Archive | Blended Learning

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Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung

Posted on 26 May 2014 by jrobes

Peter Baumgartner (Universität Krems) zeigt sich derzeit wieder als aktiver Blogger und berichtet hier über eine Tagung in Baden bei Wien, auf der über die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung diskutiert wurde. “Spannende neue Ansatzpunkte bzw. Herausforderungen”, so zitiert er Ada Pellert (Deutsche Universität für Weiterbildung, Berlin). Seinen eigenen Auftritt bezeichnet er als “eine Tour-de-force zur Didaktik von E-Learning”, überschrieben mit “Neue Medien in der Lehre”. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick in den Foliensatz. Er schließt mit 11 Thesen. Die Zehnte lautet: “E-Learning braucht moderne didaktische Ansätze, didaktische Weiterbildung und Personalentwicklung”.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 25. Mai 2014

Nachtrag (31.05.2014): Da war ich zu schnell: Peter Baumgartner hat in der Zwischenzeit selbst noch eine ausführliche Lesehilfe für seinen Foliensatz geschrieben, auf die ich hier gerne verweise (“Bildungstechnologien in der Weiterbildung”, 28. Mai 2014).

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Blended Learning im Aufwind!

Posted on 09 May 2014 by jrobes

Wer heute wirklich Lernprozesse (und nicht Lern-Events!) organisieren will, kann aus einer Fülle an Formaten schöpfen. Webinare, Social Media, Online-Tests sowie klassische Selbstlernkurse im Netz sind einige der Bausteine, die Katja Bett in dieser Übersicht mit Präsenzphasen kombiniert. Material, das für eine vom DGFP organisierte Erfa-Gruppe entstanden ist. Schnörkellos und klar.
Katja Bett, Didactic Design, 6. Mai 2014

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E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design

Posted on 02 April 2014 by jrobes

Hier noch die Slides der zweiten Ausgabe der Webinar-Reihe, die ich derzeit mit Thomas Jenewein (SAP) durchführe. Ein kurzer Überblick über “blended”, “video-based” sowie “story-based” Learning und das Stichwort “responsive Design”. Am 6. Mai werden wir uns abschließend ganz dem Stichwort “Performance Support” widmen. Bei Interesse einfach anmelden …
SAP, Espresso - Webseminare, 28. März 2014

E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design from Jochen Robes

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E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design

Posted on 21 March 2014 by jrobes

Ein kurzer Blick nach vorn: Am Freitag, den 28. März , werde ich wieder zusammen mit Thomas Jenewein, Learning Principal, SAP Education, ein Webinar (14:00 - 14:40 Uhr) durchführen. Die Teilnahme ist kostenlos. Und darum wird es gehen:

“Der Trend zum Einsatz von Videos in Online-Kursen hat bereits einen Namen: Video-basiertes Lernen. Kurze Video-Clips, in verschiedenen Formaten und Stilen, sind zu einem tragenden Element von E-Learning geworden. Aber was geht sonst noch? Natürlich der Einsatz spielerischer Elemente, auch Gamification, genannt. Storytelling steht oft für einen roten Faden, der einzelne Informationen in einen konkreten Kontext bindet. Aber auch die neuen mobilen Endgeräte setzen Trends wie z.B. Microlearning (Format), eMagazines (Layout) oder Responsive Design.”
SAP, Espresso - Webseminare, 28. März 2014

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Exporting Education

Posted on 28 November 2013 by jrobes

Anya Kamenetz erzählt von der Mehrheit der MOOC-Lerner (!?), die außerhalb der USA, z.B. in Ruanda, Indien, China und Brasilien, an einem Online-Kurs teilnehmen. Immer häufiger sind es Bildungsträger in diesen Ländern, die auf der Grundlage der offenen Online-Kurse eigene Bildungsmaßnahmen entwickeln. Ein “Blended Learning”-Angebot, wenn man so will. Dabei spricht die Autorin zwei Punkte an: zum einen die Gefahr, dass solche “fremden” Bildungsmaterialien die Entwicklung lokaler Bildungsstrukturen behindern oder dominieren; und zum anderen die Frage, ob die Kombination aus Online-Materialien und lokalen Lerngruppen auch für das “Hochpreisland” USA ein Bildungsmodell sein könnte.
Anya Kamenetz, Slate, 15. November 2013

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MOOCs und Weiterbildung

Posted on 06 September 2013 by jrobes

Jörn Loviscach, bekannt durch seine YouTube-Videos zur Mathematik, hat sich, spätestens seit seinem Engagement bei Udacity, einen Ruf als MOOC-Profi erworben. Zu Recht. Auch hier bringt er die jüngsten Entwicklungen kurz und knapp auf den Punkt. In diesem Vortrag, gehalten auf dem Weiterbildungstag der ZHAW in Winterthur, mit zwei Schwerpunkten: Zum einen unterstreicht er, dass MOOCs sich derzeit schwerpunktmäßig als “Weiterbildung” präsentieren: Hoch qualifizierte Teilnehmer, oft mit akademischen Abschlüssen, die nebenbei einen Online-Kurs bearbeiten.

Zum anderen weist er auf einen Trend zum “Blended Learning” hin. So ist es durchaus denkbar, dass sich um die offenen Online-Kurse herum lokale Betreuungsangebote etablieren. Selbstorganisiert wie bei den cMOOCs oder als Service, der kostet. Erste Beispiele aus den USA gibt es. Und warum nicht? Zum Beispiel organisiert von Hochschulen oder Volkshochschulen? Vielleicht gibt es ja auch irgendwann das erste MOOC-Café in Frankfurt …
Jörn Loviscach, YouTube, 1. September 2013

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Discussing design models for hybrid/blended learning and the impact on the campus

Posted on 18 July 2013 by jrobes

Die Beschäftigung mit Hybrid oder Blended Learning führt Tony Bates zuerst zu einer Erkenntnis, die er “principle of equal substitition” nennt. Das meint, dass viele herkömmliche Lernprozesse online oder face-to-face stattfinden können - mit gleichen Ergebnissen. Daraus folgert er:

“If we accept the principle of equal substitution for many academic purposes, then this brings us back to the student on the bus question. If students can learn most things equally well (and more conveniently) online, what can we offer them on campus that will make the bus journey worthwhile? I believe that this is the real challenge that online learning presents.”

Wobei der Campus hier durch jedes Klassenzimmer und jeden Seminarraum ersetzt werden kann.
Tony Bates, Quick Thoughts, 16. Juli 2013

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Blended Learning: Current Use, Challenges and Best Practices

Posted on 16 July 2013 by jrobes

Im Mai hatte ich ja schon auf den Guide “Designing Blended Learning” hingewiesen, den Kineo und Oxford Group herausgebracht haben. Zum Paket gehört offensichtlich auch eine Umfrage, in deren Rahmen über 100 Unternehmen und Organisationen zum Stand von Blended Learning Auskunft gegeben haben. Die Ergebnisse haben die Experten in fünf Statements zusammengefasst. Interessant ist vor allem die beobachtete Lücke zwischen den Methoden, die heute eingesetzt werden, und denen, die man gerne nutzen würde: “There is a gap between the typical elements currently used in blended solutions and our expectations of how technology could be used.” Zum “gap” gehören auch “mobile learning” und “social learning”. Andererseits wurde festgestellt, dass durchschnittlich 4,8 unterschiedliche Methoden in einem Blend genutzt werden. Weit mehr als das, was mir durchschnittlich begegnet.
Kineo/ Oxford Group, Juli 2013

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Kineo und Oxford GroupKineo

Kineo und Oxford Group

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Designing Blended Learning

Posted on 21 May 2013 by jrobes

Diese Übersicht und Orientierungshilfe erinnert daran, dass Blended Learning heute mehr sein kann als die Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Die Experten von Kineo und Oxford Group sprechen deshalb von einem “emerging set of new opportunities and channels”. Blended Learning heißt: aus “Kursen” werden “Ressourcen”, aus “events” werden “campaigns” und “sequences of activities”, und “program managers” werden zu “learning architects”. Blended Learning heißt auch: die neuen Möglichkeiten in die bestehenden Modelle, wie z.B. die 70-20-10-Regel oder das Nebeneinander von “formal”, “non-formal”, “on-demand” und “experimental”, integrieren zu können. Hilfreich.
Kineo/ Oxford Group, Mai 2013 

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Noch ein Lernkonzept…?

Posted on 18 February 2013 by jrobes

“Schwindelig” wird Werner Sauter, wenn er die Flut an Begriffen und Konzepten betrachtet, die es heute gibt: von Workplace Learning, über MOOCs bis Mobile Learning und noch weiter. Trotzdem meint er, sieben Gemeinsamkeiten bzw. Merkmale entdecken zu können. Wobei mich diese Merkmale mehr überzeugen, als der Weg, der zu ihnen geführt hat …

“- Individuelle Kompetenzziele formulieren …
- Kultur des selbstorganisierten Lernens ermöglichen …
- Lernprozesse eigenverantwortlich planen und steuern …
- Wissensaufbau und Qualifizierung selbstorganisiert mit neuen Medien ermöglichen …
- Kompetenzentwicklung in den Prozess der Arbeit integrieren …
- Lernbegleitung durch Co-Coaching und Coaches …
- Kompetenzentwicklung im Netz ermöglichen … “

BlendedSolution’s Blog, 17. Februar 2013

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Rechnet sich Blended Learning an Hochschulen? Eine ökonomische Betrachtung von e-Learning Maßnahmen

Posted on 10 October 2012 by jrobes

Die Antwort auf die Frage im Titel lautet natürlich “ja”. Die Autoren haben ein Lehr-Szenario an der Universität Innsbruck akribisch durchgerechnet, in dem ein Teil der Präsenzlehre in E-Learning übersetzt wurde. Natürlich treibt der Aufwand für die Content-Erstellung, also die Entwicklung der E-Learning-Module, die Kosten erst einmal in die Höhe. Aber wenn das neue Blended Learning-Szenario nur einige Semester stabil bleibt, ist ein Break-Even in Sichtweite. Das ist natürlich vor allem die Perspektive der Controller. Genauso wichtig und auch ein Ergebnis der Studie: Die Studierenden akzeptieren das Angebot:

“Neben langfristigen Kosteneinsparungen, kann auch die hohe Zufriedenheit der Studierenden mit der BL-Maßnahme als positiver Effekt betrachtet werden. … Die Evaluierung ergab, dass sich 76 % der Befragten auch für andere Kurse ein vergleichbares LMS und adäquate EL-Inhalte wünschen würden. Ebenso sind über dreiviertel der Befragten mit der BL-LV sehr zufrieden.”
Lukas Paa, Martin Ebner, Felix Piazolo und Nesrin Ates, in: 10. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatikk e.V. (DeLFI 2012). Jörg Desel, J., Haake, J.M., Spannagel, C. (Hrsg.), Gesellschaft für Informatik e.V.(GI), S.267-278 (via E-Learning Blog)

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Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren: Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind

Posted on 27 June 2011 by jrobes

Zum sechsten Mal hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) E-Learning-Experten zur Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens befragt. 76 Experten haben geantwortet (und soweit ich mich erinnere, war ich einer von ihnen). Einige der Ergebnisse: Gefragt, welche Anwendungen und Technologien zukünftig eine zentrale Bedeutung für das betriebliche Lernen haben werden, antwortete eine Mehrheit “Blended Learning” (92%), gefolgt von “Mobile/ Apps” (76%) und “Lerner Communities/ Social Networks” (72%). Die drei wichtigsten E-Learning-Trends der kommenden Jahre: Mobile Learning (59%), Social Learning (41%) und Game-based Learning/ Serious Games (27%). Die vordringlichste Aufgabe der Personalentwicklung, so die Experten, ist es, das Wissens älterer, erfahrener Mitarbeiter zu speichern. Und die LEARNTEC wird mit Abstand als wichtigste Veranstaltung der E-Learning-Branche eingeschätzt.

Auch wenn die Befragung natürlich nicht repräsentativ ist und der Zusatz “Delphi” schon mal den einen oder anderen Leser auf eine falsche Fährte führt: Die jährliche MMB-Studie füllt eine Lücke aus. Durch die größere Zahl der Befragten gibt es in diesem Jahr weitere interessante Details zu einzelnen Themenbereichen (z.B. LMS). Meine Zusammenfassung: Nach wie vor gehen Experten, ob aus Unternehmen oder von Bildungsdienstleistern, gerne auf “Nummer sicher” (Blended Learning, WBTs, überhaupt Bildungsinhalte und -programme) und beobachten lieber gespannt den Durchbruch von Social Learning und Social Networks.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2011 (pdf)

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Aus didaktischen Erfahrungen lernen

Posted on 14 September 2010 by jrobes

Aus wiederholten Erfahrungen mit Methoden und Ansätzen im Unterricht entwickeln sich Ordnungsraster und Systematisierungen, auch didaktische Taxonomien genannt. Wenn sie gut sind, helfen sie anderen, das in einer bestimmten Situation passende Lernszenario auszuwählen oder zu entwickeln. Peter Baumgartner sitzt schon seit einigen Jahren an diesem Thema. Für die gerade laufende GMW-Tagung in Zürich hat er den Stand seiner Überlegungen jetzt festgehalten. “Work in progress”, wie er selbst schreibt, aber sicher für den einen oder anderen Vollblutdidaktiker von Interesse. Für andere (wie mich) hilft es vielleicht, Gabi Reinmanns L3T-Beitrag (”Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie”) zur Einstimmung zu lesen.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. September 2010

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MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

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Online-Podium: “Vorlesungen einmal anders …”

Posted on 16 July 2010 by jrobes

Im Rahmen des aktuellen Themenspecials auf e-teaching.org, “E-Lectures”, haben sich vor einigen Tagen Gabi Reinmann (Universität der Bundeswehr München), Karsten Morisse (FH Osnabrück) und Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) auf einem virtuellen Podium eingefunden. Ihr Stichwort: Wie kann man die Vorlesung als klassische Veranstaltungsform der Hochschule mit dem Einsatz digitaler Medien verändern? Die Aufzeichnung dieses kurzweiligen Events - mit teilweise über 100 Teilnehmern! - ist jetzt online.

Mit Blick auf die Konzepte und Erfahrungen der Podiumsteilnehmer wird deutlich: (a) “E-Lectures” kann viel mehr bedeuten, als Vorlesungen aufzuzeichnen und online zur Verfügung zu stellen. Die Referenten nutzen deshalb gerne den Begriff “Blended Learning” und berichten von Kurskonzepten, die ganz verschiedene Medien und Tools, Web 1.0 und 2.0, online wie offline, integrieren; (b) die “eine” Lösung für “E-Lectures” gibt es nicht. Im Gegenteil, die Rahmenbedingungen, das Thema sowie die gesteckten Ziele geben eine Richtung vor, die dann individuell ausgestaltet wird; (c) die Motivation der Studierenden bleibt ein kritischer, manchmal limitierender Faktor. Ein entsprechendes “Erwartungsmanagement” ist unverzichtbar.
e-teaching.org, 28. Juni 2010 

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Learning Delphi 2009 - E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning

Posted on 20 July 2009 by jrobes

54 E-Learning-Experten wurden im Frühjahr 2009 durch das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung gefragt, welche Trends das digitale Lernen bestimmen und wie die Weiterbildung im Jahr 2012 aussehen wird. Die wichtigsten Ergebnisse: In der aktuellen “Hitliste” der Lerntechnologien stehen Blended Learning-Angebote (96%) ganz oben, gefolgt von Web-based Trainings (91%) und Lerner Communities bzw. Social Networks (83%). Microblogging/ Twitter sehen derzeit nur 15 Prozent der Befragten als zukünftige Bildungstechnologie. Da die Befragung in der vorliegenden Form bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, lassen sich auch einige Entwicklungslinien nachzeichnen: So haben Podcasts und Weblogs in den letzten Jahren deutlich an Wertschätzung verloren, während Social Networking heute höher im Kurs steht als 2007.

Der aktuelle Trendmonitor enthält noch weitere interessante Hinweise: Als “wichtigste Trends” werden e-learning 2.0/ social software, game-based learning und mobile learning genannt. Man glaubt auch, dass in drei Jahren immer mehr Lerninhalte von den Anwendern selbst entwickelt werden und dass Open Source-Lernplattformen an Boden gewinnen. Ergänzt wird die Auswertung durch einige Einschätzungen des E-Learning-Marktes. Insgesamt ein für mich sehr realistisches Bild der Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens (wenn man einmal vom Hype um games-based learning absieht).
Disclaimer: Ich war einer der 54 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2009  

Nachtrag (26.07.2009): Einige kritische Anmerkungen zum Trendmonitor finden sich im Blog von Gabi Reinmann (”Trend-Tücken”).

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Die zukünftige Bedeutung von Online-Lernen für lebenslanges Lernen

Posted on 27 August 2008 by jrobes

Auch wenn der Fokus dieses Beitrags auf dem Online-Lernen im Hochschulkontext liegt, so sind die Schlussfolgerungen von Peter Baumgartner leicht in andere Zusammenhänge zu übertragen:

“Die Zukunft von Online-Lernen hängt generell mit einem Perspektivenwechsel zusammen, den ich an zwei Beispielen aufzuzeigen versucht habe:

  • Statt bloß die Aufmerksamkeit auf die didaktische Gestaltung der einzelnen Online-Szenarien zu richten, müssen wir in einer integrativen Sichtweise unseren Blick auf das gesamte Blended-Learning-Arrangement richten.
  • Statt bloß formale Lernsettings zu untersuchen, müssen wir unsere Forschung auf informelle Lernprozesse im Arbeits- und Lebensalltag erweitern.”

Und der letzte Punkt kann, so Peter Baumgartner, zum Beispiel bedeuten, sich intensiver mit den Möglichkeiten von Social Software in der Lehre auseinanderzusetzen.
Peter Baumgartner, in: Online-Lernen - Handbuch für das Lernen mit dem Internet. Hrsg. von Ludwig Issing and Paul Klimsa, München 2008, S. 505-513 (via Gedankensplitter)

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Beyond blended learning! Undiscovered potentials for e-learning in organizational learning

Posted on 13 August 2007 by jrobes

Am Beginn dieses Artikels stehen die bekannten Beschränkungen des “pure e-learning”. Dann wird auf zwei Case Studies verwiesen, klassische Blended Learning Arrangements mit großzügigen Budgets. Aber eigentlich wollen die Autoren etwas anderes wissen, nämlich, was “beyond blended learning” heute bedeuten könnte, oder: “… whether use of new Web 2.0 and social software tools may help overcome previous limitations of e-learning”.

Die Antwort fällt positiv aus. Sie wird beschrieben als “pure e-learning supported by online tools for communication and collaboration” und sie setzt voraus, dass Lernen zum integrierten Bestandteil der Organisationsentwicklung wird – oder, wie es im Artikel auch heißt: “integration of e-learning into the daily practice of employees”.

Das ist an dieser Stelle leider etwas abstrakt, aber nachvollziehbar. Besser jedenfalls als der wiederholte Hinweis, dass das zukünftige e-learning unbedingt “participation of external teachers” benötige.
Joergen Bang, Christian Dalsgaard und Arne Kjaer, elearningeuropa.info, 10 August 2007
[Kategorien: Blended Learning, e-learning, Social Software]

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Blended learning

Posted on 13 April 2007 by jrobes

Es ist ruhiger geworden um “Blended Learning”. Zu selbstverständlich - auch wenn die einzelnen Bausteine entsprechender Angebote oft nur lose durch ein breites Curriculum zusammengehalten werden. Das macht es auch bei der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers schwierig, Gemeinsamkeiten zwischen den Projektberichten zu entdecken. Ich habe den Artikel von Tim Scholze und Sabine Wiemann (”Erfolgreiche Blended Learning Projekte 2006: Erfahrungen in verschiedenen formellen, nicht-formellen und informellen Lernumgebungen”) gelesen, die ein interkulturelles Trainingsangebot (”Integration”) sowie ein interessantes eCoaching-System für die Einführung eines Umweltmanagements an europäischen Schulen vorstellen (”Joint Environmental Management/ JEM”).

Sie verweisen übrigens konsequent auf den Göttinger Katalog didaktischer Modelle (GKDM), der bei der Entwicklung aller Blended Learning-Szenarien Pate gestanden haben soll. Ist bis heute völlig an mir vorbeigegangen! Leider habe ich im Netz nur eine Darstellung von 20 Grundmodellen didaktischen Handelns gefunden (hier), eine Liste aus den siebziger Jahren, die heute etwas phantasielos wirkt.
Vielleicht planen die Beteiligten auch deshalb, sich für die zukünftige Entwicklung eines Trainingsangebots für “Blended Learning Designer” intensiver um die Integration von Web 2.0-Tools zu bemühen!? Wie auch immer, hier bin ich für etwas Nachhilfe immer offen!
eLearning Papers, Nr. 3, März 2007

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Studie zu den Potenzialen von eLearning-/Blended-Learning-Lösungen

Posted on 15 August 2006 by jrobes

Hinter dieser Studie stehen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Um den Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit besser einschätzen zu können, kamen die Beteiligten auf die Idee, sich bestehende e-Learning-Lösungen in den Industrieländern (Deutschland) näher anzuschauen, um daraus Erfolgskriterien abzuleiten. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den Umfang (111 Seiten) ist es sicher legitim, bei der Lektüre eine Auswahl zu treffen. Es empfehlen sich z.B.,
- die Fallbeispiele, u.a. Continental, Commerzbank, Aral, Handwerkskammer Dresden;
- die Einführung, die kurz verschiedene Wege beschreibt, sich dem Nutzen von e-Learning zu nähern (von Evaluationsmodellen und Bildungscontrolling bis zu lernerzentrierten Ansätzen);
- das (leider nur sehr kurze) Kapitel “Informelles eLearning - das Beispiel der Online Communities”,
- sowie die entwickelten Kriterienraster selbst.
Thomas Reglin, GTZ - Sektorvorhaben Crystal (Hrsg.), Mai 2006
[Kategorien: Blended Learning, e-learning]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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