Archive | Knowledge Worker Productivity

How professionals learn

Posted on 01 March 2010 by jrobes

Clive Shepherd gibt hier die Essenz eines Artikels aus dem (kostenpflichtigen) Fachmagazin Training Journal (UK) wieder. Ein spannendes Thema, wenn auch die dauernde Verknüpfung von “Professionals” und “Training” die Lektüre aus meiner Sicht schwierig macht. Denn Professionals werden nicht mehr trainiert, sondern trainieren sich selbst, während sie ihre Aufgaben lösen. Natürlich ist  das folgende Statement leicht nachzuvollziehen: “The majority of self-study e-learning is likely to be too slow, too long and too boring - they just want the key points.”  Aber die Frage ist doch: Was können Bildungsverantwortliche überhaupt noch für Professionals leisten? Nicht Content, sondern Rahmenbedingungen schaffen.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 23. Februar 2010

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learners’ garden

Posted on 15 February 2010 by jrobes

Eine sympathische und naheliegende Idee: Man steht vor einer Arbeits- oder Lernaufgabe und sucht ein Online-Werkzeug, um sie umzusetzen. In “learners’ garden” sind entsprechende Werkzeuge aufgeführt und sortiert nach “Aktionen”, “Werkzeuge”, “Inhalte” und “Methoden”. Jedes Werkzeug wird kurz beschrieben und kann von Nutzern bewertet werden. Open Source-Lösungen stehen im Mittelpunkt. Und jeder kann Mitglied der “learners’ garden”-Community werden und selbst das Angebot ergänzen bzw. aktualisieren. Hinter dem Projekt steht eine Online-Redaktion mit Teilnehmern verschiedener Universitäten, Projektleiter ist Wolfgang Neuhaus.
learners’ garden, Februar 2010

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Bohren, Schrauben, Schweißen: Werkzeuge des Wissensarbeiters

Posted on 08 February 2010 by jrobes

Ich beginne meine Aufarbeitung der letzten Woche mit einem Link auf den Vortrag, den ich auf der LEARNTEC in der Sektion “Wissensarbeiter: Wie unterstützt man ihr Lernen und Arbeiten?” gehalten habe. Was mich bei diesem Thema treibt, ist die Selbstbeobachtung, dass ich schon lange nicht mehr in Seminaren, in Kursen oder durch Lehrbücher lerne, also bewußt aus meinem Arbeitsprozess heraustrete, um mir grundlegend einen Gegenstand zu erschließen (es gibt einige wenige, zu vernachlässigende Ausnahmen …). Stattdessen dreht sich alles um die Frage, wie ich produktiver arbeiten, wie ich meine Arbeitsroutinen optimieren, wie ich meine Netzwerke besser nutzen und wie ich dabei das Internet zielgerichtet einsetzen kann. Das führt mich dazu, einen intensiveren Blick auf den Charakter von Wissensarbeit zu werfen und dabei die Ergebnisse mitzunehmen, die sich bis heute auf dem Feld des “Persönlichen Wissensmanagements” angesammelt haben. Es sind nicht viele. “Work in progress” also. Kommentare und Anmerkungen sind herzlich willkommen.
Jochen Robes, Slideshare, 5. Februar 2010

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Why We Don’t Care About Information Overload

Posted on 07 January 2010 by jrobes

Seit Jahrzehnten wird über die Informationsüberflutung geklagt und jetzt noch Blogs, Twitter, RSS und Social Networking! Andererseits suchen wir Neuigkeiten und Kontakte, lassen alle Kanäle offen, um ja nichts zu verpassen. Thomas Davenport, Autor u.a. von “Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers”, bietet drei Erklärungen an, um diesen Widerspruch zu verstehen: Wir leben in der fortwährenden Hoffnung auf etwas Neues und Aufregendes, das unsere Routinen unterbricht. Wir sind zu träge, unsere Informationsroutinen anzupassen. Und wir gehen schlampig mit einer unserer wichtigsten Ressourcen, unserer Aufmerksamkeit, um. Also:

“So the next time you hear someone talking or read someone writing about information overload, save your own attention and tune that person out. Nobody’s ever going to do anything about this so-called problem, so don’t overload your own brain by wrestling with the issue.”
Thomas Davenport, Harvard Business Review Blog Network, 8. Dezember 2009

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Knowledge Work Performance Audit

Posted on 30 November 2009 by jrobes

Wir haben ja immer noch ein eher schwammiges Bild, was Knowledge Worker eigentlich sind, was ihre Arbeit auszeichnet und wie man ihre Arbeitsbedingungen verbessern kann. In der aktuellen Personalführung (Themenheft “Wissenstransfer”, leider sind nur Abstracts online) gibt es den Hinweis auf ein “Knowledge Work Performance Audit”, das am Fraunhofer IAO entwickelt wurde und das auf der Grundlage expertengeleiteter Interviews versucht, Unternehmen hier Hilfestellung zu geben. Wissensarbeit wird im entsprechenden Artikel der Personalführung dabei als eine Arbeit verstanden, “die eine ständige Weiterentwicklung des Wissens zur Voraussetzung hat, neues Wissen schafft und in der Ausführung ziel- und ergebnisoffen sowie stark kommunikationsorientiert ist.” Das Audit selbst, so die Fraunhofer-Experten, soll den Status Quo von Wissensarbeit auf neun Gestaltungsfeldern widerspiegeln:
1) Strategie und Führung, 2) Unternehmenskultur, 3) Personalentwicklung und Qualifizierung, 4) Prozesse und Strukturen, 5) Arbeitsbedingungen, 6) IuK-Techniken, 7) Innovation und Wissen, 8 ) Arbeitsplatz und 9) Raum.
Leider konnte ich keine weiteren Informationen über die vom IAO “eigens entwickelte Bewertungssystematik” finden.
Fraunhofer IAO, Knowledge Work Performance Audit

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Blogs und Weiterbildung

Posted on 24 November 2009 by jrobes

Diesen Vortrag habe ich heute im Rahmen der Online-Konferenz von time4you gehalten. Da ich mir das Thema aussuchen durfte, habe ich - fast etwas antizyklisch - über Blogs, mein Bloggen und mein persönliches Wissensmanagement gesprochen und abschließend noch einige allgemeine Hinweise zum Bloggen in der Weiterbildung gegeben. Der Kern meiner Gliederung:

Mein Weblog
- ist Logbuch, Archiv und Anlass zur Reflexion.
- ist ein Kommunikationsangebot.
- ist Teil meiner digitalen Identität.
- ist mein ePortfolio.
- ist Teil der Blogging-Community.
Jochen Robes, Slideshare, 24. November 2009

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Persönliches Wissensmanagement

Posted on 23 November 2009 by jrobes

Simon Dückert und Ulrich Schmidt haben diesen Vortrag am Wochenende in Gummersbach gehalten und die entsprechenden Slides online gestellt. Nach einer kleinen Wissensmanagement-Weltreise kommt das Herzstück des Vortrags, “14 PWM Techniken im Praxistest”. Ich will jetzt nicht näher auf die einzelnen Beispiele eingehen, sondern kurz ihre Gliederung ansprechen: Hier haben sich die Referenten an den von Gilbert Probst beschriebenen Kernprozessen des Wissensmanagements orientiert, denen sie die Definition von Wissenszielen vorangestellt haben: Wissen identifizieren, Wissen akquirieren, Wissen entwickeln, Wissen (ver-)teilen, Wissen nutzen und Wissen bewahren. Gerade weil viele der dargestellten PWM-Techniken bekannte Web 2.0-Instrumente sind, hätte mich die Einschätzung interessiert, ob und wie sich das persönliche Wissensmanagement in den letzten fünf Jahren (Web 2.0) verändert hat. Aber das gab es wahrscheinlich auf der Tonspur.
Simon Dückert, Cogneon, 21. November 2009

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Using technology to improve workforce collaboration

Posted on 30 October 2009 by jrobes

“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”

Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

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Passion at work: blogging practices of knowledge workers

Posted on 13 July 2009 by jrobes

Lilia Efimova und ihr “Mathemagenic” gehören zu meiner ersten Blogging-Lektüre. Sie ist immer wieder auf meinem Radar aufgetaucht, so dass ich auch mitbekommen habe, dass da irgendwie, zwischen Privatem und Arbeit, auch eine Doktorarbeit vorangetrieben wurde. Jetzt liegt sie vor, online, und ich habe etwas gestöbert, das erste Kapitel gelesen, auch um die Arbeit für einen ruhigeren Moment fest zu verlinken. Für diesen Moment sei festgehalten: Für Lilia Efimova ist das Bloggen ein Anlass, um über Wissensarbeit nachzudenken, “explaining the complexities of knowledge work”. Was sie an Knowledge Work fasziniert, ist ihr “discretionary and invisible” Charakter: Wir sehen nur die Spitze eines Eisbergs. Vor diesem Hintergrund hat sie ein “knowledge work framework” entwickelt, das sie zu den einzelnen Forschungsfragen ihrer Arbeit führt. Auf den ersten Blick eine interessante, spannende Verbindung persönlicher Erfahrungen, Reflektionen über Wissensarbeit und der Weiterentwicklung der Modelle und Instrumente des (persönlichen) Wissensmanagements.

“From the beginning of my PhD research, I was interested in explaining the complexities of knowledge work that could not be simplified to “creating, sharing and applying knowledge,” and in exploring interplays between an organisational authority and personal passions at one’s workplace. Writing my weblog, Mathemagenic,1 as well as reflections and conversations that came as a result of it, brought a realisation that studying blogging provides a good case to explore both knowledge work and the role of personal passions in it in a more focused way.”
Lilia Efimova, Mathemagenic: My dissertation online and in print, 3. Juni 2009 

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Are Knowledge Workers the New “Blue Collar” Workers?

Posted on 09 July 2009 by jrobes

Wir sind in der Wissensgesellschaft angekommen. Als Schreiber/ Leser von Blogs ist uns die Rolle des Wissensarbeiters sicher sympathisch. Wobei wir als Wissensarbeiter eher wissen, was wir nicht tun, nämlich in irgendeiner Form materielle Dinge bearbeiten oder produzieren. Was wir tun, ist weit weniger klar und eindeutig, weshalb sich die Definitionen von Wissensarbeit immer gerne auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zubewegen: Es kommen irgendwie Informationen rein und es gehen Informationen raus. Was vielleicht ein gutes Indiz dafür ist, dass sich das Nachdenken über Wissensarbeit lohnt.

Zum Beispiel die Frage, die Michele Martin in diesem Beitrag anspricht: Sind nicht viele Formen der Wissensarbeit heute nichts anderes als Routinetätigkeiten, eingebunden in Prozesse, Regeln und Policies, immer mit der Gefahr verbunden, entweder durch Software ersetzt oder outgesourct zu werden? Während die Zahl derer, die wirklich kreativ und innovativ sein dürfen, eher abnimmt? Folgende Überlegungen knüpft Michelle Martin an diese Beobachtung:
- Wen meinen wir eigentlich, wenn wir von “Wissensarbeitern” sprechen?
- Bedeutet die Tatsache, dass das Konzept des Wissensarbeiters in Unternehmen so wenig Aufmerksamkeit findet, vielleicht, dass es dort viel spannender (= wichtiger, gewinnbringender) ist, sich mit dem Management der eben genannten Routinetätigkeiten auseinanderzusetzen?
- Übernehmen Technologien nicht immer mehr Anteile wissensbasierter Arbeitsprozesse, wie z.B. das Recherchieren, Filtern und Bewerten?
- Und schließlich: was bedeutet das alles für die Weiterbildung?
Michele Martin, The Bamboo Project, 8. Juli 2009

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Studientext Wissensmanagement

Posted on 03 July 2009 by jrobes

Der Titel ist fast ein bisschen Tiefstapelei. Dieser Studientext ist eine umfassende und aktuelle Einführung in das Thema Wissensmanagement - anschaulich geschrieben und online von Gabi Reinmann zur Verfügung gestellt, die diesen Text ihren Grundkursen an der Universität Augsburg zugrunde legt. Alle wichtigen Aspekte finden Erwähnung: von den grundlegenden Modellen des Wissensmanagements bis zu aktuellen Strömungen des Web 2.0, Enterprise 2.0 und persönlichen Wissensmanagements. So erhält man nicht nur einen Überblick über Begriffe, Ansätze und Methoden; man kann sich zugleich ein Bild von den Entwicklungslinien einer immer noch jungen Disziplin machen: von der “Blütezeit der Modellentwicklung in den 1990er Jahren” (S. 61) bis zur Wiederbelebung des Interesses an Wissensmanagement seit 2005 durch die Web 2.0-Bewegung.

“Das Skript gliedert sich in sechs Kapitel, die sich den Kernfragen zum Wissensmanagement widmen, die man sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis stellen kann: (1) Warum braucht man Wissensmanagement? (2) Kann man Wissen managen? (3) Was gehört zum Wissensmanagement? (4) Wie kann man Wissensmanagement darstellen? (5) Wie setzt man Wissensmanagement um? (6) Wohin entwickelt sich Wissensmanagement?”
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 3. Juli 2009

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The Big Question: How do I spend my time?

Posted on 29 June 2009 by jrobes

“The Big Question” ist die Frage, die auf dem Learning Circuits Blog (ein ASTD-Projekt) jeden Monat zur Diskussion steht. In diesem Juni ist es eine sehr persönliche Frage, aber eine interessante, denn ich bin immer mehr der Überzeugung, dass wir uns in unserer Arbeit als Knowledge Worker und Learning Professionals am Besten über persönliche Erfahrungsberichte weiterentwickeln können. Hier also exemplarisch Clive Shepherd, der die Frage aufnimmt und kurz seinen Alltag als Consultant beschreibt, zwischen Kunden und Homeoffice, zwischen Bloggen und Twittern. Und mit einem kurzen Fazit:

“Keeping these activities under control is important. There are several skills that I’ve developed to help me out:
- skimming headings/messages extremely quickly to locate material that’s of any relevance to what I’m doing;
- only posting / tweeting when I have a clearly formulated thought that is likely to be of value to my network;
- writing clearly but quickly.”

Zu weiteren Statements verlinkt der Learning Circuits Blog.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 4. Juni 2009

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Twitter: immer auf dem Laufenden

Posted on 12 June 2009 by jrobes

Für den aktuellen Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), deren Mitglied ich bin, habe ich einen kurzen Beitrag über Twitter geschrieben: neben einigen einleitenden Bemerkungen enthält er zwei Absätze über Twitter aus Sicht des persönlichen Wissensmanagements sowie aus Unternehmenssicht (”Corporate Microblogging”). Ein erster Annäherungsversuch.
Jochen Robes, Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), 3/ 2009

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Introduction to the May 2009 Knowledge Letter

Posted on 19 May 2009 by jrobes

“I get to talk to a lot of different people each month when I speak at conferences and run my Knowledge Cafes. And I am surprised at just how many people especially knowledge managers are not using social tools (not necessarily internally but on the web for personal use) and consequently do not really understand their power as knowledge sharing and informal learning tools.

What I find particularly strange, is that people are not reading blogs or using an RSS reader or reading Twitter posts (tweets). Personally, this is how I keep up with what is going on in the world. I do most of my learning this way. I have come to depend on it - its how I make sense of the world; keep up with new trends and ways of thinking. I’d psychologically die without it!”
Absolut! Genau!
David Gurteen, Knowledge Letter, Mai 2009

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25 Tools: A Toolbox for Learning Professionals 2009

Posted on 18 May 2009 by jrobes

Jane Hart hat ihre Toolbox reloaded. Ich zitiere kurz aus ihrer Benutzerführung: “This Toolbox contains 25 categories of learning tools. Within each category I provide the name of the most popular tools from the emerging 2009 Top Tools for Learning, as selected by learning professionals worldwide.” Von 1., “Web browser”, bis 25., “Integrated social media platform”, von Firefox bis Elgg. Sehr schön auch das Nebeneinander von kommerziellen und Open Source-Tools. Eine Fundgrube, da aktuell und gepflegt.
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (via slideshare), Mai 2009

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TOP 10 TOOLS 2008 & 2009

Posted on 15 April 2009 by jrobes

jochen_200904.gifJane Hart hat mich gestern gebeten, meine “Top 10 Tools for learning” zu aktualisieren. Also habe ich kurz überlegt und dann schnell YouTube, Furl und iTunes durch Wordpress, diigo und Twitter ersetzt. Und dann gemerkt, dass eigentlich mehr als zehn Tools auf diese Liste gehören: denn z.B. YouTube, tiddlywiki, dropbox und Flickr nutze ich auch fast täglich. Jane Hart hat jetzt übrigens ihre Zusammenstellung auch für Lerner geöffnet. Nach wie vor eine tolle Übersicht!
Jochen Robes, Centre for Learning & Performance Technologies, 14. April 2009

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This Time, It’s Personal . . . and Mobile

Posted on 09 March 2009 by jrobes

Da möchte man sich gerne mit dem neuesten iPhone anfreunden, hat aber schon ein Firmenhandy in der Tasche. Und überlegt womöglich, was man alles damit tun darf und was nicht. In Zeiten, in denen zudem geschäftliche und private Aktivitäten sich mehr und mehr überkreuzen, eine echte Herausforderung für jeden Wissensarbeiter und erst recht jede Corporate IT. Meint der Accenture-Autor und ist bei mir genau an der richtigen Stelle. Das Problem zu ignorieren, sei keine Lösung und deshalb wird eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema empfohlen. Fünf Tipps inklusive.

“By accepting and embracing this reality, companies can reap the advantages of these new capabilities. Specifically: ready and real-time access to customer and sales data for the mobile sales force; on-the-go video-based training; accepting customer orders or payments through NFC-equipped phones; and so forth.”
Kishore S. Swaminathan, Accenture (Outlook Journal) Januar 2009

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Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch? (2)

Posted on 02 February 2009 by jrobes

Das ist die Frage, die Andrea Back in der ersten Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnival stellt. Letzten Montag habe ich auf das Projekt hingewiesen, dieses Wochenende habe ich mich an einigen Antworten versucht.

Frage: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?
Ich glaube nicht, dass ich durch Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen umgehe. Aber die Möglichkeiten, sich Informationen zu erschließen, haben sich vervielfacht. Barrieren sind gefallen, Neuigkeiten erreichen den, der erreicht werden will, in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Und diese Informationen sind heute in der Regel mit Menschen verlinkt, so dass jede einzelne Information schnell ein neues Netzwerk öffnen kann. Die Suche nach Antworten und Erfahrungen, nach Experten oder Mit-Betroffenen, kürzt das Web 2.0 ab. Aber am Ende des Tages muss ich diese Informationen doch wieder mit den Aufgaben zusammenbringen, vor denen ich gerade stehe. Wie früher auch. Continue Reading

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Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch?

Posted on 26 January 2009 by jrobes

Vergangene Woche haben Andrea Back und ich den WissensWert Blog Carnival eröffnet. Die Frage der ersten Runde, deren Gastgeberin Andrea ist, lautet: “Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch?”.

wissenswert_icon.gif“Die Werkbank von Wissensarbeitern ist mehr und mehr der Computer in all seinen Erscheinungsformen, mit dem man ständig online ist. Dies wird durchaus zwiespältig empfunden. Die einen begrüssen diese Entwicklung und integrieren ständig neue Tools in ihre Arbeitspraxis, andere halten sich abwartend zurück, und auch offen ablehnende Haltungen sind nicht selten. Uns Wissensarbeiter beschäftigen folgende Fragen: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert? Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen? Was sind Ihre Antworten darauf? Lassen Sie uns wissen, was Sie persönlich als traumhaft oder traumatisch erfahren.”

Was genau ein Blog Carnival ist, haben wir hier - mit Wikipedias Hilfe - kurz beschrieben. Im März werde ich für die nächste Ausgabe den Staffelstab übernehmen. Jetzt freuen wir uns auf Beiträge - als Blogpost, als Twitternachricht oder als Email an uns. Die ersten Statements sind bereits eingetroffen und werden von uns regelmäßig verlinkt!
Andrea Back und Jochen Robes, WissensWert Blog Carnival, 18. Januar 2009 

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Thinking outside the Inbox

Posted on 29 October 2008 by jrobes

Luis Suarez hat vor neun Monaten ein Experiment gestartet, das ihm bis heute einige Aufmerksamkeit (z.B. in der New York Times) beschert: Er hat Schluss mit Emails gemacht. Konsequent. Dazu muss man wissen, dass Luis Suarez bei IBM angestellt ist, einem Unternehmen mit knapp 400.000 Mitarbeitern. Dazu lebt er auf den Kanarischen Inseln und arbeitet mit Teams und Kollegen in den Staaten und in den Niederlanden. Geht das so ohne weiteres? Nun, Suarez ist “Social Media Evangelist” bei IBM und seine Aufgabe ist es, Mitarbeiter mit den neuen technischen Möglichkeiten des Zusammenarbeitens vertraut zu machen. Insofern war er vielleicht prädestiniert für diesen Schritt.

In diesem unterhaltsamen Interview erzählt er über seine Hintergründe und Motivation: dass er für die vielen Möglichkeiten werben möchte, mit denen heute effektiver kommuniziert werden kann; dass er eine Generation kommen sieht, die “always connected” ist und diese Vernetzung auf vielen Wegen lebt, zu denen Emails definitiv nicht gehören; und dass er natürlich niemanden hindert bzw. hindern kann, ihm Emails zu schicken, dass er aber für sich intelligentere Wege gefunden hat, darauf zu antworten.

Ich kann das Interview, auch wenn es 40 Minuten dauert, unbedingt empfehlen! Auch wenn bei vielen Blog-Lesern und Twitter-Fans die Anzahl der Emails heute nicht mehr das zentrale Problem darstellen mag. Aber es gibt kaum einen spannenderen Weg, für Social Media zu werben, als die “Story”, die Luis Suarez erzählt!
Luis Suarez, interviewt von Ulrike Reinhard, Björn Bauer und Dominic Wind, whois blog, 25. Oktober 2008

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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