Posted on 11 March 2010 by jrobes
Manchmal wünschte ich mir, in diese Interviews mit Experten würden etwas mehr aktuelle Bezüge einfließen. Also z.B. den Interviewten fragen, womit er sich gerade beschäftigt, warum er an diesem Ort ist, was er von der Nachricht xy oder dem gerade gehörten Statement hält, usw. Vor allem, wenn es wie im Fall George Siemens schon eine Fülle von Interviews im Netz gibt. Anyway, auch dieses Interview ist hörenswert und enthält schöne Antworten, zum Beispiel auf die Frage “Can you make friends with people you don’t know or you only “virtual”?” und zur “role of theory”. Und natürlich Einschätzungen von George Siemens zum Online-Kurs “Connetivism and Connective Knowledge (CCK)”. Dankenswerterweise gibt es eine hilfreiche thematische Gliederung des 40-minütigen Videos.
Ulrike Reinhard, Conversations At the Beginning of a New Time, 8. März 2010
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Posted on 04 March 2010 by jrobes
… fragt Andrea Back in der aktuellen, zwölften Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Am Video, so scheint es, führt kein Weg vorbei - aber welche Rolle spielt das “neue”, web 2.0-basierte Video wirklich, wenn es um das Lernen oder Arbeiten in Unternehmen geht? Wer also bereits von Erfahrungen berichten kann, ist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag die Diskussion voranzutreiben. Redaktionsschluss ist der 31. März.
“Fragen, die aktuell verbreitet gestellt werden, sind: Welche Unternehmen machen Web-Videos schon und wofür? Was bringen diese Videos den Nutzern in ihren Arbeits- und Lernprozessen, wie setzten sie diese genau ein? Sind Videoformate nicht Zeitverschwendung? Ist es nicht längst an der Zeit, dass Unternehmen die Sperrung von Video-Websites wie Youtube oder Vimeo am Arbeitsplatz aufheben? Was ist eigentlich genau der Web-2.0-Anteil dabei? Wirkt man mit “user-generated” Videos als seriöser Anbieter nicht unprofessionell?”
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 3. März 2010
PS: Nicht abgesprochen, aber zeitgleich berichtet Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter von “video learning in so many modes” (und er zählt wirklich eine beeindruckende Zahl von Varianten auf!), um anschließend zu fragen: “I would be quite interested in hearing from Learning TRENDS readers about their experiments with video.”
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Posted on 01 March 2010 by jrobes
Ein bewährtes Format (TED Talks), ein bewährter Referent. Kevin Kelly, Editor bei Wired und Autor u.a. von “Better than free”, versucht, Technologie in unserem Leben einen Platz und einen Wert zu geben. Informative Slides, einige Zitate zum Aufbewahren (z.B. “Technology is anything invented after you were born.” - Alan Kay - und “Technology is anything that doesn’t work yet.” - Danny Hillis -) und die Botschaft, dass es keine schlechte, sondern nur bessere Technologien gibt. Unterhaltsam.
Kevin Kelly, TED Talks, Februar 2010
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Posted on 10 February 2010 by jrobes
“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.
Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010
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Posted on 14 January 2010 by jrobes
Malcolm Gladwell ist nicht nur ein origineller Autor (”The Tipping Point”, “Blink”, “Outliers”), sondern auch ein mitreißender Erzähler. In diesem Interview, aufgenommen im November auf der Learning 2009, wo Gladwell einer der Keynote Speaker war, streift er eine Reihe von interessanten Themen, wie z.B. die “ten-thousands hours towards expertise”-Regel; er freut sich, dass heute mehr Menschen als früher schreiben (auch wenn es oft nur 140 Zeichen sind) und wundert sich über das amerikanische Bildungssystem (Gladwell ist natürlich Kanadier).
Elliott Masie’s Learning 2010, Januar 2010
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Posted on 13 November 2009 by jrobes
“A (very) quick look back at the Google story over the last 11 years. From Stanford to Mountain View and around the world, featuring many different products, starting with BackRub (Search) up to Go…”
Ein schönes Video (2:13 Min.), eine interessante, temporeiche Umsetzung (mal etwas anderes als Common Craft).
GoogleChannelUK, YouTube, 8. Oktober 2009
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Posted on 03 November 2009 by jrobes
Vom “Siegeszug des Videocontent im Web-Learning” erzählt Andrea Back in diesem Arbeitsbericht mit vielen interessanten Links und Beispielen. Die Story ist bekannt: Es ist immer einfacher geworden, Videos zu entwickeln und zu publizieren, Videoplattformen ziehen Millionen Nutzer an und auch im Bildungskontext wird das Medium immer populärer. Das alles funktioniert so gut, weil die attraktivsten Video-Plattformen, so Andrea Back, mehr sind als “Portale für Inhalte”, sondern als Communities und soziale Netzwerke funktionieren, in denen kommentiert, ausgetauscht, “getaggt” und verlinkt wird, bis zum “rip, mix & learn” eben. Und das “vidEo-Learning” steht nicht allein da, sondern ist fest eingebettet in einen Kontext von Screen Literacy, Microcontent und Mobile Computing. Ein abschließendes Kapitel ist dem “Edu-Podcasting im Unternehmen” gewidmet und fasst einige Rückmeldungen aus Grossunternehmen der Finanzdienstleistungsbranche zusammen. Fazit: Interesse ist vorhandene, aber praktische Erfahrungen sind rar.
In einem aktuellen Blog-Post fragt Andrea Back noch nach den Chancen von “peer-produced Video-Content im Lernumfeld” und kommt zu dem Schluss: “Aber den richtigen “Clou”, den grossen Durchbruch einer community-generierten Lernvideo-Website, den sehe ich noch nicht - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.”
Andrea Back, Arbeitsberichte Learning Center IWI-HSG, Nr. 1/2009 (2. September 2009)
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Posted on 16 October 2009 by jrobes
Da ist etwas dran: “We believe that the easiest way to change people’s behaviour for the better is by making it fun to do.” Und es ist schön zu sehen, dass die Autoindustrie auch wieder etwas zu lachen hat (”An initiative of Volkswagen”): http://www.thefuntheory.com
YouTube, 7. Oktober 2009 (bitte zum Abspielen hier klicken!)

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Posted on 30 September 2009 by jrobes
Der Arbeitsbericht fasst einige “good practices” aus Unternehmen zusammen, wie es im Untertitel heißt: Web 2.0-Technologien bei HP, kurze Videos der HELIOS Akademie, Wikis und Blogs zur Unterstützung der Projektmanagement-Ausbildung bei Bayer Business Services, Video-Interviews bei der Credit Suisse, Social Software bei Continental Automotive Switzerland AG und Wikis bei der Robert Bosch GmbH. Die präsentierten Beispiele sind vielfältig, tastend und bunt, vermitteln aber möglicherweise ein treffendes Bild, was den aktuellen Stand des Einsatzes von Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung betrifft: Nicht überall steckt wirklich Web 2.0 drin. Manchmal geht es einfach darum, kurze, praxisnahe und aktuelle Lernangebote zu entwickeln. Und ob diese Angebote in irgendeiner Form erfolgreich sind, kann heute nur vermutet werden. Gerade was das selbstorganisierte Lernen mit Hilfe von Web 2.0 betrifft, hat man nach der Lektüre das Gefühl, dass da noch viel Luft “nach oben” ist.
In der Einführung versuchen die Autorinnen, Kompetenzentwicklung, Web 2.0 und informelles Lernen unter einen Hut zu bringen. Das ist, abgesehen von einem längeren Exkurs zur Netzgeneration, etwas oberflächlich geraten. Die abschließende Zusammenfassung unter dem Stichwort “didaktisches Design” ist praxisorientierter und enthält sicher für den einen oder anderen Leser hilfreiche Hinweise. Und Referenzen wie die auf das Evaluationsmodell von Kirkpatrick (S. 103), von dem ich annahm, dass es mittlerweile auch die letzte Bildungsabteilung ins hinterste Regal gepackt hat, kann man ja einfach überlesen.
“Der Hype um Web 2.0-Technologien scheint allmählich, insbesondere in nicht- wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften, im Vergleich zu früheren Jahren etwas abzuflauen (vgl. Brahm, 2007). Die Frage danach, wie diese Tools sinnvoll für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden können, bleibt aber weitgehend unbeantwortet. Vereinzelte Ansätze versuchen den Einsatz einzelner Technologien zu erklären oder zielen darauf, neue Lerntheorien zu postulieren. …”
Taiga Brahm und Sabine Seufert (Hrsg.), swiss centre for innovations in learning (scil), scil Arbeitsbericht 21, August 2009
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Posted on 25 August 2009 by jrobes
Seth Godin: “Wenn niemand deinen Blog liest, es spielt keine Rolle! Viel wichtiger ist darüber nachzudenken, was man tut und sagt, wie man sich darstellt, ganz egal, ob es für einen Kollegen oder deine Katze ist. Sich in einigen Absätzen darüber Rechenschaft abzulegen, warum man etwas getan hat.” Tom Peters: “Meinen ersten Post habe ich im August 2004 geschrieben und keine andere Sache in den letzten 15 Jahren ist beruflich für mich wichtiger gewesen als das Bloggen.” 1:39 Minuten und der, wie ich finde, wichtige Hinweis, dass Bloggen in erster Linie Nachdenken und Reflektieren bedeutet und erst dann kommt das Publizieren mit all seinen Rückkopplungs- und Netzwerkeffekten. Und vielleicht ist es genau diese Reihenfolge, die sich bei Twitter eher umkehrt.
Seth Godin & Tom Peters, YouTube, April 2009
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Posted on 17 July 2009 by jrobes
That’s it. Mein Verhältnis zu Bananen wird zukünftig ein anderes sein. Aber darum geht es gar nicht: Es geht um die Frage, warum dieses Video als “Training Video” funktioniert:
“- It’s short–less than a minute.
- It reminds us of how we usually peel a banana and the problems with it. …”
Michele Martin, The Bamboo Project, 15. Juli 2009
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Posted on 23 June 2009 by jrobes
Wieder hat ein aktuelles Ereignis (Iran) dafür gesorgt, dass wir alle ganz fasziniert auf die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten schauen. Ganz oben steht dabei Twitter. Die Medien sind derzeit voll von Artikeln und Berichten, unmöglich, alles aufzunehmen und zu verlinken. Clay Shirky hat meine Filter im zweiten Anlauf genommen, weil der Autor und die Bühne der TED Talks immer Kurzweil und Qualität versprechen. Auch dieses Mal gibt es 17 Minuten unterhaltsam aufbereitete Medien- und Sozialgeschichte, um die neue Qualität des Internets und der Kommunikation auf den Punkt zu bringen. Wenn auch Shirky’s Beispiele noch nicht aus dem Iran, sondern aus China und den USA kommen.
Clay Shirky, TED Talks, Juni 2009
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Posted on 18 June 2009 by jrobes
Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) denkt darüber nach, wie und in welcher Form Lehrende auf bestehendes Videomaterial zugreifen und in ihre Veranstaltungen einbinden können. Noch führt aus seiner Sicht der Weg an YouTube nicht vorbei. Aber zukünftig? “Ich bin mir sicher, dass das Videoformat auch für den Bildungssektor in den nächsten Monaten an Bedeutung zunehmen wird. Aber wird Youtube die Plattform dafür sein?” Ganz praktisch hat er sich auf verschiedenen Plattformen nach interessanten Angeboten umgesehen, auf YouTube einen eigenen Kanal erstellt und dort eine Reihe von kurzen Filmen verlinkt, die sich mit Bildungsthemen beschäftigen. Wer also mal Skinner, Rogers, Papert, Berners Lee oder Watzlawick sehen und hören will, findet hier eine Auswahl.
Michael Kerres, Notizblock von Michael Kerres, 17. Juni 2009
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Posted on 30 April 2009 by jrobes
Etwas fürs Wochenende!
YouTube, 18. Februar 2007
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Posted on 14 November 2008 by jrobes
Mein Videotipp fürs Wochenende: “At the 2007 EG conference, Kevin Kelly shares a fun stat: The World Wide Web, as we know it, is only 5,000 days old. Now, Kelly asks, how can we predict what’s coming in the next 5,000 days?” Das Bild, das Kevin Kelly zeichnet, hinterlässt - zumindest bei mir - zwiespältige Gefühle. Hier die letzte Seite seines Vortrags:
“There is only ONE machine.
The web is its OS.
All screens look into the ONE.
No bits will live outside the web.
To share is to gain.
Let the ONE read it.”
Kevin Kelly, TED Talks, Juli 2008
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Posted on 05 September 2008 by jrobes
In kurzen, toll animierten Videos erklären uns Lee LeFever und Commoncraft immer wieder, wie das neue Web funktioniert. So gut, dass das Google Reader-Team sie jetzt gebeten hat, auch ihren Dienst vorzustellen. Wozu 1:05 Minuten genügen.
Und wer den Künstlern von Commoncraft einmal über die Schultern schauen will, sollte sich das “Making the Election Video: Behind the Scenes” ansehen.
Lee LeFever, commoncraft, 26 August 2008
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Posted on 06 August 2008 by jrobes
Wenn sich ein Anthropologe mit YouTube beschäftigt, dann heißt das “participant observation”! Zumindest, wenn der Anthropologe Michael Wesch heißt und mit Studierenden der Kansas State University herauszufinden versucht, was Menschen am Internet, an Web 2.0 und YouTube so fasziniert. In diesem Video erzählt er von seinen Erfahrungen, seinen Erkenntnissen und belegt diese mit unzähligen Video-Beispielen. Fast schon so etwas wie eine “YouTube-Story”!
Seine wichtigsten Thesen: “Media is not content. Media are not just tools of communication. Media mediate human relations. So: when media change, human relations change.” Spannend auch ein anderes Bild, das er “cultural inversion” nennt: Einerseits prägen Individualismus, Unabhängigkeit und Kommerzialisierung unsere Kultur, andererseits suchen wir verstärkt nach Community, Beziehungen und Authentizität.
55 Minuten. Besser als Fernsehen!
Michael Wesch, YouTube, 26 Juli 2008
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Posted on 30 June 2008 by jrobes

Gerade im aktuellen Newsletter von Stephen Downes wiedergefunden. Eines der schönsten und lehrreichsten Videos zum Thema Bildung. Enjoy!!
YouTube, 23 Januar 2007
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Posted on 02 April 2008 by jrobes
Mal etwas ganz Praktisches: Dieser Dienst konvertiert alle möglichen Dokument-, Bild- oder Medienformate, ohne dass etwas auf dem Rechner installiert werden muss. Natürlich umsonst. (via Jane Hart)
youconvertit
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Posted on 25 January 2008 by jrobes
“So haben Sie Google, MySpace, eBay, Wikipedia & Co noch nie gesehen.
Wären die bekanntesten Webseiten der Welt Menschen und träfen sich auf einer Party, dann sähe das vielleicht so wie im folgenden Video aus.”
Etwas fürs Wochenende!
Chip Online, 18 Januar 2008
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