Posted on 09 January 2012 by jrobes
David Wiley bietet im Winter 2012 (ja, ich muss zugeben, dass es mir bisher nicht gelungen ist, Genaueres als “Winter 2012″ zu finden!) einen Open Course an, der sich mit den verschiedenen Ausprägungen von “open” beschäftigt. Insgesamt 12 zählt die Agenda auf: von “open licensing” über “open educational resources” bis “open policy”. Zu jedem Punkt sind verschiedene Ressourcen verlinkt. Aber ein weiterer Open Course ist ja mittlerweile kaum noch eine Nachricht. Doch David Wiley wäre nicht David Wiley, wenn er nicht etwas Neues ausprobieren würde:
“This course does not include traditional assignments. Rather, this course includes challenges. When you complete a challenge successfully, you a receive a badge. These badges can be posted and displayed publicly on your home page, Facebook page, LinkedIn profile, etc. Assuming the infrastructure has stabilized sufficiently, I will award these badges via the Mozilla Open Badges Infrastructure. If the infrastructure has not stabilized sufficiently by course end, I will maintain an official list of individuals who have earned badges. This way, wherever you display your badges, you will be able to link back to this page to verify that you really did earn the badge.”
Also “challenges” und “badges”. Und das Ganze irgendwie gestützt durch eine Infrastruktur, an der Mozilla’s Open Badges gerade arbeitet. Das ist auf den ersten Blick eine charmante Idee, die möglicherweise viele Teilnehmer motiviert, mit längerem Atem an einem Open Course teilzunehmen. Auf den zweiten Blick entsteht hier möglicherweise ein administrativer Überbau, an dem alle Beteiligten ganz schön knabbern werden. Aber spannend klingt es in jedem Fall. Wenn ich jetzt noch Termine finde …
David Wiley, Introduction to Openness in Education, Januar 2012
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Posted on 08 December 2011 by jrobes
Am Dienstag habe ich diese Slides auf dem 14. DIE-Forum in Bonn präsentiert. In einer Kapelle! Ich habe wieder einleitend einen kleinen Bogen gespannt - von “open” über “open educational resources” bis zu “open courses” im allgemeinen und unserem “#opco11″ im besonderen. Da die Zeit für unsere Arbeitsgruppe knapp bemessen war, konnten wir nur Fragen einsammeln: u.a. ob im Rahmen dieser Kurse überhaupt gelernt wird; wie die Qualität gesichert wird; welche Selbstlernkompetenzen Teilnehmer mitbringen müssen, usw.. Da die Zahl der “open courses” auch in 2012 zunehmen wird, wird es sicher noch Gelegenheiten geben, ausführlicher auf diese Fragen einzugehen.
Jochen Robes, Slideshare, 8. Dezember 2011
E-Learning - Grenzenlos Lernen
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Posted on 18 November 2011 by jrobes
Fast ein philosophisches Manifest. Stephen Downes startet langsam, spricht über die “Idea of Openness”, über die verschiedenen Aspekte und Perspektiven auf “Openness”. Dann führt er in die “Language of LOLcats” ein (”Now I’m going to change gears, and I’m going to change gears really dramatically. …”), streift Semiotik, Semantik und all die sprachtheoretischen Untiefen, um - Gott sei Dank - am Ende wieder bei der “(Open) Language of Learning” aufzutauchen. Etwas für ruhige Minuten am Wochenende.
“That’s the basis that George Siemens and I used to create the massive open online courses. The idea of these courses was that, and is that, we provide as much material for conversation as possible and set up this conversational network where the exchange of this material can take place. So the course itself becomes a network, the open educational resources are the concepts, the words, the vocabulary that people in this network use to communicate with each other. And that’s in fact exactly what happens.”
Stephen Downes, Half an Hour, 6. November 2011
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Posted on 11 July 2011 by jrobes
Stefanie Panke war auf 23. World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia & Telecommunications (ED-MEDIA), die vom 27. Juni bis 1. Juli in Lissabon stattgefunden hat, und hat ihre Begegnungen ausführlich und kompetent zusammengefasst. “Knowledge needs to be free”, “relationships trump content”, “distributed weak ties can solve complex problems” – in short “openness is a virtue.” This proved to be the leitmotif of several keynotes”, schreibt Stefanie Panke und berichtet von Referenten wie z.B. Alec Couros (“renowned for his work on massive open online courses”, das Stichwort werden wir in diesen Tagen nicht los!), Eric Duval, George Siemens, Martin Weller u.a., von der Conference’s Poster Session (Pecha Kucha) und der Einführung von Academic Experts. Weitere Trends waren aus ihrer Sicht: “open learning, e-books, mobile learning applications and the effects of lecture capturing”.
Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 9. Juli 2011
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Posted on 28 June 2010 by jrobes
Leider bin ich erst heute und über Umwegen bei David Wiley’s Beitrag auf der TEDxNYED am 6. März 2010 gelandet. 15 Minuten, die man sich gönnen sollte. Natürlich nutzt David Wiley die Zeit, um über sein Thema, “openness”, zu sprechen. Und dabei hält er in einfachen Worten fest, was Bildung ausmacht und was neue Medien leisten können, wenn man sich daran erinnert.
“Suppose we have two people: One has some kind of expertise, the other desires to have this expertise but does not. At its core, it is this asymmetry that makes education possible. And education is the sacred relationship of sharing that these two individuals enter in to. If the one refuses to share with the other, there is no education.”
David Wiley, iterating toward openness, 8. März 2010
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Posted on 10 November 2009 by jrobes
Ein ganzes Themenheft zum Stichwort “Openness”. Herausgeber ist u.a. David Wiley, “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia). In seinem Beitrag beschreibt er noch einmal nachdrücklich die Herausforderungen, vor denen die Hochschulen heute stehen. Ihre Antworten? E-Learning kann es jedenfalls nicht sein!
“Such a claim may have been valid in 1995 when e-learning was on the cutting edge of educational practice. However, a claim that e-learning is innovative in 2009 may be inappropriate.” Wie treffend!
David Wiley verweist auch nicht einfach auf die bekannten OER-Projekte, sondern skizziert “Models of Openness”, zu denen auch die Initiativen einzelner Hochschullehrer und Experten wie Stephen Downes, George Siemens und David Wiley selbst gehören, die schon seit geraumer Zeit mit entsprechenden Lernszenarien experimentieren. Überhaupt ist die Ausgabe eine Fundgrube: z.B. beleuchtet Norm Friesen die Nachhaltigkeit vergangener OER-Projekte und Antonio Fini berichtet über den Case “CCK08″.
International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 10, No 5 (2009)
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