Tag Archive | "knowledge worker"

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Competency Models – HR & Understanding Work in the Network Era

Posted on 21 June 2013 by jrobes

Schön, dass Jon Husband hier etwas weiter ausholt: Er beginnt mit den ersten Kompetenzmodellen und ihren Schöpfern, um dann zu fragen, welche Kompetenzen heute “in the context of the neworked business environment and workplace” benötigt werden. Erste, vorsichtige Ansätze hat er bei McKinsey & Co., David Gurteen und natürlich Harold Jarche gefunden. Aber das Ganze, so Jon Husband, ist noch eine Baustelle.

“Anyhow … it seems clear to me that we’ll hear a lot about the competencies required for effective and superior performance in the networked information-and-knowledge flows enterprise (aka Enterprise 2.0).”
Jon Husband, Wirearchy, 4. Juni 2013

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5 characteristics of how Knowledge Workers like to learn at work

Posted on 25 April 2013 by jrobes

Wissensarbeiter lernen am liebsten: “… in the flow of work, continuously, immediately, socially, autonomously”, sagt Jane Hart mit Blick auf die Ergebnisse ihrer Learning in the Workplace-Untersuchung: “This is the reason why a large percentage of Knowledge Workers don’t rate current training/e-learning approaches very highly, and why they think other ways of learning - performance support, team collaboration and professional learning are more important to them …”

Hier müssen dann natürlich auch Bildungsabteilungen ansetzen, indem sie Wissensarbeiter bei der kontinuierlichen Entwicklung ihrer Fähigkeiten sowie der Lösung ihrer Probleme unterstützen. Und die Lösung muss nicht zwangsläufig eine Form von Training sein …
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 25. April 2013

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Understanding Informal and Social Learning in the Workplace

Posted on 15 July 2011 by jrobes

Jane Hart hat wieder eine Reihe von Definitionen, Zitaten und Links zusammengestellt, die uns beim Umgang mit den Begriffen “informal & social learning” helfen sollen. Denn “… the term “informal learning” is still very confused.” Sie steigt ein mit Jay Cross und seinem Klassiker, “Informal Learning” (2007), sortiert dann formal, informal und non-formal learning, nimmt den Knowledge Worker und seinen Lernalltag noch mit und bleibt bei der Synthese von working & learning stehen. Wobei Social Media, denen wir es doch verdanken, dass sich das “social learning” gestern und heute so grundlegend unterscheidet, nur am Rande dieser Übersicht auftauchen. Mehr zu diesem Stichwort findet man, wenn man in die Links eintaucht.
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 14. Juli 2011

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Guidelines for Leveraging Collective Knowledge and Insight

Posted on 04 May 2011 by jrobes

Wie sollte man Meetings gestalten, um sie für Knowledge Worker zu einer produktiven Erfahrung zu machen? Auf diese Frage folgen in der Regel Ratschläge, die die Organisation und den Ablauf von Meetings betreffen. Die Autorin dagegen versucht, den spezifischen Ansprüchen von Knowledge Workern gerecht zu werden und entwickelt auf diese Weise überraschend interessante Prinzipien - die zudem ganz ohne die Erwähnung von Social Media auskommen:

1. Connection before content …
2. Circles connect …
3. Learn in small groups - integrate knowledge in large groups …
4. Diverge then converge …
5. Outside experts inform the thinking of others, not provide them answers …
6. Connect new ideas to what knowledge workers already know …
7. We learn when we talk …
(via Stephen Downes)
Nancy Dixon, conversation matters, 3. Mai 2011

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A World Without Email – Year 3, Weeks 29 to 51 …

Posted on 11 February 2011 by jrobes

Über Luis Suarez (IBM) habe ich an dieser Stelle schon öfters berichtet. Hier gibt er nach längerer Pause wieder einen Statusbericht über “A World Without Email”, also sein Experiment, Email im Arbeitsalltag durch andere, passendere Prozesse und Tools zu ersetzen, wie z.B. Social Media. Das Wichtigste an dieser Stelle: Luis Suarez erhält nach fast drei Jahren noch ca. 17 Emails in der Woche! Zugleich betont er, dass Email noch lange nicht tot ist, auch nicht sein wird, sondern “email is just one more of the options we have got available out there”.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, aus dem ich gerne regelmäßig auf Luis Suarez verweise: seine Rolle als “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist in the IBM Software Group division”. Denn hier liegt für mich nicht die, aber eine Zukunft der Personalentwicklung:

“I am what some people would be calling a Knowledge Worker. And, as you can imagine, that is also my job inside IBM. I am working in the IBM Software Group, within the Social Software Programmes & Enablement, and my main responsibilities are to help accelerate the adoption of social software within the enterprise, specially within the (Tech) Sales force and, as a result, to the entire IBM, by providing extensive education, training, coaching, mentoring, shadowing, support, facilitation, awareness and enabling knowledge workers to explore the opportunities of social computing and social computing tools to help enhance their own productivity while sharing their knowledge and collaborating with other knowledge workers.”
Luis Suarez, elsua.net, 29. Januar 2011

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Dear Baby Boomers, Gen Xers, Gen Yers … Can We Please Move On?

Posted on 16 September 2010 by jrobes

Luis Suarez (IBM) argumentiert und handelt an verschiedenen Fronten. Aktuell reichen seine Themen von “A World Without E-mail” bis zu den “Top 5 iPad Apps of the Week”. Der gemeinsame Nenner ist die Produktivität von Wissensarbeitern. Deshalb stört es ihn auch, wenn andauernd von einer einzelnen Generation die Rede ist, den “Millennials”, der “net generation”, der “generation y”, die mit ihren Ansichten und Bedürfnissen die Arbeitswelt verändern wird. Sein (guter) Punkt:

“I wonder when people are going to realise that this is not about Baby Boomers, Gen Xers or Gen Yers (Or Millennials) having their own needs within the corporate world. This is all about working styles; about identifying the strengths from one and another and make them work together in a rather complex business environment where what matters is how people collaborate and share their knowledge across to become more productive at what they already do.”
Luis Suarez, elsua.net, 8. September 2010

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Boosting the productivity of knowledge workers

Posted on 14 September 2010 by jrobes

Der Artikel ist kurz und kommt vielleicht zu schnell zur Sache. Die großen Fragen rund um Knowledge Work werden ausgeblendet, um die zentrale Botschaft loszuwerden: Wenn man die Produktivität von Knowledge Workern verbessern will, muss man sich um die Barrieren kümmern, die ihre sozialen Interaktionen sowie ihren Informationsaustausch im Arbeitsalltag behindern. Die Autoren sprechen fünf Barrieren an: physische, technische, soziale bzw. kulturelle, kontextuelle sowie zeitliche Barrieren. Diese gilt es zu überwinden, z.B. durch Social Media, Communities of Practice oder abteilungsübergreifende Workshops. Das Ganze ist ein Auszug aus einem größeren Forschungsprojekt.
Eric Matson and Laurence Prusak, McKinsey Quarterly, September 2010

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Information 2015. Reforming the paradigm

Posted on 07 May 2010 by jrobes

Accenture und Z_punkt haben die Informationslandschaft vermessen. In einer Reihe von interessanten Schaubildern und Szenarien wird beschrieben, welche sozialen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen das Informationsmanagement morgen bestimmen werden. Natürlich auf hohem Abstraktionsniveau. Aber vor der Kunst, komplexe Zusammenhänge in einer Grafik oder einem Modell abzubilden, ziehe ich immer wieder gerne den Hut. Continue Reading

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Global Peter F. Drucker Forum 2009

Posted on 16 April 2010 by jrobes

Im November letzten Jahres hat sich eine Reihe von Management-Größen, u.a. Richard Straub, Fredmund Malik und Hermann Simon, in Wien versammelt. Anlaß war der 100. Geburtstag von Peter F. Drucker. Die Dokumentation des Global Peter F. Drucker Forums ist jetzt online: Videos, Abstracts, Slides und einige Artikel. Die Präsentationen wirken etwas steif und staatstragend, aber vielleicht findet man ja hier noch ein Gesicht, das man schon immer einmal sehen wollte. Oder man springt direkt in die Session “Future of knowledge work”, in der Stefan Güldenberg und Klaus North ihre Gedanken um die Führung und Produktivität von Wissensarbeitern dargelegt haben. Ihr Ausgangspunkt: “Research shows that knowledge workers become more and more frustrated in today’s organizations.” (Güldenberg) “Does this mean that our companies are not attractive enough for knowledge workers?” (North)
Peter Drucker Society of Austria, 2009 Global Peter F. Drucker Forum (via Newsletter 01/2010)

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Knowledge artisans choose their tools

Posted on 13 April 2010 by jrobes

Auf der LEARNTEC im Februar berichtete ein Kollege einer Großbank aus der Schweiz, wie er an seinem Arbeitsplatz einmal testen wollte, wie sich Twitter “anfühlt” und ob es etwas wäre, um die Bildungsprojekte und den Wissensaustausch in der Bank zu verbessern. Er kam natürlich nicht weit. Denn der Zugang zu Twitter ist von der Bank-IT gesperrt. Seitdem steht an seinem Arbeitsplatz ein zweiter Rechner, nämlich sein eigener. In diesem Sinne fragt hier auch Harold Jarche: “How can you be a knowledge worker if you’re not allowed to pick your own tools?” Und führt gleich die Bezeichnung “knowledge artisan” ein.
Harold Jarche, Life in Perpetual Beta, 25. März 2010

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Are All Employees Knowledge Workers?

Posted on 12 April 2010 by jrobes

Der Artikel enthält einen politisch korrekten Kern: “Everyone, even the most unskilled worker, will be viewed as a critical problem-solver and knowledge-worker contributing to performance improvement.” Viele gängige Klassifizierungen - von den “high potentials”, der “creative class” (Richard Florida) bis zu eben jenem “knowledge worker” - schließen einen Großteil der Leistungsträger aus ihren Überlegungen und Anstrengungen aus. Zu Unrecht, wie die Autoren meinen. Wie gesagt, politisch korrekt, aber irgendwie auch nicht richtig weiterführend. Spannender fand ich dagegen eine fast beiläufige Bemerkung über eine zweite Grenze, die immer noch gerne gezogen wird:

“Yet, if we take talent development seriously, we begin to realize that, in the words of Bill Joy, “There are always more smart people outside your company than within it.” If we are serious about developing our own talent, we must find more ways to connect with and collaborate with all of those smart people outside our organization. We should aggressively create opportunities for people within our organization to work together with leading edge talent outside our organization so that both sides can develop their talent even more rapidly. In driving scalable learning, we must expand our horizons far beyond the boundaries of our own firm.”
John Hagel III, John Seely Brown und Lang Davison, Harvard Business Review Blog, 5. April 2010

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Bohren, Schrauben, Schweißen: Werkzeuge des Wissensarbeiters

Posted on 08 February 2010 by jrobes

Ich beginne meine Aufarbeitung der letzten Woche mit einem Link auf den Vortrag, den ich auf der LEARNTEC in der Sektion “Wissensarbeiter: Wie unterstützt man ihr Lernen und Arbeiten?” gehalten habe. Was mich bei diesem Thema treibt, ist die Selbstbeobachtung, dass ich schon lange nicht mehr in Seminaren, in Kursen oder durch Lehrbücher lerne, also bewußt aus meinem Arbeitsprozess heraustrete, um mir grundlegend einen Gegenstand zu erschließen (es gibt einige wenige, zu vernachlässigende Ausnahmen …). Stattdessen dreht sich alles um die Frage, wie ich produktiver arbeiten, wie ich meine Arbeitsroutinen optimieren, wie ich meine Netzwerke besser nutzen und wie ich dabei das Internet zielgerichtet einsetzen kann. Das führt mich dazu, einen intensiveren Blick auf den Charakter von Wissensarbeit zu werfen und dabei die Ergebnisse mitzunehmen, die sich bis heute auf dem Feld des “Persönlichen Wissensmanagements” angesammelt haben. Es sind nicht viele. “Work in progress” also. Kommentare und Anmerkungen sind herzlich willkommen.
Jochen Robes, Slideshare, 5. Februar 2010

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Knowledge Work Performance Audit

Posted on 30 November 2009 by jrobes

Wir haben ja immer noch ein eher schwammiges Bild, was Knowledge Worker eigentlich sind, was ihre Arbeit auszeichnet und wie man ihre Arbeitsbedingungen verbessern kann. In der aktuellen Personalführung (Themenheft “Wissenstransfer”, leider sind nur Abstracts online) gibt es den Hinweis auf ein “Knowledge Work Performance Audit”, das am Fraunhofer IAO entwickelt wurde und das auf der Grundlage expertengeleiteter Interviews versucht, Unternehmen hier Hilfestellung zu geben. Wissensarbeit wird im entsprechenden Artikel der Personalführung dabei als eine Arbeit verstanden, “die eine ständige Weiterentwicklung des Wissens zur Voraussetzung hat, neues Wissen schafft und in der Ausführung ziel- und ergebnisoffen sowie stark kommunikationsorientiert ist.” Das Audit selbst, so die Fraunhofer-Experten, soll den Status Quo von Wissensarbeit auf neun Gestaltungsfeldern widerspiegeln:
1) Strategie und Führung, 2) Unternehmenskultur, 3) Personalentwicklung und Qualifizierung, 4) Prozesse und Strukturen, 5) Arbeitsbedingungen, 6) IuK-Techniken, 7) Innovation und Wissen, 8 ) Arbeitsplatz und 9) Raum.
Leider konnte ich keine weiteren Informationen über die vom IAO “eigens entwickelte Bewertungssystematik” finden.
Fraunhofer IAO, Knowledge Work Performance Audit

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Using technology to improve workforce collaboration

Posted on 30 October 2009 by jrobes

“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”

Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

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The Expansion of Moodle

Posted on 25 August 2009 by jrobes

Der Veranstaltungsherbst steht vor der Tür. Dazu gehört natürlich auch die Online Educa (obwohl ich auch dieses Jahr nicht sicher bin, ob ich es nach Berlin schaffe). Im aktuellen Newsletter findet sich ein interessantes Interview mit Martin Dougiamas, “the guy who started Moodle”, in dem sich alles um die Frage dreht, wie attraktiv Moodle für Unternehmen außerhalb des Bildungssektors ist. Aus pädagogischer Sicht, so Martin Dougiamas, sind Unternehmen weniger anspruchsvoll: “In my experience they generally just want to publish content, set quizzes and produce reports.” Viele scheuen jedoch immer noch die Auseinandersetzung: “… sometimes it’s probably just a very conservative approach to e-learning where choosing a big proprietary product from a big company is seen as the “safe” option requiring less research.” Aber die wirtschaftliche Krise öffnet doch die eine oder andere Tür etwas schneller.

Ach ja, ganz unten im Newsletter findet sich noch der Hinweis, dass Peter F. Druckers 100. Geburtstag gefeiert wird und dass es 1959 war, als Drucker den Begriff “knowledge worker” prägte - “in his groundbreaking publication Landmarks of Tomorrow.” Dann wäre das auch geklärt.
OEB News Portal, 7. August 2009

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Are Knowledge Workers the New “Blue Collar” Workers?

Posted on 09 July 2009 by jrobes

Wir sind in der Wissensgesellschaft angekommen. Als Schreiber/ Leser von Blogs ist uns die Rolle des Wissensarbeiters sicher sympathisch. Wobei wir als Wissensarbeiter eher wissen, was wir nicht tun, nämlich in irgendeiner Form materielle Dinge bearbeiten oder produzieren. Was wir tun, ist weit weniger klar und eindeutig, weshalb sich die Definitionen von Wissensarbeit immer gerne auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zubewegen: Es kommen irgendwie Informationen rein und es gehen Informationen raus. Was vielleicht ein gutes Indiz dafür ist, dass sich das Nachdenken über Wissensarbeit lohnt.

Zum Beispiel die Frage, die Michele Martin in diesem Beitrag anspricht: Sind nicht viele Formen der Wissensarbeit heute nichts anderes als Routinetätigkeiten, eingebunden in Prozesse, Regeln und Policies, immer mit der Gefahr verbunden, entweder durch Software ersetzt oder outgesourct zu werden? Während die Zahl derer, die wirklich kreativ und innovativ sein dürfen, eher abnimmt? Folgende Überlegungen knüpft Michelle Martin an diese Beobachtung:
- Wen meinen wir eigentlich, wenn wir von “Wissensarbeitern” sprechen?
- Bedeutet die Tatsache, dass das Konzept des Wissensarbeiters in Unternehmen so wenig Aufmerksamkeit findet, vielleicht, dass es dort viel spannender (= wichtiger, gewinnbringender) ist, sich mit dem Management der eben genannten Routinetätigkeiten auseinanderzusetzen?
- Übernehmen Technologien nicht immer mehr Anteile wissensbasierter Arbeitsprozesse, wie z.B. das Recherchieren, Filtern und Bewerten?
- Und schließlich: was bedeutet das alles für die Weiterbildung?
Michele Martin, The Bamboo Project, 8. Juli 2009

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Learning for the 21st Century

Posted on 18 December 2008 by jrobes

In kurzen, plakativen Sätzen beschwört Jay Cross den Wandel von Arbeit und Lernen. Hier geht es um die große Richtung, nicht um Zwischentöne und Übergänge. Knowledge Work und das Internet dominieren das Bild und wie sie das tun und welche Anforderungen sie an das Lernen von heute und morgen stellen, beschreibt kaum jemand so einprägsam wie Jay Cross.

“Frederick Taylor told workers, ‘You’re not paid to think’. … In a knowledge company, you are paid to think.”

“Industrial age workers created value in factories. Where do knowledge workers create value? I will call the knowledge-age factory floor a learnscape. Learnscapes are the platforms where knowledge workers collaborate, solve problems, converse, share ideas, brainstorm, learn, explain, communicate, conceptualise, tell stories, help one another, teach, serve customers, keep up to date, forge partnerships, build communities, and distribute information. Learnscapes define where and how modern work is performed. Training programs are events; learnscapes are longterm processes.”
Jay Cross, Informal Learning Blog, 17. Dezember 2008

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Learnscaping. Getting Things Done in Organizations

Posted on 06 November 2008 by jrobes

Was um Himmels willen ist ein “Un-book” habe ich mich gefragt, als ich von Jay Cross‘ neuestem Projekt hörte?! Jetzt liegt es seit einigen Tagen vor mir, in der Version 1.31 vom 14. September 2008. Und um das Geheimnis zu lüften: Natürlich ist ein “Un-book” auch ein Buch, haptisch, zum Blättern und für gutes Geld zu erwerben bei Lulu, einem print-on-demand-Verlag. Aber dann weicht es auch schon von der Ideallinie ab, kommt entwaffnend ehrlich als “always beta” daher, denn was heute noch aktuell ist, kann ja morgen bereits Geschichte sein, und was sind überhaupt Bücher in Zeiten von Web 2.0? Schließlich wird das “Un-book” gar zur Aufforderung, mich selbst einzumischen, nicht als “reader”, sondern als “participant”, auf den verschiedenen Community-Seiten zum Buch, z.B. http://learnscape.ning.com.

Vor diesem Hintergrund ist “Learnscaping” natürlich weniger ein durchstrukturiertes Werk, sondern vielmehr eine Kompilation aus Gedanken, Zitaten, Ideen, Kopien, Bildern, ToDo-Listen und Links. Mit ihrer Hilfe versucht Jay Cross zu beschreiben, warum die “network culture” und “knowledge era” radikal mit bekannten und vertrauten Strukturen und Modellen bricht. Das ist nicht unbedingt neu für diejenigen, die mit den jüngsten Entwicklungen um Web 2.0 und ihren Möglichkeiten für die Weiterbildung vertraut sind. Aber Jay Cross führt hier alle verstreuten Stränge noch einmal zusammen und ergänzt sie um eine Vielzahl an Referenzen und Querverweisen. Und warum “learnscaping”?

“Industrial age workers used machinery to manufactore objects in factories. Now, knowledge workers create value, not on the factory floor, but in what I call learnscapes. A learnscape is the platform where knowledge workers collaborate, solve problems, converse, share ideas, brainstorm, learn, relate to others, talk, explain, communicat, conceptualize, tell stories, help one another, teach, serve customers, keep up to date, meet one another, forge partnerships, build communities, and distribute information. Learnscapes are where and how modern work is performed - including workplace learning.”

Jay Cross ordnet seine Gedanken sehr lose in Abschnitten wie “Learnscaping”, “Organization”, “Business”, “Cognition” und “Tools”. Einzelne, wiederkehrende Bilder und Formulierungen prägen seinen Blick auf die “network era”, z.B.:
“In the knowledge era, learning is work.” (S. 7)
“Learning occurs in conversations, collaboration, knowledge transfer, focused news, and other network phenomena.” (21)
“… learning is social.” (35)
“People learn their work by observing colleagues, trying things out, engaging in conversation and so forth, not by attending classes and workshops.” (57)

Hier höre ich auf. Denn auch sonst finden sich in “Learnscaping” alle Begriffe (Buzzwords) wieder, die heute genutzt werden, um den Wandel zur “network era” zu beschreiben: informal learning, emergent learning, push/ pull, the long tail, connectivism, unconferences. Es ist sicher eine der besonderen Qualitäten von Jay Cross, diese Begriffe aus einer Business-Perspektive zu schildern und darauf hinzuweisen, dass am Ende des Weges nicht “learning”, sondern “performing” steht. Und einige, in dieser Beta verstreute Checklisten helfen hier sicher bei der Umsetzung. Zusammengefasst: „Learnscaping” ist eine inspirierende Lektüre, aber ich empfehle, das “30-minute reading limit” des Autors zu missachten und sie schnell und in einem Schluck zu genießen. Sonst verliert man sich schnell.
Jay Cross & friends, Version 1.31, 14. September 2008

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To-Learn Lists

Posted on 19 September 2008 by jrobes

Ich habe schon öfters an dieser Stelle auf den Learning Circuits Blog und seine “Question of the Month” hingewiesen. Dieses Mal wirft Tony Karrer eine Frage in die Runde, an die er selbst nicht so richtig glaubt: Brauchen wir Listen, auf denen wir festhalten, was wir lernen wollen? Nein, brauchen wir (Wissensarbeiter) nicht! Und ich muss es auch gar nicht begründen, weil Tony Karrer selbst nachschiebt: “As Knowledge Workers, work and learning are the same, so how does a to-learn list really differ from a to-do list? How are they different than undirected learning through work, blogging, conferences, etc.?”  Ja, unsere “To-Do Lists” sind unsere “To-Learn Lists”!

Aber man sollte hier nicht aufhören zu lesen! Denn die Statements und Rückmeldungen der Edublogger-Community sind vielfältig und interessant. Sie reichen von Jay Cross (”Serendipity is my greatest teacher”) bis Karl Kapp (”I don’t totally agree that work and learning are exactly the same.”).
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 2 September 2008

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Changing Knowledge Worker Attitudes

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Ist das wirklich noch so? “… many knowledge workers regard training and professional development as the responsibility of the organization, not their own …” Ich weiß nicht, ob man wirklich Knowledge Worker sein kann und sich gleichzeitig ganz auf seine Organisation oder sein Unternehmen verläßt, was die eigenen Kompetenzen und ihre Entwicklung betrifft. Wie auch immer, an diese Zielgruppe richtet sich jedenfalls Michele Martins Appell, berechtigt und überzeugend:

“I think we’re operating from old knowledge and learning paradigms that developed in an industrial age when companies owned the means of production. As a worker, you couldn’t make a living if you didn’t have access to the (expensive) machinery owned by the company. So you waited for the company to tell you what you should learn-they knew best. But now, WE own the means of production-it’s in our heads. It’s what we know and can do. Do we really want to turn that over to the organization to decide? Or do we want to be the people who say “I’m going to take charge of my own learning. I’m going to be curious and pay attention to what’s changing and where things are going and I’m going to pro-actively prepare myself for those things, regardless of whether or not the organization tells me I need to learn this.”

To me, this is really why personal learning and creating a personal learning environment is so critically necessary. I don’t believe that we can rely on the organizations that employ us to drive what we learn. Yes, we need to be responsive to what they need us to know-we need to attend the trainings our bosses suggest, etc. But as individual workers, I don’t believe that we can afford to wait around for someone else to tell us what to learn. We shouldn’t be waiting to receive permission or be empowered. We should be seizing that power and doing everything with it that we can. Our knowledge and skills are the only “job security we have.” And we’ve seen time and time again what happens when we turn over job security to someone else.”
Michele Martin, Work Literacy, 13 Juni 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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