Tag Archive | "open"

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Refining the Definition of “Open” in Open Content

Posted on 05 August 2014 by jrobes

Das Wort “open” begegnet uns ja auch in der Bildung auf Schritt und Tritt. So in “Massive Open Online Courses” und “Open Educational Resources”. Wer sich bereits etwas mit dem Begriff beschäftigt hat, weiß, dass “open” mehr als nur “frei” oder “kostenlos” bedeuten kann. Und hier beginnt auch die Diskussion: Was bedeutet “open”, wenn man Nutzern wirklich die größte Freiheit einräumen will, mit Inhalten, egal in welchem Medium oder Format, alles tun und lassen zu können? An dieser Stellen greifen die bekannten “5R activities”, für die David Wiley wirbt. Aber was ist mit Lizenzmodellen wie Creative Commons? Hier rät David Wiley ab: “The inclusion of requirements and restrictions in open licenses make open content less open than it would be without these requirements and restrictions.” Ein Thema mit mehr Facetten und Perspektiven, als es auf den ersten Blick scheint!
David Wiley, iterating toward openness, 1. August 2014

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The Open Education Infrastructure, and Why We Must Build It

Posted on 17 July 2014 by jrobes

Was bildet eine “Open Education Infrastructure”? Folgt man David Wiley, besteht sie nicht nur aus Open Educational Resources (OER), sondern auch aus Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials. Es geht um ein Grundgerüst, quasi wie eine Verkehrsinfrastruktur, das da ist und auf dem alle aufsetzen können, die neue innovative Lehr- und Lernkonzepte entwickeln und umsetzen wollen. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was z.B. hinter Open Asessments steckt: wieder eine Test-Infrastruktur, Systeme, Schnittstellen, Testmethoden oder gar Datenbanken mit Tests, aus denen alle schöpfen können? Aber vielleicht liest ja der eine oder andere mehr aus dem interessanten Text …
David Wiley, iterating toward openness, 15. Juli 2014

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eLearning ist tot

Posted on 16 May 2014 by jrobes

Ist es natürlich nicht. Was Martin Ebner (TU Graz) in diesem lesenswerten Interview sagt: Kein Studierender würde heute noch von eLearning sprechen, weil sie sich ganz selbstverständlich online austauschen, im Netz recherchieren oder gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Das Internet ist längst ihre persönliche Lernumgebung, und Bildungsinstitutionen müssen sich darauf einstellen. Auch die anderen vier Thesen zeigen, wohin sich das Lernen heute bewegt. Und nicht nur an Hochschulen, auch wenn diese hier im Mittelpunkt stehen:

These 2: Learning will be flexible
These 3: Learning will be open
These 4: Learning will be individual
These 5: Learning will be anywhere
Martin Ebner, E-Learning-Blog, 16. Mai 2014

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Reviewing the trajectories of e-learning

Posted on 16 January 2014 by jrobes

Eine Pflichtlektüre: Grainne Conole (University of Leicester) gibt einen kompetenten Überblick über 30 Jahre E-Learning, der auch langjährigen Experten und Insidern gefallen wird. Ihre Timeline beginnt in den 1980er Jahren mit “multimedia resources/ authoring tools” und endet (vorerst) mit “learning analytics”. Natürlich kann man über einzelne Jahreszahlen, Stationen und auch Lücken diskutieren. Aber das sind Details. Wichtiger sind die Einordnung, die Grainne Conole ihrer Arbeit voranstellt, und die Beschreibungen der einzelnen Stationen.

“To conclude, the nature of learning, teaching and research is changing as a result of the increasing impact of technologies in education. We are seeing changing roles and evolving organisation structures. In addition, disruptive technologies, like MOOCs, are challenging traditional educational business models and new models are emerging. We need to think beyond the distinction of campus-based and online learning, to focus more on the notion of Technology-Enhanced learning spaces.[41] We cannot as individuals or institutions afford to ignore technologies, we need to harness the characteristics of new media and adopt more open practices in our learning, teaching and research.”
Grainne Conole, e4innovation.com, 15. Januar 2014

conole_201401b.jpg

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Top Ed-Tech Trends of 2013: The Battle for “Open”

Posted on 17 December 2013 by jrobes

Ein fast melancholischer Artikel von Audrey Watters, nicht zuletzt durch ihre Referenz an Aaron Swartz. Auf der einen Seite sieht auch sie eine unüberschaubare Zahl von Initiativen und Projekten (einige Highlights werden aufgelistet); und auf der anderen Seite hat der Begriff “Open” damit zugleich seinen Kristallisationspunkt verloren. Siehe auch Martin Weller und “The Battle for Open”.
Audrey Watters, Hack Education, 16. Dezember 2013

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E-Learning - Alles nur Technologie?

Posted on 14 November 2013 by jrobes

In der aktuellen Ausgabe der Merz - Zeitschrift für Medienpädagogik findet sich dieser Überblick zum Stand des Forschungsgebiets des technologiegestützten Lernens und Lehrens. “Einfach frei von der Leber weg entstanden”, wie Autor Martin Ebner vorwarnt. Drei Stichpunkte hebt er mit Blick auf die nahe Zukunft hervor und belegt sie mit kurzen Beispielen: Mobilität, freie Zugänglichkeit und Individualisierung.
Martin Ebner, Merz - Zeitschrift für Medienpädagogik, 57. Jg., Nr. 5, S. 39-44 (via Scribd)

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Von open bis mobile – Über Trends im Online-Lernen und ihre Auswirkungen in Wirtschaft und Hochschule

Posted on 08 November 2013 by jrobes

Es war bereits die sechste Auflage der Mobile Learning Days, die gestern an der FernUniversität in Hagen stattfand, aber meine erste Teilnahme. Eine gut besuchte, kurzweilige Veranstaltung, auf der ich wieder einige Mitstreiterinnen und Mitstreiter treffen durfte, die mir bis dahin nur via Facebook und Twitter bekannt waren. Ich vermute, dass noch eine Dokumentation der Veranstaltung und der Beiträge folgen wird. Deshalb hier nur ein kurzer Eindruck: Die verschiedenen vorgestellten Projekte zeigten sehr anschaulich, dass wir heute (fast) alles zu “Lernorten” machen können und dass uns “vor Ort” ein reichhaltiges Instrumentarium zur Verfügung steht, um praxisnahe Lernprozesse zu unterstützen: u.a. Zugriff auf und Weitergabe von Informationen, Dokumentation der Ereignisse, Workflows und Feedback, Vernetzung der Teilnehmer, “user-generated content”, je nach Setting der Aufgabenstellung. Ob es dafür noch den Begriff “mobile” braucht, ist eine andere Frage.
Jochen Robes, SlideShare, 8. November 2013

Von open bis mobile – Über Trends im Online-Lernen und ihre Auswirkungen in Wirtschaft und Hochschule from Jochen Robes

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Erschienen: “Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?” (zfhe.at)

Posted on 06 November 2013 by jrobes

Acht Artikel zum Thema umfasst die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE). Im Editorial stecken die Herausgeber das Spielfeld ab: Sie beschreiben kurz, was hinter Open Access und Open Educational Resources steht, warum beide Themen verwandt, aber nicht dasselbe sind, und welche Bedeutung sie in den letzten zehn Jahren für Lehre und Studium an Hochschulen gewonnen haben. Ob jedoch in fünf Jahren Lehrmaterialien, die nicht frei zugänglich sind, “faktisch bedeutungslos sind” (wie eine Gruppe von Experten kürzlich wettete), steht noch zur Diskussion.
Martin Ebner, Sandra Schön, Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler (Hrsg.), Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg.8, Nr.4, November 2013 (via Sandra Schön)

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Coursera under fire in MOOCs licensing row

Posted on 01 July 2013 by jrobes

Die Schlagzeile ist mächtig, aber der Vorwurf nicht neu. Damit MOOCs als “open educational resources” betrachtet und genutzt werden können, müssen ihre Inhalte wirklich “open” sein, also unter einer entsprechenden Creative Commons-Lizenz stehen, sagt John Daniel, ehemaliger Vizekanzler der Open University. Aber wir sind nur die Makler, so Andrew Ng, Gründer von Coursera, dem derzeit größten MOOC-Anbieter. Die Inhalte gehören unseren Partner-Universitäten, so Ng weiter, und die entscheiden über Lizenzbedingungen. So der Stand. Und ich glaube, dass diese “open”-Debatte zwar wichtig ist, aber aus Sicht der Lerner nicht so wichtig und auch nicht über die Zukunft von MOOCs entscheiden wird.
Megan Clement, The Conversation, 28. Juni 2013

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Gute MOOCs – böse MOOCs? Openness als Killerkriterium!

Posted on 14 May 2013 by jrobes

Zu den Slides und dem Vortragsskript gehört etwas Kontext: Denn Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink haben vor einigen Wochen im Rahmen des von ihnen durchgeführten MOOC-Maker Course 2013 (#MMC13) mit über 350 Anmeldungen und rund 180 aktiven Teilnehmern theoretische und praktische MOOC-Erfahrungen sammeln können. Diese Erfahrungen haben sie jetzt für die re:publica 2013 zusammengefasst. Herausgekommen ist ein absolutes Plädoyer für konnektivistische MOOCs, die auf die Vernetzung der Teilnehmer setzen, eine Ermöglichungsdidaktik, die nicht Inhalte vermitteln, sondern den Rahmen für Lernprozesse schaffen will, und zuletzt - als Killerkriterium (!?) - offene Standards:

“Wir sagen: Wenn “gute MOOCs” im Prinzip vorrangig einen Rahmen und Anknüpfungspunkte schaffen, damit davon ausgehend im Netzwerk eigenständig neues Wissen produziert werden kann, dann müssen auch die Inhalte, die als Impulse zur Verfügung gestellt werden, zwingend dem Open Source Prinzip gehorchen, den nur dann kann selbstbestimmt Neues entstehen.”
Dörte Giebel, MMC13 Blog, 9. Mai 2013

Gute MOOCs - böse MOOCs? Openness als Killerkriterium - re:publica 2013 - Dörte Giebel - Monika E. König - Heinz Wittenbrink from Dörte Giebel

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The Economics of Open

Posted on 15 March 2012 by jrobes

Must read! Paul Stacey, British Columbia/Canada, nimmt eine Frage auf, die immer wieder gestellt wird: Wie sieht eigentlich das Geschäftsmodell für Open Educational Resources aus? Wie und für wen rentiert es sich, Kursmaterialien frei ins Netz zu stellen? Die Antworten sind vielschichtig, und vieles hängt von der Perspektive ab, aus der sie gegeben werden, aber es gibt sie! Sie sind an anderen Stellen auch schon gegeben worden, aber Paul Stacey’s Belege sind aktuell und stammen aus dem Bildungsbereich:

“- Open enables rapid market entry, market penetration, and market share. …
- Open generates revenue through advertising, subscriptions, memberships, and donations. …
- Open generates revenue through services. …
- Open generates revenue through direct and indirect sales. …
- Open Generates Innovation. …
- Open Makes Better Use of What We Already Have. …
- Open works don’t end, they expand and evolve on and on through others.”

Paul Stacey, Musings on the edtech frontier, 4. März 2012

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A Day in the life of an “OER Librarian”

Posted on 10 February 2012 by jrobes

Scott Leslie lässt hier eine 7-Stunden-Recherche Revue passieren. Gesucht wurden Open Textbooks, die in einem ICT-Kurs in British-Columbia (Kanada) kommerzielle Textbücher ablösen sollten. Soweit vorhanden, aber schließlich reden ja alle von Open Educational Resources, Open Content und Open Textbooks. Er hat schließlich auch Alternativen gefunden, aber es war doch etwas komplizierter, als einmal Google zu bedienen oder eine einzige OER-Plattform zu durchsuchen. Spannend und weitere Überlegungen wert ist deshalb die Rolle des “OER Librarian” oder Knowledge Brokers, wie ich sie etwas allgemeiner nennen würde. Brauchen wir diese Experten, die professionell die Suche nach den richtigen (online-)Informationen unterstützen? Sind das Rollen- und Berufsbilder in der Wissensgesellschaft von morgen?
Scott Leslie, edtechpost, 30. Januar 2012

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e-learning outlook for 2012: will it be a rough ride?

Posted on 13 January 2012 by jrobes

Wahrscheinlich einer der kompetentesten Ausblicke, der in den letzten Tagen geschrieben wurde! Überhaupt kann ich Tony Bates und seine Beiträge nur wärmstens empfehlen!

“The general trends are not going to change much from 2011 (which I identified as course redesign, mobile learning, more multimedia, learning analytics,and shared services), but some of the specifics are becoming clearer. Below I’ve ranked my predictions in order of significance for higher education, and also given a probability rating of the prediction actually happening.

1. The year of the tablet: 99% probable …
2. Learning analytics: 90% probable …
3. Growth of open education: 70% probable (depending on definition of open education) …
4. Disruption in the LMS market: 60% probable …
5. Integration of social media into formal learning: 66% probable on a large scale …
6. The digital university: 10% probability …
7. Watch India …
8. The great unknown: 10% probability …”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 2 Januar 2012

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One Change a Day

Posted on 11 January 2012 by jrobes

Auf den Blog Carnival folgt der Blog Calendar: “The blog calendar is an open, non-profit blog which features 365 different blog posts from around the world. As thousands of people are choosing to learn through massive open online courses in and around the web, this blog will tell a story of how new ways of connecting with each other online are irreversibly changing education.”

Bisher liegen wirklich 11 Beiträge vor, zum Teil von profilitierten Autoren der Edu-Community wie z.B. Dave Cormier, Stephen Downes (”Creating the Connectivist Course”), Tony Bates (”e-learning outlook for 2012: will it be a rough ride?”) und Audrey Watters (”Top Ed-Tech Trends of 2011: “Open”). Etwas für den Newsreader.
Jenny Ankenbauer u.a., About, One Change a Day, Januar 2012

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Top 10 Ed-Tech Trends of 2011

Posted on 19 December 2011 by jrobes

Ja, ich muss es zugeben: Noch ein lesenswerter Überblick über einige Entwicklungen des laufenden Jahres! Audrey Watters geht die Sache journalistisch, aber umfassend und sehr kompetent an. Die “amerikanische” Brille ist zwar bei Stichworten wie “STEM” und “Higher Education Bubble” nicht zu übersehen. Aber sie verbindet dafür viele Trends mit Hinweisen und Links auf junge “Ed-Tech Companies”, was noch einmal Phantasie für weitere Entwicklungen und potenzielle Märkte freisetzt. Hier die Kandidaten:

1. The iPad, 2. Social Media — Adoption and Crackdown, 3. Text-messaging, 4. Data (Which Still Means Mostly “Standardized Testing”),  5. The Digital Library, 6. Khan Academy, 7. STEM Education’s Sputnik Moment, 8. The Higher Education Bubble, 9. “Open”, 10. The Business of Ed-Tech
Audrey Watter, Hack Education, 16. Dezember 2011

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DIY U at Educause

Posted on 25 October 2011 by jrobes

“DIY U” meint “Do-It-Yourself University” und ist das Stichwort, mit dem die Journalistin Anya Kamenetz seit Monaten tourt (hier zum Buch). In diesem Blogpost stellt sie nicht nur ihre Konferenz-Slides zur Verfügung (”DIY U: Edupunks and the Transformation of Higher Education”) - mit Absätzen zu den Stichworten “Open Content”, “Open Socialization” und “Open Accreditation”. Sie bringt im Begleittext auch aktuelle Entwicklungen auf dem e-Learning-/ Bildungsmarkt in die Diskussion: Pearson, die eine offene, cloud-basierte Lernplattform entwickelt haben; Blackboard, die sich “open educational resources” öffnen. Anya Kamenetz registriert “Bewegung” auf allen Seiten, votiert aber für ein “actually open-source LMS like Moodle or Sakai”.
Anya Kamenetz, DIY U, 23. Oktober 2011

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Now Available for Free Download: The Edupunks’ Guide!

Posted on 08 August 2011 by jrobes

In einigen Kreisen hat ja Anya Kamenetz bereits letztes Jahr mit ihrem Buch “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat sie vieles noch einmal in Form eines Handbuchs aufgearbeitet: mit konkreten Tipps, HowTo’s, Links und Erfahrungsberichten für den bildungshungrigen und unabhängigen Edupunk, “who doesn’t want to play by the old college rules”. Das schließt auf der einen Seite nahtlos an die Suche nach neuen Formen des Lernens und der Bildung in der Wissensgesellschaft an, an Open Courses und Social Learning; das ist zum anderen aber auch die unmittelbare Antwort auf die Krise des amerikanischen Hochschulsystems, das seine Teilnehmer mit immer höheren Kosten und damit meist mit immer höheren Krediten und Schulden belastet. Der ideale Leser dieses DIY-Guide ist deshalb der junge (amerikanische) Schulabsolvent, der Orientierung in den neuen Bildungsmöglichkeiten des Netzes sucht. Wer nicht in diese Zielgruppe fällt, liest vielleicht nur das “DIY Education Manual” oder die Kapitel unter “Open World” (”Open Content”, “Open Social Learning”, “Open Learning Institutions” und “Reputation Networks”).

“I want everyone who reads this book to get excited about taking charge of his or her own learning. Being an edupunk is not for the faint of heart. Without exception, the students I talked to said that being self-motivated and having good time management skills are absolutely essential for success along a DIY educational path. I would add that you need to be the type of person who’s willing to try something new, even if it’s a little unproven and untested.” (S. 4)

Nur am Rande noch: Dieser “Edupunks’ Guide” wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.
Anya Kamenetz, DIY U, 31. Juli 2011

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Open Educational Resources: A Definition

Posted on 18 July 2011 by jrobes

Auf der einen Seite gibt uns Stephen Downes eine Definition von OER an die Hand: “Open educational resources are materials used to support education that may be freely accessed, reused, modified and shared by anyone.” Darüber hinaus, und hier wird es interessant, erklärt und begründet er jeden einzelnen Baustein dieser Definition. Mit Parallelen zu David Wiley, Richard Stallman’s “Four Freedoms” und Creative Commons sowie kurzen Abstechern in die Wissenschaftstheorie und Logik.
Stephen Downes, Half an Hour, 14. Juli 2011

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The Power of Open: Stories of creators sharing knowledge, art, & data using Creative Commons

Posted on 12 July 2011 by jrobes

cc_201107.gifSeit zehn Jahren gibt es Creative Commons und damit eine bequeme Möglichkeit für Kreative, anderen unter bestimmten, frei wählbaren Bedingungen die Nutzung ihrer Werke zu erlauben oder sogar, diese Werke ganz in die Public Domain zu stellen. Über 400 Millionen Werke sind heute “CC-lizensiert” (auch der Weiterbildungsblog)! “The Power of Open” versammelt die Geschichten ausgewählter Künstler und Initiativen, die CC nutzen. Einige Beispiele aus der Bildung sind auch dabei, wie z.B. die Open University/ Open Learn, die Khan Academy und PLoS (Public Library of Science). TED Talks, Global Voices, Human Rights Watch und viele kleine, mir unbekannte, aber interessante Projekte nutzen eine Creative Commons-Lizenz. Lesenswert!

“Our vision is nothing less than realizing the full potential of the Internet – universal access to culture, education and research – to drive a new era of development, growth and productivity.”
Creative Commons, 24. Juni 2011

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Offene Bildung: Bildungspraktiken im Wandel

Posted on 11 March 2011 by jrobes

Die 23. Ausgabe der eLearning Papers, in neuem Layout, widmet sich dem Thema “Open Educational Resources” (OER). Im Editorial wird gleich die Richtung vorgegeben, wenn von einer “Verschiebung von offenen Bildungsressourcen zu offenen Bildungspraktiken” die Rede ist. Für einen Einstieg kann ich Stefanie Panke’s Artikel “An Expert Survey on the Barriers and Enablers of Open Educational Practices” empfehlen, weil sie ihre Befragungsergebnisse mit einem Überblick über bestehende OER-Initiativen und der Herausforderungen, vor denen sie heute stehen, einleitet. Ulf-Daniel Ehlers plädiert dafür, “the second Phase of Open” einzuläuten, “Open Educational Practices”: “In short, open educational practices are usage of resources in the frame of open learning architectures.” 

Wie immer liegen das Editorial und kurze Abstracts der Artikel auf deutsch vor, die kompletten Artikel nur auf englisch.
Ulf-Daniel Ehlers und Tapio Koskinen, eLearning Papers, 23/ 2011, 11. März 2011

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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