Posted on 23 August 2011 by jrobes
“If you were able to add five new people to your Learning Department, what roles and skills would you hope to enhance in your team?”, fragt Elliott Masie, um uns dann die Antwort zu präsentieren. CLOs, so Masie, suchen heute Expertise in zwei Bereichen: “Business Acumen & Experience” und “Learning Competencies 2.0″. Den ersten überspringe ich gerne, weil er eine relativ stabile Größe ist, und gebe lieber die Rollen wieder, die hier mit dem “2.0″ verbunden werden:
1. Librarian …
2. Learning App Developer …
3. Community Mayor/Gardener …
4. Video Competencies …
5. Workplace GPS/Performance Support Designer …
Einiges war zu erwarten (Community Mayor/Gardener …, Learning App Developer …), eine Rolle nehme ich neu auf meine Liste (Video Competencies …), eine Rolle habe ich gestrichen (Librarian …) und bei der letzten zögere ich noch …
Elliott Masie, Learning TRENDS, 23. August 2011
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Posted on 29 March 2011 by jrobes
Yammer ist ein kleines faszinierendes Tool, eine Art „Facebook light”. Es ist im Kern eine Microblogging-Plattform für den internen Einsatz, ohne die Beschränkung auf 140 Zeichen und mit einer Reihe weiterer Features, die den informellen Informationsaustausch erleichtern. Wenn ich heute daran denke, wie man das informelle Lernen unterstützen, wie man formale Qualifizierungsangebote mit alltäglichen Routinen verknüpfen kann, denke ich an solche Plattformen. Der vorliegende Erfahrungsbericht beschreibt sowohl die mit Yammer verbundenen Möglichkeiten und Grenzen, aber auch die Schwierigkeiten, andere mit an Bord einer Community zu bekommen.
Ian Thorpe, KM on a dollar a day, 25. März 2011
Hier zur Illustration die Seite der “Social Learning Community”, eine offene Yammer-Community, ins Leben gerufen von Jane Hart:

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Posted on 16 November 2010 by jrobes
Die Berliner Gazette habe ich an dieser Stelle noch gar nicht verlinkt. Obwohl sie seit 1999 als vernetzte Zeitung antritt, “die Potenziale digitaler Medien” zu aktivieren und “neuartige Verbindungen zur Offline-Welt” zu knüpfen. So steht es jedenfalls in “Über uns”. Und in der BILDUNGS-Reihe geht es heute sogar um E-Learning! Das heißt, der Berliner Wolfgang Neuhaus schlägt einen kurzen Bildungs-Bogen: Er beklagt die starren Strukturen heutiger Bildungsinstitutionen, erinnert dann an die Prinzipien der internationalen Reformpädagogik, um schließlich den Begriff “E-Learning” zu verabschieden. Leider kommen erst am Ende des Beitrags (und nur sehr kurz) einige Beispiele einer lebendigen Lern- und Netzkultur. Dafür fallen am Anfang Begriffe wie “nachhaltig” und “ganzheitlich” ein paar Mal zu oft. Aber die Richtung ist sympathisch.
“E-Learning, basierend auf dem Instruktionsdesign, unterfordert die Lernenden, weil mit Struktur gebenden digitalen Lernumgebungen herkömmlicher Art (Learning Management Systeme, Web Based Trainings, Testumgebungen, 3D-Welten, usw.) nur ein geringer Bruchteil menschlicher Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten angesprochen wird.”
Wolfgang Neuhaus, Berliner Gazette, 16. November 2010
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Posted on 11 February 2009 by jrobes
So kündigt die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) ihren neuen Internet-Auftritt an und setzt ganz auf Community, Networking und virtuellen Erfahrungsaustausch. ”Höchste Eisenbahn”, könnte man sagen. Denn die Konkurrenz ist schon lange davon geeilt. Mehr als 15.000 HR-Fachleute haben sich bereits auf HRM.de, dem Angebot der spring Messe Management GmbH aus Mannheim, registriert. Und über 8.000 sind es in der Community von Haufe Personal. Von den Gruppen und Netzwerken, die sich auf Plattformen wie XING mit Personalthemen beschäftigen, ganz zu schweigen. Dass der DGFP sein “Kapital” von über 2.000 Unternehmens-Mitgliedschaften und 125 Erfahrungsaustausch-Gruppen nicht schon länger online aktiviert hat, ist mehr als verwunderlich. Was bietet nun das neue Community-Portal? “Zum Netzwerk” als zentralen Einstieg mit der Möglichkeit der kostenfreien Registrierung. Ein “Thema des Monats” (Februar 2009: “Personalmanagement in turbulenten Zeiten”). Einige vorsichtige Annäherungen ans Web 2.0 (”Podcast”), ohne dass ich an irgendeiner Stelle einen entsprechenden Hinweis auf RSS finden konnte. Und das ist auch die Crux all dieser Portal-Angebote: Sie geben sich offen, wollen Nutzer aber auf ihre Seiten ziehen. Am Ende des Tages ist so der umworbene HR-Profi Mitglied verschiedener Communities, ohne dass ihn deren Angebote und Aktivitäten erreichen.
Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP), 10. Februar 2009
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Posted on 18 November 2008 by jrobes
“Sagen Sie, wie stellen Sie eigentlich die Beteiligung der Mitarbeiter sicher?” Diese Frage ist mir in den letzten Tagen mehrmals begegnet. Mal ging es um die Möglichkeiten von Web 2.0, mal um eine Community-Plattform, mal um Foren, die nicht so genutzt werden, wie man es sich wünscht. Ich habe an dieser Stelle auch keine kurze, allseits gültige Formel, was meine Gesprächspartner oft irritiert. Anlass genug, einmal zu schauen, was andere tun, um Mitarbeiter zur aktiven Teilnahme an einer Community zu motivieren. Dabei habe ich meine Recherche auf einige wenige Quellen konzentriert: das Business 2.0-Blog von Andrea Back mit einer Fülle von Interviews, das SCOPE-Interview mit Mitarbeitern von T-Systems Multimedia Solutions sowie einigen Projektbeschreibungen und Präsentationen (Fraport, UBS, Dresdner Kleinwort Wasserstein, Pfizer, Deutsche Bahn).
Herausgekommen ist diese unvollständige Liste von 10 Schritten zur aktiven Community:
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Posted on 10 October 2008 by jrobes
Ich habe immer Hemmungen, im Rahmen einer Präsentation Themen auf einfache ToDo-Listen oder Tipps runterzubrechen. Welchen Rat auch immer ich so geben würde, er würde im Einzelfall nie passen. Auf der anderen Seite stelle ich spätestens am Vortag einer Konferenz fest, dass mir wieder einmal die Zeit gefehlt hat, ein Thema systematisch und mit einer klaren “Botschaft” vorzustellen. So stellt auch die vorliegende Präsentation nicht mehr als eine erste Annäherung dar.
Eine kurze Lesehilfe: Es geht um Communities und Netzwerke und das Potenzial, das Web 2.0 hier Organisationen und Unternehmen eröffnet. Notwendig ist es aus meiner Sicht, sich auf diesem Weg mit vier Fragestellungen auseinanderzusetzen: 1) Steuerung vs. Selbstorganisation; 2) Offenheit vs. Geschlossenheit; 3) Formal vs. Informell; 4) Individuum vs. Community.
Jochen Robes, KnowTech 2008, Slideshare, 9. Oktober 2008
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Posted on 29 May 2008 by jrobes
Wie kann e-Learning die Entwicklung von Kompetenzen unterstützen? Wie kann e-Learning wirklich etwas verändern, “make a difference”, wie es im Artikel immer wieder heißt? Die Herausforderung, so der Autor, liegt in einem Paradigmenwechsel: in einem “shift from a distributive mode of e-learning to a collaborative mode of e-learning, from a knowledge transfer model to a competence development approach” (S. 189).
Das heißt: E-Learning-Umgebungen müssen einem problemorientierten, authentischen und kollaborativen dididaktischen Design folgen, wenn es wirklich um Kompetenzentwicklung gehen soll. Ulf-Daniel Ehlers schlägt vor, sich dabei am Modell des Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) zu orientieren, das gerade die soziale und interaktive Seite des Lernens betont. Das ist sicher eine Möglichkeit. John Erpenbeck und Werner Sauter (”Kompetenzentwicklung im Netz. New Blended Learning mit Web 2.0″) haben kürzlich das Potential von Social Software hervorgehoben, um e-Learning auf diesen Weg zu bringen. Das wäre eine andere Möglichkeit.
Ulf-Daniel Ehlers, AACE Journal, Vol. 16, No. 2 (April 2008), S. 187-202
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Posted on 24 April 2008 by jrobes
Im Mittelpunkt dieses nützlichen Textes steht die Unterscheidung von drei Kollaborationstypen: Teams, Communities und Netzwerke. Von Teams zu Netzwerken werden dabei die Bindungen zwischen den Teilnehmern immer informeller. Andererseits erhöht sich die Reichweite der Kommunikation. Wer als Unternehmen Wert und Notwendigkeit von “collaborative workplaces” erkannt hat, kann, so die Autoren, an folgenden Punkten die Hebel ansetzen:
“- Foster collaboration leadership and support
- Communicate the fruits of collaboration
- Implement collaboration tools (!!)
- Start communities of practice (!!)” Und auf Seite 4 kann man 15 Fragen beantworten, um herauszufinden: “How is your collaboration culture?”
Shawn Callahan, Mark Schenk und Nancy White, Anecdote, 21 April 2008 (pdf)
Nachtrag: George Siemens weist darauf hin, dass die hier vorgeschlagene Taxonomie auf einen Artikel von Jon Dron und Terry Anderson (”Collectives, Networks and Groups in Social Software for E-Learning”) zurückgeht.
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