Archive | Open Access/ Open Content

A Master List of 1,150 Free Courses From Top Universities: 35,000 Hours of Audio/Video Lectures

Posted on 23 July 2015 by jrobes

“The list lets you download audio & video lectures from schools like Stanford, Yale, MIT, Oxford and Harvard. Generally, the courses can be accessed via YouTube, iTunes or university web sites, and you can listen to the lectures anytime, anywhere, on your computer or smart phone… Enough to keep you busy for a very long time.”

Eine Fleißarbeit, und sie deckt nur kleinen Teil der Schätze ab, die Open Culture verlinkt!
Dan Colman, Open Culture, 22. Juli 2015

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Bringing the Social Back to MOOCs

Posted on 24 June 2015 by jrobes

Dieser Artikel ist es wert, die Runde zu machen! Er beginnt mit einem klaren Statement: “For MOOCs to be considered valued spaces for learning, they need to adopt aspects of the earlier connectivist MOOCs (cMOOCs) and reintroduce social elements. While it might seem logical to copy our largest traditional course format when creating MOOCs, the importance of social connections in learning has been recognized in environments highly relevant to MOOCs. Researchers have described social elements as key to self-directed learning.”

Im Anschluss nimmt uns der Autor mit auf eine kleine Entdeckungsreise. Sie beginnt, vorsichtig, bei den großen xMOOC-Plattformen und kleineren Veränderungen, die es dort zu entdecken gibt. Dann weist er uns auf verschiedene Lernumgebungen zum Sprachenlernen hin und wie selbstverständlich dort Teilnehmer “zusammengebracht” werden. Oder warum nicht MOOCs und ihre Teilnehmer mit bestehenden Online-Communities verbinden? Das “Social”, auf das Todd Bryant verweist, steckt aus seiner Sicht gerade in der Verbindung von MOOCs mit existierenden Projekten. Citizen Science-Projekte könnten ein Ansatzpunkt sein. NGOs ein anderer. Die gemeinsame Analyse von Daten, Dokumenten, Gesetzen und Policies. Das Verfassen von Wikipedia-Artikeln. Am Ende verweist der Autor auf Simulationen, virtuelle Welten und “alternate reality games”, und da habe ich mich dann vorsichtig ausgeklinkt.

Das Fazit: “For MOOCs to function as the bridge between open content and collaborative learning, they need to include opportunities for social interaction and collaboration, which have consistently proven to be beneficial to learners. Failure to do so would relegate MOOCs to little more than content repositories, which, while still valuable, would be used primarily by the highly educated, mature, and motivated independent learners they currently serve. While the platform’s ability to allow learners to form groups, communicate, and collaborate is undoubtedly important and an important first step, more important is a change in focus away from replicating traditional lecture courses and looking for opportunities unique to MOOCs that can offer positive educational experiences. Higher education is rife with examples of traditional courses, online or face-to-face, being opened to the outside world. These successful examples should form the basis of future MOOCs.”
Todd Bryant, EDUCAUSE Review, Juli/ August, 22. Juni 2015 

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Hamburg Open Online University (HOOU)

Posted on 22 May 2015 by jrobes

Am 20. Mai fand die Auftaktveranstaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) statt. Nachdem der Beschluss ja schon länger im Raum steht und auch schon erste Dokumente und Ideenpapiere kursieren, wurde es jetzt noch einmal “offiziell”. Kerstin Mayrberger als wissenschaftliche Leiterin der HOOU stellte das Projekt vor und, was sie sagte und zeigte, steht bereits online. Dabei wird noch einmal deutlich, dass viele Diskussionen, die heute an verschiedenen Stellen intensiv geführt werden, in diesem Projekt zusammenlaufen: von der “Öffnung der Lehre”, über Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP), bis zur Lernendenorientierung. MOOCs, auch wenn das Stichwort nicht fällt, haben hier sicher Fantasien und Ressourcen freigesetzt. Und auf die Umsetzung der Plattform-Idee darf man sicher gespannt sein.

“Die Hamburg Open Online University (HOOU) steht für die Idee eines hochschulübergreifenden Online-Lernangebots mit akademischem Anspruch für Menschen mit Interesse an akademischer Bildung. Es sollen Lernszenarien ermöglicht werden, in denen neben den eigentlichen Inhalten die Lernenden selbst im Mittelpunkt stehen. Es ist geplant, konsequent freie Lernressourcen (Open Educational Resources, OER) bereit zu stellen und diese in sinnvolle didaktische Konzepte für das gemeinsame Online-Lernen und Blended Learning einzubetten. Für die HOOU wird eigens eine Online-Plattform entwickelt, die entsprechend der inhaltlichen und didaktischen Anforderungen weiter ausgebaut wird.”
Universität Hamburg, Mai 2015

hoou_201505.jpg

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Was E-Learning mit offener Bildung zu tun hat

Posted on 11 May 2015 by jrobes

Von E-Learning zu MOOCs. Martin Ebner spannt diesen Bogen, um schnell auf die Erfahrungen zu sprechen zu kommen, die er mit den Online-Kursen auf iMooX, der österreichischen MOOC-Plattform, sammeln konnte. Diese hat er in drei Thesen zusammengefasst:

1. Offene Bildung ist die Annäherung der Universität an Unternehmen …
2. Offene Bildung ist globale Bildung …
3. Offene Bildung fördert lebenslanges Lernen …

Aber offene Bildung, so Martin Ebner, ist kein Selbstläufer: “Eines der größten Probleme bei den offenen Bildungsangeboten ist derzeit, dass Lernende über die Kompetenz des selbstgesteuerten Lernens verfügen müssen. Hochschulabgänger bringen diese Fähigkeiten meist mit, wodurch sich wohl auch die hohe Akademikerquote in solchen Kursen erklärt. Hier sieht die TU Graz dringenden Nachholbedarf in unserem Bildungswesen. Selbstgesteuertes Lernen gehört möglichst frühzeitig trainiert und angelernt.”
Martin Ebner, personal manager, 3/2015, S.18-20 (via Scribd)

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Is the ‘closed’ mindset of the Open Educational Resources community its own worst enemy?

Posted on 07 May 2015 by jrobes

Auch wenn seine Argumente zuweilen die Richtung wechseln, trifft Donald Clark hier einen wunden Punkt. Denn da gibt es eine Reihe erfolgreicher Plattformen und Angebote im Netz wie z.B. Wikipedia, Khan Academy, YouTube, MOOCs und Duolingo, und gerade diesen Angeboten bläst häufig der Wind ins Gesicht: weil sie profitorientiert aufgestellt sind, weil sie bestimmte Qualitätsvorgaben nicht erfüllen oder weil sie zwar offen zugänglich, aber ihre Angebote nicht “reusable” sind.

Er fasst zusammen: “Empirically, we’ve seen in Wikipedia, YouTube, Khan, Duolingo and MOOCs, truly wonderful examples of how pragmatic and sustainable openness can be achieved. Yet these are the open resources that get the most mud slung at them. Rather than sniping, educationalists should embrace the decentralisation, democritisation and disintermediation of learning through such resources. The examples I’ve quoted, that work, have grown because they started and exist outside of educational institutions. This is a shame, as we could have reshaped higher education to become much more open and accessible without this scepticism. It would seem that the future of OER needs to be in sustainable models beyond these institutions.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 6. Mai 2015

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Podcast-Reihe OER in der Weiterbildung 3/5 – OER in der unternehmerischen Weiterbildung

Posted on 17 April 2015 by jrobes

Vor einigen Wochen hatte Jöran Muuß-Merholz eingeladen, mit ihm ein Interview über OER in der betrieblichen Weiterbildung aufzunehmen. Hedwig Seipel war auch dabei. Ein Podcast sollte daraus werden, der jetzt vorliegt. OER in der betrieblichen Weiterbildung? Das war mein erster Gedanke, denn irgendwie gehört das ja nicht zusammen. Trainer, die ihre Unterrichtsmaterialien austauschen? Betriebliche Bildungsabteilungen, die ihre digitalen Lernangebote unter einer CC-Lizenz ins Netz stellen? Im zweiten Anlauf und auf beharrliches Nachfassen des Moderators haben wir dann einige  Kreise um das Thema gezogen. 41:36 Min.
Nadine Pollmeier, Blog „Aus- und Weiterbildung“/ Bertelsmann Stiftung, 16. April 2015

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Forgetting Our History: From the Reusability Paradox to the Remix Hypothesis

Posted on 16 April 2015 by jrobes

Das “Reusability Paradox”, von dem David Wiley hier spricht, bezieht sich auf die Idee der Lernobjekte (”learning objects”, der eine oder andere wird sich erinnern). Das Paradox lautet in diesem Fall: Entweder man entwickelt Lernobjekte für eine bestimmte Zielgruppe, also mit viel Kontext: dann werden diese Lernobjekte in anderen Kontexten nur schwer einsetzbar sein. Oder ich halte Lernobjekte so allgemein wie möglich: dann werden sie keine Zielgruppe richtig ansprechen und didaktisch wertlos. Deswegen, aber nicht nur deswegen, sind die meisten Projekte rund um Lernobjekte gescheitert, und das Thema ist aus der Diskussion verschwunden.

Die “Remix Hypothesis” könnte eine Lösung bieten: “The way to escape from the Reusability Paradox is simply by using an open license. … Learning objects that are published using open licenses - also known as open educational resources - eliminate the Reusability Paradox.”

Aber David Wiley ist erfahren genug, um anzumerken, dass OER nur einen ersten Schritt darstellt: “However, making something possible is not the same as actually doing it. OER make it possible for us to contextualize our resources and customize our pedagogies to support more effective learning, but they don’t do the work for us.”

Der ausführliche Beitrag ist übrigens eine kritische Reaktion auf eine aktuelle Ankündigung von McGraw-Hill: “McGraw-Hill Education Takes Important Step in Open Technology, Enabling Educators to Build Personalized Learning Experiences”.
David Wiley, iterating toward openness, 15. April 2015

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Betr.: Lernplattform Hamburg Open Online University

Posted on 15 April 2015 by jrobes

Schon formal ein kleines Lesevergnügen:

“In der Drs. 20/14262 stellt der Senat sein Konzept für eine Online Universität vor. Dort wird Bezug auf die Kosten sowie auf eine noch zu schaffende Lernplattform genommen. Ich frage den Senat:
1.) Wird die zu nutzende Plattform Software eine Eigenentwicklung der Hochschulen oder der Multimedia Kontor Hamburg GmbH sein?”

Der Senat antwortet natürlich. In diesem Falle “ja, eine gemeinsame Eigenentwicklung”. Aber auch auf die weiteren Fragen des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg u.a. zum Starttermin der Online University, zum Datenschutz und einer lizenzoffenen Publikationsstrategie.
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14517, 6. Februar 2015 (pdf)

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Podcasts zu OER in der Weiterbildung 2/5 – OER bieten Volkshochschulen zukünftig viele Handlungsmöglichkeiten

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Vielleicht gleich vorneweg: Die Teilnehmer dieser Podcast-Runde, Christoph Köck (Hessischer VHS-Verband), Karlheinz Pape (Berater Corporate Learning) und Jöran Muuß-Merholz (Moderator, Transferstelle für OER), nehmen sich Zeit für ihr Thema und engen es nicht auf OER, also offene Lehr- und Lernmaterialien, ein. Es geht um Ansatzpunkte für einen anderen, offeneren Umgang mit Lernszenarien und Lernressourcen: Stichworte sind u.a. selbstorganisierte Lerner, Lernen in Communities, OER für Lernende und Ansätze für OER-Initiativen. 1:01:11.

“Wissen miteinander zu teilen ist ein Grundgedanke von Volkshochschulen, meint Dr. Christoph Köck. Nun stelle sich die Frage, wie man das ins digitale Zeitalter übertragen kann. „Ohne Netz haben wir uns bisher in geschlossenen Bildungseinrichtungen aufgehalten.” Als Verbandsdirekter des Hessischen Volkshochschulverbandes blickt er positiv in die Zukunft, auch wenn der Fortschritt schleichend komme. Die Revolution ginge oft von den Lernenden aus. „Mein Idealbild ist, dass jemand mit einem Youtube-Video in eine VHS-Veranstaltung kommt und sagt: Können wir das nicht so machen?”
Ole Wintermann, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 30. März 2015

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

“Open(ing) Education und mediale Bildungsinfrastruktur”. Preview zum Vortrag

Posted on 25 March 2015 by jrobes

Am 24. März fand in Frankfurt die Fachtagung “Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis” statt. Der Vortrag von Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) steht bereits online als Screencast zur Verfügung. Hier zeichnet er auf, wie sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen eines “Offenen Informationellen Ökosystems für die Bildung” verändern. Stichworte sind u.a Open Educational Resources (OER) und “edutags”, das von der Hochschule Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungsserver gemeinsam entwickelte Social Bookmarking-System. Über seine Überlegungen zu “closed educational resources” kann man in diesem Zusammenhang sicher diskutieren. 20:36 Min.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 20. März 2015

kerres1.jpg

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Arbeitsgruppe von Bildungsministerium und Kultusministerien zu OER betont „positive Wirkungsmöglichkeiten“

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Dieser Bericht (pdf) zu Open Educational Resources (OER) hat einen längeren Anlauf genommen. Deshalb verlinke ich auch gleich auf diesen Beitrag von Leonhard Dobusch auf netzpolitik.org, der ihn mit etwas Kontext versieht. Denn das Dokument selbst ist kurz und komprimiert: eine Begriffsbestimmung, einige Absätze über Potenziale und Herausforderungen (pädagogische, organisatorisch-funktionale, technische, juristische, wirtschaftliche) sowie abschließende Empfehlungen. Einen prominenten Platz (”vorrangige Maßnahme”) nimmt dabei ein:

“… [der] Aufbau einer neuen bzw. die Unterstützung bereits bestehender Plattformen im Internet, auf der Verweise zu verschiedenen OER-Quellen und, falls sinnvoll, auch OER- Materialien gebündelt bereitgestellt, gefunden und heruntergeladen werden können.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 17. März 2015

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Open Education Week 2015

Posted on 13 March 2015 by jrobes

Die Open Education Week (”The world wants to learn”) ist still und leise an mir vorbeigegangen. So bleibt mir heute nichts anderes übrig, als im Nachhinein auf die Eventseite zu verlinken. Dort hat sich einiges angesammelt: Videos, aufgezeichnete Webinars und diese OER World Map.

“Open Education Week’s goal is to raise awareness about free and open educational opportunities that exist for everyone, everywhere, right now.  We want to highlight how open education can help people meet their goals in education, whether that’s to develop skills and knowledge for work, supporting formal studies, learning something new for personal interest, or looking for additional teaching resources.”
Open Education Consortium, 9. - 13. März 2015

oew_201503.jpg

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Der Weg zur Stärkung freier Bildungsmaterialien

Posted on 19 February 2015 by jrobes

Die Förderung freier Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz: OER) ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Die Digitalisierung der Bildung eröffnet hier neue Möglichkeiten, aber es braucht Rahmenbedingungen, um diese auch nutzen zu können. Hier setzt das vorliegende Positionspapier, verfasst vom Bündnis Freie Bildung (gegründet von Creative Commons, Open Knowledge Foundation und Wikimedia), an.

“1. Es ist an der öffentlichen Hand, sich klar zu freien Bildungsmaterialien zu bekennen und eine umfassende OER-Strategie zu entwickeln.
2. Der öffentlichen Hand obliegt es auch, die Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER zu schaffen und nachhaltig auszugestalten.
3. Es bedarf in der gegenwärtigen Phase einer gezielten Förderung der Erstellung und Nutzung von OER …”

Bündnis Freie Bildung: Positionspapier, 10. Februar 2015

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

What do we mean by ‘open’ in education?

Posted on 16 February 2015 by jrobes

Ja, “open” ist wirklich ein weites Feld. Einem Unternehmen würde man vielleicht zurufen, mehr in offenen Netzwerken zu denken, über Abteilungsgrenzen hinweg, und auch Partner, externe Experten und Kunden in seine Planungen und Maßnahmen einzubeziehen. Gesellschaftlich zielt “open” natürlich mehr auf die Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildung. Diesen Aspekt blättert Tony Bates hier etwas auf: mit Referenzen an “open education” (und all die vielen “open”-Initiativen im Bildungsbereich) und Open Universities. Interessant in diesem Zusammenhang: “It should be noted however that there is no publicly funded open university in the USA, which is one reason why MOOCs have received so much attention there.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 16. Februar 2015

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

OERRH OER Evidence Report 2013-2014

Posted on 04 February 2015 by jrobes

oer_evidence_201502.jpgHerausgeber dieses Reports ist der OER Research Hub (”OER Research Hub gathers research on the impact of open educational resources (OER) on learning and teaching practices”). 11 Hypothesen über den Einfluss von OER auf die heutige Lehr- und Lernpraxis hat man mit Daten aus verschiedenen Quellen unterfüttert. Obwohl das zusammengetragene Zahlenmaterial beeindruckend ist, kann ich nicht widerstehen, aus der Einleitung zu zitieren:

“Awareness of OER and Creative Commons is growing, but OER repositories remain relatively unused and unknown compared with the main three educational resource sites of YouTube, Khan Academy and TED. This suggests that brand awareness of OER and easy location is a major obstacle to overcome for the next generation of OER projects.”
de los Arcos, B., Farrow, R., Perryman, L.-A., Pitt, R. & Weller, M., OER Research Hub, 2014 (via OER Research Hub Blog)

Popularity: 26% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

What Do We Mean By Open Education

Posted on 19 January 2015 by jrobes

“Open” ist längst zum deutungsoffenen Etikett geworden. Denn was bedeutet es, wenn Olaf Scholz, wie vor einigen Tagen geschehen, Hamburgs “Open Online University” ankündigt? Heißt hier “open” offen für jeden Interessierten, heißt es kostenlos, wird sie “open” wie in Open Data oder Open Educational Resources? Oder “open for business”, wie Audrey Watters in ihrer Aufzählung der Möglichkeiten endet. Sie schließt deshalb zurecht: “We can’t simply let one adjective - “open” - be the substitute for the hard work (the political work even) of rethinking what learning can look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 16. Januar 2015

Popularity: 21% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Die Digitalisierung der großen Stadt

Posted on 14 January 2015 by jrobes

Vielleicht mag der Titel in diesem Blog auf den ersten Blick verwundern, aber die “große Stadt” ist Hamburg. Und in Hamburg, auf der Campus Innovation im November, hat ja Bürgermeister Olaf Scholz die Gründung einer “Hamburg Open Online University” angekündigt. Jetzt ist es amtlich. Der Hamburger Senat hat eine “Strategie Digitale Stadt” beschlossen und eine Leitstelle eingerichtet, die die verschiedenen Projekte und Initiativen der Stadt koordinieren soll. Dazu gehört auch eine hochschulübergreifende Digitalisierungsstrategie, in deren Zentrum wiederum besagte “Open Online University” steht.

Ob die Angebote dieser Open University offen und kostenlos sein werden? Ob dabei auch an MOOCs gedacht wird? Wie die Infrastruktur dieser Open Online University aussehen wird? Ob sie nur Hamburger Bürger und Bürgerinnen ansprechen soll? Es gibt wohl bereits ein Konzept und Expertengruppen - auch eine Expertengruppe Open Educational Resources - , aber ansonsten ist in der Mitteilung noch viel Platz für Fantasie und Fragen. Aber es ist in jedem Fall ein klares und wichtiges Zeichen.
hamburg.de, Pressemitteilung, 13. Januar 2015

Popularity: 20% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen

Posted on 07 January 2015 by jrobes

Die Autoren plädieren in diesem Artikel dafür, das “open” in MOOCs nicht nur im Sinne von “offener Teilnahme”, sondern im Sinne von “open educational resources” (OER) zu verstehen. Das heißt z.B., dass die Lernmaterialien eines MOOCs mit entsprechenden Lizenzen ausgezeichnet werden und frei wiederverwendet werden können. Am Beispiel zweier  MOOC-Plattformen - “oncampus” an der Fachhochschule Lübeck und “iMooX” in Graz - zeigen sie auf, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden, wenn MOOCs als OER entwickelt und angeboten werden. Auf der Habenseiten stehen derzeit allerdings nur die hohen Zugriffszahlen auf die Lernvideos, auch über die Kurstermine hinaus. Über eine aktive Weiterverwendung oder -verarbeitung der Materialien ist noch nichts bekannt. Doch vieles spricht dafür, diesen Weg weiterzuverfolgen. In den Worten der Autoren:

“Ein zukünftiges Bildungssystem ohne freie Bildungsressourcen scheint daher aus heutiger Sicht kaum denkbar, auch wenn noch viele offene Forschungsfragen beantwortet und auch Informations- und Weiterbildungsinitiativen zum Thema OER notwendig sein müssen.”
Martin Ebner, Michael Kopp, Andreas Wittke und Sandra Schön, in: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 1-13, Springer, Dezember 2014 (via e-Learning Blog)

Popularity: 14% [?]

Comments (1)

Tags: ,

The Open Access Interviews: Dr Indrajit Banerjee, Director of UNESCO’s Knowledge Societies Division

Posted on 16 December 2014 by jrobes

“The extent to which the Knowledge Divide is narrowed, and to which we are able to create societies that are truly Knowledge Societies, will determine the pace of development. OA has the potential to lessen the existing knowledge divide.” So Indrajit Banerjee, Director of UNESCO’s Knowledge Societies Division, interviewt von Richard Poynder. “This gap goes beyond the rifts in mere access to ICT”,  fährt er fort. “It refers to the gaps that exist across all the four building blocks of Knowledge Societies, namely: Knowledge Creation; Knowledge Preservation; Knowledge Dissemination; and Use of Knowledge.” Im Interview findet sich auch der Hinweis auf UNESCO’s “Open Training Platform (OTP)”, von der ich bis dahin noch nichts gehört hatte.
Richard Poynder, Open and Shut, 15. Dezember 2014

Popularity: 20% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Nachlese zum HSW BarCamp: Dr. med. MOOC – nein danke!

Posted on 11 November 2014 by jrobes

Im Oktober hat die Hochschule Weserbergland ein BarCamp veranstaltet. Das ist vielleicht schon für sich eine Nachricht. Dort wurde, wie immer auf BarCamps, in Sessions diskutiert. In der Nachlese einer dieser Sessions berichtet Volkmar Langer, wie man mit Edupunks und MOOCs in die Diskussion eingestiegen ist, um dann doch noch in den sicheren Hafen akademischer Bildung einzulaufen.
Volkmar Langer, HSW Learning-Blog, 10. November 2014

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

robes_mld2013

13:30:41

sportograf-43743811

IMG_1124

IMG_1158

See all photos