Tag Archive | "cmoocs"

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The Digital Revolution Will Not Be Powerpointed (nor MOOCed)

Posted on 30 May 2017 by jrobes

Alan Levine hat noch einmal einen klassischen MOOC versucht, über “The Active Citizen in the Digital Age”. Wie selbst befürchtet, ist er wieder nicht weit gekommen. Darüber schreibt er, klug und amüsant (”The course is offered by Stanford, you know the place where some believe MOOCs were invented (Canadians get no respect).” Seine Quintessenz und Frage: Wie kann man einen Kurs über Aktivismus in einem MOOC lehren, mit PowerPoint und Forumsbeiträgen, und nicht im Netz und in den Communities, wo sich aktive Menschen engagieren?

Und: “I find most courses, also academic presentations ignore the basic tenants of film and storytelling to lead strong, to hook people in, and to take them on a story shape of a journey where the end is not revealed at the start.”
Alan Levine, CogDogBlog, 22. Mai 2017

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Social Networks and the Building of Learning Communities: An Experimental Study of a Social MOOC

Posted on 07 March 2017 by jrobes

Wer einen MOOC konzipiert, insbesondere einen cMOOC, der seinen Schwerpunkt auf den Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden legt, hofft natürlich, dass mit dem Kurs eine Community entsteht, die über das Kursende andauert. Das war auch eines der zentralen Ziele des Kurses, der im Mittelpunkt dieser Studie steht. Doch die Autoren konstatieren nach Auswertung ihrer Daten sehr offen und ehrlich:

“Unfortunately, we have not managed to generate a strong learning community either during the course or at its completion: the networks were created around teachers’ feedback, learners basically commented once per topic and, after the course ended, people did not return to Facebook or to the forum to participate. … Most learners were interested in learning but were not motivated enough to become drivers of a new MOOC course or to build a learning community on their own.”
Mariana de Lima und Marta Zorrilla, The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 18, Nr 1, Februar 2017

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MOOCs – eine gute Option für die Vermittlung von Wissen

Posted on 23 November 2016 by jrobes

Ich hätte zwar lieber den Titel gelesen: “MOOCs - eine gute Option für den Erfahrungsaustausch und das vernetzte Lernen”, aber so geht es auch. Denn Sarah Holstein, die am ZML - Zentrum für Mediales Lernen in Karlsruhe an der Entwicklung einiger MOOCs beteiligt war, stellt hier noch einmal das Format vor und kommt auch auf die unterschiedlichen Ausrichtungen (xMOOCs/ cMOOCs) zu sprechen.

“Ich würde einen xMOOC eher mit einer Lehrveranstaltung mit klarem Lernziel und definiertem Lernweg vergleichen und einen cMOOC eher mit einem BarCamp, in dem der Erfolg viel von den Teilnehmern selbst abhängt und sich auch jeder selbst sein Ziel setzt.”
Jennifer Eilitz, Interview mit Sarah Holstein, Netzpiloten Magazin, 21. November 2016

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Digitale Lernwege und kollaborativer Wissenserwerb

Posted on 24 March 2016 by jrobes

Unser Corporate Learning 2.0 MOOC ist zwar schon seit einigen Wochen vorbei, aber es treffen immer noch Rückmeldungen ein. So wie diese von Alexander Klier. Er war Teilnehmer und hat sich in einem ausführlichen Artikel mit dem Format MOOC, den Themen des Kurses und seinen Eindrücken  auseinandergesetzt.

Auf der inhaltlichen Seite weist er z.B. auf die Bedeutung einer konsequenten Kompetenzorientierung sowie die Rolle des informellen, selbstorganisierten Lernens, flankiert durch ein aktives Community Management, hin. Auf der methodischen Seite zieht er noch einmal die Verbindung zwischen cMOOCs und Social Learning. Und er unterstreicht den offenen, partizipativen Ansatz und das Diskussionsklima des CL20 MOOC: “Das am meisten motivierende und aktivierende Element aber, so glaube ich jedenfalls, war, dass die Teilnehmer*innen ernst genommen worden sind.”
Danke!
Alexander Klier, Homepage, 24. März 2016

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Personal Learning MOOC

Posted on 15 February 2016 by jrobes

In der Regel halte ich mich an dieser Stelle mit Ankündigungen zurück. Aber wenn Stephen Downes, der ja 2008 zusammen mit George Siemens den ersten Massive Open Online Course durchgeführt hat, von einem neuen Kurs berichtet, mache ich gerne eine Ausnahme. Der #NRC01PL startet am 22. Februar, dauert sieben Wochen und wird sicher wieder eine ganz spezielle Lernerfahrung:

“Course objectives: participants will develop an appreciation of different models of online course delivery, ranging from the traditional LMS through connectivist MOOCs to potential future models of personal learning and performance support.”
Stephen Downes, Half an Hour, 12. Februar 2016

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Understanding knowledge network, learning and connectivism

Posted on 26 November 2015 by jrobes

Ein akademischer Artikel, der sich systematisch mit den Grundlagen und Bausteinen des Connectivism auseinandersetzt. Und da ja der Connectivism bei den ersten Schritten der MOOC-Entwicklung eine entscheidende Rolle gespielt hat und wir ihm das Kürzel “cMOOCs” verdanken, verlinke ich den Beitrag an dieser Stelle. Stephen Downes spricht übrigens von einem “terrific paper”. “Knowledge as a network”, “node formation”, “flow of information”, “known and unknown knowledge” lauten die Kapitelüberschriften, bevor das “connectivism learning model” vorgestellt wird.

“Connectivists claim that the background or the general climate has recently changed: a new generation of researchers, connectivists propose a new way of conceiving knowledge. According to them, knowledge is a network and learning is a process of exploring this network.”
Alaa A. AlDahdouh, António J. Osório und Susana Caires, International Journal of Instructional Technology, Distance Learning, Vol. 12, No. 10, Oktober 2015 (pdf)

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Corporate MOOCs: Modelle für das vernetzte Lernen in Unternehmen

Posted on 25 November 2015 by jrobes

Zu den vielfältigen Aktivitäten, die Audi im Rahmen seines Enterprise 2.0 Programms gestartet hat, gehört auch die Community “Zusammenarbeit 2.0″. Eine gerade laufende Community-Aktivität ist ein siebenwöchiger MOOC, für den sich bereits über 700 Mitarbeitende eingeschrieben haben. Von daher “passte” also mein Corporate MOOCs-Vortrag. Nach einem kurzen Rückblick habe ich  verschiedene Möglichkeiten skizziert, die sich Unternehmen durch die MOOC-Entwicklung eröffnen. Ein Schwerpunkt lag auf den Unternehmen, die - wie Audi - das MOOC-Modell bereits für den internen Erfahrungsaustausch adaptiert haben. Credit Suisse, Erste Bank, Telekom, Metro, GIZ, auch der Corporate Learning 2.0 MOOC. Zum Teil sehr unterschiedliche Konzepte, aber auch erst der Anfang einer Entwicklung.
Jochen Robes, SlideShare, 25. November 2015

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Social Learning: Vernetztes Lernen im Unternehmen

Posted on 20 November 2015 by jrobes

personalentwicklung_201511.jpgTelekom, Metro, Audi. Eine Reihe von Unternehmen hat sich in jüngster Zeit von MOOCs inspirieren lassen und versucht, das Konzept des vernetzten Lernens im Unternehmen zu nutzen. Auch die Credit Suisse gehört dazu. “Discover Social Learning” hieß der sechs-wöchige Kurs, der die Ausbildungsverantwortlichen der Bank mit den neuen, community-orientierten Möglichkeiten des Online-Lernens vertraut machen sollte. Für das Handbuch “Personalentwicklung”, herausgegeben von Karlheinz Schwuchow und Joachim Gutmann, habe ich zusammen mit Sabine Gori, Head e-Collaboration & Learning Analytics bei der Credit Suisse, das Projekt beschrieben.
Sabine Gori und Jochen Robes, in: Karlheinz Schwuchow/ Joachim Gutmann (Hrsg.): Personalentwicklung. Themen, Trends, Best Practices 2016. Freiburg (Haufe) 2016, S. S. 178-187. 

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Lessons learnt: MOOC in der betrieblichen Bildung?

Posted on 28 September 2015 by jrobes

Werner Sauter hat den Schwung der ersten CL20-Woche gleich mitgenommen und das neue Format MOOCs in die betriebliche Weiterbildung übersetzt. cMOOCs, so seine Quintessenz, entsprechen dem Ansatz der “Ermöglichungsdidaktik” und können beitragen, “den Implementierungsprozess für innovative Lernkonzeptionen zu unterstützen”. Ein erstes Kursdesign legt Werner Sauter gleich bei.
Werner Sauter, Corporate Learning Alliance Blog, 27. September 2015

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Developing a framework for teaching open courses

Posted on 30 July 2015 by jrobes

Online-Kurse, so der Autor, spielen sich irgendwo zwischen MOOCs, universitären Kursen, die für Interessierte offen stehen (”open boundary courses”), sowie traditionellen, geschlossenen Kursen ab. Eine zentrale Herausforderung für das Design von MOOCs besteht deshalb in der Suche nach der richtigen Balance zwischen Offenheit und Struktur. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf seine eigenen Erfahrungen als MOOC-Facilitator, beschreibt Alec Couros, Professor an der University of Regina, sieben “challenges” und “strategies”.

Sie werden von einem schönen Zitat (Douglas Thomas und John Seely Brown) eingeleitet: “The new culture of learning actually comprises two elements. The first is a massive information network that provides almost unlimited and resources to learn about anything. The second is a bounded and structured environment that allows unlimited agency to build and experiment with things within those boundaries.” 
Alec Couros, Open Thinking, 7. Juli 2015

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Roles of Course Facilitators, Learners, and Technology in the Flow of Information of a CMOOC

Posted on 29 June 2015 by jrobes

Wie langsam die akademischen Mühlen mahlen, merkt man daran, dass sich diese Studie auf einen cMOOC bezieht, der 2011 durchgeführt wurde (”Connectivism and Connective Knowledge 2011″, CCK11). Um sich ein Bild von der Rolle der Facilitators, der Lernenden und der eingesetzten Technologien im Kursverlauf zu machen, haben die Autoren mit Verfahren der Social Network Analysis die Kommunikation auf Twitter untersucht. Die Ergebnisse:

“The results of the week-by-week analysis of the network of interactions suggest that the teaching function becomes distributed among influential actors in the network. As the course progressed, both human and technological actors comprising the network subsumed the teaching functions, and exerted influence over the network formation. Regardless, the official course facilitators preserved a high level of influence over the flow of information in the investigated cMOOC.”

Das zeigt: Die Rolle der Lehrenden in cMOOCs wandelt sich. Neben sie treten Lernende, die eigene Sub-Communities formen. Am erstaunlichsten aber war für die Autoren die Erkenntnis, dass es Hashtags waren, die “the most popular nodes” im Kurs bildeten. Deshalb: “In our study, the role of hashtags in the community creation was apparent.”
Oleksandra Skrypnyk u.a., The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 3 (2015), Juni

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Bringing the Social Back to MOOCs

Posted on 24 June 2015 by jrobes

Dieser Artikel ist es wert, die Runde zu machen! Er beginnt mit einem klaren Statement: “For MOOCs to be considered valued spaces for learning, they need to adopt aspects of the earlier connectivist MOOCs (cMOOCs) and reintroduce social elements. While it might seem logical to copy our largest traditional course format when creating MOOCs, the importance of social connections in learning has been recognized in environments highly relevant to MOOCs. Researchers have described social elements as key to self-directed learning.”

Im Anschluss nimmt uns der Autor mit auf eine kleine Entdeckungsreise. Sie beginnt, vorsichtig, bei den großen xMOOC-Plattformen und kleineren Veränderungen, die es dort zu entdecken gibt. Dann weist er uns auf verschiedene Lernumgebungen zum Sprachenlernen hin und wie selbstverständlich dort Teilnehmer “zusammengebracht” werden. Oder warum nicht MOOCs und ihre Teilnehmer mit bestehenden Online-Communities verbinden? Das “Social”, auf das Todd Bryant verweist, steckt aus seiner Sicht gerade in der Verbindung von MOOCs mit existierenden Projekten. Citizen Science-Projekte könnten ein Ansatzpunkt sein. NGOs ein anderer. Die gemeinsame Analyse von Daten, Dokumenten, Gesetzen und Policies. Das Verfassen von Wikipedia-Artikeln. Am Ende verweist der Autor auf Simulationen, virtuelle Welten und “alternate reality games”, und da habe ich mich dann vorsichtig ausgeklinkt.

Das Fazit: “For MOOCs to function as the bridge between open content and collaborative learning, they need to include opportunities for social interaction and collaboration, which have consistently proven to be beneficial to learners. Failure to do so would relegate MOOCs to little more than content repositories, which, while still valuable, would be used primarily by the highly educated, mature, and motivated independent learners they currently serve. While the platform’s ability to allow learners to form groups, communicate, and collaborate is undoubtedly important and an important first step, more important is a change in focus away from replicating traditional lecture courses and looking for opportunities unique to MOOCs that can offer positive educational experiences. Higher education is rife with examples of traditional courses, online or face-to-face, being opened to the outside world. These successful examples should form the basis of future MOOCs.”
Todd Bryant, EDUCAUSE Review, Juli/ August, 22. Juni 2015 

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All about MOOCs

Posted on 22 June 2015 by jrobes

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

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Design Patterns for Open Online Teaching and Learning

Posted on 09 June 2015 by jrobes

Nachdem ich die letzte Ausgabe der eLearning Papers bereits “ausgelassen” habe (”Innovation, entrepreneurship and education”), möchte ich kurz auf die aktuelle Publikation, die Nr. 42, hinweisen, die sich ganz dem Thema “Design Patterns & MOOCs” widmet. Und während sich in der Vergangenheit die Artikel einer Ausgabe häufiger mal nur sehr lose am Schwerpunktthema orientierten, bilden “Design Patterns” hier einen roten Faden, dem alle Autoren folgen. Beim ersten Durchblättern (93 S.!) habe ich z.B. verschiedene Hinweise auf die Frage gefunden, wieweit das “Pattern”-Konzept bei der Suche nach Gemeinsamkeiten im Design trägt. Eine andere Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen traditionellen Online-Kursen und MOOCs, und auch hier können “Design Patterns” ein Hilfsmittel sein.
eLearning Papers, Juni 2015

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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

Grafik:  Mathieu Plourde, Flickr (CC BY 2.0)

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The Diversity of MOOCs

Posted on 08 April 2015 by jrobes

Der Autor möchte die Diskussion von “MOOCs sind schlecht” zu “Es kommt auf den einzelnen MOOC an” bewegen. Dafür unterscheidet er zuerst zwischen cMOOCs, xMOOCs, DOCCs (distributed open collaborative courses) und SPOCs (small private online courses). Im nächsten Schritt prüft er, ob MOOCs generell “poor tools for didactic, discursive, and heuristic dimensions of instruction” sind. Natürlich nicht, so der Autor, und gibt Beispiele.

“Real MOOCs, even x-MOOCs, are diverse, and many have addressed the didactic, discursive and heuristic dimensions of instruction in creative ways. The best MOOCs replace the “sage on the stage” talking head with presentations employing a “new visual language” of instruction; they build in group experiences, whether physical or virtual, with opportunities for interpersonal student dialogue; they make project-based learning the centerpiece of the educational experience.”
Leonard J. Walks, academia.edu, April 2015

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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The Inverse MOOC

Posted on 12 March 2015 by jrobes

Wenn die Autorin schreibt: “What if MOOCs convened communities and individuals to focus on co-creation rather than dissemination?”, dann wird klar, dass hier wieder jemand das Prinzip der cMOOCs entdeckt hat. Wie auch immer: Die Beschreibung des Kursdesigns ist interessant. Mit OpenIDEO bildet eine Open Innovation-Plattform den Rahmen; “challenges” als Ausgangspunkte; eine Mischung aus Kernteams, die an der jeweiligen “challenge” arbeiten, und einer Community, die eingeladen ist, mitzudiskutieren; ein Prozess (research phase, ideas phase, refinement phase), der die Auseinandersetzung strukturiert und vorwärtstreibt. Okay, nennen wir es meinetwegen “inverse MOOC”.
Allison Dulin Salisbury, Inside Higher Ed, 12. März 2015

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Innovationen in der Hochschulbildung. Massive Open Online Courses an den deutschen Hochschulen

Posted on 12 March 2015 by jrobes

his_201503.jpgNoch eine Studie über MOOCs. Dieses Mal keine Empfehlung, auch kein Strategiepapier, sondern die Ergebnisse zweier, aufeinander aufbauender Befragungen. In der ersten ging es um die Einschätzungen der Hochschulleitungen hierzulande, in der zweiten um Lehrende, die bereits MOOCs entwickeln. Hier wurden immerhin 100 identifiziert. Die Autoren des Projektteams am HIS-Institut für Hochschulentwicklung halten in ihrer Zusammenfassung fest, dass das Thema an sehr vielen Hochschulen eine “grundsätzlich strategische Relevanz” besitzt und machen dies u.a. an folgenden Rückmeldungen fest:

- “Rund drei Viertel der Vertreter der Hochschulleitungen gab an, sich grundsätzlich mit den Entwicklungen im Bereich der neuen Lehr- und Lernformen im Hinblick auf MOOCs auseinanderzusetzen.”
- “Der Anteil der deutschen Hochschulen, an denen MOOCs angeboten wurden, werden oder an denen dies beabsichtigt war, fiel mit annähernd einem Drittel vergleichsweise hoch aus.”

Die Befragung der Lehrenden ergab weitere Details, z.B., dass zwar am häufigsten xMOOCs (65%) angeboten werden, aber auch cMOOCs mit 44% gut vertreten sind. Leider fehlt hier eine Auflistung der entsprechenden Kurse. Weitere Rückmeldungen betreffen u.a. die Beweggründe für das MOOC-Engagement, die genutzten Kursbestandteile, die Zielgruppen der Angebote, die Formen der Kursabschlüsse sowie die eingesetzten MOOC-Plattformen.
Imke Jungermann und Klaus Wannenmacher, HIS-Institut für Hochschulentwicklung, 9. März 2015 (pdf)

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Revenue vs. Costs of MOOC platforms. Discussion of business models for xMOOC providers, based on empirical findings and experiences during implementation of the project iMooX

Posted on 24 February 2015 by jrobes

Mit dem Start ihrer eigenen MOOC-Plattform, “iMooX”, im Februar 2014 ist das Interesse der Grazer Forscher am Gegenstand natürlich noch einmal gewachsen. Hier versuchen sie (zusammen mit Dresdner Kollegen), der Frage nach dem Geschäftsmodell auf den Grund zu gehen. Dafür breiten sie zuerst die Informationen und Erfahrungen aus, die die großen amerikanischen MOOC-Plattformen Cousera, Udacity und edX bis heute gemacht haben. Anschließend halten sie die Kostenstruktur der eigenen Plattform dagegen. Eine Lösung ergibt sich daraus - wenig überraschend - nicht. Einige Optionen, Einnahmen zu generieren, sind da, aber generell sind die Hürden für europäische MOOC-Anbieter hier höher als für profitorientierte Unternehmen in den USA. Was im Moment bleibt, sind Appelle wie dieser: “We strongly believe that Open Educational Resources are also a matter of the society itself; in other words, the public (government) should be interested to bring such content to anyone in order to assist teaching and learning.”
Helge Fischer u.a., in: ICERI2014 Proceedings, 7th International Conference of Education, Research and Innovation, Seville (Spain) 17-19 November, 2014 (via Scribd)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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