Tag Archive | "OER"

Tags:

OER Impact Map

Posted on 10 April 2014 by jrobes

Das Ziel dieses beeindruckenden Projekts ist wie folgt beschrieben: “This website gathers and publishes evidence about the impact of open educational resources (OER). It is maintained by the OER Research Hub project. The purpose is to help people understand the impact of OER.” Was die OER Impact Map genau leistet, hat Martin Weller, Mitglied des OER Research Hub, an anderer Stelle kurz aufgeführt:

“- Look at evidence for any one of our 11 hypotheses (eg. for hypothesis A regarding performance)
- Look at the flow of evidence
- Examine evidence by country
- Filter evidence by sector, polarity, hypothesis, country
- Explore the map for OER policies (a work in progress)”

Martin Weller unterstreicht zugleich die Notwendigkeit, nach zehn Jahre OER stärker darauf zu achten, dass Projekte nicht nur angekündigt und Materialien nicht nur zugänglich gemacht werden, sondern auch ihren Nutzen demonstrieren: “The problem is very few OER papers actually give anything approaching proper evidence or research. Try it yourself, pick a few papers from the knowledge cloud at random. What you get are project reports about releasing OERs, lots of “lessons learned”, a lot of beliefs stated as evidence eg “this will improve retention”, quite a lot of download stats, but very little hard evidence that you could point at and say to someone “this supports (or negates) this hypothesis”.
OER Impact Map, April 2014

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: ,

The Access Compromise and the 5th R

Posted on 05 March 2014 by jrobes

Das Konzept von Open Educational Resources (OER) ist heute fest mit den “4Rs” verknüpft, wie David Wiley sie beschrieben hat: “reuse, revise, remix, and redistribute”. Zu wenig, meint jetzt David Wiley selbst, weil neuere Geschäftsmodelle der Verleger auf Abonnements setzen und dem Nutzer gar keine Kopie eines Werkes in die Hand geben. Er nennt das einen “attack on personal property” und möchte deshalb die 4Rs um das Attribut “retain” erweitern. Hier das komplette Raster:

“The 5Rs of Openness
- Retain - the right to make, own, and control copies of the content
- Reuse - the right to use the content in a wide range of ways (e.g., in a class, in a study group, on a website, in a video)
- Revise - the right to adapt, adjust, modify, or alter the content itself (e.g., translate the content into another language)
- Remix - the right to combine the original or revised content with other open content to create something new (e.g., incorporate the content into a mashup)
- Redistribute - the right to share copies of the original content, your revisions, or your remixes with others (e.g., give a copy of the content to a friend)”

David Wiley, iterating toward openness, 5. März 2014

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Origins of MOOCs: sources, streams, tributaries to flood

Posted on 14 February 2014 by jrobes

Jedes Phänomen hat seine Wurzeln, Vorläufer, Anfänge und Startpunkte. Das gilt auch und erst Recht für MOOCs. Hier sind es zwei große Entwicklungen, auf die immer wieder verwiesen wird: Distance Learning und Open Universities. Dann gibt es verschiedene Bewegungen, die ganz nah dran sind am Thema: z.B. MIT’s OpenCourseWare, Open Educational Resources (OER), Open Access, Open Conferences, alles Projekte, die Anfang des letzten Jahrzehnts starteten. Dann Dave Cormier, der 2008 dem CCK08-Kurs von Stephen Downes und George Siemens den Namen “MOOC” gab. Dann Salman Khan, der kurze Video-Clips als Lernmodule populär machte. Und jetzt sind wir schon mitten in der Gegenwart, mit xMOOCs, cMOOCs und vielen Anbietern, Plattformen und weiteren Modellen. Auf einige dieser Stationen weist Donald Clark hin. Andere, vor allem (bildungs)theoretischer, didaktischer und technologischer Natur, wären noch hinzuzufügen.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 14. Februar 2014

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

OER - Open Educational Resources

Posted on 19 December 2013 by jrobes

helm_201312.jpgSo richtig vom Fleck kommt das Thema kurz vor Weihnachten auch nicht mehr. Das ist jedenfalls mein Eindruck nach Lektüre der Beiträge, die die aktuelle, 11. Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins (HeLM) zum Titelthema versammelt hat. Ich hätte z.B. mal gerne etwas zur OER-Strategie einer Hamburger Hochschule gelesen. Ist das zu weit hergeholt? Gibt es so etwas nicht? Wie auch immer, stattdessen gibt es Begriffliches (Jöran Muuß-Merholz), ein Plädoyer für eine partizipative Mediendidaktik (Kerstin Mayrberger, Sandra Hofhues), Rechtliches (Till Kreutzer u.a.) sowie eine Reihe von Projektberichten (edutags, COER, OpenLearnWave, L3T u.a.). Immerhin ein guter Überblick.
Hamburger eLearning-Magazin (HeLM), Dezember 2013 (pdf)

Popularity: 25% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Top Ed-Tech Trends of 2013: The Battle for “Open”

Posted on 17 December 2013 by jrobes

Ein fast melancholischer Artikel von Audrey Watters, nicht zuletzt durch ihre Referenz an Aaron Swartz. Auf der einen Seite sieht auch sie eine unüberschaubare Zahl von Initiativen und Projekten (einige Highlights werden aufgelistet); und auf der anderen Seite hat der Begriff “Open” damit zugleich seinen Kristallisationspunkt verloren. Siehe auch Martin Weller und “The Battle for Open”.
Audrey Watters, Hack Education, 16. Dezember 2013

Popularity: 25% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Look back in anger? A review of online learning in 2013

Posted on 16 December 2013 by jrobes

Nun, Torontos verrückten Bürgermeister hat Tony Bates wahrscheinlich ganz für sich, wenn es um einen Rückblick auf das Bildungsgeschehen im laufenden Jahr geht. Ansonsten gelten seine Beobachtungen sicher nicht nur für Kanada: die übergroße Aufmerksamkeit, die MOOCs auf sich gezogen haben; die Wiederaufnahme einer strategischen Debatte um den Stellenwert des Online-Lernens an vielen Hochschulen; die Versuche, mit Online-Lernen Kosten zu sparen, und viele OER-Projekte. Aber alles irgendwie überschattet von MOOCs …

“Nevertheless, MOOCs have been important in getting online learning noticed, even if for the wrong reasons. Let’s hope 2014 will see a more focused approach on improving productivity while maintaining or increasing the quality of post-secondary education. It is clear that the system cannot go on in the way it has been going, and online learning can play an important role, as much in improving quality as in reducing costs.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 15. Dezember 2013

Popularity: 23% [?]

Comments (0)

Tags:

Open Educational Resources: Breaking the Lockbox on Education

Posted on 06 December 2013 by jrobes

Open Educational Resources (OER) sollten heute für keinen Bildungsexperten mehr ein Fremdwort sein. Seit über zehn Jahren gibt es Projekte, die sich der OER-Idee verschrieben haben: “educational materials made freely and legally available on the Internet for anyone to reuse, revise, remix and redistribute” (wie es in der Summary heißt). Der “Nachteil” ist die heute fast unüberschaubare Zahl an Studien und Reports zum Thema. Auf dieses White Paper der William and Flora Hewlett Foundation sei verwiesen, weil die Bewegung ohne die Stiftung heute nicht da wäre, wo sie steht.

“By enabling virtually anyone to tap into, translate and tailor educational materials previously reserved only for students at elite universities, OER has the potential to jump start careers and economic development in communities that lag behind. Millions worldwide have already opened this educational lockbox, but if OER is going to democratize learning and transform the classroom and teaching, then it must move from the periphery of education practice to center stage.

The Foundation plans to help pave the way for that transition and this white paper describes how we plan to accomplish that goal.”
Work in Progress/ The Hewlett Foundation Blog, 26. November 2013

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Edutags als Referatory und “Suchmaschine” für Open Educational Resources

Posted on 29 November 2013 by jrobes

Social Bookmarking, also das Verwalten von Lesezeichen im Internet, so dass sie mit anderen Nutzern geteilt werden können, ist einer der ersten und ältesten Web 2.0-Dienste. Auch Edutags ist eine solche Social Bookmarking-Plattform, die sich jedoch vor allem auf Materialien konzentrieren will, die im Lehr- und Lernkontext relevant sind. Das Projekt wird gemeinsam vom Learning Lab der Universität Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungssserver betreut. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Edutags genutzt werden kann, um Open Educational Resources (OER) zu sammeln, aber auch um neue OER-Ressourcen zu suchen (mittels “CC-Crawler”). Für Spezialisten.
Ingo Blees und Richard Heinen, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg.8, Nr.4, November 2013

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Erschienen: “Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?” (zfhe.at)

Posted on 06 November 2013 by jrobes

Acht Artikel zum Thema umfasst die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE). Im Editorial stecken die Herausgeber das Spielfeld ab: Sie beschreiben kurz, was hinter Open Access und Open Educational Resources steht, warum beide Themen verwandt, aber nicht dasselbe sind, und welche Bedeutung sie in den letzten zehn Jahren für Lehre und Studium an Hochschulen gewonnen haben. Ob jedoch in fünf Jahren Lehrmaterialien, die nicht frei zugänglich sind, “faktisch bedeutungslos sind” (wie eine Gruppe von Experten kürzlich wettete), steht noch zur Diskussion.
Martin Ebner, Sandra Schön, Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler (Hrsg.), Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg.8, Nr.4, November 2013 (via Sandra Schön)

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: ,

PB020: Die verbreitetsten Missverständnisse zu freien Lizenzen

Posted on 04 October 2013 by jrobes

Urheberrechte spielen ja auch in der Bildung eine große Rolle. Mit dem leichten und schnellen Zugriff auf Ressourcen im Internet hat das Thema noch einmal an Bedeutung gewonnen. Allerorten Verunsicherung. Nun haben in letzter Zeit die Creative Commons-Lizenzen eine gewisse Bekanntheit und Verbreitung gefunden. Aber auch hier geben sich unzählige Missverständnisse die Hand. Einige sind das Thema eines Podcasts, in dem Paul Klimpel sich im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz vor allem kritisch mit der Einschränkung “nur für nicht-kommerzielle Nutzung” auseinandersetzt, mit der viele Urheber, oft in bester Absicht, ihre Werke kennzeichnen.
Jöran Muuß-Merholz, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 18. September 2013

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Digitales Lernen. Moocs einfach auf den Punkt gebracht

Posted on 02 October 2013 by jrobes

lvm_201310.jpgDie Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat jetzt einen Band ihrer Reihe “Digitalkompakt” dem Thema MOOCs gewidmet. Man will “über den neuen Trend des digitalen Lernens informieren und die damit verbundenen Chancen und Risiken aufzeigen”. Die Broschüre enthält Hintergrundinformationen - von der Khan Academy, über OER bis zum ersten MOOC, der auch hier Sebastian Thrun zugeschrieben wird. Hannes Klöpper (iversity) darf erläutern, “warum wir auch MOOCs brauchen”. Und Rolf Schulmeister darf im Interview den kritischen Blick auf MOOCs werfen (”Hier ist viel Marketing-Sprech im Spiel”). Insgesamt ein ausführlicher Überblick und Einstieg, der das Thema auch aus deutscher Perspektive beleuchtet. Und die ist halt gerade mit Blick auf unser Bildungssystem nicht deckungsgleich mit z.B. den US-amerikanischen Rahmenbedingungen.
Dennis Buchmann, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Düsseldorf, September 2013 (pdf)

PS: Es gibt auch ein kurzes Video (Buch & Regie: Mario Sixtus) der LfM zum Thema, in dem allerdings die kleinen Schönheitsfehler der Broschüre (z.B. Salman Khan als “einer der Auslöser der MOOC-Welle” oder der Konnektivismus als “Theorie hinter all den MOOC-Varianten”) stärker ins Auge springen.

Popularity: 11% [?]

Comments (3)

Tags:

“Das wilde Internet wiederentdecken”

Posted on 18 September 2013 by jrobes

Am Wochenende, genauer: am 14. und 15. September, hat ja in Berlin die OER-Konferenz des Wikimedia Deutschland e.V. stattgefunden. Die Konferenz wirft immer noch Wellen. So hat Karlheinz Pape zum Beispiel nicht nur seine Konferenzeindrücke geschildert, sondern auch dieses Interview mit Phillip Schmidt, Mitarbeiter am MIT Media Lab in Cambridge (USA) und Mitbegründer der Peer 2 Peer University, verlinkt. Für Phillip Schmidt bedeutet offene Bildung und Lernen vor allem “Machen” bzw. “Mit-Machen”. 5:05 Min.
kooperative-berlin, Interview mit Phillip Schmidt, 15. September 2013 (via Vimeo)

“Das wilde Internet wiederentdecken” from kooperative-berlin on Vimeo.

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Was sind Open Educational Resources? und andere häufig gestellte Fragen zu OER

Posted on 02 September 2013 by jrobes

Die deutsche UNESCO-Kommission hat sich des umfassenden OER-Guides von Neil Butcher erinnert und die ersten zwanzig Seiten noch einmal aufgelegt. In deutscher Übersetzung bzw. Bearbeitung. 16 Fragen werden einführend beantwortet, von “1. Was sind Open Educational Resources (OER)?” bis “16. Wie kann ich meine OER mit Anderen teilen?”. Da der deutsche Kontext in dieser Adaption sehr kurz wegkommt, empfehle ich, anschließend den Beitrag von Torsten Larbig zur “deutschen Debatte” noch einmal hervorzuholen.
Deutsche UNESCO-Kommission, August 2013 (pdf)

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

What’s the Difference Between OCWs and MOOCs? Managing Expectations

Posted on 22 August 2013 by jrobes

Eigentlich, so David Wiley, gibt es doch zwischen den Lernmaterialien auf MIT’s OpenCourseWare-Plattform und einem MOOC von Coursera auf den ersten Blick keine Unterschiede. Doch MIT OCW richtet sich in erster Linie an Lehrer, MOOCs wie die von Coursera aber an Lerner.

“We’re seeing a huge anti-MOOC backlash now, but never saw an anti-OCW backlash. Why? Perhaps because even though to the public mind they’re doing essentially the same things – publishing large collections of curated, high quality, freely available course content – OCW managed the public’s expectations better.”
David Wiley, iterating toward openness, 20. August 2013

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Open Educational Resources – OER: Geschichte und Einordnung der deutschen Debatte seit Herbst 2011

Posted on 15 August 2013 by jrobes

Die Diskussion um Open Educational Resources (OER) hat ja in den letzten Jahren hierzulande etwas Fahrt aufgenommen. Torsten Larbig, der sich schon länger aktiv in der OER-Debatte engagiert, nimmt sich hier Zeit und Raum, die Entwicklung nachzuerzählen und einzuordnen. Sein Fazit ist durchaus positiv, wenn er auch gerade auf didaktischer und methodischer Ebene noch großes Potenzial sieht. Denn noch hat aus seiner Sicht das Thema die Lernenden nicht erreicht …

“Was in der Debatte meiner Wahrnehmung nach eine größere Rolle spielen könnte ist die Frage nach den Konsequenzen, die der Offenheitsgedanke für die Weiterentwicklung des individuellen Lernens und auch der Durchlässigkeit in Bezug auf formale Abschlüsse an deutschen Schulen haben kann. - Hier gilt es, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis von Didaktik und Methodik noch einmal genau hinzuschauen: Geht es nur um freies Bildungsmaterial (OER) als Material oder auch um die Entwicklung eigener, individuell ausgerichteter Lernumgebungen (Personal Learning Environment PLE), eigener Lernnetzwerke (Personal Learning Network PLN)? Dafür sollten frei lizensierte, plattformunabhänige Möglichkeiten viel stärker in Lehr-Lernprozesse integriert werden und im Rahmen der Entwicklung von OER zu diesen als Teil der Infrastruktur hinzu gezählt werden.”
Torsten Larbig, herrlarbig.de, 13. August 2013

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Preisgekrönte Vision: Die Open University of Europe

Posted on 17 July 2013 by jrobes

Die Europäische Union hat eingeladen, Visionen für die Zukunft der universitären Bildung zu entwerfen. Und die Autoren (Claudia Musekamp, Daniel Staemmler, Bastian Hamann) haben gleich eine “fiktive Jubiläums-Rede der genauso fiktiven Open University of Europe im Jahr 2030″ eingereicht und gehören damit zu den Gewinnern des Wettbewerbs. Dabei spannen sie einen Bogen von den aktuellen, zarten Ansätzen einer gesamteuropäischen MOOC-Initiative (die ja wirklich vor einigen Tagen ausgerufen wurde) zu einem umfassenden europäischen Bildungsprojekt, das (2030) fest im politischen, akademischen, geschäftlichen und zivilen Alltag verankert ist. “Open” ist überhaupt ein zentraler Punkt dieser Vision. Ansonsten ist z.B. die Rede von “Back to College”-, “Mentor”-, “Digital Neighbourhood”- und “SME Open Access”-Programmen. Sicher ein verdienter Preisträger.
Claudia Musekamp, Lernen und Internet/ Das Infoport Blog, 16. Juli 2013

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags:

Kostenlose Lernmodule von und für Unternehmen im Internet

Posted on 25 June 2013 by jrobes

Karlheinz Pape hat einige kostenfreie Lernmodule gefunden, die Unternehmen offen ins Netz gestellt haben. So die Krohne Academy etwas über Messtechnik, JUMO über die pH-Messung, Grundfos etwas über Hocheffizienzpumpen. Könnte das nicht ein Modell sein, fragt Karlheinz Pape? Fachinhalte als OER? Ich bin da skeptisch. Da haben MOOCs mehr Potential, es in die Curricula von Unternehmen zu schaffen. Und auch der Austausch der Fachexperten in Communities erscheint mir vielversprechender als eine Open Content-Strategie in diesem Bereich. Aber wer weiß?
Karlheinz Pape, Corporate Learning - Training und Wissensmanagement, 24. Juni 2013

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

„Es geht um Geschäftsmodelle, die das offene Lernen unterstützen!“

Posted on 21 June 2013 by jrobes

So Michael Kerres, Professor für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Interview mit dem Online-Magazin “Bildung + Innovation” plädiert er einmal nicht für weitere offene Bildungsmaterialien, sondern für klarere Strukturen und Modelle, die ihre Nutzung erleichtern. Wie zum Beispiel eine Flatrate für das offene Lernen.

“Meines Erachtens nach geht es hier primär um Geschäftsmodelle, wie Lernmedien verfügbar gemacht werden, und nicht so sehr um neuartige Impulse für die Bildung. Es geht schlicht und einfach darum, wer die Produktion und Bereitstellung der Lernmaterialien bezahlt. Und insofern sehe ich hierin eher eine betriebswirtschaftliche Frage, als dass das Lernen in unserer Bildungslandschaft durch OER maßgeblich beeinflusst werden würde.”
Petra Schraml, Interview mit Michael Kerres,  Bildung + Innovation, 20. Juni 2013

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Fluid learning: vision for lifelong learning in 2030

Posted on 19 June 2013 by jrobes

Der Stellenwert solcher Paper im “europäischen Kontext” ist für Außenstehende nur schwer einzuschätzen. Unterschrieben haben jedenfalls Autoren des Joint Research Centres am Institute for Prospective Technological Studies (UK). Sie schreiben: “This paper provides a vision of what we term ‘fluid learning’ through which autonomous learners make choices about their own learning.” Eine Reihe von Trends stützen diese Vision des lebenslangen Lernens. “Openness” nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Aber es wird auch auf Hindernisse verwiesen, hier “challenges and tensions” genannt. Schließlich:

“Taking forward the vision requires a radical change in cultural perceptions of learner agency and learner-teacher roles, associated with changes in technology. European Agencies have a key role to play in facilitating and supporting a vision which depends on increased collaboration across sectors and national boundaries, and on meaningful conversations between learners and formal education providers.”
Allison Littlejohn, Isobel Falconer und Lou McGill, elearningeuropa.info, 17. Juni 2013

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Open Educational Resources: Opening Access to Knowledge

Posted on 04 June 2013 by jrobes

Das aktuelle Heft der International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL) umfasst neun Artikel, deren Autoren mehrheitlich an bekannten Open Universities zu Hause sind: der Open University UK, der Athabasca University und der Dutch Open University. Sicher keine schlechten Voraussetzungen, um kompetent über Open Educational Resources (OER) zu schreiben. Zum Einstieg skizzieren Cindy Ives und Mary Margaret Pringle zum Beispiel, wie sich die kanadische Athabasca University in den letzten Jahren mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Weitere Artikel schauen unter anderem auf die Herausforderungen und Chancen, die mobile Technologien für OER mit sich bringen; auf nachhaltige Geschäftsmodelle, nationale OER-Strategien und notwendige staatliche Unterstützungen; auf Open Access Publishing im Wissenschaftsbetrieb und OER in nicht-englischsprachigen Communities.
International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 14, Nr. 2 (2013)

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

13:14:02

13:30:41

IMG_1120

IMG_1117

IMG_1130

IMG_1146

IMG_1124

See all photos