Tag Archive | "open educational resources"

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OER-Projekte im Porträt – Folge 0: das Förderprogramm OERinfo

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Das Thema Offene Bildungsmaterialien bzw. Open Educational Resources (OER) nimmt 2017 noch einmal richtig Fahrt auf. Denn das BMBF hatte sich ja 2016 entschieden, nicht nur einzelne Projekte zu fördern, sondern auch eine Informationsstelle einzurichten, die die laufenden Aktivitäten zusammenhält und über sie berichtet. Das hat zumindest in meinem Newsstream schon deutliche Spuren hinterlassen. In diesem Interview führen Gabriele Hausdorf (BMBF) und Caroline Surmann (DLR) noch einmal aus, warum und wie sich der Bund auf diesem Feld engagiert.
Team OERinfo für OERinfo - Informationsstelle OER, 26. Januar 2017

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Chancen zur OER-Nutzung in der Erwachsenen- und Weiterbildung für #OERinfo ermitteln

Posted on 09 December 2016 by jrobes

Warum sollten Trainer, die im Wettbewerb zueinander stehen, ihre Materialien teilen? Weil es um Bildung geht? Natürlich kann jeder Trainer für sich ausloten, ob ihm OER einen Wettbewerbsvorteil bringt. Aber das ändert die Motivlage nicht. Im Interview, in dem es vor allem um die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und der Informationsstelle OER geht, schränkt deshalb auch Peter Brandt ein: “Gerade freiberufliche Trainer, für die Weiterbildung der Haupterwerb ist, müssen noch sehr davon überzeugt werden, ihre Materialien zu teilen.”
Informationsstelle OER, Interview mit Peter Brandt, 7. Dezember 2016

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Lernmaterial gratis und überall

Posted on 11 November 2016 by jrobes

Im Teaser dieses Freitag-Artikels heißt es: “Das Schulbuch stirbt aus. Sein Nachfolger heißt OER. Diese „open educational resources” gibt es überall im Netz”. Das ist etwas irreführend, denn Autor Christian Füller legt dar, dass trotz der aktuellen politischen Förderung das Thema an vielen Stellen noch lange nicht angekommen ist. Das ist auch kein Wunder, wenn man sich z.B. die ersten Zeilen des deutschsprachigen Wikipedia-Eintrags durchliest. Die versteht kein Mensch. Auch im Artikel sind die Botschaften oft “fließend”: Sind OER Bildungsmaterialien, die offen zugänglich sind? Etwas, das man kostenlos herunterladen kann? Dann wäre auch der Freitag-Artikel OER. Oder fängt OER erst dort an, und darauf weist auch Christian Füller hin, wo die freie Verwendung, das “copy, remix and share”, erlaubt ist? Erschwerend kommt hinzu, dass diese Unterscheidung für Lernende oft unerheblich ist, solange sie auf Materialien online und kostenlos zugreifen können. Vielleicht sollte man mit Blick auf den Einstieg gleich mit der Forderung “Schafft die Schulbücher ab!” werben. Das versteht jeder.
Christian Füller, der Freitag, 7. November 2016

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Open Educational Resources (OER)

Posted on 29 June 2016 by jrobes

Auf wb-web, dem Portal für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung, gibt es jetzt die erste Folge eines Dossiers „Digitalisierung der Erwachsenenbildung”. Es widmet sich dem Thema OER und umfasst eine Einführung ins Thema sowie Checklisten (z.B. “Ich möchte eigene Materialen als OER zur Verfügung stellen”), Erfahrungsberichte, Fallbeispiele (”Lernende erstellen einen Blog als OER”), eine Linkliste (”Wo finde ich kostenlose Bilder?”) und verschiedene Blogposts.
wb-web, Juni 2016

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OER Festival in Berlin - How An Open Event Inspires Open Educational Activities in Germany

Posted on 18 March 2016 by jrobes

Wie schon mehrmals gesagt, es gibt derzeit hierzulande mehr OER-Initiativen als ich zu überblicken vermag. Über ihre Reichweite und ihre Spuren in der Bildungspraxis wird allerdings noch diskutiert. Einen Meilenstein bildete sicher das OER-Festival in Berlin. Die Autoren halten kurz noch einmal das Geschehen fest und nehmen es zum Anlass, auf weitere OER-Aktivitäten hinzuweisen.

“OER has been established as an important topic in contemporary education. After its slow uptake in German-speaking countries, OER has gained considerable momentum and more and more people from different sectors are now involved. … Although there is growing interest in OER, the discussion on procedures to mainstream OER is at the beginning.”
Anne-Christin Tannhäuser und Markus Deimann, Open Education Working Group, 17. März 2016

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OER und ihr Nutzen für die Bildungspraxis: I’m sexy, but you don’t know it!

Posted on 01 March 2016 by jrobes

In diesen Tagen wird OER gefeiert. In Berlin findet das OER-Festival 2016 statt. Abschließend gibt es die OER-Awards. Es läuft also gut für die Sache Open Educational Resources (OER) bzw. freie Bildungsmaterialien, könnte man meinen. Doch so rege die bildungspolitische Community ist, so wenig passiert “vor Ort”. Deshalb ruft Monika Fischer (Bertelsmann Stiftung) auf, den Diskurs stärker “in die pädagogische Praxis zu tragen”, ein “überzeugendes Wirkungsversprechen zu OER zu entwickeln” und die spätere Zielgruppe, hier vor allem die Lehrer, besser einzubinden. Christian Füller wirft dann noch an anderer Stelle ein: “Macht “OER” endlich verständlich!”

Alles gute Punkte. Doch was am Ende des Tages hierzulande fehlt, ist Leidensdruck. Die Bildungsprobleme, die wir haben, sind keine OER-Probleme. Hinzu kommt, dass sich jeder Change in den “besonderen Organisationen” Schule und Hochschule besonders schwer tut. Was nicht bedeutet, mit der Überzeugungsarbeit nachzulassen, sondern nur, mit realistischen Erwartungen an das Thema heranzugehen.
Monika Fischer, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 23. Februar 2016

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Amazon’s Plans for OER

Posted on 19 February 2016 by jrobes

Amazon und Bildung. Eine aktuelle Nachricht, viele Fragen und ein Blick nach vorn:

1) “Amazon Education is working on a new platform that will allow schools to upload, manage, share, and discover open education resources from a home page that in some ways resembles the one shoppers are accustomed to accessing on the massive online retailer’s website.” Diese OER-Plattform soll Amazon Inspire heißen, berichtet Edweek Market Brief.

2) Viele Fragezeichen um Amazon Inspire. Braucht es ein Repository für OER überhaupt? Und wie sieht das Geschäftsmodell von Amazon Inspire aus? Wie wird die Plattform funktionieren? Welche Lizenzen werden unterstützt? Fragt zum Beispiel, aber nicht nur, Audrey Watters: “It remains to be seen … if the ‘problem’ that Amazon really seeks to solve here is a stronger foothold in the education market.”

3) Wie das aussehen könnte, hat Alexander Holt vor einigen Tagen beschrieben: Amazon University. Online. Badges. “The future of Amazon University is strong as we continue to become the first truly global university. As our alumni network and reputation with customers and employers grow, we predict increasing demand for our services. We are excited about the future of a more educated, less indebted citizenry.” So Jeff Bezos, Amazon, im Jahr 2030.
Michele Molnar, Amazon Education to Launch New Website for Open Education Resources, Edweek Market Brief, 14. Februar 2016
Audrey Watters, Amazon’s Plans for OER, Hack Education, 17. Februar 2016
Alexander Holt, How Amazon could destroy college as we know it, Vox Media, 27. Januar 2016

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Open Educational Resources. A Catalyst for Innovation

Posted on 04 December 2015 by jrobes

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Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo eine OER-Tagung stattfindet oder eine OER-Publikation erscheint. Kostprobe gefällig? Der heutige Newsletter des Deutschen Bildungsservers weist auf zwei OER-Studien und eine kommende OER-Veranstaltung in Berlin hin; vorgestern fand in Stuttgart die OPEN! 2015 statt; und auch auf der gerade laufenden Online Educa gibt es eine Fülle an Veranstaltungen mit OER-Bezug. Die Bedeutung all dieser Aktivitäten einzuordnen, fällt inzwischen vermutlich selbst OER-Experten schwer.

Trotzdem ragt die vorliegende OECD-Publikation aus diesem Meer an Ereignissen heraus. Schon, weil sie die Verbindung zu ihrem Vorläufer, “Giving Knowledge for Free”, zieht, der 2007 erschienen ist und eine erste größere Bestandsaufnahme des Themas bot. Die Studie ist in 11 Kapitel aufgeteilt. Ihr Ziel: “It seeks to provide a state of the art review of evidence on OER practice and impacts, and evaluate the remaining challenges for OER entering the mainstream of educational practice.” (S. 3)

Die Perspektive: OER wird als “soziale Innovation” verstanden, “which can only be successful if it leads to new social practices” (S. 90).
Dominic Orr, Michele Rimini and Dirk Van Damme, OECD, 1. Dezember 2015 (pdf)

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Studie zu Open Educational Resources in Deutschland: Entwicklungsstand und Perspektiven

Posted on 24 November 2015 by jrobes

Nach einem Jahr haben die Autoren den Status Quo in Sachen Open Educational Resources (OER) auf 27 Seiten neu vermessen. Der Fokus lag auf Deutschland und auf einem Vergleich verschiedener Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern. Anschließend werden noch kurz drei Entwicklungsszenarien aufgezeigt: 1) “Sternschnuppe OER”, 2) “OER als Nischenphänomen”, und 3) “Flächendeckend OER”. Nur das zweite Szenario hat das Prädikat “Eintrittswahrscheinlichkeit hoch” erhalten. Insgesamt konstatieren die Autoren eine “wachsende OER-Dynamik”. Gleichzeitig “mangelt es jedoch noch an einer Öffnung der Lernmittelfinanzierung für Anbieter offen lizenzierter Inhalte”.
Leonhard Dobusch, open-educational-resources.de/ Transferstelle für OER, 21. November 2015

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Wiki und die schnelle Lehre

Posted on 30 October 2015 by jrobes

Deutschland droht, die OER-Entwicklung, also den Einsatz freier Lern- und Lehrmaterialien, zu verschlafen. Das ist die Kernaussage dieses Artikels, der die OER-Geschichte und einige aktuelle Projekte zusammenfasst. Auch über die Gründe der Zurückhaltung hierzulande darf spekuliert werden. Mein Tipp: Wenn man die Plagiatssoftware routinemäßig nicht nur über Abschlussarbeiten, sondern auch über die Skripte der Lehrenden laufen ließe, hätte man die Erklärung.
Annick Eimer, duz Magazin, 11/15 vom 23. Oktober 2015

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Is the ‘closed’ mindset of the Open Educational Resources community its own worst enemy?

Posted on 07 May 2015 by jrobes

Auch wenn seine Argumente zuweilen die Richtung wechseln, trifft Donald Clark hier einen wunden Punkt. Denn da gibt es eine Reihe erfolgreicher Plattformen und Angebote im Netz wie z.B. Wikipedia, Khan Academy, YouTube, MOOCs und Duolingo, und gerade diesen Angeboten bläst häufig der Wind ins Gesicht: weil sie profitorientiert aufgestellt sind, weil sie bestimmte Qualitätsvorgaben nicht erfüllen oder weil sie zwar offen zugänglich, aber ihre Angebote nicht “reusable” sind.

Er fasst zusammen: “Empirically, we’ve seen in Wikipedia, YouTube, Khan, Duolingo and MOOCs, truly wonderful examples of how pragmatic and sustainable openness can be achieved. Yet these are the open resources that get the most mud slung at them. Rather than sniping, educationalists should embrace the decentralisation, democritisation and disintermediation of learning through such resources. The examples I’ve quoted, that work, have grown because they started and exist outside of educational institutions. This is a shame, as we could have reshaped higher education to become much more open and accessible without this scepticism. It would seem that the future of OER needs to be in sustainable models beyond these institutions.”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 6. Mai 2015

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Whitepaper Open Educational Resources (OER) in der Weiterbildung / Erwachsenenbildung

Posted on 05 May 2015 by jrobes

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Das Thema Open Educational Resources (OER) nimmt auch hierzulande langsam an Fahrt auf. Jetzt sind gleich zwei Whitepaper erschienen, die den Status Quo aktuell und umfassend abdecken. Das eine mit dem Fokus “Weiterbildung/ Erwachsenenbildung”, das andere mit dem Fokus “Hochschulen” (”Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland - Bestandsaufnahme und Potenziale 2015″). Hinter beiden Dokumenten steht ein Team von erfahrenen Autoren und Autorinnen und die Unterstützung von Organisationen wie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Bertelsmann Stiftung.

Man darf allerdings auch festhalten, dass es OER in der Weiterbildung schwer hat. Es gibt die öffentlich finanzierte Weiterbildung, zu der u.a. die Volkshochschulen und die Träger der politischen Bildung gehören, und hier gibt es bereits eine Reihe von vielversprechenden Initiativen und Projekten. Nicht zuletzt die Volkshochschulen, das zieht sich auch durch das vorliegende Whitepaper, sind so etwas wie der Hoffnungsträger für OER und werden immer wieder als “zentrale Akteure” hervorgehoben.

In der beruflichen, privat-finanzierten Weiterbildung fehlen dagegen Anlässe und Motive, sich näher mit OER zu beschäftigen. Ihre Träger stehen häufig im unmittelbaren Wettbewerb oder agieren in einem rechtlich geschlossenen Kontext. Die Konsequenz: “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Anfang 2015) spielen Open Educational Resourses in der unternehmerischen Weiterbildung keine relevante Rolle.” (S. 33) Einfallstore für OER könnten an den Schnittstellen von Unternehmen zu anderen gesellschaftlichen Akteuren wie z.B. den Hochschulen entstehen. Oder im Rahmen von Netzwerken, zu denen sich Verbände, Bildungsexperten und Trainer zusammenschließen.

Wie auch immer: Das Whitepaper führt systematisch in die Diskussion ein und bietet eine aktuelle Übersicht über die Beteiligten in der Weiterbildung und ihre Stellung in der OER-Debatte und -Entwicklung. Disclaimer: Ich war als Reviewer an der Entstehung des Dokuments beteiligt.
Jöran Muuß-Merholz (Hrsg.), unter Mitarbeit von Ingo Blees, Markus Deimann, Doris Hirschmann und Hedwig Seipel, 4. Mai 2015

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Podcast-Reihe OER in der Weiterbildung 3/5 – OER in der unternehmerischen Weiterbildung

Posted on 17 April 2015 by jrobes

Vor einigen Wochen hatte Jöran Muuß-Merholz eingeladen, mit ihm ein Interview über OER in der betrieblichen Weiterbildung aufzunehmen. Hedwig Seipel war auch dabei. Ein Podcast sollte daraus werden, der jetzt vorliegt. OER in der betrieblichen Weiterbildung? Das war mein erster Gedanke, denn irgendwie gehört das ja nicht zusammen. Trainer, die ihre Unterrichtsmaterialien austauschen? Betriebliche Bildungsabteilungen, die ihre digitalen Lernangebote unter einer CC-Lizenz ins Netz stellen? Im zweiten Anlauf und auf beharrliches Nachfassen des Moderators haben wir dann einige  Kreise um das Thema gezogen. 41:36 Min.
Nadine Pollmeier, Blog „Aus- und Weiterbildung“/ Bertelsmann Stiftung, 16. April 2015

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Podcasts zu OER in der Weiterbildung 2/5 – OER bieten Volkshochschulen zukünftig viele Handlungsmöglichkeiten

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Vielleicht gleich vorneweg: Die Teilnehmer dieser Podcast-Runde, Christoph Köck (Hessischer VHS-Verband), Karlheinz Pape (Berater Corporate Learning) und Jöran Muuß-Merholz (Moderator, Transferstelle für OER), nehmen sich Zeit für ihr Thema und engen es nicht auf OER, also offene Lehr- und Lernmaterialien, ein. Es geht um Ansatzpunkte für einen anderen, offeneren Umgang mit Lernszenarien und Lernressourcen: Stichworte sind u.a. selbstorganisierte Lerner, Lernen in Communities, OER für Lernende und Ansätze für OER-Initiativen. 1:01:11.

“Wissen miteinander zu teilen ist ein Grundgedanke von Volkshochschulen, meint Dr. Christoph Köck. Nun stelle sich die Frage, wie man das ins digitale Zeitalter übertragen kann. „Ohne Netz haben wir uns bisher in geschlossenen Bildungseinrichtungen aufgehalten.” Als Verbandsdirekter des Hessischen Volkshochschulverbandes blickt er positiv in die Zukunft, auch wenn der Fortschritt schleichend komme. Die Revolution ginge oft von den Lernenden aus. „Mein Idealbild ist, dass jemand mit einem Youtube-Video in eine VHS-Veranstaltung kommt und sagt: Können wir das nicht so machen?”
Ole Wintermann, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 30. März 2015

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Arbeitsgruppe von Bildungsministerium und Kultusministerien zu OER betont „positive Wirkungsmöglichkeiten“

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Dieser Bericht (pdf) zu Open Educational Resources (OER) hat einen längeren Anlauf genommen. Deshalb verlinke ich auch gleich auf diesen Beitrag von Leonhard Dobusch auf netzpolitik.org, der ihn mit etwas Kontext versieht. Denn das Dokument selbst ist kurz und komprimiert: eine Begriffsbestimmung, einige Absätze über Potenziale und Herausforderungen (pädagogische, organisatorisch-funktionale, technische, juristische, wirtschaftliche) sowie abschließende Empfehlungen. Einen prominenten Platz (”vorrangige Maßnahme”) nimmt dabei ein:

“… [der] Aufbau einer neuen bzw. die Unterstützung bereits bestehender Plattformen im Internet, auf der Verweise zu verschiedenen OER-Quellen und, falls sinnvoll, auch OER- Materialien gebündelt bereitgestellt, gefunden und heruntergeladen werden können.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 17. März 2015

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Der Weg zur Stärkung freier Bildungsmaterialien

Posted on 19 February 2015 by jrobes

Die Förderung freier Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz: OER) ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Die Digitalisierung der Bildung eröffnet hier neue Möglichkeiten, aber es braucht Rahmenbedingungen, um diese auch nutzen zu können. Hier setzt das vorliegende Positionspapier, verfasst vom Bündnis Freie Bildung (gegründet von Creative Commons, Open Knowledge Foundation und Wikimedia), an.

“1. Es ist an der öffentlichen Hand, sich klar zu freien Bildungsmaterialien zu bekennen und eine umfassende OER-Strategie zu entwickeln.
2. Der öffentlichen Hand obliegt es auch, die Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER zu schaffen und nachhaltig auszugestalten.
3. Es bedarf in der gegenwärtigen Phase einer gezielten Förderung der Erstellung und Nutzung von OER …”

Bündnis Freie Bildung: Positionspapier, 10. Februar 2015

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OERRH OER Evidence Report 2013-2014

Posted on 04 February 2015 by jrobes

oer_evidence_201502.jpgHerausgeber dieses Reports ist der OER Research Hub (”OER Research Hub gathers research on the impact of open educational resources (OER) on learning and teaching practices”). 11 Hypothesen über den Einfluss von OER auf die heutige Lehr- und Lernpraxis hat man mit Daten aus verschiedenen Quellen unterfüttert. Obwohl das zusammengetragene Zahlenmaterial beeindruckend ist, kann ich nicht widerstehen, aus der Einleitung zu zitieren:

“Awareness of OER and Creative Commons is growing, but OER repositories remain relatively unused and unknown compared with the main three educational resource sites of YouTube, Khan Academy and TED. This suggests that brand awareness of OER and easy location is a major obstacle to overcome for the next generation of OER projects.”
de los Arcos, B., Farrow, R., Perryman, L.-A., Pitt, R. & Weller, M., OER Research Hub, 2014 (via OER Research Hub Blog)

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The Babson OER Survey and the Future of OER Adoption

Posted on 05 November 2014 by jrobes

David Wiley schreibt: “The Babson OER Survey is incredible. If you care at all about OER, you absolutely need to read it.” Und er weist vor allem auf zwei Ergebnisse der Untersuchung hin: Zum einen ist da die Tatsache, dass eine Mehrheit der Lehrenden (65,9% bzw. 73,6%) immer noch nichts von Open Educational Resources (OER) wissen. Hier stellt sich die Frage, wer ihnen zuerst die gute Nachricht überbringt: OER-Advokaten oder Verleger? Zum anderen zeigt die Untersuchung, dass wer einmal von OER gehört hat, von der Sache überzeugt ist. Vorbehalte gibt es kaum.
David Wiley, iterating toward openness, 3. November 2014

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Open Educational Resources – OER: Geschichte und Einordnung der deutschen Debatte seit Herbst 2011

Posted on 15 August 2013 by jrobes

Die Diskussion um Open Educational Resources (OER) hat ja in den letzten Jahren hierzulande etwas Fahrt aufgenommen. Torsten Larbig, der sich schon länger aktiv in der OER-Debatte engagiert, nimmt sich hier Zeit und Raum, die Entwicklung nachzuerzählen und einzuordnen. Sein Fazit ist durchaus positiv, wenn er auch gerade auf didaktischer und methodischer Ebene noch großes Potenzial sieht. Denn noch hat aus seiner Sicht das Thema die Lernenden nicht erreicht …

“Was in der Debatte meiner Wahrnehmung nach eine größere Rolle spielen könnte ist die Frage nach den Konsequenzen, die der Offenheitsgedanke für die Weiterentwicklung des individuellen Lernens und auch der Durchlässigkeit in Bezug auf formale Abschlüsse an deutschen Schulen haben kann. - Hier gilt es, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis von Didaktik und Methodik noch einmal genau hinzuschauen: Geht es nur um freies Bildungsmaterial (OER) als Material oder auch um die Entwicklung eigener, individuell ausgerichteter Lernumgebungen (Personal Learning Environment PLE), eigener Lernnetzwerke (Personal Learning Network PLN)? Dafür sollten frei lizensierte, plattformunabhänige Möglichkeiten viel stärker in Lehr-Lernprozesse integriert werden und im Rahmen der Entwicklung von OER zu diesen als Teil der Infrastruktur hinzu gezählt werden.”
Torsten Larbig, herrlarbig.de, 13. August 2013

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Konzept für Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich

Posted on 25 July 2012 by jrobes

rossegger_201207b.jpgEin “Konzept” für Open Educational Resources (OER), also offene Bildungsressourcen im Netz, enthält die Studie von Barbara Rossegger dann vielleicht doch nicht. Aber sie hat einen Kriterienkatalog für OER entwickelt: Rechtliche Kriterien, technische Kriterien, inhaltliche Kriterien sowie Kriterien der Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit und der “Kategorie Beitragende”. Diese Kriterien wurden nicht nur genutzt, um eine Reihe deutschsprachiger Seiten mit Lehr- und Lernmaterialien für den Sekundärbereich als OER einzuordnen, sondern auch, um gleich einen “OER-Quality-Index” zu entwickeln. Dieser soll helfen, Plattformen und Webseiten, die OER anbieten, zu bewerten. Ein interessanter Ansatz.

“Vor allem durch den entwickelten „OER-Quality-Index“ ist es betreffend Nutzungsbestimmungen und Urheberrechte nun möglich, die einzelnen Seiten zu prüfen und festzustellen, ob es sich tatsächlich um OER-Angebote handelt. Zudem können die Webseiten mit ihren jeweiligen Lehr- und Lernmaterialien ohne großen Zeitaufwand miteinander verglichen werden. Aussagen bezüglich Qualität, Benutzerfreundlichkeit, Inhalte, usw. sind mit Hilfe des Index einfach zu treffen. Durch die Vergleichbarkeit der einzelnen Seiten ist es den Nutzer/innen möglich, einen qualitativ wertvollen Überblick über die Angebote zu bekommen. Der „OER-Quality-Index“ bietet folglich eine Hilfestellung für die User/innen, um zu entscheiden, welche Angebote sie bevorzugt für ihre Arbeit verwenden möchten.” (S. 83)
Barbara Rossegger, Bd. 3 der Reihe “Beiträge zu offenen Bildungsressourcen”, Hrsg. von M. Ebner und S. Schön, Juli 2012 (als Book on Demand oder als PDF zum kostenlosen Download!)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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