Archive | Media Literacy

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The essence of web literacy

Posted on 30 June 2015 by jrobes

Ich halte regelmäßig Vorträge, Workshops oder Seminare, in denen es um die Medienkompetenzen von Weiterbildnern geht. Was müssen sie wissen, um ihre Maßnahmen zeitgemäß zu gestalten, und wie können sie die neuen Netztechnologien dabei sinnvoll und gezielt einsetzen? Im Kern geht es also um “web literacy”, und da ist Mozilla Learning heute eine erste Adresse. Mark Surman, Head der Mozilla Foundation, fasst hier den Stand der Dinge kurz zusammen.

“Read. Write. Participate. These words are at the heart of our emerging vision for Mozilla Learning (aka Academy). Whether you’re a first time smartphone user, a budding tech educator or an experienced programmer, the degree to which you can read, write and participate in the digital world shapes what you can imagine - and what you can do. These three capabilities are the essence of Mozilla’s definition of web literacy.”
Mark Surman, Commonspace, 3. Juni 2015

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The (Accidental) Power of MOOCs

Posted on 26 June 2015 by jrobes

Dass MOOCs vor allem Teilnehmer anziehen, die bereits über Bildung und Abschlüsse verfügen, ist mittlerweile bekannt. Jüngste Auswertungen im Rahmen einer Harvard/ MIT-Studie haben jetzt gezeigt, dass es oft gerade Lehrende sind, die die offenen Online-Kurse nutzen. In einigen Kursen machten sie die Hälfte der gesamten Zuhörerschaft aus. Vielleicht kann man diesen Umstand nutzen, um MOOCs zielgerichtet für die Weiterbildung dieser Zielgruppe zu nutzen? Das würde nicht nur in den USA Sinn machen.
Derek Newton, The Atlantic, 23. Juni 2015

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Digital society at a crossroads: Do we want learners or consumers?

Posted on 25 March 2015 by jrobes

“Digital literacy is just as important as reading, writing and maths”, das ist die Botschaft der Mozilla Foundation. Ihr Executive Director, Mark Surman, ist einer der Keynote Speaker auf der eLearning Africa Conference im Mai und erzählt in diesem Interview, wie Mozilla diese Botschaft in konkrete Projekte übersetzt. Zwei Beispiele sind die Maker Party Campaign und Webmaker app.
Annika Burgess, Interview mit Mark Surman, eLearning Africa News, 24. März 2015

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Digital Literacy, Engagement, and Digital Identity Development

Posted on 10 March 2015 by jrobes

Ich kann auf den ersten Blick nicht erkennen, ob dieser Artikel einen brandaktuellen Aufhänger hat (außer der Tatsache, dass der Autor gerade von US nach UK übergesiedelt ist). Anyway, das Jisc-Modell “seven elements of digital literacies” bietet eine gute Ergänzung zur “Web Literacy Map” von Mozilla, auf die ich ja schon hingewiesen habe. Und auf David White’s gutes Video über “visitors and residents” - als Antwort auf Marc Prensky’s “digital natives & digital immigrants” - verlinke ich gleich mit.
Eric Stoller, Inside Higher Ed, 5. März 2015

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Forget 21st Century skills - revive 18th Century skills

Posted on 05 March 2015 by jrobes

Kann die Zukunft wirklich auf einen “cocktail of ‘C’ words” - collaboration, communication, creativity, critical skills - reduziert werden, fragt Donald Clark. Seine Befürchtung: Die Schüler und Lerner, die sich mit diesen Skills auf ihre Zukunft vorbereiten sollen, sind längst dort. Im Gegensatz zu den Lehrenden. Was ihn zu zwei Statements führt: “It is an illusion that these skills were ever, or even can be, taught at school.” Und: “It’s our schools and universities, not young people, who need to be dragged into the 21st century.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 5. März 2015

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Becoming MOOC

Posted on 12 February 2015 by jrobes

Zuerst erinnert Stephen Downes an die wahren, ursprünglichen MOOCs, die sogenannten cMOOCs, die nicht auf Inhalte, sondern auf Vernetzungen setzen. Doch diese Kurse, so wird immer wieder kritisch angemerkt, setzen Teilnehmer voraus, die sich selbstbewusst in diesen offenen Lernumgebungen bewegen können. Was sie mitbringen sollen, wird heute gerne als “literacy” bezeichnet. 21st century literacies, digital literacies, critical literacies. Doch wo kann man diese Fähigkeiten besser erwerben, als in einem MOOC?

“Learning in a MOOC and literacy in a MOOC become synonymous. We are not acquiring content or using language and literacy, we are becoming literate, becoming MOOC. Each bit of experience, each frustrated facing of a new chaos, changes you, shapes you. Participating in a MOOC is like walking through a forest, trying to see where animals have walked in the past, trying to determine whether that flash of orange is a tiger. There are no easy successes, and often no sense of flow. But you feel the flush of success every time you recognize a form you defined, achieve a skill you needed, and gradually gradually you become a skilled inhabitant of the forest, or of 21st century human society.”
Stephen Downes, Half an Hour, 12. Februar 2015

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A Brief History of Web Literacy and its Future Potential

Posted on 06 January 2015 by jrobes

Ein interessantes Thema, weil die “history of web literacy” untrennbar mit der Geschichte des Internets bzw. des Webs verbunden ist und weil es letztendlich um die Frage geht, wie wir uns einen kompetenten Umgang mit dem Web vorstellen. Doug Belshaw sieht jedenfalls fünf Phasen - von “the Information Superhighway” (1993 - 1997) bis zur “Post-Snowden era” (2013 bis heute). Dabei streift er kurz Stichworte wie Web 2.0, Digital Natives und Apps. Und er kommt zu dem Schluss, dass auch die Enthüllungen der jüngsten Gegenwart für etwas gut waren, nämlich

“… growing realisation that web literacy is not something that necessarily comes naturally. People are not “digital natives” and literacy is something that needs to be continually worked at.”
Doug Belshaw, dmlcentral, 1. Dezember 2014

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micro-MOOC: Ein neuer Ansatz im Bereich Corporate Learning

Posted on 01 October 2014 by jrobes

“Kürzlich hatte ich die Chance, ein internationales Team von Sicherheitsexperten zu unterstützen, die hausinternen Schulungen zu überarbeiten, die das Team zur Vermittlung von Sicherheitsexpertise im Rahmen der Produktentwicklung anbietet”, schreibt Christian Wiele. Ein eintägiger Workshop bildete den Rahmen. Die Aufgabe, die er den Teilnehmern des Workshops stellte und deren Umsetzung er in diesem Beitrag ausführlich schildert, lautete: “Gestalte eine Lernerfahrung für eine (gegebene) Zielgruppe, inkl. eines kurzen Videos.”

Teamarbeit, Blended Learning (”Verbindung von virtueller und realer Welt”) und self-paced Learning sind einige der Stichworte, mit denen Christian Wiele seinen methodischen Ansatz charakterisiert. Eine WordPress-basierte Plattform versammelte Ressourcen, Links sowie die Arbeitsergebnisse des Workshops. Ein sehr interessantes, motivierendes Setting, aber ein “micro-MOOC”?? Bei aller Fantasie, warum?
Christian Wiele, gezeitenraum, 30. September 2014

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The New and Improved Trainer Toolbox: Part 1/2

Posted on 04 August 2014 by jrobes

Wenn sich Trainer mit den neuen Tools und Medien im Netz beschäftigen, bleibt es leider oft bei taktischen Fragen und Antworten: Was steckt hinter E-Learning? Oder: Wie funktionieren eigentlich Webinare oder die neue Lernplattform? Wenn Shannon Tipton hier von einer “Trainer Toolbox” spricht, dann geht es mehr um den Alltag des Trainers, um Dinge, die heute an vielen Stellen in der Bildung und Weiterbildung selbstverständlich sind, und um Kompetenzen, die jeder Trainer besitzen sollte. Vor diesem Hintergrund ist diese Liste zu lesen: von “1. blog” bis “10. subscribe to and manage Slideshare, YouTube, or other dynamic digital media”. Was diese (und andere) Einladungen jedoch nicht leisten können, ist eine Sortierung der unterschiedlichen Welten, in denen sich Trainer häufig bewegen: in Unternehmen, in Bildungsinstitutionen, als Selbständige. Das bestimmt natürlich, wie man diese Tools und Medien strategisch, professionell und ressourcenschonend einsetzt.
Shannon Tipton, ATD/ Learning Technologies Blog, 21. Juli 2014 (Part 1)
Shannon Tipton, ATD/ Learning Technologies Blog, 29. Juli 2014 (Part 2)

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Why Mozilla cares about Web Literacy

Posted on 14 July 2014 by jrobes

Auf Mozillas “Web Literacy Map” hatte ich ja vor einigen Tagen bereits hingewiesen. Hier folgt der Kontext, in den diese Map eingebettet ist. Dazu gehören die Mozilla-Community, ihre Idee eines Webs als offene Plattform, die nicht von kommerziellen Providern und Interessen dominiert wird, ihre Philosophie (”connectivism”!) sowie die einzelnen Projekte, Initiativen und Tools, mit denen die Community diese Ziele verfolgt. Vor diesem Hintergrund sind das Webmaker-Projekt und die “Web Literacy Map” viel konkreter, praktischer und, ja, einladender als die abstrakten Anstrengungen der Medienpolitiker und -pädagogen um digitale, Medien- oder Informationskompetenzen.
Doug Belshaw, Karen Smith and the Mozilla community, Mozilla Webmaker, Juli 2014

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Resources for teaching and learning

Posted on 08 July 2014 by jrobes

Die Überschrift ist leider unvollständig, denn es geht um Mozilla’s Web Literacy Map. Sie will die Skills abbilden, die man heute und morgen besitzen sollte, um das Web sinnvoll und selbstbestimmt zu nutzen. Mit den aktuell 15 Skills wurde eine Reihe von Ressourcen verbunden, die sehr gut veranschaulichen, was hinter den einzelnen Skills steckt und warum sie aus Sicht der Mozilla-Community wichtig sind. Das Ganze ist work in progress …

“Teach and learn digital skills and web literacy. 
The pages in this section are full of fun things to discover, make and teach. Our global community is continually adding new activities, lesson plans and tutorials from across the web that make it easy to learn by doing. Anyone can use these educational resources-they’re free, open and backed by Mozilla’s non-profit mission.”
Mozilla Webmaker, Juli 2014 (via Doug Belshaw)

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Mozilla Open Badges and Web Literacy Map

Posted on 28 January 2014 by jrobes

Doug Belshaw ist so etwas wie der Bildungsexperte der Mozilla Foundation und arbeitet aktiv an den Trend-Themen “Open Badges” und “Web Literacy Standards”. Beide Themen stellt er in dieser aktuellen Präsentation kurz vor. Eine sehr gute Übersicht! Und in diesem Zusammenhang möchte ich noch auf seinen wöchentlichen Newsletter hinweisen, “Things I Learned This Week”, der über weitere Schritte informiert. Nicht nur zu den genannten Themen.
Doug Belshaw, SlideShare, 22. Januar 2014

Mozilla Open Badges and Web Literacy Map from Doug Belshaw

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Mozilla requests feedback about its Web Literacy Standard

Posted on 10 September 2013 by jrobes

Da ich Doug Belshaw schon eine Weile folge, habe ich aus den Augenwinkeln immer wieder einen Blick auf das Projekt geworfen. Jetzt soll endlich auch ein Link folgen. Hier die Kurzbeschreibung:

“Mozilla’s Web Literacy Standard is a new online framework drawn up to help people read, write and participate on the web. Launched in its beta version in July 2013, the standard comprises a map of competencies and skills that Mozilla and its community of stakeholders believe are important to help millions of people create new tools and content for the web, rather than simply absorbing it as passive users.”

Ausgangspunkt sind die drei Felder “Exploring”, “Building” und “Connecting”, denen systematisch Kompetenzen und Skills zugeordnet werden. Das Ganze ist - mit Blick auf den Initiator sicher nicht überraschend - etwas konkreter und operativer als bekannte Zusammenstellungen im bildungspolitischen Kontext (OECD, BMBF). Weitere Informationen über Ziele, Hintergründe, die Roadmap usw. finden sich auf dem Mozilla-Wiki. Allerdings konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen, ob diese Standards nur eine Empfehlung an Betroffene, Beteiligte und Interessierte darstellen oder ob konkrete Handlungen folgen sollen.
elearningeuropa.info, 30. August 2013

 

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Kompetenz-Bedenken und akademische Medienkompetenz

Posted on 05 July 2013 by jrobes

Genau genommen geht es um “Akademische Medienkompetenz im Schnittfeld von Lehren, Lernen, Forschen und Verwalten”. So der Titel des Artikels, auf den Gabi Reinmann hier verweist und der in Kürze als Buchbeitrag erscheinen wird. In kurzen Zügen arbeiten sich die Autoren von der Kompetenz zur Medienkompetenz und schließlich zur akademischen Medienkompetenz vor. Im ersten Teil wird beschrieben, was akademische Medienkompetenz für Lehrende wie Studierende auf den verschiedenen Spielfeldern bedeutet. Und im zweiten Teil geht es um die Förderung der akademischen Medienkompetenz - auf individueller, organisationaler und kultureller Ebene.

In der erwähnten Abfolge ist die “akademische Medienkompetenz” natürlich nur eine Spielart, die leicht durch eine andere Perspektive ersetzt werden kann. Ohne dass sich an den generellen Aussagen viel ändern muss. Denn wer heute in der Bildung bzw. in einer Bildungsinstitution tätig ist, hat es in der Regel auch mit Formen der Forschung (dem Recherchieren, dem Konzeptionieren usw.), der Lehre und des Lernens sowie des Verwaltens (dann in der jeweiligen Institution oder im Rahmen der persönlichen Selbstorganisation) zu tun. Ansonsten lohnt schon das Literaturverzeichnis einen Blick.
Gabi Reinmann, Silvia Hartung und Alexander Florian, via Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 4. Juli 2013

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Explaining Open Badges through analogy

Posted on 23 May 2013 by jrobes

Eigentlich spielt Doug Belshaw hier nur etwas mit den Begriffen rund um Open Badges (Open Badges: “Get recognition for skills you learn anywhere”). Aber der Beitrag erinnert mich daran, das Thema in nächster Zeit einmal gründlicher aufzunehmen. Wie hieß es doch vor einigen Tagen auf Golem:

“Einer Gesellschaft, die lebenslanges Lernen und Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert, werden starre Zertifikate und akademische Grade nicht mehr gerecht. Es bedarf eines sehr viel feingliedrigeren Systems, um auszudrücken, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: ein Ingenieur, der besonders gut schreiben kann, oder ein Künstler, der sich mit Projektmanagement auskennt beispielsweise. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Mozilla zusammen mit der MacArthur Foundation in den letzten zwei Jahren ein System von Lernabzeichen entwickelt, das jetzt als Open Badges 1.0 offiziell vorgestellt wurde.” (15. März 2013)
Doug Belshaw, Blog Open Educational Thinkering, 23. Mai 2013

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Das Unbehagen mit der Informationskompetenz

Posted on 16 May 2013 by jrobes

Der Autor, Karsten Schuldt, findet Informationskompetenzen überbewertet. An die Bibliotheken richtet er deshalb die Frage, ob nicht langsam “die Luft raus aus dem Thema wäre” und ob nicht “strukturierte Rechercheschulungen” ausreichen würden. Denn, so seine These, um in der wissenschaflichen Praxis bestehen zu können, reicht es doch aus, “eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen“. Nun, um es vorsichtig zu sagen, die Argumentation hinkt an dieser Stelle: Denn Karsten Schuldt senkt ganz einfach die Messlatte, um das Thema loszuwerden. Trotzdem ist sein Unbehagen nachvollziehbar, denn viele dieser Konzepte - ob Informations-, Medien- oder digitale Kompetenzen - stehen seit Jahren “unfertig” im Raum.
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 13. Mai 2013

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Hochschule im digitalen Zeitalter: Informationskompetenz neu begreifen - Prozesse anders steuern

Posted on 03 December 2012 by jrobes

Eine ausführliche Empfehlung der 13. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz zum Thema. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden, sondern auch um die “organisationsbezogene Informationskompetenz, die sich auf alle hochschulinternen Abläufe bezieht”. Nach einer aktuellen Einordnung des Begriffs (und einer charmanten Abgrenzung von der “Medienkompetenz”!) wird für die einzelnen Handlungsfelder skizziert, was Informationskompetenz bedeuten kann. In 12 Empfehlungen wird die Essenz anschließend noch einmal zusammengefasst.

“Informationskompetenz führt demnach unterschiedliche Teilfertigkeiten zusammen, von denen insbesondere zu nennen sind:
-  eine technische Kompetenz, d. h. ein für die Anwendung verschiedener    Informations- und Kommunikationsmedien erforderliches technisches Wissen (als Weiterführung der sog. computer literacy),
-  eine kommunikative Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Verfügbarkeit und Funktion der digitalen Kommunikationsmedien,
-  eine soziale und organisationsbezogene Kompetenz sowie
-  eine disziplinenspezifische Kompetenz, d. h. ein Wissen um die Besonderheiten unterschiedlicher Wissenschaftskulturen.”

Hochschulrektorenkonferenz (HRK), 13. Mitgliederversammlung am 20.11.2012

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Keep Cool!

Posted on 22 November 2012 by jrobes

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/Computerspielemuseum-berlin-night.jpg/260px-Computerspielemuseum-berlin-night.jpgMedienkompetenzen sind wichtig. Ohne geht es heute und morgen nicht mehr. Zugleich ist die Beschäftigung mit Medienkompetenzen ein undankbares Thema. Die Crux: Ihr Gegenstand, die „Medien”, verändert sich fortlaufend. Da ist das „Leitmedium” Internet, da ist die Konvergenz der Medien, die Abgrenzungen immer schwerer macht, und beides führt dazu, dass sich das Thema nur schwer in Definitionen, Curricula und Projekte fassen und in Alltagsroutinen von Pädagogen und Lehrkräften überführen lässt. Am Dienstag wurde jedenfalls in Berlin ein neuer Anlauf genommen, Helliwood media & education hatte ins „Computerspielemuseum” eingeladen, und ich hatte das Vergnügen, dabei zu sein.

Der Hintergrund: Nach Förderrunden des Bundes zu digitalen Medien, Web 2.0 und Mobilem Lernen (im Sommer 2012 jedoch wieder eingestellt!) hat man sich entschlossen, einmal Luft zu holen und die für den sinnvollen Einsatz dieser Technologien notwendigen Kompetenzen „mitzunehmen”. Es gab eine Expertenkommission, eine Broschüre (“Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur”, lesenswert!), eine Förderbekanntmachung und eben jetzt in Berlin den Startschuss für das Projekt „Kompetenzlabor”. Hier findet sich eine erste Projektskizze („Medienkompetenz im Kompetenzlabor”). Mit dabei ist John Erpenbeck, und in diesem Zusammenhang muss ich natürlich noch einmal auf die QUEM-Bibliothek verweisen, die voll von Materialien zu allen Facetten des Kompetenz-Themas ist.

Im Rahmen des “Kompetenzlabors” sollen nun “Instrumente und Verfahren für die onlinegestützte Bilanzierung und Förderung von Medienkompetenz entwickelt, praktisch erprobt und vor allem in der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Einsatz gebracht” werden. Am Dienstag versuchte sich Thomas Schmidt (helliwood) an einer ersten Beschreibung der “Querschnittskompetenz”. Mehr darüber, sobald ersten Skizzen online sind. Man darf jedenfalls gespannt sein!
Helliwood media & education, 20. November 2012

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Sugata Mitra: Selbstorganisiertes Lernen fördern

Posted on 16 October 2012 by jrobes

Auch Sugata Mitra war als diesjähriger Preisträger des „Leonardo-Awards” auf der PLE in Köln. Dort sprach er über ein überholtes Bildungssystem (nämlich unseres), über die erstaunlichen Fähigkeiten von Schülern, mit Hilfe des Internets Antworten auf komplexe Fragen zu entwickeln und die Förderung einer internetbasierten Problemlösungskompetenz.

“Mitra forderte die Teilnehmer auf, einen Blick in die Zukunft zu werfen und sich einzugestehen, nicht einschätzen zu können, welches Wissen in mehr als drei Jahren wirklich notwendig sei und auf welche heute noch unbekannten Berufe wir Schüler vorbereiten müssten. Als Beispiel nannte er den Beruf des App-Entwicklers, den es vor kurzem noch gar nicht gegeben habe. „Was inserieren Sie, wenn Sie einen App-Entwickler suchen? Gesucht ist ein App-Entwickler. Qualifikationen gewünscht. Welche Qualifikationen? Ein Doktor in Computerwissenschaften? Dazu geht die Entwicklung in diesem Bereich viel zu schnell geht. Sie können nur fragen: Haben Sie schon einmal eine App geschrieben?”
Gudrun Porath, HRM.de, 11. Oktober 2012  

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Die digitale Revolution und die Evolution des Lehrens

Posted on 05 October 2012 by jrobes

In dieser Ausgabe von Folio ist die Weiterbildung von Lehrpersonen an Berufsfachschulen in der Schweiz ein Thema, aber die kurzen Stichworte (der Titel klingt etwas nach “mehr” …) von Sabine Seufert gelten auch für andere Zusammenhänge. Z.B., dass die Medienkompetenzen von Lehrpersonen eine “besondere Herausforderung” darstellen; und dass sie auf informellen Wegen, also im Arbeitsalltag, am besten entwickelt werden können. Die entsprechenden Hinweise von Sabine Seufert lauten: transferorientierte Bildungsmaßnahmen; Reflexionsprozesse über die Unterrichtspraxis moderieren; selbstinitiiertes Lernen in Praxisgemeinschaften, unterstützt durch Social Media.
Sabine Seufert, Folio, 4/2012, S.36/37 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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