Tag Archive | "LMS"

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Expectations for the Next Generation Digital Learning Environment

Posted on 02 July 2015 by jrobes

Es ist wieder etwas Bewegung in die Diskussion über die Zukunft von Lernplattformen und zukünftige Lernumgebungen gekommen. Ich erinnere nur Anja C. Wagners Einwurf (”5 Gründe, warum Slack die Lernplattform der Zukunft ist”) und die EDUCAUSE-Studie (”The Next Generation Digital Learning Environment: A Report on Research”). Um letztere geht es in diesem Beitrag. Kritiker haben ihr vorgeworfen, dass die Vision fehle, dass sie Standards überbetone und dass die Metaphern hinken. Malcolm Brown, einer der Autoren der Studie, versucht zurechtzurücken.

“To quickly summarize: the main idea of the white paper is that a single, über-application won’t be adequate to the task, given the diversity of post-secondary education. Hence the LMS successor needs to be a digital environment, built up as a confederation or mash-up of individual digital components, addressing the five core functional domains of interoperability, personalization, analytics, collaboration, and accessibility/universal design. To enable the confederation, we proposed a Lego metaphor, where the components adhere to create a coherent or interoperable digital environment, based on conformance to an NGDLE standard.”
Malcolm Brown, Next Gen Learning Blog, 24. Juni 2015

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5 Gründe, warum Slack die Lernplattform der Zukunft ist

Posted on 11 June 2015 by jrobes

Vorneweg: Ich kenne Slack (noch) nicht. Und auch für Anja C. Wagner ist es nur ein “Platzhalter” (okay, sie schreibt auch, es ist “die perfekte Umgebung für die persönliche Arbeits- und Lernumgebung im kollaborativen, dynamischen Verbund”). Diesen Platzhalter bzw. roten Faden nutzt sie, um “5 Gründe für Smarter Working Learning” näher vorzustellen. Konkret:

“Grund Nr. 1: Arbeiten, Leben und Lernen wachsen zusammen. …
Grund Nr. 2: Austausch ist wichtiger als Content. …
Grund Nr. 3: Kollaboration ist die Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert. …
Grund Nr. 4: Lebenslanges Lernen ist keine Forderung, sondern Realität. …
Grund Nr. 5: Zentraler Zugang zu dezentralen Aktivitäten schlägt alles. …”

Der Artikel gehört in den Diskussionszusammenhang von “Arbeiten 4.0″ und “Lernen 4.0″, zu dem Anja C. Wagner bereits an verschiedenen Stellen beigetragen hat. Und dem ich gerade etwas atemlos hinterhereile …
Anja C. Wagner, Netzpiloten, 30. April 2015

Nachtrag (19.06.2015): siehe auch “Is Slack the new LMS?” (Mathias Elmose, 22. April 2015)

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The Next Generation Digital Learning Environment: A Report on Research

Posted on 13 May 2015 by jrobes

Der Tenor dieser Studie, die von EDUCAUSE und der Bill & Melinda Gates Foundation durchgeführt wurde: Das Learning Management System wird nicht verschwinden, aber es wird Teil eines Spielfelds, das die Autoren “the next generation digital learning environment (NGDLE)” nennen. Dazu heißt es: “The challenge is to build on the value of the LMS as an administrative tool by retaining what works but not be bound to an outgoing model of teaching and learning.”

Fünf Kernfunktionen von NGDLE wurden identifiziert und beschrieben: “Interoperability and Integration”; “Personalization”; “Analytics, Advising, and Learning Assessment”; “Collaboration” (”The support for collaboration must be a lead design goal, not an afterthought”) sowie “Accessibility and Universal Design”. Wie schon andere Stimmen in jüngster Vergangenheit sehen die Experten nicht mehr eine einzige Applikation (”LMS x.0″), die zukünftig alle Dimensionen des Lehrens und Lernens abdeckt. Stattdessen prognostizieren sie einen “LEGO approach”, der flexibel und dynamisch auf die Bedürfnisse von Institutionen, Lehrenden und Lernenden reagiert.
Malcolm Brown, Joanne Dehoney und Nancy Millichap, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 27. April 2015

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eLearning Trends to Follow in 2015

Posted on 19 November 2014 by jrobes

Es geht schon los, die Saison der “Trends to Follow”. Doch die Stichworte, die die Experten von talentLMS hier auflisten, könnten auch auf meiner nächsten Präsentation stehen: Big Data, Gamification, Personalization, M-Learning, Focus on Return-on-Investment, APIs, Automation, Augmented Learning, Corporate MOOCs, Rise of Cloud LMS.
John Laskaris, Talent Blog, 18. November 2014

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Das LMS ist tot - lang lebe das LMS! - Recap zum Webinar mit Dr. Jochen Robes

Posted on 14 November 2014 by jrobes

Thomas Jenewein hat auf dem SAP Community Network noch einmal ausführlich das Webinar zusammengefasst, das wir in dieser Woche gemeinsam durchgeführt haben. Ich habe dort versucht, Lernplattformen bzw. Learning Management Systeme zu verorten: mit Blick auf die Anforderungen, die heute an Corporate Learning gestellt werden; die Trends, die Bildung und Lernen bewegen; sowie eine komplexe Systemlandschaft, in die sich Lernplattformen einfügen müssen. Thomas Jenewein hat dann noch die Fragen mitprotokolliert, denen wir uns gemeinsam gestellt haben, und meine Slides sowie das Audiorecording verlinkt.
Thomas Jenewein, SAP Community Network, 14. November 2014

Das LMS ist tot - lang lebe das LMS! from Jochen Robes

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HR Technology in 2015: Ten Big Disruptions Ahead

Posted on 10 October 2014 by jrobes

bersin_201410.jpgDer erste Satz deutet bereits an, wohin die Reise geht: “The HR technology landscape, which is now more than a $15 billion market in software alone, is exploding with growth and innovation.” Aber, und das ist der Unterschied zu anderen Beratern oder Anbietern, die sich auf diesem Feld tummeln, Josh Bersin weiß wirklich, worüber er spricht bzw. kann mit seinen jährlichen Marktanalysen immer für einige “Aha”-Effekte sorgen.

Nehmen wir z.B. den ersten Trend. Josh Bersin nennt ihn etwas ausufernd “Shift from HR Systems of Record to Employee Systems of Engagement: Today “User Engagement” or “Ease of Use” Drives System Value”. Was steckt dahinter? HR Technologien, die jahrzehntelang vor allem von und für HR Administratoren und System-Experten entwickelt wurden, werden heute daran gemessen, dass die Mitarbeiter sie selbst bedienen können, dass sie diese Systeme akzeptieren und dass sich diese Systeme fast unsichtbar in ihre Arbeitsprozesse einschmiegen. Diesen Perspektivwechsel konstatiert Josh Bersin auch für Learning Management Systeme, einen der Technik-Dinosaurier im HR-Bereich. Hier heißt es: “The disruption taking place is the rapid shift away from LMS as a “training administration system” to the LMS as an “employee learning engagement platform.” (S. 15) Natürlich wird dieser “rapid shift” durch die Popularität der MOOC-Plattformen zusätzlich beschleunigt.

“Think about learning. Do you want your employees to “log into the LMS” only when they think about it to find a course? Or would you rather have them always viewing new videos, new instructional modules, and new learning opportunities every day-or right in the context of their work?

Today, we want employees’ learning to be “fully integrated with work”- not someplace where they “go when they have time.” So, why wouldn’t the LMS become an integrated “learning environment” which:
- Recommends courses and content
- Connects you with experts
- Helps to find certifications and external education easily
Most new LMS companies are focused here.” (S. 4)

Josh Bersin, Bersin by Deloitte, 7. Oktober 2014
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On the false binary of LMS vs. Open

Posted on 22 September 2014 by jrobes

Braucht man überhaupt noch ein LMS, also ein Learning Management System? Und kann ein LMS überhaupt “vernünftige” (freie, offene, selbstbestimmte …) Lernprozesse unterstützen? Diese Fragen gibt es, etwas leiser auch im Kontext von Corporate Learning, aber D’Arcy Norman macht gleich klar, dass beide Seiten, “LMS & Open”, ihre Berechtigung haben:

“Which brings me back to my personal position on this. There is room for both. Who knew? The LMS is great at providing the common platform, even if it’s just a starting point. And the rest of the internet is awesome at doing those things that internets do. There’s lots of room for both.”
D’Arcy Norman, D’Arcy Norman dot net, 14. September 2014

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Newsletter Nr. 471, 18. August - 5. September 2014

Posted on 07 September 2014 by jrobes

[Empfohlen]
Audrey Watters: Beyond the LMS, 2014/09/05

„Beyond the LMS” ist nicht nur eine der üblichen Klagen oder Abgesänge auf Lernplattformen. Audrey Watters verpackt das Ganze in einen lesenswerten Exkurs über die Geschichte des Internets und die Versuche, Lernprozesse mit Hilfe technischer Systeme zu managen. Inhalte, Kurse, Diskussionen, Tests, Abschlüsse, eingesperrt hinter Registrierungen. Blackboard, der größte amerikanische LMS-Anbieter im Hochschulbereich (und hier liegt auch der Fokus dieses Artikels!), bildet nur den Aufhänger. Diese Systeme schließen das Lernen ein, schneiden es ab von den Möglichkeiten des Netzes. Diese gilt es zurückzuerobern:

„The future, I think we’ll find, will be a reclamation project. Ed-tech must not be about building digital walls around students and content and courses. We have, thanks to the Web, an opportunity to build connections, build networks, not walls.”

Beyond the LMS from Audrey Watters

[MOOCs]

  • Unternehmen und Coursera: Weitere Interessensbekundungen von beiden Seiten. Wenig überraschend nach den Entwicklungen der letzten Monate. (George Anders, Forbes, 2014/08/20)
  • Weiterentwicklung des Geschäftsmodells bei MOOC-Anbieter iversity: Teilnehmer, die nicht nur eine Teilnahmebescheinigung möchten, können zwischen “Certificate Track”, “ECTS-Track” oder “Executive Track” wählen. Aber das kostet. (iversity, Pressemitteilung, 2014/09/03)
  • Vielleicht helfen ja Gebühren für Massive (Open?) Online Courses, die hohen Abbrecherquoten zu reduzieren, überlegt auch Stanford’s John Mitchell. (Chris Parr, Times Higher Education, 2014/09/02)
  • In Kürze (2014/10/08) startet ein MOOC auf edX, durchgeführt von MIT, mit dem Titel “Design and Development of Educational Technology”. (edX)

[Corporate Learning]

  •  References+ ist eine Community-Plattform im Siemens-Intranet, die von Johannes Müller seit 2005 kontinuierlich weiter entwickelt wurde und hier jetzt auch in bewegten Bildern vorgestellt und beworben wird. (Siemens, YouTube, 2014/08/28)
  • Jane Hart wird nicht müde zu erklären: „Learning in the Modern Workplace” ist viel mehr als nur Training und E-Learning. Ein Diagramm versucht eine Übersicht. Und ein „5 Punkte-Plan” gibt Starthilfe. (Jane Hart, Moving Beyond E-Learning, 2014/08/25)

[Learning Trends]

  • Learning Guru Elliott Masie stellt sein Spielzeug des Monats vor: „A Throwable Soft Microphone”. (Learning 2014, 2014/08/15)
  • Wie Mozilla im Rahmen seiner Web Literacy”-Mission persönliche Lernwege, projekt-basiertes Lernen und Open Badges verbindet, beschreibt Doug Belshaw. (dmlcentral, 2014/08/28)
  • Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an Elgg, eine Open Source Social Networking-Plattform, die vor einigen Jahren in der EduCommunity als LMS-Alternative diskutiert wurde (es gibt sie immer noch!). Ihr Entwickler, Ben Werdmüller, stellt jetzt Known vor: “I think Known is very clearly both a PLE and an eportfolio.” Interessant! (Ben Werdmüller, Blog, 2014/08/25)

[Top of the Blogs]

  • Kompetenzmodelle sind ja schön und gut, aber die Kompetenzorientierung muss sich auch in der Weiterbildung niederschlagen, meint Werner Sauter. (BlendedSolutions’s Blog, 2014/08/31)
  • “Missing from most workplaces today is any time for reflection”, beklagt Harold Jarche. (Blog, 2014/08/26)
  • Mit Blick auf die prognostizierten Wachstumsraten für E-Learning spricht Nick Shackleton-Jones (BP) von einem „Online Education Bubble”. Was boomen wird, ist das tägliche, informelle Lernen online. (aconventional, 2014/08/28)
  • “Have social networks replaced groups?”, fragt David Weinberger und beschreibt seine Beobachtungen. Aber vielleicht trauert er nur einem Konzept nach, das von der Zeit überholt wurde: „So it’s entirely possible, in fact it’s probable, that the Internet has not made a lot of progress supporting groups because our culture no longer values groups.” (Joho the Blog, 2014/08/25)
  • Noch einmal David Weinberger. Hier nimmt er uns mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2003, als man „Social Software” entdeckte und fasziniert Clay Shirky zuhörte, der das neue „Social” erklärte. (Joho the Blog, 2014/08/22)
  • Internet und unser Gehirn basieren auf dem Prinzip der Vernetzung. Ist es nicht Zeit, dass auch Organisationen und Unternehmen in der Wissensgesellschaft sich öffnen und sich neu definieren, fragt Esko Kilpi. (Interactive Value Creation, 2014/09/02)

[Reports, Magazines & Papers]

[Productivity & Tools]

[Miscellaneous]

  • Ist die bücherfreie Bibliothek die Zukunft? (Alison Flood, the guardian, 2014/09/14)
  • Vielleicht kann man diesen Artikel („How Does the Brain Learn Best? Smart Studying Strategies”) wie folgt zusammenfassen: Lernen ist ein natürlicher Prozess, der nicht nur dann passiert, wenn wir in einem Klassenzimmer sitzen oder uns mit einem Buch einschließen. Wie immer helfen Ziele, Motivation und Praxis. (Ingfei Chen, MindShift, 2014/08/25)

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The Post-LMS LMS

Posted on 28 July 2014 by jrobes

Hat der LMS-Markt hierzulande in letzter Zeit Nachrichten produziert? Einige News sind dem Thema “Massive Open Online Courses” geschuldet, aber sonst ist es auf dem Spielfeld ruhig. Ganz anders, wenn man die Aktivitäten der Lernplattform-Anbieter auf dem amerikanischen Hochschulmarkt (Blackboard, Desire2Learn, Instructure, Moodle and Sakai) betrachtet. Da wird munter akquiriert, getagt und spekuliert. Erste Konturen eines “learning ecosystems” werden beschrieben. Ein Experte spekuliert: “You’re just starting to see that concept of, ‘Here is your Amazon of learning tools and content to choose from within your LMS — use what you like’ ..”
Carl Straumsheim, Inside Higher Ed, 18. Juli 2014

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Das LMS ist nicht tot, das Design schon

Posted on 16 July 2014 by jrobes

Gerade via Twitter auf meinem Bildschirm gelanded: Andreas Wittke beschreibt hier sehr anschaulich, dass MOOCs nicht nur Videos und E-Learning näher zusammengebracht, sondern auch das Kursdesign grundlegend verändert haben. Jetzt, so Andreas Wittke, macht es Sinn, von User Experience zu sprechen. Und, etwas ausführlicher:

“Und dann kamen die MOOCs. Alle MOOCs bestechen durch neue Kursdesigns und dementsprechend durch neue Plattformen, die ich jetzt auch nicht LMS nennen will. Schaut man sich Coursera, EDx und iversity an, so sind alle super grafisch aufgearbeitet, sie sind responsive und haben einen sehr reduzierten Funktionsumfang. Mich erinnert das irgendwie an Apple, die auch sehr schlichte einfache Bedienkonzepte haben und viel Wert auf hochwertiges Design legen. Der Erfolg gibt Apple recht. Die MOOCs haben das LMS Design quasi in das Jahr 2014 gebracht. Hier hatten Designer das sagen und keine Pädagogen.” Mit Beispielen.
Andreas Wittke, Online By Nature, 21. Mai 2014

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Latest Eight #LMS #Trends

Posted on 03 July 2014 by jrobes

Learning Management Systeme (LMS) tauchen immer seltener in den Schlagzeilen auf, dabei bilden sie - für Unternehmen, Organisationen, Kursanbieter - das Gerüst des Online-Lernens. Eine Commodity in den Augen der Trendforscher. Doch z.B. auch keine xMOOCs ohne eine Plattform, über die Kurse, Tests und Lerner verwaltet werden. Also lohnt der Blick auf die Trends, die Craig Weiss hier auflistet und beschreibt. Zum Beispiel “Learning Mastery”. “Responsive mobile design”. “Online/ Offline synch”. “Gamification”. “Video”. “Modern UI”. “Healthcare”. Und schließlich: “… customer service and support is getting worse, so this is a really bad trend that has been this way for years”.
Craig Weiss, E-Learning 24/7 Blog, 24. Juni 2014

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Reclaiming Innovation

Posted on 05 June 2014 by jrobes

Einen programmatischen Text haben Jim Groom und Brian Lamb verfasst, der die Hochschulen an die Ideale und Potenziale des “Open Web” erinnert. Er passt natürlich wunderbar in eine Zeit, in der über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” diskutiert wird. Ein Kapitel klagt das Denken in großen, effizienten, geschlossenen Technologien an, wie es sich im Vertrauen auf Learning Management Systeme widerspiegelt. Aber an dieser Stelle hätten auch Massive Open Online Courses (MOOCs) stehen können. Innovation sollte mehr sein, so die Autoren und mit Referenz an den 25. Geburtstag des World Wide Web. Sie fragen: “What if educational institutions start reclaiming innovative learning on the web?”
Jim Groom und Brian Lamb, EDUCAUSE Review, Vol. 49, No. 3 (Mai/Juni 2014)

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Selecting a Learning Management System: Advice from an Academic Perspective

Posted on 02 May 2014 by jrobes

Lernplattformen bzw. Learning Management Systeme (LMS) sind schon länger aus den Top-Nachrichten gerutscht. Es ist heute eine Commodity-Dienstleistung, wie man so schön sagt. Trotzdem gibt es die Systeme, wird es sie - für bestimmte Aufgaben - weiter geben, und es sind in der Regel große Investments mit ihnen verbunden. Wer gerade mit der Einführung oder Ablösung eines LMS beschäftigt ist, wird diesen ausführlichen Artikel mit Gewinn lesen. Er geht auf viele Punkte ein, sogar auf die Frage, ob nicht in Jane Hart’s Top 100 Tools for Learning-Liste eine Alternative zu den klassischen Systemlösungen steckt. Der vorgestellte Prozess, das nur am Rande, läuft auch in Unternehmen nicht anders ab, auch wenn einige Schnittstellen (ERP, Talent Management, usw.) hinzukommen mögen.
Clayton R. Wright u.a., EDUCAUSE Review, 21. April 2014

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Beyond SCORM – How Tin Can could transform the LMS

Posted on 23 August 2013 by jrobes

Wenn man derzeit auf eine Übersicht über aktuelle e-Learning-Trends (z.B. “Top 11 Disruptive E-Learning Technologies For 2013″) stößt, steht Tin Can bzw. Tin Can API meist ganz vorne. Die Tin Can API - wechselweise als Spezifikation, Schnittstelle oder Sprache bezeichnet - verspricht die Möglichkeit, all die Lernaktivitäten zu verfolgen, die Lernplattformen und ihrem SCORM-Standard bisher verschlossen sind. Und das sind immer mehr: All die informellen Aktivitäten, wenn wir z.B. Videos auf YouTube schauen, Blog-Einträge schreiben, einen Podcast hochladen oder uns auf Social Learning-Plattformen bewegen. Diese Aktivitäten werden zukünftig in sogenannten Learning Record Stores (LRS) gespeichert und können (müssen aber nicht) in traditionelle Learning Management Systeme (LMS) integriert werden. Ob mit oder ohne LMS: Von hier spannt sich dann wieder ein Bogen zu Big Data in der Weiterbildung und Learning Analytics. Aber der Artikel erklärt das alles viel besser … Und eine schöne Präsentation von Epic zum Thema hänge ich gleich dran (”The use of Tin Can and Open Badges for learning”).
Sean Elwell-Sutton, eltjam.com, 15. August 2013

The use of Tin Can and Open Badges for learning from Epic

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Tired LMS? Oh No!

Posted on 10 July 2013 by jrobes

Eigentlich listet Elliott Masie nur einige Anforderungen auf, die heute an ein Learning Management System gestellt werden (das nicht nur für das Tracking von Compliance-Kursen eingesetzt werden soll). Seine Stichworte lauten: Video, Video and Video Content; Tweak Me Like an Amazon Ad!; Mobile Ready? Perhaps Not!; Personalization Grows Without LMS Support; Social and Collaborative Engagement; Non-Course Based Content … Abschließend:

“So, your LMS is tired!!!  It is still working and does the core efforts of learning management and tracking.  But, how you go forward with a Tired LMS? 

Some organizations are adding “layers” - software as service elements - to enhance and brighten up the LMS.  Others are doing a strategic replacement of the entire LMS.  Others are pushing the LMS into more of a background position and building a more social and personalized front end.”
Elliott Masie, Learning 2013 Blog, 9. Juli 2013

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The Ever Changing State of the Learning Technology Industry

Posted on 21 March 2013 by jrobes

Nach zwei Tagen SAP-Forum passt der Artikel natürlich gut: Josh Bersin zeichnet hier die Entwicklung des Marktes für Lernplattformen nach, natürlich in groben Zügen und aus amerikanischer Sicht, aber viele Unternehmen und Anwender werden sich wiederfinden. Die Botschaft: Auf der einen Seite stehen mächtige Talent Management Suites und integrierte Lösungen großer ERP-Anbieter wie SAP, in denen Lernplattformen Teile eines immer kompletter werdenden HR-Baukastens bilden. Diese Entwicklung führt jedoch dazu, dass am anderen Ende der Skala permanent neue, innovative Lösungen entstehen oder, wie Josh Bersin schreibt:

“While the market has matured in many ways (Oracle, SAP, ADP, IBM, and many other major payroll providers have jumped into this market) it continues to evolve. Problems like knowledge management, internal social networking tools, user-developed content sharing, mobile learning and knowledge tools, and expertise management continue to be new areas for innovation.”
Josh Bersin, Josh Bersin’s Blog, 18. März 2013

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Some Observations on PLE Diagrams

Posted on 19 December 2012 by jrobes

Personal Learning Environments (kurz: PLEs, hier der Wikipedia-Eintrag) bilden einen Gegenentwurf zu institutionalisierten Lernprozessen und geschlossenen Lernsystemen und -plattformen. Das Stichwort steht seit 2004 immer wieder auf der Agenda. Aber da es nicht um eine bestimmte Technologie geht, sondern vor allem um einen Perspektivwechsel und ein Modell des selbstorganisierten Lernens, beschränkt sich seine Lobby auf eine kleine akademisch geprägte Edu-Community.

Scott Leslie hat vor einiger Zeit begonnen, eine Kollektion von PLE-Diagrammen zusammenzustellen. 79 sind bis heute zusammengekommen. In seiner aktuellen Auswertung dieser Diagramme hat er verschiedene Muster festgestellt. So sind die allermeisten Diagramme “tool oriented”, einige auch “use oriented”, “resource oriented”, “people oriented”, “flow oriented” und viele “hybrid”, indem sie verschiedene Muster in einem Diagramm kombinieren. Aber Scott Leslie hat auch festgestellt, was ihm heute in diesen Schaubildern fehlt: Methoden oder Instrumente, um sich Ziele zu setzen und Lernpfade zu identifizieren!

“However, there is one assertion about what PLEs are and how people use them that is generally not reflected in the diagrams – that PLEs “provid[e] support for learners to set their own learning goals.” A very few of the diagrams do make mention of keeping track of goals, whether this be explicitly as a “use” or in the form of tools like ToDo lists or sites like 43things. But by and large this idea of  “learning goals” seems absent from the diagrams.”

Ein interessanter Beitrag mit fließenden Übergängen zum Persönlichen Wissensmanagement und informellen Lernen.
Scott Leslie, Ed Tech Post, 19. Dezember 2012

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Technology Trends November 2012

Posted on 15 November 2012 by jrobes

Eine der unzähligen Publikationen der American Society for Training & Development (ASTD) ist ein monatlicher Newsletter mit der Rubrik “Technology Trends”. Hier geht es um Zahlen, Kosten, Fakten. Diesen Monat wird auf eine interessante Liste verwiesen, die das amerikanische Software-Beratungsunternehmen Capterra erstellt hat: “Top 20 Most Popular LMS Software Solutions”:

“Moodle is the most popular learning management system in the world, according to a report from Capterra. The list, measured by total customers, active users, and overall online presence, lists the top 10 most popular LMSs: Edmodo, Blackboard, SumTotal Systems, and Skillsoft round out the top five. Rankings are also broken down by academic and corporate users.”
Ryann K. Ellis, Learning Circuits, 4. November 2012

capterra_201211.jpg

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LMS Planning Guide

Posted on 18 October 2012 by jrobes

Wer mal wieder in den Auswahlprozess einer Lernplattform involviert ist, wird diesen Guide schätzen. Die Kineo-Experten haben natürlich einen Hintergedanken: Wenn sie mit Hilfe dieser Informationen ihre Kunden etwas erziehen können, wird auch ihre Arbeit leichter. Wenn man bedenkt, dass diese Auswahl- und Entscheidungsprozesse auf beiden Seiten oft erhebliche Ressourcen binden, ist das ein kluger Schritt. Wie immer bei Kineo ist auch dieses Dokument lesefreundlich geschrieben und führt in kurzen Schritten bis zu den (oft gefürchteten) RFPs und Vendor Demos.

By the way, Kineo “steht” für Open Source und Moodle/ Totara LMS. Aber sie machen ihren Standpunkt transparent, und die Qualität dieses Guides leidet nicht darunter. Im Gegenteil, die einzelnen Schritte und Fragestellungen sind sogar leicht auf völlig andere Themen übertragbar.

“Selecting a new LMS for an organization can be a daunting task. Like any major decision, a clear understanding of your needs is critical to a successful outcome. You don’t want the picture to get muddled with “nice-to-haves”. The thoughts and questions that follow are intended to help you start documenting and prioritizing your organization’s requirements.”
Kineo, Oktober 2012 (kurze Registrierung erforderlich)

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4 Key Emerging Trends in LMS

Posted on 19 September 2012 by jrobes

Amit Gautam hat sich über die Zukunft von Lernplattformen Gedanken gemacht und ist dabei auf vier “key trends” gekommen: 1. Cloud Based LMS, 2. Personal Learning Environment (PLE), 3. Gamification und 4. Talent Management. Wobei er den zweiten Punkt, PLEs, etwas gegen die vorherrschende Lesart interpretiert und hier von einer “enhanced user experience” spricht: z.B. eine Benutzeroberfläche, die der Lerner selbst gestalten kann; eine semantische Suchfunktion, die mit jeder Anfrage des Nutzers intelligenter wird; Hinweise auf neue Informationen und Lernangebote, die auf den Kompetenzen und Erfahrungen der Nutzer aufbauen; und Schnittstellen für “user-generated content”. Alles gute Punkte. Was ich vermisse, sind Hinweise auf Mobile Learning, Learning Analytics sowie kleine, smarte “Course Builder” als Alternative zu komplexen Talent Management-Suites. Und natürlich die sonst übliche Frage “Is the LMS dead?” …
Amit Gautam, Upside Learning Blog, 18. September 2012 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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