Tag Archive | "wissensarbeit"

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Welches sind Ihre Top 3 Wissensmanagement-Instrumente, die Ihnen Ihre tägliche Arbeit ungemein erleichtern?

Posted on 21 May 2010 by jrobes

Boris Jäger stellt diese Frage in der Gruppe Knowledge Management auf Xing und hat bereits einige interessante Antworten erhalten. Vieles dreht sich darum, was man mit Informationen alles machen kann, nämlich: suchen, festhalten, archivieren, strukturieren, sortieren, kommunizieren, organisieren, vernetzen, sammeln, teilen, verifizieren … Dazu werden einzelne Tools oder ganze Web 2.0-Suites genutzt, einige antworten “2.0″ (Social Networking, Newsreader, RSS), andere “1.0″ (”Ich”, Telefon, Email). Wer mitmacht, kann Freikarten für kommende Wissensmanagement-Konferenzen gewinnen.
Boris Jäger, XING, Gruppe: Knowledge Management, 17. Mai 2010

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Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch? (2)

Posted on 02 February 2009 by jrobes

Das ist die Frage, die Andrea Back in der ersten Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnival stellt. Letzten Montag habe ich auf das Projekt hingewiesen, dieses Wochenende habe ich mich an einigen Antworten versucht.

Frage: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?
Ich glaube nicht, dass ich durch Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen umgehe. Aber die Möglichkeiten, sich Informationen zu erschließen, haben sich vervielfacht. Barrieren sind gefallen, Neuigkeiten erreichen den, der erreicht werden will, in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Und diese Informationen sind heute in der Regel mit Menschen verlinkt, so dass jede einzelne Information schnell ein neues Netzwerk öffnen kann. Die Suche nach Antworten und Erfahrungen, nach Experten oder Mit-Betroffenen, kürzt das Web 2.0 ab. Aber am Ende des Tages muss ich diese Informationen doch wieder mit den Aufgaben zusammenbringen, vor denen ich gerade stehe. Wie früher auch. Continue Reading

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Knowledge Blogs zwischen Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit

Posted on 01 February 2008 by jrobes

Dieser Arbeitsbericht - ich hatte ja mit Blick auf unseren LEARNTEC-Workshop bereits kurz darauf hingewiesen - schließt eine Forschungslücke, indem er versucht, das Bloggen aus motivationstheoretischer Perspektive zu beschreiben. Wie der Titel schon sagt, geht es um Knowledge Blogs, also um Blogs, die primär einer Strategie des persönlichen Wissensmanagements folgen. Um zu erklären, warum es Knowledge Blogs gibt, wird mit Hilfe der Selbstbestimmungstheorie nach den Bedürfnissen gefragt, die das Bloggen erfüllt. Dabei geht die Selbstbestimmungstheorie von drei Grundbedürfnissen aus: dem Bedürfnis nach Kompetenz, nach sozialer Eingebundenheit und nach Autonomie. Mit Blick auf das Autonomiestreben lässt sich zudem nach dem Grad der Selbst- bzw. Fremdbestimmung fragen, die dem Bloggen zugrunde liegt.

Diese wichtige motivationstheoretische Einordnung wird von Gabi Reinmann und Tamara Bianco eingeleitet mit einigen grundsätzlichen Überlegungen zur Wissensarbeit und Wissensarbeitern. Und mit Blick auf die geschilderten Grundbedürfnisse wird hier schnell deutlich, dass Knowledge Blogs an vielen Stellen “passen”. Doch damit drängt sich zumindest eine Frage unmittelbar auf:

Wenn Knowledge Blogs die Bedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit und Autonomie erfüllen, warum bloggen dann so wenige Wissenschaftler?? Am fehlenden Grad der Selbstbestimmung ihrer Tätigkeit wird es wahrscheinlich nicht liegen. Vielleicht aber, so meinte jedenfalls ein Teilnehmer in Karlsruhe, erfüllen die meisten Wissenschaftler diese Bedürfnisse heute noch auf anderen, konventionellen Wegen!?
Gabi Reinmann und Tamara Bianco, Arbeitsbericht Nr. 17, Universität Augsburg, Medienpädagogik, Februar 2008

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Studienbuch Wissensmanagement

Posted on 08 January 2008 by jrobes

Über Weihnachten bin ich einem Hinweis von Gabi Reinmann gefolgt und habe mir das Studienbuch von Ursula Hasler Roumois, Professorin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), durchgelesen. Es beginnt mit Ausführungen zur Wissensgesellschaft und zum Wissensbegriff, bevor ausführlich beschrieben wird, was Wissensmanagement in den Handlungsfeldern “Technologie”, “Mensch” und “Organisation” bedeutet. Überlegungen zur Wissensarbeit und “intelligenten” (lernenden) Organisation schließen das Buch ab.Folgende Dinge haben mir gut gefallen:

  • Das Studienbuch gibt eine systematische Übersicht über die wichtigsten Modelle, Ansätze und Begriffspaare, mit denen heute im Wissensmanagement gearbeitet wird.
  • Es ist aktuell: Das Stichwort “Crowdsourcing” fällt, “Social Software” ist ein eigenes Kapitel gewidmet, wenn auch die Ausführungen hier noch sehr tastend sind.
  • Es spannt einen schönen Bogen vom Wissensmanagement zu Lernen, Bildung und Kompetenzmanagement (im Kapitel “Mensch: Lernen und Kommunikation”).
  • Es enthält sehr interessante Überlegungen zum Management von Wissensarbeit und Wissensarbeitern, geht hier auf Widersprüche und Fragen ein, ohne - was mir sehr sympathisch ist - letzte Antworten zu liefern.

Im Ausblick heißt es: “Es braucht … neue Strategien im Umgang mit Komplexität, indem man nicht gegen die Komplexität, sondern mit ihr arbeitet: Beispielsweise haben Wissensarbeitende in der Regel persönliche Strategien im Umgang mit Wissenskomplexität entwickelt, vielleicht wäre ein Austausch darüber sehr aufschlussreich.” (210)
Ursula Hasler Roumois, Orell Füssli/ UTB, 2007, 236 S.

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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