Posted on 10 August 2010 by jrobes
Im Januar 2010 hieß es im Horizon Report, herausgegeben vom New Media Consortium (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), dass open content “will reach mainstream use in higher education within the next twelve months“. Jetzt liefert die aktuelle Ausgabe der EDUCAUSE Review einen umfassenden Überblick über das Thema. Es schreiben u.a. David Wiley, Vicki Davis, Dave Cormier und George Siemens, Brian Lamb und Jim Groom. Ihre Stichworte sind “Open Future”/ “Student”/ “Course”/ “Faculty”/ “Ed Tech”/ “World”. Alle Autoren nehmen dabei nicht nur den Trend auf und skizzieren ihr jeweiliges Spielfeld, sondern setzen zugleich kritische Ausrufe- und Fragezeichen. So Vicki Davis, wenn sie sagt, “open content is not yet changing students’ lives”; oder Dave Cormier und George Siemens, die nicht nur die Idee der MOOCs, der “massive open online courses”, feiern, sondern auch die mit ihnen verbundenen Herausforderungen ansprechen, z.B.: “A major challenge confronting the open models discussed above involves how we can talk about what is being learned.”
Am weitesten gehen dabei sicher die “Edupunker” Brian Lamb und Jim Groom, wenn sie vom “Great Web 2.0 Swindle” sprechen und mit Blick auf Apple, Google und Co. fordern: “We strongly believe that higher education should embrace a mission to create, cultivate, and promote “safe spaces” that are not only open but also free from overtly commercialized interests.” Aber ich möchte den Hinweis auf dieses lesenswerte Themenheft lieber mit einem Zitat von David Wiley schließen:
“I’m frequently asked: “What is the appropriate role of openness in education?” I find the question to be deeply troubling and insidious. The question implies that openness might play any of several roles in the educational enterprise—a core or a peripheral role, a large or a small role. The question subtly distracts people from seeing that openness is the sole means by which education is effected. If a teacher is not sharing what he or she knows, there is no education happening.”
EDUCAUSE Review Magazine, Vol. 45, Nr.4, Juli/August 2010
Nachtrag (11.08.2010): Dave Cormier hat sich in einem lesenswerten und ausführlich kommentierten Blogpost mit einer Kritik an seinem EDUCAUSE-Artikel auseinandergesetzt (”Response to critiques of Open Course Educause article and the free economy generally”).
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Posted on 09 August 2010 by jrobes
Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs” - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.
Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”
Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)
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Posted on 24 June 2010 by jrobes
Ich weiß nicht, ob der OER infoKit, den das britische JISC hier zusammengestellt hat, Informationen enthält, die über ähnliche Angebote (siehe z.B. der UNESCO OER Toolkit) hinausgehen. Das mag jeder selbst prüfen. In jedem Fall bieten die Autoren einen Überblick zur OER-Bewegung und konkrete Handreichungen, wenn man selbst als Hochschule zu OER beitragen will.
“There are a number of considerations to take into account when dealing with OERs. These range from specific technical issues to barriers and enablers to institutional adoption. This infoKit aims to both inform and explain OERs and the issues surrounding them for managers, academics and those in learning support.”
JISC, Juni 2010
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Posted on 16 June 2010 by jrobes
Wenn Hochschulen ihre Bildungsinhalte im Web frei zugänglich machen, wird von “Open Content” gesprochen. Natürlich will man, dass diese Bildungsinhalte auch genutzt werden und zwar am liebsten von Zielgruppen außerhalb der eigenen Hochschule. Vor diesem Hintergrund haben sich Sandra Schaffert und Martin Ebner angeschaut, was MIT, die Open University und die TU Graz bis heute ins Netz gestellt und über Zugriffe und Downloads berichtet haben. Die Zahlen sind für die Autoren zufriedenstellend und stützen - “ganz im Sinne der Ziele des Bologna-Prozesses” (?) - den eingeschlagenen Weg. Bologna, Open Content, einige Zugriffszahlen. Ich denke, die Analyse darf hier ruhig einen Schritt weiter und tiefer gehen.
Martin Ebner und Sandra Schaffert, in: Zeitschrift für E-Learning, 2/2010, 16. Juni 2010 (via E-Learning-Blog)
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Posted on 11 June 2010 by jrobes
Nun sind es fast acht Jahre her, seit MIT sein OpenCourseWare-Projekt startete und begann, Kursmaterialien online zur Verfügung zu stellen. Seitdem sind viele auf den Zug gesprungen, neue Anlaufstellen im Netz entstanden, Deklarationen wurden unterzeichnet und Open Online-Kurse durchgeführt. Für alle, die davon wenig mitbekommen haben, bietet sich diese kurze Zusammenfassung an, die sich ganz auf die didaktische Seite des Themas konzentriert. Dabei werden folgende “downsides” der OER-Bewegung genannt: Qualität, fehlende Feedback-Mechanismen, Copyright und ein häufiges Zögern der Hochschullehrer.
EDUCAUSE, 27. Mai 2010
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Posted on 09 June 2010 by jrobes
Ein weiterer Artikel, der die Zukunft der Hochschulen zur Diskussion stellt. Zwei Trends bzw. Treiber stellen die Autoren heraus: (a) den immer einfacheren Zugang der Lerner zu Informationen sowie (b) die neuen Möglichkeiten, auch ohne “mediating agents” in Lernprozessen miteinander zu interagieren. Noch haben die Hochschulen nur vereinzelt auf diese Veränderungen reagiert. Und auch die Autoren nähern sich - nach einem längeren Blick in die Geschichte - eher fragend der zukünftigen Rolle der Hochschulen. Ihr heutiges Geschäftsmodell baut auf “content creation and navigation, interactions between learners and faculty, and accreditation” auf. Diese Einheit, so die Autoren, steht infrage, nicht zuletzt durch die technologischen Möglichkeiten der Netze und Vernetzung.
George Siemens und Kathleen Matheos, in: in education, Special Issue, Part 2, 2010, 16(1) May
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Posted on 27 May 2010 by jrobes
Ein Prosa-Glanzstück. Lange Zeit schien alles in die eine Richtung zu gehen: “open”. Auch in der Weiterbildung haben wir die “open”-Initiativen gesammelt, von “Open Access”, über “Open Educational Resources” bis “Open Teaching”. Und wurden gleichzeitig bestätigt, dass Bezahlmodelle im Web irgendwie nicht funktionieren. Das scheint jetzt anders, Apple sei Dank. Hier mein Lieblingssatz aus dem New York Times-Artikel:
“People who find the Web distasteful — ugly, uncivilized — have nonetheless been forced to live there: it’s the place to go for jobs, resources, services, social life, the future. But now, with the purchase of an iPhone or an iPad, there’s a way out, an orderly suburb that lets you sample the Web’s opportunities without having to mix with the riffraff.”
Es gehört sicher zur Ironie der Geschichte, dass auch dieser Artikel in einigen Tagen wahrscheinlich nur noch gegen harte Währung zu lesen sein wird.
Virgina Heffernan, The New York Times, 17. Mai 2010
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Posted on 14 May 2010 by jrobes
Steve Wheeler, E-Learning-Experte an der University of Plymouth, hat vor einigen Tagen auf der UNESCO Open Educational Resources Conference in Windhoek/ Namibia präsentiert und seine Slides jetzt online zur Verfügung gestellt. Darin gibt Steve Wheeler eine Übersicht über die OER-Idee, ihre Grundprinzipien, ihre Vorteile und weist noch einmal auf “3 main areas of activity” hin:
- creation of open source software and development tools
- creation and provision of open content
- development of open standards and licensing tools
Steve Wheeler, Slideshare, 3. Mai 2010
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Posted on 25 March 2010 by jrobes
Die “Openness”-Debatte dauert an. “Open Content” ist einer der Trends im jüngsten Horizon Report. “Open” ist auch das Stichwort, an dem sich viele Bildungsexperten in jüngster Zeit intensiv abgearbeitet haben, siehe die Beiträge von George Siemens, Frances Bell, Jim Groom, Stephen Downes und Graham Attwell. Zu ihnen gehört von der ersten Stunde an David Wiley (Brigham Young University). Auch diese Präsentation ist sehenswert. Graham Attwell “like(s) the way his slides tell a story”. Dem kann ich nur zustimmen. Wer ungeduldig ist: Im letzten Drittel führt David Wiley die Diskussion in eine Sammlung konkreter Beispiele über, von MIT’s OpenCourseWare bis zur iTunes U.
Wer David Wiley selbst hören und sehen will, kann noch “A Parody of the Future of Education” aufsuchen, eine kurze bzw. kurzweilige Vorlesung, in der Wiley, ganz advocatus diaboli, seine Zweifel äußert, ob wir jemals vom klassischen Vorlesungsformat lassen können.
Graham Attwell, Pontydysgu - Bridge to Learning, 17. März 2010
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Posted on 21 January 2010 by jrobes
“Open Content” hat es ja gerade als Top-Trend in den Horizon Report 2010 geschafft, da kommt diese Broschüre der Initiative media/NRW genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie bietet eine kurze Einführung ins Thema und streift die Stichworte Creative Commons, GNU, Open Access und Open Educational Resources. Wenn man bedenkt, dass in einer älteren Ausgabe dieser Broschüre (Oktober 2006) die beiden letztgenannten Begriffe noch gar nicht auftauchten, merkt man, welche Bewegung in diesem Thema steckt. Überhaupt lohnt sich ein Blick auf die Seiten von media/ NRW, wo in der Reihe “Im Blickpunkt” weitere Arbeitshilfen, aktuell z.B. zu den Themen “Informationsqualität im Internet” und “Nachhaltigkeit und Medien”, zur Verfügung stehen.
ecmc - Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH im Auftrag der Staatskanzlei NRW, November 2009
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Posted on 19 November 2009 by jrobes
Was ist eigentlich gemeint, wenn in der aktuellen Bildungsdiskussion von “open” die Rede ist? “Open Educational Resources” oder “Open Content” zum Beispiel: Geht es hier nur um den freien Zugang zu Bildungsangeboten oder um mehr? Gibt es nur die Zustände “open” und “closed” oder auch etwas dazwischen? David Wiley fühlt sich zumindest für das “Open” in “Open Content” verantwortlich, erinnert hier an dessen Ursprung (1998!) und Entwicklung (mit Blick auf die Open Source-Bewegung), bevor er folgende Kriterien anbietet:
“Much as we might measure the openness of a door in centimeters, we measure the openness of content in terms of the rights a user of the content is granted. The 4Rs Framework describes the four most important rights:
1. Reuse - the right to reuse the content in its unaltered / verbatim form
2. Revise - the right to adapt, adjust, modify, or alter the content itself
3. Remix - the right to combine the original or revised content with other content to create something new
4. Redistribute - the right to make and share copies of the original content, your revisions, or your remixes with others.”
David Wiley, iterating toward openness, 16. November 2009
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Posted on 19 November 2009 by jrobes
Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009
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Posted on 16 October 2009 by jrobes
Die UNESCO hat auf den Seiten der UNESCO OER Community auf einen neuen Baustein verlinkt: “This document is aimed at individual academics and decision-makers in higher education institutions that are interested in becoming active participants in the OER world, as publishers and users of OER.” Es richtet sich vor allem an “universities in developing countries”. Umfassend und systematisch sind hier Informationen zusammengetragen, die Interessierten helfen, OER zu finden, selbst zu entwickeln und zu publizieren. Aber auch, wer sich nur über den Stand der OER-Bewegung informieren will oder weiteres Material sucht, wird fündig. Man erfährt z.B., dass alles 2002 auf einer UNESCO-Konferenz anfing, dass Wikipedia und das MIT OpenCourseWare-Projekt die Türöffner waren (sehr schön die Anmerkung zur MIT-Initiative: “The world of higher education was in shock!”) und wie es in der Folgezeit zu vielen weiteren Projekten und Erklärungen wie der Cape Town Declaration (2008) führte.
Das bringt mich zu einer weiteren Referenz: Tony Hirst fragt hier, ob OER wirklich immer das enthält, was drauf steht, und ob man sich nicht lieber auf die Suche nach “open training materials” machen sollte (”Open Training Resources”).
UNESC, A guide for participating in the international open education commons, September 2009
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Posted on 15 September 2009 by jrobes
Dieses Video gibt einen wunderbaren Eindruck von der Open Education Conference, die vor einigen Tagen in Vancouver stattgefunden hat: Viele Protagonisten der OER-Bewegung waren dort, z.B. David Wiley, Stephen Downes, Jim Groom, Alan Levine, Leigh Blackall … Sie antworten kurz auf Fragen wie “What is your favorite open education project?” und “Why do you love open educational resources (OER)?”. Die Antworten auf “Why do you love Vancouver?” sollte man je nach Gemütslage am Besten überspringen.
Wem das unterhaltsame Stimmungsbild nicht ausreicht, findet auf den Konferenzseiten weiteres Material inkl. der Videomitschnitte der Sessions. Und wer ganz viel Kondition hat, kann eine mehrstündige Unterhaltung zwischen Stephen Downes und David Wiley verfolgen.
Jane Park, blip.tv, 15. September 2009

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Posted on 16 July 2009 by jrobes
“When the costs of “open teaching” (freely allowing people outside the university to view course materials and informally participate in the course) are so low, I ask myself a question. Do we professors, who live rather privileged lives relative to the vast majority of the planet’s population, have a moral obligation to make our teaching efforts as broadly impactful as possible, reaching out to bless the lives of as many people as we can? Especially when participatory technologies make it so inexpensive (almost free) for us to do so?
I believe the answer is yes.”
David Wiley, der vielleicht prominenteste Vertreter der Open Content-Bewegung und gegenwärtig Gastblogger beim Chronicle of Higher Education, beschreibt anhand eigener Erfahrungen, welchen Gewinn es für alle Beteiligten, Lehrende wie Studierende, bringen kann, wenn sie die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, um ihre Arbeiten und Erfahrungen mit anderen außerhalb ihrer Hochschule zu teilen. Lesenswert!
David Wiley, The Wired Campus, 15. Juli 2009
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Posted on 07 July 2009 by jrobes
Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”. Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”
Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”
Curtis J. Bonk, eLearn Magazine, 2. Juli 2009
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Posted on 29 April 2009 by jrobes
Wieder eine starke Schlagzeile, die man vielleicht nicht wörtlich nehmen sollte. Aber die Botschaft dahinter ist klar: “America’s colleges and universities, says Wiley, have been acting as if what they offer — access to educational materials, a venue for socializing, the awarding of a credential — can’t be obtained anywhere else. By and large, campus-based universities haven’t been innovative, he says, because they’ve been a monopoly.”
Im Artikel werden die Appelle, die David Wiley (Brigham Young University) an seine Kollegen richtet, mit den Open Education- und Open Content-Aktivitäten in Beziehung gebracht, die David Wiley selbst maßgeblich initiiert hat. Wie zum Beispiel Flat World Knowledge, über das College Textbooks offen zum Download zur Verfügung gestellt werden können.
Elaine Jarvik, Deseret News, 20. April 2009
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Posted on 17 February 2009 by jrobes
Als ich vor einigen Tagen gebeten wurde, etwas zur “Didaktik in Zeiten des Web 2.0″ zu sagen, kam mir spontan der “Massive Open Online Course” in den Sinn, zu dem George Siemens und Stephen Downes letzten Herbst eingeladen hatten. Im Sinne eines Modells, an dem man sich orientieren kann, wenn man in einer offenen Lernumgebung und mit Hilfe verschiedener Web 2.0-Instrumente Prozesse, individuell und in Netzwerken “vor Ort”, anstoßen will. Jetzt hat Stephen Downes für eine UNESCO OER-Diskussionsliste in Form kurzer Antworten noch einmal die wesentlichen Bausteine dieses Projekts beschrieben.
“The course - which came to be known simply as CCK08 - was a landmark, we believe, in open access, because while providing the formal requirements of open learning - course structure and content, recognition, assessment and credentials - it nonetheless operated on a very different model from other OER initiatives. Materials for the course were not ‘produced’ in the traditional; sense - rather, the instructors created a framework, populated that framework with open materials already extant on the web, added some commentary and videos of their own, conducted open online sessions and recordings, and created the infrastructure for wide student participation.”
Stephen Downes, Half an Hour, 16. Februar 2009
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Posted on 13 February 2009 by jrobes
Eine interessante Aufgabe, die sich der Autor gestellt hat: Er hat die Angebote von sieben OER- (Open Educational Resources) Projekten näher betrachtet und geprüft, in wie weit sich ihre Inhalte in neue Lernszenarien “übertragen” lassen. “Reuse & remix” eben. Konzeptionelle, technische und lizenzrechtliche Kriterien hat er an die Angebote von OpenLearn, Carnegie Mellon Open Learning Initiative, MIT OpenCourseWare, Stanford Engineering Everywhere, webcast.berkeley, Open Yale Courses und Rice Connexions angelegt. Bestnoten gibt es für UK Open University’s OpenLearn und Rice Connexions (4,5 von 5).
Jared Stein, Flexknowlogy, 12. February 2009
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Posted on 22 January 2009 by jrobes
Auch wenn ich ein paar Tage zu spät bin: Das Seminar gehört zum ScoPE-Angebot, einer internationalen Online-Community im Bildungsbereich. Scott Leslie (Kanada) ist Facilitator dieser Veranstaltung, die noch bis zum 8. Februar läuft: “The availability of Open Educational Resources is increasing almost daily. High quality learning materials from reputable institutions are available in many disciplines for both instructors to reuse or student self-study. This seminar will explore ways to find resources, issues with creating and licensing them, and techniques for starting to share, both institutional projects and personally.” Wem also Projekte wie MIT OCW oder OpenLearn nicht fremd sind und wer mitdiskutieren möchte, wie die nächste Phase der OER-Bewegung aussehen könnte, ist hier sicher richtig.
Scott Leslie, ScoPE, 19. Januar - 8. Februar 2009
Nachtrag (24.1.2009): Fast hätte ich ihn übersehen: David Wiley (Brigham Young University), “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia), bietet in diesem Semester einen offenen Kurs an. Er heißt “Introduction to Open Education” und die ersten beiden Präsentationen sind bereits online. Ihre Titel: “10 Years of Open Content” und “Motivation”. Sehr interessant ist auch dieser Beitrag eines Teilnehmers (Jared Stein), in dem ausführlich das Angebot der MIT OpenCourseWare (MIT OCW) und Carnegie Mellon Open Learning Initiative (OLI) verglichen wird.
Auch George Siemens hat jüngst (16.1.2009) eine Präsentation “Open Educational Resources” online gestellt - eine Übersicht mit kurzen, plakativen Stichworten.
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