Archive | Informelles Lernen

“Kompetenzanerkennungskompetenz” – #Dukannstwas – Blogstöckchen Teil 1

Posted on 25 November 2014 by jrobes

Da ich versprochen habe, in den nächsten Tagen den Staffelstab aufzunehmen, sei hier auf den Startschuss von Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung) verwiesen. Sie möchte eine Diskussion zum Thema “Kompetenzanerkennung” starten und springt dafür in das Jahr 2020. Wir können lesen, wie Alexander mit Hilfe eines Jobcenter-Beraters sein Recht auf Kompetenzanerkennung wahrnimmt. Erfolgreich. Ihr Fazit:

“Schön wäre das. Eine echte Chance das sonst oft so selektive deutsche Bildungssystem zu öffnen und von der Defizitorientierung zur Ressourcenperspektive zu wechseln - und damit vielen Menschen endlich die Möglichkeit zu geben zu zeigen, was in ihnen steckt. Wir haben dann im wahrsten Sinne des Wortes die „Kompetenzanerkennungskompetenz”. Was werden wir daraus machen?”
Julia Behrens, Blog “Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. November 2014

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Social Learning zwischen Management, Unternehmenskultur und Selbstorganisation

Posted on 07 November 2014 by jrobes

Diesen Vortrag habe ich letzte Woche (als die Züge noch fuhren …) auf dem Kivala Forum in Essen gehalten, in einem Umfeld, das durch die Stichworte “HR, IT und SAP” beschrieben werden kann, und in dem ein “weiches” Thema wie Social Learning für interessante Fragen und Einwürfe gesorgt hat.
Jochen Robes, SlideShare, 6. November 2014

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Whitepaper Social Learning

Posted on 29 October 2014 by jrobes

cornerstone_201410.jpgEs ist immer interessant zu lesen, wie sich die Anbieter von Lernplattformen mit neuen, informellen Lernformen auseinandersetzen. Eine Strategie besteht darin, auf die 2.0-Erweiterungen ihrer Angebote (”social”, “mobile”) hinzuweisen. Cornerstone, einer der führenden Anbieter auf diesem Markt, beschreibt dagegen in einfachen Worten den neuen Trend “Social Learning”. Es finden sich Hinweise auf Jay Cross, das 70-20-10-Modell, die Generation Y sowie eine kurze Verbeugung an “Social Learning in formalen Lernumgebungen”. Das Dokument schließt mit drei kurzen Praxisbeispielen (Bayer, British Telecom, London Business School). Hier merkt man den Redaktionsschluss (2013), denn wenn man nur an einige jüngste Unternehmens-MOOCs denkt, könnte man diese Liste schnell aktualisieren.
Cornerstone, 2013 (pdf)

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Serendipitous, #informal learning through some ages

Posted on 07 August 2014 by jrobes

Ignatia/ Inge de Waard spielt hier mit einigen Modellen und Konzepten rund um das informelle Lernen. So erwähnt sie zum Beispiel die “Grand Tour”, die “große Reise”, auf die europäische Adelssöhne geschickt wurden, “in order to become more in touch with the most important features of their times: classic arts, becoming a worldly person”. Dann der Autodidakt. Oder “serendipitous learning”. Viele dieser Modelle und Konzepte können mit Hilfe des Internets heute natürlich ganz anders gelebt und umgesetzt werden. “The whole in the wall” und “Google view” sind hier zwei Referenzen. Vielleicht ist es auch richtig, sich dem informellen Lernen so, nämlich anekdotisch, zu nähern, weil man sich sonst schnell in den Abgrenzungen zwischen “formal & informell”, zwischen “Theorie & Praxis”, verliert.

“Where would the computer age be if self-taught learning or informal learning would not have been an option? Where would anybody be?”
Ignatia/ Inge de Waard, @Ignatia Webs, 4. August 2014

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Perspektiven für betriebliches und eLearning: Informelles Lernen im Prozess der Arbeit

Posted on 14 May 2014 by jrobes

Der Artikel hat zwei Schwerpunkte: Zum einen unterstreicht er die Bedeutung des informellen Lernens und des Lernens in der Arbeit. Zum anderen betont er die Notwendigkeit, formales und informelles Lernen miteinander zu verschränken, denn “informelles Lernen ohne begleitende Maßnahmen, ohne Organisation und Zielorientierung läuft daher Gefahr, bloß situativ und damit beliebig zu bleiben”.

Für diese Verschränkung stehen, so der Autor, Lernformen wie Coaching, Qualitätszirkel, Lernstatt, Lerninseln, Lernnetzwerke, Communities of Practice und eLearning-Formen. Auf Lerninseln und eLearning-Formen in der Arbeit wird näher eingegangen (wobei Peter Dehnbostel hier nicht weiter differenziert bzw. vor allem auf Online-Communities verweist).
Peter Dehnbostel, Community of Knowledge, 14. April 2014

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VIDEO: Charles Jennings on the change in focus from training to performance

Posted on 11 April 2014 by jrobes

Wer wissen will, wie Charles Jennings, “70:20:10-Experte”, die Veränderungen in Corporate Learning sieht, ist hier richtig. Er unterstreicht, dass Lernen nicht mit Training gleichzusetzen ist, erklärt, warum er lieber von Lernen am Arbeitsplatz als vom informellen Lernen spricht und warum für Bildungsexperten eine Performance Analyse wichtiger als eine Lernbedarfsanalyse ist. Wer es konkreter und beispielhafter haben will, muss vielleicht doch einmal eine Session mit Charles Jennings buchen. Das Interview bietet entsprechende Verweise an.
Interview mit Charles Jennings, Open Education Europa/ Blogs, 31. März 2014

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LearningNow - 25 tips for delivering Performance Support

Posted on 08 April 2014 by jrobes

epic_201404.jpgMit Performance Support tun sich alle schwer. Nicht nur, weil es einfach keine schlanke Übersetzung dieses Begriffs gibt. Auch, weil Performance Support irgendwo im Niemandsland zwischen didaktisch aufbereiteten Kursen und WBTs einerseits und dem alltäglichen, informellen Lernen andererseits angesiedelt ist. Denn die schnellen Hilfen, Guidelines und Manuals, die hier gerne aufgezählt werden, sind häufig nicht auf der Agenda der Weiterbildungs-Experten. Dabei ist es eigentlich “nur” eine Frage der Perspektive. Immerhin hat das Stichwort “Mobile Learning” jetzt dafür gesorgt, dass über Performance Support diskutiert wird.

Doch das nur als Vorspann. In den hier vorliegenden Tipps wird z.B. aufgezeigt, dass heute verschiedene technische Kanäle für den Performance Support genutzt werden können und dass Performance Support auch als “social & collaboration driven support” gedacht werden sollte. Eine nützliche Übersicht, genau richtig für unser nächstes Webseminar zum Thema am 6. Mai.
Epic & Towards Maturity, 6. April 2014

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Großartiges #WITRAC14 am letzten Wochenende

Posted on 11 March 2014 by jrobes

Karlheinz Pape schreibt (und erklärt damit zugleich, wofür “WITRAC14″ steht: “Das erste WissensTransferCamp ist am Wochenende wirklich gut gelaufen. Wir hatten uns 80 “TeilgeberInnen” für dieses erste Camp vorgenommen. 79 Personen sind wirklich gekommen. Und auch noch in einer sehr interessanten Mischung: 60% aus Unternehmen, 30% aus Hochschulen und 10 % Selbständige.
Die 79 TeilgeberInnen haben insgesamt 34 Sessions gestaltet, also fast jeder zweite eine! Die Themen-Bandbreite kann man ein wenig an diesen 7 Kurz-Video-Interviews nach den jeweiligen Sessions erkennen …”

Vielleicht macht der Bericht ja neugierig auf das “Camp”-Format und ermuntert zum Besuch z.B. des nächsten EduCamps in Frankfurt …
Karlheinz Pape, Google+/ Corporate Learning Community, 10. März 2014

witrac_2014031.jpg

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Soziales und informelles Lernen messen?

Posted on 28 February 2014 by jrobes

Früher oder später wird die Frage gestellt: Wenn das informelle Lernen schon auf der Agenda der Bildungsverantwortlichen steht, wann ist ihre Arbeit eigentlich erfolgreich? Was zu der Frage führt, wie man überhaupt informelles Lernen evaluiert. Christoph Meier nimmt einen aktuellen Artikel im Chief Learning Officer (”Social, Informal Learning Can Be 
Measured”) zum Anlass, um diese Fragen zu stellen. Man kann natürlich die Mitarbeitenden selbst befragen, jedoch: “Eine wichtige Einschränkung dabei ist aber, dass alle diese Fragen letztlich nur subjektive Einschätzungen abgreifen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 25. Februar 2014

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The 70-20-10 Model - Today, Tomorrow and Beyond

Posted on 10 February 2014 by jrobes

Charles Jennings ist ja fast so etwas wie das personifizierte 70-20-10 Modell, und so darf er hier ausführlich Rede und Antwort stehen. Am liebsten würde er ja L&D auflösen und eine Unit “Performance Support” gründen. Wenn schon Lernen, dann informell und am Arbeitsplatz, wie es die Referenzwerte des Modells nahelegen. Und die Zukunft? Hier wagt Charles Jennings folgende Prognose:

“Despite the pitfalls of prediction, I’m prepared to suggest that future organizational learning will be very different from today. L&D departments will be smaller; they will primarily be focused on facilitating and supporting learning and development as part of the workflow and the social context in which most work gets done.

Where they continue to design and run structured courses, these will be principally for high-value employees where the benefits of the face-to-face experience are considered to justify the cost. Otherwise learning and support will be provided primarily via technology. ‘eLearning’ will lose the ‘e’ as most learning and development activity will involve technology - even if only to bring people and teams together virtually.”
Ravi Pratap Singh, Interview mit Charles Jennings, eLearning Industry, 9. Februar 2014

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“Lernst du noch oder arbeitest du schon?”: Informelle Kompetenzentwicklung

Posted on 28 January 2014 by jrobes

Tanja Fandel (scil, St. Gallen) stellt hier kurz drei Lernformen vor, die den Teilnehmern Räume für eigene Lernerfahrungen bieten. Ausgangspunkt war ein ASTD-Webinar, an dem sie teilgenommen hat. Handelt es sich bei diesen Lernformen um informelles Lernen? Da der Didaktiker hier seinen Stempel hinterlassen hat, wahrscheinlich nicht mehr. Aber das tut den interessanten Konzepten keinen Abbruch:

“1. Volunteering …
2. Digital Storytelling …
3. Innovation/ creativity zones …”

Tanja Fandel, scil-Blog, 28. Januar 2014

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“Ist jemand gerade online?” Flüchtige Überlegungen zu Learning Communities in Theorie und Praxis

Posted on 15 November 2013 by jrobes

Learning Communities sind wieder ein Thema. Unternehmen führen Social Networking-Plattformen ein und bieten damit auch einen attraktiven Startpunkt für das informelle, vernetzte Lernen. MOOCs, um das andere Stichwort zu nennen, führen ihre Teilnehmer für einige Woche zu einer Community zusammen. Handelt es sich um cMOOCs, steht sogar diese Vernetzung der Teilnehmer und Informationen im Vordergrund. In beiden Fällen dreht sich alles um Aktivitäten und Aktivierung und weniger um die systematische Vermittlung von Lernmaterialien (das leisten andere Lernformate besser). Vor diesem Hintergrund habe ich einige Stichworte zum Thema zusammengetragen und in Hamburg auf der Campus Innovation präsentiert.

Eigentlich durfte ich dort gar nichts über MOOCs erzählen. Denn sie waren das Thema des zweiten Tages und wurden dort u.a. von Johannes Moskaliuk, Claudia Bremer, Ulf-Daniel Ehlers und vielen anderen Referenten diskutiert. Auch August-Wilhelm Scheer, ehemaliger Präsident des BITKOM e.V., setzte in seiner Keynote hier einen Schwerpunkt. Es lohnt sich also, in einigen Tagen einen Blick auf die Dokumentation der Konferenz zu werfen. Und nicht zuletzt lag vorne im Foyer der neue, von Rolf Schulmeister herausgegebene Band “MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell?”, den man sich bei Waxmann heute schon als PDF downloaden kann.
Jochen Robes, SlideShare, 15. November 2013

“Ist jemand gerade online?” Flüchtige Überlegungen zu Learning Communities in Theorie und Praxis from Jochen Robes

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Vom formellen zum informellen Lernen und wieder zurück…

Posted on 01 November 2013 by jrobes

Ein interessanter Aspekt: Unternehmen in sich schnell wandelnden Branchen und Märkten müssen immer wieder neu Wissen und Kompetenzen aufbauen. Sind die internen Bildungsbereiche in der Lage, die verschiedenen Lernformen und -instrumente (von formal bis informell) zu bedienen, können sie hier gezielt unterstützen. Im Idealfall so, dass sich daraus etwas ergibt, was Christoph Meier als “Bewegungsrichtung” vom informellen zum formellen Lernen bzw. als “agile Kompetenzentwicklung” beschreibt:

“Es wird deutlich, wie Wissensmanagement, informelles Lernen und formale Weiterbildung ineinander fliessen. Erste Unterstützungsangebote (Austausch, Performance Support) können schneller realisiert werden als voll ausgearbeitete Kursangebote und damit können Bildungsbereiche schneller und beweglicher werden (agile Kompetenzentwicklung).”
Christoph Meier, scil-Blog, 1. November 2013

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Workplace Learning: Adding, Embedding & Extracting

Posted on 17 October 2013 by jrobes

Eine hilfreiche Unterscheidung, die Charles Jennings hier offenlegt! Es gibt, so seine Beobachtung, drei Formen von Workplace Learning, die er “adding”, “embedding” and “extracting” nennt. “Adding learning to the workflow” ist dabei die naheliegendste und einfachste Übung für Learning Professionals. “Embedding learning in work” und “Extracting learning from work” sind anspruchsvoller, aber auch gehaltvoller:

“The model of ‘learn then work’ is replaced here with ‘work then learn, then work in an improved way’. Learning is not only embedded in the workflow, but new learning is continually extracted from experiences and exchanges with colleagues, customers and the entire value chain. …

Examples of this type of workplace learning include narrating work and sharing with colleagues - often achieved by micro-blogging on a regular (possibly daily) basis; active participation in professional social networks is another example. However, just as powerful is the extraction of learning that can be achieved by taking time out of a busy team or project meeting to reflect on last week’s experiences and learning in a semi-structured way.”
Charles Jennings, 70-20-10 Forum, 15. Oktober 2013

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Social learning – Hype oder game changer für Bildungsbereiche?

Posted on 10 October 2013 by jrobes

Wenn wir über Social Learning reden, bewegen wir uns ja häufig in Grenzbereichen. Auf der einen Seite geht es um klassische Bildungsangebote und -prozesse, die heute mit Hilfe von Social Media gerne “geöffnet” werden. Social Learning wird hier Teil eines didaktischen Konzepts. Und auf der anderen Seite geht es um das Lernen in Netzwerken und Communities, das informelle Lernen, das am Besten funktioniert, wenn die Bildungsexperten unsichtbar bleiben bzw. bestenfalls als Community Manager auftreten. Viele Konzepte bewegen sich irgendwo dazwischen, weil Social Learning auch ein Ziel beschreibt, das man am Ende des Tages erreichen will. Diese Facetten des Themas werden auch in den Folien von Christoph Meier sichtbar. Gefallen hat mir das dort vorgestellte “Leistungsportfolio für L&D”, das genau diese Spannbreite des Themas abbildet.
Christoph Meier, scil-Blog, 9. Oktober 2013

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Wissensmanagement. Informelles Lernen im betrieblichen Kontext

Posted on 08 October 2013 by jrobes

L3T 2.0, das Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien, ist zwar schon seit einigen Tagen auf dem Markt, aber noch versorgen uns die Organisatoren mit regelmäßigen Nachrichten. In diesem Zusammenhang ist es mir erst jetzt aufgefallen, dass zu den neu hinzugekommenen Kapiteln auch eines über Wissensmanagement gehört. Vorneweg: Viel Platz hatten die Autoren nicht. Und so werden zentrale Modelle und Trends der Disziplin nur kurz aufgezählt, aber nicht näher vorgestellt. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem informellen Lernen, aber dafür hätte es die Klammer Wissensmanagement eigentlich nicht benötigt. So werden kostbare Zeilen verschenkt, was beiden Stichworten nicht gerecht wird.
Friedrich-Alexander Ittner und Christine Knieriemen, in: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, Hrsg. von Martin Ebner und Sandra Schön, Berlin: epubli, 2013

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Learning SAP: The 10/20/70 Model

Posted on 25 September 2013 by jrobes

Thomas Jenewein (SAP) hat noch einmal kurz festgehalten, was das 70:20:10-Modell bedeutet und hat es gleich mit einigen SAP-Aktivitäten und zahlreichen Beispielen aus der Netz-Community verknüpft. Das Stichwort fiel ja schon oft hier, deshalb sollen heute der Link und die Abbildung ausreichen.
Thomas Jenewein, SAP Training and Education, 24. September 2013

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The Tale of Two Cultures

Posted on 22 August 2013 by jrobes

Es gibt zwei Arten von Wissen, so Jay Cross: “Intuitive knowledge” und “rational/ logical knowledge”. Was irgendwie auch an die Unterscheidung von “explicit & tacit knowledge” anknüpft. Bildungsabteilungen sollten diese Unterscheidung nicht vernachlässigen, denn mit wachsender Komplexität unserer Umwelt wird “intuitive knowledge” immer wichtiger.

“If you are concerned only with helping people learn rational knowledge, you’re abandoning a vital facet of learning. Facts are impotent until coupled with feelings. Feelings without facts are mute. A successful learning organization is bi-cultural; it melds the intuitive with the rational.”
Jay Cross, Internet Time Blog, 18. August 2013

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Informelles Lernen in der Arbeitswelt

Posted on 14 August 2013 by jrobes

denk-doch-mal_201308.jpgDenk-doch-mal ist ein gewerkschaftsnahes Online-Magazin, das sich mit den Themenfeldern Arbeit-Bildung-Gesellschaft beschäftigt. Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe bildet das Informelle Lernen. Einleitend weist Peter Dehnbostel (Deutsche Universität für Weiterbildung, DUW) auf die wachsende Bedeutung arbeitsintegrierter Lernkonzepte hin, aber auch auf die Schwierigkeit der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen. Matthias Rohs (TU Kaiserslautern) liefert einen Überblick über Thema und Begriff. Empfehlenswert sind aus meiner Sicht die Absätze, in denen er auf die Schnittstellen des formellen und informellen Lernens auf der Ebene der Lernprozesse, der Organisation und des Bildungssystems eingeht. Projektberichte aus der Textil- und Automobilindustrie liefern Einblicke in Umsetzungen und Erfahrungen vor Ort.

Mein Fazit: Informelles Lernen bedeutet hier vor allem, den Blick für arbeitsplatznahe oder arbeitsintegrierte Lernprozesse zu öffnen. Auch das informelle Lernen wird in der Regel strukturiert und organisiert und ist Teil des betrieblichen Bildungsmanagements. Die Möglichkeiten, sich mit Hilfe moderner, netzgestützter Technologien selbständig zu informieren, auszutauschen und weiterzubilden, spielen nur eine untergeordnete Rolle. Ebenso der Erwerb entsprechender Kompetenzen von Mitarbeitern wie Bildungsexperten. Was sicher auch am Kontext des Magazins (Autoren und Branchen) liegen mag.
Denk-doch-mal, 03-13

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Pervasive Learning

Posted on 11 July 2013 by jrobes

Also “allgegenwärtiges Lernen” oder, wie Dan Pontefract in seinem aktuellen Buch, “Flat Army. Creating a Connected and Engaged Organization”, ausführt: “The switch from a ‘training is an event’ fixed mindset to ‘learning is a collaborative, continuous, connected and community-based’ growth mindset.”

Dan Pontefract verknüpft “pervasive learning” auch gleich mit einer Alternative zum bekannten “70:20:10″-Modell. Er nennt es das “3-33 Pervasive Learning Model” und will damit festhalten, dass Lernprozesse sich gleichermaßen auf formale, informelle und soziale Aktivitäten stützen, wobei er “social” eng mit Social Media-Plattformen und Tools verknüpft. Und auch seine grafische Übersetzung ist attraktiver als jede mir bekannte des “70:20:10″-Modells …
Amit Garg, Upside Learning Blog, 4. Juli 2013

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Upside Learning Blog, 31. Januar 2013

Upside Learning Blog, 31. Januar 2013

Upside Learning Blog, 31. Januar 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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