Tag Archive | "medienkompetenz"

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Kompetenz-Bedenken und akademische Medienkompetenz

Posted on 05 July 2013 by jrobes

Genau genommen geht es um “Akademische Medienkompetenz im Schnittfeld von Lehren, Lernen, Forschen und Verwalten”. So der Titel des Artikels, auf den Gabi Reinmann hier verweist und der in Kürze als Buchbeitrag erscheinen wird. In kurzen Zügen arbeiten sich die Autoren von der Kompetenz zur Medienkompetenz und schließlich zur akademischen Medienkompetenz vor. Im ersten Teil wird beschrieben, was akademische Medienkompetenz für Lehrende wie Studierende auf den verschiedenen Spielfeldern bedeutet. Und im zweiten Teil geht es um die Förderung der akademischen Medienkompetenz - auf individueller, organisationaler und kultureller Ebene.

In der erwähnten Abfolge ist die “akademische Medienkompetenz” natürlich nur eine Spielart, die leicht durch eine andere Perspektive ersetzt werden kann. Ohne dass sich an den generellen Aussagen viel ändern muss. Denn wer heute in der Bildung bzw. in einer Bildungsinstitution tätig ist, hat es in der Regel auch mit Formen der Forschung (dem Recherchieren, dem Konzeptionieren usw.), der Lehre und des Lernens sowie des Verwaltens (dann in der jeweiligen Institution oder im Rahmen der persönlichen Selbstorganisation) zu tun. Ansonsten lohnt schon das Literaturverzeichnis einen Blick.
Gabi Reinmann, Silvia Hartung und Alexander Florian, via Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 4. Juli 2013

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JIM-Studie 2011

Posted on 01 December 2011 by jrobes

Keine spektakulären Ergebnisse, aber solide Daten zur Mediennutzung von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Das liefert der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest als repräsentative Langzeituntersuchung seit 13 Jahren. Wer nicht bei Schlagworten wie “digital natives” und der Vorstellung einer “angeborenen Medienkompetenz” stehen bleiben will, findet hier konkrete Informationen. Zum Beispiel, dass Fernsehen, Internet, Computer und Handy heute in allen Haushalten, in denen Jugendliche aufwachsen, vorhanden sind. Bei einer täglichen Onlinezeit von durchschnittlich 134 Minuten fällt dem Internet dabei eine zentrale Rolle zu.

Der Schwerpunkt 2011 lag in der Betrachtung der sozialen Netzwerke. Hier heißt es z.B., dass fast drei Viertel aller Jugendlichen Facebook nutzen und dort im Durchschnitt 206 Freunde haben. Das Handy, so einige Zeilen weiter, wird dabei zunehmend zum mobilen Internetzugang. Aber, was erzähle ich, es ist alles online nachzulesen!
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 25. November 2011

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Vorlesungsvideos on demand

Posted on 20 October 2011 by jrobes

Das ist der Satz, der mir in diesem Artikel von Christian Spannagel am besten gefallen hat: “Ich glaube, wir können das Potenzial, das in der Tatsache steckt, dass wir alle ganz einfach Videos und Bilder produzieren und publizieren können, noch nicht wirklich ausmalen.” Genau, wir hatten das Thema vor einigen Tagen auch auf der Agenda, als wir im Rahmen eines Unternehmens-Workshops überlegten, was Trainer heute alles mit der Medien-Power tun können, die ihnen und ihren Teilnehmern zur Verfügung steht. Und was man tun müsste, um dieses Potenzial zu wecken. Denn hier wird es natürlich doch noch anspruchsvoll: eine Infrastruktur hilft sicherlich, etwas Medienkompetenz der Beteiligten, eine Atmosphäre, die Experimente und Engagement zulässt und honoriert sowie schließlich Best Practices, wie dieser Blogpost.
Christian Spannagel, cspannagel, dunkelmunkel & friends, 20. Oktober 2011 

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Rolle der Medienkompetenz im Berufsleben wird weitgehend unterschätzt

Posted on 26 September 2011 by jrobes

Das Ergebnis überrascht doch etwas: Da fragt das MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung nach der Bedeutung des Themas “Medienkompetenz” in 51 Förderprojekten des BMBF-Programms “Neue Medien in der beruflichen Bildung” (!) und heraus kommt: “Die Förderung von Medienkompetenz einschließlich IT-Kompetenzen ist für die meisten Projekte lediglich ein Nebenprodukt …”, was man wohl getrost mit “spielte keine große Rolle” übersetzen darf. Komisch, denke ich mir, das Thema ist doch ein alter Hut und sollte ein selbstverständlicher Bestandteil solcher Projekte sein!?

Wie auch immer: Die befragten Projektverantwortlichen setzen mal auf die “digital natives”, fragen dann zurück, nämlich nach Verfahren zur systematischen Erfassung von Medienkompetenz, und hätten auch nichts gegen Medienkompetenztrainer einzuwenden. Eine Reihe von Schlussfolgerungen und Empfehlungen schließen die Studie ab (hier der direkte Link).
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Pressemitteilung, 26. September 2011 (pdf)

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Google Plus und die Bildung

Posted on 22 July 2011 by jrobes

Ich bin zwar schon mit anderthalb Beinen im Urlaub, aber ich wollte die Woche dann doch nicht verstreichen lassen ohne eine erste Referenz auf Google Plus. Beat Döbeli Honegger schlägt hier einen schönen Bogen von Google zur Medienkompetenz. Denn das schnelle Aufflammen dieses neuen Netzwerks zeigt, dass es nie darum gehen kann, einzelne Tools oder Technologien zu beherrschen bzw. den Umgang mit ihnen zu vermitteln. Mehr ist im Moment wahrscheinlich in Sachen Google Plus & Bildung auch nicht zu sagen.
Beat Döbeli Honegger, Beat Web/ WebLog, 22. Juli 2011

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Kompetente Nutzer, inkompetente Medien und das komplett persönliche Netz

Posted on 07 July 2011 by jrobes

Schon dieser Satz ist es wert, sich die neue Folge des Elektrischen Reporters anzuschauen: “Der Begriff Medienkompetenz stammt aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und er bedeutete damals soviel wie zu wissen, dass die BILD-Zeitung lügt,” sagt Mario Sixtus, um fortzufahren, “… seitdem wartet der Begriff geduldig auf eine zeitgemäße Neudefinition. … und sollte auf eine Art Begriffsparkposition geschoben werden.” Nicht schlecht getroffen. Jöran Muus-Merholz und Lisa Rosa steuern im Einspieler zum Stichwort etwas Hintergrund bei: warum das Internet nicht als weiteres Medium, sondern als Lebensraum betrachtet werden muss, und dass Kompetenzen mehr sind als Qualifikationen.
Der Elektrische Reporter, 6. Juli 2011

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Verständigung auch ohne den Kompetenzbegriff?

Posted on 09 June 2011 by jrobes

Gabi Reinmann ist gebeten worden, einen Handbuchartikel über die Beziehung zwischen persönlichem Wissensmanagement und  Informationskompetenz zu schreiben. Wer die Texte von Gabi Reinmann kennt, weiß, dass sie nicht einfach loslegt, sondern Begriffen, Definitionen und Konzepten gerne auf den Grund geht. Im Blog ist es der Kompetenz-Begriff, im Artikel mehr der Management-Begriff, die eine kritische Würdigung erfahren. Trotzdem ist Gabi Reinmann natürlich ihrer Hausaufgabe nachgekommen und liefert, wie immer, eine komprimierte und klar gegliederte Darstellung des Sachverhalts, inklusive zahlreicher Hinweise auf offene Fragen.

“Subsumiert man unter das persönliche Wissensmanagement sowohl rezeptive als auch produktive Prozesse im Umgang mit Information und Wissen, wird deutlich, dass Informationskompetenz nur eine von mehreren notwendigen Grundlagen ist. …”
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juni 2011

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Warum mich das Thema Info-Kompetenz neulich so angeätzt hat

Posted on 15 April 2011 by jrobes

Das ist nett formuliert, nachvollziehbar und leicht übertragbar. Anne Christensen sorgt sich hier aus der Sicht einer Bibliothekarin um das Thema “Informationskompetenz”. Und hat aus lauter Verzweifelung und Langeweile ein “Bullshit Bingo Informationskompetenz” gebastelt. Was ihr aber jetzt irgendwie leid tut. Anyway, ich glaube nicht, dass man lange für ein “Bullshit Bingo Medienkompetenz” braucht.
Anne Christensen, A growing organism, 11. April 2011

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Statement zur Etablierung offener Bildungsressourcen in Forschung und Lehre

Posted on 15 March 2011 by jrobes

Am 24. und 25. März 2011 findet der Medienpädagogische Kongress in Berlin statt. Das hinterlässt auch im Netz schon Spuren. So hat sich Joachim Wedekind kürzlich seine Gedanken zu einigen zentralen Begriffen des Kongresses gemacht (und damit gleich einige Kommentare losgetreten). Und Sandra Schön formuliert hier vier Forderungen, wie aus ihrer Sicht „in Bezug auf Medienbildung in Hochschulen mit dem Thema offene Bildungsressourcen und Webressourcen allgemein umgegangen werden sollte”. Das könnte ein interessanter Kongress werden …
Sandra Schön, Blog, 8. März 2011

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Manifest/Kongress ohne Vision?

Posted on 27 January 2011 by jrobes

Ein lesenswerter Beitrag, weil das Thema “Medienbildung/ Medienkompetenzen” überall auf der Agenda steht (zu Recht!) und das Zeug zum Dauerbrenner hat. Erst Anfang der Woche hat Henry Jenkins auf eine britische Initiative verwiesen (”Manifestos for the Future of Media Education”). Joachim Wedekind (Institut für Wissensmedien, Tübingen) verlinkt hier das deutsche Pendant, das Medienpädagogische Manifest, und weitere, damit verbundene Initiativen. Aber was er dort und in verschiedenen Positionspapieren liest, ist ihm zu mutlos, zu sehr “Trockenschwimmen”. Also:

“Meine Vision für einen solchen Kongress wäre z.B. schon eher eine Initiative ETAPPE (Ein TAblett Pro PErson), mit dem ersten ETAPPEnziel, alle GrundschülerInnen (und natürlich auch alle GrundschullehrerInnen) mit Tablets zu versorgen und damit überhaupt erstmal Voraussetzungen zu schaffen für eine organische Integration in alle Fächer und Arbeitsformen.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 26. Januar 2011

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Medien… -bildung? -kompetenz? -literacy? -didaktik? -erziehung?

Posted on 08 November 2010 by jrobes

Benjamin Jörissen war auf der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) in Zürich. Dort stand die “Medienbildung im Spannungsfeld medienpädagogischer Leitbegriffe” auf der Tagungsordnung und Benjamin Jörissen hat den Verlauf der Diskussion aufmerksam protokolliert und zusammengefasst. Aber ich muss vorwarnen: Die Fragezeichen im Titel verschwinden nach der Lektüre nicht! Und so wird folgerichtig auf eine “offene, faire und ertragreiche Diskussion” verwiesen, aber zugleich konstatiert: “MedienpädagogInnen außerhalb der akademischen Welt haben es – zugegebenermaßen – nicht leicht, die Relevanz der Auseinandersetzungen um solche Kernbegriffe einzuschätzen”. Auch Michael Kerres spricht im Rückblick von “atemberaubende(n) Höhen theoretischer Verästelung”, Mandy Schiefner von einem “brummenden Schädel”, Kerstin Mayrberger von einer “medienpädagogische(n) ‘Sternstunde’”. Das passt ja.
Benjamin Jörissen, joerissen [punkt] name, 6. November 2010

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Rolf Schulmeister zu Medienkompetenz

Posted on 26 October 2010 by jrobes

Rolf Schulmeister schafft es, in den 2:28 Minuten dieses Videos noch eine interessante Botschaft loszuwerden: dass nämlich zur Beschäftigung mit Medienkompetenz auch die Frage gehört, mit welchen Medien wir es in Zukunft überhaupt zu tun haben werden. Wobei dieser Hinweis natürlich den Begriff der Medienkompetenz selbst in Frage stellt: Sollten wir dann nicht besser gleich auf eine “digital literacy” zielen? Aber, okay, das Problem wiederholt sich hier natürlich wieder. Also am besten ”kritisches Denken” als übergreifendes Lernziel?
Martin Ebner, E-Learning Blog, 25. Oktober 2010

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Medienkompetenz ist wenn man trotzdem lacht

Posted on 22 September 2010 by jrobes

Eine schöne Story: Michael Kerres quält sich mit dem Konstrukt “Medienkompetenz”, bis er über DIE ZEIT stolpert, in der Johann Beichel von der TU Karlsruhe mit folgenden Worten zitiert wird: “Messbar ist zum Beispiel Medienkompetenz. Ob einer den Overheadprojektor richtig herum aufgestellt hat. Aber was wirklich wesentlich ist, die Beziehung zu den Schülern, ist schwer messbar, nur subjektiv erkennbar.” 

Alles klar, sagt sich Michael Kerres:
“1) Medienkompetenz ist nicht wirklich wesentlich.
2) Medienkompetenz ist einfach zu messen.
3) Medienkompetenz ist, wenn man den OHP richtig herum aufstellt.”
Michael Kerres, LearningLab, 16. September 2010

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E-Learning - die Sicht der Studierenden

Posted on 27 October 2009 by jrobes

So heißt das aktuelle Themenspecial von e-teaching.org: “Der Einsatz digitaler Medien in der Lehre soll Studierende beim Lernen unterstützen und auf berufliche Anforderungen vorbereiten. Aber wie beurteilen die mit Computer und Internet aufgewachsenen „digital natives” selbst die E-Learning-Aktivitäten der Lehrenden und wo sehen sie eigene Handlungsspielräume?”

Einige Informationen und Artikel zum Thema wurden zusammengestellt, zwei Veranstaltungen haben bereits stattgefunden (das gestrige Online-Podium, auf dem die Befragungsergebnisse dreier Universitäten vorgestellt und diskutiert wurden, habe ich leider verpasst), weiterer Input ist geplant. Empfehlen kann ich den Artikel von Simone Haug, “Studierende als Medienakteure”. Hier berichtet sie im ersten Teil, was einzelne Hochschulen unternehmen, um konkret die Medienkompetenzen Studierender anzusprechen (wenig!). Im zweiten Teil weist sie kurz auf erste Projekte hin, in denen Studierende aktiv in die Gestaltung ihrer Lernprozesse und -angebote eingreifen können (Stichworte u.a.: Selbstorganisation und E-Portfolios).
e-teaching.org, Oktober 2009 - Januar 2010

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Informationskompetenz in Deutschland

Posted on 08 October 2009 by jrobes

Der Begriff der “Informationskompetenz” steht ja immer etwas im Schatten seines großen Bruders, der “Medienkompetenz”. Das hängt sicher mit seiner Herkunft aus dem bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Umfeld zusammen, in dem er auch heute noch meist anzutreffen ist. Doch Informations- wie Medienkompetenz gelten längst als Schlüsselkompetenzen, auf denen unsere aktive und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufbaut. Grund genug, einen “Überblick zum Stand der Fachdiskussion und Zusammenstellung von Literaturangaben, Projekten und Materialien zu einzelnen Zielgruppen” zu riskieren, wie es Harald Gapski und Thomas Tekster hier getan haben.

Ihre Studie besitzt zwei Schwerpunkte: Im ersten Teil stellen sie das Begriffskonzept “Informationskompetenz” näher vor, informieren kurz und anschaulich über einige wichtige Modelle und beschreiben Abgrenzungen, Entwicklungen und Trends. Im zweiten Teil stellen sie dar, was Informationskompetenz für einzelne Bildungs-, Berufs- und Sozialgruppen bedeutet. Ein Kapitel ist auch den Arbeitnehmern gewidmet. Hier heißt es wenig überraschend: “Bislang fördern nur wenige Unternehmen die Informationskompetenz ihrer Mitarbeiter(innen) durch entsprechende Programme und Fortbildungsangebote.” (S. 51) Hinzu kommt ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis!

Die Autoren lassen an einigen Stellen durchblicken, worin heute die Herausforderung besteht: Zum einen gilt es nach wie vor, das Konzept der “Informationskompetenz” gesellschafts- und bildungspolitisch zu verankern; und zum anderen muss es von seiner bibliothekswissenschaftlichen Vergangenheit gelöst und stetig um neue Entwicklungen (siehe z.B. user-generated content und social networks) erweitert werden. Und dann braucht es sicher mehr als eine ruhige Minute, um Konzepte der Informations-, Medien- und digitalen Kompetenz sinnvoll miteinander zu verbinden (via Beats Biblionetz).
Harald Gapski und Thomas Tekster, Hrsg. von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), August 2009 (pdf)

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Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency

Posted on 15 September 2009 by jrobes

“This booklet comes directly from a series of 15 blog posts I wrote in 2009. My intention was to offer some guidance for journalists who are ready to learn how to transform themselves into multimedia journalists. This series should demystify many of the new options for storytelling that have been made possible by digital tools.”

Diese Handreichung beginnt mit “1. Read Blogs and Use RSS”, führt dann den Leser Schritt für Schritt durch die gesamte Multimedia-Welt (wie entwickelt/ bearbeitet man Fotos, Audios, Videos usw.) und endet mit “15. Maintain and Update Your Skills”. Sehr sorgfältig, gut verlinkt, eine komplette Anleitung zum Selbststudium. Und sicher auch für Bildungsexperten interessant. “Acknowledge that you will never have all the skills you need—but at the same time, keep working to add new skills one at a time, step by step.” (via Stephen Downes)
Mindy McAdams, J-Source, 14. September, 2009 (pdf)

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Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur

Posted on 20 May 2009 by jrobes

Ein aktueller Bericht einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung liegt vor - mit einem kleinen Roman als Untertitel: “Medienbildung für die Persönlichkeitsentwicklung, für die gesellschaftliche Teilhabe und für die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit”. Die Autoren nennen das Dokument einen “Appell” an Bund, Länder und Kommunen, der Medienbildung endlich die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen. Ich denke, was die Bedeutung des Themas betrifft, gibt es an dieser Stelle wenig hinzuzufügen. Auch die Aufgliederung von Medienkompetenz in die Themenfelder “Information und Wissen”, “Kommunikation und Kooperation”, “Identitätssuche und Orientierung” und “Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln” macht Sinn, da es heute und morgen um mehr als den kritisch-reflexiven Umgang mit Medien und Informationen geht. Auch der wichtige Hinweis auf die Schlüsselrolle qualifizierter Pädagogen und einer entsprechenden Lehreraus- und fortbildung findet sich.

Wie die meisten Appelle von Expertenkommissionen verzichtet auch dieser auf jeden Kontext und weitere Lesehilfen. Es gibt keine Historie, an der man ansetzt (dabei ist es beileibe nicht der einzige Appell zu diesem Thema!), es gibt keine Begriffsgeschichte, die man aufgreift (so dass erste Leser wie Mandy Schiefner und Michael Kerres schon begonnen haben, über die Verwendung von “Medienbildung” und “Medienkompetenz” nachzudenken). Es gibt keine Hinweise auf bestehende Curricula und vergangene Projekte. “Die Kommission ist sich bewusst, dass diese Darstellung von Kompetenzen noch keine unmittelbare Anleitung für die Praxis darstellt”, heißt es immerhin.

Wir erfahren auch nichts über die Expertenkommission und ihr Ringen um Inhalte und Formulierungen. Nach welchen Kriterien wurde sie zusammengesetzt? Haben Sie vielleicht gemeinsam ein Wiki genutzt, um dieses Dokument über Medienkompetenz abzustimmen? Oder gar getwittert? Nein, wahrscheinlich nicht. Ein bildungspolitisches Dokument eben.
Heidi Schelhowe u.a., Bericht einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung, 12. März 2009 (pdf)

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Digital native students? Web 2.0-Nutzung von Studierenden

Posted on 09 February 2009 by jrobes

Können wir davon ausgehen, dass die jüngeren Generationen, also die “digital natives”, auch die Web 2.0-Kompetenzen besitzen, die viele mit ihnen verbinden? Die Autoren haben ihre Zweifel und sich die Umfragen näher angeschaut, die in den letzten Semestern an der TU Graz und Universität Zürich durchgeführt wurden. Ihr Fazit: Die technische Infrastruktur der Studierenden ist okay, aber eine “net generation” scheint deshalb noch nicht an den Hochschulen angekommen zu sein. Kurz: “Ebenso ist zumindest für die Generation der Studierenden eine Änderung der Haltung vom Konsumenten zum Produzenten … aufgrund unserer Untersuchungen über die Nutzung von Web 2.0 an Universitäten nicht haltbar.” Zumindest nicht in Graz und Zürich.
Martin Ebner und Mandy Schiefner, e-teaching.org, 26. Januar 2009 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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