Tag Archive | "social media"

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How to Build an Engaged Event Community

Posted on 15 April 2016 by jrobes

Programmmanager in der Weiterbildung stehen vor derselben Herausforderung, vor der auch viele Konferenzveranstalter stehen: Wie verwandelt man einen Event (einen Lern-Event) in ein nachhaltiges Erlebnis? Wie werden aus Teilnehmern des Events (des Seminars, des Workshops) engagierte Mitglieder einer Community? Von daher bietet diese Handreichung (11 S.) die richtigen Impulse. Man sollte allerdings beim Lesen im Hinterkopf behalten, dass die Herausgeber sich auf “Event Technology” (Event Apps) spezialisiert haben …
DoubleDutch, 16. März 2016

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HR go digital or die?

Posted on 22 March 2016 by jrobes

Wenn HR die digitale Transformation gestalten will, muss es die eigenen Instrumente auf den Prüfstand stellen. Die aktive Auseinandersetzung mit Social Media ist ein Muss, und Harald Schirmer (Continental) füttert diese Auseinandersetzung mit wichtigen Stichworten, Links und Empfehlungen: von “1. Worin liegt der Mehrwert?” bis “8. Do’s and Don’ts bei der Nutzung innerhalb des Unternehmens”.
Harald Schirmer, Blog, 21. März 2016

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Adult Education and Social Media

Posted on 01 October 2015 by jrobes

Elm (European Lifelong Learning Magazine) ist eine neue Online-Publikation, eine finnisch/ deutsch/ dänische Koproduktion, die sich aus europäischer Perspektive Fragen des lebenslangen Lernens und der Erwachsenenbildung widmen will. So richtig neu ist es aber nun auch nicht, führt es doch die Geschichte zweier bestehender Medien, LLinE (Lifelong Learning in Europe) and InfoNet Adult Education, fort.

Die erste Themen-Ausgabe über Social Media in der Weiterbildung liegt nun vor. Sie besteht aus verschiedenen Formaten: einem Essay (”Critical awareness in the realm of abundance”), der “SM literacy” als Schlüsselkompetenz beschreibt; Three Voices (”Social media in 2015: visual and omnipresent”) mit kurzen Statements zur Gegenwart und Zukunft von Social Media (Video, Video und Video …); einer Debatte (”Distraction machine or learning utopia?”), in der Geert Lovink mit interessanten Argumenten für eine “Entschleunigung” der Mediennutzung plädiert:

“For me, learning is deep learning, and that is opposite to the real-time social pressures of updating. My advice would be to focus on the slow tools of knowledge production such as databases, archives, wikis, search engines and so on. We need to un-hype social media urgently, ban the public conversations about them and urgently focus on the incredible diversity of collaborative online tools that is out there.”

Dann gibt es noch einen Artikel über Gamification und Lerngruppen auf Facebook (”From social to engaging? - learning groups and gamification”). Und Weiteres. Kurz: Lesenswert.
Elm (European Lifelong Learning Magazine), 29. September 2015

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Mein Urlaub-Mail-Experiment

Posted on 28 September 2015 by jrobes

Für Luis Suarez ist es wohl mittlerweile ein Lebenswerk (”A World Without Email”). Christian Spannagel hat daraus ein 15-tägiges Urlaubsexperiment gemacht. Seine einleitende Beobachtung: “Mails sind also eher ‘ich muss’, soziale Medien eher ‘ich will’.” Fremdbestimmt und selbstbestimmt. Nach 15 Tagen Abstinenz hat er ausgezählt und ausgewertet. Nichts passiert! Mir gefällt der Trick, solche Projekte als “Experimente” zu deklarieren und damit gleichzeitig über das eigene “persönliche Wissensmanagement” nachzudenken. Ich überlege schon, was ich einmal riskieren könnte …
Christian Spannagel, cspannagel, dunkelmunkel & friends, 28 September 2015

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Trends In Social Learning: Interview with Tony Sheehan

Posted on 04 March 2015 by jrobes

Warum ist Social Learning heute ein Thema, wird Tony Sheehan (London Business School) gefragt. Und nach einem kurzen Hinweis auf das 70-20-10-Modell weist er auf die Entwicklungen hin, die Social Learning den Boden bereiten: “Time pressure”, “demographic change”, “collaboraton is now the norm” und “problems are increasingly complex”. Und dass natürlich “scale”, also die Chance, mit anderen überhaupt in einen Austausch zu kommen, dem Erfolg von Social Learning nicht abträglich ist.
Steve Rayson, Interview with Tony Sheehan, totara Blog, 4. März 2015

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Lernort YouTube

Posted on 04 July 2014 by jrobes

Wir sprechen heute von videobasiertem Lernen oder E-Learning, von Microlearning, der Khan Academy und MOOCs. Und diese Stichworte, Projekte und Trends sind ohne YouTube, ohne die populäre Videoplattform, kaum denkbar. Hier haben sich unzählige Kurzformate und Stile etabliert, die auch die Bildungsarbeit auf vielen Spielfeldern des Internets prägen. Hinzukommt, und dieser Aspekt nimmt im Rahmen des Themenschwerpunkts auf #pb21 einen zentralen Platz ein, dass YouTube auch eine typische Web 2.0-Plattform darstellt, ein soziales Netzwerk, das zum Selber-Produzieren und -Senden animiert. User-Generated Content, wie es so schön heißt. Themenschwerpunkt auf #pb21, das heißt wie immer: eine Reihe von interessanten Artikeln, Gesprächen, Interviews und Links zum Thema.
Jöran Muuß-Merholz, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 17. Juni 2014

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Twittern für die Bildung

Posted on 19 December 2013 by jrobes

Wieder ein kurzer Artikel für “Wirtschaft & Beruf”, das Magazin, das ich regelmäßig mit Inhalten und Neuigkeiten aus der Welt des Online-Lernens beliefere. Hier habe ich mir Twitter ausgesucht, weil sich die meisten Personaler und Weiterbildner auch heute noch nicht vorstellen können, mit dieser Plattform etwas Sinnvolles anzustellen. Also habe ich diese Schritt-für-Schritt-Anleitung verfasst. Überzeugungsarbeit halt.

“Alle kennen Twitter, aber nur wenige nutzen Twitter aktiv. Dabei bietet der Kommunikationsdienst eine Reihe von Möglichkeiten, um sich in seinem Fachgebiet auf dem Laufenden zu halten und sich mit anderen auszutauschen. Auch Unternehmen setzen immer häufiger auf die Vorteile des Microbloggings, um die interne Vernetzung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 05/2013 (pdf)

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Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld

Posted on 19 July 2013 by jrobes

hays_2013071.jpgHays, PAC und die Gesellschaft für Wissensmanagement haben sich die Situation von Wissensarbeitern in deutschen Unternehmen angeschaut, Betroffene und ihre Führungskräfte befragt und die Ergebnisse jetzt veröffentlicht. Themenfelder der Befragung waren u.a. die Stellung der Wissensarbeit in Unternehmen, ihre Merkmale, Arbeitsbedingungen von Wissensarbeitern, ihre Kommunikation und Vernetzung sowie die Führung von festangestellten Wissensarbeitern. Es wurden Thesen aufgestellt, mit den Befragungsergebnissen gespiegelt, und schließlich fünf Empfehlungen abgeleitet, die “zentrale Ansatzpunkte für eine noch bessere Wertschöpfung in der Wissensarbeit eines Unternehmens darstellen” und die ich deshalb an dieser Stelle auszugsweise zitiere:

“1. Wissen als strategische Ressource nutzen …
2. Wissensarbeiter nicht mit Routinetätigkeiten binden …
3. Vernetzung und Austausch über Social Media ist ein Lernprozess

Unternehmen, die in der Wissensarbeit verstärkt mit Social Media und anderen Formen der Vernetzung arbeiten möchten, können dieses Ziel nur mit flankierenden Maßnahmen und „guten Vorbildern” erreichen. Die Zurückhaltung auf Seiten der Wissensarbeiter - aber auch der Führungskräfte - ist teilweise noch hoch. Jüngere Wissensarbeiter können als Motor dieser Vernetzung weiterhelfen, da sie tendenziell eine stärkere Affinität zu dieser Form des Austausches haben.

4. Externe Wissensarbeiter stärker als Know-how-Lieferanten nutzen …
5. Festangestellte Wissensarbeiter mit den richtigen Dingen „ködern”…”

Die Studie ist schlank, hält sich in der Zusammenfassung nicht mit theoretischen Ableitungen auf (und was könnte man über “Wissensarbeit” nicht alles philosophieren) und stellt gute Fragen. Auch, dass die Perspektiven von externen und festangestellten Wissensarbeitern getrennt dargestellt werden, macht heute Sinn. Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.wissensarbeiter-studie.de.
Andreas Stiehler, Frank Schabel und Kathrin Möckel, Hays AG, Juli 2013 (pdf)

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e-learning outlook for 2012: will it be a rough ride?

Posted on 13 January 2012 by jrobes

Wahrscheinlich einer der kompetentesten Ausblicke, der in den letzten Tagen geschrieben wurde! Überhaupt kann ich Tony Bates und seine Beiträge nur wärmstens empfehlen!

“The general trends are not going to change much from 2011 (which I identified as course redesign, mobile learning, more multimedia, learning analytics,and shared services), but some of the specifics are becoming clearer. Below I’ve ranked my predictions in order of significance for higher education, and also given a probability rating of the prediction actually happening.

1. The year of the tablet: 99% probable …
2. Learning analytics: 90% probable …
3. Growth of open education: 70% probable (depending on definition of open education) …
4. Disruption in the LMS market: 60% probable …
5. Integration of social media into formal learning: 66% probable on a large scale …
6. The digital university: 10% probability …
7. Watch India …
8. The great unknown: 10% probability …”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 2 Januar 2012

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DGFP Studie: Megatrends und HR Trends

Posted on 15 December 2011 by jrobes

Nur in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich der Personalbereich regelmäßig mit Zukunftsszenarien und Megatrends. Hier wird eine Chance vertan, heißt es diplomatisch in der vorliegenden Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Aber im Mittelpunkt stehen hier die Trends selbst, allen voran der demografische Wandel und der Wertewandel als Megatrends. An ihnen wird in den kommenden drei Jahren das Personalmanagement nicht vorbeikommen, so die Einschätzung der Befragungsteilnehmer. Wenn man dann von den Megatrends zu den HR Trends kommt, führen folgende Themen die Liste an: die Erhaltung und Förderung des Mitarbeiter-Engagements, die Bindung der strategisch wichtigen Mitarbeitergruppen an das Unternehmen sowie das Employer Branding.

Qualifizierung, Weiterbildung oder Kompetenzentwicklung nehmen keine prominenten Plätze auf der Zukunftsagenda ein, sind aber natürlich implizit in vielen Themen enthalten. Noch ein interessanter Punkt: Während 2009 nur 13 Prozent der Befragten dem Thema Web 2.0/ Social Media eine Bedeutung für die Personalarbeit zusprachen, sind es 2011 schon 51 Prozent. Na also!
Christiane Geighardt-Knollmann, Deutsche Gesellschaft für Personalführung, PraxisPapier 7/2011 (pdf)

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Creating People Advantage 2011

Posted on 05 October 2011 by jrobes

Die Boston Consulting Group (BCG) hat wieder zusammen mit der European Association for People Management (EAPM) eine HR-Agenda zusammengestellt. Dafür haben sie Antworten von über 2.000 Executives aus ganz Europa ausgewertet. Viele Daten, Prioritäten und Empfehlungen. Natürlich steht “Managing talent” wieder ganz oben auf der Liste, gefolgt von “Improving leadership development”, “Transforming HR into a strategic partner” und “Strategic workforce planning”. “Becoming a learning organization”, das nur am Rande, fällt in den breiten, mittleren Bereich (”medium need to act”). Aber eines von vier Kapiteln ist ganz dem Thema “Social Media” gewidmet. Sein Titel lautet: “A Technology Platform for All Ages: Why Social Media Are a Game Changer for HR”.

Hier heißt es einleitend: “Many HR executives believe that Facebook, video sharing, and mashups are phenomena limited strictly to Millennials and their younger siblings. And they doubt that online social media have serious import for HR activities. Recent trends show that they should reconsider both assumptions.” Auch wenn im Folgenden Fragen des Employer Branding, Recruiting und entsprechende Guidelines im Vordergrund stehen, gibt es doch erste, vorsichtige Hinweise darauf, dass Social Media auch in den Unternehmen selbst etwas verändern kann (by the way, das Stichwort “Enterprise 2.0″ fällt nicht).
Boston Consulting Group (BCG) und European Association for People Management (EAPM), 29. September 2011

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Geben und nehmen

Posted on 11 July 2011 by jrobes

Ob ich für eine neue Kolumne mit dem Titel “Change - Alles bleibt anders” etwas schreiben könne, wurde ich vor einigen Wochen von dem Redakteur eines HR Magazins gefragt. Gewünscht war ein kurzer Text zum Thema “Wie wir lernen werden”. 4.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen sollten es werden. Als erster Autor der Reihe wäre ich ansonsten “absolut frei”! Soweit die Vorgaben. Anbei, was mir auf diesen Zuruf hin eingefallen ist.
Jochen Robes, Human Resources Manager, Juni/ Juli 2011 (pdf)

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Blaupausen für Social Business

Posted on 04 July 2011 by jrobes

Die Social Business-Experten von centrestage sitzen offensichtlich noch an der Neuauflage ihrer Enterprise 2.0-Studie, geben aber  immer wieder mal erste Ergebnisse und Übersichten frei. So wurden 10 Einsatzfelder für Social Media in Unternehmen identifiziert: die meisten Nennungen fielen (natürlich) auf “Externe Reputation”, aber dann folgen schon “Human Resources und Qualifizierung” und “Austausch von Wissen”.

Schaut man sich die “Blaupausen” für diese Einsatzfelder genauer an und sucht nach der Verbindung von Qualifizierung & Social Media, dann findet man: a) Ausbildungs- und Traineeblog, b) Training on the job und c) Social Learning. Natürlich sind gerade die beiden letztgenannten Blaupausen äußerst “interpretationsoffen”, andererseits setzen aber schon diese einfachen Aufstellungen viel Fantasie frei. Zum Beispiel die Frage, wer sich für das andere Einsatzfeld, “Austausch von Wissen”, in Unternehmen eigentlich den Hut aufsetzt …
Joachim Niemeier, centrestage,  26. Juni 2011

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Social Media in der Hochschullehre – eine kritische Bestandsaufnahme

Posted on 24 March 2011 by jrobes

Das Fazit von Andreas König (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) fällt irgendwie ernüchternd aus: Noch “passen … Kultur des Hochschullernens und der SoMe … nicht zusammen”. Noch stehen sich formale Lehrstrukturen und das eigenverantwortliche Lernen mit Hilfe von Social Media wie Fremdkörper gegenüber. Im zweiten Teil zählt Andreas König einige Einsatzszenarien auf, die man leicht um weitere Beispiele ergänzen könnte. Ich denke da an Open Courses, an verschiedene OER-Initiativen, an Hochschullehrer und Studierende, die sich im Lernalltag bereits sicher in den Social Media-Netzwerken bewegen. Von daher ist es vielleicht auch eine Frage der Perspektive und Erfahrungen “vor Ort”. Aber in jedem Fall noch ein langer Weg.
Andreas König, Lernblog, 22. März 2011

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Profile of a learning architect: Nick Shackleton-Jones

Posted on 22 February 2011 by jrobes

Clive Shepherd stellt uns hier einen Lern-Architekten vor, a “real innovator,  who has successfully broken free from the confines of the traditional training course and, in doing so, challenged out-dated models of learning and development.” Was hat der so Gelobte getan? Nun, er hat zuerst einmal bis vor wenigen Wochen bei der BBC gearbeitet, was für Innovationen sicher nicht das undankbarste Pflaster ist. Dort war er in der Qualifizierung für das Thema “Sicherheit” verantwortlich und hat das bestehende Angebot tatkräftig vom Kopf auf die Füße gestellt. Durch Konzepte wie dieses: “In order to achieve this, Nick’s team filmed people in different parts of the organisation, asking them what they did and how they handled safety issues in real situations …” Und nicht zuletzt war Nick Shackleton-Jones an der Entwicklung von BBC’s interner Social Media-Plattform “MOO” beteiligt. Von daher ist dieses Profil fast schon eine kurze BBC-Case Study.

Mein Lieblingssatz: “Resources play a far greater role in the overall learning landscape than do courses.”
Clive Shepherd, Clive on Learning, 22. Februar 2011

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A World Without Email – Year 3, Weeks 29 to 51 …

Posted on 11 February 2011 by jrobes

Über Luis Suarez (IBM) habe ich an dieser Stelle schon öfters berichtet. Hier gibt er nach längerer Pause wieder einen Statusbericht über “A World Without Email”, also sein Experiment, Email im Arbeitsalltag durch andere, passendere Prozesse und Tools zu ersetzen, wie z.B. Social Media. Das Wichtigste an dieser Stelle: Luis Suarez erhält nach fast drei Jahren noch ca. 17 Emails in der Woche! Zugleich betont er, dass Email noch lange nicht tot ist, auch nicht sein wird, sondern “email is just one more of the options we have got available out there”.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, aus dem ich gerne regelmäßig auf Luis Suarez verweise: seine Rolle als “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist in the IBM Software Group division”. Denn hier liegt für mich nicht die, aber eine Zukunft der Personalentwicklung:

“I am what some people would be calling a Knowledge Worker. And, as you can imagine, that is also my job inside IBM. I am working in the IBM Software Group, within the Social Software Programmes & Enablement, and my main responsibilities are to help accelerate the adoption of social software within the enterprise, specially within the (Tech) Sales force and, as a result, to the entire IBM, by providing extensive education, training, coaching, mentoring, shadowing, support, facilitation, awareness and enabling knowledge workers to explore the opportunities of social computing and social computing tools to help enhance their own productivity while sharing their knowledge and collaborating with other knowledge workers.”
Luis Suarez, elsua.net, 29. Januar 2011

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2010 Best Business Books

Posted on 24 November 2010 by jrobes

Ich beneide ja die Schreiber, die es immer wieder schaffen, den Kopf für einen Blick auf das große Ganze freizubekommen (ist wahrscheinlich ein Blogger-Schicksal!). strategy+business hat wieder eine Reihe von Autoren versammelt, die die Management-Literatur des Jahres gelesen und gewichtet hat. Die Rubriken 2010 lauten “The Economy”, “Leadership”, “Innovation”, “China”, “Human Capital”, “The Human Mind”, “Management” und “Biography and History”. Zu den Autoren, die es in diese gut aufgemachte und geschriebene Review geschafft haben, gehören u.a. Charlene Li, Steven Johnson, Clay Shirky, John Hagel III, John Seely Brown, Lang Davison und Daniel H. Pink. Alte Bekannte, wenn es um die Auswirkungen von Social Media und Social Networking auf Management und Business geht.

“Two years after the financial collapse, the idea of hunkering down and waiting for a return to business as usual - as people did in previous recessions - seems a less and less viable strategy. But what should you do instead?”
Theodore Kinni, strategy+business, Winter 2010/ Issue 61, 23. November 2010

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Bildung und Internet: Tschüss E-Learning, Hallo Community-Education

Posted on 16 November 2010 by jrobes

Die Berliner Gazette habe ich an dieser Stelle noch gar nicht verlinkt. Obwohl sie seit 1999 als vernetzte Zeitung antritt, “die Potenziale digitaler Medien” zu aktivieren und “neuartige Verbindungen zur Offline-Welt” zu knüpfen. So steht es jedenfalls in “Über uns”. Und in der BILDUNGS-Reihe geht es heute sogar um E-Learning! Das heißt, der Berliner Wolfgang Neuhaus schlägt einen kurzen Bildungs-Bogen: Er beklagt die starren Strukturen heutiger Bildungsinstitutionen, erinnert dann an die Prinzipien der internationalen Reformpädagogik, um schließlich den Begriff “E-Learning” zu verabschieden. Leider kommen erst am Ende des Beitrags (und nur sehr kurz) einige Beispiele einer lebendigen Lern- und Netzkultur. Dafür fallen am Anfang Begriffe wie “nachhaltig” und “ganzheitlich” ein paar Mal zu oft. Aber die Richtung ist sympathisch.

“E-Learning, basierend auf dem Instruktionsdesign, unterfordert die Lernenden, weil mit Struktur gebenden digitalen Lernumgebungen herkömmlicher Art (Learning Management Systeme, Web Based Trainings, Testumgebungen, 3D-Welten, usw.) nur ein geringer Bruchteil menschlicher Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten angesprochen wird.”
Wolfgang Neuhaus, Berliner Gazette, 16. November 2010

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Questions I’m no Longer Asking

Posted on 03 November 2010 by jrobes

George Siemens hatte wohl gestern das, was man einen “Rappel” nennt. Bei dieser Gelegenheit hat er einige Zeitfresser kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Fragen rund um das Lernen und Online-Lernen, die niemanden wirklich vorwärts bringen:

“1. Is online learning more or less effective than learning in a classroom? …
2. Does technology use vary by age? …
3. How do learning styles influence learning online? …
4. What role do blogs or microblogging [insert tool in question] play in classroom or online learning? …
5. How can educators implement [whatever tool] into their teaching? …
6. Is connectivism a learning theory? …”

Tony Karrer hat daraus gleich “The November Big Question” auf dem Learning Circuits Blog gemacht. Es gibt also ausreichend Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu ergänzen.
George Siemens, elearnspace, 2. November 2010

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The Value of Social Media to Learning

Posted on 18 October 2010 by jrobes

“In conclusion, it is not so much that I am an evangelist, but an optimist: I feel that learning and development are at a crossroads: We either embrace new technologies and try to make them work for the betterment of the learning organisation - however tough that may be (and it is tough, it’s tough to make elearning work, and it’s tough to make social learning work). Or we retreat, we say we do formal training, classrooms - maybe the occasional online course. Compliance mainly. Personally I wouldn’t want to see learning & development take even more of a back seat.”

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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