Posted on 14 December 2011 by jrobes
Tony Bates präsentiert hier eine hervorragende Zusammenfassung des laufenden Jahres: Learning Management Systems, Course Redesign, Mobile Learning und Open Educational Resources sind einige seiner Stichworte. Okay, ich hätte natürlich noch ein paar Zeilen über MOOCs ergänzt …
“Conclusion. Slow but definite progress in online learning was made in 2011. Certainly growth continues, and there is a great deal of innovative activity around the fringes of formal courses, and especially in informal learning. The LMS and lecture capture remain though the bedrock for most online learning, and that’s not the future I’m looking for.
And I do miss Amy, a great singer. Let’s see what happens in 2012.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 13. Dezember 2011
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Posted on 21 July 2011 by jrobes
Wenn man auf dem anderen Kanal gerade Google Plus offen hat, muten sie fast etwas anachronistisch an, diese “Quo vadis?”-Diskussionen. Aber Lernplattformen sind da, noch für eine lange Weile, und damit auch die Frage, wohin sie sich in Zukunft bewegen. Darauf hat hier eine Reihe von Experten geantwortet, und auch, wenn der Hochschulbereich im Fokus der Statements steht, ist vieles übertragbar:
“If the debate of recent years has been between open source and proprietary systems, the focus is gradually shifting to how all of these systems will tackle the thorny issues of informal learning, social networking, assessment, and a mobile learning environment.”
Campus Technology, 1. Juli 2011
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Posted on 01 March 2011 by jrobes
“What are the skills you need to land an elearning job?”, fragt Eric Matas und zählt auf: 1. Graphic Design, 2. Video production, 3. Rapid Development, 4. Social Media, 5. Mobile Deployment. Mir gefällt diese Liste, weil sie aktuelle Strömungen akkurat widerspiegelt. Mir gefällt sie auch, weil sie so erfrischend operativ daherkommt und ganz bewusst Project Management, Instructional Design und Communication ausklammert.
Eric Mantas, eLearning Weekly, 27. Februar 2011
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Posted on 09 February 2011 by jrobes
Der jährliche Horizon Report ist ja fast schon eine Institution. Herausgegeben vom New Media Consortium und der EDUCAUSE Learning Initiative erscheint er zum achten Mal, mittlerweile begleitet von einer Reihe nationaler Ausgaben, übersetzt in verschiedene Sprachen (der deutschen Ausgabe hat sich das Multimedia Kontor Hamburg angenommen) und ergänzt um Features wie den Horizon Project Navigator und das Horizon Project Wiki. Die Initiatoren treten weltweit auf (z.B. auf der letztjährigen Online Educa) und sie sprechen im aktuellen Report von weltweit 600.000 Lesern.
Am Format des Reports hat sich nichts geändert. Sechs Trends werden nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgereiht:
- ein Jahr oder weniger: Electronic Books und Mobiles
- zwei bis drei Jahre: Augmented Reality und Game-based Learning
- vier bis fünf Jahre: Gesture-Based Computing und Learning Analytics
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Posted on 21 January 2011 by jrobes
Die Prognosen von Tony Bates habe ich aus zwei Gründen mit Gewinn gelesen: Zum einen decken sich seine Trends weitgehend mit meinen Erfahrungen und Beobachtungen. Unter Überschriften wie “Course Redesign”, “The Future is Mobile”, “Open Educational Resources” oder “More Multimedia” stellt Tony Bates eine Reihe von technischen, didaktischen und organisatorischen Entwicklungen vor, die das laufende Jahr prägen werden: das reicht von iPads und e-Books, über kurze Videoformate bis zur fortschreitenden Integration von Social Media in Kursmodelle und Lernumgebungen.
Zum anderen fügt er seiner Aufzählung ein Stichwort hinzu, das erst seit einigen Monaten stärker präsent ist: “Learning Analytics”. Der Horizon Report wird den Trend dieses Jahr aufnehmen (wenn es dort auch heißt: “Time-to-Adoption: Four to Five Years”!?), EDUCAUSE hat bereits ein kurzes Briefing erstellt (”7 Things You Should Know About Analytics”), und in wenigen Tagen gibt es die “The 1st International Conference on Learning and Analytics” in Banff/ Kanada.
Hier noch, wie Tony Bates “Learning Analytics” versteht:
“Learning analytics is the measurement, collection, analysis and reporting of data about learners and their contexts, for purposes of understanding and optimizing learning and the environments in which it occurs. In other words it is the application of business intelligence software to learning and learners.”
Tony Bates, e-learning and distant education, 16. Januar 2011

(via Jonay CP/ flickr)
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Posted on 12 March 2010 by jrobes
Ich habe mich zuerst gefragt, warum es “Mobile IT” und nicht “Mobile Learning” oder “Mobile Computing” heißt. Aber in dieser kurzen Übersicht steht mehr die Perspektive des CIOs einer Hochschule im Vordergrund und die Frage, welche Hochschul-Services zukünftig mobile werden können. Wie immer wird in kurzen Abschnitten (”what is it”, “how does it work”, usw.) vorgestellt, um was es geht. Der folgende Satz bringt Chancen und Risiken von Mobile IT auf den Punkt: “One area of great potential with mobile IT is in location-aware applications, but whenever computer systems know where users are, privacy and security concerns arise.”
EDUCAUSE, Februar 2010
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Posted on 05 February 2008 by jrobes
Folgende Zahlen habe ich vor einigen Tagen gelesen:
- 2007 wurden schätzungsweise 831.000 neue Videos auf YouTube geladen.
- Ínsgesamt wurden im letzten Jahr ungefähr 1,2 Millionen Videos (”user-generated videos”) veröffentlicht, zusammen mit 26,5 Millionen Kommentaren.
- 22,4 Billionen Views von “user-generated videos” wurden verzeichnet, eine Steigerung von 70 Prozent gegenüber 2006.
Das alles ist nachzulesen in einem aktuellen Report von AccuStream iMedia Research.
Okay, auch wenn wir mal die empirische Qualität dieser Zahlen außer Acht lassen, bleibt in jedem Fall mehr als ein Trend übrig. Das finden auch das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative, die sich jetzt zum fünften Mal aufgemacht haben, den kommenden Entwicklungen in der Bildungstechnologie einen Namen zu geben. Wie immer wurden wieder sechs Trends nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgeteilt:
- ein Jahr oder weniger: Grassroots Video und Collaboration Webs
- zwei bis drei Jahre: Mobile Broadband und Data Mashups
- vier bis fünf Jahre: Collective Intelligence und Social Operating Systems
Was auffällt: Für Virtual Worlds & Second Life sowie game-based learning hat es in diesem Jahr nicht gereicht. Aber es stellt halt jedes Jahr eine Auswahl dar, wie die Herausgeber schreiben. Wie auch immer, es gibt eine Fülle von Informationen und Einschätzungen - sowohl zu übergreifenden technischen und bildungspolitischen Entwicklungen als auch zu den Trends selbst. Hier finden sich viele Beispiele und Lesehinweise, denen ich selbst mal in ruhiger Stunde nachgehen werde. Auch wenn sich die identifizierten Trends vor allem auf das Lehren und Lernen an den Hochschulen beziehen, sind die Einschätzungen der Bildungsexperten leicht auf andere Zusammenhänge zu übertragen. Kurz: Wie immer ist dieser Horizon Report eine Fundgrube!
The New Media Consortium, 2008
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