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LMS versus PLE

Posted on 08 March 2010 by jrobes

Wie irgendwo schon gesagt, den letzten Freitag habe ich auf der CeBIT verbracht, als Moderator einer Session im “Forum Learning & Knowledge Solutions”. Wie gesagt Freitag und, erschwerend, 16:40 Uhr, es war also eine sehr private Session. Weitgehend ungestört konnten wir uns auf dem Podium ganz der Vorgabe der Organisatoren, “LMS vs. PLE”, widmen. Die Diskussion hat mir noch einmal klar gemacht: Für einen Anbieter von Lernplattformen in Corporate Learning ist dieses PLE, also die “Persönliche Lernumgebung”, eine relativ uninteressante Angelegenheit. Als LMS-Anbieter stellt man sich (natürlich) auf die Anforderungen seiner Kunden ein und hier stehen nun mal administrative und weniger didaktische Anforderungen im Vordergrund. Man nimmt natürlich auch die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen auf (wenn diese es in ein Pflichtenheft schaffen), und man erweitert gerne eine Lernplattform um Möglichkeiten der “Personalisierung”, also z.B. der individuellen Gestaltung einzelner Seiten oder der Wahl eines bestimmten Ausgabeformats. Continue Reading

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New Technology Supporting Informal Learning

Posted on 22 February 2010 by jrobes

Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu, die drei Kapitel eines Artikels mit “Context”, “Current” und “Future” zu überschreiben. Aber, okay, es ist Stephen Downes und er versucht hier, eloquent und assoziativ, die Zukunft des Online-Lernens zu skizzieren: “This paper describes experimentation in the development of distributed online courses and in software - particularly, the personal learning environment - that support the formation of connections between the far-flung pieces of such courses.”

Wem das noch zu allgemein ist, dem sei gesagt, dass Social Networking Technologies und Personal Learning Environments zentrale Stichworte des Artikels bilden. Wenn er von “experimentation in the development of distributed online courses” spricht, dann meint er den Connectivism-Kurs, den er zusammen mit George Siemens 2008 und 2009 durchgeführt hat. Ansonsten enthält der Artikel gerade im ersten Teil viele kluge Bemerkungen, mit denen der Autor immer wieder das Geschäftsmodell jeder Bildungsinstitution untergräbt: “First, and significantly, we often do not know what it is we want to teach the student …”
Stephen Downes,  Journal of Emerging Technologies in Web Intelligence, Vol. 2, No. 1, Februar 2010

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ICL2009 – MashUps for Learning

Posted on 22 January 2010 by jrobes

“Even outside of learning management systems (LMS) learners have an impressive and constantly rising amount of learning content and tools: Wikis, Weblogs, media portals as FlickR or YouTube or social networking sites as MySpace or LinkedIn offer a lot of (learning) opportunities that are not always easy to handle and organise.” So beginnen Martin Ebner u.a. ihr Editorial. Aber wie bringt man diese Informationen sinnvoll zusammen? Personal Learning Environments (PLE) sind die populärste Übersetzung von MashUps im Bildungsumfeld und stehen für eine nicht-institutionelle, lerner-zentrierte Perspektive aufs Lernen. Die fünf Artikel dieser Spezialausgabe werfen kurze Schlaglichter auf das Thema, weisen auf einzelne Projekte und kleine Lösungen in diesem Forschungsfeld. PLEs sind (auch) ein Thema. Ein sehr offenes Feld.
International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, 2010, Januar 2010

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Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts

Posted on 29 October 2009 by jrobes

Es gibt zwar inzwischen eine Reihe von Präsentationen zum Thema “Persönliche Lernumgebungen” (”Personal Learning Environments”/ PLE), aber nur wenige Artikel, die sich systematisch mit diesem Konzept auseinandersetzen. Zu diesen wenigen Artikeln gehört der vorliegende, der zwar schon im Januar 2009 erschienen, mir aber erst vor wenigen Tagen via Wikipedia aufgefallen ist. Sandra Schaffert und Marco Kalz halten hier einleitend noch einmal fest, dass es sich bei PLEs um ein “vorrangig technologisches Konzept” handelt, das untrennbar mit den Instrumenten und Tools verbunden ist, die als Social Software bezeichnet werden. In ihrer Einleitung schreiben sie: “Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen.”  Das rückt die PLE natürlich in die Nähe weiterer Konzepte wie z.B. e-Portfolios, die auch auf der Idee des selbstorganisierten Lernens aufbauen.

Die Autoren sprechen im Artikel mögliche Realisierungen einer Persönlichen Lernumgebung an: von der “Service-Integration in vorhandene Lernumgebungen”, über “integrierte Oberflächen” á la iGoogle und Netvibes bis zu Konzepten, die Interessierten Frameworks zur individuellen Umsetzung anbieten. Trotzdem wird das Konzept der PLE aus Sicht der Autoren erst greifbar, wenn man es den Learning Management Systemen gegenüberstellt, die heute das institutionalisierte Lernen im Netz abbilden. Und hier werden auch im vorliegenden Artikel die Formulierungen vorsichtig: Wird es einen Wechsel der Konzepte geben? Ein Nebeneinander? Ein Miteinander gar? Und wenn Letzteres, wie wird dieses Miteinander aussehen?
Sandra Schaffert und Marco Kalz in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 27. Erg.-Lfg., Januar 2009 (pdf)

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LMS in Zeiten von Web 2.0

Posted on 25 September 2009 by jrobes

Peter Baumgartner hat sich für seine Keynote auf der MoodleMoot 2009 an der TU Wien folgende Frage gestellt: “Wenn ein wesentliches Kennzeichen von Web 2.0 die (massenhafte) Kooperation im (grenzenlosen) Austausch von (gemeinsam) produzierten Materialien ist, was bedeutet das für Lernprozesse, die auf geschützten “Lerninseln” (Kursräume innerhalb eines Lernmanagement Systems) stattfinden?”

In seiner Antwort bietet er zwei Varianten für das Zusammenspiel von LMS und Web 2.0 an: “Lernmanagementsysteme können also selbst in meiner umfassenden Definition von Web 2.0 durchaus Social Software durchaus sinnvoll nutzen: Einerseits (wie bisher) dadurch, dass ausgehend von der Aufgabe (Lernaktivität) vom LMS auf diese Ressourcen “da draußen” im Internet verwiesen wird, andererseits aber auch dadurch, dass Web 2.0 Aktivitäten (”da draußen”) für das Lernen in den geschützten LMS-Kursräumen einbezogen werden.”

Wie sein Vorschlag genau zu lesen ist, bleibt allerdings unklar. Eingangs weist Peter Baumgartner noch darauf hin, dass “der entscheidende Punkt bei Web 2.0″ die Vernetzung von Personen ist (und bezieht sich dabei auf Michael Kerres, der seiner Ansicht nach zu sehr auf die Verknüpfung von Inhalten abzielt). Dann lässt er aber offen, wie diese Netzwerk-Aktivitäten in die “geschützten LMS-Kursräume” integriert werden können - wenn es nicht wieder nur um die Verlinkung von Inhalten geht. Aber vielleicht betrifft seine Einladung, entsprechende Erfahrungen mitzuteilen, genau diesen Punkt.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 24. September 2009

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Personal Learning Environment - A Conceptual Study

Posted on 25 September 2009 by jrobes

Viel Phantasie wird derzeit in die Frage gesteckt, wie denn Persönliche Lernumgebungen oder: “Personal Learning Environments” (PLE, siehe auch: Wikipedia) aussehen können. Philosophische, technische, didaktische und organisatorische Punkte werden diskutiert - mit offenem Ausgang. Wie sollen sich z.B. Hochschulen hier verhalten, ohne offen ihre LMS-Strategie zu unterlaufen? Und: Wie verträgt sich eine vorgegebene PLE-Struktur mit jenem “lerner-zentrierten Ansatz”, von dem gerne die Rede ist? Die Autoren liefern auf diese Fragen keine Antworten. Oder besser, sie liefern sie implizit, in dem sie das technische Konzept eines PLE-Prototypen vorstellen, der derzeit an der TU Graz entwickelt wird. Mit einem klaren Ziel: “It can be concluded that PLEs are the next generation environments, which help to improve the learning and teaching behaviour.”
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Gerald Till, Herbert Mühlburger, International Conference on Interactive Computer Aided Learning (ICL 2009), Villach/ Österreich, 23.-25. September 2009 (via E-Learning Blog)

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Not Dead Yet: Why the Institutional LMS is Worth Saving

Posted on 24 July 2009 by jrobes

Haben Learning Management Systeme eine Zukunft? Fragezeichen werden ja immer wieder gerne gesetzt, ob ganz allgemein mit Blick auf zukünftige Personal Learning Environments oder ganz konkret mit Blick auf die Möglichkeiten von z.B. Google Wave oder WordPress. , “simplicity” und “focused attention”.  Und er schließt wie folgt:

“It would be a mistake to suppose I’m glorifying existing LMSs. Quite the opposite. There is enormous room for improvement and much to learn from visions such as those embodied in the design of Google Wave. My caution is not against innovation, open education, or EduPunk. Rather, my caution is against predicting the demise of the monolithic institutional LMS so early that we lose interest in improving something likely to be with us for many years to come.”

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Die neue Lerngeneration

Posted on 03 July 2009 by jrobes

In der neuen Ausgabe der eLearning Papers geht es auf den ersten Blick gar nicht um eine Beschreibung der “new millenium learners”, was der Titel vermuten lässt; sondern es geht um die Darstellung einer entstehenden neuen Lernlandschaft, “einer Landschaft, die von einer Reihe neuer IKT-Tools, Social-Computing-Anwendungen (Web 2.0 und Learning 2.0) sowie mobilen und spielegestützten Bildungsangeboten gebildet wird”. So erinnern Vojko Strahovnik und Biljana Mećava an das didaktische Potenzial des Erzählens und zeigen am Beispiel von drei Projekten, wie man Storytelling mit den Möglichkeiten des Web 2.0, vor allem Weblogs, verbinden kann (”Geschichtenerzählen und Web 2.0-Dienste: eine Synthese alter und neuer Lernmethoden”). Marc Rittberger und Ingo Blees beziehen sich auf Konzepte der “Persönlichen Lernumgebung” (Graham Attwell), von “eLearning 2.0″ (Stephen Downes) und des “connectivism” (George Siemens), um anschließend eine Web 2.0-gestützte Lernumgebung vorzustellen, die an der FH Darmstadt getestet und evaluiert wurde (”Web 2.0-Lernumgebung: Konzept, Implementierung, Evaluation”).
eLearning Papers, Nr. 15, Juni 2009

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7 Things You Should Know About Personal Learning Environments

Posted on 15 May 2009 by jrobes

Ich hätte geschworen, diesen Artikel gäbe es schon lange. Irrtum. Obwohl Personal Learning Environments (PLE) bereits seit einigen Jahren intensiv diskutiert werden, hat sich EDUCAUSE erst jetzt aufgemacht, das Thema in ihre “7 Things …”-Reihe aufzunehmen. “The term personal learning environment (PLE) describes the tools, communities, and services that constitute the individual educational platforms learners use to direct their own learning and pursue educational goals”, heißt es einleitend. Allerdings weist der Überblick auch auf eine Schwierigkeit hin: einerseits liegt es in der Natur der Sache, dass jeder Lerner selbst “seine” PLE definiert; andererseits können die Autoren nicht anders, als eine PLE in Verbindung zum formalen, institutionalisierten Lernen zu beschreiben. Hinzu kommt, dass “personal learning environment is an evolving term, one without a single, widely accepted definition”.
EDUCAUSE Learning Initiative, 12. Mai 2009

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My place or yours? Hosting Web 2.0 Education

Posted on 15 April 2009 by jrobes

Wo findet Lehren und Lernen auf der Grundlage einer Web 2.0-Didaktik zukünftig statt? Auf der Lernplattform einer Bildungsinstitution, angereichert um integrierte Blogs, Wikis und Communities, aber abgeschnitten vom Austausch mit der Welt da “draußen”? Die Frage hat das Zeug zum Dauerbrenner und ist eng mit der Diskussion um die PLE, die persönliche Lernumgebung, verbunden. Terry Anderson war gerade auf der Canada Moodlemoot und nimmt diesen Faden auf, indem er drei Hosting-Modelle ausführlich auf ihre Pros & Cons abklopft:

“1. Hosting Behind the Garden Wall - hosting behind the password protection of the institution - 
2. Hosting in the Front Yard - hosting by the institution, but allowing access, visibility and comments from outside the institutional community.
3. Hosting on the Commons, or in Someone Else’s Yard - hosting by external commercial or non profit hosts.”
Terry Anderson, Virtual Canuck, 8. April 2009

    PS: Wenn Elliott Masie fragt, “who should own the LMS or LCMS?”, dann schwankt er nicht zwischen Institution und Lerner, sondern zählt verschiedene unternehmensstrategische Governance-Modelle auf.

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    PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?

    Posted on 26 March 2009 by jrobes

    Diese Frage hat Rolf Schulmeister kürzlich im Rahmen der Veranstaltung “Personal Learning Environments in der Schule” zu beantworten versucht. Der Vortrag (Video und Folien) steht jetzt online. Was man hier sehen und hören kann, ist Grundlagenarbeit. Rolf Schulmeister hinterfragt systematisch die Begriffe “Personal”, “Learning” und “Environment” und setzt gut begründete Fragezeichen hinter einige Lesarten des Konzepts. Was bei der Vielzahl von Bildern, Ideen und Konzepten, die mit den Stichworten PLE oder VLE verbunden wird, auch nicht allzu schwer ist. Hier kurz die Mahnungen, die am Ende des Vortrags an der Wand des Konferenzsaals stehen:

    “- Ein PLE ist nicht Anstoß, Quelle oder Motiv für Lernen.
    - Lernen findet nicht nur im Virtuellen statt.
    - Gefährlich wäre eine Reduktion der Aufgaben auf das, was im PLE möglich ist
    - Vorsicht vor der völligen Verlagerung des institutionellen auf das informelle Lernen
    - Die Lehrorganisation: Klappt eine „Verordnung” von PLEs?
    - Intentionales, kommunikatives Handeln, absichtsvolle Kommunikation versus „wisdom oft he crowd”"

    Rolf Schulmeister, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, 13. März 2009

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    Personal Learning Environments: von der Lehr- zur Lernplattform

    Posted on 18 March 2009 by jrobes

    Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.

    “Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.

    Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
    Michael Kerres, Blog, 16. März 2009

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    The Future of Online Learning: Ten Years On

    Posted on 17 November 2008 by jrobes

    Vor genau 10 Jahren hat Stephen Downes ein Essay über “The Future of Online Learning” geschrieben. Jetzt bietet er uns ein “renewal of those predictions” an, ein profundes Werk von über 60 Seiten, eine Mischung aus Protokoll, Lerntheorie und Trendbericht. Seinen roten Faden bilden technologische Entwicklungen, Hardware, Software, sowie die unzähligen Modelle und Konzepte, die in den letzten Jahren mit ihnen entstanden sind. By the way, der Begriff “e-Learning” fällt kein einziges Mal! Viele Entwicklungen sind zudem unmittelbar mit den Institutionen verbunden, die in unserer Gesellschaft für das Lernen stehen, die Schulen und Universitäten. Wer wissen will, was die Zukunft z.B. für das e-Learning in der betrieblichen Weiterbildung bringt, wird sich sein Bild selbst zusammen setzen müssen. Mal abgesehen von dem Hinweis, dass “educational enterprises will have to be more creative in finding opportunities.” Am besten hat mir das Kapitel über die “Learning Communities” gefallen, wohl auch, weil hier Stephen’s Philosophie an mehreren Stellen zum Ausdruck kommt: “To learn is not to acquire or to accumulate, but rather, to develop or to grow. The process of learning is a process of becoming, a process of developing one’s own self.” “Personalized Learning”, Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Freiheit des Lernens sind weitere Leitplanken, die Stephen Downes in seinen Überlegungen führen.

    The Future
    Today, and for the last century, education has been practiced in segregated buildings by carefully regimented and standardized classes of students led and instructed by teachers working essentially alone.

    Over the last ten years, this model has been seen in many quarters to be obsolete. We have seen the emergence of a new model, where education is practiced in the community as a whole, by individuals studying personal curricula at their own pace, guided and assisted by community facilitators, online instructors and experts around the world.

    Though today we stand at the cusp of this new vision, the future will see institutions and traditional forms of education receding gradually, reluctantly, to a tide of self-directing and self-motivated learners. This will be the last generation in which education is the practice of authority, and the first where it becomes, at has always been intended by educators, an act of liberty.”
    Stephen Downes, Half an Hour, 16. November 2008

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    Personal Learning Environments

    Posted on 29 September 2008 by jrobes

    Sehr pragmatisch geht Stephen Downes in dieser Präsentation mit der Frage um, was eine (seine) persönliche Lernumgebung auszeichnet: “a place to store (and share) my photos”; “a place to store (and share) my videos”; “a place to write an essay with my colleague in Montreal”; “a way to stay up to date - right up to the date”; “a way to save on phone calls”; “knowing where I’m staying before I get there”; “an easy way to draw pictures”. Dann taucht er tiefer in das Thema ein, stellt Grundprinzipien und Technologien heraus. Kein Aktionsplan, aber ein hilfreicher Überblick. Vielleicht auch ein Stichwort für die Begegnung mit Stephen auf der SCOPE in Heidelberg am Mittwoch.
    Stephen Downes, Slideshare, 25. September 2008

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    Auf dem Weg zu Persönlichen Lernumgebungen: sieben entscheidende Aspekte

    Posted on 08 July 2008 by jrobes

    Ungefähr seit 2004 wird das Konzept der “Personal Learning Environments” (PLE) diskutiert. Da es sich hier vor allem um eine Idee bzw. ein Konzept handelt und nicht um eine bestimmte Technologie oder Software, hat sich die Diskussion seitdem weit geöffnet. Die Autoren favorisieren die Vorstellung einer Kombination von Social Software und Web Services, “e.g. as mash-up in a single portal for the purpose of learning”. Doch im Kern geht es ihnen um sieben wesentliche Prinzipien des PLE-Konzepts, aufbauend auf der Idee eines “user-centred learning approach”.Was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Frontstellung Learning Management System (LMS) vs. Personal Learning Environment (PLE). Die Autoren sprechen gar von einem “shift from LMS to PLE”. Dabei bleibt es allerdings offen, wer die Träger dieses “shifts” sind. Können sich Individuen (als Mitglieder einer Organisation) weg vom LMS bewegen? Können sich Unternehmen für ein PLE entscheiden? Ich denke, dass es fruchtbarer ist, die PLE-Idee weiter auszuformulieren, technisch, inhaltlich, didaktisch, so dass ein Bild entsteht, an dem sich Interessierte, in Organisationen wie außerhalb, orientieren können.

    Der Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers, deren Schwerpunktthema “Personalisierte Lernumgebungen” lautet.
    Sandra Schaffert und Wolf Hilzensauer, in: eLearning Papers, Nr. 9, Juni 2008

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    Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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