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Archive | Knowledge Worker Productivity

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Life Without eMail – 5th Year Progress Report – The Community, The Movement

Posted on 15 May 2013 by jrobes

Luis Suarez, “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist” bei IBM, ist eine der interessantesten Quellen im Netz. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien und Ideen aus und berichtet ausführlich darüber. Mit seinem Projekt “A World Without eMail” schaffte er es 2008 sogar in die New York Times. In diesem ausführlichen und lesenswerten Beitrag behandelt er drei Punkte:

  • Zuerst gibt es eine Art Jahresreport: Hier informiert Luis Suarez über Entwicklung und Erfolg seiner Email-Abstinenz. So ist er heute bei 16 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch auf seinen IBM-Account erhält. Zugleich betont er, “eMail is not dead and it’s far from being dead”, aber dass sich die Zahl der “use cases” genau beschreiben und eingrenzen lässt.
  • Dann rechnet er uns vor, wie ihm die Nutzung von Social Networking-Tools in den letzten Jahren geholfen hat, immer produktiver und effektiver in seiner Arbeit zu werden. Dafür hat er eine McKinsey-Statistik genommen, selbst ein ganzes Jahr lang (!) genau Buch geführt (bzw. das Arbeiten in “pomodoros” gemessen).
  • Und zuletzt lädt er die Community ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen, das zukünftig “Life Without eMail” heißen soll und das bereits eine Heimat auf Google+ gefunden hat (hier).

Sein abschließendes Versprechen klingt verheißungsvoll: “So much so, that if you are really willing and committed to give it a try yourself we will be sharing with you some initial tips by which we can guarantee you that within the first 5 weeks, since you start, you would be able to see your incoming email volume getting reduced by over 80% and without hardly any effort, just applying some methodology I have developed over the course of time …”
Luis Suarez, elsua.net, 6. Mai 2013

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5 characteristics of how Knowledge Workers like to learn at work

Posted on 25 April 2013 by jrobes

Wissensarbeiter lernen am liebsten: “… in the flow of work, continuously, immediately, socially, autonomously”, sagt Jane Hart mit Blick auf die Ergebnisse ihrer Learning in the Workplace-Untersuchung: “This is the reason why a large percentage of Knowledge Workers don’t rate current training/e-learning approaches very highly, and why they think other ways of learning - performance support, team collaboration and professional learning are more important to them …”

Hier müssen dann natürlich auch Bildungsabteilungen ansetzen, indem sie Wissensarbeiter bei der kontinuierlichen Entwicklung ihrer Fähigkeiten sowie der Lösung ihrer Probleme unterstützen. Und die Lösung muss nicht zwangsläufig eine Form von Training sein …
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 25. April 2013

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“Fancy Hands” Human Based App for Support and Assistance

Posted on 05 April 2013 by jrobes

fancyhands_201304.jpgSieht so die Zukunft aus? Ich schreibe hier ja regelmäßig über Wissensarbeit und welche Tools uns helfen, produktiver zu werden. Newsreader zum Beispiel. Aber daran habe ich noch nicht gedacht, obwohl es doch auf der Hand liegt: Eine App auf dem Smartphone, die mir 24/7 hilft, Aufgaben zu erledigen. Okay, es ist nicht die App, die hilft, sondern ein “crowd-sourced” set of workers, armed with internet search capabilities and the ability to telephone key contacts.” Für umgerechnet einen Dollar am Tag (der Dienst “Fancy Hands” kommt aus den USA) werden Termine koordiniert, Informationen gesucht … und hier sind einige weitere Beispiele, die Elliott Masie gleich erfolgreich ausprobiert hat:

“- Schedule a good time for a conference call with these 3 people at work. The assistant emailed, called and then added to my schedule the meeting.
- Please proofread this article and send me any edits. Back the article came in about an hour.
- Can you change the mailing addresses for these 6 magazine subscriptions. Done!”

Und er spekuliert gleich weiter: “The service … provides me with an additional level of personal assistance and also a performance support model. We may see several of these mobile based personal assistance services pop up - including a fully in-house version for a corporation’s workforce.” Ob das Ganze auch hierzulande funktionieren würde?
Elliott Masie, Learning TRENDS, 4. April 2013

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Clevere Tools für das persönliche Wissensmanagement

Posted on 05 March 2013 by jrobes

Kurz und knapp: Der Artikel wirbt für den Einsatz eines persönlichen Desktop-Wikis, um Informationen und Dateien zu verwalten. Vor allem lexiCan hat es dem Autor angetan. Und wer es mobil braucht, wählt Evernote. Wenn sich der Rauch verzogen hat.
Günther Eufinger, Community of Knowledge, 4. März 2013

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Social Media-Werkzeuge für Wissensarbeiter

Posted on 21 January 2013 by jrobes

In ihrer Zusammenstellung der “Top 100 Tools for Learning 2012″ hat Jane Hart einige Werkzeuge unter dem Begriff “Curation Tools” zusammengefasst. Ein noch relativ neuer Begriff, den Beth Kanter folgendermaßen beschrieben hat: “Content curation is the process of sorting through the vast amounts of content on the web and presenting it in a meaningful and organized way around a specific theme.” Im Rahmen der Multimediawerkstatt von studiumdigitale habe ich heute einige dieser Tools vorgestellt und diskutiert. Den Rahmen bildeten kurze Reflektionen zum Persönlichen Wissensmanagement.
Jochen Robes, SlideShare, 21. Januar 2013

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Wissensarbeit in modernen Arbeitswelten: Ein Zukunftsbild

Posted on 15 January 2013 by jrobes

Ein aktuelles Diskussionspapier der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), das versucht, etwas Orientierung und Ausblick zu geben. Im ersten Teil widmen sich die Autoren der Frage, was Wissensarbeit überhaupt ist und unterscheiden zwischen wissensbasierter Arbeit, wissensintensiver Arbeit und eigentlicher Wissensarbeit. Das reicht sicher für den Moment, wer jedoch mit solchen Kategorien arbeiten will, wird nicht umhin kommen, sie mit konkreten Tätigkeiten und (weiteren) Beispielen zu verbinden. Der zweite Teil liest sich etwas spannender, weil hier Wissensarbeit zuerst in verschiedene Zusammenhänge gestellt wird, wie z.B. Führung oder persönliches Wissensmanagement. Abschließend bekommt der Leser noch kurze Empfehlungen für den Umgang mit Wissensarbeit und Wissensarbeitern mit auf den Weg.

Fazit: Das Papier bildet eine nützliche Zusammenstellung und Skizze des Themas. Es bleibt die Schwierigkeit, Wissensarbeit ein- und abzugrenzen. Wenn sie aber zum prägenden Paradigma der Arbeitsgesellschaft wird, ist das vielleicht gar nicht mehr so drängend.
Stefan Rehm, Georg Bremer, Stefan Zillich, Hein Reuter, Gabriele Vollmar, in: GfWM Themen, Nr. 4, Januar 2013, S. 8-15

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Twitter as a Serendipitous Learning Space

Posted on 03 September 2012 by jrobes

Serendipitous Learning, das zufällige und nicht-geplante Lernen, ist ein interessantes Phänomen. Wenn man akzeptiert, dass es passiert und dass es wichtig ist, um immer wieder neue Impulse zu erhalten, gelangt man schnell zu der Frage, wie man es beeinflussen, unterstützen oder optimieren kann. In der Online-Welt könnte es z.B. bedeuten, dass man sich bewußt in Netzwerken wie Twitter bewegt. Das ist jedenfalls eine Botschaft, die ich nach der Lektüre des Artikels “Serendipitous Learning: Recognising and Fostering the Potential of Microblogging” von Ilona Buchem mitnehme. Dort weist sie aber auch auf eine wichtige Forschungslücke hin, nämlich “remaining questions about indicators and methods for detecting serendipitous events”. Aber vielleicht steckt ja noch etwas in den weiteren Links, die sie in diesem Blogpost zusammengetragen hat.
Ilona Buchem, Mediendidaktik 2.0, 30. August 2012

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Wie Wissensarbeit den Job verändert

Posted on 22 August 2012 by jrobes

Der Artikel zieht seine Stichworte aus zwei Interviews mit Frank Leistner, Chief Knowledge Officer beim Software-Unternehmen SAS, und Jörg Dirbach, Chief Knowlegde Officer beim Beratungs- und Engineeringunternehmen Zühlke. Was ist Wissensarbeit? Wie geht man mit Wissensarbeitern um? Wie wichtig sind heute Austausch und Networking? Welche Rolle spielen Weiterbildung und Zielvereinbarungen? Ein Anstoß, mal wieder in das Thema einzusteigen …
Sabine Meinert, FTD, 21. August 2012

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Erfahrungsbericht: Wissensmanagement im Projekt mit Wikis

Posted on 06 July 2012 by jrobes

Die Arbeit in Projektteams, deren Mitglieder nicht nur an unterschiedlichen Standorten, sondern auch in unterschiedlichen Unternehmen und Organisationen beschäftigt sind, kommt immer häufiger vor. Hier sind Werkzeuge gefragt, die in der Cloud liegen und die Zusammenarbeit und Kommunikation der Beteiligten unterstützen. Dropbox, Doodle und Google Docs fallen einem spontan ein. Auch Wikis gehören dazu. Luka Peters beschreibt hier kurz, wie ein Wiki als zentrales Dokumentations- und Kommunikationswerkzeug im Rahmen eines wissenschaftlichen E-Learning-Projekts eingesetzt wurde und welche Aufgaben es dabei unterstützte. Wer den Bogen etwas weiter spannen will, kann den entsprechenden L3T-Artikel, “Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendungen“, aufschlagen.
Luka Peters, Open Journal of Knowledge Management, V/2012, 27. Juni 2012

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Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0

Posted on 31 May 2012 by jrobes

Heute habe ich in Wien im Rahmen der 2. Fachkonferenz “Bildungsberatung in Wien” 30 Minuten gehabt, um auf das Thema neugierig zu machen. Also habe ich einige Spielfelder des Persönlichen Wissensmanagements aufgerufen (Werkzeuge und Methoden, informelles Lernen, Networking und Profile im Netz sowie Kompetenzen und Skills), um anzudeuten, was sich mit Social Media verändert hat. By the way, unter den über 100 Besuchern kannte niemand Eric Whitacre’s “Virtual Choir”, aber immerhin zwei besaßen ein iPad …
Jochen Robes, Slideshare, 31. Mai 2012

Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0

View more PowerPoint from Jochen Robes

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Net Work Skills

Posted on 20 March 2012 by jrobes

Harold Jarche kreist hier um eines seiner Lieblingsthemen: Welche Skills benötigen wir heute und morgen als Wissensarbeiter? Und er zählt u.a. auf: “open attitude”, “conversation”, “critical thinking”. Netzwerke und Networking werden immer wichtiger. Und Blogs können die “home base” bilden, um Profil, Expertise und Vertrauen aufzubauen.
Harold Jarche, Life in perpetual Beta, 12. März 2012

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Is Your Professional Development a “Cost” or an “Investment”?

Posted on 06 September 2011 by jrobes

Natürlich ahnen wir, wie die richtige Antwort lautet. Aber Michele Martin, auf die ich schon eine Weile nicht mehr verlinkt habe, verbindet sie mit einem aktuellen Artikel in The Atlantic, “The Freelance Surge Is the Industrial Revolution of Our Time”. Diese Kombination macht es lesenswert: “As the article argues, in a freelance economy, we are developing new forms of job security. One of those is investing in yourself on a regular basis. So be honest with yourself - do you treat your professional development as a cost or as an investment?” Auch Harold Jarche verlinkt übrigens seinen Erfahrungsbericht, “The Freelance Revolution”, auf diesen Artikel.
Michelle Martin, The Bamboo Project, 6. September 2011

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My Top 10 Tools for Learning 2011

Posted on 05 September 2011 by jrobes

Als Wissensarbeiter und Lebenslang Lernende sollten wir uns regelmäßig mit den Werkzeugen beschäftigen, die wir nutzen, um unseren Job auszuüben oder unseren Alltag zu meistern. Die meisten von uns tun es, indem sie unbewusst etwas auswählen und anderes fallenlassen. Jane Hart hat schon vor fünf Jahren angefangen, die Tools ihrer Kollgegen zu “sammeln” und uns jährlich als Listen zurückzuspielen. Ihren aktuellen Aufruf für die Top Ten des Jahres 2011 hat sie mit einem kurzen Rückblick begleitet, in dem sie ihre Favoriten von damals und heute vergleicht. Interessant!
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 5. September 2011

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9 Ways To Increase Your Productivity While Working From Home

Posted on 01 June 2011 by jrobes

Da ich die meiste Zeit des Jahres auch ein “remote knowledge (web) worker” bin, habe ich diese Ratschläge mit Interesse und Gewinn gelesen. Sie stammen eigentlich von Nellie Akal (Mashable), aber Luis Suarez hat sie wunderbar kommentiert und um eigene Erfahrungen erweitert. Und ohne ihn hätte ich vielleicht nie von der Pomodoro-Technik erfahren! 

1. Respect Your Own Time …
2. Impose Time Limits on Specific Tasks …
3. Set Strict Deadlines …
4. Log Off for “Power Productivity” Hours …
5. Delineate Your Workplace …
6. Slowing Down? Change Your Environment …
7. Conduct a Time Audit …
8. Create Tasks Lists …
9. Make your breaks count  …
Luis Suarez, elsua.net, 31. Mai 2011

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Guidelines for Leveraging Collective Knowledge and Insight

Posted on 04 May 2011 by jrobes

Wie sollte man Meetings gestalten, um sie für Knowledge Worker zu einer produktiven Erfahrung zu machen? Auf diese Frage folgen in der Regel Ratschläge, die die Organisation und den Ablauf von Meetings betreffen. Die Autorin dagegen versucht, den spezifischen Ansprüchen von Knowledge Workern gerecht zu werden und entwickelt auf diese Weise überraschend interessante Prinzipien - die zudem ganz ohne die Erwähnung von Social Media auskommen:

1. Connection before content …
2. Circles connect …
3. Learn in small groups - integrate knowledge in large groups …
4. Diverge then converge …
5. Outside experts inform the thinking of others, not provide them answers …
6. Connect new ideas to what knowledge workers already know …
7. We learn when we talk …
(via Stephen Downes)
Nancy Dixon, conversation matters, 3. Mai 2011

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Vortrag “Der mobile Wissensarbeiter” beim BITKOM AK KEM

Posted on 18 March 2011 by jrobes

Mir gefällt das Thema, und mir gefällt das Bild (siehe unten, wobei ich hier eher an die “Leiden des mobilen Wissensarbeiters” denke)! Allerdings lassen die Slides offen, ob der “mobile Wissensarbeiter” für Unternehmen und Organisationen oder nur für sein persönliches Wissensmanagement eine Herausforderung ist. Wahrscheinliches beides.

“Aus der Vortragsankündigung: der mobile Wissensarbeiter muss in völlig unterschiedlichen Situationen einsatzbereit sein: im Büro, im Zug, im Auto, auf einer Veranstaltung, in einer anderen Organisation oder in einer fremden Stadt. Mit sich hat er sein Wissen im  Kopf und die Dinge aus dem Büro, die er mit sich tragen kann oder möchte. Der Vortrag zeigt angefangen bei den verschiedenen Anwendungssituationen auf, worauf bei den Endgeräten, der Software und dem Equipment zu achten ist, um effizientes und vor allem auch angenehmes Arbeiten zu ermöglichen.”
Simon Dückert, Cogneon, 17. März 2011

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Situational overload and ambient overload

Posted on 10 March 2011 by jrobes

Clay Shirky hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass der Information Overload vor allem ein Filter-Problem sei (“It’s not information overload. It’s filter failure”). Hier widerspricht Nicholas Carr. Er möchte lieber zwischen “situational overload” und “ambient overload” unterscheiden. Beim ersten Problem helfen uns Filter. Sie helfen uns, so Carr, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Aber die Geschichte hat eine Kehrseite, denn dieselben Filter führen dazu, dass wir es mit immer mehr Nadeln zu tun haben, mit Informationen, die via RSS, Alerts und andere Mechanismen, genau auf unsere Interessen zugeschnitten sind:

“It’s a mistake, in short, to assume that as filters improve they have the effect of reducing the information we have to look at. As today’s filters improve, they expand the information we feel compelled to take notice of. Yes, they winnow out the uninteresting stuff (imperfectly), but they deliver a vastly greater supply of interesting stuff. And precisely because the information is of interest to us, we feel pressure to attend to it. As a result, our sense of overload increases. This is not an indictment of modern filters. They’re doing precisely what we want them to do: find interesting information and make it visible to us. But it does mean that if we believe that improving the workings of filters will save us from information overload, we’re going to be very disappointed. The technology that creates the problem is not going to make the problem go away. If you really want a respite from information overload, pray for filter failure.”
Nicholas Carr, Rough Type, 7. März 2011

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A World Without Email – Year 3, Weeks 29 to 51 …

Posted on 11 February 2011 by jrobes

Über Luis Suarez (IBM) habe ich an dieser Stelle schon öfters berichtet. Hier gibt er nach längerer Pause wieder einen Statusbericht über “A World Without Email”, also sein Experiment, Email im Arbeitsalltag durch andere, passendere Prozesse und Tools zu ersetzen, wie z.B. Social Media. Das Wichtigste an dieser Stelle: Luis Suarez erhält nach fast drei Jahren noch ca. 17 Emails in der Woche! Zugleich betont er, dass Email noch lange nicht tot ist, auch nicht sein wird, sondern “email is just one more of the options we have got available out there”.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, aus dem ich gerne regelmäßig auf Luis Suarez verweise: seine Rolle als “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist in the IBM Software Group division”. Denn hier liegt für mich nicht die, aber eine Zukunft der Personalentwicklung:

“I am what some people would be calling a Knowledge Worker. And, as you can imagine, that is also my job inside IBM. I am working in the IBM Software Group, within the Social Software Programmes & Enablement, and my main responsibilities are to help accelerate the adoption of social software within the enterprise, specially within the (Tech) Sales force and, as a result, to the entire IBM, by providing extensive education, training, coaching, mentoring, shadowing, support, facilitation, awareness and enabling knowledge workers to explore the opportunities of social computing and social computing tools to help enhance their own productivity while sharing their knowledge and collaborating with other knowledge workers.”
Luis Suarez, elsua.net, 29. Januar 2011

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Working smarter through social learning

Posted on 07 February 2011 by jrobes

Harold Jarche ist Mitglied der Internet Time Alliance, einer Gruppe von Beratern um Jay Cross und Jane Hart, die sich ganz dem Thema “Working Smarter” verschrieben haben. Hier liefert er dreierlei: sein persönliches Wissensmanagement-Modell als Blogger, eine Präsentation zum Thema und das dazugehörige Readme in kurzer Prosa:
“The need for social learning increases as higher-valued complex work requires passion, creativity and initiative. These skills are not taught in some training program, but shared socially through modelled behaviour and over many conversations.”
Harold Jarche, Life in Perpetual Beta, 6. Februar 2011

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Rethinking knowledge work: A strategic approach

Posted on 03 February 2011 by jrobes

Thomas Davenport ist immer noch einer der wenigen Management-Experten, die sich mit der Frage beschäftigen, wie man die Produktivität von Wissensarbeitern erhöhen kann. Ihr Umgang mit Informationen und Tools nimmt dabei aus seiner Sicht eine Schlüsselstellung ein. Hier beobachtet Davenport in der Praxis zwei Ansätze: Wissensarbeiter managen Informationen so, wie es ihnen passt („free-access approach”) oder sie bewegen sich in definierten Bahnen und Prozessen („structured-provisioning approach”). Unternehmen empfiehlt Davenport, genau hinzuschauen und verschiedene Typen von Wissensarbeit zu unterscheiden. Um dann, wo immer es sinnvoll ist, „Strukturen” einzuführen. Das hören sicher die gerne, denen die Arbeit ihrer Experten immer schon etwas unheimlich, nicht durchschaubar und irgendwie nicht effizient genug war.

“But to date, high-end knowledge workers have largely remained free to use only the technology they personally find useful. It’s time to think about how to make them more productive by imposing a bit more structure.”
Thomas H. Davenport, McKinsey Quarterly, Februar 2011 (Registrierung erforderlich)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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