Tag Archive | "moocs"

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The MOOC Misstep and the Open Education Infrastructure

Posted on 19 September 2014 by jrobes

1969 startete die Open University in Großbritannien. Es war eine kleine Revolution, da damit die Zugangshürden für akademische Ausbildung wegfielen. “Open” bedeutete “freier Zugang”. Dreißig Jahre später, 2001, begann das MIT, im Rahmen seines OpenCourseWare-Projekts alle Kursmaterialien online zu stellen. “Open” bedeutete jetzt, dass diese Materialien unter einer “open license” weiter genutzt und bearbeitet werden konnten. Eine neue Etappe. Es war zugleich der Startpunkt einer weltweiten Bewegung, “Open Educational Resources” (OER). In dieser Entwicklungsgeschichte bedeuten Massive Open Online Courses (MOOCs), so David Wiley, einen Rückschritt:

“The horrific corruption perpetrated by the Udacity, Coursera, and other copycat MOOCs is to pretend that the last forty years never happened. Their modus operandi has been to copy and paste the 1969 idea of open entry into online courses in 2014. The primary fallout of the brief, blindingly brilliant popularity of MOOCs was to persuade many people that, in the educational context, “open” means open entry to courses which are not only completely and fully copyrighted, but whose Terms of Use are more restrictive than that of the BBC or New York Times.”

Vor diesem Hintergrund zählt David Wiley auf, wie heute die Geschichte fortgeschrieben werden müsste: “Open” sollte fest an die “5R activities” (retain, reuse, revise, remix, redistribute) gebunden werden; und die Entwicklung müsste weiter gehen und neben Open Educational Resources auch Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials in den Blick fassen. Alles zentrale Komponenten einer, wie David Wiley es nennt, “Open Education Infrastructure”. Kurz: Es gibt noch einiges zu tun. MOOCs (im Sinne von Coursera, Udacity und Co.) gehören nicht dazu.
David Wiley, iterating toward openness, 18. September 2014

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The MOOC Revolution That Wasn’t

Posted on 17 September 2014 by jrobes

Mit Blick auf die hohen Abbruchraten von Lernern glaubt Dan Friedman, das Problem erkannt zu haben, vor dem MOOCs heute stehen: Engagement. Er hat auch gleich drei Vorschläge parat, um das Problem anzugehen: “mentorship, retention marketing, and new forms of learn-by-doing”. Leider lesen sich diese Hinweise sehr “taktisch”. Denn hohe Abbruchquoten bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass Lerner unzufrieden oder Lernprozesse erfolglos waren.
Dan Friedman, TechCrunch, 11. September 2014

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Do girls learn differently?

Posted on 16 September 2014 by jrobes

Annie Murphy Paul hält fest: Auch in offenen Online-Kursen (MOOCs), die sich mit den STEM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Mathematics) beschäftigen, sind Lernerinnen deutlich unterrepräsentiert. Am Zugang allein kann es also nicht liegen. Aber es braucht offensichtlich eine besondere Lernumgebung, um Barrieren zu überwinden. Das belegt Annie Murphy Paul mit Hinweisen auf Projekte und Forschungsergebnisse.

“All these approaches have in common a focus, not on teaching girls and women differently, but on helping them to feel differently about their place in the fields of math and science. Just as in the physical world, in the virtual sphere the barriers to girls’ and women’s advancement in STEM fields remain very much in place. With informed intervention and clever design, however, the digital walls may prove easier to scale.”
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 10. September 2014

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The New Way of Learning. What has changed for Corporate Learning?

Posted on 12 September 2014 by jrobes

Als Aufhänger für diesen Vortrag, den ich am Mittwoch im Rahmen eines Webinars gehalten habe, habe ich den Launch des Learning Campus der adidas Group gewählt. Denn hier fallen genau die Stichworte, um weiterzuleiten: sowohl auf die aktuellen Herausforderungen, vor denen Corporate Learning heute steht, aber auch auf die Veränderungen, von denen auch Corporate Learning profitieren kann. MOOCs gehören dazu.
Jochen Robes, SlideShare, 10. September 2014

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Transforming Education in the Digital Age: MOOCs are not enough!

Posted on 08 September 2014 by jrobes

Wer mit den letzten Schriften von CHE und Bertelsmann Stiftung zum Thema vertraut ist, wird in diesem Artikel vieles wiederfinden. Das “Thema” ist die Digitalisierung der Bildung, ihre Auswirkungen, ihre Risiken, aber vor allem ihr Potenzial. “Massification combined with personalization” (oder auch: “Personalisierung trotz Massifizierung”) ist die Botschaft, wobei die “Personalisierung” von Algorithmen und nicht von Lernern gesteuert wird.

“In the end, the big promise of digitalized education lies in the hope to easily design and adapt personalized learning paths suited to each individual’s learning preference, pace and style. Massification combined with personalization would tap the potential for infinitely scalable learning opportunities - and thus be a real disruptive revolution in education.”
Ralph Müller-Eiselt, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 6. September 2014

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Newsletter Nr. 471, 18. August - 5. September 2014

Posted on 07 September 2014 by jrobes

[Empfohlen]
Audrey Watters: Beyond the LMS, 2014/09/05

„Beyond the LMS” ist nicht nur eine der üblichen Klagen oder Abgesänge auf Lernplattformen. Audrey Watters verpackt das Ganze in einen lesenswerten Exkurs über die Geschichte des Internets und die Versuche, Lernprozesse mit Hilfe technischer Systeme zu managen. Inhalte, Kurse, Diskussionen, Tests, Abschlüsse, eingesperrt hinter Registrierungen. Blackboard, der größte amerikanische LMS-Anbieter im Hochschulbereich (und hier liegt auch der Fokus dieses Artikels!), bildet nur den Aufhänger. Diese Systeme schließen das Lernen ein, schneiden es ab von den Möglichkeiten des Netzes. Diese gilt es zurückzuerobern:

„The future, I think we’ll find, will be a reclamation project. Ed-tech must not be about building digital walls around students and content and courses. We have, thanks to the Web, an opportunity to build connections, build networks, not walls.”

Beyond the LMS from Audrey Watters

[MOOCs]

  • Unternehmen und Coursera: Weitere Interessensbekundungen von beiden Seiten. Wenig überraschend nach den Entwicklungen der letzten Monate. (George Anders, Forbes, 2014/08/20)
  • Weiterentwicklung des Geschäftsmodells bei MOOC-Anbieter iversity: Teilnehmer, die nicht nur eine Teilnahmebescheinigung möchten, können zwischen “Certificate Track”, “ECTS-Track” oder “Executive Track” wählen. Aber das kostet. (iversity, Pressemitteilung, 2014/09/03)
  • Vielleicht helfen ja Gebühren für Massive (Open?) Online Courses, die hohen Abbrecherquoten zu reduzieren, überlegt auch Stanford’s John Mitchell. (Chris Parr, Times Higher Education, 2014/09/02)
  • In Kürze (2014/10/08) startet ein MOOC auf edX, durchgeführt von MIT, mit dem Titel “Design and Development of Educational Technology”. (edX)

[Corporate Learning]

  •  References+ ist eine Community-Plattform im Siemens-Intranet, die von Johannes Müller seit 2005 kontinuierlich weiter entwickelt wurde und hier jetzt auch in bewegten Bildern vorgestellt und beworben wird. (Siemens, YouTube, 2014/08/28)
  • Jane Hart wird nicht müde zu erklären: „Learning in the Modern Workplace” ist viel mehr als nur Training und E-Learning. Ein Diagramm versucht eine Übersicht. Und ein „5 Punkte-Plan” gibt Starthilfe. (Jane Hart, Moving Beyond E-Learning, 2014/08/25)

[Learning Trends]

  • Learning Guru Elliott Masie stellt sein Spielzeug des Monats vor: „A Throwable Soft Microphone”. (Learning 2014, 2014/08/15)
  • Wie Mozilla im Rahmen seiner Web Literacy”-Mission persönliche Lernwege, projekt-basiertes Lernen und Open Badges verbindet, beschreibt Doug Belshaw. (dmlcentral, 2014/08/28)
  • Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an Elgg, eine Open Source Social Networking-Plattform, die vor einigen Jahren in der EduCommunity als LMS-Alternative diskutiert wurde (es gibt sie immer noch!). Ihr Entwickler, Ben Werdmüller, stellt jetzt Known vor: “I think Known is very clearly both a PLE and an eportfolio.” Interessant! (Ben Werdmüller, Blog, 2014/08/25)

[Top of the Blogs]

  • Kompetenzmodelle sind ja schön und gut, aber die Kompetenzorientierung muss sich auch in der Weiterbildung niederschlagen, meint Werner Sauter. (BlendedSolutions’s Blog, 2014/08/31)
  • “Missing from most workplaces today is any time for reflection”, beklagt Harold Jarche. (Blog, 2014/08/26)
  • Mit Blick auf die prognostizierten Wachstumsraten für E-Learning spricht Nick Shackleton-Jones (BP) von einem „Online Education Bubble”. Was boomen wird, ist das tägliche, informelle Lernen online. (aconventional, 2014/08/28)
  • “Have social networks replaced groups?”, fragt David Weinberger und beschreibt seine Beobachtungen. Aber vielleicht trauert er nur einem Konzept nach, das von der Zeit überholt wurde: „So it’s entirely possible, in fact it’s probable, that the Internet has not made a lot of progress supporting groups because our culture no longer values groups.” (Joho the Blog, 2014/08/25)
  • Noch einmal David Weinberger. Hier nimmt er uns mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2003, als man „Social Software” entdeckte und fasziniert Clay Shirky zuhörte, der das neue „Social” erklärte. (Joho the Blog, 2014/08/22)
  • Internet und unser Gehirn basieren auf dem Prinzip der Vernetzung. Ist es nicht Zeit, dass auch Organisationen und Unternehmen in der Wissensgesellschaft sich öffnen und sich neu definieren, fragt Esko Kilpi. (Interactive Value Creation, 2014/09/02)

[Reports, Magazines & Papers]

[Productivity & Tools]

[Miscellaneous]

  • Ist die bücherfreie Bibliothek die Zukunft? (Alison Flood, the guardian, 2014/09/14)
  • Vielleicht kann man diesen Artikel („How Does the Brain Learn Best? Smart Studying Strategies”) wie folgt zusammenfassen: Lernen ist ein natürlicher Prozess, der nicht nur dann passiert, wenn wir in einem Klassenzimmer sitzen oder uns mit einem Buch einschließen. Wie immer helfen Ziele, Motivation und Praxis. (Ingfei Chen, MindShift, 2014/08/25)

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Special edition on research on MOOCs in the journal ‘Distance Education’

Posted on 15 August 2014 by jrobes

Tony Bates gibt uns eine kluge Zusammenfassung der aktuellen Ausgabe von “Distance Education”, ein Fachmagazin, das aus Australien kommt und sich im August ganz der MOOC-Forschung widmet. Es sind sechs Artikel, die Tony Bates vor allem durch ihre unterschiedlichen Ansätze in “MOOC designs”, in “research questions on MOOCs” sowie in der “methodology in MOOC research” beeindruckt haben. Hier ein Ausschnitt aus seinen “lessons learned”:

“My view is that in the long run, we will learn more from MOOCs about handling social learning at scale than about transmitting information at scale. We already know about that. It’s called broadcasting.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 14. August 2014

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What Business Schools Don’t Get About MOOCs

Posted on 12 August 2014 by jrobes

Die Frage ist durchaus interessant: Wie sollen sich Business Schools als etablierte und finanzkräftige Institutionen gegenüber einem Trend wie MOOCs verhalten? Fast alle haben bis heute reagiert, aber die meisten setzen auf Initiativen und Projekte, die ihr Kerngeschäft nicht berühren. Falsch, sagt der Autor, und verweist auf Erfahrungen anderer Branchen.

“The advantages of MOOCs and, more broadly, online technology as a delivery channel, are real. Rather than simply tacking on complementary online offerings, business schools need to experiment with their core. They must create strong linkages between new digital initiatives and the rest of the institution through mechanisms such as cross-staffing, multiple points of contact, and unification of reporting and decision structures. And these mechanisms need to be invented now, before the way forward is clear.”
Pankaj Ghemawat, HBR Blog Network, 11. August 2014

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Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken

Posted on 11 August 2014 by jrobes

gmw_201408.jpgVom 1. bis 4. September 2014 findet an der PH Zürich die 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (#GMW14) statt. Wer wie ich nicht in Zürich sein wird, kann sich mit Hilfe des Tagungsbandes (663 Seiten!) einen Überblick verschaffen. Natürlich hat der Herausgeber den Elfmeter (”Lernräume”) verwandelt und Kapitelüberschriften entworfen, in denen u.a. von “Freiräumen”, “Kursräumen”, “Spielräumen”, “Arbeitsräumen”, “Raumwechseln” und “Raumgestaltungen” die Rede ist. Es sind aber nur sehr lose Klammern, die die Arbeiten zusammenhalten, was ein Blick auf das Kapitel “Kursräume: Massive Open Online Courses” und das Unterkapitel “Spezifische Perspektiven auf Videos” zeigt. Und inhaltlich hätte ich mir gerade hier etwas mehr Substanz oder Kreativität versprochen.

“Die Beiträge des Sammelbandes diskutieren das Thema „Lernräume“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Fokus stehen beispielsweise die Heterogenität der Lernenden und ihre persönlichen Lernumgebungen, die Gestaltung von Lernräumen durch Lehrpersonen, unkonventionelle Lernräume wie Konferenzen oder Massive Open Online Courses (MOOCs) und verschiedene Sichtweisen auf diverse Lernplattformen.”
Klaus Rummler (Hrsg.), Medien in der Wissenschaft, Band 67, Waxmann: Münster 2014 

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MOOCs4D: Potential at the Bottom of the Pyramid

Posted on 01 August 2014 by jrobes

penn_2014081.jpgAm 10./ 11. April 2014 fand die “MOOCS4D” an der University of Pennsylvania in Philadelphia statt. Wie der Titel der Konferenz andeutet, standen die Herausforderungen, Bedürfnisse, aber auch Bedenken der “developing world” im Vordergrund: “With such a rapid worldwide expansion, there are concerns about the relevance of content offered, languages of instruction, how to meet diverse learning needs, cultural differences in teaching, and accessibility in various regions with poor telecommunications infrastructure.”

Der Report zeichnet die Diskussionen und Beiträge der Plenary Sessions und Panels ausführlich nach. Das eröffnet Einblicke in das, was heute schon in vielen Projekten weltweit mit Hilfe von Online-Medien umgesetzt wird, aber auch, vor welchen Herausforderungen und Grenzen die Initiatoren solcher Projekte häufig stehen. (via Inge Ignatia de Waard)

Penn University, Juli 2014 (pdf)

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MOOCs Completion Rates and Possible Methods to Improve Retention – A Literature Review

Posted on 29 July 2014 by jrobes

Durchschnittlich 7,5 Prozent der Lernenden, die sich für einen MOOC anmelden, bleiben bis zum Ende dabei und schließen ihn mit einem Zertifikat ab, so eine Studie. Natürlich sind diese “completion rates” nicht mit denen “normaler” Zertifikatskurse vergleichbar, und doch wird sich mit diesen Zahlen kein MOOC-Anbieter zufrieden geben. Also haben sich die Autoren in den bis heute vorliegenden Erfahrungsberichten umgeschaut und die Gründe für einen Abbruch gesammelt: “The reasons found are lack of time, lack of learners’ motivation, feelings of isolation and the lack of interactivity in MOOCs, insufficient background and skills, and finally hidden costs.”

Und wie lässt sich dieser Entwicklung entgegensteuern? Hier wird die Luft dünn: “For example accommodating students to different timetables, promoting student completion or enhancing “student to students ” and “student to instructor” interaction as well as increasing online learning skills.” Vielleicht, weil die Antwort nur zum Teil auf der Ebene des einzelnen Online-Kurses und seiner Gestaltung liegt …
Hanan Khalil und Martin Ebner, In: Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2014, S. 1236-1244 (via e-Learning Blog)

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MOOC points from a real learner

Posted on 25 July 2014 by jrobes

Ein Erfahrungsbericht, kurz und schmerzlos: For the last 9 weeks I have been enrolled in a Coursera MOOC ‘An Introduction to Marketing’, run by Wharton at the University of Pennsylvania. Here’s the question; was it worth it and have my marketing skills improved? YES & YES!”
Carl Clark, Donald Clark Plan B, 25. Juli 2014

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The New American University: Massive, Online, And Corporate-Backed

Posted on 24 July 2014 by jrobes

Eine richtig spannende Geschichte wird hier erzählt, die sehr anschaulich verdeutlicht, warum der Hype um Massive Open Online Courses nur in den USA entstehen konnte. Es geht um eine öffentliche Universität, die Arizona State University (ASU), die vor vier Jahren entschied, dass eine bzw. ihre Zukunft nur in Online-Kursen liegen könne. Also hat man auf Partnerschaften gesetzt, zuerst mit Pearson, dem Medienkonzern, dann mit Starbucks, der Kaffeehaus-Kette, und nebenbei mit Knewton, der “adaptive learning company”. Die Pläne sind ehrgeizig, denn man will dorthin, wo der schwächelnde “for-profit”-Riese im Online-Lernen, die University of Phoenix, heute ist. Kritiker merken leise an, “it’s a product that’s essentially untested”.

“Public universities, experts say, are positioned to succeed in the online sphere because they have clout and name recognition that MOOCs and for-profits like Phoenix and Corinthian can’t match. MOOCs have been unsuccessful, in part because the certificates earned had little currency with employers or established universities …”
Molly Hensley-Clancy, BuzzFeed, 21. Juli 2014

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MOOCs: Disruptor or Indicator of Something Deeper?

Posted on 21 July 2014 by jrobes

Sind MOOCs die Ursache für die Veränderungen im Bildungsbereich, die, vor allem in den USA, so heftig diskutiert werden? Oder liegen diese Ursachen ganz woanders? Nicole Christen ist in ihrer Abschlussarbeit dieser Frage nachgegangen, hat Interviews geführt, die sie zur Schlußfolgerung geführt haben:

“The educational marketplace is becoming learner driven. … The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique.”

Konkret: MOOCs mögen wieder aus den Schlagzeilen verschwinden, aber nicht, so Nicole Christen, die Nachfrage nach “open learning”. Und sie bietet Raum für neue Lösungen und Angebote.
Nicole Christen, 20. Juli 2014 (via Tony Bates/ e-learning and distant education resources)

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

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Das LMS ist nicht tot, das Design schon

Posted on 16 July 2014 by jrobes

Gerade via Twitter auf meinem Bildschirm gelanded: Andreas Wittke beschreibt hier sehr anschaulich, dass MOOCs nicht nur Videos und E-Learning näher zusammengebracht, sondern auch das Kursdesign grundlegend verändert haben. Jetzt, so Andreas Wittke, macht es Sinn, von User Experience zu sprechen. Und, etwas ausführlicher:

“Und dann kamen die MOOCs. Alle MOOCs bestechen durch neue Kursdesigns und dementsprechend durch neue Plattformen, die ich jetzt auch nicht LMS nennen will. Schaut man sich Coursera, EDx und iversity an, so sind alle super grafisch aufgearbeitet, sie sind responsive und haben einen sehr reduzierten Funktionsumfang. Mich erinnert das irgendwie an Apple, die auch sehr schlichte einfache Bedienkonzepte haben und viel Wert auf hochwertiges Design legen. Der Erfolg gibt Apple recht. Die MOOCs haben das LMS Design quasi in das Jahr 2014 gebracht. Hier hatten Designer das sagen und keine Pädagogen.” Mit Beispielen.
Andreas Wittke, Online By Nature, 21. Mai 2014

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Lernen in der Cloud

Posted on 15 July 2014 by jrobes

Mit Thomas Jenewein (SAP Education) habe ich im Frühjahr drei Webinare durchgeführt, in denen wir einige Trends im Online-Lernen vorstellen. Lernen in der Cloud, E-Learning-Design sowie Performance Support waren die “großen” Überschriften. In diesem Artikel gebe ich einen kurzen, komprimierten Überblick, nenne die wichtigsten Trends beim Namen und verlinke auf die Präsentationen des Frühjahrs.
Jochen Robes, SAP Community Network, 15. Juli 2014

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Peer Assessment for Massive Open Online Courses (MOOCs)

Posted on 15 July 2014 by jrobes

Ein interessanter Artikel, der mit einem zentralen Problem einsteigt: Ideale Lernprozesse bilden einen “teach-learn-assess cycle” ab, der in MOOCs durch die große Zahl der Teilnehmer an seine Grenzen stößt. Kein Lehrender kann Hunderten oder Tausenden Lernern individuelles Feedback geben. Formen des Peer-Assessments sollen diese Lücke schließen. Doch wie glaubwürdig sind die Resultate dieses Ansatzes? Hier setzt der Autor an und stellt verschiedene Versuche vor, das “Glaubwürdigkeitsproblem” des Peer Assessments zu lösen. Doch je mehr Unsicherheitsfaktoren man entdeckt, umso komplexer werden die Lösungen.

“If MOOCs are to be a complete educational experience, and not just a free multimedia version of traditional textbooks, the key seems to be whether there is a viable and scalable built-in formative assessment and feedback process. Among the various options available, peer assessment is the most widely applicable method to date. In spite of the many studies showing the efficacy of peer assessment in promoting learning, skepticism remains as to whether peer assessment results can be trusted.”
Hoi K. Suen, International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 15, Nr. 3 (2014)

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The Hope & Hype of MOOCs

Posted on 11 July 2014 by jrobes

moocs_201407.jpgNextSpace ist das Magazin des Online Computer Library Centers (OCLC), und die Cover Story der aktuellen Ausgabe ist MOOCs gewidmet. Dazu gab es im Januar ein Symposium, dessen Teilnehmer auch im Artikel zu Wort kommen. Die Botschaft, kurz zusammengefasst: Das Internet hat Bildung und Lernen radikal verändert (”the Internet is the new learning place”), und MOOCs bilden einen willkommenen bzw. überfälligen Anlass, um über die Rolle der Bibliotheken in dieser sich verändernden Lernlandschaft nachzudenken. Hier einige interessante Ideen:

  • “Libraries can be more and more involved in media production and in selecting content to support MOOCs.
  • Managing the issues of copyright vs. license vs. accessible material-that’s another key role libraries can play.
  • Special collections librarians have the opportunity to connect their collections to MOOCs.
  • Public libraries can be an access point to MOOCs and extend their broad public education mission. They have this great underappreciated role for furthering access to the Internet for so many people, especially rural and poor people.
  • For academic libraries, there is a wonderful support role to be played in helping curate the content for MOOCs.”

 NextSpace, Issue 23, 30. Juni 2014

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I was wrong

Posted on 09 July 2014 by jrobes

“I’ve made statements late last year to the effect that “corporate MOOCs will be the big trend in 2014″. I was wrong.” Schreibt George Siemens und bezieht sich auf eine offene Online-Konferenz zum Thema “Corporate MOOCs”, die er kürzlich mitorganisiert hat und die seine Erwartungen nicht erfüllte. Nur wenige, meist stille Teilnehmer. Aber an den Präsentationen soll es nicht gelegen haben, meint George Siemens und verlinkt auf die Aufzeichnungen (u.a. SAP, Google, World Bank). Und er fasst einige Eindrücke der Konferenz zusammen:

“- Corporate MOOC completion rates are in the 70-80% range
- Coursera is heavily focused on providing branded “turn key” content for corporation training
- Systems like WorldBank are developing MOOCs as an integrated part of their overall online or digital learning strategy
- Several corporations, notably Google and SAP, are deep in the rabbit hole of MOOCs already and are reporting position experiences for both employees and customers who have taken their courses
- Consulting services such as Parthenon are deeply engaged in MOOCs and helping organizations plan for and deploy them.
- The costs of MOOCs are significant in terms of capital and time and effort of people. It’s not as simple a process as many assume when they start.
- Military organizations are exploring MOOCs and alternative teaching/learning approaches and are reporting promising early results. But we can’t tell you everything. It will be declassified in 2050.
- Organizations are primarily using MOOCs for internal learning, marketing, connecting with customers, and “teaching” suppliers.”

George Siemens, elearnspace, 8. Juli 2014

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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