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Tag Archive | "cop"

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Leveraging a 1000-year-old idea at work

Posted on 11 March 2013 by jrobes

Vielleicht sind Communities of Practice ja das Instrument, das Arbeiten und Lernen ideal miteinander verbindet? John Stepper ist jedenfalls davon überzeugt. Er erinnert an die Tradition der mittelalterlichen Zünfte, spannt den Bogen zu Etienne Wenger und fragt sich, warum das Konzept heute nicht noch stärker eingesetzt wird. Ein Hindernis einer weiteren Verbreitung: “…  they are too often distanced from the authority and resources of the corporate hierarchy”. (via Karlheinz Pape)
John Stepper, Blog, 9. März 2013

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Managing beyond the organizational hierarchy with communities and social networks at Electronic Arts

Posted on 09 March 2012 by jrobes

Um die internen Kommunikations-, Kreativ- und Entscheidungsprozesse zu verbessern, setzt Electronic Arts (EA), einer der weltweit größten Entwickler von Computer- und Videospielen mit 8.000 Mitarbeitern in 23 Ländern, auf Communities und soziale Netzwerke. Diese Communities entstehen nicht zufällig und bleiben auch nicht dem sich wandelnden Interessen und Vorlieben der Mitarbeiter überlassen. Sondern sie sind eingebunden in eine feste “Governance”-Struktur mit einem “Community Steering Committee” und einem “Community Champion” und zusätzlichen Rollen in jeder Community. Das alles auf der Grundlage einer “fun and engaging technology platform”, die hier allerdings keinen Namen hat. Der ausführliche Artikel beschreibt Herausforderungen, Erfahrungen, Nutzen und das Beispiel der internen “Animation Community” bei EA.

Was hier umgesetzt und beschrieben ist, stellt die Integration von Communities in die Unternehmensstruktur dar: neben die tägliche Projektarbeit treten Communities of Practice. Allerdings fehlen im Bericht Hinweise darauf, ob EA auch Raum für das nicht-organisierte Networking und Microblogging gibt; und wie die Communities mit Partnern, Lieferanten und Kunden kommunizieren.
Michael Cuthrell, opensource.com, 8. März 2012

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Lebensphasen von Online- Communities am Beispiel der Mediencommunity

Posted on 21 December 2011 by jrobes

Die Mediencommunity ist eine Online-Community, das „Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche”. Sie wurde in den Jahren 2009-2011 als BMBF/ESF-Förderprojekt entwickelt, hat heute über 3.000 registrierte Nutzer und verzeichnet täglich ca. 800 Besuche und 16.000 Seiten-Abrufe. In diesem Beitrag werden die Lebensphasen der Mediencommunity beschrieben - ausführlich, sehr offen und nachvollziehbar.

Die einzelnen Lebensphasen lauten im Anschluss an Etienne Wenger (“Cultivating Communities of Practice”, 2002):
1) Die Entdeckung des Potenzials (Startphase),
2) die Phase des Zusammenwachsens,
3) die Reifungsphase,
4) die Verantwortungsphase und
5) die Umwandlungsphase.

Leider kann ich beim Lesen nicht ganz ausblenden, dass die letzten Community-Phasen mit dem Ende des Förderprojekts zusammenfallen, und ich frage mich, ob diese Tatsache das Bild in irgendeiner Form beeinflusst. Wie auch immer, das Fazit der Autorinnen ist sicher auch für andere Projekte und Initiativen interessant: „Auf der Basis des Modells können die einzelnen Phasen der Community-Entwicklung antizipiert und gezielt unterstützt werden. Somit stellt das Fünf-Phasen-Modell einen konzeptionellen Rahmen dar, welcher zur Anleitung von Maßnahmen zur Kultivierung und zum Management von Online-Communities als sehr nützlich erscheint.” (S. 22)
Ilona Buchem und Anne König, e-teaching.org, 19. Dezember 2011

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Empfehlungssysteme für Wissensgemeinschaften - Ein Social Recommender für eine Community of Practice

Posted on 02 November 2011 by jrobes

Ein Thema mit Potenzial: Wenn Lernumgebungen mehr und mehr zu sozialen Netzwerken und sozialen Wissensgemeinschaften werden, wächst die Menge an Informationen und Inhalten (”user-generated content”). Und damit steht auch die Frage im Raum, wie die Orientierung der Nutzer unterstützt werden kann. Empfehlungssysteme, wie sie uns im Netz bereits an vielen Stellen, z.B. Amazon, begegnen, können hier eine Hilfe sein. Die Autoren führen im ersten Teil des Artikels in die Materie ein und stellen Varianten solcher Systeme vor. Im zweiten Teil beschreiben sie einen konkreten Anwendungsfall am Beispiel der Community des Handwerks, “Q-Online”. Hier wird’s technisch. Drupal als CMS - und damit keine klassische Lernplattform - bildet die Grundlage. Vielleicht auch schon ein Hinweis.
Dirk Westup, Marcel Vervenne und Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen, November 2011

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Was treibt Menschen in Communities?

Posted on 02 September 2011 by jrobes

Na ja, die letzte Antwort auf diese Frage bleibt die Autorin (noch) schuldig und bietet stattdessen eher vorbereitende Anmerkungen zur Geschichte und Entwicklung von Online-Communities. Stichworte dieser Entwicklung sind u.a. Communities of Practice (CoP), emergente Strukturen, Social Networks und Social Sharing-Dienste … und genau hier wird es schnell undurchsichtig: denn das Spektrum der Beispiele, die sich hier unter einem Begriff zusammenfinden, ist weit und reicht von zweckorientierten, strukturierten Communities bis zu offenen, dezentralen Netzwerken. Was nicht unerheblich für die Teilnahme, Aktivität und Motivation der Nutzer ist.
Nicole Bauch, eVideo 2.0 an der HTW Berlin, 9. August 2011

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Monday Video: 4 Perspectives on CoP Evaluation

Posted on 29 August 2011 by jrobes

Nancy White, die gemeinsam mit Etienne Wenger und John D. Smith “Digital Habitats” geschrieben hat, setzt sich hier mit der Frage auseinander, wie man den Wert und den Nutzen von Communities untersucht. In dem kurzweiligen Vortrag (”besides sounding like I’m on speed …”) gibt sie uns vier Modelle bzw. Schaubilder mit: Rahmenbedingungen, Perspektiven, Formen von Wert und Aktivitäten, die eine Community unterstützt.
Nancy White, Full Circle Association, 22. August 2011

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What Is (A) Community?

Posted on 20 July 2011 by jrobes

Luis Suarez nutzt diesen Post, um wie so oft gleich eine ganze Reihe von Gedanken und Links unterzubringen. Wobei es nicht um die Antwort auf die Frage “What is a community?” geht, sondern darum, wie man mit Communities umgeht, was man tun kann und was man nicht tun sollte. Seine wichtigsten Stichpunkte:

- warum man lieber vom “community facilitator” und nicht vom “community manager” sprechen sollte
- warum man den Beitrag “Ten ways to create a knowledge ecology” von Euan Semple lesen sollte (was ich nur unterstreichen kann)
- warum es sich lohnt, kurz in den Google Plus-Stream zum Thema hineinzuschauen.
Luis Suarez, elsua.net, 19. Juli 2011

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Promoting and assessing value creation in communities and networks: a conceptual framework

Posted on 18 May 2011 by jrobes

Ein spannendes Dokument, das versucht, vielen Ansprüchen gerecht zu werden: “This particular publication is about value creation in communities and networks”, schreiben die Autoren, zu denen der Schöpfer der “Communities of Practice”, Etienne Wenger, gehört. Und sie fahren fort: “It is a foundation paper presenting a framework for promoting and assessing value creation in communities and networks and aims to be sufficiently rigorous for researchers, useful for practitioners and informative for stakeholders. To this end it includes a theoretical framework and toolkit for helping professionals to tell stories on the value that networks and communities create when they are used for learning and to articulate how these activities result in desired outcomes that improve teaching practice.”

Auf der theoretischen Ebene erfahren wir einiges über “Communities” und “Netzwerke”, was beide Konzepte miteinander zu tun haben und warum die Grenzen zwischen ihnen fließend sein können. “Value creation” meint die Lernprozesse, die Communities und Netzwerke initiieren können. Die Autoren unterscheiden fünf Zyklen der “value creation”: “These cycles define a spectrum of value creation, from the day-to-day life of the community or network all the way to outcomes beyond its confines.”  Soweit der erste Eindruck. Ausführliche Würdigung folgt. (via Stephen Downes)
Etienne Wenger, Beverly Trayner und Maarten de Laat, Open Universiteit, 17. Mai 2011 (pdf)

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Gemeinsam schlauer. Communities of Practice

Posted on 10 May 2011 by jrobes

Vor ein paar Tagen hatte ich mit Sascha Reimann (managerSeminare) über Communities, Communities of Practice und Netzwerke geplaudert, ihre Möglichkeiten, ihre Grenzen sowie ihre Unterschiede. In der aktuellen Ausgabe von Training aktuell ist jetzt der Artikel erschienen, der gut zum Thema unserer OpenCourse-Woche passt. Findet auch Nicole Bußmann (@NicoleBussmann), die ihn mir bzw. uns netterweise zur Verfügung stellt.

“Der Begriff ist in Mode: Immer häufiger bezeichnen sich Expertenrunden – Verbands-Foren, Xing-Gruppen oder andere Plattformen für den fachlichen Austausch – als Communities of Practice. Auch wenn der Begriff streng genommen nicht immer zutrifft (s. Kasten S. 40), markiert seine Konjunktur einen Trend, der selbstorganisierte Weiterbildung mit dem von Social Media geprägten Netzwerkgedanken verbindet.”
Sascha Reimann, Training aktuell, Mai 2011, S. 39-41 (pdf)

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Social Learning vs. Communities of Practice

Posted on 14 March 2011 by jrobes

Die Autorin versucht zu sortieren. Dabei sieht sie “social learning” als informelles Lernen, mit Hilfe neuer Netztechnologien, aber immer den individuellen Lerner im Blick: “In social learning, a participant might ask “What do *I* need to know and who knows how to answer this quickly?” Communities of Practice (CoPs), in der Tradition Etienne Wengers, sind dagegen zielorientierter, mehr mit dem Fokus auf der Gruppe und ihrer Performance: “In CoPs, a participant might ask “What can I share with the group or how can we solve a problem together?” So weit, so gut. Allerdings würde ich auf die Gegenüberstellung (”vs.”) komplett verzichten.
Tiffany Fary, via: Janet Clarey - spinning the social web, 22. Februar 2011

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Der verborgene Schatz

Posted on 29 November 2010 by jrobes

Pünktlich zum Monatsende gibt ja brand eins die Artikel der letzten Ausgabe frei. So können wir im November-Heft mit dem Schwerpunkt “Vergessen lernen” auch diese kurze Geschichte des Wissensmanagements lesen. Von den Anfängen Mitte der 1990er Jahre, als man mit großem Elan versuchte, das KnowHow der Mitarbeiter in Datenbanken zu erfassen; über die schnell folgende Ernüchterung, weil niemand mitspielte, an die sich eine “Zeit der Besinnung” anschloss, als man den Begriff “Wissensmanagement” zu vermeiden suchte; bis zu den Lehren, die man heute daraus gezogen hat. Hier zählt der Autor auf: Communities of Practice, KnowHow-Tandems aus Jung und Alt, durch semantische Technologien unterstützte Lessons Learned sowie gelebtes Enterprise 2.0.

Der Artikel mäandert leider etwas beliebig durch die Themen. Mal sind persönliche Treffen gut, mal hilft die IT. Hauptsache, der Austausch bleibt informell. Dabei wird im zweiten Absatz Peter Schütt (IBM) mit einem interessanten Satz zitiert: “Wir verfügen inzwischen über gute Werkzeuge, mit denen wir die Produktivität von Wissensarbeitern steigern können.” Darüber hätte ich gerne mehr erfahren: über die “Produktivität von Wissensarbeitern”! Am Besten gleich aus der Sicht dieser Zielgruppe: Was bedeutet Wissensmanagement für sie? Was hat ihnen geholfen, produktiver zu werden? Woran machen sie ihre Produktivität überhaupt fest? Ohne diese Erfahrungen bzw. Rückmeldungen ist es heute genauso schwer wie vor 15 Jahren, über den Erfolg einzelner Maßnahmen und Instrumente zu urteilen.
Mischa Täubner, brand eins, 11/2010

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Die Kraft informeller Netzwerke

Posted on 14 October 2010 by jrobes

Seit Beginn der 1990er Jahre kursiert die Idee der Communities of Practice (CoP) durch die Management-Literatur und, etwas verhaltener, die Unternehmenspraxis. Die Idee hat Charme und beantwortet einen wiederkehrenden Bedarf: Auch unabhängig vom täglichen Geschäft Mitarbeiter mit ähnlicher Kompetenz und Expertise zusammenzuführen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Themen und Lösungen zu arbeiten. Von daher sind CoPs informeller als Projektteams, aber formeller als die offenen Netzwerke des Intranets oder Internets.

Trotzdem, so die Beobachtung der Autoren, wird das Potenzial der CoPs bei weitem nicht ausgeschöpft. Es fehlen in jüngster Zeit Erfolgsberichte. Deshalb raten sie: Klarere Ziele, mehr Strukturen und Vorgaben, mehr Aufmerksamkeit durch das Management, denn die Selbstorganisation der Expertenmitglieder ist “unberechenbar”. Hinzu kommt aus meiner Sicht ein weiteres Dilemma: Viele Experten investieren heute lieber Zeit und Energie in die informellen, internen wie externen Online-Netzwerke. Diese sind schneller, bauen auf bekannten Tools auf und sind einfacher in tägliche Routinen zu integrieren. Von daher werden auch formeller geführte CoPs immer wieder um ihre Berechtigung kämpfen müssen.
Richard McDermott und Douglas Archibald, Harvard Business manager, 8/ 2010 

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Boosting the productivity of knowledge workers

Posted on 14 September 2010 by jrobes

Der Artikel ist kurz und kommt vielleicht zu schnell zur Sache. Die großen Fragen rund um Knowledge Work werden ausgeblendet, um die zentrale Botschaft loszuwerden: Wenn man die Produktivität von Knowledge Workern verbessern will, muss man sich um die Barrieren kümmern, die ihre sozialen Interaktionen sowie ihren Informationsaustausch im Arbeitsalltag behindern. Die Autoren sprechen fünf Barrieren an: physische, technische, soziale bzw. kulturelle, kontextuelle sowie zeitliche Barrieren. Diese gilt es zu überwinden, z.B. durch Social Media, Communities of Practice oder abteilungsübergreifende Workshops. Das Ganze ist ein Auszug aus einem größeren Forschungsprojekt.
Eric Matson and Laurence Prusak, McKinsey Quarterly, September 2010

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Tagungsband zum zweiten Enterprise 2.0-Workshop auf der Mensch und Computer 2010

Posted on 10 September 2010 by jrobes

Sieben kurze Beiträge enthält dieser Band, der den Workshop “Soziotechnische Integration? Bottom Up? Simplicity? Was sind die Erfolgstreiber von Enterprise 2.0?” begleitet. Es ist eine bunte Palette an empirischen, theoretischen, technischen und kulturellen Überlegungen, die, so die Autoren des Vorworts, unterstreichen, dass Enterprise 2.0 “in der breiten Masse anzukommen” scheint, dass “Enterprise 2.0 reifer wird”. Vielleicht habe ich ja auf der KnowTech nächste Woche Gelegenheit, das zu überprüfen.
Alexander Richter, Angelika C. Bullinger, Michael Koch und Alexander Stocker, 19. Juli 2010 (via Scribd)

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How I use social media

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ein wunderschöner Wiedereinstieg ins regelmäßige Lesen und Bloggen für mich: Nancy White lässt die Zeit zwischen 1996 und heute Revue passieren und beschreibt, welche Rolle “social media” in ihrer persönlichen wie professionellen Entwicklung gespielt haben. Ihre Reflexionen beginnen mit Howard Rheingold’s Online Community “Electric Minds”, gehen weiter zu George Por’s “Knowledge Ecology University”, führen zu gemeinsamen Projekten mit Etienne Wenger und John Smith, bis zur aktuellen Buchveröffentlichung (”Digital Habitats: stewarding technology for communities”). Dann die längere Beschäftigung mit “visual thinking and visual practices”. Schließlich der Einstieg ins aktive Bloggen in 2004, der ihr Denken und ihre Arbeit noch einmal auf eine ganz neue Weise transparent gemacht hat. Für Nancy White sind “social media” eine andauernde Entwicklung und Bereicherung und sie zählt für jede einzelne Station auf, was das genau bedeutet (bitte nachlesen!). Ihr Resumee:

“So what are the patterns?
First, it has been useful for me to recognize that social media has a role in my life as an individual, as a member of communities and groups, and as a participant in these wider, free-ranging things we call networks. Individual - Group - Network -> the whole spectrum. I find this amazing.

Second, my activities can be loosely grouped into the following.
- Learning
- Getting work done
- Finding and connecting with people
- Getting stuff (search, content, etc.)
- Exploring and pushing my own boundaries

My practices have been radically changed and shaped - yes, even transformed - by social software.”
Nancy White, Full Circle Associates, 4. August 2009 

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Renaissance der Community

Posted on 10 October 2008 by jrobes

Ich habe immer Hemmungen, im Rahmen einer Präsentation Themen auf einfache ToDo-Listen oder Tipps runterzubrechen. Welchen Rat auch immer ich so geben würde, er würde im Einzelfall nie passen. Auf der anderen Seite stelle ich spätestens am Vortag einer Konferenz fest, dass mir wieder einmal die Zeit gefehlt hat, ein Thema systematisch und mit einer klaren “Botschaft” vorzustellen. So stellt auch die vorliegende Präsentation nicht mehr als eine erste Annäherung dar.

Eine kurze Lesehilfe: Es geht um Communities und Netzwerke und das Potenzial, das Web 2.0 hier Organisationen und Unternehmen eröffnet. Notwendig ist es aus meiner Sicht, sich auf diesem Weg mit vier Fragestellungen auseinanderzusetzen: 1) Steuerung vs. Selbstorganisation; 2) Offenheit vs. Geschlossenheit; 3) Formal vs. Informell; 4) Individuum vs. Community.
Jochen Robes, KnowTech 2008, Slideshare, 9. Oktober 2008

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The Social Life of Information

Posted on 05 August 2008 by jrobes

Das Buch ist zwar erst ein paar Jahre alt, genauer gesagt: es wurde im März 2000 zum ersten Mal veröffentlicht, aber schon ein Klassiker. Also habe ich den Urlaub genutzt, um diese Lücke zu schließen. Was darf man bei diesem Titel erwarten? Vielleicht einen Klassiker des Wissensmanagements? Nun, das ist das Buch zweifellos auch, aber im Kern ist es ein Plädoyer gegen Technikgläubigkeit, gegen technokratische Managementmodelle und für den sozialen Kontext, der Dinge erst zum Laufen bringt. “Technology-centered tunnel vision” auf der einen, “social and moral blindness” auf der anderen Seite.

Den Tunnelblick spüren die Autoren in verschiedenen Ideen und Konzepten auf: virtuelle Agenten (robots), das Homeoffice, das papierlose Büro, die elektronische Zeitung, die virtuelle Firma, die virtuelle Universität, die digitale Bibliothek. Alles schön und gut, technisch machbar, möglicherweise effizient, aber man übersieht hier, dass in all den Beispielen nicht nur Informationen übertragen werden und ein menschlicher Träger durch einen technischen ersetzt wird. Informationen besitzen ein “social life”, von dem sie nicht getrennt werden können. “Practice” und “context” sind hier die Stichworte. Informationen und Informationstechnologien können nie die Beziehungen zwischen Menschen ersetzen.

So zum Beispiel Lernen: Lernen ist mehr als Informationsübertragung, “learning involve more than information” (S. 125) “learning a practice … involves becoming a member of a ‘community of practice’” (126); und: “in all, whether the task is deemed high or low, practice is an effective teacher and the community of practice an ideal learning environment.” (127) So argumentieren die Autoren in Anlehnung an Lave und Wenger.

Das Buch atmet viel Zeitgeist. Es ist geschrieben zum Höhepunkt des dot-com Booms, als man dem e-business ja wirklich fast alles zutraute. Einige Beispiele sind heute in den Hintergrund gerückt, wie z.B. robots, über die ich nur noch im Zusammenhang mit Spam lese. Und bei anderen Beispielen wie z.B. Bibliotheken ist es noch keineswegs klar, wie sie sich mit den neuen technischen Möglichkeiten arrangieren. Und das Buch ist geschrieben, bevor alle Welt begann, fasziniert auf Web 2.0 und Social Software zu schauen. Leider.
John Seely Brown und Paul Duguid, Harvard Business Press 2000, 330 Seiten

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Everything is fragmented — Building CoPs for knowledge flow

Posted on 28 July 2008 by jrobes

Wenn das nicht neugierig macht: “As promised, I am presenting a step-by-step approach to a low-cost knowledge management (KM) program using social computing, and will focus on the functionality that has been touted but rarely delivered by communities of practice (CoPs).” Schreibt kein Geringerer als Dave Snowden, ehemals Direktor des IBM Institute for Knowledge Management. Er skizziert - mit Blick auf die gegenwärtige Wiki-Euphorie - fast etwas gegen den Trend einen “bottom-up, naturalizing approach to building communities for knowledge flow using blogs”. Pragmatisch, aber nicht anspruchslos, da Geduld (”Now be patient”) und Engagement (”sit next to them and help them”) empfohlen werden.
Dave Snowden, KM World, 11 Juli 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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