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Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

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Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Posted on 26 March 2015 by jrobes

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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MOOCs: Reden wir über Chancen & Erfolge

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Im Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) wurden MOOCs kürzlich als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” begrüßt. Hans Pongratz (Geschäftsführender Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen an der TU München) nimmt das Gutachten zum Anlass, um nachzulegen. Vor allem mit den guten Erfahrungen an der TU München, die sich ja wie kaum eine andere Hochschule hierzulande an der Entwicklung von MOOCs beteiligt. “MOOCs sind im Kontext der eigenen Hochschulstrategie zu definieren und in die E-Learning- bzw. digitale Lehre-Strategie einzubetten”, so Hans Pongratz zusammenfassend. Er schließt mit einem kurzen Weckruf zum Urheberrecht (”Damoklesschwert”).

Wem diese Darstellungen etwas zu optimistisch erscheinen, dem sei an gleicher Stelle das Plädoyer von Markus Deimann (FU Hagen) für eine “differenziertere und kritischere Auseinandersetzung [mit] der MOOC-Entwicklung” empfohlen.
Hans Pongratz, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. März 2015

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The log-on degree

Posted on 16 March 2015 by jrobes

Die Fakten sind bekannt: “Each new graduate in America is now about $40,000 in debt.” Es braucht also Alternativen zum teuren Campus-Studium. MOOCs können eine sein. Oder das Blended Learning-Konzept der Arizona State University (ASU), das in diesem Artikel ausführlicher vorgestellt wird. Oder SPOCs, Small Private Online Courses. Hier mischt auch Harvard mit. Doch ob MOOCs, Blended Learning oder SPOCs: Es geht zwar um Online-Kurse, aber auch um Geschäftsmodelle. Der Kuchen soll ja nicht kleiner werden. Also ein Verdrängungswettbewerb. Oder neue Zielgruppen.
The Economist, 14. März 2015

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The Inverse MOOC

Posted on 12 March 2015 by jrobes

Wenn die Autorin schreibt: “What if MOOCs convened communities and individuals to focus on co-creation rather than dissemination?”, dann wird klar, dass hier wieder jemand das Prinzip der cMOOCs entdeckt hat. Wie auch immer: Die Beschreibung des Kursdesigns ist interessant. Mit OpenIDEO bildet eine Open Innovation-Plattform den Rahmen; “challenges” als Ausgangspunkte; eine Mischung aus Kernteams, die an der jeweiligen “challenge” arbeiten, und einer Community, die eingeladen ist, mitzudiskutieren; ein Prozess (research phase, ideas phase, refinement phase), der die Auseinandersetzung strukturiert und vorwärtstreibt. Okay, nennen wir es meinetwegen “inverse MOOC”.
Allison Dulin Salisbury, Inside Higher Ed, 12. März 2015

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Innovationen in der Hochschulbildung. Massive Open Online Courses an den deutschen Hochschulen

Posted on 12 March 2015 by jrobes

his_201503.jpgNoch eine Studie über MOOCs. Dieses Mal keine Empfehlung, auch kein Strategiepapier, sondern die Ergebnisse zweier, aufeinander aufbauender Befragungen. In der ersten ging es um die Einschätzungen der Hochschulleitungen hierzulande, in der zweiten um Lehrende, die bereits MOOCs entwickeln. Hier wurden immerhin 100 identifiziert. Die Autoren des Projektteams am HIS-Institut für Hochschulentwicklung halten in ihrer Zusammenfassung fest, dass das Thema an sehr vielen Hochschulen eine “grundsätzlich strategische Relevanz” besitzt und machen dies u.a. an folgenden Rückmeldungen fest:

- “Rund drei Viertel der Vertreter der Hochschulleitungen gab an, sich grundsätzlich mit den Entwicklungen im Bereich der neuen Lehr- und Lernformen im Hinblick auf MOOCs auseinanderzusetzen.”
- “Der Anteil der deutschen Hochschulen, an denen MOOCs angeboten wurden, werden oder an denen dies beabsichtigt war, fiel mit annähernd einem Drittel vergleichsweise hoch aus.”

Die Befragung der Lehrenden ergab weitere Details, z.B., dass zwar am häufigsten xMOOCs (65%) angeboten werden, aber auch cMOOCs mit 44% gut vertreten sind. Leider fehlt hier eine Auflistung der entsprechenden Kurse. Weitere Rückmeldungen betreffen u.a. die Beweggründe für das MOOC-Engagement, die genutzten Kursbestandteile, die Zielgruppen der Angebote, die Formen der Kursabschlüsse sowie die eingesetzten MOOC-Plattformen.
Imke Jungermann und Klaus Wannenmacher, HIS-Institut für Hochschulentwicklung, 9. März 2015 (pdf)

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OEB14 - Interview Stephen Downes

Posted on 10 March 2015 by jrobes

“What current e-learning hype do you think will have a lasting impact?”, wird Stephen Downes gefragt. Seine Antwort: “Open online learning”. Nicht MOOCs. Alles in einem kurzen Interview, das im Umfeld der Online Educa 2014 (OEB14) entstanden ist.
ICWE, YouTube, 9. Januar 2015

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Keynote der MoodleMaharaMoot 2015 in Lübeck – mooin eine neue Weiterbildungsplattform

Posted on 09 March 2015 by jrobes

Vor einem Monat fand der Launch der neuen MOOC-Plattform der FH Lübeck/ oncampus statt. Gleich wurde der Start einer Reihe von neuen Online-Kursen für 2015 angekündigt. Und fast parallel gab es noch eine Auszeichnung im Strategiewettbewerb “Hochschulbildung und Digitalisierung” (Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung). Es ist also einiges los im Norden. Deshalb habe ich auch neugierig in diese Präsentation von Andreas Wittke geschaut, in der er die neue Plattform “mooin” einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt. Ihre wichtigsten Merkmale, so Andreas Wittke: Fat Media, Mobile First und OER.
Andreas Wittke, Online By Nature, 8. März 2015

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WeQ: Ein Megatrend für das 21. Jahrhundert

Posted on 05 March 2015 by jrobes

Der Autor will einen neuen Trend entdeckt haben. Seine Formel beginnt nicht mit dem üblichen “social”, sondern mit “we” bzw. “wir”. Weg von der Individualisierung, dem IQ, den Ich-Qualitäten, heißt es. Was ihm in die Hände spielt, sind das Netz und die sich dort bildenden Netzwerkstrukturen. Was jedoch seine eigene Interpretationsleistung darstellt, ist die Verbindung dieses Trends mit einer besseren (weil ökologischeren, nachhaltigeren, intelligenteren, kreativeren usw.) Welt. Die Projekte und Stichworte, die hier für diesen Trend stehen, sind u.a. Wikipedia, Co-Laboration, Co-Creation, Design Thinking  - und MOOCs, die “WeQ-Revolution der Wissensaneignung”. Das trauen sich jedenfalls die CEOs von Coursera, Udacity und anderen Plattformen nicht mehr zu sagen.
Peter Spiegel, GDI Impuls 4.2014

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Here’s What Will Truly Change Higher Education: Online Degrees That Are Seen as Official

Posted on 05 March 2015 by jrobes

Was MOOCs bis heute fehlt, sind Abschlüsse, mit denen Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt etwas anfangen können. Okay, jetzt könnte man auf die Certificates hinweisen, die Coursera, Udacity und edX in den letzten Monaten entwickelt haben. Aber das ist, so der Autor, erst die halbe Miete. Interessanter sind Entwicklungen wie Open Badges. Sie können am Monopol der Colleges auf Abschlüsse und Zeugnisse rütteln. Eingebettet in eine entsprechende digitale Infrastruktur können sie weit mehr Informationen über Lernprozesse transportieren als traditionelle Diplome. Und ihre Besitzer könnten diese Informationen, je nach Anlass, individuell steuern.

“In the long run, MOOCs will most likely be seen as a crucial step forward in the reformation of higher education. But their true impact won’t be felt until students and learners of all kinds have access to digital credentials that are also built for the modern world. Then they’ll be able to acquire skills and get jobs for a fraction of what colleges cost today.”
Kevin Carey, New York Times, 5. März 2015

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Badges come to OpenLearn

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Badges bzw. Open Badges gehören zu den Entwicklungen, deren Tragweite ich noch nicht einzuschätzen vermag. Vor allem, wenn es darum geht, nicht nur auf einer einzelnen Plattform die Nutzer zu motivieren (Badges), sondern wenn sie zu einer “globalen” Währung für die Skills werden sollen, die Menschen im Netz (und darüber hinaus) erworben haben. Open Badges eben. Aber vielleicht bringt die Entscheidung der Open University, auf ihrer OpenLearn-Plattform zukünftig Badges zu vergeben, das Thema einen großen Schritt weiter. Wie heißt es in der Ankündigung: Aus “Massive Open Online Courses” werden “Badged Open Courses”, aus MOOCs zukünftig BOCs.

“Currently, learners enrolled on any of the 800 short courses on OpenLearn can download an activity record to print or to share online what they have read. Digital badges issued with each BOC and accompanying statement of participation certificate are a different marker of achievement: learners will have not only read full online courses but will have had to have passed online quizzes to earn their digital badge and OU certificate. Pilot research has shown that this will help informal learners build confidence and motivation for learning, providing a record of achievement which they can share with friends, learner communities, employers and educational institutions. Learners will be able to display their completed badges publicly or privately in their My OpenLearn profile and link to other platforms, such as LinkedIn, Twitter and Facebook.”
OpenLearn, 9. Februar 2015

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Trends in Distance Education Research: A Content Analysis of Journals 2009-2013

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL) enthält unter anderem diese Vermessung von Distance Education. Dazu wurden 861 Artikel systematisch untersucht, die in sieben Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Gefragt wurde u.a. nach häufig zitierten Schlagworten, Forschungsfeldern, Forschungsmethoden, theoretischen Ansätzen, Zielgruppen und nach häufig zitierten Autoren und Studien. Kurz: eine Fundgrube für alle, die mit dem Fach zu tun haben, an langjährigen Trends interessiert sind oder sich gerne in Listen verlieren.

Einige Ergebnisse: Was “the use of research specific keywords” betrifft, liegen “OER”, “Mobile Learning” und “Collaborative Learning” ganz vorne, aber auch “MOOCs” sind bereits unter den zehn meist genannten. Die Theorien und Modelle, auf die sich die Forschungsliteratur am häufigsten bezieht, sind “Community of Inquiry”, “Collaborative Learning”, “Constructivism” und dann, bereits an vierter Stelle, “Connectivism”. George Siemens und Stephen Downes nehmen demzufolge auch bereits die Plätze 11 und 12 der am häufigsten zitierten Autoren ein. Und aus “distance education”, so die Autoren abschließend, scheint wohl langsam “open and distance learning” zu werden.
Aras Bozkurt u.a., International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 1 (2015), Februar 

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EFI-Jahresgutachtens 2015

Posted on 25 February 2015 by jrobes

“Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor”, heißt es auf der Webseite der EFI. Zu den vier Kernthemen, auf die das aktuelle Gutachten (164 S.) eingeht, gehören auch MOOCs. Dort findet sich eine Darstellung der MOOC-Entwicklung aus Sicht der deutschen Hochschulen. Interessant ist der Tenor des Kapitels: MOOCs werden hier als “Innovation im Bildungsbereich”, als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” und als “wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen” vorgestellt. Allen Hochschulen wird empfohlen, “sich intensiv mit neuen Modellen der Kombination von Lern- und Unterrichtsformen (zu) befassen”.
Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), 25. Februar 2015 (pdf)

efi_2015a.jpg

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Revenue vs. Costs of MOOC platforms. Discussion of business models for xMOOC providers, based on empirical findings and experiences during implementation of the project iMooX

Posted on 24 February 2015 by jrobes

Mit dem Start ihrer eigenen MOOC-Plattform, “iMooX”, im Februar 2014 ist das Interesse der Grazer Forscher am Gegenstand natürlich noch einmal gewachsen. Hier versuchen sie (zusammen mit Dresdner Kollegen), der Frage nach dem Geschäftsmodell auf den Grund zu gehen. Dafür breiten sie zuerst die Informationen und Erfahrungen aus, die die großen amerikanischen MOOC-Plattformen Cousera, Udacity und edX bis heute gemacht haben. Anschließend halten sie die Kostenstruktur der eigenen Plattform dagegen. Eine Lösung ergibt sich daraus - wenig überraschend - nicht. Einige Optionen, Einnahmen zu generieren, sind da, aber generell sind die Hürden für europäische MOOC-Anbieter hier höher als für profitorientierte Unternehmen in den USA. Was im Moment bleibt, sind Appelle wie dieser: “We strongly believe that Open Educational Resources are also a matter of the society itself; in other words, the public (government) should be interested to bring such content to anyone in order to assist teaching and learning.”
Helge Fischer u.a., in: ICERI2014 Proceedings, 7th International Conference of Education, Research and Innovation, Seville (Spain) 17-19 November, 2014 (via Scribd)

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10 key takeaways about differences between classroom, blended, online and open learning

Posted on 23 February 2015 by jrobes

“Bonusmaterial” nennt Tony Bates diese Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buchs “Teaching in a Digital Age”. Zwei Punkte dieser kurzen Aufzählung seien an dieser Stelle hervorgehoben (aber auch die anderen, wie überhaupt das gesamte “open textbook”, sind zu empfehlen!):

“1. There is a continuum of technology-based learning, from ‘pure’ face-to-face teaching to fully online programs. Every teacher or instructor needs to decide where on the continuum a particular course or program should be.

9. MOOCs are essentially a dead end with regard to providing learners who do not have adequate access to education with high quality qualifications. The main value of MOOCs is in providing opportunities for non-formal education and supporting communities of practice.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 21. Februar 2015

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MOOC design: from peer assessment to social networks

Posted on 20 February 2015 by jrobes

Der Artikel wirkt am Ende etwas unvollendet, aber bis dahin geht der Autor einige interessante Design-Varianten durch, mit denen heute bei der Gestaltung von MOOCs experimentiert wird. Im Idealfall reagieren die MOOC-Entwickler dabei bewusst auf die Heterogenität ihrer Zielgruppen, deren oft beschränkte zeitliche Ressourcen, aber auch auf Grenzen des Formats, die sich aus der großen Zahl der Teilnehmer ergeben.

Stichworte des Artikels: unterschiedliche Tracks (Lernwege) für Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen oder Zeitbudget; Gruppen- und Teamarbeit, um Teilnehmer zu motivieren dranzubleiben; Formen des Peer-Assessments, um individuelles Feedback auf Arbeiten der Teilnehmer geben zu können; Integration von Social Media-Plattformen oder Live-Events, um Diskussionen und Austausch zu unterstützen.

Dazu passt auch: An anderer Stelle wurde jüngst festgestellt, dass überproportional viele MOOC-Teilnehmer ehemalige oder aktive Lehrer sind. Wenn man das weiß, so die Überlegung, kann man natürlich das Design der Kurse entsprechend anpassen (”Enrollment in MITx MOOCs: Are We Educating Educators?”, Daniel Thomas Seaton u.a., EDUCAUSE Review).
Matthieu Cisel, La révolution MOOC, 19. Februar 2015

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Becoming MOOC

Posted on 12 February 2015 by jrobes

Zuerst erinnert Stephen Downes an die wahren, ursprünglichen MOOCs, die sogenannten cMOOCs, die nicht auf Inhalte, sondern auf Vernetzungen setzen. Doch diese Kurse, so wird immer wieder kritisch angemerkt, setzen Teilnehmer voraus, die sich selbstbewusst in diesen offenen Lernumgebungen bewegen können. Was sie mitbringen sollen, wird heute gerne als “literacy” bezeichnet. 21st century literacies, digital literacies, critical literacies. Doch wo kann man diese Fähigkeiten besser erwerben, als in einem MOOC?

“Learning in a MOOC and literacy in a MOOC become synonymous. We are not acquiring content or using language and literacy, we are becoming literate, becoming MOOC. Each bit of experience, each frustrated facing of a new chaos, changes you, shapes you. Participating in a MOOC is like walking through a forest, trying to see where animals have walked in the past, trying to determine whether that flash of orange is a tiger. There are no easy successes, and often no sense of flow. But you feel the flush of success every time you recognize a form you defined, achieve a skill you needed, and gradually gradually you become a skilled inhabitant of the forest, or of 21st century human society.”
Stephen Downes, Half an Hour, 12. Februar 2015

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Learning Luminary Interview: Todd Tauber, Bersin

Posted on 09 February 2015 by jrobes

Todd Tauber ist Berater und Analyst bei Bersin by Deloitte und hat eine Menge über die Herausforderungen zu erzählen, vor denen Learning & Development heute steht. Seine Botschaft: L&D muss sich neu erfinden, und das heißt vor allen Dingen, Lernen neu definieren. Denn sobald man akzeptiert hat, dass Lernen nicht nur in Seminaren bzw. via LMS stattfindet, verändert sich automatisch die Agenda von L&D. Todd Taubers Stichworte sind u.a. Suchmaschinen, Performance Support, Videoportale und MOOCs.

“With formal learning, L&D’s job is to create and manage it. However, with informal learning, L&D’s job really is to shape and enable it. That’s a big shift in the way learning professionals view – and do – their jobs. And that means evolving or reimagining some traditional L&D capabilities — like instructional design — to create very different kinds of blended learning experiences.”
Joy Church Millard, Interview mit Todd Tauber, Learning Luminary, 6. Februar 2015

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“Wichtigste Erfindung seit dem Buchdruck”

Posted on 04 February 2015 by jrobes

Klare Worte von Rafael Reif, dem Präsidenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und viele Absätze, die es wert wären, kurz zitiert zu werden! Wenn man bedenkt, dass das MIT 2002 die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) mit angestoßen hat, dass es aktiv mit Massive Open Online Courses (via edX) experimentiert, sind diese Einschätzungen vielleicht nicht überraschend.

“Wie werden die Universitäten nach dieser Revolution aussehen?
Ich kann Ihnen nur sagen, wie das MIT in zehn Jahren aussehen wird, aber ich glaube, viele Universitäten weltweit werden ähnlich aussehen. Die Ausbildung bei uns besteht aus drei Komponenten. Erstens: das Lernen von bestehendem Wissen. Zweitens: das Verbessern von bestehendem Wissen. Drittens: die Anwendung des Wissens, um etwas Neues zu schaffen. Den letzten Punkt nennt man Innovation. Digitales Lernen können wir nur für den ersten Teil nutzen. Aber wir gewinnen damit mehr Zeit für die beiden anderen Komponenten.”

Wobei Rafael Reif sich durchaus vorstellen kann, dass nicht nur bestehendes Wissen online gelernt wird. Wichtig ist aus seiner Sicht: “Die Universitäten sollten sich ernsthaft damit beschäftigen, wie sie dieses mächtige Instrument nutzen können, um das zu verbessern, was sie anbieten. Wenn sie das nicht tun, dann werden die neuen Modelle des Lernens sie überrollen. Denn diese neuen Modelle bieten ein viel aufregenderes Lernumfeld. Es ist Wunschdenken, dass digitale Lernformen eine Mode sind, die vorbeigehen wird. Sie werden bleiben. In drei bis vier Jahren sind sie Teil unseres Alltags.”

Wie gesagt, erfrischend offene Worte eines Hochschulpräsidenten, die man schnell lesen sollte, bevor die NZZ sie wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt …
Michael Furger, Interview mit Rafael Reif, NZZ, 1. Februar 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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