Tag Archive | "twitter"

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Wissensmanagement in 140 Zeichen. Twitter in der Hochschullehre

Posted on 11 August 2010 by jrobes

Die ersten Erfahrungsberichte aus dem Hochschulalltag liegen vor. Und damit auch erste Handreichungen, die diese Erfahrungen auswerten und anderen als “Lehr-/Lernkonzepte” zur Verfügung stellen. Das hier vorgestellte Konzept zur Einbindung von Twitter in die Hochschullehre entstand im Rahmen eines Seminars des Studiengangs Medien und Kommunikation an der Universität Augsburg. Im Mittelpunkt stehen vier Bausteine des Twitter-Einsatzes: Kollaboration, Recherche, Reflexion, Diskussion. Grundlegendes zu Twitter, Links auf Praxisberichte und zwei Einsatzszenarien runden das Papier ab. Wobei ich, nur am Rande, aus Wissensmanagement-Perspektive den umgekehrten Blick genauso interessant finde: Welche Instrumente können Kollaboration, Recherche, Reflexion und Diskussion im Hochschul- bzw. Lernalltag unterstützen?
Julia Hisserich und Jasmin Primsch, Community of Knowledge, 10. August 2010

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The evolving blogosphere: An empire gives way

Posted on 29 June 2010 by jrobes

Eine kurze Momentaufnahme in der aktuellen Ausgabe des Economist: Das Wachstum der Blogging-Community stagniert, vor allem Facebook und Twitter, so die Autoren, haben sich als Alternativen fürs “schnelle Schreiben” etabliert, so dass nur der Weg in die “special-interest”-Nische bleibt. Vielleicht ist da ja etwas dran …
Economist, 24. Juni 2010

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Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Posted on 23 June 2010 by jrobes

Dieser Praxisleitfaden gibt einen guten Überblick über die “neuen Lerninstrumente des Web 2.0″. Angenehm unaufgeregt und im Rückgriff auf eigene Projekterfahrungen (LERNET 2.0) werden Blogs, Microblogs, Twitter, Wikis und weitere Tools als “E-Learning 2.0-Werkzeuge” eingeführt und kurz beschrieben. Dazu gibt es konkrete Tipps zur Umsetzung. Ein weiteres Kapitel zählt Möglichkeiten auf, klassische E-Learning-Anwendungen mit Web 2.0-Instrumenten zu verbinden. Sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen interessant.
LERNET 2.0/ D-ELAN e.V., Juni 2010 (via LERNET Blog, 22. Juni 2010)

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“Read a Twitter stream as a daily newspaper”

Posted on 20 April 2010 by jrobes

Ich habe seit einigen Tagen diesen Dienst abonniert: paper.li schickt mir täglich den Link auf eine Seite, die meine abonnierten Tweets in einem Zeitungs- bzw. News-Layout darstellt. Der Twitter-Strom wird quasi eingefroren, was automatisch zum Stöbern einlädt. Vielleicht einfach mal ausprobieren.
paper.li

paperli_201004.gif

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Microblogging Inside and Outside the Workplace

Posted on 02 April 2010 by jrobes

“Yet very little is known about how corporate employees use microblogging tools.” Es gibt also gute Gründe, einen Blick auf diese Studie zu werfen, in der untersucht wird, ob IBM-Mitarbeiter das unternehmensinterne Microblogging-Tool anders nutzen als das offene Twitter. Um diese Frage zu beantworten, haben die Autoren Posts in verschiedene Kategorien (”status”, “provide information”, “retweet”, “ask question”, “directed posts” und “directed question”) eingeteilt, die sicher auch in anderen Zusammenhängen nützlich sein können. Das Ergebnis in Kurzform: “In both settings, posts that provided information or were directed to others were more common than posts on status.” Weitere Details finden sich im Artikel, der zugleich eine Ahnung davon vermittelt, welche Möglichkeiten der social network analysis hier noch vor uns liegen (via Tim Schlotfeldt und Bill Ives).
Kate Ehrlich und N. Sadat Shami, 2010 (pdf)

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Über Neuronen und Methodenvielfalt

Posted on 26 March 2010 by jrobes

Bitte nicht vom möglicherweise etwas exotisch anmutenden Titel abschrecken lassen! Dahinter verbirgt sich ein interessantes Protokoll, in dem Christian Spannagel festhält, wie er aus einem zweistündigen Vortrag einen abwechslungsreichen Workshop gemacht hat!

“Inhalte des Vortrags waren das aktive Plenum, LdL, die Neuronenmetapher und Twitter und Co. Mir standen zwei volle Stunden zur Verfügung, und so habe ich auch aus den Vollen geschöpft. Die Devise: Alle Register ziehen.”
Christian Spannagel, chrisp’s virtual comments, 26. März 2010

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How to use Twitter for Social Learning

Posted on 24 March 2010 by jrobes

Einer der Links in Tony Karrer’s Aufzählung führt zu Jane Hart und ihrem umfangreichen und lesenswerten Twitter-Guide. Auch wenn man glaubt, dass es bei Twitter nicht viel zu erklären gibt oder möglicherweise bereits alles gesagt ist, bei Jane Hart wird man sicher noch fündig. Kurze Erklärungen und Hilfen, viele Beispiele und “Reading Lists”, gegliedert in “Getting Started”, “The Basics”, “Presentations, Events, Classes & Training”, “Micro-Learning”, “Other Activities” und “Managing multiple accounts & networks”. Eine tolle Ressource!

“This Guide therefore looks at how to use Twitter for social learning - that is to build a community, communicate, collaborate with others, as well as share information and resources. In addition it looks at how it can be used for to support formal social learning events and programmes.”
Jane Hart, Centre for Learning and Performance Technologies (C4LPT), März 2010

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Twitter for Learning - 55 Great Articles

Posted on 24 March 2010 by jrobes

Eine Liste mit 55 Artikeln rund um Twitter, gesammelt von Tony Karrer: “In a recent conversation, I was asked what I thought about twitter as a learning tool. Over the course of the past few years I’ve moved from saying “I don’t get it” – to feeling like it’s a good addition to my Learning Tool Set.” (via Stephen Downes)
Tony Karrer, eLearning Technology, 24. März 2010

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The Amazing Web 2.0 Projects Book

Posted on 18 March 2010 by jrobes

Terry Freedman hat diese Sammlung von Web 2.0-Projekten in der Weiterbildung als E-Book herausgebracht und zum Download zur Verfügung gestellt. 87 Projekte sind nach einzelnen Altersgruppen geordnet (von “Primary” bis “Adults”) und werden in kurzen Steckbriefen vorgestellt. Zum Stöbern.
Terry Freedman, The Educational Technology Site, 14. März 2010

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Adult Learner’s Motivation for the Use of Micro-blogging during Online Training Courses

Posted on 05 March 2010 by jrobes

Ein kleiner Baustein in einem größer werdenden Bild: Die Autoren berichten von einer Pilotstudie im Umfeld von fünf Online-Kursen, in deren Verlauf 31 Teilnehmer an einem “Twitter-Experiment” teilnahmen. Das Ergebnis: “Our preliminary findings suggest that micro-blogging activity has a great potential in increasing the motivation of participants in e-learning courses …” Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe des International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET). Andere Themen der Ausgabe sind u.a. Learning Management Systeme (“… Are They Knowledge Management Tools?” - mit einer wenig überraschenden Antwort) und “Sharing of Learning Material on Mobile Devices”.
Jutta Pauschenwein und Anastasia Sfiri, International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, Issue 1 (2010), S.22-25

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voestalpine digitalks

Posted on 10 February 2010 by jrobes

“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.

Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010

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Twitter: Kann man mit 140 Zeichen lernen?

Posted on 10 February 2010 by jrobes

Inzwischen stehen die meisten Referate aus der von mir moderierten LEARNTEC-Sektion zum Thema Twitter online. Kurz, was sich hinter den Titeln verbirgt: Andrea Back beschreibt, wie Twitter sich nahtlos in bekannte Szenarien einfügt: Lerngemeinschaften angehören; Lernen durch Lesen; Fragen stellen; Feedback erhalten; Karrierekontakte knüpfen (”Twitter - Begegnung mit altbekannten Lernsituationen”). Joachim Niemeier fasst Erfahrungen mit Microblogging in Form einer SWOT-Analyse (”Microblogging im Unternehmen”) zusammen. Martin Ebner und Sandra Schaffert stellen in ihrem Vortrag die Ergebnisse von fünf Fallstudien im Hochschulkontext vor (”Microblogging - Potentiale an der Hochschule”). Ihren Vortrag gibt es auch als Podcast (hier). Und ich frage mich gerade, warum die Veranstalter nicht jeden Referenten im Vorfeld bitten, seine Folien auf Slideshare zur Verfügung zu stellen …

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Social networking. A world of connections

Posted on 29 January 2010 by jrobes

Dass auch der Economist auf der Titelseite Apple und seinem iPad die Referenz erweisen würde, war abzusehen (”The Book of Jobs”). Aber in derselben Ausgabe gibt es auch einen “special report” zum Thema “social networking”. Natürlich drehen sich viele Artikel um die Frage, wie der wirtschaftliche Faktor dieses Phänomens einzuschätzen ist. Sowohl mit Blick auf die Geschäftsmodelle von Facebook, Twitter & Co., aber auch mit Blick auf die Frage, wie Unternehmen, Branchen und Jobsuchende hier mitschwimmen können. Auch “enterprise 2.0″ ist ein Thema (”Yammering away at the office”), natürlich im bekannten Pro-und Contra-Stil, den der Economist pflegt. Die Risiken aus Sicht des Managements: fragwürdiger Nutzen, inkorrekte Kommentare sowie fehlende Kontrolle. Aber die positiven Zeichen überwiegen, “a more open workplace”, “good ideas [that] can emerge from anywhere” und “a great way to capture knowledge and identify experts”. Und der nächste Trend? Vielleicht “the rise of mobile-phone-based networking”.
The Economist, 30. Januar - 5. Februar 2010

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The Golden Triangle of Tech Applies to eLearning Solutions too!

Posted on 11 December 2009 by jrobes

Ich werde am Montag auf dem 4. eLearning-Netzwerktag an der Goethe-Universität in Frankfurt sprechen. Da mein Thema “Trends des vernetzten Lernens” sein wird, passt dieser Beitrag von Brent Schlenker. Denn beim Stichwort Trends weist er auf die Konvergenz bestehender Technologien hin, die für ihn (und andere) viele aktuelle Entwicklungen so interessant und mächtig machen. Und für diese Konvergenz steht das “Golden Triangle” aus “mobile, social, and real-time”. Oder kurz: iPhone, Facebook und Twitter. Und dieses Muster ist, so Brent Schlenker, auch für E-Learning zutreffend. Ich stimme ihm zu, würde aber diese Trends nicht als Ablösung, sondern als Ergänzung bestehender Lernszenarien sehen. “So, can our learning content be created for mobile devices with a social element connecting us with subject matter experts that we can access in real time? I think so.”
Brent Schlenker, Corporate eLearning Strategies and Development, 7. Dezember 2009

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weniger ist manchmal mehr …

Posted on 04 December 2009 by jrobes

Wenige Minuten, nachdem ich letzten Freitag die Campus Innovation in Hamburg verlassen hatte, ging sie los: Die Podiumsdiskussion, die den ePortfolio-Tag der Konferenz abschloss. Und ich habe offensichtlich nicht nur die Diskussion, sondern auch den spannenden Versuch verpasst, Twitter als Backchannel zu integrieren. Kerstin Mayrberger, die in Hamburg das Podium moderierte, hat dankenswerterweise das Geschehen zusammengefasst und ausführlich bewertet. Um einen Punkt herauszugreifen: Ihr war mit Blick auf die Zahl der Podiumsteilnehmer und die verschiedenen Kommunikationsebenen die Situation schlicht zu “komplex” (ähnlich Christina Schwalbe hier). In einem Kommentar macht Frank Vohle einen aus meiner Sicht wichtigen Einwurf: Mit der Einbindung eines so dynamischen Kommunikationsinstruments wie Twitter entstehen völlig neue Szenarien, die bekannte Formate komplett verändern. Und sich hier zurecht zu finden, braucht Zeit. (Was passieren kann, wenn sich Referenten plötzlich vor einer Twitterwall wiederfinden, konnte man jüngst bei Danah Boyd (!!) nachlesen.)
Kerstin Mayrberger, M:blog, 1. Dezember 2009

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Standardsituationen der Technologiekritik

Posted on 02 December 2009 by jrobes

Es ist eine Kolumne und demzufolge finden wir mehr launige Beispiele als systematische Ableitungen. Die Autorin führt uns zuerst durch mehrere Stationen der Technologiekritik (zum Beispiel: “Das Internet ist eine Mode, die vielleicht wieder vorbeigeht.”). Dann fasst sie ihre Beobachtungen in drei Thesen zusammen: Erstens scheint es etwa zehn bis fünfzehn Jahre zu dauern, “bis eine Neuerung die vorhersehbare Kritik hinter sich gebracht hat”. Zweitens hängt der geäußerte Missmut stärker vom Lebensalter des Kritikers und weniger vom Gegenstand der Kritik ab. Und um diese Fallen der stereotypen Kritik zu vermeiden, hilft ihrer Meinung nach drittens nur das Verlernen: “Mit etwas Glück hat der Staat ein Einsehen und bietet in Zukunft Erwachsenenbildungsmaßnahmen an, in denen man hinderlich gewordenes Wissen – sagen wir: über Bibliotheken, Schreibmaschinen, Verlage oder das Fernsehen – ablegen kann.”
Kathrin Passig, Merkur, Nr. 727, Dezember 2009

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26 Millionen Aktive bei sozialen Netzwerken

Posted on 02 November 2009 by jrobes

Ich muss zugeben, dass mir die absoluten Zahlen nichts sagen: “26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat”?? Weitere Erklärungen zum “aktiven Nutzer” gibt uns der BITKOM nicht. Interessanter ist deshalb die Reihenfolge, was die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke in Deutschland betrifft: StudiVZ Gruppe vor Wer-kennt-wen und Facebook. Alle mit großen Zuwächsen und Twitter mit den größten, aber noch auf Platz 10. Dann heißt es in der Pressemitteilung: “Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.” Und hier wüßte man ja doch gerne, woran das festgemacht wurde. Leider Fehlanzeige.

Auch Technorati war wieder aktiv und hat erste Informationen seines jährlichen “State of the Blogosphere” veröffentlicht. Es liest sich fast wie ein traditioneller Branchenbericht. Immer wieder wird betont, dass Bloggen Teil der Medienlandschaft geworden ist, Blogger immer professioneller werden und die Frage, ob man mit Bloggen seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wird mehrmals und ganz selbstverständlich gestellt. Interessant ist vielleicht die enge Verquickung von Bloggen und Twittern: “73% of all bloggers use Twitter vs 14% of the general population.” Wie auch immer, ich nutze diese Zahlen als Hintergrundmaterial für Präsentationen und Artikel, aber sonst ….
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 28. Oktober 2009

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The Complete Guide to Twitter

Posted on 28 October 2009 by jrobes

Es soll ja immer noch den einen oder anderen Bildungsexperten geben, an dem Twitter bis heute vorbeigegangen ist. Für diese Bildungsexperten wäre dieser Guide ideal (wenn sie denn wenigstens Blogs lesen würden …). Anyway, auch wo keine Überzeugungsarbeit mehr notwendig ist, kann man wahrscheinlich von dem einen oder anderen Tipp profitieren. Zum Beispiel, wenn es darum geht, die Zahl derer, denen man folgt, zu organisieren (”How to Effectively Tweet”). Hinzu kommen viele Hinweise auf Tools und Erweiterungen, die einem das Twittern erleichtern (”Twitter Apps and Bots You Should Know About”). Und warum das alles?
“In my opinion, Twitter is an excellent site to get involved with because of its ability to provide real time information from real people.”
Mark O’Neill, makeuseof.com, Oktober 2009

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Afrikas Blogosphäre

Posted on 20 October 2009 by jrobes

“Afrigator” führte im Juli 2009 über 10.500 afrikanische Blogs auf, vor allem aus Südafrika, aber auch Nigeria, Kenia und Ägypten. Diese Community, vor allem ihr aktiver, politischer Kern ist durchaus lebendig, wie die vielen Beispiele in diesem Artikel zeigen. Bloggen im Kontext der Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007 in Kenia, Facebook als zentrale Vernetzungsplattform für politische Kampagnen und Twitter als Protestmedium gegen die Inhaftung eines Bloggers in Ägypten, dazu eine Vielzahl von länderübergreifenden Projekten und Initiativen.

“Gerade das Vorgehen gegen die neuen Medien und die afrikanischen Bloggerinnen und Blogger zeigen deren gewachsene Bedeutung für Demokratie und Meinungsfreiheit in den jeweiligen Staaten auf. Den unabhängigen Bloggern kommt nicht nur eine wichtige Funktion bei der Verbreitung aktueller lokaler Informationen zu. Mit Hilfe der neuen Medien schaffen sie auch einen Raum für gesellschaftliche Debatten und politische Mobilisierung. Der Kampf der afrikanischen Blogger-Community steht dabei erst am Anfang. Aber die Anfänge lassen hoffen, dass gerade die politische Bedeutung der noch jungen und aktiven Blogger-Community weiter wachsen wird.”
Geraldine de Bastion, Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2009, S. 109-115

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Why Email No Longer Rules …

Posted on 14 October 2009 by jrobes

Es ist eine Sache, wenn man die Geschichte z.B. auf einer “Social Media”-Konferenz hört. Eine andere, wenn man sie im Wall Street Journal lesen darf. Das Ende der Email also. Abgelöst durch Dienste wie Twitter, Facebook und Google Wave, die die Kommunikation schneller, informeller und interessanter machen. Im Artikel wird auch angedeutet, dass die Verständigung jetzt nicht unbedingt einfacher wird. Viele Informationen zu sehen, bedeutet auch, permanent Entscheidungen zu treffen, welchen Informationen man folgen will, was einen interessiert, wem man vertraut. Und wenn ich dann den gedanklichen Sprung in die Frankfurter Vorstädte mache, weiß ich, dass diese Entwicklungen hier erst in einigen Jahren ankommen werden. Es hilft also nichts, wir werden auch die alten Kanäle noch eine Weile offen halten müssen. 179 Kommentare soweit (via Elliott Masie).
Jessica E. Vascellaro, Wall Street Journal, 12. Oktober 2009 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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