Posted on 31 January 2012 by jrobes
Bis heute gibt es kaum Begegnungen zwischen den “Open”-Aktivitäten im Bildungsbereich und der privaten Bildungsindustrie. Open Educational Resources, Open Content und Open Courses sind eine Community für sich, in die einzig Hochschulen und staatliche Organisationen einmal Ausflüge unternehmen. Doch die Zahl der Initiativen wächst und einige von ihnen, wie z.B. MIT’s OpenCourseWare-Projekt, die Khan Academy oder Stanford’s Open Course über “Künstliche Intelligenz”, schaffen es sogar in die Massenmedien. Es scheint sich also etwas zu bewegen, so viel, dass es nach einer Positionsbestimmung verlangt. Also hat die “European Learning Industry Group” (ELIG) für ihre Mitglieder einmal das Feld ausgelotet. Dabei dient vor allem der Bereich der Open Source Software als eine wichtige Orientierungshilfe. Der Appendix umfasst zudem eine Liste mit über 20 “good examples of open educational resources”. Die Empfehlung: Aufeinander zu bewegen.
“The disconnect between the OE community and commercial learning industry is a barrier to OE’s maturity
From the findings of the ELIG survey we would argue that finding a value creating business model, which will drive OE into a new level of maturity, cannot be achieved by the community who have driven OE forward to date on its own. They simply do not have the resources to take OE to the next level. OE cannot develop without a real engagement from the remainder of the learning industry, which includes the commercial sector. On the other hand, the commercial learning industry cannot afford to ignore the force of OE which is so strongly aligned to people’s preferences for learning styles in today’s world.”
European Learning Industry Group (ELIG), 2011 (pdf)
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Posted on 25 May 2011 by jrobes
Ein kurzweiliger Überblick über “free education”, also Kurse, Lernangebote und -Communities, die Wissbegierigen heute im Netz zur Verfügung stehen. “The Web gives lifelong learners the tools to become autodidacts, eschewing exorbitant tuition and joining the ranks of other self-taught great thinkers in history such as Albert Einstein, Alexander Graham Bell, Paul Allen and Ernest Hemingway.” Am Ende wird noch - mehr spielerisch als grundsätzlich - auf die aktuelle Diskussion (in US, Peter Thiel) zum Wert der Hochschulausbildung verwiesen.
Courtney Boyd Myers, TNW Industry, 14. Mai 2011
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Posted on 24 May 2011 by jrobes
Graham Attwell zieht eine erste Zwischenbilanz. Bewährt haben sich in den bisherigen Open Course-Projekten vor allem zwei Dinge: (a) “a growing practice of hanging programmes together around open webinars, with students using their own blogs or other social software for their personal work”; und (b): “great emphasis on peer support for learning”.
Reicht das aus für eine Erfolgsbilanz? Lässt sich das Modell auch auf andere Felder von Open Education übertragen? Graham Attwell zählt bestehende Grenzen und offene Fragen auf, wie z.B. die Beobachtung, dass “most participants in the early MOOCs seem to be professionals, teachers and researchers already engaged in online learning or multi media and/ or students”. Die Lösung führt dann vielleicht doch wieder zu den klassischen Bildungsinstitutionen …
Graham Attwell, Pontydysgu – Bridge to Learning, 23. Mai 2011
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Posted on 19 November 2009 by jrobes
Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009
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Posted on 16 October 2009 by jrobes
Die UNESCO hat auf den Seiten der UNESCO OER Community auf einen neuen Baustein verlinkt: “This document is aimed at individual academics and decision-makers in higher education institutions that are interested in becoming active participants in the OER world, as publishers and users of OER.” Es richtet sich vor allem an “universities in developing countries”. Umfassend und systematisch sind hier Informationen zusammengetragen, die Interessierten helfen, OER zu finden, selbst zu entwickeln und zu publizieren. Aber auch, wer sich nur über den Stand der OER-Bewegung informieren will oder weiteres Material sucht, wird fündig. Man erfährt z.B., dass alles 2002 auf einer UNESCO-Konferenz anfing, dass Wikipedia und das MIT OpenCourseWare-Projekt die Türöffner waren (sehr schön die Anmerkung zur MIT-Initiative: “The world of higher education was in shock!”) und wie es in der Folgezeit zu vielen weiteren Projekten und Erklärungen wie der Cape Town Declaration (2008) führte.
Das bringt mich zu einer weiteren Referenz: Tony Hirst fragt hier, ob OER wirklich immer das enthält, was drauf steht, und ob man sich nicht lieber auf die Suche nach “open training materials” machen sollte (”Open Training Resources”).
UNESC, A guide for participating in the international open education commons, September 2009
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Posted on 17 September 2008 by jrobes
Das Buch scheint ein “Must-Read” zu sein, aber da ich noch keine Ahnung habe, wann und wie ich mich den über 450 Seiten nähern soll, bringe ich hier schon mal den Hinweis. John Seely Brown hat das Vorwort geschrieben, David Kahle, David Wiley und Diana Oblinger (u.a.) steuern Artikel bei, und ich zitiere einfach mal die Zeilen, die Stephen Downes beim Überfliegen irgendwo im Buch gefunden und in einem Post festgehalten hat:
“Given the abundance of open education initiatives that aim to make educational assets freely available online, the time seems ripe to explore the potential of open education to transform the economics and ecology of education.” Das bei diesem Thema das gesamte Werk online zur Verfügung steht, bedarf eigentlich keiner Erwähnung, oder?
Toru Iiyoshi und M. S. Vijay Kumar (Hrsg.), MIT Press, September 2008
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