Posted on 16 December 2011 by jrobes
Das Bild, das Jane Hart hier noch einmal aufgreift, erinnert mich an die “Learning Maturity Scale” von Paul Kearns, auf die ich vor einigen Tagen hingewiesen hatte. In diesem Reminder zählt sie auf, woran sich Unternehmen halten sollten, um auch die letzte der “5 stages of Workplace Learning” zu erklimmen:
“- working=learning; learning=working
- informal learning needs to be enabled, supported and encouraged – not designed or managed
- autonomous, independent and inter-dependent, self-directed learners are essential in an agile organisation”
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 6. Dezember 2011

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Posted on 28 November 2011 by jrobes
Clive Shepherd erinnert hier an den Unterschied zwischen Experten und Neueinsteigern und an die unterschiedlichen Lernbedürfnisse beider Gruppen. Dahinter steht die Befürchtung, dass die Diskussion gerade in die andere Richtung kippt, alle vom informellen Lernen sprechen, aber vergessen, dass es viel Zeit und Übung braucht, um ein Experte zu werden. Dabei geht es auch um Lesarten des 70:20:10-Modells, das heute gerne als Diskussionsrahmen dient. In den Kommentarzeilen erinnern Jay Cross, Charles Jennings u.a. daran, dass es beides, formales wie informelles Lernen braucht, und dass das eine ohne das andere nicht denkbar ist.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 23. November 2011
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Posted on 04 November 2011 by jrobes
Eine der Stärken des Beraterteams um Josh Bersin sind Schaubilder, die Entwicklungen, Markttrends und Zusammenhänge in Corporate Learning auf den Punkt bringen. Auf den Slides dieser Präsentation dreht sich fast alles um Mobile Computing und seine Auswirkungen auf die Bildungsprozesse in Unternehmen. Ich empfehle, vor allem die Slides 15 (”Evolution of Learning Solutions”), 18 (”Types of Informal Learning”), 40 (”The Social Learning Platform Market”), 48 (”5 Stages of E-Learning”) in Griffweite abzulegen (via Ellen Trude).
Josh Bersin, SlideShare, Oktober 2011
Mobile and Informal Learning: Trends for 2012
View more presentations from Josh Bersin
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Posted on 15 September 2011 by jrobes
Ich selbst habe es leider nur auf den ersten Tag des CorporateLearningCamp (CLC11) in Darmstadt geschafft, dort spontan zusammen mit Claudia Bremer eine Session über unseren Open Course „Zukunft des Lernens“ moderiert und bin dann leider noch vor der Abendveranstaltung wieder abgereist. Doch Karlheinz Pape, treibende Kraft hinter dem Event, war mit beiden Tagen zufrieden. Dabei beschreibt er hier offen, dass das CLC11 kein Selbstläufer war. „Eine Veranstaltung ohne feststehende Agenda? So etwas kann ich meinen Kunden auch nicht verkaufen“, sagte ihm der Chef einer großen Trainingsorganisation im Vorfeld. Wenn die Zweifler dann doch kommen, umso besser. Denn die direkten Begegnungen mit Unkonferenzen, sozialen Netzwerken und anderen Bildungs-Zielgruppen in informellen Zusammenhängen sind eine unschätzbare Abkürzung auf dem Weg zur offenen, lernenden Organisation.
Karlheinz Pape, Training und Wissensmanagement, 11. September 2011
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Posted on 15 September 2011 by jrobes
Was treibt Menschen in Communities oder, ganz konkret, auf ein EduCamp? Warum engagieren sie sich dort aktiv? Thomas Bernhardt, EduCamper der ersten Stunde, versucht in diesem Interview, das EduCamp und seine Teilnehmer als lebendige Community of Practice einzuordnen. Für mich ein schöner Anlass, um auf das nächste EduCamp vom 18. - 20. November in Bielefeld hinzuweisen.
Nicole Bauch, Interview mit Thomas Bernhardt, eVideo 2.0 an der HTW Berlin, 9. September 2011
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Posted on 08 September 2011 by jrobes
Ein Bekenntnis zum informellen Online-Lernen und eine kurze Rundreise durch die Infrastruktur, die die globale Beratungsfirma Deloitte nutzt. Der aus meiner Sicht interessanteste Punkt: Lange Zeit war es ja das Bestreben vieler Unternehmen, alle Lernprozesse und -aktivitäten auf möglichst einer einzigen Plattform zu konzentrieren. Mit der wachsenden Aufmerksamkeit für “informal learning” und der vermehrten Nutzung von “social networking”-Angeboten wird vielen bewusst, was Nick van Dam, CLO bei Deloitte, ausdrückt: “We don’t believe there is one platform that will do it all.”
Im Artikel werden Saba, Microsoft (Live Meeting, SharePoint) und Yammer (”Yammer can also be blended with other forms of online learning, allowing the conversation to continue after the class is over, he said”) erwähnt. Und die neue Deloitte University in Dallas für das Lernen “vor Ort”.
David F. Carr, InformationWeek, 6. September 2011
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Posted on 05 September 2011 by jrobes
Jay Cross, der gerne als Erfinder des Begriffs “e-Learning” gehandelt wird (und solchen Einschätzungen bereitwillig zustimmt), erzählt in diesem Interview über seinen Werdegang, seine Begegnungen mit neuen Herausforderungen und neuen Formen des Lernens. Dabei fallen auch Sätze, die man sich gerne zur späteren Vertiefung ankreuzt:
“If people are going to learn on their own, you’ve got to give them time to talk. Conversation is the most important learning technology the world has ever seen. Conversations are the stem-cells of knowledge.”
“Informal learning and formal learning aren’t two different things. They are points on a continuum of all learning, and the degree of formality can be more or less.”
“People who regard themselves as just trainers are cutting themselves off from the future. More and more learning is migrating to social networks. Training folks who are not really taking advantage of networks are abdicating their responsibility for facilitating organizational learning.”
Jay Cross, T+D magazine, September 2011 (via Jay Cross’s Learnstream)
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Posted on 15 August 2011 by jrobes
Mir gefällt, dass die Autorin, Stefanie Panke, hier schnell zur Sache kommt. Jessica Ledbetter ist eine aktive Teilnehmerin in der “peer-to-peer learning community”, P2PU, und erzählt über ihre Erfahrungen als informelle Lernerin, Kurs-Entwicklerin und Community-Mitglied. Wieder einige interessante Bausteine aus der täglich größer werdenden Welt des Open Learning! Und Stefanie Panke kündigt weitere Artikel zum Thema an. Ich bin gespannt.
“The peer-to-peer learning community, P2PU, was founded in 2007. Since then, it has grown to approximately 1000 members. The credo “everyone has something to contribute and everyone has something to learn” guides the design of this informal university. Users can create their own courses or choose to subscribe to an existing course – either as active participants or as followers. Courses run for several weeks at a time and are open for enrollment during this period.”
Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 11. August 2011
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Posted on 11 August 2011 by jrobes
Der Autor hat sich für diese Zusammenfassung etwas Zeit gelassen, denn die Debatte um den Wert des informellen Lernens fand bereits irgendwann im Herbst letzten Jahres statt. Auch sollte man die Ausgangsfrage nicht wörtlich nehmen, sondern eher als Einstieg in die Diskussion betrachten. Die z.B. in folgende Richtung ging: “A more appropriate question is: what is the role of each [formal & informal learning] and which works best under different conditions and circumstances?”
Samuel Greengard, eLearn Magazine, August 2011
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Posted on 10 August 2011 by jrobes
Die 70:20:10-Formel bringt bekanntermaßen zum Ausdruck, dass 70 Prozent aller Lernprozesse durch eigene Erfahrungen (”experience”) stattfinden, 20 Prozent durch den Austausch mit Anderen und 10 Prozent durch klassisches, formales Training (”instruction”). Sie begegnet einem heute in fast jedem größeren Unternehmen. Allerdings meist auf dem Papier, wobei das “learning from experience” häufig mit formalen Angeboten und Prozessen verbunden wird, wie z.B. Job Rotation, Job Expansion, Delegation usw. And that’s it! Diese Auslegung der Formel erfasst natürlich weder die tägliche Praxis des informellen Lernens am Arbeitsplatz noch die Frage, was hier wirklich auf Learning Professionals zukommt.
Vor diesem Hintergrund ist dieser Artikel von Charles Jennings lesenswert, der den Bogen spannt: von der wachsenden Bedeutung von social & workplace learning, der strategischen Klammer, die die 70:20:10-Formel bietet, bis zur Frage, was Praxis und Formel für Corporate Learning bedeuten. Der Autor verlinkt hier übrigens gleich noch auf ein 60-Seiten White Paper zum Thema!
Charles Jennings, improving performance through learning innovation, 4. August 2011
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Posted on 15 July 2011 by jrobes
Jane Hart hat wieder eine Reihe von Definitionen, Zitaten und Links zusammengestellt, die uns beim Umgang mit den Begriffen “informal & social learning” helfen sollen. Denn “… the term “informal learning” is still very confused.” Sie steigt ein mit Jay Cross und seinem Klassiker, “Informal Learning” (2007), sortiert dann formal, informal und non-formal learning, nimmt den Knowledge Worker und seinen Lernalltag noch mit und bleibt bei der Synthese von working & learning stehen. Wobei Social Media, denen wir es doch verdanken, dass sich das “social learning” gestern und heute so grundlegend unterscheidet, nur am Rande dieser Übersicht auftauchen. Mehr zu diesem Stichwort findet man, wenn man in die Links eintaucht.
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 14. Juli 2011
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Posted on 19 May 2011 by jrobes
Auf ZEIT Online macht derzeit ein Artikel die Runde, der über das Forschungsprojekt “ZEITLast” berichtet. In “ZEITLast” haben sich Rolf Schulmeister und Kollegen der Frage gestellt, ob die Bologna-Reform wirklich zu einer Mehrbelastung der Studierenden geführt hat. Um die Frage zu beantworten, haben sie nicht wie üblich die Studierenden ihren Arbeitsaufwand schätzen lassen. Vielmehr wurden die Teilnehmer gebeten, über einen längeren Zeitraum detailliert zu protokollieren, wie sie ihren Tag verbringen. Das Ergebnis hat alle Beteiligten überrascht: “Der durchschnittliche Aufwand fürs Studium belief sich bei den Studienteilnehmern auf 23 Stunden in der Woche.” Kann das wirklich sein? Weitere Fragen und Hinweise sind im Artikel, den 80 Kommentaren oder z.B. bei Gabi Reinmann zu finden.
Rolf Schulmeister wird übrigens am 8. Juni unseren OpenCourse “Zukunft der Bildung” besuchen. Und das Buch zum Projekt “ZEITLast” ist auch gerade herausgekommen.
Jan-Martin Wiarda, ZEIT Online, 12. Mai 2011
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Posted on 10 May 2011 by jrobes
Vor ein paar Tagen hatte ich mit Sascha Reimann (managerSeminare) über Communities, Communities of Practice und Netzwerke geplaudert, ihre Möglichkeiten, ihre Grenzen sowie ihre Unterschiede. In der aktuellen Ausgabe von Training aktuell ist jetzt der Artikel erschienen, der gut zum Thema unserer OpenCourse-Woche passt. Findet auch Nicole Bußmann (@NicoleBussmann), die ihn mir bzw. uns netterweise zur Verfügung stellt.
“Der Begriff ist in Mode: Immer häufiger bezeichnen sich Expertenrunden – Verbands-Foren, Xing-Gruppen oder andere Plattformen für den fachlichen Austausch – als Communities of Practice. Auch wenn der Begriff streng genommen nicht immer zutrifft (s. Kasten S. 40), markiert seine Konjunktur einen Trend, der selbstorganisierte Weiterbildung mit dem von Social Media geprägten Netzwerkgedanken verbindet.”
Sascha Reimann, Training aktuell, Mai 2011, S. 39-41 (pdf)
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Posted on 22 March 2011 by jrobes
Es gibt einen aktuellen Report des European Centre for the Development of Vocational Training (Cedefop) mit dem Titel “Learning while working. Success stories on workplace learning in Europe” (2011). Aber ich bin nicht sicher, ob ihn nach diesem Verriss von Jay Cross noch jemand lesen will …
“I’ll admit that this report gives me a feeling of schadenfreude. America’s missteps during the Bush administration made me feel diminished when conversing with my European friends. Reports like this one restore a bit of my faith in the America approach to things.”
Jay Cross, Internet Time Blog, 21. März 2011
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Posted on 11 March 2011 by jrobes
Nick Shackleton-Jones, Group Head of eLearning bei BP, bringt hier einige wichtige Punkte zur Sprache, die nicht nur e-Learning betreffen. Auf zwei der von ihm aufgezählten Fehler möchte ich an dieser Stelle hinweisen. Den einen nennt er “building courses”: Nick Shackleton-Jones möchte lieber von “building resources” sprechen: “… interviews, conceptual animations, scenarios, drama, best-practice case-studies – in short a kit of parts that can be recombined as required.” Und den anderen nennt er “not making use of informal learning”, um daran zu erinnern, dass formale Angebote dann am effektivsten sind, wenn sie mit bestehenden, informellen Netzwerken und Aktivitäten verknüpft werden. Aber die anderen acht Fehler sind auch lesenswert …
Nick Shackleton-Jones, akonventional, 9. März 2011
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Posted on 18 February 2011 by jrobes
Hier kurz und knapp die Punkte, die die amerikanischen Berater von Bersin & Associates Qualifizierungsexperten ins Stammbuch schreiben:
“1. Informal Learning …
2. The power of new mobile technologies to deepen and increase the speed of information flow across organizations. …
3. The increasing inability of current practices to solve all of these new challenges. …”
Josh Bersin/ Bersin & Associates, The Business of Talent Newsletter: Februar 2011
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Posted on 11 February 2011 by jrobes
Andrea Back (Universität St. Gallen) hat für HR Today einen Artikel geschrieben, den sie hier vorstellt: “Stille Revolution im Workplace Learning - durch Social Media”. Im engen Schulterschluss mit Jay Cross, Jane Hart und Harold Jarche und mit Beispielen aus ihrer eigenen Arbeitspraxis beschreibt sie, wie Social Media die Arbeits- und Lernkultur verändern, wie neue Formen des informellen Lernens in die Arbeitswelt einziehen, kurz: wie Arbeit und Lernen mehr und mehr verschmelzen. Dazu gibt es Hinweise auf den entsprechenden WissensWert Blog Carnival und die Swiss eLearning Conference (5./6.04.2011) mit dem Schwerpunkt “Workplace Learning”.
Andrea Back, Business 2.0, 10. Februar 2011
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Posted on 06 December 2010 by jrobes
Jim Groom hatte einen Trockner, an dem er sehr hing. Als dieser Trockner, aus dem Jahr 1983 (!), seinen Geist aufgab, suchte Jim nach einer Lösung, fand auf YouTube die Videos der repairclinic.com und machte sich an die Arbeit. Und es gelang ihm wirklich, den Trockner zu reparieren! Für Jim ein weiterer Beweis für die Möglichkeiten dieses Formats (und der Idee der Do-It-Yourself University):
“This post may seem divorced from my edtech stuf, but for me it is at the heart of it. This is more than video learning, this is video learning through context and a particular need - how do we do that online at instituions? Do we? Well, repairclinic has got it figured out, and I can attest their model works.”
Jim Groom, bavatuesdays, 5. Dezember 2010
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Posted on 14 October 2010 by jrobes
Seit Beginn der 1990er Jahre kursiert die Idee der Communities of Practice (CoP) durch die Management-Literatur und, etwas verhaltener, die Unternehmenspraxis. Die Idee hat Charme und beantwortet einen wiederkehrenden Bedarf: Auch unabhängig vom täglichen Geschäft Mitarbeiter mit ähnlicher Kompetenz und Expertise zusammenzuführen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Themen und Lösungen zu arbeiten. Von daher sind CoPs informeller als Projektteams, aber formeller als die offenen Netzwerke des Intranets oder Internets.
Trotzdem, so die Beobachtung der Autoren, wird das Potenzial der CoPs bei weitem nicht ausgeschöpft. Es fehlen in jüngster Zeit Erfolgsberichte. Deshalb raten sie: Klarere Ziele, mehr Strukturen und Vorgaben, mehr Aufmerksamkeit durch das Management, denn die Selbstorganisation der Expertenmitglieder ist “unberechenbar”. Hinzu kommt aus meiner Sicht ein weiteres Dilemma: Viele Experten investieren heute lieber Zeit und Energie in die informellen, internen wie externen Online-Netzwerke. Diese sind schneller, bauen auf bekannten Tools auf und sind einfacher in tägliche Routinen zu integrieren. Von daher werden auch formeller geführte CoPs immer wieder um ihre Berechtigung kämpfen müssen.
Richard McDermott und Douglas Archibald, Harvard Business manager, 8/ 2010
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Posted on 11 October 2010 by jrobes
Ich habe die Teilnehmer an diesem Diskurs an der Oxford Union letzte Woche schon etwas beneidet. Das historische Ambiente, Spätsommerwetter, prominente Teilnehmer aus aller Welt. Folgende “Motion”, wie es in UK so schön heißt, stand zur Diskussion: “This house believes that technology-based informal learning is more style than substance.” Die Argumente beider Seiten sind hinreichend bekannt: Die “Pro”-Fraktion erinnert uns an Piloten und Mediziner, bei denen wir uns eine solide formale Ausbildung wünschen. Die “Contra”-Fraktion weist darauf hin, dass wir einen Großteil unseres Lebens informell lernen und dass Technologien dieses Lernen in den letzten Jahren spürbar verändert bzw. verbessert haben.
Was bleibt also? Zum einen die Erinnerung daran, dass informelles Lernen natürlich mit der Frage einhergeht, wie ich so erworbene Kompetenzen messen, nachweisen und zertifizieren kann. Lernen ist Mittel zum Zweck. Und zum anderen der Hinweis, dass es eine kurze Video-Zusammenfassung der Debatte gibt und dass man sich auch heute noch aktiv an der Abstimmung beteiligen kann.
Epic, Oktober 2010

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