Posted on 02 September 2010 by jrobes
John Hagel III und John Seely Brown betreiben etwas Werbung für ihr neues Buch (”The Power of Pull”). In den Veränderungen, die sie beschreiben, stecken zwei Anmerkungen, die unmittelbar Wissens- und Bildungsaspekte betreffen. Da ist zum einen der Hinweis, dass die Quelle der Wertschöpfung sich verändert hat: “… from stocks to flows of knowledge” und “from push to pull”. Und zum anderen die Klage über ein falsches Verständnis von “talent development”: “When they [executives, JR] think about talent development, they spend time designing training programs rather than re-thinking the work environment to accelerate talent development.” Weitere Details finden sich im Artikel und (möglicherweise) im Buch.
John Hagel III und John Seely Brown, Harvard Business Review Blog, 17. August 2010
Popularity: 1% [?]
Posted on 26 August 2010 by jrobes
Vor über zweieinhalb Jahren hat Luis Suarez (IBM) das Experiment gestartet, das genau an der Nahtstelle von persönlichem Wissensmanagement und Enterprise 2.0 angesiedelt ist: “… where one day I decided to give up on corporate email altogether and, instead, make heavier use of social networking tools to collaborate and share knowledge with other fellow knowledge workers.”
Sein ausführlicher, zuweilen enthusiastischer Statusbericht enthält zwei Informationen: zum einen die, dass er heute bei unter 20 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch erhält; und zum anderen, dass er mehr und mehr Zeichen dafür zu erkennen glaubt, dass Emails wieder ihrem ursprünglichen Zweck als “messaging/ notification system” zugeführt werden.
Luis Suarez, Elsua, 25. August 2010
Popularity: 16% [?]
Posted on 24 August 2010 by jrobes
Jane Hart’s Bibliothek wächst in einem unglaublichen Tempo. Hier hat sie eine “practical introduction to social media for use in your own job” zusammengestellt. Nichts Neues, aber eine systematische Übersicht, die sich an konkreten Aufgaben und Arbeitsprozessen von Knowledge Workern orientiert. Wobei sie wie immer nicht auf die großen enterprise 2.0-Suites schaut, sondern auf die smarten Alltagslösungen, die jeder im Netz sofort testen kann. Dabei hat der Leser die Wahl zwischen einer schlanken PowerPoint-Einführung oder unzähligen weiteren Ressourcen zu jedem der folgenden Themen:
1. Finding things out on the Web
2. Keeping up to date with new Web content
3. Building a trusted network of colleagues
4. Communicating with your colleagues
5. Sharing resources, ideas and experiences with your colleagues
6. Collaborating with your colleagues
7. Improving your personal productivity
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), Juli/ August 2010
Popularity: 13% [?]
Posted on 23 August 2010 by jrobes
… fragt George Siemens und gibt uns Einblicke in sein persönliches Informations- und Wissensmanagement - in Wort und Bild:
“Managing resources is one of the most important skills for students (people!) to master. I started blogging in 2000 and have spent a significant amount of time trying to devise an information management system that I can use to make sense of a topic or discipline.”
George Siemens, Athabasca Landing, 21. August 2010

Popularity: 17% [?]
Posted on 09 July 2010 by jrobes
Besser kann man es nicht ausdrücken: “When it comes to communication in the 21st century, email is NOT good enough. … Many messages we create still SHOULD be sent with a “one to one” or “one to a defined many” distribution, but many of our ideas CAN and SHOULD be shared with “an undefined many.” When we share ideas in this way, there is NO LIMIT to the number of people who could theoretically encounter and be influenced by our ideas.”
Der Autor wirbt insbesondere für Clay Shirky (Buch) und Posterous (Tool).
Wesley Fryer, Moving at the Speed of Creativity, 8. Juli 2010
Popularity: 15% [?]
Posted on 21 May 2010 by jrobes
Boris Jäger stellt diese Frage in der Gruppe Knowledge Management auf Xing und hat bereits einige interessante Antworten erhalten. Vieles dreht sich darum, was man mit Informationen alles machen kann, nämlich: suchen, festhalten, archivieren, strukturieren, sortieren, kommunizieren, organisieren, vernetzen, sammeln, teilen, verifizieren … Dazu werden einzelne Tools oder ganze Web 2.0-Suites genutzt, einige antworten “2.0″ (Social Networking, Newsreader, RSS), andere “1.0″ (”Ich”, Telefon, Email). Wer mitmacht, kann Freikarten für kommende Wissensmanagement-Konferenzen gewinnen.
Boris Jäger, XING, Gruppe: Knowledge Management, 17. Mai 2010
Popularity: 24% [?]
Posted on 06 May 2010 by jrobes
Im Rahmen unseres aktuellen Wissenswert Blog Carnivals fragen wir ja gerade nach den besten “Apps for Learning”. Nun bin ich selbst seit ungefähr drei Monaten begeisterter iPhone-Nutzer und kann hier erste Erfahrungen beisteuern. Denn wie wahrscheinlich jeder bin auch ich erst einmal in die Welt der “Apps” eingetaucht, habe herumgestöbert, ausprobiert und dann nach Hilfen und Erfahrungsberichten gesucht. Dann habe ich verschiedene “Produktivitäts”-Tools etwas systematischer studiert (denn wenn ich auf irgendeinem Feld immer lernen will, dann hier). Heute kann ich von ersten Routinen und Vorlieben berichten. Hier sind meine aktuellen Favoriten:
1. Tweetie:
Hier habe ich investiert (2,39 €). Tweetie ist mein Zugang zu Twitter, allerdings bin ich mit dem iPhone in der Regel nur Leser und Archivar von Tweets, geschrieben wird meist am Rechner.
2. Dropbox:
“Dropbox is the easiest way to sync and share your files online and across computers.” Mit Dropbox habe ich immer Zugriff auf alle meine Daten. Und jetzt auch mit dem iPhone. Das beruhigt.
3. RTM:
RTM steht für “remember the milk” und schon dieser Name ist das Geld wert. Denn hier habe ich mir auf den Seiten von RTM einen “Pro Account” geleistet. Und dafür eine komfortable Aufgabenverwaltung bekommen!
Das waren meine Top 3. Auf den Plätzen 4-10 folgen:
Continue Reading
Popularity: 18% [?]
Posted on 23 April 2010 by jrobes
In der Summary heißt es: “In this report we bring together our insights on the health and wellbeing of the workforce and the changing nature of work in the knowledge economy to examine whether knowledge work is good work and better for our health and wellbeing.” Ein Ergebnis dieser Studie lautet: “Overall, core knowledge workers reported feeling healthier than other workers …” Aber was mit Blick auf den Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft als ein gradliniger Weg erscheint, bietet im Detail eine Reihe interessanter Ergebnisse. Und ToDo’s, was die nächsten Jahre betrifft! Continue Reading
Popularity: 16% [?]
Posted on 13 April 2010 by jrobes
Auf der LEARNTEC im Februar berichtete ein Kollege einer Großbank aus der Schweiz, wie er an seinem Arbeitsplatz einmal testen wollte, wie sich Twitter “anfühlt” und ob es etwas wäre, um die Bildungsprojekte und den Wissensaustausch in der Bank zu verbessern. Er kam natürlich nicht weit. Denn der Zugang zu Twitter ist von der Bank-IT gesperrt. Seitdem steht an seinem Arbeitsplatz ein zweiter Rechner, nämlich sein eigener. In diesem Sinne fragt hier auch Harold Jarche: “How can you be a knowledge worker if you’re not allowed to pick your own tools?” Und führt gleich die Bezeichnung “knowledge artisan” ein.
Harold Jarche, Life in Perpetual Beta, 25. März 2010
Popularity: 13% [?]
Posted on 12 April 2010 by jrobes
Der Artikel enthält einen politisch korrekten Kern: “Everyone, even the most unskilled worker, will be viewed as a critical problem-solver and knowledge-worker contributing to performance improvement.” Viele gängige Klassifizierungen - von den “high potentials”, der “creative class” (Richard Florida) bis zu eben jenem “knowledge worker” - schließen einen Großteil der Leistungsträger aus ihren Überlegungen und Anstrengungen aus. Zu Unrecht, wie die Autoren meinen. Wie gesagt, politisch korrekt, aber irgendwie auch nicht richtig weiterführend. Spannender fand ich dagegen eine fast beiläufige Bemerkung über eine zweite Grenze, die immer noch gerne gezogen wird:
“Yet, if we take talent development seriously, we begin to realize that, in the words of Bill Joy, “There are always more smart people outside your company than within it.” If we are serious about developing our own talent, we must find more ways to connect with and collaborate with all of those smart people outside our organization. We should aggressively create opportunities for people within our organization to work together with leading edge talent outside our organization so that both sides can develop their talent even more rapidly. In driving scalable learning, we must expand our horizons far beyond the boundaries of our own firm.”
John Hagel III, John Seely Brown und Lang Davison, Harvard Business Review Blog, 5. April 2010
Popularity: 12% [?]
Posted on 19 March 2010 by jrobes
Thomas Bernhardt erzählt uns hier, welche Apps er auf seinem iPhone hat. Und wer sich jetzt fragt, was diese Nachricht auf diesem Blog zu suchen hat, dem sage ich, was Thomas Bernhardt seinen Lesern sagt: “Der eine oder die andere könnte fragen, was das im e2.0-Blog zu suchen hat? Dem sei entgegnet: das iPhone zählt m.E. ganz klar zu den “MuFuTi’s” unter den mobilen Endgeräten und ist damit in kürzester Zeit zu einem wichtigen Bestandteil meiner persönlichen Lernumgebung (PLE) avanciert.”
Genau! Was gestern noch Jane Hart’s “Top Tools for Learning” waren, das sind heute die “Top Apps”. Thomas Bernhardt hat seine übrigens in folgende “Homescreens” eingeteilt: (1) Kommunikation & Social Networking, (2) Produktivität, (3) Navigation/ Unterwegs, Fotografie, (4) Unterhaltung, Lifestyle/ Einkaufen, (5) Sport, Spiele, Reference/ Utilities, Education. Es sind viele nützliche Apps darunter!
Thomas Bernhardt, E-Learning 2.0, 5. März 2010
PS: Ganz ähnlich und mit weiteren Tipps: “My iPhone Apps for Learning Solution 2010″ (Brent Schlenker, 12. März 2010)
Popularity: 21% [?]
Posted on 01 March 2010 by jrobes
Clive Shepherd gibt hier die Essenz eines Artikels aus dem (kostenpflichtigen) Fachmagazin Training Journal (UK) wieder. Ein spannendes Thema, wenn auch die dauernde Verknüpfung von “Professionals” und “Training” die Lektüre aus meiner Sicht schwierig macht. Denn Professionals werden nicht mehr trainiert, sondern trainieren sich selbst, während sie ihre Aufgaben lösen. Natürlich ist das folgende Statement leicht nachzuvollziehen: “The majority of self-study e-learning is likely to be too slow, too long and too boring - they just want the key points.” Aber die Frage ist doch: Was können Bildungsverantwortliche überhaupt noch für Professionals leisten? Nicht Content, sondern Rahmenbedingungen schaffen.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 23. Februar 2010
Popularity: 17% [?]
Posted on 15 February 2010 by jrobes
Eine sympathische und naheliegende Idee: Man steht vor einer Arbeits- oder Lernaufgabe und sucht ein Online-Werkzeug, um sie umzusetzen. In “learners’ garden” sind entsprechende Werkzeuge aufgeführt und sortiert nach “Aktionen”, “Werkzeuge”, “Inhalte” und “Methoden”. Jedes Werkzeug wird kurz beschrieben und kann von Nutzern bewertet werden. Open Source-Lösungen stehen im Mittelpunkt. Und jeder kann Mitglied der “learners’ garden”-Community werden und selbst das Angebot ergänzen bzw. aktualisieren. Hinter dem Projekt steht eine Online-Redaktion mit Teilnehmern verschiedener Universitäten, Projektleiter ist Wolfgang Neuhaus.
learners’ garden, Februar 2010
Popularity: 14% [?]
Posted on 08 February 2010 by jrobes
Ich beginne meine Aufarbeitung der letzten Woche mit einem Link auf den Vortrag, den ich auf der LEARNTEC in der Sektion “Wissensarbeiter: Wie unterstützt man ihr Lernen und Arbeiten?” gehalten habe. Was mich bei diesem Thema treibt, ist die Selbstbeobachtung, dass ich schon lange nicht mehr in Seminaren, in Kursen oder durch Lehrbücher lerne, also bewußt aus meinem Arbeitsprozess heraustrete, um mir grundlegend einen Gegenstand zu erschließen (es gibt einige wenige, zu vernachlässigende Ausnahmen …). Stattdessen dreht sich alles um die Frage, wie ich produktiver arbeiten, wie ich meine Arbeitsroutinen optimieren, wie ich meine Netzwerke besser nutzen und wie ich dabei das Internet zielgerichtet einsetzen kann. Das führt mich dazu, einen intensiveren Blick auf den Charakter von Wissensarbeit zu werfen und dabei die Ergebnisse mitzunehmen, die sich bis heute auf dem Feld des “Persönlichen Wissensmanagements” angesammelt haben. Es sind nicht viele. “Work in progress” also. Kommentare und Anmerkungen sind herzlich willkommen.
Jochen Robes, Slideshare, 5. Februar 2010
Popularity: 17% [?]
Posted on 07 January 2010 by jrobes
Seit Jahrzehnten wird über die Informationsüberflutung geklagt und jetzt noch Blogs, Twitter, RSS und Social Networking! Andererseits suchen wir Neuigkeiten und Kontakte, lassen alle Kanäle offen, um ja nichts zu verpassen. Thomas Davenport, Autor u.a. von “Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers”, bietet drei Erklärungen an, um diesen Widerspruch zu verstehen: Wir leben in der fortwährenden Hoffnung auf etwas Neues und Aufregendes, das unsere Routinen unterbricht. Wir sind zu träge, unsere Informationsroutinen anzupassen. Und wir gehen schlampig mit einer unserer wichtigsten Ressourcen, unserer Aufmerksamkeit, um. Also:
“So the next time you hear someone talking or read someone writing about information overload, save your own attention and tune that person out. Nobody’s ever going to do anything about this so-called problem, so don’t overload your own brain by wrestling with the issue.”
Thomas Davenport, Harvard Business Review Blog Network, 8. Dezember 2009
Popularity: 13% [?]
Posted on 30 November 2009 by jrobes
Wir haben ja immer noch ein eher schwammiges Bild, was Knowledge Worker eigentlich sind, was ihre Arbeit auszeichnet und wie man ihre Arbeitsbedingungen verbessern kann. In der aktuellen Personalführung (Themenheft “Wissenstransfer”, leider sind nur Abstracts online) gibt es den Hinweis auf ein “Knowledge Work Performance Audit”, das am Fraunhofer IAO entwickelt wurde und das auf der Grundlage expertengeleiteter Interviews versucht, Unternehmen hier Hilfestellung zu geben. Wissensarbeit wird im entsprechenden Artikel der Personalführung dabei als eine Arbeit verstanden, “die eine ständige Weiterentwicklung des Wissens zur Voraussetzung hat, neues Wissen schafft und in der Ausführung ziel- und ergebnisoffen sowie stark kommunikationsorientiert ist.” Das Audit selbst, so die Fraunhofer-Experten, soll den Status Quo von Wissensarbeit auf neun Gestaltungsfeldern widerspiegeln:
1) Strategie und Führung, 2) Unternehmenskultur, 3) Personalentwicklung und Qualifizierung, 4) Prozesse und Strukturen, 5) Arbeitsbedingungen, 6) IuK-Techniken, 7) Innovation und Wissen, 8 ) Arbeitsplatz und 9) Raum.
Leider konnte ich keine weiteren Informationen über die vom IAO “eigens entwickelte Bewertungssystematik” finden.
Fraunhofer IAO, Knowledge Work Performance Audit

Popularity: 15% [?]
Posted on 24 November 2009 by jrobes
Diesen Vortrag habe ich heute im Rahmen der Online-Konferenz von time4you gehalten. Da ich mir das Thema aussuchen durfte, habe ich - fast etwas antizyklisch - über Blogs, mein Bloggen und mein persönliches Wissensmanagement gesprochen und abschließend noch einige allgemeine Hinweise zum Bloggen in der Weiterbildung gegeben. Der Kern meiner Gliederung:
Mein Weblog
- ist Logbuch, Archiv und Anlass zur Reflexion.
- ist ein Kommunikationsangebot.
- ist Teil meiner digitalen Identität.
- ist mein ePortfolio.
- ist Teil der Blogging-Community.
Jochen Robes, Slideshare, 24. November 2009
Popularity: 16% [?]
Posted on 23 November 2009 by jrobes
Simon Dückert und Ulrich Schmidt haben diesen Vortrag am Wochenende in Gummersbach gehalten und die entsprechenden Slides online gestellt. Nach einer kleinen Wissensmanagement-Weltreise kommt das Herzstück des Vortrags, “14 PWM Techniken im Praxistest”. Ich will jetzt nicht näher auf die einzelnen Beispiele eingehen, sondern kurz ihre Gliederung ansprechen: Hier haben sich die Referenten an den von Gilbert Probst beschriebenen Kernprozessen des Wissensmanagements orientiert, denen sie die Definition von Wissenszielen vorangestellt haben: Wissen identifizieren, Wissen akquirieren, Wissen entwickeln, Wissen (ver-)teilen, Wissen nutzen und Wissen bewahren. Gerade weil viele der dargestellten PWM-Techniken bekannte Web 2.0-Instrumente sind, hätte mich die Einschätzung interessiert, ob und wie sich das persönliche Wissensmanagement in den letzten fünf Jahren (Web 2.0) verändert hat. Aber das gab es wahrscheinlich auf der Tonspur.
Simon Dückert, Cogneon, 21. November 2009
Popularity: 21% [?]
Posted on 30 October 2009 by jrobes
“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”
Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

Popularity: 21% [?]
Posted on 13 July 2009 by jrobes
Lilia Efimova und ihr “Mathemagenic” gehören zu meiner ersten Blogging-Lektüre. Sie ist immer wieder auf meinem Radar aufgetaucht, so dass ich auch mitbekommen habe, dass da irgendwie, zwischen Privatem und Arbeit, auch eine Doktorarbeit vorangetrieben wurde. Jetzt liegt sie vor, online, und ich habe etwas gestöbert, das erste Kapitel gelesen, auch um die Arbeit für einen ruhigeren Moment fest zu verlinken. Für diesen Moment sei festgehalten: Für Lilia Efimova ist das Bloggen ein Anlass, um über Wissensarbeit nachzudenken, “explaining the complexities of knowledge work”. Was sie an Knowledge Work fasziniert, ist ihr “discretionary and invisible” Charakter: Wir sehen nur die Spitze eines Eisbergs. Vor diesem Hintergrund hat sie ein “knowledge work framework” entwickelt, das sie zu den einzelnen Forschungsfragen ihrer Arbeit führt. Auf den ersten Blick eine interessante, spannende Verbindung persönlicher Erfahrungen, Reflektionen über Wissensarbeit und der Weiterentwicklung der Modelle und Instrumente des (persönlichen) Wissensmanagements.
“From the beginning of my PhD research, I was interested in explaining the complexities of knowledge work that could not be simplified to “creating, sharing and applying knowledge,” and in exploring interplays between an organisational authority and personal passions at one’s workplace. Writing my weblog, Mathemagenic,1 as well as reflections and conversations that came as a result of it, brought a realisation that studying blogging provides a good case to explore both knowledge work and the role of personal passions in it in a more focused way.”
Lilia Efimova, Mathemagenic: My dissertation online and in print, 3. Juni 2009
Popularity: 12% [?]