Archive | Media Literacy

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Auf dem Weg zur Informationskompetenz: Portale und Datenbanken als Gegenpart zu Google & Co.

Posted on 11 March 2010 by jrobes

Dass Google nicht die letzte Antwort ist, wenn es um die Suche nach Fachinformationen geht, hat sich hoffentlich mittlerweile herumgesprochen. Was also ist zu tun? Der Autor stellt - mit Hinweis auf ein Projekt “Informationskompetenz” an der Universität Konstanz - einen “Recherchefahrplan” vor, der die Schritte “Vorbereitung”, “Recherche”, “Auswertung” und “Weiterverarbeitung” umfasst. Anschließend werden einige Portale, Datenbanken und Informationssysteme im Bildungswesen aufgezählt, zum Teil kostenpflichtig, zum Teil kostenfrei wie z.B. das empfehlenswerte Angebot des Deutschen Bildungsservers. Leider macht der Artikel einen großen Bogen um den kompetenten und selbstbewussten Umgang mit den Angeboten des Social Web. Auch das könnte Teil der gewünschten Informationskompetenz sein.
Markus Linten, bildungsforschung, 6. Jg., Nr. 2/ 2009 (pdf)

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An Interview with Howard Rheingold

Posted on 18 February 2010 by jrobes

Wenn das eLearn Magazine den Internet-Veteranen und -Vordenker Howard Rheingold interviewt, dann sollte man kurz stehen bleiben und zuhören. Wenn man dann noch sein Foto sieht, wird man erst Recht neugierig. Das Interview dreht sich im Kern um die “21st Century Literacies” und Howard Rheingold erläutert, was für ihn dazu zählt: “attention, participation, collaboration, crap detection, and network awareness.”

Besonders gefallen hat mir seine Beschreibung von “crap detection”: “What anybody who’s going to be cut loose on the Internet anywhere in the world at any age needs to know are essentially two interconnected skills. One is “How do I find the answer to any question I would like to know?” …  The other question, closely connected to that one, is “Once I use search to find the answer to anything I want to know, how do I determine that the answer is accurate?” 

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learners’ garden

Posted on 15 February 2010 by jrobes

Eine sympathische und naheliegende Idee: Man steht vor einer Arbeits- oder Lernaufgabe und sucht ein Online-Werkzeug, um sie umzusetzen. In “learners’ garden” sind entsprechende Werkzeuge aufgeführt und sortiert nach “Aktionen”, “Werkzeuge”, “Inhalte” und “Methoden”. Jedes Werkzeug wird kurz beschrieben und kann von Nutzern bewertet werden. Open Source-Lösungen stehen im Mittelpunkt. Und jeder kann Mitglied der “learners’ garden”-Community werden und selbst das Angebot ergänzen bzw. aktualisieren. Hinter dem Projekt steht eine Online-Redaktion mit Teilnehmern verschiedener Universitäten, Projektleiter ist Wolfgang Neuhaus.
learners’ garden, Februar 2010

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The history of ‘new literacies’

Posted on 11 December 2009 by jrobes

Wir haben es heute ja mit einer verwirrenden Vielzahl von Kompetenzen bzw. “literacies” zu tun: media/ information/ computer/ digital/ ICT-literacy, um nur die bekanntesten zu nennen. Das Schöne am vorliegenden Artikel ist, dass der Autor diese Begriffe nicht einfach nebeneinander stellt, sondern ihre Entwicklung darzustellen versucht: von der “visual literacy” in den 1960er Jahren über die “computer literacy” bis zur “ICT literacy” der letzten Jahre. Auf diesem Weg stellen sich auch immer wieder Fragen, wie die nach Ziel und Tiefe des jeweiligen “literacy”-Konzepts, nach dem Verhältnis von “literacy” und “competencies” und ob “literacy” einen Status (den jemand erreicht - oder nicht) oder einen Prozess beschreibt, usw.  Das könnte den Beginn einer interessanten Diskussion bilden …
Doug Belshaw, dougbelshaw.com/blog, 11. Dezember 2009

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E-Kompetenz 3.0 | Ein Blick zurück

Posted on 06 November 2009 by jrobes

Den “Blick zurück” hat Mandy Schiefner schon vor einigen Tagen geworfen, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, ihre ausführliche Tagungszusammenfassung zu lesen (”E-Kompetenz 3.0 - Neue Herausforderungen für Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung” an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Luzern). Vorneweg: Das Geheimnis hinter dem “3.0″ kann oder will sie auch nicht lüften. Hier muss man vielleicht doch einen Blick in die Präsentationen des Tages werfen, auf die sie dankenswerter Weise verlinkt. Ihre interessanten Hinweise auf David Krieger und die “Akteur-Netzwerk”-Theorie sowie Daniel Stoller-Schai und seine Revue der Unterrichtsmedien und -technologien (Slides) legen nahe, diesen Schritt bei Gelegenheit zu tun.
Mandy Schiefner, HEAD.Z Blog, 9. Oktober 2009

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Informationskompetenz in Deutschland

Posted on 08 October 2009 by jrobes

Der Begriff der “Informationskompetenz” steht ja immer etwas im Schatten seines großen Bruders, der “Medienkompetenz”. Das hängt sicher mit seiner Herkunft aus dem bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Umfeld zusammen, in dem er auch heute noch meist anzutreffen ist. Doch Informations- wie Medienkompetenz gelten längst als Schlüsselkompetenzen, auf denen unsere aktive und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufbaut. Grund genug, einen “Überblick zum Stand der Fachdiskussion und Zusammenstellung von Literaturangaben, Projekten und Materialien zu einzelnen Zielgruppen” zu riskieren, wie es Harald Gapski und Thomas Tekster hier getan haben.

Ihre Studie besitzt zwei Schwerpunkte: Im ersten Teil stellen sie das Begriffskonzept “Informationskompetenz” näher vor, informieren kurz und anschaulich über einige wichtige Modelle und beschreiben Abgrenzungen, Entwicklungen und Trends. Im zweiten Teil stellen sie dar, was Informationskompetenz für einzelne Bildungs-, Berufs- und Sozialgruppen bedeutet. Ein Kapitel ist auch den Arbeitnehmern gewidmet. Hier heißt es wenig überraschend: “Bislang fördern nur wenige Unternehmen die Informationskompetenz ihrer Mitarbeiter(innen) durch entsprechende Programme und Fortbildungsangebote.” (S. 51) Hinzu kommt ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis!

Die Autoren lassen an einigen Stellen durchblicken, worin heute die Herausforderung besteht: Zum einen gilt es nach wie vor, das Konzept der “Informationskompetenz” gesellschafts- und bildungspolitisch zu verankern; und zum anderen muss es von seiner bibliothekswissenschaftlichen Vergangenheit gelöst und stetig um neue Entwicklungen (siehe z.B. user-generated content und social networks) erweitert werden. Und dann braucht es sicher mehr als eine ruhige Minute, um Konzepte der Informations-, Medien- und digitalen Kompetenz sinnvoll miteinander zu verbinden (via Beats Biblionetz).
Harald Gapski und Thomas Tekster, Hrsg. von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), August 2009 (pdf)

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Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency

Posted on 15 September 2009 by jrobes

“This booklet comes directly from a series of 15 blog posts I wrote in 2009. My intention was to offer some guidance for journalists who are ready to learn how to transform themselves into multimedia journalists. This series should demystify many of the new options for storytelling that have been made possible by digital tools.”

Diese Handreichung beginnt mit “1. Read Blogs and Use RSS”, führt dann den Leser Schritt für Schritt durch die gesamte Multimedia-Welt (wie entwickelt/ bearbeitet man Fotos, Audios, Videos usw.) und endet mit “15. Maintain and Update Your Skills”. Sehr sorgfältig, gut verlinkt, eine komplette Anleitung zum Selbststudium. Und sicher auch für Bildungsexperten interessant. “Acknowledge that you will never have all the skills you need—but at the same time, keep working to add new skills one at a time, step by step.” (via Stephen Downes)
Mindy McAdams, J-Source, 14. September, 2009 (pdf)

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And the Pursuit of Happiness: Can Do

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ach, wenn man doch solche Geschichten zeichnen und erzählen könnte! Von Maira Kalman, “illustrator, author and designer”, hatte ich bisher nichts gehört, aber das wird, das muss sich ändern, nachdem ich diese Story in der New York Times über Benjamin Franklin, die amerikanische Demokratie und Erfindungen gelesen habe! “Don’t mope in your room. Go invent something”!!
Maira Kalman, The New York Times, 30. Juli 2009

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How are you dealing with TMI? (Too Much Information)

Posted on 08 July 2009 by jrobes

Ein Punkt, eine Frage, die immer wieder auftauchen: Wie geht man eigentlich mit der Fülle an Informationen um? Es ist eine Sache, auf die entsprechenden (Web 2.0-) Tools zu verweisen, die beim Suchen, Filtern, Teilen und Zusammenarbeiten helfen. Doch auch die Zahl der Tools und Applikationen selbst wächst unaufhörlich. Wesley Fryer präsentiert keine Antworten, eher Assoziationen und eine Reihe von Links. Und Tony Karrer kommentiert wie folgt:

“Great post and tough subject. I think what you are describing is not just Too Much Information, but also a likely growing skills/knowledge/performance gap as tools, methods emerge, but we don’t have time (or spend the time) to learn how to use them effectively. I actually think this is one of the biggest issues we face in corporate learning and why I started Work Literacy a year ago. Sometimes I feel like I’m shouting in the forest.”
Wesley Fryer, Moving at the Speed of Creativity, 7. Juli 2009

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Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur

Posted on 20 May 2009 by jrobes

Ein aktueller Bericht einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung liegt vor - mit einem kleinen Roman als Untertitel: “Medienbildung für die Persönlichkeitsentwicklung, für die gesellschaftliche Teilhabe und für die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit”. Die Autoren nennen das Dokument einen “Appell” an Bund, Länder und Kommunen, der Medienbildung endlich die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen. Ich denke, was die Bedeutung des Themas betrifft, gibt es an dieser Stelle wenig hinzuzufügen. Auch die Aufgliederung von Medienkompetenz in die Themenfelder “Information und Wissen”, “Kommunikation und Kooperation”, “Identitätssuche und Orientierung” und “Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln” macht Sinn, da es heute und morgen um mehr als den kritisch-reflexiven Umgang mit Medien und Informationen geht. Auch der wichtige Hinweis auf die Schlüsselrolle qualifizierter Pädagogen und einer entsprechenden Lehreraus- und fortbildung findet sich.

Wie die meisten Appelle von Expertenkommissionen verzichtet auch dieser auf jeden Kontext und weitere Lesehilfen. Es gibt keine Historie, an der man ansetzt (dabei ist es beileibe nicht der einzige Appell zu diesem Thema!), es gibt keine Begriffsgeschichte, die man aufgreift (so dass erste Leser wie Mandy Schiefner und Michael Kerres schon begonnen haben, über die Verwendung von “Medienbildung” und “Medienkompetenz” nachzudenken). Es gibt keine Hinweise auf bestehende Curricula und vergangene Projekte. “Die Kommission ist sich bewusst, dass diese Darstellung von Kompetenzen noch keine unmittelbare Anleitung für die Praxis darstellt”, heißt es immerhin.

Wir erfahren auch nichts über die Expertenkommission und ihr Ringen um Inhalte und Formulierungen. Nach welchen Kriterien wurde sie zusammengesetzt? Haben Sie vielleicht gemeinsam ein Wiki genutzt, um dieses Dokument über Medienkompetenz abzustimmen? Oder gar getwittert? Nein, wahrscheinlich nicht. Ein bildungspolitisches Dokument eben.
Heidi Schelhowe u.a., Bericht einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung, 12. März 2009 (pdf)

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Twitter Literacy (I refuse to make up a Twittery name for it)

Posted on 19 May 2009 by jrobes

Wenn man die Frage der Medienkompetenz weiterdenkt, landet man irgendwann bei konkreten Beispielen und Diensten. Heute ist es Twitter, morgen ein anderes Tool. Howard Rheingold, Netz- und Community-Veteran, gibt hier einige Hinweise weiter, die er seinen Studierenden präsentiert hat. Warum er Twitter nutze, wurde er gefragt. Howard Rheingold gibt eine lange Antwort, die u.a. Stichworte wie “Openness”, “Immediacy”, “Variety”, “Reciprocity”, “A channel to multiple publics”, “Asymmetry”, “A way to meet new people” beinhaltet. Hier der Absatz, der mir am Besten gefallen hat:

“When it comes to feeding my network, that comes down to putting out the right mixture of personal tweets (while I don’t really talk about what I had for lunch, the cycles of my garden, the plums falling from my tree, my obsession with compost and shoepainting do feature in my tweetstream), informational tidbits (when I find really great URLs, that’s when Twitter is truly a “microblog” for me to share my find), self promotion (when I post a new video to my vlog share the URL - but I do NOT automatically post everything I blog on smartmobs.com), socializing, and answering questions.”
Howard Rheingold, SFGate.com, 11. Mai 2009

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Digitale Alphabetisierung – die Evolution der Grundfertigkeiten für das 21. Jahrhundert

Posted on 05 March 2009 by jrobes

“Digital literacy” oder “digital competence” stehen schon seit Jahren auf der politischen Agenda. In der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers sind jetzt einige Artikel zusammengefasst, in denen verschiedene Initiativen und Projekte auf europäischer Ebene vorgestellt werden. Allan Martin z.B. legt dar, welche Bedeutung die digitale Alphabetisierung für ältere Mitbürger besitzt; Montse Guitert und Teresa Romeu beschreiben, wie die Offene Universität von Katalonien als Fernuniversität den Erwerb erforderlicher IKT-Kompetenzen in ihr Curriculum integriert hat; und Petra Newrly und Michelle Veugelers stellen “SPreaD” vor, einen “strategischen Leitfaden für Medienkompetenzprojekte in Europa”.

Gerade auf Grund der Vielfalt der Begriffe, Konzepte und Initiativen hätte die Einführung ruhig ausführlicher ausfallen dürfen. Hier hilft vielleicht der Blick in die Zusammenfassung der “e-Inclusion Ministerial Conference & Expo”, die Ende letzten Jahres in Wien stattfand und einiges Material bietet. Neben Statistischem auch noch einmal den Hinweis auf die 8 “key competences for lifelong learning”, die das EU-Parlament am 18. Dezember 2006 festgehalten hat und zu denen auch “digital competence” und “learning to learn” gehören.
eLearning Papers, Nr. 12, Februar 2009

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Becoming Screen Literate

Posted on 25 November 2008 by jrobes

Viel wird in diesen Zeiten von Medien- und Informationskompetenz gesprochen und Kevin Kelly bringt es auf eine kurze Formel: “from book fluency to screen fluency, from literacy to visuality”. Nun ist Kelly nicht der Erste, der mit Blick auf die Allgegenwärtigkeit von Kameras, Screens und Filmen einen kulturellen Wandel diagnostiziert. Deshalb handeln auch vielleicht die interessantesten Passagen von dem, was uns heute noch fehlt, um im visuellen Zeitalter wirklich anzukommen:

“The holy grail of visuality is to search the library of all movies the way Google can search the Web. Everyone is waiting for a tool that would allow them to type key terms, say “bicycle + dog,” which would retrieve scenes in any film featuring a dog and a bicycle. In an instant you could locate the moment in “The Wizard of Oz” when the witchy Miss Gulch rides off with Toto. Google can instantly pinpoint desirable documents out of billions on the Web because computers can read text, but computers are only starting to learn how to read images.”
Kevin Kelly, The New York Times, 21. November 2008

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“Google Generation” is a myth, says new research

Posted on 22 January 2008 by jrobes

Das Centre for Information Behaviour and the Evaluation of Research (CIBER) in London hat sich im Auftrag des JISC und der British Library die “Google Generation” näher angeschaut und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. “Mythen und Realität” sind die Stichworte. Zwei Punkte aus der 35-seitigen Executive Summary (”Information Behaviour of the Researcher of the Future”) möchte ich an dieser Stelle kurz herausgreifen:

  • Obwohl junge Internetnutzer mit Computern und dem Netz vertraut sind, fehlen häufig notwendige analytische Fähigkeiten, das eigene Handeln und die gefundenen Ergebnisse richtig einzuordnen: “… young people demonstrate an ease and familiarity with computers, they rely on the most basic search tools and do not possess the necessary critical and analytical skills to assess the information that they find on the Web” (12).
  • Viele Eigenschaften, die man mit jungen Nutzern verbindet, wie z.B. die Ungeduld bei der Suche und Navigation oder die Erwartung der unmittelbaren Befriedigung eigener Bedürfnisse, werden immer mehr zur generationenübergreifenden Norm.

Eine interessante und differenzierte Darstellung.
JISC (Joint Information Systems Committee), 16 Januar 2008

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Leadership and the New “Media-Savvy” Workforce

Posted on 14 June 2007 by jrobes

3.000 Knowledge Worker in fast 30 Ländern haben die Mitarbeiter von QuestG, die sich selbst “a revolutionary learning company for the media-savvy employee” nennen, befragt. Auch hier geht es um die Frage, was die Generation der Video Gamer auszeichnet und was passiert, wenn sie auf klassische Lernangebote ihrer Unternehmen trifft. Einige Ergebnisse stehen mit dieser Präsentation zur Verfügung. Kurz: Vor allem die, die hier als “high media-savvy” eingestuft werden, wünschen sich ein anderes Lernen (”learning should be fun and entertaining”) und bessere Technologien am Arbeitsplatz - und sind eher bereit, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Interessant vor allem, dass es diese Fragen heute problemlos auf die Agenda eines Unternehmens wie die UBS schaffen! (via Newsletter E-Learning/ Learning Center der Universität St. Gallen).
Tony DiRomualdo, Wolfsberg/ UBS Think Tanks, 14 Juni 2007
[Kategorien: Media Literacy]

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Ne(x)t Generation Learning

Posted on 03 April 2007 by jrobes

Ein Arbeitsbericht mit 133 Seiten, in dem die Autoren sich auf Spurensuche begeben haben. Theorie und Praxis von Social Software in der Bildung lautete der selbst gesetzte Auftrag. Am Anfang steckt Sabine Seufert das Feld ab: “Net Generation Learning” und “Next Generation Learning” sind ihre Stichworte, um zuerst die neuen Lernenden, ihre Kompetenzen und Gewohnheiten näher zu beschreiben; und anschließend mit Hilfe der Begriffe e-Learning 2.0 und Personal Learning Environments das Potenzial neuer Bildungstechnologien näher zu beleuchten.

Wie ist der Stand der Forschung zum Thema Social Software in der Bildung? “Kaum wissenschaftliche Publikationen” und “kaum empirische Forschung” (28/31), so zieht Taiga Brahm die ernüchternde Bilanz einer systematischen Review verschiedener Fachmagazine. Damit ist dann auch der Boden bereitet für eine Anzahl einzelner Berichte, in denen Wikis, Weblogs, Podcasts und Video-Podcasts vorgestellt werden, inkl. des preisgekrönten e-Learning-Projekts “eCF - get involved in Corporate Finance”. Alles sehr ausführlich und praxisnah, mit vielen Verweisen und Links, wobei die Beispiele ausnahmslos aus dem Hochschulbereich stammen. Und immer wieder Hinweise wie: “Die Forschung zu pädagogischen Einsatzszenarien von Wikis steht noch am Beginn.” (47) Oder: “… entwickelt sich deren Einsatz [von Blogs] in der Hochschullehre nur langsam.” (84) Ausreichend Stoff für Diplomarbeiten und Forschungsprojekte also.
Sabine Seufert und Taiga Brahm, Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL), 12. SCIL-Arbeitsbericht, Februar 2007 (pdf)

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How Choice, Co-Creation, and Culture Are Changing What It Means to Be Net Savvy

Posted on 19 February 2007 by jrobes

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Der etwas langatmige Titel hat den Vorteil, dass ich mich kurz fassen kann: Die Autoren versuchen, ein Konzept von “information literacy” zu entwerfen, dass den aktuellen Möglichkeiten des Internets gerecht wird. Web 2.0 also und seine Auswirkungen auf “connectedness”, “participation” und “choice”. Einige Auszüge aus ihren Beobachtungen:
“We live in a world of abundant choice. You can find just about anything you want online … .”
“Information gathering is no longer the issue - making smart decisions based on the information is now the trick.”
“… today’s information literacy is a way of thinking about information.”

George Lorenzo, Diana Oblinger und Charles Dziuban, EDUCAUSE Quarterly, Vol. 30, No 1, 2007
[Kategorien: Media Literacy]

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JIM-Studie 2006

Posted on 05 December 2006 by jrobes

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Ältere Erwachsene rücken langsam in den Fokus, Jugendliche stehen dagegen seit jeher im Mittelpunkt medienpädagogischer Bemühungen. Zum neunten Mal in Folge hat der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in der Bundesrepublik untersucht. Ein Ergebnis: “Müssten sich Jugendliche für ein Medium entscheiden, würden 26 Prozent den Computer und jeweils 19 Prozent Fernseher und Internet wählen.” Und wenn Jugendliche das Internet nutzen, dann vor allem, um sich über Instant Messenger, E-Mail und in Chatrooms auszutauschen.
Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs), Pressemeldung vom 1 Dezember 2006
[Kategorien: Zukunft des Internet, Media Literacy]

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Die Bildung Älterer mit neuen Medien: Zwischen Medienkompetenz, ICT-Literacy und generationsspezifischen Medienpraxiskulturen

Posted on 05 December 2006 by jrobes

Das Online-Magazin “Bildungsforschung” ist mit einer neuen Ausgabe erschienen, die sich ganz dem Thema “Bildung Älterer” widmet. Aus der Fülle der Beiträge habe ich diesen herausgesucht, der an der Schnittstelle von Bildung und Online-Lernen angesiedelt ist. Der Autor setzt sich hier mit der Frage auseinander, “ob und wie ‘Personen, die die 60 überschritten haben’, neue Medien nutzen bzw. mit ihnen handeln und welche Bedeutung die neuen Technologien für diese Altersgruppen im Kontext von Bildungsprozessen bereits innehaben bzw. zukünftig erlangen können.”

Vor diesem Hintergrund stellt er die Ergebnisse einiger Befragungen vor, die sich mit der Internetnutzung und Medienkompetenz “Älterer” beschäftigen, zeigt aber auch die Grenzen der dahinter stehenden Literacy-Konzepte auf.

Zusammenfassend: “Ist man an genaueren Erklärungen dafür interessiert, warum die älteren Kohorten dennoch immer noch signifikant weniger mit den neuen Medien handeln, muss man sich der generationsspezifischen handlungsleitenden Orientierungen versichern. …
Wir haben es ganz offensichtlich nicht mit einem Alterseffekt zu tun, also dem Nachlassen des Interesses am Neuen, weil man aufgrund mangelnder Kompetenzen nicht mehr mithalten kann, sondern mit einem echten Generationeneffekt: Die heutzutage über 60-jährigen haben ihre Medienpraxiskulturen aus der Jugendzeit im habituellen ‚Gepäck’ und widmen sich den neuen Technologien aus dieser Perspektive. Die damit verbundenen Formen der Aneignung von Wissen über neue Medientechnologien sind für sie anstrengender und zeitintensiver, als für die jüngere Generation, weshalb es sich viele zweimal überlegen, auf den ‚digitalen Zug’ aufzuspringen.”
Sehr komprimiert und akademisch, aber eine lohnende Lektüre.
Burkhard Schäffer, bildungsforschung, Jahrgang 3, Ausgabe 2, Dezember 2006
[Kategorien: Media Literacy, Lebenslanges Lernen]

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Are College Students Techno Idiots?

Posted on 16 November 2006 by jrobes

Der Artikel ist eine kurze Zusammenfassung und Kommentierung eines aktuellen Reports des amerikanischen Educational Testing Services (ETS), “finds that students lack many basic skills in information literacy”. Dabei wurden 6.300 Studierende an 63 Universitäten und Colleges gebeten, mehrere Übungen zu bearbeiten. Heraus kam, dass einer Mehrheit der Befragten selbst einfache Aufgaben misslangen, wie z.B. eine Suche in Google weiter zu präzisieren. Überraschende Resultate? Nein, und ich befürchte, es sieht hierzulande noch schlimmer aus. Was ist zu tun? “Information Literacy” auf alle Lehrpläne setzen? (Ist das nicht schon passiert?) Ein neues Aufgabengebiet für Bibliothekare? Die Antworten der Leser diskutieren diese Fragen, aber beklagen sich auch heftig über den Titel des Artikels.
Paul D. Thacker, Inside Higher Ed, 15 November 2006
[Kategorien: Media Literacy]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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