Tag Archive | "moocs"

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Why Is The University Still Here?

Posted on 29 May 2015 by jrobes

Der Artikel ist viel unaufgeregter, als es der Titel vermuten lässt. Und er bringt einige Dinge gut auf den Punkt. Warum es nämlich gar nicht so einfach ist, das Lernerlebnis an einer Hochschule - als sozialer Lernort, als Mittelpunkt des Alltags von Studierenden, ja, als finanzielle Verpflichtung - online “nachzubauen”:

“There are few areas of startups today that continue to be as exciting as EdTech, but we have to be cautious in getting ahead of ourselves. Unlike shopping or socializing online, education is simply not as native an activity for many adults today. We can’t just assume that if we build it, they will come. Instead, we need to think more deeply about motivation and primacy in order to build a new mix that takes advantage of the internet’s best properties while competing with the quality of the university experience.”
Danny Crichton, Tech Crunch, 17. Mai 2015

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Microsoft’s Corporate MOOC: Transforming Training to Increase Seller Engagement

Posted on 27 May 2015 by jrobes

Die Herausforderung: “… to provide essential and transformative training for the worldwide salesforce and enable sales personnel to engage with customers and sell using Microsoft’s new cloud-based and mobile-focused strategy.” Warum nicht einen Corporate MOOC durchführen, dachte sich Microsoft, freundete sich mit Intrepid Learning als Plattform-Anbieter an, suchte sich einen Kurs auf Coursera als Vorlage und entwickelte zusammen mit INSEAD die Inhalte. Folgt man der Darstellung des White Papers, so enthielt das Kursdesign verschiedene, interessante Bausteine: z.B. Peer Reviews, Badges, weitere Gamification-Elemente und “a LinkedIn certification awarded by INSEAD”. Aus Sicht von Microsoft war das Lernexperiment erfolgreich: 850 von 1.000 Teilnehmern reichten einen “customer sales plan” ein, 657 Pläne erfüllten die Anforderungen. Weitere MOOCs sollen folgen.
Sharon Vipond und Janet Clarey, The eLearning Guild, 15. Mai 2015

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HR 4.0: Die Folgen der Techno-Trends

Posted on 27 May 2015 by jrobes

Die Digitale Transformation, Industrie 4.0, neue Formen des Arbeitens und der Kollaboration. Das könnten weitere Stichworte sein, die, über den Titel hinaus, den kurzen Thesen voranstehen, die Wolfgang Jäger (Hochschule RheinMain) hier gesammelt hat. Seine fünfte These lautet: “Weiterbildung wird immer individueller”. Warum Online-Lösungen jedoch diesem Kriterium entsprechen, bleibt etwas im Dunkeln:

“Das Lernen in Klassenzimmern ist Vergangenheit. Massive Open Online Courses (MOOC), mobiles Lernen oder Video-Seminare über Youtube-Videos ersetzen immer öfter langatmige Weiterbildungen vor Ort. Die Aufgaben werden stetig komplexer und individueller. Deshalb sind auch individuellere Lösungen gefragt, die online schneller zu bekommen sind.”
Wolfgang Jäger, SAP News Center, 20. Mai 2015

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MOOCs and Open Education Around the World

Posted on 26 May 2015 by jrobes

bonk_201505.jpgZwei Vorworte und 29 Artikel umfasst dieser Sammelband, der gerade erschienen ist. Im Vorwort erinnern die Autoren an vergangene “open”-Initiativen, unterstreichen aber zugleich ihren ungebrochenen Optimismus, was Möglichkeiten, Reichweite und Bedeutung von Open Education betrifft. Sie versprechen eine kritische und reflektierte Sicht auf das Thema, denn: “… MOOCs mean different things to different people”. Und: “MOOCs are just the latest instantiation of the trend toward Web-based teaching and learning.” Auch der Blick aus verschiedenen Kontinenten und Regionen auf das MOOC-Phänomen spiegelt sich im Inhaltsverzeichnis wider. By the way, Elliott Masie hat einen Beitrag unter dem Titel “Open Learning in the Corporate Setting” verfasst. Vielleicht taucht er ja noch im Netz auf …
Curtis J. Bonk u.a.: Preface: Actions leading to “MOOCs and Open Education Around the World.”, in: Curtis J. Bonk, Mimi M. Lee, Thomas C. Reeves, Thomas H. Reynolds (Eds.): MOOCs & Open Ed Around the World. Routledge 2015 (via academia.edu)

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Community basiertes Lernen zu SAP Produkten – sozial, mobil & spielerisch

Posted on 21 May 2015 by jrobes

SAP Education ist die Schulungsorganisation der SAP. Seit 2014 gehören auch Lern-Communities zu ihrem Portfolio, ein Konzept, das Thomas Jenewein hier kurz vorstellt. “In Lern-Communities - sogenannten “Lernräumen” - können Lerner mit Trainern und anderen Lernen lernen, üben und diskutieren. Diese Lernräume beinhalten neuste Ansätze aus den Bereichen MOOCs, social & mobile Learning sowie Gamification.”

Das Community-Angebot, soweit ich dem Konzept folgen kann, ist fest verwoben mit den formellen Kurs- und Online-Angeboten der SAP Education. Man setzt auf Moderatoren, feste Lernziele, “Missionen”, um Teilnehmer zu motivieren, und ist mit den ersten Rückmeldungen und Ergebnissen ganz zufrieden. Mit Screenshots.
Thomas Jenewein, SAP Community Network, 20. Mai 2015

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Herausforderung E-Assessment: 6 Empfehlungen für digitales Prüfen an der Hochschule

Posted on 19 May 2015 by jrobes

Um ganz vorne zu beginnen: Im Rahmen des Hochschulforum Digitalisierung hat die Themengruppe “Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien” vor einigen Wochen eine Studie “Digitales Prüfen und Bewerten” veröffentlicht. Die Studie versucht, einen strukturierten Überblick über die Vielfalt der digitalisierten und teil-digitalisierten Prüfungsformate zu geben, die in Hochschulen angewandt werden (71 S.). Da das Feld der E-Assessments oft etwas stiefmütterlich behandelt wird, lohnt sich ein Blick in diese Aufstellung. Nun, in einem nächsten Schritt, hat die Themengruppe sechs Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Lehrende entwickelt:

“1. Digitale Prüfungsformate als strategische Option annehmen …
2. Infrastruktur für digitales Prüfen schaffen …
3. Frühzeitig alle Akteure bei der Einführung von E-Assessments beteiligen …
4. Regelmäßigen externen und internen Austausch sichern …
5. Fortbildungsangebote für Lehrende bereitstellen …
6. Zusatzaufwände durch Ressourcenverschiebungen auffangen …”
Ralph Müller-Eisel, Blog “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 13. Mai 2015

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Wissen im Netz

Posted on 13 May 2015 by jrobes

Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Wirtschaft & Beruf” (Thema “Zukunft der Beruflichen Bildung”) habe ich wieder mein Blogarchiv durchstöbert und vier Bildungsadressen im Netz kurz vorgestellt: Magenta MOOC, Hamburg Open Online University, Mein Digitales Ich und Working Out Loud. Soweit das im Printformat möglich ist …
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für Corporate Learning, 1/ 2015 (pdf)

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Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Posted on 12 May 2015 by jrobes

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

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MOOCs ohne Grenzen: Adaptivität und Flexibilität als neue Gütekriterien

Posted on 06 May 2015 by jrobes

Auch Jürgen Handke stört es, dass bei den MOOCs und vor allem den MOOCs am Virtual Linguistics Campus (VLC) in Marburg 40 Prozent der angemeldeten Teilnehmer nicht aktiv sind. pMOOCs könnten die Lösung sein, so Jürgen Handke, wobei das “p” für “permanent” und “personalized” steht. Die Teilnehmer sollen zukünftig einen Kurs beginnen können, wann immer sie wollen. Die großen MOOC-Betreiber sprechen hier von on demand-Angeboten. Und es werden Prozeduren entwickelt, “die dem Benutzer auf der Basis verschiedener Parameter, wie z.B. Leistungsstand, Kursaktivität, Alter, etc., individualisierte Lernpfade und speziell angepasste Übungs- und Testmaterialien anbieten.” Adaptive Learning, und auch das liegt im Trend.
Jürgen Handke, “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 6. Mai 2015

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Wie eine Bildungshitparade

Posted on 29 April 2015 by jrobes

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

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Coursera’s Andrew Ng: How MOOCs Are Taking Local Knowledge Global

Posted on 22 April 2015 by jrobes

Andrew Ng, mittlerweile bei Baidu angekommen, darf hier noch einmal die Mission von Coursera erläutern. Es braucht das halbe Interview, bis das Gespräch bei den Fragen ankommt, die sich aus Courseras Status als “for-profit venture” ergeben. Dazu gehört z.B. die schrittweise Hinwendung zu einem “on demand service”, wo Kurse unabhängig von Startterminen besucht werden können. Auch die Zielgruppe “working adults” rückt immer eindeutiger in den Mittelpunkt. Und die Welt braucht, so Andrew Ng, nur eine Handvoll MOOC-Plattformen, denn Kultur wird ja nicht über Technologie transportiert (”And your culture is best expressed with content, not with software.”). An dieser Stelle, wo das Interview hätte spannend werden können, endet es.
Interview mit Andrew Ng, Knowledge@Wharton, 17. April 2015

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MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können

Posted on 22 April 2015 by jrobes

Gestern durfte ich auf dem SAP-Forum für Personalmanagement in Stuttgart über MOOCs präsentieren. Genauer gesagt, darüber, wie Unternehmen von offenen Online-Kursen, aber auch den Konzepten dahinter, profitieren können. Dabei habe ich fünf Optionen kurz vorgestellt: MOOCs als externe Bildungsressourcen, als Marketing-Instrumente, als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen, als Trendsetter und Forschungslabore sowie MOOC-Anbieter als Bildungspartner.

Es war übrigens der zweite Versuch, die SAP Community für das Thema zu erwärmen, nachdem ich bereits vor zwei Jahren an gleicher Stelle etwas zu MOOCs erzählen durfte. Damals war das Thema gerade in Deutschland angekommen, openSAP war noch nicht gestartet, und so war die Resonanz verhalten. Daran hat sich bis heute nicht viel verändert. Einige Besucher meinten jedoch, dass “Lernen” bzw. “Weiterbildung” auf dem gesamten Forum dieses Jahr etwas unterrepräsentiert wären …
Jochen Robes, SlideShare, 22. April 2015

MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können from Jochen Robes

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Think Together, Enable Dialogue and Get Feedback: From EDUPUNK to DS106 with Jim Groom

Posted on 17 April 2015 by jrobes

Jim Groom, einer der kreativsten Köpfe in Sachen Ed Tech, steht hier Rede und Antwort: über seinen Blog bavatuesdays, über EDUPUNK und ds106. Weitere Stichworte sind Open Access, MOOCs und die große Zukunft des Lehrens und Lernens. Und er bringt auf den Punkt, warum der Einsatz neuer Technologien nicht ohne Brüche, Fragen und Widersprüche geschieht:

“5) How has education changed in the last ten years, and are there good changes?
Slowly. The most dangerous thing about the technology revolution in education is the fact that it is often ahistorical. It seems like every new development, whether a device, product, or service, is the great game changer or disruptor. And that logic is insidious in the field right now because it often dehumanizes the truly inter-personal and dialogic nature of learning. Technology becomes a fantasy of scaling efficiency: the teacher-less classroom, the pre-recorded lecture, the automated grader.

The vision of technology as the augmentation of human intellect driving the pioneers of computing in the 1960s and 70s seems too often replaced with the idea of computers as time and money savers for educational institutions.”

Interview mit Jim Groom, EDEN Secretariat, 15. April 2015

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The Diversity of MOOCs

Posted on 08 April 2015 by jrobes

Der Autor möchte die Diskussion von “MOOCs sind schlecht” zu “Es kommt auf den einzelnen MOOC an” bewegen. Dafür unterscheidet er zuerst zwischen cMOOCs, xMOOCs, DOCCs (distributed open collaborative courses) und SPOCs (small private online courses). Im nächsten Schritt prüft er, ob MOOCs generell “poor tools for didactic, discursive, and heuristic dimensions of instruction” sind. Natürlich nicht, so der Autor, und gibt Beispiele.

“Real MOOCs, even x-MOOCs, are diverse, and many have addressed the didactic, discursive and heuristic dimensions of instruction in creative ways. The best MOOCs replace the “sage on the stage” talking head with presentations employing a “new visual language” of instruction; they build in group experiences, whether physical or virtual, with opportunities for interpersonal student dialogue; they make project-based learning the centerpiece of the educational experience.”
Leonard J. Walks, academia.edu, April 2015

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Massive study on MOOCs

Posted on 02 April 2015 by jrobes

edx_201504.jpgIm Gegensatz zu Coursera und Udacity ist edX, die dritte große MOOC-Plattform, eine Nonprofit-Organisation. Und Harvard und MIT als Gründer fühlen sich auch der Forschung verpflichtet. Also gibt es jetzt diesen zweiten Untersuchungsbericht. Dabei hat man sich 68 Online-Kurse, deren Teilnehmer und ihre Aktivitäten näher angeschaut. Vieles kreist noch um die Demografie der Lerner, ihre Motive und ihre Nutzungsgewohnheiten. Die didaktische Seite, also die Gestaltung der Kurse und damit verbundene Lernaktivitäten oder gar Lernerfolge, standen nicht auf der Agenda. Hier die wichtigsten Ergebnisse des Reports (Andrew Dean Ho u.a.: HarvardX and MITx: Two Years of Open Online Courses. Fall 2012-Summer 2014, HarvardX Working Paper No. 10, 30. März 2015):

- “Finding 1: Growth is steady in overall and multiple-course participation in HarvardX and MITx.”
- “Finding 2: Participation initially declines in repeated courses, then stabilizes”
- “Finding 3: Surveys suggest that a slight majority intends to certify. Many are teachers.”
- “Finding 4: Participation and certification differ by curricular area.”
- “Finding 5: Course networks reveal the centrality of large CS courses and the potential of sequenced
modules.”
- “Finding 6: Certification rates are high among those who pay $25-$250 to “ID-verify” their
certificates.”
Harvard Gazette, 1. April 2015

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Institutional MOOC strategies in Europe

Posted on 01 April 2015 by jrobes

eadtu_201504.jpgNoch ein Report: EADTU, “the European Association of Distance Teaching Universities”, hat ihn herausgegeben. Durchgeführt wurde er von HOME (Higher education Online: MOOCs the European way), und er präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 67 europäischen Hochschulen aus 22 Ländern. Im Kern geht es - auf den ersten Blick - darum, im Vergleich zu den USA eine europäische Perspektive und Position zu entwickeln. Viele Statements nehmen deshalb unmittelbar Bezug auf amerikanische Umfragen. Tenor: “Europe MOOC priorities differ from United States”. Ach ja, und man hat sich auf eine Definition verständigt:

“MOOCs are online courses designed for large numbers of participants, that can be accessed by anyone anywhere as long as they have an internet connection, are open to everyone without entry qualifications, and offer a full/complete course experience online for free.”

Mehr oder weniger flankiert wird das Dokument übrigens noch von einem weiteren Report, “Position papers for European cooperation on MOOCs” (HOME), und einer Deklaration, “Porto Declaration on European MOOCs”.
Darco Jansen und Robert Schuwer, EADTU, Februar 2015 (pdf)

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Video and Online Learning: Critical Reflections and Findings from the Field

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Nicht nur in Massive Open Online Courses (MOOCs), aber hier ganz besonders, ist Video das zentrale Medium der Inhaltsvermittlung. Und wird als solches kaum noch hinterfragt! Also haben sich die Autoren aufgemacht, verschiedene Online-Plattformen und -Kurse einmal näher zu betrachten, die eingesetzten Videoformate zu untersuchen und Hintergrund-Interviews mit Experten zu führen. Abschließend halten sie fest:

“Video is by far the most common content format for online learning, even though very little is known about its effectiveness as a pedagogical tool. … To this point, we offer three main recommendations that will help optimize the use of video in an online learning context, and also go a long way towards reducing costs.
- First, think carefully about whether video is the most appropriate medium for accomplishing your learning goals.
- Second, if you use video, make sure to take advantage of its strengths as a medium, and make a deliberate design choice about what video production style(s) to use.
- Third, consider producing online learning video using lightweight or DIY production tools and techniques, emphasizing media literacy.”

Der Report liefert eine Reihe interessanter Informationen zur Produktion, zur Qualität und zur Effektivität von Video als Lernmedium. Er erinnert auch an das Potenzial von Live-Sessions, das heute nur in wenigen Online-Kursen eingesetzt wird (”Live Video can help to foster social learning”). Und im Anhang findet sich eine nützliche Übersicht über 18 Videoformate!
Anna Hansch u.a., Alexander von Humboldt Institute for Internet & Society Discussion Paper Series, 13. März 2015 (via SSRN)

Nachtrag (04.04.2015): Andreas Wittke (Oncampus, Lübeck) hat mich auf diese Diskussion auf Google+ aufmerksam gemacht, die sich im Anschluss an diesen Beitrag entwickelt hat.

humboldt_201503b.jpg

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Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

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Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Posted on 26 March 2015 by jrobes

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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