Archive | June, 2013

10 Jahre e-teaching.org

Posted on 28 June 2013 by jrobes

Zur Jubiläumstagung nach Tübingen habe ich es leider nicht geschafft. Also bleibt mir nur, die Spuren aufzugreifen, die das Treffen im Netz hinterlassen hat. Wie zum Beispiel dieser Rückblick von Joachim Wedekind. Interessant ist er, weil er nicht nur einzelne Ziele und Stationen des Projekts reflektiert, sondern auch etwas Hochschulpolitik und viel Technologieentwicklung mitnimmt, in die e-teaching.org eingebettet ist.

“Inzwischen sind einige E-Learning-Einrichtungen doch auch schon 10 Jahre alt geworden. Dass aber ein Drittmittelprojekt so lange überdauert, ist wohl eher ungewöhnlich. e-teaching.org hat das jetzt geschafft, mit Unterstützung unterschiedlicher Geldgeber (2003-2005 Bertelsmann Stiftung Heinz Nixdorf Stiftung, 2006-2008 bmbf, 2008-2010 MWK Baden-Württemberg, 2011-heute durch ein Länderkonsortium). Das 10-jährige Jubiläum wurde mit einem Workshop gebührend begangen und gefeiert.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 28. Juni 2013

Vortrag 10 Jahre e-teaching.org from jowe

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Didaktik beruflicher Bildung

Posted on 28 June 2013 by jrobes

Das Angebot von bwp@ (Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online) fasziniert und irritiert mich gleichermaßen. Auf der einen Seite schätze ich die Plattform, die seit dem 19.11.2001 (!) online ist, die Kontinuität und Professionalität der Betreiber und habe selbst, es ist allerdings schon eine Weile her, die eine oder andere Rezension für bwp@ geschrieben, bin also einer von 874 Autorinnen und Autoren. Auf der anderen Seite: Berufliche Bildung ist hier in weiten Teilen Ausbildung bzw. duale Ausbildung, Weiterbildung kommt nur am Rand vor. Hinzu kommt: Die Grundlagen der “klassischen” Berufs-und Wirtschaftspädagogik spielen in der Mediendidaktik kaum eine Rolle. Es gibt Überschneidungen, z.B. bei den Konzepten der “Kompetenz” oder “Handlungsorientierung” (hier sei auf den einleitenden Beitrag von Gerald A. Straka in der aktuellen Ausgabe von bwp@ verwiesen). Aber viele Argumentations- und Diskussionslinien scheinen hier völlig parallel zu laufen. Schließlich: Medien, Technologien und darauf aufbauende Lehr- und Lernkonzepte tauchen als Themen in bwp@ kaum auf.

Doch dieser Vorspann sollte keineswegs abschrecken. Unter dem aktuellen Titel “Didaktik beruflicher Bildung” finden sich wieder über 20 Beiträge!
bwp@ (Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online), Ausgabe 24, Juni 2013

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Social Learning: Next Big Thing oder nur der nächste Hype?

Posted on 28 June 2013 by jrobes

Die Zuhörer dieser Keynote, die Ullrich Dittler (Hochschule Furtwangen) auf dem Bildungskongress der Know How! AG hielt, haben mehrheitlich für “next big thing” gestimmt. Einige ihrer Begründungen sind im Beitrag nachzulesen. In der Keynote selbst, so lassen es Zusammenfassung und Slides vermuten, wurden Brücken gespannt: zwischen dem Netz, den Medien, dem Alltag und dem Lernen. Auch wenn es mehr und mehr Beispiele für “social learning” bzw. “social media learning” gibt, ist das Thema gerade bei Bildungsanbietern noch lange nicht angekommen. Und so schreibt Ullrich Dittler auf der letzten Folie: “Es müssen neue Angebote geschaffen werden, die institutionalisiertes Lernen mit informellem Lernen verbinden.”
Stefanie Nerbel, Know How!/ Enterprise-2.0-Blog, 27. Juni 2013

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When is it better to campaign than to train?

Posted on 27 June 2013 by jrobes

Die Antwort: Wenn es nicht darum geht, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Verhalten zu ändern. So ist es konsequent, dass die Epic-Experten Kampagnen vor allem für “company-wide initiatives” empfehlen, “that are relevant to the majority, if not all, of your employees”. Kampagnen sind bekannt als Instrumente aus Marketing und Werbung. Und so behandelt das Dokument auch die Prozesse und Bausteine einer Marketing-Kampagne und verknüpft diese mit bekannten Lernformaten. Als Alternative zu Kursen, WBTs und anderen Training-Events.
Kath Fleet und Imogen Casebourne, Epic, Juni 2013

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Leadership Development Personalized!

Posted on 27 June 2013 by jrobes

“Personalisierte Lernumgebungen und Lernangebote” stehen ja schon lange auf der Wunschliste aller Bildungsbeteiligten. Momentan ziehen jedoch “social”, “mobile” und “open” alle Aufmerksamkeit auf sich. Da passt dieser Artikel von Elliott Masie gut. Er unterstreicht, dass “personalized” nicht nur ein nettes Feature oder einen “MyLearning”-Ordner auf einer Lernplattform meint. Es geht darum, Lernaktivitäten an die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen anpassen zu können. Es beschreibt eine Erwartungshaltung und eine Erfahrung. Wenn Leadership Development dieser Entwicklung gerecht werden will, muss es umdenken und alle Aktivitäten auf den Prüfstand stellen. Folgende Orientierungspunkte eines entsprechenden Relaunches zählt Elliott Masie auf:

- “Big” and small learning data
- New mixes of live face-to-face, live virtual, and on-demand expertise
- “Badges” of leadership competencies
- Broaden our leadership retreat experience
- Expand the mentor base
- Learn with the customer
- Learn everywhere
- Learn together
- Lab it!
Elliott Masie, Leader to Leader Journal, Summer Edition, 2013 (pdf)

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Die Geschichte des Fernunterrichts

Posted on 26 June 2013 by jrobes

Es lebe der Kontrast: Neben all den MOOCs, neben Projekten wie ununi.tv und überhaupt neben dem Internet als große Plattform und Ressource für das selbstorganisierte Lernen gibt es natürlich den klassischen Fernunterricht. Dazu gehören Anbieter (die ich jetzt hier nicht aufzählen werde), es gibt mit dem “Forum DistancE-Learning” einen Verband, es gibt die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), es gibt Gesetze und ISO-Normen und manchmal, wenn auch selten, kreuzen sich sogar die Wege zwischen etablierten Strukturen und aktuellen Entwicklungen. In dieser Talk-Runde jedoch weniger: Hier lassen die Beteiligten 65 Jahre Fernunterricht Revue passieren, bleiben aber irgendwo in den 1990er Jahren stecken, als viele Anbieter im Boom der Wiedervereinigung “überrannt” wurden. Immerhin schaffen sie es in den letzten Minuten des dritten Teils wirklich noch, auf ihre langjährige, große Kompetenz im Online-Lernen hinzuweisen! Es hat sich also gelohnt, dranzubleiben!
Forum DistancE-Learning, YouTube, 17. Juni 2013

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ununi.TV - Eine andere Bildung ist möglich

Posted on 26 June 2013 by jrobes

“ununi.tv - Crowd University for modern life”. Ein tolles Projekt, das Anja C. Wagner hier startet: “Hier entsteht eine Mitmach-Uni für Erwachsene. Online, im Internet. Bildung von allen - für alle. Jede/r kann mitmachen und selbermachen. Wir bringen alle Interessierten an Bord. Im Zentrum stehen interaktive Live-Videos. Weniger frontal gesendet, viel mehr kollaborativ entstehend. Es geht darum, wie Leben im 21. Jahrhundert gestaltet werden kann. Mit mehr Fragen als Antworten, denn heute sind gute Fragen die eigentlichen Antworten.”

Doch die Sache hat einen Haken: Das Projekt benötigt mindestens 25.000 Euro, damit es fliegen oder besser: abheben kann. Deshalb läuft gerade ein Crowdfunding, um die Summe zusammenzubringen. Bis zum 30.06.2013, 23:59 Uhr. Wer alles an einer anderen Bildung interessiert ist, sollte hier mitmachen. Unbedingt. Und sich durchlesen, was die Initiatorin in ihrem Blog-Beitrag (”Now or Never”) schreibt. Hier ein Auszug:

“Wer jemals mir in der Vergangenheit sagte, wie toll ununi.TV sei und dass wir doch bittschön weiter machen sollen, der oder die sollte sich JETZT engagieren. JETZT ist die Zeit dafür - nächste Woche schon ist es zu spät. Wir benötigen JETZT Eure Initiative und Eure Energie!

Ich (acw) kann Euch ansonsten leider nicht mehr ernst nehmen.

Ich schaue in meine Twitter-Timeline im Jahre 2013 (!) - und ihr fragt ernsthaft nach Forschungsergebnissen, inwiefern die Digitalisierung die Bildung verändere. Ihr diskutiert in nimmermüder Manier, ob nun cMOOCs oder xMOOCs oder nicht doch lieber bMOOCS das Mittel der Wahl sei - oder sollen wir die Kurse anders nennen? Leute, bitte! Ihr feiert Exzellenz-Unis, die 9 (!) Jahre nach Gründung von Facebook voller Stolz die Einrichtung ihrer Fanpage feiern, weil sie dafür ein millionenschweres Förderprogramm vom BMBF zur Verfügung gestellt bekommen haben. Während in den USA bereits der Abgesang auf MOOCs und Facebook angestimmt wurde…”
startnext, 27.05.2013, 10:10 Uhr bis 30.06.2013, 23:59 Uhr

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MOOCSs: 20 ways to monetise

Posted on 26 June 2013 by jrobes

Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren, denn es erklärt auch, warum das Tempo anderswo ein anderes ist als hierzulande: “In many ways MOOCs are a response to the ever-rising costs of higher education that has led to record levels of student debt and the worry that defaults may be on the horizon.”
20 Geldquellen zählt Donald Clark auf, wobei er nicht nur die Geschäftsmodelle der MOOC-Plattformen wie Coursera oder Udacity im Blick hat. Es ist eine fast schon bunte Übersicht, auch wenn der Autor zwischen “money does matter” und “money is not a big problem” (beides Zitate aus dem Artikel!) schwankt.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 25. Juni 2013

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Erster offener Online-Kurs zur Medienpädagogik

Posted on 25 June 2013 by jrobes

Keine Angst, ich werde jetzt hier nicht jeden neuen Online-Kurs vermelden, aber Jöran Muuß-Merholz nennt dieses Projekt des Media Literacy Lab in Mainz einen “pMOOC”. Das ist zwar nichts grundlegend Neues, hatte doch Lisa M. Lane bereits vor Jahresfrist neben cMOOCs und xMOOCs von “task-based” MOOCs gesprochen (”Three Kinds of MOOCs”), aber für eine spätere Spurensuche möglicherweise interessant:

“Das “p” steht für “problembasiert”, “produktions-”, “projekt-” oder einfach “praktisch-”. Es gibt selbstverständlich auch Input und auch Diskussionen. Beide dienen aber dem Ziel, in einem gemeinsamen Projekt ganz praktisch etwas gemeinsam zu produzieren - oder kurz: um problembasiertes Lernen.”

Der Kurs hat übrigens schon begonnen, es geht um “Gute Apps für Kinder” und er ist selbstredend … offen.
Jöran Muuß-Merholz, Jöran und Konsorten, 23. Juni 2013

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Kostenlose Lernmodule von und für Unternehmen im Internet

Posted on 25 June 2013 by jrobes

Karlheinz Pape hat einige kostenfreie Lernmodule gefunden, die Unternehmen offen ins Netz gestellt haben. So die Krohne Academy etwas über Messtechnik, JUMO über die pH-Messung, Grundfos etwas über Hocheffizienzpumpen. Könnte das nicht ein Modell sein, fragt Karlheinz Pape? Fachinhalte als OER? Ich bin da skeptisch. Da haben MOOCs mehr Potential, es in die Curricula von Unternehmen zu schaffen. Und auch der Austausch der Fachexperten in Communities erscheint mir vielversprechender als eine Open Content-Strategie in diesem Bereich. Aber wer weiß?
Karlheinz Pape, Corporate Learning - Training und Wissensmanagement, 24. Juni 2013

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The Hunt for the Google Reader Replacement

Posted on 24 June 2013 by jrobes

So langsam wird die Zeit knapp: Am 1. Juli schließt ja Googles RSS Reader seine Pforten, und da ist es gut zu lesen, dass die unermüdliche Audrey Watters im gleichen Boot sitzt. Sie hat sich hier der Sache angenommen, unterscheidet zwischen “RSS management”, RSS consumption” und “RSS archive”, setzt Kriterien und teilt ihre Erfahrungen mit möglichen Alternativen mit, bevor sie eine Entscheidung preisgibt. Nützlich.
Audrey Watters, Blog, 13. Juni 2013

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Microlearning – Vier didaktische Herausforderungen

Posted on 24 June 2013 by jrobes

Ich hatte bisher gedacht, dass gestandene Bildungstheoretiker und Medienpädagogen lieber einen Bogen um einen Begriff wie “Microlearning” machen. Zu pragmatisch, zu journalistisch. Nun haben sich aber die Donau-Universität Krems und die Research Studios Austria zur Durchführung der 7. International Microlearning Conference zusammengeschlossen. Anlass für Peter Baumgartner, den Rahmen des Begriffs kurz abzustecken. Er beginnt mit einer Definition:

Unter Microlearning verstehe ich sehr kleine und damit kurze Lerneinheiten, die mit einem raschem, d.h. unmittelbaren Feedback für die Lernenden versehen sind. Diese Formulierung ist etwas umfassender als in der englischen Wikipedia angeführt, weil sie das unmittelbare Feedback in die Definition mit einbezieht.”

Daraus leitet er vier didaktische Herausforderungen ab, die sich allerdings etwas holprig lesen. So weist er beispielsweise darauf hin, “dass das Arrangement der Lernumgebung so robust, störungs- und ablenkungsresistent gestaltet werden muss, dass es in diesen unruhigen, volatilen Situationen [unterwegs, mit mobilen Endgeräten, JR] nutzbringend eingesetzt werden kann” (erste Herausforderung). Oder wenn er schreibt, “dass die wesentlichen Aspekte der Habermas’schen Theorie des kommunikativen Handelns für Microlearning nutzbar zu machen” sind (zweite Herausforderung). Das wird sicher einige Fragezeichen hervorrufen. Besser gefällt mir da der Hinweis, “Microlearning aus der Ecke des individuellen Memorieren herauszuholen und es als sozial strukturierte Aktivität zu gestalten”.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 23. Juni 2013

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Competency Models – HR & Understanding Work in the Network Era

Posted on 21 June 2013 by jrobes

Schön, dass Jon Husband hier etwas weiter ausholt: Er beginnt mit den ersten Kompetenzmodellen und ihren Schöpfern, um dann zu fragen, welche Kompetenzen heute “in the context of the neworked business environment and workplace” benötigt werden. Erste, vorsichtige Ansätze hat er bei McKinsey & Co., David Gurteen und natürlich Harold Jarche gefunden. Aber das Ganze, so Jon Husband, ist noch eine Baustelle.

“Anyhow … it seems clear to me that we’ll hear a lot about the competencies required for effective and superior performance in the networked information-and-knowledge flows enterprise (aka Enterprise 2.0).”
Jon Husband, Wirearchy, 4. Juni 2013

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„Es geht um Geschäftsmodelle, die das offene Lernen unterstützen!“

Posted on 21 June 2013 by jrobes

So Michael Kerres, Professor für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Interview mit dem Online-Magazin “Bildung + Innovation” plädiert er einmal nicht für weitere offene Bildungsmaterialien, sondern für klarere Strukturen und Modelle, die ihre Nutzung erleichtern. Wie zum Beispiel eine Flatrate für das offene Lernen.

“Meines Erachtens nach geht es hier primär um Geschäftsmodelle, wie Lernmedien verfügbar gemacht werden, und nicht so sehr um neuartige Impulse für die Bildung. Es geht schlicht und einfach darum, wer die Produktion und Bereitstellung der Lernmaterialien bezahlt. Und insofern sehe ich hierin eher eine betriebswirtschaftliche Frage, als dass das Lernen in unserer Bildungslandschaft durch OER maßgeblich beeinflusst werden würde.”
Petra Schraml, Interview mit Michael Kerres,  Bildung + Innovation, 20. Juni 2013

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Interaction Possibilities in MOOCs – How Do They Actually Happen?

Posted on 21 June 2013 by jrobes

Das Ergebnis dieser Studie ist alles andere als überraschend: Die Autoren haben sich 30 populäre MOOCs (xMOOCs) näher angeschaut und festgestellt, dass es nur wenig Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden gibt. Das ist für Lernprozesse und Lernerfolge nicht unkritisch, und wer möchte da widersprechen. Schwieriger wird die Lösung dieses Problems, denn im “Geschäftsmodell” der untersuchten MOOCs ist eine intensive Auseinandersetzung zwischen Lehrenden und Studierenden (bei einem Verhältnis von 1:1.000 oder 1:10.000) nicht vorgesehen. Von daher ist diese Studie sicher nur ein Anfang.

“The results of this study show that there is a lot of distinct “student to student” interaction using social networks and other Web 2.0 possibilities but very little “student to instructor” interaction. It is a task of the future to strengthen such interaction in order to optimize the learning outcome and community.”
Hanan Khalil und Martin Ebner, International Conference on Higher Education Development, p. 1-24, Mansoura University, Egypt, 2013 (via e-Learning Blog)

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Cost Efficient, Open-space Office Designs: Ditching Desks — and Privacy

Posted on 20 June 2013 by jrobes

Die Entwicklung ist bereits seit Jahren zu beobachten: Unternehmen verabschieden sich mehr und mehr von Raumkonzepten, die aus langen Fluren und einzelnen Büros bestehen. Offene Arbeitsumgebungen, “open spaces”, sind angesagt, die die Zusammenarbeit und den Austausch unterstützen, Hierarchien einebnen sowie Vertrauen und Transparenz schaffen. Wo auch der letzte Schritt unternommen wird, suchen sich die Mitarbeiter jeden Tag ihren Arbeitsplatz aufs Neue. Die andere Seite der Medaille: Diese “smart working”-Konzepte sparen Kosten, weil sie die Abwesenheiten von Mitarbeitern gleich in die Planung einbeziehen.

Doch was bedeutet diese Entwicklung eigentlich für die Produktivität der Betroffenen, um die es ja schließlich geht? Und wie geht es weiter, wenn die Arbeitsmodelle noch vielfältiger und flexibler werden? Die Knowledge&Wharton-Experten fassen hier eine Reihe verschiedener Perspektiven, Entwicklungen, Erfahrungsberichte und (leider nur wenige) Forschungsergebnisse zusammen.
Knowledge@Wharton, 19. Juni 2013

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So werden wir lernen! Kompetenzentwicklung in einer Welt fühlender Computer, kluger Wolken und sinnsuchender Netze

Posted on 19 June 2013 by jrobes

Der Titel kommt noch spielerisch daher, aber im Text selbst geht es ohne Atempause “zur Sache”! Natürlich halten John Erpenbeck und Werner Sauter auch in diesem Beitrag (der auf ihrem gerade erschienenen Buch mit gleichem Titel basiert) wieder konsequent die Fahne der Kompetenzentwicklung hoch. Neu ist jedoch die Rolle, die sie dem Computer beim Lernen in der Zukunft zuschreiben: Sie hat mit E-Learning im engeren oder weiteren Sinne nichts mehr zu tun. Der Computer ist längst “Human Computer” geworden, ist “Lernpartner” in selbstorganisierten Lernprozessen. Er unterstützt das, was die Autoren “triale Kompetenzentwicklung” nennen: das Lernen im Arbeitsprozess mit menschlichen Lernpartnern und dem Lernpartner Computer:

“Der entscheidende Unterschied zu heute ergibt sich vor allem daraus, dass der Mensch seinen Alleinvertretungsanspruch auf das Denken verliert. Stellen sich schon heute bei Coaching-Prozessen oft gegenseitige Beziehungen ein, die man zutreffend als Co-Coaching bezeichnen kann, resultiert nun ein Computer-Co-Coaching , das heißt, der Computer übernimmt die Rolle eines Coachs, ist nicht mehr nur technischer Gehilfe, Gerät, Instrument, sondern Lernpartner im eigentlichen Kompetenzentwicklungsprozess.”

Eine, ebenfalls hochkomplexe, “Fallstudie 2025″ zur Kompetenzentwicklung von Vertriebsmitarbeitern rundet diesen Teaser zum Buch ab. Wer einen sanften Einstieg sucht, beginnt vielleicht mit den abschließenden “zehn Geboten des betrieblichen Lernens in der Zukunft” …
John Erpenbeck und Werner Sauter, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, Juni 2013 (via BlendedSolutions)

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Fluid learning: vision for lifelong learning in 2030

Posted on 19 June 2013 by jrobes

Der Stellenwert solcher Paper im “europäischen Kontext” ist für Außenstehende nur schwer einzuschätzen. Unterschrieben haben jedenfalls Autoren des Joint Research Centres am Institute for Prospective Technological Studies (UK). Sie schreiben: “This paper provides a vision of what we term ‘fluid learning’ through which autonomous learners make choices about their own learning.” Eine Reihe von Trends stützen diese Vision des lebenslangen Lernens. “Openness” nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Aber es wird auch auf Hindernisse verwiesen, hier “challenges and tensions” genannt. Schließlich:

“Taking forward the vision requires a radical change in cultural perceptions of learner agency and learner-teacher roles, associated with changes in technology. European Agencies have a key role to play in facilitating and supporting a vision which depends on increased collaboration across sectors and national boundaries, and on meaningful conversations between learners and formal education providers.”
Allison Littlejohn, Isobel Falconer und Lou McGill, elearningeuropa.info, 17. Juni 2013

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E-learning Africa – 7 new narratives

Posted on 18 June 2013 by jrobes

Donald Clark war auf der eLearning Africa-Konferenz und schreibt: “Africa (whatever that is) wants to do things its own way. The people at this event wanted to change the old pessimistic narrative of poverty, starvation, AIDS, malaria and dependency, to a new narrative of optimism and self-sufficiency. I met nothing but friendly, enthusiastic, committed people, who want to do things the African way.”

In seiner Zusammenfassung unterstreicht er noch einmal die Bedeutung, die Mobile Learning in Afrika hat. Mobiles, so Donald Clark, sind das “GPS for learning” und der Ausgangspunkt für den Erwerb vielfältiger Schreib- und Lesefähigkeiten (”literacy skills”). Ansonsten: Mobiles und Notebooks schlagen Tablets, und Audio und Text sind wichtiger als Video. Eine Schattenseite: “Africa has had a swarm of mosquito projects, what it needs are more steady, long-lived tortoise projects.” Lesenswert!
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 12. Juni 2013

Nachtrag: Weiterführende Informationen finden sich im eLearning Africa Report 2013.

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Extending collaboration toward cooperation

Posted on 18 June 2013 by jrobes

Ich habe es eine Weile überlesen, aber mehr und mehr merke ich, dass die Unterscheidung zwischen “collaboration” und “cooperation” sinnvoll und nützlich ist. Wie heißt es so schön bei Harold Jarche, nachdem er uns kurz mit den Ergebnissen einer Ipsos/ Microsoft-Untersuchung aufgewärmt hat:

“Cooperation differs from collaboration in that it is sharing freely without any expectation of reciprocation or reward. Collaboration is just getting things done; important but not sufficient. Cooperation drives the extended enterprise — customers, suppliers, partners, and anyone else touched by the business.”
Harold Jarche, Life in perpetual Beta, 10. Juni 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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