Archive | Open Access/ Open Content

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Open Content

Posted on 21 January 2010 by jrobes

“Open Content” hat es ja gerade als Top-Trend in den Horizon Report 2010 geschafft, da kommt diese Broschüre der Initiative media/NRW genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie bietet eine kurze Einführung ins Thema und streift die Stichworte Creative Commons, GNU, Open Access und Open Educational Resources. Wenn man bedenkt, dass in einer älteren Ausgabe dieser Broschüre (Oktober 2006) die beiden letztgenannten Begriffe noch gar nicht auftauchten, merkt man, welche Bewegung in diesem Thema steckt. Überhaupt lohnt sich ein Blick auf die Seiten von media/ NRW, wo in der Reihe “Im Blickpunkt” weitere Arbeitshilfen, aktuell z.B. zu den Themen “Informationsqualität im Internet” und “Nachhaltigkeit und Medien”, zur Verfügung stehen.
ecmc - Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH im Auftrag der Staatskanzlei NRW, November 2009 

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Campus Innovation 2009

Posted on 27 November 2009 by jrobes

Ich bin gerade aus Hamburg zurück, wo ich zwei intensive Tage mit vielen Präsentationen und Gesprächen zugebracht habe. Am ersten Tag war ich selbst aktiv, zuerst im Track “eLearning”, wo ich über den Open Online Course “Connectivism and Connective Knowledge” von Stephen Downes und George Siemens berichtet habe. Ich hatte die Idee, einfach mal aufzuzeigen, wie man - aus Sicht der Hochschulen - E-Learning in einer offenen, vernetzten Gesellschaft auch denken kann. Die Rückmeldungen auf diesen Appell waren, wenig überraschend, überwiegend skeptisch: da wurde u.a. auf den “geschützten Raum” für Lerner hingewiesen, der sich mit solch offenen Konzepten nicht verträgt; es wurde der mit einem solchen Projekt verbundene organisatorische Aufwand beklagt; und es wurde die Datensicherheit einer solchen dezentralen, technischen Infrastruktur bezweifelt. Kurz, Projekte wie sie Stephen Downes, George Siemens, David Wiley, Alec Couros (und wahrscheinlich noch einige andere, von denen ich nichts weiß) durchführen, scheinen in unserer Hochschullandschaft schwer denkbar (hier liegen meine Slides). Nur am Rande: Innovative Lernszenarien waren auch sonst in diesem Track kein Thema …

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Defining “Open”

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Was ist eigentlich gemeint, wenn in der aktuellen Bildungsdiskussion von “open” die Rede ist? “Open Educational Resources” oder “Open Content” zum Beispiel: Geht es hier nur um den freien Zugang zu Bildungsangeboten oder um mehr? Gibt es nur die Zustände “open” und “closed” oder auch etwas dazwischen? David Wiley fühlt sich zumindest für das “Open” in “Open Content” verantwortlich, erinnert hier an dessen Ursprung (1998!) und Entwicklung (mit Blick auf die Open Source-Bewegung), bevor er folgende Kriterien anbietet:

“Much as we might measure the openness of a door in centimeters, we measure the openness of content in terms of the rights a user of the content is granted. The 4Rs Framework describes the four most important rights:
1. Reuse - the right to reuse the content in its unaltered / verbatim form
2. Revise - the right to adapt, adjust, modify, or alter the content itself
3. Remix - the right to combine the original or revised content with other content to create something new
4. Redistribute - the right to make and share copies of the original content, your revisions, or your remixes with others.”

David Wiley, iterating toward openness, 16. November 2009

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A chat with Stephen Downes on OER

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009

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Openness and the Future of Higher Education

Posted on 10 November 2009 by jrobes

Ein ganzes Themenheft zum Stichwort “Openness”. Herausgeber ist u.a. David Wiley, “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia). In seinem Beitrag beschreibt er noch einmal nachdrücklich die Herausforderungen, vor denen die Hochschulen heute stehen. Ihre Antworten? E-Learning kann es jedenfalls nicht sein!

“Such a claim may have been valid in 1995 when e-learning was on the cutting edge of educational practice. However, a claim that e-learning is innovative in 2009 may be inappropriate.” Wie treffend!

David Wiley verweist auch nicht einfach auf die bekannten OER-Projekte, sondern skizziert “Models of Openness”, zu denen auch die Initiativen einzelner Hochschullehrer und Experten wie Stephen Downes, George Siemens und David Wiley selbst gehören, die schon seit geraumer Zeit mit entsprechenden Lernszenarien experimentieren. Überhaupt ist die Ausgabe eine Fundgrube: z.B. beleuchtet Norm Friesen die Nachhaltigkeit vergangener OER-Projekte und Antonio Fini berichtet über den Case “CCK08″.
International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 10, No 5 (2009)

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Open Access. Positionen, Prozesse, Perspektiven

Posted on 23 October 2009 by jrobes

Anfang des Jahres geriet Open Access in die Schlagzeilen, als der Heidelberger Germanist Roland Reuß den Unterstützern unterstellte, “dirigistisch in das komplexe Feld der Publikationsfreiheit und des Urheberrechts einzugreifen” (“Eine heimliche technokratische Machtergreifung”, FAZ v. 11. Februar 2009). Es brauchte einige Zeit, bis die Scherben aus dem Weg geräumt waren (hier ein Überblick zur Debatte). Vielleicht hätte damals die vorliegende Broschüre geholfen. Sie stammt von der Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und gibt einen kurzen Überblick über das Konzept von Open Access. Man erfährt, was Goldener und Grüner Weg sowie die Berliner Erklärung sind. Und welche europäischen Institutionen und deutschen Wissenschaftsorganisationen heute hinter der Idee stehen, den “Zugang zu den Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung” zu verbessern - entweder durch Verpflichtungen ihrer Mitglieder oder durch Empfehlungen. Passend zur Open Access Week.
Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, Oktober 2009 (pdf)

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UNESCO OER Toolkit

Posted on 16 October 2009 by jrobes

Die UNESCO hat auf den Seiten der UNESCO OER Community auf einen neuen Baustein verlinkt: “This document is aimed at individual academics and decision-makers in higher education institutions that are interested in becoming active participants in the OER world, as publishers and users of OER.” Es richtet sich vor allem an “universities in developing countries”.  Umfassend und systematisch sind hier Informationen zusammengetragen, die Interessierten helfen, OER zu finden, selbst zu entwickeln und zu publizieren. Aber auch, wer sich nur über den Stand der OER-Bewegung informieren will oder weiteres Material sucht, wird fündig. Man erfährt z.B., dass alles 2002 auf einer UNESCO-Konferenz anfing, dass Wikipedia und das MIT OpenCourseWare-Projekt die Türöffner waren (sehr schön die Anmerkung zur MIT-Initiative: “The world of higher education was in shock!”) und wie es in der Folgezeit zu vielen weiteren Projekten und Erklärungen wie der Cape Town Declaration (2008) führte.

Das bringt mich zu einer weiteren Referenz: Tony Hirst fragt hier, ob OER wirklich immer das enthält, was drauf steht, und ob man sich nicht lieber auf die Suche nach “open training materials” machen sollte (”Open Training Resources”).
UNESC, A guide for participating in the international open education commons, September 2009

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Open Ed 09

Posted on 15 September 2009 by jrobes

Dieses Video gibt einen wunderbaren Eindruck von der Open Education Conference, die vor einigen Tagen in Vancouver stattgefunden hat: Viele Protagonisten der OER-Bewegung waren dort, z.B. David Wiley, Stephen Downes, Jim Groom, Alan Levine, Leigh Blackall …  Sie antworten kurz auf Fragen wie “What is your favorite open education project?” und “Why do you love open educational resources (OER)?”. Die Antworten auf “Why do you love Vancouver?” sollte man je nach Gemütslage am Besten überspringen.

Wem das unterhaltsame Stimmungsbild nicht ausreicht, findet auf den Konferenzseiten weiteres Material inkl. der Videomitschnitte der Sessions. Und wer ganz viel Kondition hat, kann eine mehrstündige Unterhaltung zwischen Stephen Downes und David Wiley verfolgen.
Jane Park, blip.tv, 15. September 2009

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Open Access

Posted on 09 September 2009 by jrobes

“Wären Popper und Merton noch unter uns: Sie wären wohl Open-Access-Fans. Was sonst?”, schreibt Gerhard Fröhlich als Gastherausgeber der aktuellen Ausgabe von Information - Wissenschaft & Praxis. In den ersten Beiträgen geht es um Grundsätzliches zum Thema: neben dem wissenschaftstheoretischen (und trotzdem unterhaltsamen!) Beitrag des Herausgebers werden z.B. die Positionen der Europäischen Kommission zum Thema Open Access eingeordnet, anschließend informiert Bruno Bauer über ökonomische Aspekte des “goldenen” und “grünen” Weges bei Open Access Publishing. Im zweiten Teil der Ausgabe wird eine Reihe von Open-Access-Projekten näher vorgestellt. Selbstredend steht - bei diesem Thema - die komplette Ausgabe online zur Verfügung.
Information - Wissenschaft & Praxis, 60 (2009) 5 (pdf)

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Wir sind so frei

Posted on 27 July 2009 by jrobes

Es gibt viele gute Gründe, sich kritisch mit bestehenden Urheberrechts- und Copyright-Bestimmungen auseinanderzusetzen. Auch mit dem Vorgehen von Google, die sich gerne im eigenen Interesse und dem des großen Ganzen über die Interessen Einzelner hinwegsetzen. Aber in diesem Fall beginnt ein Museum, die National Portrait Gallery (NPG) in London, mit Wikipedia einen Rechtsstreit, weil ein Autor Bilder von der Website der Gallerie auf die Seiten der Wikipedia hochgeladen hatte. Friedhelm Greis, Autor dieses Artikels und Mitarbeiter bei Wikipedia, merkt zu Recht an: “Unabhängig von den rechtlichen Aspekten zeigt der Fall, wie schwer sich viele Institutionen noch mit dem Verständnis von “freiem Wissen” im Internet tun.” Und ergänzt: “Dabei könnte sie [die Gallerie] von einer Kooperation mit Wikipedia profitieren.”
Friedhelm Greis, der Freitag, 25. Juli 2009 

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Open Teaching Multiplies the Benefit but Not the Effort

Posted on 16 July 2009 by jrobes

“When the costs of “open teaching” (freely allowing people outside the university to view course materials and informally participate in the course) are so low, I ask myself a question. Do we professors, who live rather privileged lives relative to the vast majority of the planet’s population, have a moral obligation to make our teaching efforts as broadly impactful as possible, reaching out to bless the lives of as many people as we can? Especially when participatory technologies make it so inexpensive (almost free) for us to do so?
I believe the answer is yes.”

David Wiley, der vielleicht prominenteste Vertreter der Open Content-Bewegung und gegenwärtig Gastblogger beim Chronicle of Higher Education, beschreibt anhand eigener Erfahrungen, welchen Gewinn es für alle Beteiligten, Lehrende wie Studierende, bringen kann, wenn sie die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, um ihre Arbeiten und Erfahrungen mit anderen außerhalb ihrer Hochschule zu teilen. Lesenswert!
David Wiley,  The Wired Campus, 15. Juli 2009

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Aktuelle Diskussion um Open Access und Urheberrechte

Posted on 15 July 2009 by jrobes

Das Internet scheint in diesem Jahr in der politischen Diskussion angekommen zu sein. Ein Indiz dafür ist die Debatte um Open Access und das Google Book Settlement, die ja bekanntlich in nur wenigen Tagen zum Heidelberger Appell führte. Auf dieser Seite der Informationsplattform open access sind viele Informationen und Meinungen zusammengetragen und verlinkt.

“Ausgelöst durch den Artikel Eine heimliche technokratische Machtergreifung des Heidelberger Germanisten Roland Reuß in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Februar 2009 kam es in den deutschen Medien zu einer anhaltenden Debatte um Open Access, die Publikationsfreiheit wissenschaftlicher Autor/innen und die Zukunft mittelständischer Wissenschaftsverlage.”
open-access.net, 2009

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The World is Open for a Reason: Make that 30 Reasons!

Posted on 07 July 2009 by jrobes

Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”.  Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”

Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”

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Access2OER: The CCK08 Solution

Posted on 17 February 2009 by jrobes

Als ich vor einigen Tagen gebeten wurde, etwas zur “Didaktik in Zeiten des Web 2.0″ zu sagen, kam mir spontan der “Massive Open Online Course” in den Sinn, zu dem George Siemens und Stephen Downes letzten Herbst eingeladen hatten. Im Sinne eines Modells, an dem man sich orientieren kann, wenn man in einer offenen Lernumgebung und mit Hilfe verschiedener Web 2.0-Instrumente Prozesse, individuell und in Netzwerken “vor Ort”, anstoßen will. Jetzt hat Stephen Downes für eine UNESCO OER-Diskussionsliste in Form kurzer Antworten noch einmal die wesentlichen Bausteine dieses Projekts beschrieben.

“The course - which came to be known simply as CCK08 - was a landmark, we believe, in open access, because while providing the formal requirements of open learning - course structure and content, recognition, assessment and credentials - it nonetheless operated on a very different model from other OER initiatives. Materials for the course were not ‘produced’ in the traditional; sense - rather, the instructors created a framework, populated that framework with open materials already extant on the web, added some commentary and videos of their own, conducted open online sessions and recordings, and created the infrastructure for wide student participation.”
Stephen Downes, Half an Hour, 16. Februar 2009

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Estimating “Reuse / Remix” Value of 7 OER Projects

Posted on 13 February 2009 by jrobes

Eine interessante Aufgabe, die sich der Autor gestellt hat: Er hat die Angebote von sieben OER- (Open Educational Resources) Projekten näher betrachtet und geprüft, in wie weit sich ihre Inhalte in neue Lernszenarien “übertragen” lassen. “Reuse & remix” eben. Konzeptionelle, technische und lizenzrechtliche Kriterien hat er an die Angebote von OpenLearn, Carnegie Mellon Open Learning Initiative, MIT OpenCourseWare, Stanford Engineering Everywhere, webcast.berkeley, Open Yale Courses und Rice Connexions angelegt. Bestnoten gibt es für UK Open University’s OpenLearn und Rice Connexions (4,5 von 5).
Jared Stein, Flexknowlogy, 12. February 2009

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Seminar: Open Educational Resources

Posted on 22 January 2009 by jrobes

Auch wenn ich ein paar Tage zu spät bin: Das Seminar gehört zum ScoPE-Angebot, einer internationalen Online-Community im Bildungsbereich. Scott Leslie (Kanada) ist Facilitator dieser Veranstaltung, die noch bis zum 8. Februar läuft: “The availability of Open Educational Resources is increasing almost daily. High quality learning materials from reputable institutions are available in many disciplines for both instructors to reuse or student self-study. This seminar will explore ways to find resources, issues with creating and licensing them, and techniques for starting to share, both institutional projects and personally.”  Wem also Projekte wie MIT OCW oder OpenLearn nicht fremd sind und wer mitdiskutieren möchte, wie die nächste Phase der OER-Bewegung aussehen könnte, ist hier sicher richtig.
Scott Leslie, ScoPE, 19. Januar - 8. Februar 2009

Nachtrag (24.1.2009): Fast hätte ich ihn übersehen: David Wiley (Brigham Young University), “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia), bietet in diesem Semester einen offenen Kurs an. Er heißt “Introduction to Open Education” und die ersten beiden Präsentationen sind bereits online. Ihre Titel: “10 Years of Open Content” und “Motivation”. Sehr interessant ist auch dieser Beitrag eines Teilnehmers (Jared Stein), in dem ausführlich das Angebot der MIT OpenCourseWare (MIT OCW) und Carnegie Mellon Open Learning Initiative (OLI) verglichen wird.

Auch George Siemens hat jüngst (16.1.2009) eine Präsentation “Open Educational Resources” online gestellt - eine Übersicht mit kurzen, plakativen Stichworten.

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Freier Zugang zu Wissen. Open-Access-Tage 2008

Posted on 09 December 2008 by jrobes

Zum letzten Eintrag passt auch der Hinweis auf die Open-Access-Tage 2008, die am 9. und 10. Oktober auf dem Campus der Freien Universität Berlin stattfanden, veranstaltet in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Rubina Vock hat eine ausführliche Zusammenfassung der Tagung geschrieben, auf die ich hier verweise. Es fallen die im Zusammenhang mit Open Access bekannten Stichworte: von Qualitätsfragen bis zur gesellschaftlichen Verantwortung. Darüber hinaus steht im Netz eine umfassende Dokumentation der Veranstaltung zur Verfügung, in Bild und Ton, so dass Interessierte in jedem Fall fündig werden sollten.
Rubina Vock, Tagungsbericht, in: H-Soz-u-Kult, 5. Dezember 2008

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Der freie Zugang zum Wissen: auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel!

Posted on 09 December 2008 by jrobes

Die für mich überraschendste Information dieses Artikels: Auch von den Institutionen, die im Oktober 2003 die “Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen” unterzeichnet haben, wird kein besonderer Einfluss auf das Publikationsverhalten der bei ihnen beschäftigten Wissenschaftler ausgeübt! Auch sonst sind noch viele Fragen offen, was die “gelebte Praxis” von Open Access betrifft. Das jedenfalls ergab eine Akzeptanz-Studie des Instituts Arbeit und Technik, in deren Verlauf ca. 1.000 Open-Access-Autoren befragt wurden. Von ihnen wird vor allem die Schnelligkeit des Publizierens im Rahmen von Open Access geschätzt. Unsicher ist man dagegen häufig, was die Rechtslage betrifft. Und die Autorin wünscht sich vor allem mehr Bewegung und Druck durch die Wissenschafts-Community selbst, z.B., indem mehr Open-Access-Zeitschriften in die Datenbasis zur Berechnung des berüchtigten Impact Factors aufgenommen werden.
Karin Weishaupt, Forschung Aktuell (Institut Arbeit und Technik), 08/ 2008 (pdf)

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Am I missing the point on open educational resources?

Posted on 21 November 2008 by jrobes

Open Educational Resources oder kurz: OER hat in den letzten zwei Jahren eine Dynamik entfaltet, die es schwer macht, noch den Überblick zu behalten. Dazu gehört auch, dass es immer häufiger Stimmen gibt, die das Projekt weitertreiben wollen, die darauf hinweisen, dass Open Resources z.B. nicht automatisch ein anderes Lehren & Lernen bedeutet und daher nur ein erster Schritt sein kann. In diesem Zusammenhang hat auch Brian Lamb kürzlich ein Fragezeichen gesetzt:
“… if we live in an era of information abundance, why is the primary drive around OERs the publication of more content? And what other activities around the open education movement might be an effective use of our energies? What other needs have to be met?”

Er hat damit eine Reihe von interessanten Kommentaren provoziert, z.B. von Alan Levine: “I’d push back on that question- even if we are in an era of Information Abundance, I’d argue you can never have too much. Or taking it another way, since people have been creating music for thousands of years, do we stop and say, “we have enough music, there is no need to create new or re-interpret.” Und George Siemens hat in diesem Zusammenhang gleich auf eine eigene Präsentation zum Thema hingewiesen (“Openness in Education”).
Brian Lamb, Abject Learning, 12. November 2008

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Open Content - Open Access

Posted on 14 November 2008 by jrobes

“Openness” ist diese Woche Thema des CCK08. Das ist doch ein schöner Anlass, auf diese Publikation der FAZIT-Forschung hinzuweisen. Sie will einen Überblick über den “Status Quo von Open Content und seiner Entwicklungspotentiale unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Baden-Württemberg” geben. Die Aufgabe gelingt, soweit grundlegende Begriffe und die verschiedenen Erscheinungsformen von Open Content dargestellt werden. Allerdings ist für die Autoren Open Content langfristig nur als funktionierendes Geschäftsmodell denkbar, und hier wird die Lektüre manchmal etwas mühselig. Im Schlusskapitel zeigt man sich hin- und hergerissen: “Stark vereinfacht ließe sich die Situation von Open Content 2008 zusammenfassen in dem Satz: Gesellschaftlich spricht alles für Open Content, wirtschaftlich alles dagegen.”

Noch eine Ergänzung: “Open Educational Resources” wird nur kurz als eine Open Content-Variante vorgestellt. Auch auf das “Bildungsbündnis Open Content” und die “Stuttgarter Erklärung” wird hingewiesen, ohne allerdings zu erwähnen, dass man dort z.B. die Hochschulen des Landes vergeblich suchen wird.
Bernd Hartmann und Felix Jansen, FAZIT-Forschungsbericht/ Band 16, September 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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