Posted on 15 March 2011 by jrobes
Am 24. und 25. März 2011 findet der Medienpädagogische Kongress in Berlin statt. Das hinterlässt auch im Netz schon Spuren. So hat sich Joachim Wedekind kürzlich seine Gedanken zu einigen zentralen Begriffen des Kongresses gemacht (und damit gleich einige Kommentare losgetreten). Und Sandra Schön formuliert hier vier Forderungen, wie aus ihrer Sicht „in Bezug auf Medienbildung in Hochschulen mit dem Thema offene Bildungsressourcen und Webressourcen allgemein umgegangen werden sollte”. Das könnte ein interessanter Kongress werden …
Sandra Schön, Blog, 8. März 2011
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Posted on 27 January 2011 by jrobes
Ein lesenswerter Beitrag, weil das Thema “Medienbildung/ Medienkompetenzen” überall auf der Agenda steht (zu Recht!) und das Zeug zum Dauerbrenner hat. Erst Anfang der Woche hat Henry Jenkins auf eine britische Initiative verwiesen (”Manifestos for the Future of Media Education”). Joachim Wedekind (Institut für Wissensmedien, Tübingen) verlinkt hier das deutsche Pendant, das Medienpädagogische Manifest, und weitere, damit verbundene Initiativen. Aber was er dort und in verschiedenen Positionspapieren liest, ist ihm zu mutlos, zu sehr “Trockenschwimmen”. Also:
“Meine Vision für einen solchen Kongress wäre z.B. schon eher eine Initiative ETAPPE (Ein TAblett Pro PErson), mit dem ersten ETAPPEnziel, alle GrundschülerInnen (und natürlich auch alle GrundschullehrerInnen) mit Tablets zu versorgen und damit überhaupt erstmal Voraussetzungen zu schaffen für eine organische Integration in alle Fächer und Arbeitsformen.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 26. Januar 2011
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Posted on 08 November 2010 by jrobes
Benjamin Jörissen war auf der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) in Zürich. Dort stand die “Medienbildung im Spannungsfeld medienpädagogischer Leitbegriffe” auf der Tagungsordnung und Benjamin Jörissen hat den Verlauf der Diskussion aufmerksam protokolliert und zusammengefasst. Aber ich muss vorwarnen: Die Fragezeichen im Titel verschwinden nach der Lektüre nicht! Und so wird folgerichtig auf eine “offene, faire und ertragreiche Diskussion” verwiesen, aber zugleich konstatiert: “MedienpädagogInnen außerhalb der akademischen Welt haben es – zugegebenermaßen – nicht leicht, die Relevanz der Auseinandersetzungen um solche Kernbegriffe einzuschätzen”. Auch Michael Kerres spricht im Rückblick von “atemberaubende(n) Höhen theoretischer Verästelung”, Mandy Schiefner von einem “brummenden Schädel”, Kerstin Mayrberger von einer “medienpädagogische(n) ‘Sternstunde’”. Das passt ja.
Benjamin Jörissen, joerissen [punkt] name, 6. November 2010
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Posted on 28 September 2009 by jrobes
Wolfgang Neuhaus hat die GMW-Tagung (14. - 17. September) gleich zum Anlass genommen, um einige grundsätzliche Fragen und Probleme der Mediendidaktik anzusprechen. Dazu gehört auch sein Unbehagen mit dem Begriff “E-Learning” und dem Stellenwert, den Lernplattformen wie Blackboard oder Moodle im Hochschulalltag einnehmen (Stichwort: “E-Learning am Scheideweg”). Er plädiert für einen Fokus auf das Lernen an sich, für medienpädagogische Innovationen und eine Wiederbelebung der Mediendidaktik (Stichwort: “Verortung einer Neuen Mediendidaktik”). In seinem Ausblick zählt er auf, was ihm unter diesen Gesichtspunkten auf der GMW-Tagung alles positiv aufgefallen ist:
“Kompetetenzorientiertes Begleitstudium in Augsburg, mediengestütztes Lernen in Basel, Lernen durch Lehren in Ludwigsburg, produktorientiertes Lernen im Learners´Garden, allerorten EduCamps: Ilmenau, Berlin, Hamburg, Graz … Stehen wir vor einer Renaissance der Hochschuldidaktik? Die Zukunft wird es zeigen. Spannende Zeiten …”
Inklusive Literaturhinweisen und Links auf die Blogbeiträge der GMW 2009! Lesenswert!!
Wolfgang Neuhaus, #gardening …, 27. September 2009
Nachtrag (29.09.2009): Eine aus meiner Sicht treffende Replik hat hier Gabi Reinmann geschrieben.
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Posted on 14 August 2008 by jrobes
Über einige Sätze dieses Artikels könnte man diskutieren. Zum Beispiel die folgenden:
“Das zentrale Anliegen einer solchen auf Gestaltung ausgerichteten Mediendidaktik ist … die Frage, wie man ein mediengestütztes Lernangebot entwickelt, dass ein bestimmtes Bildungsanliegen einlöst. … Bei der Konzeption von Lernszenarien sollte man sich deswegen nicht an eine bestimmte theoretische Konzeption des Lernens oder Lehrens, nicht an ein bestimnmtes didaktisches Modell oder eine bestimmte (’neue’) Medientechnik binden.”
Nun sehe ich in Lerntheorien auch keine Vorgaben, aus denen sich umstandslos und für wechselnde Anforderungen Lernangebote ableiten lassen. Aber welche Rolle spielen sie dann für eine “gestaltungsorientierten Mediendidaktik”?? Welche Bedeutung haben sie überhaupt für die Bildungspraxis??
Michael Kerres, Nadine Ojstersek und Jörg Stratmann, in: Issing, L.J. & Klimsa, P. (Hrsg.): Online-Lernen – Handbuch für das Lernen mit Internet, 2008
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