Tag Archive | "LMS"

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LMS versus PLE

Posted on 08 March 2010 by jrobes

Wie irgendwo schon gesagt, den letzten Freitag habe ich auf der CeBIT verbracht, als Moderator einer Session im “Forum Learning & Knowledge Solutions”. Wie gesagt Freitag und, erschwerend, 16:40 Uhr, es war also eine sehr private Session. Weitgehend ungestört konnten wir uns auf dem Podium ganz der Vorgabe der Organisatoren, “LMS vs. PLE”, widmen. Die Diskussion hat mir noch einmal klar gemacht: Für einen Anbieter von Lernplattformen in Corporate Learning ist dieses PLE, also die “Persönliche Lernumgebung”, eine relativ uninteressante Angelegenheit. Als LMS-Anbieter stellt man sich (natürlich) auf die Anforderungen seiner Kunden ein und hier stehen nun mal administrative und weniger didaktische Anforderungen im Vordergrund. Man nimmt natürlich auch die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen auf (wenn diese es in ein Pflichtenheft schaffen), und man erweitert gerne eine Lernplattform um Möglichkeiten der “Personalisierung”, also z.B. der individuellen Gestaltung einzelner Seiten oder der Wahl eines bestimmten Ausgabeformats. Continue Reading

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Future of learning: LMS or SNS?

Posted on 13 November 2009 by jrobes

George Siemens misst das Online-Lernen aus. Dabei orientiert er sich an den Ansätzen, die Google und Facebook verkörpern: “Google looked at the web and saw information to organize. Facebook looked at the same web and saw people who needed to be connected.” Hier, so George Siemens, gibt Facebook die Richtung vor, auch wenn sich so mancher mit deren Geschäftsphilosophie nicht anfreunden mag. Was bedeutet das für die Weiterbildung?

“First: Most organizations currently use a learning management system (LMS) such as Moodle or Desire2Learn. These systems are content-centric. Their objective is to organize and manage content, just as Google did in early 2000. Because higher education is particularly enamored with content, an LMS is a critical service. It’s completely the wrong model, however, and this will become increasingly apparent in the next several years.”

Aber der wichtigste Punkt ist ein anderer: “Fourth: Managing abundance and complexity requires a different view of teaching and learning than currently forms the foundation of education.”

Hier beginnen mit Blick auf die Praxis in vielen Organisationen und Unternehmen die Missverständnisse (auch bei Siemens): Denn dort, in der Weiterbildung der Organisationen und Unternehmen, geht es nicht um das Management von Komplexität! Lernplattformen werden eingesetzt, um den Umgang mit Produkten, Software oder Prozessen zu schulen oder über gesetzliche Regularien zu informieren. Diese Anforderungen sind nicht komplex, sie sind oft nicht einmal kompliziert, sondern schlicht “simple” (siehe das Cynefin-Framework von David Snowden). Wer es heute mit komplexen oder “chaotischen” Problemen im Arbeitsalltag zu tun hat, wird in den Lernplattformen dieser Welt keine Antworten finden. Da hat George Siemens wieder Recht. 22 Kommentare bis heute …
George Siemens, Connectivism, 10. November 2009

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Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts

Posted on 29 October 2009 by jrobes

Es gibt zwar inzwischen eine Reihe von Präsentationen zum Thema “Persönliche Lernumgebungen” (”Personal Learning Environments”/ PLE), aber nur wenige Artikel, die sich systematisch mit diesem Konzept auseinandersetzen. Zu diesen wenigen Artikeln gehört der vorliegende, der zwar schon im Januar 2009 erschienen, mir aber erst vor wenigen Tagen via Wikipedia aufgefallen ist. Sandra Schaffert und Marco Kalz halten hier einleitend noch einmal fest, dass es sich bei PLEs um ein “vorrangig technologisches Konzept” handelt, das untrennbar mit den Instrumenten und Tools verbunden ist, die als Social Software bezeichnet werden. In ihrer Einleitung schreiben sie: “Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen.”  Das rückt die PLE natürlich in die Nähe weiterer Konzepte wie z.B. e-Portfolios, die auch auf der Idee des selbstorganisierten Lernens aufbauen.

Die Autoren sprechen im Artikel mögliche Realisierungen einer Persönlichen Lernumgebung an: von der “Service-Integration in vorhandene Lernumgebungen”, über “integrierte Oberflächen” á la iGoogle und Netvibes bis zu Konzepten, die Interessierten Frameworks zur individuellen Umsetzung anbieten. Trotzdem wird das Konzept der PLE aus Sicht der Autoren erst greifbar, wenn man es den Learning Management Systemen gegenüberstellt, die heute das institutionalisierte Lernen im Netz abbilden. Und hier werden auch im vorliegenden Artikel die Formulierungen vorsichtig: Wird es einen Wechsel der Konzepte geben? Ein Nebeneinander? Ein Miteinander gar? Und wenn Letzteres, wie wird dieses Miteinander aussehen?
Sandra Schaffert und Marco Kalz in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 27. Erg.-Lfg., Januar 2009 (pdf)

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Not Dead Yet: Why the Institutional LMS is Worth Saving

Posted on 24 July 2009 by jrobes

Haben Learning Management Systeme eine Zukunft? Fragezeichen werden ja immer wieder gerne gesetzt, ob ganz allgemein mit Blick auf zukünftige Personal Learning Environments oder ganz konkret mit Blick auf die Möglichkeiten von z.B. Google Wave oder WordPress. , “simplicity” und “focused attention”.  Und er schließt wie folgt:

“It would be a mistake to suppose I’m glorifying existing LMSs. Quite the opposite. There is enormous room for improvement and much to learn from visions such as those embodied in the design of Google Wave. My caution is not against innovation, open education, or EduPunk. Rather, my caution is against predicting the demise of the monolithic institutional LMS so early that we lose interest in improving something likely to be with us for many years to come.”

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Personal Learning Environments: von der Lehr- zur Lernplattform

Posted on 18 March 2009 by jrobes

Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.

“Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.

Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
Michael Kerres, Blog, 16. März 2009

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eLearning 2.0 = the need for a real 2.0 VLE

Posted on 28 July 2008 by jrobes

Zurück aus dem kühlen Südtirol im schwül-warmen Frankfurt. Langsam die Fäden wieder aufnehmen. Zum Beispiel eLearning 2.0. Der Artikel bringt verschiedene Diskussionslinien kurz und prägnant zusammen: Wieviel Web 2.0 kann in einem LMS sein? Wo fangen eLearning 2.0 und eine entsprechende VLE (virtual learning environment) an? Die Richtung, in die es, so die Autorin, gehen muss: “eLearning 2.0 is not about allowing teachers or students to set up their own blog within the VLE, or about inserting images from Flickr or videos from YouTube or others … “

Mit Links auf Präsentationen von Bryan Alexander und David Wiley, etwas Trommeln für Nixty und dem Versuch, auch Sakai und Moodle einen Platz zuzuweisen.
Elena Benito Ruiz, E|FL 2.0, 21 Juli 2008

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Auf dem Weg zu Persönlichen Lernumgebungen: sieben entscheidende Aspekte

Posted on 08 July 2008 by jrobes

Ungefähr seit 2004 wird das Konzept der “Personal Learning Environments” (PLE) diskutiert. Da es sich hier vor allem um eine Idee bzw. ein Konzept handelt und nicht um eine bestimmte Technologie oder Software, hat sich die Diskussion seitdem weit geöffnet. Die Autoren favorisieren die Vorstellung einer Kombination von Social Software und Web Services, “e.g. as mash-up in a single portal for the purpose of learning”. Doch im Kern geht es ihnen um sieben wesentliche Prinzipien des PLE-Konzepts, aufbauend auf der Idee eines “user-centred learning approach”.Was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Frontstellung Learning Management System (LMS) vs. Personal Learning Environment (PLE). Die Autoren sprechen gar von einem “shift from LMS to PLE”. Dabei bleibt es allerdings offen, wer die Träger dieses “shifts” sind. Können sich Individuen (als Mitglieder einer Organisation) weg vom LMS bewegen? Können sich Unternehmen für ein PLE entscheiden? Ich denke, dass es fruchtbarer ist, die PLE-Idee weiter auszuformulieren, technisch, inhaltlich, didaktisch, so dass ein Bild entsteht, an dem sich Interessierte, in Organisationen wie außerhalb, orientieren können.

Der Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers, deren Schwerpunktthema “Personalisierte Lernumgebungen” lautet.
Sandra Schaffert und Wolf Hilzensauer, in: eLearning Papers, Nr. 9, Juni 2008

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Special Issue on Next Generation Learning/Course Management Systems

Posted on 23 June 2008 by jrobes

Diese Sonderausgabe enthält mehr als ein Dutzend Artikel, “focusing on exploring next generation learning/course management systems (NG-L/CMS)”. Titel und Abstracts deuten ein weites Feld an, das ausgelotet wird: Sind Learning Management Systeme die richtigen Antworten auf die Anforderungen, die an zukünftige Lernprozesse gestellt werden? Wie sehen diese Anforderungen aus? Wie passen IT-Systeme und Lerntheorien zusammen? Können Wikis eine Kursplattform ersetzen? Können Lernplattformen und Web 2.0 überhaupt zusammenfinden? Leser können in einem Wiki ihre Erfahrungen beisteuern. Vielversprechend und eine Menge Stoff!
MERLOT Journal of Online Learning and Teaching, Vol. 4, No. 2, Juni 2008

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LMS’s 2008: What You Need To Know

Posted on 18 June 2008 by jrobes

Ach ja, der LMS-Markt! Es geht ihm gut, sagt hier einer, der es wissen muss. Und es wird ihm weiterhin gut gehen! Warum? Mal abgesehen davon, dass IT Systeme niemals still stehen, wächst hier der Bedarf nach integrierten Lösungen: Talent Management ist dabei ein zentraler Treiber. Das Verschmelzen von “learning and performance management systems” hängt eng damit zusammen. Weitere Trends, so der Autor, stehen schon in der Warteschleife: “learning on demand” und “social learning”.
Chris Howard, ELearning! Magazine, April/ Mai 2008

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Open Source Learning Management Systems

Posted on 23 November 2007 by jrobes

Open Source ist mehr als nur Moodle: “There are at least five credible open source substitutes to commercial LMS solutions, each of which we feel is good enough to recommend to our customers.” Diese Fünf sind Atutor, dotLRN, Ilias, Moodle und Sakai. Der Autor gibt einen guten Überblick über Stärken und Schwächen von Open Sourcen-Systemen, schaut auf die wichtigsten Märkte und zeigt für jeden, welche Open Source-Systeme sich jeweils am besten präsentieren.

In Großunternehmen, auch das wird hier noch einmal festgehalten, liegt die Messlatte für Open Source immer noch am höchsten, da hier oft integrierte ERP- oder HR-Lösungen gesucht werden. Abschließend schreibt Mark Aberdour Open Source-Plattformen noch zwei ToDo’s auf die Agenda: “Competency management” und “lesson planning”. Dann würde die Wahl zukünftig (noch) leichter fallen.
Mark Aberdour, Epic, Oktober 2007 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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