Posted on 07 September 2011 by jrobes
Andrew McAfee (”Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for Your Organization’s Toughest Challenges”) fasst hier einige Blog-Artikel der letzten Wochen zusammen. Sie kreisen um die Frage, wie Enterprise 2.0 - “the use of emergent social software platforms by companies” - von Unternehmen angenommen und umgesetzt wird. Stichworte sind die Integration in bestehende Arbeitsprozesse und Workflows, die Attraktivität von “contextual collaboration” und der “business impact” von enterprise 2.0. Dazu gehört auch folgende kurze Story:
“John Hagel, co-chairman of Deloitte’s Center for the Edge, relates how a “bunch of old guys” in the Metropolitan Transit Authority’s maintenance department took to a microblogging tool to help them solve a nagging problem: locating hard-to-find parts for buses. “It completely transformed their view of social software,” Hagel said at the Enterprise 2.0 Conference. “They drilled down and saw they could use technology to affect operating performance.”
Sehr schön. Bildung und Qualifizierung hinken hier leider hinterher. Sie müssen darauf vertrauen, dass andere im Unternehmen “emergent social software platforms” einführen, um selbst solche Geschichten zu entwickeln. Aber die Zeit wird kommen.
Andrew McAfee, Andrew McAfee’s Blog, 6. September 2011
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Posted on 16 May 2011 by jrobes
Eigentlich haben die Dinge, die Jane Hart anpackt, Hand und Fuß. Bei ihrem neuesten Projekt, oder vielleicht besser: Experiment, kann ich jedoch noch nicht erkennen, wo es hingehört: “Share&Learn is a brand new type of learning platform. It is a collaboration platform where members can share links, resources, ideas, experiences, tips, etc about the use of learning and performance trends, technologies and tools, and learn from one another – both informally and formally!”
Weiter schreibt Jane Hart: “It is a fundamentally different platform in that formal learning is embedded within an (informal) collaboration platform – not the other way round!” Doch gerade dieser Punkt erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Und meine Mitgliedsanfrage für die Gruppe “How to run a formal course on Share&Learn” wartet noch auf die Bestätigung. Da hilft nur: Selbst ein Bild machen.
Jane Hart, Share&Learn, Mai 2011
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Posted on 11 August 2010 by jrobes
Vor etwas über zwei Jahren hat McKinsey acht “technology enabled business trends” beschrieben und deren Einfluss auf Unternehmensstrategien, Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen diskutiert. Doch die Entwicklung hat nicht halt gemacht: von einem “dizzying pace of change” und einem “rapidly shifting technology environment” sprechen die Autoren und mahnen jetzt wieder CEOs zur Wachsamkeit. Dieses Mal stehen gleich zehn Trends auf der Agenda, eloquent und business-orientiert skizziert, ergänzt um Podcasts, Online-Links und weitere Lektürehinweise. Viele der Trends betreffen die Bildungscommunity und den Bildungsmarkt unmittelbar, z.B. wenn von Communities, die “networked organization” und “software as a service” die Rede ist. Empfehlenswert, aber leider nur nach Registrierung zu lesen!
“1. Distributed cocreation moves into the mainstream
2. Making the network the organization
3. Collaboration at scale
4. The growing ‘Internet of Things’
5. Experimentation and big data
6. Wiring for a sustainable world
7. Imagining anything as a service
8. The age of the multisided business model
9. Innovating from the bottom of the pyramid
10. Producing public good on the grid”
Jacques Bughin, Michael Chui und James Manyika, McKinsey Quarterly, August 2010
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Posted on 06 May 2010 by jrobes
Typisch Elliott Masie: Etwas Außergewöhnliches passiert, Elliott geht hin, spricht mit Beteiligten und überlegt laut, was wir daraus lernen können. Über seine Schlussfolgerungen kann man sicher diskutieren, aber die Initiative beeindruckt mich jedes Mal:
“Yesterday, I interviewed several of the people involved in the spotting of the attempted car bomb in New York City’s Time Square - to look for “Lessons Learned About Learning.” Duane Jackson is one of the vendors in Times Square who reported the suspicious car to the police. We spent a half hour chatting about the incident as it relates to skills, collaboration and expectations …”
Elliott Masie, Learning TRENDS, 6. Mai 2010
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Posted on 30 October 2009 by jrobes
“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”
Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

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Posted on 12 November 2008 by jrobes
In diesen Tagen sind eine Reihe von Meldungen erschienen, die versichern, dass Unternehmen an Social Networking nicht vorbeikommen. Dazu gehört z.B. diese Reuters-Nachricht (”Social networking sites ‘good for businesses’”). Und dann dieses Enterprise 2.0-Paket, das AT&T geschnürt hat. Es besteht unter anderem aus den Ergebnissen einer Befragung von 2.500 Menschen in fünf europäischen Ländern, inkl. folgender Liste der “Top 5 social networking tools”:
1. Companies’ own collaboration sites on intranets (39%)
2. Internal forums within the company (20%)
3. Company-produced video material shared on intranets (16%)
4. Online social networks, such as LinkedIn and Facebook (15%)
5. External collaboration sites on the web and internal blogging sites (both 11%)
In einem beiliegenden White Paper wird etwas ausführlicher erläutert, was Social Networking für Unternehmen bedeutet. Wir finden hier natürlich die bekannten Hinweise auf veränderte Kulturen, Kommunikationsformen und Organisationsstrukturen, aber - unter dem Stichwort “Corporations will adapt their motivation and career path systems” - auch eine interessante Beschreibung neuer, zukünftiger Rollenprofile:
“To get employees to participate in collaborative work, corporations will need to adapt their motivation systems; they will also have to find inside the company or recruit externally the best “animators”, who will value the quintessence of the new tools. Lastly, they need to develop community motivations and rewards, in addition to just targeting individuals.
Regarding career path, becoming an “animator” (a business blogger for example) will be recognized as a specific complementary experience, and expert paths will become more open as new tools help individuals to become visible and known within the community with minimal barriers. And excellence will remain the ingredient for success.” (siehe zu diesem Beitrag auch Ellen Trude)
AT&T, November 2008
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Posted on 29 May 2008 by jrobes
Wie kann e-Learning die Entwicklung von Kompetenzen unterstützen? Wie kann e-Learning wirklich etwas verändern, “make a difference”, wie es im Artikel immer wieder heißt? Die Herausforderung, so der Autor, liegt in einem Paradigmenwechsel: in einem “shift from a distributive mode of e-learning to a collaborative mode of e-learning, from a knowledge transfer model to a competence development approach” (S. 189).
Das heißt: E-Learning-Umgebungen müssen einem problemorientierten, authentischen und kollaborativen dididaktischen Design folgen, wenn es wirklich um Kompetenzentwicklung gehen soll. Ulf-Daniel Ehlers schlägt vor, sich dabei am Modell des Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) zu orientieren, das gerade die soziale und interaktive Seite des Lernens betont. Das ist sicher eine Möglichkeit. John Erpenbeck und Werner Sauter (”Kompetenzentwicklung im Netz. New Blended Learning mit Web 2.0″) haben kürzlich das Potential von Social Software hervorgehoben, um e-Learning auf diesen Weg zu bringen. Das wäre eine andere Möglichkeit.
Ulf-Daniel Ehlers, AACE Journal, Vol. 16, No. 2 (April 2008), S. 187-202
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Posted on 24 April 2008 by jrobes
Im Mittelpunkt dieses nützlichen Textes steht die Unterscheidung von drei Kollaborationstypen: Teams, Communities und Netzwerke. Von Teams zu Netzwerken werden dabei die Bindungen zwischen den Teilnehmern immer informeller. Andererseits erhöht sich die Reichweite der Kommunikation. Wer als Unternehmen Wert und Notwendigkeit von “collaborative workplaces” erkannt hat, kann, so die Autoren, an folgenden Punkten die Hebel ansetzen:
“- Foster collaboration leadership and support
- Communicate the fruits of collaboration
- Implement collaboration tools (!!)
- Start communities of practice (!!)” Und auf Seite 4 kann man 15 Fragen beantworten, um herauszufinden: “How is your collaboration culture?”
Shawn Callahan, Mark Schenk und Nancy White, Anecdote, 21 April 2008 (pdf)
Nachtrag: George Siemens weist darauf hin, dass die hier vorgeschlagene Taxonomie auf einen Artikel von Jon Dron und Terry Anderson (”Collectives, Networks and Groups in Social Software for E-Learning”) zurückgeht.
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Posted on 24 April 2008 by jrobes
Harold Jarche redet hier der eigenen Zunft ins Gewissen. Denn die Anforderungen an Bildungsexperten haben sich in der Web 2.0-Welt geändert. Nicht mehr unser Wissen, sondern unser Netzwerk steht im Mittelpunkt. “Relationships are the currency”, eine “attitude of openness and collaboration” immer wichtiger. Ein eigenes Weblog führen, so Jarche, könnte der Ausgangspunkt sein. Und dann “connect, exchange, contribute”. Ein Artikel mit Appellen und Atmosphäre.
Harold Jarche, Training + Development, April 2008 (pdf)
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Posted on 14 January 2008 by jrobes
Für die SCOPE ‘07 im November hat es leider zeitlich nicht gereicht. Aber jetzt haben Ulrike Reinhard und Lutz Berger die Themen in einem schönen und unterhaltsam geschriebenen eBook zusammengefasst und online zur Verfügung gestellt. Zur Erinnerung: Die auf der SCOPE diskutierten Trends lauteten: Kollaboration, Content, MashUps, Intranet, Raum+Kommunikation, Game Based Learning, Informelles Lernen, Medien, Plattformen, Usability, BrainMind, Enterprise 2.0.
Im Vorspann (”wir haben verstanden!”) wird folgende Anregung zitiert: “Zu viel Web 2.0, zu wenig Learning”. Das ist sicher auch mit Blick auf die vorliegende Publikation nicht ganz falsch und erinnert daran, immer wieder nach Anknüpfungspunkten zur Agenda der betrieblichen Weiterbildung zu suchen. Vielleicht eine schöne Herausforderung für die SCOPE ‘08, die auch schon einen Termin (1.10.2008) und eine Community (auf Ning) hat.
Lutz Berger und Ulrike Reinhard, SCOPE’ 07, 11 Januar 2008
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