Tag Archive | "moocs"

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Digitale Bildung in der Praxis

Posted on 17 August 2015 by jrobes

Noch eine kurze Urlaubsunterbrechung: Die Bundeszentrale für politische Bildung pflegt auf ihren Seiten auch eine Rubrik “Lernen”, wo sie unter dem Label “werkstatt.bpb.de” das Thema “Digitale Bildung in der Praxis” aufbereitet. In den letzten Wochen wurden vor allem die Stichworte “MOOCs und E-Learning 2.0″ und “Kultur des Teilens” mit Inhalten gefüllt. Aufgezeichnete Web-Talks, Interviews, Erfahrungsberichte, Glossar sowie ein Quiz. Mich hat vor allem das Nebeneinander von Formaten wie MOOCs, BarCamps, Sprints, Hackathons und Design Thinking gefreut, weil ihre Nutzer (bei allen Varianten und Unterschieden im Detail) das Bemühen teilen, aus der klassischen Informationsvermittlung auszubrechen. Deswegen finden sich in vielen Absätzen dieser Beiträge die Hinweise auf eine Stärkung kollaborativer Prozesse, auf Innovationsmethoden sowie auf Prinzipien der Offenheit und Transparenz.
Bundeszentrale für politische Bildung, Juli/ August 2015

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#CL20: Ein neuer MOOC für die Weiterbildung von morgen in Unternehmen

Posted on 11 August 2015 by jrobes

Ein kurzer Gruß aus dem sommerlichen Hessen: Am 15. September werde ich auf der Zukunft Personal in Köln sein und in einer Reihe mit dem schönen Titel “Meet the Blogger” unseren “Corporate Learning 2.0 MOOC” vorstellen, der ja am 21. September beginnt. Dafür habe ich für den Blog der Zukunft Personal einige beschreibende und (hoffentlich) einladende Zeilen verfasst, auf die ich hier verlinke.

Freundlicherweise haben mir die Veranstalter auch einige Freikarten für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Wer also Interesse an einem Besuch in Köln hat, schickt mir einfach eine kurze, formlose Email (info@weiterbildungsblog.de) und erhält im Gegenzug den Gutscheincode mit weiteren Instruktionen.
Jochen Robes, Zukunft Personal | HRM Expo BLOG, 10. August 2015

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Massive Open Online Courses in der Krise. „Ernüchterung ist eingekehrt“

Posted on 01 August 2015 by jrobes

Ich glaube, “Ernüchterung” trifft die Sache ganz gut. Die taz hat noch einmal einen amerikanischen Hochschullehrer gebeten, etwas zur Lage mitzuteilen, und da seine Hochschule gar keine MOOCs entwickelt, sagt er gleich auch etwas zu Online-Vorlesungen und Online-Bildung im Allgemeinen.

“Die Moocs waren ein Experiment. 80 Prozent aller Experimente gehen schief, aber man kann etwas daraus lernen. Wenn die Technologie besser wird, wenn die virtuellen Klassenräume mit den echten verschmelzen, wenn die Interaktion noch besser wird, wird es wahrscheinlich eine zweite Welle geben.”
Anna Lehmann, Interview mit C. L. Max Nikias, 1. August 2015

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“Wir wollen die Hochschule öffnen für alle”

Posted on 28 July 2015 by jrobes

Ein letztes Mal “Hamburg Open Online University” vor der Sommerpause. In einem weiteren Interview versucht Sönke Knutzen (Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg-Harburg) herüberzubringen, was den Charme des Projekts ausmacht. Natürlich die Öffnung der Hochschulen. Aber dann auch das, was er “projektbasiertes Lernen” nennt:

“Was man in Amerika in den letzten Jahren viel gesehen hat, sind ja diese Massive Open Online Courses, das sind mehr oder weniger Vorlesungen, die ins Internet gestellt worden, wozu man Übungen machen kann. Was wir machen wollen, ist eher projektbasiertes Lernen ins Internet zu bringen. Das heißt, man wird nicht alleine gelassen, sondern man arbeitet an Projekten und man arbeitet in Gruppen und im Idealfall auch durch Mentoren oder Tutoren betreut.”
Markus Dichmann, Interview mit Sönke Knutzen, Deutschlandfunk, 27. Juli 2015

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Join the Nano Open Online Courses (NOOCs) Adventure!

Posted on 24 July 2015 by jrobes

Ein Nano Open Online Course (NOOC) ist ein Massive Open Online Course, der nur eine einzige Woche dauert, um Lernende und Gastgeber zu entlasten. Zaid Ali Alsagoff schreibt: “Instead of having to do the whole course, I can now focus on the juice (I want), get assessed, and be certified (or Badged) on it. Yes, a NOOC is more granular, chunked, digestible, meaningful (evidence) and juicy!” Aber Stephen Downes fragt zu Recht: “My question is, can we build a meaningful network around a course that is an hour or two long? Or does it just become another way to present content?”
Zaid Ali Alsagoff, ZaidLearn, 24. Juli 2015

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MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?

Posted on 17 July 2015 by jrobes

Neben MOOCs habe ich gestern noch die Stichworte “Twitter”, “Badges” und “Marktplätze fürs Online-Lernen” etwas ausführlicher in die VhU-Runde geworfen, um zur Diskussion über aktuelle Trends in der Weiterbildung einzuladen. Wenn ich mich an die Kreise erinnere, die wir anschließend geschlagen haben, zu Schulen, Lehrern und der Frage, wie man diese Entwicklungen mit der aktuellen Bildungspolitik verknüpft, schien das auch ganz gut gelungen zu sein. Wie auch immer, anbei das “Ausgangsmaterial”.
Jochen Robes, SlideShare, 17. Juli 2015

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OpenEd #22: Der #ichMOOC der #VHS

Posted on 16 July 2015 by jrobes

Der #ichMOOC war mit 1.600 Teilnehmern der größte Volkshochschulkurs aller Zeiten. Das ist schon mal eine Marke! Und er hat komplett im Netz stattgefunden. Die Kursplattform war mooin, und die wichtigsten Bausteine des Kurses bildeten Videos, Foren, ein Facebook-Salon sowie die MOOCbars vor Ort. Hinter oder vor dem #ichMOOC stehen Joachim Sucker (Volkshochschule Hamburg) und Nina Oberländer (Bremer Volkshochschule), die hier kurz nach Abschluss des Kurses über ihre Erfahrungen berichten. Und das reicht vom Community Management, über Zielgruppen und Teilnehmer, bis zur Organisationsentwicklung, wenn es nämlich darum geht, den “Tanker VHS” zu bewegen. Am Ende plädiert Joachim Sucker noch für mehr Kommunikationsmöglichkeiten und weniger Abschlussfixierung.
Anja C. Wagner, ununi.TV, 14. Juli 2015

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Practical Guidance from MOOC Research: Student Diversity

Posted on 15 July 2015 by jrobes

Justin Reich hat seine Zeit als Research Fellow bei HarvardX beendet und fasst zwei Jahre MOOC-Forschung in einer Reihe von  Artikeln zusammen. Auch wenn man die verschiedenen MOOC-Formate sowie die unterschiedlichen Reichweiten und Zielgruppen der MOOC-Plattformen berücksichtigt, sind es interessante Erkenntnisse, die er hier zusammengetragen hat. So unterstreicht er z.B. im ersten Artikel (”Student Diversity”), wie wichtig es ist, auch Neulinge mitzunehmen und nicht nur auf Experten als Teilnehmer zu zielen. Umgekehrt mag es aber auch ein Ansatz sein, gerade diese Experten, z.B. Lehrer, die sich ohnehin in vielen MOOCs überproportional engagieren, anzusprechen.

Hier die Titel der Beiträge (und, soweit bereits erschienen, die direkten Links):

  1. MOOC students are diverse, but trend towards auto-didacts
  2. MOOC students value flexibility, but benefit when they engage frequently
  3. The best predictor of persistence and completion is intention, though every activity predicts every other activity
  4. MOOC students (tell us they) leave because they get busy with other things, but we may be able to help them stay on track
  5. Students learn more from doing than watching
  6. Lots of student learning activities are happening beyond our observation: including note-taking, socializing, and using other references
  7. Improving student learning outcomes will require measuring learning, experimenting with different approaches, and baking research into courses from the beginning

Justin Reich, Blog, 2. Juli 2015

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“Meine Bildungsdaten gehören mir!”

Posted on 09 July 2015 by jrobes

Ein Appell, den man vielleicht an dieser Stelle gar nicht erwarten würde. Der Autor erinnert daran, dass viele Bildungsdaten heute bei Plattform-Betreibern wie Knewton, Coursera, Udacity oder der Khan Academy landen. Die Nutzer dieser Plattformen, also die Lernenden, haben keinen Zugriff auf diese bzw. “ihre” Daten. Grund genug, dass die Schweiz einen Gegenpol zum amerikanischen Marktmodell bilden sollte. “Wir haben die Chance”, so der Autor, “das Thema Bildungsdaten aktiv aufzunehmen und proaktiv den Studierenden eine Kopie all ihrer Daten zu geben.” Das gilt auch für Deutschland. Denn die genannten amerikanischen Firmen sind im Zweifelsfall weit weg.
Ernst Hafen, Neue Zürcher Zeitung, 7. Juli 2015

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Corporate Learning 2.0 MOOC

Posted on 09 July 2015 by jrobes

Am 21. September 2015 wird er starten: unser Corporate Learning 2.0 MOOC. Noch stecken wir mitten in der Planung, Konzeption und Entwicklung. Aber die Umrisse stehen, und die Beteiligten sind eingeschworen. Das Besondere: Der offene (kostenlose) Online-Kurse wird acht Wochen dauern, und jede Woche wird von einem anderen Unternehmen gestaltet. Seit dieser Woche steht auch die Ankündigung auf der Kursplattform “mooin” unseres Partners oncampus (FH Lübeck) online. Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen, sich anzumelden und mitzumachen!
Corporate Learning 2.0 MOOC, mooin, Juli 2015

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MOOCs as granular systems: design patterns to foster participant activity

Posted on 09 July 2015 by jrobes

“High drop-out and low completion rates”. Das ist einer der Punkte, die die Diskussion über Massive Open Online Courses von Beginn an bestimmen. Erfolg oder Scheitern des MOOC-Experiments werden unmittelbar mit der Antwort auf diese Herausforderung verknüpft. Also ist die Forschungswerkstatt um Martin Ebner in Graz hingegangen und hat die Lerneraktivitäten in drei MOOCs untersucht (Stichwort: Learning Analytics!) Ihre Frage: “Is there a specific point during an xMOOC where learners decide to drop out of the course or to become lurkers?”

Was haben die Autoren und Autorin nun festgestallt? In den untersuchten Online-Kursen zeigte sich, dass viele Teilnehmer zwischen der vierten und fünften Kurswoche verlorengehen. MOOC-Designern wird deshalb empfohlen: “Think granular!” Und das könnte z.B. bedeuten: “four-week MOOCs, granular certificates and suspense peak narratives.”
Elke Lackner, Martin Ebner und Mohammad Khalil, eLearning Papers, No. 42, Juni 2015 (pdf)

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MOOCs Emerge As Disruptors To Corporate Learning

Posted on 08 July 2015 by jrobes

Auch wenn mir die Wortwahl der Autorin an einigen Stellen etwas mächtig erscheint, so zeigt sie in diesem Beitrag sehr schön auf, dass MOOCs und Corporate Learning nicht auf unterschiedlichen Planeten agieren. Corporate Learning kann die durch MOOCs ausgelöste Bewegung nutzen, um neu zu definieren, was Online-Lernen heißt, um sich aktiv mit den Online-Ressourcen im Web auseinanderzusetzen oder um selbst MOOCs zu entwickeln. Oft sind es, so Jeanne Meister, die Bildungsexperten selbst, die zögern, diese Themen aufzunehmen. Hier die Ergebnisse der Umfrage im Original:

  • “Finding #1: MOOCs offer companies an innovative online learning design for employees plus the ability to externally offer MOOCs to attract potential new hires and new customers.
  • Finding #2: Companies want to go beyond creating MOOCs to also curate a wide range of open learning assets.
  • Finding #3: The top three barriers to experimenting with MOOCs inside companies include a lack of budget, technical and security issues and a lack of skills among corporate learning professionals to design MOOCs.
  • Finding #4: Top resistors to experimenting with the MOOC model were employees in the Corporate Learning Department.”

Abschließend hält Jeanne Meister treffend fest: “Moving forward, the real opportunity for integrating MOOCs into the organization is not simply to consider whether to create a Corporate MOOC or to curate MOOCs. Both are important goals, but the larger one is to use the MOOC movement as the impetus to re-think and re-imagine how your organization designs, develops and delivers learning. It’s time we give control for learning to our learners. After all, we trust them to do their jobs, we need to trust them to learn in a manner that suits them!”
Jeanne Meister, Forbes, 10. Juni 2015

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#EdDigEra Webinar 2: What Next For European MOOCs?

Posted on 06 July 2015 by jrobes

Coursera, der weltweit größte MOOC-Anbieter, weist auf seiner Seite 122 Institutionen aus, mit denen man zusammenarbeitet. 35 davon stammen aus Europa. Ist jetzt, um ein Beispiel zu nennen, der MOOC der TU München auf Coursera ein “europäischer MOOC”? Im vorliegenden Webinar haben sich jedenfalls Vertreter europäischer MOOC-Plattformen dieser Frage gestellt und einige Besonderheiten von MOOCs in Europa herausgearbeitet. Kollaborativer, partizipativer, vielfältiger mit Blick auf Konzepte und Methoden sollen sie sein. Nicht immer wird im schriftlichen Protokoll allerdings deutlich, wo die Beschreibung der Ziele aufhört und die der heute existierenden Kurse beginnt. Interessant ist der Ausblick:

“Our experts predicted two big trends for European MOOCs. First, the development of a system of formal accreditation. Second, the growth of aggregated websites with reliable consumer ratings for content. These will be built on a foundation of collaboration, not competition.”
Alex Beard, OpenEducationEuropa, 16. Juni 2015

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Challenging MOOCs

Posted on 30 June 2015 by jrobes

Audrey Watters hat einen MOOC auf edX bearbeitet (”The Rise of Superheroes and Their Impact On Pop Culture.”) und einen Erfahrungsbericht geschrieben. Ihr Urteil: “Rather, I worry that MOOCs will increasingly deliver all studies in a similarly “lite” version, that MOOCs will be unlikely to provide much critical analysis or equip students to develop any, particularly on topics where there are passionate feelings or entrenched opinions.”
Audrey Watters, Hack Education, 23. Juni 2015

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The (Accidental) Power of MOOCs

Posted on 26 June 2015 by jrobes

Dass MOOCs vor allem Teilnehmer anziehen, die bereits über Bildung und Abschlüsse verfügen, ist mittlerweile bekannt. Jüngste Auswertungen im Rahmen einer Harvard/ MIT-Studie haben jetzt gezeigt, dass es oft gerade Lehrende sind, die die offenen Online-Kurse nutzen. In einigen Kursen machten sie die Hälfte der gesamten Zuhörerschaft aus. Vielleicht kann man diesen Umstand nutzen, um MOOCs zielgerichtet für die Weiterbildung dieser Zielgruppe zu nutzen? Das würde nicht nur in den USA Sinn machen.
Derek Newton, The Atlantic, 23. Juni 2015

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Revisiting our ‘MOOCs and Open Education Timeline’

Posted on 25 June 2015 by jrobes

Stephen Powell hat 2012 die laufenden MOOC-Entwicklungen in eine Timeline gepackt und diese kürzlich aktualisiert (s. unten). Dazu gibt er uns vier Trends mit auf den Weg:

“1. Most MOOC content is not openly licensed so it cannot be reused in different contexts. However, there is a trend for MOOC to be made available ‘on demand’ after the course has finished, …
2. New pedagogical experiments in online distance learning can be identified although it is likely that they will evolve to more closely resemble regular online courses with flexible learning pathways. …
3. The disruptive effect of MOOCs will be felt most significantly in the development of new forms of provision that go beyond the traditional HE market such as professional and corporate training that appeals to employers. …
4. The development of online courses is an evolving model with the market re-working itself to offer a broader range of solutions to deliver services at a range of price levels to a range of student types.” 

Stephen Powell, Thoughts mostly about learning, 24. Juni 2015

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Bringing the Social Back to MOOCs

Posted on 24 June 2015 by jrobes

Dieser Artikel ist es wert, die Runde zu machen! Er beginnt mit einem klaren Statement: “For MOOCs to be considered valued spaces for learning, they need to adopt aspects of the earlier connectivist MOOCs (cMOOCs) and reintroduce social elements. While it might seem logical to copy our largest traditional course format when creating MOOCs, the importance of social connections in learning has been recognized in environments highly relevant to MOOCs. Researchers have described social elements as key to self-directed learning.”

Im Anschluss nimmt uns der Autor mit auf eine kleine Entdeckungsreise. Sie beginnt, vorsichtig, bei den großen xMOOC-Plattformen und kleineren Veränderungen, die es dort zu entdecken gibt. Dann weist er uns auf verschiedene Lernumgebungen zum Sprachenlernen hin und wie selbstverständlich dort Teilnehmer “zusammengebracht” werden. Oder warum nicht MOOCs und ihre Teilnehmer mit bestehenden Online-Communities verbinden? Das “Social”, auf das Todd Bryant verweist, steckt aus seiner Sicht gerade in der Verbindung von MOOCs mit existierenden Projekten. Citizen Science-Projekte könnten ein Ansatzpunkt sein. NGOs ein anderer. Die gemeinsame Analyse von Daten, Dokumenten, Gesetzen und Policies. Das Verfassen von Wikipedia-Artikeln. Am Ende verweist der Autor auf Simulationen, virtuelle Welten und “alternate reality games”, und da habe ich mich dann vorsichtig ausgeklinkt.

Das Fazit: “For MOOCs to function as the bridge between open content and collaborative learning, they need to include opportunities for social interaction and collaboration, which have consistently proven to be beneficial to learners. Failure to do so would relegate MOOCs to little more than content repositories, which, while still valuable, would be used primarily by the highly educated, mature, and motivated independent learners they currently serve. While the platform’s ability to allow learners to form groups, communicate, and collaborate is undoubtedly important and an important first step, more important is a change in focus away from replicating traditional lecture courses and looking for opportunities unique to MOOCs that can offer positive educational experiences. Higher education is rife with examples of traditional courses, online or face-to-face, being opened to the outside world. These successful examples should form the basis of future MOOCs.”
Todd Bryant, EDUCAUSE Review, Juli/ August, 22. Juni 2015 

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All about MOOCs

Posted on 22 June 2015 by jrobes

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

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Megatrend Neues Lernen

Posted on 19 June 2015 by jrobes

Das Zukunftsinstitut in Frankfurt hat elf Megatrends identifiziert, “Tiefenströmungen des Wandels”, wie es auf der Webseite des Instituts heißt. Für alle Trends wurden Dossiers zusammengestellt, die eine Reihe von Artikeln, Studien, Reports, Interviews, Maps, Buchbesprechungen und mehr enthalten. Die Aufzählung wird angeführt vom “Megatrend Neues Lernen”. Im entsprechenden Dossier finden wir z.B. einen längeren Artikel (”Future Learning: Kreativ und flexibel”), der viele aktuelle Entwicklungen - vom “flipped classroom” bis “MOOCs” - aufgreift. Ein anderer befasst sich mit dem Unschooling-Trend aus den USA, der nächste mit Design Thinking. Zum Stöbern.
Zukunftsinstitut, 2015

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The Un-education of a Technologist: From EDUPUNK to ds106

Posted on 18 June 2015 by jrobes

Vielleicht braucht dieser Link eine kurze Vorwarnung, denn Jim Groom, der Autor, arbeitet seit Jahren konsequent gegen den Mainstream in der Bildung und für die Idee des Do-It-Yourself. Seine Ideen sind weit vom Corporate Learning-Alltag entfernt, seine Projekte aber heute bereits Teil der anderen EdTech-History: der Begriff des EDUPUNK (der es 2012 immerhin in die ehrwürdige ZEIT schaffte!), der offene Online-Kurs über Digital Storytelling (DS106), der die Möglichkeiten des MOOC-Konzepts ausreizte, sowie die Initiative “Domain of One’s Own” der University of Mary Washington. Alles Leuchttürme, die zeigen, was möglich ist. Und hier vom Autor selbst rückblickend beschrieben und eingeordnet werden.
Jim Groom, bavatuesdays, 11. Juni 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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