Tag Archive | "moocs"

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eLearning: Ein Hype und sein natürlicher Zyklus

Posted on 13 April 2017 by jrobes

Noch immer viele Fragezeichen hinter eLearning, aber ein großes Interesse an MOOCs, also an offenen Online-Kursen im Netz. Wie geht das zusammen? Und was soll die Erwachsenenbildung tun? Nach einem Verweis auf Gartner’s Hype Cycle empfiehlt die Autorin (mit Unterstützung von Joachim Sucker): MOOCs als Chance sehen und mitmachen!
Birgit Aschemann, erwachsenenbildung.at, 12. April 2017

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Moocs oder Snocs?

Posted on 06 April 2017 by jrobes

Der Artikel klappert einige Business Schools ab, um ihre aktuelle Befindlichkeit zum Angebot von Online-Kursen abzuholen. Harvard, Mannheim Business School (MBS), HHL Leipzig Graduate School of Management, WHU Otto Beisheim School of Management, ESMT und Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) lauten die Adressen, die zu Wort kommen. Die Antworten sind vielfältig und reichen über die Alternative “MOOCs oder SNOCs” hinaus. Ansonsten setzen alle Befragten vor allem auf die eigene Marke. Wo es passt, wird experimentiert. Keine Antwort lässt auf eine ausgearbeitete Digitalisierungs-Strategie hinter dem Einsatz von Online-Kursen oder anderen Online-Bausteinen erkennen. Was aber auch an den Fragen der Autorin gelegen haben mag …
Christine Demmer, Süddeutsche Zeitung, 5. April 2017

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Coursera’s Rick Levin on the Evolution of MOOCs and Microcredentials

Posted on 31 March 2017 by jrobes

Wie sieht es aus, fünf Jahre nach dem Start der MOOC-Plattform? Wie hat sich das Kursformat entwickelt? CEO Rick Levin zählt auf: Skills und Kursinhalte sind noch genauer aufeinander abgestimmt, die Diskussionsforen und Online-Assessments haben sich verbessert. Wer ist die Zielgruppe von Coursera: Unternehmen oder Mitarbeiter bzw. Lerner? Beide werden angesprochen, so Rick Levin. Überhaupt bietet sich Coursera als Plattform und Kursbibliothek dort an, wo Interessierte - Unternehmen, aber auch staatliche Organisationen - das ganze Paket, Technik, Administration und Inhalte, einkaufen wollen. Beim Flipped Classroom-Modell - Lehrende nutzen „fremde” Coursera-Materialien für ihre eigenen Hochschulkurse - sieht der CEO noch Potenzial.
Jeffrey R. Young, EdSurge, 29. März 2017

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Driverless Ed-Tech: The History of the Future of Automation in Education

Posted on 31 March 2017 by jrobes

Audrey Watters hat wieder ein kleines Lehrstück über Bildung geschrieben. Am Anfang steht eine Fahrt mit Sebastian Thrun in einem selbstfahrenden Auto, 2012, als Udacity gerade gegründet war. Von „driverless cars” geht es zur „driverless university”; Effizienz, Data, Automatisierung. Audrey Watters zeigt auf, wie sich die Philosophie Silicon Valley’s, der Libertarismus, in allen seinen Projekten wiederfindet. Mit Uber wird jeder zum Fahrer, mit MOOCs wird jeder zum Lehrer. Aber die Vision geht weiter. Denn so wie Uber mit „autonomous vehicles” experimentiert, so wird in EdTech an „automated education” gearbeitet. Und alles kann schon bei B.F. Skinner in den 1950er Jahren nachgelesen werden. „The “driverless university,” rather, is controlled by the engineers who write the algorithms”, schreibt Audrey Watters.
Audrey Watters, Hack Education, 30. März 2017

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Watch Out, Corporate Learning: Here Comes Disruption

Posted on 30 March 2017 by jrobes

Auch wenn das Wort “disruption” heute oft ein guter Grund ist, einen Artikel nicht zu lesen, bei Josh Bersin (Bersin by Deloitte) mache ich eine Ausnahme. Denn er liefert in der Regel gute Schaubilder und Stichworte für die Themen und Trends, die auf HR und Learning & Development zukommen. Hier setzt er hinter (ältere) Learning Management Systeme ein großes Fragezeichen. Denn auf dem Bildungsmarkt gibt es immer mehr neue und attraktive Formate und Anbieter. Von MOOCs bis AI. Von Microlearning über Apps bis Spaced Learning. Die zukünftige Lerninfrastruktur, so Josh Bersin, wird weniger die alles integrierende Lernplattform und mehr ein offenes Lernnetzwerk sein. Eine Konsequenz:

“While corporate compliance and mandatory training will never disappear, these are now becoming back-office functions, making the LMS far less strategic than it once was.”
Josh Bersin, Forbes, 28. März 2017

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Facets of Openness in MOOCs - A Review

Posted on 28 March 2017 by jrobes

MOOCs sind ja einmal angetreten, um neuen Zielgruppen den Zugang zur Bildung zu öffnen. Inzwischen weiß man, dass (auch hier) dieser Effekt nicht eingetreten ist. Auswertungen zeigen, dass die Mehrheit der MOOC-Teilnehmer aus Höherqualifizierten besteht. Am Fall des MOOCs “Dr. Internet”, einem besonders niedrigschwelligen Kursangebot, wurde diese Beobachtung noch einmal überprüft. Er wurde zweimal, 2015 und 2016, auf der österreichischen MOOC-Plattform iMooX angeboten. Doch am Ende mussten die Autoren feststellen, dass auch sie ihren Kurs nicht gegen den Trend steuern konnten:

“Our findings confirm the results of other studies (Dillahunt, Wang and Teasley 2014; Hansen and Reich 2015): even though MOOCs have been credited with the potential to democratize education, they are not an effective instrument against educational disparities. To the contrary, they seem to deepen rather than bridge the gap, because those groups who already have a higher socioeconomic status, good access to higher education and employment are also able to gain additional educational benefits from MOOCs and Open Education.”
Claudia Zimmermann, Elke Lackner, Martin Ebner, in: DisCO 2016 - Towards open education an information society. 11th conference reader. Beseda, J. (ed.). Centre for Higher Education Studies. Prague 2016 (via Academia.edu)

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Warum E-Learning gescheitert ist

Posted on 22 March 2017 by jrobes

Wenn Andreas Wittke schreibt, dass E-Learning gescheitert ist, so meint er das Geschäftsmodell E-Learning, nicht die pädagogischen Konzepte hinter E-Learning. Denn wenn man nur einen einzelnen Kurs “digitalisiert” oder um Online-Komponenten erweitert, wenn Lehrende neben ihren Präsenzpflichten jetzt auch noch in die Entwicklung, Durchführung und Betreuung von Online-Kursen involviert sind, wird das neue Bildungsangebot teurer. Es rentiert sich nicht. Das ist absurd, meint Andreas Wittke, wo doch die Digitalisierung in allen anderen Bereichen zum gegenteiligen Effekt führt. Digitale Bildung, so die Konsequenz, muss endlich zu Ende gedacht werden, skaliert, automatisiert. MOOCs sind ein Anfang. Wenn ich alles richtig verstanden habe …

“Das Problem des E-Learning sind die Grenzkosten. Wenn wir weiterhin in analogen Strukturen denken, das heisst wir unterrichten in Semestern, in Klassengrößen und prüfen zu einer bestimmten Zeit alle Lerner gleichzeitig, wird E-Learning scheitern bzw. ist gescheitert. Das kann niemand bezahlen. Man kann in digitalen Prozessen jedoch nahezu unendlich denken, ähnlich wie Amazon, die auch mehr E-Books im Lager haben, als jede Bibliothek der Welt, denn digital kostet kein Geld.”
Andreas Wittke, Online by Nature, 21. März 2017 

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FutureLearn’s New Pricing Model Limits Access to Course Content After the Course Ends

Posted on 17 March 2017 by jrobes

Mit “monetization over massiveness” hatte das Nachrichtenportal Class Central die Entwicklung der kommerziellen MOOC-Anbieter Ende des letzten Jahres zusammengefasst. Dazu passt auch dieser Schritt von FutureLearn, der MOOC-Plattform der britischen Open University. Dort hat man jetzt den freien Zugriff auf die Kursinhalte eingeschränkt. Sie gelten jetzt nur noch für die Dauer des Kurses. Wer darüber hinaus Zugang zu allen Kursbausteinen sowie, nach erfolgreicher Bearbeitung des Kurses, ein Zertifikat haben will, muss “upgraden”.

“… charging for certificates hasn’t proven to be an effective business model for MOOC providers”, heißt es. Also kosten jetzt auch die Inhalte. Und die Preise werden sich über kurz oder lang wohl auch erhöhen, prognostiziert Dhawal Shah.
Dhawal Shah, Class Central, 16. März 2017

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The open in MOOC must include the ability to create courses

Posted on 15 March 2017 by jrobes

Natürlich kann man sich mit einigem technischen Geschick selbst eine MOOC-Infrastruktur “bauen”: zum Beispiel um WordPress herum, wie wir es mit unserem Corporate Learning 2025 MOOCathon planen. Oder man installiert Open edX. Oder man spricht die hilfsbereiten KollegInnen von mooin an. Wie auch immer: die Möglichkeiten sind überschaubar und oft denen vorbehalten, die professionell oder kommerziell mit Bildung handeln. Daran erinnert Graham Attwell:

“If we want truly open education, then we need to open up opportunities for creating and facilitating learning as well as participating in a programme. I still like Ivan Illich’s 1971 dream in Deschooling Society of a big computer which could send postcards to match those wanting to learn something with those willing to support them. And I see an open MOOC infrastructure as the way we might achieve this.”
Graham Attwell, Pontydysgu - bridge to learning, 14. März 2017

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Coursera chief on the future of online learning and the Trump era

Posted on 09 March 2017 by jrobes

Die Botschaft des Artikels: Business Schools beginnen zu verstehen, welche Möglichkeiten ihnen Online-Kurse bieten. Und Coursera ist der Partner, um diese Möglichkeiten optimal zu realisieren. Die Zusammenarbeit mit Wharton beweist es. So Rick Levin, der CEO von Coursera.

“Coursera was originally designed to provide the infrastructure for universities to put any course online. However, it was quickly adopted by people looking for practical business courses to improve their performance at work. More than 30 per cent of all content is now related to business …”
Hannah Kuchler, Financial Times, 5. März 2017

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Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!?

Posted on 03 March 2017 by jrobes

Am Donnerstag durfte ich den Hochschuldidaktiktag 2017 an der FH Münster einleiten. Das Wandelwerk. Zentrum für Qualitätsentwicklung und Thilo Harth hatten eingeladen. Da Münster mein Studienort und zehn Jahre lang Lebensmittelpunkt war, bin ich dem Ruf natürlich gerne gefolgt. Es gab die Verabredung, dass ich etwas über den Tellerrand schaue und den Blick für Bewegungen und Entwicklungen öffne, die sich durch die Digitalisierung auf dem Bildungsmarkt im weitesten Sinne (Anbieter, Technologien, Konzepte, Herausforderungen) ergeben. Auch, um den Teilnehmenden Impulse für eigene, neue Lehr-/ Lernkonzepte zu geben. Kurze Beschreibungen aller weiteren Impulse und Workshops finden sich auf der Seite des Veranstalters.
Jochen Robes, SlideShare, 2. März 2017

Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgruppen!? von Jochen Robes

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Hot or Not: How Do MOOCs Fit into Corporate eLearning?

Posted on 01 March 2017 by jrobes

Fünf Experten werden gefragt, und die Antworten und Perspektiven wechseln sich munter ab. Am spannendsten wird es, wenn MOOCs als Öffnung und Erweiterung von Corporate Learning betrachtet werden. Das betrifft dann Mitarbeiter, die “offiziell” an einem  offenen Online-Kurs teilnehmen, weil MOOCs auf dem Radar des Unternehmens bzw. von L&D sind und das interne Kursportfolio erweitern. Das kann aber auch ganz neue Lernkonzepte einschließen, die MOOCs als Ressource und andere Lernende als Netzwerk sehen und sie aktiv in ihre formalen Lernaktivitäten einbauen. Die entsprechenden Stichworte und Hinweise finden sich auch im Artikel.
Pamela Hogle, Learning Solutions Magazine, 27. Februar 2017

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You Can Now Purchase edX Courses on Amazon.com

Posted on 27 February 2017 by jrobes

EdX, die zweitgrößte MOOC-Plattform, bietet jetzt einige ausgewählte Kurse auch via Amazon an. Und Class Central liefert nicht nur die Nachricht und einige beweiskräftige Screenshots, sondern auch eine erste Lesehilfe: “edX testing a potential new revenue source; Amazon strengthens its move into online learning”.

Man darf jedenfalls gespannt sein, wie sich der (globale) Weiterbildungsmarkt weiter sortiert. Nachdem Apple und iTunes U schon lange nicht mehr in den Schlagzeilen waren, ist LinkedIn Learning derzeit um so präsenter. Und jetzt Amazon, wenn auch dieses Mal “nur” als Reseller …
Dhawal Shah, Class Central, 13. Februar 2017

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Rethinking Edtech

Posted on 13 February 2017 by jrobes

Wie funktioniert EdTech, also “educational technology” als Markt? David Kernohan bietet uns seine Lesart an: Kapitalgeber, die in den letzten Jahren viel in EdTech-Projekte investiert haben und auf ihre Rendite oder, noch besser, einen Käufer warten, sowie eine Vorliebe für behaviouristische Denkmodelle. Alles in allem, “it is a surprisingly conservative field in terms of approach”. Das zeigt auch das Beispiel MOOCs.

“You could connect these trends together to explain something like the MOOC, which started with an explicitly connectivist underpinning but pivoted quickly (with the pressure of growth and massification) to a behaviourist model, though with a cognitive science gloss via the collection and use of administrative user data.”
David Kernohan, Medium, 8. Februar 2017

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Wissensmanagement - MOOC 2016 ist zu Ende

Posted on 02 February 2017 by jrobes

Da ich den Wissensmanagement-MOOC von Gabriele Vollmar und Dirk Liesch hier etwas stiefmütterlich behandelt habe, will ich wenigstens auf den kurzen Artikel im aktuellen GfWM-Newsletter hinweisen, der einige Eckdaten zusammenfasst und auf Ressourcen hinweist, die auch über das Ende dieses Kurses allen zur Verfügung stehen. Wie zum Beispiel diese Präsentationen (u.a. von BSH Hausgeräte und Festo).

“Mit den Video-Praxisbeispielen zum Wissensmanagement aus Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen sowie zum persönlichen Wissensmanagement ist hierbei ein wahrer Schatz konkreter Lösungen und damit vieler Anregungen entstanden, der nun öffentlich über Youtube mit einer freien „CC-BY“ Lizenz zur Verfügung steht.”
Gabriele Vollmar und Dirk Liesch, GfWM-Newsletter, 1/2017, S. 10/11

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Motivation als Erfolgsfaktor (LEARNTEC 2017)

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Zwei Tage LEARNTEC in Karlsruhe liegen hinter mir. Es war übrigens die 25. Ausgabe, und der Pressemitteilung entnehme ich, dass es mit mehr als 7.500 Fachbesuchern und Kongressteilnehmern auch die Größte in der Geschichte war. Da ich mich wie jedes Jahr wieder zwischen Kongress und Messe, zwischen Terminen und Kaffeepausen, habe treiben lassen, will ich an dieser Stelle nur auf einige Stichworte verweisen, die hängengeblieben sind:

  1. Corporate MOOCS
    Mein Besuch hat beim Stand der SAP begonnen, wo ich im Rahmen einer Whiteboard Session zehn Minuten (!) zum Thema “Corporate MOOCs - ein Modell für die betriebliche Weiterbildung!?” gesprochen habe. Dabei habe ich mich in etwa auch an den Klappentext gehalten:
    “MOOCs sind da und bieten heute verschiedene Optionen: Sie reichen von Mitarbeitern, die eigeninitiativ an den Kursen im Netz teilnehmen, bis zu ersten Unternehmen, die aktiv das Format adaptieren und interne oder externe offene Online-Kurse anbieten. Was geht, und was geht noch?”
    Mein Vortrag wurde übrigens mitgezeichnet (s.u.)! 
  2. Fake News & Alternative Facts
    Zum Jubiläum hatte sich die LEARNTEC mit Elliott Masie aus den USA eine richtige “Kracher”-Keynote geleistet. Vier oder fünf Slides, Storytelling pur. Und er stieg auch gleich mit den Stichworten der Woche ein, jedoch ohne zu politisieren, sondern um zu fragen, ob diese Punkte nicht auch auf die Agenda von Learning Professionals gehören.
  3. Motivation als Erfolgsfaktor
    Peter Henning, Leiter der LEARNTEC, hatte mir vor einigen Wochen den Titel  zugerufen und gefragt, ob ich nicht darüber sprechen wolle. Ich habe ihn gerne und unverändert aufgenommen, weil mich das Thema mit Blick auf Kurse, die nur online stattfinden, immer wieder beschäftigt. Vor allem: Wie und wo findet selbstbestimmtes Lernen statt, und inwieweit gehören Motivation und Aktivierung der Teilnehmenden zum didaktischen Design?
    Die Session war sehr gut besucht, aber die Zeit lief mir dann doch wieder davon. Wenn also noch Fragen offen geblieben sind, dann helfen vielleicht die Slides.
  4. Virtual Reality
    Wer in den nächsten Jahren auf die Trends “Augmented/ Virtual/ Mixed”-Reality setzt, riskiert nicht viel. Auch auf der LEARNTEC, in Messe wie Kongress, war das Thema präsent. So gab es am Mittwoch im Kongress eine ganze VR-Session. Vor allem Torsten Fell (Wissen schafft Werte) und Christian Dominic Fehling (Bergische Universität Wuppertal) gaben einen guten Überblick über die technischen Hintergründe, die verschiedenen Begriffe sowie einige Anwendungsbeispiele.
  5. Content Curation
    Das Stichwort ist ja schon eine Weile sehr präsent und bisher habe ich es vor allem mit den Tools verbunden, die das Kuratieren von Inhalten aus den sozialen Netzwerken und anderen Quellen unterstützen. Zum Beispiel Scoop.it. Oder Storify. Oder Paper.li. Aber natürlich auch Twitter. Inzwischen gibt es jedoch eine Reihe von Anbietern, die diesen Service für Unternehmen “veredeln”. Also die Stichworte und Themen von Unternehmen aufnehmen und sie gezielt mit relevanten und ausgewählten Ressourcen im Netz verbinden bzw. verlinken. Ohne neue Inhalte oder Medien zu entwickeln. Bridge2Think und Neocosmo habe ich in Karlsruhe in dieser Schublade abgelegt.

Das waren meine Stichworte. Einige Kollegen und Kolleginnen haben inzwischen ihre Eindrücke zusammengefasst, teilweise sehr ausführlich und persönlich. Ich werde sie an dieser Stelle nach und nach verlinken.

Motivation als Erfolgsfaktor von Jochen Robes

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Coursera’s New Strategy Takes Inspiration From Netflix - and LinkedIn

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Das Ziel: “Coursera is quietly testing elements of a new strategy, with the goal of moving from a platform for courses to a broader career-building service.” Auf der einen Seite will Coursera nicht nur Kurse seiner akademischen Partner und Studierende zusammenführen, sondern sich selbst als Brand und Service stärker in den Mittelpunkt rücken. Mit diesem Ziel hat wurde das Portfolio schrittweise ausgeweitet. Heute bietet man neben einzelnen Kursen auch Programmpakete (”Specializations”) sowie Hochschulabschlüsse (”Online Degrees”) an. Und versucht seit einigen Wochen mit einem Subscription-Modell mit monatlichen Raten zwischen 39 und 89 Dollar seinen Erfolg. In Anlehnung an Netflix.
Jeffrey R. Young & Sydney Johnson, EdSurge News, 27. Januar 2017

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“Time is the bottleneck”: a qualitative study exploring why learners drop out of MOOCs

Posted on 24 January 2017 by jrobes

Die Experten wollten wissen: “What factors influence the learners’ decisions to drop out of MOOCs?” Um diese Frage zu beantworten, wurden mit 34 Lernern Interviews geführt. Die Rückmeldungen der Befragten wurden in vier Kategorien geordnet, aber “Zeit” war der Faktor, der mit Abstand am häufigsten genannt wurde. Die anschließenden Empfehlungen für MOOC-Anbieter bleiben allerdings vage: “To mitigate this issue, it is therefore worth exploring aspects such as the best time during the year to run a MOOC, the duration of a MOOC, scheduled vs self-paced MOOCs, and the duration of the recorded lectures.”
Thommy Eriksson, Tom Adawi und Christian Stöhr, Journal of Computing in Higher Education, 24. November 2016

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Trotz Krieg studieren

Posted on 23 January 2017 by jrobes

Das Thema des Artikels: “In Zeiten von Massive Open Online Courses (MOOCs) und Open Educational Resources (OER) erscheint es naheliegend, Menschen in Kriegs- und Krisensituationen einfach über digitale Medien mit modernen Lehr- und Lernangeboten zu versorgen. Wie erfolgreich wäre dieses Vorhaben? Was wird bislang realisiert? Welche Rolle spielen dabei deutsche Hochschulen und Institutionen?”

Ein Überblick. Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) oder das GIZ, Initiativen wie InZone oder das globale Netzwerk Borderless Higher Education for Refugees (BHER), Projekte wie Kiron Open Higher Education mit Berichten zur Frage, wie Bildung in Ausnahmesituationen funktioniert und warum sie gerade in Ausnahmesituationen wichtig ist.
Corina Niebuhr, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 10. Januar 2017

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Keiner will digitale VHS-Kurse

Posted on 19 January 2017 by jrobes

Die digitale VHS, das wird wohl noch ein Weilchen dauern, wenn man den Schilderungen von Joachim Sucker folgt. Dabei liegen die Möglichkeiten, Ressourcen im Netz mit Angeboten vor Ort zu verbinden, doch auf der Hand. Siehe die OER-Beispiele “FotoMOOC”, “StrickMOOC” oder “ichMOOC” auf mooin. Joachim Sucker: “Die VHS kann zu diesem Online-Kurs einen Begleitkurs anbieten. Die Fakten werden über die MOOC-Videos gelernt und die Handhabung kann in Präsenz mit der Gruppe geübt werden.”
Joachim Sucker, allesauszucker, 17. Januar 2017

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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