Posted on 26 March 2011 by jrobes
Ein New Yorker Bundesrichter hat das Buch-Digitalisierungsprojekt von Google gestoppt. Genauer gesagt, das Amended Settlement Agreement, auf das sich Google und die Interessenvertretung amerikanischer Verlage und Autoren geeinigt hatten. Was bleibt jetzt von der Idee, das in Büchern versammelte Wissen der Welt allen zugänglich zu machen? Es gibt viele Kommentare zum Urteil, und es wird weitere geben. Hier der Kommentar von David Weinberger, der mit dem Urteil zufrieden ist, aber jetzt noch weniger Hoffnung für den Zugriff auf “verwaiste Bücher” sieht:
“Yet, I find myself slightly disappointed. We so desperately need what Google was building, even though it shouldn’t have been Google (or any single private company) that is building it. In particular, the GBS [Google Books Settlement] offered a way forward on the “orphaned works” problem: works that are still in copyright but the owners of the copyright can’t be found and often are probably long dead.”
David Weinberger, Joho the Blog, 26. März 2010
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Posted on 27 January 2011 by jrobes
Mercedes Bunz hat gerade in ZEIT und FAZ etwas Platz bekommen, um ihre Gedanken auszubreiten. Dabei versucht sie, uns auf das vorzubereiten, was wirklich mit der “Digitalisierung” und der “Automatisierung des Wissens” auf uns zukommt. Dass sich natürlich unsere Arbeit verändern wird; dass die Rolle des Experten neu definiert werden muss; aber auch, dass Google und seine Algorithmen nur die Vorläufer neuer, intelligenter Systeme bilden; und dass diese Systeme immer weiter selbst neues Wissen generieren. Auch wenn Puristen hier einen laxen Umgang mit Begriffen wie “Information” und “Wissen” bemängeln werden, regen die Artikel zum Weiterdenken an.
“Die Automatisierung des Wissens ist also ein dem Menschen entzogenes Ereignis, mitgestalten kann der Mensch aber sehr wohl, auf welche Weise das geschieht, und beeinflussen kann er, um was für eine Automatisierung es sich handelt.”
Mercedes Bunz, FAZ.net, 24. Januar 2011
Lorenz Matzat, Gespräch mit Mercedes Bunz, Die ZEIT, 27. Januar 2011
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