kommunikation” besser oder schlechter abbildet. Das ist aus dem Blickwinkel eines Bildungsdienstleisters nachvollziehbar. Der Nutzer und Lerner wiederum kennt diesen Blickwinkel gar nicht. Er lebt, mit oder ohne Web, in vielfältigen Beziehungen und Netzwerken. Die Beschränkungen, die der Soziologe einer Plattform wie Facebook (”friend”/ “no friend”) zuschreibt, hebt der Nutzer durch seine parallele Teilhabe in verschiedenen Netzwerken auf. Kritisch wird es möglicherweise erst, wenn sich die Erfahrungswelt auf einige wenige Netzwerke oder eine einzige Plattform (wie Facebook) reduziert. Wie im Leben vor Social Media.
Michael Kerres, Learning Lab, 8. Juli 2011
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Posted on 27 June 2011 by jrobes
Zum sechsten Mal hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) E-Learning-Experten zur Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens befragt. 76 Experten haben geantwortet (und soweit ich mich erinnere, war ich einer von ihnen). Einige der Ergebnisse: Gefragt, welche Anwendungen und Technologien zukünftig eine zentrale Bedeutung für das betriebliche Lernen haben werden, antwortete eine Mehrheit “Blended Learning” (92%), gefolgt von “Mobile/ Apps” (76%) und “Lerner Communities/ Social Networks” (72%). Die drei wichtigsten E-Learning-Trends der kommenden Jahre: Mobile Learning (59%), Social Learning (41%) und Game-based Learning/ Serious Games (27%). Die vordringlichste Aufgabe der Personalentwicklung, so die Experten, ist es, das Wissens älterer, erfahrener Mitarbeiter zu speichern. Und die LEARNTEC wird mit Abstand als wichtigste Veranstaltung der E-Learning-Branche eingeschätzt.
Auch wenn die Befragung natürlich nicht repräsentativ ist und der Zusatz “Delphi” schon mal den einen oder anderen Leser auf eine falsche Fährte führt: Die jährliche MMB-Studie füllt eine Lücke aus. Durch die größere Zahl der Befragten gibt es in diesem Jahr weitere interessante Details zu einzelnen Themenbereichen (z.B. LMS). Meine Zusammenfassung: Nach wie vor gehen Experten, ob aus Unternehmen oder von Bildungsdienstleistern, gerne auf “Nummer sicher” (Blended Learning, WBTs, überhaupt Bildungsinhalte und -programme) und beobachten lieber gespannt den Durchbruch von Social Learning und Social Networks.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2011 (pdf)
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Posted on 27 May 2011 by jrobes
Lernumgebungen. Ein Thema, zwei Veranstaltungen: Parallel zu unserem OpenCourse habe ich heute auf der eLearning Baltics-Konferenz in Rostock präsentiert. Der Workshop, moderiert von Matthias Rohs (Deutsche Telekom), hatte zwei Teile: Im ersten hat Marcus Feeder (Deutsche Telekom) die Entwicklung des Lernens in der Telekom Ausbildung skizziert - von den ersten Angeboten in den 1990er Jahren bis zu den Herausforderungen der Gegenwart (Methodik, technische Trends, Bedürfnisse). Im zweiten Teil habe ich zu den Stichworten „LMS-Markt”, „Social Learning-Plattformen” und „Persönliche Lernumgebungen” einen Überblick präsentiert.
Die Quintessenz: Learning & Development/ Qualifizierung hat es zukünftig nicht nur mit einer einzigen Lernplattform zu tun, sondern mit einer Vielzahl technischer Systeme, die das formale und informelle Lernen unterstützen. Die Kunst wird es sein, die Stärken dieser verschiedenen Systeme zu kennen und sie kompetent bei der Gestaltung von Lernumgebungen und Lernprozessen zu nutzen. Und die verschiedenen Zielgruppen eines Unternehmens auf diesem Weg mitzunehmen.
Jochen Robes, eLearning Baltics, 27. Mai 2011
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Posted on 25 May 2011 by jrobes
Wohin entwickeln sich Lernumgebungen und Lernplattformen? Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) sieht einen klaren Trend, der zu “Social Learning Platforms” führt. Nicht mehr die Verwaltung von Kursen und Inhalten steht hier im Vordergrund, sondern:
“1. Focus on User Activity
2. Connecting People (Community Building)
3. Cooperation & Collaboration
4. Permeable”
Doch wie sieht eine solche Lernumgebung aus, die den Fokus auf “Connecting” und “Collaborating” legt? Ist es eine Mischung aus Facebook und LMS? Funktionieren “Soziale Lernplattformen” in jedem Kontext? Und welche neuen Schwierigkeiten ergeben sich möglicherweise daraus? Einige dieser Fragen beantwortet Michael Kerres in den hier zusammengestellten Unterlagen. Andere werden möglicherweise heute, 17:00 Uhr, im Rahmen unseres OpenCourses diskutiert.
Michael Kerres, Duisburg Learning Lab, 25. Mai 2011

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Posted on 19 May 2011 by jrobes
Im November/ Dezember 2010 hat Learning Circuits, eine Online-Präsenz der American Society for Training & Development (ASTD), ihren Lesern einige Fragen zum Einsatz von e-Learning in ihren Unternehmen und Organisationen gestellt. 348 haben geantwortet, auf Fragen wie “How does your company use e-learning?”, “Please describe the types of learners using e-learning applications”, “In 2010, what percentage of your training budget was used for e-learning or blended learning programs?” usw.
Am interessantesten fand ich die Frage nach den Formen von e-Learning, die eingesetzt werden. Hier waren die Spitzenreiter: 1. Learning management systems: 55,0 %, 2. Assessment/testing tools: 48,8%, 3. Authoring tools: 45,0 %, 4.Audio conferencing: 43.8% … Aus der Social Media-Welt haben es nur Blogs (20%), Social networking tools (13,8%) und Podcasting (12,5%) in das Ranking geschafft.
Learning Circuits, Januar (?) 2011
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Posted on 05 May 2011 by jrobes
Wer in der betrieblichen Weiterbildung oder, heute, Learning & Development zu Hause ist, wird mit dem Thema “Compliance” vertraut sein. In vielen Unternehmen ist es ein wichtiges Motiv, ein Learning Management System im Haus zu haben und sich mit e-Learning zu beschäftigen. Ansonsten betrachten es alle Beteiligten als leidige Pflichtübung. Was auch daran liegt, so Clark Quinn, dass zuviel Zeit und Energie in nutzlose Wissensabfragen und Gedächtnisübungen investiert wird.
“That’s a waste of time and money. For another, the criteria are often knowledge based, not performance-based. We can make meaningful tests, either computer-administered (simulations), or real performance. What doesn’t work are knowledge tests. And LMSs don’t care what the form of assessment is, if it can be recorded. What we should be looking for are competency assessments, based upon real performance, not knowledge test.”
Clark Quinn, Learnlets, 3. Mai 2011
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Posted on 27 April 2011 by jrobes
Man darf bei all den Diskussionen um Social Media, Open Source und Personal Learning Environments nicht vergessen, dass Bildung immer noch ein attraktiver Markt für Investoren ist. Das schließt auch und gerade Learning Management Systeme und ihre Anbieter ein. Deshalb ist es interessant, was Michael Feldstein, ein profunder Kenner dieses Marktes, zu aktuellen Gerüchten und zukünftigen Entwicklungen schreibt. Wenn auch der Kontext (Hochschulbereich, US) für Außenstehende hier etwas zu kurz kommt.
“I expect a lot more unpredictable change in the digital textbook market and quite possibly in other educational technology areas as well (e.g., academic analytics). The train is leaving the station for the current round of LMS migrations. But it’s a big station, and there are other trains.”
Michael Feldstein, e-Literate, 24. April 2011
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Posted on 16 December 2010 by jrobes
Tony Karrer ist einer der fleißigsten Schreiber, wenn es um E-Learning im Unternehmenskontext geht. Jetzt hat er seine Beiträge der letzten Monate ausgewertet und zusammengefasst. Was dabei herausgekommen ist, ist meinen eigenen Erfahrungen (und vielleicht generell den Erfahrungen hierzulande!) ein Stück voraus, aber nachvollziehbar:
1. Twitter is Much Better than I Thought for Learning
2. Learning Coach Model Very Powerful
3. iPad (and iPhone) are Much More Useful Than I Expected
4. LMS and Learning Tracking Still Struggling
5. Aggregation and Social Filtering Provide High Value
6. Open Content Potential But There are Challenges
7. Flash may Die and HTML 5 is Going to be Big
Mit zahlreichen Links und Referenzen.
Tony Karrer, eLearning Technology, 14. Dezember 2010
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Posted on 09 December 2010 by jrobes
Bevor jetzt die Fragezeichen zu groß werden: Die „80 neuen Technologien” gibt es nur im Titel des vorliegenden Artikels, der die aktuellen Trendberichte verschiedener Beratungs- und Marktforschungsunternehmen zusammenfasst. Im Kern sind es die bekannten Schwerpunkte, die 2011 stattfinden sollen: allen voran Mobile Learning und Social Learning. Im Kleingedruckten wird es zum Teil spannender, was z.B. den weiteren Vormarsch von eBooks und Videoformaten betrifft. Und natürlich setzen die Berater pflichtgemäß ganz auf Learning Management Systeme, die den neuen Entwicklungen eine Heimat geben und schreiben hier alternative Szenarien eher klein.
Kirsten Seegmüller, CHECKpoint eLearning, Dezember 2010
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Posted on 12 November 2010 by jrobes
Das Thema “Learning Management Systeme” wird uns erhalten bleiben. So oder so. Auch an der Universität Innsbruck ist es die zentrale Lerninfrastruktur und Ortrun Gröblinger erzählt, was heute von einem modernen LMS erwartet wird, wie die Lehrenden vor Ort unterstützt werden und dass immerhin bereits in 30 Prozent aller Lehrveranstaltungen nicht nur PDFs abgelegt werden … Wer etwas grundsätzlicher in die aktuelle Debatte eintauchen will, sei gleich auf die Seite mit dem verheißungsvollen Titel “Internet Time Alliance and The Great LMS Debate” verwiesen, wo einige Ressourcen aus dem ersten Halbjahr 2010 zusammengefasst sind.
Martin Ebner, E-Learning Blog, 3. November 2010
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Posted on 08 October 2010 by jrobes
Die Diskussion um die Zukunft von Lernplattformen wird weitergehen. Aus Sicht der Unternehmen und Organisationen (Anwender) geht es vor allem um die Schnittstellen zu anderen HR-Systemen, das LMS als Business Case (Lizenzen, Outsourcing, Open Source) sowie, mittelfristig, um die Integration informeller Austauschprozesse (Enterprise 2.0). Aus Sicht der Hochschulen kommen noch die Stichworte “PLE” und “ePortfolios” hinzu. Dann geht es beim Thema Lerninfrastrukturen immer auch um unterschiedliche Geschwindigkeiten: Im einen Fall dienen Lernplattformen auch heute noch als Vehikel, um Lehrer, Trainer und Lernende mit e-Learning-Szenarien vertraut zu machen; im anderen Fall wiederum stehen sie einer umfassenden Nutzung von Social Media eher im Weg. Und dann kommen die unterschiedlichen, individuellen Erfahrungen der Wissensarbeiter in der Edu-Community hinzu.
Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, hat jetzt die Gelegenheit: Mehr als zwei Dutzend Beiträge sind zum 15. WissensWert Blog Carnival eingetroffen, zu dem André Stöhr als Gastgeber geladen hatte.
Beiträge zum 15. Blog Carnival, in: WissensWert, September 2010
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Posted on 20 September 2010 by jrobes
Das Thema PLE bzw. PLE vs. LMS hat in diesen Wochen Konjunktur. Unser September-Blog Carnival hat zur Frage “Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?” schon gut ein Dutzend Links und Beiträge zusammengeführt. Und auch in PLENK2010, dem Open Course von George Siemens, Dave Cormier u.a., geht es diese Woche um nichts anderes: “PLEs and LMSs. Key questions arise as to the role that PLEs play in relation to structured enterprise-controlled systems (VLEs and LMS). Can PLEs be seen as institutional level software? Do PLEs require dramatic reform of the education system? Must PLEs and LMS be seen as antagonistic to each other? Why can’t they just get along?”
Zur Einstimmung haben die Initiatoren eine Reihe von Artikeln zusammengetragen, Ältere, Aktuelle und einen Beitrag, den Dave Cormier frisch für PLENK2010 geschrieben hat: “PLE vs. LMS - disaggregate power, not people”. Wobei man mit diesem Beitrag nicht in die Diskussion einsteigen sollte.
PLENK2010, 19. September 2010
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Posted on 07 September 2010 by jrobes
“Welche Erfahrungen haben Sie/ habt ihr als Lernender, Lehrender oder als Entwickler von LMS gemacht? Welche Stellung wird das LMS im Zeitalter des Web 2.0 einnehmen?” Das fragt André Stöhr, der diesen Monat Gastgeber des mittlerweile schon 15. WissensWert Blog Carnivals ist. An dieser Stelle will ich nur auf drei Stichworte hinweisen, die die Bedeutung des Themas unterstreichen sollen: da bauen LMS-Anbieter ihre Systeme immer weiter in Richtung umfassender Talent Management-Suites aus, ohne dass ein Ende dieser Entwicklung absehbar wäre; da antworten 26% im Rahmen des Learning Delphi 2010 auf die Frage, welche E-Learning-Themen in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung verlieren werden: “Lernplattformen/ LMS”; da wird an Hochschulen intensiv diskutiert, wie in Abgrenzung zu institutionellen Lernplattformen “persönliche Lernumgebungen” (PLE) aussehen können.
Stoff zur Diskussion ist also da. Wie immer ist die Tür für Beiträge bis zum Ende des Monats September offen.
André Stöhr, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 15, 30. August 2010
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