Posted on 19 January 2012 by jrobes
Ich habe mich noch nicht in jedes Detail dieses Reports vertieft, der von Autoren aus Ashridge (UK) verfasst wurde. Im ersten Teil wird die Mobile Learning-Landschaft abgesteckt: Was hinter Mobile Learning steckt, warum es immer wichtiger wird und wie es Lernaktivitäten und -prozesse unterstützen kann. Im zweiten Teil werden einzelne, oder besser: erste Beispiele gezeigt, die es auf diesem Feld gibt, z.B. von Ashridge selbst, der Harvard Business School, von IMD und der Open University. Zusätzlich gibt es Links auf die Seiten der Institutionen mit weiteren Informationen. Aber den Stand der Dinge trifft wahrscheinlich der folgende Absatz:
“What is clear from the desk research and interviews is that the educational potential of mobile devices in the executive education sector remains largely untapped, although this is not the case in the education sector as a whole. Few executive education providers have yet harnessed the true potential of mobile devices for learning and yet it is a device that the majority of senior executives bring with them to the classroom.”
Carina Paine Schofield, Trudi West and Emily Taylor, Ashridge, November 2011 (pdf)

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Posted on 29 November 2010 by jrobes
Nun wird der eine oder andere fragen, was an dieser Nachricht neu ist, denn die Open University arbeitet doch schon seit Jahren, genau genommen seit 2006, mit Moodle. Völlig korrekt, doch diese Wahl stand jetzt auf dem Prüfstand. Mit gutem Ende für Moodle: “During the summer we commissioned a review of Moodle and a number of possible alternatives in both the commercial and open-source markets, and eventually came to the view that, for the OU, continuing with Moodle was the right way forward.” Warum die Nachricht für die weitere Entwicklung von Moodle wichtig ist, zeigt ein Blick auf die Liste der weltweit größten Nutzergruppen.
Joseph Thibault, Moodle News, 22. November 2010

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Posted on 16 June 2010 by jrobes
Wenn Hochschulen ihre Bildungsinhalte im Web frei zugänglich machen, wird von “Open Content” gesprochen. Natürlich will man, dass diese Bildungsinhalte auch genutzt werden und zwar am liebsten von Zielgruppen außerhalb der eigenen Hochschule. Vor diesem Hintergrund haben sich Sandra Schaffert und Martin Ebner angeschaut, was MIT, die Open University und die TU Graz bis heute ins Netz gestellt und über Zugriffe und Downloads berichtet haben. Die Zahlen sind für die Autoren zufriedenstellend und stützen - “ganz im Sinne der Ziele des Bologna-Prozesses” (?) - den eingeschlagenen Weg. Bologna, Open Content, einige Zugriffszahlen. Ich denke, die Analyse darf hier ruhig einen Schritt weiter und tiefer gehen.
Martin Ebner und Sandra Schaffert, in: Zeitschrift für E-Learning, 2/2010, 16. Juni 2010 (via E-Learning-Blog)
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Posted on 23 May 2008 by jrobes
Der Titel benötigt mindestens einen klärenden Satz: Es geht um Lernplattformen, um kommerzielle Anbieter (Blackboard) und Open Source (Moodle). Und mit dem Teufel “Blackboard” tanzt hier Niall Sclater, mitverantwortlich für den Einsatz von Moodle an der Open University. Er schwärmt von Blackboard’s Next Generation-Programm, das viel Web 2.0 in das formale Lernen bringen will, und freut sich über gesunden Wettbewerb. Sein Fazit:
“So have I gone over to the darkside and am I going to recommend the Open University switches from Moodle to Blackboard? Hmmm…not right now I haven’t. For one thing, talking to some of the delegates, they want their hands on this stuff now and are going to have to wait a year or so for some of it.”
Bei allen Anspielungen auf jüngste Ereignisse: Der Artikel zeigt sehr schön auf, wohin sich die Lernplattformen im Hochschulbereich bewegen. Damit wird aber auch die Kluft zum Corporate Learning-Markt größer (via Stephen Downes).
Niall Sclater, virtual learning, 13 Mai 2008
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Posted on 19 October 2007 by jrobes
Der Economist hat eine interessante Debatte im “Oxford-style” eröffnet. Zwei Kontrahenten nehmen dabei gegensätzliche Positionen ein, jeder Leser darf eine Woche lang kommentieren und werten, und ein Moderator vermittelt. Am 15. Oktober wurde die Diskussion eröffnet, am 23. Oktober wird ein Sieger gekürt.Ausgangspunkt der Debatte ist das folgende Statement: “This house believes that the continuing introduction of new technologies and new media adds little to the quality of most education.” Gestützt wird dieses Statement von Sir John Daniel, President und Chief Executive Officer of The Commonwealth of Learning, der das Potenzial neuer Technologien vor allem darin sieht, mit ihrer Hilfe “higher volume, consistent quality, lower cost” zu erreichen. Und hier fehlen ihm in der Bildung entsprechende Belege. Die Ausnahme: UK Open University.
Auf der anderen Seite steht Robert Kozma, Emeritus Director und Principal Scientist am SRI International. Allerdings fällt ihm zum Stichwort nicht viel mehr ein, als an die Mehrheit empirischer Studien zu erinnern, die heute einen positiven Einfluss von Bildungstechnologien auf den Lernerfolg ausweist.
Bei inzwischen weit über 100 Anmerkungen darf man gespannt sein, wie sich die Debatte weiterentwickelt.
The Economist Debate Series: Education, 15 - 23 Oktober 2007
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