Tag Archive | "Wikis"

Tags: , , ,

e-Learning und Lernen am Arbeitsplatz im Mittelstand – machen es die kleinen Unternehmen anders als die großen?

Posted on 13 November 2013 by jrobes

haufe_201311.jpgEine repräsentative Studie zum Einsatz von e-Learning in deutschen Unternehmen haben Haufe Akademie und MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung durchgeführt und ihre Ergebnisse jetzt publiziert (leider etwas zu spät für die Aktualisierung unseres L3T-Kapitels). 103 Vertreter aus KMUs und 97 aus Großunternehmen wurden zum Einsatz von e-Learning befragt. Nur zwei Antworten an dieser Stelle: Über 50 Prozent der Unternehmen (KMUs 52%, Großunternehmen 61%) setzen heute E-Learning ein. Und bei den eingesetzten Lernformen und Tools wiederum werden virtuelle Klassenräume/ Webinare, Web-based Trainings, Wikis und Blended Learning am häufigsten genannt (über alle Unternehmensgrößen hinweg).

Schön ist es auch, dass die Studie eine Reihe von Fragen zum “informellen Lernen” gestellt und in einem eigenen Kapitel zusammengefasst hat. Die Bedeutung des informellen Lernens ist auch für die Befragten unstrittig. Allerdings ist informelles Lernen hier mit dem Lernen am Arbeitsplatz gleichgesetzt. Was dazu führt, dass praktisch alle Formen des Online-Lernens auch als informelles Lernen eingestuft werden können. Hier wäre für die nächste Studie noch etwas mehr Feinjustierung oder Begleittext gefragt …
Haufe Akademie, November 2013

Popularity: 19% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Ergeb­nisse Umfrage E-Learning: Womit es sich am besten lernt

Posted on 18 February 2013 by jrobes

Es gibt kaum ein Thema, das die Stiftung Warentest nicht untersucht. Hier geht es allerdings weniger um Testberichte, sondern mehr um ein Meinungsbild. Die Ergebnisse erinnern daran, dass die meisten Nutzer beim Stichwort “E-Learning” wohl noch an CD-ROMs und DVDs und weniger an Apps, Social Learning oder gar MOOCs denken. Fürs Protokoll.
Stiftung Warentest, 18. Februar 2013

warentest_201302.jpg

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Praxisleitfaden Wissensmanagement

Posted on 12 December 2011 by jrobes

Dieser 60 Seiten starke, lesefreundliche Praxisleitfaden ist entstanden im Rahmen von ProWis (Prozessorientiertes Wissensmanagement), einem Projekt der BMWi-Initiative “Fit für den Wissenswettbewerb”. Die Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Umgang mit der Ressource Wissen verbessern wollen. Für sie gibt es eine Einführung in fünf Schritten, verschiedene Werkzeuge, Tools und Checklisten sowie die Praxiserfahrungen von 15 Unternehmen, die sich als Pilotanwender am Projekt beteiligt haben. Der theoretische Überbau ist auf das Notwendigste, nämlich das WM-Referenzmodell des federführenden Fraunhofer IPK, beschränkt. Alles andere ist praxisnah und umsetzungsorientiert aufbereitet.

Ich glaube, ich habe es an der einen oder anderen Stelle schon gesagt: Ich könnte mir durchaus eine andere, breitere Sicht auf das Thema vorstellen. Aus dieser Sicht würde es nicht (nur) darum gehen, ein Wissensmanagement-Projekt zu starten, sondern Rahmenbedingungen für die Vernetzung und den Wissensaustausch zu schaffen, eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und Mitarbeiter zu befähigen, diese zu nutzen. Diese offenere Sicht, die Raum für “bottom-up”-Initiativen lässt, kommt im Rahmen solcher Förderprojekte und Leitfäden leider immer zu kurz.
Ronald Orth, Stefan Voigt und Ina Kohl, ProWis (Prozessorientiertes Wissensmanagement), Fraunhofer Verlag 2011

Popularity: 29% [?]

Comments (2)

Tags: ,

Enterprise 2.0 Studie - Nutzung und Handlungsbedarf

Posted on 13 September 2011 by jrobes

Im Rahmen dieser Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen (in Zusammenarbeit mit T-Systems) geht es um Einblicke in die Nutzung von Web 2.0-Technologien in Unternehmen und Organisationen. Grundlage ist eine Online-Umfrage, an der 196 Vertreter aus unterschiedlichen Branchen im deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. In der Zusammenfassung ist von einem “gemischten Bild hinsichtlich der Bereitstellung von Enterprise-2.0-Funktionen” die Rede sowie von “verhaltene(r) Tiefe”, aber “fortgeschrittene(r) Breite der Prozessdurchdringung”.

Am populärsten (”uneingeschränkt verfügbar”) sind Wikis, Instant Messaging sowie externe Anwendungen wie Xing und Facebook. Wo auf der Prozessebene etwas “geht”, werden vor allem das Wissensmanagement und die unternehmensweite Zusammenarbeit genannt. Wenn nach der Breite der Prozessdurchdringung gefragt wird, liegt die Weiterbildung hinter IT, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und einigen anderen Unternehmensbereichen, aber noch vor den Bereichen Recht, Produktion sowie Beschaffung/ Logistik! Und was Maßnahmen zur Förderung des Interesses und Wissens sowie der Fertigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter betrifft, gibt es noch viel Luft nach oben …
Andrea Back, Dominik Friedel und Armin Weigand, Instituts für Wirtschaftsinformatik/ Universität St. Gallen und T-Systems, August 2011 (via Scribd)

Popularity: 23% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Exploration & Promotion: Einführungsstrategien von Corporate Social Software

Posted on 15 February 2011 by jrobes

Es gibt eine grobkörnige Vorstellung von der Einführung von Social Software, nach der sich alles entweder Top-Down oder Bottom-Up abspielt. Das war den Autoren jedoch nicht genug, so dass sie sich 21 Fallstudien aus dem deutschsprachigen Raum näher anschauten. Dabei rückten drei Vorgehensweisen in den Vordergrund: Viele Unternehmen haben bei der Einführung von Social Software noch kein klares Bild von ihrem Nutzen und ihrer Nutzung und nähern sich schrittweise möglichen Anwendungsszenarien (= Exploration). Andere haben bereits ein solches Szenario vor Augen, zu dem sie die Nutzer gezielt hinführen (= Promotion). Aber in den meisten Fällen finden sich, teilweise parallel, teilweise zeitlich versetzt, beide Ansätze.

Nur am Rande: Die von den Autoren gewählten Begriffe haben den unschätzbaren Vorteil, dass man nicht in die Verlegenheit kommt, eine “Bottom-Up-Einführungsstrategie” erklären zu müssen! Denn was das sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen …
Alexander Richter und Alexander Stocker, Proceedings of the Tenth Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik WI 2011 (via Scribd)

Popularity: 25% [?]

Comments (1)

Tags: , , , ,

Die Qual der Wiki-Wahl. Wikis für Wissensmanagement in Organisationen

Posted on 01 February 2011 by jrobes

Mit der wachsenden Popularität umfassender Community-Plattformen (oder auch: “Enterprise 2.0-Suites”) sind einzelne Anwendungen wie Wikis, Weblogs oder Bookmarking-Tools etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei können beispielsweise Wikis oft alle wichtigen Anforderungen an entsprechende Plattformen erfüllen. Und manchmal weiß man genau, dass man ein Wiki braucht, aber nicht, welches Wiki “passt”. Hier hilft der Artikel weiter. Die Autoren reduzieren die große Zahl an Wiki-Tools auf sieben Lösungen, die aus ihrer Sicht heute für den Unternehmenseinsatz in Frage kommen (Confluence, DokuWiki, DrupalWiki, Foswiki, MediaWiki, TikiWiki und TWiki) und vergleichen diese Lösungen anhand von Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Strukturierung, Recherche und Qualitätssicherung. Auch wenn die “Liste der Sieben” sicher in Bewegung bleiben wird (z.B. durch Sharepoint 2010), sind die gewählten Kriterien auch für eine spätere, neue Recherche hilfreich.
Daphne Gross, Ingo Frost und Katarzyna Grzeganek, Community of Knowledge, 28. Januar 2011 

Popularity: 23% [?]

Comments (0)

Tags:

Qwiki

Posted on 25 January 2011 by jrobes

Qwiki über sich selbst: “We are the first to turn information into an experience.” Qwiki wird sicher nicht an die Tiefe einer Online-Enzyklopädie wie Wikipedia reichen, bietet aber einen interessanten Ansatz, Informationen darzustellen.
Qwiki, Januar 2011

qwiki_201101a.gif

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Tagungsband zum zweiten Enterprise 2.0-Workshop auf der Mensch und Computer 2010

Posted on 10 September 2010 by jrobes

Sieben kurze Beiträge enthält dieser Band, der den Workshop “Soziotechnische Integration? Bottom Up? Simplicity? Was sind die Erfolgstreiber von Enterprise 2.0?” begleitet. Es ist eine bunte Palette an empirischen, theoretischen, technischen und kulturellen Überlegungen, die, so die Autoren des Vorworts, unterstreichen, dass Enterprise 2.0 “in der breiten Masse anzukommen” scheint, dass “Enterprise 2.0 reifer wird”. Vielleicht habe ich ja auf der KnowTech nächste Woche Gelegenheit, das zu überprüfen.
Alexander Richter, Angelika C. Bullinger, Michael Koch und Alexander Stocker, 19. Juli 2010 (via Scribd)

Popularity: 20% [?]

Comments (2)

Tags: , , , ,

MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

Popularity: 42% [?]

Comments (4)

Tags: , ,

Die Integration von formellem und informellem Lernen durch Web 2.0 und social Media

Posted on 06 July 2010 by jrobes

Der Titel ist lang, beschreibt aber genau die Herausforderung, vor der Corporate Learning steht: Wenn man einmal den Wert des informellen Lernens entdeckt hat, wie fördert, unterstützt, steuert und integriert man diese Lernform? Auch SAP hat sich dieser Herausforderung gestellt, und die Präsentation von Thomas Jenewein gibt einen guten Überblick über die laufenden Aktivitäten und Projekte. Interessant sind die drei Ansätze, die Thomas Jenewein für den Umgang mit Web 2.0 unterscheidet:
(a) embedded: Web 2.0-Instrumente sind eingebettet in formelles Lernen; (b) wrapped: eine Web 2.0-Infrastruktur umgibt formelle Lerninhalte; und (c) Community: Informelles Lernen (Web 2.0) findet unabhängig vom formellen Lernkontext statt.
Thomas Jenewein, Slideshare, 2. Juli 2010

jenewein_201007b.jpg

Popularity: 27% [?]

Comments (2)

Tags: , , ,

Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Posted on 23 June 2010 by jrobes

Dieser Praxisleitfaden gibt einen guten Überblick über die “neuen Lerninstrumente des Web 2.0″. Angenehm unaufgeregt und im Rückgriff auf eigene Projekterfahrungen (LERNET 2.0) werden Blogs, Microblogs, Twitter, Wikis und weitere Tools als “E-Learning 2.0-Werkzeuge” eingeführt und kurz beschrieben. Dazu gibt es konkrete Tipps zur Umsetzung. Ein weiteres Kapitel zählt Möglichkeiten auf, klassische E-Learning-Anwendungen mit Web 2.0-Instrumenten zu verbinden. Sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen interessant.
LERNET 2.0/ D-ELAN e.V., Juni 2010 (via LERNET Blog, 22. Juni 2010)

Popularity: 34% [?]

Comments (4)

Tags: , ,

The Amazing Web 2.0 Projects Book

Posted on 18 March 2010 by jrobes

Terry Freedman hat diese Sammlung von Web 2.0-Projekten in der Weiterbildung als E-Book herausgebracht und zum Download zur Verfügung gestellt. 87 Projekte sind nach einzelnen Altersgruppen geordnet (von “Primary” bis “Adults”) und werden in kurzen Steckbriefen vorgestellt. Zum Stöbern.
Terry Freedman, The Educational Technology Site, 14. März 2010

Popularity: 20% [?]

Comments (0)

Tags: , , , , , , ,

E-Learning setzt sich durch

Posted on 06 March 2009 by jrobes

Der Hightech-Verband BITKOM hat den Auftrag gegeben, das Institut für Medien und Kompetenzforschung (MMB) hat ihn umgesetzt. Befragt wurden Personalverantwortliche in den Top-500 Unternehmen. Was kam heraus? 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten nutzen heute E-Learning. E-Learning hat sich etabliert, Nachholbedarf gibt es noch im Mittelstand, so die BITKOM. Ansonsten sticht eine Aussage heraus, die von BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover präsentiert wurde: „Der Einsatz von Web-2.0-Anwenungen gibt dem E-Learning einen enormen Schub“. Konkret: 41 Prozent der Befragten setzen Virtual Classrooms und Videokonferenzen ein, 35 Prozent Wikis und Weblogs, 27 Prozent Podcasts und Videocasts, 25 Prozent Simulationen, Planspiele und game-based learning, 22 Prozent Communities. Das ist erfreulich zu lesen, übertrifft aber meine Alltagserfahrungen deutlich!
Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 4. März 2009

Popularity: 21% [?]

Comments (5)

Tags: , , ,

Anleitung zum Handeln: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 05 February 2009 by jrobes

Was bisher geschah: Der erfolgreiche Einsatz von Social Software erfordert die richtigen kulturellen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Hier betritt “enterprise 2.0″ die Bühne, so die Autoren, und die Arbeit fängt an. “Integration” ist das erste und zentrale Stichwort des dritten Teils dieser wunderbaren Serie. Dann “Prioritäten”. In “Piloten” denken. Sehr schön auch: “Kultur (vor)leben”. Und: “Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung.” Gut gefallen haben mir zuletzt die folgende Fragen, die aus dem abstrakten Wunsch nach enterprise 2.0 einen konkreten Einstieg machen:

- Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
- Wo landen die Ideen Deiner Kunden?
- Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
- Wer ist schon engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen werden?

Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, T-Systems Multimedia Solutions, 4. Februar 2009 (via Slideshare)

Popularity: 20% [?]

Comments (2)

Tags: , ,

Social Media Implementations

Posted on 12 September 2008 by jrobes

Statt von “Web 2.0″ spricht Brandon Hall lieber von “social media”. Und zählt auf, wie “social media” traditionelle Lernformen ergänzen können. Auf knappstem Raum. “Many organizations are blending the best of learning methods with social media to provide access to a rich variety of e-learning. Here are five social media solutions organizations have implemented:
1. Social networking … 2. Presence technologies … 3. Wikis … 4. Blogs … 5. Video …

Brandon Hall, CLO Media, September 2008

Popularity: 61% [?]

Comments (0)

Tags: , , , ,

Learning Delphi 2008 – Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren

Posted on 03 July 2008 by jrobes

“Wie wird die Weiterbildung in Unternehmen im Jahr 2011 aussehen? Welche Trends werden dann das digitale Lernen bestimmen – und über welche Innovationen spricht man nicht mehr? Was wird dies für die Weiterbildungswirtschaft in Deutschland bedeuten? Diesen Fragen stellten sich im Frühjahr 2008 insgesamt 53 E-Learning-Experten.” Die wichtigsten Ergebnisse: Wenn es um die Nutzung neuer Lerntechnologien geht, werden Lerner-Communities und Wikis die größte Bedeutung zugesprochen. Und nach dem wichtigsten E-Learning-Trendthema befragt, antworteten die Experten am häufigsten mit “Social Web” bzw. “Social Networks”. “Offensichtlich stehen die Zeichen gut für solche Werkzeuge, die von vielen Beteiligten ohne großen Aufwand für gemeinsame Ergebnisse genutzt werden können”, folgern die Autoren.
MMB-Trendmonitor I/ 2008, 3 Juli 2008 (pdf)

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

KoopTech: Argumente für und gegen Wikis in Organisationen

Posted on 16 May 2008 by jrobes

Tim Schlotfeldt verweist hier auf das Projekt “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” (KoopTech) sowie auf eine Sammlung von Pro- und Kontra-Argumenten, was den Einsatz von Wikis in Unternehmen betrifft. 662 Aufrufe dieses Beitrags und 12 Kommentare sind bis heute zu verzeichnen. Fast 50 Teilnehmer (Achtung: Überleitung!) gab es beim gestrigen Wissensmanagement-Stammtisch der GfWM am Frankfurter Flughafen. Eine selten erreichte Zahl! Aber es ging auch um Wikis bei der Lufthansa, und das machte natürlich neugierig.

Zuerst stellte ein Teamleiter der Lufthansa Systems Aeronautics seine Wiki-Projekte der letzten Jahre vor. Drei Anläufe, drei begrenzte Zielgruppen, drei unterschiedliche Erfahrungen, zuletzt aber eine rundherum positive. Wikis aus der bottom up-Perspektive. Dann folgte die Konzernsicht. Denn die Lufthansa Systems plant, ihr Intranet (eBase) um eine Web 2.0-Suite zu erweitern. Und das heißt: Web 2.0-Einführung als IT-Großprojekt. Definition von Anforderungen, Auswahl von Anbietern bzw. Tools (Microsoft, Novel, Lotus, Clearspace), Start erster Piloten, Abstimmungen mit dem Betriebsrat, etc. Das bekannte Szenario.

Der Reiz des Abends lag aus meiner Sicht nicht nur in der dargestellten Konsequenz, in der die Lufthansa auf diesen Weg und seine Möglichkeiten setzt. Denn wenn sie ihn zu Ende gehen, werden sie eines der ersten “enterprise 2.0″-Unternehmen in Deutschland sein (das nicht aus der IT-Branche kommt). Nein, der Reiz lag auch in der Gegenüberstellung beider Herangehensweisen des Unternehmens! Was passiert letzten Endes mit den kleinen, anarchistischen Web 2.0- und Wiki-Lösungen? Werden sie einer Corporate Policy zum Opfer fallen, oder wird man beide Wege gelten lassen?

Es gab natürlich weitere Fragen an die Referenten, und jetzt bin ich wieder nah am Beitrag von Tim Schlotfeldt. Wie sieht denn der Business Case für die Web 2.0-Einführung aus, wollte ein Teilnehmer wissen. Braucht es kommerzielle Lösungen nicht auch, weil die Usability bestehender Wiki-Tools die Mehrheit der Mitarbeiter überfordert? Und wie steht es um die Sicherheit? Und was meinen eigentlich die Mitarbeiter? Werden sie mitmachen? Kann man überhaupt von Kollaboration sprechen, wenn viele konsumieren, aber nur wenige aktiv beitragen?

Einiges blieb natürlich offen, “schwebendes Verfahren” sozusagen, aber ich kann nur hoffen, dass am Ende des Tages etwas Leichtigkeit und Neugierde übrig bleiben.
Tim Schlotfeldt, E-Learning-Blog, 5 Mai 2008

Nachtrag (01.06.2008): Weitere Informationen über den GfWM-Stammtisch bei der Lufthansa gibt es im GfWM-Newsletter (Mai/ Juni - hier) .

Popularity: 27% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Wikis: 5 ways to improve corporate use

Posted on 19 December 2007 by jrobes

Epic, mit 150 Mitarbeitern und nach eigener Auskunft “the UK market leader in e-learning, blended learning and knowledge solutions”, setzt auch in-house auf das Wiki-Prinzip. Experten der University of Sussex haben ihnen dabei über die Schulter geschaut und fünf Ratschläge gegeben:
“1. Trust your employees – allow the community to moderate and own content
2. Administer the wiki effectively to improve structure
3. Promote the wiki to your staff
4. Improve the search functionality
5. Celebrate and encourage locally”

Struktur und Offenheit sind aus meiner Sicht zentrale Punkte. Wieviel Struktur braucht ein Wiki, um Orientierung zu geben und Informationen zu steuern? Wieviel Offenheit, um Dinge nach persönlichen Bedürfnissen zu organisieren, spontan und flexibel? Und wie kann eine intelligente Suche hier eine Brücke schlagen.
Katherine Laux, Epic Blog, 21 November 2007

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Technologie verändert die Bildungsforschung

Posted on 17 December 2007 by jrobes

Mit neuen Technologien verändert sich auch die Bildungsforschung: Neue Gegenstände und Themen rücken auf ihre Agenda, z.B. das Online-Lernen; neue Werkzeuge stehen Wissenschaftlern zur Verfügung, z.B. die Online-Recherche; neue Theorien über das Lernen in der Wissensgesellschaft werden diskutiert, wie z.B. Connectivism von George Siemens; und ein neues Selbstverständnis wird verhandelt, z.B. im Umfeld von Open Access. Damit ist auch in etwa das Spektrum der Artikel dieser neuen Ausgabe der “bildungsforschung” beschrieben.

Ich habe mir - ganz nutzenorientiert - den Artikel von Sandra Schaffert (”Professionelle Literaturrecherche und -verwaltung im Web”) durchgelesen, in dem sie einen Überblick über das Online-Recherchieren gibt, konkrete Fachdatenbanken nennt, um dann den Bogen zur Bibliografieverwaltung im Netz und Open Access zu schlagen. Ihr hoffnungsvolles Fazit: “Es stellt sich die Frage, ob und wie lange sich Wissenschaftler es sich noch leisten können, nur außerhalb des Internets zu veröffentlichen.”
Peter Baumgartner und Sandra Schaffert (Hrsg.), bildungsforschung, Jahrgang 4, Ausgabe 2 (17 Dezember 2007)

Popularity: 7% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Best Practices in Enterprise Knowledge Management

Posted on 06 December 2007 by jrobes

Wie der Titel schon sagt, ein business-orientierter Überblick: Verschiedene Anbieter von technischen KM-Lösungen beschreiben in kurzen Artikeln das Feld. Die Einleitung (”What’s the New Face of Knowledge Management”) gibt einen guten Überblick über die Stichworte und Themen, die folgen: u.a. “Enterprise Wikis”, “Enterprise 2.0″, “Search-driven Knowledge Management”, “Information Dashboard”, “Implementing KM”. Und gerade, was Einführung und Einsatz von Wikis in Unternehmen betrifft, finden sich angenehm realistische Anmerkungen mit Hinweisen auf “the material differences between the public Internet and the enterprise” (Pete Bell).
KMWorld, November/ Dezember 2007 (pdf) (Registrierung erforderlich)

Popularity: 7% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

IMG_1130

IMG_1124

IMG_1158

IMG_1120

See all photos