Posted on 05 March 2010 by jrobes
Ein kleiner Baustein in einem größer werdenden Bild: Die Autoren berichten von einer Pilotstudie im Umfeld von fünf Online-Kursen, in deren Verlauf 31 Teilnehmer an einem “Twitter-Experiment” teilnahmen. Das Ergebnis: “Our preliminary findings suggest that micro-blogging activity has a great potential in increasing the motivation of participants in e-learning courses …” Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe des International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET). Andere Themen der Ausgabe sind u.a. Learning Management Systeme (“… Are They Knowledge Management Tools?” - mit einer wenig überraschenden Antwort) und “Sharing of Learning Material on Mobile Devices”.
Jutta Pauschenwein und Anastasia Sfiri, International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, Issue 1 (2010), S.22-25
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Posted on 25 January 2010 by jrobes
Epic, e-Learning-Marktführer in UK, wird am 27. Januar 2010 wieder eine E-Learning-Debatte in Oxford veranstalten. So richtig als klassischer Disput mit Pro und Contro und (wahrscheinlich) ohne Netbooks, Internet-Verbindung und Twitterwall. Wer also noch etwas Zeit und Kleingeld in der Kasse und Interesse am Thema (”Smart phones: smarter learning? Or new technology, same old pedagogy?”) hat, sollte die Gelegenheit ergreifen; es soll noch einige Plätze geben. Alle anderen müssen sich mit der Online-Debatte (hier geht’s zur letzten) und anderen Dokumentationen begnügen. Oder sie lesen sich das aktuelle White Paper von Epic durch, das einen guten Überblick zum Stichwort der Debatte gibt. Ich finde es sehr gelungen, weil es schon mit dem Titel anzeigt, dass es um eine bestimmte, neue Generation von Geräten geht und dass wir nicht über “mobile learning” im Sinne von “mobile e-learning” reden, sondern über “apps for learning”, “social interaction” und eine “smart pedagogy”. Sehr schön auch die Referenz an Terry Anderson, dessen Wandel ich gut nachvollziehen kann:
“Normally I’m an enthusiast and early adopter of new educational technologies, but for years after I first heard people talk about mobile learning, I didn’t get it… [I] changed my mind with the purchase of an iPhone 3G… Every day, the app store offers me yet more ways that this phone can morph itself into a universal and ubiquitous information, education, and entertainment portal.”
Naomi Norman, Epic, 2010 (mit Registrierung)
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Posted on 22 January 2010 by jrobes
Wahrscheinlich wären diese Statements dieses Jahr an mir vorbeigegangen, wenn es im Nachgang nicht einige Anmerkungen zu einem der Statements gegeben hätte. Doch der Reihe nach: Über 20 Experten haben wie jedes Jahr einen kurzen Blick auf die nächsten zwölf Monate riskiert. Ihre Überschriften reichen von “More Games, Fewer Books” über “e-Books e-Books e-Books” bis “Gadgets Invited to Classroom”. Dazwischen ist aber auch Roger Schank’s Einwurf “Bye Bye, Phone”: Continue Reading
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Posted on 31 August 2009 by jrobes
In der Diskussion um Mobile Learning 1.0 ging es um die technische Aufbereitung von Inhalten für kleinere Displays. Mobile Learning 2.0 dagegen ist ein kompletter Perspektivwechsel, ist vernetztes Lernen, das an bekannte “2.0″-Szenarien und -Möglichkeiten anknüpft. Anja C. Wagner holt in diesem interessanten Artikel (geschrieben für das Jahrbuch eLearning & Wissensmanagement) weit aus, um die Faszination des Mobilen zu beschreiben: das iPhone als Gadget, das ganz neue Nutzungserfahrungen und -gewohnheiten freigesetzt hat. Die Autorin setzt hier, ohne viel Platz für Zwischentöne zu lassen, ganz auf die Vision des Mobile Learning 2.0, auf den selbstbestimmten Lerner und user-generated content. Das sollte der Leser “aushalten” können!
Anja C. Wagner, eduFutureBlog, 26. August 2009
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Posted on 28 May 2009 by jrobes
EURODL, The European Journal of Open, Distance and E-Learning, hat ein neues Outfit. Und einige neue Artikel online gestellt. Zum Beispiel der vorliegende, der versucht, distance und mobile learning zusammenzubringen. “Will mobile learning bring about a paradigm shift in distance education?”, fragen die Autoren, um dann die Ergebnisse einer internationalen Studie vorzustellen. Hier ist viel von “Zukunft” und “Potenzial” die Rede, grundlegende Veränderungen des Lernens werden von den befragten Institutionen nicht erwartet: “… we cannot confirm that we face an educational paradigm shift with the emergence of mobile learning. Learning with mobile devices appears to be a further development of ‘traditional’ e-learning.” Was möglicherweise daran liegen mag, dass aktuelle Erfahrungen (Stichwort iPhone) noch nicht in die Studie einfließen konnten.
Olaf Zawacki-Richter, Tom Brown und Rhena Delport, European Journal of Open, Distance and E-Learning (EURODL), 17. April 2009
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Posted on 11 May 2009 by jrobes
Anja C. Wagner läutet den aktuellen CHECKpoint-Newsletter mit einer kurzen Vision ein. Aus ihrer Sicht geht es bei Mobile Learning nicht mehr “um die optimale Aufbereitung von Inhalten für kleinere Displays”. Deshalb spricht sie auch von “Mobile Learning 2.0″. Sein Potenzial liegt darin, “die Menschen vielfältig in Kontakt miteinander zu bringen bzw. sie zu ermächtigen, selbst ihre Netzwerke sich zu bilden.” Verbunden mit user-generated content und integriert in Personal Learning Environments sieht Anja Wagner eine Entwicklung, die in ihren Augen nicht aufzuhalten ist, “der Freiheitsdrang ist einfach eine unschlagbare Kraft”.
Kleiner Gedankensprung, der mir gerade in den Sinn kommt: Eine Bekannte hat kürzlich eine vom Arbeitsamt geförderte Weiterbildung begonnen. Sie fährt jeden Morgen 20 Kilometer, betritt ein Schulungszentrum, setzt ihren Namen in eine Anwesenheitsliste und startet ihr e-Learning - als Selbstlernkurs, offline, nicht-vernetzt. Zwischen Vision und Wirklichkeit können manchmal Welten liegen.
Anja C. Wagner, CHECKpoint eLearning, Mai 2009
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Posted on 27 April 2009 by jrobes
Ein aktueller Reader, der sich dem Thema Mobile Learning widmet. Herausgeber ist die Athabasca University und alles steht als E-Book unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung. Mit “Research” und “Applications” sind die beiden Hauptsektionen überschrieben. John Traxler (University of Wolverhampton) weist in seiner Einführung auf eine interessante Entwicklungslinie hin: da sind zum einen Ansätze, die von “learning delivered or supported … by handheld and mobile technologies” sprechen und den Blick vor allem auf die zugrunde liegende Technologie richten. Daneben stehen Bemühungen, mobile learning in eine gesellschaftliche Entwicklung einzubetten und mit dem Wandel von Kommunikation und Arbeit bzw. Wissensarbeit zu verbinden: “So mobile learning is not about ‘mobile’ as previously understood, or about ‘learning’ as previously understood, but part of a new mobile conception of society. (This may contrast with technology enhanced learning or technology supported, both of which give the impression that technology does something to learning.)” Genau!
John Traxler, in: Mohamed Ally (Ed.): Mobile Learning. Transforming the Delivery of Education and Training, Athabasca University, März 2009
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Posted on 09 March 2009 by jrobes
Da möchte man sich gerne mit dem neuesten iPhone anfreunden, hat aber schon ein Firmenhandy in der Tasche. Und überlegt womöglich, was man alles damit tun darf und was nicht. In Zeiten, in denen zudem geschäftliche und private Aktivitäten sich mehr und mehr überkreuzen, eine echte Herausforderung für jeden Wissensarbeiter und erst recht jede Corporate IT. Meint der Accenture-Autor und ist bei mir genau an der richtigen Stelle. Das Problem zu ignorieren, sei keine Lösung und deshalb wird eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema empfohlen. Fünf Tipps inklusive.
“By accepting and embracing this reality, companies can reap the advantages of these new capabilities. Specifically: ready and real-time access to customer and sales data for the mobile sales force; on-the-go video-based training; accepting customer orders or payments through NFC-equipped phones; and so forth.”
Kishore S. Swaminathan, Accenture (Outlook Journal) Januar 2009
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Posted on 30 January 2009 by jrobes
Der Horizon-Report ist für mich jedes Jahr Höhepunkt und Abschluss der saisonalen Trendberichte. Das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative haben sich jetzt zum sechsten Mal aufgemacht, uns über die kommenden Entwicklungen in der Bildungstechnologie Auskunft zu geben. Wie schwierig diese Aufgabe ist, zeigt z.B. die Tatsache, dass “Microblogging” in den letzten Monaten an den Experten einfach vorbeigezogen ist. Dagegen hat man sich beim Thema “Mobiles” offensichtlich entschlossen, hartnäckig zu bleiben und es - wie fast jedes Jahr - kurz vor dem Durchbruch zu sehen. Hier hat das iPhone sicher seinen Teil beigetragen. “Serious Games”, über die die ganze Welt spricht, haben es weder 2008 noch dieses Jahr auf die Shortlist geschafft, vielleicht, weil hier in den Augen der Experten aus einer Möglichkeit bereits Wirklichkeit geworden ist. Aber jetzt zu den sechs Trends, die wieder nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgeteilt wurden:
- ein Jahr oder weniger: Mobiles und Cloud Computing
- zwei bis drei Jahre: Geo-Everything und The Personal Web
- vier bis fünf Jahre: Semantic-Aware Applications und Smart Objects
Wie jedes Jahr möchte ich nicht versäumen, auf die vielen Beispiele und Artikel hinzuweisen, mit denen die Autoren ihre Auswahl unterstreichen. Gerade mit Blick auf die aus heutiger Sicht noch entfernteren Themen ist hier sicher einiges zu entdecken.
The New Media Consortium, 2009
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Posted on 02 September 2008 by jrobes
Mobile Learning steckte lange Jahre in der Sackgasse, weil man es vorrangig als neues Medium sah, um Inhalte zu Lernern zu transportieren. Und hier setzt das Display bis heute Grenzen. Aber mobile Learning hat sicher dort eine Zukunft, wo nicht Inhalte, sondern Kommunikation und Kontext im Vordergrund stehen. Wo also zum einen Dienste integriert werden, die wir im weitestens Sinne mit Social Networking verbinden; und wo mobile Technologien in sich verändernden, physischen, virtuellen und sozialen Zusammenhängen situativ unterstützen. Dieser Wandel spiegelt sich auch in den meisten Beiträgen dieses schön aufgemachten Dossiers zum Thema wider, das zugleich die dritte Ausgabe des E-Learning-Dossiers des Kompetenzzentrums für E-Learning der Züricher Fachhochschule darstellt. Autoren aus verschiedenen Ländern versuchen sich an Definitionen, Paradigmenwechseln, Podcasts, SMS und der Frage, ob mobile Learning auch in der betrieblichen Weiterbildung eine Rolle spielt (“Es gibt noch zu wenige Anwendungsbeispiele für mobiles Lernen”, antwortet Christoph Pimmer auf diese Frage.)
CSPC e-Learning, Zürcher Fachhochschule, 03/ 2008
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Posted on 20 November 2007 by jrobes
Irgendwann, wenn ich mein erstes Smartphone oder iPhone besitze, werde ich in das Thema einsteigen. Bis dahin schaue ich mir gerne Videos wie das vorliegende an, in dem Anja Wagner und Fabian Topfstedt darlegen, was aus ihrer Sicht Mobile Learning 2.0 ausmacht. Stichworte sind u.a. RSS, user-generated content und geo-tagging. Ein interessantes Format. (via Martin Ebner)
Anja Wagner, eduFutureBlog, 13 November 2007
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