Tag Archive | "digitalisierung"

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Auf dem Weg zum virtuellen Hörsaal

Posted on 24 March 2017 by jrobes

Die Titel der ausgewählten Förderprojekte lauten zum Beispiel “LearnMap”, “CaTS” oder “FAMULUS”. Insgesamt sind es 20 Einzel- und Verbundprojekte, die bis 2020 mit mehr als zwölf Millionen Euro vom BMBF gefördert werden. Im Rahmen der “Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft” sollen sie untersuchen, wie digitales Lernen und Lehren ein Studium verbessern kann. Die Ziele einzelner Projekte sind zum Teil sehr ambitioniert formuliert. Zum Beispiel: “Im Projekt LearnMap sollen bestehende Produkte, Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Hochschullehre auf nationaler Ebene identifiziert und analysiert werden. Das Ziel ist, daraus Erfolgsfaktoren für wirksame und effiziente Lehr-/Lern-Arrangements abzuleiten und auf dieser Basis die nationale Vernetzung der Akteure zu fördern.” (LearnMap) Die Budgets überschreiten deshalb schon mal die Millionengrenze. Am 13. März wurde der neue Forschungsschwerpunkt auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Mitteilung finden sich auch Links zu den einzelnen Projekten. Man darf, wieder einmal, gespannt sein.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Pressemitteilung, 13. März 2017

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Potenzialwirtschaft. Die zweite Etappe der Zukunft der Arbeit

Posted on 21 March 2017 by jrobes

Joël Luc Cachelin hat sich wieder mit der Zukunft der Arbeit auseinandergesetzt und dieses Mal das Bild der “Potenzialwirtschaft” als Fixpunkt für seine neue Studie gewählt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, heißt es einleitend klar und deutlich: “Die Zukunft der Arbeit findet in der digitalen Matrix statt.” Und das heißt vor allem, Roboter, KI und Bots, die uns Arbeit ab- und wegnehmen werden; und das bedingt eine Re-Organisation der Arbeit, um mit diesen Veränderungen umzugehen. Die Studie beschreibt notwendige Veränderungen und Anpassungsleistungen, plakativ und auffordernd. Die soziale Seite dieser Veränderungen ist allerdings kein Thema.

Die einzelnen, schön illustrierten Kapitel bieten verschiedene Perspektiven zum Weiterdenken und -handeln an:
- Perspektive: Potenzial statt Kafka
- Räume: Tätigkeiten statt Strukturen
- Arbeitsteilung: Marktplätze statt Organigramme
- Positionierung: Stories statt Produkte
- Führung: Signale statt Kommandos
- HR: Allianzen statt Prozesse
- Gesellschaft: Potenzialwirtschaft statt Vollbeschäftigung

Zum “Re-Design der Wirtschaft” gehört selbstverständlich auch ein Re-Design der Weiterbildung: “Unser Bildungssystem nimmt zu wenig Bezug auf eine Arbeitswelt, die von Maschinen und digitalen Hilfsmitteln geprägt ist und unsere Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Initiative besonders gefragt sind. … die didaktischen und pädagogischen Konzepte der Weiterbildung sind heute noch zu wenig potenzialorientiert. Sie sind gemäss eigener Erfahrung zu lehrerzentriert, präsenzorientiert und wissensfokussiert. Dabei verpasst man es die von den Lernenden gemeinsam verbrachte Zeit für das Vernetzen und Diskutieren zu nutzen.”
Dr. Joël Luc Cachelin’s Wissensfabrik, März 2017

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Monitor Digitale Bildung. Die Hochschulen im digitalen Zeitalter

Posted on 16 March 2017 by jrobes

monitor_201703.jpgNach der beruflichen Ausbildung also die Hochschulen. Auch die zweite Ausgabe des “Monitor Digitale Bildung” untersucht den Stand der Digitalisierung und hat dafür Lehrende, Studierende und Entscheider (Vertreter der Hochschulleitungen, der Verwaltung usw.) befragt. In der Zusammenfassung der Ergebnisse berücksichtigen die Autoren auch das, was in den letzten 20 Jahren im Hochschulbereich bereits unternommen wurde, und doch: “… diese Anstrengungen haben Früchte getragen, jedoch noch nicht ausreichend, um einen flächendeckend guten Standard digitaler Hochschullehre zu erreichen.”  

Zwei Anmerkungen rahmen diese Studie ein: zum einen ist es die Feststellung, dass die Digitalisierung nur erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann, wenn sie als strategisches Thema begriffen wird; und zum anderen: “Die Digitalisierung ist kein weiteres Problem, sondern Teil der Lösung”, wenn es um personalisiertes Lernen, die individuelle Förderung der Studierenden, die Internationalisierung der Hochschulen und die Erschließung neuer Zielgruppen geht.

Die Studie bietet umfangreiches Datenmaterial, so dass ich hier nur die Ergebnisse der Zusammenfassung wiedergebe (wobei sich Punkt 4 als ein attraktiver Titel für Nachrichtendienste anbietet …):
“1. Didaktische Potentiale bleiben trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt …
2. Hochschulleitungen und Verwaltungsmitarbeiter sehen in der Digitalisierung Lösungen für konkrete Herausforderungen …
3. Bei Strategiefragen gibt es zwei Lager: konsequent digitale Verfechter und konsequent analoge Skeptiker …
4. (Lehramts-)Studierende sind keine Enthusiasten der Digitalisierung …
5. Beim Umgang mit offenen Lernmaterialien (OER) herrscht unter den Lehrenden Zurückhaltung …”

Anzumerken ist, dass der “Monitor” natürlich eine große Nähe zum Hochschulforum Digitalisierung besitzt. Viele HFD-Arbeitspapiere beschäftigen sich mit den gleichen Fragestellungen. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut.
Ulrich Schmid, Lutz Goertz, Sabine Radomski, Sabrina Thom (alle mmb Institut) und Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung), Hrsg. v. Bertelsmann Stiftung, März 2017 (pdf)

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Bildung für eine joblose Gesellschaft

Posted on 13 March 2017 by jrobes

Peter Baumgartner schreibt: “In diesem Beitrag vertrete ich die Ansicht, dass die Singularitätshypothese auch für den Bildungsbereich gültig ist. Der Begriff Singularität stammt eigentlich aus der Astronomie, wo eine Situation gemeint wird, die nicht mehr kalkulierbar und abschätzbar ist.” Was meint Peter Baumgartner damit? Er bezieht sich auf die technische Entwicklung, auf AI, Robotics, “superintelligente Maschinen”, deren Konsequenzen und Folgen wir nicht mehr kalkulieren und abschätzen können. Es werden in naher Zukunft so viele Jobs wegfallen, dass die Formel “Aufstieg durch Bildung” nicht mehr greift. Doch wofür dann Bildung? Und woher dann Jobs?
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. März 2017

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2017 Global Human Capital Trends

Posted on 10 March 2017 by jrobes

“Rewriting the rules for the digital age” heißt der Titel dieses Reports der Deloitte-Berater. Es ist bereits der Fünfte in Serie, und die Schlagworte kommen einem sehr vertraut vor (aber was will man auch tun, wenn die Digitalisierung den Alltag so zu dominieren scheint …). Wieder haben über 10.000 Mitarbeiter weltweit Antworten geliefert, und wieder wurden zehn Human Capital Trends identifiziert.

Doch gleich zum Wichtigsten. “Careers and learning: Real time, all the time” ist dieses Jahr auf den zweiten Platz in der Trendskala geklettert. Eine Dramaturgie dieses Kapitels lautet: Es gibt eine schlechte Nachricht, denn “virtually all CEOs (90 percent) believe their company is facing disruptive change driven by digital technologies, and 70 percent say their organization does not have the skills to adapt.”

deloitte_201703.jpgDoch die gute Nachricht ist, “that an explosion of high-quality, free or low-cost content offers organizations and employees ready access to continuous learning.” Hier denken die Autoren an alles, was das Netz bietet, von YouTube bis zu MOOC-Plattformen.

Und noch ein letzter Punkt sei erwähnt: Auch in diesem Report findet sich das schon fast obligatorische Fragezeichen, wenn es heißt: “At most companies, the learning management system (LMS) is among the oldest and most challenging to use. Today a new set of learning tools has entered the market, … These tools provide curated content, video and mobile learning solutions, micro-learning, and new ways to integrate and harness the exploding library of external MOOCs and video learning available on the Internet.” Wobei es, wenn ich die Zeilen richtig deute, weniger um eine Ablösung der Lernplattformen, als um eine Erweiterung dessen geht, was wir unter Lernumgebung oder Lerninfrastruktur verstehen.

Report und Trends liegen in unzähligen Formaten vor, von der Webseite, über PDF und Infografik bis zum Kurzfilm.
Deloitte, März 2017

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Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!?

Posted on 03 March 2017 by jrobes

Am Donnerstag durfte ich den Hochschuldidaktiktag 2017 an der FH Münster einleiten. Das Wandelwerk. Zentrum für Qualitätsentwicklung und Thilo Harth hatten eingeladen. Da Münster mein Studienort und zehn Jahre lang Lebensmittelpunkt war, bin ich dem Ruf natürlich gerne gefolgt. Es gab die Verabredung, dass ich etwas über den Tellerrand schaue und den Blick für Bewegungen und Entwicklungen öffne, die sich durch die Digitalisierung auf dem Bildungsmarkt im weitesten Sinne (Anbieter, Technologien, Konzepte, Herausforderungen) ergeben. Auch, um den Teilnehmenden Impulse für eigene, neue Lehr-/ Lernkonzepte zu geben. Kurze Beschreibungen aller weiteren Impulse und Workshops finden sich auf der Seite des Veranstalters.
Jochen Robes, SlideShare, 2. März 2017

Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!? von Jochen Robes

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Wer wagt, hat schon gewonnen

Posted on 23 February 2017 by jrobes

Ein, wie es so schön heißt, “Plädoyer” des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges. Die Frage: Wie bereiten wir unsere Kinder auf eine Zukunft vor, die von selbstfahrenden Autos und 3D-Druckern, von Robotern und KI (und von vielen Dingen, die wir heute noch nicht kennen …), geprägt sein wird? Das bedeutet für Timotheus Höttges: Programmieren in die Curricula der Schulen und eine konsequente Digitalisierung der Wissensvermittlung. Weitere Stichworte: Coursera, Khan und Udacity sind Vorbilder, IT-Ausstattung und qualifiziertes Lehrpersonal sind Baustellen. Ein solider Einwurf, der am Bestehenden ansetzt und nicht versucht, Bildung neu zu definieren. Was vielleicht notwendig wäre.

“Die digitale Welt gibt dem Einzelnen mehr Möglichkeiten zur Entfaltung. Der Kontakt mit der neuen Technik muss an jeder Institution möglich sein, nicht nur an ausgewählten Schulen, fordert Telekom-Chef Timotheus Höttges.”
Timotheus Höttges, Merton.
Onlinemagazin des Stifterverbandes, 22. Februar 2017

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Journalism That Stands Apart

Posted on 18 January 2017 by jrobes

Die New York Times, das journalistische Flagschiff, hat über ihre Strategie nachgedacht. Dafür haben sich sieben Times-Journalisten, “the 2020 Group”, hingesetzt, recherchiert, analysiert und diskutiert und jetzt einen Report veröffentlicht, der die aus ihrer Sicht notwendigen Veränderungen beschreibt. Natürlich ist die Digitalisierung der Treiber. Und natürlich geht es in jeder Zeile um Journalismus im digitalen Zeitalter. Aber wie sich die Autoren mit ihrer Zukunft auseinandersetzen, liest sich spannend und anregend: “Our report must change. Our staff must change. And the way we work must change.”

Ein Gedankenexperiment: Man ersetze “Verlag” durch “Akademie”, dann “Print” durch “Seminare” und dann die letzten Jahre des Online-Journalismus durch die ersten Gehversuche in Richtung E-Learning. Und lese dann einfach die Kapitelüberschriften in der Sektion “Report” (”Produkt”):

1. The report needs to become more visual. …
2. Our written work should also use a more digitally native mix of journalistic forms. …
3. We need a new approach to features and service journalism. …
4. Our readers must become a bigger part of our report. …

The 2020 Group, The New York Times, Januar 2017

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Digitale Bildung. Chance oder Herausforderung?

Posted on 15 December 2016 by jrobes

Die Studien, Reports und Dokumentationen, die in diesen Tagen von Bildungsorganisationen und -institutionen zur Diskussion gestellt werden, widmen sich vor allem einem Thema: Digitale Bildung. Auch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB möchte mit ihrer aktuellen Ausgabe von Bildung für Europa Position beziehen und aufzeigen, wie sich das Thema im Programm Erasmus+ widerspiegelt.

Im Rahmen des Schwerpunktes werden verschiedene Themen und Projekte vorgestellt. Ein Beispiel:  Seit Sommer 2015 können Bürgerinnen und Bürger ihre digitale Kompetenz anhand des Europäischen Referenzrahmens für digitale Kompetenzen einfach und schnell selbst einschätzen. Ein Online-Bewertungstool macht’s möglich.
Bildung für Europa, Journal der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Dezember 2016 (pdf) 

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Deutsche Universitäten 2017 im digitalen Ausnahmezustand: Kämpfen oder Kapitulieren?

Posted on 08 December 2016 by jrobes

Ein interessanter Blick über den Gartenzaun (für alle, die nicht an Hochschulen arbeiten): Denn eine Vielzahl deutscher Universitäten und Forschungsinstitute befindet sich im Clinch mit Elsevier, dem größten Wissenschaftsverlag. Und gleichzeitig weigert man sich, aus nachvollziehbaren Gründen, einen neuen Rahmenvertrag mit der VG Wort zu unterzeichnen. 55 Kommentare.

“Die Weigerung das Preisdiktat Elseviers sowie unverhältnismäßige Forderungen der VG Wort zu akzeptieren, ist eine längst überfällige Kampfansage. Ein völlig veraltetes und restriktives Urheberrecht behindert schon lange die Freiheit von Forschung und Lehre im digitalen Zeitalter. Bleibt zu hoffen, dass die Universitäten nicht am Ende doch noch kapitulieren.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 6. Dezember 2016

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Flipped Classroom

Posted on 06 December 2016 by jrobes

Wenn es darum geht, wie denn die Digitalisierung der Lehre an den Hochschulen konkret aussehen könnte, fällt heute fast zwangsläufig der Begriff “Flipped Classroom”. Deshalb ist diese Folge des Dossiers „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung” auf wb-web fast überfällig. Sie umfasst einen einführenden Wissensbaustein sowie umfangreiche Handlungsanleitungen (u.a. “Methoden für Flipped Classroom”, “Wie erstelle ich ein Flipped Classroom-Video?”) zum Stichwort.
Maria-Christina Nimmerfroh, wb-web, Dezember 2016

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24 Türchen zur Bildung im digitalen Zeitalter

Posted on 02 December 2016 by jrobes

Jeden Tag ein Video-Statement von Akteuren/innen aus der e-teaching.org-Community. Oliver Janoschka (Leiter der Geschäftsstelle des Hochschulforums Digitalisierung) und Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen) gab’s schon. Eine schöne Idee.
e-teaching.org, 1. - 24. Dezember 2016

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The Digital Turn – Hochschulbildung im digitalen Zeitalter

Posted on 02 December 2016 by jrobes

hfd_201612.jpgAm Donnerstag hat das Hochschulforum Digitalisierung seinen Abschlussbericht vorgelegt. In Berlin, wo die Beteiligten noch einmal zusammenkamen, war immer wieder von einer Zwischenbilanz die Rede: zum einen, weil die Digitalisierung ein Prozess ist, dessen Auswirkungen die Hochschulen noch lange beschäftigen werden; zum anderen, weil das Hochschulforum, Ministerin Johanna Wanka verkündete es am Donnerstag, in veränderter Form fortgeführt wird.

Der Abschlussbericht jedenfalls fasst erst einmal die Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre zusammen: von den Herausforderungen des digitalen Wandels bis zu den Themenschwerpunkten der Arbeitsgruppen, ihren Ergebnissen und Empfehlungen - auf 184 Seiten, in Kurz- und Langfassung.

Einige Tage zuvor hatte e-teaching.org bereits einige Vertreter des Hochschulforums für ein Fazit zu einer Online-Podiumsdiskussion eingeladen. Auch das steht zum Nachhören zur Verfügung.
Hochschulforum Digitalisierung, 1. Dezember 2016

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Fazit - Themengruppe Innovationen in Lern- & Prüfungsszenarien

Posted on 23 November 2016 by jrobes

Das Hochschulforum Digitalisierung biegt nach drei Jahren auf der Zielgeraden ein. Jörn Loviscach (FH Bielefeld) ist Themenpate der Arbeitsgruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” und fasst seine Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit in drei Punkten zusammen:

  1. “Die Studierenden sind nicht die Treiber der Digitalisierung der Hochschulen … Sie greifen zu dem, was an ihrer Hochschulen verfügbar ist.
  2. Der Aufwand für Lehrende ist groß - “Digitalisierung ist nicht gratis”, so Loviscach. …
  3. Auch die Studierenden müssen mehr arbeiten - zum Beispiel müsse man sich für Veranstaltungen im Flipped Classroom intensiv vorbereiten … “

Jörn Loviscach, Hochschulforum Digitalisierung, 21. November 2016

Nachtrag (27.11.2016): Inzwischen liegen auch die Video-Statements weiterer Themenpaten auf der HFD-Seite vor.

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Den Wandel weiterdenken: Hochschulforum Digitalisierung

Posted on 18 November 2016 by jrobes

duz_201611.jpgEin gut aufgemachtes, lesefreundliches Themenheft. Es enthält eine Zwischenbilanz des Hochschulforums Digitalisierung (Hinweis: … bei dem ich auch mitwirke). Dann folgen kurze Case Studies: der FH Lübeck, der RWTH Aachen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hamburg Open Online University, des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen. Ein kurzer Blick über den Gartenzaun nach USA, Irland und Singapur folgt. Zukunftskompetenzen und Arbeitswelt 4.0 werden kurz angeschnitten. Und es gibt abschließend vorsichtige Hinweise darauf, dass die Reise noch nicht zu Ende ist:
“Um die Digitalisierung flächendeckend an deutschen Hochschulen zu verankern und die Potenziale zu nutzen, müssen die Strategien der Hochschulen weiterentwickelt, die qualitativen Mehrwerte stärker sichtbar und Lehrende in der Erweiterung ihrer Kompetenzen unterstützt werden.” (Oliver Janoschka)
duz SPECIAL, Beilage zur duz - DEUTSCHE UNIVERSITÄTSZEITUNG, 18. November 2016 (pdf)

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Viele Thesen zur Digitalen Bildung – ein Überblick

Posted on 17 November 2016 by jrobes

Noch einmal Stichwort „Nationaler IT-Gipfel” und sein Schwerpunktthema „Digitale Bildung”. Einen Überblick über die Thesenpapiere, die seit dem Herbst 2015 veröffentlicht wurden, gibt dieser Artikel. Und das waren wirklich einige! Vom „Strategiepapier der KMK über die Ergebnisse der politischen Beteiligungsprozesse bis hin zu Thesen von Schülerinnen und Schülern”. 17 Statements sind derzeit verlinkt. Dazu einzelne Blogbeiträge. Einiges, habe ich festgestellt, wartet noch auf meine Lektüre …
Netzwerk Digitale Bildung, 9. November 2016

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ZukunftsMonitor III: “Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt”

Posted on 25 October 2016 by jrobes

Zum Kontext: Das ZukunftsForum III ist Teil einer Bürgerdialogreihe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die von Sommer 2015 bis Sommer 2017 durchgeführt wird. Im dritten Forum geht es um die Digitalisierung in der Bildung. Dazu wurde auch eine repräsentative Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse hier vorliegen. Die Befragten mussten zu einer Reihe von Aussagen Stellung nehmen, wie z.B.: “Digitale Technologien werden in Zukunft grundsätzlich verändern, was wir unter Bildung verstehen” (72 Prozent stimmten zu). Oder: “Digitale Technologien in der Bildung werden grundlegend verändern, was Lehrkräfte in Zukunft können müssen” (77 Prozent). (via wb-web)
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Oktober 2016 (pdf)

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Digitale Medien in der Bildung

Posted on 19 October 2016 by jrobes

tab_201610.jpgHinter diesem schlichten Titel verbirgt sich der Endbericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) mit immerhin 280 Seiten. Natürlich hat nicht das TAB die Untersuchung durchgeführt, sondern es wurden verschiedene Gutachter und Experten beauftragt (Institut für Informationsmanagement Bremen, TU Dresden, TU Ilmenau, Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft/ Ilmenau). Und obwohl es thematisch parallel zu Initiativen wie zum Beispiel dem Hochschulforum Digitalisierung lief, ist es erst kürzlich in meinen Nachrichtenströmen aufgetaucht.

Nach einer ersten Durchsicht: Es hat den Charakter einer umfassenden Bestandsaufnahme, leider in der etwas spröden Diktion wissenschaftlicher Gutachten. Nach einer Einleitung kreist das Kapitel II. (”Digitalisierung und Mediatisierung”) das Thema ein. Ein Schwerpunkt bildet hier u.a. der Kompetenzbegriff. Das Kapitel III. (”Potenziale der neuen digitalen Medien”) gibt eine Übersicht: von OER bis zu Social Media. Jedes “Medium” wird auf Potenziale und Einsatzgebiete abgefragt.

Die längeren Kapitel IV. und V. beschäftigen sich dann mit dem Einsatz neuer digitaler Medien in den verschiedenen Bildungsbereichen sowie den damit verbundenen Herausforderungen. Diese reichen, so der Bericht, von den neuen Rollen der Lehrenden, über die Qualitätssicherung bis zu rechtlichen Aspekten. Aktuelle Stichworte und Projekte, gerade aus der Diskussion um OER und MOOCs, finden sich im Bericht wieder. Er schließt mit einem Resümee sowie dem Hinweis auf weiteren Forschungsbedarf, was bei dem Thema nicht wirklich überrascht.
Steffen Albrecht und Christoph Revermann, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), Juni 2016 (pdf)

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“Es geht nicht ohne Aufwand” - Dr. Malte Persike im Videointerview

Posted on 07 October 2016 by jrobes

Weil ich die 1:50 auch nicht besser als dieser Begleittext ankündigen könnte: “‘Die Umsetzung von digitalen Lehrformaten bedeutet immer Mehrarbeit’, so Dr. Malte Persike von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Engagierte Lehrende, die digitale Elemente in die eigene Lehre integrieren möchten, stoßen deshalb schnell an ihre Grenzen. Um die effektive Nutzung digitaler Elemente in der Lehre zu ermöglichen, seien deshalb die Institutionen gefordert, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.”
Hochschulforum Digitalisierung, 22. September 2016

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Digitale Hochschul-Revolution

Posted on 04 October 2016 by jrobes

Christian Füller sieht die Hochschulen mit der Digitalisierung an einem Scheideweg: “Auf der einen Seite das tiefe Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt. … Auf der anderen Seite die kleinen Wissensportionen und die Verwertbarkeit der digitalen Universität.”

Bevor er diese Alternativen aufzeichnet, nimmt er die Leser mit auf eine Reise durch das Land und seine verschiedenen Digitalisierungsprojekte: nach Heidelberg zu Christian Spannagel, nach Marburg zu Jürgen Handke, nach Mainz zu Malte Persike, nach Potsdam zum HPI. Dann folgt ein Einspieler mit Sebastian Thrun (und, nein, er hat MOOCs nicht erfunden!). Und schließlich finden noch die Think Tanks des Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Erwähnung, denn es geht - das ist ein roter Faden der Story - bei der Digitalisierung immer auch um wirtschaftliche Interessen.

Was bei dieser Dramaturgie etwas untergeht: Es wird in Zukunft kein “tiefe(s) Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt” ohne Digitalisierung geben (genauso wenig wie eine analoge Präsenzuniversität). Wie sie mit der Digitalisierung aussehen, das sollte man diskutieren.
Christian Füller, DSW-Journal 3/16

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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