Posted on 30 June 2011 by jrobes
Nun, die großen “secrets” habe ich nicht entdecken können, aber immerhin die Bestätigung eines allgemeinen Trends zur Kürze bzw. “bite-sized chunks”:
“Once a quarter, the company tosses a larger training at the staff, called SalesPro, which takes a deep dive into one particular strategic issue, like display advertising or the mobile business. The soup-to-nuts program takes about six hours, but rather than delivering it all in one fell swoop, or even through a series of hour-long, do-it-yourself modules, Google breaks the information into bite-sized chunks lasting no more than seven minutes each, so agents can download and peruse them at their desks, on their commutes, even on their cell phones while watching Little League or waiting in line at airport security.”
E.E. Boyd, Fast Company, 21. Juni 2011
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Posted on 29 June 2011 by jrobes
Um zu demonstrieren, was Microcontent ist, hat Martin Lindner diesen Blogpost angelegt. Ein Microcontent über “Microcontent” also. Man braucht ungefähr drei Minuten, um den Artikel zu lesen, was auf wundersame Weise mit der Länge des “idealen” Popsongs und der “perfekten” Aufmerksamkeitseinheit harmoniert. Nur den Bogen zu Microlearning muss der Leser selbst schlagen.
“Eine Idee, ausgeführt und variiert, in sich geschlossen, fertig. Ein Baustein, der jederzeit von einem Kontext in den anderen versetzt werden kann. Microcontent. Ein Mem: Die kleinste kulturelle Einheit, die sich wie ein Ohrwurm selbst repliziert. Der Grundstoff unserer Mikromedien-Kultur.”
Martin Lindner, :microinformation, 29. Juni 2011
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Posted on 11 February 2011 by jrobes
Vor einigen Wochen bin ich gebeten worden, etwas zum Stichwort “Microlearning” zu schreiben: was es bedeutet und wie es in der Unternehmenspraxis umgesetzt wird. Herausgekommen ist der vorliegende Artikel. Nach einigen einleitenden Zeilen habe ich kurz zwei Initiativen der Business School der Credit Suisse und der Alcatel-Lucent University vorgestellt, die ins Thema passen. Alles dreht sich dabei um die Frage, wie sich klassische formale Qualifizierung und informelles Lernen verbinden lassen - auch wenn es im vorliegenden Fall an Platz gefehlt hat, darauf ausführlicher einzugehen. Hier der Vorspann des Artikels, den mir die Redaktion der Personalführung dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat (kurze Anmerkung: Titel, Bilder und Bildunterschriften wurden von der Redaktion ausgewählt):
“Mit neuen Kurzformaten, meist zwischen drei und 15 Minuten lang und bevorzugt als Video erstellt, versuchen immer mehr Unternehmen, das informelle und selbstorganisierte Lernen ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Zwei Ansätze sind dabei zu beobachten: Während einige Unternehmen die sogenannten ‚Learning Nuggets‘ von Bildungsexperten nach inhaltlichen und didaktischen Gesichtspunkten entwickeln lassen, stellen andere Community-orientierte Plattformen zur Verfügung und unterstützen Mitarbeiter beim Informationsaustausch und bei der Weitergabe von Wissen.”
Jochen Robes, Personalführung, 2/2011, S. 50-53
Abbildung: “Motivation - Or Why The Onion Burns From The Inside”, YouTube, creditsuissevideos, 10. November 2010
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Posted on 03 February 2011 by jrobes
Elliott Masie, hier in einem Gastbeitrag auf fremdem Terrain, ermutigt uns, die vielen kleinen Rituale im Ablauf von Lern- und Lehrprozessen immer wieder zu hinterfragen. Zum Beispiel den, dass ein e-Learning-Kurs Informationen präsentiert, dann eine Aufgabe das Kurzzeitgedächtnis des Lerners prüft, bevor die nächsten Informationen …
“As we explore more short format media learning assets, drill into the world of search based knowledge acquisition, explore video presence for synchronous experiences and stretch our models of coaching and mentoring - it is a great time to consider shifting our old rituals!”
Elliott Masie, innovativesarah’s posterous, 3. Februar 2011
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Posted on 21 January 2011 by jrobes
Gibt es wirklich einen Trend zur Kürze - im Alltag, in den Medien, in der Weiterbildung? Wann wird aus dem Trend eine Norm (”Fasse Dich kurz!”)? Und wo haben lange Formate ihren Sinn? Gabi Reinmann ist auch über “Short ist the new long” gestolpert, macht sich einige Gedanken, um schließlich für ein sinnvolles Nebeneinander unterschiedlicher Formate zu plädieren.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 20. Januar 2011
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Posted on 17 January 2011 by jrobes
Eine nette Fingerübung von Nicholas Carr (”The Shallows. What the Internet Is Doing to Our Brains”), der über drei Entwicklungen nachdenkt: alles wird kürzer; mit Konsequenzen für unsere Lesegewohnheiten: das Browsen ersetzt das um Verständnis ringende Lesen; und was wir heute als “kurz” wahrnehmen, wäre früher, also vor dem Internet, vielleicht überhaupt nicht wahrgenommen worden.
Nicholas Carr, Rough Type, 16. Januar 2011
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Posted on 17 January 2011 by jrobes
Das ist schon das 14. Kurz-Interview im Rahmen des L3T-Projekts! Microlearning, so Martin Lindner hier, sind die kurzen Informationseinheiten, die das Web heute prägen; “activity streams” auf Facebook, Twitter und Co., denen wir versuchen, Sinn und Struktur zu geben, für uns und für andere. “Alles geht, aber wir kommen gar nicht mehr hinterher, das anzuwenden, was technisch möglich ist.”
Interview mit Martin Ebner, E-Learning Blog, 17. Januar 2011
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Posted on 01 October 2010 by jrobes
Die Frage rückt immer mehr in den Vordergrund: Wie kann man informelle Lernprozesse unterstützen? Wie kann man den Austausch in Communities und Netzwerken mit konkreten Lernaktivitäten verbinden? Wie kann man Microcontent in tägliche Arbeits- und Lernprozesse integrieren? Der Beitrag von Ilona Buchem und Henrike Hamelmann liefert die bei diesem neuen Thema notwendigen Einführungen und Abgrenzungen (Macrolearning/ Microlearning), um anschließend ein Projekt der Mediencommunity 2.0 näher vorzustellen. Ihre Schlussfolgerungen: “We argue that microcontent and microlearning, enhanced by Web 2.0, provide a viable solution to fast-paced and multitask-oriented patterns of learning and working today.” Und: “Microlearning aligned with formal learning and embedded in online communities has a potential to support ongoing professional development.”
Der Artikel ist übrigens in der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers zu finden, die mit “Innovation in lifelong learning” überschrieben ist.
Ilona Buchem und Henrike Hamelmann, eLearning Papers, Nr. 21, September 2010
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Posted on 29 September 2010 by jrobes
In einem Audio dieses längeren Interviews sagt Wikipedia-Gründer Jimmy Wales einen wichtigen Satz: “… one of the most important skills we can have is to question the source that were given”. Und das gilt für Wikipedia, Britannica und jede vermeintliche Autorität. Insgesamt ist es ein kurzweiliges Gespräch, das immer wieder um die Frage kreist, was Wikipedia direkt oder indirekt für die Entwicklung von Lernangeboten oder das Lernen selbst bedeutet. Epic, auf deren Seiten dieses Interview steht, ist übrigens nächste Woche Gastgeber der E-Learning-Debate 2010.
“Wikipedia’s contribution to learning has always been controversial - considered by many as a great reference source and tool for learning, it has also come under fire from some for encouraging plagiarism and questionable content.”
Epic Newsletter, September 2010
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Posted on 09 September 2010 by jrobes
Anja Lorenz hat einige aktuelle Stichworte, nicht zuletzt einen Kommentar von Gabi Reinmann (”Bekenntnis zum “macro-learning”), zum Anlass genommen, das Thema im Rahmen eines Tagungsbeitrags etwas zu sortieren. Nach einer kurzen Begriffsbestimmung von “Micro-”/ bzw. “Macrolearning” wird die Frage erörtert, wie sich Lerninhalte, einmal erstellt, in beiden Lernszenarien einsetzen lassen. Learning Content Management Systeme (LCMS) sollen dabei die technische Klammer bilden. “Die Symbiose beider Lernformen kann bei der Erstellung von Lernmaterialien genutzt werden, um einzelne Abschnitte größer angelegter Lernmaterialien für Microlearning wieder zu verwenden.”
Anja Lorenz, Scribd, 7. September 2010
PS: Es gibt auf Bitte der Autorin noch Rückmeldungen von Gabi Reinmann und mir zum Artikel, die aber aktuell noch in unseren Email-Archiven schlummern …
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Posted on 25 August 2010 by jrobes
Der Artikel hat eine Schwachstelle: Wenn nämlich die Autorin den Charme von Microsharing-Tools wie Twitter damit erklärt, auf diesem Wege Mitarbeiter im Notfall schneller erreichen zu können. Denn einige Absätze später sind es genau diese Mitarbeiter, die bei diesen Diensten selbst entscheiden, wem und wessen Nachrichten sie folgen wollen. Abgesehen davon wird mit Microsharing (oder Microblogging oder Microlearning, die Autorin ist hier flexibel) sehr schön das Bild der “learning” bzw. “networked organization” gezeichnet. Absätze macht der Artikel bei den Stichworten “Individualized Updates”, “Collective Intelligence” und “Social Seaming”. Zusammengefasst heißt es prosaisch: “Microblogging is the capillary system [of an enterprise].”
Marcia Conner, Blog, 24. August 2010
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Posted on 09 August 2010 by jrobes
Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs” - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.
Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”
Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)
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Posted on 23 July 2010 by jrobes
Am Mittwoch habe ich diese Slides auf dem 2. Treffen der Community of international Training Practice (COiTP) in Fulda vorgestellt. Ein ausgewählter Kreis von Trainings- und Bildungsexperten großer Unternehmen bildet diese Community. Das Schwerpunkt-Thema des Treffens hieß “Neue Lernmethoden, neue Wege Wissen zu verteilen”, und es gab einige Diskussionspunkte, die ich an dieser Stelle kurz festhalten möchte:
- Es ist oft nicht ganz einfach, zwischen Trainingsmanagern eines Industriebereichs und den Bildungsexperten eines Dienstleistungsunternehmens zu vermitteln. Vor allem an die Unterscheidung zwischen dem geführten Präsenztraining von Teilnehmern und den selbstorganisierten Lernprozessen von Managern, Experten und Wissensarbeitern muss immer wieder erinnert werden.
- Das betrifft auch E-Learning. Zu schnell wird das klassische Web-based Training mit der Community-Plattform im Netz gleichgesetzt.
- Auch (oder gerade) wenn man in neue informelle, community-gestützte Lernumgebungen investiert, stellt sich die Frage nach dem konkreten, nachweisbaren Nutzen dieser Projekte (bzw.: nach dem ROI oder “business impact”). Hier braucht es sicher noch einige Best Practices!
- Die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten stellt Herausforderungen dar, die heute weit in den Mittelstand hineinreichen - z.B. wenn ein Teilnehmer betont, dass die Konsolidierung seines Unternehmens vor allem vom Wachstum des chinesischen Marktes abhängt.
Jochen Robes, Slideshare, 21. Juli 2010
Nachtrag (3.9.2010): Ich habe gerade gesehen, dass auch Karlheinz Pape diesen Termin kommentiert hat: “Lehren oder Lernen?” (28. Juli 2010)
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Posted on 08 July 2010 by jrobes
Gabi Reinmann geht die aktuelle “2.0-, Micro- und Co.-Debatte … gehörig auf die Nerven”, vor allem “dieses Durcheinander, das entsteht, wenn gar nicht klar gesagt wird, was denn wozu unter welchen Bedingungen gelernt werden soll”. Sie stellt noch einige weitere, gute Fragen nach Sinn und Unsinn von Microlearning und so, wie sie sie stellt, wird jeder Leser sofort nicken und sich ihrem Bekenntnis anschließen. Punkt.
Mein Bekenntnis zum “micro-learning” lautet wie folgt: Wenn ich, wie Gabi Reinmann, “Veränderungen und neue Ideen in unserem Bildungssystem”, für notwendig halte und ansprechen möchte, brauche ich immer wieder mal einen Aufhänger, etwas, das irritiert, wachrüttelt und zum Widerspruch reizt. Etwas, um in eine Diskussion über die oben genannten Veränderungen und neuen Ideen einzusteigen. Deshalb nicke ich, wenn ich Rolf Schulmeisters Dekonstruktion der “net generation” lese - und verwende trotzdem den Begriff, um dahinter liegende Entwicklungen und Fragen anzusprechen (und verweise in der Regel immer auch auf Rolf Schulmeister, aber eben auch auf Marc Prensky). Deshalb bekenne ich mich sofort zum “macro-learning” - und werde trotzdem noch ein paar Mal mit Microlearning in die Diskussion einsteigen. Ich denke, dass an dieser Stelle die Perspektive eines Hochschullehrers einfach eine andere ist, vielleicht sogar sein muss.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juli 2010
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Posted on 02 July 2010 by jrobes
In den letzten Wochen durfte ich bei verschiedenen Gelegenheiten referieren und Workshops durchführen. Inzwischen habe ich die entsprechenden Materialien online gestellt, so dass ich an dieser Stelle gesammelt auf sie verweise. Den Anfang machte mein Besuch auf der SommerAkademie 2010 der V-EZ, Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit, in Bad Honnef. Dort habe ich unter dem Stichwort “Generation Y: Brauchen wir neue Lernformen für eine neue Lernergeneration?” zuerst die Diskussion um die Generation Y (net generation, digital natives) aufgenommen, um dann - das Ganze war ja als Workshop konzipiert - in die einzelnen Social Media-Anwendungen zu gehen und damit ganz praktisch soziokulturelle Entwicklungen und bildungstechnologische Möglichkeiten zusammenzubringen. Continue Reading
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Posted on 17 May 2010 by jrobes
Johannes Thönneßen hinterfragt - angemessen ironisch - den aktuellen Trend, wobei er einiges verbindet, was man auch in verschiedenen Beiträgen behandeln könnte: immer kürzere Seminare, die Wiederentdeckung des Lernens “zwischendurch”, die neuen technischen Möglichkeiten des Selbstlernens. Dazu gibt es etwas Beraterschelte, das geht immer. Ich habe also meistens genickt bei seinem Beitrag, nur bei der abschließenden Wette halte ich dagegen:
“Im Ernst: Ich glaube natürlich auch an das “Training am Arbeitsplatz”. Auch in Zukunft werden wir vor allem dann lernen, wenn wir Neues ausprobieren und anwenden. Aber schon bald werden die Berater kommen und als super-neuen Trend der Weiterbildung mehrtägige “Trainingslager” anpreisen, in denen sich Menschen weitab vom Alltag mit voller Konzentration einem Thema widmen können. Und sie werden uns genau vorrechnen, wie viel günstiger das für ein Unternehmen wird, als ständig den Arbeitsprozess zu unterbrechen und “Lernhäppchen” absolvieren zu lassen. Jede Wette… “
Johannes Thönneßen, Der MWonline-Blog, 14. Mai 2010
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Posted on 23 April 2010 by jrobes
Auch das Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), die größte Standesorganisation für Personaler in UK, hat nachgezogen und das derzeit unvermeidliche “talent” im Titel seines jährlichen Reports ergänzt. Er bietet wie immer einen guten Überblick über die aktuellen Themen in Corporate Learning sowie eine Fülle von Details. Folgende Punkte sind mir ins Auge gesprungen: Continue Reading
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Posted on 19 February 2010 by jrobes
Ich habe gestern im Rahmen eines Workshops bei der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur folgende Stichworte zur Diskussion gestellt: video-basiertes e-Learning, microlearning, mobile learning, learning on demand und social learning. Es war kein Problem, dass in dieser Liste “game-based learning” fehlte, denn nach mir kam Thorsten Unger (Zone 2 Connect), um die Lücke zu schließen. Torsten Maier (Wissen schafft Werte) stieg mit einem schönen Beispiel für Crowdsourcing und Mass Customization in seinen Vortrag ein: Brewtopia, jene australische Bier-Company, die die Kunden ihre eigenen Marken entwerfen lässt (hier der brandeins-Artikel). Dann folgte die sanfte Überleitung zur Frage, ob wir Bildungsexperten wirklich immer wissen, was und wie Mitarbeiter lernen wollen.
Jochen Robes, Slideshare, 19. Februar 2010
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Posted on 17 December 2009 by jrobes
Am Montag fand der 4. eLearning-Netzwerktag der Goethe-Universität in Frankfurt statt, organisiert von studiumdigitale (Danke an Claudia Bremer und Ralph Müller!). Ein Heimspiel für mich also. Um so mehr hat es mich gefreut, dass ich am Nachmittag eine Stunde bekommen hatte, um etwas über Gegenwart und Zukunft von E-Learning zu erzählen. Ich habe dabei kurz die Debatten des laufenden Jahres gestreift, also die Markterhebungen von BITKOM und MMB, die E-Learning-Debatte in Oxford (EPIC) sowie die interessante Diskussion im Anschluss an die E-Learning 2009 in Hamburg. Dann bin ich auf einige Trends eingegangen, Microlearning, Enterprise 2.0 und die Open Online-Kurse, um mit einem Blick in die letzten Horizon Reports zu schließen.
Am Morgen hatte Peter Baumgartner aus Krems referiert (”Web 2.0 - Eine Herausforderung für die Gestaltung von Lernprozessen an Hochschulen”) und dabei einen routinierten Bogen von didaktischen Szenarien zu gesellschaftlichen Trends gespannt. Ansonsten bot der Tag eine schöne Übersicht über aktuelle Frankfurter Hochschulprojekte, von Podcasts, über WebQuests, Wikis bis Second Life. Hier ist die Landschaft derzeit einfach vielfältiger als im Unternehmensbereich und auch, wenn das vielleicht so sein muss, wünsche ich mir für das nächste Jahr, dass es einige Themen und Tools auch in die betriebliche Weiterbildung schaffen!
Jochen Robes, Slideshare, 17. Dezember 2009
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Posted on 20 November 2009 by jrobes
Im Moment finden die Learning-Konferenzen im Wochentakt statt. Gerade zu Ende gegangen ist die “LearnTrends 2009 - The Corporate Learning Trends and Innovations Conference”, online & free und eigentlich ein Muss für alle, die an Corporate/ Workplace Learning interessiert sind. Aber bei den Gastgebern George Siemens, Tony Karrer und Jay Cross konnte man auch darauf vertrauen, dass alle Veranstaltungen aufgezeichnet werden und online zur Verfügung stehen. So bereits geschehen. Referenten waren u.a. Jane Hart, Harold Jarche, Nancy White. Einige der Themen: “Microlearning”, “Building a Social Learning Environment”, “Personal Knowledge Management”, “Reinventing Organizational Learning”, “Enterprise 2.0, Convergence, & Innovation”. “Convergence” war das Motto der Konferenz.
LearnTrends 2009, Ning, 17.-19. November 2009
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