Tag Archive | "moocs"

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I was wrong

Posted on 09 July 2014 by jrobes

“I’ve made statements late last year to the effect that “corporate MOOCs will be the big trend in 2014″. I was wrong.” Schreibt George Siemens und bezieht sich auf eine offene Online-Konferenz zum Thema “Corporate MOOCs”, die er kürzlich mitorganisiert hat und die seine Erwartungen nicht erfüllte. Nur wenige, meist stille Teilnehmer. Aber an den Präsentationen soll es nicht gelegen haben, meint George Siemens und verlinkt auf die Aufzeichnungen (u.a. SAP, Google, World Bank). Und er fasst einige Eindrücke der Konferenz zusammen:

“- Corporate MOOC completion rates are in the 70-80% range
- Coursera is heavily focused on providing branded “turn key” content for corporation training
- Systems like WorldBank are developing MOOCs as an integrated part of their overall online or digital learning strategy
- Several corporations, notably Google and SAP, are deep in the rabbit hole of MOOCs already and are reporting position experiences for both employees and customers who have taken their courses
- Consulting services such as Parthenon are deeply engaged in MOOCs and helping organizations plan for and deploy them.
- The costs of MOOCs are significant in terms of capital and time and effort of people. It’s not as simple a process as many assume when they start.
- Military organizations are exploring MOOCs and alternative teaching/learning approaches and are reporting promising early results. But we can’t tell you everything. It will be declassified in 2050.
- Organizations are primarily using MOOCs for internal learning, marketing, connecting with customers, and “teaching” suppliers.”

George Siemens, elearnspace, 8. Juli 2014

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Massive Open Online Courses (MOOCs): Zum Stand der Dinge

Posted on 07 July 2014 by jrobes

Die Neuausrichtung von Udacity, das Hochschulforum Digitalisierung, der Ausbau von openSAP sowie eine Teilnehmerbefragung der Stiftung Warentest. Das sind vier Ereignisse, die ich kürzlich in einem Artikel für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” kurz und knapp zusammengefasst habe.

“MOOCs, das ist unzweifelhaft, haben das Interesse am Online-Lernen neu entfacht. Trotzdem fragen sich viele verwundert, was die neuen Kurse eigentlich von dem unterscheidet, was sie schon länger als „E-Learning“ kennen. Andere überspringen diesen Punkt und nehmen die Entwicklung zum willkommenen Anlass, um liebgewonnene Strukturen und Prozesse in der Hochschul- und Weiterbildung zu hinterfragen. Und über oder hinter allem steht die Frage, wie das Geschäftsmodell für ein offenes Lernen aussehen könnte. Anlass genug für eine Bestandsaufnahme.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 03/2014 (pdf)

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Kriterien und Leitsätze für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs (Massive Open Online Courses)

Posted on 02 July 2014 by jrobes

uniko_201407b.jpgAuch die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat jetzt eine Stellungnahme vorgelegt. Allerdings viel kürzer und oberflächlicher als das HRK-Positionspapier. Im Mittelpunkt steht ein Kapitel zur Verwendung von MOOCs in der Lehre und der Anerkennung von Leistungen bzw. Prüfungen, die im Rahmen eines MOOCs erbracht wurden. Das Papier schließt mit zehn “Leitsätzen für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs”. Eine Anmerkung am Rande: uniko begrüßt ausdrücklich Entwicklung und Durchführung von MOOCs als “open educational resources”, erklärt auch den Begriff “OER”, verweist aber im Rahmen des Dokuments primär auf den offenen Zugang zu Online-Kursen.
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), Juni 2014 (pdf)

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Could a MOOC help you learn smarter?

Posted on 01 July 2014 by jrobes

Der Titel ist etwas irreführend, denn der Autor spricht Unternehmen an und versucht ihnen, MOOCs schmackhaft zu machen. Seine Argumente: Da sind die Teilnehmer mit beruflichem Hintergrund, die MOOCs längst schon für ihre persönliche Weiterbildung entdeckt haben. Da sind erste Kurse mit konkreten Management- und HR-Themen. Und da ist die University of Leeds, die im September einen Kurs “Innovation: The key to business success” gemeinsam mit Marks & Spencer durchführt.
Peter Crush, People Management, 22. Juni 2014

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At a Tipping Point: Education, Learning and Libraries

Posted on 01 July 2014 by jrobes

oclc_201407.jpgDas Online Computer Library Center (OCLC), ein weltweit tätiger Dienstleister für Bibliotheken aller Art, verschickt eigentlich immer die gleiche Nachricht, aber in unterschiedlichen Verpackungen. Die Nachricht: Das Internet verändert unsere Nutzungsgewohnheiten radikal und Bibliotheken als Orte, die Informationsservices bieten, sind davon unmittelbar betroffen. In diesem sehr schönen, sehr lesefreundlichen Report (118 Seiten) wird aufgezeigt, dass Bildung an einen “tipping point” (Malcolm Gladwell) gelangt ist. Die breite Akzeptanz des Online-Lernens und die Wellen, die MOOCs schlagen, sprechen eine klare Sprache, so die OCLC-Autoren. Bibliotheken haben einen guten Brand, der aber immer noch an Bücher gekoppelt ist. Das muss sich ändern. Leider ist der Report auch sehr zahlengetrieben und die Fotos weichgespült, aber ein Blick lohnt sich.
Online Computer Library Center (OCLC), 25. Juni 2014

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Will SOOCs eat MOOCs for breakfast?

Posted on 01 July 2014 by jrobes

Auf Pearson Labs wird spekuliert: Wenn die Lernerfahrungen, die Teilnehmer in MOOCs mitnehmen, unbefriedigend sind und die Zielgruppen zu heterogen, um sie mit einem klaren Konzept anzusprechen, so helfen nur SOOCs, “selectively open online courses, … simply, a MOOC with an entrance requirement designed to reduce the “unwanted diversity.” Die Autoren schlagen vor: MOOCs fürs Marketing der Hochschulen, SOOCs für das Online-Lernen und “on campus programs” für die, die es sich leisten können und wollen. So ungefähr.
Amar Kumar, Pearson Labs, 18. Juni 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

economist_201406.jpg

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Norwegian MOOC commission

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Woche sehr “MOOC-lastig” wird: Norwegen war ja letztes Jahr das erste Land, das eine nationale Kommission beauftragt hat, das Potenzial von MOOCs zu untersuchen. Jetzt liegt der entsprechende Bericht vor, allerdings auf Norwegisch, aber Alastair Creelman hat netterweise die wichtigsten Botschaften zusammengefasst und eingeordnet. Hier ein Auszug aus den Empfehlungen des Berichts:

  • “A major national investment of up to €16-47 million annually in the coordinated development of online education in the country. This includes the formation of at least one national MOOC platform, research-based competence and knowledge development, cooperation between higher education and industry in using MOOCs for work-related training and research into learning analytics.
  • Create a clear Norwegian MOOC profile and cooperate in the Nordic region.”

Eine gute Ergänzung des gestrigen HRK-Papiers, auch mit Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 19. Juni 2014

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Lieber Harvard als Hannover? Wie der “digitale Tsunami” zur Erfolgswelle für Bologna werden kann

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Will man Harvard & Co. das Spielfeld wirklich überlassen? Wie kann man die europäischen Hochschulen für das Online-Lernen in Form von POOCs (”personalized” statt “massive”) begeistern? Die Autoren setzen auf die Mobilität der Bildung, auf Bologna und ECTS. Ihr Plädoyer: „Bologna Digital” ist eine große Herausforderung, aber eine noch größere Chance, aus dieser oft kritisierten Reform endlich eine echte Erfolgsgeschichte zu machen.” Gewagt.
Jörg Dräger (in Zusammenarbeit mit Ralph Müller-Eiselt), The European, 24. Juni 2014

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HRK-Positionspapier zu MOOCs im Kontext der digitalen Lehre

Posted on 24 June 2014 by jrobes

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute Stellung bezogen: in Form eines kurzen Positionspapieres und eines längeren Readers (“Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre”, 71 Seiten). Nun, ich bin kein hochschulpolitischer Insider, aber das Paket darf wohl als Gegenentwurf zu den “Zehn Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre” gelesen werden, die im Herbst vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung verbreitet wurden. Dort die “schlafende Revolution”, hier, deutlich nüchterner, die “Potenziale und Probleme”.

Während sich die CHE-Thesen an den amerikanischen Entwicklungen orientieren und sich eine “Personalisierung” des Lehrens und Lernens auf der Grundlage von Learning Analytics vorstellen, wird in den HRK-Thesen erst einmal ein Gang zurückgeschaltet und an die Freiheit der Lehre erinnert. Denn MOOCs sind ressourcenintensiv, bauen auf fragwürdigen Finanzierungsmodellen auf und kommen, didaktisch wie rechtlich, mit mehr Fragen als Antworten daher. Einig sind sich beide Seiten in ihren jeweils letzten Thesen, die ich hier in der “weicheren” HRK-Version zitiere: “Die HRK empfiehlt den Hochschulen, sich unter Berücksichtigung dieser Aspekte strategisch zur Digitalisierung der Lehre zu positionieren.”

Unabhängig von dieser “Rahmung” bietet vor allem der Reader einen umfassenden Überblick zur MOOC-Diskussion, wie sie hierzulande aus Sicht der Hochschulen (!) geführt wird. Und wie sie ja im “Hochschulforum Digitalisierung”, dann mit allen beteiligten Parteien, fortgeführt wird.
Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Beschluss des 127. HRK-Senats, 24. Juni 2014

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Evaluationsbericht zum VHS-MOOC „Wecke den Riesen auf“

Posted on 24 June 2014 by jrobes

rohs_2014061.jpgZwischen September und November 2013 fand der vhsMOOC statt (”Wecke den Riesen auf!”). Es war ein klassischer cMOOC, mit über 700 Teilnehmern und dem Thema “Weblernen mit der VHS”. Die TU Kaiserslautern hat den MOOC begleitet und zum Start bzw. Abschluss des Kurses eine Online-Befragung durchgeführt. Neben den allgemeinen Angaben zur Zielgruppe finden sich im vorliegenden Evaluationsbericht (42 Seiten) auch Informationen über Medienkompetenz, Motivation und Erwartungen, Nutzung und Beteiligung sowie abschließende Empfehlungen. Zahlreiche Ergebnisse, obwohl in ähnlichen Zusammenhängen schon geschildert, regen das Nachdenken an. Zum Beispiel:

“Bezüglich der Ziele, die sich die Teilnehmenden des MOOC gesetzt hatten, gaben rund die Hälfte der Teilnehmenden an, diese nicht erreicht zu haben. Dem gegenüber gaben weniger als ein Drittel (28,9%) ihre Ziele teilweise oder vollständig erreicht zu haben […].  Als Ursache dafür, warum ein großer Teil der Teilnehmenden die Ziele nicht erreicht hat, wurde vor allem der Zeitaufwand und die nicht erfüllten Erwartungen identifiziert.” (S. 22)

“Im Gegensatz zur Angabe von hoher intrinsischer Motivation der Teilnehmenden war allerdings nur eine sporadische aktive Beteiligung am MOOC auszumachen.” (S. 28)
Matthias Rohs und Christoph Giehl, TU Kaiserslautern, Beiträge zur Erwachsenenbildung (Nr.2 ), 2014 (pdf)

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adidas Learning Campus

Posted on 20 June 2014 by jrobes

Neues vom adidas Learning Campus: Am 13. Juni hat Christian Kuhna auf dem Management 2.0-Lerntag in der Cogneon Akademie noch einmal die wichtigsten Ideen und Konzepte des “new way of learning” präsentiert. Von den drei Grundprinzipien (”from education to learning”; “from consumption of information to participatory learning”, “from institutions to networks”) bis zu den Lernorten, an denen die Ideen gelebt werden sollen. By the way, der offizielle Launch des Learning Campus soll am 18. Juli stattfinden. Auf Pinterest findet sich weiteres Bildmaterial. Ein empfehlenswerter Überblick.
Cogneon Akademie, YouTube, 14. Juni 2014

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#nanodegree #badges #lifelong learning thoughts

Posted on 18 June 2014 by jrobes

Vor einigen Tagen hat Udacity, einer der großen MOOC-Anbieter (der ja inzwischen auf den Begriff “MOOC” verzichtet!), sein Konzept der “nanodegrees” vorgestellt: kurze, kompakte, job-bezogene Trainingskurse, für die man Abschlüsse erhält, die irgendwo zwischen Zertifikaten und Open Badges angesiedelt sind, “nanodegrees” eben. Abgesehen davon, dass Udacity damit seinen Fokus auf Corporate Learning bzw. Training unterstreicht, erschließt sich mir das Geheimnis dieser wohlklingenden Abschlüsse noch nicht. Wahrscheinlich geht es vor allem darum, hier einen Begriff zu setzen. Weitere Überlegungen finden sich bei Inge de Waard, die das Pro und Kontra dieses Konzepts ausführlich beleuchtet.
Inge de Waard, @Ignatia Webs, 18. Juni 2014

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Hochschul-Bildungs-Report: Schlechte Noten für deutsche Lehrer-Bildung

Posted on 18 June 2014 by jrobes

stifterverband_201406.jpgStifterverband und McKinsey haben die Hochschulbildung vermessen und sind zu ernüchternden Ergebnissen gekommen: Von den gesteckten Zielen ist man weit entfernt. Auf dem Prüfstand stehen sechs Handlungsfelder: Lehrer-Bildung, Internationalität der Bildung, Chancengerechtigkeit für Studierende, beruflich-akademische Bildung sowie berufliche Weiterbildung und MINT-Bildung. Am schlechtesten steht es, gemessen am Index der Studie, um die Lehrer-Bildung.

Ich habe mir kurz die Zeilen über die Quartäre Bildung bzw. Akademische Weiterbildung angeschaut. Sie bekommt im Vergleich aller Handlungsfelder noch die besten Noten (”Im Jahr 2012 hat die Akademische Weiterbildung den größten Sprung nach vorn gemacht.”) Stichworte sind hier Flexibilisierung, Digitalisierung, ein sich “rasant wandelnder Weiterbildungsmarkt” und MOOCs (!):

“Sie [die Hochschulen] müssen stärker als bisher mit externen Partnern, vor allem Unternehmen, zusammenarbeiten und sie müssen ihr Personal für die digitale Bildung fit machen. Unternehmen sollten stärker als bisher zusammen mit Hochschulen unternehmensbezogene Online-Kurse wie sogenannte corporate MOOCs (massive open online courses) oder stark limitierte Angebote wie SPOCs (small private online courses) entwickeln und einsetzen. Die Politik steht jetzt vor der Aufgabe, durch die Gestaltung von gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie intelligenten Anreizsystemen die strategische Profilierung der Hochschulen im Bereich der quartären Bildung und ihre Kooperationsbeziehungen in diesem Feld insgesamt weiter voranzutreiben.”
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, 11. Juni 2014

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Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial

Posted on 16 June 2014 by jrobes

Eine handverlesene Runde war heute in Essen versammelt, um sich einen Überblick zum Stichwort „MOOCs” zu verschaffen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Learning Solutions der BITKOM, Gastgeber war das Forschungszentrum TELIT der Universität Duisburg-Essen. Die Einführung präsentierte, faktenreich wie immer, Rolf Schulmeister, der den Bogen vom Start Udacitys & Sebastian Thruns, über die MOOC-Didaktik und -Nutzung bis zu den Geschäftsmodellen der großen Plattform-Anbieter spannte. Bei der Frage, ob MOOCs auch für deutsche Hochschulen ein Modell sein können, blieb er allerdings skeptisch. Weitere Schlaglichter auf das Thema kamen unter anderem von IMC (OpenCourseWorld) und SAP (openSAP).

Ich habe mit meinem Part versucht, an die “anderen”, die konnektivistischen MOOCs zu erinnern. Dabei habe ich kurz drei Projekte vorgestellt: den „CCK08″ als ersten MOOC (2008), den „opco11″ als ersten deutschsprachigen MOOC (2011) sowie „Discover Social Learning”, eine jüngste Adaption der MOOC-Idee im Rahmen einer unternehmensinternen Weiterbildung (2014). Eine Kombination aus Kurs, Learning Community und Corporate MOOC gewissermaßen.
Jochen Robes, SlideShare, 16. Juni 2014

Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial from Jochen Robes

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Online Distance Education: Towards a Research Agenda

Posted on 12 June 2014 by jrobes

distance_education_201406.jpgIn der MOOC-Diskussion erlebe ich die Distance Education-Experten hin- und hergerissen: Soll man, muss man mitmachen, weil man ja seit Jahrzehnten Expertise auf dem Gebiet gesammelt hat und jetzt das Feld nicht tatenlos den Informatikern aus Stanford überlassen will? Oder doch besser abwiegeln, weil das Internet ja irgendwie nur in einer langen Reihe von Lerntechnologien und -Tools steht? Ich vermute, dass der vorliegende Band beide Positionen enthält. Autoren und Autorinnen wie z.B. Gráinne Conole machen jedenfalls neugierig. Die Artikel sind unterteilt in “Macro”-, “Meso”- und “Micro”-Level Research. Aber das Beste: Alle 520 Seiten stehen komplett und in Teilen offen im Netz.

Online Distance Education: Towards a Research Agenda offers a systematic overview of the major issues, trends, and areas of priority in online distance education research. In each chapter, an international expert or team of experts provides an overview of one timely issue in online distance education, summarizing major research on the topic, discussing theoretical insights that guide the research, posing questions and directions for future research, and discussing the implications for distance education practice as a whole.”
Olaf Zawacki-Richter und Terry Anderson (Hrsg.), Athabasca University Press, Juni 2014

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Exploring Co-studied Massive Open Online Course Subjects via Social Network Analysis

Posted on 11 June 2014 by jrobes

Mit “Learning in Networks” ist diese Ausgabe des International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET) überschrieben. Sie versammelt eine Reihe von Artikeln, zu denen auch die hier verlinkte Arbeit gehört. Die Fragestellung ist interessant: Welche Online-Kurse wählen Lernende, wenn sie nicht an Fächer, Curricula und Abschlüsse gebunden sind? Welche „communities of subjects”, wie es im Artikel so schön heißt, bilden sich heraus? Wie gesagt, so interessant die Fragestellung und auch das methodische Vorgehen einer Social Network Analysis sind, so limitiert ist die empirische Basis: Von 4.262.759 Anmeldungen auf Coursera (August 2013) blieben 201 öffentliche Profile übrig, die untersucht werden konnten.„The results suggests that MOOC students may not be seeking to replicate degree-style courses in one specialist area, which may have implications for the future moves toward ‘MOOCs for credit’.”
Katy Jordan, International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 9, Issue 8, 10. Juni 2014 (Registrierung erforderlich)

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Stanford Online: 2013 in Review

Posted on 06 June 2014 by jrobes

stanford_201406.jpgEin sehr interessanter Report, der einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten Stanfords auf dem Feld des Online-Lernens bietet. Dazu gehört natürlich die Durchführung jener drei Stanford-Kurse im Herbst 2011, die den Hype um MOOCs erst so richtig entfacht haben; dazu gehört aber auch z.B. der Launch der Stanford OpenEdX-Plattform als Open Source-Initiative. So beliefert Stanford derzeit parallel drei Kursplattformen: Neben Stanford OpenEdX noch Coursera und NovoEd. Es sind insgesamt so viele Aktivitäten, dass Stanford sie 2012 im Office des Vice Provost for Online Learning (VPOL) gebündelt hat.

Aus dieser Perspektive ist auch dieser Überblick zusammengetragen: in kurzen Profilen werden einzelne Online-Kurse bzw. MOOCs vorgestellt; dazu die laufenden Arbeiten des VPOL, Kurse, Initiativen und Forschungsprojekte (sehr interessant lesen sich hier beispielsweise die kurzen Abstracts einzelner Artikel …). In der Executive Summary heißt es:

“We are proud of our contributions. Since the first three Stanford MOOCs were offered in fall 2011, VPOL has awarded 66 faculty seed grants and has helped more than 145 faculty members from all seven schools deliver 246 online courses and blended campus courses hosted on three different platforms. More than 1.9 million people, from almost every country in the world, have registered for one or more free public online courses taught by Stanford faculty. And since the fall of 2012, our global community of learners has interacted with Stanford Online courses for more than 4 million hours.”
Stanford, Vice Provost for Online Learning (VPOL), Mai 2014 (pdf)

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Reclaiming Innovation

Posted on 05 June 2014 by jrobes

Einen programmatischen Text haben Jim Groom und Brian Lamb verfasst, der die Hochschulen an die Ideale und Potenziale des “Open Web” erinnert. Er passt natürlich wunderbar in eine Zeit, in der über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” diskutiert wird. Ein Kapitel klagt das Denken in großen, effizienten, geschlossenen Technologien an, wie es sich im Vertrauen auf Learning Management Systeme widerspiegelt. Aber an dieser Stelle hätten auch Massive Open Online Courses (MOOCs) stehen können. Innovation sollte mehr sein, so die Autoren und mit Referenz an den 25. Geburtstag des World Wide Web. Sie fragen: “What if educational institutions start reclaiming innovative learning on the web?”
Jim Groom und Brian Lamb, EDUCAUSE Review, Vol. 49, No. 3 (Mai/Juni 2014)

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MOOCs Won’t Replace Business Schools — They’ll Diversify Them

Posted on 04 June 2014 by jrobes

Nicht nur Harvard, auch Wharton will wissen, wie man MOOCs in seine Dienstleistungen und Angebote integrieren kann. Bevor die Welle einen überrollt. Also hat man hier nicht nur MOOCs veranstaltet, sondern auch untersucht. In diesem Fall hat man einen genaueren Blick auf die Teilnehmer der eigenen MOOCs geworfen. Das Ergebnis könnte man mit “Entwarnung” überschreiben. Oder: MOOCs erreichen Zielgruppen, die man mit MBAs (aus naheliegenden Gründen) nicht erreicht. Das klingt nach Potenzial.
Gayle Christensen, Brandon Alcorn und Ezekiel Emanuel, HBR Blog Network, 3. Juni 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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