Tag Archive | "Wikis"

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E-Learning setzt sich durch

Posted on 06 March 2009 by jrobes

Der Hightech-Verband BITKOM hat den Auftrag gegeben, das Institut für Medien und Kompetenzforschung (MMB) hat ihn umgesetzt. Befragt wurden Personalverantwortliche in den Top-500 Unternehmen. Was kam heraus? 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten nutzen heute E-Learning. E-Learning hat sich etabliert, Nachholbedarf gibt es noch im Mittelstand, so die BITKOM. Ansonsten sticht eine Aussage heraus, die von BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover präsentiert wurde: „Der Einsatz von Web-2.0-Anwenungen gibt dem E-Learning einen enormen Schub“. Konkret: 41 Prozent der Befragten setzen Virtual Classrooms und Videokonferenzen ein, 35 Prozent Wikis und Weblogs, 27 Prozent Podcasts und Videocasts, 25 Prozent Simulationen, Planspiele und game-based learning, 22 Prozent Communities. Das ist erfreulich zu lesen, übertrifft aber meine Alltagserfahrungen deutlich!
Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 4. März 2009

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Anleitung zum Handeln: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 05 February 2009 by jrobes

Was bisher geschah: Der erfolgreiche Einsatz von Social Software erfordert die richtigen kulturellen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Hier betritt “enterprise 2.0″ die Bühne, so die Autoren, und die Arbeit fängt an. “Integration” ist das erste und zentrale Stichwort des dritten Teils dieser wunderbaren Serie. Dann “Prioritäten”. In “Piloten” denken. Sehr schön auch: “Kultur (vor)leben”. Und: “Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung.” Gut gefallen haben mir zuletzt die folgende Fragen, die aus dem abstrakten Wunsch nach enterprise 2.0 einen konkreten Einstieg machen:

- Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
- Wo landen die Ideen Deiner Kunden?
- Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
- Wer ist schon engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen werden?

Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, T-Systems Multimedia Solutions, 4. Februar 2009 (via Slideshare)

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Social Media Implementations

Posted on 12 September 2008 by jrobes

Statt von “Web 2.0″ spricht Brandon Hall lieber von “social media”. Und zählt auf, wie “social media” traditionelle Lernformen ergänzen können. Auf knappstem Raum. “Many organizations are blending the best of learning methods with social media to provide access to a rich variety of e-learning. Here are five social media solutions organizations have implemented:
1. Social networking … 2. Presence technologies … 3. Wikis … 4. Blogs … 5. Video …

Brandon Hall, CLO Media, September 2008

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Learning Delphi 2008 – Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren

Posted on 03 July 2008 by jrobes

“Wie wird die Weiterbildung in Unternehmen im Jahr 2011 aussehen? Welche Trends werden dann das digitale Lernen bestimmen – und über welche Innovationen spricht man nicht mehr? Was wird dies für die Weiterbildungswirtschaft in Deutschland bedeuten? Diesen Fragen stellten sich im Frühjahr 2008 insgesamt 53 E-Learning-Experten.” Die wichtigsten Ergebnisse: Wenn es um die Nutzung neuer Lerntechnologien geht, werden Lerner-Communities und Wikis die größte Bedeutung zugesprochen. Und nach dem wichtigsten E-Learning-Trendthema befragt, antworteten die Experten am häufigsten mit “Social Web” bzw. “Social Networks”. “Offensichtlich stehen die Zeichen gut für solche Werkzeuge, die von vielen Beteiligten ohne großen Aufwand für gemeinsame Ergebnisse genutzt werden können”, folgern die Autoren.
MMB-Trendmonitor I/ 2008, 3 Juli 2008 (pdf)

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KoopTech: Argumente für und gegen Wikis in Organisationen

Posted on 16 May 2008 by jrobes

Tim Schlotfeldt verweist hier auf das Projekt “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” (KoopTech) sowie auf eine Sammlung von Pro- und Kontra-Argumenten, was den Einsatz von Wikis in Unternehmen betrifft. 662 Aufrufe dieses Beitrags und 12 Kommentare sind bis heute zu verzeichnen. Fast 50 Teilnehmer (Achtung: Überleitung!) gab es beim gestrigen Wissensmanagement-Stammtisch der GfWM am Frankfurter Flughafen. Eine selten erreichte Zahl! Aber es ging auch um Wikis bei der Lufthansa, und das machte natürlich neugierig.

Zuerst stellte ein Teamleiter der Lufthansa Systems Aeronautics seine Wiki-Projekte der letzten Jahre vor. Drei Anläufe, drei begrenzte Zielgruppen, drei unterschiedliche Erfahrungen, zuletzt aber eine rundherum positive. Wikis aus der bottom up-Perspektive. Dann folgte die Konzernsicht. Denn die Lufthansa Systems plant, ihr Intranet (eBase) um eine Web 2.0-Suite zu erweitern. Und das heißt: Web 2.0-Einführung als IT-Großprojekt. Definition von Anforderungen, Auswahl von Anbietern bzw. Tools (Microsoft, Novel, Lotus, Clearspace), Start erster Piloten, Abstimmungen mit dem Betriebsrat, etc. Das bekannte Szenario.

Der Reiz des Abends lag aus meiner Sicht nicht nur in der dargestellten Konsequenz, in der die Lufthansa auf diesen Weg und seine Möglichkeiten setzt. Denn wenn sie ihn zu Ende gehen, werden sie eines der ersten “enterprise 2.0″-Unternehmen in Deutschland sein (das nicht aus der IT-Branche kommt). Nein, der Reiz lag auch in der Gegenüberstellung beider Herangehensweisen des Unternehmens! Was passiert letzten Endes mit den kleinen, anarchistischen Web 2.0- und Wiki-Lösungen? Werden sie einer Corporate Policy zum Opfer fallen, oder wird man beide Wege gelten lassen?

Es gab natürlich weitere Fragen an die Referenten, und jetzt bin ich wieder nah am Beitrag von Tim Schlotfeldt. Wie sieht denn der Business Case für die Web 2.0-Einführung aus, wollte ein Teilnehmer wissen. Braucht es kommerzielle Lösungen nicht auch, weil die Usability bestehender Wiki-Tools die Mehrheit der Mitarbeiter überfordert? Und wie steht es um die Sicherheit? Und was meinen eigentlich die Mitarbeiter? Werden sie mitmachen? Kann man überhaupt von Kollaboration sprechen, wenn viele konsumieren, aber nur wenige aktiv beitragen?

Einiges blieb natürlich offen, “schwebendes Verfahren” sozusagen, aber ich kann nur hoffen, dass am Ende des Tages etwas Leichtigkeit und Neugierde übrig bleiben.
Tim Schlotfeldt, E-Learning-Blog, 5 Mai 2008

Nachtrag (01.06.2008): Weitere Informationen über den GfWM-Stammtisch bei der Lufthansa gibt es im GfWM-Newsletter (Mai/ Juni - hier) .

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Wikis: 5 ways to improve corporate use

Posted on 19 December 2007 by jrobes

Epic, mit 150 Mitarbeitern und nach eigener Auskunft “the UK market leader in e-learning, blended learning and knowledge solutions”, setzt auch in-house auf das Wiki-Prinzip. Experten der University of Sussex haben ihnen dabei über die Schulter geschaut und fünf Ratschläge gegeben:
“1. Trust your employees – allow the community to moderate and own content
2. Administer the wiki effectively to improve structure
3. Promote the wiki to your staff
4. Improve the search functionality
5. Celebrate and encourage locally”

Struktur und Offenheit sind aus meiner Sicht zentrale Punkte. Wieviel Struktur braucht ein Wiki, um Orientierung zu geben und Informationen zu steuern? Wieviel Offenheit, um Dinge nach persönlichen Bedürfnissen zu organisieren, spontan und flexibel? Und wie kann eine intelligente Suche hier eine Brücke schlagen.
Katherine Laux, Epic Blog, 21 November 2007

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Technologie verändert die Bildungsforschung

Posted on 17 December 2007 by jrobes

Mit neuen Technologien verändert sich auch die Bildungsforschung: Neue Gegenstände und Themen rücken auf ihre Agenda, z.B. das Online-Lernen; neue Werkzeuge stehen Wissenschaftlern zur Verfügung, z.B. die Online-Recherche; neue Theorien über das Lernen in der Wissensgesellschaft werden diskutiert, wie z.B. Connectivism von George Siemens; und ein neues Selbstverständnis wird verhandelt, z.B. im Umfeld von Open Access. Damit ist auch in etwa das Spektrum der Artikel dieser neuen Ausgabe der “bildungsforschung” beschrieben.

Ich habe mir - ganz nutzenorientiert - den Artikel von Sandra Schaffert (”Professionelle Literaturrecherche und -verwaltung im Web”) durchgelesen, in dem sie einen Überblick über das Online-Recherchieren gibt, konkrete Fachdatenbanken nennt, um dann den Bogen zur Bibliografieverwaltung im Netz und Open Access zu schlagen. Ihr hoffnungsvolles Fazit: “Es stellt sich die Frage, ob und wie lange sich Wissenschaftler es sich noch leisten können, nur außerhalb des Internets zu veröffentlichen.”
Peter Baumgartner und Sandra Schaffert (Hrsg.), bildungsforschung, Jahrgang 4, Ausgabe 2 (17 Dezember 2007)

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Best Practices in Enterprise Knowledge Management

Posted on 06 December 2007 by jrobes

Wie der Titel schon sagt, ein business-orientierter Überblick: Verschiedene Anbieter von technischen KM-Lösungen beschreiben in kurzen Artikeln das Feld. Die Einleitung (”What’s the New Face of Knowledge Management”) gibt einen guten Überblick über die Stichworte und Themen, die folgen: u.a. “Enterprise Wikis”, “Enterprise 2.0″, “Search-driven Knowledge Management”, “Information Dashboard”, “Implementing KM”. Und gerade, was Einführung und Einsatz von Wikis in Unternehmen betrifft, finden sich angenehm realistische Anmerkungen mit Hinweisen auf “the material differences between the public Internet and the enterprise” (Pete Bell).
KMWorld, November/ Dezember 2007 (pdf) (Registrierung erforderlich)

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KnowTech 2007

Posted on 30 November 2007 by jrobes

Mittwoch und Donnerstag habe ich viel Zeit auf der KnowTech in Frankfurt zugebracht. Es war mein erster Besuch auf diesem “Kongress zum IT-gestützten Wissensmanagement”, der im Konferenzzentrum der IHK am Börsenplatz stattfand, ein Heimspiel also. Warum war ich dort - und nicht auf der Online Educa in Berlin? Weil ich der Überzeugung bin, dass Wissensmanagement für viele Dinge, an denen wir derzeit arbeiten, die richtige Klammer bildet! Aber abgesehen davon hätte ich am liebsten natürlich beide Konferenzen besucht!!Was brachte der erste Tag? Vor allem Keynotes und viel Plenum. Ich habe August-Wilhelm Scheer, dem Präsidenten der veranstaltenden BITKOM, zugehört, dann Harald Lemke (Hessische Landesregierung), dann Wolfgang Wahlster (DFKI, Saarbrücken). Die ersten Notizen brachte die Präsentation von Martin Welsch (IBM), der das Stichwort “kollaborative Innovation” in die Runde warf und dann aufzeigte, wie ein “Web 2.0-Ökosystem” ein entsprechendes Ideen- und Innovationsmanagement unterstützen kann.

Den zweiten Tag habe ich mit dem Forum 1 (”Wissen – Macht – Finanzen: Welche Handlungskonzepte braucht die Wissensgesellschaft?”) und Themen wie Intellectual Capital und Wissensbilanzen begonnen. Vieles noch in den Anfängen, viel Widersprüchliches, aber auch die Überzeugung der Referenten, dass Unternehmen zukünftig diesen Themen nicht ausweichen können.

Nach der Mittagspause durfte ich das Forum 6 (”Vom Web 2.0 zum Unternehmen 2.0: neue Technik für neues Denken”) einleiten. Dabei habe ich einen kurzen Bogen von Corporate Blogs zu Enterprise 2.0 geschlagen (”Von faszinierenden Freiheiten und notwendigen Kontrollen - Wenn Unternehmen auf Web 2.0 treffen”) (hier meine Folien). Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es uns in der ersten Halbzeit dieses Forums wirklich gelungen ist zu erklären, wofür das “2.0″ steht. Und inwieweit sich z.B. die Einführung eines Wikis von der eines CMS oder Projektmanagement-Tools unterscheidet. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht bin ich etwas zu erwartungsvoll. Vielleicht sind auch viele Projekte noch zu frisch, als dass über Umgang und Verhalten der Mitarbeiter viel erzählt werden könnte.

Wer hingegen diese neue Qualität wunderbar vermittelt hat, war Johannes Müller (Siemens Building Technologies), der “References@SBT” vorstellte, “eine Intranet-Anwendung zum globalen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best-Practices”. Ich habe an anderer Stelle ja bereits für die Studie geworben und der Vortrag von Johannes Müller hat meine Eindrücke voll bestätigt!
KnowTech 2007

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Social Networking Meets Corporate Learning

Posted on 26 November 2007 by jrobes

Der Aufhänger dieser Kolumne ist die Befragung von 322 Business Executives im Mai dieses Jahres. Dabei gaben 65 Prozent der Befragten an, dass sie Social Networking-Seiten aus privaten und beruflichen Gründen nutzen:
“- Fifty-five percent of those using networks do so to share best practices with colleagues.
- Forty-nine percent use them to get answers to issues they are facing on their jobs.
- Forty-seven percent use the networks to connect with potential clients and to showcase their skills.”

Interesse und Motivation sind also da, jetzt liegt es an den Experten in Corporate Learning diese aufzugreifen. Und Jeanne Meister macht drei konkrete Vorschläge: “Podcast Your Stars”, “CEO as Blogger” und “Use Wikis for New Ideas on Learning Programs”.
Jeanne C. Meister, In Conclusion/ Chief Learning Officer magazine, Oktober 2007

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Proceedings der WikiSym 2007

Posted on 07 November 2007 by jrobes

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Vom 21.-23. Oktober fand in Montreal das 2007 International Symposium on Wikis statt. Gefallen hat mir gleich das Eingangsstatement auf der Homepage der Veranstaltung: “If you wonder about the significance of wikis for commerce and enterprises, we like to cite Shashi Seth, Sr. Product Manager at Google: “This company runs on wikis.” Jetzt sind auch die Beiträge der Konferenz online, insgesamt 19 an der Zahl - von “Building Collaborative Capacities in Learners: The M/Cyclopedia Project, Revisited” bis “On-line Collaborative Software Development via Wiki”.

Ich habe mir das Papier von Marija Cubric durchgelesen, in dem sie von zwei aufeinander aufbauenden Studien an der University of Hertfordshire Business School berichtet (”Wiki-based Framework for Blended Learning”). Diese Erfahrungen hat sie anschließend in einem “wiki-based blended-learning process” zusammengefasst. Viele interessante Details, hilfreiche Screenshots der entwickelten Wikiseiten - und eine Erfahrung, die sicher leicht auf andere Zusammenhänge übertragen werden kann:
“Students’ engagement with wiki-based learning activities is directly proportional to the quality and frequency of tutor’s feedback, clarity of the underlying learning and teaching process and weight of the activities in the formal (“summative”) assessment.”
WikiSym 2007, 21.-23. Oktober 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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