Archive | Open Access/ Open Content

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How to use social media in your job - in 30 days

Posted on 01 September 2010 by jrobes

Heute startet Jane Harts 30-Tage-Tutorial: “… for those new to social media who want to get up and running fairly quickly in their own job or professional practice”. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wie diese Lernumgebung von den Teilnehmern genutzt wird, ob sich schnell im Sinne des “Open Course”-Konzeptes eigene Lerngruppen bilden und die Kursinhalte in andere Communities getragen werden oder ob wir uns enger an die Vorgaben der Social Media-Expertin Jane Hart halten. Wer etwas Zeit und Interesse am Thema hat, sollte sich jedenfalls die Gelegenheit nicht entgehen lassen!

“Welcome to How to use Social Media in your Job - in 30 days. I am Jane Hart, and I’ll be taking you through this online programme. Before we get started, there are just a few introductory points
First of all, I want to ask you NOT to think of this programme as a formal training course!”

Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 1. September 2010

PS: Heute, am ersten Tag, geht es übrigens um “Finding things out on the Web - and How to use Google effectively”.

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Online, Bigger Classes May Be Better Classes

Posted on 01 September 2010 by jrobes

Wenn ein Thema es in den “Chronicle” geschafft hat, ist es angekommen. Auch wenn der Titel etwas irreführend ist, es geht um “Open Teaching” und die erste Welle an offenen Online-Kursen. Der Artikel gibt einen guten Überblick, erweist dem “Massive Open Online Course” bzw. MOOC von Stephen Downes und George Siemens die nötige Referenz, geht aber auch auf die Herausforderungen ein, die viele mit dem neuen Konzept verbinden: Verlust an Privatheit und Kontrolle, Lernen im geschützten Raum, Copyright-Fragen. Trotzdem herrscht ein sympathisierender Grundton, auch wenn der letzte Absatz Lernplattformen wie Blackboard und der Frage gehört, ob sich heute geschlossene Systeme öffnen können.
Marc Parry, The Chronicle of Higher Education, 29. August 2010 

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Reflections on open courses

Posted on 20 August 2010 by jrobes

“Open Courses” sind aktuell eine der spannendsten Bewegungen im Online-Lernen. Sie sind die logische Weiterentwicklung dessen, was MIT 2002 mit der Publikation seiner Kursmaterialien im Netz losgetreten hat. Sie sind zudem eng verknüpft mit der Idee des Connectivism und damit eine interessante Verbindung von Theorie und didaktischem Design. Die hier vorliegenden Überlegungen von George Siemens, einem der aktivsten Initiatoren von “Open Courses”, fassen die bis heute gemachten Erfahrungen zusammen. Sein Fokus liegt dabei auf zwei Fragen: “How do MOOCs reflect effective practices within the digital economy?” und “In terms of discourses, literacies, and prior knowledge, what digital skills are privileged and rewarded within the MOOC environment?”  Um diese Fragen herum gruppiert er eine Reihe von interessanten Beobachtungen über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Formats. Einige will ich an dieser Stelle kurz festhalten: Continue Reading

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How TED Connects the Idea-Hungry Elite

Posted on 17 August 2010 by jrobes

Wer kennt TED noch nicht? Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass sich hinter dem Claim “Ideas worth spreading” eine stetig wachsende Zahl von atemberaubenden Reden und Präsentationen verbirgt, mit denen man Stunden im Netz verbringen kann (ich habe gerade “Lewis Pugh’s mind-shifting Everest swim” gesehen und konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, nach weiteren aktuellen Highlights zu suchen!). Jetzt legt Anja Kamenetz, DIY U-Autorin, noch einen drauf: In der aktuellen Ausgabe der Fast Company feiert sie TED als “new Harvard”, als “the global education brand of the 21st century” und als zukunftsweisendes Modell für “open education”. Das sehen selbst TED-Anhänger kritisch (z.B. Openculture: “Is TED the New Harvard?”).
Anja Kamenetz, Fast Company, 1. September 2010

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Open

Posted on 10 August 2010 by jrobes

Im Januar 2010 hieß es im Horizon Report, herausgegeben vom New Media Consortium (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), dass open content “will reach mainstream use in higher education within the next twelve months“. Jetzt liefert die aktuelle Ausgabe der EDUCAUSE Review einen umfassenden Überblick über das Thema. Es schreiben u.a. David Wiley, Vicki Davis, Dave Cormier und George Siemens, Brian Lamb und Jim Groom. Ihre Stichworte sind “Open Future”/ “Student”/ “Course”/ “Faculty”/ “Ed Tech”/ “World”. Alle Autoren nehmen dabei nicht nur den Trend auf und skizzieren ihr jeweiliges Spielfeld, sondern setzen zugleich kritische Ausrufe- und Fragezeichen. So Vicki Davis, wenn sie sagt, “open content is not yet changing students’ lives”; oder Dave Cormier und George Siemens, die nicht nur die Idee der MOOCs, der “massive open online courses”, feiern, sondern auch die mit ihnen verbundenen Herausforderungen ansprechen, z.B.: “A major challenge confronting the open models discussed above involves how we can talk about what is being learned.”

Am weitesten gehen dabei sicher die “Edupunker” Brian Lamb und Jim Groom, wenn sie vom “Great Web 2.0 Swindle” sprechen und mit Blick auf Apple, Google und Co. fordern: “We strongly believe that higher education should embrace a mission to create, cultivate, and promote “safe spaces” that are not only open but also free from overtly commercialized interests.” Aber ich möchte den Hinweis auf dieses lesenswerte Themenheft lieber mit einem Zitat von David Wiley schließen:

“I’m frequently asked: “What is the appropriate role of openness in education?” I find the question to be deeply troubling and insidious. The question implies that openness might play any of several roles in the educational enterprise—a core or a peripheral role, a large or a small role. The question subtly distracts people from seeing that openness is the sole means by which education is effected. If a teacher is not sharing what he or she knows, there is no education happening.”
EDUCAUSE Review Magazine, Vol. 45, Nr.4, Juli/August 2010

Nachtrag (11.08.2010): Dave Cormier hat sich in einem lesenswerten und ausführlich kommentierten Blogpost mit einer Kritik an seinem EDUCAUSE-Artikel auseinandergesetzt (”Response to critiques of Open Course Educause article and the free economy generally”).

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Sakai Conference: Kamenetz Keynote

Posted on 02 July 2010 by jrobes

Anya Kamenetz hat ja gerade “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” publiziert und macht ihre Rundreise durch die Medien und Konferenzen, was sie im Juni auch zur Sakai Conference nach Denver gebracht hat. Sakai, das nur am Rande, ist hierzulande ja etwas weniger bekannt, aber ein weit verbreitetes Open Source-LMS. In diesem Artikel verlinkt Michael Feldstein nicht nur auf das Video der Keynote von Anya Kamenetz, sondern er führt sie selbst als Sprecherin in Denver ein (Video), führt noch ein Interview mit ihr (Video) und kommentiert ihre Ausführungen (Blog-Post).

Überhaupt ist seine Einführung der Keynote-Sprecherin Anya Kamenetz mindestens so interessant wie die Keynote selbst. Er stellt sie als die “Botschafterin der Generation Y” vor, zieht Verbindungen zwischen ihrem “Aktionismus” und Jamie Oliver und gibt uns eine erste Orientierungs- bzw. Lesehilfe für “DIY U”: “… which I’m increasingly inclined to think of as simply a trendier and more provocative name for open education”.
Michael Feldstein, e-Literate, 1. Juli 2010

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My TEDxNYED Talk

Posted on 28 June 2010 by jrobes

Leider bin ich erst heute und über Umwegen bei David Wiley’s Beitrag auf der TEDxNYED am 6. März 2010 gelandet. 15 Minuten, die man sich gönnen sollte. Natürlich nutzt David Wiley die Zeit, um über sein Thema, “openness”, zu sprechen. Und dabei hält er in einfachen Worten fest, was Bildung ausmacht und was neue Medien leisten können, wenn man sich daran erinnert.

“Suppose we have two people: One has some kind of expertise, the other desires to have this expertise but does not. At its core, it is this asymmetry that makes education possible. And education is the sacred relationship of sharing that these two individuals enter in to. If the one refuses to share with the other, there is no education.”
David Wiley, iterating toward openness, 8. März 2010

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Open Educational Resources infoKit

Posted on 24 June 2010 by jrobes

Ich weiß nicht, ob der OER infoKit, den das britische JISC hier zusammengestellt hat, Informationen enthält, die über ähnliche Angebote (siehe z.B. der UNESCO OER Toolkit) hinausgehen. Das mag jeder selbst prüfen. In jedem Fall bieten die Autoren einen Überblick zur OER-Bewegung und konkrete Handreichungen, wenn man selbst als Hochschule zu OER beitragen will.

“There are a number of considerations to take into account when dealing with OERs. These range from specific technical issues to barriers and enablers to institutional adoption. This infoKit aims to both inform and explain OERs and the issues surrounding them for managers, academics and those in learning support.”
JISC, Juni 2010

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Die Standortattraktivität europäischer Hochschulen fördern? – Der mögliche Beitrag von Open Content

Posted on 16 June 2010 by jrobes

Wenn Hochschulen ihre Bildungsinhalte im Web frei zugänglich machen, wird von “Open Content” gesprochen. Natürlich will man, dass diese Bildungsinhalte auch genutzt werden und zwar am liebsten von Zielgruppen außerhalb der eigenen Hochschule. Vor diesem Hintergrund haben sich Sandra Schaffert und Martin Ebner angeschaut, was MIT, die Open University und die TU Graz bis heute ins Netz gestellt und über Zugriffe und Downloads berichtet haben. Die Zahlen sind für die Autoren zufriedenstellend und stützen - “ganz im Sinne der Ziele des Bologna-Prozesses” (?) - den eingeschlagenen Weg. Bologna, Open Content, einige Zugriffszahlen. Ich denke, die Analyse darf hier ruhig einen Schritt weiter und tiefer gehen.
Martin Ebner und Sandra Schaffert, in: Zeitschrift für E-Learning, 2/2010, 16. Juni 2010 (via E-Learning-Blog)

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7 Things You Should Know About Open Educational Resources

Posted on 11 June 2010 by jrobes

Nun sind es fast acht Jahre her, seit MIT sein OpenCourseWare-Projekt startete und begann, Kursmaterialien online zur Verfügung zu stellen. Seitdem sind viele auf den Zug gesprungen, neue Anlaufstellen im Netz entstanden, Deklarationen wurden unterzeichnet und Open Online-Kurse durchgeführt. Für alle, die davon wenig mitbekommen haben, bietet sich diese kurze Zusammenfassung an, die sich ganz auf die didaktische Seite des Themas konzentriert. Dabei werden folgende “downsides” der OER-Bewegung genannt: Qualität, fehlende Feedback-Mechanismen, Copyright und ein häufiges Zögern der Hochschullehrer.
EDUCAUSE, 27. Mai 2010

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Systemic Changes in Higher Education

Posted on 09 June 2010 by jrobes

Ein weiterer Artikel, der die Zukunft der Hochschulen zur Diskussion stellt. Zwei Trends bzw. Treiber stellen die Autoren heraus: (a) den immer einfacheren Zugang der Lerner zu Informationen sowie (b) die neuen Möglichkeiten, auch ohne “mediating agents” in Lernprozessen miteinander zu interagieren. Noch haben die Hochschulen nur vereinzelt auf diese Veränderungen reagiert. Und auch die Autoren nähern sich - nach einem längeren Blick in die Geschichte - eher fragend der zukünftigen Rolle der Hochschulen. Ihr heutiges Geschäftsmodell baut auf “content creation and navigation, interactions between learners and faculty, and accreditation” auf. Diese Einheit, so die Autoren, steht infrage, nicht zuletzt durch die technologischen Möglichkeiten der Netze und Vernetzung.
George Siemens und Kathleen Matheos, in: in education, Special Issue, Part 2, 2010, 16(1) May

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The Death of the Open Web

Posted on 27 May 2010 by jrobes

Ein Prosa-Glanzstück. Lange Zeit schien alles in die eine Richtung zu gehen: “open”. Auch in der Weiterbildung haben wir die “open”-Initiativen gesammelt, von “Open Access”, über “Open Educational Resources” bis “Open Teaching”. Und wurden gleichzeitig bestätigt, dass Bezahlmodelle im Web irgendwie nicht funktionieren. Das scheint jetzt anders, Apple sei Dank. Hier mein Lieblingssatz aus dem New York Times-Artikel:

“People who find the Web distasteful — ugly, uncivilized — have nonetheless been forced to live there: it’s the place to go for jobs, resources, services, social life, the future. But now, with the purchase of an iPhone or an iPad, there’s a way out, an orderly suburb that lets you sample the Web’s opportunities without having to mix with the riffraff.”

Es gehört sicher zur Ironie der Geschichte, dass auch dieser Artikel in einigen Tagen wahrscheinlich nur noch gegen harte Währung zu lesen sein wird.
Virgina Heffernan, The New York Times, 17. Mai 2010

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The value of critique

Posted on 19 May 2010 by jrobes

Der Open Course in Education Futures ist in der fünften Woche. Von den Inhalten und Aktivitäten habe ich leider wenig mitbekommen, aber es sind einige kritische Stimmen zum Kursverlauf aufgetaucht, die für eine generelle Bewertung des Open Course-Modells interessant sind. Ein Teil der Kritik kreist nämlich um die Erwartungen der Gastgeber und Teilnehmer. Nun können zwei Gastgeber (die nebenher auch noch ganz andere Dinge unternehmen) bei 700 Teilnehmern gar nicht anders, als diesen Teilnehmern viel Verantwortung zu übergeben - auch für die Organisation ihrer Lernprozesse. „Highly decentralized” nennen sie deshalb ihren Ansatz. Auf der anderen Seite steht auch über diesem Projekt „Course”, und das weckt bei vielen Teilnehmern Erwartungen, was Struktur, Führung, Übersicht und Orientierung betrifft. George Siemens und Dave Cormier machen aus dieser Situation das Beste, indem sie die Kritik offen aufnehmen und versuchen, Missverständnisse auszuräumen.
George Siemens, elearnspace, 16. Mai 2010

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What’s so good about Open Educational Resources?

Posted on 14 May 2010 by jrobes

Steve Wheeler, E-Learning-Experte an der University of Plymouth, hat vor einigen Tagen auf der UNESCO Open Educational Resources Conference in Windhoek/ Namibia präsentiert und seine Slides jetzt online zur Verfügung gestellt. Darin gibt Steve Wheeler eine Übersicht über die OER-Idee, ihre Grundprinzipien, ihre Vorteile und weist noch einmal auf “3 main areas of activity” hin:
- creation of open source software and development tools
- creation and provision of open content
- development of open standards and licensing tools

Steve Wheeler, Slideshare, 3. Mai 2010

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Open vs. Closed: Jimmy Wales on Being Open

Posted on 30 April 2010 by jrobes

“Open vs. closed” ist eine der großen Debatten dieser Tage. Auch in der Bildung klopfen “Open”-Initiativen (Open Educational Resources, Open Teaching) ja mächtig an der Tür. Auf der anderen Seite feiern “closed”-Modelle wie das von Apple spektakuläre Erfolge. Für GigaOM sind diese Widersprüche Anlass, einen Diskurs zu starten. Jimmy Wales macht den Anfang. Auf die Frage, ob auch “Open”-Projekte ein Geschäftsmodell benötigen, gibt er einen hilfreichen Hinweis:

“So there isn’t a good buzzword for this, but you need a sustainability model; you need a model that brings in enough attention, revenue, whatever resources you need to make something happen in order to actually get it done.”
Mathew Ingram, GigaOM, 29. April 2010

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Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht

Posted on 29 April 2010 by jrobes

Das Thema gehört eigentlich nicht hier hin. Auf der anderen Seite sind Weiterbildung und Kultur von Fragen des Urheberrechts ja nicht zu trennen. Heute schon gar nicht. Und der Schreiber dieser Zeilen möchte gar nicht wissen, wie oft er in diesem Blog schon juristisch sicheren Boden verlassen hat. Also kann es sicher nicht schaden, das Angebot der Heinrich-Böll-Stiftung anzunehmen und - ganz legal - einen Blick in dieses eBook zu werfen. Schon der Einstieg ist unterhaltsam: vom bekannten mexikanischen Schwanzlurch geht’s zur Free-Culture-Bewegung, später finden auch Piratenpartei und Twitter ihren Platz. Empfehlen kann ich den Beitrag von Lawrence Lessig, in dem es um Bücher, Dokumentarfilme und das Internet geht und in dem sich der schöne Satz findet:

“Wir sollten die Freiheit der Anwälte beschränken, unendlich komplizierte Abmachungen zwecks Regelung unseres kulturellen Lebens zu fabrizieren.” (”Aus Liebe zur Kultur - Google, das Urheberrecht und unsere Zukunft”, S.34)
Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.), 13. April 2010 (via Matthias Spielkamp/ iRights.info-Blog)

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Open Course in Education Futures

Posted on 19 April 2010 by jrobes

Wieder eine Chance auszuprobieren, was ein “open decentralized online course” sein kann: George Siemens und Dave Cormier laden ein, sich in den nächsten acht Wochen an der Diskussion der “future of education” zu beteiligen. Eine zentrale Anlaufstelle im Netz steht; man kann sich für News eintragen;  ein erster grober Zeitplan liegt vor; dann haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, Blogs einzurichten, ich habe erste Forumseinträge gelesen. Und es gibt die Bitte, Beiträge zum Thema bzw. Projekt mit dem Tag “edfutures” zu kennzeichnen, damit sie in die Diskussion aufgenommen werden können. George Siemens gibt hier eine kurze Einführung. Ich werde sicher in den nächsten Wochen regelmäßig vorbeischauen und berichten.

“Open courses extend the concept of “open educational resources” by making not only the content but also the learning and interaction within a course freely available. … During the eight-weeks of this course, we will explore approaches to separating “the nonsense” from “the potential” proclamations of education’s future.”
George Siemens und Dave Cormier, April 2010

edfutures_201004.gif

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Trend zu open content?

Posted on 01 April 2010 by jrobes

Im aktuellen Newsletter von bwp@ (Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online) findet sich nicht nur der Link auf eine Rezension von Gerhard Zimmer zu “E-Learning in Hochschule und Weiterbildung. Einsatzchancen und Erfahrungen”, herausgegeben von Roland Holten und Dieter Nittel (Bielefeld 2010). Es gibt auch einige Gedanken der Herausgeber zum Trend “open content”, in denen sie die vergangenen acht Jahre Revue passieren lassen.
Karin Büchter u.a., Newsletter bwp@, 25. März 2010 (pdf)

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Openness and the Future of Education

Posted on 25 March 2010 by jrobes

wiley_201003b.gifDie “Openness”-Debatte dauert an. “Open Content” ist einer der Trends im jüngsten Horizon Report. “Open” ist auch das Stichwort, an dem sich viele Bildungsexperten in jüngster Zeit intensiv abgearbeitet haben, siehe die Beiträge von George SiemensFrances Bell, Jim Groom, Stephen Downes und Graham Attwell. Zu ihnen gehört von der ersten Stunde an David Wiley (Brigham Young University). Auch diese Präsentation ist sehenswert. Graham Attwell “like(s) the way his slides tell a story”. Dem kann ich nur zustimmen. Wer ungeduldig ist: Im letzten Drittel führt David Wiley die Diskussion in eine Sammlung konkreter Beispiele über, von MIT’s OpenCourseWare bis zur iTunes U.

Wer David Wiley selbst hören und sehen will, kann noch “A Parody of the Future of Education” aufsuchen, eine kurze bzw. kurzweilige Vorlesung, in der Wiley, ganz advocatus diaboli, seine Zweifel äußert, ob wir jemals vom klassischen Vorlesungsformat lassen können.
Graham Attwell, Pontydysgu - Bridge to Learning, 17. März 2010

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Open Content in Workplace Learning?

Posted on 16 March 2010 by jrobes

So die März-Frage im Learning Circuits Blog. Mit einem Fragezeichen. In den bisher vorliegenden Beiträgen zum Thema wird das Fragezeichen auch teilweise aufgelöst: Viele der Angebote unter dem Label “Open Content” oder “Open Educational Resources” kommen heute aus dem akademischen Raum und sind für Praktiker nicht interessant. Unternehmen bzw. ihre Bildungsabteilungen haben zudem wenig Interesse, Programme einzusetzen, die nicht von ihnen selbst entwickelt wurden. Auch wenn es mehr kostet (”not invented here”). Das gilt auch, wenn es darum geht, selbst Inhalte anderen zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Initiativen wurden ja auch hierzulande gestartet, z.B. das Projekt “Content Sharing” von LERNET, ohne große Spuren zu hinterlassen. Nichtsdestotrotz bieten die immer zahlreicheren Initiativen und Plattformen für den Einzelnen eine große Chance, Themen zu vertiefen. Und zumindest hier könnten sich Bildungsabteilungen in der Pflicht sehen, Open Content und lernwillige Mitarbeiter zusammenzubringen.

Clive Shepherd: “There is no history or culture of content sharing in workplace learning and development. Most l&d departments operate in glorious isolation and would probably never consider engaging with their peers to share learning content.”
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 1. März 2010 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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