Archive | Media Literacy

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Jetzt auch hier zu lesen: Die Vermittlung von Social-Media-Kompetenzen in einer Social-Media-Lernumgebung

Posted on 01 November 2011 by jrobes

Was hinter Social Media Education bei der Bayer AG steckt, wie das Projekt dort seit 2009 schrittweise entwickelt wurde und warum klassisches E-Learning und Lernplattformen keine Lösungen waren, berichten Ellen Trude und Thomas Sammer in diesem Artikel. “Unterrichtsformen wie Präsenztraining, Einzelcoaching oder Webinar wurden zwar angedacht, jedoch etablierte sich bereits sehr früh die Idee einer Lernumgebung, die nicht nur Social Media erfahr- und erlernbar machen sollte, sondern selbst auf Social Media basiert und Social Media für den Lernprozess nutzt.”

Weitere Stichworte des Artikels sind u.a. eine “Social-Media-Kompetenz-Matrix”, die “Forrester Ladder” und die Lernumgebung “Enjoy Social Media”. Ein interessantes Projekt, das meines Wissens in diesem Umfang und in dieser Konsequenz hierzulande noch einzigartig ist.
Ellen Trude und Thomas Sammer, in: Armin Trost und Thomas Jenewein (Hrsg.): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation, Köln 2011, S. 147-163 (via training-konzepte)

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Rolle der Medienkompetenz im Berufsleben wird weitgehend unterschätzt

Posted on 26 September 2011 by jrobes

Das Ergebnis überrascht doch etwas: Da fragt das MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung nach der Bedeutung des Themas “Medienkompetenz” in 51 Förderprojekten des BMBF-Programms “Neue Medien in der beruflichen Bildung” (!) und heraus kommt: “Die Förderung von Medienkompetenz einschließlich IT-Kompetenzen ist für die meisten Projekte lediglich ein Nebenprodukt …”, was man wohl getrost mit “spielte keine große Rolle” übersetzen darf. Komisch, denke ich mir, das Thema ist doch ein alter Hut und sollte ein selbstverständlicher Bestandteil solcher Projekte sein!?

Wie auch immer: Die befragten Projektverantwortlichen setzen mal auf die “digital natives”, fragen dann zurück, nämlich nach Verfahren zur systematischen Erfassung von Medienkompetenz, und hätten auch nichts gegen Medienkompetenztrainer einzuwenden. Eine Reihe von Schlussfolgerungen und Empfehlungen schließen die Studie ab (hier der direkte Link).
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Pressemitteilung, 26. September 2011 (pdf)

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Kompetente Nutzer, inkompetente Medien und das komplett persönliche Netz

Posted on 07 July 2011 by jrobes

Schon dieser Satz ist es wert, sich die neue Folge des Elektrischen Reporters anzuschauen: “Der Begriff Medienkompetenz stammt aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und er bedeutete damals soviel wie zu wissen, dass die BILD-Zeitung lügt,” sagt Mario Sixtus, um fortzufahren, “… seitdem wartet der Begriff geduldig auf eine zeitgemäße Neudefinition. … und sollte auf eine Art Begriffsparkposition geschoben werden.” Nicht schlecht getroffen. Jöran Muus-Merholz und Lisa Rosa steuern im Einspieler zum Stichwort etwas Hintergrund bei: warum das Internet nicht als weiteres Medium, sondern als Lebensraum betrachtet werden muss, und dass Kompetenzen mehr sind als Qualifikationen.
Der Elektrische Reporter, 6. Juli 2011

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Verständigung auch ohne den Kompetenzbegriff?

Posted on 09 June 2011 by jrobes

Gabi Reinmann ist gebeten worden, einen Handbuchartikel über die Beziehung zwischen persönlichem Wissensmanagement und  Informationskompetenz zu schreiben. Wer die Texte von Gabi Reinmann kennt, weiß, dass sie nicht einfach loslegt, sondern Begriffen, Definitionen und Konzepten gerne auf den Grund geht. Im Blog ist es der Kompetenz-Begriff, im Artikel mehr der Management-Begriff, die eine kritische Würdigung erfahren. Trotzdem ist Gabi Reinmann natürlich ihrer Hausaufgabe nachgekommen und liefert, wie immer, eine komprimierte und klar gegliederte Darstellung des Sachverhalts, inklusive zahlreicher Hinweise auf offene Fragen.

“Subsumiert man unter das persönliche Wissensmanagement sowohl rezeptive als auch produktive Prozesse im Umgang mit Information und Wissen, wird deutlich, dass Informationskompetenz nur eine von mehreren notwendigen Grundlagen ist. …”
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juni 2011

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Kompetenzen für Social Media: Wir schulen nicht, wir lassen entdecken!

Posted on 12 May 2011 by jrobes

“Social Media ist auf dem Sprung, immer breiter in die Arbeitswelt einzuziehen”, schreibt Joachim Niemeier. Dort wiederum treffen die neuen Möglichkeiten auf ganz unterschiedliche Mitarbeiter: z.B. die Social Media-Aktiven, die Digital Natives (die wiederum nicht zwangsläufig mit den neuen Technologien vertraut sein müssen) sowie die große Gruppe derer, die noch nicht viel mit Social Media zu tun hatten. Deshalb entwickeln erste Unternehmen konkrete Lernangebote, um die Kompetenzen für einen bewußten und reflektierten Umgang mit diesen Medien zu vermitteln.

Wie ein solches Lernangebot aussehen könnte, hat gestern Ellen Trude von Bayer Business Services im Rahmen unseres OpenCourses präsentiert. Wichtige Stichworte waren “entdecken” (statt vermitteln), “Lernbegleiter” (statt Trainer) und “Community” (statt e-Learning). Alles weitere, inklusive der wichtigsten Links, hat Joachim Niemeier dankenswerter zusammengefasst.
Joachim Niemeier, centrestage, 12. Mai 2011

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Welches neue Lernformat hat Dich/Euch zuletzt begeistert? #opco11

Posted on 05 May 2011 by jrobes

Ellen Trude berichtet hier von einer unternehmensinternen Weiterbildung mit dem programmatischen Titel “Enjoy Social Media”. Langsam scheint sich also durchzusetzen, dass die neuen technischen Möglichkeiten nicht nur für das Branding, Marketing und Recruiting interessant sind, sondern zunehmend den Arbeitsalltag aller Mitarbeiter zu prägen. Bleibt nur noch die Frage, wie man das Thema vermittelt, ohne in überholte Muster und Routinen zu verfallen. Also:

“Bei Enjoy Social Media: … wird nichts gelehrt: es gibt keine Vorträge, PowerPoint-Sessions, Handbücher, ist die Trainingsunterlage im pdf-Format Geschichte. Alle Inhalte sind “offen”, das heißt, können (und sollen) von den Lernenden verändert werden. …”
Mehr von Ellen Trude über das Projekt am 11. Mai im Rahmen unseres OpenCourses oder im aktuellen Werk von Armin Trost und Thomas Jenewein, “Personalentwicklung 2.0″.
Ellen Trude, trainingkonzepte, 4. Mai 2011

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Warum mich das Thema Info-Kompetenz neulich so angeätzt hat

Posted on 15 April 2011 by jrobes

Das ist nett formuliert, nachvollziehbar und leicht übertragbar. Anne Christensen sorgt sich hier aus der Sicht einer Bibliothekarin um das Thema “Informationskompetenz”. Und hat aus lauter Verzweifelung und Langeweile ein “Bullshit Bingo Informationskompetenz” gebastelt. Was ihr aber jetzt irgendwie leid tut. Anyway, ich glaube nicht, dass man lange für ein “Bullshit Bingo Medienkompetenz” braucht.
Anne Christensen, A growing organism, 11. April 2011

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Statement zur Etablierung offener Bildungsressourcen in Forschung und Lehre

Posted on 15 March 2011 by jrobes

Am 24. und 25. März 2011 findet der Medienpädagogische Kongress in Berlin statt. Das hinterlässt auch im Netz schon Spuren. So hat sich Joachim Wedekind kürzlich seine Gedanken zu einigen zentralen Begriffen des Kongresses gemacht (und damit gleich einige Kommentare losgetreten). Und Sandra Schön formuliert hier vier Forderungen, wie aus ihrer Sicht „in Bezug auf Medienbildung in Hochschulen mit dem Thema offene Bildungsressourcen und Webressourcen allgemein umgegangen werden sollte”. Das könnte ein interessanter Kongress werden …
Sandra Schön, Blog, 8. März 2011

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Manifest/Kongress ohne Vision?

Posted on 27 January 2011 by jrobes

Ein lesenswerter Beitrag, weil das Thema “Medienbildung/ Medienkompetenzen” überall auf der Agenda steht (zu Recht!) und das Zeug zum Dauerbrenner hat. Erst Anfang der Woche hat Henry Jenkins auf eine britische Initiative verwiesen (”Manifestos for the Future of Media Education”). Joachim Wedekind (Institut für Wissensmedien, Tübingen) verlinkt hier das deutsche Pendant, das Medienpädagogische Manifest, und weitere, damit verbundene Initiativen. Aber was er dort und in verschiedenen Positionspapieren liest, ist ihm zu mutlos, zu sehr “Trockenschwimmen”. Also:

“Meine Vision für einen solchen Kongress wäre z.B. schon eher eine Initiative ETAPPE (Ein TAblett Pro PErson), mit dem ersten ETAPPEnziel, alle GrundschülerInnen (und natürlich auch alle GrundschullehrerInnen) mit Tablets zu versorgen und damit überhaupt erstmal Voraussetzungen zu schaffen für eine organische Integration in alle Fächer und Arbeitsformen.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 26. Januar 2011

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An Interview with Dr. Henry Jenkins

Posted on 19 January 2011 by jrobes

Henry Jenkins (USC Annenberg School for Communication, Kalifornien/US) ist einer der renommiertesten Forscher auf dem Feld der “new media literacies” und “participatory culture” (mit einem lesenswerten Blog, “Confessions of an Aca-Fan”). In diesem Interview liefert er zwar keine Definitionen (die dem Thema “literacies” zuweilen gut stehen würden), aber er streift viele interessante Felder der Medienpädagogik, Medienkompetenzen und Social Media-Agenda.

LG: While I was waiting for you I tweeted that I was going to interview you. I was going to ask if anybody has any questions for you too. I’m sure I would have gotten some responses.
HJ: That’s the sort of open-ended communication that I think is really interesting right now. …
Lisa Gualtieri, eLearn Magazine, 19. Januar 2011

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JIM-Studie 2010

Posted on 30 November 2010 by jrobes

Wer sich nicht mit Schlagworten wie “net generation” oder “digital natives” zufrieden geben, sondern seine Beobachtungen auf solides Datenmaterial stützen will, kommt hierzulande an der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) nicht vorbei. Im dreizehnten Jahr wird nun über das Medienverhalten der Jugendlichen berichtet, keine leichte Aufgabe, wenn man nur bedenkt, wie unscharf heute der Medienbegriff ist und wie schwer die einzelnen Medien voneinander zu trennen sind (Stichwort “Medienkonvergenz”).

In der Pressemitteilung heißt es: “Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation - meist in Communities und mit Instant Messenger.” Das Zeitbudget fürs Fernsehen wird im Klappentext nicht explizit erwähnt, aber - nach einem Blick in die Studie - auf “etwa 2 Stunden am Tag” beziffert. Ansonsten scheint der Umgang mit dem Internet bewusster geworden zu sein, ist doch z.B. “die Bereitschaft persönliche Daten im Internet zu verbreiten gegenüber dem Vorjahr rückläufig”.

Und welche Rolle spielen Social Media? Hier heißt es: “Wie schon im Vorjahr gezeigt, stoßen die meisten Web 2.0-Anwendungen auch 2010 bei den Jugendlichen auf wenig Interesse. Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.”

Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer des Jahres 1.208 Jugendliche telefonisch befragt. Die Untersuchung bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 26. November 2010

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Medien… -bildung? -kompetenz? -literacy? -didaktik? -erziehung?

Posted on 08 November 2010 by jrobes

Benjamin Jörissen war auf der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) in Zürich. Dort stand die “Medienbildung im Spannungsfeld medienpädagogischer Leitbegriffe” auf der Tagungsordnung und Benjamin Jörissen hat den Verlauf der Diskussion aufmerksam protokolliert und zusammengefasst. Aber ich muss vorwarnen: Die Fragezeichen im Titel verschwinden nach der Lektüre nicht! Und so wird folgerichtig auf eine “offene, faire und ertragreiche Diskussion” verwiesen, aber zugleich konstatiert: “MedienpädagogInnen außerhalb der akademischen Welt haben es – zugegebenermaßen – nicht leicht, die Relevanz der Auseinandersetzungen um solche Kernbegriffe einzuschätzen”. Auch Michael Kerres spricht im Rückblick von “atemberaubende(n) Höhen theoretischer Verästelung”, Mandy Schiefner von einem “brummenden Schädel”, Kerstin Mayrberger von einer “medienpädagogische(n) ‘Sternstunde’”. Das passt ja.
Benjamin Jörissen, joerissen [punkt] name, 6. November 2010

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Rolf Schulmeister zu Medienkompetenz

Posted on 26 October 2010 by jrobes

Rolf Schulmeister schafft es, in den 2:28 Minuten dieses Videos noch eine interessante Botschaft loszuwerden: dass nämlich zur Beschäftigung mit Medienkompetenz auch die Frage gehört, mit welchen Medien wir es in Zukunft überhaupt zu tun haben werden. Wobei dieser Hinweis natürlich den Begriff der Medienkompetenz selbst in Frage stellt: Sollten wir dann nicht besser gleich auf eine “digital literacy” zielen? Aber, okay, das Problem wiederholt sich hier natürlich wieder. Also am besten ”kritisches Denken” als übergreifendes Lernziel?
Martin Ebner, E-Learning Blog, 25. Oktober 2010

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BIBB als Prüfungszentrum für Europäischen Computerführerschein (ECDL) akkreditiert

Posted on 22 October 2010 by jrobes

“Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt in seiner Ausbildung neue Maßstäbe und führt den Europäischen Computerführerschein (ECDL) als neuen Standard für die IT-Grundkenntnisse seiner Auszubildenden ein.” So zu lesen in einer Pressemitteilung vom Tage. Was gehört eigentlich zum ECDL, habe ich mich gefragt? Nun, er umfasst die folgenden sieben Module: 1: Grundlagen der Informationstechnologie (IT/ICT), 2: Betriebssysteme, 3: Textverarbeitung, 4: Tabellenkalkulation, 5: Datenbanken, 6: Präsentationen, 7: Internet und Kommunikation. Ein Blick in das aktuelle Inhaltsverzeichnis dieser Module bestätigt den ersten Eindruck: Es geht weniger um die Vermittlung einer grundlegenden “digital literacy”, sondern darum, konkrete Aufgaben am Büroarbeitsplatz auszuführen. Computer statt Cloud, Word statt Facebook. Bleibt die Frage: Führerschein oder Seepferdchen?
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Pressemitteilung, 22. Oktober 2010

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Achieving Techno-Literacy

Posted on 28 September 2010 by jrobes

Keine Antworten auf große Fragen (Was ist digitale Kompetenz? Was umfasst Medienkompetenz?), sondern ein Erfahrungsbericht. Kevin Kelly hat sich ein Jahr als “home-school teacher” seines Sohnes bewährt und ist dabei auch über “technological literacy” gestolpert. Was er darunter versteht, hat er hier festgehalten. Im Allgemeinen: “… proficiency with the larger system of our invented world.” Und im Besonderen (s. Artikel). Der Beitrag ist Teil eines September-Supplements der New York Times (”Learning by playing”) - und damit auch bald wieder hinter dem Vorhang verschwunden!
Kevin Kelly, New York Times, 16. September 2010

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Medienkompetenz ist wenn man trotzdem lacht

Posted on 22 September 2010 by jrobes

Eine schöne Story: Michael Kerres quält sich mit dem Konstrukt “Medienkompetenz”, bis er über DIE ZEIT stolpert, in der Johann Beichel von der TU Karlsruhe mit folgenden Worten zitiert wird: “Messbar ist zum Beispiel Medienkompetenz. Ob einer den Overheadprojektor richtig herum aufgestellt hat. Aber was wirklich wesentlich ist, die Beziehung zu den Schülern, ist schwer messbar, nur subjektiv erkennbar.” 

Alles klar, sagt sich Michael Kerres:
“1) Medienkompetenz ist nicht wirklich wesentlich.
2) Medienkompetenz ist einfach zu messen.
3) Medienkompetenz ist, wenn man den OHP richtig herum aufstellt.”
Michael Kerres, LearningLab, 16. September 2010

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Recht auf Internet und Reform des Bildungssystems

Posted on 10 August 2010 by jrobes

An zwei Dinge erinnert uns dieser Heise-Artikel: Zum einen daran, dass die Europäische Kommission im Jahre 2006 ihren Mitgliedsstaaten acht “Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen” an die Hand gab, damit diese ihre Mitbürger fit für die Wissensgesellschaft machen. “Computerkompetenz” ist eine dieser Schlüsselkompetenzen. Zum anderen verweist er darauf, dass Kompetenzen als “Selbstorganisationsdispositionen” zu verstehen sind. Das verträgt sich kaum, so der Autor, mit unserem “input-orientierten Bildungssystem”. Leider, und das fiel mir beim Lesen auf, hat die Diskussion des Kompetenzbegriffs nach Beendigung des QUEM-Projekts keine richtige Heimat mehr. Geblieben ist das umfangreiche Online-Archiv.
Claas Triebel, Telepolis, 8. August 2010

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Beyond ‘new’ literacies

Posted on 18 June 2010 by jrobes

Diese Themenausgabe enthält eine Reihe von interessanten Artikeln, die sich mit den Auswirkungen neuer Tools und Technologien auf unsere Bildung, unsere Schreib- und Lesefähigkeiten beschäftigen sowie die neuen Kompetenzen diskutieren, die wir als aktive Mitspieler der “participatory cultures” des Netzes entwickeln. “New literacies change faster than traditional literacies because of the rapidity of technological change”, heißt es entsprechend in der Einführung von Dana Wilber. “The language of Webkinz: Early childhood literacy in an online virtual world” und “Classroom uses of social network sites: Traditional practices or new literacies” lauten z.B. zwei Titel der Ausgabe. Klingt vielversprechend.
Dana J. Wilber, in: Digital Culture & Education (DCE), Vol. 2, Issue 1 (31. Mai 2010)

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Multitasking: Boon or Bane?

Posted on 31 May 2010 by jrobes

Schon vor einigen Monaten hat der Britannica Blog dieses Forum geöffnet und mit Statements prominenter Autoren gefüttert: Maggie Jackson (”Distraction”) z.B. beschreibt die Gegenwart als eine “Kultur der Ablenkung” und stellt einige kurze Überlegungen zu Raum und Zeit vor, um dann eine “renaissance of attention” zu fordern. Howard Rheingold spricht von “information literacy”, die wir benötigen, um von den neuen Möglichkeiten wirklich zu profitieren. Für Nicholas Carr wiederum scheint der Zug bereits abgefahren: “But improving our ability to multitask, neuroscience tells us in no uncertain terms, will never return to us the depth of understanding that comes with attentive, single-minded thought.” Einige der Beiträge haben es zu über 100 Kommentaren gebracht!
Verschiedene Autoren, Britannica Blog, Dezember 2009

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Informationsflut oder -vielfalt? Die Schirrmacher-Debatte

Posted on 18 March 2010 by jrobes

Der aktuelle Themendienst des Projekts “Schulen ans Netz” versammelt eine Reihe interessanter Argumente, Stichworte und viele Erfahrungen aus dem Bildungsalltag zum Thema “Informationskompetenz”. Die wichtigsten Thesen aus Frank Schirrmachers Buch “Payback” (ich wusste gar nicht, dass man hier schon von der “Schirrmacher-Debatte” spricht!) bilden den Einstieg, es folgen kurze Artikel und Interviews, z.B. über die mangelnde Popularität naturwissenschaftlicher Bildung oder die Rolle des Handys in der Bildung. Genickt habe ich bei Feststellungen wie der Folgenden, dass nämlich die beklagte Orientierungslosigkeit “kein Wesenszug der Gegenwart, sondern Kennzeichen der Moderne [ist], die dauerhaft von Umbrüchen und Transformationsprozessen geprägt ist” und dass Informationskompetenz für alle an Bildungsprozessen Beteiligten - Schüler, Lehrer/ Bildungsexperten und Eltern - ein Thema ist und bleiben wird.
Schulen ans Netz, 01/2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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