Archive | Blended Learning

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Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren: Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind

Posted on 27 June 2011 by jrobes

Zum sechsten Mal hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) E-Learning-Experten zur Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens befragt. 76 Experten haben geantwortet (und soweit ich mich erinnere, war ich einer von ihnen). Einige der Ergebnisse: Gefragt, welche Anwendungen und Technologien zukünftig eine zentrale Bedeutung für das betriebliche Lernen haben werden, antwortete eine Mehrheit “Blended Learning” (92%), gefolgt von “Mobile/ Apps” (76%) und “Lerner Communities/ Social Networks” (72%). Die drei wichtigsten E-Learning-Trends der kommenden Jahre: Mobile Learning (59%), Social Learning (41%) und Game-based Learning/ Serious Games (27%). Die vordringlichste Aufgabe der Personalentwicklung, so die Experten, ist es, das Wissens älterer, erfahrener Mitarbeiter zu speichern. Und die LEARNTEC wird mit Abstand als wichtigste Veranstaltung der E-Learning-Branche eingeschätzt.

Auch wenn die Befragung natürlich nicht repräsentativ ist und der Zusatz “Delphi” schon mal den einen oder anderen Leser auf eine falsche Fährte führt: Die jährliche MMB-Studie füllt eine Lücke aus. Durch die größere Zahl der Befragten gibt es in diesem Jahr weitere interessante Details zu einzelnen Themenbereichen (z.B. LMS). Meine Zusammenfassung: Nach wie vor gehen Experten, ob aus Unternehmen oder von Bildungsdienstleistern, gerne auf “Nummer sicher” (Blended Learning, WBTs, überhaupt Bildungsinhalte und -programme) und beobachten lieber gespannt den Durchbruch von Social Learning und Social Networks.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2011 (pdf)

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Aus didaktischen Erfahrungen lernen

Posted on 14 September 2010 by jrobes

Aus wiederholten Erfahrungen mit Methoden und Ansätzen im Unterricht entwickeln sich Ordnungsraster und Systematisierungen, auch didaktische Taxonomien genannt. Wenn sie gut sind, helfen sie anderen, das in einer bestimmten Situation passende Lernszenario auszuwählen oder zu entwickeln. Peter Baumgartner sitzt schon seit einigen Jahren an diesem Thema. Für die gerade laufende GMW-Tagung in Zürich hat er den Stand seiner Überlegungen jetzt festgehalten. “Work in progress”, wie er selbst schreibt, aber sicher für den einen oder anderen Vollblutdidaktiker von Interesse. Für andere (wie mich) hilft es vielleicht, Gabi Reinmanns L3T-Beitrag (”Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie”) zur Einstimmung zu lesen.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. September 2010

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MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

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Online-Podium: “Vorlesungen einmal anders …”

Posted on 16 July 2010 by jrobes

Im Rahmen des aktuellen Themenspecials auf e-teaching.org, “E-Lectures”, haben sich vor einigen Tagen Gabi Reinmann (Universität der Bundeswehr München), Karsten Morisse (FH Osnabrück) und Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) auf einem virtuellen Podium eingefunden. Ihr Stichwort: Wie kann man die Vorlesung als klassische Veranstaltungsform der Hochschule mit dem Einsatz digitaler Medien verändern? Die Aufzeichnung dieses kurzweiligen Events - mit teilweise über 100 Teilnehmern! - ist jetzt online.

Mit Blick auf die Konzepte und Erfahrungen der Podiumsteilnehmer wird deutlich: (a) “E-Lectures” kann viel mehr bedeuten, als Vorlesungen aufzuzeichnen und online zur Verfügung zu stellen. Die Referenten nutzen deshalb gerne den Begriff “Blended Learning” und berichten von Kurskonzepten, die ganz verschiedene Medien und Tools, Web 1.0 und 2.0, online wie offline, integrieren; (b) die “eine” Lösung für “E-Lectures” gibt es nicht. Im Gegenteil, die Rahmenbedingungen, das Thema sowie die gesteckten Ziele geben eine Richtung vor, die dann individuell ausgestaltet wird; (c) die Motivation der Studierenden bleibt ein kritischer, manchmal limitierender Faktor. Ein entsprechendes “Erwartungsmanagement” ist unverzichtbar.
e-teaching.org, 28. Juni 2010 

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Learning Delphi 2009 - E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning

Posted on 20 July 2009 by jrobes

54 E-Learning-Experten wurden im Frühjahr 2009 durch das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung gefragt, welche Trends das digitale Lernen bestimmen und wie die Weiterbildung im Jahr 2012 aussehen wird. Die wichtigsten Ergebnisse: In der aktuellen “Hitliste” der Lerntechnologien stehen Blended Learning-Angebote (96%) ganz oben, gefolgt von Web-based Trainings (91%) und Lerner Communities bzw. Social Networks (83%). Microblogging/ Twitter sehen derzeit nur 15 Prozent der Befragten als zukünftige Bildungstechnologie. Da die Befragung in der vorliegenden Form bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, lassen sich auch einige Entwicklungslinien nachzeichnen: So haben Podcasts und Weblogs in den letzten Jahren deutlich an Wertschätzung verloren, während Social Networking heute höher im Kurs steht als 2007.

Der aktuelle Trendmonitor enthält noch weitere interessante Hinweise: Als “wichtigste Trends” werden e-learning 2.0/ social software, game-based learning und mobile learning genannt. Man glaubt auch, dass in drei Jahren immer mehr Lerninhalte von den Anwendern selbst entwickelt werden und dass Open Source-Lernplattformen an Boden gewinnen. Ergänzt wird die Auswertung durch einige Einschätzungen des E-Learning-Marktes. Insgesamt ein für mich sehr realistisches Bild der Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens (wenn man einmal vom Hype um games-based learning absieht).
Disclaimer: Ich war einer der 54 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2009  

Nachtrag (26.07.2009): Einige kritische Anmerkungen zum Trendmonitor finden sich im Blog von Gabi Reinmann (”Trend-Tücken”).

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Die zukünftige Bedeutung von Online-Lernen für lebenslanges Lernen

Posted on 27 August 2008 by jrobes

Auch wenn der Fokus dieses Beitrags auf dem Online-Lernen im Hochschulkontext liegt, so sind die Schlussfolgerungen von Peter Baumgartner leicht in andere Zusammenhänge zu übertragen:

“Die Zukunft von Online-Lernen hängt generell mit einem Perspektivenwechsel zusammen, den ich an zwei Beispielen aufzuzeigen versucht habe:

  • Statt bloß die Aufmerksamkeit auf die didaktische Gestaltung der einzelnen Online-Szenarien zu richten, müssen wir in einer integrativen Sichtweise unseren Blick auf das gesamte Blended-Learning-Arrangement richten.
  • Statt bloß formale Lernsettings zu untersuchen, müssen wir unsere Forschung auf informelle Lernprozesse im Arbeits- und Lebensalltag erweitern.”

Und der letzte Punkt kann, so Peter Baumgartner, zum Beispiel bedeuten, sich intensiver mit den Möglichkeiten von Social Software in der Lehre auseinanderzusetzen.
Peter Baumgartner, in: Online-Lernen - Handbuch für das Lernen mit dem Internet. Hrsg. von Ludwig Issing and Paul Klimsa, München 2008, S. 505-513 (via Gedankensplitter)

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Beyond blended learning! Undiscovered potentials for e-learning in organizational learning

Posted on 13 August 2007 by jrobes

Am Beginn dieses Artikels stehen die bekannten Beschränkungen des “pure e-learning”. Dann wird auf zwei Case Studies verwiesen, klassische Blended Learning Arrangements mit großzügigen Budgets. Aber eigentlich wollen die Autoren etwas anderes wissen, nämlich, was “beyond blended learning” heute bedeuten könnte, oder: “… whether use of new Web 2.0 and social software tools may help overcome previous limitations of e-learning”.

Die Antwort fällt positiv aus. Sie wird beschrieben als “pure e-learning supported by online tools for communication and collaboration” und sie setzt voraus, dass Lernen zum integrierten Bestandteil der Organisationsentwicklung wird – oder, wie es im Artikel auch heißt: “integration of e-learning into the daily practice of employees”.

Das ist an dieser Stelle leider etwas abstrakt, aber nachvollziehbar. Besser jedenfalls als der wiederholte Hinweis, dass das zukünftige e-learning unbedingt “participation of external teachers” benötige.
Joergen Bang, Christian Dalsgaard und Arne Kjaer, elearningeuropa.info, 10 August 2007
[Kategorien: Blended Learning, e-learning, Social Software]

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Blended learning

Posted on 13 April 2007 by jrobes

Es ist ruhiger geworden um “Blended Learning”. Zu selbstverständlich - auch wenn die einzelnen Bausteine entsprechender Angebote oft nur lose durch ein breites Curriculum zusammengehalten werden. Das macht es auch bei der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers schwierig, Gemeinsamkeiten zwischen den Projektberichten zu entdecken. Ich habe den Artikel von Tim Scholze und Sabine Wiemann (”Erfolgreiche Blended Learning Projekte 2006: Erfahrungen in verschiedenen formellen, nicht-formellen und informellen Lernumgebungen”) gelesen, die ein interkulturelles Trainingsangebot (”Integration”) sowie ein interessantes eCoaching-System für die Einführung eines Umweltmanagements an europäischen Schulen vorstellen (”Joint Environmental Management/ JEM”).

Sie verweisen übrigens konsequent auf den Göttinger Katalog didaktischer Modelle (GKDM), der bei der Entwicklung aller Blended Learning-Szenarien Pate gestanden haben soll. Ist bis heute völlig an mir vorbeigegangen! Leider habe ich im Netz nur eine Darstellung von 20 Grundmodellen didaktischen Handelns gefunden (hier), eine Liste aus den siebziger Jahren, die heute etwas phantasielos wirkt.
Vielleicht planen die Beteiligten auch deshalb, sich für die zukünftige Entwicklung eines Trainingsangebots für “Blended Learning Designer” intensiver um die Integration von Web 2.0-Tools zu bemühen!? Wie auch immer, hier bin ich für etwas Nachhilfe immer offen!
eLearning Papers, Nr. 3, März 2007

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Studie zu den Potenzialen von eLearning-/Blended-Learning-Lösungen

Posted on 15 August 2006 by jrobes

Hinter dieser Studie stehen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Um den Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit besser einschätzen zu können, kamen die Beteiligten auf die Idee, sich bestehende e-Learning-Lösungen in den Industrieländern (Deutschland) näher anzuschauen, um daraus Erfolgskriterien abzuleiten. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den Umfang (111 Seiten) ist es sicher legitim, bei der Lektüre eine Auswahl zu treffen. Es empfehlen sich z.B.,
- die Fallbeispiele, u.a. Continental, Commerzbank, Aral, Handwerkskammer Dresden;
- die Einführung, die kurz verschiedene Wege beschreibt, sich dem Nutzen von e-Learning zu nähern (von Evaluationsmodellen und Bildungscontrolling bis zu lernerzentrierten Ansätzen);
- das (leider nur sehr kurze) Kapitel “Informelles eLearning - das Beispiel der Online Communities”,
- sowie die entwickelten Kriterienraster selbst.
Thomas Reglin, GTZ - Sektorvorhaben Crystal (Hrsg.), Mai 2006
[Kategorien: Blended Learning, e-learning]

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Blended Learning: Why Everything Old Is New Again — But Better

Posted on 20 April 2006 by jrobes

So gerne ich über “e-Learning 2.0″ nachdenke und schreibe, im Tagesgeschäft spreche ich doch häufiger von “Blended Learning”, um mit meinen Gesprächspartnern einen Einstieg ins Thema zu finden. Dafür bietet der vorliegende Artikel hilfreiche Grundlagen. Zuerst werden verschiedene Lernziele mit entsprechenden Lernaktivitäten und -Tools verbunden. Anschließend stellt die Autorin eine “E-Learning Solution” einer “Workshop Solution” gegenüber, um beide schließlich in einer “Blended Learning Solution” zu optimieren.

Und wieder mit Blick auf mein Tagesgeschäft kann ich folgenden Punkt nur unterstreichen: “The obvious advantage of the blended learning solution is that learning becomes a process, rather than an event. Blended learning puts training into the job environment, provides a forum for every learning style, includes reinforcement and coaching, and uses minimum effort and resources to gain maximum results. It enables people to apply skills continuously—skills that become habitual with practice.”
Caroline Gray, Learning Circuits, März 2006
[Kategorien: Blended Learning, e-learning]

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Blended learning is the thing

Posted on 06 February 2006 by jrobes

In diesen Tagen ist mein Postkorb voll von Nachrichten und Pressemitteilungen rund um die LearnTec. Da ist es vielleicht am besten, einfach mal einige Tage stillzuhalten. Oder etwas Unzeitgemäßes aufzugreifen wie “Blended Learning”. Ich weiss gar nicht, ob der Begriff noch auf der LearnTec-Agenda steht; in der Praxis ist er nach wie vor hilfreich, um Brücken zu schlagen zwischen den unzähligen Möglichkeiten, Lernprozesse zu unterstützen. Hier setzt auch der Artikel an, bevor er einen Bogen schlägt von “Blended Learning” zur Frage “What Makes Good Learning”. Einige Perspektiven, z.B. die zeitliche Anordnung verschiedener Lernangebote, fehlen, aber der Artikel verspricht eine Fortsetzung: “Getting the right blend is not enough, you also have to design and implement it well.”
Clive Shepherd, The Training Foundation, 27 Januar 2006
[Kategorien: Blended Learning]

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On demand learning: blended learning for today’s evolving workforce

Posted on 15 November 2005 by jrobes

Dieses White Paper kommt mit einer Einführung daher, an die ich mich noch gewöhnen muss. Da heißt es: “The Baby Boom Generation (born 1940-1960) is beginning to retire.” Was ich dennoch, mit einem Bein also bereits im Ruhestand, über dieses Papier sagen kann: Es liefert im ersten Teil ein kurzes, hilfreiches Profil der Generation X und der Millennial Generation. Ihre Kernwerte: “relevant development”, “rich experiences”, “flexibility”, “community”, “technology” und “instant results”.

Mit welchen Lernangeboten können Unternehmen nun diese Talente qualifizieren und an sich binden? Der “new approach”, den die IBM-Autoren skizzieren, klingt vertraut: empfohlen wird ein “blended curriculum”, das verschiedene Angebote - von “self-study learning guides” bis zu “face-to-face workshops” - vereint. “Blending allows for a mix of scheduled and unscheduled learning modules and structured and unstructured learning experiences, as well as the natural pace differences among your learners.” Okay.
IBM Learning Solutions, September 2005 (pdf)
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A Three-tiered Approach to Leadership Training

Posted on 14 September 2005 by jrobes

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Die Kombination von Führungskräftetraining und e-Learning ist immer noch ein seltenes Thema. Was sicher auch damit zusammenhängt, dass man Führungskräfte nur umgern in das formale Korsett eines zweistündigen Online-Lernprogramms einspannen möchte (bei “Mitarbeitern” ist man da häufig weniger sensibel). Trotzdem kommt man auch bei dieser Zielgruppe an den Vorteilen, die das Internet bietet, nicht vorbei. Vor allem, wenn es darum geht, die Ausfallzeiten von hochbezahlten Managern gering zu halten oder eine globale Zielgruppe mit identischen Botschaften und Themen anzusprechen. So gibt es heute Online-MBAs; Business Schools, die auf Blended Learning setzen; und Leadership Development-Abteilungen in Unternehmen, die schrittweise ihre Qualifizierungsangebote um Online-Module erweitern, wie z.B. den Harvard Manage Mentor, der heute wohl in jedem DAX-Unternehmen anzutreffen ist.

Air Products, 20.000 Mitarbeiter in 30 Ländern und Gegenstand der vorliegenden Case Study, ist einen Schritt weiter und hat ein Blended Learning-Konzept zum Thema “Interkulturelle Kompetenzen” zusammengestellt. Zielgruppe sind Führungskräfte aller Verantwortungsstufen, für die entsprechende Curricula entwickelt wurden. Entwicklungspartner waren AirProducts (“expertise on internal topics”), eCornell (“online management content”) und TMC (“knowledge on cultural awareness”). Beschrieben werden Rahmenbedingungen und Bausteine des Konzepts; Abbildungen, wie z.B. die des Management Navigators von Air Products, geben einen Eindruck davon, wie das Programm umgesetzt und angeboten wird.
Chris Howard, Bersin & Associates, September 2005 (pdf)
[Kategorien: Blended Learning]

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Building a Successful Blended Learning Strategy

Posted on 20 July 2005 by jrobes

Noch etwas sehr Pragmatisches aus dem Hause LTI: Die Beschreibung zweier Blended Learning-Projekte - eines aus dem Bereich Technical Training, das andere aus dem Bereich Leadership Development. Die Ausgangslage ist vielleicht weniger strategisch, als es der Titel vermuten lässt, denn in beiden Fällen ging es darum, die Dauer des Präsenztrainings zu kürzen. Aber die Rahmenbedingungen sind sicher realistisch, und die Case Studies werden all denen einige Optionen und Argumente bieten, die vor ähnlichen Hausaufgaben sitzen:

“Participants were welcomed into the class, provided with the usual time for introductions and housekeeping, and were then directed to our learning lab where they took the initial on-line module(s). Here, they were introduced to using the LMS and how to navigate through the modules. They were then provided with a set time to complete the pre-test, module and post-test and then return to the classroom. If they completed the module and passed the test prior to the designated time, they were rewarded with a break. If they needed extra time due to failing the test or simply needed more time to review the material, they could use the entire allotted time.

Once they returned to the class, the instructor briefly reviewed the material, focusing on those areas that tended to need more explanation or were more prone to questions. Then the focus quickly became on engaging the students into hands-on activities.”
Michael McGinnis, LTI Newsline, 23 Juni 2005
[Kategorien: Blended Learning]

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Blended Learning

Posted on 10 June 2005 by jrobes

Über das Thema Blended Learning gab es in letzter Zeit wenig zu berichten, deshalb möchte ich auf diese Ressource verweisen, die kurze Einführungen in verschiedene e-Learning-Themen bietet, u.a. Blended Learning. Dabei ist auch die Rede von den “challenges of Blended Learning”, wobei ich einen wichtigen Punkt vermisst habe: die “e-Learning Kompetenzcenter” in vielen Großunternehmen, mit denen ich zu tun habe. Oft haben sie eine Querschnittsfunktion, unterstützen verschiedene Unternehmens- und Fachbereiche bei der Entwicklung und Einführung von e-Learning. Was sie in der Regel nicht haben: Einfluss auf die Entwicklung von Personalentwicklungsplänen und die Gestaltung ganzheitlicher (mir fällt gerade kein besseres Wort ein …) Bildungslösungen. Wie soll unter solchen Bedingungen Blended Learning entstehen?

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Gray Harriman, E-Learning Resources at grayharriman.com, 2005
[Kategorien: Blended Learning]

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Blended Learning. Anstoß für innovative Unternehmenskonzepte?

Posted on 09 March 2005 by jrobes

Der Autor entwickelt seine Argumentation in drei Schritten: 1) Reine e-Learning-Lösungen führen selten zum Ziel; 2) Blended Learning-Angebote können helfen, einige Hürden zu überwinden, z.B., was die Motivation der Lernenden betrifft. Andere Schwierigkeiten wie die Einbettung von Lernprozessen in vorhandene Organisationsstrukturen bleiben häufig bestehen; 3) Mit Blick auf die verbleibenden Defizite könnte die Einbindung informeller Lernaktivitäten ein vielversprechender Weg sein. “Medienintegriertes Lernen und Arbeiten” heisst das Stichwort, verknüpft mit der Hoffnung, so die “Grenzen individueller betrieblicher Weiterbildung” aufzubrechen.

Aber die spannendste Behauptung fällt quasi en passent am Ende des Artikels: “Absehbar ist auch, dass die Einbindung informeller Lernaktivitäten nicht per se mit aktuellen Standardisierungsbemühungen verträglich ist und neue Kriterien für die Modularisierung von Lernangeboten erforderlich machen wird.” Dieser Punkt liegt auf der Hand, und so ist es schade, dass er hier nur kurz angetippt wird.
Gerhart Hölbling, QUEM-Bulletin, 1/2005 (pdf, 1,02 MB)
[Kategorien: Blended Learning, Informelles Lernen]

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E-Learning für Mittelstand und öffentliche Verwaltungen

Posted on 13 December 2004 by jrobes

Eigentlich ist in diesem Fall der Untertitel viel aussagekräftiger. Im Rahmen der LERNET – Begleitforschung (LERNET – netzbasiertes Lernen in Mittelstand und Verwaltungen) ist hier eine bemerkenswerte e-Learning-Dokumentation entstanden, eine Mischung aus Einführung, Überblick und Erfahrungsbericht. Aufgeteilt in einen Leitfaden für “E-Learning-Entscheider” und einen für “E-Learning-Produzenten” werden Grundlagen, aber z.B. auch differenzierte e-Learning-Geschäftsmodelle vorgestellt. Die Informationen sind kurz, aber umfassend und auf dem neuesten Stand – es finden sich sowohl Hinweise auf aktuelle Projekte der Qualitätssicherung als auch auf Instrumente der Kompetenzbilanzierung. Und ein Glossar sowie eine Übersicht über die abgeschlossenen LERNET-Projekte. Dazu eine Fülle von Online-Ressourcen und das Versprechen, diese unter www.lernet.info aktuell zuhalten.

Lediglich bei der einleitenden Unterscheidung von vier Grundformen der Weiterbildung, nämlich: Präsenzschulungen, Blended Learning, “reines E-Learning” (WBT oder CBT ohne Präsenzunterricht) und Learning on Demand, steht Letzteres logisch etwas “quer” zu den übrigen Bildungsformen, weil sich ja Learning on Demand z.B. auch auf “reines E-Learning” beziehen kann. Eine Kleinigkeit.
LERNET Begleitforschung - MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Dezember 2004 (pdf)

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HP Case Study: Flexible Solutions for Multi-Cultural Learners

Posted on 22 November 2004 by jrobes

50% der Lernzeit gegenüber classroom training und ca. 1.800 Dollar je Lerner hat Hewlett Packard mit der Einführung dieses Multi Cultural Learning Programs gespart. Darüber hinaus bietet diese Case Study eine Reihe weiterer Details bzgl. der Gestaltung und Einführung einer Blended Learning-Solution. Die Herausforderung lag wohl darin, mit Blick auf unterschiedliche Zielgruppen und Lernstile ein flexibles und effizientes Lernangebot zu entwickeln:

“In the U.S., learners have tended to gravitate to the online, self-paced approach. In Europe, learners prefer a more personal touch and have primarily selected the instructor-presented approach. Asia-Pacific learners have preferred the instructor-facilitated or blended option, with role playing and Q&A following the online modules.”
Karen O’Leonard, Bersin & Associates, November 2004 (pdf)
[Kategorien: e-learning, Blended Learning]

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Ergebnisworkshop LiNe

Posted on 01 November 2004 by jrobes

Donnerstag und Freitag letzter Woche habe ich größtenteils auf dem Ergebnisworkshop des Projekts LiNe in Berlin verbracht. LiNe ist ein Bereich des BMBF-Programms “Lernkultur Kompetenzentwicklung” und steht für Lernen im Netz und mit Multimedia. Am ersten Tag ging es um Geschichte (”die Entwicklung moderner computerbasierter Bildungs- und Informationstechnologien”), um Computerspiele (”können Computerspiele Kompetenzen fördern und, wenn ja, welche?” - mehr darüber hier; pdf, 1,49 MB) und um die Kompetenzentwicklung von “Lernmittlern” (= Weiterbildner) in selbst organisierten Mailinglisten, Foren und Chats.

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Als äußerst interessanter Beitrag entpuppte sich am zweiten Tag die Präsentation von Thomas Reglin (f-bb), der den aktuellen Markt der Blended Learning-Angebote analysiert hatte. Er legte dar, dass Blended Learning sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat: vor allem, weil es in der Regel als Blended Training daherkommt, als fertig arrangierter Baukasten der Anbieter, der dem Lerner wenig Möglichkeiten bietet, sich das Lernangebot nach eigenen Bedürfnissen selbst zu organisieren.

Zum Abschluss ging es um die Bedeutung von IT-Zertifikaten am Beispiel des ECDL, der European Computer Driving Licence. Anke Hanft aus Oldenburg fasste zusammen: Obwohl die Rufe nach Zertifikaten immer lauter werden, spielen sie in der Berufs- und Einstellungspraxis noch keine Rolle! Das zumindest ergab ihre Auswertung von Stellenanzeigen und Interviews mit Unternehmensvertretern. Die wenigsten kennen aktuelle Zertifikate oder können ihren Wert einschätzen. Trotzdem, so Anke Hanft, an Zertifikaten kommt die Weiterbildung in Deutschland nicht vorbei, nur die entsprechende “Zertifizierungskultur” fehlt noch.
[Kategorien: e-learning, Blended Learning]

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Blended-Learning-Projekte im Unternehmen

Posted on 21 April 2004 by jrobes

Einen „Überblick und erste Anregungen zur Planung, Integration und Gestaltung von BL-Konzepten im Unternehmen“ will dieser Arbeitsbericht geben. Blended Learning als Begriff und Konzept; seine Einführung im Unternehmen als Change Prozess, der die Rollen der an betrieblicher Weiterbildung Beteiligten grundlegend verändert; und Blended Learning, das sich in Form verschiedener didaktischer Szenarien präsentieren kann, je nachdem, wie Präsenz- und virtuelle Komponenten miteinander verbunden werden: das alles wird hier kurz und anschaulich beschrieben.

Über die Bauchschmerzen, die viele mit dem Begriff „Blended Learning“ haben, ist schon viel gesagt worden. Nach wie vor hat Blended Learning aber offensichtlich eine strategische Funktion, wenn es um die Einführung von e-Learning und die Überzeugung von Entscheidungsträgern geht.
Miriam Keller und Andrea Back, Arbeitsberichte des Learning Center der Universität St. Gallen, 3/2004 (pdf; kann kostenlos bestellt werden)
[Kategorien: e-learning]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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