Tag Archive | "open"

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“Open(ing) Education und mediale Bildungsinfrastruktur”. Preview zum Vortrag

Posted on 25 March 2015 by jrobes

Am 24. März fand in Frankfurt die Fachtagung “Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis” statt. Der Vortrag von Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) steht bereits online als Screencast zur Verfügung. Hier zeichnet er auf, wie sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen eines “Offenen Informationellen Ökosystems für die Bildung” verändern. Stichworte sind u.a Open Educational Resources (OER) und “edutags”, das von der Hochschule Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungsserver gemeinsam entwickelte Social Bookmarking-System. Über seine Überlegungen zu “closed educational resources” kann man in diesem Zusammenhang sicher diskutieren. 20:36 Min.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 20. März 2015

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Trends in Distance Education Research: A Content Analysis of Journals 2009-2013

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL) enthält unter anderem diese Vermessung von Distance Education. Dazu wurden 861 Artikel systematisch untersucht, die in sieben Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Gefragt wurde u.a. nach häufig zitierten Schlagworten, Forschungsfeldern, Forschungsmethoden, theoretischen Ansätzen, Zielgruppen und nach häufig zitierten Autoren und Studien. Kurz: eine Fundgrube für alle, die mit dem Fach zu tun haben, an langjährigen Trends interessiert sind oder sich gerne in Listen verlieren.

Einige Ergebnisse: Was “the use of research specific keywords” betrifft, liegen “OER”, “Mobile Learning” und “Collaborative Learning” ganz vorne, aber auch “MOOCs” sind bereits unter den zehn meist genannten. Die Theorien und Modelle, auf die sich die Forschungsliteratur am häufigsten bezieht, sind “Community of Inquiry”, “Collaborative Learning”, “Constructivism” und dann, bereits an vierter Stelle, “Connectivism”. George Siemens und Stephen Downes nehmen demzufolge auch bereits die Plätze 11 und 12 der am häufigsten zitierten Autoren ein. Und aus “distance education”, so die Autoren abschließend, scheint wohl langsam “open and distance learning” zu werden.
Aras Bozkurt u.a., International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 1 (2015), Februar 

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What do we mean by ‘open’ in education?

Posted on 16 February 2015 by jrobes

Ja, “open” ist wirklich ein weites Feld. Einem Unternehmen würde man vielleicht zurufen, mehr in offenen Netzwerken zu denken, über Abteilungsgrenzen hinweg, und auch Partner, externe Experten und Kunden in seine Planungen und Maßnahmen einzubeziehen. Gesellschaftlich zielt “open” natürlich mehr auf die Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildung. Diesen Aspekt blättert Tony Bates hier etwas auf: mit Referenzen an “open education” (und all die vielen “open”-Initiativen im Bildungsbereich) und Open Universities. Interessant in diesem Zusammenhang: “It should be noted however that there is no publicly funded open university in the USA, which is one reason why MOOCs have received so much attention there.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 16. Februar 2015

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„Digitales Lehren und Lernen an den staatlichen Hamburger Hochschulen“

Posted on 05 February 2015 by jrobes

hamburg_201502.jpgAls ich Marc Göcks vom Multimedia Kontor Hamburg neulich gefragt habe, ob es denn schon so etwas wie ein Konzept zur Idee der Hamburg Open Online University gäbe, hat er mich auf die Drucksache 20/14262 des Hamburger Senats hingewiesen. Sie enthält eine ausführliche Beschreibung der Ziele der Hamburger Digitalisierungsstrategie sowie einiger Kernelemente. Auch Hinweise auf die in 2015 geplanten Maßnahmen und die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen fehlen nicht. Ein sehr ambitioniertes Projekt, das sich die Hamburger da vorgenommen haben!

“Die zentralen konzeptionellen Elemente der Idee der „Hamburg Open Online University“ stellen eine selbst entwickelte und -betriebene gemeinsame Plattform aller Hamburger Hochschulen, die Etablierung von lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen, (zum Beispiel in Form von Problem Based Learning und Project-Based Learning), die Entwicklung von frei verfügbaren Lehr- und Lernmaterialien (OER/Open Educational Resources) für verschiedene didaktische Szenarien sowie die Etablierung von Strukturen für Qualifizierungsmaßnahmen („Digital Qualification“) und Supportstrukturen in den Hochschulen dar.”
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14262, 13. Januar 2015 (links in der Navigation „Dokumentennummer” wählen und dann 14262 eintragen)

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What Do We Mean By Open Education

Posted on 19 January 2015 by jrobes

“Open” ist längst zum deutungsoffenen Etikett geworden. Denn was bedeutet es, wenn Olaf Scholz, wie vor einigen Tagen geschehen, Hamburgs “Open Online University” ankündigt? Heißt hier “open” offen für jeden Interessierten, heißt es kostenlos, wird sie “open” wie in Open Data oder Open Educational Resources? Oder “open for business”, wie Audrey Watters in ihrer Aufzählung der Möglichkeiten endet. Sie schließt deshalb zurecht: “We can’t simply let one adjective - “open” - be the substitute for the hard work (the political work even) of rethinking what learning can look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 16. Januar 2015

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Die Digitalisierung der großen Stadt

Posted on 14 January 2015 by jrobes

Vielleicht mag der Titel in diesem Blog auf den ersten Blick verwundern, aber die “große Stadt” ist Hamburg. Und in Hamburg, auf der Campus Innovation im November, hat ja Bürgermeister Olaf Scholz die Gründung einer “Hamburg Open Online University” angekündigt. Jetzt ist es amtlich. Der Hamburger Senat hat eine “Strategie Digitale Stadt” beschlossen und eine Leitstelle eingerichtet, die die verschiedenen Projekte und Initiativen der Stadt koordinieren soll. Dazu gehört auch eine hochschulübergreifende Digitalisierungsstrategie, in deren Zentrum wiederum besagte “Open Online University” steht.

Ob die Angebote dieser Open University offen und kostenlos sein werden? Ob dabei auch an MOOCs gedacht wird? Wie die Infrastruktur dieser Open Online University aussehen wird? Ob sie nur Hamburger Bürger und Bürgerinnen ansprechen soll? Es gibt wohl bereits ein Konzept und Expertengruppen - auch eine Expertengruppe Open Educational Resources - , aber ansonsten ist in der Mitteilung noch viel Platz für Fantasie und Fragen. Aber es ist in jedem Fall ein klares und wichtiges Zeichen.
hamburg.de, Pressemitteilung, 13. Januar 2015

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Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen

Posted on 07 January 2015 by jrobes

Die Autoren plädieren in diesem Artikel dafür, das “open” in MOOCs nicht nur im Sinne von “offener Teilnahme”, sondern im Sinne von “open educational resources” (OER) zu verstehen. Das heißt z.B., dass die Lernmaterialien eines MOOCs mit entsprechenden Lizenzen ausgezeichnet werden und frei wiederverwendet werden können. Am Beispiel zweier  MOOC-Plattformen - “oncampus” an der Fachhochschule Lübeck und “iMooX” in Graz - zeigen sie auf, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden, wenn MOOCs als OER entwickelt und angeboten werden. Auf der Habenseiten stehen derzeit allerdings nur die hohen Zugriffszahlen auf die Lernvideos, auch über die Kurstermine hinaus. Über eine aktive Weiterverwendung oder -verarbeitung der Materialien ist noch nichts bekannt. Doch vieles spricht dafür, diesen Weg weiterzuverfolgen. In den Worten der Autoren:

“Ein zukünftiges Bildungssystem ohne freie Bildungsressourcen scheint daher aus heutiger Sicht kaum denkbar, auch wenn noch viele offene Forschungsfragen beantwortet und auch Informations- und Weiterbildungsinitiativen zum Thema OER notwendig sein müssen.”
Martin Ebner, Michael Kopp, Andreas Wittke und Sandra Schön, in: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 1-13, Springer, Dezember 2014 (via e-Learning Blog)

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Refining the Definition of “Open” in Open Content

Posted on 05 August 2014 by jrobes

Das Wort “open” begegnet uns ja auch in der Bildung auf Schritt und Tritt. So in “Massive Open Online Courses” und “Open Educational Resources”. Wer sich bereits etwas mit dem Begriff beschäftigt hat, weiß, dass “open” mehr als nur “frei” oder “kostenlos” bedeuten kann. Und hier beginnt auch die Diskussion: Was bedeutet “open”, wenn man Nutzern wirklich die größte Freiheit einräumen will, mit Inhalten, egal in welchem Medium oder Format, alles tun und lassen zu können? An dieser Stellen greifen die bekannten “5R activities”, für die David Wiley wirbt. Aber was ist mit Lizenzmodellen wie Creative Commons? Hier rät David Wiley ab: “The inclusion of requirements and restrictions in open licenses make open content less open than it would be without these requirements and restrictions.” Ein Thema mit mehr Facetten und Perspektiven, als es auf den ersten Blick scheint!
David Wiley, iterating toward openness, 1. August 2014

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The Open Education Infrastructure, and Why We Must Build It

Posted on 17 July 2014 by jrobes

Was bildet eine “Open Education Infrastructure”? Folgt man David Wiley, besteht sie nicht nur aus Open Educational Resources (OER), sondern auch aus Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials. Es geht um ein Grundgerüst, quasi wie eine Verkehrsinfrastruktur, das da ist und auf dem alle aufsetzen können, die neue innovative Lehr- und Lernkonzepte entwickeln und umsetzen wollen. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was z.B. hinter Open Asessments steckt: wieder eine Test-Infrastruktur, Systeme, Schnittstellen, Testmethoden oder gar Datenbanken mit Tests, aus denen alle schöpfen können? Aber vielleicht liest ja der eine oder andere mehr aus dem interessanten Text …
David Wiley, iterating toward openness, 15. Juli 2014

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eLearning ist tot

Posted on 16 May 2014 by jrobes

Ist es natürlich nicht. Was Martin Ebner (TU Graz) in diesem lesenswerten Interview sagt: Kein Studierender würde heute noch von eLearning sprechen, weil sie sich ganz selbstverständlich online austauschen, im Netz recherchieren oder gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Das Internet ist längst ihre persönliche Lernumgebung, und Bildungsinstitutionen müssen sich darauf einstellen. Auch die anderen vier Thesen zeigen, wohin sich das Lernen heute bewegt. Und nicht nur an Hochschulen, auch wenn diese hier im Mittelpunkt stehen:

These 2: Learning will be flexible
These 3: Learning will be open
These 4: Learning will be individual
These 5: Learning will be anywhere
Martin Ebner, E-Learning-Blog, 16. Mai 2014

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Reviewing the trajectories of e-learning

Posted on 16 January 2014 by jrobes

Eine Pflichtlektüre: Grainne Conole (University of Leicester) gibt einen kompetenten Überblick über 30 Jahre E-Learning, der auch langjährigen Experten und Insidern gefallen wird. Ihre Timeline beginnt in den 1980er Jahren mit “multimedia resources/ authoring tools” und endet (vorerst) mit “learning analytics”. Natürlich kann man über einzelne Jahreszahlen, Stationen und auch Lücken diskutieren. Aber das sind Details. Wichtiger sind die Einordnung, die Grainne Conole ihrer Arbeit voranstellt, und die Beschreibungen der einzelnen Stationen.

“To conclude, the nature of learning, teaching and research is changing as a result of the increasing impact of technologies in education. We are seeing changing roles and evolving organisation structures. In addition, disruptive technologies, like MOOCs, are challenging traditional educational business models and new models are emerging. We need to think beyond the distinction of campus-based and online learning, to focus more on the notion of Technology-Enhanced learning spaces.[41] We cannot as individuals or institutions afford to ignore technologies, we need to harness the characteristics of new media and adopt more open practices in our learning, teaching and research.”
Grainne Conole, e4innovation.com, 15. Januar 2014

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Top Ed-Tech Trends of 2013: The Battle for “Open”

Posted on 17 December 2013 by jrobes

Ein fast melancholischer Artikel von Audrey Watters, nicht zuletzt durch ihre Referenz an Aaron Swartz. Auf der einen Seite sieht auch sie eine unüberschaubare Zahl von Initiativen und Projekten (einige Highlights werden aufgelistet); und auf der anderen Seite hat der Begriff “Open” damit zugleich seinen Kristallisationspunkt verloren. Siehe auch Martin Weller und “The Battle for Open”.
Audrey Watters, Hack Education, 16. Dezember 2013

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E-Learning - Alles nur Technologie?

Posted on 14 November 2013 by jrobes

In der aktuellen Ausgabe der Merz - Zeitschrift für Medienpädagogik findet sich dieser Überblick zum Stand des Forschungsgebiets des technologiegestützten Lernens und Lehrens. “Einfach frei von der Leber weg entstanden”, wie Autor Martin Ebner vorwarnt. Drei Stichpunkte hebt er mit Blick auf die nahe Zukunft hervor und belegt sie mit kurzen Beispielen: Mobilität, freie Zugänglichkeit und Individualisierung.
Martin Ebner, Merz - Zeitschrift für Medienpädagogik, 57. Jg., Nr. 5, S. 39-44 (via Scribd)

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Von open bis mobile – Über Trends im Online-Lernen und ihre Auswirkungen in Wirtschaft und Hochschule

Posted on 08 November 2013 by jrobes

Es war bereits die sechste Auflage der Mobile Learning Days, die gestern an der FernUniversität in Hagen stattfand, aber meine erste Teilnahme. Eine gut besuchte, kurzweilige Veranstaltung, auf der ich wieder einige Mitstreiterinnen und Mitstreiter treffen durfte, die mir bis dahin nur via Facebook und Twitter bekannt waren. Ich vermute, dass noch eine Dokumentation der Veranstaltung und der Beiträge folgen wird. Deshalb hier nur ein kurzer Eindruck: Die verschiedenen vorgestellten Projekte zeigten sehr anschaulich, dass wir heute (fast) alles zu “Lernorten” machen können und dass uns “vor Ort” ein reichhaltiges Instrumentarium zur Verfügung steht, um praxisnahe Lernprozesse zu unterstützen: u.a. Zugriff auf und Weitergabe von Informationen, Dokumentation der Ereignisse, Workflows und Feedback, Vernetzung der Teilnehmer, “user-generated content”, je nach Setting der Aufgabenstellung. Ob es dafür noch den Begriff “mobile” braucht, ist eine andere Frage.
Jochen Robes, SlideShare, 8. November 2013

Von open bis mobile – Über Trends im Online-Lernen und ihre Auswirkungen in Wirtschaft und Hochschule from Jochen Robes

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Erschienen: “Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?” (zfhe.at)

Posted on 06 November 2013 by jrobes

Acht Artikel zum Thema umfasst die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE). Im Editorial stecken die Herausgeber das Spielfeld ab: Sie beschreiben kurz, was hinter Open Access und Open Educational Resources steht, warum beide Themen verwandt, aber nicht dasselbe sind, und welche Bedeutung sie in den letzten zehn Jahren für Lehre und Studium an Hochschulen gewonnen haben. Ob jedoch in fünf Jahren Lehrmaterialien, die nicht frei zugänglich sind, “faktisch bedeutungslos sind” (wie eine Gruppe von Experten kürzlich wettete), steht noch zur Diskussion.
Martin Ebner, Sandra Schön, Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler (Hrsg.), Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg.8, Nr.4, November 2013 (via Sandra Schön)

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Coursera under fire in MOOCs licensing row

Posted on 01 July 2013 by jrobes

Die Schlagzeile ist mächtig, aber der Vorwurf nicht neu. Damit MOOCs als “open educational resources” betrachtet und genutzt werden können, müssen ihre Inhalte wirklich “open” sein, also unter einer entsprechenden Creative Commons-Lizenz stehen, sagt John Daniel, ehemaliger Vizekanzler der Open University. Aber wir sind nur die Makler, so Andrew Ng, Gründer von Coursera, dem derzeit größten MOOC-Anbieter. Die Inhalte gehören unseren Partner-Universitäten, so Ng weiter, und die entscheiden über Lizenzbedingungen. So der Stand. Und ich glaube, dass diese “open”-Debatte zwar wichtig ist, aber aus Sicht der Lerner nicht so wichtig und auch nicht über die Zukunft von MOOCs entscheiden wird.
Megan Clement, The Conversation, 28. Juni 2013

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Gute MOOCs – böse MOOCs? Openness als Killerkriterium!

Posted on 14 May 2013 by jrobes

Zu den Slides und dem Vortragsskript gehört etwas Kontext: Denn Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink haben vor einigen Wochen im Rahmen des von ihnen durchgeführten MOOC-Maker Course 2013 (#MMC13) mit über 350 Anmeldungen und rund 180 aktiven Teilnehmern theoretische und praktische MOOC-Erfahrungen sammeln können. Diese Erfahrungen haben sie jetzt für die re:publica 2013 zusammengefasst. Herausgekommen ist ein absolutes Plädoyer für konnektivistische MOOCs, die auf die Vernetzung der Teilnehmer setzen, eine Ermöglichungsdidaktik, die nicht Inhalte vermitteln, sondern den Rahmen für Lernprozesse schaffen will, und zuletzt - als Killerkriterium (!?) - offene Standards:

“Wir sagen: Wenn “gute MOOCs” im Prinzip vorrangig einen Rahmen und Anknüpfungspunkte schaffen, damit davon ausgehend im Netzwerk eigenständig neues Wissen produziert werden kann, dann müssen auch die Inhalte, die als Impulse zur Verfügung gestellt werden, zwingend dem Open Source Prinzip gehorchen, den nur dann kann selbstbestimmt Neues entstehen.”
Dörte Giebel, MMC13 Blog, 9. Mai 2013

Gute MOOCs - böse MOOCs? Openness als Killerkriterium - re:publica 2013 - Dörte Giebel - Monika E. König - Heinz Wittenbrink from Dörte Giebel

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The Economics of Open

Posted on 15 March 2012 by jrobes

Must read! Paul Stacey, British Columbia/Canada, nimmt eine Frage auf, die immer wieder gestellt wird: Wie sieht eigentlich das Geschäftsmodell für Open Educational Resources aus? Wie und für wen rentiert es sich, Kursmaterialien frei ins Netz zu stellen? Die Antworten sind vielschichtig, und vieles hängt von der Perspektive ab, aus der sie gegeben werden, aber es gibt sie! Sie sind an anderen Stellen auch schon gegeben worden, aber Paul Stacey’s Belege sind aktuell und stammen aus dem Bildungsbereich:

“- Open enables rapid market entry, market penetration, and market share. …
- Open generates revenue through advertising, subscriptions, memberships, and donations. …
- Open generates revenue through services. …
- Open generates revenue through direct and indirect sales. …
- Open Generates Innovation. …
- Open Makes Better Use of What We Already Have. …
- Open works don’t end, they expand and evolve on and on through others.”

Paul Stacey, Musings on the edtech frontier, 4. März 2012

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A Day in the life of an “OER Librarian”

Posted on 10 February 2012 by jrobes

Scott Leslie lässt hier eine 7-Stunden-Recherche Revue passieren. Gesucht wurden Open Textbooks, die in einem ICT-Kurs in British-Columbia (Kanada) kommerzielle Textbücher ablösen sollten. Soweit vorhanden, aber schließlich reden ja alle von Open Educational Resources, Open Content und Open Textbooks. Er hat schließlich auch Alternativen gefunden, aber es war doch etwas komplizierter, als einmal Google zu bedienen oder eine einzige OER-Plattform zu durchsuchen. Spannend und weitere Überlegungen wert ist deshalb die Rolle des “OER Librarian” oder Knowledge Brokers, wie ich sie etwas allgemeiner nennen würde. Brauchen wir diese Experten, die professionell die Suche nach den richtigen (online-)Informationen unterstützen? Sind das Rollen- und Berufsbilder in der Wissensgesellschaft von morgen?
Scott Leslie, edtechpost, 30. Januar 2012

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e-learning outlook for 2012: will it be a rough ride?

Posted on 13 January 2012 by jrobes

Wahrscheinlich einer der kompetentesten Ausblicke, der in den letzten Tagen geschrieben wurde! Überhaupt kann ich Tony Bates und seine Beiträge nur wärmstens empfehlen!

“The general trends are not going to change much from 2011 (which I identified as course redesign, mobile learning, more multimedia, learning analytics,and shared services), but some of the specifics are becoming clearer. Below I’ve ranked my predictions in order of significance for higher education, and also given a probability rating of the prediction actually happening.

1. The year of the tablet: 99% probable …
2. Learning analytics: 90% probable …
3. Growth of open education: 70% probable (depending on definition of open education) …
4. Disruption in the LMS market: 60% probable …
5. Integration of social media into formal learning: 66% probable on a large scale …
6. The digital university: 10% probability …
7. Watch India …
8. The great unknown: 10% probability …”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 2 Januar 2012

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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