Posted on 18 August 2011 by jrobes
142 Seiten Informationen, herausgegeben vom Commonwealth of Learning und der UNESCO. Dieser Guide enthält drei Teile: Der erste Teil ist eine Einführung in Open Educational Resources (OER) in Form von FAQs. Hier geht es um Definitionen, Abgrenzungen (z.B., warum OER nicht E-Learning oder Open Learning bedeutet) und immer wieder um rechtliche Fragen. Im zweiten Teil wird das OER-Konzept detaillierter betrachtet. Und der dritte Teil besteht aus einer Reihe von Anhängen, die sich einzelnen Punkten, z.B. Open Licenses, OER-Initiativen und OER-Webseiten, widmen.
Neil Butcher, Commonwealth of Learning und UNESCO, August 2011 (pdf)
Popularity: 40% [?]
Posted on 18 July 2011 by jrobes
Auf der einen Seite gibt uns Stephen Downes eine Definition von OER an die Hand: “Open educational resources are materials used to support education that may be freely accessed, reused, modified and shared by anyone.” Darüber hinaus, und hier wird es interessant, erklärt und begründet er jeden einzelnen Baustein dieser Definition. Mit Parallelen zu David Wiley, Richard Stallman’s “Four Freedoms” und Creative Commons sowie kurzen Abstechern in die Wissenschaftstheorie und Logik.
Stephen Downes, Half an Hour, 14. Juli 2011
Popularity: 75% [?]
Posted on 12 July 2011 by jrobes
Seit zehn Jahren gibt es Creative Commons und damit eine bequeme Möglichkeit für Kreative, anderen unter bestimmten, frei wählbaren Bedingungen die Nutzung ihrer Werke zu erlauben oder sogar, diese Werke ganz in die Public Domain zu stellen. Über 400 Millionen Werke sind heute “CC-lizensiert” (auch der Weiterbildungsblog)! “The Power of Open” versammelt die Geschichten ausgewählter Künstler und Initiativen, die CC nutzen. Einige Beispiele aus der Bildung sind auch dabei, wie z.B. die Open University/ Open Learn, die Khan Academy und PLoS (Public Library of Science). TED Talks, Global Voices, Human Rights Watch und viele kleine, mir unbekannte, aber interessante Projekte nutzen eine Creative Commons-Lizenz. Lesenswert!
“Our vision is nothing less than realizing the full potential of the Internet – universal access to culture, education and research – to drive a new era of development, growth and productivity.”
Creative Commons, 24. Juni 2011
Popularity: 25% [?]
Posted on 26 April 2011 by jrobes
Debatten im Oxford-Stil erfreuen sich großer Beliebtheit. Im vorliegenden Fall geht es um OER, Open Educational Resources, das heißt Lernmaterialien, die z.B. von Hochschulen, Bildungsinstitutionen und anderen Organisationen im Netz anderen zugänglich gemacht werden. Um diesen Zugang, aber vor allem den Einsatz und die Weiterentwicklung von OER zu erleichtern, werden diese Materialien häufig mit einer Creative Commons (CC)-Lizenz gekennzeichnet. Denn sonst gilt das bestehende Urheberrecht. Also trifft man im OER-Umfeld in der Regel auf den Hinweis, dass Materialien genutzt werden können, solange nicht kommerzielle Absichten damit verbunden sind (eine bekannte Ausnahme ist Wikipedia, wo auch die kommerzielle Nutzung erlaubt ist!). “Keine kommerzielle Nutzung” heißt es übrigens auch in der Fußzeile dieses Blogs.
Aber hier fangen die Fragen an: Denn was bedeutet eigentlich “keine kommerzielle Nutzung”? David Wiley (und einige andere) sehen hier vor allem Probleme und Missverständnisse. Und auch Creative Commons wird hier, so David Wiley, seinem Ziel nicht mehr gerecht. Die Contra-Fraktion wird von Stephen Downes vertreten, der mit Prinzipien dagegen hält. Auch wenn die Beiträge zum Teil sehr ins Detail gehen und virtuos mit CC-Kürzeln umgehen: Jeder, der Lernangebote entwickelt, ist schnell von diesen Fragen betroffen.
WSIS Platform of Communities, 18. April - 6. Mai 2011
PS: Ich habe übrigens mit “Pro” gestimmt und denke gerade über die Lizenzbestimmungen dieses Blogs nach …
Popularity: 36% [?]
Posted on 29 April 2010 by jrobes
Das Thema gehört eigentlich nicht hier hin. Auf der anderen Seite sind Weiterbildung und Kultur von Fragen des Urheberrechts ja nicht zu trennen. Heute schon gar nicht. Und der Schreiber dieser Zeilen möchte gar nicht wissen, wie oft er in diesem Blog schon juristisch sicheren Boden verlassen hat. Also kann es sicher nicht schaden, das Angebot der Heinrich-Böll-Stiftung anzunehmen und - ganz legal - einen Blick in dieses eBook zu werfen. Schon der Einstieg ist unterhaltsam: vom bekannten mexikanischen Schwanzlurch geht’s zur Free-Culture-Bewegung, später finden auch Piratenpartei und Twitter ihren Platz. Empfehlen kann ich den Beitrag von Lawrence Lessig, in dem es um Bücher, Dokumentarfilme und das Internet geht und in dem sich der schöne Satz findet:
“Wir sollten die Freiheit der Anwälte beschränken, unendlich komplizierte Abmachungen zwecks Regelung unseres kulturellen Lebens zu fabrizieren.” (”Aus Liebe zur Kultur - Google, das Urheberrecht und unsere Zukunft”, S.34)
Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.), 13. April 2010 (via Matthias Spielkamp/ iRights.info-Blog)
Popularity: 27% [?]
Posted on 21 January 2010 by jrobes
“Open Content” hat es ja gerade als Top-Trend in den Horizon Report 2010 geschafft, da kommt diese Broschüre der Initiative media/NRW genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie bietet eine kurze Einführung ins Thema und streift die Stichworte Creative Commons, GNU, Open Access und Open Educational Resources. Wenn man bedenkt, dass in einer älteren Ausgabe dieser Broschüre (Oktober 2006) die beiden letztgenannten Begriffe noch gar nicht auftauchten, merkt man, welche Bewegung in diesem Thema steckt. Überhaupt lohnt sich ein Blick auf die Seiten von media/ NRW, wo in der Reihe “Im Blickpunkt” weitere Arbeitshilfen, aktuell z.B. zu den Themen “Informationsqualität im Internet” und “Nachhaltigkeit und Medien”, zur Verfügung stehen.
ecmc - Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH im Auftrag der Staatskanzlei NRW, November 2009
Popularity: 19% [?]
Posted on 09 November 2007 by jrobes
Lawrence Lessig, Stanford-Professor und Streiter für Creative Commons, hat im März dieses Jahres eine wundervolle Rede in Monterey, Kalifornien, auf der TED gehalten. Es geht um digitale Kultur, um user-generated content und wie das bestehende Copyright diesen Entwicklungen hoffnungslos hinterherläuft. Unbedingt anschauen!! Schon allein, um die drei Videoclips nicht zu verpassen, die Lessig zeigt!
Lawrence Lessig, TED Talks, November 2007
Popularity: 12% [?]