Posted on 01 December 2011 by jrobes
Keine spektakulären Ergebnisse, aber solide Daten zur Mediennutzung von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Das liefert der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest als repräsentative Langzeituntersuchung seit 13 Jahren. Wer nicht bei Schlagworten wie “digital natives” und der Vorstellung einer “angeborenen Medienkompetenz” stehen bleiben will, findet hier konkrete Informationen. Zum Beispiel, dass Fernsehen, Internet, Computer und Handy heute in allen Haushalten, in denen Jugendliche aufwachsen, vorhanden sind. Bei einer täglichen Onlinezeit von durchschnittlich 134 Minuten fällt dem Internet dabei eine zentrale Rolle zu.
Der Schwerpunkt 2011 lag in der Betrachtung der sozialen Netzwerke. Hier heißt es z.B., dass fast drei Viertel aller Jugendlichen Facebook nutzen und dort im Durchschnitt 206 Freunde haben. Das Handy, so einige Zeilen weiter, wird dabei zunehmend zum mobilen Internetzugang. Aber, was erzähle ich, es ist alles online nachzulesen!
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 25. November 2011

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Posted on 19 June 2009 by jrobes
Der Titel dieses Reports ist etwas unglücklich, weil er bereits durch eine andere populäre Arbeit besetzt ist (siehe Diana G. Oblinger & James L. Oblinger). Doch die Lektüre lohnt sich, weil die Autoren eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema riskiert haben (das “riskiert” bezieht sich auf die Tatsache, dass der Projektstart in die zweite Hälfte des Jahres 2006 zurückreicht). Zwei Kapitel bilden das Herzstück der Arbeit: In “Investigating the Net Generation” werden die Ergebnisse der Befragung von über 2.600 Studierenden und Lehrenden zusammengefasst. Es geht um Technologien, Bildungstechnologien und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen und Vorlieben. In “Implementing Emerging Technologies” werden acht konkrete Lernszenarien vorgestellt und ausgewertet - unter pädagogischen, technischen und administrativen Gesichtspunkten (das wiederum erklärt das lange Zeitfenster der Studie).
Als Teaser kurz die wichtigsten Botschaften der Executive Summary:
“1. The rhetoric that university students are Digital Natives and university staff are Digital Immigrants is not supported.
2. There is great diversity in students’ and staff experiences with technology, and their preferences for the use of technology in higher education.”
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Posted on 20 March 2008 by jrobes
Wir hören derzeit viel von der Net Generation, den Digital Natives und Millenials. Da wächst offensichtlich eine Generation heran, die bestens mit dem Internet und anderen Technologien vertraut ist, neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt hat und, darauf aufbauend, neue Anforderungen stellt. Vor allem, wenn es um Lernen und Bildung geht.
Grund genug für Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg, einmal hinter die Kulissen dieses Konzepts zu schauen. Ihn treibt der Verdacht, dass es für dieses Bild einer ganzen Generation keine empirischen Grundlagen gibt. Herausgekommen ist dabei eine systematische Auseinandersetzung mit Argumenten und Fakten, über 100 Seiten lang, die Schulmeister “work in progress” genannt und dankenswerterweise online zugänglich gemacht hat. Continue Reading
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Posted on 26 October 2007 by jrobes
Marc Prensky (”Digital Natives, Digital Immigrants”) hat diese Slides auf der AECT (Association for Educational Communications and Technology)-Konferenz in Anaheim (Kalifornien) präsentiert. 273 Folien! Eine komplette und trotzdem kurzweilige Story, deren Hauptdarsteller die “digital natives” und ihre Erwartungen an Schule und Bildung sind. Mit vielen treffenden und humorvollen Bildern!
Marc Presnky, AECT Convention 2007, Anaheim, 25 Oktober 2007
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