Ein schöner Post, eine schöne Präsentation fürs Wochenende! Joanna Maxwell zählt vier Schritte auf: “- be curious …
- make connections …
- challenge yourself …
- cultivate your ideas …” Nicola, One Change a Day, 2. Februar 2012
Fast ein philosophisches Manifest. Stephen Downes startet langsam, spricht über die “Idea of Openness”, über die verschiedenen Aspekte und Perspektiven auf “Openness”. Dann führt er in die “Language of LOLcats” ein (”Now I’m going to change gears, and I’m going to change gears really dramatically. …”), streift Semiotik, Semantik und all die sprachtheoretischen Untiefen, um - Gott sei Dank - am Ende wieder bei der “(Open) Language of Learning” aufzutauchen. Etwas für ruhige Minuten am Wochenende.
“That’s the basis that George Siemens and I used to create the massive open online courses. The idea of these courses was that, and is that, we provide as much material for conversation as possible and set up this conversational network where the exchange of this material can take place. So the course itself becomes a network, the open educational resources are the concepts, the words, the vocabulary that people in this network use to communicate with each other. And that’s in fact exactly what happens.” Stephen Downes, Half an Hour, 6. November 2011
THRIVE begleitet das Global Economic Symposium (GES), das Anfang Oktober in Kiel stattfindet. Das Magazin hat eine breite Agenda, aus der die Begriffe “global” und “open” herausstechen. Und es enthält ein Kapitel mit dem Titel “Re-Inventing Education. From the Classroom to Immersive Learning”. Das Gerüst dieses Kapitels bilden fünf Statements von Stephen Downes, die von einer Handvoll Experten aus verschiedenen Ländern kommentiert werden. Das Ganze liest sich etwas “holprig”, möglicherweise, weil den Experten und ihren Anmerkungen ein gemeinsamer Kontext, Bezugsrahmen, ja, eine gemeinsame Richtung fehlen. Und so ist vielleicht auch der Schlusssatz der Redaktion zu lesen: “The discussion threw an informative light on the wide number of different ways in which learning - be it institutional or informal - is now understood.” Ulrike Reinhard, 21. September 2011
Etwas fürs Wochenende: Gunter Dueck (IBM) variiert hier, auf dem ZVEI-Jahreskongress in Berlin, wieder sein Lieblingsthema, das Ende der Dienstleistungsgesellschaft, und fordert, leider nur ganz kurz, die Vermittlung ganz anderer, neuer Kompetenzen: Kreativität, emotionale Intelligenz, usw. Wie immer sehr assoziativ und unterhaltsam. Gunter Dueck, YouTube, 23. Juni 2011
Dave Gray plädiert dafür, Unternehmen als komplexe, dynamische, wachsende Systeme zu begreifen, die in ihrer Entwicklung vieles mit unseren Städten gemein haben. Leider noch nicht deren Lebensdauer. “Design by connection” und “Social Business Design” sind die Stichworte dieses Artikels, der - begleitet durch schöne Zeichnungen (der Autor ist Gründer von XPLANE!) - das beschreibt, was andere vielleicht “Enterprise 2.0″ nennen:
“And today, thanks to social technologies, we finally have the tools to manage companies like the complex organisms they are. Social Business Design is design for companies that are made out of people. It’s design for complexity, for productivity, and for longevity. It’s not design by division but design by connection.” Dave Gray, Communication Nation, 8. Februar 2011
Noch aus Studienzeiten habe ich mehrere Bücher von Marshall McLuhan im Regal. In Reichweite liegt zufällig “Das Medium ist Massage”, eine Taschenbuch-Ausgabe von Ullstein, die ich mir vor vielen Jahren zugelegt habe, weil ich glaubte, damit einen seltenen und kostbaren Fehldruck (”Massage”?) zu erwerben. Was sich leider als Irrtum herausstellte. Mit den anderen Büchern bin ich übrigens auch nicht viel weiter gekommen. Von daher ist es sehr beruhigend, diese Rezension von Nicholas Carr zu lesen, der nach überstandener Coupland-Lektüre (”Marshall McLuhan: You Know Nothing of My Work!”) sein McLuhan-Bild wie folgt zusammenfasst:
“Watching McLuhan, you can’t quite decide whether he was a genius or just had a screw loose. Both impressions, it turns out, are valid. … His books read like accounts of acid trips written by a bureaucrat.” Nicholas Carr, The New Republic, 12. Januar 2011
Eine nette Fingerübung von Nicholas Carr (”The Shallows. What the Internet Is Doing to Our Brains”), der über drei Entwicklungen nachdenkt: alles wird kürzer; mit Konsequenzen für unsere Lesegewohnheiten: das Browsen ersetzt das um Verständnis ringende Lesen; und was wir heute als “kurz” wahrnehmen, wäre früher, also vor dem Internet, vielleicht überhaupt nicht wahrgenommen worden. Nicholas Carr, Rough Type, 16. Januar 2011
Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer und Milliardär, will mit 100 Millionen Dollar dem Bildungssystem auf die Beine helfen (okay, nicht dem Bildungssystem im Ganzen, sondern dem Schulsystem in Newark, New Jersey). Keine schlechte Idee, meint Anya Kamenetz, bittet aber darum, das Geld nicht einfach in das System zu stecken, das wir kennen. Und fragt gleich nach “radical ideas”, die wirklich etwas bewirken. 13 solcher Ideen sind bereits eingetroffen.
“Our continued prosperity in a postindustrial economy depends on creativity and innovation. And that’s why Zuckerberg’s decision to follow the popular script disappoints me. I wish he had taken his $100 million, and some of his smartest people, and designed a new framework for education from the ground up, much the way he built Facebook from a dorm-room idea to a global brand.” Anya Kamenetz, Fast Company, 12. Januar 2011
Ich beneide ja die Schreiber, die es immer wieder schaffen, den Kopf für einen Blick auf das große Ganze freizubekommen (ist wahrscheinlich ein Blogger-Schicksal!). strategy+business hat wieder eine Reihe von Autoren versammelt, die die Management-Literatur des Jahres gelesen und gewichtet hat. Die Rubriken 2010 lauten “The Economy”, “Leadership”, “Innovation”, “China”, “Human Capital”, “The Human Mind”, “Management” und “Biography and History”. Zu den Autoren, die es in diese gut aufgemachte und geschriebene Review geschafft haben, gehören u.a. Charlene Li, Steven Johnson, Clay Shirky, John Hagel III, John Seely Brown, Lang Davison und Daniel H. Pink. Alte Bekannte, wenn es um die Auswirkungen von Social Media und Social Networking auf Management und Business geht.
“Two years after the financial collapse, the idea of hunkering down and waiting for a return to business as usual - as people did in previous recessions - seems a less and less viable strategy. But what should you do instead?” Theodore Kinni, strategy+business, Winter 2010/ Issue 61, 23. November 2010
Malcolm Gladwell hat sich die Frage gestellt, welche Art von Aktivitäten eigentlich durch Social Media und Social Networking initiiert werden. Und ist dazu in die 1960er Jahre zurückgegangen, in die Zeit der Bürgerrechtskämpfe in den USA. “High-risk activism” nennt Gladwell die Proteste dieser Jahre, gegründet auf “strong ties” und hierarchische Strukturen. Und heute? Wie sind die Bewegungen der Netze einzuordnen, denen in kurzer Zeit Millionen folgen? Eine Renaissance des “social activism” etwa, wie viele sagen? Nein, es ist etwas völlig anderes, sagt Malcolm Gladwell. Denn die “weak ties” der sozialen Online-Netzwerke motivieren nur zu “low-risk activism”. Und an die Adresse von Clay Shirky (”Here Comes Everybody”) gerichtet:
“Fifty years after one of the most extraordinary episodes of social upheaval in American history, we seem to have forgotten what activism is.”
Eine kurzatmige Beschreibung der neuen Arbeitswelt,hier Terra Nova genannt. Was wird sich ändern? Wie werden wir arbeiten? Wo wird Lernen seinen Platz haben? “Working Smarter” ist das Motto. Stichworte sind: “One-Way Push to Two-Way Pull” - “Don’t Call it ‘Learning’” - “Motivation” - “The LMS Debate” - “Working Strategically”. Der Artikel ist in etwa auch die Programmatik der Internet Time Alliance, einem Berater-Konsortium, zu dem sich die Autoren jüngst zusammengeschlossen haben.
“Terra Nova screams out for a never-ending process of applying learning while working, not apart from it, predicated on:
1. learning what you need to know, when you need to know it
2. reinforcing the lesson by applying that knowledge immediately
3. knowing where to find relevant information in lieu of memorizing it
4. learning from your peers and on your own rather than from instructors following a set curriculum.
Daniel Pink (”Drive”) erzählt von Karl Fisch, einem Mathe-Lehrer aus der Umgebung von Denver, der eines der ältesten Gesetze des Schulunterrichts auf den Kopf gestellt hat: Er hat seinen Unterricht gefilmt und auf YouTube gestellt, um mit den Schülern gemeinsam die Hausaufgaben zu lösen . “Lectures at night, “homework” during the day. Call it the Fisch Flip.” Und Daniel Pink spannt einen Bogen, von Verlagen, über die Filmindustrie, HR und Formen der Zusammenarbeit, um den Trend “Fisch Flip” zu untermauern.
“So here’s your homework for tonight. Ask yourself: what is one process, practice, method or model in my business, work or life that I can flip? We’ll work on your answers together in class tomorrow.” Daniel Pink, Telegraph, 12. September 2010
John Hagel III und John Seely Brown betreiben etwas Werbung für ihr neues Buch (”The Power of Pull”). In den Veränderungen, die sie beschreiben, stecken zwei Anmerkungen, die unmittelbar Wissens- und Bildungsaspekte betreffen. Da ist zum einen der Hinweis, dass die Quelle der Wertschöpfung sich verändert hat: “… from stocks to flows of knowledge” und “from push to pull”. Und zum anderen die Klage über ein falsches Verständnis von “talent development”: “When they [executives, JR] think about talent development, they spend time designing training programs rather than re-thinking the work environment to accelerate talent development.” Weitere Details finden sich im Artikel und (möglicherweise) im Buch. John Hagel III und John Seely Brown, Harvard Business Review Blog, 17. August 2010
„Der Cyberspace ist theoretisch unendlich, die Cyberzeit ist es nicht. Als Cyberzeit bezeichne ich die Fähigkeit des bewussten Organismus, Informationen (aus dem Cyberspace) zu verarbeiten.“ So zitiert Geert Lovink den italienischen Medientheoretiker Franco „Bifo“ Berardi. Offensichtlich winkt die FAZ in der Kultur gerne mal Artikel durch, die den Wirtschaftsteil nicht schaffen würden. Zwar ruft der Artikel nicht unmittelbar zur revolutionären Tat, sondern “nur” zu mehr Analyse auf, doch die Richtung ist sympathisch. Noch einmal Berardi, um dessen Philosophie es hier geht:
„Nicht die Technologie ist das Problem. Damit müssen wir leben. Problematisch ist die Kombination von Informationsstress und Konkurrenz. Im Marktwettbewerb müssen wir stets die Ersten und Besten sein. Was wirklich krank macht, ist nicht die Informationsüberflutung, sondern der neoliberale Druck mit seinen unmöglichen Arbeitsbedingungen.“ Geert Lovink, FAZ.net, 22. Juni 2010
Natürlich kommt Andrew Keen (”The Cult of the Amateur”) an der “Demokratie”-Frage nicht vorbei (bei 5:36!), aber Daniel Pink findet die richtige Antwort. Das Interview ist keine 10 Minuten lang, unterhaltsam, weil es langsam zu regnen anfängt, und natürlich ein Appetizer für die Bücher, die Daniel Pink geschrieben hat (“Drive”, “A Whole New Mind”). Stichworte wie “conceptual age” und “right brain abilities” fallen und dann wird über Veränderungen im Bildungssystem philosophiert. Andrew Keen, Interview mit Daniel Pink, Harvard Business Review Blogs, 4. Juni 2010
Nature hat eine Reihe von Experten gefragt, wo ihre Disziplinen wohl in zehn Jahren stehen werden. Die meisten Stichworte sind natürlich naturwissenschaftlich geprägt, aber es gibt auch Antworten zu “Universities” und “Search”. Die Anmerkungen des Stanford-Präsidenten überspringe ich, ihn treiben vor allem Budgetsorgen. Interessanter ist da schon, was Peter Norvig, Director of Research bei Google, schreibt:
“If I then ask for ‘background mathematics for fusion theory’, I will get an outline for an impromptu course concentrating on the necessary complex analysis, customized to specific applications in fusion and to my level of mathematical understanding. If I stumble, the course will be readjusted to fit my needs, or perhaps the search engine will connect me to a tutor or another student in a similar plight. Interaction with search engines will be an ongoing conversation; one that is integrated with the other ongoing tasks of our lives.”
Ja, wenn es wirklich so kommen würde … Und wenn nicht jeder einzelne Schritt von handfesten Legitimationen und Transaktionen unterbrochen wird. Nature, 463, 26-32, 7. Januar 2010
Peter Kruse (nextpractice) hat gestern auf dem lpr-forum-medienzukunft in Frankfurt präsentiert (wenn ich das gewußt hätte!) und heute stehen Slides und Videomitschnitt schon im Netz. “Machtverlagerung durch Resonanzbildung” und “Netzwerkkompetenz ist Einstellungssache” lauten die Titel seiner Kapitel und in seiner Präsentation steckt eine Fülle von starken Bildern und aktuellen Ereignissen, um die “verändernde Kraft sozialer Netzwerke” zu unterstreichen. “Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software”, schreibt Peter Kruse. “Mit der Vernetzung werden die Menschen informierter, aktiver und einflussreicher.” Und etwas später: “Eine neue Macht formiert sich.”
Die Beispiele, die Peter Kruse aufzählt, von “zensursula”, “unibrennt” bis zu “jack wolfskin”, machen Hoffnung, dass es sich wirklich um eine langfristige Machtverlagerung handelt, auch wenn die Netzcommunity hierzulande noch überschaubar ist. Was aus meiner Sicht die Darstellung noch “anschlussfähiger” machen würde, wäre der Versuch, die aktuellen Veränderungen als Strukturwandel der Öffentlichkeit bzw. als Entstehen einer kritischen Gegenöffentlichkeit zu beschreiben (wenn es denn eine solche ist !?). Ansonsten müssen wir vielleicht akzeptieren, dass “unibrennt” neben dem Aufruf zur Beach-Party nach Westerland steht. Peter Kruse, What’s Next? 5. November 2009
Thomas Strobl, Blogger in Diensten der FAZ, hat sich Niklas Luhmann geschnappt, um sich und uns die aktuelle Wirtschaftskrise zu erklären. Eine wichtige Rolle spielen dabei, so Strobl/ Luhmann, die Massenmedien, die für eine zunehmende Temporalisierung der Gesellschaft (”too much information”) sorgen. Mit der Konsequenz, dass uns jede Grundlage für vernünftige Entscheidungen und eine solide Einschätzung der Zukunft entzogen wird. Und das heißt für den Autor “mit der Krise leben”, denn das Rad der Temporalisierung können wir nicht zurückdrehen. Nun ja, in jedem Fall eine interessante, gedanklich saubere Ableitung und sicher ein Vergnügen für Luhmann-Fans.
“Und darin besteht das eigentliche Problem unserer modernen Gesellschaft: Indem wir die Temporalisierung auf die Spitze getrieben haben, alles nur noch in „real-time” bei globaler Gleichzeitigkeit wahrgenommen wird, erhöhen wir notwendigerweise auch die Volatilität in all den Zusammenhängen, bei denen wir traditioneller Weise auf Beständigkeit setzen: Von der Berufswahl über partnerschaftliche Beziehungen, Hypothekenverträge und Rentensparpläne.” Thomas Strobl, Faz.net, 15. April 2009
Die traditionellen Konferenzformate stehen auf dem Prüfstand, neue werden lebhaft diskutiert. In ein paar Tagen gibt es das nächste EduCamp. Dann wieder die Scope. Und Unconferences. Und Knowledge Cafes. Neben den großen Events, die den Markt der Anbieter und Kunden abbilden möchten (und sich damit immer schwerer tun!), werden neue, spannende Versuche riskiert, der Diskussion um ein anderes Lernen eine Plattform zu geben. Natürlich stehen dabei die virtuellen Netzwerke und kollaborativen Möglichkeiten des Webs im Zentrum.
Vor einigen Tagen hat in New York eine Konferenz stattgefunden, die sich “Hacking Education” genannt hat. Ihr Motto: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Durchgeführt von einem Start-Up (Union Square Ventures), mit rund 80 Teilnehmern, darunter z.B. Sir Ken Robinson, Steven Johnson oder Danah Boyd. Die Beiträge der Konferenz liegen jetzt vor - als sortierter Twitter-Stream! “Arguably the best part of the conference was the lively discussion on twitter.”
Aber die Geschichte geht noch weiter: Martin Lindner (wwweblernen) hat das Ereignis aufgeschnappt und plant bereits eine “Hacking Education” im deutschsprachigen Raum, möglicherweise im Oktober: “Die Bildung hacken. Den Claim der HackingEducation Konferenz (#hackedu) ins Deutsche bringen: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Dazu Praktiker und Denker versammeln, die sich mit Bildung im Web-Zeitalter befassen und die gedanklich/praktisch jenseits der Mauern der drei großen deutschen Bildungsburgen operieren: Schule - Uni - berufliche (Weiter-)Bildung. Aus den Sonntagsreden-Diskursen ausbrechen. Workshopartig erkunden, wie und warum Web-Technologien zu “Open Education” zwingen. Nicht gutgemeinte Weltverbesserung, sondern überlegen, was gegenwärtig ohnehin passiert, unterschwellig. Und dann Möglichkeiten suchen, wie man das “hacken” könnte.”
In den aktuellen Labnotes des MLab an der London Business School kreisen die Beiträge um Innovationen, innovative Organisationen und CEOs sowie die Frage, wie Innovation zu einem unternehmensweiten Thema wird, an dem sich alle beteiligen. Dazu gibt es eine interessante Lektüreliste, “a compelling Management 2.0 reading list”, von Gary Hamel.
“I hate reading business books. Most are tedious DIY guides that tell you how to keep your customers happy, grow the top line, be a better leader, motivate your employees, find a new strategy, or manage change. Nothing wrong with this if your goal is to wring another few drops of performance out of your overly bureaucratised organisation or cure your chronic insomnia. If, on the other hand, you want to build a genuine performance advantage, you’ll need to read stuff that’s a lot more radical; books that will hammer away at the carapace of your unshakeable beliefs, that are filled with ideas your competitors would regard as irrelevant or utopian.”