Archive | Media Literacy

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Mozilla Open Badges and Web Literacy Map

Posted on 28 January 2014 by jrobes

Doug Belshaw ist so etwas wie der Bildungsexperte der Mozilla Foundation und arbeitet aktiv an den Trend-Themen “Open Badges” und “Web Literacy Standards”. Beide Themen stellt er in dieser aktuellen Präsentation kurz vor. Eine sehr gute Übersicht! Und in diesem Zusammenhang möchte ich noch auf seinen wöchentlichen Newsletter hinweisen, “Things I Learned This Week”, der über weitere Schritte informiert. Nicht nur zu den genannten Themen.
Doug Belshaw, SlideShare, 22. Januar 2014

Mozilla Open Badges and Web Literacy Map from Doug Belshaw

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Mozilla requests feedback about its Web Literacy Standard

Posted on 10 September 2013 by jrobes

Da ich Doug Belshaw schon eine Weile folge, habe ich aus den Augenwinkeln immer wieder einen Blick auf das Projekt geworfen. Jetzt soll endlich auch ein Link folgen. Hier die Kurzbeschreibung:

“Mozilla’s Web Literacy Standard is a new online framework drawn up to help people read, write and participate on the web. Launched in its beta version in July 2013, the standard comprises a map of competencies and skills that Mozilla and its community of stakeholders believe are important to help millions of people create new tools and content for the web, rather than simply absorbing it as passive users.”

Ausgangspunkt sind die drei Felder “Exploring”, “Building” und “Connecting”, denen systematisch Kompetenzen und Skills zugeordnet werden. Das Ganze ist - mit Blick auf den Initiator sicher nicht überraschend - etwas konkreter und operativer als bekannte Zusammenstellungen im bildungspolitischen Kontext (OECD, BMBF). Weitere Informationen über Ziele, Hintergründe, die Roadmap usw. finden sich auf dem Mozilla-Wiki. Allerdings konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen, ob diese Standards nur eine Empfehlung an Betroffene, Beteiligte und Interessierte darstellen oder ob konkrete Handlungen folgen sollen.
elearningeuropa.info, 30. August 2013

 

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Kompetenz-Bedenken und akademische Medienkompetenz

Posted on 05 July 2013 by jrobes

Genau genommen geht es um “Akademische Medienkompetenz im Schnittfeld von Lehren, Lernen, Forschen und Verwalten”. So der Titel des Artikels, auf den Gabi Reinmann hier verweist und der in Kürze als Buchbeitrag erscheinen wird. In kurzen Zügen arbeiten sich die Autoren von der Kompetenz zur Medienkompetenz und schließlich zur akademischen Medienkompetenz vor. Im ersten Teil wird beschrieben, was akademische Medienkompetenz für Lehrende wie Studierende auf den verschiedenen Spielfeldern bedeutet. Und im zweiten Teil geht es um die Förderung der akademischen Medienkompetenz - auf individueller, organisationaler und kultureller Ebene.

In der erwähnten Abfolge ist die “akademische Medienkompetenz” natürlich nur eine Spielart, die leicht durch eine andere Perspektive ersetzt werden kann. Ohne dass sich an den generellen Aussagen viel ändern muss. Denn wer heute in der Bildung bzw. in einer Bildungsinstitution tätig ist, hat es in der Regel auch mit Formen der Forschung (dem Recherchieren, dem Konzeptionieren usw.), der Lehre und des Lernens sowie des Verwaltens (dann in der jeweiligen Institution oder im Rahmen der persönlichen Selbstorganisation) zu tun. Ansonsten lohnt schon das Literaturverzeichnis einen Blick.
Gabi Reinmann, Silvia Hartung und Alexander Florian, via Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 4. Juli 2013

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Explaining Open Badges through analogy

Posted on 23 May 2013 by jrobes

Eigentlich spielt Doug Belshaw hier nur etwas mit den Begriffen rund um Open Badges (Open Badges: “Get recognition for skills you learn anywhere”). Aber der Beitrag erinnert mich daran, das Thema in nächster Zeit einmal gründlicher aufzunehmen. Wie hieß es doch vor einigen Tagen auf Golem:

“Einer Gesellschaft, die lebenslanges Lernen und Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert, werden starre Zertifikate und akademische Grade nicht mehr gerecht. Es bedarf eines sehr viel feingliedrigeren Systems, um auszudrücken, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: ein Ingenieur, der besonders gut schreiben kann, oder ein Künstler, der sich mit Projektmanagement auskennt beispielsweise. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Mozilla zusammen mit der MacArthur Foundation in den letzten zwei Jahren ein System von Lernabzeichen entwickelt, das jetzt als Open Badges 1.0 offiziell vorgestellt wurde.” (15. März 2013)
Doug Belshaw, Blog Open Educational Thinkering, 23. Mai 2013

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Das Unbehagen mit der Informationskompetenz

Posted on 16 May 2013 by jrobes

Der Autor, Karsten Schuldt, findet Informationskompetenzen überbewertet. An die Bibliotheken richtet er deshalb die Frage, ob nicht langsam “die Luft raus aus dem Thema wäre” und ob nicht “strukturierte Rechercheschulungen” ausreichen würden. Denn, so seine These, um in der wissenschaflichen Praxis bestehen zu können, reicht es doch aus, “eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen“. Nun, um es vorsichtig zu sagen, die Argumentation hinkt an dieser Stelle: Denn Karsten Schuldt senkt ganz einfach die Messlatte, um das Thema loszuwerden. Trotzdem ist sein Unbehagen nachvollziehbar, denn viele dieser Konzepte - ob Informations-, Medien- oder digitale Kompetenzen - stehen seit Jahren “unfertig” im Raum.
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 13. Mai 2013

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Hochschule im digitalen Zeitalter: Informationskompetenz neu begreifen - Prozesse anders steuern

Posted on 03 December 2012 by jrobes

Eine ausführliche Empfehlung der 13. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz zum Thema. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden, sondern auch um die “organisationsbezogene Informationskompetenz, die sich auf alle hochschulinternen Abläufe bezieht”. Nach einer aktuellen Einordnung des Begriffs (und einer charmanten Abgrenzung von der “Medienkompetenz”!) wird für die einzelnen Handlungsfelder skizziert, was Informationskompetenz bedeuten kann. In 12 Empfehlungen wird die Essenz anschließend noch einmal zusammengefasst.

“Informationskompetenz führt demnach unterschiedliche Teilfertigkeiten zusammen, von denen insbesondere zu nennen sind:
-  eine technische Kompetenz, d. h. ein für die Anwendung verschiedener    Informations- und Kommunikationsmedien erforderliches technisches Wissen (als Weiterführung der sog. computer literacy),
-  eine kommunikative Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Verfügbarkeit und Funktion der digitalen Kommunikationsmedien,
-  eine soziale und organisationsbezogene Kompetenz sowie
-  eine disziplinenspezifische Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Besonderheiten unterschiedlicher Wissenschaftskulturen.”

Hochschulrektorenkonferenz (HRK), 13. Mitgliederversammlung am 20.11.2012

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Keep Cool!

Posted on 22 November 2012 by jrobes

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/Computerspielemuseum-berlin-night.jpg/260px-Computerspielemuseum-berlin-night.jpgMedienkompetenzen sind wichtig. Ohne geht es heute und morgen nicht mehr. Zugleich ist die Beschäftigung mit Medienkompetenzen ein undankbares Thema. Die Crux: Ihr Gegenstand, die „Medien”, verändert sich fortlaufend. Da ist das „Leitmedium” Internet, da ist die Konvergenz der Medien, die Abgrenzungen immer schwerer macht, und beides führt dazu, dass sich das Thema nur schwer in Definitionen, Curricula und Projekte fassen und in Alltagsroutinen von Pädagogen und Lehrkräften überführen lässt. Am Dienstag wurde jedenfalls in Berlin ein neuer Anlauf genommen, Helliwood media & education hatte ins „Computerspielemuseum” eingeladen, und ich hatte das Vergnügen, dabei zu sein.

Der Hintergrund: Nach Förderrunden des Bundes zu digitalen Medien, Web 2.0 und Mobilem Lernen (im Sommer 2012 jedoch wieder eingestellt!) hat man sich entschlossen, einmal Luft zu holen und die für den sinnvollen Einsatz dieser Technologien notwendigen Kompetenzen „mitzunehmen”. Es gab eine Expertenkommission, eine Broschüre (“Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur”, lesenswert!), eine Förderbekanntmachung und eben jetzt in Berlin den Startschuss für das Projekt „Kompetenzlabor”. Hier findet sich eine erste Projektskizze („Medienkompetenz im Kompetenzlabor”). Mit dabei ist John Erpenbeck, und in diesem Zusammenhang muss ich natürlich noch einmal auf die QUEM-Bibliothek verweisen, die voll von Materialien zu allen Facetten des Kompetenz-Themas ist.

Im Rahmen des “Kompetenzlabors” sollen nun “Instrumente und Verfahren für die onlinegestützte Bilanzierung und Förderung von Medienkompetenz entwickelt, praktisch erprobt und vor allem in der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Einsatz gebracht” werden. Am Dienstag versuchte sich Thomas Schmidt (helliwood) an einer ersten Beschreibung der “Querschnittskompetenz”. Mehr darüber, sobald ersten Skizzen online sind. Man darf jedenfalls gespannt sein!
Helliwood media & education, 20. November 2012

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Sugata Mitra: Selbstorganisiertes Lernen fördern

Posted on 16 October 2012 by jrobes

Auch Sugata Mitra war als diesjähriger Preisträger des „Leonardo-Awards” auf der PLE in Köln. Dort sprach er über ein überholtes Bildungssystem (nämlich unseres), über die erstaunlichen Fähigkeiten von Schülern, mit Hilfe des Internets Antworten auf komplexe Fragen zu entwickeln und die Förderung einer internetbasierten Problemlösungskompetenz.

“Mitra forderte die Teilnehmer auf, einen Blick in die Zukunft zu werfen und sich einzugestehen, nicht einschätzen zu können, welches Wissen in mehr als drei Jahren wirklich notwendig sei und auf welche heute noch unbekannten Berufe wir Schüler vorbereiten müssten. Als Beispiel nannte er den Beruf des App-Entwicklers, den es vor kurzem noch gar nicht gegeben habe. „Was inserieren Sie, wenn Sie einen App-Entwickler suchen? Gesucht ist ein App-Entwickler. Qualifikationen gewünscht. Welche Qualifikationen? Ein Doktor in Computerwissenschaften? Dazu geht die Entwicklung in diesem Bereich viel zu schnell geht. Sie können nur fragen: Haben Sie schon einmal eine App geschrieben?”
Gudrun Porath, HRM.de, 11. Oktober 2012  

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Die digitale Revolution und die Evolution des Lehrens

Posted on 05 October 2012 by jrobes

In dieser Ausgabe von Folio ist die Weiterbildung von Lehrpersonen an Berufsfachschulen in der Schweiz ein Thema, aber die kurzen Stichworte (der Titel klingt etwas nach “mehr” …) von Sabine Seufert gelten auch für andere Zusammenhänge. Z.B., dass die Medienkompetenzen von Lehrpersonen eine “besondere Herausforderung” darstellen; und dass sie auf informellen Wegen, also im Arbeitsalltag, am besten entwickelt werden können. Die entsprechenden Hinweise von Sabine Seufert lauten: transferorientierte Bildungsmaßnahmen; Reflexionsprozesse über die Unterrichtspraxis moderieren; selbstinitiiertes Lernen in Praxisgemeinschaften, unterstützt durch Social Media.
Sabine Seufert, Folio, 4/2012, S.36/37 (pdf)

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Jetzt auch hier zu lesen: Die Vermittlung von Social-Media-Kompetenzen in einer Social-Media-Lernumgebung

Posted on 01 November 2011 by jrobes

Was hinter Social Media Education bei der Bayer AG steckt, wie das Projekt dort seit 2009 schrittweise entwickelt wurde und warum klassisches E-Learning und Lernplattformen keine Lösungen waren, berichten Ellen Trude und Thomas Sammer in diesem Artikel. “Unterrichtsformen wie Präsenztraining, Einzelcoaching oder Webinar wurden zwar angedacht, jedoch etablierte sich bereits sehr früh die Idee einer Lernumgebung, die nicht nur Social Media erfahr- und erlernbar machen sollte, sondern selbst auf Social Media basiert und Social Media für den Lernprozess nutzt.”

Weitere Stichworte des Artikels sind u.a. eine “Social-Media-Kompetenz-Matrix”, die “Forrester Ladder” und die Lernumgebung “Enjoy Social Media”. Ein interessantes Projekt, das meines Wissens in diesem Umfang und in dieser Konsequenz hierzulande noch einzigartig ist.
Ellen Trude und Thomas Sammer, in: Armin Trost und Thomas Jenewein (Hrsg.): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation, Köln 2011, S. 147-163 (via training-konzepte)

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Rolle der Medienkompetenz im Berufsleben wird weitgehend unterschätzt

Posted on 26 September 2011 by jrobes

Das Ergebnis überrascht doch etwas: Da fragt das MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung nach der Bedeutung des Themas “Medienkompetenz” in 51 Förderprojekten des BMBF-Programms “Neue Medien in der beruflichen Bildung” (!) und heraus kommt: “Die Förderung von Medienkompetenz einschließlich IT-Kompetenzen ist für die meisten Projekte lediglich ein Nebenprodukt …”, was man wohl getrost mit “spielte keine große Rolle” übersetzen darf. Komisch, denke ich mir, das Thema ist doch ein alter Hut und sollte ein selbstverständlicher Bestandteil solcher Projekte sein!?

Wie auch immer: Die befragten Projektverantwortlichen setzen mal auf die “digital natives”, fragen dann zurück, nämlich nach Verfahren zur systematischen Erfassung von Medienkompetenz, und hätten auch nichts gegen Medienkompetenztrainer einzuwenden. Eine Reihe von Schlussfolgerungen und Empfehlungen schließen die Studie ab (hier der direkte Link).
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Pressemitteilung, 26. September 2011 (pdf)

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Kompetente Nutzer, inkompetente Medien und das komplett persönliche Netz

Posted on 07 July 2011 by jrobes

Schon dieser Satz ist es wert, sich die neue Folge des Elektrischen Reporters anzuschauen: “Der Begriff Medienkompetenz stammt aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und er bedeutete damals soviel wie zu wissen, dass die BILD-Zeitung lügt,” sagt Mario Sixtus, um fortzufahren, “… seitdem wartet der Begriff geduldig auf eine zeitgemäße Neudefinition. … und sollte auf eine Art Begriffsparkposition geschoben werden.” Nicht schlecht getroffen. Jöran Muus-Merholz und Lisa Rosa steuern im Einspieler zum Stichwort etwas Hintergrund bei: warum das Internet nicht als weiteres Medium, sondern als Lebensraum betrachtet werden muss, und dass Kompetenzen mehr sind als Qualifikationen.
Der Elektrische Reporter, 6. Juli 2011

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Verständigung auch ohne den Kompetenzbegriff?

Posted on 09 June 2011 by jrobes

Gabi Reinmann ist gebeten worden, einen Handbuchartikel über die Beziehung zwischen persönlichem Wissensmanagement und  Informationskompetenz zu schreiben. Wer die Texte von Gabi Reinmann kennt, weiß, dass sie nicht einfach loslegt, sondern Begriffen, Definitionen und Konzepten gerne auf den Grund geht. Im Blog ist es der Kompetenz-Begriff, im Artikel mehr der Management-Begriff, die eine kritische Würdigung erfahren. Trotzdem ist Gabi Reinmann natürlich ihrer Hausaufgabe nachgekommen und liefert, wie immer, eine komprimierte und klar gegliederte Darstellung des Sachverhalts, inklusive zahlreicher Hinweise auf offene Fragen.

“Subsumiert man unter das persönliche Wissensmanagement sowohl rezeptive als auch produktive Prozesse im Umgang mit Information und Wissen, wird deutlich, dass Informationskompetenz nur eine von mehreren notwendigen Grundlagen ist. …”
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juni 2011

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Kompetenzen für Social Media: Wir schulen nicht, wir lassen entdecken!

Posted on 12 May 2011 by jrobes

“Social Media ist auf dem Sprung, immer breiter in die Arbeitswelt einzuziehen”, schreibt Joachim Niemeier. Dort wiederum treffen die neuen Möglichkeiten auf ganz unterschiedliche Mitarbeiter: z.B. die Social Media-Aktiven, die Digital Natives (die wiederum nicht zwangsläufig mit den neuen Technologien vertraut sein müssen) sowie die große Gruppe derer, die noch nicht viel mit Social Media zu tun hatten. Deshalb entwickeln erste Unternehmen konkrete Lernangebote, um die Kompetenzen für einen bewußten und reflektierten Umgang mit diesen Medien zu vermitteln.

Wie ein solches Lernangebot aussehen könnte, hat gestern Ellen Trude von Bayer Business Services im Rahmen unseres OpenCourses präsentiert. Wichtige Stichworte waren “entdecken” (statt vermitteln), “Lernbegleiter” (statt Trainer) und “Community” (statt e-Learning). Alles weitere, inklusive der wichtigsten Links, hat Joachim Niemeier dankenswerter zusammengefasst.
Joachim Niemeier, centrestage, 12. Mai 2011

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Welches neue Lernformat hat Dich/Euch zuletzt begeistert? #opco11

Posted on 05 May 2011 by jrobes

Ellen Trude berichtet hier von einer unternehmensinternen Weiterbildung mit dem programmatischen Titel “Enjoy Social Media”. Langsam scheint sich also durchzusetzen, dass die neuen technischen Möglichkeiten nicht nur für das Branding, Marketing und Recruiting interessant sind, sondern zunehmend den Arbeitsalltag aller Mitarbeiter zu prägen. Bleibt nur noch die Frage, wie man das Thema vermittelt, ohne in überholte Muster und Routinen zu verfallen. Also:

“Bei Enjoy Social Media: … wird nichts gelehrt: es gibt keine Vorträge, PowerPoint-Sessions, Handbücher, ist die Trainingsunterlage im pdf-Format Geschichte. Alle Inhalte sind “offen”, das heißt, können (und sollen) von den Lernenden verändert werden. …”
Mehr von Ellen Trude über das Projekt am 11. Mai im Rahmen unseres OpenCourses oder im aktuellen Werk von Armin Trost und Thomas Jenewein, “Personalentwicklung 2.0″.
Ellen Trude, trainingkonzepte, 4. Mai 2011

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Warum mich das Thema Info-Kompetenz neulich so angeätzt hat

Posted on 15 April 2011 by jrobes

Das ist nett formuliert, nachvollziehbar und leicht übertragbar. Anne Christensen sorgt sich hier aus der Sicht einer Bibliothekarin um das Thema “Informationskompetenz”. Und hat aus lauter Verzweifelung und Langeweile ein “Bullshit Bingo Informationskompetenz” gebastelt. Was ihr aber jetzt irgendwie leid tut. Anyway, ich glaube nicht, dass man lange für ein “Bullshit Bingo Medienkompetenz” braucht.
Anne Christensen, A growing organism, 11. April 2011

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Statement zur Etablierung offener Bildungsressourcen in Forschung und Lehre

Posted on 15 March 2011 by jrobes

Am 24. und 25. März 2011 findet der Medienpädagogische Kongress in Berlin statt. Das hinterlässt auch im Netz schon Spuren. So hat sich Joachim Wedekind kürzlich seine Gedanken zu einigen zentralen Begriffen des Kongresses gemacht (und damit gleich einige Kommentare losgetreten). Und Sandra Schön formuliert hier vier Forderungen, wie aus ihrer Sicht „in Bezug auf Medienbildung in Hochschulen mit dem Thema offene Bildungsressourcen und Webressourcen allgemein umgegangen werden sollte”. Das könnte ein interessanter Kongress werden …
Sandra Schön, Blog, 8. März 2011

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Manifest/Kongress ohne Vision?

Posted on 27 January 2011 by jrobes

Ein lesenswerter Beitrag, weil das Thema “Medienbildung/ Medienkompetenzen” überall auf der Agenda steht (zu Recht!) und das Zeug zum Dauerbrenner hat. Erst Anfang der Woche hat Henry Jenkins auf eine britische Initiative verwiesen (”Manifestos for the Future of Media Education”). Joachim Wedekind (Institut für Wissensmedien, Tübingen) verlinkt hier das deutsche Pendant, das Medienpädagogische Manifest, und weitere, damit verbundene Initiativen. Aber was er dort und in verschiedenen Positionspapieren liest, ist ihm zu mutlos, zu sehr “Trockenschwimmen”. Also:

“Meine Vision für einen solchen Kongress wäre z.B. schon eher eine Initiative ETAPPE (Ein TAblett Pro PErson), mit dem ersten ETAPPEnziel, alle GrundschülerInnen (und natürlich auch alle GrundschullehrerInnen) mit Tablets zu versorgen und damit überhaupt erstmal Voraussetzungen zu schaffen für eine organische Integration in alle Fächer und Arbeitsformen.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 26. Januar 2011

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An Interview with Dr. Henry Jenkins

Posted on 19 January 2011 by jrobes

Henry Jenkins (USC Annenberg School for Communication, Kalifornien/US) ist einer der renommiertesten Forscher auf dem Feld der “new media literacies” und “participatory culture” (mit einem lesenswerten Blog, “Confessions of an Aca-Fan”). In diesem Interview liefert er zwar keine Definitionen (die dem Thema “literacies” zuweilen gut stehen würden), aber er streift viele interessante Felder der Medienpädagogik, Medienkompetenzen und Social Media-Agenda.

LG: While I was waiting for you I tweeted that I was going to interview you. I was going to ask if anybody has any questions for you too. I’m sure I would have gotten some responses.
HJ: That’s the sort of open-ended communication that I think is really interesting right now. …
Lisa Gualtieri, eLearn Magazine, 19. Januar 2011

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JIM-Studie 2010

Posted on 30 November 2010 by jrobes

Wer sich nicht mit Schlagworten wie “net generation” oder “digital natives” zufrieden geben, sondern seine Beobachtungen auf solides Datenmaterial stützen will, kommt hierzulande an der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) nicht vorbei. Im dreizehnten Jahr wird nun über das Medienverhalten der Jugendlichen berichtet, keine leichte Aufgabe, wenn man nur bedenkt, wie unscharf heute der Medienbegriff ist und wie schwer die einzelnen Medien voneinander zu trennen sind (Stichwort “Medienkonvergenz”).

In der Pressemitteilung heißt es: “Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation - meist in Communities und mit Instant Messenger.” Das Zeitbudget fürs Fernsehen wird im Klappentext nicht explizit erwähnt, aber - nach einem Blick in die Studie - auf “etwa 2 Stunden am Tag” beziffert. Ansonsten scheint der Umgang mit dem Internet bewusster geworden zu sein, ist doch z.B. “die Bereitschaft persönliche Daten im Internet zu verbreiten gegenüber dem Vorjahr rückläufig”.

Und welche Rolle spielen Social Media? Hier heißt es: “Wie schon im Vorjahr gezeigt, stoßen die meisten Web 2.0-Anwendungen auch 2010 bei den Jugendlichen auf wenig Interesse. Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.”

Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer des Jahres 1.208 Jugendliche telefonisch befragt. Die Untersuchung bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 26. November 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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