Posted on 01 August 2008 by jrobes
Ich finde diese Unterscheidung absolut treffend: “Haque says that “context” is what most users generate and that content remains an area for professionals or at least the well-known amateurs.” Indem wir Informationen verlinken, kommentieren und weiterleiten, stellen wir sie in einen Kontext. Der sich z.B. aus unserem Profil (Geschichte, Érfahrungen, Netzwerke usw.) ergibt. Und dazu führt, dass Informationen mit Attributen wie Relevanz, Áktualität und Glaubwürdigkeit verbunden werden. Harold Jarche schlussfolgert:
“Creating good content on a platform that lets users (teachers & learners) add context may be the the real killer application in education. Content developers and institutions have been so concerned with protecting their content that they don’t see where the real value lies. Letting others add more context will only increase the value of their content.”
Harold Jarche, Learning & Working on the Web, 15 Juli 2008
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Posted on 28 March 2008 by jrobes
Ich hatte bisher nur die Gelegenheit für einen ersten Blick, aber es scheint sich hier nicht um die derzeit übliche Kulturkritik zu handeln. So stellen einige Artikel schon im Titel klar, dass es mit der Freiheit im Web 2.0 möglicherweise nicht weit her ist: “Loser Generated Content: From Participation to Exploitation” (Søren Mørk Petersen).
“But Web 2.0 also embodies a set of unintended consequences, including the increased flow of personal information across networks, the diffusion of one’s identity across fractured spaces, the emergence of powerful tools for peer surveillance, the exploitation of free labor for commercial gain, and the fear of increased corporatization of online social and collaborative spaces and outputs.
… this collection of articles will work to remove the blinders of the unintended consequences of Web 2.0’s blurring of boundaries and critically explore the social, political, and ethical dimensions of Web 2.0.” (Michael Zimmer)
First Monday, Vol. 13, No. 3, März 2008
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Posted on 18 March 2008 by jrobes
“Today, in many organizations, 10 to 20 percent of the learning content is created by workers or subject matter experts who have no formal authoring expertise. The format for this content ranges from podcasts to YouTube video segments to text-based collaborative tools. … YouContent will evolve in the next 24 months, becoming more contextual, more social and more manageable in the workplace.”
“YouContent” steht für “user-generated content”. Elliott Masie spielt hier in einer Q&A-Session einige Punkte durch, die bei dem Thema interessieren dürften. Doch: Wie weit sind wir hierzulande noch von dieser Entwicklung entfernt?
Elliott Masie, CLO Magazine, März 2008
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Posted on 05 February 2008 by jrobes
Folgende Zahlen habe ich vor einigen Tagen gelesen:
- 2007 wurden schätzungsweise 831.000 neue Videos auf YouTube geladen.
- Ínsgesamt wurden im letzten Jahr ungefähr 1,2 Millionen Videos (”user-generated videos”) veröffentlicht, zusammen mit 26,5 Millionen Kommentaren.
- 22,4 Billionen Views von “user-generated videos” wurden verzeichnet, eine Steigerung von 70 Prozent gegenüber 2006.
Das alles ist nachzulesen in einem aktuellen Report von AccuStream iMedia Research.
Okay, auch wenn wir mal die empirische Qualität dieser Zahlen außer Acht lassen, bleibt in jedem Fall mehr als ein Trend übrig. Das finden auch das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative, die sich jetzt zum fünften Mal aufgemacht haben, den kommenden Entwicklungen in der Bildungstechnologie einen Namen zu geben. Wie immer wurden wieder sechs Trends nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgeteilt:
- ein Jahr oder weniger: Grassroots Video und Collaboration Webs
- zwei bis drei Jahre: Mobile Broadband und Data Mashups
- vier bis fünf Jahre: Collective Intelligence und Social Operating Systems
Was auffällt: Für Virtual Worlds & Second Life sowie game-based learning hat es in diesem Jahr nicht gereicht. Aber es stellt halt jedes Jahr eine Auswahl dar, wie die Herausgeber schreiben. Wie auch immer, es gibt eine Fülle von Informationen und Einschätzungen - sowohl zu übergreifenden technischen und bildungspolitischen Entwicklungen als auch zu den Trends selbst. Hier finden sich viele Beispiele und Lesehinweise, denen ich selbst mal in ruhiger Stunde nachgehen werde. Auch wenn sich die identifizierten Trends vor allem auf das Lehren und Lernen an den Hochschulen beziehen, sind die Einschätzungen der Bildungsexperten leicht auf andere Zusammenhänge zu übertragen. Kurz: Wie immer ist dieser Horizon Report eine Fundgrube!
The New Media Consortium, 2008
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Posted on 10 December 2007 by jrobes
Irgend jemand hat offensichtlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Web 2.0 und user-generated content seien die Antworten auf die letzten offenen Fragen! Das muss jedenfalls bei Bernd Graff angekommen sein, der sich, wie vor ihm schon unlängst Frank Schirrmacher und Michael Konken, sofort auf rückhaltlose Spurensuche begeben hat. Zurück am heimischen Herd der Süddeutschen wusste er Überraschendes von Bloggern und Wikipedianern zu berichten:
“Sie zerfleddern - wie es gerne auch wir Zeitungsmenschen tun - jedes Thema. Sie tun dies aber oft anonym und noch öfter von keiner Sachkenntnis getrübt. Sie zetteln Debattenquickies an, pöbeln nach Gutsherrenart und rauschen dann zeternd weiter. Sie erschaffen wenig und machen vieles runter. Diese Diskutanten des Netzes sind der Diskurstod, getrieben von der Lust an Entrüstung.”
Ja, so sind sie, die User, schreiben, bloggen, podcasten einfach drauflos und nehmen keine Rücksicht auf unvorbelastete Leser, die sie prompt mit Wallraff, Kisch und Grass verwechseln! Entwarnung also für die Qualitätsjournalisten und Medienwächter! Und hoffen wir, dass ihr Denken und ihre Geschäftsmodelle weiterhin dem Ansturm der Massen widerstehen!
Bernd Graff, sueddeutsche.de, 7 Dezember 2007
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Posted on 20 November 2007 by jrobes
Irgendwann, wenn ich mein erstes Smartphone oder iPhone besitze, werde ich in das Thema einsteigen. Bis dahin schaue ich mir gerne Videos wie das vorliegende an, in dem Anja Wagner und Fabian Topfstedt darlegen, was aus ihrer Sicht Mobile Learning 2.0 ausmacht. Stichworte sind u.a. RSS, user-generated content und geo-tagging. Ein interessantes Format. (via Martin Ebner)
Anja Wagner, eduFutureBlog, 13 November 2007
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