Posted on 09 June 2010 by jrobes
Ein weiterer Artikel, der die Zukunft der Hochschulen zur Diskussion stellt. Zwei Trends bzw. Treiber stellen die Autoren heraus: (a) den immer einfacheren Zugang der Lerner zu Informationen sowie (b) die neuen Möglichkeiten, auch ohne “mediating agents” in Lernprozessen miteinander zu interagieren. Noch haben die Hochschulen nur vereinzelt auf diese Veränderungen reagiert. Und auch die Autoren nähern sich - nach einem längeren Blick in die Geschichte - eher fragend der zukünftigen Rolle der Hochschulen. Ihr heutiges Geschäftsmodell baut auf “content creation and navigation, interactions between learners and faculty, and accreditation” auf. Diese Einheit, so die Autoren, steht infrage, nicht zuletzt durch die technologischen Möglichkeiten der Netze und Vernetzung.
George Siemens und Kathleen Matheos, in: in education, Special Issue, Part 2, 2010, 16(1) May
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Posted on 02 March 2010 by jrobes
Kurz zum Ball, den die Überschrift aufnimmt: Vor einigen Tagen haben Don Tapscott und Anthony D. Williams einen Artikel mit, nüchtern formuliert, Thesen zur Hochschulentwicklung geschrieben (”Innovating the 21st-Century University: It’s Time!”). Alles kalter Kaffee, antwortete daraufhin Tony Bates. Die Analyse der Autoren, so der Kritiker Bates, geht an einem zentralen Punkt vorbei: “The basic problem is that you cannot use constructivist learning approaches with classes of 100 students or more. I know, I’ve tried.” Die Antwort von Tapscott und Williams kam postwendend: “Tony Bates is wrong on a number of points.” Dabei insistieren sie - noch einmal - auf den Möglichkeiten, die neue Technologien für das Lehren und Lernen bieten. Einig sind sich alle in einem Punkt, dass nämlich “lobbying and fighting for better student-teacher ratios is something we should all continue to do.”
Tony Bates, EDUCAUSE Review, Vol. 45, No. 1 (Januar/Februar 2010), S.16-29 [Kommentar]
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Posted on 19 December 2007 by jrobes
Die zweite Runde in der “Education Debate Series” des Economist ist eröffnet. Die Pro-und Contra-Statements stehen, es kann kommentiert und abgestimmt werden. Das Ergebnis ist abzusehen. Stephen Downes ist deshalb mit der Fragestellung und ihrer Tendenz überhaupt nicht einverstanden. Vielleicht lohnt sich ein kurzer Blick, um Anfang 2008 wiederzukehren, wenn das Thema “social network sites and education” auf der Tagesordnung steht.
The Economist Debate Series: Education, 11 - 21 Dezember 2007
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