Posted on 10 February 2010 by jrobes
“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.
Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010
Popularity: 16% [?]
Posted on 17 November 2009 by jrobes
Noch einmal Jane Hart: Aus 278 Beiträgen hat sie wieder die Top Tools herausgefiltert. Spannend sind vor allem die Bewegungen: Evernote und Prezi sind die höchsten Neueinsteiger des Jahres; Twitter, YouTube, Slideshare, Google Apps und Bubbl.us haben die höchsten Sprünge gemacht und Bloglines, mein persönlicher Newsreader seit Jahren, hat gleich 56 Plätze verloren.
“To summarise then: I think this year’s list, once again, is a great demonstration of how learning professionals are making use of a wide range of both traditional and innovative tools and services both for personal learning and within formal structured learning contexts. The fact that Twitter is now the Number 1 tool shows that learning professionals clearly appreciate the power of social media technologies for learning and are demonstrating its use in ways that would have been unimaginable a few years ago.”
Jane Hart, Jane’s E-Learning Pick of the Day, 16. November 2009
Popularity: 14% [?]
Posted on 10 December 2008 by jrobes
Ignatia/Inge de Waard war auf der Online Educa in Berlin und gibt hier ihrer Enttäuschung etwas Raum: über die Kommerzialisierung der Konferenz, den Narzissmus einiger Experten sowie deren Bereitwilligkeit, sich jedem Auftraggeber in die Arme zu werfen. Aber vielleicht, und sie deutet es selbst an, ist es auch die Beobachtung, dass Social Media mehr und mehr Mainstream wird, absorbiert von allen gesellschaftlichen Interessen, die sie ärgert. Aber hat wirklich hinter Web 2.0 jemand eine Art von Gegenöffentlichkeit vermutet? Natürlich kann man mit diesen Instrumenten Gutes tun, erlauben sie neue Formen der Partizipation und Collaboration. Und natürlich ist das auch für Global Player, für Militärs und Geheimdienste interessant.
Ignatia/Inge de Waard, Ignatia Webs, 6. Dezember 2008
Popularity: 8% [?]
Posted on 29 October 2008 by jrobes
Luis Suarez hat vor neun Monaten ein Experiment gestartet, das ihm bis heute einige Aufmerksamkeit (z.B. in der New York Times) beschert: Er hat Schluss mit Emails gemacht. Konsequent. Dazu muss man wissen, dass Luis Suarez bei IBM angestellt ist, einem Unternehmen mit knapp 400.000 Mitarbeitern. Dazu lebt er auf den Kanarischen Inseln und arbeitet mit Teams und Kollegen in den Staaten und in den Niederlanden. Geht das so ohne weiteres? Nun, Suarez ist “Social Media Evangelist” bei IBM und seine Aufgabe ist es, Mitarbeiter mit den neuen technischen Möglichkeiten des Zusammenarbeitens vertraut zu machen. Insofern war er vielleicht prädestiniert für diesen Schritt.
In diesem unterhaltsamen Interview erzählt er über seine Hintergründe und Motivation: dass er für die vielen Möglichkeiten werben möchte, mit denen heute effektiver kommuniziert werden kann; dass er eine Generation kommen sieht, die “always connected” ist und diese Vernetzung auf vielen Wegen lebt, zu denen Emails definitiv nicht gehören; und dass er natürlich niemanden hindert bzw. hindern kann, ihm Emails zu schicken, dass er aber für sich intelligentere Wege gefunden hat, darauf zu antworten.
Ich kann das Interview, auch wenn es 40 Minuten dauert, unbedingt empfehlen! Auch wenn bei vielen Blog-Lesern und Twitter-Fans die Anzahl der Emails heute nicht mehr das zentrale Problem darstellen mag. Aber es gibt kaum einen spannenderen Weg, für Social Media zu werben, als die “Story”, die Luis Suarez erzählt!
Luis Suarez, interviewt von Ulrike Reinhard, Björn Bauer und Dominic Wind, whois blog, 25. Oktober 2008
Popularity: 11% [?]