Archive | Blended Learning

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70:20:10 - Beyond the Blend

Posted on 06 May 2015 by jrobes

Blended Learning, auch in seinen aktuellen, flexibleren Varianten, bleibt, so Charles Jennings, ein Lernen, das von Experten für Mitarbeiter entworfen und entwickelt wird. Instruktion, formales Lernen. Es ist nicht Teil der Arbeitspraxis, kann es nicht sein. Dazu müssten die folgenden Kriterien erfüllt sein: “Embedding Learning within Work”, “Extracting Learning from Work” und/oder “Sharing Learning with Work Colleagues”. Der Vorteil des 70-20-10-Modells liegt darin, dass es einen Rahmen für genau diese integrative Sicht bietet.

“It is important to realise the 70:20:10 strategic model emerged from a view of modern adult learning that is wider than ‘blending’. 70:20:10 draws on the fundamental changes that have occurred, and are continuing to occur, in the workplace. Work is becoming more complex. We work more in teams and rely on others to get our work done more than ever before. Experiential and social learning are becoming more critical day-by-day as agents of development.

In response to this wider view of adult workplace learning, and to these changes, learning and work must, by necessity, merge.”
Charles Jennings, Workplace Performance, 6. Mai 2015

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Vom Trainer zum Lernbegleiter

Posted on 14 April 2015 by jrobes

Wenn das informelle Lernen, wenn Social Learning bzw. das Lernen in Netzwerken eine immer größere Bedeutung in der Weiterbildung erlangen, dann ändern sich auch die Anforderungen an Trainer. Gefragt sind Lernbegleiter, Menschen, die nicht oder nicht nur als Experten einen Stoff vermitteln, sondern die Auseinandersetzung der Mitarbeiter mit diesem Stoff moderieren. Diese neue Rolle beschreibt Werner Sauter. Dabei orientiert er sich an einem Stufenmodell der Weiterbildung, das Jane Hart jüngst noch einmal vorgestellt hat.

Die Ausführungen enthalten viele interessante Anregungen. Dass der Autor den Lernbegleiter für jede Entwicklungsstufe des Modells neu beschreibt, führt jedoch zu einigen Wiederholungen. Und die Tatsache, dass ein ganz bestimmtes, komplexes Blended Learning-Konzept hier als Folie für die Beschreibung der Tätigkeiten des Lernbegleiters dient, lässt den Erst-Leser dieses Blogs möglicherweise übersehen, dass Lernbegleiter auch im Kleinen aktiv und sichtbar werden können.
Werner Sauter, Blended Solutions Blog, 11. April 2015

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10 key takeaways about differences between classroom, blended, online and open learning

Posted on 23 February 2015 by jrobes

“Bonusmaterial” nennt Tony Bates diese Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buchs “Teaching in a Digital Age”. Zwei Punkte dieser kurzen Aufzählung seien an dieser Stelle hervorgehoben (aber auch die anderen, wie überhaupt das gesamte “open textbook”, sind zu empfehlen!):

“1. There is a continuum of technology-based learning, from ‘pure’ face-to-face teaching to fully online programs. Every teacher or instructor needs to decide where on the continuum a particular course or program should be.

9. MOOCs are essentially a dead end with regard to providing learners who do not have adequate access to education with high quality qualifications. The main value of MOOCs is in providing opportunities for non-formal education and supporting communities of practice.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 21. Februar 2015

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What does the term “blended learning” mean”? The results

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Der Begriff “Blended Learning” erlebt gerade wieder eine Renaissance. So überschreiben z.B. die britischen E-Learning-Experten von Kineo ihren aktuellen Newsletter mit den Worten “2015: The Year of the Blend That Works”. Der Begriff hält sich so hartnäckig, weil er für die Integration neuer Online-Formate in klassische Bildungscurricula steht und für alle die mit diesem Change verbundenen Fragen und Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist fast jede Veränderung ein “Blend”, und das war sicher auch der Anlass für Jane Hart, noch einmal nachzufragen. Drei Definitionen des Begriffs “Blended Learning” bot sie zur Auswahl an. 750 Leser antworteten. Und stimmten mehrheitlich nicht für die Übersetzung, die Jane Hart (und auch mir) am sympathischsten ist.

“A: A training programme containing a mix of face-to-face-and e-learning: 49%
B: A training activity containing a range of formats and media: 21%
C: A strategic L&D approach to supporting a wide range of learning initiatives: 23%
D: Other: 7%”

Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 25. Januar 2015

Nachtrag (30.01.): Der Besuch von Jane Hart war übrigens auch einer der Höhepunkte auf der diesjährigen LEARNTEC. Hier die Slides ihres Vortrags über “Learning in the Modern Workplace”. Übrigens ganz ohne “Blended Learning”.

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Individuelles Lernen: Plädoyer für den mündigen Nutzer

Posted on 02 December 2014 by jrobes

Hierzulande gibt es kaum Studien, Reports oder Befragungen, die regelmäßig über Trends oder Marktentwicklungen berichten. Insofern besitzt das MMB Learning Delphi hier fast ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist jetzt zum neunten Mal erschienen, beruht auf einer Online-Befragung von 73 Experten und liefert Antworten auf Fragen wie z.B.: “Wie wird die Weiterbildung in Unternehmen im Jahr 2017 aussehen? Welche Trends werden dann das digitale Lernen bestimmen?”

Die Rückmeldungen zeigen im Vorjahresvergleich keine großen oder überraschenden Ausschläge. Hier einige Ergebnisse, die im Bericht selbst hervorgehoben werden:

  • “„Blended Learning“, also eine Mischung aus traditionellen und computergestützten Lernangeboten, gilt den befragten Experten nach wie vor als wichtigste Lernform der nächsten drei Jahre.” (S. 3)
  • “Den größten Bedeutungszuwachs verzeichnen in diesem Jahr „Serious Games“ (plus 16 Prozentpunkte).” (S. 6)
  • “Im Mehrjahresvergleich der relevanten Lernformen erleben Social Media ein Auf und Ab, … Nach einer gewissen Ernüchterung steigt nun die Zukunftsfähigkeit sozialer Netzwerke und Communities wieder.” (S. 3)
  • “Eine deutliche Mehrheit der Experten sieht das Potenzial von Open Educational Resources (OER) zur Marktöffnung.” (S. 3)
  • “Wichtigster E-Learning-Event ist wie in den Vorjahren die Karlsruher „LEARNTEC“.” (S. 4)
  • “Die eher dem „Social Web“ verpflichteten interaktiven und kollaborativen cMOOCs, die die Selbstorganisation der Lernenden unterstützen, werden lediglich von knapp einem Drittel ( 32%; 2013: 36%) der Experten als erfolgversprechende Konzeption eingeschätzt.” (S. 12)

Etwas Schwierigkeiten habe ich mit dem Titel der Studie, der einen Trend zum “adaptiven Lernen” unterstreichen möchte. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass der mündige Nutzer hier nur als Projektion der Experten/ Autoren auftritt.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2014 (pdf) 

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Didaktisches Design für Blended Learning – Wie die Weiterbildung von neuen Formaten profitieren kann

Posted on 27 November 2014 by jrobes

Erstens steht Blended Learning auf den meisten Listen der wichtigsten Formen des Online-Lernens ganz oben (siehe z.B. das MMB Learning Delphi 2013); und zweitens bildet es nach wie vor einen guten Ausgangspunkt, um traditionelle Lernkonzepte zu öffnen und zu erweitern. Von daher lohnt sich der Blick auf diese Folien von Katja Bett, die zuerst Blended Learning in einzelne Bausteine zerlegt und diese dann wieder systematisch zusammensetzt.

Die Folien wurden präsentiert auf der 10. wbv Fachtagung am 29. Oktober 2014 in Bielefeld (”Perspektive Didaktik - Bildung in erweiterten Lernwelten”). Im Netz findet sich inzwischen eine umfangreiche Dokumentation dieser Tagung, zu der u.a. auch Präsentationen über MOOCs, Badges sowie ein BarCamp gehörten.
Katja Bett, SlideShare, 25. November 2014

Blended-Learning_Katja-Bett from Katja Bett

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Learning Insights Report 2014

Posted on 07 November 2014 by jrobes

kineo_201411.jpgEine solide Übersicht über Themen und Trends, die Corporate Learning bewegen. City & Guilds Kineo haben dafür 35 L&D Manager, vor allem aus UK, befragt. Die einleitenden Kapitel (”Context”) enthalten Hinweise, die in einem solchen Kontext wohl nicht fehlen dürfen: knappe Budgets, globale Zielgruppen und virtuelle Teams, technologischer Wandel. Über den Antworten, die L&D darauf liefert, stehen zwei Überschriften: “applied learning” und “blended learning”:

“It’s up to L&D to rise to these challenges and add value. Through our interviews, we identified 8 areas to focus on. If there’s an ubertheme in here, it’s blended learning that works.
The phrase isn’t new, but its potential is renewed through innovations in learning technology. New blends need to consider social, peer learning and gamification options, while never forgetting the basics to deliver an efficient and engaging experience.”

Was das zukünftige Blended Learning leisten kann, wird kurz auf fünf Themen (”The Big Five”) heruntergebrochen: Onboarding, Compliance, Leadership, Sales/Product Training, Customer Service. Auch auf den MOOC, den Marks & Spencer und die Leeds University zum Thema “Business Innovation” durchführen, wird mehrmals hingewiesen.
Steve Rayson/ City & Guilds Kineo, 3. November 2014

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Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung

Posted on 26 May 2014 by jrobes

Peter Baumgartner (Universität Krems) zeigt sich derzeit wieder als aktiver Blogger und berichtet hier über eine Tagung in Baden bei Wien, auf der über die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung diskutiert wurde. “Spannende neue Ansatzpunkte bzw. Herausforderungen”, so zitiert er Ada Pellert (Deutsche Universität für Weiterbildung, Berlin). Seinen eigenen Auftritt bezeichnet er als “eine Tour-de-force zur Didaktik von E-Learning”, überschrieben mit “Neue Medien in der Lehre”. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick in den Foliensatz. Er schließt mit 11 Thesen. Die Zehnte lautet: “E-Learning braucht moderne didaktische Ansätze, didaktische Weiterbildung und Personalentwicklung”.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 25. Mai 2014

Nachtrag (31.05.2014): Da war ich zu schnell: Peter Baumgartner hat in der Zwischenzeit selbst noch eine ausführliche Lesehilfe für seinen Foliensatz geschrieben, auf die ich hier gerne verweise (“Bildungstechnologien in der Weiterbildung”, 28. Mai 2014).

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Blended Learning im Aufwind!

Posted on 09 May 2014 by jrobes

Wer heute wirklich Lernprozesse (und nicht Lern-Events!) organisieren will, kann aus einer Fülle an Formaten schöpfen. Webinare, Social Media, Online-Tests sowie klassische Selbstlernkurse im Netz sind einige der Bausteine, die Katja Bett in dieser Übersicht mit Präsenzphasen kombiniert. Material, das für eine vom DGFP organisierte Erfa-Gruppe entstanden ist. Schnörkellos und klar.
Katja Bett, Didactic Design, 6. Mai 2014

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E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design

Posted on 02 April 2014 by jrobes

Hier noch die Slides der zweiten Ausgabe der Webinar-Reihe, die ich derzeit mit Thomas Jenewein (SAP) durchführe. Ein kurzer Überblick über “blended”, “video-based” sowie “story-based” Learning und das Stichwort “responsive Design”. Am 6. Mai werden wir uns abschließend ganz dem Stichwort “Performance Support” widmen. Bei Interesse einfach anmelden …
SAP, Espresso - Webseminare, 28. März 2014

E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design from Jochen Robes

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E-Learning Design – von Video-basiertem Lernen, Gamification bis Responsive Design

Posted on 21 March 2014 by jrobes

Ein kurzer Blick nach vorn: Am Freitag, den 28. März , werde ich wieder zusammen mit Thomas Jenewein, Learning Principal, SAP Education, ein Webinar (14:00 - 14:40 Uhr) durchführen. Die Teilnahme ist kostenlos. Und darum wird es gehen:

“Der Trend zum Einsatz von Videos in Online-Kursen hat bereits einen Namen: Video-basiertes Lernen. Kurze Video-Clips, in verschiedenen Formaten und Stilen, sind zu einem tragenden Element von E-Learning geworden. Aber was geht sonst noch? Natürlich der Einsatz spielerischer Elemente, auch Gamification, genannt. Storytelling steht oft für einen roten Faden, der einzelne Informationen in einen konkreten Kontext bindet. Aber auch die neuen mobilen Endgeräte setzen Trends wie z.B. Microlearning (Format), eMagazines (Layout) oder Responsive Design.”
SAP, Espresso - Webseminare, 28. März 2014

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Exporting Education

Posted on 28 November 2013 by jrobes

Anya Kamenetz erzählt von der Mehrheit der MOOC-Lerner (!?), die außerhalb der USA, z.B. in Ruanda, Indien, China und Brasilien, an einem Online-Kurs teilnehmen. Immer häufiger sind es Bildungsträger in diesen Ländern, die auf der Grundlage der offenen Online-Kurse eigene Bildungsmaßnahmen entwickeln. Ein “Blended Learning”-Angebot, wenn man so will. Dabei spricht die Autorin zwei Punkte an: zum einen die Gefahr, dass solche “fremden” Bildungsmaterialien die Entwicklung lokaler Bildungsstrukturen behindern oder dominieren; und zum anderen die Frage, ob die Kombination aus Online-Materialien und lokalen Lerngruppen auch für das “Hochpreisland” USA ein Bildungsmodell sein könnte.
Anya Kamenetz, Slate, 15. November 2013

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MOOCs und Weiterbildung

Posted on 06 September 2013 by jrobes

Jörn Loviscach, bekannt durch seine YouTube-Videos zur Mathematik, hat sich, spätestens seit seinem Engagement bei Udacity, einen Ruf als MOOC-Profi erworben. Zu Recht. Auch hier bringt er die jüngsten Entwicklungen kurz und knapp auf den Punkt. In diesem Vortrag, gehalten auf dem Weiterbildungstag der ZHAW in Winterthur, mit zwei Schwerpunkten: Zum einen unterstreicht er, dass MOOCs sich derzeit schwerpunktmäßig als “Weiterbildung” präsentieren: Hoch qualifizierte Teilnehmer, oft mit akademischen Abschlüssen, die nebenbei einen Online-Kurs bearbeiten.

Zum anderen weist er auf einen Trend zum “Blended Learning” hin. So ist es durchaus denkbar, dass sich um die offenen Online-Kurse herum lokale Betreuungsangebote etablieren. Selbstorganisiert wie bei den cMOOCs oder als Service, der kostet. Erste Beispiele aus den USA gibt es. Und warum nicht? Zum Beispiel organisiert von Hochschulen oder Volkshochschulen? Vielleicht gibt es ja auch irgendwann das erste MOOC-Café in Frankfurt …
Jörn Loviscach, YouTube, 1. September 2013

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Discussing design models for hybrid/blended learning and the impact on the campus

Posted on 18 July 2013 by jrobes

Die Beschäftigung mit Hybrid oder Blended Learning führt Tony Bates zuerst zu einer Erkenntnis, die er “principle of equal substitition” nennt. Das meint, dass viele herkömmliche Lernprozesse online oder face-to-face stattfinden können - mit gleichen Ergebnissen. Daraus folgert er:

“If we accept the principle of equal substitution for many academic purposes, then this brings us back to the student on the bus question. If students can learn most things equally well (and more conveniently) online, what can we offer them on campus that will make the bus journey worthwhile? I believe that this is the real challenge that online learning presents.”

Wobei der Campus hier durch jedes Klassenzimmer und jeden Seminarraum ersetzt werden kann.
Tony Bates, Quick Thoughts, 16. Juli 2013

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Blended Learning: Current Use, Challenges and Best Practices

Posted on 16 July 2013 by jrobes

Im Mai hatte ich ja schon auf den Guide “Designing Blended Learning” hingewiesen, den Kineo und Oxford Group herausgebracht haben. Zum Paket gehört offensichtlich auch eine Umfrage, in deren Rahmen über 100 Unternehmen und Organisationen zum Stand von Blended Learning Auskunft gegeben haben. Die Ergebnisse haben die Experten in fünf Statements zusammengefasst. Interessant ist vor allem die beobachtete Lücke zwischen den Methoden, die heute eingesetzt werden, und denen, die man gerne nutzen würde: “There is a gap between the typical elements currently used in blended solutions and our expectations of how technology could be used.” Zum “gap” gehören auch “mobile learning” und “social learning”. Andererseits wurde festgestellt, dass durchschnittlich 4,8 unterschiedliche Methoden in einem Blend genutzt werden. Weit mehr als das, was mir durchschnittlich begegnet.
Kineo/ Oxford Group, Juli 2013

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Kineo und Oxford GroupKineo

Kineo und Oxford Group

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Designing Blended Learning

Posted on 21 May 2013 by jrobes

Diese Übersicht und Orientierungshilfe erinnert daran, dass Blended Learning heute mehr sein kann als die Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Die Experten von Kineo und Oxford Group sprechen deshalb von einem “emerging set of new opportunities and channels”. Blended Learning heißt: aus “Kursen” werden “Ressourcen”, aus “events” werden “campaigns” und “sequences of activities”, und “program managers” werden zu “learning architects”. Blended Learning heißt auch: die neuen Möglichkeiten in die bestehenden Modelle, wie z.B. die 70-20-10-Regel oder das Nebeneinander von “formal”, “non-formal”, “on-demand” und “experimental”, integrieren zu können. Hilfreich.
Kineo/ Oxford Group, Mai 2013 

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Noch ein Lernkonzept…?

Posted on 18 February 2013 by jrobes

“Schwindelig” wird Werner Sauter, wenn er die Flut an Begriffen und Konzepten betrachtet, die es heute gibt: von Workplace Learning, über MOOCs bis Mobile Learning und noch weiter. Trotzdem meint er, sieben Gemeinsamkeiten bzw. Merkmale entdecken zu können. Wobei mich diese Merkmale mehr überzeugen, als der Weg, der zu ihnen geführt hat …

“- Individuelle Kompetenzziele formulieren …
- Kultur des selbstorganisierten Lernens ermöglichen …
- Lernprozesse eigenverantwortlich planen und steuern …
- Wissensaufbau und Qualifizierung selbstorganisiert mit neuen Medien ermöglichen …
- Kompetenzentwicklung in den Prozess der Arbeit integrieren …
- Lernbegleitung durch Co-Coaching und Coaches …
- Kompetenzentwicklung im Netz ermöglichen … “

BlendedSolution’s Blog, 17. Februar 2013

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Rechnet sich Blended Learning an Hochschulen? Eine ökonomische Betrachtung von e-Learning Maßnahmen

Posted on 10 October 2012 by jrobes

Die Antwort auf die Frage im Titel lautet natürlich “ja”. Die Autoren haben ein Lehr-Szenario an der Universität Innsbruck akribisch durchgerechnet, in dem ein Teil der Präsenzlehre in E-Learning übersetzt wurde. Natürlich treibt der Aufwand für die Content-Erstellung, also die Entwicklung der E-Learning-Module, die Kosten erst einmal in die Höhe. Aber wenn das neue Blended Learning-Szenario nur einige Semester stabil bleibt, ist ein Break-Even in Sichtweite. Das ist natürlich vor allem die Perspektive der Controller. Genauso wichtig und auch ein Ergebnis der Studie: Die Studierenden akzeptieren das Angebot:

“Neben langfristigen Kosteneinsparungen, kann auch die hohe Zufriedenheit der Studierenden mit der BL-Maßnahme als positiver Effekt betrachtet werden. … Die Evaluierung ergab, dass sich 76 % der Befragten auch für andere Kurse ein vergleichbares LMS und adäquate EL-Inhalte wünschen würden. Ebenso sind über dreiviertel der Befragten mit der BL-LV sehr zufrieden.”
Lukas Paa, Martin Ebner, Felix Piazolo und Nesrin Ates, in: 10. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatikk e.V. (DeLFI 2012). Jörg Desel, J., Haake, J.M., Spannagel, C. (Hrsg.), Gesellschaft für Informatik e.V.(GI), S.267-278 (via E-Learning Blog)

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Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren: Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind

Posted on 27 June 2011 by jrobes

Zum sechsten Mal hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) E-Learning-Experten zur Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens befragt. 76 Experten haben geantwortet (und soweit ich mich erinnere, war ich einer von ihnen). Einige der Ergebnisse: Gefragt, welche Anwendungen und Technologien zukünftig eine zentrale Bedeutung für das betriebliche Lernen haben werden, antwortete eine Mehrheit “Blended Learning” (92%), gefolgt von “Mobile/ Apps” (76%) und “Lerner Communities/ Social Networks” (72%). Die drei wichtigsten E-Learning-Trends der kommenden Jahre: Mobile Learning (59%), Social Learning (41%) und Game-based Learning/ Serious Games (27%). Die vordringlichste Aufgabe der Personalentwicklung, so die Experten, ist es, das Wissens älterer, erfahrener Mitarbeiter zu speichern. Und die LEARNTEC wird mit Abstand als wichtigste Veranstaltung der E-Learning-Branche eingeschätzt.

Auch wenn die Befragung natürlich nicht repräsentativ ist und der Zusatz “Delphi” schon mal den einen oder anderen Leser auf eine falsche Fährte führt: Die jährliche MMB-Studie füllt eine Lücke aus. Durch die größere Zahl der Befragten gibt es in diesem Jahr weitere interessante Details zu einzelnen Themenbereichen (z.B. LMS). Meine Zusammenfassung: Nach wie vor gehen Experten, ob aus Unternehmen oder von Bildungsdienstleistern, gerne auf “Nummer sicher” (Blended Learning, WBTs, überhaupt Bildungsinhalte und -programme) und beobachten lieber gespannt den Durchbruch von Social Learning und Social Networks.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2011 (pdf)

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Aus didaktischen Erfahrungen lernen

Posted on 14 September 2010 by jrobes

Aus wiederholten Erfahrungen mit Methoden und Ansätzen im Unterricht entwickeln sich Ordnungsraster und Systematisierungen, auch didaktische Taxonomien genannt. Wenn sie gut sind, helfen sie anderen, das in einer bestimmten Situation passende Lernszenario auszuwählen oder zu entwickeln. Peter Baumgartner sitzt schon seit einigen Jahren an diesem Thema. Für die gerade laufende GMW-Tagung in Zürich hat er den Stand seiner Überlegungen jetzt festgehalten. “Work in progress”, wie er selbst schreibt, aber sicher für den einen oder anderen Vollblutdidaktiker von Interesse. Für andere (wie mich) hilft es vielleicht, Gabi Reinmanns L3T-Beitrag (”Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie”) zur Einstimmung zu lesen.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. September 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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