Tag Archive | "downes"

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New Technology Supporting Informal Learning

Posted on 22 February 2010 by jrobes

Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu, die drei Kapitel eines Artikels mit “Context”, “Current” und “Future” zu überschreiben. Aber, okay, es ist Stephen Downes und er versucht hier, eloquent und assoziativ, die Zukunft des Online-Lernens zu skizzieren: “This paper describes experimentation in the development of distributed online courses and in software - particularly, the personal learning environment - that support the formation of connections between the far-flung pieces of such courses.”

Wem das noch zu allgemein ist, dem sei gesagt, dass Social Networking Technologies und Personal Learning Environments zentrale Stichworte des Artikels bilden. Wenn er von “experimentation in the development of distributed online courses” spricht, dann meint er den Connectivism-Kurs, den er zusammen mit George Siemens 2008 und 2009 durchgeführt hat. Ansonsten enthält der Artikel gerade im ersten Teil viele kluge Bemerkungen, mit denen der Autor immer wieder das Geschäftsmodell jeder Bildungsinstitution untergräbt: “First, and significantly, we often do not know what it is we want to teach the student …”
Stephen Downes,  Journal of Emerging Technologies in Web Intelligence, Vol. 2, No. 1, Februar 2010

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STRIDE Handbook 8: E-Learning

Posted on 19 January 2010 by jrobes

STRIDE steht für “Staff Training and Research Institute of Distance Education” und gehört zur Indira Gandhi National Open University (IGNOU). Das vorliegende E-Learning-Handbuch besteht aus zwei Teilen, die komplett online zur Verfügung stehen: Im ersten Teil finden sich konzeptionelle Überlegungen zum Thema, im längeren zweiten Teil werden 20 e-Learning-Technologien vorgestellt - von “Electronic Mail” bis “Learning Management Systems”. Zu den Autoren gehören international anerkannte Experten wie z.B. Stephen Downes (”Blogs in Learning”) und Terry Anderson (”Social Networking”). Das Buch richtet sich an Einsteiger, die sich schnell einmal über einzelne technische Optionen, inkl. Web 2.0, informieren wollen.
Sanjaya Mishra (Hrsg.), Indira Gandhi National Open University, 2009 

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The Great Convergence

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Wenn Mobile Learning wirklich das Trendthema der nahen Zukunft ist, sollten wir die Player auf diesem Markt im Blick behalten. Derzeit machen sich viele Sorgen um Nokia. “Bears at the door” schrieb jüngst der Economist und meinte Apple (iPhone), RIM (BlackBerry) und Google, die an Nokias Stuhl rütteln. Aber das finnische Unternehmen ist in keine Schockstarre verfallen, wie wir diesem Protokoll einer Nokia-Präsentation von Stephen Downes entnehmen können. Mir gefällt vor allem die Grafik, die folgende Kurzanalyse ins Bild bringt: “There is a collision of two different cultures (open, closed) and four different industries (internet, computers, mobile phone, cellular networks).” Aber auch der geschilderte Research-Ansatz von Nokia ist interessant.
Stephen Downes, Half an Hour, 11. Januar 2010

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A chat with Stephen Downes on OER

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009

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Was ist Konnektivismus?

Posted on 16 September 2009 by jrobes

Das passt natürlich hervorragend zum Start des cck09. Silke Hinrichs hat Stephen Downes’ Video-Statement “What is Connectivism? A Quick introduction to the topic of Connectivism” ins Deutsche übersetzt. Auch wenn ich sicher bin, dass Stephen Downes hier sicher genauso viele Fragen aufwirft wie beantwortet, es ist sicher für manchen eine schöne Sache, auch den zweiten Protagonisten des Kurses kurz in Wort und Bild zu erleben.

“Was ist also Konnektivismus? Das Besondere am Konnektivismus ist die These, dass Wissen buchstäblich über Verknüpfungen (=connections) verteilt ist. Wissen ist das, was entsteht, wenn Informationen von einer Verknüpfung, von einer Entität an eine andere gesendet werden.”
Silke Hinrichs’ Blog, 7. August 2009

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Connectivism and Connective Knowledge 2009

Posted on 16 September 2009 by jrobes

Die zweite Auflage des “Connectivism and Connective Knowledge course” hat gerade begonnen. Wieder führen George Siemens und Stephen Downes über 12 Wochen Interessierte durch das Thema, wieder heißt es “walk the talk”, denn der Kurs ist nichts anderes als die praktische Umsetzung ihrer Vorstellung von “connectivism”. Wie im letzten Jahr ist das Herzstück dieses Kurses ein Tag, “cck09″, der die verschiedenen Stränge, Diskussionen und Informationen zusammenhält. Diese Dezentralität ist vielleicht - neben dem Austausch über die Sache selbst - das wirklich Faszinierende an diesem Kurs, der zugleich mit der uns bekannten Vorstellung von Kurs brechen will.

Aber es gibt natürlich auch einige konkrete Anlaufpunkte: Der tägliche Newsletter, “The Daily”, in dem die weltweiten Aktivitäten zusammengeführt werden; ein Wiki, in dem Ablaufplan und Organisatorisches zu finden sind; eine kurze Video-Einführung von George Siemens, in der er das Experiment vorstellt, aber auch auf die Unterschiede zum letzten Jahr eingeht. Eine Moodle-Plattform mit Diskussionsforen, Recordings usw. Mehrere Konferenzen wurden dieses Mal in den Ablauf integriert. Interessierte können sich zudem an der University of Manitoba einschreiben, um ein Certificate in Emerging Technologies for Learning zu erlangen.
George Siemens und Stephen Downes, Connectivism & Connective Knowledge, 14. September - 6. Dezember 2009

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Open Ed 09

Posted on 15 September 2009 by jrobes

Dieses Video gibt einen wunderbaren Eindruck von der Open Education Conference, die vor einigen Tagen in Vancouver stattgefunden hat: Viele Protagonisten der OER-Bewegung waren dort, z.B. David Wiley, Stephen Downes, Jim Groom, Alan Levine, Leigh Blackall …  Sie antworten kurz auf Fragen wie “What is your favorite open education project?” und “Why do you love open educational resources (OER)?”. Die Antworten auf “Why do you love Vancouver?” sollte man je nach Gemütslage am Besten überspringen.

Wem das unterhaltsame Stimmungsbild nicht ausreicht, findet auf den Konferenzseiten weiteres Material inkl. der Videomitschnitte der Sessions. Und wer ganz viel Kondition hat, kann eine mehrstündige Unterhaltung zwischen Stephen Downes und David Wiley verfolgen.
Jane Park, blip.tv, 15. September 2009

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Blogs in Education

Posted on 17 April 2009 by jrobes

Was sind Blogs? Wie können Blogs Lernprozesse unterstützen? Wie sollte man vorgehen, wenn man Blogs einsetzen will? Stephen Downes hat eine - auch im Jahre x des Bloggens (immerhin soll ja der Begriff bereits seit 1997 im Umlauf sein) - nützliche Handreichung geschrieben, die fast alle wichtigen Fragen beantwortet. Und auch dieser Satz trifft sicher zu: “While blogs once dominated the personal publishing landscape, they now form one part in a much more diverse landscape”.
Stephen Downes, Half an Hour, 13. April 2009

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Predictions for 2009

Posted on 12 January 2009 by jrobes

Stephen Downes, Jane Hart, Allison Rossett, Harold Jarche, Clark Quinn und viele andere. Die gesammelte, internationale e-Learning-Prominenz ist hier mit kurzen Statements vertreten. Keiner kommt an der Wirtschaftskrise vorbei. Viele Experten setzen für 2009 auf e-Learning, weil Unternehmen Kosten sparen müssen. Viele setzen auf informelles, soziales und kollaboratives Lernen, unterstützt durch Web 2.0, weil Unternehmen Kosten sparen müssen. Und einige sehen Open Source im Aufwind, weil … Unternehmen Kosten sparen müssen. Meine volle Zustimmung findet Brent Schlenker: “2009 will be ‘The Year of Implementing 2.0′.”  Jay Cross fasst in seinem Kommentar die Reise treffend zusammen:

“I sense a great divide among the responses. Some see eLearning ascendant because it’s less expensive than the old ways. Others of us sense opportunity for wholesale change, re-jiggering a system that had gotten seriously out of whack. It is wonderful that everyone finds an upside to the downturn.”
Lisa Neal Gualtieri, eLearn Magazine, 9. Januar 2009

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The Future of Online Learning: Ten Years On

Posted on 17 November 2008 by jrobes

Vor genau 10 Jahren hat Stephen Downes ein Essay über “The Future of Online Learning” geschrieben. Jetzt bietet er uns ein “renewal of those predictions” an, ein profundes Werk von über 60 Seiten, eine Mischung aus Protokoll, Lerntheorie und Trendbericht. Seinen roten Faden bilden technologische Entwicklungen, Hardware, Software, sowie die unzähligen Modelle und Konzepte, die in den letzten Jahren mit ihnen entstanden sind. By the way, der Begriff “e-Learning” fällt kein einziges Mal! Viele Entwicklungen sind zudem unmittelbar mit den Institutionen verbunden, die in unserer Gesellschaft für das Lernen stehen, die Schulen und Universitäten. Wer wissen will, was die Zukunft z.B. für das e-Learning in der betrieblichen Weiterbildung bringt, wird sich sein Bild selbst zusammen setzen müssen. Mal abgesehen von dem Hinweis, dass “educational enterprises will have to be more creative in finding opportunities.” Am besten hat mir das Kapitel über die “Learning Communities” gefallen, wohl auch, weil hier Stephen’s Philosophie an mehreren Stellen zum Ausdruck kommt: “To learn is not to acquire or to accumulate, but rather, to develop or to grow. The process of learning is a process of becoming, a process of developing one’s own self.” “Personalized Learning”, Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Freiheit des Lernens sind weitere Leitplanken, die Stephen Downes in seinen Überlegungen führen.

The Future
Today, and for the last century, education has been practiced in segregated buildings by carefully regimented and standardized classes of students led and instructed by teachers working essentially alone.

Over the last ten years, this model has been seen in many quarters to be obsolete. We have seen the emergence of a new model, where education is practiced in the community as a whole, by individuals studying personal curricula at their own pace, guided and assisted by community facilitators, online instructors and experts around the world.

Though today we stand at the cusp of this new vision, the future will see institutions and traditional forms of education receding gradually, reluctantly, to a tide of self-directing and self-motivated learners. This will be the last generation in which education is the practice of authority, and the first where it becomes, at has always been intended by educators, an act of liberty.”
Stephen Downes, Half an Hour, 16. November 2008

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Lurker Vs. Bad Student

Posted on 10 November 2008 by jrobes

Woran kann man eigentlich festmachen, ob ein offenes Online-Projekt wie der Kurs “Connectivism & Connective Knowledge” (CCK08) ein Erfolg ist? Aufmerksame Beobachter berichten von abnehmender Beteiligung in Moodle-Foren, Blogs und Live-Sessions. Nun, am einfachsten wäre es natürlich, wenn sich die Organisatoren zu Beginn klare Ziele gesetzt hätten, an denen man sie messen könnte. Doch für George Siemens und Stephen Downes ist ja bereits die Tatsache, dass CCK08 in dieser Form stattfindet, der größte Erfolg. Dann sind 24 Lerner eingeschrieben und dürfen auf ein Zertifikat hoffen. Und spätestens dann wird es schwierig: Denn der Kurs ist nichts anderes als ein Angebot, das Teilnehmer annehmen und dann für sich bestimmen können, was es ihnen gebracht hat. Selbst, wenn alle Teilnehmer übereinstimmend berichten würden, dass sie mit dem Angebot nichts anfangen konnten, wird es die Organisatoren nicht grämen. Denn dann sollte der aktive und selbstorganisierte Lerner in der Lage sein, mit seinem Feedback und seinem Input selbst die Richtung zu ändern. In der Theorie zumindest. In der Praxis wird es eine der spannenden Aufgaben in naher Zukunft sein, diese informellen Lernerfahrungen greifbar, kommunizierbar, wenn nicht messbar zu machen: als Kompetenzen, die man auf diesem Feld entwickelt hat.

Hier die passenden Selbstreflektionen eines Teilnehmers: “And as a teacher who is being a voluntary student in this experience, I really don’t have any of the student’s experience of the fuzzy end of the lollipop of power: of getting grades that seem unfair (too low or too high), of having to do assignments that seem pointless or stupid or take up too much of my time, of having to listen to someone else drone on about whatever little thing it is that they have spent their life studying, of not being able to do what I want when I want to. That’s life, we tell our students, and part of what you’re learning is to be able to adapt to the real world of deadlines, arbitrariness, and, well, power relations. Learning to be a good student means learning how to negotiate what ideally is a well-designed mock-up of a real-world situation, with some room for do-overs, hopefully with some valuable guidance from someone who knows something you don’t.”  (Prof LL’s Second Life)
Connectivism & Connective Knowledge, 4. November 2008

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Connectivism: Learning theory of the future or vestige of the past?

Posted on 07 November 2008 by jrobes

Der “Connectivism” hat es ja mittlerweile auch hierzulande in die eine oder andere Fachliteratur geschafft. Doch was ist er eigentlich? Eine vollwertige Lerntheorie? John Erpenbeck und Werner Sauter nennen ihn z.B. eine “pragmatische Lernkonzeption” (“Kompetenzentwicklung im Netz”, 2007). Oder versuchen ihre Vertreter, allen voran George Siemens und Stephen Downes, mit diesem Modell nur der wachsenden Bedeutung des Internets gerecht zu werden? Das heißt, gelten die Annahmen des “Connectivism” auch für Lernprozesse, die sich abseits virtueller Netzwerke abspielen? Und wie verhält er sich zu anderen Lerntheorien wie z.B. dem Konstruktivismus? Das sind die Fragen, die in diesem Aufsatz diskutiert werden. Und das ist der Schluss, den die Autoren aus ihren Überlegungen ziehen:

“A paradigm shift, indeed, may be occurring in educational theory, and a new epistemology may be emerging, but it does not seem that connectivism’s contributions to the new paradigm warrant it being treated as a separate learning theory in and of its own right. Connectivism, however, continues to play an important role in the development and emergence of new pedagogies, where control is shifting from the tutor to an increasingly more autonomous learner.”

Die Frage nach dem Status des “Connectivism” ist natürlich auch Thema des Online-Kurses “Connectivism and Connective Knowledge” (siehe hier) gewesen, der gerade läuft. Aber da war der vorliegende Artikel wohl schon geschrieben.
Rita Kop und Adrian Hill, The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 9, No 3, Oktober 2008

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Renaissance der Community

Posted on 10 October 2008 by jrobes

Ich habe immer Hemmungen, im Rahmen einer Präsentation Themen auf einfache ToDo-Listen oder Tipps runterzubrechen. Welchen Rat auch immer ich so geben würde, er würde im Einzelfall nie passen. Auf der anderen Seite stelle ich spätestens am Vortag einer Konferenz fest, dass mir wieder einmal die Zeit gefehlt hat, ein Thema systematisch und mit einer klaren “Botschaft” vorzustellen. So stellt auch die vorliegende Präsentation nicht mehr als eine erste Annäherung dar.

Eine kurze Lesehilfe: Es geht um Communities und Netzwerke und das Potenzial, das Web 2.0 hier Organisationen und Unternehmen eröffnet. Notwendig ist es aus meiner Sicht, sich auf diesem Weg mit vier Fragestellungen auseinanderzusetzen: 1) Steuerung vs. Selbstorganisation; 2) Offenheit vs. Geschlossenheit; 3) Formal vs. Informell; 4) Individuum vs. Community.
Jochen Robes, KnowTech 2008, Slideshare, 9. Oktober 2008

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Places to Go: Connectivism & Connective Knowledge

Posted on 06 October 2008 by jrobes

Auf den “Connectivism”-Kurs, organisiert von Stephen Downes und George Siemens, habe ich an dieser Stelle bereits hingewiesen. Was noch fehlte, war ein kompletter Überblick über den besonderen Charakter dieses Lernexperiments, den Stephen Downes hier nachholt. Dabei stellt er vor allem seine dezentrale Struktur heraus: “Connectivism & Connective Knowledge is not simply about the use of networks of diverse technologies; it is a network of diverse technologies. … What makes this course unique is the combination of these elements: its large size, its openness, and its for-credit status.”

Connectivism ist also Thema und Lernform zugleich! Dabei hebt Stephen Downes hervor, wie die Teilnehmer vom ersten Tag an die Gestaltung des Kurses in die eigenen Hände genommen haben: “What has been most interesting from a design perspective is how the open structure of the course has enabled students to manage their own participation.”

Bis Anfang Dezember läuft der Kurs noch. Aber ein Fazit steht bereits: “No longer is course delivery the sole provenance of the institution. With a bit of a spark, with social networks and online media, with free applications and the contributions of everyone involved, a community can create and host its own course.” Ja, aber was werden die etablierten Kursanbieter dazu sagen?
Stephen Downes, innovate (journal of online education), Vol. 5, Nr. 1, Oktober/ November 2008 (kostenfreie Registrierung notwendig)

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SCOPE 08

Posted on 02 October 2008 by jrobes

Heute ist ein Übergangsgang. Gestern die SCOPE 08 in Heidelberg und gleich geht es nach Münster, wo ich morgen beim “Münsterland Giro 2008″ die Radsaison ausklingen lassen werde. Deshalb nur einige erste, schnelle Eindrücke zur SCOPE: die Organisatoren, allen voran Ulrike Reinhard, haben wieder Mut gezeigt, Neues auszuprobieren, und das ist es, was den Charme der Veranstaltung ausmacht. Keine fertigen Referate, sondern Themenangebote und Open Space, dazwischen Trommeln, ein Zeichner, also Raum für Kreativ-Künstlerisches, ein durchgehender Twitter-Stream (#scope08) und zwei externe Referenten, die via Skype in die Konferenz geschaltet wurden. Stephen Downes aus Moncton/Kanada und Peter Kruse aus Bremen, die sich beide als Interviewpartner uns Teilnehmern zur Verfügung stellten. Und das treffendste Statement kam für mich von Peter Kruse (nextpractice), der offensichtlich zum ersten Mal in dieser Form mit einer externen Veranstaltung kommunizierte und davon sprach, dass ihn gerade deswegen die Teilnahme angesprochen hatte - als persönliche Herausforderung und Lernerfahrung! Was will man mehr!
SCOPE 08, 1. Oktober 2008

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Personal Learning Environments

Posted on 29 September 2008 by jrobes

Sehr pragmatisch geht Stephen Downes in dieser Präsentation mit der Frage um, was eine (seine) persönliche Lernumgebung auszeichnet: “a place to store (and share) my photos”; “a place to store (and share) my videos”; “a place to write an essay with my colleague in Montreal”; “a way to stay up to date - right up to the date”; “a way to save on phone calls”; “knowing where I’m staying before I get there”; “an easy way to draw pictures”. Dann taucht er tiefer in das Thema ein, stellt Grundprinzipien und Technologien heraus. Kein Aktionsplan, aber ein hilfreicher Überblick. Vielleicht auch ein Stichwort für die Begegnung mit Stephen auf der SCOPE in Heidelberg am Mittwoch.
Stephen Downes, Slideshare, 25. September 2008

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It can be done

Posted on 18 September 2008 by jrobes

Im Oktober werde ich auf der SCOPE in Heidelberg sein. Meine Aufgabe dort: Eine Q&A-Session mit Stephen Downes zu moderieren. Und so ergab es sich, dass ich am Dienstag mit Stephen via Skype sprechen konnte und folgende Zeilen auf dem SCOPE-Blog festgehalten habe (dort findet sich auch das Audio!):

“Gesagt, getan. Gestern hatte ich das Vergnügen, Stephen Downes zu interviewen. Stephen ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner, denn neben seinem normalen Arbeitspensum betreut er in diesen Wochen zusammen mit George Siemens noch einen Online-Kurs über “Connectivism & Connective Knowledge”. Also habe ich die Chance genutzt, ein paar Fragen loswerden: Was hinter diesem Kurs steckt, wie er funktioniert, wie man als Teilnehmer den Überblick behält und welche Rolle er in diesem Mega-Projekt spielt. Und die vielleicht interessanteste Antwort hatte Stephen auf meine Frage, woran er den Erfolg dieses Projektes misst: “It can be done!”, sagte Stephen.”
Jochen Robes, SCOPE 08 - The Future of Learning & Working, 17 September 2008

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How are things shaping up in CCK08?

Posted on 12 September 2008 by jrobes

Hinter “CCK08″ verbirgt sich das Lernabenteuer, auf das sich George Siemens und Stephen Downes seit Anfang dieser Woche eingelassen haben. Ein offener Online-Kurs über “Connectivism & Connective Knowledge”, unterstützt mit allen Möglichkeiten der Information und des Austauschs, die das Web heute bietet. Zeit für ein erstes Resümee. By the way, es scheint viele Teilnehmer zu geben, die sich ganz auf dieses Projekt einlassen, in Foren, in Lerngruppen vor Ort, in ausführlichen Beiträgen. Ich schaffe leider nur sporadische Blicke. Aber ich habe voraussichtlich die Gelegenheit, Stephen nächsten Dienstag über seine ersten Erfahrungen und Erlebnisse in diesem Projekt zu interviewen! Als Einstimmung auf seinen Beitrag auf der SCOPE 08 im Oktober. Wer mir also noch eine Frage mitgeben möchte, sei hiermit herzlich eingeladen!

“I’ll speak a bit from how I’ve seen things unfold. I’m overwhelmed. Email, Moodle, Google alerts, and live conversations have been abundant. But it has been most interesting to observe how different participants are engaging around content: Second Life communities, language translations, different aggregations, meetups, and more.

Part of the challenge this week has been to actually get into the discussion about connectivism. As can be expected in the first week of the course, we’re all trying to get oriented. In a sense, the question we’re asking this week - What is connectivism? - is what the course is hoping to have answered by the end. Many of the questions being asked now - how does connectivism differ from constructivism? In what sense is learning networked? What about power issues? Does connectivism have a suffiicent research base to even be seriously considered for implementation? - are not going to be resolved quickly. Many of these themes are the focus future weeks.”
George Siemens, Connectivism & Connective Knowledge, 11 September 2008

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Learning styles don’t exist

Posted on 01 September 2008 by jrobes

“Good teaching is good teaching and teachers don’t need to adjust their teaching to individual students learning styles.” So schließt Daniel Willingham von der University of Virginia auf YouTube seine Ausführungen. Clive Shepherd hat das Video zum Anlass genommen, noch einmal nachzulegen: “No-one doubts that learners differ in terms of personality and preferences, but whether these can be usefully categorised as learning styles is highly debatable and certainly unproven. Teachers and trainers do, anyway, have far more important issues to consider when considering their interactions with learners. By far the most important of these, as far as I’m concerned, is the nature of the learning to be achieved (concepts, principles, rules, facts, social skills, psychomotor skills, problem-solving skills, attitudes, etc.).”

Wichtiger als Lernstile sind, so Clive, z.B. die Motivation des Lerners, sein Vorwissen und seine Kompetenz “zu lernen”. Von anderen Rahmenbedingungen wie Zeit und Kosten ganz zu schweigen. Das trifft ziemlich genau meine Haltung zum Thema. Von daher überrascht mich die Fülle der Kommentare und weiteren Beträge (siehe z.B. Stephen Downes) etwas.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 28 August 2008 

Nachtrag (19.09.2008): Auch Michael Kerres, Universität Duisburg - Essen, hat inzwischen das Video von Daniel Willingham entdeckt und kommentiert (hier).

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If you take one course a year, take this

Posted on 29 August 2008 by jrobes

Teemu Arina macht hier noch einmal Werbung für den “MOOC”, den “Massive Open Online Course” über “Connectivism & Connective Knowledge”, den Stephen Downes und George Siemens zwischen September und November anbieten. “Exploring emerging topics in knowledge, learning and technology, It’s going to be held online and will utilize latest Web 2.0 technologies and distributed approaches. What is more important, is that if someone is going to pull this off, it’s George and Stephen, both the most visionary and knowledgeable teachers I’ve ever had online.”

Es gibt ein Konferenz-Blog, ein Konferenz-Wiki und eine Agenda:
- Week 1: (September 7-13) What is Connectivism?
- Week 2: (September 14-20) Rethinking epistemology: Connective knowledge
- Week 3: (September 21-27) Properties of Networks
- Week 4: (September 28-October 4) History of networked learning
- Week 5: (October 5-11) Connectives and Collectives: Distinctions between networks and groups
- Week 6: (October 12-18) Complexity, Chaos and Research
- Week 7: (October 18-25) Instructional design and connectivism
- Week 8: (October 26-November 1) Power, control, validity, and authority in distributed environments
- Week 9: (November 2-8) What becomes of the teacher? New roles for educators
- Week 10: (November 9-15) Openness: social change and future directions
- Week 11: (November 16-22) Systemic change: How do institutions respond?
- Week 12: (November 23-29) The Future of Connectivism

Ich werde sicher vorbeischauen, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Teemu Arina, Tarina, 28 August 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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