Die Mediencommunity ist eine Online-Community, das „Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche”. Sie wurde in den Jahren 2009-2011 als BMBF/ESF-Förderprojekt entwickelt, hat heute über 3.000 registrierte Nutzer und verzeichnet täglich ca. 800 Besuche und 16.000 Seiten-Abrufe. In diesem Beitrag werden die Lebensphasen der Mediencommunity beschrieben - ausführlich, sehr offen und nachvollziehbar.
Die einzelnen Lebensphasen lauten im Anschluss an Etienne Wenger (“Cultivating Communities of Practice”, 2002):
1) Die Entdeckung des Potenzials (Startphase),
2) die Phase des Zusammenwachsens,
3) die Reifungsphase,
4) die Verantwortungsphase und
5) die Umwandlungsphase.
Leider kann ich beim Lesen nicht ganz ausblenden, dass die letzten Community-Phasen mit dem Ende des Förderprojekts zusammenfallen, und ich frage mich, ob diese Tatsache das Bild in irgendeiner Form beeinflusst. Wie auch immer, das Fazit der Autorinnen ist sicher auch für andere Projekte und Initiativen interessant: „Auf der Basis des Modells können die einzelnen Phasen der Community-Entwicklung antizipiert und gezielt unterstützt werden. Somit stellt das Fünf-Phasen-Modell einen konzeptionellen Rahmen dar, welcher zur Anleitung von Maßnahmen zur Kultivierung und zum Management von Online-Communities als sehr nützlich erscheint.” (S. 22) Ilona Buchem und Anne König, e-teaching.org, 19. Dezember 2011
Noch aus der Oktober-Ausgabe von First Monday: In dieser Studie diskutieren die Autoren, wie die Beteiligung in einer “online idea community” gefördert werden kann. Ihr Praxisbeispiel ist eine Gemeinde in Stockholm, die ihre Mitarbeiter 11 Wochen lang um Ideen für die Entwicklung ihrer IT-Strategie bat. Ein sicher sehr spezielles Szenario, das aber viele interessante Hinweise für die Einführung und Pflege unternehmensinterner Communities bietet. Sympathisch ist auch, dass sich die Autoren der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst sind (”… but large numbers of them fail”).
Als Erfolgskritierien halten sie fest, “… that managers were expected by staff to be core members of the community, frequent and complementing promotion activities were necessary in order for the OIC to be used, very low entry barriers were expected, and the employees expected the discussion to be focused, both in terms of content and time.” Stefan Hrastinski u.a., First Monday, Vol. 16, Nr. 10, 3. Oktober 2011
Schon damals, 2004, ermöglichte es die Open Source-Plattform Elgg, ein eigenes Social Network zu entwickeln. Das war neu, ungewohnt und machte in der Edu-Community schnell die Runde (von Social Learning war da noch nicht die Rede!). Dave Tosh war einer der Initiatoren und erzählt hier von einigen Fragezeichen: “This caused confusion and it was a constant battle to get people to try and forget (for the purpose of a trial) about the top-down, course centric, constraints imposed by the LMS platforms of the time in order to experiment with a platform that was bottom up, user controlled, and experience centric.” Das ist heute natürlich alles längst anders! Ben Betts, Interview mit Dave Tosh, Learning Circuits Blog, 13. Oktober 2011
Über die mediencommunity, das “Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche” und das Forschungsprojekt “Mediencommunity 2.0″ habe ich ja an dieser Stelle schon mehrmals berichtet. In diesem Interview beschreibt Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik) noch einmal die wichtigsten Bereiche des Portals, das attraktivste Angebot, stellt aktive und weniger aktive Mitglieder vor und nennt abschließend fünf Maßnahmen, die aus ihrer Sicht für eine erfolgreiche Community-Entwicklung entscheidend sind. Nicole Bauch, Interview mit Ilona Buchem, eVideo 2.0 an der HTW Berlin, 29. September 2011
Die aktuelle Ausgabe der Personalführung hat das Schwerpunktthema “Social Media und HRM”. Ich habe einige Zeilen über Google Plus beigesteuert, in denen ich kurz die wichtigsten Features der Plattform vorstelle. Bei der Einschätzung von Google Plus habe ich mich dann aber doch lieber auf die “Kollegen” Andrew McAfee, Luis Suarez und Nicholas Carr verlassen. Jochen Robes, Personalführung, 10/2011, S. 50-53 (pdf)
Ein kurzer Hinweis vorneweg: Diese BITKOM-Studie enthält einige repräsentative Daten zur Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland, stammt aber noch aus der Zeit vor Google Plus. Wir erfahren z.B.: 76 Prozent aller Internetnutzer sind hierzulande Mitglied in mindestens einer Online-Community, bei den unter 30-Jährigen sind es gar 96 Prozent. Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communitys angemeldet. Spitzenreiter in Deutschland ist unangefochten Facebook (42 % der Internetnutzer), gefolgt von wer-kennt-wen, StayFriends und meinVZ. Nichts Weltbewegendes, aber eine nützliche Grundlage, um über Google Plus, Klarnamenzwang und Datenschutz zu diskutieren. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 29. August 2011
Na ja, die letzte Antwort auf diese Frage bleibt die Autorin (noch) schuldig und bietet stattdessen eher vorbereitende Anmerkungen zur Geschichte und Entwicklung von Online-Communities. Stichworte dieser Entwicklung sind u.a. Communities of Practice (CoP), emergente Strukturen, Social Networks und Social Sharing-Dienste … und genau hier wird es schnell undurchsichtig: denn das Spektrum der Beispiele, die sich hier unter einem Begriff zusammenfinden, ist weit und reicht von zweckorientierten, strukturierten Communities bis zu offenen, dezentralen Netzwerken. Was nicht unerheblich für die Teilnahme, Aktivität und Motivation der Nutzer ist. Nicole Bauch, eVideo 2.0 an der HTW Berlin, 9. August 2011
Nancy White, die gemeinsam mit Etienne Wenger und John D. Smith “Digital Habitats” geschrieben hat, setzt sich hier mit der Frage auseinander, wie man den Wert und den Nutzen von Communities untersucht. In dem kurzweiligen Vortrag (”besides sounding like I’m on speed …”) gibt sie uns vier Modelle bzw. Schaubilder mit: Rahmenbedingungen, Perspektiven, Formen von Wert und Aktivitäten, die eine Community unterstützt. Nancy White, Full Circle Association, 22. August 2011
Noch einmal Lurking, also jenes nicht-aktive Teilnehmen in Communities. Die Autorin fasst eine Reihe von Statements aus der jüngsten Diskussion zusammen. In vielen hier zitierten Beiträgen geht es immer wieder darum, dem ersten Reflex zu widerstehen und die Rolle des Lurkers differenzierter zu betrachten. Zum Beispiel: “A lurker might very well be giving back by performing better at their jobs, by sharing insights with others in the context of their daily work by using the learning gleaned from lurking.” Nicht vergessen sollte man allerdings, dass es ohne aktive Teilnehmer keine Communities und damit auch keine Lurker gibt. Das Thema bleibt uns also erhalten. Sahana, ID and Other Reflections, 21. Juli 2011
Mir gefällt, dass die Autorin, Stefanie Panke, hier schnell zur Sache kommt. Jessica Ledbetter ist eine aktive Teilnehmerin in der “peer-to-peer learning community”, P2PU, und erzählt über ihre Erfahrungen als informelle Lernerin, Kurs-Entwicklerin und Community-Mitglied. Wieder einige interessante Bausteine aus der täglich größer werdenden Welt des Open Learning! Und Stefanie Panke kündigt weitere Artikel zum Thema an. Ich bin gespannt.
“The peer-to-peer learning community, P2PU, was founded in 2007. Since then, it has grown to approximately 1000 members. The credo “everyone has something to contribute and everyone has something to learn” guides the design of this informal university. Users can create their own courses or choose to subscribe to an existing course – either as active participants or as followers. Courses run for several weeks at a time and are open for enrollment during this period.” Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 11. August 2011
Luis Suarez nutzt diesen Post, um wie so oft gleich eine ganze Reihe von Gedanken und Links unterzubringen. Wobei es nicht um die Antwort auf die Frage “What is a community?” geht, sondern darum, wie man mit Communities umgeht, was man tun kann und was man nicht tun sollte. Seine wichtigsten Stichpunkte:
Über den Lurker liest man in Wikipedia: “Lurker (engl. to lurk, lauern, schleichen) ist eine Bezeichnung für passive, also nur lesende Teilnehmer einer Newsgroup, eines Forums oder einer Mailingliste.” Wer sich mit Social Learning beschäftigt, mit dem Lernen in Netzwerken und Communities, stößt irgendwann auf diesen Lurker. Aber damit beginnt meist erst die Diskussion. Denn was früher vielleicht “Beteiligung am Unterricht” hieß und Lehrern und Schülern klare Hausaufgaben mitgab, verschwimmt in den Weiten des Netzes und des selbstorganisierten Lernens. Verschiedene Standpunkte bieten sich heute an, den Lurker zu diskutieren:
Die Nachricht ist schon ein paar Tage alt, muss aber an dieser Stelle noch “verarbeitet” werden. In aller Kürze: Da hat Mitte März Jane Hart eingeladen, Mitglied in ihrer Social Learning Community zu werden. 800 Bildungsexperten und -interessierte sind diesem Aufruf bis heute gefolgt, und der tägliche Austausch scheint zu funktionieren, soweit ich das als Mitglied (Lurker!) beobachten kann. Also hat Nic Laycock die Community gefragt, warum der Start so erfolgreich war und die Rückmeldungen ausgewertet (”Social Learning Community - Analysis of a successful start-up”), und Joachim Niemeier hat zusammengefasst, übersetzt und ergänzt. Ganz oben auf der Tipp-Liste steht übrigens: “Die Community wurde von einer Person initiiert, die man kennt und der man als Experten vertraut.” Joachim Niemeier, centrestage, 25. März 2011
Meine Referenz an den 100. Geburtstag, den IBM in diesen Tagen feiert: Hier ist die Erfolgsgeschichte von “connect.BASF”, einer Community-Plattform, die BASF vor ca. einem Jahr startete und die heute ein IBM/ Social Business “Show Case” ist. Denn BASF ist kein weltweit agierendes IT-Unternehmen, dem man leichtes Spiel in dieser Sache unterstellt, und somit ein glaubwürdiger Kronzeuge. Das Video mit BASF-Community Manager CheeChin Liew ist die drei Minuten wert und die Frage, die ich mir aus der Perspektive von Learning & Development hier - wieder einmal - stelle: Was bedeuten solche Plattformen für Lernangebote und -prozesse? Ist “connect.BASF” einfach eine weitere Plattform, die jetzt neben dem LMS des Unternehmens steht? Oder ist es auch ein Spielfeld für die Weiterbildung und Personalentwicklung? Und ist es nicht sinnvoll, Lernangebote zu entwickeln, die die Vorteile beider Welten, des formalen und informellen Lernens, nutzen? Luis Suarez, elsua.net, 26. Mai 2011
Die Mediencommunity (www.mediencommunity.de) ist das “Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche”, aufgebaut und entwickelt seit 2008 im Rahmen eines Forschungsprojekts. Viele Web 2.0-gestützte Anwendungen und Angebote, was täglich mehr als 600 Besucher offensichtlich wohlwollend registrieren. Dabei stehen drei Services im Mittelpunkt der Community: “Wissen + Nachschlagen”, “Vernetzten + Mitmachen” und “Lernen + Lehren”. Jetzt haben die Beteiligten eine erste Bilanz gezogen und ihre “lessons learned” als zehn nützliche Tipps formuliert. “Ideen für Geschäftsmodelle entwickeln” ist übrigens einer davon. Nicht ganz unwichtig, denn auch Fördergelder laufen einmal aus. Ulrike Schraps und Henrike Hamelmann, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 36. Erg.-Lfg., April 2011
Der Titel des Beitrags wirkt sehr “mächtig”, als ob an Elgg das Wohl und Wehe des Lernens hängt. Elgg, kurz eingeschoben, ist eine in der Learning Community bekannte und verbreitete Social Networking Plattform (Open Source). Dass sie es derzeit in die Schlagzeilen schafft, hängt damit zusammen, dass eine andere Social Networking Plattform, nämlich Ning, kürzlich ihr Geschäftsmodell geändert hat. Die Community ist verunsichert: Wo wird das informelle Lernen, wo werden PLEs künftig eine Heimat haben? George Siemens, und jetzt bin ich wieder beim Titel, votiert für Elgg. In den zahlreichen Kommentaren werden die Alternativen diskutiert - von Wordpress/ Buddypress, über das jetzt kommerzielle Ning, bis zu Drupal. Nur Moodle fällt nicht … George Siemens, elearnspace, 6. Mai 2010
Vor fast genau einem Jahr durfte ich als Gastreferent an der KickOff-Veranstaltung der “Mediencommunity 2.0″, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pilotprojekt, teilnehmen. Seit Oktober 2009 ist das integrierte Branchenportal der Druck- und Medienindustrie online und will vor allem die Beschäftigten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zum selbstorganisierten Lernen motivieren. In der aktuellen Personalführung wird jetzt ausführlich über die Ziele des Projekts, die Angebote der Community und erste Erfahrungen berichtet. Wer keinen Zugriff auf den Artikel hat, kann sich im Netz ein eigenes Bild von der “Mediencommunity 2.0″ machen. Spannend ist vor allem, wie konsequent hier Web 2.0-Instrumente und -Funktionen eingesetzt werden, um die Angebote der Community (”Wissen + Nachschlagen”, “Vernetzen + Mitmachen”, “Lernen + Lehren”) zu unterstützen und, wenn alles gut läuft, mit dem Input der Nutzer weiterzuentwickeln.
Autor Kevin Jarrett ruft jedem Community Manager eine Frage zu, die er sich stellen sollte: “What is the problem your community is trying to solve?” Darüber hinaus lässt er uns an einigen interessanten Erfahrungen teilhaben, hält einige Links zum Thema fest, macht eine kurze Verbeugung vor der Erfolgs-Community Classroom 2.0 und erinnert an Jakob Nielsen’s “90-10-1″-Regel. Was Kevin Jarrett im Blick hat, sind “Ning”-Communities, also Communities of Interest oder Practice, aber nicht die losen Netzwerke der Blogosphere oder Twitter und hier, bei den Unterschieden, könnte die Diskussion interessant werden bzw. hätte interessant werden können. Kevin Jarrett, NCS-Tech, 13. Januar 2010
Es geht um die Weiterentwicklung von E-Learning, die Umsetzung von Workplace Learning und die Rolle, die Learning Communities dabei spielen können. Der Fokus, so die Autoren, liegt zukünftig immer weniger auf Web-based Trainings und immer mehr auf den Mitarbeitern und ihren Beziehungen zueinander: “Eine Learning Community ist eine Gemeinschaft von Personen, die ein gemeinsames Lerninteresse oder ein gemeinsamer Lernauftrag verbindet. Gemeinsame Lernziele werden durch kollaboratives Handeln und gemeinsame Reflexion erreicht. Eine Learning Community in einem Unternehmen ist immer in einem Arbeitskontext situiert, wird durch internetgestützte Groupware-Software ermöglicht und ist damit eine wesentliche Komponente von Workplace Learning.”
Auch wenn es die Autoren nur vorsichtig andeuten: Die “ideale” Learning Community verschwindet in einer Business Community (Community of Practice), die den Rahmen für das erwähnte Workplace Learning bildet. Von daher ist die Learning Community ein Übergangsmodell, das es (noch) braucht, um strukturierten Lernprozessen einen Ansatzpunkt zu bieten. Interessant auch, dass die Autoren die Pflege der Learning Community in die Hände eines “Community Managers” legen. Diese Bezeichnung ist in jüngster Zeit immer häufiger zu hören bzw. zu lesen. Wenn dieses Rollenprofil noch etwas an Konturen gewinnt (den Bundesverband Community Management gibt es ja bereits), wird der Community Manager schnell den “Tutor” und “Online-Moderator” ablösen bzw. in sich aufnehmen. Insgesamt ist der Artikel eine gute Mischung aus grundsätzlichen Anmerkungen und konkreten Arbeitshilfen. Daniel Stoller-Schai und Laetitia Bünger, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 30. Erg.-Lfg., Oktober 2009 (pdf)
Ich muss zugeben, dass mir die absoluten Zahlen nichts sagen: “26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat”?? Weitere Erklärungen zum “aktiven Nutzer” gibt uns der BITKOM nicht. Interessanter ist deshalb die Reihenfolge, was die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke in Deutschland betrifft: StudiVZ Gruppe vor Wer-kennt-wen und Facebook. Alle mit großen Zuwächsen und Twitter mit den größten, aber noch auf Platz 10. Dann heißt es in der Pressemitteilung: “Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.” Und hier wüßte man ja doch gerne, woran das festgemacht wurde. Leider Fehlanzeige.
Auch Technorati war wieder aktiv und hat erste Informationen seines jährlichen “State of the Blogosphere” veröffentlicht. Es liest sich fast wie ein traditioneller Branchenbericht. Immer wieder wird betont, dass Bloggen Teil der Medienlandschaft geworden ist, Blogger immer professioneller werden und die Frage, ob man mit Bloggen seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wird mehrmals und ganz selbstverständlich gestellt. Interessant ist vielleicht die enge Verquickung von Bloggen und Twittern: “73% of all bloggers use Twitter vs 14% of the general population.” Wie auch immer, ich nutze diese Zahlen als Hintergrundmaterial für Präsentationen und Artikel, aber sonst …. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 28. Oktober 2009