Posted on 03 September 2009 by jrobes
50 Begriffe zum Wissensmanagement werden in diesem Glossar definiert. Sicher nichts Abschließendes und sicher an den meisten Stellen kein Ersatz für einen Blick z.B. in Wikipedia, aber eine gute Übersicht. Und vielleicht ist der Weg in diesem Fall genauso wichtig wie das Ziel, denn das Glossar ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wissensmanagement-Communities im deutschsprachigen Raum - vom Arbeitskreis Wissensbilanz, BITKOM Arbeitskreis Knowledge Management, Gesellschaft für Wissensmanagement e.V., Plattform Wissensmanagement, Swiss Knowledge Management Forum bis zum Wissensmanagement Forum Graz, die auch alle im Dokument kurz vorgestellt werden. Und wer das Projekt oder seine Inhalte diskutieren will, sollte auf den Wissensmanagement-Veranstaltungen der nächsten Wochen ausreichend Gelegenheit finden.
Wissensmanagement-Wiki, August 2009
Popularity: 20% [?]
Posted on 14 October 2008 by jrobes
Zufall oder mangelnde Kommunikation haben dazu geführt, dass parallel zur KnowTech in Frankfurt das 6. Symposium für Wissensmanagement in Theorie und Praxis in Karlsruhe stattfand. Gabi Reinmann war jedenfalls dort, in Karlsruhe, um über “Persönliches Wissensmanagement” zu referieren. Das Manuskript zum Vortrag hat sie jetzt online gestellt. In der Einführung erklärt sie, wo es lang geht: zuerst wird ein theoretisches Modell zum Persönlichen Wissensmanagement (PWM) vorgestellt (hier folgt sie der Struktur ihres aktuellen Buches “Wissenswege”); dann werden exemplarisch Knowledge Blogs als Instrumente des PWM diskutiert (hier folgt sie den Gedanken, die sie auf der LEARNTEC und im entsprechenden Arbeitsbericht begonnen hat). Sehr strukturiert und komprimiert - nichts für eine Halbzeitpause!
Zum Abschluss weist Gabi Reinmann auf eine Gefahr hin: “So genial es ist, dem Information Overload auf diese Weise [durch Knowledge Blogs; JR] die Stirn zu bieten, so rasch kann sich auch der Effekt einstellen, in ein Monaden-Dasein zu verfallen: eingeigelt in sein Blog und dessen Blogroll und Leser, die sich gegenseitig zustimmen und auf die immer gleichen Fundstücke, Meinungen und News verlinken.” Diese Gefahr besteht (immer), aber Web 1.0 und Web 2.0 machen es doch einfacher, den eigenen Dunstkreis zu verlassen, als das in den Jahren traditioneller Expertenzirkel und ihrer Fachpublikationen möglich war.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 10. Oktober 2008
Popularity: 50% [?]
Posted on 13 June 2008 by jrobes
Vom “information overload”, so steht es in Wikipedia, wurde zum ersten Mal 1970 gesprochen. Alvin Toffler war es in seinem Buch “Future Shock”. Ob er damals schon an Emails, RSS, IM, Twitter und Social Networking gedacht hat? Die Informationsüberflutung ist jedenfalls ein Dauerthema, weil unsere Fähigkeiten zum Selbstmanagement unserer Neugierde hoffnungslos hinterherhinken. Was tun also andere? Hier gibt’s einige Antworten, z.B. auch von Noam Chomsky. Aber mein Favorit ist Dave Winer: “I don’t know – I don’t have information overload. I keep wanting more. More! I want more! :-)” (via Stephan List)
Philipp Lenssen, Google Blogoscoped, 9 Mai 2008
Popularity: 10% [?]
Posted on 05 June 2008 by jrobes
“Learning is an individual activity that often happens with and is supported by others. We may learn on our own but usually not by ourselves. Unless we live on a desert island, we learn socially. In looking at how we can make sense of the growing and changing knowledge in our respective professional fields (e.g. Pluto is no longer a planet), I see two parallel processes that support each other. One is internally focused, as in “How do I learn this?” and the other is external, as in “With whom can I learn this?”.” Harold Jarche bietet hier eine hilfreiche Systematisierung für das an, was heute gerne “Persönliches Wissensmanagement” genannt wird. Dabei ist die vorgeschlagene Systematisierung sicher auch ohne Web 2.0 denkbar. Aber erst, wenn man die einzelnen Prozessschritte konsequent mit dem Internet und seinen Möglichkeiten ausfüllt, werden sie für jeden erreichbar und praktikabel.
Harold Jarche, Learning & Working on the Web, 2 Juni 2008
Popularity: 6% [?]
Posted on 04 June 2008 by jrobes
Ein langer Titel, aber nur eine kurze Fingerübung des Geschäftsführers des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb). Es geht um Wissensarbeiter, die selbstorganisiert lernen. Und es geht um die Frage, welche Aufgaben dann eine Personalentwicklung noch hat. Kann sie sich jetzt auf andere Zielgruppen konzentrieren? Nein, schreibt Eckart Severing. “Lernen im Arbeitsprozess braucht insofern vermehrte und nicht verringerte Interventionen durch Experten für Lernen.” Er spricht von der Gestaltung von “Lernlandschaften”, einer “Infrastruktur des Lernens” und davon, dass die Führungskräfte die erste Zielgruppe der Personalentwicklung sind. Wichtige Stichworte, denen etwas mehr Raum gut getan hätte.
Eckart Severing, in: BILDUNGaktuell - Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung, Heft Nr. 5. 2008, S. 5-7 (pdf)
Popularity: 8% [?]
Posted on 27 December 2007 by jrobes
Wikis, Weblogs und andere Web 2.0-Dienste können das Unternehmensintranet zu einer kollaborativen Plattform für Wissensarbeiter verändern. Wissensarbeit, ihre Prozesse und Ergebnisse, werden sichtbar. Das ist Enterprise 2.0.
Erschienen in wirtschaft + weiterbildung, 1/ 2008, S.14 ff.
Wer heute Frank Roebers für eine Veranstaltung buchen will, muss mindestens 500 Euro investieren. Diese wandern, so heißt es auf der Homepage der Synaxon AG, allerdings nicht in die Kasse des Unternehmens, sondern gehen als Spenden an soziale Projekte. Die Synaxon AG ist eine mittelständische IT-Firma mit Sitz in Bielefeld, 130 Mitarbeitern, und Frank Roebers ist ihr Vorstandssprecher. Warum er derzeit ein so gefragter Referent und Interviewpartner ist, dass Veranstalter bereits im Internet erste Hinweise abrufen können, hat eine einfache Erklärung: Frank Roebers hat vor einigen Monaten bei Synaxon ein Unternehmens-Wiki eingeführt. Nicht nur in einem einzelnen Projekt oder einer Abteilung, sondern als zentrales Arbeits- und Kommunikationsinstrument. Das Wiki bei Synaxon enthält alles, was die Mitarbeiter für ihren Job brauchen: Projektdokumentationen und Prozessbeschreibungen, Informationen über Kunden und Lieferanten bis zu den Spielregeln und Bewertungssystemen der Firma. Lediglich für einige sensible Daten wie Personalbeurteilungen gibt es ein separates Führungswiki.
Continue Reading
Popularity: 31% [?]